Gemeindestrukturbericht 2013

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1 Gemeindestrukturbericht

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3 Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 A. Gemeindelandschaft 7 B. Kommunale Behörden 15 C. Gemeinde- und Bevölkerungsstruktur 21 D. Wirtschaftliche und finanzielle 29 Struktur der Gemeinden E. Schulstandorte in den Gemeinden 39 F. Die interkommunale Zusammenarbeit 45 G. Aufgaben- und Lastenverteilung Bedeutung der Aargauer Gemeinden 51 bei den öffentlichen Aufgaben 2. Grundsätze der Aufgabenteilung Verbundaufgaben Überblick Ausgestaltung der Verbundaufgaben Lastenentwicklung in den grossen 59 Aufgabenbereichen H. Direkter Finanzausgleich Zielsetzungen und Funktionsweise 63 des Finanzausgleichs 2. Reform des Finanzausgleichs 69 I. Entwicklung der Gemeindelandschaft Allgemeines Finanzielle Unterstützung von 74 Gemeindezusammenschlüssen 3. Auswirkungen von 76 Gemeindezusammenschlüssen J. Fazit 81 K. Quellen 85 L. Impressum 86 Wappenschlüssel 87 3

4 4

5 Vorwort Kanton und Gemeinden erfüllen in enger Zusammenarbeit die öffentlichen Aufgaben. Wenn es den Gemeinden nicht gut geht, geht es auch dem Kanton nicht gut und umgekehrt. Die Aargauer Gemeinden verfügen im interkantonalen Vergleich über eine hohe Autonomie. Der Kanton hat ein Interesse daran, dass die Gemeindeautonomie erhalten bleibt. Nur starke Gemeinden sind in der Lage, für die Bevölkerung bedarfsgerechte und kostengünstige Dienstleistungen zu erbringen. Der Kanton steht mit den Gemeinden seit Jahren in einem intensiven Dialog: Wie können die Zusammenarbeit und die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden verbessert werden? Wie können die Rahmenbedingungen für die Gemeinden optimiert werden? Der Kanton stellt sicher, dass die Gemeinden ihre Interessen in institutionalisierten Gremien und projektbezogenen Arbeitsgruppen einbringen können. Dieser von gegenseitigem Respekt geprägte Dialog hat sich seit Jahren bewährt. Die Gemeindelandschaft des Kantons Aargau zeichnet sich durch eine grosse Vielfalt aus. Bevölkerungszahl, Fläche, Steuerkraft und Leistungsfähigkeit unterscheiden sich je nach Gemeinde stark. Die Rahmenbedingungen für die öffentliche Hand verändern sich generell immer schneller. Der technologische und gesellschaftliche Wandel hat auch grosse Auswirkungen auf die Entwicklung der Gemeinden. Die Aargauer Gemeindelandschaft, welche sich während Jahrhunderten wenig verändert hat, befindet sich zunehmend unter Anpassungsdruck. Der Regierungsrat unterstützt die Aargauer Gemeinden in ihrer Weiterentwicklung und bei der Erneuerung der Gemeindestrukturen. Der Gemeindestrukturbericht gibt erstmals einen systematischen Überblick über die Struktur der Aargauer Gemeindelandschaft, deren Organisationsformen, die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden und das Funktionieren des Finanzausgleichs. Der Bericht soll einerseits eine Momentaufnahme darstellen, andererseits soll er aber auch eine Grundlage bilden für die künftige Entwicklung der Gemeindelandschaft. Es ist geplant, den Gemeindestrukturbericht alle vier Jahre gemeinsam mit Gemeindevertretern rückblickend auf die abgelaufene kantonale Legislaturperiode zu erarbeiten. Er soll nicht zuletzt auch eine Basis darstellen und Anregungen liefern für den Dialog zwischen Kanton und Gemeinden. Der Bericht soll dazu beitragen, dass Verständnis und Bewusstsein für die Herausforderungen der Gemeinden verstärkt werden. Regierungsrat Dr. Urs Hofmann Vorsteher Departement Volkswirtschaft und Inneres Renate Gautschy Präsidentin Gemeindeammänner-Vereinigung, Gemeindeammann Gontenschwil 5

