Tumorregister München
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- Lothar Goldschmidt
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1 Tumorregister München Survival Auswahlmatrix Homepage English ICD-10 C61: Prostatakarzinom Inzidenz und Mortalität Diagnosejahr Patienten Erkrankungen Erstellungsdatum Exportdatum Population (Männer) 2.28 Mio. BERLIN DEUTSCHLAND BAYERN MÜNCHEN Tumorregister München am Tumorzentrum München Marchioninistr München Deutschland G-ICD-10-C61-Prostatakarzinom- Inzidenz-und-Mortalitaet.pdf
2 METHODIK ICD-10 C61: Prostatakarzinom 2/29 Allgemeine Anmerkungen zu den Auswertungen im Internet Basisstatistiken (graue Taste ), Überleben (rote Taste ) und spezielle Auswertungen (blaue Taste ) Mit diesen Auswertungen belegen Kliniken und Ärzte für ganz Oberbayern und die Stadt und den Landkreis Landshut #, zusammen 4,64 Mio. Einwohner, die Krebserkrankungshäufigkeiten ## und die erreichten Langzeitergebnisse. Das im Tumorregister München (TRM) berechnete Überleben wird mit den Ergebnissen der bevölkerungsbezogenen Krebsregistrierung in den USA (SEER) verglichen. Bei Zusammenschau mehrerer Tabellen fallen immer wieder unterschiedliche Summen auf. Diese beruhen darauf, dass einmal Patienten die Berechnungsgrundlage bilden, z.b. wenn es um Anteile von Mehrfachtumoren oder DCO-Fällen ### geht. Im anderen Fall sind die einzelnen Tumordiagnosen Grundlage der Berechnung, z.b. wenn es um Inzidenzen geht. Die Fußzeile beschreibt die Aktualität der Daten. Einmal jährlich werden die Basisstatistiken und das Überleben aktualisiert. Diese jährliche Aufbereitung stellt somit den Jahresbericht des TRM dar. Die Kliniken und Ärzte haben selbstverständlich Zugang zu wesentlich detaillierteren Daten, anhand derer sie ihre Daten und Ergebnisse prüfen, vergleichen und gegebenenfalls optimieren. Tumorregister München, im April 2016 # ## Basisdaten werden ab 1998 ausgewiesen. Erkennbar ist die Zunahme der Neuerkrankungen, die durch zweimalige Erweiterung des Einzugsgebietes begründet ist (2002 von 2,51 Mio. auf 3,96 und 2007 auf 4,52 Mio. Einwohner). Wegen der großen Häufigkeit und der guten Prognose der nicht-melanomatösen Hautkrebserkrankungen (C44) erfolgt keine systematische Erfassung. C44 wird nicht als Ersttumor ausgewiesen, allerdings als Zweittumor. ### DCO (death certificate only) bezeichnet eine Krebserkrankung, die dem TRM erst mit der Todesbescheinigung zugänglich wurde. ICD-10-Kodes (ICD-10-GM 2015) zur Kollektiv-Definition Kode C61 Bezeichnung Bösartige Neubildung der Prostata
3 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 3/29 INZIDENZ Tabelle 1 Alle Patienten mit invasivem Tumor nach Diagnosejahren, Anteil von DCO, Mehrfachmalignomen, Verstorbenen und gutem Follow-up (einschl. DCO) Anteil Anteil Alle DCO- Anteil Mehrfach- Anteil gutes Diagnose- Fälle Fälle DCO malignome verstorben Follow-up jahr n n % % % % # # ## # Der Anstieg der Fallzahlen in 2002 und 2007 ist durch Erweiterungen des Einzugsgebiets begründet. ## Bitte beachten: Die Bearbeitung der letzten Jahrgangskohorten ist noch nicht abgeschlossen. Die ausgewerteten Jahrgänge entnehmen Sie bitte den jeweiligen Überschriften.
4 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 4/29 Tabelle 2 Inzidenzen nach Diagnosejahr einschl. DCO-Fälle (ab 2002 erweitertes Einzugsgebiet von 2,51 auf 3,96 Mio., ab 2007 von 3,96 auf 4,64 Mio berücksichtigt) Diagnose- Anzahl Inzidenz Inzidenz Inzidenz Inzidenz jahr n roh WS ES BRD-S Bei der Inzidenzberechnung wird jede Tumordiagnose (unabhängig ob Ersttumor oder nicht) berücksichtigt.
