Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur. Allgemein bildende Schulen Alle Schularten. Stuttgart 2012 NL 04. Landesinstitut für Schulentwicklung

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1 Landesinstitut für Schulentwicklung Allgemein bildende Schulen Alle Schularten Landesinstitut für Schulentwicklung Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Qualitätsentwicklung und Evaluation Schulentwicklung und empirische Bildungsforschung Stuttgart 2012 NL 04 Bildungspläne

2 Redaktionelle Bearbeitung Redaktion Autoren Dr. Claudia Hartmann-Kurz, LS Stuttgart Thorsten Stege, LS Stuttgart Dr. Claudia Hartmann-Kurz, LS Stuttgart Andreas von Scholz, LS Stuttgart Thorsten Stege, LS Stuttgart Rainer Eisenkolb, Angelika Hake, Rebecca Heitz, Carolin Kind, Christian Wein, Hebelschule Schliengen, Grund- und Werkrealschule Rainer Günter, SSA Konstanz Layout Joachim Böhringer, LS Stuttgart Thorsten Stege, LS Stuttgart Impressum Herausgeber Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) Heilbronner Straße 172, Stuttgart Fon Internet Druck und Vertrieb Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) Heilbronner Straße 172, Stuttgart Fax Fon Dieses Heft finden Sie auch zum Download unter Urheberrecht Inhalte dieses Heftes dürfen für unterrichtliche Zwecke in den Schulen und Hochschulen des Landes Baden-Württemberg vervielfältigt werden. Jede darüber hinausgehende fotomechanische oder anderweitig technisch mögliche Reproduktion ist nur mit Genehmigung des Herausgebers möglich. Soweit die vorliegende Publikation Nachdrucke enthält, wurden dafür nach bestem Wissen und Gewissen Lizenzen eingeholt. Die Urheberrechte der Copyrightinhaber werden ausdrücklich anerkannt. Sollten dennoch in einzelnen Fällen Urheberrechte nicht berücksichtigt worden sein, wenden Sie sich bitte an den Herausgeber. Bei weiteren Vervielfältigungen müssen die Rechte der Urheber beachtet bzw. deren Genehmigung eingeholt werden. Landesinstitut für Schulentwicklung, Stuttgart 2012

3 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Beobachten Beschreiben Begleiten Bewerten

4 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur

5 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Inhaltsverzeichnis 1 Dem Lernen auf der Spur Dem Lernen auf der Spur: Bildung gestern und heute Dem Lernen auf der Spur: Veränderung der Lernkultur Der Kompetenzbegriff als Leitlinie einer veränderten Lernkultur Kompetenz: Versuch einer begrifflichen Annäherung Der Kompetenzbegriff der nationalen Bildungsstandards Kompetenzbereiche in der Schule Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Kompetenzraster als Kompass in der Lernlandschaft Von kollektiven zu individuellen Verbindlichkeiten Das Eingangstor zum selbst gesteuerten Lernen: Schätzen. Sie sich selbst ein: Exkurs: Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen. für Sprachen (GER)...12 Europäische Kompetenzstufen Raster zur Selbstbeurteilung Die Grundkonstruktion des Kompasses Kompetenzraster Lernerfolgslisten als Wegweiser Lernjobs zur Gestaltung des individuellen Lernweges Lernagenda mit Wochenplan zur Organisation und Dokumentation. des individuellen Lernweges Arbeiten in Lernlandschaften mit Kompetenzrastern, Lernerfolgslisten und Lernjobs Das individuelle Kompetenzprofil als Lernspur in der Lernlandschaft Lebens- und Lernort Schule: Dem Lernen Zeit geben Die Lehrkraft als Coach Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur:. Zehn Schritte zum individuellen Lernerfolg Kompetenzraster als Arbeits-, Selbststeuerungsund Bewertungsinstrument Kompetenzraster konkret Auszüge aus Modellen in der schulischen Anwendung und Erprobung Lernlandschaft Grundschule Kompetenzraster Deutsch, Bildungsstandard Lernbeschreibung mit Lernnachweis Kompetenzraster Mathematik, Bildungsstandard Lernbeschreibung mit Lernnachweis Lernlandschaften weiterführende Schulen Kompetenzraster Deutsch, Bildungsstandard 6 (LF 1-6) Lernerfolgsliste Deutsch, LF Beispiele für Lernjobs Deutsch LF 4, Sp 1, Gespräche führen Kompetenzraster Mathematik, Bildungsstandard Kompetenzraster Mathematik BS 6 mit Teilkompetenzen Lernerfolgsliste Mathematik LF Lernjob LF 3, Zahl 1, Teilkompetenz 1 (M Zahl I-LF3-1) Kompetenzraster Mathematik, Bildungsstandard Kompetenzraster Mathematik BS 9 mit Teilkompetenzen Lernjobs LF 8 Funktionaler Zusammenhang II, Zahl 1 Teilkompetenz 1 (MLF8_FZ-II_1_L1c) Literatur...75

6 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur

7 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 1 Dem Lernen auf der Spur Die Jäger der Frühzeit mussten in der Lage sein, Spuren zu deuten. Spuren führten zur Beute. Oder sie rieten zur Flucht. Wer Spuren lesen konnte, mehrte seine Chancen auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen. Daran hat sich eigentlich nichts geändert. Denn der Idee, einer Spur zu folgen, darin liegen die etymologischen Wurzeln des Lernens. Es war sinnvoll, Spuren lesen zu können. Wenn man es gelernt hatte. So gesehen ist menschliches Leben geleitet von der Suche nach Sinn. Und tatsächlich: Menschen tun ausschließlich das, was für sie Sinn macht. Und wenn es sich lohnt, auswendig zu lernen, dann wird eben auswendig gelernt. Zum Zweck der Wiedergabe bei Präsentationen oder Prüfungen. Aber eigentlich ginge es darum, einer Spur zu folgen. Zu verstehen! Verstehen heißt: Informationen Spuren eben umzuwandeln in Sinn und Bedeutung. Verstehend Lernende kopieren also nicht. Sie kapieren. Es wird nicht gelernt, was gelehrt wird. Wissen kann nicht vermittelt werden. Schulische oder andere Inhalte lassen sich nicht von einem Menschen auf den anderen übertragen. Lernen ist ein (individueller) Konstruktionsprozess. Wer versteht, gestaltet aktiv (Müller 2006, S. 12). Sinn entwickelt sich aus der Möglichkeit, sich selbstwirksam zu erleben Lernen ist darauf ausgerichtet, etwas zu gestalten. Dieses Etwas bezieht sich im schulischen Kontext zunächst auf Wissen, aber auch darauf, Fähigkeiten und Fertigkeiten, sog. Kompetenzen, zu entwickeln. Den Bildungsplänen 2004 zufolge sollen Lernende aktiv über ein vielfältiges Methoden- und Strategierepertoire verfügen. Die Aktivitäten in unterrichtlichen Arrangements führen immer auch zu Haltungen und Einstellungen, wie beispielsweise Motivation, Volition und Verantwortungsbewusstsein für eigene Lernprozesse. Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen kompetenzorientierter, individueller Lernarrangements als lernende Subjekte agieren, übernehmen in weitaus stärkerem Maße Verantwortung für ihre individuellen Lernprozesse. In der Basishandreichung NL 01 Lernen im Fokus der Kompetenzorientierung. Individuelles Fördern durch Beobachten, Beschreiben, Bewerten und Begleiten wird ausdrücklich betont: Individuelle Förderkonzepte gelingen nur, wenn Schülerinnen und Schüler befähigt werden, ihre Lernprozesse selbst zu steuern und zu verantworten (2009, S. 19). Dies kann aber nur gelingen, wenn Schülerinnen und Schüler zu Spurenlesern werden, wenn sie Auskunft geben können über ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten, wenn sie wissen, was sie bereits können, aber auch was sie noch lernen könnten. Ein zentrales Instrument, erfolgreiche Lernprozesse zu bewerten und die Selbststeuerungsfähigkeit von Schülerinnen und Schülern zu unterstützen, stellt die Arbeit mit Kompetenzrastern dar. Volition = Umsetzung der intrinsischen Motivation in konkrete Handlungsschritte Lernende müssen zu Spurenlesern werden 1.1 Dem Lernen auf der Spur: Bildung gestern und heute Betrachtet man die aktuelle Bildungsdiskussion, so wird deutlich, dass Bildung zunehmend im Zusammenhang mit Effektivitäts- und Effizienzerwägungen steht, deren leitende Fragestellung lautet: Wie effizient und effektiv ist das in Lernprozessen erworbene Wissen? Nicht erst seit den großen internationalen Leistungsvergleichstudien wie TIMSS (Baumert et al. 2000) und PISA (Deutsches PISA-Konsortium 2001ff.) 1

8 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Shift from teaching to learning wird die Güte von Lernprozessen daran gemessen, in welchem Maße die Problemlösekompetenz, die ein Lernender im Laufe seiner Bildungskarriere entwickelt, ausgebildet ist. Ziel von Bildung ist gleichsam die Gewährleistung, dass gänzlich unterschiedliche Problemstellungen möglichst effizient und effektiv gelöst werden können. Damit verschiebt sich der Fokus von Bildung im Humboldtschen Sinne von der individuellen intellektuellen Entwicklung zu den jeweiligen Kontexten, in denen eine Person kompetent agieren können sollte. Der jeweilige Kontext schafft einen neuen Bezugsrahmen: Die Outputorientierung von Lernprozessen steht von nun an im Zentrum des Bildungsbegriffs. Der dargestellte Perspektivwechsel verlangt eine grundlegend veränderte Lernkultur. Welbers (2007, S. 169ff.) verweist in diesem Zusammenhang auf einen sog. shift from teaching to learning. Zentral im Rahmen dieses Konzeptes ist ein Lernverständnis, im Rahmen dessen Lernumgebungen und Erfahrungen bereitgestellt werden, die Lernende dazu bringen, Wissen selbsttätig zu entdecken und zu konstruieren (Barr/Tagg 1995, S. 15). 1.2 Dem Lernen auf der Spur: Veränderung der Lernkultur Das Schema verdeutlicht auf der Grundlage des Modells der Themenzentrierten Interaktion (TZI) nach Cohn (1993) die zentralen Neuerungen einer veränderten Lernkultur im Sinne eines individuellen Förderkonzeptes. Erwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen Pädagogische Diagnostik Pädagogische Diagnostik Schüler als Experten für ihr Lernen Individuelles Arbeiten Pädagogische Diagnostik Lebensund Lernort Schule Die zentralen Neuerungen einer veränderten Lernkultur Individueller Kompetenzerwerb 2

9 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Ausgangspunkt ist der Faktor ES, der den Inhalt bzw. die Aufgabe, die es zu bewältigen gilt, beschreibt. Im Rahmen einer veränderten Lernkultur beschreibt das ES den individuellen Kompetenzerwerb fachlicher und überfachlicher Kompetenzen des Lernenden im Sinne eines erweiterten Kompetenzbegriffs bzw. das individuelle Fördern des Lernbegleiters. Der Faktor ES bildet mit den Faktoren ICH und WIR, eingebettet in den GLOBE als das organisatorische, physikalische, strukturelle, soziale, politische, ökologische, kulturelle engere und weitere Umfeld das Vierfaktorenmodell der TZI ab. Der Faktor ICH steht für den Lernenden, dessen originäre Aufgabe darin besteht, zum Experten für sein individuelles Lernen zu werden. Der Faktor WIR kennzeichnet den Lebens- und Lernort Schule. Indikatoren hierfür sind beispielsweise die Implementierung einer Kooperationskultur, Lernpartnerschaften, gemeinsam getragene Zielvorstellungen, ein pädagogisches Leitbild, Stärkenorientierung und Fehlerkultur und damit verbunden die Wahrnehmung von Schule als lernende Organisation. Schule hat nunmehr die Aufgabe, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln, die sich im Alltag bewähren. Damit entstehen ganz neue und nicht zu unterschätzende Herausforderungen: In einer komplexen Gesellschaft, deren wichtigste Ressource, nämlich das Wissen, einem ständigen Wandel unterliegt, ist es schwierig, Lerninhalte so festzulegen, dass der Output den gesetzten Ansprüchen an Effektivität und Praxisrelevanz gerecht wird. Nach Welbers (2007, S. 169ff.) wird die Gestaltung von Inputs, in Form von Curricula, dahingehend immer komplexer, dass sich dann tatsächlich auch die gewünschten Learning Outcomes ergeben. Im Mittelpunkt dieses Konzeptes steht ein Lernverständnis, im Rahmen dessen Lernumgebungen und Erfahrungen bereitgestellt werden, die Lernende dazu bringen, Wissen selbsttätig zu entdecken und zu konstruieren (Barr/Tagg 1995, S. 15) und somit Experten für ihr Lernen zu werden, anstatt über Instruktion zu vermitteln. Hier gilt es, das Selbstverständnis von Schule zu überprüfen: Schule muss sich als Lernende Organisation wahrnehmen, die in der Lage ist, sich ständig wechselnden Kontextbedingungen anzupassen und Lernumgebungen und -inhalte dementsprechend zu gestalten. Jenert (2008, S. 22f.) stellt im Zusammenhang mit kompetenzorientiertem Lernen im Studium die berechtigte Frage Reicht Outputorientierung allein für einen Wandel der Lernkultur? und kommt zu dem Schluss, dass das Schlagwort zwar einen konzeptionellen Wandel einleite, es aber noch nichts darüber aussage, ob und wie sich dies in der Gestaltung des Lehrens und Lernens auf der Mikroebene niederschlage. Was bedeutet Outputorientierung im Rahmen einer veränderten Lernkultur für den Unterricht an unseren Schulen? Hier verweist das Modell auf die 4B-Förderspirale. Die Förderspirale zeigt die zentralen Handlungsfelder des individuellen Kompetenzerwerbs im Unterricht, Beobachten, Beschreiben, Bewerten und Begleiten und ihre inhaltliche Verzahnung. In der Abbildung steht die Förderspirale für zwei weitere zentrale Innovationen unterrichtlichen Handelns im Sinne des individuellen Förderns: Zum einen für die pädagogische Diagnostik, die die ersten drei Handlungsfelder Beobachten, Beschreiben und Bewerten umschließt und zum Zweiten für das Handlungsfeld des Begleitens, des Coachings, das durch individualisiertes Lernen auf der Basis von gemeinsam vereinbarten Förderplänen gekennzeichnet ist. Damit beschreibt die Abbildung mit ihren zentralen Neuerungen letztlich eine veränderte Lernkultur, im Zuge derer nicht nur das Rollenverhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden sondern auch die eingesetzten didaktischen Methoden einem grundlegenden Wandel unterliegen. Themenzentrierte Interaktion (TZI) nach R. Cohn: ICH: Person WIR: Interaktion ES: Inhalt GLOBE: Umfeld Reicht Outputorientierung allein für einen Wandel der Lernkultur? Die 4B-Förderspirale 3

10 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 1.3 Der Kompetenzbegriff als Leitlinie einer veränderten Lernkultur Traditionelle Lehrformen erfahren eine Ergänzung durch Formen des individuellen Forderns und Förderns Den zentralen Aspekt zur Kennzeichnung einer veränderten Lernkultur bildet also die Tatsache, dass es nicht nur um die Veränderung einer Methode oder eines inhaltlichen Aspektes geht, sondern vielmehr um eine grundsätzliche Veränderung der Perspektive auf und von Unterricht in der Schule. Der Perspektivwechsel besteht darin, dass der Fokus weniger auf das Lehren als vielmehr auf das Planen von Lernprozessen gerichtet ist. Mit dem Schritt vom Lehren zum Lernen verbindet sich die Vorstellung von einem Lernenden, der Wissen selbsttätig erarbeitet und sich als aktiver Teil in das schulische Umfeld einbringt. Damit verändern sich zwangsläufig die Anforderungen an die Lehrkräfte: Traditionelle Lehrformen erfahren eine Ergänzung durch Formen des individuellen Forderns und Förderns. Lehrkräfte planen und organisieren das Lernarrangement und begleiten individuelle Lernprozesse. Das bedeutet nicht, dass die bisherigen Kernbereiche vernachlässigt werden sollen: Nach wie vor sind - inhaltliche und mediale Angebote zum Kompetenzerwerb auszuwählen - Lernende anzuleiten und zu beraten, insbesondere dann, wenn sie noch nicht über Expertenwissen im Hinblick auf ihre individuellen Lernprozesse verfügen. Für den Erfolg der individuellen Lernprozesse wird von entscheidender Bedeutung sein, was der Einzelne am Ende gelernt hat, genauer formuliert: Welche Kompetenzen er am Ende erworben hat Kompetenz: Versuch einer begrifflichen Annäherung Kompetenz als Gegenmodell zum inhaltlich geschlossenen, fachbezogenen Konzept der Qualifikation Um sich dem Kompetenzbegriff anzunähern, soll an dieser Stelle, unter Vernachlässigung zahlreicher anderer Theorietraditionen, die Entwicklung des Kompetenzbegriffs in der Berufsbildung skizziert werden (vgl. hierzu Jenert 2008, S. 24ff., Sauer 2002, Arnold & Schüssler 2001). In der deutschen Berufsbildungsforschung wird Kompetenz allgemein als Gegenmodell zum inhaltlich geschlossenen, fachbezogenen Konzept der Qualifikation verstanden. Der Begriff der Schlüsselqualifikation als Vorläufer des Kompetenzbegriffs, der schon in den 70er Jahren erstmals eingeführt wurde, markierte bereits erste Schritte in Richtung qualitativ neuer Anforderungen an das Wissen und Können der Menschen, der mit dem Begriff der (mehr oder weniger nur fachlichen) Qualifikation allein nicht mehr abgedeckt werden konnte (Bernien 1997, S. 26 in Jenert 2008, S. 25). Die klassische Aus- und Weiterbildung nach dem Qualifikationskonzept zielt auf die Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten, mit deren Hilfe bestimmte, fachlich umgrenzte Tätigkeiten bewältigt werden. Qualifizierende Maßnahmen setzen eine genaue Vorstellung von den zu erwartenden Problem- und Aufgabenstellungen voraus, um passende Lerninhalte in Form von Curricula bereitzustellen. Qualifikation ist demzufolge stark lehr- oder instruktionszentriert. Kompetenz hingegen bezieht sich nicht auf ein klar abgegrenztes Tätigkeitsfeld, sondern auf individuelle Potenziale, auf die eine Person in verschiedenen Anforderungssituationen zurückgreifen kann. Arnold und Schüssler (2001, S. 54f.) haben vier zentrale Aspekte identifiziert, in denen sich der Kompetenz- vom Qualifikationsbegriff unterscheidet (vgl. hierzu auch Jenert 2008, S. 26f.): 1. Subjektorientierung 2. Ganzheitlichkeit 3. Selbstorganisation 4. Entgrenzung. 4

