Methoden zur Entzifferung von Schriftsystemen

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1 Methoden zur Entzifferung von Schriftsystemen In den letzten Jahrhunderten sind immer wieder Texte in einer unbekannten Schrift ausgegraben worden, die ver- schiedene Wissenschaftler teils mit, teils ohne Erfolg zu entziffern versucht haben. Die Entzifferung einer Schrift eröffnet neue Einblicke in die Geschichte alter Kulturen, bei denen archäologische Quellen um schriftliche Quellen ergänzt, alte Sprachen rekonstruiert und Theorien zur Schriftentstehung geprüft werden können. Der Prozess der Entzifferung einer Schrift ist von verschiedenen Voraussetzungen abhängig, die es erlauben unterschiedliche Methoden anzuwenden. Die wichtigste Frage ist dabei neben der nach der Struktur des Schriftsystems die Frage nach der der Schrift zugrunde liegenden Sprache. Dies wird in der folgenden Definition der Entzifferung einer Schrift hervorgehoben: Decipherment is a process of deducing from texts a known or plausibly reconstructed language that accounts for the patterns of sign use in texts. (Robinson 2009, S. 262) Die Entzifferung einer Schrift ist ein komplexer Vorgang, der nicht geradlinig verläuft und von vielen Faktoren abhängt. Man kann aber einige allgemeine Aussagen zusammenstellen, die im Folgenden diskutiert werden sollen. Schriftsysteme Es gibt verschiedene Schriftsysteme: Alphabete, syllabische Schriften, logographische Schriften und logosyllabische Schriften (Mischungen aus Logogrammen und Silben). Eine Sonderform sind Abjads, die als Buchstaben nur Konsonanten enthalten aber keine Vokale. Dazu gehört die Phönizische Schrift, eine erste Vorstufe zu unserem Alphabet. Vokale im Alphabet kamen erst durch die Griechen hinzu. Abjads und Alphabete werden von Sampson als segmentär klassifiziert, wo Laute das kleinste Element sind (Abb. 1). Ein anderes phonographisches Schriftsystem wird als featural bezeichnet, bei dem das graphische System die phonetischen Merkmale wie Anund Auslaut abbildet. Das koreanische Hangeul ist ein Beispiel dafür. Logogramme sind Zeichen, die ein ganzes Wort bzw. Morphem darstellen, z.b. K'IN für Sonne, Tag, oder TUUN für Stein in der Mayaschrift (Abb. 2). Sie werden oftmals durch phonetische Komplemente ergänzt, die die genaue Aussprache des Logogramms angeben. So hängt die Silbe -ni als Suffix am Logogramm für TUUN, da die gleiche Glyphe sonst auch als Silbe ku oder als Kalenderglyphe Kawak gelesen werden könnte. Solche Mehrdeutigkeit wird als Polyphonie bezeichnet und erschwert natürlich eine Entzifferung. K'IN-n(i) k'in Sonne, Tag, Sonnengott TUUN-n(i) tuun Stein Abb. 2: Logogramme mit phonetischen Komplement (-ni) in der Mayaschrift Nicht alle Bedeutungen werden sprachlich realisiert. In 78% der 27 von Bybee untersuchten Sprachen wird das Singular nicht markiert, wofür man den Begriff Null-Morphem (-Ø) verwendet. Ein Beispiel einer morphologischen Analyse: Singular Kind-Ø, Plural Kind-er. Auch andere morphologische Kategorien werden in vielen Sprachen nicht markiert wie Präsens (63%), Indikativ (60%) oder die 3. Person (54%). Rein logographische Schriften sind selten. Die Chinesische Schrift mit ca Zeichen zählt dazu. Dagegen sind die meisten älteren SCHRIFT semasiographisch glottographisch logographisch phonographisch morphemisch syllabisch featural Polymorphene Einheiten, z. B. Wörter) logo-syllabisch segmentär Abb. 1 Klassifikation von Schriftsystemen nach Sampson (1985) MegaLithos 3/2009 1

