Mai Emissionsfreie Mobilität mit H2 und BZ. Emissionsfreier Nahverkehr in der Metropolregion

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1 Mai 2016 Emissionsfreie Mobilität mit H2 und BZ Emissionsfreier Nahverkehr in der Metropolregion

2 Motivation Zunehmende Belastung der Innenstadt durch Feinstaub, Lärm und NO x Zukünftig strengere Grenzwerte mit konventionellen Motoren nur sehr schwer zu erreichen Elektromobilität macht primär beim ÖPNV Sinn Imagegründe für BZ-Bus Einsatz: Grün, Innovativ, Zukunftssicher! Synergien mit Energiepark: grüner H 2 als Treibstoff Wasserstoffwirtschaft Saubere Luft Energiewende Klimawandel Lärm Brennstoffzelle Feinstaub Energiepark Mainz Urbanisierung CO 2 Emissionen Batterie Elektromobilität Innenstädte Stefan Dietrich Mai

3 Gesamtenergiewende Die Gesamtenergiewende gelingt nur unter Einbeziehung aller Infrastrukturen! Warum Wasserstoff? 1 2 Wärmewende Stromwende Verkehrswende Smart Grid 3 Energie wende Auch der ÖPNV ist eine Infrastruktur! Mai

4 Nutzung von grünem H2 Stoffliche Nutzung: Wasserstoff in der Industrie (Bioraffinerien, Prozessindustrie, ) Energetische Nutzung: Wasserstoff im Verkehr (energetische Nutzung) First Mover: ÖPNV Flurförderzeuge PKW-Flotten Defined cycles Captured fleets Mai

5 Wasserstoff als Treibstoff im Verkehr und ÖPNV Idealer Anwendungsfall für den Einsatz von E-Mobility ist der ÖPNV Planbar, definierte Strecken, konstante km Fahrleistung Definierte Fahrzeuganzahl Rekuperationsanteil sehr hoch (häufiges Bremsen) Zentrale Tankstelle mit konstanten Absatzmengen möglich Elektromobilität mit Wasserstoff und Brennstoffzellen ist reinen Batteriefahrzeugen deutlich überlegen Höhere Reichweite (ca. 350 km) Kurze Betankungszeit (ca. 10 min) Weniger Probleme mit Heizung im Winter Geringeres Gewicht der Komponenten Hohe örtliche Publikumswirkung Reduktion der innerstädtischen CO 2 Emissionen Mai

6 EU Bus Initiative - Infos Mai

7 EU Call Bedingungen Der FCH JU 2016 Call wurde am veröffentlicht. Deadline zur Angebotsabgabe Kriterien: Mindestens 100 Busse im Projekt, darin mind. 3 Locations mit 20+ Bussen Mindestens 10 Busse pro Location 50% der Busse müssen innerhalb der ersten 2 Jahre vom Projekt in Betrieb sein und mind. 36 Monate/ 100,000 km betrieben werden. Alle Busse sollen im Projekt für mindestens 24 Monate betrieben werden. Zielkosten Solobus: ; Gelenkbus: <1 Mio. Maximale EU Förderung pro Solobus: Maximal verfügbare EU Fördersumme für dieses Thema: 32 Mio. Die FCH-JU wird keine Verträge unterzeichnen, wenn das Co-Funding zu diesem Zeitpunkt (Ende 16/Anfang 17) nicht gesichert ist Mai

8 H2Bus Rhein-Main Fakten Beschaffung und Betrieb von 11 Brennstoffzellenbussen für das Rhein-Main Gebiet im Rahmen einer EU-weiten Förderinitiative zur Beschaffung von Brennstoffzellenbusflotten Aufbau einer Wasserstofftankstelle und eines Kompetenzzentrums Partner: Mainzer Verkehrsgesellschaft mbh (MVG) ESWE Verkehrsgesellschaft mbh (ESWE) In-der-City-Bus GmbH Frankfurt am Main (ICB) traffiq - Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbh (traffiq) Länderübergreifendes Projekt durch Beteiligung hessischer und rheinlandpfälzischer Verkehrsbetriebe Europaweit sollen bis 2020 mehr als 500 Brennstoffzellenbusse etabliert werden Mai