6 Kulm Reinach Stierenberg

7 A. Gemeindelandschaft Historisch wird die Entstehung der Gemeinden auf die mittelalterliche Markgenossenschaft Mark bedeutete ursprünglich Grenze zurückgeführt. Sie war ein landwirtschaftlicher Verband für die gemeinsame Nutzung und Bewirtschaftung von Wald und Weide, die im Gesamteigentum der Markgenossen standen. Schon im 5. Jahrhundert wurde das Gebiet der heutigen Schweiz von germanischen Volksstämmen besiedelt. Die aargauischen Ortsgemeinden haben sich aus den Landsgemeinden, wie sie insbesondere im 15. und 16. Jahrhundert entstanden sind, herausgebildet. Die französische Revolution brachte schliesslich für die Gemeinden eine grundlegende Wandlung, indem die helvetische Verfassung von 1798 die Einwohnergemeinden, welchen die politischen und polizeilichen Befugnisse zustanden, einführte. Daneben bestanden weiter die bisherigen Nutzungs- und Bürgergemeinden. Seit der aargauischen Staatsverfassung vom 15. April 1831 wird grundsätzlich zwischen Ortsbürgergemeinden und Einwohnergemeinden unterschieden. Die dominierende Rolle spielten damals noch die Ortsbürgergemeinden. Die Bedeutung hat sich seither vollständig gewandelt, so etwa dadurch, dass die Einwohnergemeinde das Recht des Steuerbezugs erhielt. 1 Die aargauischen Gemeinden sind heute selbständige Körperschaften des öffentlichen Rechts innerhalb des kantonalen Staatsverbands und mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattet. Die Einwohnergemeinden fördern das Wohl und die Entfaltung ihrer Einwohnerinnen und Einwohner und versehen die Aufgaben von lokaler Bedeutung, soweit diese nicht in die Zuständigkeit anderer Organisationen fallen. Am 1. April 2013 lag die Anzahl der Einwohnergemeinden bei 216. Die Ortsbürgergemeinden verwalten das Ortsbürgergut, unterstützen die Einwohnergemeinden und fördern das Kulturleben. Wichtigster Bereich ist die Verwaltung und Bewirtschaftung von Waldungen. Im Eigentum von Ortsbürgergemeinden befinden sich derzeit 66 Prozent der aargauischen Waldflächen. 1 Vgl. Baumann Andreas, Aargauisches Gemeinderecht, 3. Auflage, Zürich 2005, S. 54 ff. 7

8 A. Gemeindelandschaft Abbildung 1 (Stand April 2013) Gemeinden mit und ohne Ortsbürgergemeinden Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Bad Schwaderloch Klingnau Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Frick Rüfenach Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim wil -Göslikon Widen Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw Gemeinden ohne Ortsbürgergemeinde Gemeinden mit Ortsbürgergemeinde Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Die Ortsbürgergemeinden tragen den Namen ihrer jeweiligen Einwohnergemeinde. Sie bestehen aus der Gesamtheit der Personen, die im Besitz des Ortsbürgerrechts sind und im Gebiet der entsprechenden Einwohnergemeinden wohnen. Der Anteil Ortsbürger an der Gesamtbevölkerung des Kantons ist in den letzten dreissig Jahren von ca. 20 Prozent auf ca. 9 Prozent zurückgegangen. 2 Am 1. April 2013 lag der Bestand der Ortsbürgergemeinden bei Sefidan Trudi, Schibler Pascal, Stutz Roger, Ortsbürgergemeinden im Kanton Aargau im Wandel der Zeit, 2005, S. 41 f. 8

9 Tabelle 1 ( , in Millionen Franken) Vermögen und Schulden der Ortsbürgergemeinden In Mio. Fr Finanzvermögen Verwaltungsvermögen Vorschüsse für Spezialfinanzierungen Fremdkapital Verbindlichkeiten für Spezialfinanzierungen Eigenkapital Die Vermögens- und Schuldensituation der Ortsbürgergemeinden lässt sich der obenstehenden Übersicht entnehmen. Die Artengliederung bzw. volkswirtschaftliche Gliederung zeigt auf der Aufwandseite, mit welchem Mitteleinsatz die eigenen Aufgaben erfüllt werden (Sach- und Personalaufwand oder Beiträge/Entschädigungen an Dritte). Die Ertragsseite zeigt, mit welchen Ertragsarten der Betriebsaufwand finanziert wird (Verkäufe, Beiträge, Kapitalerträge, Steuern). Die Zahlen für das Jahr 2009 sind ohne die Ortsbürgergemeinden Brugg und Birr. In den Jahren zudem nicht enthalten sind die HRM2 Pilotgemeinden Fislisbach, Birr, Brugg, Laufenburg und Mettauertal. Im Jahr 2009 wies eine Ortsbürgergemeinde einen Bilanzfehlbetrag von Franken aus, 2012 waren es drei Gemeinden mit einem Bilanzfehlbetrag von total Franken. 3 Inkl. passivierte Abschreibungen 9