5 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 5/29 Tabelle 3 Kenngrößen der Altersverteilung nach Diagnosejahr (mit DCO) Diagnose- Anzahl Mittel- Std. Median jahr n wert abw. Min. Max. 10% 25% 50% 75% 90%
6 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 6/29 Tabelle 4 Altersverteilung nach 5 Jahres-Altersklassen für (mit DCO) Alter bei Diagnose Anzahl Kum. Jahre n % % Gesamt In den Statistiken sind 26.6% Mehrfachtumoren enthalten.
7 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 7/29 Tabelle 5 Altersspezifische Inzidenz mit DCO-Anteil und Anteil an allen Krebserkrankungen für Anteil Alter bei DCO-Rate Krebs Diagnose Anzahl Altersspez. n=1441 n=91183 Jahre n Inzidenz % % Gesamt Inzidenz Roh WS 64.8 ES 96.7 BRD-S Die altersspezifische Inzidenz beschreibt das Erkrankungsrisiko in den jeweiligen Altersklassen; die Altersverteilung ist von der Besetzung der jeweiligen Altersklasse abhängig und beschreibt das erfahrbare Krankheitsbild aus dem Versorgungsalltag (s. folgende Abbildung).
8 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 8/ ICD-10 C61: Bösartige Neubildung der Prostata Altersverteilung und altersspez. Inzidenz (n=23881) 25 Durchschnittl. jährliche altersspezifische Inzidenz (je ) Altersverteilung (%) Altersverteilung (%) Altersspez. Inzidenz (je ) MÄNNER Alter bei Diagnose (Jahre) Abb. 6. Altersverteilung und altersspezifische Inzidenz
9 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 9/29 ICD-10 C61: Bösartige Neubildung der Prostata Altersspezifische Inzidenzraten im internationalen Vergleich Durchschnittl. jährliche altersspezifische Inzidenz (je ) Durchschn. Region Zeitraum Population TRM Mio. BRD (GEKID Schätzung) Mio. SEER Mio MÄNNER Alter bei Diagnose (Jahre) Abb. 6a. Altersspezifische Inzidenz im Einzugsgebiet des Tumorregisters München im Vergleich mit der BRD (GEKID Schätzung) und SEER (Surveillance, Epidemiology, and End Results, USA). Quelle: Geschätzte altersspezifische Fallzahlen für Deutschland, Datenstand: Mitte Gesellschaft epidemiologischer Krebsregister in Deutschland e.v. (GEKID e.v.). Berlin, Letzter Zugriff Surveillance, Epidemiology, and End Results (SEER) Program SEER*Stat Database: Incidence - SEER 18 Regs Research Data, released April 2014, based on the November 2013 submission.
10 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 10/ ICD-10 C61: Bösartige Neubildung der Prostata Kumulative Follow-up-Jahre ab Diagnose für die Periode (ohne DCO) Soll Ist n Summe MedianSumme Median Alle Patienten Lebende Patienten Kumulierte Follow-up-Jahre im 13. im 12. im 11. im 10. im 9. im 8. im 7. im 6. im 5. im 4. im 3. im 2. im 1. Follow-up-Jahr ab Diagnose Abb. 7. Kumulierte Follow-up-Jahre in Abhängigkeit von der Distanz zum Diagnosedatum Die Zunahme des verlorenen Follow-ups über die Zeit kommt dadurch zustande, dass der Anteil der Überlebenden im zeitlichen Verlauf abnimmt.
