Behinderung und Gesundheit

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1 Dipl.-Volkswirt Heiko Pfaff und Mitarbeiterinnen Behinderung und Gesundheit Ergebnis des Mikrozensus 1999 Durch den Mikrozensus im April 1999 wurden unter anderem wichtige Strukturdaten über die Lebenssituation von n gewonnen. Nachdem in einem Aufsatz über die Lebenslagen r 1 ) bereits Daten über die soziale Situation dargestellt wurden, geht dieser Beitrag insbesondere auf den Hilfebedarf und den Gesundheitszustand ein. Dabei werden neben den Ergebnissen für die behinderten zur Orientierung auch die entsprechenden Daten für die n dargestellt. Der Mikrozensus die EU-weit größte Haushaltsbefragung ist eine Mehrzweckstichprobe. Er bietet somit ausführliche Informationen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung. Als Hochrechnungsrahmen wurden zusätzlich zu den für das Mikrozensus-Grundprogramm genutzten Eckzahlen der laufenden Bevölkerungsfortschreibung die Eckwerte der Schwerbehindertenstatistik verwendet. 2 ) Jede(r) zehnte Einwohner/-in war als (r) anerkannt Behinderung im Sinne des zum Erhebungszeitpunkt gültigen Schwerbehindertengesetzes 3 ) ist die Auswirkung einer nicht nur vorübergehenden, das heißt länger als sechs Monate dauernden, Funktionsbeeinträchtigung, die auf einem regelwidrigen körperlichen, geistigen oder seelischen Zustand beruht. Regelwidrig ist dabei der Gesundheitszustand, der von dem für das Lebensalter typischen abweicht. Normale Alterserscheinungen sind daher keine Behinderungen im Sinne des Schwerbehindertengesetzes. Personen, deren Grad der Behinderung mindestens 50 beträgt, gelten als Schwerbehinderte; als leichter werden Personen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50 bezeichnet. Der Grad der Behinderung (GdB) gibt das Ausmaß der Funktionseinschränkung gestuft nach Zehnergraden von 20 bis 100 wieder. Nach dem Ergebnis des Mikrozensus lebten im April 1999 in der Bundesrepublik Deutschland 8,14 Mill. amtlich anerkannte behinderte. Der größte Teil, nämlich 6,63 Mill., zählte zu den Schwerbehinderten 4 ); 1,50 Mill. Personen waren leichter behindert. Über die Hälfte der n (54,0%) waren Männer. Im Durchschnitt war jeder zehnte Einwohner behindert. Fast drei Viertel der behinderten waren 55 Jahre oder älter Die Gliederung der n nach Altersgruppen zeigt eine starke Alterslastigkeit (siehe Tabelle 1). So waren 73% der behinderten 55 Jahre oder älter. Der 1) Siehe Pfaff, H.: Lebenslagen der n Ergebnis des Mikrozensus 1999 in WiSta 10/2002, S. 869 ff. 2) Die Ergebnisse über die schwerbehinderten wurden dabei auf Bundesebene anhand der Schwerbehindertenstatistik nach fünf Altersgruppen und dem Geschlecht geschichtet hochgerechnet. Für die leichter behinderten erfolgte lediglich eine Einschätzung der Antwortausfälle. 