K F. anthus. 9. Jahrgang, Heft 4, 4. Quartal Herausgeber: Werner Prünte

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1 K F anthus Herausgeber: Werner Prünte 9. Jahrgang, Heft 4, 4. Quartal 1972

2 anthus ORNITHOLOGISCHE BEITRÄGE AUS WESTFALEN Organ der Westfälischen Ornithologen-Gesellschaft Herausgeber Schriftleitung Verlag Werner Prünte Werner Prünte Kilda Verlag 5758 Fröndenberg Michael Harengerd 4402 Greven Haßleistr. 46 Münsterstr. 71 Redaktionsbeirat: A. Bock (Beringung), G. Eber (Wasservögel), M. Hesse (Brutverbreitung), G. Knoblauch (Zug), T. Mebs (Greifvögel), M. Quelle (Ökologie), K.J. Schäfer (Brutbiologie). Inhaltsverzeichnis. W. Prünte: Wachtelkönig: Biometrische Sammelbericht Ergebnisse und oekologische Randbemer- Beringungsbericht 1971 kungen (S. 73) Referate W.O. Fellenberg: Der Tannenhäher-Einflug 1971 in Westfalen (S. 77) M. Harengerd/W. Prünte: Zum Zugverhalten der bei Münster beringten Teichrallen (S. 79) Kurze Mitteilungen (S. 82) Titelbild: Eisvogel mit Beute. Foto Herbert Zettl. Erscheinungsweise: 1 mal vierteljährlich Bezugspreis im Direktabonnement: Jährlich DM 12, zuzüglich Porto. Bestellungen gelten für ein Jahr und laufen jeweils um ein Jahr weiter, wenn sie nicht bis vier Wochen nach Erscheinen des 4. Heftes gekündigt werden. Einzelheft: DM 3,90 Bankkonto: Kilda Verlag Deutsche Bank Greven Nr Postscheckkonto: Kilda Verlag Dortmund Nr Manuskriptrichtlinien Manuskripte bitten wir an die Anschrift des Herausgeber zu senden (Bitte Rückporto beifügen). Anzeigen: Gültig ist Anzeigenpreisliste 1 vom 1. Juli Private Kleinanzeigen: Nur für Abonnenten je Wort bis zu 15 Buchstaben DM 0,70, Fettdruck DM 0,80, Chiffregebühr DM 3,. Alle Rechte auch die des auszugsweisen Nachdrucks vorbehalten. Gesamtherstellung: Westfälische Vereinsdruckerei, Münster Beilagenhinweis: Verlagsprospekt Kilda-Verlag Die Autoren werden gebeten, Manuskripte in druckfertigem Zustand einzureichen, d. h.: 1. In Maschinenschrift, lv2zeilig, einseitig und mit möglichst breitem Rand. 2. Mit klischierfertigen Abbildungen, die eine Verkleinerung bis auf Satzbreite und mehr erlauben. Bitte bei Zeichnungen beachten, daß eingetragene Zahlen und Buchstaben im Druck gut lesbar sein und deshalb im Original groß genug gewählt werden müssen. Größenmaßstab (z. B. bei Landkarten) immer durch Skala angeben. Die Legenden zu allen Abbildungen sind zu nummerieren und gesondert mitzugeben. 3. Ohne Auszeichnungen für den Setzer bis auf im Text zu sperrende Worte, die durch eine unterbrochene Linie zu unterstreichen sind. 4. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse ist erwünscht. 5. Bitte am Schluß jeder Originalarbeit die Adresse des Autors angeben. 6. Manuskripte sind in doppelter Ausfertigung einzureichen. 7. Autoren erhalten von Originalarbeiten 5 ganze Hefte kostenlos; weitere gegen Berechnung. Sonderdrucke nur gegen rechtzeitige Bestellung und Rechnung.

3 73 Wachtelkönig: biometrische Ergebnisse und oekologische Randbemerkungen von Werner PRÜNTE Über das Vorkommen des Wachtelkönigs in Mittelwestfalen mit Angaben zum Verteilungsund Häufigkeitsmuster wurde bereits ausführlicher berichtet (Prünte & Raus). Eine großflächige Bestandsaufnahme für das westliche Sauerland (Pfennig) ergänzt.das Bild vom Vorkommen dieser Art im Landesteil Westfalen. Während der Suchfahrten nach dieser Art in Mittelwestfalen wurden über die reine Zählung hinaus Wachtelkönige für Beringungszwecke gefangen. Dabei gelangten uns mehr als 50 Exemplare der Art in die Hände; der Großteil dieser Vögel wurde im Rahmen einer biometrischen Datensammlung genauestens untersucht. Die Ergebnisse dieser Randuntersuchung sollen im folgenden dargestellt werden. Darüberhinaus sollen einige oekologische Probleme andiskutiert werden, die zur Klärung des von Jahr zu Jahr so unterschiedlichen Verteilungsschemas der Art beitragen könnten. Den Herren A. Bock, R. Draht, R. Kaltenbach und B. Koch, die ganz wesentlich die Beringungsarbeit am Wachtelkönig mittrugen, danke ich auf das herzlichste für die Überlassung ihres Untersuchungsmaterials. 1) Biometrische Ergebnisse Von 49 in Mittelwestfalen in der Zeit von 1967 bis 1970 gefangenen Wachtelkönigen wurden die Flügelmaße genommen - im gestreckten Zustand des Flügels. Die Maße verteilen sich in einem Bereich von 132 bis 148 mm; das arithmetische Mittel ergab den Wert von 140,3 mm (siehe dazu Abbildung 3). Diese Flügelmaße betreffen mit Sicherheit Männchen. Abbildung 1: Wachtelkönig-Fängling aus dem Ruhrtal bei Fröndenberg. Foto: R. Draht & Koll

4 74 Prünte: Wachtelkönig - Biometrie - Verhalten Abbildung 2: Akinese-Verhalten läßt sich beim Wachtelkönig leicht herbeiführen Foto: R. Draht & Koll Denn nur diese gelangten in die Netze. Der Fang rufender Männchen wurde bereits ausführlich beschrieben in zeitlicher Reihenfolge von Prünte & Raus, Bub und zuletzt von Streese. Von 47 Wachtelkönig-Männchen wurde die Schwanzlänge registriert (siehe Abb. 4). Sie streut von 42 bis 53 Millimeter. Der Mittelwert beträgt 48,2 Millimeter. Die Schnabellänge von 44 Männchen umfaßt-einen Bereich von 21,0 bis 24,2 Millimeter; arithmetischer Mittelwert: 22,5 Millimeter. Da in der Literatur Angaben zum Gewicht des Wachtelkönigs so gut wie ganz fehlen, sind in Abbildung 5 die 40 von uns notierten Gewichte - allesamt in der Zeit zwischen 23 Uhr und 3 Uhr morgens genommen - dargestellt. Alle Gewichte betreffen wieder Männchen. Die leichtesten Vögel wurden übrigens im Mai angetroffen: offensichtlich eine Folge zugbedingten Substanzverlustes. Die im Mai und Juni gefangenen Wachtelkönig-Männchen waren sämtlich ohne Mauserbefund. Bei genauerer Betrachtung des Federkleides fiel auf, daß zwei unterschiedliche Färbungstypen abgegrenzt werden können: Von 33 diesbezüglich untersuchten Stücken hatten 22 Vögel verlängerte innere Armdecken mit heller Querbänderung, während 11 Wachtelkönige einheitliche, durchgehend rotbraun gezeichnete Armdecken aufwiesen (siehe dazu auch Abbildung 6). Ob es sich dabei um ein Altersmerkmal handelt (mit Querbänderung Vögel des Vorjahres?? ), müßte durch Kontrollfänge erst festgestellt werden. 2) Kontrollfänge - Überlegungen zum Siedlungsverhalten Obwohl sich die Wachtelkönig-Beringungen über einen Zeitraum von vier Jahren ( ) erstrecken, gelang uns kein Kontrollfang in einem Jahr, das dem Beringungsjahr folgt oder noch später, obgleich wir den Fang relativ systematisch anlegten, was die Aus-

5 75 Prünte: Wachtelkönig - Biometrie - Verhalten wähl der Gebiete anbetrifft. Zwei Kontrollfänge von Rüdiger Draht sollen hier mitgeteilt werden, wenngleich sie nur wenige Tage nach der Beringung erfolgten: Ein im Dorf Schwitten bei Menden (Kreis Iserlohn) gefangenes Männchen vom 18. Mai 1970 (Kuhweide), freigelassen in derselben Nacht auf einem Roggenfeld in Fröndenberg-Neimen (Kreis Unna), wurde am 23. Mai 1970 am Auflaßort rufend angetroffen (Kontrollfang). Ein zweites Männchen, das am 23. Mai 1970 in Siddinghausen (Kreis Unna) gefangen und in derselben Nacht in Fröndenberg- io Westick freigelassen wurde, wurde am 4. Juni wiederum am Auflaßort als dort balzrufendes Ex. kontrolliert. I -6 Kontrollfänge in späteren Jahren liegen M beispielsweise auch nicht aus einem Land i_ 2 vor, in dem die Art relativ häufig markiert wurde: In Großbritannien wurden bis zum Jahr 1963 mehr als 700 Ex. beringt; kein Hinweis auf Ortstreue über das Jahr hinweg wurde dabei gewonnen.(bannermann & Lodge). Streese, der im Hamburger Raum in der Zeit von 1963 bis Wachtelkönige beringte, fing einen der markierten Vögel nach zwei Jahren am Beringungsort wieder..jim V.5 SO Abb. 3: Flügellängen von 49 Männchen Das allein beweist natürlich noch nicht, daß ein gewisser Teil der Population dem einmal gewählten Brutort über das Jahr oder über Jahre hinweg nicht treu bleibt. Vielmehr ist anzunehmen, daß Brutorttreue bei manchen Individuen vorkommt. Doch lassen die bislang im Schrifttum zur Abb. 4: Steuerlängen von 47 Männchen Frage der Brutortstreue beigesteuerten Fakten, vor allem jedoch unsere eigenen Erfahrungen den Schluß zu, daß der Wachtelkönig offensichtlich sehr flexibel ist in seinem Siedlungs- und Dispersionsverhalten. Damit ist eine Grundvoraussetzung dafür erfüllt, daß die Art zu großflächigem Ortswechsel von Jahr zu Jahr in der Lage ist. Wäre die Bindung an den einmal gewählten Brutort ausgeprägt, so dürfte das Besiedlungsschema des Wachtelkönigs nicht von Jahr zu Jahr so unterschiedlichen Charakters sein. Das teilweise Fehlen einer Brutort-Tradition bzw. Prägung erklärt auch mit die auffallenden Bestandsschwankungen der Art an der Peripherie ihres Verbreitungsgebietes, wenngleich dabei einschränkend festgestellt werden muß, daß zum Kern der zusammenhängenden Verbreitung hin die quantitative Substanz - über die Jahre hinweg verglichen - stabiler bleibt. In Mittelwestfalen beispielsweise, zu den regelmäßig besiedelten Gebieten zählend, fallen Bestandsschwankungen nicht mehr sonderlich ins Gewicht, wenngleich von Jahr zu Jahr das Bild der Besiedlung örtlich sehr unterschiedlich ist. (siehe dazu Prünte &Raus). Doch auch in den örtlichen Schwankungen drückt sich un- -10 I!! I HO K Abb. 5: Verteilung der Gewichte von 40 in Westfalen gefangenen Wachtelkönig-Männchen

6 76 Prünte: Wachtelkönig - Biometrie - Verhalten seres Erachtens eine weniger ausgeprägte Brutort-Tradition aus. Die Gründe für das jährlich unterschiedliche Besiedlungsschema der Art in Westfalen sind unseres Erachtens nicht so sehr in besonders hochgeschraubten" oekologischen Ansprüchen der Art zu suchen. Denn: Soweit erkennbar, siedelt die Art gleichermaßen in Mittelwestfalen auf nassen wie auf trockenen Böden, dem relativen Angebot entsprechend mehr auf Getreideanbauflächen als auf Wiesengrund, der hier weniger zur Verfügung steht. Das Bild der jährlichen Verbreitung ist nach unserer Überzeugung teilweise zufälliger Natur: Trifft ein vom nächtlichen Zuge einfallender Wachtelkönig (bei ausklingender Zugdisposition) auf einen Monotop, der mit den breit angelegten oekologischen Ansprüchen der Art vereinbar ist, so kann es zu einer endgültigen Ansiedlung kommen. Daß ein einzelnes, rufendes Männchen bald von weiteren Männchen umsiedelt" wird, ist vielleicht Folge des Sozialverhaltens dieser Art (siehe auch Prünte & Raus dazu). Abb. 6: Innere Armdecken des Wachtelkönigs kommen in zwei Grundtypen vor: gebändert und ungegebändert. Es konnte noch nicht geklärt werden, ob diese Färbungstypen in Abhängigkeit zum Alter des Vogels stehen. Die Bindung an Reviere ist beim Wachtelkönig offensichtlich nicht stark ausgeprägt, wie die weiter vom angegebenen zwei Kontrollfunde belegen. In beiden angeführten Fällen hätten die Wachtelkönig-Männchen ihren zunächst gewählten Rufort unter Zurücklegung einer Flugstrecke von 2 bzw. 6 Kilometern, wieder aufsuchen können. Doch zogen es beide Männchen vor, den oekologisch sehr andersartigen Auflaßort als neuen Rufort" zu akzeptieren. Die in diesen beiden Beispielen deutlich gewordene oekologische Anpassungsfähigkeit scheint auch Grund dafür zu sein, daß die Art in verschiedensten Bereichen Mitteleuropas eine sehr unterschiedliche Biotopwahl vorzunehmen (siehe dazu auch Streese) in der Lage ist. Literatur Bannermann, D.A. u. G.E. Lodge: The Birds of the British Isles. Vol. 12, 1963, Edinbourgh u. London. Bub, H. (1971): Vogelfang und Vogelberingung Teil 1-3. Auflage. Wittenberg Lutherstadt. Pfennig, H.G. (1971): Der Wachtelkönig (Crex crex) im westlichen Sauerland. Erste Bestandsaufnahme. Anthus 8, Heft 3, S Prünte, W. u. Th. Raus (1970): Über das Vorkommen des Wachtelkönigs (Crex crex) in Mittelwestfalen. Anthus 7, Heft 1-2, S Streese, U. P. (1972): Der Wachtelkönig im Hamburger Raum, hab 10, S Anschrift des Verf.: W. Prünte, 5758 Fröndenberg, Haßleistr. 46