11 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Zu 1: Subjektorientierung Unter Subjektorientierung ist der Umstand zu verstehen, dass kompetentes Handeln im Gegensatz zu qualifiziertem Handeln nicht an eine bestimmte Situation oder Tätigkeit gekoppelt ist, sondern als Handlungsdisposition verstanden wird. Kompetenz ist gleichsam eine übergeordnete Voraussetzung, um in einer Vielzahl von Situationen angemessen handeln zu können. Damit gelten Kompetenzen als subjektbezogene Kategorie (ebd.), die eine Person auszeichnet und über die sie in differenten Kontexten verfügen kann. Zu 2: Ganzheitlichkeit Als Folge ihrer Subjektbezogenheit umfassen Kompetenzen nach Weinert (2001) nicht nur kognitive, sondern auch emotional-motivationale, volitionale und soziale Aspekte. Während eine Qualifikation sich auf beobachtbares Handeln und objektiv erfassbare Leistungen beschränkt, beinhaltet Kompetenz alle psychischen und physischen Handlungspotenziale eines Individuums. Diese Sichtweise bindet den Kompetenzbegriff an die Persönlichkeit eines Menschen und verlangt dementsprechend diskursive, selbstorganisatorische und identitätsstützende Lernmethoden (Baitsch 1996, zit. nach Arnold & Schüssler 2001, S. 55) anstatt instruktionaler Bildung. Zu 3: Selbstorganisation Während qualifizierende Maßnahmen immer von außen angeleitet sind und auf der Instruktion von Wissensbeständen basieren, beinhaltet Kompetenz die Fähigkeit, das eigene Handeln selbst zu koordinieren und notwendiges Wissen eigenständig zu erwerben. Kompetenz bezieht sich also nicht nur auf vorhandene Handlungsdispositionen, sondern auch darauf, Handlungsmöglichkeiten im Bedarfsfall selbsttätig zu erweitern. Erpenbeck (2006, S. 8) bezeichnet Kompetenz daher ganz allgemein als Selbstorganisationsdispositionen, die notwendig seien, um sich in unsicheren Situationen zurechtzufinden. Zu 4: Entgrenzung Qualifikation bezeichnet individuelle Lernprozesse, die in einem institutionalisierten Rahmen ablaufen. Dieses stark formalisierte Lernen vernachlässige jedoch die zunehmende Entgrenzung des Erwachsenenlernens (Arnold & Schüssler 2001, S. 56), die sich in dreifacher Hinsicht abzeichne: (1) Eine Bildung im Sinne von Wissensvermittlung reicht in aktuellen Arbeitskontexten häufig nicht aus, um anfallende Probleme effizient zu lösen und anstehende Entscheidungen zu treffen. Neben dem fachlichen Wissen rücken Anforderungen wie Entscheidungs- und Problemlösefähigkeit ins Zentrum von Lernprozessen. (2) Die zunehmende Komplexität und Wissensintensität bedingt Lernprozesse, die nicht mehr nur auf individueller, sondern auf sozialer und organisationaler Ebene stattfinden. Kompetentes Handeln erfordert daher, sich selbst in Beziehung zu seiner soziokulturellen Umwelt wahrzunehmen und sich als Teil größerer Lerneinheiten zu verstehen. (3) Eine wachsende Dynamik von Wissens- und Problemlöseprozessen erfordert beständiges Lernen im Alltag. Der Kompetenzbegriff setzt hier an und berücksichtigt auch Lernprozesse und -fähigkeiten außerhalb formaler Bildungskontexte (ebd., S. 56f.). Damit wird deutlich, dass sich die Begriffsentwicklung von der Qualifikation über Schlüsselqualifikationen zur Kompetenz, als eine Reaktion auf sich verändernde Rahmenbedingungen manifestiert (vgl. Sauer 2004). Weinert, F. E. (2001): Concept of Competence. A conceptual Clarification Kompetenz = Selbstorganisationsdisposition Entscheidungs- und Problemlösungsfähigkeit rückt ins Zentrum von Lernprozessen 5

12 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Der Kompetenzbegriff der nationalen Bildungsstandards Kompetenz ist nach diesem Verständnis eine Disposition, die Personen befähigt, bestimmte Arten von Problemen erfolgreich zu lösen Kompetenzbegriff der Handreichung Europäischer Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (EQR) Es wird zwischen fachlichen und überfachlichen Kompetenzen unterschieden Den nationalen Bildungsstandards wurde der Kompetenzbegriff von Weinert zugrunde gelegt, der Kompetenzen explizit definiert als die bei Individuen verfügbaren oder durch sie erlernbaren kognitiven Fähigkeiten und Fertigkeiten, um bestimmte Probleme zu lösen, sowie die damit verbundenen motivationalen, volitionalen und sozialen Bereitschaften und Fähigkeiten, um die Problemlösungen in variablen Situationen erfolgreich und verantwortungsvoll nutzen zu können (Weinert 2001, S. 27f.). Kompetenz ist nach diesem Verständnis eine Disposition, die Personen befähigt, bestimmte Arten von Problemen erfolgreich zu lösen. In Anlehnung an den Kompetenzbegriff von Lersch (2007, S. 36) werden Kompetenzen in der vorliegenden Handreichung als erlernbare, kognitiv verankerte Fähigkeiten und Fertigkeiten verstanden, die eine erfolgreiche Bewältigung bestimmter Anforderungssituationen ermöglichen. Der Begriff umfasst auch Interessen, Motivationen, Werthaltungen sowie soziale Bereitschaft. Kompetenzen sind demnach kognitive Dispositionen für erfolgreiche und verantwortliche Denkoperationen oder Handlungen. Kompetenzen sind also nicht nur erlernbare, kognitiv verankerte Fähigkeiten und Fertigkeiten, sondern auch Bereitschaften zum Lernen und Handeln. Das Europäische Parlament und der Rat präzisieren in ihrer Empfehlung vom 23. April 2008 zur Einrichtung eines Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen die Begriffe (vgl. 2008, C 111/4). Lernergebnisse werden als Kenntnisse, Fertigkeiten und Kompetenzen definiert: Kenntnisse sind das Ergebnis der Verarbeitung von Information durch Lernen. Kenntnisse bezeichnen die Gesamtheit der Fakten, Grundsätze, Theorien und Praxis in einem Arbeits- oder Lernbereich. Im Europäischen Qualifikationsrahmen werden Kenntnisse als Theorie- und/oder Faktenwissen beschrieben. Fertigkeiten beschreiben die Fähigkeit, Kenntnisse anzuwenden und Knowhow einzusetzen, um Aufgaben auszuführen und Probleme zu lösen. Der Europäische Qualifikationsrahmen unterscheidet kognitive Fertigkeiten (logisches, intuitives und kreatives Denken) und praktische Fertigkeiten (Geschicklichkeit und Verwendung von Methoden, Materialien, Werkzeugen und Instrumenten). Kompetenz nun ist die nachgewiesene Fähigkeit, Kenntnisse, Fertigkeiten sowie persönliche, soziale und methodische Fähigkeiten in Arbeits- und Lernsituationen und für die berufliche und/oder persönliche Entwicklung zu nutzen. Der Europäische Qualifikationsrahmen beschreibt Kompetenz im Sinne der Übernahme von Verantwortung und Selbstständigkeit. Im Allgemeinen wird unterschieden zwischen fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Während man unter Fachkompetenz die Befähigung und Bereitschaft versteht, Aufgaben und Probleme mit Hilfe fachlicher Kenntnisse und Fertigkeiten zielorientiert, sachgerecht und selbstständig zu bewältigen sowie das Ergebnis zu beurteilen, gelten Selbst- bzw. Personalkompetenz, Methodenkompetenz, soziale bzw. kommunikative Kompetenz als sog. überfachliche Kompetenzen. Diese werden in der Schule in der Regel im Kontext fachlicher Lehr- und Lernprozesse erworben Kompetenzbereiche in der Schule Jedes Schulfach hat seine ureigene Struktur Kompetenzbereiche sind die verschiedenen Teildimensionen eines Faches bzw. eines Lernbereichs, in denen systematisch über die Jahre hinweg Fähigkeiten und Fertigkeiten aufgebaut werden. Von entscheidender Bedeutung in diesem Kontext ist die Tatsache, dass jedes Schulfach seine ureigene Struktur hat. So lauten die Kompetenzbereiche für das Fach Deutsch beispielsweise Sprechen, 6

13 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Schreiben, Lesen und im Fach Physik, Fachwissen, Erkenntnisgewinnung, Kommunikation und Bewertung. Über die Festlegung von sog. Kompetenzstufen sollen idealerweise für jeden Kompetenzbereich unterschiedliche Niveaus ausgewiesen werden. Hilfreich bei der Erstellung von Kompetenzrastern erscheinen hier die in den Bildungsplänen für die einzelnen Fächer ausgewiesenen Niveaukonkretisierungen, kurz Nikos genannt. Neben fachdidaktischen und pädagogisch-psychologischen Erkenntnissen spielt die empirische Bildungsforschung eine wesentliche Rolle. Denn über die Erstellung von Aufgabenpools, ihre Erprobung in Feldtests und die Analyse der Aufgaben lässt sich eine fundierte Vorstellung darüber gewinnen, was auf den einzelnen Kompetenzstufen erwartet werden kann. 7

14 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 8

15 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 2 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Wie bereits in Kapitel 1 erwähnt ist die menschliche Suche geleitet nach Sinn. Und tatsächlich: Menschen tun ausschließlich das, was für sie Sinn hat. Und wenn es sich lohnt, auswendig zu lernen, dann wird eben auswendig gelernt. Aber eigentlich ginge es darum, einer Spur zu folgen: zu verstehen! Es wird nicht gelernt, was gelehrt wird. Lernen ist vielmehr ein aktiver, individueller Konstruktionsprozess. Wer versteht, gestaltet aktiv (Müller 2006, S. 12). Aktives Gestalten kann aber nur gelingen, wenn Schülerinnen und Schüler zu Spurenlesern in ihrer Lernlandschaft werden. Wenn sie Auskunft geben können über die Spuren, die ihre Kompetenzraster kennzeichnen. Wenn sie wissen, was sie bereits können, aber auch, welchen Spuren sie noch folgen könnten. Bildquelle: Andreas Müller (2009), geändert LS (2011) Übertragen auf das Bild der Lernlandschaft als Synonym für das System individueller Lernprozesse ist das jeweilige Kompetenzraster einem Kompass vergleichbar, der mir eine erste Orientierung bietet und mich in die Lage versetzt, meinen individuellen Lernweg daran auszurichten. 2.1 Kompetenzraster als Kompass in der Lernlandschaft Kompetenzraster sind tabellarische Einschätzungsraster aus Schülersicht, mit denen Lernende und Lehrende gemeinsam arbeiten. Sie fixieren tabellarisch verbindliche Zielstandards für individuelle Lernprozesse, indem in differenzierter Art und Weise der Weg von einfachen Grundkenntnissen bis hin zu komplexen Fähigkeits- und Fertigkeitsstufen beschrieben wird. Kompetenzraster geben Auskunft über Fähigkeiten und Fertigkeiten von Lernenden und verdeutlichen, was sie bereits können bzw. was sie noch lernen könnten. Die... Formulierungen in den Feldern der Kompetenzraster bilden hierbei die Grundlage zur Beobachtung, zur Beschreibung und zur Bewertung der individuellen Lernprozesse. Der Lernende hinterlässt sozusagen seine ganz individuellen Spuren innerhalb einer Lernlandschaft, in der er sich mithilfe des Kompasses Kompetenzraster orientieren kann. Kompetenzraster als tabellarisch fixierte Erwartungen, die bereits verbindliche Zielstandards für den Lernprozess und/ oder das Arbeitsprodukt strukturieren 9

16 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Individuelle Lernwege gehen zu können, setzt Settings voraus, in denen selbstgesteuertes Lernen überhaupt möglich ist.... Es braucht eine Kultur, in der Selbstorganisation mit Überzeugung weit oben auf der Prioritätenliste steht. Und es braucht ein unterstützendes Coaching, eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Unser Lernansatz macht einen Wechsel erforderlich von kollektiven zu individuellen Verbindlichkeiten (Müller 2010) Von kollektiven zu individuellen Verbindlichkeiten Mit der Forderung nach einem Wechsel der Verbindlichkeiten von kollektiven zu individuellen Lernarrangements ist eine Umkehrung des didaktischen Denkens verbunden. Innere Differenzierung: Methoden mittlerer Reichweite Innere Differenzierung: Methoden kurzer Reichweite Umkehrung des didaktischen Denkens Lernprozesse individualisieren in Formen kompetenzorientierten Unterrichts Äußere Differenzierung Abb. erweitert nach Bönsch 2009, S. 37 Prinzip der kontrollierten Variabilität Adaptiver Unterricht Bei den Methoden kurzer Reichweite gilt das Prinzip der kontrollierten Variabilität (Bönsch 2009, S. 37), d. h. im Rahmen einer Unterrichtsstunde, nach Phasen gemeinsamen Unterrichts, erfolgt eine innere Differenzierung mit Hilfe von Zusatzaufgaben. Die Methoden mittlerer Reichweite bestimmen die Diskussionen der letzten Jahre: Sie ermöglichen durchgängig oder doch zumindest immer wieder eine über Tages- bzw. Wochenpläne organisierte individuelle und/oder kooperative Lernarbeit an verpflichtenden Unterrichtsinhalten und geben auch Phasen für interessengeleitetes Lernen frei. Das originär Neue im Rahmen der unterschiedlichen Differenzierungsansätze ist die Idee, Lernprozesse in Formen kompetenzorientierten Unterrichts zu individualisieren. Von einer Umkehrung des didaktischen Denkens ist insofern auszugehen, als ein Wechsel stattfindet von kollektiven zu individuellen Verbindlichkeiten. Die Klasse muss sich nicht länger dem Unterricht anpassen, sondern der oder die Einzelne wird gezielt gefördert durch eine adaptive Gestaltung des Unterrichts. Adaptiver Unterricht heißt: 1. Lernmöglichkeiten, aber auch Grenzen der Schülerinnen und Schüler regelmäßig pädagogisch zu diagnostizieren (Beobachten, Beschreiben und Bewerten). 10

17 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 2. Lernprozesse zu individualisieren. Die Individualisierung von Lernprozessen bedeutet, jeden einzelnen Lernenden gemäß seiner individuellen Lernvoraussetzungen und Möglichkeiten zu fördern, erreichbare Lernziele zu gestalten und zu vereinbaren sowie individuelle Lernwege zu ermöglichen. Die eine oder andere Lehrkraft könnte nun geneigt sein zu glauben, Individualisierung von Lernprozessen sei gleichzusetzen mit völliger Freiheit in der Wahl der Lerngegenstände, oder wie im Rahmen von Freiarbeitskonzepten in der Wahl der Methoden, der Medien, der Lernzeit, des Lernortes oder des Lerntempos. Hierzu entgegnet Müller (2010) entschieden: Als Pendant zum individuellen Spielraum stehen Orientierungsrahmen in Form von Kompetenzrastern, die die Anforderungen eines Kompetenzbereichs oder Fachgebiets transparent machen. Damit verbunden sind individuell formulierte Selbstverpflichtungen. Individuelle Lernarrangements bedürfen also immer einer Struktur, einer Orientierungshilfe, die Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzen, ihre individuellen Lernprozesse daran auszurichten und ihre individuell vereinbarten Kompetenzniveaus anzustreben. Die Lehrkraft steht ihnen als Lernbegleiter (Lerncoach) zur Seite. Im Gegensatz zu den Konzepten freier Arbeit hat der Ansatz des kompetenzorientierten Unterrichts den Vorteil, dass er sowohl ziel- als auch aufgabenorientiert ist und damit das selbstgesteuerte Lernen im Fokus hat. An dieser Stelle bietet es sich an, adaptive Unterrichtskonzepte von herkömmlichen Differenzierungskonzepten abzugrenzen (s. Abb.). Kompetenzraster als Pendant zum individuellen Spielraum Äußere Differenzierung Innere Differenzierung: Methoden kurzer Reichweite Innere Differenzierung: Methoden mittlerer Reichweite Lernprozesse individualisieren in Formen kompetenzorientierten Unterrichts z. B. Gruppierung nach Schularten, Leistungsgruppen, besonderer Förderbedarf etc. z. B. ein individualisiertes Arbeitsblatt, Zusatzaufgaben etc. Konzepte offenen Unterrichts mit Tages- und Wochenplänen z. B. Projektunterricht Stationenlernen Freie Arbeit Wochenplanarbeit Kompetenzraster beschreiben die Ansprüche Die Lernenden richten ihre individuelle Lernplanung daran aus adaptiver Unterricht Lernlandschaften Lernbüro/Lernatelier Abb. erweitert nach Bönsch 2009, S

18 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Das Eingangstor zum selbst gesteuerten Lernen: Schätzen Sie sich selbst ein:... Begeben Sie sich auf die Spur Ihres eigenen Lernens: Kreuzen Sie an! GER Was ist das? Um einen ersten Eindruck zu gewinnen, wie die Arbeit mit einem Kompetenzraster funktioniert, um ein Gefühl für das Einschätzen der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erlangen, aber auch um für Kompetenzniveaus zu sensibilisieren, sind Sie an dieser Stelle aufgefordert, sich auf die Spur ihres eigenen Lernens zu begeben und sich auf dem Raster zur Selbstbeurteilung des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) (Schneider 2001) zu verorten. Die Verortung, genauer die individuelle Orientierung an einer Bezugsnorm bildet sozusagen das Eingangstor zum selbstgesteuerten Lernen (AG Kompetenzrahmen 2006) bzw. das Eingangstor zur Lernlandschaft. Das nebenstehende Kompetenzraster zur Selbstbeurteilung beruht auf dem gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER). Exkurs: Der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER) Der GER ist ein System, das Lernen und Lehren von Sprachen und das Bewerten von Sprachkompetenzen nach gemeinsamen Kriterien beschreibt und vergleichbar macht. Er ist ein mittlerweile in ganz Europa anerkannter Bezugsrahmen zur Beschreibung von Sprachkompetenzen. Die sehr ausdifferenzierten Kompetenzbeschreibungen umfassen alle Teilfertigkeiten (Skills) und sind in sechs Leistungsstufen unterteilt. Ziel des GER ist eine länderübergreifende Vergleichbarkeit sprachlicher Kompetenzen. Der GER beschreibt Kenntnisse und Fertigkeiten, die Lernende einer Sprache brauchen, um in dieser Sprache kommunizieren zu können und er definiert zugleich Kompetenzniveaus, die die Lernfortschritte messbar machen. Die Entwicklung dieses Konzeptes hat eine aufwändige Vorarbeit erfordert, die 10 Jahre in Anspruch nahm. Seit Mitte der 90er Jahre liegt der Referenzrahmen in der derzeitigen Fassung vor. Er beschreibt die Kompetenzbereiche, Kompetenzstufen und Kompetenzfelder für das Fremdsprachenlernen in allen europäischen Sprachen. Das Konzept hat mittlerweile Eingang in verschiedene Lehr- und Bildungspläne sowie in die Beschreibung der Erwartungsebenen in Bildungsgängen (z.b. Cambridge Certificate) und entsprechende Lehrbücher gefunden. Die Kompetenzniveaus des GER Die Stufen der Lernfortschritte werden im Rahmen der modernen Sprachen als Niveaustufen bezeichnet (A1-C2) Die Sprachkenntnisse werden im Rahmen des GER in einer Skala von sechs Niveaustufen von A1 bis C2 definiert und reichen von elementaren Sprachkenntnisse bis zu komplexen muttersprachlichen Kenntnissen (s. Raster zur Selbstbeurteilung, S. 17). A Elementare Sprachverwendung B Selbständige Sprachverwendung C Kompetente Sprachverwendung A 1 A 2 B 1 B 2 C 1 C 2 (vgl. Europarat 2001 S. 34) 12