2 Schriftsysteme eine Mischform aus Silben und Logogrammen. Dazu gehört u. a. die Mayaschrift, die Sumerische und Akkadische Keilschrift, die Hethitische Schrift und das Kanji mit Hiragana und Katagana in Japan. Bei den Ägyptischen Hieroglyphen werden neben Logogrammen keine Silben, sondern nur Zeichen für Konsonanten verwendet. Es wird deswegen von Robinson als logokonsonantisches Schriftsystem bezeichnet. Eine besondere Klasse von Zeichen sind Determinative. Dies sind stumme Zeichen, die eine Begriffsklasse angeben aber keinen eigenen Lautwert haben. Man findet sie zu einer großen Zahl bei den Ägyptischen Hieroglyphen und in der Akkadischen Keilschrift. Viele syllabische Schriftsysteme beschränken sich auf Silben der Form Konsonant-Vokal (KV) und reine Vokale (V). Daraus ergibt sich je nach dem Lautumfang der Sprache eine maximale Anzahl von Silben zwischen 40 und 90. Die Persische Keilschrift hat 40 Silben, Linear B 87, die Kyprische Schrift 56 und die Cherokee-Schrift 85 Silben. Erfolgreiche Entzifferungen Die meisten Schriftsysteme sind in den letzten 200 Jahren erfolgreich entziffert worden (Tab. 1). Die Geschichte ihrer Entzifferungen ist bereits in vielen Publikationen ausführlich beschrieben worden. Deswegen sollen an dieser Stelle in einem Überblick nur einige wichtige Aspekte der Entzifferungsgeschichte beleuchtet werden. Man mag sich fragen, warum manche Schriftsysteme sehr früh und manche erst sehr spät entziffert wurden. Dies hat vielfältige Gründe. Oftmals war es die Entdeckung eines zwei- oder mehrsprachigen Textes wie der Stein von Rosette oder die Keilinschriften von Behistun. In anderen Fällen wie Linear B kam die Entzifferung erst ins Rollen, als man die Inschriften aus Kreta veröffentlichte, die bis zu dem Tod des Archäologen Evans von ihm zurückgehalten wurden. Im Falle der Keilschriften musste zuerst einmal eine der drei Keilschriften entziffert werden, bevor die anderen darauf aufbauend entziffert werden konnten, denn die dreisprachige Inschrift von Behistun enthielt Tabelle 1: Chronologie der Entzifferung von Schriftsystemen Jahr Schrift am Anfang kein bekanntes Schriftsystem. So war die Entzifferung der Persischen Keilschrift die Voraussetzung für die Entzifferung der Akkadischen Keilschrift, und diese wiederum die Voraussetzung für die Entzifferung der Elamitischen Keilschrift. Später half die Akkadischen Keilschrift auch bei der Entzifferung der Hethitischen Hieroglyphen, da ein silberner Knopfsiegel einen Text in beiden Schriften enthält. Voraussetzungen zur Entzifferung Coe (1995, S. 65) listet verschiedene Voraussetzungen (Tab. 2: 1, 3, 5, 7, 8) auf, die erfüllt sein müssen, um eine Schrift entziffern zu können. Diese Liste wurde von Wells (2006, S. 112) um die Voraussetzungen 2 und 4 erweitert, aber mit der Anmerkung, dass nicht alle von Coe genannten Kriterien erfüllt sein müssen (wie man in Tabelle 2 an den entzifferten Schriftsystemen erkennen kann). Hinzu kommt noch die Möglichkeit, dass Eigennamen (6) bekannt sind oder die Schriftzeichen von einer bekannten Schrift übernommen wurden (9), zwei Voraussetzungen, die ähnlich bedeutsam sind wie Zwei- oder Mehrsprachentexte und diese Voraussetzung ergänzen oder sogar ersetzen können. Die Voraussetzungen lauten: Forscher Ägyptische Hieroglyphen Champollion Keilschriften Hincks, Rawlinson, etc Kyprische Silbenschrift Smith, Brandis, Schmidt, Siegismund Hethitische Hieroglyphen Sayce, Cowley, Thompson, Frank, Meriggi, Forrer, Gelb u. a Linear B Kober, Ventris ab 1950 Mayaglyphen Knorosov, Kelley, Berlin, Proskouriakoff u. a. 1) Es sind genügend viele Inschriften in ausreichender Länge vorhanden und publiziert. 