Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

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1 Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Lehrplan für die Fachschule Fachbereich: Sozialwesen Fachrichtung: Sozialpädagogik 2014

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3 Inhaltsverzeichnis 1 Die Fachschule in Thüringen Kompetenzorientierter Unterricht in den Thüringer Fachschulen Sozialwesen Ausbildungsziel Grundsätze der Ausbildung Mitarbeiter der Lehrplangruppe Stundentafel Verteilung der Module auf die drei Ausbildungsjahre Fachrichtungsübergreifende Lerngebiete Ziele der Kompetenzentwicklung im Lerngebiet Deutsch/Kommunikation Ziele der Kompetenzentwicklung im Lerngebiet Fremdsprache Ziele der Kompetenzentwicklung im Lerngebiet Mathematik Ziele der Kompetenzentwicklung im Lerngebiet Politische Bildung Fachrichtungsbezogene Module Erziehen als wissenschaftlich fundierte Tätigkeit Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens Entwicklungs- und Bildungsprozesse Grundlagen in den Bildungsbereichen Bewegung, Gesundheit und Musik Grundlagen in den Bildungsbereichen Sprache, Medien und Kunst Grundlagen in den Bildungsbereichen Mathematik und Naturwissenschaft Erlebnispädagogik Begleitung und Mitgestaltung von Bildungsprozessen Ausprägung der Beobachtungs- und Dokumentationsfähigkeit Gestaltung von Beziehungen Pädagogische Handlungskonzepte und Planungsformen Lebenswelten und Erziehungspartnerschaften Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Bewegung, Gesundheit und Musik

4 7.14 Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Sprache, Medien und Kunst Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Mathematik und Naturwissenschaft Spezifik der Arbeit mit unter Dreijährigen oder Offenen Kinder- und Jugendarbeit oder Hilfen zur Erziehung Planung und Gestaltung von Bildungsprozessen Ausprägung der Planungs-, Gestaltungs- und Reflexionsfähigkeit in der Arbeit mit Kindern im Alter von 0-10 Jahren Ausprägung konzeptioneller und kooperativer Fähigkeiten Qualitätsmanagement in sozialpädagogischen Dimensionen Diversität und Inklusion Differenziertes Handeln in den Bildungsbereichen Differenzierung in Bildungsprozessen Entwurf eines individuellen Modells der Professionalisierung

5 1 Die Fachschule in Thüringen Die Fachschule Sozialwesen in Thüringen umfasst die Fachrichtungen Sozialpädagogik, Heilpädagogik und Heilerziehungspflege. Alle drei Ausbildungsrichtungen sind Breitbandausbildungen, die verschiedene Heterogenitätsdimensionen in einem inklusiven Erziehungs- und Bildungssystem beachten. Entsprechend den Zugangsvoraussetzungen verfügen die Fachschüler bereits über eine einschlägige berufliche Erstausbildung. Diese befähigt sie zu unterstützenden Tätigkeiten im beruflichen Handeln. Die meisten Situationen und Handlungsanforderungen im sozial- und heilpädagogischen sowie pflegerischen Alltag sind als Interaktionssituationen komplex und mehrdeutig. Daher ist die übergeordnete Zielstellung einer Ausbildung im Bereich Sozialwesen Kompetenzen zu erwerben, die auf wissenschaftlich-theoretischem Wissen und reflektiertem Erfahrungswissen aufbauend ermöglichen, in diversen sozialpädagogischen Handlungsfeldern und -situationen selbst organisiert, kreativ und reflexiv Herausforderungen anzunehmen, Probleme zu lösen und im Verlauf der Berufsbiografie in andere Arbeitsfelder zu wechseln. Die wesentliche Stärke der Fachschulausbildung ist die enge Vernetzung der Lernorte Praxis und Schule. Die Beschreibung von Kernkompetenzen, die im Rahmen der Praxismodule erworben werden, wird den Fachschulen Sozialwesen ermöglichen, ihre Qualität in der praktischen Ausbildung in den öffentlichen Raum zu transportieren. Neben der beruflichen Qualifikation erwerben die Fachschüler 1 in den Ausbildungsrichtungen Sozialpädagogik und Heilerziehungspflege die Fachhochschulreife. Um die Anerkennung des Bildungsniveaus und vertikale Durchlässigkeit in die Hochschulbildung zu verbessern, wurden die Ausbildungsinhalte modularisiert (Vgl ). Sie definieren im Ergebnis des Bildungsprozesses der Fachschulen Sozialwesen in Thüringen eine mit anderen Bildungsgängen vergleichbare Kategorie berufsspezifischer Fach- und Personalkompetenz. Die Modularität der Curricula der Fachschulen Sozialwesen soll auch die Verständlichkeit kausaler fachlicher Zusammenhänge für die Lernenden und die Transparenz des Lernaufwandes und seiner Ergebnisse erhöhen. Die Entwicklung einer didaktischen Ausbildungsplanung auf Basis der Ausbildungsmodule des Lehrplanes auf Schulebene ermöglicht die bessere Integration regionaler Besonderheiten und fördert die Unterrichts- und Teamentwicklung. Im Prozess der Qualitätsentwicklung und in Zusammenarbeit mit ausgewählten Praxiseinrichtungen kann die Lernortkooperation gestärkt und sichtbar werden. Jede Fachschule Sozialwesen in Thüringen erhält damit die Chance, die Qualitätsentwicklung als Teil der eigenverantwortlichen Schulprofilierung anzuregen. Die vorliegende Arbeitsfassung des Thüringer Lehrplans basiert auf der jeweils aktuellen Fassung des Thüringer Schulgesetzes 1 Aus Gründen der Lesbarkeit wird im Folgenden auf eine geschlechtsspezifische Formulierung verzichtet. Es sind jedoch immer beide Geschlechter im Sinne der Gleichbehandlung angesprochen. 5

6 der Thüringer Fachschulordnung der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen der Rahmenvereinbarung über Fachschulen des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen des Thüringer Bildungsplans des Kompetenzorientierten Qualifikationsprofils und des Entwurfes des länderübergreifenden Lehrplans Erzieherin / Erzieher. 6