3) Zum 19. Juni 2001 trat das Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) Rehabilitation und Teilhabe behinderter in Kraft (BGBl. I S. 1046). Die seitdem gültige Definition betont zusätzlich den Anspruch der behinderten auf gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. 4) Eine ausführliche Darstellung der Struktur der schwerbehinderten nach Alter, Geschlecht und Staatsangehörigkeit sowie Art und Ursache der Behinderung gibt Pfaff, H.: Schwerbehinderte 2001 in WiSta 8/2003, S. 745 ff. 462 Statistisches Bundesamt Wirtschaft und Statistik 4/2004

2 Tabelle 1: nach Alter und Grad der Behinderung insgesamt [GdB 1 ) bis 100] Schwerbehinderte [GdB 1 ) 50 bis 100] Leichter [GdB 1 ) bis 50] insgesamt männlich weiblich zusammen männlich weiblich zusammen männlich weiblich unter / und mehr nquote in % 2 ) unter ,1 1,3 0,9 1,0 1,2 0,9 0,1 0,1 / ,7 1,9 1,6 1,5 1,7 1,4 0,2 0,2 0, ,8 4,2 3,3 2,8 3,0 2,5 1,0 1,2 0, ,6 10,7 8,5 6,4 6,9 5,9 3,2 3,8 2, ,9 19,6 14,1 12,1 14,1 10,0 4,8 5,6 4, ,5 25,3 15,7 16,1 19,6 12,6 4,4 5,8 3, ,3 28,2 17,1 19,2 24,4 14,6 3,1 3,8 2, ,7 34,6 19,4 22,8 30,5 17,3 2,9 4,0 2,1 75 und mehr... 31,4 41,1 27,1 29,2 37,4 25,6 2,2 3,7 1,5... 9,9 11,0 8,9 8,1 8,7 7,5 1,8 2,2 1,4 1) Grad der Behinderung. 2) Anteil der behinderten an der jeweiligen Bevölkerungsgruppe. Tabelle 2: und nichtbehinderte nach Alter und Hilfe im täglichen Leben Hilfe im täglichen Leben nötig ja, dauerhaft benötigt nein, keine Hilfe nötig ohne Angabe % unter ,2 0,3 40,8 99,3 / 0, ,4 / 61,1 99,5 / 0, ,5 0,1 78,9 99,4 1,7 0, ,9 0,3 88,0 99,3 2,1 0, ,9 0,3 89,7 99,1 1,4 0, ,8 0,7 88,5 98,7 1,7 0, ,9 1,5 84,1 98,0 2,0 0, ,5 3,3 79,3 96,2 1,2 0,5 75 und mehr ,3 19,0 56,3 80,6 1,4 0, ,3 1,5 77,1 98,0 1,6 0,5 unter ,8 0,3 43,3 99,3 / 0, ,3 / 62,3 99,5 / 0, ,2 0,1 79,1 99,4 1,7 0, ,0 0,2 89,3 99,4 1,8 0, ,1 / 90,5 99,2 1,4 0, ,3 0,6 90,2 98,9 1,5 0, ,5 1,5 85,5 98,1 2,0 / ,5 2,2 82,1 97,4 1,4 / 75 und mehr ,7 13,1 67,4 86,7 1,9 / Zusammen ,5 0,8 81,8 98,8 1,6 0,5 unter ,7 0,4 37,1 99,2 / 0, ,8 / 59,6 99,4 / 0, ,8 0,1 78,6 99,4 / 0, ,2 0,3 86,4 99,2 2,4 0, ,2 0,4 88,4 99,1 / 0, ,3 0,8 85,7 98,6 2,0 0, ,1 1,6 81,9 97,9 2,0 0, ,2 4,0 75,8 95,5 / 0,5 75 und mehr ,2 21,3 48,7 78,3 1,0 0,4 Zusammen ,0 2,2 71,5 97,3 1,5 0,5 Statistisches Bundesamt Wirtschaft und Statistik 4/