2) Es ist eine umfassende, d. h. vollständige oder nahezu vollständige Zeichenliste zusammenstellbar. Daraus ergibt sich die Gesamtanzahl der Zeichen des Schriftsystems. 3) Die der Schrift zugrunde liegende Sprache ist bekannt oder lässt sich rekonstruieren, inkl. Vokabular, Grammatik und Syntax. 4) Es sind dem Schriftsystem zugrunde liegende Regeln bekannt, d. h. welche Zeichen wie kombiniert oder an welcher Textposition verwendet werden. 5) Es gibt eine oder mehrere zweioder mehrsprachige Inschriften gleichen Inhalts mit einem bekannten Schriftsystem. Dazu gehört der Stein von Rosette (Bilinguen) oder die dreisprachige Inschrift von Behistun (Trilinguen) genauso wie die sumerisch-akkadischen Wortlisten oder das so genannte Landa-Alphabet der Mayaschrift. 6) Es sind Eigennamen aus anderen historischen Berichten bekannt, die in den Texten vorkommen. Dazu zählen u. a. Ortsnamen, Personennamen und Titel. 7) Der kulturelle Kontext ist bekannt. Dies ist eine Voraussetzung, um die Inhalte der Texte zu verstehen und kulturell einzuordnen. 8) Es gibt Texte mit bildlichen Referenzen oder die Zeichen sind an sich sehr bildhaft, wenn die Schrift logographisch ist, so dass ihre Bedeutung erkannt werden kann. 9) Die Schriftzeichen sind einer bekannten Schrift einschließlich der Lautwerte übernommen worden. Dies trifft nahezu vollständig für das etruskische Alphabet zu, das aus dem griechischen Alphabet stammt. 2 MegaLithos 3/2009

3 Manche dieser Voraussetzungen sind voneinander abhängig. Eine Grundvoraussetzung (1), die immer erfüllt sein muss, ist ein ausreichender Umfang an Inschriften. Wie viele Inschriften es sein müssen, ist umstritten und hängt vom Schrifttyp und den anderen Voraussetzungen ab, die erfüllt sind. Das Erstellen einer Zeichenliste hängt davon unmittelbar ab, denn bei einer zu kleinen Anzahl von Inschriften treten seltene Zeichen mit einer geringen Häufigkeit evt. nicht auf und die Zeichenliste bleibt unvollständig. Neben der Anzahl an Inschriften sind aber auch die Länge der Texte und der Inhalt wichtig. Zu kurze Texte erlauben es nicht, sprachliche Regeln für die Verwendung der Zeichen aufzustellen. Wenn wie im Etruskischen die meisten Texte nur Namen enthalten, lässt sich daraus die Sprache bzw. ihre Grammatik nicht erkennen. Die Voraussetzungen 3 (Sprache) und 4 (Schriftregeln) hängen also unmittelbar zusammen, d. h. mindestens eine der beiden Voraussetzungen muss erfüllt sein. Die Übersicht entzifferter Schriftsysteme (Tab. 2) zeigt, dass Voraussetzungen 1 und 2 immer erfüllt waren. Die Voraussetzungen 3 und 4 gehören zusammen, und es war immer mindestens ein Kriterium erfüllt. Genauso ist es mit den Voraussetzungen 5 und 6, die sich ergänzen und von denen immer eins erfüllt oder teilweise erfüllt war. Die Kriterien 7 bis 9 sind zusätzliche Voraussetzungen, die hilfreich sind, aber nicht erfüllt sein müssen. Sehr viel weniger Voraussetzungen sind bei den bisher nicht entzifferten Schriftsystemen gegeben (Tab. 3). Die größte Hürde ist eine unbekannte Sprache, wie man am Beispiel der etruskischen Schrift sieht, bei der sonst recht viele Kriterien erfüllt sind. Bei manchen Schriftsystemen wie Epi-Olmekisch, auch