Gesundheitsförderung im Setting Krankenhaus unterstützen: Der Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

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1 Gesundheitsförderung im Setting Krankenhaus unterstützen: Der Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten 2. gemeinsamen Konferenz der deutschsprachigen Netzwerke Gesundheitsfördernder Krankenhäuser Berlin, 22. September 2005 Holger Kilian, MPH Gesundheit Berlin

2 Soziale Ungleichheit und Gesundheit Lebensbedingungen und Lebenslagen haben eine zentrale Bedeutung für die Herstellung und Erhaltung von Gesundheit Entstehung von Krankheit Die Forschung zeigt kontinuierlichen Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Gesundheitsstatus

3 Menschen in schwieriger sozialer Lage sind Belastungen ausgesetzt, z.b. schlechte Wohnverhältnisse belastendes Wohnumfeld ungesunde Ernährung psychische Probleme... verfügen meist über geringe Bewältigungsressourcen

4 Beispiel: Sozialindizes der Berliner Bezirke Quelle: Sozialstrukturatlas Berlin 2003

5 Zusammenhang zwischen Sozialindex und Lebenserwartung Quelle: Sozialstrukturatlas Berlin 2003

6 Zusammenhang zwischen Sozialindex und vorzeitiger Mortalität (0-64 Jahre) Quelle: Sozialstrukturatlas Berlin 2003

7 Typen der Primärprävention Information, Aufklärung, Beratung Beeinflussung des Kontextes Individuum I. z.b. Ärztliche Gesundheitsberatung II. z.b. Präventiver Hausbesuch Setting III. z.b. Anti-Tabak-Aufklärung in Schulen IV. z.b. Betriebliche Gesundheitsförderung als Organisationsentwicklung Bevölkerung V. z.b. Esst mehr Obst, Sport tut gut, Rauchen gefährdet die Gesundheit VI. z.b. HIV/AIDS Kampagne Quelle: Rosenbrock 2004

8 Gesundheitsfördernde Interventionen Priorisierung des Setting-Ansatzes Erreichbarkeit sozial benachteiligter Zielgruppen Integriertes Konzept: Stärkung individueller Kompetenzen / Beteiligung der Zielgruppen / Gestaltung gesunder Lebensbedingungen Entfaltung nachhaltiger Wirkungen (Capacity Building)

9 Politische Ansätze 20 SGB V Beitrag der Krankenkassen zur Verminderung sozial bedingter ungleicher Gesundheitschancen Präventionsgesetz Programm Soziale Stadt / Programm E&C Aktivitäten im Nationalen Aktionsplan Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten WHO-Initiativen (z.b. Gesundheitsförderndes Krankenhaus )

10 Der Kooperationsverbund (1) Impuls 2001 von der BZgA: Expertengespräch Zielsetzungen - Transparenz herstellen - Praxis vernetzen - Qualität entwickeln Erster Schritt: Praxis transparent machen durch Aufbau einer bundesweiten Angebots- Datenbank

11 Der Kooperationsverbund (2) Gründung Kooperationsverbund im Herbst 2003 Kernakteure: Landesvereinigungen und weitere koordinierende Akteure auf Landesebene - Gebündelte fachliche Kompetenz - Regionale Netzwerke vorhanden - Experten für regionale Strukturen und Handlungsbedarfe BKK Bundesverband tritt 2004 bei Perspektive: Erweiterung des Kooperationsverbundes

12 Online-Datenbank Z.Zt Einträge

13 Regionale Knoten

14 Good Practice

15 Internet-Plattform

16 Perspektive: Erweiterung des Kooperationsverbundes Einbindung weiterer Akteure Krankenkassen Wohlfahrtsverbände Standesvertretungen und Netzwerkakteure (z.b. Nationale Armutskonferenz, Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, )

17 Gesundheitsfördernde Angebote im Setting Krankenhaus Vielfalt unterschiedlicher Ansätze Dolmetschdienste Clowns im Krankenhaus Beratungs- und Vermittlungsangebote Gesprächsgruppen (Eltern-) Kurse Kinder im Krankenhaus (Hamburg)

18 Gesundheitsfördernde Aktivitäten sichtbar machen!

19 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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