11 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 11/29 Tabelle 8 Standardisierte Inzidenzratio (SIR, mit 95%-Konfidenzintervallen), zusätzliches absolutes Risiko (EAR) und DCO-Rate von Mehrfachmalignomen für Beobachtet Erwartet LCL UCL DCO Diagnose n n SIR 95% 95% EAR % C00 Lippe C03-C06 Mundhöhle C07-C08 Speicheldrüse # C09-C10 Oropharynx C12-C13 Hypopharynx C15 Ösophagus # C16 Magen # C17 Dünndarm # C18 Kolon # C19-C20 Rektum # C21 Anus/Analkanal # 0.6 C22 Leber C23-C24 Galle C25 Pankreas # C30-C31 Nasen- u. NNH # C32 Larynx # C33-C34 Lunge # C38,C45 Mesotheliom # C40-C41 Knochen # 0.5 C43 Malign. Melanom # C46,C49 Weichteilsarkom # 0.8 C50 Mamma # C60 Penis # 0.7 C62 Hoden # C64 Niere # C65 Nierenbecken # 1.7 C66 Harnleiter # 1.1 C67 Harnblase # C68 Harnröhre # 0.8 C69 Augenmelanom # 0.4 C70-C72 ZNS # C73 Schilddrüse # 1.5 C76-C79 Unbek.Primär-Ca # C81 M.Hodgkin-L C82-C85 Non-Hodgkin-L # C90 Plasmozytom # C91-C96 Leukämie # Sonst. Malignome # Nicht beobachtet Mehrfachmalignome gesamt #
12 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 12/29 Tabelle 8 Standardisierte Inzidenzratio (SIR, mit 95%-Konfidenzintervallen), zusätzliches absolutes Risiko (EAR) und DCO-Rate von Mehrfachmalignomen für Beobachtet Erwartet LCL UCL DCO Diagnose n n SIR 95% 95% EAR % Patienten Altersmedian bei Zweittumor (Jahre) 75.0 Personenjahre Mittlere Beobachtungszeit (Jahre) 4.0 Mediane Beobachtungszeit (Jahre) 2.9 # Das Auftreten des Zweittumors ist statistisch auffällig. Beobachtete Zweittumoren mit der Häufigkeit 1 bis 8 sind in der Kategorie Sonst. Malignome subsumiert. Durchschnittliche Inzidenz (Weltstandard) je Starnberg Eichstätt Neuburg-Schrobenhausen Pfaffenhofen a.d.ilm Landsberg a.lech Ingolstadt Dachau Fürstenfeldbruck München Freising Weilheim-Schongau Miesbach Bad Tölz-Wolfratshausen Erding Ebersberg Ldkr. München Landshut Rosenheim Mühldorf a.inn Traunstein Altötting Berchtesgadener Land Garmisch-Partenkirchen Abb. 9a. Kartierung der Inzidenz (Weltstandard, einschl. DCO-Fälle) nach Landkreisen als Durchschnitt für die Diagnosejahrgänge 2007 bis Die rote bzw. blaue Farbe repräsentiert entsprechend ihrer Intensität höhere bzw. niedrigere Inzidenzen im Vergleich zum Mittel in der gesamten Region (64.6/ WS N=23 881), weiß. Vorsicht bei der Interpretation! Im Landkreis Ebersberg als Beispiel mit männlichen Einwohnern (gemittelt) sind zwischen 2007 und 2014 insgesamt 643 Männer an Prostatakarzinom neu erkrankt. Hieraus errechnet sich eine durchschnittliche Inzidenz (Weltstandard) von 58.2/ Unter Berücksichtigung möglicher Schwankungen kann die Inzidenz in diesem Landkreis mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% zwischen 52.1 und 64.8/ liegen.
13 INZIDENZ ICD-10 C61: Prostatakarzinom 13/29 Standardisierte Inzidenzratio (SIR) SIR Eichstätt Neuburg-Schrobenhausen Pfaffenhofen a.d.ilm Landsberg a.lech Fürstenfeldbruck München Starnberg Ingolstadt Dachau Freising Erding Ebersberg Ldkr. München Landshut Mühldorf a.inn Altötting Weilheim-Schongau Miesbach Bad Tölz-Wolfratshausen Rosenheim Traunstein Berchtesgadener Land Garmisch-Partenkirchen Abb. 9b. Kartierung der Standardisierten Inzidenzratio (SIR, einschl. DCO-Fälle) nach Landkreisen als Durchschnitt für die Diagnosejahrgänge 2007 bis Die rote bzw. blaue Farbe repräsentiert entsprechend ihrer Intensität höhere bzw. niedrigere SIR-Werte im Vergleich zum Erwartungswert der gesamten Region von 1.0 (N=23 881), weiß. Vorsicht bei der Interpretation! Im Landkreis Ebersberg als Beispiel mit männlichen Einwohnern (gemittelt) sind zwischen 2007 und 2014 insgesamt 643 Männer an Prostatakarzinom neu erkrankt. Hieraus errechnet sich eine durchschnittliche Standardisierte Inzidenzratio (SIR) von Unter Berücksichtigung möglicher Schwankungen kann der Wert in diesem Landkreis mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% zwischen 0.85 und 1.04 liegen und gilt damit als statistisch unauffällig.