Isthmische oder La Mojarra Schrift genannt, ist eine vorgeschlagene Entzifferung umstritten und deswegen nicht aufgelistet worden. Vergleicht man die bisher nicht entzifferten Schriftsysteme, dann fällt vor allem das Fehlen einer zweisprachigen Inschrift (5) auf, die auch nicht durch ausreichend bekannte Eigennamen (6) ersetzt werden kann. Das Fehlen von ausreichend vielen und langen Texten (1) ist ein weiterer häufiger Grund für bisher erfolglose Entzifferungen. Die Singularität der Scheibe von Phaistos mit nur insgesamt 242 Zeichen kann trotz vielseitiger Vorschläge zur Entzifferung nicht darüber hinwegtäuschen, dass man den Text wohl solange nicht lesen können wird, bis nicht mehr Inschriften gefunden werden, um die Struktur der Schrift und damit die zugrunde liegende Tabelle 2: Voraussetzungen (1-9) entzifferter Schriftsysteme (X erfüllt) erfüllt, / teilweise Schrift Linear B X X X X / Ugaritisches Alphabet X X X / Kyprische Silbenschrift X X X X X Persische Keilschrift X X X X / Akkadische Keilschrift X X X X X Sumerische Keilschrift X / / X / Hethitische Keilschrift X X X /? Hethitische Hieroglyphen X X X / Mayaglyphen X X X / / / X X Ägyptische Hieroglyphen X X / / X X X Tab. 3: Voraussetzungen (1-9) bisher nicht entzifferter Schriftsysteme (X erfüllt, / teilweise erfüllt,? unsicher) Schrift Indusschrift / X?? / Rongorongo X X X X Etruskische Schrift X X / X X X Meroitische Schrift X X X Phaistosscheibe / / Linear A Proto-Elamitische Bilderschrift X / / Sprache zu analysieren und Entzifferungen überprüfen zu können. Darüber hinaus dürfte die 45 Zeichen umfassende Liste nicht vollständig sein. Man schätzt, dass 11 bis 12 weitere Zeichen fehlen, sofern es eine reine Silbenschrift ist (s. u.). X MegaLithos 3/2009 3

4 Wie testet man eine Entzifferung? Diese Frage stellt sich immer dann, wenn eine neue Entzifferung vorgeschlagen wird. Die Geschichte der erfolgreichen Entzifferungen zeigt, dass neue Texte, die bisher nicht verwendet wurden, mit dem neuen Ansatz einen sinnvollen Inhalt mit den bisher bekannten Sprachstrukturen ergeben müssen. Die Entzifferung von Linear B durch Ventris wurde von Blegen erfolgreich überprüft, als er neu ausgegrabene Tafeln von Pylos mit dem Silbengitter von Ventris übersetzte. Zur Überprüfung der Entzifferung der Akkadischen (Mittelbabylonischen) Keilschrift wurde von der Royal Asiatic Society eine neue Inschrift an vier Wissenschaftler geschickt und anschließend wurden die vier unabhängigen Übersetzungen des neuen Textes verglichen. Sie stimmten zum größten Teil überein. Entzifferungsmethoden Im Laufe der Entzifferungsgeschichte sind immer wieder verschiedene Methoden verwendet worden, um Aussagen über das Schriftsystem machen zu können. Wie bereits gezeigt wurde, ist ein genügend großer Umfang an Texten eine Grundvoraussetzung, um überhaupt eine Entzifferung zu beginnen. Hat man genügend Texte, kann man die Anzahl unterschiedlicher Zeichen zählen. Die Zeichenanzahl ist der erste wichtige Hinweis auf den Schrifttyp. Bei 20 bis 35 Zeichen handelt es sich um eine Alphabetschrift, bei 40 bis 90 Zeichen um eine reine Silbenschrift, und bei mehr als einigen hundert Zeichen ist das Schriftsystem sicherlich logographisch bzw. eine Mischform aus Silben und Logogrammen (logosyllabisch). Die Anzahl der phonetischen Zeichen in logosyllabischen Schriften liegt bei 60 bis 150 phonetischen Zeichen, die restlichen Zeichen sind Logogramme oder Determinanten. Die