7 2 Kompetenzorientierter Unterricht in den Thüringer Fachschulen Sozialwesen 2.1 Ausbildungsziel Die Berufsqualifikation Thüringer Fachschüler führt aus einer Kombination verschiedener Module zu einer komplexen, interdisziplinären Handlungskompetenz, welche eigenverantwortliches Weiterlernen fördert. Sie baut auf einschlägiger beruflicher Erstqualifikation auf, vertieft und erweitert auf qualitativ neuer wissenschaftlicher Grundlage Fach- und Allgemeinbildung. Die generalistische Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher bereitet auf die selbstständige und eigenverantwortliche Arbeit als Fachkraft in den sozialpädagogischen Arbeitsfeldern Kindertageseinrichtungen, Kinder- und Jugendarbeit, Hilfen zur Erziehung und für weitere sozialpädagogische Tätigkeiten in und außerhalb der Schule vor. Darüber hinaus qualifiziert sie die Fachschüler für eine inklusive pädagogische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. 2 entwickeln während der Ausbildung Kompetenzen wie die Fähigkeit zur Emotionalität, Authentizität und Empathie, die Fähigkeit zum Erwerb, Verstehen und zur Umsetzung von sozialwissenschaftlicher Theorie in die Praxis und die Fähigkeit zur Reflexion, die Fähigkeit zu methodisch klarem, innovativem Handeln, die Fähigkeit zur Kommunikation sowie zur Teamarbeit, die Fähigkeit zur gesellschaftlichen Einordnung sozialpädagogischen Handelns sowie Leitungs- und Managementfähigkeiten. Diese Schlüsselqualifikationen werden im Lehrplan als Kompetenzen in den einzelnen Modulen spezifiziert. Neben dem Erwerb der Grundqualifikation wird in den Wahlpflichtmodulen die Option eingeräumt, die Ausbildung in einem Arbeitsfeld und/oder Themenbereich der Kinder- und Jugendhilfe exemplarisch zu erweitern und zu vertiefen. Dadurch kann eine Profilierung innerhalb der Berufsausbildung erworben werden, die den persönlichen Neigungen und Fähigkeiten entspricht. Diese Form der Profilbildung ist neben der generalistischen Ausbildung ein weiteres prägendes Kennzeichen. Darüber hinaus werden die Fachschüler befähigt, sich in ihrer Profession weiterzuentwickeln, in multiprofessionellen Teams zu arbeiten sowie an gesellschaftlichen Veränderungen gestaltend mitzuwirken. Integraler Bestandteil der Fachschulausbildung ist die Entwicklung beruflicher Identität, die neben fachlichen und inhaltlichen Aspekten auch biografische und persönliche Merkmale integriert. 3 Die Fachschulausbildung vermittelt Studierfähigkeit. Der Erwerb der Fachhochschulreife schafft Voraussetzungen für die Aufnahme eines Fachhochschulstudiums und für weiterführende Qualifikationen. Die im Thüringer Lehrplan für Fachschulen in der Fachrichtung Sozialpädagogik beschriebenen Kompetenzen sind für die Umsetzung in den Ausbildungsstätten verpflichtend. 2 Vgl. Länderübergreifender Lehrplan Erzieherin/Erzieher, Entwurf Stand Vgl. Länderübergreifender Lehrplan Erzieherin/Erzieher, Entwurf Stand

8 2.2 Grundsätze der Ausbildung Kompetenzorientierung Der Lehrplan für die Fachschule Sozialwesen in Thüringen ist kompetenzorientiert konzipiert. Die verwendeten Kompetenzkategorien und ihre Beschreibung orientieren sich am Deutschen Qualitätsrahmen für lebenslanges Lernen (DQR), Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10. März Der DQR beschreibt auf acht Niveaustufen jeweils die Kompetenzen, die für die Erlangung einer Qualifikation erforderlich sind. Die im Rahmen der Ausbildung zur/ zum Staatlich anerkannten Erzieherin/Staatlich anerkannten Erzieher zu erwerbenden Kompetenzen entsprechen in der Gesamtheit der im DQR ausgewiesenen Niveaustufe. 4 Kompetenz bezeichnet im DQR die Fähigkeit und Bereitschaft des Einzelnen, Kenntnisse und Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten zu nutzen und sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten. Kompetenz wird in diesem Sinne als umfassende Handlungskompetenz verstanden und als Fachkompetenz - unterteilt in Wissen und Fertigkeiten - und Personale Kompetenz - unterteilt in Sozialkompetenz und Selbstständigkeit - beschrieben. Methodenkompetenz ist dabei integraler Bestandteil dieser Dimensionen. Das Konstrukt Handlungskompetenz ist subjektbezogen. Im kompetenten Handeln einer Fachkraft verbinden sich Wissen und Fertigkeiten, die das Handeln in einer konkreten Situation erfordern, mit professioneller Haltung und Bereitschaft zum Handeln. Der vorliegende Lehrplan orientiert sich am kompetenzorientierten Qualifikationsprofil (Beschluss der KMK vom 01. Dezember 2011) sowie dem länderübergreifenden Lehrplan zum staatlich anerkannten Erzieher. Dieser ist in einen strukturellen und fachlichen Kontext eingeordnet, der im folgenden Schaubild dargestellt wird: In seinen didaktisch-methodischen Grundsätzen bezieht sich der länderübergreifende Lehrplan auf die Rahmenvereinbarung über Fachschulen vom 07. November 2002 i. d. F. Vom 02. März Das kompetenzorientierte Qualifikationsprofil für die Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern an Fachschulen/Fachakademien für Sozialpädagogik definiert das Anforderungsni- 4 Vgl. Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen, Beschluss der KMK vom 10. März 2011, S.16, sowie Ergebnis des DQR-Spitzengesprächs vom 31. Januar 2012 ( 8

9 veau des Berufes und enthält die Formulierung der beruflichen Handlungskompetenzen, über die eine qualifizierte Fachkraft verfügen muss, um den Beruf dem Anforderungsniveau entsprechend kompetent ausüben zu können. Es nimmt Bezug auf den Gemeinsamen Orientierungsrahmen Bildung und Erziehung in der Kindheit (Beschluss der JFMK vom 14. Dezember 2010 und der KMK vom 16. September 2010). Sowohl in der Ausbildung als auch später in der Berufspraxis müssen immer wieder einzelne Handlungssituationen erfasst, analysiert, das pädagogische Handeln geplant und praktisch bewältigt, reflektiert sowie evaluiert werden, um die eigene berufliche Handlungskompetenz weiter zu entwickeln Modularisierung Die Fachschulausbildung wurde modularisiert. Modularisierung bezeichnet ein Organisationsund Strukturprinzip. 5 Dabei werden einzelne Module zu einem Gesamtkonzept verbunden. Module fassen Stoffgebiete zu thematisch und zeitlich abgerundeten, in sich abgeschlossenen und abprüfbaren Einheiten zusammen. Sie haben grundsätzlich einen interdisziplinären bzw. transdisziplinären Charakter, das heißt sie bestehen in der Regel aus dem Zusammenwirken verschiedener Lehr- und Lernformen mit unterschiedlichem zeitlichen Umfang, die gemeinsam auf den Erwerb beruflicher Handlungskompetenzen ausgerichtet sind. Neben Fachkompetenz zielen sie auf die Ausprägung personaler Kompetenzen und weisen somit einen Subjektbezug auf. 6 Die Module in den Lehrplänen der Fachschule Sozialwesen sind wie folgt strukturiert: 1. Organisatorische Rahmenbedingungen Lernbereich Modultyp Gesamtstundenzahl Arbeitsaufwand (workload) Form der Leistungsfeststellung Zeitpunkt des Angebotes Vernetzung mit anderen Modulen 2. Modulbezogene Kompetenzen und Inhalte Fachkompetenz, Personale Kompetenz, Inhalte Die Module sind allgemein beschrieben. Die Abfolge der Module und die inhaltliche Umsetzung werden in einem schulinternen Curriculum festgelegt, dabei ist eine Orientierung an den in den Praxismodulen beschriebenen Kompetenzen unabdingbar. Jede Fachschule Sozialwesen in Thüringen erhält somit die Chance, die Qualitätsentwicklung als Teil der eigenverantwortlichen Schulprofilierung anzuregen. Der nachfolgende Lehrplan basiert inhaltlich auf dem länderübergreifenden Lehrplan Erzieherin/ Erzieher 5 Vgl. Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK); Modularisierung in Hochschulen -Handreichung zur Modularisierung und Einführung von Bachelor- und Master- Studiengängen, Bonn 2002 S.4 6 Vgl. Knigge-Demal, Barbara und Hundenborn, Gertrud: Leitfaden zur Entwicklung und Einführung modularisierter Curricula in beruflichen Bildungsgängen der Altenpflege, Bonn 2011, S.8 9