10 A. Gemeindelandschaft Abbildung 2 (Stand Januar 2013) Gemeinden nach Raumkonzept Aargau Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Bad Schwaderloch Klingnau Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach Unterentfelden -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni ken Unterkulm Besenschwil Boniswil Oftringen äsch Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil Aristau wangen Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw Kernstädte/Zentren Urbane Gemeinden Ländliche Zentren Gemeinden an ländlichen Entwicklungsachsen Gemeinden im ländlichen Entwicklungsraum Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Abbildung 2 orientiert sich an der Raumtypologie, wie sie die Abteilung Raumentwicklung (ARE) des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) verwendet. Die Gemeindetypen werden unterschieden in eher städtische (Kerngemeinden bzw. Zentren und urbane Gemeinden) und eher ländliche Gemeinden (ländliche Zentren, Gemeinden an ländlichen Entwicklungsachsen und Gemeinden im ländlichen Entwicklungsraum). Direkte ausserkantonale Einflüsse bleiben unberücksichtigt. Das Bundesamt für Statistik verwendet für seine statistischen Darstellungen eine Gemeindetypologie mit Agglomerationskerngemeinden, Agglomerationsgürtelgemeinden und ländlichen Gemeinden. Folgt man dieser Sichtweise, würde der Aargau über die fünf Agglomerationszentren Aarau, Baden/Brugg, Lenzburg, Wohlen und Olten/Zofingen verfügen. Die anderen Gemeinden würden dann entweder diesen sowie den ausserkantonalen Zentren Basel und Zürich als Agglomerationsgemeinden zugeordnet oder als ländliche Gemeinden eingestuft. 10

11 Abbildung 3 (Stand Januar 2013) Gemeinden mit Gemeindegrenzen, Gemeindegrenzen in bestehendem Siedlungsgebiet die durch das bestehende Siedlungsgebiet führen Stand: Januar 2013 Full -Reuenthal Schwaderloch Wallbach Olsberg Böttstein Mettauertal Sisseln Mandach Laufenburg Zeiningen Mumpf Kaiseraugst Magden Klingnau Leuggern Möhlin Rheinfelden Leibstadt Koblenz Rietheim Eiken Stein MünchKaisten Oberwilen mumpf Zuzgen Oeschgen Gansingen Villigen Döttingen Bad Zurzach Kaiserstuhl Teger- RekingenMelli- Rümikon Fisifelden kon bach WisliBaldingen kofen Unterendingen Böbikon Würenlingen Siglistorf Endingen Lengnau Schneisingen Untersiggenthal Rüfenach Frick Freienwil Hornussen OberEhrenBözen siggenthal Gipf-Oberfrick Riniken dingen WegenEffingen Bözberg Turgi stetten Ueken EnnetBrugg Wittnau baden Gebenstorf Windisch Villnachern Baden Herznach Wettingen Zeihen HabsBirmensWölflinswil burg Hausen torf Schinznach-Dorf Densbüren Mülligen Scherz -Bad Lupfig Neuen- Würenlos Oberhof B Fislisbach hof BirrThalheim Oberflachs Holderhard Birr Killwangen Veltheim bank Mellingen rohrdorf Küttigen BiberMöriken Brunegg WohlenNiederSpreitenAuenstein Erlinsbach stein -Wildegg bach Mägen- schwil RemetschRupperswil NiederStetten wil Othmar- wil Tägerig lenz singen BelliHäggkon BergAarau Buchs Lenzburg lingen Henddietikon Künten HunzenNiederschiken schwil Staufen wil Dottikon Eggenwil Rudolfstetten Suhr Fischbach SchafisAmmersUnterentfelden -Göslikon Widen -Friedlisberg heim wil DintiBremgarten Berikon Oberentfelden Wohlen Egliswil kon Seon Gränichen Villmergen Zufikon OberwilWaltenKölliken Lieli HermetSeengen Muhen schwil AarHallwil schwil TeufenBüttikon UnterIslisberg burg Bünzen thal lunkhofen Arni Uezwil Safenwil Holzi- Hirschthal DürrenBesen-RottenUnterkulm SarmensOberBoniswil ken äsch büren Oftringen schwil torf MeisterKallern Leutwil Uerkheim Schöftland schwanden Jonen Oberkulm Rothrist FahrBoswil Aristau Schlossrued Birrwil wangen Zetzwil Zofingen Bottenwil Bettwil Staffelbach StrengelKirchbach Muri leerau SchmiedLeimbach VordemMerenBeinwil rued GontenMooswald Wiliberg Buttwil Attelwil leerau schwand schwil Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menziken Mühlau Burg Beinwil Hellikon Schupfart Elfingen Mönthal Remigen Auw Gemeindegrenzen durch Siedlungsgebiet Bauzonen Sins Abtwil Oberrüti Dietwil Die räumliche Entwicklung macht vor den Gemeindegrenzen nicht halt. Siedlungen sind zusammengemeindegrenzen durch Siedlungsgebiet gewachsen. Gemeindegrenzen sind oft nicht mehr Bauzonen erkennbar. Öffentliche Aufgaben sind oft nur noch in Zusammenarbeit mit mehreren Gemeinden zu bewältigen. Alle diese Entwicklungen machen es unausweichlich, die Planung und Koordination der Aufgaben auf überkommunaler Ebene weiter ausmassstab zubauen.1:300'000 ± Path: Q:\ARE\intern\Kolb_Daniel\Gemeinden_Bauzonenaussengrenzen\ueberschneidung_bauzonenaussengrenzegemeinden.mxd 11