9 H2Bus Rhein-Main - Zeitplan & Kosten Zeitplan: Projektstart: Oktober 2016 Projektlaufzeit: 8 Jahre (Der Förderzeitraum kann kürzer sein) Abgabe EU-Antrag: Förderbescheid EU: Herbst 2016 (erwartet) Erste Busse in Betrieb: Ende 2017 Tankstelle Mz/Wi in Betrieb: Ende 2017 Kostenstruktur: Gesamtprojektvolumen: 17,9 Mio. Förderung durch EU und Bund: 4,7 Mio. Finanzierungsbedarf durch die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen: 2,9 Mio. Gesamtförderquote: 42 % Eigenanteil: 10,3 Mio. 58 % Mai

10 Vom Windrad bis zum Bus Die Etablierung einer Brennstoffzellenbusflotte in Mainz, Wiesbaden und Frankfurt am Main würde zusammen mit dem Energiepark Mainz zu einer kompletten regionalen Wertschöpfungskette vom Windrad bis zum Busrad entsprechend folgender Schritte beitragen: EE-Strom -> Elektrolyse -> Wasserstoff -> H2-Tankstelle -> BZ-Bus Mai

11 Projektstruktur Projekt H 2 Bus Rhein-Main Emissionsfreier Nahverkehr in der Metropolregion Stadt Frankfurt am Main Stadt Wiesbaden Stadt Mainz hält 100% hält 100% hält 100% hält 100% Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH Aufgabenträger traffiq Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbh WVV Wiesbaden Holding GmbH Projektkoordinator Stadtwerke Mainz AG hält 100% Verkehrsvertrag und Finanzierung hält 5,13% hält 94,87% hält 100% Busbetreiber In-der-City-Bus GmbH (ICB) Busbetreiber ESWE Verkehrsgesellschaft Wiesbaden mbh Busbetreiber Mainzer Verkehrsgesellschaft mbh (MVG) Förderung Busse hält 50% hält 50% Rolle im Projekt Untervermietung der Busse Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden GmbH (VMW) (Beschafft die Busse) EU Förderung Bundesförderung Länderförderung Mai

12 H2Bus Rhein-Main Was macht die Region Rhein-Main einzigartig für den Einsatz von BZ-Bussen? - Dichtbesiedeltes Gebiet - Hohe Dichte von Verkehrsunternehmen mit gemeinsamen Routen - Zwei Wasserstoffquellen mit hoher Kapazität sind verfügbar (200t grüner und 2700t Byprodukt H2) - Enge Verbindung zwischen den Energiesystemen - Alle Arten von Verkehrsmitteln, verbunden durch eine Vielzahl von Knotenpunkten ermöglichen ein zukünftiges multimodales Null-Emissions Transportnetz Mai

13 Vision Cluster Rhein-Main Ziel: Vorbereitung der Einführung von BZ-Bussen + nachhaltige Konzeption der H2-Nutzung in der Region Region Rhein-Main soll als Demo-Region in Erscheinung treten Ideal wäre die Einbeziehung aller Wertschöpfungsketten: Produktion, Infrastruktur, Nutzung (Tankstellen, Werkstätten für H2-Fahrzeuge ) Energiepark Mainz + Industriepark Höchst + enge Verbundenheit der Verkehrsbetriebe über Verbünde gute Voraussetzungen im Rhein-Main Gebiet Industriegebiete: Viele Flurförderzeuge, welche zukünftig durch brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge ersetzt werden könnten Etablierung von weiteren Fahrzeugen im Rhein-Main-Gebiet: Weitere BZ-PKW, BZ-Stapler, BZ-Servicefahrzeuge (z.b. Klein-LKW), etc. Mai

14 Zusammenfassung Power-to-Gas ist der perfekte Sektorenkoppler H2 Quellen: Energiepark Mainz und Industriepark Höchst H 2 als Treibstoff im ÖPNV ideal geeignet EU-weite Integration von BZ-Bussen in Busflotten Mehrere Initiativen auf verschiedenen Ebenen Große Synergiepotentiale in der Region Rhein-Main Unsere Region bietet ideale Voraussetzungen für H 2 -Wirtschaft Mai

15 Wasserstoff ist heute das bessere Öl. Und deshalb ist es Zeit für einen Ölwechsel... Dieter Zetsche, Daimler AG

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