14 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 14/29 MORTALITÄT Tabelle 10a Jahrgangskohorten: Alle neuerkrankten Patienten, Follow-up-Status, Anteil von DCO, bisher aus der Kohorte Verstorbene und Anteil der Sterbefälle mit Todesbescheinigungen (ab 2002 erweitertes Einzugsgebiet von 2,51 auf 3,96 Mio., ab 2007 von 3,96 auf 4,64 Mio berücksichtigt) Anteil Anteil verstorben Neu- gutes Anteil Ver- Anteil mit Todes- Diagnose- erkrankungen Follow-up DCO storbene verstorben bescheinigung jahr n % % n % %
15 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 15/29 Tabelle 10b Jahrgangskohorten der Neuerkrankten und der Sterbefälle sowie die Anzahl der Sterbefälle aus der Jahrgangskohorte der Neuerkrankten im gleichen Jahr und der prozentuale Anteil mit Todesbescheinigung (mit DCO) (ab 2002 erweitertes Einzugsgebiet von 2,51 auf 3,96 Mio., ab 2007 von 3,96 auf 4,64 Mio berücksichtigt) Anteil Anteil verstorben Verstorbene verstorben Diagnose-/ Neu- Ver- mit Todes- im selben im selben Sterbe- erkrankungen storbene bescheinigung Jahr Jahr jahr n n % n %
16 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 16/29 Tabelle 10c Jahrgangskohorten der Sterbefälle, unterteilt nach wahrscheinlich tumorbedingt, wahrscheinlich nicht tumorbedingt und mit Krebsdiagnose auf Todesbescheinigung (mit DCO) (ab 2002 erweitertes Einzugsgebiet von 2,51 auf 3,96 Mio., ab 2007 von 3,96 auf 4,64 Mio berücksichtigt) Anteil Anteil tumor- nicht bedingt tumorbedingt Anteil Krebs auf Sterbe- Verstorbene verstorben verstorben Todesbescheinigung jahr n % % %
17 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 17/29 Tabelle 11 Mediane zum Sterbealter für die Gruppierung der Tabelle 10 Sterbe- Sterbe- alter Sterbealter nicht alter tumor- tumor- bei Krebs Sterbe- bedingt bedingt auf Todes- Sterbe- Verstorbene alter verstorben verstorben bescheinigung jahr n Jahre Jahre Jahre Jahre Für in 2010 neugeborene Jungen in Deutschland beträgt die mittlere Lebenserwartung 77,5 Jahre und für neugeborene Mädchen 82,6 Jahre. Als tumorbedingt verstorben gilt, wer als Todesursache 'tumorabhängig' und/oder als Progressionsangabe 'tumorabh. Tod', 'Metastase' oder 'Progression' aufwies.
18 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 18/29 Tabelle 12 Mortalität (tumorbedingter Tod) und Mortalitäts-Inzidenz-Index nach Sterbejahr Sterbe- Verst. Mort. MI-Index Mort. MI-Index Mort. MI-Index Mort. MI-Index jahr n roh roh WS WS ES ES BRD-S BRD-S
19 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 19/29 Tabelle 13 Altersverteilung des Sterbealters (tumorbedingter Tod) für (Einschl. Mehrfachmalignome) Alter bei Tod Anzahl Kum. Jahre n % % Gesamt In den Statistiken sind 26.6% Mehrfachtumoren enthalten.
20 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 20/29 Tabelle 14 Altersspezifische Mortalität (tumorbed. Tod), Anteil an allen Krebserkrankungen für (Einschl. Mehrfachmalignome) Alter Anteil bei Tod Anzahl Altersspez. Krebs Jahre n Mortalität MI-Index % Gesamt Mortalität Roh WS ES BRD-S PYLL-70 je ES 36.9 AYLL Die Berechnungen treffen zu, wenn die Krebserkrankung und konkurrierende Tumoren weitgehend unabhängig sind.