12 12 Abbildung 4 (Stand April 2013) Gemeinden mit Einwohnerräten, Gemeindeversammlung und Versammlungswahl A. Gemeindelandschaft Schinznach-Dorf -Bad Scherz Lupfig hard Birr- Birr Holderburg bank Birmenstorf Habs- Riniken Rüfenach Turgi Kaisten Brugg Mettauertal Laufenburg Bözberg heim Würenkon Kaiserstuhl Riet- kofen Schneisingen Melli- Rümikon Wisli- Endingen Siglistorf Baldingen felden Unterendingen Teger- Böbikon Rekingen Fisi- bach Wettingen Spreitensiggenthal Berikon baden Neuenbach Ennet- -Friedlisberg Berg- Stetten Baden Killwangen Würenlos B Freienwil hof dingen Untersiggenthal Bellidietikon Rudolfstetten Ehren- Oberkon Küttigen Thalheim Dietwil Aarau Wölflinswil Erlinsbach Biberstein Buchs Auenstein Suhr Rupperswil Hunzen- Staufen Egliswil schwil heim Ammers- Schafis- Lenzburg Seon -Wildegg Hend- Nieder- Veltheim lenz flachs Möriken wil Mägen- Othmarschiken singen wil Gebenstorf Wohlen- Mülligen schwil Brunegg Beinwil Meren- Mühlau schwand Oberrüti Sins Abtwil Oberhof Densbüren Burg Reinach Menzileerau Moos- Zofingen Strengelschwil Bottenwil Oftringen bach Rothrist Brittnau Staffelbach Attelwil Uerkheim Safenwil Murgenthal Wiliberg Reitnau Vordemburg Aarwald Kölliken ken Holzi- Unterentfelden Oberentfelden Zurzach Bad Zuzgen Mumpf mumpf Rheinfelden Wallbach Magden Kaiseraugst Möhlin Olsberg Stein Zeiningen Hellikon Zeihen Schupfart Bözen Gipf-Oberfrick Frick Elfingen Hornussen Sisseln Ueken Wittnau Oeschgen Wegen- Herznach stetten wilen Eiken Münch- Gansingen Mönthal Leibstadt Leuggern Villigen Mandach Schwaderloch Böttstein Remigen Döttingen Klingnau Koblenz Full -Reuenthal Lengnau lingen Windisch Effingen Villnachern Hausen Boniswil Schmiedäsch Hallwil Schlossrued Gränichen leerau Beinwil Hirschthal Oberkulm thal Teufen- Leimbach Schöftland Seengen Kirch- Dürren- Unterkulm Zetzwil Leutwil Muhen Birrwil rued ken Gonten- Künten lingen Hägg- Tägerig -Göslikon Sarmens- Nieder- Dottikon Fischbach Nieder- Oberwil wil Büttikon Remetsch- Fislisbach Dintirohrdorf Villmergen Widen Eggenwil kon Bettwil Kallern torf Bünzen schwanden wangen Fahr- Boswil Meister- Uezwil Walten- Arni schwil Rotten- Jonen Aristau Bremgarten Muri Islisberg Buttwil Wohlen Zufikon Besenschwil Hermetbüren Unterschwil Lieli Mellingen lunkhofen Oberwil- Geltwil Auw Gemeinden mit Einwohnerrat Gemeinden mit Gemeindeversammlung und Versammlungswahl des Gemeinderates Gemeinden mit Gemeindeversammlung und Urnenwahl des Gemeinderates

