Hannover, Dezember 2011

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1 Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Hannover, Dezember 2011 Maßnahmenplan zur kontinuierlichen Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung und zur Senkung des Risikos der Antibiotikaresistenzentwicklung (Antibiotika-Minimierungskonzept) Bei Vorliegen bakteriell bedingter Erkrankungen von landwirtschaftlichen Nutztieren ist es erforderlich, antimikrobiell wirksame Substanzen (Antibiotika) gegen den oder die Infektionserreger einzusetzen. Jede Anwendung von Antibiotika in der Tier- wie auch in der Humanmedizin birgt jedoch das Risiko, dass Bakterien gegen antimikrobiell wirksame Substanzen resistent werden und die Wirkung von Antibiotika abnimmt (Antibiotika-Resistenzentwicklung). Daher ist die Erkrankungsrate in den Beständen zu senken, so dass sich der Antibiotikaeinsatz automatisch vermindert. Antibiotika dürfen kein Ersatz für suboptimale Hygienestandards und Haltungsbedingungen sowie unzureichendes Bestandsmanagement sein. Die Verwendung von Antibiotika als Masthilfsmittel ist ohnehin verboten. Mit dem im November 2011 veröffentlichten Bericht über den Antibiotikaeinsatz in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung in Niedersachsen liegen erste strukturierte Daten zum Status quo des Arzneimitteleinsatzes für relevante Nutztierarten vor. Um eine mengenmäßige Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes zu erreichen, ist es allein nicht ausreichend, dass die Anwendung dieser Arzneimittel ordnungsgemäß erfolgt. Zum Erhalt der Wirksamkeit von Antibiotika bedarf es zusätzlich eines Konzeptes zur messbaren Verringerung von Antibiotika und dessen konsequente Umsetzung durch Verbesserung der Tiergesundheit. Es bedarf Messgrößen, mit deren Hilfe der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung und im Vergleich der Tier haltenden Betriebe qualitativ und quantitativ eingeschätzt werden kann sowie der zeitliche Verlauf des Antibiotikaverbrauchs verfolgt werden kann. Ein überdurchschnittlich hoher Antibiotikaeinsatz im Betrieb gibt Anlass, dass der Tierhalter zusammen mit dem bestandsbetreuenden Tierarzt einen betriebsindividuellen Antibiotika-Reduktionsplans erstellt und Maßnahmen zur Verbesserung der Tiergesundheit insbesondere durch Optimierung der Hygienestandards und der Haltungsbedingungen sowie des Bestandsmanagements durchführt. Der Antibiotikaeinsatz kann insofern als ein Indikator für die Tiergesundheit im Bestand dienen. In diesem Zusammenhang hat Niedersachsen schon frühzeitig eine elektronische Erfassung und Nutzung der Daten über die Abgabe- bzw. Verbrauchsmengenerfassung von Arzneimitteln zur Anwendung bei allen Tierarten gefordert. Wesentliche Elemente des Antibiotika-Minimierungskonzeptes wurden seitens der niedersächsischen Landesregierung bereits im November-Plenum des Niedersächsischen Landtages vorgestellt. Adressaten des Konzeptes sind zum einen Tierhalter und bestandsbetreuende Tierärzte. Diese sollen durch das Minimierungskonzept dabei unterstützt werden, selbstregulierend den Antibiotikaeinsatz kontinuierlich im Erzeugerbetrieb zu senken. Zum

2 2 anderen soll das Antibiotika-Minimierungskonzept auch den Überwachungsbehörden ermöglichen, ihre hoheitlichen Aufgaben noch effektiver wahrzunehmen. Ziel des Minimierungskonzeptes ist insofern eine deutliche Verringerung des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung. Dabei kommt es nicht auf eine Prozentzahl in Bezug auf die Reduzierung an. Entscheidend ist vielmehr, dass jede nicht zwingend notwendige Behandlung unterlassen bleibt und darüber hinaus darauf hingewirkt wird, dass es erst gar nicht zu Erkrankungen der Tiere kommt. Hintergrund: Es ist in jedem Fall zu vermeiden, dass mit dem Antibiotikaeinsatz wieder sorgloser umgegangen wird, wenn beispielsweise die Reduzierung um einen bestimmten Prozentsatz erreicht ist. Es soll nur dann behandelt werden, wenn es zwingend erforderlich ist. Im Hinblick auf die Verbindlichkeit von Elementen des Minimierungskonzeptes ist deren bundesrechtliche Verankerung notwendig. Hierzu gibt die vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgesehene Änderung des Arzneimittelrechts Gelegenheit, die dazu allerdings erweitert werden muss. I. Maßnahmen 1. Standardisierte Erfassung, Auswertung und Regulierung des Arzneimitteleinsatzes im Erzeugerbetrieb Ziel: Mengenmäßige Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes im Erzeugerbetrieb 1.1 Bundesweite Etablierung von Instrumenten zur Verbrauchsmengenerfassung von Antibiotika Ziel: Einführung von Messgrößen, die eine qualitative und quantitative Einschätzung des Antibiotikaeinsatzes im Betrieb und zwischen Betrieben ermöglichen und auch die zeitliche Entwicklung der Anwendung dieser Arzneimittel verfolgen lassen. o Rechtliche Etablierung und betriebsindividuelle Erfassung mindestens folgender Messgrößen: - Therapiehäufigkeit zur Bestimmung der Anzahl der Behandlungen mit Antibiotika und - Mortalitätsrate zur Erfassung der in einem Betrieb verendeten bzw. aufgrund von Krankheiten bei aussichtslosem Behandlungserfolg getöteten Tiere. Eine hohe Mortalitätsrate kann einen Hinweis u.a. auf eine ursächliche Erkrankung im Bestand geben bzw. auf eine unzureichende Behandlung, um den Einsatz von Antibiotika zu Lasten der Tiergesundheit und damit des Tierschutzes zu beschränken. Die Formel für die Therapiehäufigkeit lautet: Therapiehäufigkeit = Anzahl Wirkstoffe x Anzahl behandelter Tiere x Anzahl Behandlungstage Anzahl Tiere im Durchgang.

