Zusammenarbeit mit ArbeitgeberInnen bei/nach Abschluss des Arbeitsverhältnisses. BAG UB Fachforum in Bad Honnef am

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1 Zusammenarbeit mit ArbeitgeberInnen bei/nach Abschluss des Arbeitsverhältnisses BAG UB Fachforum in Bad Honnef am Referent: Thomas Kersting LWL-Integrationsamt Westfalen

2 Agenda Wie erfolgt die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern? Antragsverfahren der Integrationsämter Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten > kurze Darstellung des regionalen Arbeitsmarktprogrammes aktion5 Kontakt zu den Arbeitgebern nach Abschluss des Vertrages

3 Antragsverfahren der Integrationsämter 1. Teilnehmer/in InbeQ: frühzeitige Antragstellung auf Berufsbegleitung unter Nutzung der Antragsformulare beim zuständigen Integrationsamt (i.d.r. über InbeQ- Träger) 2. Integrationsamt: prüft, ob Schwerbehinderten-Status oder Gleichstellung vorliegt (nach 2 Abs. 2 bzw. 3 SGB IX) LVR: beauftragt regionalen Integrationsfachdienst (IFD) mit der Überprüfung des Unterstützungsbedarfs und der Beratung des Arbeitgebers zu weiteren Leistungen des es

4 Antragsverfahren der Integrationsämter 3. Integrationsamt: Fallkonferenz/Planungsgespräch im Betrieb Entscheidung über Bedarf an Berufsbegleitung ( 102 SGB IX oder 38a SGB IX) und ggf. weitere Teilhabeleistungen 4. Integrationsamt: Bescheid an Antragsteller/in Beauftragung des Leistungserbringers der Berufsbegleitung (Berufsbegleitung nach 38a Abs. 3 SGB IX: Wunsch- und Wahlrecht) LVR: Fallpauschale (bei InbeQ-Träger) LWL: Vergütung nach Fachleistungsstunden (bei InbeQ-Träger)

5 Teilnehmer/innen an der Fallkonferenz ggf. Arbeitsagentur behinderte/r Arbeitnehmer/in Integrationsamt Arbeitgeber, ggf. weitere Vorgesetzte Fachkraft IFD Fachkraft Phase 1 InbeQ

6 Erfahrungen der Integrationsämter: Planungsgespräch vor Ort notwendig, um die Arbeitgeber individuell zu beraten bisher unzureichendes Übergangsmanagement der Leistungsträger erschwert einen nahtlosen Übergang > kaum Anwendung des Teilhabeplans > kein offizielles Planungsgespräch > Arbeitgeber können daher oftmals erst nach Vertragsabschluss beraten werden Landschaftsverbände, Regionaldirektion und das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW arbeiten an einer Verbesserung IFD/Integrationsamt berät die Arbeitgeber über die möglichen Förder- und Unterstützungsleistungen

7 Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten Erörterung des Unterstützungsbedarfs zur Stabilisierung des Arbeitsverhältnisses im Rahmen des Planungsgespräches/der Fallkonferenz Beratung zu Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben und Erörterung der im Einzelfall zusätzlich erforderlichen Fördermaßnahmen, z.b. > Personelle Unterstützung > Minderleistungsausgleich > Arbeitsplatzanpassung > Job-Coaching > regionale Sonderprogramme, wie z.b. aktion5

8 regionales Arbeitsmarktprogramm aktion5 Förderung von schwerbehinderten Menschen zur Integration auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ( Einzelne Förderleistungen: > Einstellungsprämien für Beschäftigungsverhältnisse > Ausbildungsprämien für betriebliche Ausbildungsverhältnisse > Laufende Leistungen für den Übergang aus der WfbM oder für die WfbM- Vermeidung > Individuelle Vorbereitungs- und Integrationsbudgets Leistungen von aktion5 sind mit anderen Förderleistungen kombinierbar

9 Kontakt zu Arbeitgeber während der Berufsbegleitung IFD/InbeQ-Träger steht mit den jeweiligen Arbeitgebern in Kontakt und informiert das Integrationsamt bei Bedarf Arbeitgeber kontaktieren das Integrationsamt direkt bei Problemen und bei zusätzlichem Unterstützungsbedarf Im Rahmen der Dokumentation der Berufsbegleitung in Form eines Berichtswesens sind die Arbeitgeber anzuhören LWL: Die durchgeführten Betreuungseinheiten sind durch die Arbeitgeber zu quittieren Fehlentwicklungen können direkt vom Integrationsamt erkannt werden Bei Verlängerungsanträgen werden die Einschätzungen der Arbeitgeber zum bisherigen Verlauf eingeholt

10 Ihre Ansprechpartner/innen für die Unterstützte Beschäftigung: LVR Frau Hesse (Antragsbearbeitung) Abt. Begleitende Hilfen / Kündigungsschutz Tel.: 0221/ Mail: LWL Herr Kersting LWL-Integrationsamt Westfalen Tel.: 0251/ Fax: 0251/ Mail: Frau Borchers Abt. Integrationsbegleitung / Integrationsprojekte Tel.: 0221/ Mail: Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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