Landesbericht zum 13. Kinder- und Jugendbericht

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1 zum 13. Kinder- und Jugendbericht Mehr Chancen für f r Gesundes Aufwachsen Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe TMSFG, Referat 31

2 13. Kinder- und Jugendbericht Berichtsauftrag unter der Perspektive des sozialen, psychischen und physischen Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen das Spektrum an gesundheitsbezogener Prävention und Gesundheitsförderung insbesondere mit Blick auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe aufarbeiten; den spezifischen Beitrag der Kinder- und Jugendhilfe im Bereich gesundheitsbezogener Leistungen herausarbeiten; besondere Aufmerksamkeit hat die Situation von Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen und mit Behinderungen

3 Auftrag 10 ThürKJHAG Die Landesregierung unterrichtet nach Vorlage des Berichtes der Bundesregierung über die Lage junger Menschen und die Bestrebungen und Leistungen der Jugendhilfe den Landtag darüber, welche Folgerungen sie für die Jugendhilfe im Lande für erforderlich hält.

4 Umsetzung 1. Abfrage bei den landesweit tätigen Fachverbänden der Jugend-, Behinderten- und Sozialhilfe, den Landkreisen und kreisfreien Städten, hier insbesondere bei den Jugendämtern, den Gesundheitsund Sozialämtern 2. Hearings zum Thema: Lebensweltbezug Armut Frühe Hilfen Inklusion

5 Umsetzung 4. Kabinettsbefassung am 18. Oktober Fachtagung am 31. März 2011

6 Umsetzungsstand 1. Grundsätzliche Einschätzung Gesundheitsförderung gehört zum Auftrag vieler Institutionen und Akteure der Kinder- und Jugendhilfe eine Vielzahl von Angeboten werden umgesetzt, um das Wohlbefinden, die Leistungsfähigkeit und die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen zu verbessern;

7 Umsetzungsstand vielfältige Projektpraxis - es dominieren drei Angebotsformen: Information und Aufklärung zeitlich kürzere befristete gesundheitspädagogische Projekte und Aktionen auf längere Zeiträume angelegt eher nur im Bereich der gesundheitsbezogenen Prävention Ernährung und Bewegung kaum Strategien eingebetteter Gesundheitsförderung; kaum setting bezogene Strategien.

8 Umsetzungsstand 2. Thematisch konzentrieren sich die Inhalte auf die Themen Ernährung, Bewegung, Stress- und Konfliktbewältigung, Sucht und Sexualität 3. Zu wenig Berücksichtigung finden bisher Kinder psychisch kranker Eltern Kinder suchtkranker Eltern Kinder chronisch kranker bzw. behinderter Eltern Geschwister psychisch kranker Kinder- und Eltern

9 Umsetzungsstand 4. Netzwerke zwischen Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Gesundheitssystem bzw. Eingliederungshilfe sind kaum vorhanden; 5. Angebote der Behindertenhilfe stehen oft isoliert da, die Praxis der Leistungsträger ist durch Abgrenzung gekennzeichnet; 6. Kommunale Armutsstrategien sind nur in Ansätzen entwickelt;

10 Empfehlungen - grundsätzlich Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen müssen zum bewussten Ziel des fachlichen Handelns werden; Perspektive von Kinder und Jugendlichen und die Kinder- und Jugendhilfe muss bei der Definition von Gesundheitszielen mehr berücksichtigt werden; Entwicklung eines gemeinsamen Fachstandards Gesundheitsförderung fachlichen Empfehlungen des LJHA überprüfen, ob die Gesundheitsförderung berücksichtigt ist;

11 Empfehlungen - Fortbildungen Qualifikation der Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe im Hinblick auf gesundheitsrelevante Inhalte vertiefen; gemeinsame Fortbildungen von Fachkräften aus Schule, Jugendhilfe und Gesundheitsbereich zu den Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen prüfen; Fortbildungen zu interkulturellen Besonderheiten, um ein besseres Verständnis für die Migranten herzustellen und die Fachkräfte dazu zu befähigen, eine erfolgreiche Integration anzustoßen; gemeinsame Fortbildungen und Fachveranstaltungen für die Jugendhilfe und die Erwachsenenpsychiatrie sowie Diensten und Einrichtungen der Suchthilfe

12 Empfehlungen Gesundheitsberichterstattung Gesundheitsberichterstattung durch Öffentlichen Gesundheitsdienst qualifizieren - Kernindikatoren zwischen den Gebietskörperschaften und dem Land abstimmen; ressortübergreifendes Berichtswesen entwickeln - im Sinne einer Integrierten (Gesundheits-)Berichterstattung längerfristig als eine Aufgabe der Thüringer Gesundheitsziele Berichtswesen der Kinder- und Jugendhilfe und der Gesundheitshilfe verbinden

13 Empfehlungen - Netzwerkarbeit Gesetzliche Grundlagen Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitshilfe und Behindertenhilfe müssen überprüft werden; Rahmenvereinbarung zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsförderung anstreben; kommunale Gesundheitskonferenzen sollten landesweit etabliert bzw. deren Inhalte in vorhandene Strukturen integriert werden; auf örtlicher Ebene auf der Grundlage von 5 Abs. 3 ThürKJHAG aus dem Bereich des Öffentlichen Gesundheitsdienstes einen Vertreter in den JHA einbeziehen; analog im Bereich LJHA

14 Empfehlungen - Gesundheitszieleprozess Bereich der Kinder- und Jugendhilfe stärker in den Thüringer Gesundheits-zieleprozess einbeziehen Vertreter des LJHA Überprüfung des Gesundheitsziels Gesund alt werden - eine Herausforderung in jedem Lebensalter - Entwicklung und Festigung eines gesunden Lebensstils zur Prävention von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter Diskussion wie sich die Kinder- und Jugendhilfe aktiver in die sozialkompensatorische Gesundheitsförderung einbinden kann ggf. Gesundheitsziel Gesund aufwachsen neu aufnehmen

15 Empfehlungen Themenbezogene Schwerpunkte der Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen und Altersgruppen bezogene Besonderheiten Frühe Hilfen Behinderte Kinder und Jugendliche Kinder, die in Armutslagen aufwachsen Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund Kinder von psychisch, sucht- und chronisch kranken Eltern

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