genaue Zeichenanzahl wird allerdings bei unbekannten Schriften um die Anzahl von Allographen, also graphisch verschiedenen Zeichen mit gleichem Lautwert, fälschlicherweise vergrößert. Die Unsicherheit durch Allographen kann nur durch eine systematische Analyse von ähnlichen Texten behoben werden, Abb. 3 Geschätzte Gesamtanzahl von Zeichen für Alphabete und Silbenschriften wenn sich Allographen in verschiedenen Kontexten substituieren (s. u.). Liegen nicht genügend viele Texte vor, muss man in Rechnung stellen, dass einige Zeichen in den Texten nicht auftreten, obwohl sie in das Schriftsystem gehörten. Robinson (2009, S. 310) gibt für Alphabete und Silbenschriften eine Formel an, mit der man die tatsächliche Zeichenanzahl abschätzen kann. Sie ist für moderne Sprachen und Schriften wie Englisch, Arabisch, japanisches Kana als auch für Linear B erfolgreich getestet worden. Hat man aus einem Fundus von Inschriften mit insgesamt L Zeichen alle Zeichen verglichen und M verschiedene Zeichen unterschieden, dann ist die wahrscheinliche Gesamtanzahl von Zeichen ca. (LxL)/(L-M)-L. Wenn L sehr klein ist, dann wird die Gesamtanzahl etwas größer sein als die bisherige Zeichenanzahl M. Hat man aber genügend Texte und ist L sehr groß, dann ist die Gesamtanzahl bis auf einen Bruchteil gleich der Zeichenanzahl M. Dies wird im Diagramm (Abb. 3) veranschaulicht, wenn die Kurve bei größer werdenden Textumfang (Wert L) sich immer mehr dem Sollwert annähert. Bei Latein mit 23 Buchstaben genügt ein Text mit ca Zeichen, um die Zeichenanzahl (kleiner als 23,5) korrekt zu schätzen. Im Falle von Linear B mit 87 Silben müssen Texte mit ca Zeichen zur Verfügung stehen, um die korrekte Anzahl der Silben (kleiner als 87,5) zu schätzen. Führt man dagegen die gleiche Schätzung für noch nicht entzifferte Schriften mit einer geringen Textanzahl durch, dann lässt sich die Anzahl noch fehlender Zeichen abschätzen. Die Scheibe von Phaistos umfasst insgesamt 242 Zeichen mit 45 verschiedenen Symbolen. Nach der oben genannten Formel müsste die Zeichenliste ca. 55,28 Symbole, also 55 bis 56 Symbole umfassen. Es fehlen demnach noch ca. 10 bis 11 Zeichen in diesem Schriftsystem. Die 10 Proto-Byblos Inschriften enthalten insgesamt 1038 Zeichen. Dies ist für eine vermutliche Silbenschrift mit 114 verschiedenen Symbolen aber zu wenig, denn die geschätzte Anzahl an Zeichen liegt bei 128,06, d.h. es fehlen noch ca. 14 Symbole. Die nächste wichtige Frage bei einer Entzifferung betrifft die Schreibrichtung. Texte wurden von links nach rechts, rechts nach links, oben nach unten, in Doppelspalten wie die Mayaglyphen oder abwechselnd links/rechts und rechts/links geschrieben (Bustrophedon). Manchmal wurde das Schreibmaterial auch nach jeder Zeile um 90 oder 180 gedreht. Es gibt verschiedene Methoden zur Bestimmung der Schreibrichtung. Ein Leerraum am Zeilenende des Textes, das Überschreiben des nachfolgenden Zeichens, die 4 MegaLithos 3/2009