19 v e r s t e h e n Hören Lesen Europäische Kompetenzstufen - Raster zur Selbstbeurteilung A1 A2 B1 B2 C1 C2 vertraute Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, die sich auf mich selbst, meine Familie oder auf konkrete Dinge um mich herum beziehen, vorausgesetzt es wird langsam und deutlich gesprochen. einzelne vertraute Namen, Wörter und ganz einfache Sätze verstehen, z. B. auf Schildern, Plakaten oder in Katalogen. einzelne Sätze und die gebräuchlichsten Wörter verstehen, wenn es um für mich wichtige Dinge geht (z. B. sehr einfache Informationen zur Person und zur Familie, Einkaufen, Arbeit, nähere Umgebung). Ich verstehe das Wesentliche von kurzen, klaren und einfachen Mitteilungen und Durchsagen. ganz kurze, einfache Texte lesen. in einfachen Alltagstexten (z. B. Anzeigen, Prospekten, Speisekarten oder Fahrplänen) konkrete, vorhersehbare Informationen auffinden und ich kann kurze, einfache persönliche Briefe verstehen. die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit usw. geht. vielen Radio- oder Fernsehsendungen über aktuelle Ereignisse und über Themen aus meinem Berufs- oder Interessengebiet die Hauptinformation entnehmen, wenn relativ langsam und deutlich gesprochen wird. Texte verstehen, in denen vor allem sehr gebräuchliche Alltagsoder Berufssprache vorkommt. Ich kann private Briefe verstehen, in denen von Ereignissen, Gefühlen und Wünschen berichtet wird. längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexer Argumentation folgen, wenn mir das Thema einigermaßen vertraut ist. im Fernsehen die meisten Nachrichtensendungen und aktuellen Reportagen verstehen. die meisten Spielfilme verstehen, sofern Standardsprache gesprochen wird. Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten. zeitgenössische literarische Prosatexte verstehen. längeren Redebeiträgen folgen, auch wenn diese nicht klar strukturiert sind und wenn Zusammenhänge nicht explizit ausgedrückt sind. ohne allzu große Mühe Fernsehsendungen und Spielfilme verstehen. lange, komplexe Sachtexte und literarische Texte verstehen und Stilunterschiede wahrnehmen. Ich kann Fachartikel und längere technische Anleitungen verstehen, auch wenn sie nicht in meinem Fachgebiet liegen. Ich habe keinerlei Schwierigkeit, gesprochene Sprache zu verstehen, gleichgültig ob live oder in den Medien, und zwar auch, wenn schnell gesprochen wird. Ich brauche nur etwas Zeit, mich an einen besonderen Akzent zu gewöhnen. praktisch jede Art von geschriebenen Texten mühelos lesen, auch wenn sie abstrakt oder inhaltlich und sprachlich komplex sind, z. B. Handbücher, Fachartikel und literarische Werke. Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur S P R E C H E N An Gesprächen teilnehmen Zusammenhängendes Sprechen mich auf einfache Art verständigen, wenn mein Gesprächspartner bereit ist, etwas langsamer zu wiederholen oder anders zu sagen, und mir dabei hilft zu formulieren, was ich zu sagen versuche. Ich kann einfache Fragen stellen und beantworten, sofern es sich um unmittelbar notwendige Dinge und um sehr vertraute Themen handelt. einfache Wendungen und Sätze gebrauchen, um Leute, die ich kenne, zu beschreiben und um zu beschreiben, wo ich wohne. mich in einfachen, routinemässigen Situationen verständigen, in denen es um einen einfachen, direkten Austausch von Informationen und um vertraute Themen und Tätigkeiten geht. ein sehr kurzes Kontaktgespräch führen, verstehe aber normalerweise nicht genug, um selbst das Gespräch in Gang zu halten. mit einer Reihe von Sätzen und mit einfachen Mitteln z. B. meine Familie, andere Leute, meine Wohnsituation meine Ausbildung und meine gegenwärtige oder letzte berufliche Tätigkeit beschreiben. die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. ohne Vorbereitung an Gesprächen über Themen teilnehmen, die mir vertraut sind, die mich persönlich interessieren oder die sich auf Themen des Alltags wie Familie, Hobbys, Arbeit, Reisen, aktuelle Ereignisse beziehen. in einfachen zusammenhängenden Sätzen sprechen, um Erfahrungen und Ereignisse oder meine Träume, Hoffnungen und Ziele zu beschreiben. kurz meine Meinungen und Pläne erklären und begründen. eine Geschichte erzählen oder die Handlung eines Buches oder Films wiedergeben und meine Reaktionen beschreiben. mich so spontan und fließend verständigen, dass ein normales Gespräch mit einem Muttersprachler recht gut möglich ist. mich in vertrauten Situationen aktiv an einer Diskussion beteiligen und meine Ansichten begründen und verteidigen. zu vielen Themen aus meinen Interessengebieten eine klare und detaillierte Darstellung geben. einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben. mich spontan und fließ end ausdrücken, ohne öfter deutlich erkennbar nach Worten suchen zu müssen. die Sprache im gesellschaftlichen und beruflichen Leben wirksam und flexibel gebrauchen. meine Gedanken und Meinungen präzise ausdrücken und meine eigenen Beiträge geschickt mit denen anderer verknüpfen. komplexe Sachverhalte ausführlich darstellen und dabei Themenpunkte miteinander verbinden, bestimmte Aspekte besonders ausführen und meinen Beitrag angemessen abschließen. mich mühelos an allen Gesprächen und Diskussionen beteiligen und bin auch mit Redewendungen und umgangssprachlichen Wendungen gut vertraut. Ich kann fliessend sprechen und auch feinere Bedeutungsnuancen genau ausdrücken. Bei Ausdrucksschwierigkeiten kann ich so reibungslos wieder ansetzen und umformulieren, dass man es kaum merkt. Sachverhalte klar, flüssig und im Stil der jeweiligen Situation angemessen darstellen und erörtern; ich kann meine Darstellung logisch aufbauen und es so den Zuhörern erleichtern, wichtige Punkte zu erkennen und sich diese zu merken. S C H R E I B E N INHALTLICH eine kurze einfache Postkarte schreiben, z. B. Feriengrüße. Ich kann auf Formularen, z. B. in Hotels, Namen, Adresse, Nationalität usw. eintragen. kurze, einfache Notizen und Mitteilungen schreiben. einen ganz einfachen persönlichen Brief schreiben, z. B. um mich für etwas zu bedanken. über Themen, die mir vertraut sind oder mich persönlich interessieren, einfache zusammenhängende Texte schreiben. persönliche Briefe schreiben und darin von Erfahrungen und Eindrücken berichten. über eine Vielzahl von Themen, die mich interessieren, klare und detaillierte Texte schreiben. Ich kann in einem Aufsatz oder Bericht Informationen wiedergeben oder Argumente und Gegenargumente für oder gegen einen bestimmten Standpunkt darlegen. Briefe schreiben und darin die persönliche Bedeutung von Ereignissen und Erfahrungen deutlich machen. mich schriftlich klar und gut strukturiert ausdrücken und meine Ansicht ausführlich darstellen. Ich kann in Briefen, Aufsätzen oder Berichten über komplexe Sachverhalte schreiben und die für mich wesentlichen Aspekte hervorheben. in meinen schriftlichen Texten den Stil wählen, der für die jeweiligen Leser angemessen ist. klar, flüssig und stilistisch dem jeweiligen Zweck angemessen schreiben. anspruchsvolle Briefe und komplexe Berichte oder Artikel verfassen, die einen Sachverhalt gut strukturiert darstellen und so dem Leser helfen, wichtige Punkte zu erkennen und sich diese zu merken. Fachtexte und literarische Werke schriftlich zusammenfassen und besprechen. Europarat: Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen (GER) 13

20 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur GER und Bildungspläne Baden Württemberg (2004) Die Bildungsstandards in Baden-Württemberg stützen sich in ihren Leitgedanken zum Kompetenzerwerb für moderne Fremdsprachen auf die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Kompetenzstufen des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen: Lernen, Lehren, Beurteilen. In den Bildungsplänen für moderne Fremdsprachen an allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg bedeutet dies, das folgende Niveaustufen in allen Kompetenzbereichen von den Schülerinnen und Schülern der jeweiligen Schulart erreicht werden sollten: Schularten Gymn. 1./2./3. Fremdspr. (FS) RS 1. FS / WRS RS 2. FS A1 A2 B1 B2 C1 C2 am Ende des... BS 6 BS 8 BS 10 BS 10 in Teilen in Englisch in der Kursstufe BS 6 BS 8 BS 10...Kl. 9 (WRS) BS 8 BS 10 HS BS 8 BS 9 BS 9 in Teilen teilweise in der Kursstufe (Englisch) In den Bildungsplänen für moderne Fremdsprachen an allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg bedeutet dies, dass in der Realschule die ersten drei der sechs vorhandenen Niveaustufen erreicht werden: Stufe A 1 am Ende des Bildungsstandards 6, Stufe A 2 am Ende des Bildungsstandards 8 und die Stufe B 1 am Ende des Bildungsstandards 10. Im Gymnasium wird die Stufe B 1 und in Teilen die Stufe B 2 am Ende des Bildungsstandards 10, die Stufe B 2 und teilweise die Stufe C 1 in der Kursstufe erreicht. A 2 entspricht somit dem Hauptschulabschluss (Bildungspläne Baden-Württemberg 2004) Die Grundkonstruktion des Kompasses Kompetenzraster Die Grundkonstruktion des Kompasses Kompetenzraster ist immer gleich Die Grundkonstruktion des Kompasses Kompetenzraster in der Lernlandschaft an sich ist immer gleich: 1. Kompetenzraster sind immer als Matrix gestaltet. 2. In der Vertikalen werden jene Inhalte, Kompetenzen oder Leitideen aufgeführt, die ein Fachgebiet bestimmen (Was?). Die Inhalte sollten sich dabei an den Bildungsplänen der Fächer bzw. Fächerverbünde oder der überfachlichen Kompetenzbeschreibungen orientieren. 3. In der Horizontalen werden zu jedem dieser Inhalte, Kompetenzen oder Leitideen Lernfortschrittsstufen festgelegt (LF1ff.), die differenziert den Weg von einfachen Grundkenntnissen hin zu komplexen Fähigkeits- und Fertigkeitsstufen beschreiben. Die Bildungsstandards zum Kompetenzerwerb für moderne Fremdsprachen in Baden-Württemberg orientieren sich bei der 14

21 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Beschreibung der einzelnen Niveaustufen (A1 bis C2) am GER. Auch das Modell der Lernlandschaften Grundschule in Kap. 4.1 folgt dieser Orientierung, allerdings mit einer weiteren Unterteilung der Niveaustufen: so wird der Bildungsstandard 4 für das Fach Deutsch durch die Niveaustufen A1.1 bis B1.4 abgebildet, der Bildungsstandard 4, Mathematik jedoch durch die Niveaustufen A1.2 bis A2.1.4 (s. S. 28ff.). Immer mehr Schulen gehen daher dazu über, die Lernfortschrittsstufen aus pragmatischen Gründen auch als solche zu bezeichnen (s. Abb.): so bilden die Lernfortschrittsstufen LF1 LF6 in der Hebelschule in Schliengen beispielsweise die Niveaustufen für einen zweijährigen Bildungsstandard. Der Bildungsstandard 7 9 führt die Rasterung beginnend mit LF7 weiter. Hierbei wird deutlich, wie entscheidend die Festlegung der Niveaustufen ist: Erst bei einer kleineren Rasterung, z.b. LF1 LF6 für einen zweijährigen Bildungsstandard werden die individuellen Lernfortschritte für alle sichtbar und transparent. Kompetenzfeld Wie komplex? Die Grundkonstruktion des Kompasses Kompetenzraster Was? Inhalte - Kompetenzen Leitideen Lernfortschrittsstufen (LF) LF1 LF2 LF3 LF4 LF5 LF Die Kompetenzraster haben die aktuellen Bildungspläne zur Grundlage. Im Prinzip werden in den Kompetenzrastern die Bildungspläne in eine synoptische Darstellung gebracht. Durch die Arbeit mit Kompetenzrastern lernen die Schülerinnen und Schüler ihren Lernprozess selbständig zu planen, zu reflektieren und selbstgesteuert zu lernen. Eine wichtige Voraussetzung für Lernmotivation und Volition ist die Transparenz von Zielen und die Sinnhaftigkeit eigenen Tuns. Die Darstellung der Kompetenzen in Kompetenzrastern versucht diese Transparenz zu schaffen, in dem sie dem Lernenden als Kompass seiner Lernentwicklung dienen. Was nun verbirgt sich hinter einem Kompetenzraster? Hinter jedem Kompetenzfeld des Rasters liegt eine vielfältige Lernlandschaft mit adäquaten Möglichkeiten, die Meinung über das eigene Wissen zu überprüfen und von den zahlreichen inhaltlichen und methodischen Anregungen Gebrauch zu machen. Deutlich wird an dieser Stelle, dass Kompetenzraster immer eingebettet sind in ein System, eine Lernlandschaft, bestehend aus Lernerfolgslisten oder Checklisten, Materialien, Orientierungstests, Arbeitsimpulsen und Lernarrangements, die zur aktiven Auseinandersetzung einladen. Lernlandschaft: Kompetenzraster sind immer eingebettet in ein System 15

22 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Wegweiser zum Lernerfolg Lernerfolgsliste = Checkliste 2.2 Lernerfolgslisten als Wegweiser Während die Kompetenzraster den Lernenden als Kompass ihrer allgemeinen inhaltlichen Orientierung dienen, stellen die Lernerfolgslisten oder Checklisten eine Präzisierung der in den einzelnen Feldern beschriebenen Kompetenzen dar. Anhand der Lernerfolgslisten erhalten die Schülerinnen und Schüler entsprechend den Inhalten der einzelnen Kompetenzfelder eine Auswahl von geeigneten Informationsmaterialien, Arbeitsaufträgen und Aufgabensammlungen. Beispiel einer Lernerfolgsliste mit Teilkompetenzen: LERNERFOLGSLISTE Fach: Kompetenzbereich / Leitidee LF 2 Mathematik Raum und Form (RuF) mathematische Körper beschreiben, herstellen und zeichnen. Lernjobs RuF_ LF-2_1 RuF_ LF-2_2 RuF_ LF-2_3 RuF_ LF-2_4 RuF_ LF-2_5 RuF_ LF-2_6 Teilkompetenzen Flächen und Körper erkennen und benennen. Eigenschaften von Körpern beschreiben. zueinander parallele und senkrechte Linien erkennen und zeichnen. einen Körper aus einem Bastelbogen erstellen. bearbeitet: Schüler(in) geprüft: Coach 1 2 Stefanie Meier Meier 1 2 Stefanie das Netz eines Körpers zeichnen Meier das Schrägbild eines Körpers zeichnen Meier Überlege, wie du die erworbenen Kompetenzen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. So habe ich mein Wissen nachgewiesen: Teilkompetenz Nachweis Datum Bestätigung Coach 1 Partnertest entworfen und durchgeführt Stefanie 2 Steckbriefe zu Körpern erstellt und präsentiert Meier 4 Zwei verschiedene Körpermodelle gebaut und ausgestellt Meier Anleitung verfasst und Stefanie und Justus damit arbeiten lassen. Bastelbogen für eine Verpackung hergestellt. Farbiges Plakat mit Schrägbildern verschiedener Körper gestaltet und ausgehängt Stefanie Justus Meier Meier 16

23 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 2.3 Lernjobs zur Gestaltung des individuellen Lernweges Die Schülerinnen und Schüler haben nun die Möglichkeit die in den Lernerfolgslisten aufgeführten Teilkompetenzen, ausgehend von ihrer individuellen Lernfortschrittsstufe, in ihrem eigenen Lerntempo zu erarbeiten. Hierzu benötigen Sie schriftliche Lernaufgaben, die Lernjobs oder Lernbeschreibungen genannt werden. Sie dienen den Schülerinnen und Schülern zur Gestaltung ihres individuellen Lernweges. Die Lernjobs sollten so gestaltet sein, dass sich die Schülerinnen und Schüler aktiv mit dem Inhalt auseinandersetzen und dabei auf bereits vorhandenes Wissen zurückgreifen können, um aktives Handlungswissen zu generieren. Grundsätzlich gilt dass die Schülerinnen und Schüler die Lernjobs selbständig lösen können und die Lehrkraft mehr Zeit zum Beobachten, Beschreiben und Bewerten individueller Lernprozesse hat. Neben dieser veränderten Selbststeuerung und Eigenverantwortlichkeit der Lernenden gehören der vermehrte Einsatz von wechselnden Interaktionsformen im Rahmen ganzheitlicher und handlungsorientierter Lernprozesse sowie die Orientierung des Lernens an alltagsnahen und komplexen Aufgabenstellungen zu den Indikatoren eines guten Lernjobs. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln ihre eigenen Lernstrategien. Sie entscheiden, je nach Interesse, welchen Lernjob in welchem Fach sie wann bearbeiten, ob sie alleine oder kooperativ arbeiten wollen, wo und wie sie Informationen zur Bearbeitung ihrer individuellen Lernbeschreibungen bekommen. Die Lernjobs reichen hierbei von einfachen Hinweisen auf Aufgaben in Schulbüchern über vom Lernbegleiter selbst erstellte Arbeitsblätter, über komplexe, auch offene Aufgaben bis hin zu Offline- und Onlinelernprogrammen bzw. Informationssystemen. Lernjobs = Lernbeschreibungen Beobachten, Beschreiben und Bewerten individueller Lernprozesse = Pädagogische Diagnostik 2.4. Lernagenda mit Wochenplan zur Organisation und Dokumentation des individuellen Lernweges M a t h Planung der Kalenderwoche Was will ich lernen? Meine Erfolge: Reflexion der Woche Ich will Dokumentation des individuellen Lernweges: Lernagenda mit Wochenplanung und Reflexion der Arbeit e m Meine Stolpersteine: a Dafür will ich bearbeiten: Lernnachweis: t Lernjob 1: i Lernjob 2: k Lernjob 3: Was will ich lernen? Meine Erfolge: Ich will D e u t Meine Stolpersteine: s Dafür will ich bearbeiten: Lernnachweis: c h Lernjob 1: Lernjob 2: Lernjob 3: 17

24 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Ein weiteres zentrales Werkzeug im Rahmen selbstgesteuerter Lernprozesse stellt neben Kompetenzrastern, Lernerfolgslisten und Lernjobs die Lernagenda mit Wochenplanung und Reflexion der Arbeit dar, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Arbeit protokollieren. Durch die wöchentliche Planung und Reflexion der Arbeit wird nicht nur das Sprechen über das Lernen geschult, sondern auch ein Bewusstsein dafür geschaffen, dass das Lernen ein Prozess ist, der in ihren eigenen Händen liegt, den sie nur selbst vollziehen können. Gleichzeitig werden durch das Führen einer Agenda auch sekundäre Qualifikationen trainiert: Hier wird der Umgang mit Werkzeugen der Selbstorganisation eingeübt, die den Lernenden nicht nur in ihrer späteren Schullaufbahn zu Gute kommen. Selbständig erkennen zu können, welche Arbeitsschritte in welcher Reihenfolge zu gehen sind und diese selbstverantwortlich umzusetzen (Hake 2010, S. 2). Dies erscheint gleichsam als Grundvoraussetzung für erfolgreiches lebenslanges Lernen. 18

25 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 3 Arbeiten in Lernlandschaften mit Kompetenzrastern, Lernerfolgslisten und Lernjobs Eingangstor zum selbstgesteuerten Lernen Coaching 2.1 Kompetenzraster Coaching 2.4 Wochenplaner 2.4 Wochenplaner 2.4 Wochenplaner Wegweiser zum Lernerfolg 2.2 Lernerfolgslisten Checklisten Lernerfolgsliste Deutsch LF 5 Lernerfolgsliste Mathe LF 3 Coaching Lernspur 2.3 Lernjobs 2.3 Lernjobs Lernbeschreibungen Coaching Individuelle Lernwege Zu Beginn eines Schuljahres, Schulhalbjahres oder einer Unterrichtseinheit schätzen die Lernenden anhand der jeweiligen Kompetenzraster ihre Kompetenzen selbst ein. Gleichzeitig durchlaufen alle Lernenden eine Eingangsdiagnostik. Der Lernstand in den einzelnen Bereichen wird dann auf dem jeweiligen Kompetenzraster durch Punkte sichtbar gemacht. Weichen die Ergebnisse voneinander ab wird in einem ersten Coachinggespräch eine gemeinsame Einstufung vorgenommen. Die anderen Schülerinnen und Schüler beginnen mit der entsprechenden Lernfortschrittsstufe. Abb.: Lernlandschaft zum selbstgesteuerten Lernen 19

26 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Festlegung einer gemeinsam vereinbarten Zielvorgabe Der Eingangstest und die Selbsteinschätzung des Schülers bilden die Grundlage zur Festlegung einer gemeinsam vereinbarten Zielvorgabe, die der Lernende im Laufe des weiteren Lernprozesses erreichen kann. Die Zielvorgabe - hier mit einem roten Balken gekennzeichnet - ist von Lernenden zu Lernenden individuell unterschiedlich und wird im Rahmen weiterer individueller Coachinggespräche gemeinsam vereinbart. Durch das Kompetenzraster bekommen die Lernenden so einen Überblick über die zu erreichenden Kompetenzen, die gleichzeitig durch die Zielvorgabe individuell für jeden Schüler verbindlich festgelegt sind. Mit den Ich-kann- Formulierungen stecken die Kompetenzraster den Erwartungshorizont von einfachen Grundkenntnissen bis hin zu komplexen Fähigkeitsstufen ab. Diese klare inhaltliche Abgrenzung der einzelnen Kompetenzfelder erleichtert den Lernenden die Orientierung bei der Auseinandersetzung mit den Kompetenzen, Inhalten und Leitideen und ermöglicht ihnen das Zuordnen ihrer individuellen Lernleistungen. Kompetenzraster Mathematik -Bildungsstandard 6- Wie komplex? Lernfortschritte LF1 LF2 LF3 LF4 LF5 LF6 gelber Punkt: Ergebnisse des Eingangstestes -Ist Zustandroter Strich: Zielvereinbarung mit dem Lehrer -sog. Ziellinie- Was? Inhalte - Kompetenzen Leitideen LF 1 LF 2 LF 3 Zahl I natürliche die schriftliche Rechen- Addition und Zahlen veranschaulichen vorteile nutzen. und ordnen. Subtraktion sicher anwenden. einfache Rechenregeln sicher anwenden. Zahl II Messen I überschlagen und Kopfrechtechniken anwenden. alltagsbezogene Repräsentanten zur Vorstellung von Größen verwenden und beim Schätzen anwenden. die mündliche und die schriftliche Multiplikation sicher anwenden. schriftliche Divisionen mit einstelligen und mehrstelligen Divisoren durchführen. den Umfang von Quadra- den ten und Rechtecken ermitteln. Flächeninhalt von Quadraten und Rechtecken ermitteln. 20