13 Zehn Einwohnergemeinden haben für ihre Legislative anstelle der Gemeindeversammlung die Organisationsform mit Einwohnerrat gewählt. Diese eignet sich vor allem für grössere Gemeinden, vorab ab einer Grösse von Einwohnerinnen und Einwohnern. Die Vorteile des Einwohnerrats liegen in der gegenüber der Gemeindeversammlung stetigen und wirksameren Verwaltungskontrolle, einer erhöhten Sitzungskadenz sowie in der organisierten Arbeitsweise mit Fachkommissionen. Nach der gesetzlichen Regelung kann der Einwohnerrat zwischen 30 und 80 Mitglieder umfassen. In der Praxis beschränken sich die Einwohnerräte aber auf 40 (Buchs, Lenzburg, Obersiggenthal, Windisch, Wohlen, Zofingen) oder 50 Mitglieder (Aarau, Baden, Brugg, Wettingen). Die Wahlen von Behördenmitgliedern, insbesondere des Gemeinderats, erfolgen in der Regel an der Urne. Gemäss Gemeindegesetz können die Mitglieder des Gemeinderats sowie die anderen Behördenmitglieder aber auch an der Gemeindeversammlung gewählt werden. Das System, den Gemeinderat von der Gemeindeversammlung wählen zu lassen, wird nur noch von wenigen, vorwiegend kleineren Gemeinden praktiziert. Mit Linn und Gallenkirch sind zudem auf Anfang dieses Jahres zwei dieser Gemeinden durch Zusammenschluss weggefallen. Heute kennen noch neun Gemeinden die Versammlungswahl. Eine grössere Anzahl von Gemeinden wählt zwar den Gemeinderat nicht mehr an der Urne, hingegen noch die Kommissionen. 13

14 Gemeindehaus Magden

15 B. Kommunale Behörden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte sind verantwortlich für die Führung der Aargauer Gemeinden. Berücksichtigt man die weiteren obligatorischen kommunalen Behörden (Stimmenzählerinnen und Stimmenzähler, Finanz- und Geschäftsprüfungskommissionen, Schulpflegen, Steuerkommissionen) sind im Kanton Aargau rund Personen für das kommunale Gemeinwesen im Einsatz. Nicht berücksichtigt sind dabei die Führungsorgane der Verbände. Auch in kleineren Gemeinden benötigt man einen erheblichen Grundstock an Behördemitgliedern, damit eine Gemeinde funktionieren kann. 15

16 B. Kommunale Behörden Abbildung 5 (Quelle: Behördendatenbank der Gemeindeabteilung) Gesamtheit der obligatorischen kommunalen Behörden Gemeinderäte Stimmenzähler & Stimmenzählerinnen (+ Ersatz) Finanz- und Geschäftsprüfungskommission Schulpflege Steuerkommission (+ Ersatz) Der Gemeinderat besteht aus Gemeindeammann, Vizeammann und drei, fünf oder sieben weiteren Mitgliedern. Er ist das Führungs- und Vollzugsorgan der Gemeinde. Von der Möglichkeit, neun Gemeinderätinnen oder Gemeinderäte einzusetzen, hat bisher noch keine Gemeinde Gebrauch gemacht. Der Gemeinderat hat die Verwaltung zweckmässig und fortschrittlich zu organisieren. Wichtig ist dabei die Trennung zwischen strategischer und operativer Ebene. Für die Bewältigung der Aufgaben sind der Verwaltung die notwenigen Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Der Gemeinderat kann seine Entscheidbefugnisse mittels eines Delegationsreglements an eines seiner Mitglieder, an Kommissionen oder an Mitarbeitende der mit der entsprechenden Aufgabe betrauten Verwaltungsstelle übertragen. Zu diesem Zweck kann er auch gemeinderätliche Kommissionen einsetzen. Daneben gibt es verschiedene Spezialverwaltungsbehörden mit selbständigen, auf einen Sachbereich beschränkten Verwaltungs- und Vollzugskompetenzen, worunter etwa das Wahl- und Abstimmungsbüro (mit den Stimmenzählerinnen und Stimmenzählern), die Finanzkommission, die Schulpflege, die Steuerkommission oder die Geschäftsprüfungskommission fallen. Die Einsetzung einer eigenen Geschäftsprüfungskommission ist freiwillig, weshalb deren Anzahl mit 35 Mitgliedern im ganzen Kanton gering ausfällt. Abbildung 6 Gemeinderatsmitglieder nach Geschlecht Frauen (25.7%) Männer (74.3%) Im April 2013 waren 279 Gemeinderatssitze in weiblicher Hand, womit der Frauenanteil bei den Gemeinderäten rund einen Viertel ausmacht. 16