7 77 Der Tannenhäher-Einflug 1971 in Westfalen von W. O. FELLENBERG Über die sehr starke Invasion Dünnschnäbliger Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes macrorhynchos) 1968/69 haben Boecker(1970) für Nordrhein-Westfalen und CoArads (1969) für Ostwestfalen-Lippe ausführlich berichtet. Eine weitere Invasion im Herbst 1969, auf die Meldungen aus der DDR, aus Schleswig-Holstein, Schweden und England hindeuten (Boecker a.a.o.), hat unser Gebiet offensichtlich nicht berührt (Prünte in Fellenberg 1971). Ab August 1971 wies die Westfälische Ornithologen-Gesellschaft in ihren Informationsblättern wiederholt darauf hin, daß möglicherweise wieder eine Invasion im Gange sei. Alle Meldungen wurden zusammen mit den Ergebnissen einer Umfrage, die Ofm. a.d. W. Clodius über eine Zeitschrift durchführte, zentral gesammelt; die bei der Vogelwarte Helgoland einlaufenden Meldungen (insges. 3) wurden der WO-G freundlicherweise von Herrn Ringleben zur Verfügung gestellt. Obwohl das dichte Beobachternetz der WO-G also rechtzeitig informiert war, ergaben sich nur die folgenden spärlichen Beobachtungen. 1. Petershagen (Kr. Minden) - Am ein Ex. in einem Vorgarten in P. in einem Haselnußstrauch Nüsse bearbeitend (Amtsgerichtsrat a.d. F. Frielinghaus briefl.). 2. Schwennigsdorf (Kr. Herford) - Im Okt./Nov. 71 in einem Garten in Sch. wiederholt 1-2 Ex. zusammen mit Eichelhähern und Ringeltauben unter Haselnuß- und ande rem Gebüsch (G. Freiherr von Ledebur briefl.). 3. Kirchdornberg (Kr. Bielefeld) - Am im Teutoburger Wald nahe K. ein Ex. am Boden stochernd; ließ Beobachter bis auf 3 m herankommen (Dipl.-Landwirt Paulick briefl.). 4. Sennestadt - Am ein Ex. im Quellgebiet des Sprungbachtals bei S.; der Vogel war recht scheu (H. Wolf briefl.). 5. Willebadessen am Ostrand des Eggegebirges - Im Okt./Nov. 71 mehrmals 1-2 Ex. im Obsthof des Forstamtes (Ofm. B. Peus briefl.). 6: Bergede (Kr. Soest) - Am ein Ex. bei B. (B. Koch mdl.). 7. Büecke (Kr. Soest) - Am bei B. ein ziehendes Ex. (B. Koch mdl.). 8. Körbecke (Kr. Soest) - Am ein Ex. in einem Garten in K., fliegt nach kurzer Zeit nach W. weiter (Prof. Dr. W. Stichmann briefl.). 9. Girkhausen (Kr. Wittgenstein) - Ende Sept. - Mitte Okt. 71 täglich ein Ex. in einem Garten; es wird versucht, ob es eingefangen werden kann (G. Flömer briefl.). 10. Raumland (Kr. Wittgenstein) - Am ein Ex.; es läßt den Beobachter bis auf 3 m herankommen (G. Flömer briefl.). In auffälligem Gegensatz zu diesen spärlichen Daten stehen 26 Beobachtungen bzw. Beobachtungsserien aus dem südwestfälischen Bergland aus der Zeit von August 71 bis Februar 72 (die Beobachtungen aus den bereits bekannten Brutgebieten nicht mitgezählt). Eine Aufzählung dieser Beobachtungen soll hier unterbleiben, damit kein irreführendes Bild entsteht; wahrscheinlich hat es sich dabei nämlich durchweg um einheimische Brutvögel der dickschnäbligen Rasse gehandelt. Dafür spricht folgendes: 1. Die saarländische Brutpopulation hat sich in letzter Zeit stark ausgebreitet; inzwischen wurden nicht wenige neue Brutgebiete im südwestlichen Sauerland bekannt (Veröffentlichung darüber in Vorbereitung). Gerade auf dieses Gebiet entfällt jedoch ein Großteil der Beobachtungen bzw. Beobachtungsserien (Kr. Olpe 17; übriges Sauerland 7; Siegerland 1; Wittgensteiner Land 1). 2. Erfahrungsgemäß erwähnen die Gewährsleute eine geringe Fluchtdistanz, wie sie für die östliche Rasse kennzeichnend ist, wegen des damit verbundenen Erlebnisses oft; bei diesen Beobachtungen fehlen solche Angaben völlig. W. Prünte vermerkt, ein von ihm am 16. Okt.

8 78 Fellenberg: Tannenhäher-Einflug 71 bei Halingen (Kr. Iserlohn) beobachtetes Ex. sei sehr scheu gewesen. Ein am bei Leckmart (Kr. Olpe auf einer Jagd geschossenes Ex. wurde vom Verfasser vermessen; es gehörte eindeutig der dickschnäbligen Rasse an. 3. Bei einem starken Einflug im südwestfälischen Bergland wäre die Zahl der im ostwestfälischen Bergland beobachteten Ex. sicherlich größer. Selbst bei den Angaben des vorstehenden Katalogs ist nur in zwei Fällen (wegen der geringen Fluchtdistanz) sicher, daß es sich um Invasionsvögel gehandelt hat (Kirchdornberg und Raumland). Bei Petershagen, Schwenningsdorf, Büecke und Girkhausen handelt es sich sehr wahrscheinlich ebenfalls um die östliche Rasse. Der Vogel bei Sennestadt war recht scheu"; bei Willebadessen waren Tannenhäher bereits im Frühjahr 1970 und 1971 mehrfach von Oberförster Backhaus gesehen worden (Ofm. B. Peus brief. an Ofm. W. Clodius), so daß für dieses Gebiet Brutverdacht besteht; in beiden Fällen könnte es sich also eher um die dickschnäblige Rasse gehandelt haben. Bergede und Körbecke schließlich liegen dem Sauerland vorgelagert, so daß hier vielleicht mit verstrichenen saarländischen Brutvögeln gerechnet werden kann. Die Tannenhäherinvasion 1971 erfaßte weite Teile der Bundesrepublik. Der Vogelwarte Helgoland lagen bis Ende Mai 1972 je eine Beobachtung aus Schleswig-Holstein und der Schwäbischen Alb vor, ferner eine Anzahl Nachrichten aus verschiedenen Gebieten Niedersachsens (H. Ringleben briefl.). Herr Clodius erhielt je eine Mitteilung aus Hessen und dem Kreis Biberach (Württemberg), Herr A. Schücking meldet eine Beobachtung aus dem Bergischen Land und Herr A. Heithoff eine Beobachtung von Vechta (Niedersachsen). Eine detaillierte Gesamtübersicht über den Verlauf und Umfang der Invasion im mitteleuropäischen Raum wird erst bei der Auswertung aller regionalen Bearbeitungen möglich sein. Für Das Teilgebiet Westfalen ergibt sich als zusammenfassendes Ergebnis der Dokumentation des Invasionsgeschehens das folgende Bild. 1. Im Okt./Nov wurde ein sehr schwacher Einflug Dünnschnäbliger Tannenhäher sowohl im ostwestfälischen als auch im südwestfälischen Bergland beobachtet; aus beiden Teillandschaften liegt nur je ein sicherer Nachweis vor. 2. Zahlreiche Tannenhäherbeobachtungen im südwestfälischen Bergland - fast ausschließlich im Sauerland - zur Invasionszeit betreffen mit großer Wahrscheinlichkeit durchweg die einheimische dickschnäblige Rasse. Es kann jedoch weder ausgeschlossen noch belegt werden, daß die Invasion im südwestfälischen Bergland einen größeren Umfang hatte. 3. In der Münsterschen Bucht wurde kfcine Invasion beobachtet. Lediglich am Süd- und am Ostrand wurden von Ende August 71 bis Anfang Januar 72 einige wenige Tannenhäher gesehen, bei denen es sich um Invasionsvögel gehandelt haben könnte. 4. Im Mindener Flachland erfolgte wahrscheinlich im Okt. 71 ein sehr schwacher Einflug Dünnschnäbliger Tannenhäher (ein ziemlich sicherer Nachweis). Abschließend dankt der Verfasser allen Mitarbeitern herzlich für ihre Hilfe, insbesondere Herrn Ringleben von der Vogelwarte Helgoland für umfangreiche Information sowie Herrn Clodius für die Überlassung des von ihm gesammelten Materials und last not least Herrn Harengerd für organisatorische Hilfe bei der Umfrage innerhalb der WO-G. Literatur Boecker, M. (1970): Die Invasion des Tannenhähers (Nucifraga caryocatactes) im Jahre 1968 in Nordrhein-Westfalen (einschließlich der Gebiete südlich bis Mosel und Lahn). Bonn. Zool. Beitr. 21 (3/4): Conrads, K. (1969): Die Invasion des (Sibirischen) Tannenhähers, Nucifraga caryocatactes macrorhynchos (Brehm), 1968 in Ostwestfalen-Lippe. 19. Ber. Naturwiss. Ver. Bielefeld, p Fellenberg, W.O. (1971): Erste Brutnachweise des Tannenhähers (Nucifraga c. caryocatactes) im Sauerland. Nat. u. Heimat 31 (3): Anschr. des Verf.: 594 Lennestadt-Grevenbrück, Am Remmel 1

9 79 Aus der ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Rieselfelder Münster Zugverhalten der in den Rieselfeldern Münster beringten Teichrallen von M. HARENGERD und W. PRÜNTE*) Von der Teichralle (Gallinula chloropus) sind so läßt sich aus einer Zusammenstellung der Ringfunde dieser Art bis zum von W. Schloss (Ringfundmitteilung der Vogelwarten Helgoland und Radolfzell jeweils Nr. 420 in Auspicium 4, 1970) ablesen besonders im letzten Jahrzehnt viele Funde zum Zugverhalten dieser Art bekannt geworden, die eine überregionale Auswertung des Materials zweckmäßig erscheinen lassen. Da jedoch eine zusammenfassende Auswertung des Gesamtmaterials das spezifische Zugmuster lokaler oder regionaler Populationen allzu leicht verwischt, wird im folgenden das Ergebnis der Beringungsarbeit an der Teichralle in den Rieselfeldern Münster gesondert behandelt. Eine Auswertung dieses Wiederfundmaterials erscheint uns nicht zuletzt deshalb berechtigt, weil allein aus diesem begrenzten Gebiet in Deutschland genügend Funde vorliegen, die erste Aussagen zum Zugverhalten einer lokalen Teichrallen-Population zulassen. Neben eigenen Kontrollfängen liegen bis zum insgesamt 50 Rückmeldungen vor. Schloss macht in seiner Ringfund-Auswertung aus dem Gesamtbereich der beiden Vogelwarten mit insgesamt 162 Funden bekannt (Stand: ). Wiederfundquote der in den Rieselfeldern Münster beringten Teichrallen: In der Zeit von Anfang 1965 bis Ende 1971 wurden hier insgesamt 1008 Teichrallen, zum ganz überwiegenden Teil Angehörige der dortigen Brutpopulation bzw. Jungvögel dieser Population, mit Helgoland-Ringen markiert. Dabei wurden bisher 37 Fernfunde erzielt. Die Wiederfundrate der Fernzieher beträgt demnach ca. 3,7%. Hinzu kommen noch 13 Nahfunde, die bezogen auf die Anzahl der Gesamtberingungen eine Wiederfundquote von 1,3% ausweisen. Die Rückmeldequote beträgt also insgesamt 5%. Zugrichtung: Die Streuung der Wiederfünde ist - wie aus den beiden mitgelieferten Karten ersichtlich sehr groß, vor allem auch geografisch: Zwei Meldungen stammen aus Spanien, eine aus Portugal, eine aus Italien, eine von der französischen Mittelmeerküste. Der weitaus größte Teil der Funde jedoch stammt aus jener Region, die als gedachtes" Dreieck durch die Begriffe Norddeutschland, Mittelfrankreich und Südküste England abgegrenzt ist. Dieser geografische Bereich kann dem Anteil der Funde entsprechend als Hauptüberwinterungsraum der in den Rieselfeldern Münster beheimateten Teichrallen definiert werden. Immerhin entfallen 31 Fernfunde (das sind mehr als 80%) auf diese Region. Von diesen 31 Funden entfallen 21 auf die Monate November bis März, also auf die Zeitspanne, in der sich unsere Teichrallen zum allergrößten Teil ihr Winterquartier ausgewählt haben dürften. Zugzeit: Weitreichende Schlüsse über die Hauptzugzeiten lassen sich aus dem Material nicht ziehen. Es fällt jedoch auf, daß überraschenderweise bereits im Juli Zugerscheinungen aufgrund des Wiederfundmaterials nachweisbar sind. Zwei Funde dazu: o dj + Nachricht vom in den westlichen Niederlanden sowie o dj Pas de Calais (570 km WSW); die mit dem Hauptüberwinterungsgebiet gut korrelierende Zugrichtung beider Individuen legt die Vermutung nahe, daß wir es in beiden Fällen mit normalem Wegzug" in des Wortes klassischer Bedeutung zu tun haben und nicht um Auswirkungen eines Zwischenzuges, wie er u.a. von verschiedenen Reiherarten beschrieben ist. Zwei weitere Fernfunde stammen aus dem August. Die anderen Funde verteilen sich auf die übrigen Monate wie folgt: September 3, Oktober 3, November 5, Dezember 2, Januar 6, Februar 6, März 6, April 1 und Mai 1. Wie bei fast allen anderen Vogelarten konzentrieren sich die Fernfunde der als nicht flügge beringten Teichrallen schon im ersten Lebensjahr (11 Funde). Aus dieser Gruppe wur- *) in Zusammenarbeit mit den Herren A. Bock, R. Draht, B. Koch und M. Speckmann