27 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Farbige, mit Nummern versehene Klebepunkte, die der Lernende nach Absprache mit dem Lerncoach in die Kompetenzfelder klebt, machen deutlich, welchen Kriterien und Qualitätsmerkmalen seine Leistung entspricht, wo sich Stärken und Schwächen abzeichnen und wo weitere Lernschritte ansetzen sollten. Jeder Farbpunkt stellt damit eine Art Checkpoint dar. Müller (2010) zufolge ist schulisches Lernen eingebettet in ein integrales System von Check & Balances. Lernende lernen nicht linear. Selbstgesteuert Lernen heißt selbst zu entscheiden, welches Kompetenzfeld mit welchem Lernjob bearbeitet wird. Die nummerierten farbigen Punkte (hier: blau) auf den Kompetenzrastern finden sich auf den Lernjobs wieder, die die Schüler in ihren sog. Lernportfolios sammeln. Damit kann jedes abgelegte Arbeitsergebnis einem Lernstand zugeordnet werden, der als Punkt im Kompetenzraster erscheint. Ist der Lernende der Ansicht, dass er in einem Kompetenzfeld die entsprechenden Kompetenzen entwickelt hat, meldet er sich zu einer individuellen Lernerfolgskontrolle (z.b. Präsentation, Tests etc.). Ist sie erfolgreich, können rote Punkte auf die entsprechenden Kompetenzfelder der Kompetenzraster aufgeklebt werden. Farbpunkt = Checkpoint 3.1 Individuelle Kompetenzprofile als Lernspuren in der Lernlandschaft Durch die verorteten farbigen Punkte ergibt sich im Laufe der Zeit ein individuelles und differenziertes Kompetenzprofil im jeweiligen Fach, eine individuelle Lernspur auf dem Kompetenzraster. LF1 LF2 LF3 Wenn sich andere vorstellen, kann ich einfache, wichtige Informationen verstehen (z. B.Name, Alter, Land)... verstehen, wenn jemand langsam und mit einfachen Worten von sich und seiner Familie erzählt.... Wenn langsam und deutlich gesprochen wird, kann ich kurze Gespräche über Themen verstehen, die mir gut bekannt sind.... VERSTEHEN HÖREN LESEN auf Plakaten, Flyern und Schildern grundlegende Informationen (z. B. zu Ort, Zeit oder Preisen) finden und verstehen ein Formular gut genug verstehen, um zu wissen, wo ich die wichtigsten Angaben zu mir selbst (z. B. den Namen) hinschreiben muss einen einfachen persönlichen Brief verstehen, in dem jemand über vertraute Dinge schreibt (z. B. über Freunde oder Familie) SPRECHEN AN GESPRÄCHEN TEILNEHMEN mit einfachen Worten grüßen und ich kann ja, nein, Entschuldigung, bitte, danke sagen.... mich auf einfache Art verständigen, bin aber darauf angewiesen, dass die Gesprächspartner auf mich Rücksicht nehmen. und mir helfen anderen Menschen Fragen über ihren Wohnort stellen oder über das Land, aus dem sie kommen.... Roter Punkt: Der Lernerfolg im Kompetenzfeld wird durch eine Präsentation oder einen Test nachgewiesen. 18 Lernjob 18: Der Lernende hat auf der Lernfortschrittstufe 3 (LF3) im Kompetenzfeld Verstehen/ Lesen seinen 18. Lernjob erarbeitet. 21

28 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Jeder Lernende hinterlässt somit ganz individuelle Lernspuren in der Lernlandschaft Die entstehenden Spuren spiegeln die Qualität und Quantität der Leistungen in den jeweiligen Kompetenzbereichen. Sie zeigen dem Lernenden, den Lehrkräften als Coaches aber auch den Eltern transparent und unmittelbar, was an Leistungen erbracht worden ist. Die individuelle Lernspur anhand der farbigen Punkte auf dem Kompetenzraster erlaubt eine systemische Darstellung von Lernausgangslage, eigenem Stärken-Schwächen-Profil, gemeinsam vereinbarten Lernzielen, verbindlichen Zielstandards, Anforderungen weiterer Kompetenzstufen, persönlich gesetzten Zielen und erbrachten Leistungen. Die sich aus diesem Vergleich ergebenden und auf einem Blick sichtbaren Differenzen zeigen den Handlungsbedarf. Jeder Lernende hinterlässt somit ganz individuelle Lernspuren in der Lernlandschaft. Von entscheidender Bedeutung ist hierbei, dass die Gestaltenden in erster Linie die Schülerinnen und Schüler selbst sind. Das Selbst steht im Mittelpunkt: Schüler und Schülerinnen lernen selbstgesteuert, erfahren Selbstbestimmung und gehen Selbstverpflichtungen, individuelle Verbindlichkeiten, ein. 3.2 Lebens- und Lernort Schule: Dem Lernen Zeit geben Wie nun kann ein Stundenplan aussehen, der günstige Lernbedingungen schafft und zugleich der Fächersystematik Rechnung trägt? Die Antworten müssen nach Ansicht von Groeben/Kaiser (2011, S. 42ff.) je nach Schulart und Altersstufe unterschiedlich ausfallen. Nicht alle Schulen trauen sich so radikale Veränderungen zu, wie sie die Max-Brauer-Schule in Hamburg im Zuge ihrer Umwandlung zur Ganztagesschule vollzogen hat: Im Stundenplan für den Bildungsstandard 6 sind keine Fächer mehr ausgewiesen, stattdessen gibt es große Zeitblöcke für unterschiedliche Lernformen: Projektunterricht (PU), Werkstatt (W) und Lernbüro (LB), s. Abb. Max-Brauer- Schule Stundenplan Jahrgang 5 und 6 Stunde Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag 1 EP EP LB EP Sport LB PU Werkstatt LB PU min Pause: Uhr 4 Werkstatt PU PU PU LB PU WA Mittagessen und Spielangebote 7 LB LB Sport PU Werkstatt Werkstatt Abkürzungen: EP = Eingangsphase; LB = Lernbüro; PU = Projektunterricht; WA = Wochenabschluss vgl. Groeben/Kaiser 2011, S. 43 Abb 1: Zeitblöcke für unterschiedliche Lernformen an der Max-Brauer-Schule, Hamburg (vgl. auch Die Grundfrage, ob die Zeitvorgaben eher großräumig oder kleinräumig sein sollen, wird in der Regel je nach Schulart anders zu beantworten sein. Es gibt 22

29 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur aber einen deutlichen Trend zu großräumigen Vorgaben (Doppelstunden), weil diese erlauben, durch Binnengliederung auch Zeiten für Instruktion zu schaffen, während umgekehrt eine enge Zeitvorgabe individuelles Arbeiten und Gruppenarbeit erheblich erschwert. Mit der veränderten Rolle der Lernenden geht eine Erweiterung der Aufgaben von Lehrkräften einher: Traditionell präsentierende Lehrformen werden verstärkt ergänzt durch Formen individuellen Begleitens. Die Lehrkraft wird zum Lernbegleiter, zum Lernberater, zum Coach. 3.3 Die Lehrkraft als Coach Im Rahmen der Arbeit in Lernlandschaften plant, initiiert, organisiert, begleitet und sichert die Lehrkraft als Coach individuelle Lernprozesse. Die Lernenden setzen sich mit ihrem Coach zu den für sie relevanten Themen im transparenten kriterialen Rahmen der Kompetenzraster auseinander. Einer der Schwerpunkte des Coachinggesprächs liegt auf der gemeinsamen Beratung der Zuordnung der erbrachten Leistung zu den Kompetenzfeldern des bzw. der Kompetenzraster und der weiteren Lernschritte. Ein Lernnachweis kann durchaus auch auf dem Kompetenzraster eines anderen Faches seine Entsprechung finden. Im Anschluss daran gehen die Lernenden anhand ihres Wochenplaners als Teil der Lernagenda individuelle Verbindlichkeiten ein: Das nehme ich mir vor (s. Abb.). Das nehme ich mir vor als individuelle Verbindlichkeit Wir konnten bei deiner Arbeit sehen... Punkte diese Woche insgesamt f. Unterrichtsstörung f. Fehlverhalten MOTIVATION ENTSCHLUSS- KRAFT AUFMERK- SAMKEIT Hausaufgaben Deutsch Mathe Engl. WZG immer häufig manchmal selten nie Schüler Coach Schüler Coach Noten/ Ankündigungen von Arbeiten Schüler Coach Schüler Coach Schüler Coach Schüler Coach Schüler Coach Fach Deutsch Mathe Engl. WZG (gen. Bezeichnung) AUSDAUER Note o. Datum VERSTEHEN ANGEM. SPRECHEN Protokoll des Coaching-Gesprächs Deutsch: Arbeit im Lernatelier Mathe: Hausaufgaben EIGEN- TÄTIGKEIT VERSPRACH- LICHUNG (REDE) VERSPRACH- LICHUNG (TEXT) ursprünglich entwickelt von der Hebelschule-Tiengen (WT) Das nehme ich mir vor: Unterschrift Schüler: Coach: Zum Wochenabschluss gibt der Coach eine strukturierte Wochenrückmeldung (s. Abb.), die sich an den Eintragungen der Lernenden in ihrem Wochenplaner und in ihren Kompetenzrastern orientiert und richtet dann den Blick gezielt auf die neue Woche, gibt Hinweise und Anregungen zu den Selbstverpflichtungen. Der Coach leistet hierbei aber immer nur Hilfe zur Selbsthilfe: Der Gestaltende des Lernprozesses ist und bleibt der Lernende. Einige Lehrkräfte könnten befürchten, dass jetzt plötzlich die Arbeit, die bisher geleistet wurde, wertlos sei und alles anders, ganz neu, gemacht werden müsse. Das ist nicht der Fall. Es geht vielmehr darum, das Bewährte unter dem Fokus des individuellen Begleitens zu filtern, zu sortieren und mit den hier vorgestellten Ideen zu ergänzen. 23

30 24 Wochenrückmeldung Nr. 7 Klassen und Schulinfos persönliche Information Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur der Woche vom bis Elternbemerkungen: für Name:. die vorherige Wochenrückmeldung ist in der Agenda? ja / A. Hake & R. Eisenkolb Kenntnisnahme der Eltern:

31 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 3.4 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur: Zehn Schritte zum individuellen Lernerfolg Schritt 1: Die Lernenden schätzen ihre Kompetenzen selbst ein: Erste Markierung im Kompetenzraster. Schritt 2: Alle Lernenden durchlaufen eine Eingangsdiagnostik in den Fächern, in denen individualisiert gelernt wird: Zweite Markierung im Kompetenzraster. Schritt 3: Die Selbsteinschätzung und das Ergebnis der Lernstandsdiagnostik werden verglichen. Weichen die Ergebnisse voneinander ab, wird in einem ersten Coachinggespräch eine gemeinsame Einstufung vorgenommen. Die anderen Schüler beginnen mit der entsprechenden Lernfortschrittsstufe. Diese wird mit einem großen Punkt auf dem Kompetenzraster markiert. Schritt 4: In einem Coachinggespräch wird mit dem Lernenden eine Zielvereinbarung getroffen, die mit einer Linie gekennzeichnet wird. Schritt 5: Die Lernenden wählen einen Lernschwerpunkt aus dem Kompetenzraster aus. Die dahinter liegende Lernerfolgsliste mit Teilkompetenzen verweist auf die Lernjobs und dient zugleich der Dokumentation der erarbeiteten Lernbeschreibungen. Schritt 6: Die Lernenden arbeiten an den von ihnen selbst gewählten Schwerpunkten und Lernjobs. Schritt 7: Jeder erarbeitete Lernjob wird durch einen numerierten Punkt auf dem Kompetenzraster gekennzeichnet. Schritt 8: Fühlen sich die Lernenden kompetent in dem gewählten Lernschwerpunkt, melden sie sich zur Präsentation bzw. zu einem Test. Schritt 9: Bei erfolgreich erbrachter Leistung erfolgt in einem Coachinggespräch die gemeinsame Zuordnung auf die entsprechenden Kompetenzfelder des bzw. der Kompetenzraster. Schritt 10: Die Lernenden suchen sich ggf. mit dem Lerncoach einen neuen Lernschwerpunkt. Der Lernprozess beginnt wieder bei Schritt Kompetenzraster als Arbeits-, Selbststeuerungs- und Bewertungsinstrument Kompetenzraster verstehen sich als Arbeits-, Selbststeuerungs- und Bewertungsinstrument. Die Lernenden arbeiten in einem offenen System, in eigener Regie nach ihrem ganz individuellen Programm, nur so können sie zu Experten für ihr eigenes Lernen werden. 25

32 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Selbstverantwortlich! Selbstgesteuert! Selbstwirksam! Arbeiten in Lernlandschaften mit Kompetenzrastern, Lernerfolgslisten und Lernjobs bedeutet: Schülerinnen und Schüler entwerfen Partnertests, entwickeln Steckbriefe, bauen Modelle, verfassen Anleitungen. Sie agieren in unterschiedlichen Interaktionsformen, sie lösen Probleme, sie arbeiten kooperativ. Alle diese Aktivitäten finden ihren Niederschlag in den Kompetenzfeldern des Kompetenzrasters. Zu diesem Zweck präsentieren die Lernenden ihre Arbeit und ordnen gemeinsam mit dem Coach ihre Lernnachweise den Feldern des Kompetenzrasters zu. Im Rahmen dieses Prozesses setzen sie sich also selbst mit einer kriterialen Bezugsnorm auseinander und bringen sich selbst in Beziehung zum Gelernten. Damit wird schulisches Lernen nach Müller zu einem Prozess des sich Orientieren an einem System aus Checks und Balances (Müller 2003, S. 8). D. h. die Lernenden müssen bewerten. Nach dem Beobachten und Beschreiben bewegen sie sich auf dem dritten Handlungsfeld der 4B-Förderspirale. Sie müssen selbst entscheiden: Selbstverantwortlich! Selbstgesteuert! Selbstwirksam! Somit entwickeln Lernende durch die permanente metakognitive Beschäftigung mit ihrem eigenen Lernprozess fortlaufend ihre Kompetenzen. Transparent wird dieser Prozess durch die unterschiedlichen Punkte auf den Kompetenzrastern. Sie hinterlassen ihre individuellen Spuren. Damit wird nach Müller (2003, S. 8) das Lernen auf seinen etymologischen Ursprung zurückgeführt: Lernen steht im direkten Bedeutungszusammenhang mit Leistung und heisst etwa soviel wie Einer Spur folgen. Die Klebepunkte sind aber mehr als eine farbige Lernspur auf einem Raster. Jedes einzelne eigenhändige Aufkleben hat auch eine nicht zu unterschätzende emotionale Komponente: es!. Die Lernenden veranschaulichen sich ihre eigene Entwicklung. Sie sehen, dass sie diese Entwicklung beeinflussen und gestalten können. Sie erfahren sich als selbstwirksam. Ihren Leistungen wird eine Referenz erwiesen, eine Wertschätzung. Jeder Schritt ist ein sichtbarer Fortschritt. 26

33 Landesinstitut für Schulentwicklung 4 Kompetenzraster konkret Auszüge aus Modellen in der schulischen Anwendung und Erprobung Im Folgenden werden verschiedene Modelle zum Einsatz von Kompetenzrastern vorgestellt. Die Modelle zeigen den Einsatz von Kompetenzrastern als Teil von Lernlandschaften in verschiedenen Schularten: Zunächst werden Lernlandschaften der Grund- und Hauptschule Allensbach am Bodensee vorgestellt. Hier werden die Fächer Deutsch und Mathematik im Rahmen eines Lernbüros für den Bildungsstandard 4 individuell erarbeitet. Weitere Lernlandschaften wurden an der Hebelschule in Schliengen entwickelt. Sie ist seit 28. Januar 2010 eine sog. Werkrealschule neuen Typs. Die Schule arbeitet seit 3 Jahren mit Lernateliers in den Fächern Deutsch und Mathematik. Nach erfolgtem Durchlauf in Klasse 5/6 wurden zum Schuljahr 2011/12 Lernlandschaften zu den Bildungsstandards 7 9 erstellt. Erwähnt werden sollte an dieser Stelle, dass die hier vorgestellten Lernlandschaften mit Kompetenzrastern, Lernerfolgslisten und Lernjobs im Rahmen pädagogischer, schulorganisatorischer und fachdidaktischer Überlegungen an den Schulen entstanden sind. Sie sind weder Vorgaben im Zusammenhang mit Bildungsplänen noch sind die Lernfortschrittsstufen wissenschaftlich abgesichert. Sie unterscheiden sich vor allem in diesem Aspekt von Kompetenzstufenmodellen in standardisierten Testverfahren. Sie haben sich aber als Instrumente zur Steuerung von individuellen Lernprozessen sowohl aus Sicht der Lehrkräfte, als auch aus Sicht der Lernenden bewährt. 27