10 Er weist neben den fachrichtungsübergreifenden Lerngebieten zum Erwerb der Fachhochschulreife verschiedene fachrichtungsbezogene Module aus. Diese Module setzen inhaltlich die in der länderübergreifenden Empfehlung ausgewiesenen Lernfelder um (siehe Anlage 1). Es werden Kernmodule, Wahlpflichtmodule, Projektmodule und Praxismodule unterschieden. In Kernmodulen werden berufsimmanente Fachkompetenzen und personale Kompetenzen des Erziehers verpflichtend festgelegt, die interdisziplinär erworben werden. Wahlpflichtmodule räumen Fachschülern Profilierungsmöglichkeiten ein. können im Sinne eigenverantwortlicher Kompetenzentwicklung aus den Angeboten der Fachschule wählen. Der Fokus in der Gestaltung der Projektmodule liegt in der praxisorientierten Verbindung berufstheoretischer und fachmethodischer Lerninhalte, die von den Fachschulen inhaltlich entsprechend den zu erwerbenden Kompetenzen gestaltet werden können. Der Lernort ist von den Lehrkräften festzulegen. erproben dabei ihre Handlungskompetenzen. Fachschulen können durch die Projekte sozialräumlich und öffentlich wirksam werden. Die gemeinsame Schnittstelle aller Module ist ihre konsequente Fokussierung auf die individuelle Begleitung von Bildungsprozessen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in diversen soziokulturellen Lebenswelten Hinweise zur didaktisch-methodischen Umsetzung Der vorliegende Thüringer Lehrplan stützt sich auf handlungs- und entwicklungsorientierte Ausbildungsansätze, die eine mehrdimensionale didaktische und methodische Realisierung von Unterricht ermöglichen. Dieses Verständnis zielt auf eine konstruktive Lehr- und Lernprozessgestaltung, die auf der Interdependenz von Denken und Handeln aufbaut. Zentrales Element in der Ausbildung bildet dabei die Orientierung des Unterrichts an der Bearbeitung komplexer Aufgabenstellungen innerhalb der Module, um berufliche Handlungskompetenzen zu fördern. Die systematische Verknüpfung der Dimensionen Fachkompetenz und personale Kompetenz zur beruflichen Handlungskompetenz führt zu einem weiten Verständnis von Lernen, das die verschiedenen Komponenten auf vielfältige Weise miteinander verknüpft und ganzheitliches Lernen ermöglicht. 7 Die Umsetzung Kompetenz fördernder Lern- und Lehrarrangements hat zahlreiche Facetten und betrifft alle Ebenen und Dimensionen der Unterrichtsgestaltung. Die beruflichen Handlungsfelder wurden auf der Basis der Lernfelder im länderübergreifenden Lehrplan Erzieher/Erzieherin in überschaubare Modul-Bausteine gegliedert. Durch die Aufgliederung der Lerninhalte in Modul-Bausteine wird mit diesem Lehrplan der tradierte Fächer- bzw. Lerngebietskanon aufgegeben. Die traditionellen Fächer bzw. Lerngebiete sind somit nicht mehr alleiniges Strukturprinzip der Ausbildung. Vielmehr ist es bei der Umsetzung der vorliegenden Module notwendig, die zu vermittelnden fachlichen Inhalte aus den Anforderungen der beruflichen Handlungen abzuleiten und den verschiedenen Modulsequenzen thematisch zuzuordnen. Das Modulkonzept des Lehrplans folgt somit nicht nur inhaltlich, sondern auch strukturell einer Handlungssystematik in der Ausbildung, d. h. bereits bei der Lernhandlung werden die Phasen der so genannten vollständigen Handlung berücksichtigt und ihre Aneignung und Verinnerlichung unterstützt. 8 Die verschiedenen Module bilden dabei Aufgabenkomplexe, die durch die Mehrdimensionalität von Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsprozessen im Berufsalltag gekennzeichnet sind. Die Module sind didaktisch begründete Einheiten, die komplexe Aufgabenstellungen zusammenfassen, deren unterrichtliche Bearbeitung in handlungsorientierten Lernsituationen erfolgt. Die Module werden im Lehrplan durch Zielformulierungen im Sinne von Kompetenzformulierungen, durch Zeitrichtwerte für theoretischen und fachmethodischen Unterricht, Angaben zu Inhalten und Formen des Modulabschlusses (Leistungsfestellung) beschrieben. Sie beziehen sich auf thematisch zusammengehörige Aufgabenbereiche professionellen Handelns, die für sozialpäd- 7 Vgl. Hörmann, Vollstädt: Lernfeldorientierung konkret. Eine Arbeitshilfe für die Altenpflegeausbildung. Offenbach Vgl. Hörmann, Vollstädt: Lernfeldorientierung konkret. Eine Arbeitshilfe für die Altenpflegeausbildung. Offenbach

