Den Gott des Lebens feiern

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1 Den Gott des Lebens feiern

2 Station (im Freien beim Kreuz) Eröffnung Hinführung Stille Lied: Gott, deine Liebe reicht weit

3 Prozession in den Hauptraum der Kirche Lied: Jeder Teil dieser Erde Feier des Wortes Gottes Psalm 104,1 18 mit Antiphon: Laudate omnes gentes (Taize) oder: GL 743) Stille Psalm 104, im Wechsel gesprochen von allen mit Antiphon (GL 253): Herr, wie zahlreich sind deine Werke! / Mit Weisheit hast du sie alle gemacht, die Erde ist voll von deinen Geschöpfen. Sie alle warten auf dich, dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit. Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein; öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem.

4 Verbirgst du dein Gesicht, sind sie verstört; / nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin und kehren zurück zum Staub der Erde. Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen, und du erneuerst das Antlitz der Erde. Ewig währe die Herrlichkeit des Herrn; der Herr freue sich seiner Werke. Er blickt auf die Erde, und sie erbebt; er rührt die Berge an, und sie rauchen. Ich will dem Herrn singen, solange ich lebe, will meinem Gott spielen, solange ich da bin. Möge ihm mein Dichten gefallen. Ich will mich freuen am Herrn. Doch die Sünder sollen von der Erde verschwinden, / und es sollen keine Frevler mehr dasein. Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja! Ehre sei dem Vater und dem Sohn Und dem Heiligen Geist, Dem einen Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Stille Canticum: Kol 1,12 20 Antiphon Halleluja (GL 806) V: 12 Dankt dem Vater mit Freude! Er hat euch fähig gemacht, Anteil zu haben am Los der Heiligen, die im Licht sind. V: 13 Er hat uns der Macht der Finsternis entrissen und aufgenommen in das Reich seines geliebten Sohnes. V: 14 Durch ihn haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden. Antiphon V: 15 Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene der ganzen Schöpfung. V: 16 Denn in ihm wurde alles erschaffen im Himmel und auf Erden, das Sichtbare und das Unsichtbare, Throne und

5 Herrschaften, Mächte und Gewalten; alles ist durch ihn und auf ihn hin geschaffen. V: 17 Er ist vor aller Schöpfung, in ihm hat alles Bestand. Antiphon V: 18 Er ist das Haupt des Leibes, der Leib aber ist die Kirche. Er ist der Ursprung, der Erstgeborene der Toten; so hat er in allem den Vorrang. V: 19 Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in ihm wohnen, V: 20 um durch ihn alles zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte er zu Christus führen, der Friede gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut. Antiphon Lesung: Offb 19,1.5 9a Lesung aus dem Buch der Offenbarung an Johannes. Danach hörte ich etwas wie den lauten Ruf einer großen Schar im Himmel: Halleluja! Das Heil und die Herrlichkeit und die Macht ist bei unserm Gott. 5 Und eine Stimme kam vom Thron her: Preist unsern Gott, all seine Knechte und alle, die ihn fürchten, Kleine und Große! 6 Da hörte ich etwas wie den Ruf einer großen Schar und wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen und wie das Rollen mächtiger Donner: Halleluja! Denn König geworden ist der Herr, unser Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung. 7 Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre erweisen. Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes, und seine Frau hat sich bereit gemacht. 8 Sie durfte sich kleiden in strahlend reines Leinen. Das Leinen bedeutet die gerechten Taten der Heiligen. 9 Jemand sagte zu mir: Schreib auf: Selig, wer zum Hochzeitsmahl des Lammes eingeladen ist. Dann sagte er zu mir: Das sind zuverlässige Worte, es sind Worte Gottes.

