TECHNISCHE VERKEHRSABWICKLUNG
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- Luisa Fuchs
- vor 9 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 TECHNISCHE VERKEHRSABWICKLUNG SENDEFREQUENZEN Jede Seefunkstelle darf nur die ihr zugeteilten Sendefrequenzen und diese nur für den Zweck benutzen, für den die Frequenzen vorgesehen sind, z. B. als Anruffrequenz, Arbeitsfrequenz Land - Schiff, Arbeitsfrequenz Schiff - Schiff. Die im UKW-Sprechfunk zur Verfügung stehenden Frequenzen werden als Kanal bezeichnet. Die Kanalnummer sind 1 bis 28 und 60 bis 88. Folgende UKW-Kanäle werden vorzugsweise genutzt: Kanal Nutzung 06 Internationaler Verkehr, koordinierte SAR- Einsätze 08 Fracht- und Fahrgastschiffe 09 WSP-Boote, Lotsendienste 10 Fischereifahrzeuge, SAR-Verkehr mit Luftfahrzeug 13 Behördenfahrzeuge, Sicherheit der Seeschifffahrt 16 Not-, Sicherheits- und Anrufkanal 15/17 Funkverkehr an Bord (max. 1 Watt) 70 Digitaler Selektivruf (keine Nutzung mehr für den Sprechfunkdienst) 77 Fischereifahrzeuge 67/73 Bagger und Schleppverbände 72/69 Sportboote und Yachten 75/76 Ausschließlich für navigatorische Zwecke SAMMELANRUFE DER KÜSTENFUNKSTELLEN Küstenfunkstellen rufen Seefunkstellen in der Regel nicht einzeln an, es sei denn, daß sie es in besonderen Fällen für zweckdienlich halten. Darum werden die Anrufe zu Sammelanrufen zusammengefasst. Die Ankündigung der Aussendung der Sammelanrufe erfolgt im UKW- Sprechfunk auf Michael Hüsken 1
2 KANAL 16 Die Aussendung erfolgt zu bestimmten Zeiten auf den üblichen Arbeitskanälen Es werden die Namen der Seefunkstellen, denen meistens einmal das buchstabierte Rufzeichen angehängt werden, genannt, für die Telegramme/Seefunkgesprächsanmeldungen vorliegen. Damit die Seefunkstellen ihre Funktelegramme/Seefunkgesprächsanmeldungen ohne Verzögerung erhalten, sollten sie die Sammelanrufe der Küstenfunkstellen so oft wie möglich aufnehmen. Wenn eine Seefunkstelle ihr Rufzeichen oder ihren Namen hört, muss sie sobald wie möglich mit der Küstenfunkstelle in Verbindung treten, wenn nötig durch Vermittlung einer anderen Seefunkstelle. DEUTSCHE SAMMELRUFZEICHEN DAAA Deutsche Bundespost TELEKOM Telegramm an alle deutschen SeeFuStn DAAC DEBEG GmbH, Hamburg Telegramme und Anrufe an deutsche SeeFuStn, die von DEBEG betreut werden DAAD Deutsche Bundespost TELEKOM Funkdienstliche Mitteilungen und Anrufe an alle deutschen SeeFuStn durch KüFuStn und Seefunkstellen DAAF Hagenuk Radio Service, Kiel Telegramme und Anrufe an deutsche Seefunkstellen, die von Hagenuk betreut werden DAAG Der Bundesminister für Telegramme und Anrufe an alle deutschen Ernährung, Landwirtschaft und Fischereifahrzeuge einschließlich Forsten, Bonn Fischereiaufsichtsfahrzeuge DAAY Bundesamt für Seeschifffahrt und Telegramme und Anrufe an alle deutschen DAAZ Hydrographie, Hamburg Der Bundesminister für Verkehr, Bonn Handelsschiffe Telegramme an alle deutschen Handelsschiffe ÖFFENTLICHER SEEFUNKDIENST SEEFUNKTELEGRAMME Aufbau eines Seefunktelegramms Die einzelnen Teile eines Funktelegramms müssen in nachstehender Ordnung aufeinanderfolgen: Kopf wird vom Funker ausgefüllt und besteht aus dem Namen und dem Rufzeichen der SeeFuSt z. B. Frauke/DADY, der Telegrammnummer, der Wortzahl, dem Tag,,der Uhrzeit in UTC und der Abrechnungskennung Dienstvermerke Telegrammart Anschrift Anschrift des Funktelegramms nach Land (mind. zwei Wörter) Michael Hüsken 2