11 agogische Arbeitsfelder wesentlich sind. 9 Diese Strukturierung der Ausbildung setzt das didaktische Prinzip der Handlungsorientierung um, Lehr- und Lernprozesse richten sich an beruflich relevanten Handlungen aus. Theoretisches Wissen ist in engem Zusammenhang mit der Herausbildung praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln. Die Verzahnung von Theorie und Praxis und der unterschiedlichen Lernorte ist durchgängiges Prinzip der gesamten Ausbildung. Bei der Anordnung der Module und den Inhalten wurde eine logische Reihenfolge zugrunde gelegt, die chronologische Abfolge der Module innerhalb eines Ausbildungsjahres obliegt der Umsetzung an der Schule. Die Erarbeitung der ausgewiesenen Inhalte der Module ist grundsätzlich im Zusammenhang mit der Reflexion eigenen Erlebens und Handelns der Fachschüler zu sehen. Dabei ist es erforderlich, die ausgewiesenen Inhalte bei der Umsetzung ausgewählter Lernsituationen miteinander sinnvoll zu verknüpfen. Die Umsetzung des Modulkonzeptes an den Schulen erfolgt durch die Erarbeitung eines didaktischen Jahresplans und der Entwicklung eines schulinternen Curriculums sowie von Lernsituationen in den didaktischen Teams der Module und erfordert die Zusammenarbeit verschiedener Fachlehrer. Die Aufgaben der didaktischen Teams bedingen eine weitgehende Autonomie und eine flexible organisatorische Gestaltung. Das Lernen erfolgt in vollständigen beruflichen Handlungen, bei denen die Fachschüler die Arbeitsprozesse selbstständig und eigenverantwortlich planen, durchführen, bewerten, reflektieren sowie die Arbeitsergebnisse präsentieren. sollen Lern- und Arbeitstechniken anwenden und selbstständig weiterentwickeln sowie sich Informationen beschaffen, diese verarbeiten und bewerten. Eine umfassende Portfolioarbeit kann dabei den Fachschülern helfen, die Entwicklung ihrer Fachkompetenz sowie ihrer personalen Kompetenz nachzuvollziehen und ganzheitlich zu reflektieren. Im Unterricht sind zielgerichtet Sozialformen auszuwählen, die die Entfaltung der Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktfähigkeit sowie Empathie und Toleranz fördern. Der Unterricht ist auf selbst organisiertes und selbst gesteuertes Lernen der Fachschüler zu richten. Mit der Verwirklichung und dem Erlernen vollständiger Handlungen verbindet sich eine Veränderung der Lernqualität bzw. der gesamten Lernkultur vom einseitig kognitiven Lernen hin zu ganzheitlichen Lernprozessen, vom vorwiegend lehrerzentrierten hin zum zunehmend selbst gesteuerten Lernen. Eine solche Lernkultur setzt auf Methodenvielfalt, auf den Einsatz offener und handlungsorientierter Unterrichtsformen und auf kooperative Lernformen, wie z. B. Stationenlernen, Projektarbeit, Gruppenarbeit, Rollenspiel, Planspiel, Fallstudie, Leittextmethode, Expertenbefragungen, Erkundungen usw.. Mit solch einer veränderten Lernkultur wird einerseits der Tatsache Rechnung getragen, dass Lernen die Sache der Fachschüler selbst ist und vom Lehrer nur ermöglicht, aber nicht erzwungen werden kann. Und andererseits kann Methodenvielfalt die Heterogenität und Individualität der Fachschüler mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen, Stärken und Schwächen, Interessen und Lernvoraussetzungen besser berücksichtigen und als Entwicklungschance nutzen. Die Verwirklichung von handlungsorientiertem Unterricht erfordert dabei nicht nur ein hohes Engagement der Lehrkräfte in der Erzieherausbildung, sondern auch ein verändertes Rollenverständnis. Diese Anforderung verändert deutlich die Aufgaben der Lehrkräfte. Sie sind aufgefordert, über ihr eigenes fachsystematisches Denken hinaus zu schauen und Verknüpfungen mit anderen Fachdisziplinen und Themen zu suchen und anzubieten. Das Lernen im Modulkonstrukt verlangt Kommunikation, Kooperation und Teamarbeit sowohl von den Fachschülern als auch von den Lehrkräften. 10 Die Persönlichkeitsentwicklung des Fachschülers als Orientierungsprinzip der Ausbildung rückt die personalen Bildungsprozesse der Fachschüler im Kontext ihrer beruflichen Situation in den Mittelpunkt der Didaktik. Zudem ist die Fachschule als Lebens- und Erfahrungsraum so zu gestalten, dass die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen gefördert und Lehr- und Lernprozesse arrangiert werden, in denen sich der ganze Mensch mit seinen Motivationen und Emotionen 9 Vgl. Hörmann, Vollstädt: Lernfeldorientierung konkret. Eine Arbeitshilfe für die Altenpflegeausbildung. Offenbach Vgl. Hörmann, Vollstädt: Lernfeldorientierung konkret. Eine Arbeitshilfe für die Altenpflegeausbildung. Offenbach

12 und seinen biografischen Prägungen einbringen und weiterentwickeln kann. 11 Dabei steht die Entwicklung professioneller Haltung bei den Fachschülern im Fokus. Diese erfordert von der Ausbildung ein beziehungsorientiertes Lernen und Handeln an den Lernorten Schule und Praxis. Lernen in Beziehungen ist ko-konstruktives Lernen, indem die Fachschüler mit den Lehrkräften in einen Austausch über ihre eigenen Konstruktionen von Wirklichkeit kommen. In der Auseinandersetzung mit den differierenden Wirklichkeitskonstruktionen der Mitlernenden, der Lehrenden, der Fachwissenschaft und der sozialpädagogischen Praxis erfolgt die Weiterentwicklung beruflicher Handlungskompetenz. 12 Auf der didaktischen Handlungsebene geht es um die Konstruktion von Wissen im Austausch mit anderen auf dem Hintergrund eines klaren Praxisbezugs der Themen und Inhalte. Dabei wird deutlich, welchen Sinn der Lerngegenstand für das individuelle pädagogische Handeln der Lernenden hat und welche Einstellungen und Haltungen damit verbunden sind. Die Erfahrungen aller Beteiligten sind der Ausgangspunkt des sozialpädagogischen Unterrichts, Neugier und Wertschätzung, Konzepte der Partizipation, der Kommunikation und des Feedbacks sind hierfür unerlässlich. Der Wechsel zwischen unterschiedlichen Perspektiven ist sowohl Gegenstand als auch Methode von Unterricht. 13 Die Ausbildung in der Fachschule ist gekennzeichnet durch eine enge Vernetzung und Kooperation der Lernorte Schule und Praxis in unterschiedlichen Formen. Dazu gehören die Vernetzung von Unterrichtsinhalten in den Modulen mit der sozialpädagogischen Praxis (z. B. Hospitationen, Expertengespräche), Lernen in sozialpädagogischen Praxisfeldern (z. B. modulbezogene Projekte mit einer Zielgruppe, Gestaltung von freizeitpädagogischen Veranstaltungen mit einer Zielgruppe, Umsetzung der Projektmodule in verschiedenen Arbeitsfeldern) und die berufspraktische Ausbildung/Praxismodule. Die Abstimmung des didaktischen Jahresplans und des schulinternen Curriculums mit den Erfordernissen der praktischen Ausbildung muss dabei institutionell, konzeptionell und fachlich gesichert werden. Die didaktische Jahresplanung der Ausbildung und die Entwicklung eines schulinternen Curriculums ist eine, auf die spezifischen Standortbedingungen zu beziehende, produktive und konstruktive Realisierung des Lehrplans. Sie ist die Grundlage für die konkrete Unterrichtsarbeit und für die Qualitätsentwicklung und Profilbildung der Ausbildung in der Fachschule. Die Umsetzung des Lehrplans in der didaktischen Planung der Ausbildung erfolgt in Modulkonferenzen und in Teamarbeit der beteiligten Lehrkräfte sowie in Kooperation mit dem Lernort Praxis. Die Planungsarbeit ist die Grundlage für die Organisation der Ausbildung und den Einsatz der Lehrkräfte. Die didaktische Jahresplanung der Ausbildung und die Entwicklung eines schulinternen Curriculums ist ein komplexer Prozess, der über verschiedene Phasen verläuft und immer wieder unterschiedliche Schwerpunkte der Planungsarbeit in den Blick nimmt. Er umfasst folgende Aufgaben: 14 Erschließung der Module durch Lernsituationen und Praxisaufgaben Anordnung der Module, Lernsituationen und Praxisaufgaben im jeweiligen Ausbildungsjahr inhaltliche und organisatorische Verbindung von Theorie und Praxis an den Lernorten für eine theoretische und praktische Ausbildung in mindestens zwei Arbeitsfeldern Planung der Lernorganisation für die Lernorte Schule und Praxis Planung von Projekten, Erkundungen und anderen Formen der Lernortkooperation Organisation der von Lehrkräften vorbereiteten und begleiteten Selbstlernphasen 11 Vgl. Länderübergreifender Lehrplan Erzieherin/Erzieher, Entwurf Stand Vgl. Hörmann, Vollstädt: Lernfeldorientierung konkret. Eine Arbeitshilfe für die Altenpflegeausbildung. Offenbach Vgl. Länderübergreifender Lehrplan Erzieherin/Erzieher, Entwurf Stand Vgl. Länderübergreifender Lehrplan Erzieherin/Erzieher, Entwurf Stand