5 Verkleinerung von Zeichen aus Platzgründen am Zeilenende und wiederkehrende Zeichensequenzen (Wörter), die sowohl in einer Zeile stehen als auch auf zwei Zeilen getrennt vorkommen, sind sichere Indizien für die Schreibrichtung. Oftmals erlaubt auch die Ausrichtung von Köpfen, Tieren und anderen asymmetrischen Zeichen die Schreibrichtung zu erkennen. In ägyptischen Hieroglyphentexten, bei Mayaglyphen und hethitischen Hieroglyphen schauen die Köpfe und Tiere entgegen der Schreibrichtung. Die Schreibrichtung entspricht meistens auch der Leserichtung der Zeichen. Es gibt aber auch scheinbare Ausnahmen. Im Devanagari erscheint [mi:l] ( Meile ) als m-i-l geschrieben, aber [mil] ( treffen ) als i-m-l. Es scheint hier so, als ob die vertauschte Zeichenabfolge verwendet wird, um einen kurzen Vokal anzuzeigen. Beim genaueren Hinsehen fällt aber auf, dass die beiden Zeichen für langen Vokal [i:] und kurzen Vokal [i] nie allein auftreten (dafür gibt es ein anderes Zeichen), sondern immer einen Konsonanten modifizieren und zusammen eine Ligatur bilden. Aus dem Grundzeichen für [ma] wird so entweder [mi] oder [mi:]. Um bei logosyllabischen Schriftsystemen zwischen Silben und Logogrammen unterscheiden zu können, hilft die Untersuchung der Zeichenhäufigkeit und Position. Silben werden meist häufiger als Logogramme verwendet und haben eine flexible Position, die nicht an die Syntax gebunden ist. Logogramme dagegen, die z. B. nur ein Nomen darstellen, sollten nicht an der Position von Verben stehen. Die Positionsanalyse wird oftmals durch Allographen erschwert. Um Allographen zu identifizieren, muss nachgewiesen werden, dass diese Zeichen in allen Kontexten austauschbar sind, d. h. sich substituieren und den gleichen Lautwert haben (Homophone). Man muss unterscheiden zwischen a) Homophonen: Phonetische Gleichwertigkeit von zwei oder mehr Zeichen, substituiert untereinander in allen Kontexten. b) Synonymen: Semantische Gleichwertigkeit von Zeichensequenzen mit zwei oder mehr Zeichen, substituiert in vielen Kontexten. c) Unterschiedlichen Komponenten (z. B. Suffixe) in sonst identischen Wörtern, wo die scheinbare Substitution nur in einem begrenzten Kontext auftritt. Wenn also die Substitution in einem begrenzten Kontext auftritt, dann besteht die Gefahr, statt Homophonen verwandte, aber inhaltlich verschiedene linguistische Ausdrücke (z. B. der Numerus bei Nomen, die Konjugation von Verben) zu lokalisieren und damit keine Allographen zu identifizieren. Bei syllabischen Schriftsystemen, bei denen vor allem Silben der Struktur Konsonant-Vokal (KV) vorkommen, stehen reine Vokale gehäuft am Wortanfang, wenn Vokale innerhalb eines Wortes durch eine KV-Silbe dargestellt werden. Die Häufigkeitsanalyse der Zeichenposition (Anfang, Mitte, Ende) erlaubt es dann, Vokale bei syllabischen Schriften festzustellen. Dies war einer der ersten Entzifferungsschritte bei Linear B. Es gibt aber auch Silbenschriften, bei denen diese Regel nicht gilt und die reine Vokale auch im Wortinneren verwenden, z. B. die kyprische Schrift. Die Transkription nach Masson (1961) ergibt z. B. als Deklination des Wortes Etalion E-ta-li-o-ne E-ta-li-e-we-se E-ta-li-e-i Abb. 6 Wort für Hund (, Silben tzu-lu= tzul) mit Bildreferenz in der Dresdener Mayahandschrift (Förstemann 1880, S. 7, 40). MegaLithos 3/2009 5

6 Abb. 4 Strukturanalyse einer Mayainschrift (Yaxchilan, Hieroglyphentreppe 2, Stufe 7). PDI/ADI bezieht sich auf die Addition oder Subtraktion der Distanzzahl zum letzten Datum. Die Häufigkeitsanalyse der Zeichenposition erlaubt es also nicht immer Vokale zu identifizieren. Stattdessen werden häufig verwendete Präfixe und Suffixe festgestellt. Eine universale Methode ist die Strukturanalyse, bei der Texte nach wiederkehrenden Zeichenmustern sortiert werden, um Satzstrukturen zu erkennen. Die Strukturanalyse hilft bei der Identifizierung der Sprache und beim Erkennen von Wortgrenzen, soweit sie nicht