Dr. Karin Holinski-Wegerich, Geschäftsführerin im Landesverband der Lebenshilfe in Mecklenburg- Vorpommern Frank Breitfeld, Fachbereichsleiter Reha

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1 Dr. Karin Holinski-Wegerich, Geschäftsführerin im Landesverband der Lebenshilfe in Mecklenburg- Vorpommern Frank Breitfeld, Fachbereichsleiter Reha in der gemeinnützigen Werkund Wohnstätten GmbH Pasewalk, Leiter des Büros für leichte Sprache der GWW

2

3 Elternverband Selbsthilfeverband Trägerverband Fachverband

4 Leichte Sprache: Was, warum, für wen? Schwere Sprache baut für viele Menschen Barrieren auf, besonders die Amtssprache. Sie werden von der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft eingeengt.

5 UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 3 des Grundgesetzes Maßnahmeplan der Landesregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention

6 In Deutschland gibt es die leichte Sprache seit ungefähr 15 Jahren 1994 gab es eine Tagung von der Lebenshilfe. Dort wurde deutlich, es muss leichte Sprache geben. Die Ursprünge liegen 1974 in der People first Bewegung in den USA 1995 gab es das erste Buch in leichter Sprache: Titel Wir vertreten uns selbst Das Buch war für Selbsthilfegruppen mit Lernschwierigkeiten geschrieben gab es die Gruppe Wir vertreten uns selbst. Daraus wurde der Verein Mensch zuerst. Dieser schrieb das 1. Wörterbuch für leichte Sprache Netzwerk für leichte Sprache 2009 umfassendes Regelwerk von Inclusion Europe Danach zunehmende Verbreitung und Anwendung, z.b. Gesetzgeber/ Politik Medien z.b. Webseite FHS Köln/ DLF: nachrichten.de

7 Zunächst Menschen mit Lernschwierigkeiten, danach aber auch Hörbehinderte Sehbehinderte Ältere Menschen Menschen mit geringen Deutschkenntnissen

8 Kurze Hauptsätze Wenig Nebensätze Verwendung bekannter Wörter große und klare Schrift nach Sinneseinheiten Absatz Schriftfarben sparsam einsetzen Einfache Illustrationen (keine Fotos mit viel Ablenkung) = Mehr-Sinne-Prinzip

9 Wir brauchen keine leichte Sprache. Das ist doch Baby-Sprache. Oder sie dachten: Die Menschen lernen nicht mehr richtig lesen, wenn es leichte Sprache gibt. Und viele sagten: Das ist doch keine richtige Sprache. Das darf man nicht tun. Es galt zu überzeugen: Leichte Sprache ist wichtig.

10

11 Diana Klotz, unsere Sprecherin des Lebenshilferates MV. Diana leitet die Sitzungen in leichter Sprache. Jan Schult, Mitglied im Rat behinderter Menschen in der Bundesvereinigung der Lebenshilfe in Berlin.

12 Mitglieder des Gremiums sind je ein Vertreter und ein Stellvertreter aus den Orts- und Kreisvereinigungen der Lebenshilfe in M-V Nicht alle Orts- und Kreisvereinigungen haben ein Mitglied in den Lebenshilferat berufen Die Mitglieder kommen aus verschiedenen Orten in M-V

13 Die UN-Behindertenrechtskonvention Bildung für Menschen mit Behinderungen Vorbereitung und Teilnahme am 15. Weltkongress von Inklusion International 2010 unter dem Motto Inklusion Rechte werden Wirklichkeit Teilnahme von Vertretern des Lebenshilferates an der Agenda- Konferenz 2011 in Schwerin (Vom Land MV in Auftrag gegeben, zur Erarbeitung eines Berichtes über die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen in unserem Bundesland) Das Trägerübergreifende Persönliche Budget Das neue Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz Das Grundsatzprogramm der Lebenshilfe Der Parlamentarische Abend Teilnahme am Fachtag Inklusive Bildung für Menschen mit Behinderungen am in Schwerin Gespräche und Diskussionen zu aktuellen Themen

14

15 Der Landesverband der Lebenshilfe bietet als einziger Bildungsträger in M-V überregional Fortbildungen für Menschen mit geistigen und schwer mehrfach Behinderungen an. Diese Fortbildungen erfordern eine Ausschreibung in leichter Sprache. Wir sind auf dem Weg die leichte Sprache anzuwenden und arbeiten dabei auch mit Piktogrammen. Unser Ziel für 2015: Die Übersetzung aller Ausschreibungen in leichter Sprache. Beispiele für Themen der Fortbildungen: Treffen der Werkstatträte Schulung der Wohnbeiräte Liebe, Freundschaft, Sexualität, Partnerschaft Kunstworkshop Malen Meine Lebensgeschichte Yoga ein Seminar für Körper, Geist und Seele

16 Unter kommen Sie auf die Seiten in leichter Sprache der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Hier gibt es viele interessante Informationen in leichter Sprache: zum Beispiel: Welche Bücher gibt es in leichter Sprache? Wie kann ich wählen? Wie kann ich in der Lebenshilfe mitbestimmen? Welche Weiterbildungen gibt es für Menschen mit Behinderungen?

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