10 80 Harengerd und Prünte: Zugverhalten Teichralle flügge beringten Teichrallen (Gallinula chloropus); Kreisflächen: Wiederfunde im ersten Lebensjahr, Quadrate: Funde in späteren Lebensjahr; die beigefügten Zahlen geben den Fundmonat an. den aus dem zweiten Lebensjahr 3, dem dritten eines und dem vierten ebenfalls eines zurückgemeldet. Als diesjährig beringte Exemplare wurden l0mal im ersten Lebensjahr, 4mal im zweiten und 3mal im dritten Lebensjahr zurückgemeldet. Von den als adult markierten Exemplaren wurde ein Vogel im zweiten Lebensjahr gefunden, während drei weitere Vögel im dritten Lebensjahr oder später Fernfunde erbrachten. Die Nahfunde nicht flügger beringter Ex-betreffen einmal einen Vogel im ersten Lebensjahr, einmal einen im zweiten Lebensjahr und einmal einen im vierten Lebensjahr, die der diesjährig (flügge) beringten Ex. 5 Vögel im ersten Lebensjahr und je einen im dritten und fünften Lebensjahr. In zwei Fällen blieb das Lebensjahr fraglich, läßt sich jedoch bis höchstens in das zweite abgrenzen. Ein ad. Ex. wurde im 2. (oder späteren) Lebensjahr aus der Nahzone zurückgemeldet. Das Zugmuster der verschiedenen Altersklassen zeigt also keine spezifischen Unterschiede. Aus dem begrenzten Material der Rieselfelder läßt sich vielleicht ableiten, daß sowohl diesjährige als auch ein- und mehrjährige Exemplare der Teichralle sowohl weite Wanderungen vornehmen als auch Standorttreue zeigen können. Wegen des teilweise schnellen Verlassens des Geburtsortes mußte zwischen nicht flüggen

11 Harengerd und Prünte: Zugverhalten der Teichralle 81 Abb. 2: Fernfunde (mehr als 50 km Entfernung) der in den Rieselfeldern Münster (x) als diesjährig und adult beringten Teichrallen (Gallinula chloropus); Kreisflächen: Wiederfunde diesj. Ex. im ersten Lebensjahr, Quadrate: Funde diesj. Ex. in späteren Lebensjahren, Dreiecke: Funde adulter Ex.; die beigefügten Zahlen geben den Fundmonat an. und diesjährig markierten Fund-Exemplaren unterschieden werden. Denn: Diesjährige Ex. können theoretisch bereits zugewanderte Vögel am Beringungsort sein! Vom überwiegenden Teil der Altvögel darf angenommen werden, ja ist teilweise belegt, daß es sich um Brutvögel der Rieselfelder handelte. Daß ein Großteil der Brutpopulation der Teichralle in den Rieselfeldern Münsters, vor allem auch die dort erbrüteten und hochgezogenen Jungtiere im Herbst abwandern, läßt sich allein schon aus der Relation der Bestandszahlen aus den verschiedenen Jahreszeiten ersehen bzw. errechnen. Bei etwa 400 Brutpaaren und einem Spätsommerbestand von gut 1200 Jungvögeln, die in ihrer großen Mehrheit in den Rieselfeldern erbrütet wurden, nimmt sich der Winterbestand von etwa 100 Ex. sehr gering aus. Etwa 2000 Exemplaren aus der Spätsommerphase stehen also nur etwa 100 überwinternde Vögel der Art gegenüber. Daraus folgert, daß wenigstens 95 Prozent der Teichrallen-Population in den Rieselfeldern wintertags das genannte Gebiet verlassen hatten. Diese Prozentzahl der Abwandederer Hegt eher noch höher als niedriger, wenn man berücksichtigt, daß auch im Winterbe-

12 82 Kurze Mitteilungen stand bereits fremde Populationsanteile der Teichralle integriert sind. Doch über die Herkunft des Winterbestandes der Teichralle in den Rieselfeldern läßt sich bisher nur soviel sagen, daß ihm auch Sommervögel" aus dem Gebiet angehören. Zwei Funde dazu: 1 ad. Ende Februar und 1 dj. im 1. Lebensjahr am im Gebiet kontrolliert. Das durch summarische Betrachtung nachweisbar ausgeprägte Zugverhalten der Teichrallen-Population in den Rieselfeldern von Münster findet eine bestätigende Parallele in der Analyse der Wiederfunde aus diesem Gebiet. Anschrift der Verf.: M. Harengerd, 44 Münster, Breuel 13 a W. Prünte, 5758 Fröndenberg, Haßleistr. 46 Kurze Mitteilungen Kiebitzbrut auf einem 7 m hohen Flachdach. Am sah ich in Bocholt auf der Industriestraße, etwa 500 m von den Bocholter Aawiesen entfernt, einen Kiebitz aufgeregt rufend auf und abfliegen. Zuerst vermutete ich, daß einige Kiebitzjunge sich verirrt hätten und der Altvogel nun versuchte, seine Jungen zwischen den Parkplätzen und Industriebetrieben, die an dieser Stelle sind, zurück zu den Aawiesen zu führen. Als ich den Kiebitz einige Zeit beobachtet hatte, war ich nicht wenig erstaunt, als ich sah, wie er auf dem 7 m hohen Flachdach der Maschinenfabrik Spalek landete. Auf dem schnellsten Weg setzte ich mich mit der Firmenleitung in Verbindung, die mir gestattete, das Dach zu besteigen. Als ich auf dem Dach angelangt war, sah ich, daß das Flachdach auf Das Dreieck kennzeichnet jene Stelle, an der die Jungkiebitze angetroffen wurden. Ein sehr ungewöhnlicher Brutplatz für diese Art.

13 83 Kurze Mitteilungen ca. 500 qm mit Gras und allerlei Unkraut bewachsen war. An der Stelle, wo der Kiebitz aufflog, hörte ich sodann das Piepen von Kiebitzjungen. Meine Überraschung war natürlich groß, als ich dann 4 ca. 1 bis 2 Tage alte Kiebitzjunge sah. Sofort wurde mir die Aufregung des Altvogels klar, denn er fand hier keine oder zumindest nicht genügend Nahrung für seine Jungen, obschon er ungestört hier oben brüten konnte. Eigenartig war das Verhalten der jungen Kiebitze. Während sonst junge Kiebitze auf die Warnrufe der Altvögel sich ducken und verstecken, blieben diese Jungvögel aufrecht sitzen oder liefen langsam vor mir her. Nun war natürlich guter Rat teuer. Mein Plan war, die Jungen in einem Korb zu den Aawiesen herüber zu tragen. Sollten die Altvögel auf dieses Manöver nicht eingehen, mußte ich versuchen, die Junge'n bei anderen Altvögeln, die ebenfalls so kleine Junge hatten, unterzubringen. Da es aber bereits 17 Uhr war, wollte ich mit den Experimenten bis zum nächsten Morgen warten und statt dessen einige Belegaufnahmen machen. Leider tat der Kiebitz mir nicht den Gefallen, denn sobald ich über den Rand der Attika kam, flog er auf. Trotzdem bekam ich ihn einmal aus 30 m Entfernung auf die Platte; die Jungen zu photographieren, war natürlich nicht schwierig. Leider fing es inzwischen an zu regnen und da es sowieso schon kühl und windig war, hatte ich doch einige Sorgen ob die Jungen die Nacht ungeschoren überleben würden. Als ich am anderen Morgen aufs Dach kletterte, sah ich keinen Altvogel mehr und es dauerte nicht lange, bis ich die Jungen tot auffand. H. Lohscheiter, 429 Bocholt, Platanenweg 36 Blaurackennachweis im Siegerland*. Am konnte ich den ganzen Nachmittag über eine Blauracke (Coracias garrulus) in der etwa 150 ha großen Feldflur bei Wilgersdorf (Kreis Siegen) beobachten. Das Ex. saß vorwiegend auf einer durch das Feld führenden Lichtleitung, von der aus es zur Erde flog, um Beute aufzunehmen. Leider war es mir nicht möglich, die Beute zu bestimmen. Eine weitere Meldung liegt mir aus dem Jahre 1970 vor. Herr Kreisforstmeister Birr sah zusammen mit dem Haubergsvorsteher Herrn Ax am Ex. der Blauracke auf einer Hochspannungsleitung in der Gemarkung Rudersdorf (Kr. Siegen). Die Aufenthaltsorte der Racken von 1970 und 1972 lagen nur ca. 1 km auseinander. Am wurde 1 Ex. der Blauracke in der Gemarkung Lützel (Kr. Siegen) von Jagdaufseher Junker erlegt. Das Ex. befindet sich als Stopfpräperat in seinem Besitz. Folgende Beobachtungen aus dem Kreis Siegen liegen aus älterer Zeit vor: 1845 bei Sohlbach 1 Ex. erlegt (Suffrian); Juni 1901 bei Burbach 1 Ex. erlegt (Landois in Jahresbericht der zool. Sektion, Münster 1901/02). Siehe auch: Peitzmeier, J. (1969): Avifauna von Westfalenund Suffrian, E. (1846): Verzeichnis der innerhalb des Königl. Preußischen Regierungsbezirks Arnsberg bis jetzt beobachteten wild lebenden Wirbelthiere. Artur Franz, 5901 W.-Wilgersdorf, Am Raborn 18 Erstnachweis einer Flußregenpfeiferbrut im Siegerland. - Als Ergänzung der Brutvorkommen vom Flußregenpfeifer, die in den letzten Jahren in Westfalen in zunehmendem Maße bekanntgeworden sind, erscheint es uns angebracht, unsere Beobachtungen kurz mitzuteilen. Bei einer Kontrolle der neu angelegten und zu einem Drittel gefüllten Obernautalsperre beobachteten wir (Franz, Schreiber) am einen und am 2.6. (Franz, Winchenbach) 2 Flußregenpfeifer. Am fand Winchenbach das Gelege mit 4 Eiern auf einem 10 m über dem Wasser gelegenen Schotterplateau (ca. 60 x 100 m). Diese Fläche war mit Steinen bis über Handgröße übersät. Als Nestmaterail waren kleine runde Steinchen eingetragen. Am Rande der Fläche floß hangabwärts ein kleines Rinnsal, so daß immer einige Pfützen vorhanden waren. *=Vom Raritätenkomitee der WOG anerkannt.