34 28 Aufarbeitung und Textgestaltung: Rainer Günter, Fachberater Unterrichtsentwicklung, SSA KN Inhaltsbezogene Kompetenzen in Deutsch der Grundschule in Bezug zum Sprachenportfolio der EU Inhalte / A1.1 A1.2 A1.3 A2.1 A2.2 A2.3 B1.1 B1.2 B1.3 B1.4 Niveaustufen S P R E C H E N T E X T A R B E I T S C H R E I B E N S P R A C H E eigenständiges Sprechen zielorientiertes Sprechen Lesen über Texte nachdenken mit Texten handelnd umgehen Texte selbstständig verfassen richtig schreiben Sprachbewusstsein entwickeln verstehend zuhören. gehörte Texte nacherzählen. beim Vorlesen bewusst zuhören. in kurzen Texten gezielt Informationen finden. Ich erkenne die Aussage eines Textes. diese Aussage mit meinen Worten wiedergeben. Druckschrift und eine verbundene Schrift schreiben. Ich habe eigene Erzählideen und eigene Erzählziele. geübte Wörter richtig schreiben. Ich kann richtig abschreiben und Beschreibstrategien anwenden. über die Schriftsprache nachdenken. verständlich sprechen. ausgewählte Gedichte und Lieder auswendig lernen und angemessen vortragen. einfache, ungeübte Texte lesen und verstehen. über Texte nachdenken, zu Personen, Handlungen und Gedanken Stellung nehmen. mir wichtige Stellen in einem Text markieren / unterstreichen. Meine Handschrift wird zunehmend geübter und flüssiger. abgeschriebene Texte mit einer Vorlage selbstständig kontrollieren. Vermutungen aufstellen, wie Wörter geschrieben werden und meine Vermutungen begründen. situationsangemessen sprechen. gezielt über ein Thema sprechen und meine Gedanken dazu ausdrücken. einfache Fragen zu Texten beantworten. zu Personen, Handlungen und Gedanken aus Texten eigene Ideen entwickeln. Bücher nach meinem Interesse auswählen und lesen. nach selbstständig ausgewählten Vorgaben schreiben, wie zum Beispiel Überschriften, Bilder, Textanfänge. meine eigenen Texte auf gezielte Rechtschreibschwerpunkte überprüfen. Wörter nach Wortbausteinen sammeln. Wörter nach grammatischen Kriterien sammeln. partnerbezogen sprechen. Spielszenen entwickeln und gestalten. zunehmend sicher lesen. Vermutungen über den weiteren Fortgang eines Textes äußern. ästhetisch und kreativ mit verschiedenen Texten umgehen. für meine eigenen Texte Inhalte zusammentragen und daraus Ideensammlungen, Wortfelder, Cluster etc. verfassen. Ich übe selbstständig Wörter, die mir beim Schreiben noch schwer fallen. Ich kann Nachschlagewerke nutzen. Lernwörter, die keiner Regelmäßigkeit folgen, richtig schreiben. mich zunehmend in der Hochsprache artikulieren. über das Gelingen von Gesprächen nachdenken und daraus mein Sprechverhalten überprüfen. einfache Arbeitsanweisungen sinnverstehend lesen und handelnd umsetzen. Aussagen über einen Text machen und diese mit Textstellen belegen. Spielszenen zu ausgewählten Textstücken entwickeln und gestalten. mich mit anderen über deren oder meinen Text beraten. das Alphabet. Ich kann Vokal und Konsonant unterscheiden. Sätze erweitern. Ich kann Sätze umstellen. allgemeine Gesprächsregeln beachten. Dialekt und Standardsprache situationsangemessen und partnerbezogen anwenden. Zuhörerinnen und Zuhörern sinnvoll betont und flüssig vorlesen. Textaussagen mit meinen Erfahrungen vergleichen. Bibliotheken nutzen. meine Texte zunehmend selbstständig überarbeiten. Ich kenne die Großschreibung von Nomen und kann sie durch Pronomen ersetzen. Ich beherrsche die wörtliche Rede, auch den Redebegleitsatz. Unterschiede und Gemeinsamkeiten der deutschen Sprache mit Fremdsprachen entdecken. die Originalität von Dialekten erkennen. mir weiterführende Lesestrategien aneignen. Informationen zu Texten einholen und mich mit Hilfe von Fachbegriffen darüber unterhalten. Ich kenne und nutze verschiedene Medien, wie CD, MC, DVD, Bücher, Filme, Zeitungen,... selbstständig Texte verfassen, eine sinnvolle zeitliche und logische Ordnung schaffen. Ich kenne Satzschlusszeichen und kann sie richtig anwenden. Ich kenne verschiedene Zeitformen bei Verben. über Sprache nachdenken und meine Erkenntnisse an andere weitergeben. zu Texten bewusst Stellung nehmen und meine Gedanken dazu anderen mitteilen. Texte mit unterschiedlichem Leseniveau und verschiedenen Inhalten lesen und verstehen. Folgende Fachbegriffe sind mir geläufig: Titel, Autor, Autorin, Verlag, Überschrift, Handlung, Zeile, Abschnitt. biographische Daten eines Autors / einer Autorin ermitteln und vorstellen. Texte zunehmend eigenständig zusammenfassen. Ich kennen regelmäßige Konsonantenverdoppelungen. Subjekt und Prädikat erfragen. Inhalte aus einem selbst gewählten Buch anderen vortragen und verständlich darstellen. ein selbst gewähltes Buch verstehend lesen und anderen vorstellen. Geschichte, Sachtext, Märchen, Gedicht, Vers, Strophe und Reim. ein Lesetagebuch zu einem Buch führen. mit Schrift gestaltend umgehen (Graffiti,...). Wörter am Zeilenende richtig trennen (Silben). Fachbegriffe anwenden: Verb, Artikel, Nomen, Adjektiv. Ich beherrsche verschiedene Präsentationsformen. Ich kenne Schriftzeichen aus verschiedenen Kulturen und Ländern. Ich kenne verschiedene Formen der Dehnung. Ortsund Zeitangaben bestimmen. 4.1 Lernlandschaft Grundschule Kompetenzraster Deutsch, Bildungsstandard 4 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur

35 Landesinstitut für Schulentwicklung Lernbeschreibung mit Lernnachweis Das kann ich hier lernen: ausgewählte Gedichte und Lieder auswendig lernen und angemessen vortragen. auswendig lernen. schön schreiben. passend gestalten. selbst ein Gedicht schreiben. ein Gedicht in einer Bildfolge darstellen. Lernbeschreibung Deutsch A1.2 Sprechen / zielorientiertes Sprechen Aufarbeitung und Textgestaltung: Rainer Günter, Fachberater Unterrichtsentwicklung, SSA KN A1.2/1 A1.2/2 A1.2/3 A1.2/4 A1.2/5 Das kann ich tun: Ich wähle mir aus einer Gedichtsammlung passend zur Jahreszeit ein Gedicht aus, lerne es auswendig, trage es vor und gestalte es in Schönschrift auf einem Schmuckblatt. Ich wähle mir mit einem Partner oder einer Partnerin aus einer Gedichtsammlung passend zur Jahreszeit ein Gedicht aus, lerne es auswendig und trage es in verschiedenen Rollen vor. (Passend zum Text erfinde ich eine Begleitmusik.) Ich wähle mir mit einem Partner oder einer Partnerin aus einer Gedichtsammlung ein Gedicht aus, lerne es auswendig und trage es mit einem Schattenspiel oder einem Handpuppenspiel passend vor. Ich wähle mir mit einem Partner oder einer Partnerin aus einer Gedichtsammlung ein Gedicht aus und schreibe dazu ein Parallelgedicht. Wir tragen beide Gedichte in passender Weise der Klasse vor. Ich wähle mir aus einer Gedichtsammlung ein Gedicht aus, lerne es auswendig und gestalte jede Szene als Comic. Diese Materialien helfen mir dabei: Ordner Gedichte Ordner Gedichte Ordner Gedichte Ordner Gedichte Ordner LERNNACHWEIS Dein Vortrag LERNNACHWEIS Dein Vortrag LERNNACHWEIS Dein Vortrag 29

36 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Lernbeschreibung Deutsch A2.1 Textarbeit / Mit Texten handelnd umgehen Aufarbeitung und Textgestaltung: Rainer Günter, Fachberater Unterrichtsentwicklung, SSA KN A2.1/1 A2.1/2 A2.1/3 A2.1/4 Das kann ich tun: einen Text sinnverstehend lesen und dadurch in eine Rolle schlüpfen und ein Gespräch entwickeln. Texte aus der Kinderliteratur lesen und meine Meinung dazu mit Textstellen belegen. mit einem literarischen Text umgehen, ihn verstehen und dazu selbst schreiben. zu einem Text Fragen beantworten. Mir ist es möglich, diesen Text passend weiterzuerzählen. Diese Materialien helfen mir dabei: Lesetextkiste 1 Nr. 7 (S. 32 bis 36) Lesetextkiste 1 Nr. 8 (S. 37 bis 43) Lesetextkiste 2 Nr. 17 (S. 79 bis 83) Lesetextkiste 2 Nr. 18 (S. 84 bis 87) LERNNACHWEIS Dein schriftliches Ergebnis zur Lesetextkiste LERNNACHWEIS Dein schriftliches Ergebnis zur Lesetextkiste LERNNACHWEIS Dein schriftliches Ergebnis zur Lesetextkiste LERNNACHWEIS Dein schriftliches Ergebnis zur Lesetextkiste 30

37 Landesinstitut für Schulentwicklung Das kann ich hier lernen und üben: ein selbst gewähltes Buch verstehend lesen und anderen vorstellen. o Sinnverstehend zu lesen. o Kapitelinhalte in verschiedener Form wiederzugeben und darzustellen. o Meine eigene Gestaltung eines Lesetagebuchs zu erschaffen. Lernbeschreibung Deutsch B1.3 Textarbeit / Mit Texten handelnd umgehen Aufarbeitung und Textgestaltung: Rainer Günter, Fachberater Unterrichtsentwicklung, SSA KN In deinem Lesetagebuch kannst du... o notieren, was du wann gelesen hast. o zu jedem Kapitel etwas schreiben oder zeichnen. o einzelne Kapitel kurz zusammenfassen oder nacherzählen. o aufschreiben, was du beim Lesen gedacht oder gefühlt hast. o Textstellen aufschreiben, die du besonders lustig, traurig oder spannend fandst. o Personen aus dem Buch zeichnen und einen Steckbrief entwerfen. o einen Brief an die Person im Buch schreiben. o aufschreiben, was dir gut oder nicht gut gefällt. LERNNACHWEIS DEIN SELBST GESTALTETES LESETAGEBUCH 31

38 32 Aufarbeitung und Textgestaltung: Rainer Günter, Fachberater Unterrichtsentwicklung, SSA KN Inhaltsbezogene mathematische Kompetenzen der Jahrgangsstufen 3 und 4 Inhalte/ A1.2 A1.2.1 A1.2.2 A1.2.3 A1.2.4 A2.1 A2.1.1 A2.1.2 A2.1.3 A2.1.4 Niveaustufen A R I T H M E T I K G E O M E T R I E S A C H R E C H N E N Zahlen und Operationen + x - : geometrische Figuren Raum/ Ebene Messen und Größen Daten und Sachsituationen Muster und Strukturen Zahlen im 1000er-Raum lesen und der Größe nach ordnen. im Zahlenraum bis 100 im Kopf addieren. im Zahlenraum bis 100 im Kopf multiplizieren. im Zahlenraum bis 100 im Kopf subtrahieren. im Zahlenraum bis 100 im Kopf dividieren. Ich kenne die Figuren: Würfel, Quader, Kugel, Kegel, Zylinder und Pyramide. Ich kenne die Flächen Viereck, Rechteck, Quadrat, Dreieck und Kreis. mit geeigneten Hilfsmitteln Strecken abmessen. aus eigenen Beobachtungen Daten sammeln, erheben und in Schaubildern darstellen. geometrische Muster erkennen und fortsetzen. Ich kenne den Aufbau der Stellenwerte. im Zahlenraum bis 1000 addieren. im Zahlenraum bis 1000 multiplizieren. im Zahlenraum bis 1000 subtrahieren. im Zahlenraum bis 1000 dividieren. geometrische Figuren in meiner Umwelt wahrnehmen. geometrische Flächen in meiner Umwelt wahrnehmen. mit geeigneten Hilfsmitteln Flächen abmessen. aus Schaubildern und Diagrammen Informationen entnehmen. arithmetische Muster erkennen und fortsetzen. Ich verstehe die vier Grundrechenarten und ihre Zusammenhänge. halbschriftlich addieren. mit 10 und 100 multiplizieren. halbschriftlich subtrahieren und Ergänzen und Abziehen unterscheiden. mit 10 und 100 dividieren. ein Würfelnetz zeichnen und einen Würfel bauen. Flächen zueinander in Beziehung setzen. mit geeigneten Hilfsmitteln Inhalte abmessen. aus Textaufgaben mathematisch relevante Informationen entnehmen und diese in einer geeigneten Rechnung darstellen und lösen. analoge Muster selbst kreativ entwickeln und mit vorhandenen vergleichen. die vier Grundrechenarten im Kopf rechnen. schriftlich addieren. Ich erkenne Vielfache. schriftlich subtrahieren. Ich erkenne Teiler und Primzahlen. geometrische Körper auf deren Funktionalität prüfen und deren Alltagsnutzen erkennen. komplexe Flächenformen aufbauen, zerlegen und analysieren. mit geeigneten Hilfsmitteln Gewichte vergleichen. eigene Lösungswege erklären und vorstellen. einfache arithmetische Gesetzmäßigkeiten erkennen, erklären und anwenden. Ich erkenne Rechenregeln und Gesetzesmäßigkeiten. überschlagen und runden. mit mehrstelligen Zahlen multiplizieren. überschlagen und runden. mit mehrstelligen Zahlen dividieren. räumliche Bezüge konkret herstellen. Ich kenne Gerade, Strecke, Schnittpunkt, Winkel, senkrecht und parallel. mit Geldwerten umgehen und schriftlich damit rechnen. eigene Textaufgaben verfassen. das erworbene Wissen in Sachsituationen anwenden. halbschriftliche Rechenstrategien anwenden. im Zahlenraum bis schriftlich addieren. Ich kenne die Regel, Punkt- vor Strichrechnung. Gleichungen und Ungleichungen lösen. im Zahlenraum bis schriftlich subtrahieren. schätzen und runden. abstrakt über räumliche Bezüge nachdenken. mit Flächen kreativ umgehen. Ich kenne die Einheiten h, min und s und kann sie in die benachbarte Einheit umrechnen. verschiedene Darstellungsformen miteinander vergleichen. stellengerecht untereinander schreiben. Rechentricks anwenden. im Zahlenraum bis schriftlich addieren. im Zahlenraum bis schriftlich multiplizieren. im Zahlenraum bis schriftlich subtrahieren. im Zahlenraum bis schriftlich dividieren. Figuren auf deren Symmetrie überprüfen. Formen auf deren Symmetrie überprüfen. Ich kenne die Einheiten km, m, cm und mm und kann sie umrechnen. aus diesen Darstellungsformen Informationen entnehmen und entsprechend mathematisieren. die vier Grundrechenarten sicher schriftlich ausführen. im Zahlenraum bis schriftlich addieren. im Zahlenraum bis schriftlich multiplizieren. im Zahlenraum bis schriftlich subtrahieren. im Zahlenraum bis schriftlich dividieren. symmetrische Figuren herstellen. symmetrische Formen herstellen. Ich kenne die Einheiten t, kg und g und kann sie in die benachbarte Einheit umrechnen. selbsterfundene Mathematikspiele präsentieren. Rechenfehlern auf die Spur kommen. im Zahlenraum bis schriftlich multiplizieren. im Zahlenraum bis schriftlich dividieren. Flächeninhalte sowie den Umfang konkret ermitteln. Ich kenne die Einheiten l und ml und kann sie in die benachbarte Einheit umrechnen. bei Rechenkonferenzen mitmachen. mich auf Plänen orientieren Kompetenzraster Mathematik, Bildungsstandard 4 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur

39 Landesinstitut für Schulentwicklung Lernbeschreibung mit Lernnachweis Das kann ich üben und lernen: geometrische Figuren in meiner Umwelt wahrnehmen. ein Würfelnetz zeichnen und einen Würfel bauen. Lernbeschreibung Mathematik A1.2.1 / A1.2.2 geometrische Figuren Aufarbeitung und Textgestaltung: Rainer Günter, Fachberater Unterrichtsentwicklung, SSA KN Lernnachweis G1 Formen und Flächen Formen und Flächen Formen und Flächen Formen und Flächen Diese Materialien helfen mir dabei: Geometriekiste Tangram Flächen und Formen Kunst Geometriekiste Tangram Kunst Muster Geometriekiste Tangram Muster Kunst Geometriekiste Tangram Muster 40 Kunst Flex und Floh 3 Geometrie Seite 4 Flex und Floh 3 Geometrie Seite 5 Flex und Floh 3 Geometrie Seite 6 Flex und Floh 3 Geometrie Seite 7 Das kann ich tun: Entwerfe eigene geometrische Muster und hänge Sie an die Pinwand auf dem Flur. 33

40 34 Lesen 1 Lesekompetenz Lesen 2 Literatur und neue Medien Schreiben 1 Schreibrichtigkeit Schreiben 2 Texte verfassen Was in Deutsch kann. Kompetenzraster Klasse 5 6 Vers. 1 vom LF1 LF2 LF3 LF4 LF5 LF6 bekannte Texte vorlesen. bei kürzeren Texten den Sinn verstehen. Textstellen nach Anweisung markieren. kurze Geschichten und Gedichte verstehen. kurze Texte auswendig lernen und vortragen. kurze Texte richtig abschreiben. in einer lesbaren Handschrift (auch Druckschrift) schreiben. einen kurzen verständlichen Text schreiben. bekannte Texte flüssig und betont vorlesen. Fragen zu Texten beantworten. selbstständig Schlüsselwörter des Textes markieren. Geschichten und Gedichte verstehen. Ich kenne die Merkmale von Märchen und Fabeln. Ich lese und verstehe einen Jugendroman in einem angemessenen Zeitraum. Texte mit Hilfe von Selbstkontrollmöglichkeiten richtig schreiben. unbekannte Texte flüssig vorlesen. längere (komplexe) Texte verstehen. Stichwörterlisten zu markierten Textstellen anlegen. Ich kann Überschriften zu Textabschnitten formulieren. Stilelemente literarischer Texte erkennen und bei eigenen Produktionen anwenden. Ich kenne die Merkmale von Sagen und kann sie zur Erklärung nutzen. einfache Übungstechniken und Rechtschreibhilfen anwenden. Wörter im Wörterbuch nachschlagen. Texte zielorientiert verfassen. Texte mit Ich wende grundlegende Methoden an, um meine Texte zu überarbeiten. einem abwechslungsreichen Wortschatz verfassen. Ereignisse in logischer Reihenfolge und verständlichen Sätzen erzählen. unbekannte Texte sinnvoll betont vorlesen. Fachund Fremdwörter nachschlagen und mir schwierige Texte erarbeiten. Texte überfliegen, um gezielt Informationen zu entnehmen. Texte nach Interesse auswählen. Ich kann Bücher in Büchereien finden und ausleihen. selbständig ein Leseprojekt durchführen. Ich kenne verschiedene Möglichkeiten, Fehler in meinen Texten zu finden oder sie zu vermeiden. meine Texte nach formalen Merkmalen strukturieren. Ich kann dem Schreibziel und der Schreibsituation entsprechend schreiben. Texte mit Fachund Fremdwörtern verständlich vorlesen und Bedeutungen aus dem Zusammenhang erschließen. Bezüge zwischen Texten und Grafiken herstellen. Textabschnitte zusammenfassen und wiedergeben. Texte unterschiedlicher Gattungen anhand ihrer typischen Merkmale unterscheiden und deuten. Texte in Beziehung zum Autor setzen. einen vorgegebenen Wortschatz mit Ableitungen sicher schreiben. Ich wende die wichtigsten Regeln der Großschreibung richtig an. detailliert beschreiben. eigene Gefühle und Gedanken in persönlichen Texten bzw. freiem Schreiben ausdrücken. Texte überfliegen, um gezielt Informationen zu entnehmen. Ich verstehe Literatur als bedeutsam und kann sie in einen Bezug zu mir selbst setzen. Ich bin in der Lage eigene Gedanken und Gefühle mit Hilfe literarischer Texte mitzuteilen. meine Texte mit Hilfe des Wörterbuches überarbeiten. In meinen freien Texten kann ich bewusst Spannung aufbauen. Ich achte beim Schreiben bewusst auf den Stil. 4.2 Lernlandschaften weiterführende Schulen Kompetenzraster Deutsch, Bildungsstandard 6 (LF 1-6) Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Seite 1 von 2

41 35 Schreiben 3 Umgang mit dem Computer / Textverarbeitung Sprechen 1 Gespräche führen Sprechen 2 Präsentieren Sprechen 3 Darstellendes Spiel Sprachwissen Was in Deutsch kann. Kompetenzraster Klasse 5 6 LF1 LF2 LF3 LF4 LF5 LF6 ein Textverarbeitungsprogramm starten und einen kurzen Text eingeben. mich vorstellen, Fragen stellen und Menschen und Dinge in Sätzen beschreiben. Arbeitsanweisungen verstehen und ausführen. Ich kenne grundlegende Mittel der Gestik und Mimik und setze diese in Vorträgen und beim Spiel ein. verschiedene Sprachsituationen erkennen. drei Satzarten unterscheiden und weiß um die Bedeutung der Satzzeichen. das Komma bei Aufzählungen setzen. Dateien speichern und formatieren. Informationen nach Anleitung beschaffen und in ein Dokument einfügen. Texte mithilfe der Rechtschreibkontrolle unter Anleitung kontrollieren. Situationen schildern und Erlebnisse erzählen. Inhalte zusammenstellen und Arbeitsergebnisse präsentieren. Körperhaltungen, Mimik und Gestik situationsgerecht einsetzen. verschiedene Wortarten (Nomen, Verben, Adjektive, Artikel) unterscheiden. zwischen wörtlicher Rede und Begleitsatz unterscheiden und die Zeichen richtig setzen. Ich erkenne verschiedene Zeitstufen. elektronische Textdokumente gestalten. Informationen zu einem bestimmten Thema selbständig beschaffen. mich in unterschiedlichen Alltagssituationen angemessen mündlich äußern. einfache Fragen zu einem Thema stellen und festhalten. unterschiedliche Medien einsetzen. Sprache situationsgerecht und theatralisch einsetzen. Ich verwende unterschiedliche Zeitformen in Texten. Ich kenne Regeln der Groß- und Kleinschreibung und versuche diese anzuwenden. Schlusszeichen setzen. Seite 2 von 2 Präsentationen Dateien auf mit Hilfe des Computers verschiedenen Speichermedien verwalten. erstellen. Texte mithilfe meinen Umgang der Rechtschreibkontrolle selbständig über- mit Medien reflektieren. arbeiten. meine Meinung zu einem Thema begründen. an Diskussionen und Entscheidungen mitwirken. ein Thema mit Hilfe bestimmter Methoden strukturieren. meine Arbeit nach vorgegebenen Kriterien beurteilen. Erlebnisse und Texte szenisch gestalten und vortragen/spielen. Sätze und Satzteile verbinden und beachte dabei die Kommasetzung. zu einem Thema Stellung nehmen und Gespräche mit anderen führen. Dabei beachte ich die Regeln eines Gespräches. Ich beachte meine Körperhaltung, Mimik und Gestik beim Präsentieren. selbst entwickelte themenorientierte Rollenspiele vorspielen. Satzglieder unterscheiden. Sätze durch Umstellen verändern. Sätze durch Ersetzen, Ergänzen, Weglassen bearbeiten. LF4/Sprechen 1: s. Lernbeschreibung S. 38 und Lernjob S. 40ff. Vers. 1 vom Ich bediene die Computer-Tastatur mit 10 Fingern. Ich erkenne die Gefahren bei der Preisgabe persönlicher Daten. aufmerksam zuhören und auf meinen Gesprächspartner eingehen. Konfliktstrategien anwenden. die Präsentationsform dem Inhalt anpassen. Ich verfüge über unterschiedliche Präsentationsformen. frei präsentieren. eine Form des Darstellenden Spiels aktiv mitgestalten und durchführen. Satzglieder benennen und dieses Wissen bei der Erschließung von Bedeutungen anwenden. Landesinstitut für Schulentwicklung