21 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 21/29 Tabelle 15 Mehrfachtumoren bei Verstorbenen in den Jahren Syn- Syn- Anteil chron chron Nach- Nach- Anzahl gesamt Vorher Vorher ±30d ±30d her her Diagnose n % n % n % n % C15 Ösophagus C16 Magen C18 Kolon C19-C20 Rektum C22 Leber C23-C24 Galle C25 Pankreas C32 Larynx C33-C34 Lunge C43 Malign. Melanom C44 Sonst.Ca Haut C64 Niere C67 Harnblase C70-C72 ZNS C76-C79 Unbek.Primär-Ca C82-C85 Non-Hodgkin-L C90 Plasmozytom C91-C96 Leukämie Sonst. Malignome Mehrfachmalignome gesamt Mehrfachtumoren mit einer Fallzahl 1 bis 59 sind in der Kategorie Sonst. Malignome zusammengefasst. ICD-10 C44 (Sonstige bösartige Neubildungen der Haut) wird nicht systematich erhoben und nicht als Ersttumor ausgewertet, sondern nur als Mehrfachtumor ausgewiesen.
22 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 22/29 Tabelle 16 Altersspezifische Mortalität (tumorbed. Tod), Anteil an allen Krebserkrankungen für (Nur Erstmalignome *) Alter Anteil bei Tod Anzahl Altersspez. Krebs Jahre n Mortalität MI-Index % Gesamt Mortalität Roh WS ES BRD-S PYLL-70 je ES 28.8 AYLL * Siehe vergleichbare Tabellen mit Mehrfachmalignomen.
23 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 23/29 Tabelle 17 Altersspezifische Mortalität (tumorbed. Tod), Anteil an allen Krebserkrankungen für (Nur Einfachmalignome *) Alter Anteil bei Tod Anzahl Altersspez. Krebs Jahre n Mortalität MI-Index % Gesamt Mortalität Roh WS ES BRD-S PYLL-70 je ES 22.7 AYLL * Siehe vergleichbare Tabellen mit Mehrfachmalignomen.
24 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 24/29 ICD-10 C61: Bösartige Neubildung der Prostata Altersverteilung und altersspez. Mortalität (n=7746) Durchschnittl. jährliche altersspezifische Mortalität (je ) Altersverteilung (%) Altersverteilung (%) MÄNNER Alter bei Tod (Jahre) Altersspez. Mortalität (je ) Altersspez. Mortalität, nur Einfachmal. Altersspez. Inzidenz (je ) Abb. 18. Verteilung des Sterbealters (Säulen) und altersspezifische Mortalität (alle Patienten: durchgezogene Linie, nur Patienten mit Einfachmalignomen: gepunktete Linie). Zum Vergleich ist die altersspezifische Inzidenz (gestrichelte Linie) eingezeichnet. Zu beachten ist der Unterschied zwischen Alter bei Diagnose (Tab. 3) und dem Prostatakarzinombedingten Tod (s. Tab. 10).
25 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 25/29 Durchschnittliche Mortalität (Weltstandard) je Fürstenfeldbruck München Starnberg Weilheim-Schongau Miesbach Bad Tölz-Wolfratshausen Garmisch-Partenkirchen Eichstätt Neuburg-Schrobenhausen Pfaffenhofen a.d.ilm Landsberg a.lech Ingolstadt Dachau Freising Erding Ebersberg Ldkr. München Landshut Rosenheim Mühldorf a.inn Traunstein Altötting Berchtesgadener Land Abb. 19a. Kartierung der Mortalität (Weltstandard) nach Landkreisen als Durchschnitt für die Diagnosejahrgänge 2007 bis Die rote bzw. blaue Farbe repräsentiert entsprechend ihrer Intensität höhere bzw. niedrigere Mortalitäten im Vergleich zum Mittel in der gesamten Region (16.4/ WS N=7707), weiß. Vorsicht bei der Interpretation! Im Landkreis Ebersberg als Beispiel mit männlichen Einwohnern (gemittelt) sind zwischen 2007 und 2014 insgesamt 205 Männer mit Prostatakarzinom verstorben. Hieraus errechnet sich eine durchschnittliche Mortalität (Weltstandard) von 15.3/ Unter Berücksichtigung möglicher Schwankungen kann die Mortalität in diesem Landkreis mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% zwischen 12.6 und 18.5/ liegen.