13 Gestaltung der Wahlpflichtmodule nach den Interessen und Fähigkeiten der Fachschüler und den Möglichkeiten der Fachschule Absprachen zu den Formen der Leistungsermittlung und Leistungsbewertung Berücksichtigung der Anforderungen zum Erwerb der Fachhochschulreife Planung der Leistungsfeststellung für das jeweilige Modul Dokumentation der erarbeiteten didaktische Jahresplanung der Ausbildung und des schulinternen Curriculums Evaluation und Weiterentwicklung der Ausbildung Die Module schließen mit einer Leistungsfeststellung ab. Je nach Modultyp, Stundenumfang, Kompetenzen und Inhalten der Module unterscheiden sich diese Leistungsfeststellungen hinsichtlich ihres Umfangs und ihrer Form. Die Form der Leistungsfeststellung ist in den Modulbeschreibungen vorgegeben und verbindlich. Mögliche Formen sind schriftlicher und mündlicher Leistungsnachweis, Belegarbeit, Präsentation, Fachgespräch, Mitgestaltung und Reflexion von Lernarrangements, Planung, Gestaltung und Reflexion eines Projektes sowie die Planung, Gestaltung und Reflexion von Lernarrangements. Ein schriftlicher Leistungsnachweis ist im Rahmen des Unterrichts in Form einer Leistungskontrolle bzw. Klausur zu erbringen. Dabei sind bei der Konzeption der Leistungsfeststellung die Inhalte und Kompetenzen der jeweiligen Modulbeschreibung umfänglich zu beachten. Die Leistungsfeststellung muss in ihrem Umfang die Komplexität der beschriebenen Anforderungen berücksichtigen. Die Belegarbeit als Form der Leistungsfeststellung beinhaltet die wissenschaftliche Bearbeitung eines exemplarischen Themas durch den Fachschüler und sollte einen Umfang von 8 bis 10 Seiten haben. Mit dem mündlichen Leistungsnachweis können die geforderten Kompetenzen auch exemplarisch ermittelt werden. Das Fachgespräch kann mit Gruppen von Fachschülern geführt werden. Im Fachgespräch müssen die Fachschüler in der Lage sein, Inhalte zu einem ausgewählten Thema der Modulbeschreibungen fachlich zu diskutieren und dabei auch ihren persönlichen Standpunkt darzulegen. Beim Fachgespräch ist durch die prüfenden Fachlehrer des Moduls die Leistung des einzelnen Fachschülers zu bewerten. Die Präsentation als Form der Leistungsfeststellung ist den jeweiligen Modultypen anzupassen. Präsentationen dienen der Darstellung der Kompetenzen des Fachschülers. Sie bereiten diese selbstständig vor und dokumentieren und begründen dabei ihr fachliches Handeln. Dem Fachlehrer obliegt es, diese Prüfungen als Einzel- oder Gruppenpräsentation zu gestalten. Bei der Bewertung der Präsentation ist die Komplexität der dargebotenen Kompetenzen in Bezug auf die Modulbeschreibung zu beachten. Projekte als Form der Leistungsfeststellung umfassen deren Planung, Durchführung und Reflexion. Dabei ist die Dokumentation des Projektes Grundlage der Reflexion. Die Planung, Mitgestaltung, Gestaltung und Reflexion von Lernarrangements ist in geeigneter Form durchzuführen und vom Schüler zu dokumentieren. 13

14 3 Mitarbeiter der Lehrplangruppe Fachrichtungsübergreifende Lerngebiete Böttcher, Jeannine Staatliches Berufsbildungszentrum Ernst Arnold Greiz - Zeulenroda Ihle, Heintje Staatliches Berufsbildungszentrum Ernst Arnold Greiz - Zeulenroda Gaßdorf, Sabine Staatliches Berufsschulzentrum und Medizinische FS Bad Salzungen Knabe, Susan Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera Posselt, Michael Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit, Soziales Dr. Riemann, Kerstin und Sozialpädagogik Gera Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera Dr. Suhre, Gabriele Staatliches Berufsbildungszentrum Ernst Arnold Greiz - Zeulenroda Fachrichtungsbezogene Module Bock, Silke Gedeon, Sibylle Hyneck, Sandra Knabe, Susan Methling, Patricia Nennstiel, Heike Pohlers, Christel Priem, Daniela Dr. Riemann, Kerstin Strubl, Kerstin Freie Fachschule für Sozialwesen Jena Staatliches Berufsbildungszentrum Weimar Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales Meiningen Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera Diakonisches Bildungsinstitut Johannes Falk ggmbh Eisenach Staatliches Berufsschulzentrum Ludwig Erhard Eisenach Staatliches Berufsbildungszentrum Weimar Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit und Soziales Jena Staatliche berufsbildende Schule für Gesundheit, Soziales und Sozialpädagogik Gera Private Fachschule für Wirtschaft und Soziales ggmbh Erfurt Dr. Suhre, Gabriele Staatliches Berufsbildungszentrum Ernst Arnold Greiz - Zeulenroda 14

15 4 Stundentafel Gesamtstundenzahl davon: fachmethodischer Unterricht Fachrichtungsübergreifende Lerngebiete Modul typ Deutsch/Kommunikation 160 PE Fremdsprache Mathematik 120 Politische Bildung 80 Fachrichtungsbezogene Module Erziehen als wissenschaftlich fundierte Tätigkeit 150 KM Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens 70 KM Entwicklungs- und Bildungsprozesse erfassen und beschreiben KM Grundlagen in den Bildungsbereichen Bewegung, Gesundheit und Musik KM Grundlagen in den Bildungsbereichen Sprache, Medien und Kunst KM Grundlagen in den Bildungsbereichen Mathematik und Naturwissenschaft KM Gestaltung von Beziehungen KM Pädagogische Handlungskonzepte und Planungsformen KM Lebenswelten und Erziehungspartnerschaften KM Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Bewegung, Gesundheit und Musik KM Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Sprache, Medien und Kunst KM Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Mathematik und Naturwissenschaft KM Qualitätsmanagement in sozialpädagogischen Dimensionen 80 KM 15