3 entsprechende Anteil unter den nichtbehinderten Personen betrug demgegenüber nur 28%. Die nquote also der Anteil der n an der Bevölkerung der jeweiligen Altersklasse steigt mit zunehmendem Alter an und ist schließlich am höchsten bei den ab 75-Jährigen: Hier war fast jede(r) Dritte im April 1999 behindert die Quote betrug 31%. Die nquoten der Männer lagen in jeder Altersklasse höher als die der Frauen. Als eine Ursache hierfür gilt, dass Männer häufiger erwerbstätig sind. Sie stellen daher eher Anträge auf Anerkennung einer Schwerbehinderung, um so die Vorteile des Schwerbehindertenrechts für den Arbeitsmarkt und die Rente ( Frühverrentung ) zu nutzen. Jede(r) fünfte hatte dauerhaften Hilfebedarf Tabelle 2 zeigt den dauerhaften Hilfebedarf bei den Aufgaben des täglichen Lebens (Körperpflege, Ernährung, Mobilität bzw. Beweglichkeit und hauswirtschaftliche Versorgung). Der Hilfebedarf wird dabei verursacht durch Krankheit, Behinderung oder Alter; nicht einbezogen ist von daher die übliche Säuglingspflege. 21% der n gaben an, dass sie dauerhaft Hilfe benötigen, 77% wiesen keinen dauerhaften Hilfebedarf auf, weitere 2% machten zu dieser Frage. Hilfebedarf im Alter und bei unter 25- jährigen n besonders groß Deutlich überdurchschnittlichen Hilfebedarf hatten bei den n die Älteren ab 75 Jahren und die beiden jüngsten Altersgruppen: Bei den ab 75-Jährigen wiesen im April % der behinderten einen dauerhaften Hilfebedarf auf. Bei den unter 15-Jährigen betrug diese Hilfequote 58% und bei den 15- bis unter 25-Jährigen 38%. Auffallend ist, dass der Hilfebedarf für alle Altersgruppen bei den behinderten Frauen höher war als bei den behinder- Tabelle 3: und nichtbehinderte nach Alter und Aufgabe der Hilfe im täglichen Leben Aufgabe der Hilfe im täglichen Leben (Mehrfachnennung möglich) Körperpflege Ernährung Beweglichkeit hauswirtschaftliche Versorgung Anteil an den behinderten bzw. nichtbehinderten in % unter ,0 0,2 41,5 0,3 45,3 0,2 38,4 0,2 / / ,9 / 24,6 / 26,1 / 31,9 / / / ,6 / 9,6 / 13,2 0,0 15,4 0,0 1,0 0, ,9 / 3,6 / 6,2 / 7,6 0,1 / / ,3 / 3,1 / 6,0 0,2 6,8 0,2 / / ,6 0,3 3,8 0,2 7,0 0,3 7,6 0,5 / / ,8 0,7 5,7 0,5 9,7 0,8 10,6 1,1 / / ,6 1,6 7,7 1,1 12,6 1,8 15,7 2,4 / / 75 und mehr ,2 11,5 20,6 9,2 28,7 11,6 35,7 16,3 0,8 0, ,2 1 ) 0,8 1 ) 10,0 0,7 14,5 0,9 17,2 1,2 0,7 0,1 unter ,7 0,2 39,0 0,2 43,4 0,2 35,0 0,2 / / ,0 / 22,5 / 23,8 / 30,2 / / / ,2 / 9,9 / 13,2 / 15,5 / / / ,7 / 3,5 / 5,5 / 6,5 / / / ,7 / 3,5 / 5,8 / 5,9 / / / ,5 / 3,9 / 6,3 / 6,1 0,4 / / ,2 0,8 5,3 0,6 8,6 0,8 8,7 1,2 / / ,4 1,1 7,4 0,7 11,6 1,2 12,3 1,4 / / 75 und mehr ,0 8,3 16,1 6,5 20,9 7,5 24,9 10,5 / / Zusammen ,8 0,4 8,3 0,3 11,5 0,4 12,6 0,5 0,6 0,1 unter ,3 0,3 45,3 0,3 48,0 0,2 43,4 0,2 / / ,6 / 27,2 / 28,9 / 34,0 / / / ,8 / 9,2 / 13,1 / 15,3 / / / ,2 / 3,7 / 7,0 / 9,0 / / / ,8 / 2,5 / 6,2 / 8,0 / / / ,8 / 3,6 / 8,1 / 10,0 0,6 / / ,8 0,6 6,4 0,4 11,2 0,7 13,5 1,1 / / ,9 1,9 8,0 1,3 13,8 2,2 20,0 3,0 / / 75 und mehr ,3 12,8 23,7 10,3 33,9 13,2 43,1 18,5 0,9 0,4 Zusammen ,9 1,2 12,0 1,0 18,0 1,3 22,6 1,8 0,8 0,1 1) Lesebeispiel: Von den gesamten n (8,136 Mill.) hatten 13,2% Hilfebedarf bei der Körperpflege. Von den gesamten n hatten 0,8% Hilfebedarf bei der Körperpflege. 