14 84 Kurze Mitteilungen Der Flußregenpfeifer saß am noch auf dem Nest und am flogen beide ad. warnend über die Fläche. Kurze Zeit später konnten wir (Franz, Schreiber) wenigstens 2 juv. beobachten. Bei unserer Beobachtung handelt es sich um den Erstnachweis des Brutvorkommens beim Flußregenpfeifer im Kreis Siegen. Weder bei Harengerd (1972) noch bei Falter (in Peitzmeier 1969) finden sich Hinweise, die auf ein Bratvorkommen der Art im Siegerland hinweisen. Literatur Harengerd, M. (1972): Der gegenwärtige Stand der Brutverbreitung einiger Laro-Limikolen in Westfalen (Anthus, 2, S ). Peitzmeier, J. (1969): Avifauna von Westfalen, Münster Rainer Winchenbach, 5912 H.-Vormwald, A.d. Wilhelmsburg Klaus Schreiber, 539 Hüttental-Geisweid, Wiesenstr. 62 Artur Franz, 5901, W.-Wilgersdorf, Am Raborn 18 Eisvogelbeobachtungen in Soest. - Vom bis zum wurden ein, zeitweise auch zwei Eisvögel an ihrem Winterstandort am Rande der Stadt Soest beobachtet. Ihr Jagdrevier umfaßte ungefähr einen Kilometer des Soestbaches, ein begradigter, ca. 2 m breiter Bach, der in die Ahse mündet. Die Eisvögel fischten auch in drei benachbarten, künstlichen Ausgleichsteichen. Ihre Hauptnahrung bestand aus Dreistachligen-und Zwergstichlingen. Nach 6 Wochen Beobachtung befestigten wir ein Fliegendrahtnetz (50 x 50 cm Grundfläche) mit 30 bis 40 lebenden Stichlingen darin im Soestbach, unter einem Ast, auf dem der Eisvogel oft saß. Kurze Zeit später fischte er schon an dieser Futterstelle. Wir errichteten eine Tarnhütte in ca. 3 m Entfernung vom Netz. Von dort aus ließ sich der Eisvogel ohne große Schwierigkeiten beobachten, fotografieren und filmen. Er fraß täglich 10 bis 15 fingerlange Fische aus dem Netz, und wir fanden oft tote oder noch lebende Stichlinge, die er aus unbekanntem Grund am Ufer fallenließ. Der Eisvogel beachtete die Hütte kaum, zeigte sich aber sehr scheu gegenüber Fußgängern auf dem neuangelegten Spazierweg am Soestbach. Trotz häufiger Störungen durch Kinder und auch durch Angestellte der Stadt, die bei Aufräumungsarbeiten Ast, Netz und Hütte entfernten, kam der Eisvogel immer wieder zurück; der Futterplatz wird eine Hilfe für ihn gewesen sein. Er übernachtete zuerst unter der Eisenbahnunterführung des Soestbaches, dann in einer Erdnische am Ufer, wo wir sein Fischgrätengewölle und Kot fanden. Im Frühjahr sahen wir den Eisvogel seltener, zuletzt am Auch in den Vorjahren wurden Eisvögel am Soestbach beobachtet. Margret Bunzel, Harald Bottin, Josef Brackelmann und Jochen Haverland, Soest. Die künstliche Fütterungsstelle für den Eisvogel am Soestbach Foto: Theo Trendelkamp, Soest

15 85 Westfälische Beringungsübersicht für 1971 zusammengestellt von H. FLINKS, M. HARENGERD und M. SPECKMANN Auch in diese Übersicht wurden nach Möglichkeit wieder nur solche Beringungen aufgenommen, die tatsächlich in Westfalen erfolgt sind. Art Anzahl * Beringer Rothalstaucher 2 Harengerd/Prünte 1, Koch 1 Zwergtaucher 18 Harengerd/Prünte 11, Bock 6, Prünte 1 Große Rohrdommel 4(4) Kipp 4 Weißstorch 16(16) Ziegler 12, Bulk 4 Höckerschwan 12(9) Harengerd/Prünte 7, Immekus 5 Krickente 38 Harengerd/Prünte 38 Stockente 28(8) Harengerd/Prünte 24 Knäkente 68 Harengerd/Prünte 68 Löffelente 6 Harengerd/Prünte 6 Mäusebussard 54(27) Immekus 22, Prünte 17 Rauhfußbussard 3 Prünte 3 Habicht 14(11) Feld 6, v.d.decken 4 Rohrweihe 3(3) Brinkmann 3 Turmfalke 27(13) Schücking 10, Prünte 8 Rebhuhn 2 Brinkmann 2 Wasserralle 4 Harengerd/Prünte 4 Tüpfelralle 11 Harengerd/Prünte 6, Brinkmann 5 Kleinralle 1 Harengerd/Prünte 1 Wachtelkönig 2 Prünte 1, Ziegler 1 Teichralle 163(38) Harengerd/Prünte 82, Güth 44, Brinkmann 30 Bleßralle 29(20) Harengerd/Prünte 24 Austernfischer 4(3) Kipp 3, Harengerd/Prünte 1 Kiebitz 665(261) Harengerd/Prünte 417, Stoppe 168 Sandregenpfeifer 3 Harengerd/Prünte 3 Flußregenpfeifer 51(26) Harengerd/Prünte 24 Kiebitzregenpfeifer 1 Harengerd/Prünte 1 Bekassine 213 Harengerd/Prünte 212, Brinkmann 1 Doppelschnepfe 1 Harengerd/Prünte 1 Zwergschnepfe 15 Harengerd/Prünte 14, Koch 1 Großer Brachvogel 8(6) Güth 4, Stoppe 4 Uferschnepfe 85(35) Harengerd/Prünte 50, Stoppe 35 Dunkler Wasserläufer 16 Harengerd/Prünte 16 Rotschenkel 17(1) Harengerd/Prünte 17 Grünschenkel 76 Harengerd/Prünte 75, Güth 1 Waldwasserläufer 64 Harengerd/Prünte 63, v.d.decken 1 Bruchwasserläufer 95 Harengerd/Prünte 94, Prange 1 Flußuferläufer 168 Harengerd/Prünte 141, Jahnke 9 Temminckstrandläufer 2 Harengerd/Prünte 2 Alpenstrandläufer 8 Harengerd/Prünte 8 Sichelstrandläufer 4 Harengerd/Prünte 4 Kampfläufer 598 Harengerd/Prünte 597, Güth 1 Sturmmöwe 2(2) Ziegler 2 Lachmöwe 123(2) Harengerd/Prünte 109, Nusch 12 Ringeltaube 4 Güth 2 Türkentaube 31 Lachner 15, Güth 10 *) in Klammern der Anteil der als nestjung Beringten

16 86 Beringungsbericht 1971 Art Anzahl Kuckuck 10 Schleiereule 39(39) Steinkauz 5(4) Waldkauz 34(31) Waldohreule 28(20) Sumpfohreule 12(12) Rauhfußkauz 36(27) Mauersegler 40 Eisvogel 12 Grünspecht 3 Grauspecht 1 Schwarzspecht 2 Buntspecht 27 Mittelspecht 3 Kleinspecht 6 Haubenlerche 56(55) Feldlerche 23(16) Uferschwalbe 726(1) Rauchschwalbe 799(14) Mehlschwalbe 132 Schafstelze 36(6) Gebirgsstelze 62(8) Bachstelze 90(36) Baumpieper 87(21) Wiesenpieper 74(7) Wasserpieper 3 Neuntöter 14(13) Raubwürger 13(9) Wasseramsel 31(19) Zaunkönig 115(22) Heckenbraunelle 319(30) Feldschwirl 22 Schilfrohrsänger 18 Sumpfrohrsänger 474(37) Teichrohrsänger 349(53) Drosselrohrsänger 1 Gelbspötter 23 Gartengrasmücke 72(18) Mönchsgrasmücke 161(24) Zaungrasmücke 67(6) Dorngrasmücke 174(51) Zilpzalp 199(14) Fitis 335(22) (Berglaubsänger 1 Waldlaubsänger 990(338) (Grüner Laubsänger 1 Wintergoldhähnchen 736 Sommergoldhähnchen 3 Grauschnäpper 44(25) Trauerschnäpper 859(812) Schwarzkehlchen 33(12) Braunkehlchen 7(5) Beringer Rogall 9, Wiebach 1 Weimann 16, Bulk 9 Weimann 4, Prünte 1 Prünte 9, Feld 6, Weimann 6 Prünte 10, Immekus 8 Ziegler 10, Bulk 2 Franz 36 Koch 36, Güth 2, Ziegler 2 Koch 5 Kammel 2, Lokietsch 1 Koch 1 Harengerd/Prünte 1, Preywisch 1 v.d.decken 6, Feld 5 Lokietsch 2, Preywisch 1 Koch 2 Ziegler 41, Weimann 6, Jacobi 5, v.d.decken 4 Weißenborn 5, Wiebach 5 Kipp 367, Weißenborn 238 Koch 631 Immekus 47 Koch 29, Schücking 6, Kipp 1 Jahnke 41 Prange 24, Koch 19 Koch 21, Prünte 19, Lokietsch 15 Zingel 39, Prünte 25 Prünte 2, Harengerd/Prünte 1 Schücking 7, Weißenborn 5 Bulk 5, Ziegler 4, Koch 3, Preywisch 1 v.d.decken 9, Emde 8, Jahnke 6 Lokietsch 31, Koch 22 Koch 73, Prange 69, Koch 17, Harengerd/Prünte 4, Kipp 1 Koch 13 Koch 302, Harengerd/Prünte 116 Koch 132, Harengerd/Prünte 77, Kipp 72 Koch 1 Koch 11 v.d.decken 21, Koch 21 Prange 25, Koch 24 Koch 40 Koch 86, Jacobi 23, Zingel 18 Koch 56, v.d.decken 45 Koch 190 Lokietsch 1)* Thiedemann 430, Prünte 131, Behlert 95, Quelle 64 Lokietsch 1) * Tiedemann 255, Prünte 211, Föhlisch 107, Brosk67 Koch 1, Prange 1, Tiedemann 1 Jacobi 7 v.d.decken 371 Koch 23, Ziegler 9, Jacobi 1 Weimann 5, Brinkmann 1, Harengerd/Prünte 1 *) Artbestimmung erscheint uns nicht gesichert

17 Beringungsbericht Art Anzahl Beringer Gartenrotschwanz 189(118) Lokietsch 38, Jacobi 36 Hausrotschwanz 69(22) Lokietsch 21 Nachtigall 10(4) Jacobi 4, Harengerd/Prünte 3 Blaukehlchen 2 Harengerd/Prünte 1, Koch 1 Rotkehlchen 235 Lokietsch 92 Steinschmätzer 17(4) Rogall 9 Misteldrossel 62(38) Jacobi 31, Lokietsch 21 Wacholderdrossel 46(35) Weimann 28 Singdrossel 108(30) Lokietsch 45, Ziegler 21, Jacobi 18 Rotdrossel 26 Brinkmann 9, Hohaus 9 Ringdrossel 7 Rogall 4, Zingel 2, Lokietsch 1 Amsel 148 Lokietsch 100, Koch 41 Bartmeise 21 Harengerd/Prünte 18, Koch 3 Schwanzmeise 42 Koch 15, Tiedemann 11, v.d.decken 8 Beutelmeise 3 Koch 3 Haubemeise 69 v.d.decken 25, Prünte 20, Tiedemann 11 Sumpfmeise 76(40) Kammel 19, Feld 12, Preywisch 12 Weidenmeise 171 Koch 44, Prange 3 5 Blaumeise 1901(1741) v.d.decken 467, Prange 386, Feld 370, Kammel 355 Kohlmeise 559(192) Hoffmann 149, v.d.decken 106 Tannenmeise 739(316) Prünte 254, Kammel 125, Feld 94, Föhlisch 71 Kleiber 316(264) Tiedemann 146 Waldbaumläufer 39(11) Prünte 17, Immekus 9, Föhlisch 6 Gartenbaumläufer 50(8) Prünte 17, v.d.decken 9, Koch 6 Grauammer 4(3) Koch 4 Goldammer 155(11) Kammel 49, Preywisch 43 Ortolan 5(4) Tiedemann 5 Rohrammer 1393(9) Harengerd/Prünte 780, Koch 478 Buchfink 192(1) Prünte 69 Bergfink 124 Feld 46, Prange 41 Girlitz 9(1) Hohaus 5, Zingel 3, Prange 1 Grünfink 119(2) Koch 79 Stieglitz 136 Koch 127 Erlenzeisig 1251 Koch 771 Birkenzeisig 16 Hohaus 13, Koch 3 Berghänfling 1 Prünte 1 Hänfling.37(18) Koch 15 Fichtenkreuzschnabel 7 Hohaus 6, Koch 1 Kernbeißer 57(8) Kammel 11, Gimpel 330(21) Koch 113, Prange 89 Feldsperling 204(152) Preywisch 147, Koch 45 Star 22(14) Kammel 17 Pirol 1 Harengerd/Prünte 1 Eichelhäher 32(4) Koch 5, Lokietsch 5, Rogall 5 Elster 15 Prange 7 Dohle 7 Güth 3 Saatkrähe 3 Ziegler 2, Güth 1 Rabenkrähe 10(6) Prange 4, Preywisch 4, Ziegler 2 Nebelkrähe 1 Ziegler 1 Summe: 19202(5369) Nachtrag zu 1970: Goldregenpfeifer 1 (Prünte)