42 36 L1 L2 Lernerfolgsliste Deutsch LF 4 Nr. Lernjob Kompetenz erledigt am: genehmigt D Lesen 1 -B2 I a D Lesen 1 -B2 I b D Lesen 1 -B2 II a D Lesen 1 -B2 II b D Lesen 1 -B2 III a D Lesen 1 -B2 III b D Lesen 1 -B2 IV a D Lesen 1 -B2 IV b D Lesen 1 -B2 V a/b So habe ich mein Wissen in 5 Kompetenzen nachgewiesen: D Lesen 2 -B2 I a D Lesen 2 -B2 I b unbekannte Texte sinnvoll betont vorlesen. unbekannte Texte sinnvoll betont vorlesen. Fachwörter nachschlagen und erklären. Fachwörter nachschlagen und erklären. Fachwörter nachschlagen und erklären. Fachwörter nachschlagen und erklären. zusammenfassende Überschriften zu Textabschnitten formulieren. zusammenfassende Überschriften zu Textabschnitten formulieren. einfache Texte überfliegen, um gezielt Informationen zu entnehmen. 5 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. D Lesen 2 -B2 II a D Lesen 2 -B2 III a D Lesen 2 -B2 III b D Lesen 2 -B2 IV a D Lesen 2 -B2 IV b D Lesen 2 -B2 V a/b Ich lese unterschiedliche Bücher an (Klappentexte, Inhaltsangabe, Anfang des Buches) und wähle nach Interesse aus. Ich lese unterschiedliche Bücher an (Klappentexte, Inhaltsangabe, Anfang des Buches) und wähle nach Interesse aus. Bücher in Büchereien finden und ausleihen. Ich sammle und gestalte Informationen zu einem Autor. Ich sammle und gestalte Informationen zu einem Autor. Ich lese ein Buch meiner Wahl durch und führe selbstständig ein Lesetagebuch. Ich lese ein Buch meiner Wahl durch und führe selbstständig ein Lesetagebuch. Ich präsentiere das Buch meiner Wahl Lernerfolgsliste Deutsch, Lernfortschritt LF 4 Seite 1 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 5 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. So habe ich mein Wissen in 5 Kompetenzen nachgewiesen: Hebelschule Schliengen

43 Sch1 Sch2 Lernerfolgsliste Deutsch LF 4 Nr. Lernjob Kompetenz erledigt am: genehmigt D Schreiben 1 -B2 I a D Schreiben 1 -B2 I b Fehler in Texten mit Hilfe von Fresh-Techniken finden. Fehler in Texten mit Hilfe von Fresh-Techniken finden. D Schreiben 1 -B2 II a Fehler in Texten durch die Anwendung von Rechtschreibregeln finden. D Schreiben 1 -B2 II b Fehler in Texten durch die Anwendung von Rechtschreibregeln finden. D Schreiben 1 -B2 III a beim Schreiben eigener Texte Fehler vermeiden, indem ich die Rechtschreibregeln und Fresh-Techniken anwende. D Schreiben 1 -B2 III b beim Schreiben eigener Texte Fehler vermeiden, indem ich die Rechtschreibregeln und Fresh-Techniken anwende. 3 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. So habe ich mein 1 Wissen in 2 3 Kompetenzen nachgewiesen: 3 D Schreiben 2 -B2 I a Ich kenne formale Merkmale erzählender Texte. D Schreiben 2 -B2 I b Ich kenne formale Merkmale erzählender Texte. D Schreiben 2 -B2 II a meine Texte nach formalen Merkmalen strukturieren. D Schreiben 2 -B2 II b meine Texte nach formalen Merkmalen strukturieren. D Schreiben 2 -B2 III a einen Schreibziel entsprechend schreiben. D Schreiben 2 -B2 III b einen Schreibziel entsprechend schreiben. 3 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach Lernerfolgsliste Deutsch, Lernfortschritt LF 4 Seite 2 Landesinstitut für Schulentwicklung So habe ich mein Wissen in 3 Kompetenzen nachgewiesen: D Schreiben 3 -B2 I a eine kurze Power-Point-Präsentation erstellen. D Schreiben 3 -B2 II a Text mit Hilfe der Rechtschreibkontrolle selbständig überarbeiten. 37 Sch3 D Schreiben 3 -B2 II b Text mit Hilfe der Rechtschreibkontrolle selbständig überarbeiten. 2 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. So habe ich mein Wissen in 2 Kompetenzen 1 2 nachgewiesen: Hebelschule Schliengen

44 38 Sp1 Lernerfolgsliste Deutsch LF 4 Nr. Lernjob Kompetenz erledigt am: genehmigt D Sprechen 1 -B2 I a D Sprechen 1 -B2 I b D Sprechen 1 -B2 II a D Sprechen 1 -B2 II b zu einem Thema Pro- und Kontra-Argumente sammeln. zu einem Thema Pro- und Kontra-Argumente sammeln. Argumente mit Beispielen erläutern. Argumente mit Beispielen erläutern. D Sprechen 1 -B2 III a meine Meinung (These) mit Argumenten und Beispielen begründen. D Sprechen 1 -B2 III b meine Meinung (These) mit Argumenten und Beispielen begründen. D Sprechen 1 -B2 IV a Ich kenne die Gesprächsregeln einer Diskussion und kann sie einhalten. D Sprechen 1 -B2 IV b Ich kenne die Gesprächsregeln einer Diskussion und kann sie einhalten. So habe ich mein Wissen in 4 Kompetenzen nachgewiesen: 4 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. D Sprechen 2 -B2 I a D Sprechen 2 -B2 I a D Sprechen 2 -B2 I b D Sprechen 2 -B2 II a ein Thema mit Hilfe einer Mindmap in Einzelthemen auffächern. ein Thema mit Hilfe einer Mindmap in Einzelthemen auffächern. ein Thema mit Hilfe einer Mindmap in Einzelthemen auffächern. Ich erarbeite mir die Einzelthemen sachgemäß Lernerfolgsliste Deutsch, Lernfortschritt LF 4 Seite 3 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur D Sprechen 2 -B2 II b Ich erarbeite mir die Einzelthemen sachgemäß. D Sprechen 2 -B2 III a eine sinnvolle Reihenfolge der Einzelthemen festlegen und eine Gliederung erstellen. D Sprechen 2 -B2 III b eine sinnvolle Reihenfolge der Einzelthemen festlegen und eine Gliederung erstellen. Sp2 D Sprechen 2 -B2 IV a Ich präsentiere die Themen dem Inhalt entsprechend. D Sprechen 2 -B2 IV b Ich präsentiere die Themen dem Inhalt entsprechend. D Sprechen 2 -B2 V a Ich beurteile meine Arbeit nach vorgegebenen Kriterien. D Sprechen 2 -B2 V b Ich beurteile meine Arbeit nach vorgegebenen Kriterien. 5 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. So habe ich mein Wissen in 5 Kompetenzen nachgewiesen: Hebelschule Schliengen LF4/SP1: s. Kompetenzraster S. 34 und Lernjob S. 40ff.

45 Sp3 SpW Lernerfolgsliste Deutsch LF 4 Nr. Lernjob Kompetenz erledigt am: genehmigt D Sprechen 3 -B2 I a D Sprechen 3 -B2 I b D Sprechen 3 -B2 II a D Sprechen 3 -B2 II b So habe ich mein Wissen in 2 Kompetenzen nachgewiesen: Texte szenisch gestalten und vorspielen. Texte szenisch gestalten und vorspielen. eigene Erlebnisse szenisch gestalten und vorspielen. eigene Erlebnisse szenisch gestalten und vorspielen. 2 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. 1 2 D Sprachwissen -B2 I a 2 Sätze verbinden, indem ich einen Satz in einen Relativsatz umwandle. D Sprachwissen -B2 I b 2 Sätze verbinden, indem ich einen Satz in einen Relativsatz umwandle. D Sprachwissen -B2 II a bei Konjunktionen die Kommas richtig setzen. D Sprachwissen -B2 II b bei Konjunktionen die Kommas richtig setzen. 2 Nachweise: Überlege dir, wie du dein Wissen nachweisen kannst und bespreche es mit deinem Coach. So habe ich mein Wissen in 2 Kompetenzen 1 nachgewiesen: 2 Hebelschule Schliengen Lernerfolgsliste Deutsch, Lernfortschritt LF 4 Seite 4 Landesinstitut für Schulentwicklung 39

46 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Beispiele für Lernjobs Deutsch LF 4, Sprechen 1, Gespräche führen LF4/Sp1 Gespräche führen zu einem Thema Pro- und Kontra-Argumente sammeln. da Liebe ist ein albernes Gefühl und interessiert mich nicht, denn Sowie Liebe ist etwas sehr Schönes, weil Zudem denn um von seiner Meinung zu um zu überzeugen oder erst zu einer Ansicht zu kommen Vorgeschlagener Lernnachweis: Stelle eine Werbebroschüre für Schuluniformen in Deutschlands Schulen her, in der du mindestens 4 Pro- Argumente verarbeitest. Stell dir vor, ein Schüler findet diese und beklebt sie mit 4 Kontra-Argumenten. (T) mögliche Punkte: LF4/SP1: s. Kompetenzraster S. 34 und Lernerfolgsliste S. 38 Hebelschule Schliengen A. Hake 40

47 Landesinstitut für Schulentwicklung LF4/Sp1 Gespräche führen zu einem Thema Pro- und Kontra-Argumente sammeln. Die Kompetenzen müssen in der richtigen Reihenfolge (I. bis III.) bearbeitet werden. Lernjob I a 1. Schlage im Fremdwörterlexikon die deutsche Übersetzung von Argument nach und schreibe sie auf. Versuche dann mit deinen eigenen Worten zu erklären, was ein Argument ist. 2. Suche im Fremdwörterlexikon nach deutschen Wörtern für Pro" und Kontra" (Contra) und schreibe sie auf. 3. Im Material findest du ein Ausschneideblatt und eine Tabelle. Sortiere die ausgeschnittenen Argumente richtig in die Tabelle ein. Wenn dir noch weitere Argumente einfallen, schreibe sie auf. Lernjob I b 1. Im Material findest du ein Arbeitsblatt mit Aufgaben, die du bearbeiten sollst. 2. Nimm die Rede mit den gesammelten Argumenten auf Diktaphon auf. Nimm die Hilfe-Karte (Rückseite) zu Hilfe. mögliche Punkte: Hebelschule Schliengen A. Hake LF4/SP1: s. Kompetenzraster S. 34 und Lernerfolgsliste S

48 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur LF4/Sp1 Ia Pro- und Kontra-Argumente: Ein Hund als Haustier! Pro-Argument Kontra-Argument Arbeitsanweisungen: Sortiere die Argumente auf der zweiten Seite für das Thema ein "Ein Hund als Haustier" in die Tabelle ein. Erkläre in einem Satz anhand des Themas "Ein Hund als Haustier" was ein Pro- und was ein Kontra-Argument ist. LF4/SP1: s. Kompetenzraster S. 34 und Lernerfolgsliste S. 38 Hebelschule Schliengen A. Hake 42

49 Landesinstitut für Schulentwicklung LF4/Sp1 Ia Schneide die Argumente aus und klebe sie in die Tabelle (vorne) ein. Ich möchte einen Hund, weil ein Hund wie ein bester Freund sein kann und man nicht alleine ist. Ich bin der Meinung, dass man durch einen Hund als Haustier, viel Verantwortung lernen kann. Hunde verlieren Haare und schleppen viel Dreck ins Haus. Hunde bringen Freude ins Leben. Man kann mit ihnen spielen und spazieren gehen. Hunde machen Lärm. Hunde sind teuer. Das Futter, die Versicherung und der Tierarzt kosten viel Geld. Hundehalten ist eine richtige Aufgabe. Es kostet viel Zeit und man kann nicht einfach in Urlaub gehen. Hunde passen auf die Familie auf (Wachhunde!). Hunde bringen Ungeziefer in die Wohnung. Hunde machen Sachen kaputt. Hebelschule Schliengen A. Hake LF4/SP1: s. Kompetenzraster S. 34 und Lernerfolgsliste S

50 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur LF4/Sp1 Ib Die Klasse 6 plant einen Ausflug! Sie hat 2 Vorschläge in die engere Wahl genommen: - Wandertour mit Grillen - Gemeinsamer Kinobesuch 1. Für welche Möglichkeit bist du? Entscheide dich für einen Vorschlag. 2. Überlege dir nun Pro-Argumente für deine Wahl und Kontra- Argumente gegen den anderen Vorschlag (denke an Kosten, Zeitaufwand, Entfernung, Betreuung, Verpflegung, Abenteuer, Gruppengefühl ). 3. Schreibe die Argumente in eine Tabelle, die du selbst erstellst. 4. Studiere eine kleine Rede ein, in der du versuchst, mit Hilfe der Argumente alle von deiner Meinung zu überzeugen. Auf der Rückseite findest du Formulierungen, die dir weiterhelfen können. Nimm die Rede auf Kassette auf. LF4/SP1: s. Kompetenzraster S. 34 und Lernerfolgsliste S. 38 Hebelschule Schliengen A. Hake 44

51 Landesinstitut für Schulentwicklung LF/4Sp1 Ib HILFE-KARTE Formulierungen für die Verknüpfung von Argumenten: Ich bin der Meinung, dass, weil. Mir ist wichtig, dass., weil Ich denke auch, dass., weil Bedenken muss man außerdem, dass., weil Wenn man bedenkt, dass.. An erster Stelle steht für mich., weil. Einerseits. Andererseits Zudem.. Ich würde vorschlagen, dass.., denn ich befürchte, dass. Hebelschule Schliengen A. Hake LF4/SP1: s. Kompetenzraster S. 34 und Lernerfolgsliste S

52 46 Zahl І Zahl Ⅱ Messen Ⅰ Messen Ⅱ Was in Mathematik kann. Kompetenzraster Klasse 5 6 Vers. 1 vom LF1 LF2 LF3 LF4 LF5 LF6 natürliche Zahlen die schriftliche Addition und Subtraktion sicher veranschaulichen und ordnen. anwenden. überschlagen, runden und Kopfrechentechniken anwenden. alltagsbezogene Repräsentanten zur Vorstellung von Größen verwenden und beim Schätzen anwenden. das Grundprinzip des Messens nutzen, insbesondere bei der Längen- und Flächenmessung. die mündliche und die schriftliche Multiplikation sicher anwenden. den Umfang von Quadraten und Rechtecken ermitteln. Messergebnisse und berechnete Größen in sinnvoller Genauigkeit darstellen. Rechenvorteile nutzen. einfache Rechenregeln sicher anwenden. schriftliche Divisionen mit einstelligen und mehrstelligen Divisoren durchführen. den Flächeninhalt von Quadraten und Rechtecken ermitteln. in den gängigen Größenbereichen Zeit, Geld, Längen, Masse (Gewicht) und Flächenmaße rechnen und Größeneinheiten in benachbarte Einheiten umwandeln. negative Zahlen veranschaulichen und einfache Anwendungsaufgaben mit negativen Zahlen lösen. verschiedene Rechenregeln sicher anwenden. natürliche und gebrochene Zahlen veranschaulichen, umwandeln und Brüche erweitern und kürzen. Dezimalzahlen darstellen und in Brüche umwandeln. Dezimalzahlen ordnen und runden. einfache gemeine mit Dezimalbrüchen Brüche vergleichen und einfache gemeine Brüche ad- rechnen. dieren, subtrahieren und multiplizieren. das Grundprinzip des das Grundprinzip des Messens nutzen, insbesondere Messens nutzen, insbesondere bei der Winkelmessung. bei der Volumenmessung. den Rauminhalt von Würfeln und Quadern ermitteln. in den gängigen Größenbereichen, insbesondere des Rauminhaltes, rechnen und Größeneinheiten in benachbarte Einheiten umwandeln Kompetenzraster Mathematik, Bildungsstandard 6 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Raum u n d F o r m Ⅰ Linien, Strecken und Geraden erkennen und zeichnen. geometrische Objekte der Ebene darstellen. Netze und Modelle von Würfeln und Quadern anfertigen und die Körper in entsprechenden Darstellungen erkennen. Würfel und Quader in einer Skizze darstellen. Dreiecke erkennen, diese benennen und nach Eigenschaften klassifizieren. Vorstellungen zu Umfang, Fläche, Oberfläche und Rauminhalt nutzen. Raum und Form Ⅱ zueinander parallele und senkrechte Geraden erkennen und zeichnen. Vierecke erkennen, diese benennen und nach Eigenschaften klassifizieren. Prismen, Zylinder Pyramiden, Kegel sowie Kugel erkennen, diese benennen und nach Eigenschaften klassifizieren. Formen in der Umwelt und in der Kunst entdecken, identifizieren und klassifizieren. Ich kenne die Merkmale des Kreises und kann mit dem Zirkel Kreisformen darstellen. gedanklich mit Strecken, Flächen und Körpern operieren. funktionaler Zusammenhang, Daten und Zufall Tabellen und Schaubilder lesen und interpretieren. Daten und Informationen ermitteln, ordnen, auswerten und grafisch darstellen. (Diagramme, Schaubilder Koordinatensystem) Daten und Informationen ermitteln, ordnen, grafisch darstellen und interpretieren. funktionale Zusammenhänge und ihre Darstellungen in Alltagssituationen beschreiben, grafisch darstellen und interpretieren. Mittelwerte aus Einzeldaten bestimmen. Daten und Informationen aus verschiedenen Medien ermitteln, um Sachaufgaben mit Skizzen, Diagrammen oder Tabellen zu lösen. eigene Lösungswege vorstellen und erklären sowie nicht lösbare Aufgaben indentifizieren. eigene Aufgaben entwickeln.