26 MORTALITÄT ICD-10 C61: Prostatakarzinom 26/29 Standardisierte Mortalitätsratio (SMR) SMR Starnberg Eichstätt Neuburg-Schrobenhausen Pfaffenhofen a.d.ilm Landsberg a.lech Ingolstadt Dachau Fürstenfeldbruck München Freising Erding Ebersberg Ldkr. München Landshut Mühldorf a.inn Altötting Weilheim-Schongau Miesbach Bad Tölz-Wolfratshausen Rosenheim Traunstein Berchtesgadener Land Garmisch-Partenkirchen Abb. 19b. Kartierung der Standardisierten Mortalitätsratio (SMR, einschl. DCO-Fälle) nach Landkreisen als Durchschnitt für die Diagnosejahrgänge 2007 bis Die rote bzw. blaue Farbe repräsentiert entsprechend ihrer Intensität höhere bzw. niedrigere SMR-Werte im Vergleich zum Erwartungswert der gesamten Region von 1.0 (N=7 707), weiß. Vorsicht bei der Interpretation! Im Landkreis Ebersberg als Beispiel mit männlichen Einwohnern (gemittelt) sind zwischen 2007 und 2014 insgesamt 205 Männer mit Prostatakarzinom verstorben. Hieraus errechnet sich eine durchschnittliche standardisierte Mortalitätsratio (SMR) von Unter Berücksichtigung möglicher Schwankungen kann der Wert in diesem Landkreis mit einer Wahrscheinlichkeit von 99% zwischen 0.79 und 1.14 liegen und gilt damit als statistisch unauffällig.
27 ANMERKUNGEN ICD-10 C61: Prostatakarzinom 27/29 Statistische Erläuterungen In allen Tabellen und Abbildungen ist auf die jeweilige Bezugsgröße zu achten. Bei der Inzidenz sind es Diagnosen einschließlich der DCO-Fälle (wo verfügbar), bei der Mortalität Patienten, Diagnosen und ausgewählte Krankheitsverläufe. In die Berechnungen gehen alle Krankheitsverläufe ein, bei denen Progressionen aufgetreten sind und/oder die Todesbescheinigung eine progrediente Krebserkrankung enthielt. Zusätzlich sind 3 Gruppen von Krankheitsverläufen zu unterscheiden: 1. Einschließlich aller Mehrfachmalignome Die Kenngrößen zur Mortalität beschreiben den tumorabhängigen Tod, unabhängig von welchem Malignom. Die Sicht der Patienten, induzierte Zweitmalignome, die Problematik der Mehrfachmalignome der gleichen Krebserkrankung sprechen für die Einbeziehung. 2. Nur singuläre Erstmalignome (keine anderes Malignom vorher oder gleichzeitig bekannt) Die Kenngrößen zur Mortalität beschreiben den tumorabhängigen Tod für Patienten, die keine Therapierestriktionen wegen einer weiteren Krebserkrankung haben. Diese Kenngrößen sind mit Studien vergleichbar, die in der Regel Zweitmalignome als Ausschlusskriterium behandeln. 3. Einfachmalignome (keine anderes Malignom vorher, gleichzeitig oder nachher bekannt) Die Kenngrößen zur Mortalität beschreiben den tumorabhängigen Tod, der durch die Behandlung erreicht wurde. Gerade der Unterschied zu 1. und 2. verdeutlicht die Größenordnung des Zweitmalignomproblems. Damit ergeben sich Unterschiede zur monokausalen amtlichen Mortalitätsstatistik. Zur Beurteilung der Spannweite werden zwei weitere Tabellen aufbereitet. Zum einen werden die Verteilungen der Zweitmalignome vor bzw. gleichzeitig oder nach der beschriebenen Krebserkrankung dargestellt, die eine alternative Todesursache sein können. Zum anderen werden die altersspezifischen Mortalitätsraten für alle Krankheitsverläufe ohne Zweitmalignome ausgewiesen. Eine bisher wenig beachtete Kenngröße ist das Sterbealter, das die Qualität der Klassifikation als wahrscheinlich tumorbedingter Tod gut beurteilen lässt. Für die wahrscheinlich