3 3 o Verankerung mindestens der Messgrößen Therapiehäufigkeit und Tierverlustrate in Qualitätssicherungssystemen der Landwirtschaft und Tierärzteschaft. Ziel: Verankerung der Messgrößen in Eigenkontrollsystemen. Erste Messgrößen zur Therapiehäufigkeit aus dem Bericht über den Antibiotikaeinsatz in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung in Niedersachsen liegen vor. 1.2 Einheitliche Nutzung harmonisierter Datenbanksysteme und Benchmarking Ziel: Überblick über den Einsatz von Antibiotika und Möglichkeit der Auswertung o Bundesweit einheitliche, zentrale Erfassung des Antibiotikaverbrauchs sowie der Messgrößen Therapiehäufigkeit und Mortalitätsrate unter Nutzung vorhandener Datenbanksysteme: - HI-Tier (Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tiere) in Verbindung mit - der Datenbank zur Verbrauchsmengenerfassung von Antibiotika in der Nutztierhaltung VetCAb (Veterinary Consumption of Antibiotics) sowie - VETIDATA (Veterinärmedizinischer Informationsdienst für Arzneimittelanwendung, Toxikologie und Arzneimittelrecht) bzw. - DIMDI (Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information). HI-Tier dient grundsätzlich. der Meldung von Tierbewegungen und enthält im Zuge dessen die Stammdaten aller nutztierhaltenden Betriebe in Deutschland und tiergesundheitsrelevante Daten. VetCAb enthält ein webbasiertes Formular zur Eingabe des Antibiotikaeinsatzes und ermöglicht dessen Auswertung. VETIDATA enthält Informationen über die Zusammensetzung von Arzneimitteln (Art und Menge der in einem Arzneimittel enthaltenen Wirkstoffe). In DIMDI werden z. Zt. Monitoring-Daten über die Abgabe von Arzneimitteln zur Anwendung bei Tieren erfasst. Alternativ kann ggf. auch die Antibiotika-Datenbank der Qualität und Sicherheit GmbH genutzt werden. o Betriebsindividuelle Datenbankauswertung durch Tierhalter und bestandsbetreuenden Tierarzt. Ziel: Bewertung der einzelbetrieblichen Therapiehäufigkeit im Vergleich zur landesweit durchschnittlichen Therapiehäufigkeit (=Orientierungsmaßstab zur Beurteilung der einzelbetrieblichen Situation) für jede Tierart / Nutzungsgruppe. o Nutzung der Daten für wissenschaftliche Aus- und Bewertungen Ziel: Auswertung der langfristigen Entwicklungen bezüglich Menge und Wirkstoffspektrum eingesetzter Antibiotika.

4 4 Ein Modul zur Feststellung der Therapiehäufigkeit wird zeitnah zur Verfügung stehen, um die einzelbetriebliche Therapiehäufigkeit zu ermitteln. 1.3 Maßnahmen bei überdurchschnittlichem Antibiotikaeinsatz o Anwendung, Verschreibung und Abgabe von Antibiotika ausschließlich durch nur einen bestandsbetreuenden Tierarzt. Ziel: Koordinierung des Antibiotikaeinsatzes und der Tiergesundheitsmaßnahmen. o Erstellung eines betriebsindividuellen Antibiotika-Reduktionsplans und Dokumentation der Ergebnisse durchgeführter Maßnahmen. o Die Möglichkeit der Anordnung dieser Maßnahmen muss rechtlich verankert werden. Ein Modul zur Berechnung der Therapiehäufigkeit kann zeitnah - insbesondere im Rahmen der Schlachtgeflügeluntersuchung - genutzt werden, um die Maßnahmen zur Reduktion des Antibiotikaeinsatzes behördlich begleiten zu können. Die Erkenntnisse können für die vorgesehene kontinuierliche Verbesserung der Tiergesundheit über den Einzelbestand hinaus genutzt werden. 2. Kontinuierliche Verbesserung der Tiergesundheit durch Optimierung der Hygienestandards und Haltungsbedingungen sowie des Bestandsmanagements (siehe auch Nr. 1.3, 3. Tiret) o Erstellung eines betrieblichen Tiergesundheitsplans bzw. eines Konzeptes zur Optimierung der Hygiene- und Haltungsbedingungen für jeden Bestand (siehe auch Tierschutzplan Niedersachsen). o Verstärkter Einsatz von Impfstoffen, Erstellung eines Impfprogramms. Ziel: Impfstoffe sind geeignet, Erkrankungen vorzubeugen und damit den Einsatz von Antibiotika zu verhindern bzw. zu minimieren. o Durchführung vorgenannter Präventivmaßnahmen zur Vermeidung bakterieller Infektionen und deren Ausbreitung. 3. Stärkung der tierärztlichen Leistungen im Rahmen der Bestandsbetreuung Ziel: Die tierärztliche Leistung zur Gesunderhaltung von Tieren und Tierbeständen soll vergütet werden und nicht der Arzneimitteleinsatz. o Ausweisung des tierärztlichen Aufwandes für Bestandsbetreuung und beratung in den tierärztlichen Rechnungen gemäß der Gebührenordnung für Tierärzte (Tierärztegebührenordnung - GOT). o Erweiterung der arzneimittelrechtlichen Nachweispflichten um die Berechnung von Gebühren und Entgelten nach GOT.