3 Text Telegramme, deren Inhalt gegen strafgesetzliche Bestimmungen verstößt, können zurückgewiesen werden. Unterschrift Eine Unterschrift ist im allgemeinen nicht vorgeschrieben Die Abrechnungskennung, abgekürzt AACI (Accounting Authority Identification Code) bezeichnet die Stelle, die für die Abrechnung des entgeltpflichtigen Funkverkehrs der betreffenden Seefunkstelle zuständig ist. Ohne Abrechnungskennung ist keine Telegrammaufnahme und Funkverbindung möglich. Berechnungsgrundlage für ein Seefunktelegramm ist die Wortzahl. Ausdrücke, Wörter und Gruppen werden bis zu 10 Schriftzeichen als ein Wort berechnet. Gebräuchliche Abrechnungskennungen DP01 Telekom DP03 HAGENUK DP02 DEBEG DP07 Delta Papa Null Sieben ENTGELT FÜR SEEFUNKTELEGRAMME Die Gebühr für ein Funktelegramm von oder nach einer SeeFuSt umfasst je nach den Umständen die Küstengebühr, Telegrafengebühr, Gebühr für die vom Absender verlangte zusätzliche Leistung und eine zusätzliche feste Gebühr. Die Höhe der Gebühren wird von der zuständigen Verwaltung (KüFuSt) festgesetzt. Die internationale Verrechnungseinheit kann angegeben werden in Goldfranken (Gfr) oder Sonderziehungsrechten (SZR). ÜBERMITTLUNG EINES FUNKTELEGRAMMS Übermittlung eines Funktelegramms von einer Seefunkstelle an Kiel RADIO auf einen Arbeitskanal: Beantwortung dieses Anrufs KIEL RADIO HIER IST MÖWE Delta Bravo zwo drei vier fünf DAS TELEGRAMM BEGINNT: Kopf MÖWE Delta Bravo zwo drei vier fünf Nummer: eins Wortzahl: sechs Datum: neun Michael Hüsken 3
4 Uhrzeit: zwölffünfzehn Abrechnungskennung: Delta Papa null drei Anschrift Anschrift: Nautik Kiel Text Text: ANBIETEN in Buchstaben DREITAUSEND es folgt ein Codewort, ich buchstabiere Romeo Echo Oscar Sierra Sierra Unterschrift Unterschrift: PAULY ich buchstabiere Papa Alfa Uniform Lima Yankee ENDE DES TELEGRAMMS Das Funktelegramm darf, wenn notwendig, ganz oder teilweise von der sendenden Funkstelle wiederholt werden. Diese Wiederholung beginnt mit den Worten ich wiederhole oder, wenn das Telegramm nur teilweise wiederholt wird, beispielsweise mit den Worten ich wiederhole den Text. Nach der Aufnahme des Funktelegramms muss die Aufnahmekraft sogleich feststellen, ob die Anzahl der aufgenommenen Wörter mit der im Telegrammkopf angegebenen Wortzahl übereinstimmt. Bestätigen des Empfangs MÖWE Delta Bravo zwo drei vier fünf HIER IST KIEL RADIO IHRE NUMMER EINS ERHALTEN, DANKE, HA- BE NICHTS FÜR SIE, GUTE FAHRT ENDE Die aufnehmende Funkstelle kann zu ihrer eigenen Sicherheit Buchstaben- und Zifferngruppen, Eigennamen oder andere ihr unbekannte Wörter oder ggf. das ganze Telegramm wiederholen. Verkehrsschluss KIEL RADIO HIER IST MÖWE DANKE, AUF WIEDERHÖREN ENDE Nach Verkehrsschluss ist wieder auf Kanal 16 zu schalten Michael Hüsken 4