18 88 Beringungsbericht 1971 Diese Summe verteilt sich auf die einzelnen Beringer folgendermaßen: R. Behlert 95 (42), A. Bock 90 (42), G. Bremicker 30 (17), J. Brinkmann 188 (15), W. Brosk 68, E.G. Bulk 43 (41), H.H.v.d.Decken 1439(924), W. Deerberg 12, A.v.Dyk 40, F. Emde 9 (6), H. Feld 901 (619), R. Föhlisch 191, A. Franz 36 (27), H. Gläsker 19 (2), K. Güth 317 (81), M. Harengerd/W. Prünte 3248 (95), H.J. Hoffmann 298 (277), A. Hohaus 193, D. Horstmeier 35 (5), H. Immekus 252 (88), H.G. Jacobi 247 (190), W. Jahnke 87 (10), H.G. Kammel 974 (665), M. Kipp 564 (128), G. Klump 3, B. Koch 3814 (74), R. Lachner 23 (7), P. Lokietsch 666 (11), J. Michels 51 (13), K. Nusch 13, W. Ottolin 54 (23), F.F. Prange 1139 (699), K. Preywisch 418 (274), W. Prünte 978 (68), M. Quelle 64 (20), H. Rogall 71 (4), A. Schücking 101 (84), S. Stimpl 54 (20), H. Stoppe 210 (207), W. Thiele 28 (6), G. Tiedemann 1043 (293), R. Weimann 100 (90), R. Weißenborn 269 (31), H. Wiebach 45 (7), G. Wittenberg 7 (3), G. Ziegler 146 (132), G. Zingel 521 (25). Was aus diesen Zahlen nicht direkt hervorgeht, ist die Tatsache, daß auch in Westfalen noch zu wenig Programmarbeit betrieben wird. Offensichtlich ist es vielen westfälischen Beringern noch nicht genügend klar geworden, daß heute im allgemeinen nur planmäßige, problemorientierte Forschung am Vogel in der Hand und am gekennzeichneten Individuum inder Natur vielzählige Möglichkeiten bietet, die Vogelkunde entscheidend Zu bereichern. Schließlich zeigt sich der wissenschaftliche Fortschritt auch in der Ornithologie. Er stellt die Forderung, sich ihm anzupassen oder noch besser: ihn voranzutreiben. Die Beringung alten Stils, die noch weit verbreitet ist und deren typische Kennzeichen und Fehler hier kurz angeschnitten werden sollen, führt heute kaum noch zu nennenswerten Ergebnissen. Die oft einzige sachliche Begründung für die Beringung, nämlich die Möglichkeit von Wiederfunden und damit verbunden die Erforschung der Zugwege, ist teilweise hinfällig geworden, weil irgendwelche Wiederfunde allein bei vielen Arten keine groben Wissenslücken mehr füllen; sie können jedoch bei gezielter Arbeit noch detaillierte Aussagen liefern über unterschiedliches Zugverhalten und verschiedene Winterquartiere einzelner Populationen und Rassen. Die Wiederfundquote liegt allerdings besonders bei kleineren Vogelarten oft sehr niedrig, so daß also der Aufwand des Fanges und der Beringung in keinem Verhältnis zum Resultat steht, wenn man nur auf die Erzielung möglichst vieler Rückmeldungen bedacht ist. Hierzu als abschreckendes Beispiel: Von den in den Jahren im Bereich der Vogelwarte Helgoland beringten Gartengrasmücken wurden ganze 15, d.h. ca. 0,09% als Fernfunde zurückgemeldet (Brickenstein-Stockhammer, C. und R. Drost (1956): Vogelwarte 18: ); 3332 in Südafrika beringte Sichelstrandläufer ergaben überhaupt keinen Wiederfund (H.P. Pfister briefl.)! Das Beringen aller möglichen, nur eben erreichbaren und manchmal sogar nicht einmal richtig bestimmten Vögel hat überhaupt keinen Sinn, sofern es als Selbstzweck ohne eine bestimmte Fragestellung im Hintergrund erfolgt, denn die Quantität der gefangenen Vögel ist weitaus weniger bedeutend als die Qualität der Bearbeitung und Auswertung. So erweist sich z.b. der willkürliche Fang an Futterhaus, im Garten, an irgendeinem Busch o.ä. mit dem Ergebnis" von beispielsweise 20 Kohlmeisen, 15 Blaumeisen, 12 Staren, 10 Buch- und Bergfinken, 8 Amseln, 5 Rotkehlchen u.s.w. als geradezu grotesk, da er an Uneffektivität kaum zu überbieten ist und für die Auswertung im Gesamtrahmen nur eine Belastung darstellt. Einer vernünftigen Arbeit steht auch die grundsätzliche Einstellung eines nicht unbeträchtlichen Teils der Beringer im Wege: Sie fangen ihre Vögel nicht in erster Linie, um eine Problemstellung einer Lösung näher zu bringen, sondern um ihren auf Vogelfang umfunktionierten Jagdtrieb zu befriedigen. Jedöch, wenn man schon die Sache vorwiegend emotional betreibt (das muß nicht unbedingt ein Manko sein), wieviel zufriedenstellender muß es doch sein, wenn man nicht nur das Erlebnis des Vogelfanges genießt, sondern hinterher noch zusätzlich nach erfolgter Veröffentlichung sich dem Gefühl hingeben kann, eine wissenschaftliche Leistung vollbracht zu haben. Eine Veröffentlichung der Arbeitsergebnisse sollte man unbedingt anstreben; was gerade

19 89 Beringungsbericht 1971 auch den Beringern deutlich vor Augen gestellt werden muß, ist der Unsinn einer ständig wachsenden Datensammlung, die niemals ausgewertet wird oder werden kann - einmal weil sie zu groß und/oder unübersichtlich ist, zum anderen, weil sie sich mit ziemlicher Sicherheit als zu inhomogen darbietet. Eine Anhäufung von Akten nutzt i.a. niemandem etwas, wenn der Sammler seine Aufzeichnungen sozusagen mit ins Grab nimmt. Wirkt es denn nicht beschämend, wenn man die Anzahl der Beringer und der beringten Vögel vergleicht mit der verschwindend kleinen Zahl der Veröffentlichungen, die unmittelbar auf Beringungsarbeit basieren? Die Aussage so vieler Publikationen wäre stichhaltiger oder richtiger geworden, wenn man sich statt auf Spekulationen mehr auf Beringungsergebnisse verlassen hätte. Es ergibt sich also: Die Beringung kann heute kein Selbstzweck mehr sein, vielmehr muß sie als Hilfsmittel für gezielte Forschung in den verschiedensten Bereichen verstanden werden. Die Möglichkeiten, die eine Planberingung, eventuell mit Farbringen, bietet, sollten möglichst vollständig genutzt werden. Wiederfunde, bisher oft so ersehntes, aber enttäuschendes Ziel einer Beringung, fallen als Nebenprodukt an bei sinnvollen Untersuchungen der verschiedensten Arten, z.b. ökologischen, brutbiologischen, populationsdynamischen und zahlreichen anderen. Planberingung bedeutet, daß man je nach Einstellung zur Sache - von einer Vogelart oder einer Fragestellung ausgeht, sich so viel Literatur wie möglich zum Thema durchliest - hierbei stellt man sofort fest, welche Probleme noch vordringlich auf eine Lösung warten, dann ein Programm zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragen entwirft, in Gesprächen mit möglichst vielen anderen kompetenten Ornithologen sich Ratschläge holt, damit eine optimale Effektivität erreicht werden kann, anschließend rationell und zielstrebig die einzelnen Programmpunkte und mögliche neu entstandene bearbeitet und endlich die bewußt planmäßig geklärten und auch die ungeklärten Probleme in einer Veröffentlichung behandelt. Um einer Belastung des Schrifttums vorzubeugen empfiehlt es sich, nicht alle einzelnen Stufen des Erkenntnisfortschritts jeweils gesondert abzuhandeln, sondern möglichst kompakt und umfassend die Ergebnisse dem Leserkreis vorzulegen. Vor einer unnötig umfangreichen Materialsammlung möchten wir warnen, da es ab einer bestimmten, allerdings ziemlich hohen Grenze relativ uninteressant wird, wie weit nun eine Erkenntnis statistisch gesichert ist; so ist es z.b. verhältnismäßig gleichgültig, ob eine Aussage mit einer prozentualen Wahrscheinlichkeit von einer Dezimalen mehr oder weniger hinter dem Komma getroffen werden kann. Außerdem können zu viele und zu prall gefüllte Karteikästen, wie leider einige Beispiele zeigen, nur zu leicht eine Resignation und Unlust zur Schreibtischarbeit hervorrufen. Der Deutlichkeit halber sei noch einmal betont, daß hier keinesfalls eine Arbeitsweise propagiert werden soll, die man leider nur zu oft antrifft, daß man nämlich aus nur geringer beweiskräftiger Substanz viele Veröffentlichungen erzwingt; vielmehr soll auch das andere Extrem als uneffektiv und daher nicht wünschenswert hervorgehoben werden. Planarbeiten können oft umfangreich werden und daher die Bildung eines Arbeitsteams erfordern. Hiervor schreckt vielleicht mancher aus falsch verstandenem Ehrgeiz zurück, da Teamarbeit natürlich den Nachteil in sich bergen kann, daß es unter den Mitarbeitern zu persönlichen Reibereien und Querelen kommen kann, die das ganze Programm möglicherweise in Frage stellen. Wenn aber jeder von der Einstellung auszugehen versucht, daß das oberste Prinzip die Sache ist und nicht die Befriedigung des persönlichen Ehrgeizes des einzelnen, werden Unstimmigkeiten kaum auftreten können. Einige andere Unannehmlichkeiten werden aber bei jedem einzelnen hin und wieder vorkommen, weil man sich vorwiegend nach den Erfordernissen der Sache zu richten hat und nicht nach den eigenen Wünschen und Launen. Die sachlichen Vorteile, die die Teamarbeit bietet, sprechen allerdings eindeutig für sich, wie z.b. größere Arbeitsleistung verbunden mit der Möglichkeit, auch solche Programme zu bearbeiten, die wegen ihres Umfangs von einer Person allein nicht mehr bewältigt werden können; höheres Niveau der Untersuchungen verbunden mit einer kürzeren Auswertungszeit sind weitere unbestreitbare Vorteile eines solchen Ar-

20 90 Sammelbericht , beitsstils. Auf jeden Fall muß eine Abkapselung von anderen Arbeitsgruppen vermieden werden, da sie der Sache schadet; eine ständige Kontaktpflege, der Austausch von neuesten Informationen, die gemeinsame Diskussion in größerem Kreise über auftretende Probleme usw. sind einfach notwendig für die Effektivität, die Vollständigkeit und das Niveau der Arbeit. Außerdem kann gerade den Beringern gründliches Studium der Literatur, vor allem auch der neu erscheinenden, nur dringendst geraten werden. Somit ergibt sich als Resümee aus diesen andeutungsweise wiedergegebenen Überlegungen, die Feld-, Wald- und Wiesenberingung aufzugeben und stattdessen sinnvolle Planarbeit zu leisten. Die Vogelwarten dürften längst diese Schlußfolgerungen gezogen haben und es wird sicherlich nicht mehr allzu lange dauern, bis auch praktische Konsequenzen aus diesen Erkenntnissen gezogen werden. Die WO-G versucht ihrerseits, soweit möglich, den langen Weg zu einer rationalen Planberingungsarbeit zu erleichtern, sei es durch die Herausgabe der Beringungskarten, durch die Förderung des Nachwuchses sowie besonders auch durch die Unterstützung von gezielten Beringungsprogrammen. Sammelbericht für die Zeit vom 1.7. bis zusammengestellt von MICHAEL HARENGERD Der Berichtszeitraum war gekennzeichnet durch verstärktes Auftreten etlicher Limikolenarten (Strandläufer, Kiebitzregenpfeifer u.a.), durch einen Einflug des Fichtenkreuzschnabels sowie massenhaften Durchzug des Eichelhähers. Ab Ende Oktober setzte eine überaus starke Invasion nordischer Birkenzeisige ein, über die später berichtet werden soll. Für die Bereitstellung ihrer Daten herzlich gedankt sei im folgenden den Damen und Herren J. Berning(J.B.), J. Brinkmann, D. Bußmann (D.B.), B.v.Bülow, W. Clodius, M. Danielmeier, M. van Delden, H. Esselink, A. Falter, W. Feldt, H. Flinks (H.F.), Frhr. v. Fürstenberg, B. Geesink, B. Glüer, P. Gülle, J. Hartmann, H. Hausa, A. Heithoff, K.H. Heitmann, H. Herkenrath, M. Hesse (M.He.), N. Jorek, K. Kaluza (K.K.), D. Kating, T. Kepp (T.K.), G. Kierdorf, M. Kipp, B. Koch (B.K.), G. Köpke (G.K.), R. Lätzel, H. Lohscheller, H. Michaelis, F. Moysich (F.M.), W. Müller, R. Neugebauer (R.N.), H.G. Niermann (H.G.N.), H. Petzold (H.P.), H.G. Pfennig (H.G.P.), F. Pölking (F.P.), W. Prünte (W.P.), T. Raus (T.R.), Chr. Schaefer, W. Scharlau, A. Schücking (A.Sk.), M. Schulze-Velmede, A. Sendler (A.S.), M. Speckmann (M.Sp.), G. Streibel, Her. Thier, T. Trendelkamp (T.T.), E. Wanke, T. Willers, H. Wolf und G. Ziegler (G.Zg.). Die im speziellen Teil mit einem * versehenen Arten bzw. Beobachtungen haben dem Raritätenkomitee der WO-G vorgelegen und wurden akzeptiert. Spezieller Teil Haubentaucher: Spätbrut auf dem Hengsteysee: 9.9. Vollgelege mit 4 Eiern; Nest war am zerstört (W. Hoppmann, W. Müller, A.Sk.). Rothalstaucher: Letzter Nachweis des Übersommerers im Senkungsgebiet Dortmund-Dorstfeld am (R.N.); auf dem Klärbecken des Halterner Stausees 1 ad. am 6.8. (G. Streibel); im Zwillbrocker Venn je 1 am 1. und 3.9. (H. Esselink, B. Geesink, J. Rademaker, T. Willers); auf einer Kiesgrube der Häverner Marsch (H.G.N.). Schwarzhalstaucher: 1 ad. am auf dem Baggerloch Neu-Warendorf (J.B.); an den Hattroper Teichen bei Soest je 1 im Ruhekleid am 3.9. (B.K., F.M., A.S.) und 7.9. (Chr. Schaefer); in den Rieselfeldern Münster 1 dj. am 9.9. gefangen (H. Esselink, M.Ha., R. Lätzel, T. K, H. Kleine-Büning, F.M., W.P., M.Sp. u.a.); im RK am Hevesee der Möhnetalsperre (J. Brinkmann, F.M., A.S.). Kormoran: Nachtrag: Hattroper Teiche (H. Bottin, J. Brackelmann, M. Bunzel nach T.T.) sowie ziehend über dem Vogelvennteich bei Hausdülmen (B.v.Bülow, A. Thielemann); bei Echthausen 3 vom , 1 am und je 1 vom (B.K. u.a.); am Hevesee je 1 am (A.S.) und (J. Brinkmann, F.M., A.S.); im Delecker Seeabschnitt auch 1 am (B.K., F.M.).