tumorunabhängigen Sterbefälle sollte sich das Sterbealter aus dem Alter bei Diagnosestellung und der Lebenserwartung ergeben, für die tumorabhängigen Sterbefälle aus dem Alter bei Diagnosestellung plus der mittleren Überlebenszeit bei tumorbedingtem Tod. Beim Vergleich verschiedener Tumoren zeigt sich dieser Zusammenhang, wenn die Ursachen für Krebserkrankungen und konkurrierende Todesursachen unabhängig sind (z.b. Brust und Darm vs. Kopf/Hals und Lunge). Der Index aus Mortalität und Inzidenz (Mortalitäts-Inzidenz-Index, MI-Index) ist eine Kenngröße zur Beurteilung der Datenqualität. Für prognostisch ungünstige Erkrankungen ergeben sich vergleichbare Werte für alle Altersklassen, weil Zähler und Nenner weitgehend dieselben Fälle betreffen. Bei prognostisch günstigen Tumoren, steigender und fallender Inzidenz und altersspezifischen Prognoseunterschieden kann der Index stärker variieren. Zusätzlich sind die Konfidenzintervalle bei kleinen Fallzahlen zu beachten. Die hier angedeutete Problematik unterstreicht die Bedeutung des relativen Überlebens zur Bewertung der Langzeitergebnisse. Als Maßzahlen für die Belastung durch eine Krankheit lassen sich u.a. die Anzahl von potenziell verlorenen Lebensjahren einer Kohorte (PYLL, potential years of life lost, standardisiert je der Population oder nach Europastandard) und der durchschnittliche Verlust an Lebensjahren pro Individuum (AYLL, average years of life lost) durch vorzeitigen Tod berechnen. Je nach Zielrichtung (Gesundheitsökonomie, Prävention, Versorgungsforschung) existieren unterschiedliche Methoden zur Generierung dieser Maßzahlen. In der vorliegenden Auswertung ist entsprechend den Vorgaben der OECD und der WHO als Limit für einen vorzeitigen Tod das Lebensalter von 70 Jahren definiert, wie durch die Abkürzungen PYLL-70 bzw. AYLL-70 verdeutlicht.
28 ANMERKUNGEN ICD-10 C61: Prostatakarzinom 28/29 Abkürzungen GEKID Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e.v. SEER Surveillance, Epidemiology, and End Results (USA) TRM Tumorregister München AYLL-70 Pro Person verlorene Lebensjahre bis zum 70. Lebensjahr für davor Verstorbene BRD-S BRD-Standard DCO Diagnose nur aus Todesbescheinigung bekannt (death certificate only) EAR Zusätzliches absolutes Risiko (excess absolute risk) = Vermehrte Anzahl von Krebsfällen (O- E) pro Beobachtungsjahre ES Europastandard (alt) LCL Untere Konfidenzgrenze (lower confidence limit) MI-Index Verhältnis Mortalität zu Inzidenz PYLL-70 Verlorene Lebensjahre bis zum 70. Lebensjahr für davor Verstorbene SIR Standardisierte Inzidenzratio (standardized incidence ratio) SMR Standardisierte Mortalitätsratio (standardized mortality ratio) UCL Obere Konfidenzgrenze (upper confidence limit) WS Weltstandard Empfohlene Zitierweise Tumorregister München. ICD-10 C61: Prostatakarzinom - Inzidenz und Mortalität [Internet] [aktualisiert ]. Abrufbar von: G-ICD-10-C61- Prostatakarzinom-Inzidenz-und-Mortalitaet.pdf Autorenrechte Der Zugang zu den vom Tumorregister München im offenen Internet bereitgestellten Inhalten ist weltweit verfügbar und kostenfrei. Die Dokumente dürfen unter Benennung der Urheberschaft frei heruntergeladen, genutzt, kopiert, gedruckt oder verteilt werden. Haftungsausschluss Das Tumorregister München übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der im Internet bereitgestellten Inhalte.