464 Statistisches Bundesamt Wirtschaft und Statistik 4/2004

4 Tabelle 4: und nichtbehinderte nach Alter und Umfang der benötigten Hilfe nicht jeden Tag, aber mehrmals in der Woche einmal am Tag Umfang der benötigten Hilfe zweimal am Tag dreimal am Tag und öfter den ganzen Tag, rund um die Uhr Anteil an den behinderten bzw. nichtbehinderten in % Nur hauswirtschaftliche Versorgung unter / / / / / / 11,7 / 38,6 0,2 / / / / / / / / 5,4 / 18,9 / / / 4,7 / ,1 / 1,4 / 1,0 / 3,7 / 6,8 / 1,5 0,1 3,0 / ,3 / 0,8 / 0,8 / 1,4 / 2,7 / 1,2 / 1,7 / ,3 / 0,9 / 0,7 / 1,7 / 2,0 / 0,9 / 1,4 / ,3 / 0,9 / 0,7 / 1,8 / 3,1 / / / 1,4 0, ,8 / 1,3 / 1,2 / 2,8 / 3,9 0,3 1,2 / 1,6 0, ,3 0,5 1,9 0,3 2,1 0,3 3,3 0,5 5,5 0,6 1,4 0,4 3,1 0,7 75 und mehr ,5 2,3 4,6 2,4 4,0 2,0 8,1 4,0 12,2 4,5 2,0 0,7 6,0 3, ,5 0,2 2,0 0,2 1,8 0,1 3,9 0,3 6,7 1 ) 0,3 1 ) 1,4 0,1 3,0 0,3 unter / / / / / / 10,6 / 37,3 0,1 / / / / / / / / / 16,8 / / / / / ,9 / 1,5 / / / 3,3 7,5 / / / 2,8 / / / / / / / / / 2,9 / / / / / / / / / / / 1,7 / 2,5 / / / / / / / / / / / 1,9 / 3,1 / / / / / ,5 / / / 1,3 / 3,1 / 3,3 / / / 1,3 / ,6 / / / 1,9 / 3,0 / 6,1 / / / 1,8 / 75 und mehr ,6 1,4 2,7 1,5 2,7 1,6 6,4 2,8 10,7 3,2 1,5 0,7 4,1 1,8 Zusammen ,5 0,1 1,3 0,1 1,3 0,1 3,2 0,1 6,2 0,2 1,1 0,1 1,9 0,1 unter / / / / / 13,3 / 40,3 0,2 / / / / / / / / / 21,4 / / / / / ,3 / / / / / 4,4 / 5,8 / 1,9 / 3,2 / ,7 / / / / / 1,7 / 2,3 / / / 2,3 / / / / / / / / / / / / / 2,5 / ,1 / / / / / 1,6 / 3,0 / / / 2,7 0, ,3 / 2,2 / / / 2,5 / 4,7 / / / 2,1 / ,2 0,8 2,8 / 2,3 / 3,6 0,6 4,7 0,7 1,9 / 4,7 0,8 75 und mehr ,4 2,6 5,9 2,7 4,9 2,1 9,2 4,4 13,2 5,0 2,3 0,8 7,3 3,7 Zusammen ,7 0,3 2,8 0,3 2,4 0,2 4,8 0,4 7,4 0,5 1,7 0,1 4,2 0,4 1) Lesebeispiel: Von den gesamten n (8,136 Mill.) benötigten 6,7% rund um die Uhr Hilfe. Von den gesamten n benötigten 0,3% rund um die Uhr Hilfe. ten Männern: hatten 27% der weiblichen n dauerhaften Hilfebedarf bei den Aufgaben des täglichen Lebens und nur 17% der Männer. Bei den n lag wie zu erwarten für alle Altersgruppen ein deutlich niedrigerer Hilfebedarf vor: Die Hilfequote betrug hier insgesamt 1,5%. Zudem konzentrierte sich der Hilfebedarf auf die Älteren: Die Hilfequote der ab 75-Jährigen betrug hier 19%. In den Altersklassen bis 65 Jahren lag die Hilfequote hingegen deutlich unter einem Prozent. Am häufigsten