53 Zahl I Teilkompetenzen Zahl II Teilkompetenzen Hebelschule Schliengen C. Kind & R. Eisenkolb Kompetenzraster Mathematik KLasse 5-6 mit Teilkompetenzen LF1 LF2 LF3 LF4 LF5 LF6 natürliche Zahlen veranschaulichen und ordnen. große Zahlen mit der Stellenwerttafel veranschaulichen. große Zahlen an einem Zahlenstrahl veranschaulichen. natürliche Zahlen mit unterschiedlichen Zahlzeichen darstellen und mit römischen Zahlen rechnen. überschlagen, runden und Kopfrechentechniken anwenden. Ich beherrsche das kleine 1x1. die schriftliche Addition und Subtraktion sicher anwenden. zwei Zahlen schriftlich addieren. mehrere Zahlen schriftlich addieren. zwei Zahlen schriftlich subtrahieren. mehrere Zahlen schriftlich subtrahieren. vermischte Aufgaben zur Addition und Subtraktion lösen. die mündliche und die schriftliche Multiplikation sicher anwenden. Rechenvorteile nutzen. einfache Rechenregeln sicher anwenden. Rechenvorteile beim Addieren nutzen. Rechenvorteile beim Subtrahieren nutzen. Rechenvorteile beim Multiplizieren nutzen. Rechenvorteile beim Dividieren nutzen. Ich habe Rechenregeln erforscht. Rechenregeln sicher anwenden. schriftliche Divisionen mit einstelligen und mehrstelligen Divisoren durchführen. negative Zahlen veranschaulichen und einfache Anwendungsaufgaben mit negativen Zahlen lösen. Primzahlen erkennen. natürliche und gebrochene Zahlen veranschaulichen, umwandeln und Brüche erweitern und kürzen. Ich habe negative Zahlen erforschtwelt veranschaulichen und erken- Brüche aus meiner Umnen. die Bedeutung von negativen Zahlen im Alltag erklären. Ich habe Brüche erforscht. negative Zahlen vergleichen. Bruchteile herstellen. mit negativen Zahlen rechnen. verschiedene Rechenregeln sicher anwenden. Bruchteile von einem Ganzen darstellen und benennen. Bruchteile darstellen und zusammenfassen. unechte Brüche und gemischte Zahlen darstellen und umwandeln. Brüche erweitern und kürzen. Brüche mit einer natürlichen Zahl multiplizieren. Brüche multiplizieren. Dezimalzahlen darstellen und in Brüche umwandeln. Dezimalzahlen ordnen und runden. Dezimalbrüche darstellen und in Brüche umwandeln. Dezimalzahlen ordnen und vergleichen. Dezimalbrüche runden. einfache gemeine Brüche vergleichen und mit einfache gemeine Brüche Dezimalbrüchen rechnen. addieren, subtrahieren und multiplizieren. Zahlen (auf Zehner, Hunderter im Kopf multiplizieren. im Kopf dividieren. Ich habe Vielfache anhand von Ich habe Brüche erforscht. Ich habe das Rechnen mit Dezi- und Tausender...) runden. Sitzplänen erforscht. malzahlen erforscht. in den Grundrechenarten mit einstelligen Zahlen durch einstellige Zahlen Vielfache einer Zahl findenren. Brüche vergleichen. Dezimalbrüche addie- runden und überschlagen. schriftlich multiplizieren. schriftlich dividieren. im Kopf addieren. mit mehrstelligen Zahlen mit mehrstelligen Zahlen gemeinsame Vielfache Brüche mit gleichem Dezimalbrüche subtrahieren. schriftlich multiplizieren. schriftlich dividieren (ohne Rest). finden. Nenner addieren und subtrahieren. im Kopf subtrahieren. schriftlich dividieren mit Teilbarkeitsregeln anwenden. Brüche addieren und Dezimalbrüche verviel- genauen Ergebnissen. (Dezimalzahlen subtrahieren. fachen (multiplizieren). = Kommazahlen) Ich beherrsche das große 1x1 (bis 20). Ich entdecke Rechenstrategien. Dezimalzahlen schriftlich dividieren. Dezimalbrüche multiplizieren. Dezimalbrüche dividieren. mit Dezimalbrüchen rechnen. Seite 1 von 4 Stand: Kompetenzraster Mathematik, Bildungsstandard 6 mit Teilkompetenzen Landesinstitut für Schulentwicklung 47

54 48 Messen I Teilkompetenzen Kompetenzraster Mathematik Klasse 5-6 mit Teilkompetenzen LF1 LF2 LF3 LF4 LF5 LF6 alltagsbezogene Repräsentanten zur Vorstellung von Größen verwenden und beim Schätzen anwenden. Ich habe eine realistische Vorstellung zu Längenmaßen. Ich habe eine realistische Vorstellung zu Flächenmaßen. Ich habe eine realistische Vorstellung zu Gewichten. Ich habe eine realistische Vorstellung von Raummaßen. Ich habe eine realistische Vorstellung im Umgang mit Geld. den Umfang von den Flächeninhalt Quadraten und Rechtecken von Quadraten und ermitteln. Rechtecken ermitteln. Ich habe den Umfang von Quadraten und Rechtecken mit Hilfe von verschieden Strategien erforscht. den Umfang von Quadraten und Rechtecken berechnen. Ich habe den Flächeninhalt von Quadraten und Rechtecken erforscht. den Flächeninhalt von Quadraten und Rechtecken berechnen. das Grundprinzip des Messens nutzen, insbesondere bei der Winkelmessung. Strecken, Geraden und Flächen und bestimmte Körper zeichnen und klassifizieren. Ich habe Winkel erforscht. Winkel (ohne Vorgaben) zeichnen, beschriften und erkennen. Winkelarten unterscheiden. Winkel schätzen und messen. Winkel nach vorgegebenen Gradzahlen zeichnen und beschriften. Winkel an Vierecken messen und zeichnen. das Grundprinzip des Messens nutzen, insbesondere bei der Volumenmessung. den Rauminhalt von Würfeln und Quadern ermitteln. Ich habe Rauminhalte erforscht. Flüssigkeiten messen. in den gängigen Größenbereichen, insbesondere des Rauminhaltes, rechnen und Größeneinheiten in benachbarte Einheiten umwandeln. Rauminhalte messen und umrechnen. mit Rauminhalten rechnen. Ich habe die Rauminhaltsberechnung erforscht. Rauminhalte berechnen. Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Messen II Teilkompetenzen Längen messen Hebelschule Schliengen C. Kind & R. Eisenkolb das Grundprinzip des Messens nutzen, insbesondere bei der Längen- und Flächenmessung. Längen umrechnen. (kleine) Flächeninhalte messen. Messergebnisse und berechnete Größen in sinnvoller Genauigkeit darstellen. Messergebnisse und berechnete Größen in sinnvoller Genauigkeit darstellen. beim Schätzen mit der Rastermethode Mengen ermitteln. in den gängigen Größenbereichen Zeit, Geld, Längen, Masse (Gewicht) und Flächenmaße rechnen und Größeneinheiten in benachbarte Einheiten umwandeln. mit der Größe Zeit rechnen. mit der Größe Geld rechnen. Längen umrechnen. mit Längen rechen. Gewichte umwandeln. mit Massen rechnen. Flächenmaße umrechnen. Seite 2 von 4 Stand:

55 Kompetenzraster Mathematik Klasse 5-6 mit Teilkompetenzen von. Landesinstitut für Schulentwicklung 3 4 u. Muster zeichnen u. erforschen

56 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Kompetenzraster Mathematik Klasse 5-6 mit Teilkompetenzen LF1 LF2 LF3 LF4 LF5 LF6,, Ich. 3 7 Raum erforscht. 50

57 Lernerfolgsliste Mathematik LF3 Leitidee Lernjob Kompetenz bearbeitet Coach Zahl I MLF3_Zahl-I_1_L Rechenvorteile beim Addieren nutzen. MLF3_Zahl-I_2_L Rechenvorteile beim Subtrahieren nutzen. MLF3_Zahl-I_3_L Rechenvorteile beim Multiplizieren nutzen. MLF3_Zahl-I_4_L Rechenvorteile beim Dividieren nutzen. MLF3_Zahl-I_5_L Ich habe Rechenregeln erforscht. MLF3_Zahl-I_6_L Rechenregeln sicher anwenden. Gel.-Nachweis/ Dat./ Coach So habe ich mein Wissen nachgewiesen: Lernerfolgsliste Mathematik LF 3 Landesinstitut für Schulentwicklung Leitidee Lernjob Kompetenz bearbeitet Coach Zahl II MLF3_Zahl-II_1_L im Kopf dividieren. MLF3_Zahl-II_2_L MLF3_Zahl-II_3_L So habe ich mein Wissen nachgewiesen: durch einstellige Zahlen schriftlich dividieren. mit mehrstelligen Zahlen schriftlich dividieren (ohne Rest). Gel.-Nachweis/ Dat./ Coach Hebelschule Schliengen C. Kind & R. Eisenkolb 51

58 Lernjob Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Lernjob LF 3, Zahl 1, Teilkompetenz 1 (M Zahl I-LF3-1). b b ntroll 52

59 Landesinstitut für Schulentwicklung Lernjob: M Zahl I-LF Schau dir die folgenden Strategien an. Aufgabe: =? So rechnet Jan: Zuerst = 80 Dann = 16 Zum Schluss = 96 Das heißt = 96 Carolin rechnet so: Zuerst = 87 Dann = 96 Das heißt = Rainer nutzt diesen Trick: Anstatt rechnet er Das findet er einfacher. Einen Einer umschichten Welche der 3 Strategien findest du am besten? Begründe deine Antwort ausführlich! - 3. Manchmal ist es auch von der Aufgabe abhängig, welche Strategie besser passt. Entscheide für jede Aufgabe, mit welcher Strategie du sie rechnen würdest. a) b) c) d) a) b) c) d) Hebelschule Schliengen R. Heitz M Zahl I-LF3-1 2 von 9 53

60 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 4. Wie würdest du die Aufgaben (Nr. 3) ausrechnen? Hast du eine eigene Strategie? Rechne! 5. Welcher Trick wurde hier angewandt? Erkläre! 6) Nutze nun diesen Rechenvorteil für die folgenden Aufgaben. Benutze dazu Buntstifte. a) = b) = c) = d) = e) = f) = g) = Hebelschule Schliengen R. Heitz M Zahl I-LF3-1 3 von 9 54

61 Landesinstitut für Schulentwicklung 7) Erfinde nun selbst Aufgaben, bei denen man diesen Rechenvorteil anwenden kann. - 8) Spannende Forscherpäckchen zur Addition - Rechne die Forscherpäckchen aus. Beschreibe, was dir auffällt. Begründe, warum ist das so? = = = = = + = = = = = = + = Hebelschule Schliengen R. Heitz M Zahl I-LF3-1 4 von 9 55

62 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 9) Erfinde nun selbst spannende Forscherpäckchen. - Hebelschule Schliengen R. Heitz M Zahl I-LF3-1 5 von 9 56

63 Landesinstitut für Schulentwicklung Um fit zu bleiben! 1. In welcher Maßeinheit misst man? a) die Länge einer Biene b) die Länge einer Eisenbahnstrecke c) die Maße eines Autos d) die Dauer eines Musicals 2. Ordne den folgenden Tieren zugehörige Längen zu. 3 mm; 4 cm; 2 m; 30 m; 35 cm; 8 m; Elefant ; Floh ; Meerschweinchen ; Tiger ; Spitzmaus ; Blauwal. Die nachfolgenden Seiten enthalten Lösungen! Hebelschule Schliengen R. Heitz M Zahl I-LF3-1 6 von 9 57

64 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Lösungsblatt: M Zahl I-LF Hast du alle Strategien verstanden? 2. Individuell verschieden 3. a) b) c) d) a) b) c) d) Mit Carolins Strategie, weil Mit Rainers Strategie, weil... Mit Jans Strategie, weil a) Zum Beispiel: = = 439 b) Zum Beispiel: = = 410 c) Zum Beispiel: = = = = 856 d) Zum Beispiel: = Welcher Trick wurde hier angewandt? Erkläre! Man sucht sich immer Zahlenpaare, die zusammen passen. Das heißt, wenn man sie addiert kommt eine glatte Zahl heraus. Zusammenpassende Paare erkennt man zum Beispiel an der letzten Ziffer. Ergeben die letzten Ziffern zusammen 10?... Hebelschule Schliengen R. Heitz M Zahl I-LF3-1 7 von 9 58

65 Landesinstitut für Schulentwicklung 6) Nutze nun diesen Rechenvorteil für die folgenden Aufgaben. Benutze dazu Buntstifte. a) = 300 b) = 600 c) = 800 d) = 400 e) = 750 f) = 720 g) = 700 7) Erfinde nun selbst Aufgaben, bei denen man diesen Rechenvorteil anwenden kann. Individuell verschieden 8) Spannende Forscherpäckchen zur Addition Rechne die Forscherpäckchen aus. Beschreibe, was dir auffällt. Begründe, warum ist das so? = = 250 Entdeckungen und Begründungen = 250 individuell verschieden = = = = 250 Hebelschule Schliengen R. Heitz M Zahl I-LF3-1 8 von 9 59

66 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur = = = = = = 9) Erfinde nun selbst spannende Forscherpäckchen. Individuell verschieden Um fit zu bleiben! 1. In welcher Maßeinheit misst man? a) die Länge einer Biene mm b) die Länge einer Eisenbahnstrecke km c) die Maße eines Autos m d) die Dauer eines Musicals Minuten 2. Ordne den folgenden Tieren zugehörige Längen zu. 3 mm; 4 cm; 2 m; 30 m; 35 cm; 8 m; Elefant 8 m Floh 3 mm Meerschweinchen 35 cm Tiger 2 m Spitzmaus 4 cm Blauwal 30 m Hebelschule Schliengen R. Heitz M Zahl I-LF3-1 9 von 9 60

67 Zahl І Zahl Ⅱ Messen Ⅰ Messen Ⅱ Raum und Form Ⅰ Was in Mathematik kann. Kompetenzraster Klasse 7 9 Vers. 1 vom LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 Bruchzahlen und Dezimalzahlen nutzen, sie darstellen und mit ihnen rechnen. negative und positive Zahlen darstellen und mit ihnen rechnen, auch mit dem Taschenrechner. Umfang und Flächeninhalt von Dreiecken, Vierecken und daraus zusammengesetzten Flächen ermitteln und in sinnvoller Genauigkeit angeben. in den gängigen Größenbereichen rechnen und Größeneinheiten in benachbarte Einheiten umwandeln. Eigenschaften und Bezeichnungen von Dreiecken und Vierecken beschreiben und Beziehungen begründen. Dreiecke und Vierecke skizzieren und mit angemessenen Hilfsmitteln zeichnen. Rechengesetze benennen und diese sicher anwenden. Ich kann grundlegende Funktionen des Taschenrechners sicher anwenden. Terme aufstellen, umformen, vereinfachen und lösen und dazu auch den Taschenrechner benutzen. das Volumen von verschiedenen Prismen, sowie von zusammengesetzten Körpern ermitteln und in sinnvoller Genauigkeit angeben. den Inhalt der Oberfläche von Prismen und zusammengesetzten Körpern ermitteln und in sinnvoller Genauigkeit angeben. Prismen erkennen und benennen sowie Netze und Schrägbilder mit angemessenen Hilfsmitteln (Geodreieck, Zirkel oder dynamische Geometriesoftware) anfertigen. große und kleine Zahlen in Zehnerpotenzen darstellen und mit ihnen rechnen. lineare Gleichungen durch Äquivalenzumformungen lösen und kann das Kommutativ-, das Assoziativ- und das Distributivgesetz anwenden. den Umfang und Flächeninhalt von Kreisen, Kreissegmenten und zusammengesetzten Flächen ermitteln. mit zusammengesetzten Größen rechnen und sie in benachbarte Einheiten umwandeln. Terme aufstellen, umformen und vereinfachen. Quadratzahlen und Quadratwurzeln abschätzen und mit Hilfe des Taschenrechners bestimmen. das Volumen von Prismen, Zylindern und Pyramide sowie daraus zusammengesetzten Körpern berechnen und in sinnvoller Genauigkeit angeben. den Inhalt der Oberfläche von Prismen, Zylindern, Pyramiden und Kegeln, sowie von zusammengesetzten Körpern berechnen und in sinnvoller Genauigkeit angeben. Zylinder erkennen und Pyramide und Kegel erkennen und Netze sowie Schräg- Netze sowie Schrägbilder mit angemessenen Hilfsmitteln (Geodreieck, Zirkel oder dynamische Geoteln (Geodreieck, Zirkel, dynamibilder mit angemessenen Hilfsmitmetriesoftware) anfertigen. sche Geometriesoftware) anfertigen. Formeln umstellen, mit ihnen rechnen und nach einer Variablen auflösen. den Zusammenhang zwischen Rechenoperationen und deren Umkehrung erläutern und diese Zusammenhänge nutzen. das Volumen von Kugel, Kegel und Halbkugel, sowie daraus zusammengesetzten Körpern ermitteln und in sinnvoller Genauigkeit angeben. den Inhalt der Oberfläche von zusammengesetzten Körpern berechnen und in sinnvoller Genauigkeit angeben. zusammengesetzte Flächen und Körper erkennen, beschreiben und Beziehungen begründen und mit angemessenen Hilfsmitteln darstellen. Prüfungsvorbereitung Hauptschulabschluss Vertiefung und Vorbereitung auf LF13 10er Potenzen, Kubikzahlen und deren Wurzeln in unterschiedlichen Schreibweisen darstellen und umformen. den Flächeninhalt von regelmäßigen und unregelmäßigen Vielecken berechnen. den Inhalt der Oberfläche und Volumen von Körpern bestimmen. Prüfungsvorbereitung Hauptschulabschluss Vertiefung und Vorbereitung auf LF Kompetenzraster Mathematik, Bildungsstandard 9 Landesinstitut für Schulentwicklung Raum und Form Ⅱ das kartesische Koordinatensystem für die Darstellung geometrischer Figuren nutzen. mit Hilfe von Koordinatensystemen Achsenspiegelungen durchführen. Prismen und aus Prismen Konstruktionsaufgaben zusammengesetzte Körper meiner auf Lösbarkeit überprüfen und Umwelt mit den Begriffen Umfang, kann ggf. mehrere Lösungswege Fläche, Oberfläche, Mantel und aufzeigen. Volumen beschreiben. Umfang, Fläche und Oberfläche, Mantel und Volumen zur Beschreibung geometrischer Objekte der Umwelt nutzen. den Satz des Pythagoras bei Konstruktionen, Berechnungen und Beweisen anwenden. den Satz des Thales bei Konstruktionen, Berechnungen und Beweisen anwenden. funktionaler Zusammenhang I Prozentanteile grafisch mit dem Dreisatz die darstellen. Ich kenne die Grundbegriffe der Prozentrechnung und nung lösen. Grundaufgaben der Prozentrech- kann einfache Prozentaufgaben rechnen. die Prozentrechnung zur Zinsrechnung nutzen. die Prozentrechnung in Anwendungssituationen nutzen. die Formeln der Prozentund Zinsrechnung anwenden und nutzen. PC-gestützte Kalkulationsprogramme nutzen. Prüfungsvorbereitung Hauptschulabschluss Vertiefung und Vorbereitung auf LF13 funktionaler Zusammenhang II funktionale Zusammenhänge entdecken, beschreiben, darstellen und berechnen. funktionale Zusammenhänge berechnen und darstellen. proportionale und umgekehrt proportionale Zusammenhänge unterscheiden und berechnen. Zuordnungen im Koordinatensystem darstellen. Grafen lesen und interpretieren. lineare Funktionen im Koordinatensystem grafisch darstellen. Gleichungssysteme lösen. Daten und Zufall Daten sammeln, erfassen und auf unterschiedliche Weise darstellen. Wahrscheinlichkeiten bei einfachen Zufallsexperimenten bestimmen. Wahrscheinlichkeits-Aussagen verstehen, interpretieren und nutzen. kombinatorische Überlegungen durchführen. systematisch Daten erfassen, auswerten und auf angemessene Weise darstellen. Wahrscheinlichkeiten berechnen und darstellen. Darstellungen von Wahrscheinlichkeiten lesen, erstellen, vergleichen und interpretieren. Daten sammeln, in Schaubildern darstellen und für Kalkulationen nutzen. 61 Hebelschule Schliengen