5 SEEFUNKGESPRÄCHE ALLGEMEINES Bei Gesprächsanmeldungen müssen der KüFuSt alle Angaben übermittelt werden, die für das Herstellen der Verbindung nötig sind, d. h. bei gewöhnlichen Gesprächen Ort und Rufnummer des verlangten Telefonanschlusses und die Abrechnungskennung. Die Dauer der Funkgespräche ist im allgemeinen unbeschränkt, sollte aber im allgemeinen nicht länger als sechs Minuten dauern. ENTGELT FÜR SEEFUNKGESPRÄCHE Das Entgelt für ein Seefunkgespräch von oder nach einer SeeFuSt setzt sich zusammen aus dem Benutzungsentgelt für die Küstenfunkstelle, die der an der Gesprächsverbindung beteiligten KüFuSt zusteht und dem Benutzungsentgelt für die Landleitung Abrechnungsgrundlagen sind für die Verbindung zum Gesprächsteilnehmer sind die Funk- und Gesprächsgebühren. Die Höhe der Gebühren wird von der zuständigen Verwaltung (KüFuSt) erhoben. Die internationale Verrechnungseinheit kann angegeben werden in Goldfranken (Gfr) oder Sonderziehungsrechten (SZR). SPRACHSCHWIERIGKEITEN BENUTZEN DER Q-GRUPPEN Um die Verkehrsabwicklung zu erleichtern, insbesondere bei Sprachschwierigkeiten die im Verkehr mit ausländischen Funkstellen auftreten können, dürfen die Q-Gruppen und andere Abkürzungen verwendet werden. Die Q-Gruppen stellen ein international einheitliches Textkürzel dar, mit deren Hilfe eine Verständigung für fast alle Seefunkbelange möglich ist. Bestimmten Q- Gruppen kann ein bejahender oder verneinender Sinn gegeben werden, indem unmittelbar nach der Q-Gruppe das Schlüsselwort Charlie oder das Wort NO übermittelt wird. Die Q-Gruppen werden zu Fragen, wenn ihnen ROMEO QUEBEC (RQ) folgt. Michael Hüsken 5
6 Beispiel zur Benutzung von Q-Gruppen Die Seefunkstelle Albatros mit dem Rufzeichen DEQL, hat einen für sie bestimmten Anruf gehört, ist aber im Zweifel, wer sie gerufen hat. Entsprechend antwortet sie: Anruf HIER IST (DE) im Verkehr mit ausländischen Funkstellen DELTA ECHO ALBATROS Delta Bravo Quebec Lima Name und Rufzeichen der Funkstelle QUEBEC ROMEO ZULU (QRZ) VOM WEM WERDE ICH GERUFEN? ROMEO QUEBEC (RQ) Anmerkung: Die Abkürzungen QRZ und RQ sind dem Q-Gruppenverzeichnis entnommen. Die Q-Gruppen werden zu Fragen, wenn ihnen ein RQ folgt. Hinweis: Durch die Festlegung der englischen Sprache im GMDSS werden die Q-Gruppen im Seefunkdienst an Bedeutung verlieren. BENUTZEN DES INTERNATIONALEN SIGNALBUCHES Um die Verkehrsabwicklung zu erleichtern, insbesondere bei Sprachschwierigkeiten die im Verkehr mit ausländischen Funkstellen auftreten können, sollen Codegruppen des Internationalen Signalbuches verwendet werden. Durch die Benutzung des Wortes INTERCO wird angezeigt, dass die Meldung nach dem Internationalen Signalbuches kodiert ist. Beispiel zur Benutzung des Internationalen Signalbuches Die Seefunkstelle Albatros mit dem Rufzeichen DEQL, ist in Not. Das Fahrzeug muss verlassen werden: Anruf MAYDAY Notzeichen DELTA ECHO im Verkehr mit ausländischen Funkstellen DELTA ECHO ALBATROS Delta Bravo Quebec Lima Name und Rufzeichen der Funkstelle INTERCO ALFA ECHO ICH MUSS MEIN SCHIFF VERLASSEN Hinweis: Wichtig ist das hinzufügen der Position ÜBERTRAGUNGSVERFAHREN SIMPLEX-VERFAHREN Simplex bedeutet soviel wie einfach oder einzeln. D. h., für das Senden und Empfangen wird nur eine Frequenz (nur ein Kanal) benutzt. Aus diesem Grunde darf, anders als beim Telefonieren üblich, jeweils