16 Diversität und Inklusion 170 P 20 KM Erlebnispädagogik 40 PM Begleitung und Mitgestaltung von Bildungsprozessen PM Planung und Gestaltung von Bildungsprozessen PM Differenzierung in Bildungsprozessen PM Spezifik der (Arbeit mit unter Dreijährigen oder Offenen Kinder- und Jugendarbeit oder Hilfen zur Erziehung) 60 WPM Differenziertes Handeln in den Bildungsbereichen 200 je 20 WPM (Gesundheit, Bewegung und Musik oder Sprache, Medien und (2 x 100) Kunst oder Mathematik und Naturwissenschaft oder Soziokultur, Moral und Religion) Berufspraktische Ausbildung PraxM KM = Kernmodul PM = Projektmodul WPM = Wahlpflichtmodule PraxM = Praxismodul P = Prüfungsmodul PE = Schriftliche Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife 16

17 5 Verteilung der Module auf die drei Ausbildungsjahre 1. Ausbildungsjahr: Kernmodule: 7.1 Erziehen als wissenschaftlich fundierte Tätigkeit Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens Entwicklungs- und Bildungsprozesse Grundlagen in den Bildungsbereichen Bewegung, Gesundheit und Musik Grundlagen in den Bildungsbereichen Sprache, Medien und Kunst Grundlagen in den Bildungsbereichen Mathematik und Naturwissenschaften 80 Projektmodule: 7.7 Erlebnispädagogik Begleitung und Gestaltung von Bildungsprozessen 130 Praxismodul: 7.9 Ausprägung der Beobachtungs- und Dokumentationsfähigkeit Ausbildungsjahr: Kernmodule: 7.10 Gestaltung von Beziehungen Pädagogische Handlungskonzepte und Planungsformen Lebenswelten und Erziehungspartnerschaften Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Bewegung, Gesundheit und Musik Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Sprache, Medien und Kunst Methodisches Handeln in den Bildungsbereichen Mathematik und Naturwissenschaft 60 Wahlpflichtmodule: 7.16 Spezifik der Arbeit mit unter Dreijährigen Offenen Kinder- und Jugendarbeit Hilfen zur Erziehung 60 Projektmodul: 7.17 Planung und Gestaltung von Bildungsprozessen 110 Praxismodule: 7.18 Ausprägung der Planungs-, Gestaltungs- und Reflexionsfähigkeit Ausprägung konzeptioneller und kooperativer Fähigkeiten

18 3. Ausbildungsjahr: Kernmodule: 7.20 Qualitätsmanagement in sozialpädagogischen Dimensionen Diversität und Inklusion 170 Wahlpflichtmodule: 7.22 Differenziertes Handeln in den Bildungsbereichen Gesundheit, Bewegung und Musik Sprache, Medien und Kunst Mathematik und Naturwissenschaft Soziokultur, Moral und Religion 100 Projektmodul: 7.23 Differenzierung in Bildungsprozessen 70 Praxismodul: 7.24 Entwurf eines individuellen Modells der Professionalisierung

19 6 Fachrichtungsübergreifende Lerngebiete 6.1 Ziele der Kompetenzentwicklung im Lerngebiet Deutsch/Kommunikation Fachliche Konzeption zum Kompetenzerwerb Die sichere Beherrschung der deutschen Sprache ist für den Fachschüler wesentliche Grundlage zur freien Entwicklung seiner Persönlichkeit und zur erfolgreichen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben und am Berufsleben. Der Unterricht im Lerngebiet Deutsch/Kommunikation in der Fachschule strebt das Vermögen an, die deutsche Sprache in mündlicher und schriftlicher Form als Mittel der Darstellung und Verständigung sowie als Medium und Gegenstand des Denkens und der Erkenntnis zu begreifen und zu gebrauchen. Er unterstützt damit Problemlösungsprozesse und ermöglicht zielgerichtetes berufliches Handeln. Der Weg zu Bildung und zur Eingliederung in Beruf und Gesellschaft erfolgt maßgeblich über sprachliche Verständigung, Kommunikationsbereitschaft und -fähigkeit. In der Auseinandersetzung mit allgemeinen und beruflichen Inhalten zielt der Deutschunterricht der Fachschule auf die Vertiefung des Sprachbewusstseins, die Festigung von Verfahren und Methoden der Gestaltung von Informations- und Kommunikationsprozessen und die Kenntnis literarischer Grundlagen. Das Lerngebiet Deutsch/Kommunikation fördert das Selbst- und Weltverständnis der Fachschüler und leistet einen ganz wesentlichen Beitrag zur Stärkung ihrer Allgemein- und Sprachenbildung. Unterschiedliche Bildungsbiografien der Fachschüler bewirken heterogene Lernvoraussetzungen, die im Unterricht zu berücksichtigen und bewusst einzubeziehen sind. Dabei steht neben einem breiten Spektrum von beruflichen Handlungskompetenzen die Förderung der Selbstständigkeit der Fachschüler im Vordergrund. Sachkompetenz Grundkenntnisse über die wesentlichen Kommunikationsmodelle befähigen den Fachschüler dazu, psychologische und soziologische Momente bei praktischen Aufgaben zu erkennen. Sein vertieftes Verständnis über die Zusammenhänge zwischen Kommunikation und Sozialkompetenz wendet er intentionsgerecht bei Vorträgen, Präsentationen und in verschiedenen Gesprächsformen an. Der Fachschüler verfügt über vertiefte Kenntnisse zur Rolle der Sprache in der Arbeit des Erziehers. Auch seine Kenntnisse auf dem Gebiet der nonverbalen Kommunikation finden in diesem Zusammenhang Anwendung. Der Fachschüler beherrscht die Normen und Regeln der deutschen Sprache. Er verfügt über sichere Kenntnisse und praxisorientierte Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Verwendung von Fachsprache. Seine Kenntnisse zum korrekten Sprachgebrauch wendet er sicher und kompetent bei der Wahl sprachlicher Mittel, schriftliche und rhetorische Aufgabenfelder betreffend, an. Der Fachschüler kennt Textfunktionen und -sorten sowie Argumentationsstrukturen und ist in der Lage, diese in studienorientierten Aufgaben anzuwenden. Eine solide ausgeprägte Lesekompetenz ermöglicht den sicheren Umgang mit Sach- und Fachtexten jeder Art. Ausgehend von seinen beruflichen Einsatzmöglichkeiten kennt der Fachschüler verschiedene Formen der schriftlichen Kommunikation und wendet diese zielgerichtet an. Er berücksichtigt die entsprechenden Normen und Richtlinien und beherrscht die Gestaltung inhaltlich, formal und stilistisch. 19