68 62 Zahl І Teilkompetenzen Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 Bruchzahlen und Dezimalzahlen nutzen, sie darstellen und mit ihnen rechnen. Bruchzahlen und Dezimalzahlen in Alltagssituationen benutzen. mit Brüchen einfache Sachaufgaben lösen. Brüche addieren, subtrahieren und multiplizieren. Rechengesetze große und kleine Zahlen in Zehnerpo- benennen und diese sicher anwenden. Ich tenzen darstellen und kann grundlegende mit ihnen rechnen. Funktionen des Taschenrechners sicher anwenden. Ich kenne die Rechenregel, Punkt vor Strich und die Klammerregel und kann sie benennen. die Rechenregel Punkt vor Strich und die Klammerregel anwenden. die Rechenregeln zum vorteilhaften Rechnen nutzen. Zahlen in Zehnerpotenzen darstellen. Zehnerpotenzen auf dem Taschenrechner lesen und eingeben. Terme aufstellen, umformen und vereinfachen. einfache Terme (ohne Variablen) aufstellen und berechnen. Terme mit Variablen aufstellen. Formeln umstellen, mit ihnen rechnen und nach einer Variablen auflösen. die Formeln der Prozentrechnung umstellen und die fehlenden Werte berechnen. die Formeln der Zinsrechnung umstellen und fehlende Werte be- mit Zahlen, die Terme mit Variablen Formeln zur Flä- als Zehnerpotenzen dargestellt vereinfachen (ohne chenberechnung umstellen sind rechnen. Klammer) ordnen und zusammenfassenrechnen. und fehlende Größen be-? Terme mit Varia- Formeln zur Vo-? Dezimalbrüche Ich beherrsche mit dem schriftlich addieren, Taschenrechner die blen und Klammern berechnelen lumenberechnung umstel- schriftlich subtrahieren Grundrechenarten +, -,, :. und fehlende Größen und schriftlich multiplizieren. mit Brüchen, berechnen. Klammern und Konstanten rechnen. Dezimalbrüche dividierenkeiten??? mit Geschwindig-? rechnen. (m/s in km/h) Brüche dividieren.????? 6 7?????? 8?????? 9?????? Prüfungsvorbereitung Hauptschulabschluss Vertiefung und Vorbereitung auf LF13 sicher mit natürlichen Zahlen, Dezimalzahlen, Brüchen und negativen Zahlen rechnen. Terme vereinfachen und Gleichungen lösen.? Kompetenzraster Mathematik, Bildungsstandard 9 mit Teilkompetenzen Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur Hebelschule Schliengen & AK-Kompetenzraster Seite 1 von 9 Stand:

69 Zahl Ⅱ Teilkompetenzen Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 negative und positive Zahlen darstellen und mit ihnen rechnen, auch mit dem Taschenrechner. negative Zahlen ablesen, vergleichen und ordnen. negative Zahlen darstellen. Terme aufstellen, umformen, vereinfachen und lösen und dazu auch den Taschenrechner benutzen. aus Sachaufgaben Terme aufstellen. lineare Gleichungen durch Äquivalenzumformungen lösen und kann das Kommutativ-, das Assoziativ- und das Distributivgesetz anwenden. Gleichungen durch systematisches Probieren lösen. Quadratzahlen und Quadratwurzeln abschätzen und mit Hilfe des Taschenrechners bestimmen. Quadratzahlen erkennen, zeichnerisch darstellen und berechnen. den Zusammenhang zwischen Rechenoperationen und deren Umkehrung erläutern und diese Zusammenhänge nutzen. fehlende Elemente von Summen und Differenzen in Gleichungen berechnen.????? 7?????? 8?????? 10er Potenzen, Kubikzahlen und deren Wurzeln in unterschiedlichen Schreibweisen darstellen und umformen. Zehnerpotenzen, auch mit negativen Hochzahlen in verschiedenen Schreibweisen darstellen und berechnen. Terme vereinfachen. Gleichungen einfache Quadrat- fehlende Elemen- mit Kubikzahlen durch Umformen lösen. wurzeln bestimmen und te von Produkten und Quo- und Kubikwurzeln rechnen. Quadratwurzeln aus Dezi- tienten in Gleichungen berechnen. malzahlen mit einer Nachkommastelle überschlagen. in Gleichungen Quadratwurzeln fehlende Elemente große und kleine Terme zusammenfassen, von Potenzen und Qua- überschlagen und mit dem Zahlen in Zehnerpotenzen Klammern auflösen und Taschenrechner berechnen. dratwurzeln in Gleichungen darstellen. Gleichungen durch Umformung berechnen. lösen.? Formeln nach verschiedenen Ich kenne die Rechenge- fehlende Elemen-? Variablen umsetze bei Quadratzahlen te in Gleichungen berech- formen und berechnen. und Wurzeln und wende sie nen und die Lösungswege an. erläutern.????? negative und positive Zahlen addieren. mit Termen rechnen. negative und positive Zahlen subtrahieren. negative und positive Zahlen multiplizieren. negative und positive Zahlen dividieren. 9?????? Hebelschule Schliengen Seite 2 von 9 Stand: & AK-Kompetenzraster Landesinstitut für Schulentwicklung 63

70 64 Messen Ⅰ Teilkompetenzen Hebelschule Schliengen & AK-Kompetenzraster Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 Umfang und Flächeninhalt von Dreiecken, Vierecken und daraus zusammengesetzten Flächen ermitteln und in sinnvoller Genauigkeit angeben. Umfang und Fläche von Quadrat und Rechteck berechnen. den Umfang und Flächeninhalt von Trapez und Parallelogramm berechnen. den Umfang und Flächeninhalt von Dreiecken berechnen. den Umfang und Flächeninhalt von zusammengesetzten Flächen berechnen. Formeln zur Umfangs-und Flächeninhaltsberechnung nutzen. von realen Flächen annähernd den Flächeninhalt berechnen. das Volumen von verschiedenen Prismen, sowie von zusammengesetzten Körpern ermitteln und in sinnvoller Genauigkeit angeben. das Volumen von Prismen berechnen. das Volumen von zusammengesetzten Körpern berechnen. den Umfang und Flächeninhalt von Kreisen, Kreissegmenten und zusammengesetzten Flächen ermitteln. Umfang, Radius und Durchmesser von Kreisen benennen. die Zahl Pi durch Abrollen und Messen annähernd bestimmen. das Volumen von Prismen, Zylindern und Pyramide sowie daraus zusammengesetzten Körpern berechnen und in sinnvoller Genauigkeit angeben. das Volumen von Prismen berechnen. das Volumen von Pyramiden und Kegeln berechnen. das Volumen von Kugel, Kegel und Halbkugel, sowie daraus zusammengesetzten Körpern ermitteln und in sinnvoller Genauigkeit angeben. das Volumen von Kugeln ermitteln. das Volumen von Kugeln berechnen. aus dem Volumen den Umfang das Volumen das Volumen von von Körpern den Grundflächeninhalt eines Kreises berechnen. von zusammengesetzten zusammengesetzten Kör- oder die Körpern berechnen bei depern berechnen bei denen Höhe ermitteln. nen Prismen, Zylinder und auch Kugel Halbkugel und Pyramide enthalten sind. Kegel enthalten sind.? Umfang und die Masse von? Körpern berechnen. Flächeninhalt von zusammengesetzten Flächen berechnen.? die Fläche eines??? Kreises und von Kreisteilen berechnen.? zusammengesetzte??? Flächen berechnen. 7?????? 8?????? 9?????? den Flächeninhalt von regelmäßigen und unregelmäßigen Vielecken berechnen. zusammengesetzte Flächen zerlegen und ihre Flächeninhalte berechnen. die Flächeninhalte von regelmäßigen Vielecken berechnen. den Satz des Pythagoras zur Berechnung fehlender Größen nutzen. die Formeln zur Flächenberechnung umstellen. (MLF11_Zahl-I_3) Seite 3 von 9 Stand: Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur

71 Messen Ⅱ Teilkompetenzen Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 in den gängigen Größenbereichen rechnen und Größeneinheiten in benachbarte Einheiten umwandeln. Einheiten von Längen, Flächen und Volumen in benachbarte Einheiten umwandeln. Gewichte Zeiteinheiten, Geldwerte und Hohlmaße in benachbarte Einheiten umwandeln. mit gängigen Größen rechnen. den Inhalt der Oberfläche von Prismen und zusammengesetzten Körpern ermitteln und in sinnvoller Genauigkeit angeben. mit zusammengesetzten Größen rechnen und sie in benachbarte Einheiten umwandeln. die Oberfläche km/h und g/cm³ von verschiedenen Prismen in benachbarte Einheiten beschreiben zerlegen. umwandeln. den Oberflächeninhalt von zusammengesetzten Körpern beschreiben und in Teilflächen zerlegen. den Oberflächeninhalt von Prismen berechnen. mit zusammengesetzten Größen rechnen. den Inhalt der Oberfläche von Prismen, Zylindern, Pyramiden und Kegeln, sowie von zusammengesetzten Körpern berechnen und in sinnvoller Genauigkeit angeben. die Oberflächenteile von Pyramiden und Kegeln beschreiben. den Inhalt der Oberfläche von zusammengesetzten Körpern berechnen und in sinnvoller Genauigkeit angeben. die Teilflächen von zusammengesetzten Körpern beschreiben. die Teiloberflächen von zusammengesetz- von zusammengesetzten die Oberfläche ten Körpern beschreiben. Körpern berechnen.? die Oberfläche? von Pyramiden und Kegeln berechnen. den Inhalt der Oberfläche und Volumen von Körpern bestimmen. geometrische Körper klassifizieren. Ich kenne die relevanten Begriffe. (Mantel, Seiten, Kanten, Körperhöhe, ) bei Prismen und Zylindern das Volumen und die Oberfläche berechnen und bei Spitzkörpern das Volumen berechnen. 4? den Oberflächeninhalt von zusammenge- von zusammengestzten thagoras zur Bestimmung? die Oberfläche? den Satz des Pysetzten Körpern berechnen. Körpern berechnen. fehlender Größen nutzen. 5? aus Oberflächeninhalten von Körpern Kan-???? tenlängen berechnen. 6?????? 7?????? 8?????? 9?????? Hebelschule Schliengen & AK-Kompetenzraster Seite 4 von 9 Stand: Landesinstitut für Schulentwicklung 65

72 66 Raum und Form Ⅰ Teilkompetenzen Hebelschule Schliengen & AK-Kompetenzraster Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 Eigenschaften und Bezeichnungen von Dreiecken und Vierecken beschreiben und Beziehungen begründen. Dreiecke und Vierecke skizzieren und mit angemessenen Hilfsmitteln zeichnen. Dreiecke mit Geodreieck, Lineal und Zirkel konstruieren. Vierecke erkennen, benennen und nach Eigenschaften klassifizieren (Haus der Vierecke). Vierecke mit dem Geodreieck, Lineal und Zirkel konstruieren. Vielecke in Dreiecke und Vierecke zerlegen. unregelmäßige Flächen in Dreiecke und Vierecke so zerlegen, dass ich den Flächeninhalt annähernd genau berechnen kann. Prismen erkennen und benennen sowie Netze und Schrägbilder mit angemessenen Hilfsmitteln (Geodreieck, Zirkel oder dynamische Geometriesoftware) anfertigen. Prismen anhand ihrer Merkmale erkennen und benennen. Prismen mit mehreckigen Grundflächen skizzieren und konstruieren. Netze von unterschiedlichen Prismen bestimmten Körpern zuordnen und mithilfe von Netzen Körper anfertigen. Zylinder erkennen und Netze sowie Schrägbilder mit angemessenen Hilfsmitteln (Geodreieck, Zirkel oder dynamische Geometriesoftware) anfertigen. Zylinder anhand ihrer Merkmale erkennen und diese benennen. Schrägbilder eines Zylinders anfertigen. Netze verschiedenen Zylindern zuordnen und Netze von Zylindern anfertigen. Pyramide und Kegel erkennen und Netze sowie Schrägbilder mit angemessenen Hilfsmitteln (Geodreieck, Zirkel, dynamische Geometriesoftware) anfertigen. Pyramide und Kegel unterscheiden und ihre Eigenschaften erkennen und benennen. Schrägbilder von Pyramide und Kegel skizzieren und konstruieren. Netze von Pyramiden erkennen, skizzieren und konstruieren. zusammengesetzte Flächen und Körper erkennen, beschreiben und Beziehungen begründen und mit angemessenen Hilfsmitteln darstellen. zusammengesetzte Flächen in geometrische Grundfiguren zerlegen. zusammengesetzte Körper in geometrische Grundkörper zerlegen. zusammengesetzte Flächen vergleichen und? zueinander in Beziehung setzen. Schrägbilder von? Netze von Kegeln zusammengesetzte? unterschiedlichen Prismen erkennen, skizzieren und Körper vergleichen und skizzieren und konstruieren. konstruieren. zueinander in Beziehung setzen.??? Darstellungsfor-? men von Körpern erkennen. (Draufsicht, Seitenansicht, Vorderansicht, Schrägbilder) 6?????? 7?????? 8?????? 9?????? Prüfungsvorbereitung Hauptschulabschluss Vertiefung und Vorbereitung auf LF13 Seite 5 von 9 Stand: ?? Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur

73 Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen. schreibung geometrischer Objekte der Umwelt nutzen. Landesinstitut für Schulentwicklung C 3 C C C C 4 C C C C C 67 C C C C C C 7 C C C C C C 9

74 68 funktion a l e r Zusammenhang I Teilkompetenzen Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 Prozentanteile grafisch darstellen. Ich kenne die Grundbegriffe der Prozentrechnung und kann einfache Prozentaufgaben rechnen. mit dem Dreisatz die Grundaufgaben der Prozentrechnung lösen. Ich weiß, was Prozent bedeutet, kann einfache Pro- mit dem Dreisatz berech- den Prozentwert tenzangaben kennzeichnen nen. und weiß, wo Prozentwerte im Alltag vorkommen. die Brüche und Dezimalbrüche für die Prozentrechnung nutzen. bildhaft dargestellte Prozentanteile erkennen und benennen. Prozentanteile veranschaulichen. die Grundbegriffe der Prozentrechnung auf Alltagssituationen anwenden. den Prozentsatz mit dem Dreisatz berechnen. den Grundwert mit dem Dreisatz berechnen. aus Sachzusammenhängen die fehlende Größe berechnen. Prozentrechnungen mit einem Tabellenkalkulationsprogramm berechnen und darstellen. die Prozentrechnung zur Zinsrechnung nutzen. die Prozentrechnung in Anwendungssituationen nutzen. Zinsen für ein Jahr berechnen. die Formeln PC-gestützte der Prozent- und Zinsrechnung anwenden und nutzen. Kalkulationsprogramme nutzen. mit Formeln Prozentwert, Prozentsatz und Grundwert bestimmen.?? den Zinssatz für den erhöhten?? den Zeitraum eines Jahres Grundwert mit der Formel berechnen. berechnen. bei Zinsrechnungen mit Formeln Zin-?? im Zeitraum von einem sen, Kapital, Zinssatz und Jahr das Kapital berechnen. Zeit berechnen. Zinsrechnungen??? bei mehrjähriger Laufzeit durchführen. Zinsrechnungen bei Laufzeiten von Tagen oder Monaten durchführen.??? Prozentwert,? einfache Prozentsätze??? Grundwert und Prozentsatz berechnen und im aus Diagrammen ablesen Diagramm darstellen. und diese selbst darstellen.????? mit einem Tabellenkalkulationsprogramm Diagramme erstellen. Prüfungsvorbereitung Hauptschulabschluss Vertiefung und Vorbereitung auf LF13 Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur 8?????? 9?????? Hebelschule Schliengen & AK-Kompetenzraster Seite 7 von 9 Stand:

75 funktionale r Zusammenhang II Teilkompetenzen Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 funktionale Zusammenhänge entdecken, beschreiben, darstellen und berechnen. Regeln in Zahlenfolgen erkennen und beschreiben. Werte aus Graphen ablesen und zuordnen. Daten aus Tabellen den entsprechenden Graphen zuordnen. funktionale Zusammenhänge in Sachaufgaben erkennen. funktionale Zusammenhänge berechnen und darstellen. Werte in proportionalen Zuordnungen mit dem Dreisatz berechnen. Werte in umgekert proportionalen Zuordnungen mit dem Dreisatz berechnen. proportionale und umgekehrt proportionale Zusammenhänge unterscheiden und berechnen. Werte in proportionalen und umgekehrt proportionalen Zuordnungen mit dem Dreisatz berechnen und darstellen. umgekehrt proportionale Zuordnungen in Tabellen darstellen und fehlende Werte bestimmen. (Produktgleichheit) Zuordnungen im Koordinatensystem darstellen. Wertepaare von Zuordnungen im Koordinatensystem herauslesen. Wertepaare aus funktionalen Zusammenhängen im Koordinatensystem darstellen.? Werte in proportionalen funktionale Zu- und umgekehrt sammenhänge aus Sach- proportionalen Zuordnungen aufgaben im Koordinatenrechnen mit dem Dreisatz besystem darstellen. und darstellen.???? Grafen lesen und interpretieren. Ich kann lineare Funktionen im Koordinatensystem grafisch darstellen. die Steigung bei linearen Gleichungen bestimmen. Geraden durch y- Achsenabschnitt und Steigung zeichnen. lineare Graphen interpretieren. 5?????? 6?????? 7?????? 8?????? 9?????? Hebelschule Schliengen & AK-Kompetenzraster Gleichungssysteme lösen. Schnittpunkte in Gleichungssystemen ablesen. Gleichungssysteme zeichnerisch lösen. Gleichungssysteme rechnerisch lösen. Gleichungssysteme interpretieren. Seite 8 von 9 Stand: Landesinstitut für Schulentwicklung 69

76 70 Daten und Zufall Teilkompetenzen Kompetenzraster Mathematik Klasse 7-9 mit Teilkompetenzen LF7 LF8 LF9 LF10 LF11 LF12 Daten sammeln, erfassen und auf unterschiedliche Weise darstellen. Daten sammeln und als Strichlisten und Häufigkeitstabellen darstellen. Häufigkeitstabellen in Diagramme übertragen. unterschiedliche grafische Darstellungen auswerten. Tabellen und grafische Darstellungen vergleichen und bewerten. Ich kenne unterschiedliche Methoden um Daten zu sammeln. Daten mit Hilfe von Tabellenkalkulations- Programmen (Calc/Excel) erfassen und grafisch darstellen. Wahrscheinlichkeiten bei einfachen Zufallsexperimenten bestimmen. A: Zufallsexperimente mit regelmäßigen und unregelmäßigen Zufallsgeräten durchführen und systematisch aufschreiben. Einschätzungen über Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsversuchen machen und diese Einschätzungen auch begründen. Wahrscheinlichkeits-Aussagen verstehen, interpretieren und nutzen. kombinatorische Überlegungen durchführen. A: in konkreten Situationen Kombinationsmöglichkeiten bestimmen und systematisch festhalten. Wahrscheinlichkeitsaussagen interpretieren. systematisch Daten erfassen, auswerten und auf angemessene Weise darstellen. A: systematisch Daten ermitteln. A: umfangreiche Daten in Tabellen erfassen und in geeigneten Diagrammen darstellen. Wahrscheinlichkeiten berechnen und darstellen. Darstellungen von Wahrscheinlichkeiten lesen, erstellen, vergleichen und interpretieren. A: mehrstufige Zufallsversuche durchführen. 7?????? 8?????? Daten sammeln, in Schaubildern darstellen und für Kalkulationen nutzen. systematisch Daten sammeln und in verschiedenen Grafiken darstellen. Baumdiagramme Tabellen und zu mehrstufigen Versuchen Schaubilder auswerten. erstellen und daraus Wahrscheinlichkeiten berechnen. A: mit Hilfe eines? Mittelwerte, Häufigkeiten Wahrscheinlich- Darstellungen kri- Baumdiagrammes Wahrscheinlichkeiten und Zentralwerte keiten interpretieren und tisch bewerten und gege- bestimmenzen. bestimmen. zur Entscheidungshilfe nutbenenfalls Manipulationen entdecken. A: mit Hilfe von? B: Tabellen auswerten,? statistische Aussa- Tabellen Wahrscheinlichkeiten vergleichen und gen anhand von Daten und bestimmen. bewerten. Diagrammen überprüfen.?? Daten in ein Tabellenkalkulationsprogramm? aus gesammelten Daten Trends ableiten. eingeben und darstellen.????? 9?????? Hebelschule Schliengen Seite 9 von 9 Stand: & AK-Kompetenzraster Mit Kompetenzrastern dem Lernen auf der Spur

77 Lernjob Landesinstitut für Schulentwicklung Lernjob LF 8, Funktionaler Zusammenhang 2, Teilkompetenz n zusätzliches Zum Schluss kontrollierst du deine Arbeit mit dem Lösungsblatt.. 71

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