17 Abbildung 7 Gemeinderatsmitglieder nach Alterskategorien Über 70 Jahre (17 Personen, 1.6%) Jahre (195 Personen, 18%) Jahre (10 Personen, 0.9%) Jahre (72 Personen, 6.6%) Jahre (328 Personen, 30.3%) Jahre (462 Personen, 42.6%) Über 70 Prozent der Gemeinderatsmitglieder sind zwischen 40 und 60 Jahre alt. Die über 60-Jährigen machen knapp einen Fünftel aus. Abbildung 8 (Quelle: Umfrage der Gemeindeabteilung, Mai 2013) Parteizugehörigkeit der Gemeinderatsmitglieder Parteilos SVP FDP CVP SP Gemeindegruppierungen Andere Parteien Der Anteil der Parteilosen ist mit 46 Prozent am grössten, gefolgt von der SVP mit knapp 17 Prozent. In der im Jahr 2008 durchgeführten Befragung sämtlicher Exekutivmitglieder in den Schweizer Gemeinden 4 machten die Parteilosen noch 42.8 Prozent aus. Damit bestätigt sich der gesamtschweizerische Trend, wonach die Parteien in den kommunalen Exekutiven zunehmend an Bedeutung verlieren. 4 Geser Hans, Meuli Urs, Ladner Andreas, Steiner Reto, Horber-Papazian Katia: "Die Exekutivmitglieder in den Schweizer Gemeinden" Ergebnisse einer Befragung, Rüegger Verlag, Glarus/Chur

18 B. Kommunale Behörden Abbildung 9 Rücktritte von Gemeinderatsmitgliedern während der Amtsperiode Legislaturperiode Legislaturperiode Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte werden jeweils für eine Amtsdauer von 4 Jahren gewählt war das letzte Jahr der Amtsperiode 2006 bis 2009 und weist daher eine unterdurchschnittliche Anzahl von Rücktritten auf. Für das Jahr 2013 ist ebenfalls mit einer geringeren Anzahl von Rücktritten zu rechnen. Die meisten Rücktritte waren in den beiden letzten Amtsperioden jeweils im zweiten Amtsjahr zu verzeichnen. Mit der Wahlannahmeerklärung verpflichtet sich jedes Mitglied des Gemeinderats zur Ausübung des Amts während der ganzen Amtsdauer. Ein vorzeitiger Rücktritt ist nur aus wichtigen Gründen zulässig und bedarf der Zustimmung durch das Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI). Ungeachtet dieser gesetzlichen Verpflichtung geben über eine Amtsperiode hinweg dennoch eine nicht unerhebliche Zahl von Gemeinderätinnen und Gemeinderäten ihre Ämter vorzeitig auf. In der Amtsperiode 2010 bis 2013 sind gut 200 Rücktritte zu verzeichnen, das heisst rund ein Fünftel der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte treten vor Ablauf der Amtsperiode von ihrem Amt zurück. 5 Bei der gesamtschweizerischen Befragung der Gemeindeschreiberinnen und Gemeindeschreiber im Jahr gaben 41 Prozent der teilnehmenden Aargauer Gemeinden an, dass sich die Suche nach genügend qualifizierten Kandidatinnen und Kandidaten schwierig bis sehr schwierig gestaltet. 5 Für das Jahr 2013 sind die Rücktritte per Stand Ende Juni erfasst. 6 Ladner Andreas, Steiner Reto, Horber-Papazian Katia, Fiechter Julien, Jacot-Descombes Caroline, Kaiser Claire: Gemeindemonitoring 2009/2010 Bericht zur fünften gesamtschweizerischen Gemeindeschreiberbefragung, KPM-Schriftenreihe Nr. 48, Bern