6 Gedankenimpuls Prozession in die Taufkapelle Anrufung Gottes über dem Wasser Wasser tränkt die geschaffene Welt. Wasser befreit die gefallene Welt. Wasser heilt dich und mich und alle, die an Christus glauben. (So beten wir:) V: Gott, du bist gut. A: Wir loben dich, wir danken dir. Heiliger Gott, du schenkst uns das Wasser, Wasser löscht den Durst; Wasser belebt Menschen und Tiere. Wasser schenkt den Pflanzen Wachstum und Reife. Ohne Wasser gibt es kein Leben auf der Erde. Gott, du bist gut. A: Wir loben dich, wir danken dir. Heiliger und starker Gott, im Anfang schwebte dein Geist über dem Wasser und schenkte ihm die Kraft, zu retten und zu heiligen. In der Sintflut vernichtete das Wasser das Böse, und du schenktest dem Leben aller Geschöpfe einen neuen Anfang. Beim Durchzug durch das Rote Meer befreitest du die Söhne und Töchter Abrahams und führtest sie in das Land der Verheißung.

7 Gott, du bist gut. A: Wir loben dich, wir danken dir. Dein geliebter Sohn, Jesus Christus, tauchte in die Fluten des Jordan und empfing die Taufe des Johannes. Am Kreuz flossen aus seiner Seite Blut und Wasser. Sein Tod und seine Auferstehung gaben dem Leben einen neuen Anfang. Gott, du bist gut. A: Wir loben dich, wir danken dir. Heiliger, starker, unsterblicher Gott, in der Taufe hast du uns diesen neuen Anfang geschenkt. Unseren Durst nach erfülltem Leben Dürfen wir aus deinen Quellen stillen. In der Taufe schenkst du uns Glauben Und befreist uns Von der zerstörenden Kraft der Sünde. Gott, du bist gut. A: Wir loben dich, wir danken dir. Durch die Taufe gehören wir Christus; Ihn haben wir angezogen wie ein Kleid. Er gibt sich uns zu erkennen: Sein Tod und seine Auferstehung Prägen unser Leben. Darum sei dieses Wasser eine Erinnerung an unsere Taufe. Und wenn wir uns mit diesem Wasser benetzen, sei es uns Zeichen für den Geist, den Atem des Lebens, den wir empfangen haben. Gott, du bist gut.

8 A: Wir loben dich, wir danken dir. Heiliger Gott, Heiliger, starker Gott. Heiliger, starker und unsterblicher Gott. Wir loben und preisen dich, Schöpfer der Welt, deinen Sohn Jesus Christus, unseren Heiland und Erlöser, und die Kraft deines Geistes, die lebendig macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. Text (leicht verändert) aus: Manuale Trevirense: Heilige Woche- Karwoche und Ostern. Eigenfeiern des Bistums Trier, Trier 1999, Zeichenhandlung

9 Lied: Alle meine Quellen entspringen in dir Fürbitten Vater unser Segen

10 Sonnengesang 2. Herr, sei gelobt durch unsre Schwester Mond, und durch die Sterne, die du gebildet hast. Sie sind so hell, so kostbar und so schön. 3. Herr sei gelobt durch unsren Bruder Wind, durch Luft und Wolken und jeglich Wetter. Dein Odem weht, dort wo es ihm gefällt. 4. Herr, sei gelobt durch Schwester Wasser, sie ist gar nützlich, demutsvoll und keusch. Sie löscht den Durst, wenn wir ermüdet sind. 5. Herr, sei gelobt durch Bruder Feuer, der uns erleuchtet die Dunkelheit und Nacht. Er ist so schön, gar kraftvoll und auch stark. 6. Herr, sei gelobt durch Mutter Erde, die uns ernährt, erhält und Früchte trägt. Die auch geschmückt durch Blumen und Gesträuch. 7. Herr, sei gelobt durch jene, die verzeihn, und die ertragen Schwachheit, Leid und Qual. Von dir, du Höchster, werden sie gekrönt. 8. Herr, sei gelobt durch unsren Bruder Tod, dem kein Mensch lebend je entrinnen kann. Der zweite Tod tut uns kein Leide an.

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