20 Methodenkompetenz Die Methodenkompetenz erfährt in der Fachschule ihre Ausprägung, Weiterentwicklung und Vervollkommnung mit dem Ziel, Voraussetzungen für den weiteren erfolgreichen, selbstständigen Erwerb und die Anwendung sprachlichen Wissens in Beruf und Studium sowie im privaten Bereich zu schaffen. Der Fachschüler wendet dabei bereits erworbene Techniken, Verfahren und Strategien an und vervollkommnet diese. Der Fachschüler kann selbstständig recherchieren und Informations- und Kommunikationsquellen nutzen. Er kann grundlegende Lesetechniken handhaben und wendet entsprechende Lern- bzw. Wissensspeichermethoden an. Sozial- und Selbstkompetenz Die vom Fachschüler bereits erworbene Sozial- und Selbstkompetenz erfährt in der Fachschule eine spezifische Ausprägung durch den Willen und die Fähigkeit, den persönlichen Lebensbereich bewusst und eigenständig zu gestalten. Durch das Bedürfnis, die Muttersprache korrekt, sach-, situations- und adressatengerecht anzuwenden, durch den Willen und die Fähigkeit zur selbstständigen Erweiterung der Sach- und Methodenkompetenz sowie durch die bewusste Kontrolle, objektive Einschätzung und Kritik der eigenen Leistung und der Anderer wird diese Kompetenz erweitert. Der Fachschüler erhält die Möglichkeit, seine Kompetenzentwicklung einzuschätzen, lernt mit Misserfolgserlebnissen und Kritik souverän umzugehen, er erfährt eine erhöhte Eigenverantwortung und Toleranz in kooperativen Lern- und Arbeitsformen, wodurch sich seine Sozial- und Selbstkompetenz weiter entwickelt. Der Fachschüler ist aufgefordert, mit Konflikten sachlich und konstruktiv umzugehen, in Konfliktsituationen zu schlichten und zu vermitteln sowie Verantwortung für Arbeitsprozesse und auch deren Leitung zu übernehmen. Der Deutschunterricht in der Fachschule zielt insgesamt auf die Entwicklung von personalen Kompetenzen, denen eine zentrale Bedeutung für den kompetenten Umgang mit komplexen Anforderungen in Beruf und Gesellschaft zukommt. Personale Kompetenzen umfassen Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz und weisen in ihrer grundsätzlichen Funktion über das Fach hinaus. Die im Folgenden beschriebenen inhaltsbezogenen Kompetenzen verdeutlichen die enge Verknüpfung zwischen Sachkompetenz und personalen Kompetenzen in ihrer fachspezifischen Ausprägung. 20

21 6.1.2 Inhaltsbezogene Kompetenzen Fachspezifische Kommunikation (ca. 40 Stunden) Thema Grundlagen der Kommunikation Berufsorientierte Kommunikation Schriftliche Kommunikation Mündliche Kommunikation: Gesprächsführung, Moderation Mündliche Kommunikation: Präsentation Der Fachschüler kann Grundkenntnisse über alltagstheoretische und wissenschaftliche Kommunikationsmodelle anwenden und dabei die Grundsätze der Kommunikation anwenden, Kommunikationsstörungen benennen, auf der Metaebene kommunizieren sowie ein allgemeines und fachspezifisches Begriffsund Faktenfundament nutzen. seine Sprache adressatenorientiert einsetzen, zur Kommunikation anregen und Sprachentwicklung unterstützen. bei der Öffentlichkeitsarbeit neben konventionellen auch multimediale Präsentationsmöglichkeiten verwenden. Geschäftsbriefe inhaltlich, formal und stilistisch korrekt gestalten. bei der Gestaltung von Anträgen, Einladungen etc. die Richtlinien und Normen der Korrespondenz einhalten und dabei berufsspezifische Besonderheiten beachten. berufsbezogene Gespräche führen und dabei verschiedene Gesprächsformen vorbereiten, führen/moderieren und nachbereiten, Grundlagen der Gesprächsführung und Gestaltung beachten/einhalten sowie verbale und nonverbale Mittel intentionsgerecht einsetzen. überzeugend argumentieren und dabei Problemstellungen analysieren und beurteilen, die eigene Meinung begründet und nachvollziehbar vertreten sowie Thesen, Argumente und Beispiele aufeinander abstimmen. einen frei formulierten Vortrag bzw. Redebeitrag halten und dabei ein inhaltlich und optisch klar strukturiertes Stichwortmanuskript nutzen, rhetorische Mittel einsetzen und deren Wirkung adäquat nutzen, Sprechweise und Körpersprache situations- und adressatengerecht einsetzen, Inhalte visualisieren mit Hilfe verschiedener Präsentationstechniken und Medien sowie die Redezeit einhalten. 21

22 Sprache und Sprachgebrauch (ca. 80 Stunden) Thema Sprache als Zeichen- und Regelsystem Umgang mit Texten und Medien Der Fachschüler kann mit der Muttersprache sach- und situationsgerecht umgehen. die Normen und Regeln der deutschen Sprache einhalten. sein vorhandenes Wissen anwenden und dabei die Sprache als dynamischen Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens verstehen und beschreiben, aktuelle Tendenzen der Gegenwartssprache aufzeigen und begründen sowie seine Kenntnisse zum norm- und situationsgerechten Sprachgebrauch vertiefend anwenden. Textfunktionen 15 bzw. -sorten 16 für berufs- und studienorientierte Aufgaben unterscheiden und anwenden. Texte rezipieren, d. h. grundlegende Lesetechniken und -strategien anwenden, Inhalte und Intentionen von Texten verstehen und wiedergeben sowie Texte analysieren und reflektieren. Texte produzieren, d. h. Texte in unterschiedlichen Kontexten interessenund adressatengerecht verfassen sowie sprachliche Mittel und Normen gezielt einsetzen. Texte präsentieren, d. h. referierende Methoden unterscheiden und anwenden sowie die zuverlässige Information in den Vordergrund stellen. Medien sinnvoll und kritisch als eigene Informations- und- Kommunikationsquelle nutzen und dabei Medienbeiträge kritisch analysieren und bewerten sowie medienspezifische Gestaltungsmittel erkennen und hinsichtlich ihrer Wirkungsabsicht beurteilen. 15 Die Textfunktion beschreibt die Hauptaufgabe eines Textes im Kommunikativen Handeln. Sie dient als Basiskriterium für die Differenzierung der Textsorten. 16 Textsortenbezeichnungen verstehen sich als Ordnungsbegriffe (Textetiketten); Textsorten werden nach formalen Kriterien unterteilt. 22

23 Einblick in das literarische Leben (ca. 40 Stunden) Thema Grundlagen des literarischen Lebens Der Fachschüler kann ausgewählte Literatur den jeweiligen Epochen zuordnen, Texte rezipieren und sich kritisch mit diesen auseinandersetzen. kreativ mit Literatur umgehen. durch die Begegnung mit dem Theater literarische Werke als künstlerische Wirklichkeit erleben. 23