21 91 Sammelbericht , Graureiher: Maximum des Sommerbestandes an einer Kiesgrube der Häverner Marsch 115 am 24.7.; Monatsdurchschnitte waren: Juli 92, August 77, September 35 und Oktober 21 Ex. (H.G.N.). Seidenreiher*: Nachtrag: am Halterner Stausee (H. Schopphaus). Große Rohrdommel: In den Rieselfeldern je 2 am 24.7., 29.7., 2., 4. und 6.8., je 1 am , und 2.9. (M.Sp. u.v.a.); in Echthausen 1 dj. am (B.K.); in Do-Dorstfeld 1 am rastend (R.N.). Schwarzstorch: (!) 2 ad. über einem größeren Waldgebiet im Reg.-Bez. Detmold (OFM Wahl, H. Wolf); bei Berringhausen, Krs. Lippstadt (Frfr.v.Schorlemer nach Frhr. v. Fürstenberg). Graugans: U.a. Uber dem Zwillbrocker Venn am ziehend (H. Esselink, B. Geesink, J. Rademaker, T. Willers); über dem Flugplatz Achmer am Abend des 12. und je 1 Trupp ziehend sowie am nachmittags 54 nach SW (M. Kipp); in den Rieselfeldern am und am ca. 50 ziehend (H.F., R. Lätzel, M.Sp. u.a.). Weißwangengans*: Je 10 am 19. und in den Rieselfeldern (H. Krümmel, M. Ostermüller, ferner D.B., F.M., M.Sp., E. Wanke). Pfeifente: An den Kiesgruben der Häverner Marsch relativ starker Durchzug ab 25.8.; max. 47 am (H.G.N.). Schnatterente: In Do-Dorstfeld 1 M (R.N., F.M.); an der Kläranlage Lünen-Schwansbell (A.S.). Löffelente: Nachtrag: ca. 3 Brutpaare im Sumpfgebiet Handorf, Krs. Münster (OF Struss nach J. Hartmann). Moorente: Je 1 am 2., 18. und auf dem Hengsteysee (F.M.). Eiderente: (dj.?) W. in den Rieselfeldern (M. Oshowski, M.Sp., E. Wanke u.v.a.); im Schlichtkleid in Schlüsselburg und Hävern (H.G.N.). Trauerente: weibchenfarb. Ex. auf dem Geineggebecken bei Hamm (W. Feldt). Mittelsäger: Auf der Möhnetalsperre am (wohl dj. M.) (A.S.) sowie 5 (zusätzlich 3 W.) am (J. Brinkmann, F.M., A.S.). Schell- oder Schreiadler*: 1 Ex. einer dieser beiden Arten am 3.6. in der Feldmark von Hävern, Krs. Minden; der Adler konnte aus ca. 150 m Entfernung beim Kröpfen beobachtet werden (H. Henkel, G.Zg.). Rauhfußbussard: Bei Schlüsselburg schon am ziehender (H. Henkel, G.Zg.). Wespenbussard: Erstmalig Brut am Senkungsgebiet Do-Dorstfeld, 1 Jungvogel flog aus (R.N.); bei Hamm aus dem gleichen Horst wie Jungvogel ausgeflogen (G.K.); aus einem Horst bei Lengerich flogen 2 Junge aus, der zweite wurde am noch im Horst beringt (M. Kipp). Fischadler: 1 am 2.7. (!) am Torfvennteich (B.v.Bülow, A. Thielemann); am Norderteich bei Detmold wahrscheinlich Übersommerung eines Ex. (H. Wolf); am Erdfallsee bei Hopsten 1 am4./5.10. (D. Kating) sowie etliche weitere Zugbeobachtungen an anderen Stellen. Baumfalk: 4 erfolgreiche Brüten bei Ladbergen/Lengerich (Haler Feld 3 Junge, Westladbergen mind. 2 Junge, Sinninger Feld 2 flügge Junge am 15.8., Lengerich-Ringel 4 flügge Junge am 26.8.) (K. Haßmann, W. Hollunder, M. Gießmann, M. Kipp); in der hohen Ward bei Hiltrup noch am nicht ausgeflogene Junge (J. Hartmann); in den Rieselfeldern Münster 3 Junge, die in der 1. Augusthälfte ausflogen (R. Lätzel, M.Sp. u.v.a.); ziehend 1 noch am bei Echthausen (B.K.). Kranich: Bereits am 8.8. ca. 100 ziehend bei Meschede (K. Söbbeler nach W. Clodius); bei Mettingen am 2., 6. und in 3 Trupps ziehend (H. Michaelis); bei Roxel (W. Clodius); um Uhr nach NE ziehend bei Geisecke (M. Danielmeier); im Lohner Klei bei Soest (H.P.); 12.10, Zugrufe über Büren gegen 20 Uhr(K.K.); ca. 300 in 3 Trupps über Paderborn (P, Gülle); bei Hamm ziehend (M. Schulze-Velmede). Wachtelkönig: 4.7. bei Büren 11 rufende Ex. (K.K.). Kiebitz: In den letzten Oktobertagen auffallend große Ansammlungen, so z.b bei Soest am (M.He., H.P., T.R.) und 9500 in der Häverner Marsch am (H.G.N.).

22 92 Sammelbericht , Flußregenpfeifer: In den Baggerlöchern bei Kirchhellen, Krs. Recklinghausen 12 bis 13 Brutpaare (W. Müller). Seeregenpfeifer*:Nachtrag: am Halterner Wasserwerk (G. Zurhausen). Mornellregenpfeifer*: ad. im ÜK im Lohner Klei bei Soest (M.He.,T.R.). Kiebitzregenpfeifer: Recht lebhafter Durchzug: In der Häverner Marsch regelmäßig ab mit max. 13 am (H.G.N.); in den Rieselfeldern 1 ad. (70 % BK) vom (M. Barkhoff, E. Chevalier, M.Ha., N. Jorek, Y. Rey, M.Sp., Her. Thier, E. Wanke), ferner dort vom fast täglich bis max. 7 am 2./3.10. (D.B.,H.F., A. Heithoff, R. Lätzel, T.K., W.P., F.P., E. Wanke u.a.); am am Mittellandkanal bei Hille (G. Zg.); 1 am zwischen Goldregenpfeifern im Lohner Klei bei Soest (M.He.,H.P., T.R.). Goldregenpfeifer: Regelm. ab Anf. Sept. auf der Haar bei Soest, max. 179 am bzw. 150 am (M.He., H.P., T.R. bzw. Chr. Schaefer); bei Schlüsselburg, in der Häverner und Döhrener Marsch stark wechselnder Bestand: max. 200 am an der Stau stufe Schlüsselburg und 800 am in der Häverner Marsch (H.G.N.). Zwergschnepfe: Bereits 1 am bei Soest gefangen (B.K.). Steinwälzer*: In den Rieselfeldern 1 gehört am (M. Sp.) sowie 1 ad. am rastend (G. Sennert, Her. Thier). Waldschnepfe: 1 niedrig über Münster nach SE ziehend am (A. Falter). Regenbrachvogel: über der Staustufe Schlüsselburg, über Gorspen-Vahlsen (H.G.N.); in den Rieselfeldern vom lomal 1-2 Ex. ziehend (W.P.,M.Sp. u.v.a.). Uferschnepfe: 2 Brutpaare im Sumpfgebiet Handorf (OF Struss nach J. Hartmann). Pfuhlschnepfe: In den Rieselfeldern am ad. im RK (M.Ha., K. Schulze-Hagen, E. Chevalier, Y. Rey u.a.), ferner vom täglich 1 bis masx. 4 am (D.B.,H.F.,A. Heithoff, R. Lätzel, N. Jorek, T.K., E. Wanke u.v.a.). Knutt: bis 3.Ex. in den Rieselfeldern (D.B.,H.F.,M.Sp.,E. Wanke u.a.). Zwergstrandläufer: Lebhafter und jahreszeitlich ungewöhnlich früher Durchzug: Am Mittellandkanal bei Hille regelmäßig mit max. 12 am 12.9., weitere Einzelstücke dort bis (G. Zg.); an der Kläranlage Soest 7 am 3.9. (B.K.,F.M.,A.S.); am Radbodsee max. 5 am (W.Feldt); in den Rieselfeldern max. 80 am 2./3.9. (F.M.,M.Sp.,E. Wanke u.v.a.). Sichelstrandläufer: Ebenfalls recht starker Durchzug. Zur Zeit des Altvogeldurchzuges 3 am 29./30.7. an den Hattroper Teichen bei Soest (H. Bottin, J. Haverland, M. Bunzel, nach T.T.), in den Rieselfeldern Altvögel ab mit max. 11 am (M. Exo, W. Feldt, N. Jorek, R. Lätzel u.v.a.); Zugmaxima mit 14 am 7.9. an den Hattroper Teichen (Chr. Schaefer), 5 am bei Hüle (G.Zg.) und 45 am in den Rieselfeldern (M.Sp., E. Wanke). Sanderling*: dj. in den Rieselfeldern (M.Sp. u.v.a.); im RK in der Häverner Marsch (H.G.N.). Sumpfläufer*: Nachtrag: 1 am an einem Klärbecken bei Haltern (G. Streibel, G. Zurhausen); in den Rieselfeldern je bzw , beide Ex. wurden gefangen (H.F.,W.P.,E. Chevalier,H.Esselink,MJIa.,A.HeithoffJ s I. Jorek,T.K.,HJCleine-Büning,R.Lätzel, F.M., P.Oppenheim, F.PfeiferJ.Rademaker,Y.Rey,A.S.,M.Sp.,E.Wanke,K.D.Zimmermann u.v.a.). Säbelschnabler: an den Hattroper Teichen (H. Bottin, M. Bunzel, J. Brackelmann, J. Haverland, J. Westemeier nach T.T.); dort bis von Chr. Schaefer noch bestätigt. Thorswassertreter*: in den Rieselfeldern mehrere Stunden rastend (W.Feldt, B. Geesink, P. Oppenheim, J. Rademaker, M.Sp., E. Wanke, T. Willers; unabhängig von diesen auch H. Ostermüller in litt, an M.Ha.); erster Nachweis für Westfalen in diesem Jahrhundert. Odinswassertreter*: In den Rieselfeldern je 1 dj. am sowie (D.B., A. Heithoff, M. Ha., H. Krümmel, F.M., S. Müller, M.Sp., E. Wanke, H. Wegener, P. Wegner). Heringsmöwe*: In d. Häverner Marsch je 1 ad. am und 24.9., 1 immat.am2.10.(h.g.n.)