durch Lücken oder Hilfszeichen bereits markiert sind. Wiederkehrende Zeichenketten können somit als Prädikat, Subjekt oder Objekt identifiziert werden, je nach der Syntax der zugrunde liegenden Sprache (Abb. 4). Ein wichtiger Zwischenschritt beim Entziffern ist das Aufstellen von Wortlisten. Ihre morphologische Analyse erlaubt einen Einblick in die Sprachstruktur. Die Methode ist besonders wichtig, wenn die Sprache unbekannt ist oder es mehrere Kanndidaten gibt. Ist die Sprache agglutinierend, kann jede Silbe einer lexikalischen oder grammatikalischen Bedeutung zugeordnet werden. Der Wortstamm wird selbst nicht verändert, sondern durch Präfixe und Suffixe modifiziert. Ist die Sprache dagegen flektierend, dann können Veränderungen am Wortstamm auftreten: Deutsch Englisch Singular Mann man Plural Männer men Eine berühmte Anwendung der morphologischen Analyse ist die Arbeit von Alice Kober zum Flexionsschema in Linear B. Die nach ihr benannten Kober-Triplets enthalten drei Fälle von Substantiven (Abb. 5) und waren der erste Schritt zum Aufstellen eines Gitters mit KV-Silben. Fall 1 Fall 2 Fall 3 Abb. 5: Linear B mit Kober-Triplets. Viele Entzifferungen versuchen, den Lautwert von Zeichen durch den graphischen Vergleich mit einer bekannten und verwandten Schrift zu erhalten. Man geht davon aus, dass gleiche oder sehr ähnliche Zeichen den gleichen phonetischen Wert beibehielten, als das eine Schriftsystem aus dem anderen hervorging. Diese Methode birgt aber die Gefahr der zufälligen Ähnlichkeit und des Versuchs, eine Verwandtschaft zwischen Schriftsystemen zu postulieren, die nicht vorhanden ist. Manche einfachen Symbole wie Striche, Punkte, Dreiecke, Kreuze, usw. tauchen völlig unabhängig voneinander in den verschiedensten Schriftsystemen auf. Diese als graphic universals von Bryan Wells bezeichneten Zeichen sollten niemals für solche vergleichende Analysen herangezogen werden. In einigen, insbesondere den frühesten, Schriften sind viele Logographen sehr bildhaft. Deshalb wird bei der Entzifferung oftmals die Bedeutung einfach dem Bild entnommen. Das ist aber in der Regel sehr unsicher, da die eigentliche Bedeutung kulturspezifisch war und nicht mehr vorhandenes Hintergrundwissen notwendig ist, um die Entwicklung von Logographen aus ursprünglichen Bildern zu verstehen. Es gibt aber noch andere Methoden, die sicherer sind um die Bedeutung und eine Lesung zu erhalten. Dazu zählt die Verwendung von zweisprachigen Inschriften, Eigennamen und Texten mit Bildreferenzen. So findet man in der Dresdener Mayahandschrift das Bild eines Hundes zusammen mit der syllabischen Schreibweise tzu-lu (tzul), yukatekisch Hund (Abb. 6). Dadurch konnte Knorosov die phonetische Lesung der Mayaglyphen erstmals belegen. Dabei hatte er die ersten Silbenwerte dem so genannten Landa-Alphabet entnommen, das er nicht fälschlicherweise wie andere vor ihm als Alphabet ansah, sondern als eine Auflistung von Silben aus der Mayaschrift erkannte. Zuletzt muss noch auf die zeitliche und räumliche Verteilung von Zeichen hingewiesen werden. Zeichen haben sich entwickelt und dabei graphisch verändert, und es gab regionale Variationen der Zeichen. 6 MegaLithos 3/2009