24 6.2 Ziele der Kompetenzentwicklung im Lerngebiet Fremdsprache Fachliche Konzeption zum Kompetenzerwerb Der englischen Sprache kommt in einer Zeit der Globalisierung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und politischer Prozesse als Lingua franca eine ständig wachsende Bedeutung zu. In diesem Zusammenhang trägt der Englischunterricht an der Fachschule wesentlich dazu bei, den Fachschüler auf die Anforderungen an Tätigkeiten in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen mit Menschen unterschiedlicher Bedürfnislage vorzubereiten. Der Englischunterricht an der Fachschule basiert auf der Grundlage der in bisheriger Schullaufbahn, Berufsausbildung und Berufstätigkeit erworbenen Erfahrungen und Kenntnisse. Im Englischunterricht werden Sach- und Methodenkompetenz, Selbst- und Sozialkompetenz gleichermaßen entwickelt und damit die Bereitschaft zur Aneignung anderer Fremdsprachen weiter ausgebildet. In der Auseinandersetzung mit fachrichtungsspezifischen Inhalten werden Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz im Englischunterricht der Fachschule im Sinne beruflicher Handlungskompetenz weiter ausgeprägt. Dabei bedingen die Kompetenzen einander, sie durchdringen und ergänzen sich gegenseitig. Für den Fremdsprachenunterricht an der Fachschule werden Ziele in den Lernbereichen Texte rezipieren, Texte produzieren, Sprachmittlung und über Sprache, Sprachverwendung und Sprachenlernen reflektieren formuliert. Interkulturelle Kompetenz wird als immanenter Bestandteil von Selbst- und Sozialkompetenz betrachtet. Der Fachschüler erwirbt interkulturelle Kompetenz über die Vertiefung von soziokulturellem Orientierungswissen, den Umgang mit Gemeinsamkeiten sowie kulturellen Unterschieden. Gemäß dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) ist das Zielniveau mit Abschluss der Fachschule die Stufe B2. Die folgenden Beschreibungen formulieren in diesem Sinne Kompetenzen, die der Fachschüler mit Abschluss seiner zweijährigen Ausbildung in der Fachschule erreicht Ziele der Kompetenzentwicklung im Fach Englisch Texte rezipieren Hör-/Hör-Seh-Verstehen Sachkompetenz Der Fachschüler kann einfache und komplexe sprachliche Äußerungen und Hör-/Hör-Seh-Texte zu vertrauten und weniger vertrauten Themen verstehen und diesen Texten Informationen entnehmen, wenn meist deutlich und überwiegend in Standardsprache gesprochen wird. Dies bedeutet, der Fachschüler kann Texte mit bekanntem und unbekanntem Wortschatz sowie mit komplexen sprachlichen Strukturen verstehen. Fachdiskussionen, Reden, Berichte und Vorträge im eigenen Spezialgebiet verstehen. durch unterschiedliche Medien präsentierte didaktisierte, adaptierte und authentische Sachtexte und Fachtexte unterschiedlicher Länge verstehen, z. B. Ankündigungen, Anweisungen, Beschreibungen, Berichte, Gespräche, Interviews, Diskussionen, Präsentationen, Referate, Videoclips.

25 den Inhalt dieser Texte global, selektiv oder detailliert erfassen. den Gesprächspartner verstehen sowie situations- und adressatengerecht sprachlich und nicht sprachlich reagieren. Muttersprachler und Nichtmuttersprachler verschiedener regionaler Standardvarietäten verstehen. Standpunkte und Einstellungen von Sprechern erfassen. Methodenkompetenz Der Fachschüler kann eine Vielzahl von Strategien einsetzen, um Texte zu verstehen. Das bedeutet, er kann sein sprachliches, thematisches und soziokulturelles Wissen sowie Weltwissen selbstständig als Verstehenshilfe nutzen und Verständnislücken schließen. intonatorische Strukturen (z. B. Stimmlage, Tonhöhe), visuelle Strukturen (z. B. Mimik, Gestik) und akustische Signale (z. B. Geräusche) als Verstehenshilfe nutzen. Kerngedanken und Schlüsselwörter erkennen und mit ihrer Hilfe Sinnzusammenhänge erschließen. Informationen verdichten. Gedächtnishilfen selbstständig anfertigen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Fachschüler kann sich auf Hör-/Hör-Seh-Situation, Hörtext und -aufgabe einstellen und konzentriert zuhören. den Hörprozess entsprechend dem Adressaten und der Situation selbstständig bewältigen. bei Unklarheiten nachfragen. Eigenschaften von muttersprachlichen und nicht muttersprachlichen Sprechern (z. B. Sprechtempo, Intonation, Mimik, Gestik) akzeptieren und sich darauf einstellen. bei der Bewältigung von Hör-/Hör-Seh-Situationen selbstständig und im Team arbeiten. seine Kompetenzentwicklung selbstständig und selbstkritisch einschätzen. Leseverstehen Sachkompetenz Der Fachschüler kann den wesentlichen Inhalt und/oder Detailinformationen aus unterschiedlich langen, einfachen und komplexen Sachtexten sowie Texten im eigenen Fachgebiet entnehmen und auswerten. den wesentlichen Inhalt von Nachrichten, Artikeln und Berichten zu unterschiedlichen berufsbezogenen Themen erfassen und entsprechend der Aufgabenstellung die Relevanz des Textes/der Textpassage beurteilen. 25

26 verschiedene Textsorten erkennen, ihre Funktion und/oder Intention erfassen und bewerten. lineare und nicht lineare Sach- und Fachtexte in elektronischer und nicht elektronischer Form lesen und verstehen. englischsprachige Arbeitsanweisungen (auch digital) verstehen und entsprechend handeln. Methodenkompetenz Der Fachschüler kann sein sprachliches, thematisches und soziokulturelles Wissen sowie Weltwissen nutzen, um Leseerwartungen aufzubauen und selbstständig Verständnislücken zu schließen. unterschiedliche Lesearten/-strategien (Skimming, Scanning und schlussfolgerndes Lesen) anwenden. Strategien zur Erschließung unbekannten Wortschatzes anwenden. Schlüsselwörter erkennen und mit ihrer Hilfe Sinnzusammenhänge erschließen. geeignete Nachschlagewerke und Hilfsmittel (auch digital) sowie Computerprogramme selbstständig nutzen. strukturierte Notizen zur Informationsspeicherung anfertigen. Selbst- und Sozialkompetenz Der Fachschüler kann Lesestil und -tempo der Situation, dem Text und dem Lesezweck anpassen. mit Textinhalten offen und kritisch umgehen. Leseprozesse gemäß der Aufgabe und Situation selbstständig und im Team bewältigen. Sachverhalte, Vorgänge und Handlungen aus der Perspektive Anderer betrachten. texterschließende Hilfsmittel selbstständig nutzen. über eigene Lesestrategien reflektieren. seine Kompetenzentwicklung selbstständig und selbstkritisch einschätzen Texte produzieren Sprechen Sachkompetenz An Gesprächen teilnehmen Der Fachschüler kann in Gesprächssituationen angemessen und weitgehend normgerecht sprachlich und nicht sprachlich interagieren, wenn die Gesprächspartner in Standardsprache sprechen. zwischen Gesprächsformen unterscheiden und sich in Gesprächen zur Kontaktaufnahme und pflege, Unterhaltung, Orientierung, Planung und Inanspruchnahme von privaten und beruflichen Dienstleistungen sowie in Interviews adäquat und unter Beachtung gängiger Konventionen äußern. 26

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