23 93 Sammelbericht , Schwarzhalstaucher-Fängling aus den Rieselfeldern Münsters (Herbst 1972) Zwergmöwe: Im Zwillbrocker Venn am , 4. und 6.9. je 2 (H. Esselink, B. Geesink, J. Rademaker, T. Willers); in den Rieselfeldern vom an 31 Tagen insgesamt 44 Ex. gezählt (2 ad., 8 vj., 34 dj.) bei max. 4 am (WP. u.v.a.). Lachseeschwalbe*: immat. an der Ruhr bei Echthausen zus. mit 12 Trauerseeschwalben (B.K.); seit 1909 der erste Nachweis für Westfalen. Flußseeschwalbe: ad. in der Häverner Marsch (G. Zg.); in Do-Dorstfeld 1 am (J. Brinkmann). Turteltaube: Noch am bei Soest nach W ziehend (H.P.,T.R.). Eisvogel: 9.7. Bruthöhle mit Jungen im Truppenübungsplatz Senne, Brutverdacht für 2 Paare an der Ems bei Hövelriege, Krs. Paderborn (H. Wolf); Brut an der Ems bei Wandorf Brutverdacht an der Werse bei Handorf (G. Kierdorf); regelmäßige nachbrutzeitliche Feststellungen (ab 16.7.) bei Wessum (M. van Delden). Grauspecht: 1 W. tot gefunden am bei Recke, Krs. Tecklenburg (H. Michaelis). Wendehals: Im Truppenübungsplatz Senne an zwei Stellen am 4.6. bzw rufend angetroffen (H. Wolf bzw. P. Gülle). Ohrenlerche*: rastend im Enkeser Klei bei Soest (G.K.). Rauchschwalbe: Mehrere Spätbruten im Hagener Raum, so u.a. in Hägen-Boele, wo 4 Nestlinge erst am ausflogen (A. Sk.). Brachpieper: Brutnachweis im Truppenübungsplatz Senne, wo am fütternde Altvögel gesehen wurden (G. Bfechmann, H. Wolf); am am Südrande des Flugplatzes Achmer (M. Kipp). Neuntöter: Brutverdacht am Norderteich bei Detmold sowie für 2 Paare im Übungsplatz Senne (H. Wolf), wo am 8.7. ein Fünfergelege gefunden wurde (P. Gülle); Brutverdacht zwischen Ibbenbüren und Schlickelde (H. Michaelis); Familie mit 3 flüggen Jungen am bei Albachten, Krs. Münster (W. Scharlau); im Sinninger Feld bei Ladbergen 2 Paare, in Westladbergen 1 Paar mit 4 Jungen im Nest am 31.7., Familie im Kattmanskamp, insgesamt 4 Paare im ganzen MTB Ladbergen (W. Hollunder, M. Kipp u.a.).

24 94 Referate Rotkopfwürger*: mehrere Stunden bei Bocholt festgestellt (H. Lohscheller); ad. in Geisecke bzw. Holzwickede (H. Herkenrath); ad. im Naturpark Arnsberger Wald (A.S.). Seit 1960 die ersten neueren Nachweise. Wasseramsel: Im Truppenübungsplatz Senne am Altvogel mit 4-5 Jungen (H.Wolf). Seggenrohrsänger: dj. in Echthausen gefangen (B.K.). Teichrohrsänger: Letzter Nachweis dj. Fängling in Echthausen (B.K.). Drosselrohrsänger: Etwa 3-5 Brutpaare im Zwillbrocker Benn (B. Geesink, T. Willers u.a.). Wo kommt die Art noch an anderen Stellen in Westfalen als Brutvogel vor? Mönchsgrasmücke: Letztmalig am in Echthausen (B.K.). Klappergrasmücke: Noch am dj. in Echthausen gefangen (B.K.). Sperbergrasmücke*: dj. bei Ec hthausen gefangen (B.K.); s. auch ds. Zeitschrift 9,3: 67! Schwarzkehlchen: 4 Brutpaare auf dem Truppenübungsplatz Senne (H. Wolf); 1 Paar mit gerade flüggen Jungen am am Südrand des Flugplatzes Achmer im Krs. Tecklenburg (K. Haßmann, R. u. M. Gießmann, M. Kipp). Braunkehlchen: Brutverdacht Übungsplatz Senne (P. Gülle); in Westladbergen 2 Paare (Nestfund mit 6 Jungen am 17.6.) (M.Kipp), ab singende M. bei Velpe (G. Ritter, M. Kipp). Steinschmätzer: Noch 1 dj. am im Lohner Klei bei Soest (B.K., F.M.). Ringdrossel: Nachtrag: Je 1 am 25.4., 17., 21. und bei Mettingen (H. Michaelis)am bei Lüdenscheid (H.R. Tesch nach H.G.P.); je 1 am und auf dem Flugplatz Achmer (M. Kipp); bei Freisenhagen, Krs. Unna, am W., MW, M. und M. (W.P.). Bartmeise: S. die Arbeit in einem der nächsten Hefte! Ein kleiner Einflug wurde auch in diesem Berichtszeitraum wieder registriert: Ab bis 20 in den Rieselfeldern Münsters (MSp. u.a.) sowie bis zu 10 ab im Zwillbrocker Venn (B. Geesink, T. Willers). Beutelmeise: dj. in Echthausen gefangen (B.K.). Ortolan: 5.9. bei Büren 2 (1,1) rastend (K.K.). Berghänfling: Starker Einflug in der 2. Oktoberhälfte im östlichen Westfalen: bis 45 in der Häverner Marsch, an der Staustufe Schlüsselburg, in der Döhrener Marsch (H.G.N.). Fichtenkreuzschnabel: Wieder ein stärkerer Einflug zu registrieren. Einige Vorläufer" im Juli: ; bei Echthausen (B.K.) sowie 4 am in den Rieselfeldern ziehend (M. Sp.u.a.); regelmäßiger Durchzug dann ab Ende September: und in den Rieselfeldern (M.Ha., M. Sp.,Her. Thier, E. Wanke u.a.); und über dem Flugplatz Achmer (M. Kipp); M. an der Möhne rastend (A.S.); bei Freisenhagen, Krs. Unna, am , , , l r , und ziehend (W.P.); bei Echthausen am und (B.K.); 4 am bei Bönen, Krs. Unna, rastend (B. Glüer). Eichelhäher: Massenhaftes Auftreten in der letzten September-Dekade und im Oktober, über das später ausführlich berichtet werden soll. Meldungen dazu nimmt W. Prünte, 5758 Fröndenberg, Haßleistr. 46, entgegen. Halsbanddohle*: an zwei Stellen im Kreis Soest je 1 Ex. (M.He.,H.P.,T.R.). Nebelkrähe: In den Rieselfeldern die ersten 2 am (H.F. u.a.). Referate W üst, Walter: Die Brutvögel Mitteleuropas. 519 Seiten mit 263 farbigen Abb. von Ludwig Binder Bayerischer Schulbuch-Verlag, München. Preis 78 DM. Die 263 farbigen Illustrationen von L. Binder sind fast alle ausgezeichnet gelungen. Nur bei einigen wenigen Arten stimmen Proportionen und Relationen nicht ganz genau; hier zeigt sich, daß dem begabten Künstler offensichtlich kein gleichwertiger Fachmann zur

25 Referate 95 Seite stand. Der weitaus größte Teil der Abbildungen gehört jedoch zu den besten Vogelbildern. Der leider schon verstorbene L. Binder hat sich mit diesem Vermächtnis zu einem der besten deutschen Vogelmaler qualifiziert. Der Text dieses Werkes wendet sich im Gegensatz zu der Ankündigung auf dem Schutzumschlag nicht auch an den Wissenschaftler, sondern nur an den Laien und an den Vogel- und Naturhebhaber. Auch diesen Lesern müßte auffallen, daß der Autor sich nicht immer um strenge wissenschaftliche Exaktheit bemüht hat; sie werden es ihm sicher kaum verübeln, daß er fundierte Forschungsergebnisse aus der Literatur, Vermutungen und kleine Ungenauigkeiten nicht zuletzt aufgrund seiner reichen pädagogischen Erfahrung geschickt miteinander zu verbinden wußte. Der Nestor der bayerischen Ornithologen versteht es ausgezeichnet, auch das Gefühl seines Publikums anzusprechen: Welchem zünftigen Naturfreund schlägt nicht das Herz höher, wenn er erfährt, daß der Bruchwasserläufer einen lieblich düdelnden Gesang" vernehmen läßt? Auch der Naturschutz wird ins rechte Licht gerückt. Ein großer Teil unserer einheimischen Singvögel, z.b. Brachpieper und Zwergschnäpper, wird als naturschützerisch indifferent" und nicht unbedingt hegebedürftig" bezeichnet, jedoch sei ihr Schutz besonders zur Brutzeit... zu befürworten". Die Nennung mehrerer gleichberechtigter deutscher Namen für ein und dieselbe Art, u.a. Strumpfwirker" für die Grauammer und Mooskuh" für die Große Rohrdommel, dürfte den Lesern ebenfalls sehr entgegenkommen, denn die großzügige Freiheit, daß jeder sich den Namen aussuchen kann, der ihm am besten gefällt, müßte eigentlich den Nachteil, daß daraus ein babylonisches Namengewirr entsteht, bei weitem aufwiegen. Einzig unpopulär könnte an diesem Werk vielleicht auf den ersten Blick der Preis sein. Die Bilder helfen jedoch, dies etwas weniger schwerwiegend erscheinen zu lassen. M.Sp. 2. Sammelbericht der ornithologischen Schutz- und Arbeitsgemeinschaft Mittelweser (1969?). H.-G. Niermann: Die Vogelwelt der Staustufe Schlüsselburg und ihrer näheren Umgebung. - Ausführliche und detaillierte Ergänzungen (16 Tabellen) zu einer 1965 erschienenen Studiegleichen Titels. Insgesamt wurden 178 Arten nachgewiesen, darunter Eistaucher, Bergente (zweimal), Wiesenweihe (1 Brut), Ohrenlerche (bis zu 50!) und Berghänfling. Man vermißt in dieser Aufstellung die Pieper. Der vielleicht" Nachweis des Zwergsumpfhuhns sollte besser ganz gestrichen werden. Die Arbeit unterstreicht nachdrücklich die Bedeutung der Staustufe für überwinternde Wasservögel. F.-W. Bruns: Das Bläßhuhn an der Staustufe Schlüsselburg.- Neben einer langatmigen Beschreibung des Biotops und teilweise überflüssigen Angaben zu Körperbau und Färbung werden Messungen an 24 tot gefundenen Stücken ausführlich mit Literaturangaben verglichen, wenn auch, wie Verf. selbst bemerkt, die Anzahl der gemessenen Exemplare für statistische Angaben zu gering ist. Eine Untersuchung der Mageninhalte ergab einen Anteil von 35% an anorganischen Bestandteilen. Das Gewicht der organischen Substanzen, deren Bestimmung durchweg nicht möglich war, lag im Mittel bei nur 17,3 Gramm. Obwohl nicht exakt feststellbar, vermutet Verf. ausschließlich vegetabilische Nahrung. E. Schoennagel: Die Weserstaustufe Schlüsselburg als Rast- und Brutplatz des Kiebitzes. Zur Zeit der Zugspitzen im Frühjahr (Mitte März) und Herbst (Mitte September bis Ende Oktober) rasten etwa 2000 Kiebitze in der Umgebung der Staustufe. G. Ziegler: Ergebnisse einer zehnjährigen Untersuchung der Weißstorchpopulation im Kreis Minden. An Hand zahlreicher Tabellen und Diagramme wird das Schicksal der letzten Weißstörche Westfalens detailliert dargestellt. Erfreulicherweise konnte Verf. eine leichte Bestandszunahme feststellen, die sicherlich nicht zuletzt auf die intensiven Schutzbemühungen seiner Arbeitsgemeinschaft zurückzuführen sind. Gleichzeitig wird in aller Deutlichkeit auf die Gefahren hingewiesen, die dem Weißstorchbestand auch in Zukunft