wird Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigt Die meisten behinderten (17%) benötigten Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung, 15% bei der Mobilität bzw. Beweglichkeit, 13% bei der Körperpflege und 10% bei der Ernährung (siehe Tabelle 3). Bei diesen Hilfearten gelten ebenfalls die bereits dargestellten Zusammenhänge: Der Hilfebedarf war am höchsten in der Gruppe der ab 75-Jährigen und bei den unter 25-jährigen behinderten. Die behinderten Frauen hatten in der Regel einen höheren Hilfebedarf als die behinderten Männer. Die n hatten einen höheren Hilfebedarf als die n. 7% der n brauchten Hilfe rund um die Uhr 7% der behinderten gaben an, dass sie rund um die Uhr Hilfe bei Körperpflege, Ernährung, Mobilität bzw. Beweglichkeit und hauswirtschaftlicher Versorgung benötigen (siehe Tabelle 4). 4% bedurften dieser Hilfe dreimal täglich oder öfter und jeweils 2% ein- bzw. zweimal am Tag. 3% erhielten nicht jeden Tag, aber mehrmals in der Woche Statistisches Bundesamt Wirtschaft und Statistik 4/

5 Tabelle 5: und nichtbehinderte nach Alter und Gesundheitszustand krank In den letzten vier Wochen krank oder unfallverletzt unfallverletzt nicht krank/unfallverletzt Anteil an den behinderten bzw. nichtbehinderten in % unter ,4 4,1 / 0,4 65,1 94,8 / 0, ,4 3,9 / 0,7 71,8 94,8 / 0, ,9 5,6 2,5 0,7 67,1 93,1 1,5 0, ,4 6,7 1,9 0,6 63,2 92,0 1,6 0, ,7 8,8 1,8 0,5 62,2 89,9 1,3 0, ,2 9,3 1,1 0,5 63,9 89,4 1,8 0, ,7 12,3 1,5 0,4 61,2 86,5 1,6 0, ,8 15,2 0,9 0,6 60,3 83,3 2,0 0,9 75 und mehr ,4 20,0 1,3 0,9 53,8 77,9 2,6 1, ,5 7,3 1,5 0,6 61,1 91,4 1,9 0,7 unter ,1 4,2 / 0,4 63,4 94,8 / 0, ,8 3,6 / 0,9 72,3 94,9 / 0, ,4 5,4 3,1 1,0 68,3 93,0 / 0, ,0 6,5 2,5 0,7 65,5 92,2 / 0, ,1 8,8 2,2 0,4 62,6 90,0 / 0, ,6 9,0 1,0 0,5 65,8 89,6 1,5 0, ,9 11,5 1,3 / 65,2 87,7 1,6 0, ,6 14,5 / / 62,3 84,3 2,2 0,8 75 und mehr ,3 18,6 / / 57,4 79,6 2,6 1,3 Zusammen ,0 6,5 1,6 0,7 63,8 92,1 1,6 0,7 unter ,5 4,1 / 0,4 67,5 94,8 / 0, ,1 4,2 / 0,4 71,1 94,8 / 0, ,9 5,8 1,8 0,4 65,5 93,1 1,9 0, ,3 7,0 / 0,5 60,3 91,8 2,3 0, ,5 8,9 / 0,5 61,6 89,9 1,7 0, ,6 9,6 / 0,5 60,9 89,2 2,2 0, ,3 13,0 / 0,6 55,1 85,6 / 0, ,5 15,6 / 0,7 57,7 82,7 1,9 1,0 75 und mehr ,4 20,5 1,6 1,0 51,3 77,3 2,6 1,2 Zusammen ,5 8,0 1,5 0,5 57,9 90,8 2,1 0,7 Hilfe. Keine Angabe zu dieser Frage machten 1% der n. 3% benötigten nur im Bereich hauswirtschaftliche Versorgung Hilfe. Bei diesen Fällen wurde der Umfang der Hilfe nicht ermittelt. Bei den unter 15-jährigen n war der Hilfebedarf wiederum sehr hoch: Hier benötigten 39% rund um die Uhr Hilfe. Stark betroffen waren auch die 15- bis unter 25-jährigen (19% brauchten rund um die Uhr Hilfe) und