nur einer der Gesprächspartner sprechen, während der andere hört. Wenn ein Gesprächspartner zu Ende gesprochen hat, muss er dies durch den Ausdruck umschalten, bitte kommen oder over mitteilen und dann sofort seine Sprechtaste loslassen. Jetzt kann der andere Gesprächspartner reden, nachdem er seine Sprechtaste gedrückt hält. Dieses Verfahren bedarf einer gewissen Übung. Das Simplex-Verfahren ist das technisch einfachste Sprechfunkverfahren und heißt auch, da das Gespräch im Wechsel erfolgt, Michael Hüsken 6
7 Wechselsprechen DUPLEX-VERFAHREN Duplex bedeutet soviel wie zweifach oder doppelt. D. h., für das Senden und Empfangen wird jeweils eine eigene Frequenz genutzt. Hier kann man, wie beim Telefonieren üblich, gleichzeitig sprechen und hören. Man kann seinem Gesprächspartner ins Wort fallen. Funkgespräche über Küstenfunkstelle des öffentlichen Funkdienstes werden im allgemeinen im Duplex-Betrieb geführt. Das Duplex-Verfahren ist technisch aufwendiger als das Simplex-Verfahren und heißt auch, da man den Gesprächspartner unterbrechen kann, Gegensprechen SEMI-DUPLEX-VERFAHREN Semi bedeutet soviel wie halb. Darum kann das Semi-Duplex-Verfahren auch als Halb-Duplex- Verfahren bezeichnet werden. Hier werden zwar für das Senden und Empfangen jeweils eine Frequenz genutzt, aus technischen Gründen muss aber an Bord wie im Simplex-Verfahren umgeschaltet werden. Zum Sprechen muss die Sprechtaste gedrückt, zum Hören muss sie losgelassen werden. Das Semi-Duplex-Verfahren ist demnach Wechselsprechen auf verschiedenen Frequenzen VERKEHRSSTEUERUNG Im Verkehr mit Küstenfunkstellen richten sich alle Seefunkstellen nach den von der Küstenfunkstelle angegebenen Anweisungen. Im Verkehr zwischen Seefunkstellen steuert die rufende Seefunkstelle den Verkehr. Wenn in diesen Funkverkehr eine Küstenfunkstelle eingreifen sollte, richten sich alle Seefunkstellen nach den Anweisungen der Küstenfunkstelle. KANÄLE FÜR DEN SPRECHFUNKVERKEHR NOT-, SICHERHEITS- UND ANRUFKANAL Der internationale Not-, Sicherheits- und Anrufkanal für Sprechfunk im Seefunkdienst auf UKW ist der Kanal 16 (156,8 MHz) Er wird für Notanrufe und Notverkehr Dringlichkeitsanrufe und -meldungen Sicherheitsanrufe und -meldungen Michael Hüsken 7
8 Allgemeine Anrufe benutzt. Zum Schutz der Not- und Sicherheitsfrequenz ist im Frequenzbereich von 156,7625 bis 156,8375 MHz jede Aussendung untersagt (Sperrbereich). Allgemeine Anrufe sind auf ein Mindestmaß zu beschränken und dürfen die Dauer von einer Minute nicht überschreiten. Bevor eine Funkstelle, die nicht in Not ist auf Kanal 16 sendet, muss sie diesen Kanal so lange abhören, bis sie sich vergewissert hat, dass der Kanal frei ist. Darum oberstes Gebot: Erst hören - dann senden! Ausnahme: Eine Funkstelle in Not darf sofort mit der Aussendung des Notanrufs beginnen! SPRECHFUNKVERKEHR AUF UKW KANÄLE FÜR ANRUFE UND IHRER BEANTWORTUNG KÜSTENFUNKSTELLEN Die Küstenfunkstellen für den öffentlichen Nachrichtenaustausch sind ununterbrochen hörbereit auf KANAL 16 und darüber hinaus noch hörbereit auf den Arbeitskanälen Eine deutsche Seefunkstelle (SeeFuSt) ruft, wenn immer die Möglichkeit besteht und laufender Verkehr nicht