7 So hat sich die Mayaglyphe für Ajaw ( Herr, Herrscher ) über eine Zeitspanne von 900 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt (Abb. 7). Deswegen ist es wichtig, Texte nicht nur räumlich, sondern auch chronologisch zuordnen zu können, was aber oftmals aufgrund der archäologischen Fundsituation schwierig sein kann. Literatur: Bybee, Joan L.: Morphology. A study of the relation between meaning and form. John Benjamins Publishing Company, Amsterdam/Philadelphia Chadwick, John: The Decipherment of Linear B. Cambridge University Press, Cambridge, Massachusetts Coe, Michael D.: Das Geheimnis der Mayaschrift: Ein Code wird entschlüsselt. Rowohlt Verlag Hamburg Coulmas, Florian: Writing Systems: An Introduction to their Linguistic Analysis. Cambridge University Press, Cambridge Damerow, Peter, Robert K. Englund, Hans J. Nissen:Die Entstehung der Schrift. Spektrum der Wissenschaft, 02/1988, S Daniels, Peter D. and W. Bright: The Worlds Writing Systems. Oxford University Press, New York Doblhofer, Ernst: Die Entzifferung Alter Schriften und Sprachen. Paul Neff Verlag, Wien 1957 (Reclam 2000). Földes-Papp, Károly: Vom Felsbild zum Alphabet. Die Geschichte der Schrift. Belser Verlag, Stuttgart Friedrich, Elvira: Einführung in die indischen Schriften. Teil 1: Devanāgarī. Helmut Buske Verlag, Hamburg Fuls, Andreas: Die astronomische Datierung der klassischen Mayakultur ( n. Chr.): Implikationen einer um 208 Jahre verschobenen Mayachronologie. Dissertation an der Universität Hamburg, Books on Demand, Norderstedt Gordon, Cyrus H.: Forgotten Scripts: How they were Deciphered and their Impact on Contemporary Culture. Basic Books, Inc., New York Houston, Stephen D., Michael D. Coe: Has Istmian been deciphered? Mexicon XXV, 6 (2003), S Houston, Stephen, Oswaldo Chinchilla Mazariegos und David Stuart (Hrsg.): The Decipherment of Ancient Maya Writing. University of Oklahoma Press, Norman Lounsbury, Floyd Glenn: Glyphic Substitutions: Homophonic and Synonymic. In: Justeson und Cambell (Hrsg.), Phoneticsm in Mayan Hieroglyphic Writing, Institute for Mesoamerican Studies, Publication 9, State University of New York, Albany 1984, S Masson, O.: Les inscriptions chypriotes syllabiques. Paris Pope, Maurice: Das Rätsel der alten Schriften: Hieroglyphen, Keilschrift, Linear B. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach Pope, Maurice: The story of decipherment: From Egyptian hieroglyphs to Maya script. 2nd ed. London: Thames and Hudson Robinson, Andrew: Lost Languages: The Enigma of the World s Undeciphered Scripts. McGraw-Hill. New York 2009 (2. Aufl.). Sampson, Geoffrey: Writing Systems. Stanford University Press, Stanford, California Wells, Bryan: Epigraphic Approaches to Indus Writing. Harvard University, Cambridge, Massachusetts 2006., Jahrgang 1964, arbeitet als Vermessungsingenieur an der Technischen Universität Berlin promovierte er über die Astronomie und Chronologie der Mayakultur und studierte dabei ihr Schriftsystem. Seit 2007 beschäftigt er sich mit der Indusschrift, wobei er dafür eine epigraphische Datenbank zur Analyse der Induszeichen entwickelt hat ( Seit 2009 unterrichtet er ein Seminar zur Entzifferung von Schriftsystemen an der Technischen Universität Berlin. Soweit nicht anders vermerkt stammen die Zeichnungen vom Autor. Anschrift:, Technische Universität Berlin Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik Sekr. H12, Straße des 17. Juni 135, Berlin Abb. 7 Entwicklung der Mayaglyphe T533 (Ajaw). Im Durchschnitt wurde alle 22 Jahre eine neue Variante entwickelt und einige Zeit verwendet (dargestellt als Balken) (Fuls 2007, S. 139). MegaLithos 3/2009 7

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