26 96 Nachrichten drohen (Trockenlegungen etc.), wenn auch berücksichtigt werden muß, daß die eigentlichen Ursachen für den Rückgang wohl nicht so sehr in unseren Breiten zu suchen sind. Der Arbeit ist eine Wiederfundliste von in Westfalen beringten Störchen mitgegeben. M.Ha. Endes, M. (1970): Die Kurzzehenlerche. Neue Brehm-Bücherei 422, pp Erstmalig erfolgt hier eine Zusammenfassung des weit verstreuten und oft schwer zugänglichen Schrifttums über die Kurzzehenlerche, ergänzt durch eine Fülle eigener Untersuchungen des Verf. an der ungarischen Rasse. Besonders eingehend werden die Vorkommensschemata, Färbungstypen und Verhaltensweisen der einzelnen Rassen dieses bei uns fast unbekannten Vogels behandelt. Einen sehr guten Einblick erhält der Leser in die recht eng begrenzten Biotöpansprüche der Art sowie in die Brutbiologie und Jugendentwicklung (der eine ganze Fotoserie gewidmet ist). Die zahlreichen anderen Abbildungen vermitteln eindrucksvolle Einblicke in Lebensraum und Umweltbeziehungen, wenn auch die Qualität des Druckes (und sicherlich auch die mancher Vorlagen) nicht immer gut ist. Ein eigenes Kapitel ist dem Gesang und der Balz der Kurzzehenlerche gewidmet, wobei man sich zur Abrundung des Ganzen vielleicht noch einige Sonagramme gewünscht hätte. Wie ein roter Faden durchzieht das Buch der große Komplex der Beziehungen dieser Art zur Umwelt. Verf. verstand es hervorragend, immer wieder sei es beim Thema Färbung, Biotop, Verhalten, Feinde, Nahrung oder Zug, eine Eingliederung dieses Lerchenvogels in die jeweilige Lebensgemeinschaft vorzunehmen. M.Ha. Bandorf, H. (1970): Der Zwergtaucher. Neue Brehm-Bücherei 430. pp Eine sehr genaue Sichtung des umfangreichen Schrifttums verbunden mit zahlreichen eigenen Untersuchungsergebnissen des Verf. macht diesen Band zu einer gelungenen und sehr willkommenen Informationsquelle. Wie schon seit längerer Zeit in vielen Brehm-Bänden üblich, nimmt die Schilderung der verschiedensten Verhaltensweisen breiten Raum ein, ohne daß allerdings in diesem Falle andere Fragestellungen zu kurz kämen. Die Fotos sind durchweg recht informativ, wenn auch der Druck etwas besser hätte ausfallen können. Anstelle der ausführlichen Beschreibungen der Färbungstypen verschiedener Jungvogel- Altersstadien hätte man sich Abbildungen gewünscht. Insgesamt ist dieser gelungene Band eine wertvolle Ergänzung zum neuen Handbuch". M.Ha. Fellenberg, W.O. (1972): Die Türkentaube im Kreis Olpe. Heimatstimmen aus dem Kreise Olpe 43, 2: Der Kreis Olpe wurde seit Anfang der 60er Jahre zunehmend besiedelt. Erstansiedlung in Olpe 1961, in Attendorn 1964, in Drolshagen etwa 1967, in Grevenbrück In allen genannten Orten brütete die Türkentaube seit der Erstansiedlung alljährlich. In Welschen Ennest fehlte die Art 1971 noch. Aus den übrigen Orten des Kreises liegen keine Angaben vor. Autoreferat Nachrichten Anthus wird teurer Seit 12 Jahren kostet der anthus"-jahrgang DM 12,-. Inzwischen haben sich die Preise verdoppelt, die Löhne verdreifacht und leider geht es auch beim anthus" nicht mehr zum alten, gewohnten Preis. Dazu kommt noch, daß durch einige westfälische Merkwürdigkeiten und Besonderheiten (s. dazu Jg. 8, Heft 1, Seite 1) der anthus" offenbar die einzige regelmäßig erscheinende ornithologische Regionalzeitschrift in Deutschland ist, die keinerlei Zuschüsse erhält, sondern sich ganz und gar selber tragen muß. Daher also ab Jahrgang 1973 DM 14,- plus Versandkosten für das Jahresabonnement. Der Verlag

27 Westfälische Ornithologen - Gesellschaft e. V. Die Westfälische Ornithologen-Gesellschaft (WO-G) wurde 1969 gegründet und steht allen Ornithologen Westfalens und der Nachbargebiete offen. Die Gesellschaft bemüht sich um die vogelkundliche Erforschung Westfalens, die Koordinierung der Arbeitsvorhaben heimischer Vogelkundler, die Förderung des Nachwuchses und den Schutz gefährdeter Lebensräume. Zur Durchführung bestimmter Aufgaben wurden Fachausschüsse eingerichtet, so für Brutbiologie, Vogelzug, Beringung, Wasservögel, Stimmen, Ökologie, Systematik u. a. Der Information und Unterrichtung der Mitglieder dient das etwa viermal jährlich herausgegebene Informationsblatt". Zudem findet einmal in jedem Jahr eine Jahreshauptversammlung mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Filmvorführungen an wechselnden Orten in Westfalen statt. Wichtige aktuelle Begebenheiten können rasch einer größeren Zahl von Mitgliedern durch eine Telefonstafette bekanntgegeben werden. Die Belange der Gesellschaft werden von einem dreiköpfigen geschäftsführenden Vorstand betreut, dem die Leiter der Fachausschüsse als erweiterter Vorstand zur Seite stehen. Der Gesamtvorstand wird jeweils für zwei Jahre auf den Hauptversammlungen gewählt. Der Mitgliedsbeitrag beträgt z. Z. DM 20, im Jahr. In Ausbildung befindliche Mitglieder zahlen einen ermäßigten Beitrag von DM 15,. Im Jahresbeitrag enthalten ist der kostenlose Bezug der.zeitschrift anthus Ornithologische Beiträge aus Westfalen", die viermal jährlich erscheint. Anfragen sowie Anmeldungen zur Mitgliedschaft sind an den als Schriftführer fungierenden Vorsitzenden zu richten, z. Z. Herr M. Harengerd, 44 Münster-Angelmodde, Am Angelkamp 7. DAS LEBEN Zeitschrift für Biologie, Umwelt- und Lebensschutz Seit 1964 erscheint die Zeitschrift DAS LEBEN und hat bereits damals über die Gefahren der Natur- und Umweltzerstörung und über notwendige Maßnahmen zur Abwehr der Bedrohung unserer Lebensgrundlagen berichtet und viele Ratschläge und Hinweise für ein umweit und lebensgemäßes Verhalten veröffentlicht. In 8 Jahrgängen mit insgesamt 84 Nummern sind eine Fülle wichtiger Beiträge und Mitteilungen erschienen, die sowohl für den einzelnen als für Behörden von besonderen Wert sind, nicht zuletzt wegen des unabhängigen Charakters der Zeitschrift. Nutzen Sie daher die Gelegenheit, bevor die älteren Jahrgänge vergriffen sind: Jahrgang 1964 und 1965 je DM je DM 24, DM 30,-, 1971, DM 36,-, 1972 im Abonnement monatlich DM 3, Bezug: BIOLOGIE-Verlag, D-62 Wiesbaden, Postfach 169 Legen Sie Wert auf einen sach- und fachgerechten Vogelschutz? Dann lesen Sie die Monatszeitschrift für Vogelkunde und Vogelschutz: ORNITHOLOGISCHE MITTEILUNGEN im Jahresabonnement monatlich DM 2,50 bzw. DM 3, Probehefte gegen Einsendung einer Schutzgebühr von 50 Pfg. in Briefmarken von: BIOLOGIE-Verlag, D-62 Wiesbaden, Postfach 169

28 Erste Pressestimmen zum neuen Buch von Hans Reinhard DIE TECHNIK DER WILDFOTOGRAFIE Eine Wort-Bild-Schilderung, die auf Anhieb sympathisch ist. Denn aus den Photos ist ersichtlich, daß hier ein Praktiker spricht, der sich als Naturfreund mit Camera" bezeichnen darf. Was in unseren Breiten als wild life" der Camera sich darbietet, ist exemplarisch festgehalten vor allem aber sind Vorbedingungen, prinzipielle Erwägungen (insbesondere des Naturschutzes) und photographische Praxis im Text redlich und überzeugend behandelt. photoblätter 5/72 Hans Reinhard, der Tierfotograf aus dem Odenwald, legt hier seine Erfahrungen in der Wildfotografie vor. Man könnte neidisch werden, wenn man liest, w!e dieser Glückspilz arbeiten darf: zusammen mit einem Freund (Manfred Rieser), der ihm eine Menge Arbeit abnimmt und es außerdem ermöglicht, daß ein Kamera- und Zubehörpark zur Verfügung steht, der sich gewaschen hat. Das schmälert jedoch keineswegs die Leistung dieses Mannes, der heute zur Spitzengarde der deutschen Naturfotografen gehört und dies mit seinen Bildern auch im vorliegenden Buch dokumentiert. Ich habe noch nie ein so prachtvolles Flugfoto vom Waldkauz gesehen! Der Text ist sehr instruktiv und vernünftig, sowohl was technische wie auch Biologische Dinge angeht. Ein gutes und lesenswertes Buch Kosmos 10/72 Wer Österreichs Weidwerk" kennt, kennt Hans Reinhard, denn viele Umschlagbilder unserer Zeitschrift stammen von diesem Meister der Wildphotographie. Seine Meisterschaft geht so weit, daß, wenn man ein Reinhard-Original betrachtet, sich immer wieder die Frage stellt: Sind Wildaufnahmen dieser Qualität überhaupt möglich?" Die Antwort darauf: Ja! Wie sie entstehen, was an Einfühlungsvermögen in Natur und Phototechnik notwendig ist, beschreibt und dokumentiert Hans Reinhard in diesem Buch ausführlich. Schon im Einführungskapitel sagt der Tierphotograph Hans Reinhard: Ästhetische Bildkompositionen in freier Wildbahn kann man nur abwarten nie beeinflussen." Daß diese Worte ihre Gültigkeit haben, beweist jedes einzelne seiner photographischen Werke, den Eindruck einer Montage" läßt keines von ihnen aufkommen. Interessante Erzählung und prägnante Erklärung in diesem Buch, dessen weiter Bogen sich von Motivsuche über Kamera und Hilfsmittel, bis zum Verdienst durch Wildphotos spannt, und das selbstredend mit einer Vielzahl erlesener Bilder bestückt ist, sind eins. Hans Reinhard läßt jeden aus seiner sicher reichen Erfahrung, die ihn in relativ kurzer Zeit zur Spitzengruppe der Tierphotographen aufsteigen ließ, lernen und profitieren. Nutzen wir diese Chance! Österreichs Weidwerk 10/72 In seinem schmucken, reichbebilderten Werk legt uns Hans Reinhard eine Fülle meisterhafter Schwarzweißbilder von einheimischen Wildtieren, von Eulen, Kleinsäugern, Sing- und Greifvögeln, von Marder, Fuchs und Dachs, von Schwarz-, Reh- und Rotwild vor. Er erzählt von seinen Erlebnissen mit Tieren, von deren Verhalten, von den vorbereitenden Maßnahmen und vorausgehenden Beobachtungen, die für das Erzielen wirklich guter Bilder nötig sind. Er kargt nicht mit praktischen Winken aus seinem reichen Erfahrungsschatz. Er würdigt kritisch Vor- und Nachteile der heute käuflichen Fotoartikel (Kameras, Zubehör, Hilfsmittel), neueste Errungenschaften inbegriffen. Schade, daß sein Buch neben den zwei auf den Einbanddeckeln nur ein einziges Farbfoto enthält, das zudem zu den aussageärmsten des ganzen Bandes gehört! Erfreulich ist die naturschützerische Haltung des Autors, der schreibt: «Nicht jeder Teirfotograf kann und will sich als Naturforscher sehen. Es wäre jedoch schade, wenn die Tierfotografie als sein Hobby oder als seine Freizeitbeschäftigung nicht auch zu einer genauen Tierbeobachtung und tierschützerischen Haltung anreizen würde. Denn gerade die Belange des Naturschutzes müssen unbedingt beachtet werden.» So verlangt die «Gesellschaft Deutscher Tierfotografen» von ihren Mitgliedern, darauf zu verzichten, Brutaufnahmen von gefährdeten Arten wie Schwarzstorch, Kranich, Stein-, See- und Fischadler, Wanderfalke und Uhu zu machen. Vögel der Heimat 12/72 Nicht als Lexikon sind die einzelnen technischen Fragen abgehandelt, sondern aus der Praxis der Wildfotografie heraus schildert Reinhard an einer Reihe von Tierarten wie Eulen und Käuzen, Füchsen, Schwarzwild, Siebenschläfern und zahlreichen anderen Tieren seine fotografische Arbeitstechnik, verbindet sie mit seinen Erfahrungen und läßt das Buch auf diese Weise zu einem Nachschlagewerk werden. Das Wissen um die Lebens- und Verhaltensweise der einzelnen Tiere ist genauso Grundvoraussetzung für den Erfolg in der Wildfotografie, wie eben auch die Beherrschung der Kameratechnik dazugehört. Sehr gute Aufnahmen in Schwarz-Weiß zeigen die abgebildeten Tiere meist in Aktion, z.t. sind ganze Serien von Bewegungsabläufen dargestellt. Die fotografischen Daten bei den Bildunterschriften spiegeln den ganzen Markt der großformatigen Kameras wieder und erwecken manchen unerfüllbaren Wunsch, aber die Daten gelten in fast allen Fällen auch für eine entsprechende Kleinbild-Fotoausrüstung. Was in den Kapiteln über Formate und Kameras, das notwendige Zubehör und unentbehrliche Hilfsmittel gesagt ist, gibt Aufschluß darüber, wie die Fotoindustrie ihre Erzeugnisse fortentwickelt hat. Es ist zugleich eine gewisse Orientierungshilfe für die, die vor Anschaffungsproblemen stehen. Das Resümee ist und bleibt wohl zunächst noch, daß es keine allen Problemen gerechtwerdende Kamera mit einem Idealobjektiv gibt. Auch Tips für die Tarnung im Gelände fehlen nicht. Dem Thema Geld durch Tierfotos" ist ein bedeutsames Fragezeichen aus gutem Grunde nachgesetz. Nicht zuletzt werden die Fragen des Natur- und Tierschutzes im Zusammenhang mit der Wildfotografie angeschnitten, ebenso wie auch die sich mit dem Jäger erhebenden Berührungspunkte erwähnt sind. Ein Buch, das nicht nur von Fotojüngern, sondern auch von Freunden der Natur gelesen werden kann. Niedersächsischer Jäger 18/72 96 Seiten mit zahlreichen, zum Teil ganzseitigen Fotos, vierfarbiger, glanzfolienkaschierter Einband, For" mat 17x24,5 cm. Preis: DM 24,80 KILDA-Verlag Fachverlag für tierfotografische und vogelkundliche Literatur D-4402 Greven

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