die 75-jährigen oder älteren behinderten (12%). Auch bei dieser Betrachtung hatten die behinderten Frauen meist einen höheren Hilfebedarf als die behinderten Männer, allerdings fielen hier die Unterschiede geringer aus: So benötigten 7% der behinderten Frauen und 6% der behinderten Männer rund um die Uhr Hilfe. Mehr als jede(r) dritte krank oder unfallverletzt Neben den Fragen zum Hilfebedarf wird im Mikrozensus auch festgestellt, ob in den letzten vier Wochen eine Krankheit oder eine Unfallverletzung vorlag. Hierbei werden auch chronische Erkrankungen einbezogen 5 ) (siehe Tabelle 5). Von den n war demnach im April 1999 mehr als jede(r) Dritte (37%) krank bzw. unfallverletzt. 2% der n machten zu ihrem Gesundheitszustand. ab 75 Jahren am stärksten von Krankheit betroffen Die Krankenquote war dabei bei den n in allen Altersgruppen hoch sie betrug für alle Gruppen mindestens 27% (einschl. der Unfallverletzten). Am höchsten war die Quote bei den ab 75-Jährigen (44%). Das Ergebnis weicht also von den Ergebnissen beim Hilfebedarf ab. Dort lag eine stärkere Konzentration des Bedarfs auf die jungen und die alten Jahrgänge vor. Die behinderten Frauen waren, mit Ausnahme der unter 15- jährigen, eher krank als die behinderten Männer und die 5) Auswertungen über die Gesundheitssituation der gesamten Bevölkerung 1999 bietet Dittrich, S.: Fragen zur Gesundheit in WiSta 9/2001, S. 771 ff. 466 Statistisches Bundesamt Wirtschaft und Statistik 4/2004

6 Tabelle 6: und nichtbehinderte nach Alter und Dauer der Krankheit bzw. Unfallverletzung Dar.: In den letzten vier Wochen krank oder unfallverletzt Dauer der Krankheit bzw. Unfallverletzung 1 Tag bis 2 Wochen über 2 Wochen bis 6 Wochen über 6 Wochen bis 1 Jahr über 1 Jahr Anteil an den behinderten bzw. nichtbehinderten in % unter ,6 3,2 / 0,6 / 0,2 19,2 0,3 / 0, ,7 2,8 / 0,8 / 0,3 18,9 0,3 / 0, ,8 3,1 2,5 1,3 3,5 0,8 18,9 0,8 1,6 0, ,1 2,2 2,6 1,6 4,8 1,4 22,5 1,8 2,2 0, ,6 2,0 2,4 1,8 4,4 1,9 24,1 3,2 2,0 0, ,9 1,7 2,0 1,7 2,5 1,6 25,1 4,5 1,8 0, ,6 1,9 2,3 1,6 3,1 1,9 27,0 6,8 2,3 0, ,4 2,2 2,3 1,8 2,8 2,4 28,2 8,9 2,0 0,6 75 und mehr ,6 2,3 3,2 3,0 3,6 2,7 31,6 11,9 2,6 0, ,2 2,7 2,6 1,4 3,4 1,1 25,8 1 ) 2,4 1 ) 2,1 0,3 unter / 3,2 / 0,7 / 0,2 19,6 0,3 / 0, / 2,7 / 0,9 / 0,3 19,3 0,4 / / ,6 3,2 2,9 1,3 3,5 0,9 17,9 0,8 1,6 0, ,1 2,1 2,7 1,7 4,5 1,4 21,1 1,7 2,1 0, ,7 2,0 2,7 1,9 4,4 2,2 23,6 2,8 1,9 0, ,8 1,9 2,2 1,8 2,5 1,7 23,6 4,0 1,6 / ,3 1,5 1,9 1,4 2,8 1,5 24,5 6,6 1,7 0, ,6 2,0 1,7 1,3 3,2 2,1 26,0 8,9 2,1 / 75 und mehr ,6 2,4 2,5 2,8 3,0 2,6 30,0 10,4 2,0 0,8 Zusammen ,1 2,7 2,4 1,3 3,3 1,0 24,0 1,9 1,9 0,3 unter / 3,2 / 0,6 0,2 18,6 0,3 / 0, / 2,9 / 0,8 / 