5 5 o Vergleich des Anteils tierärztlicher Leistungen im Verhältnis zur Anwendung und Abgabe von Arzneimitteln im Rahmen der ordnungsgemäßen Behandlung. 4. Fortbildungs- und Förderprogramme o Fortbildung für Tierhalter, Berater und bestandsbetreuende Tierärzte, u.a. durch Vermittlung der Erfahrungen von Betrieben mit keinem oder geringem Antibiotikaeinsatz bei gleichzeitig geringen Tierverlusten (best practice Betriebe). o Einzelbetriebliche (finanzielle) Förderung von Beratung im Sinne des Antibiotika-Minimierungskonzeptes. Voraussetzungen für die einzelbetriebliche Förderung sind geschaffen. 5. Stärkung der Regelungen zum sorgfältigen, resistenzminimierenden Umgang mit Antibiotika o Stärkere bundesrechtliche Verbindlichkeit - der Antibiotika-Leitlinien ( Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit antimikrobiell wirksamen Tierarzneimitteln mit Erläuterungen der Bundestierärztekammer (BTK) und der Arbeitsgruppe Tierarzneimittel der Arbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz (AGTAM)) und - des Leitfadens für die orale Anwendung von Tierarzneimitteln im Nutztierbereich durch deren Verankerung im Arzneimittelrecht. o Bundesrechtliche Verpflichtung zum Einsatz von genormten Dosiergeräten für oral anwendbare Fertigarzneimittel Ziel: Sicherstellung einer gezielten Arzneimitteldosierung bei jedem Tier eines Bestandes. o Festlegung der ausschließlich für die Humanmedizin bestimmten Reserveantibiotika und deren Ausschluss für den Einsatz in der Tiermedizin im Rahmen der Arzneimittel-Zulassung sowie von der Möglichkeit der Umwidmung im Therapienotstand zur Anwendung bei Tieren. Ziel: Verhinderung, dass Resistenzen bei ausschließlich der Humanmedizin vorbehaltenen Reserveantibiotika durch Anwendung beim Tier entstehen. 6. Steigerung der Effektivität der Überwachung o Nutzung der durchschnittlichen Therapiehäufigkeit in Verbindung mit der Messgröße Mortalitätsrate zu Monitoringzwecken und für gezielte Überwachungsmaßnahmen.

6 6 o Intensivierung vernetzter amtlicher Kontrollen von der Herstellung über die Abgabe bis zur Anwendung von Antibiotika. o Jährliche Inspektionsplanung und Durchführung risikoorientierter arzneimittelrechtlicher Kontrollen in Tierhaltungen unter Berücksichtigung des Antibiotika-Minimierungskonzepts. Voraussetzungen u.a. für vernetzte Kontrollen sind durch Erlass von August 2011 geschaffen worden. Ein Modul zur Risikobeurteilung und Erfassung durchgeführter risikoorientierter Kontrollen in Tierhaltungen steht zur Verfügung. Eine Einweisung der zuständigen Behörden findet in Kürze statt. 7. Verknüpfung des Antibiotika-Minimierungskonzepts mit ergänzenden Maßnahmen des Bundes, anderer Länder und Mitgliedstaaten sowie der Europäischen Union und von Nichtregierungsorganisationen 8. Regelmäßige Überprüfung und Bewertung der Entwicklungstendenz des Antibiotikaeinsatzes in der Nutztierhaltung bzw. der Wirksamkeit der Maßnahmen durch Wissenschaft bzw. Landesregierung II. Schlussfolgerungen In Anlehnung an die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie (DART) soll u.a. über die Messgröße Therapiehäufigkeit in Verbindung mit einem anonymisierten Benchmarking eine kontinuierliche Reduzierung des Antibiotika-Einsatzes erreicht werden. Hierzu bedarf es insbesondere einer messbaren Verbesserung des Hygienestandards, der Tierbetreuung und der Haltungsbedingungen in Tierbeständen zur Verhinderung von bakteriellen Infektionen.

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