gestört wird, eine deutsche Küstenfunkstelle auf einen ihrer Arbeitskanäle Wenn nicht bekannt ist, auf welchem Arbeitskanal die Küstenfunkstelle empfangsbereit ist, wird diese auf Kanal 16 gerufen. Küstenfunkstellen benutzen für Einzelanrufe an Seefunkstellen den Kanal 16 Viele Küstenfunkstellen des Revier-, Hafen- und Schiffslenkungsfunkdienstes sind ebenfalls auf Kanal 16 hörbereit. Ausländische Küstenfunkstellen werden gerufen auf einem Arbeitskanal oder auf Kanal 16 Michael Hüsken 8
9 SEEFUNKSTELLEN Seefunkstellen beantworten Anrufe von KüFuSt auf den von der KüFuSt für den Anruf benutzten Kanal, es sei denn, die KüFuSt hat einen anderen Kanal für die Antwort angegeben. Seefunkstellen werden von Seefunkstellen auf Kanal 16 gerufen, wenn vorher keine Vereinbarungen über die Anrufzeit und den zu benutzenden Kanal getroffen wurden. In den nationalen Gewässern der Niederlande darf ausnahmslos nur der Schiff - Schiff - Kanal 77 für private Gespräche benutzt werden. Alle anderen Schiff - Schiff - Kanäle sind ausschließlich den Nachrichten für die Sicherheit der Navigation vorbehalten. ALLGEMEINES ANRUFVERFAHREN Bei Anrufen an UKW-Küstenfunkstellen ist folgendes Anrufverfahren zu beachten: Feststellen, ob die KüFuSt auf einem der genannten Arbeitskanäle empfangsbereit ist (das ist der Fall, wenn sie den Träger aussendet). Dies kann man daran erkennen, dass nach Ausschalten der Krachsperre (auch Rauschsperre, Squelch o. ä. genannt) im Lautsprecher/Hörer ein deutliches Rauschen zu vernehmen ist. Die Rauschsperre verändert die Empfindlichkeit des Empfängers Dann wird durch Drücken der Sprechtaste der Träger ausgesendet und es kann mit der Sprachübermittlung begonnen werden. Im Sendemodus beträgt der Stromverbrauch einer UKW- Seefunkanlage je nach Gerät zwischen 3 Ampere und 8 Ampere. Im Standby-Modus beträgt der Stromverbrauch ca. 0,3 Ampere bis 1 Ampere. Wenn man auf seine Aussendung eine Antwort erwartet und der Anruf nicht innerhalb einer Minute beantwortet wird, kann er nach etwa drei Minuten wiederholt werden (gilt auch für Anrufe an SeeFuSt). RANGFOLGE DES VERKEHRS IM SEEFUNKDIENST Die internationalen Fernmeldedienste müssen alle Nachrichten, die der Sicherheit des menschlichen Lebens auf See, zu Lande, und in der Luft dienen, unbedingt Vorrang einräumen. Daraus ergibt sich folgende Rangfolge: Notverkehr Dringlichkeitsverkehr Sicherheitsverkehr Funkpeilungen (Rettungsboote der DGzRSch) sonstige Meldungen Um den Vorrang auf dem Funkweg sicherzustellen, müssen die Seefunkstellen Vorrangnachrichten beim Anruf besonders ankündigen. Michael Hüsken 9
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I Einführung 9 II Entwicklung des Seefunks 11 III Prüfung 13 1 Antrag 13 2 Prüfungsablauf 14 2.1 Vollprüfung 14 2.2 Ergänzungsprüfung 14 2.3 Zusatzprüfung UBI 15 3 Übersicht Prüfungsanforderungen 15 IV
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PRÜFUNG zum LRC Die Prüfung besteht jeweils aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Theoretische Prüfung zum LRC Die theoretische Prüfung besteht aus - der Bearbeitung von zwei Fragebögen mit
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