0,3 18,4 0,3 0, ,1 3,1 2,1 1,2 3,6 0,8 20,1 0,9 / 0, ,2 2,4 2,6 1,5 5,1 1,4 24,2 1,9 2,4 0, ,4 2,0 2,0 1,7 4,5 1,7 24,7 3,6 2,1 / ,1 1,5 1,8 1,7 2,3 1,5 27,3 5,0 2,3 0, ,1 2,2 2,8 1,9 3,6 2,1 30,6 7,0 3,1 0, ,2 2,3 3,1 2,0 2,4 2,5 31,0 8,9 1,8 0,6 75 und mehr ,7 2,3 3,6 3,1 4,0 2,7 32,7 12,4 3,0 1,0 Zusammen ,2 2,7 2,8 1,4 3,6 1,1 27,9 2,9 2,4 0,3 1) Lesebeispiel: Von den gesamten n (8,136 Mill.) waren 25,8% seit über einem Jahr krank bzw. unfallverletzt. Von den gesamten n waren 2,4% seit über einem Jahr krank bzw. unfallverletzt. n häufiger als die n. Die Krankenquote (einschl. der Unfallverletzten) betrug bei den behinderten Frauen insgesamt 40%, bei den behinderten Männern 35%. Die Krankenquote bei den n war deutlich niedriger: Sie betrug knapp 9% bei den Frauen und 7% bei den Männern. Jede(r) vierte war seit über einem Jahr krank bzw. unfallverletzt Von den gesamten n waren 26% seit über einem Jahr krank bzw. unfallverletzt. Weitere 3% waren seit über sechs Wochen bis zu einem Jahr krank. Bei den anderen kranken bzw. unfallverletzten n (6%) lag die Krankheitsdauer bei unter sechs Wochen (siehe Tabelle 6). Der Anteil Langzeitkranker steigt in der Regel mit zunehmendem Alter allmählich an. Der höchste Anteil Langzeitkranker lag dabei bei den ab 75-jährigen n vor: Hier waren 32% seit über einem Jahr krank. Frauen waren insgesamt stärker von Langzeiterkrankungen betroffen als die behinderten Männer (Anteil der Langzeitkranken: 28 bzw. 24%). waren wie zu erwarten deutlich weniger von Langzeiterkrankungen betroffen als die behinderten : Bei ihnen waren lediglich 2% seit über einem Jahr krank. Daten zur Behinderung und Gesundheit wurden zuletzt im Mikrozensus 2003 gewonnen. Diese Auswertungen werden voraussichtlich im Herbst 2004 vorliegen. Statistisches Bundesamt Wirtschaft und Statistik 4/

7 Auszug aus Wirtschaft und Statistik Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2010 Vervielfältigung und Verbreitung, auch auszugsweise, mit Quellenangabe gestattet. Herausgeber: Schriftleitung: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden Roderich Egeler Präsident des Statistischen Bundesamtes Verantwortlich für den Inhalt: Brigitte Reimann, Wiesbaden Telefon: +49 (0) 6 11/ Vertriebspartner: SFG Servicecenter Fachverlage Part of the Elsevier Group Postfach Reutlingen Telefon: +49 (0) 70 71/ Telefax: +49 (0) 70 71/ Erscheinungsfolge: monatlich i Allgemeine Informationen über das Statistische Bundesamt und sein Datenangebot erhalten Sie: im Internet: oder bei unserem Informationsservice Wiesbaden Telefon: +49 (0) 6 11/ Telefax: +49 (0) 6 11/

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