19 Abbildung 10 (Quelle: Selbstdeklaration der zurücktretenden Gemeinderatsmitglieder [Rücktrittsschreiben]) Gründe für Rücktritte im Gemeinderat während der Amtsperiode Altershalber (1 Person, 1%) Unvereinbarkeit (1 Person, 1%) Anderes Amt (5 Personen, 7%) Geplante Erneuerung der Behörde (4 Personen, 6%) Beruf (22 Personen, 31%) Persönliche Gründe (20 Personen, 28%) Wegzug (11 Personen, 15%) Gesundheit (8 Personen, 11%) Total 72 Personen Die berufliche Situation und ein Wegzug aus der Gemeinde machen fast die Hälfte der Gründe für ein Ausscheiden aus dem Gemeinderat aus. 19

20 Jugendfest Lenzburg

21 C. Gemeinde- und Bevölkerungsstruktur 21

22 C. Gemeinde- und Bevölkerungsstruktur Abbildung 11 Gemeindestruktur nach Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner, 2012 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Niederwil Remetsch- Othmarschiken Nieder- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim wil -Göslikon Widen Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil wohner bis 499 Einwohner Einwohner Einwohner Einwohner Einwohner Einwohner und mehr Auw Sins Abtwil Oberrüti Median: Einwohner Durchschnitt: Einwohner Dietwil Der Kanton Aargau gliedert sich in eine grosse Anzahl kleiner und mittlerer Gemeinden. Die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Gemeinde liegt bei Einwohnerinnen und Einwohnern und hat sich seit 2009 um 270 Personen erhöht. Die durchschnittliche Einwohnerzahl pro Gemeinde beträgt 2011 gesamtschweizerisch (Median: 997 Einwohner). 19 Aargauer Gemeinden haben weniger als 500 Einwohnerinnen und Einwohner, 60 Gemeinden weniger als Gemeinden erfüllen die für den statistischen Stadtbegriff erforderliche Grösse von über Einwohnerinnen und Einwohner. Die bevölkerungsmässig grösste Gemeinde ist Wettingen (20 206), gefolgt von Aarau (20 128), Baden (18 506) und Wohlen (14 862). Die Gemeinde Böbikon ist seit der Fusion der Gemeinden Gallenkirch und Linn (zusammen mit Unter- und Oberbözberg) zur Gemeinde Bözberg per 1. Januar 2013 mit 166 die bevölkerungsmässig kleinste Gemeinde. 22

23 Abbildung 12 Entwicklung der Bevölkerung, Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Bad Schwaderloch Klingnau Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Frick Rüfenach Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Wegen- Gipf-Oberfrick Riniken siggenthal dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach Unterentfelden -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni ken Unterkulm Besenschwil Boniswil Oftringen äsch Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil Aristau wangen Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw % % % % % 6.0% und mehr Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Kantonsdurchschnitt: 3.9% Die Aargauer Bevölkerung ist in der Betrachtungsperiode auf Einwohnerinnen und Einwohner angestiegen. Eine überwiegende Mehrheit der Gemeinden weist in der betrachteten Zeitperiode ein deutliches Bevölkerungswachstum aus. Starke Zunahmeeffekte sind auf die Einflüsse der Arbeitsmärkte Basel, Zug und Zürich zurückzuführen. Allerdings ist nicht in allen Gemeinden ein Wachstum zu verzeichnen. Ein Bevölkerungsrückgang oder eine Stagnation der Bevölkerung liegt bei 36 Gemeinden vor. Ein Rückgang von mehr als zwei Prozent ist in 14 Gemeinden festzustellen. Dies betrifft vorwiegend Gemeinden mit ländlichem Charakter. 23