29 INDEX ICD-10 C61: Prostatakarzinom 29/29 Abb./Tab. Index der Abbildungen und Tabellen Seite 1 Alle Patienten mit DCO-Anteil, Mehrfachmalignomen, Verstorbenen, Follow-up- Qualität nach Diagnosejahr 2 Inzidenz nach Diagnosejahr 4 3 Kenngrößen der Altersverteilung nach Diagnosejahr 5 4 Altersverteilung nach 5 Jahres-Altersklassen 6 5 Altersspezifische Inzidenz, DCO-Anteil, Anteil an allen malignen Tumoren 7 6 Altersverteilung und altersspezifische Inzidenz (Grafik) 8 6a Altersspezifische Inzidenz international (Grafik) 9 7 Kumulierte Follow-up-Jahre (Grafik) 10 8 Standardisierte Inzidenzratio von Mehrfachtumoren 11 9a Kartierung Inzidenz (WS) nach Landkreisen (Grafik) 12 9b Standardisierte Inzidenzratio (SIR) nach Landkreisen (Grafik) 13 10a Mortalität nach Inzidenz-Kohorten 14 10b Inzidenz und Mortalität nach Jahrgängen 15 10c Tumorbedingt Verstorbene, mit Todesbescheinigung Sterbealter Mediane Mortalität nach Sterbejahr Altersverteilung nach 5 Jahres-Altersklassen Altersspezifische Mortalität Mehrfachtumoren bei Verstorbenen Altersspezifische Mortalität (Erstmalignome) Altersspezifische Mortalität (Einfachmalignome) Altersverteilung und altersspezifische Mortalität (Grafik) 24 19a Kartierung Mortalität (WS) nach Landkreisen (Grafik) 25 19b Standardisierte Mortalitätsratio (SMR) nach Landkreisen (Grafik) 26 3
Fälle nach Diagnosejahren, Anteil von DCO, weiteren Malignomen, Verstorbenen und gutem Follow-up (GESAMT) (einschl. DCO)
Tumorregister München Survival Auswahlmatrix Homepage English ICD-10 C91.1: Chron. lymphat. Leukämie Inzidenz und Mortalität Diagnosejahr 1998-2015 Patienten 3 336 Erkrankungen 3 341 Erstellungsdatum 17.08.2017
Fälle mit invasivem Tumor nach Diagnosejahren, Anteil von DCO, weiteren Malignomen, Verstorbenen und gutem Follow-up (GESAMT) (einschl.
Tumorregister München Survival Auswahlmatrix Homepage English ICD-10 C67: Blasenkarzinom Inzidenz und Mortalität Diagnosejahr 1998-2015 Patienten 9 878 Erkrankungen 9 884 Erstellungsdatum 01.02.2018 Exportdatum
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Tumorregister München Überleben Auswahlmatrix Homepage English Tumorregister München am Tumorzentrum München Marchioninistr. 15 81377 München Deutschland http://www.tumorregister-muenchen.de Tumorstatistik:
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Tumorregister München Überleben Auswahlmatrix Homepage English Tumorregister München am Tumorzentrum München Marchioninistr. 15 81377 München Deutschland http://www.tumorregister-muenchen.de Tumorstatistik:
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Tumorregister München Inzidenz und Mortalität Auswahlmatrix Homepage English ICD- C5: Mammakarzinom (Männer) Survival Diagnosejahr 1988-1997 1998-14 Patienten 59 425 Erkrankungen 59 429 Fälle in Auswertung
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Tumorregister München Basisstatistiken Auswahlmatrix Homepage English Tumorregister München am Tumorzentrum München Marchioninistr. 15 81377 München Deutschland http://www.tumorregister-muenchen.de Tumorstatistik:
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Tumorregister München Inzidenz und Mortalität Auswahlmatrix Homepage English icd-1 C91.1: Chron. lymphat. Leukämie Survival Diagnosejahr 1988-1997 1998-14 Patienten 489 3 196 Erkrankungen 489 3 Fälle in
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Tumorregister München Inzidenz und Mortalität Auswahlmatrix Homepage English ICD- C61: Prostatakarzinom Survival Diagnosejahr 1988-1997 1998-14 Patienten 7 41 46 855 Erkrankungen 7 41 46 856 Fälle in Auswertung
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Tumorregister München Inzidenz und Mortalität Auswahlmatrix Homepage English ICD- C61: Prostatakarzinom Survival Diagnosejahr 1988-1997 1998-214 Patienten 7 399 46 513 Erkrankungen 7 399 46 514 Fälle in
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ALLGEMEIN ICD- C21: Analkarzinom 2/16 ICD- C21: Bösartige Neubildung des Anus und des Analkanals Diagnosezeitraum % Relatives Überleben N=1334
Tumorregister München Inzidenz und Mortalität Auswahlmatrix Homepage English ICD- C21: Analkarzinom Survival Diagnosejahr 1988-1997 1998-15 Patienten 241 1 422 Erkrankungen 241 1 422 Fälle in Auswertung