24 C. Gemeinde- und Bevölkerungsstruktur Abbildung 13 Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung, 2012 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Rheinfelden Zeiningen Mumpf Siglistorf Kaiseraugst Stein Eiken Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Olsberg Zuzgen mumpf Magden Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Ehren- Gipf-Oberfrick Bözen Riniken siggenthal Wegen- dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Niederwil Remetsch- Othmarschiken Nieder- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil 0 14% % 17% und mehr Median: 15.3% Kantonsdurchschnitt: 16.1% Auw Sins Abtwil Oberrüti Dietwil Der Altersquotient ist kontinuierlich im Steigen begriffen. Heute entfallen auf 100 Personen zwischen 20 und 64 Jahren 28 Personen im Alter von 65 und mehr. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es noch 11 Personen. Gesamtbevölkerung weisen die Gemeinden Olsberg (25.4 Prozent), Bad Zurzach (21.4 Prozent) und Oberrohrdorf (21.2 Prozent) auf. Den niedrigsten Anteil findet man bei den Gemeinden Abtwil (6.3 Prozent), Geltwil (7.4 Prozent) und Oberrüti (7.8 Prozent). 55 Gemeinden weisen einen Altersquotienten von über 17 Prozent auf. Davon nehmen 24 Gemeinden eine Zentrumsfunktion wahr (Kernstadt, urbane Gemeinde oder ländliches Zentrum). Den höchsten Anteil an über 65-Jährigen gemessen an der In 12 Gemeinden hat die Bevölkerung stagniert oder abgenommen bei gleichzeitig hohem Altersquotient. Es handelt sich vorwiegend um ländliche Gemeinden. 24

25 Abbildung 14 Anteil der unter 20-Jährigen an der Gesamtbevölkerung, 2012 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau mumpf Zuzgen Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Niederwil Remetsch- Othmarschiken Nieder- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw bis 15% % % 25% und mehr Median: 21.2% Kantonsdurchschnitt 20.7% Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Vergleicht man die beiden Abbildungen über die Anteile an über 65- und unter 20-Jährigen zeigt sich, dass etwa im Oberen Freiamt der niedrige Altersanteil mit einem entsprechend hohen Jugendanteil einhergeht. Dies ist jedoch nicht überall der Fall. So haben etwa verschiedene Gemeinden im Fricktal ebenfalls einen tiefen Altersanteil, befinden sich aber beim Jugendanteil im durchschnittlichen Bereich. Den höchsten Anteil an unter 20-Jährigen gemessen an der Gesamtbevölkerung weisen die Gemeinden Rietheim (26.9 Prozent), Auw (26.9 Prozent) und Abtwil (26.6 Prozent) auf. Den niedrigsten Anteil findet man bei den Gemeinden Mönthal (14.6 Prozent) und Birrwil (14.9 Prozent). 25

26 C. Gemeinde- und Bevölkerungsstruktur Abbildung 15 Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an der Gesamtbevölkerung, 2012 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Bad Schwaderloch Klingnau Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Frick Rüfenach Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Wegen- Gipf-Oberfrick Riniken siggenthal dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach Unterentfelden -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni ken Unterkulm Besenschwil Boniswil Oftringen äsch Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil Aristau wangen Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil bis 5% 5 9.9% % % 30% und mehr Auw Sins Abtwil Oberrüti Dietwil Median: 15.2% Kantonsdurchschnitt: 22.9% Der Ausländeranteil unter den Gemeinden variiert stark. 6 Gemeinden weisen einen Anteil von unter 5 Prozent aus. Weitere 39 Gemeinden haben einen Anteil von unter 10 Prozent. Auf der anderen Seite der Skala sind 21 Gemeinden mit einem Anteil von über 30 Prozent zu verzeichnen. Der schweizerische Durchschnitt des Ausländeranteils beträgt 23 Prozent und entspricht demnach in etwa dem Kantonsdurchschnitt. 26

27 Abbildung 16 Sozialhilfequote, 2012 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau mumpf Zuzgen Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Ehren- Gipf-Oberfrick Bözen Riniken siggenthal Wegen- dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Schinznach-Dorf Densbüren -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach Unterentfelden -Friedlisberg heim wil -Göslikon Widen Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Besenschwil ken Unterkulm Boniswil Oftringen äsch Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil bis 0.6% % % % 3% und mehr Auw Sins Abtwil Oberrüti Dietwil Median: 1.2% Kantonsdurchschnitt: 1.4% Die Sozialhilfequote misst den Anteil der unterstützten Personen an der gesamten Bevölkerung. Die Quote nimmt in der Regel mit der Gemeindegrösse zu, da die grossen Gemeinden für ihre Regionen Zentrumsfunktionen übernehmen. Durch das Angebot kommunaler Dienstleistungen werden sie attraktiv, auch für Personen, die Unterstützung erhalten. Dazu erstellt der Kanton eine eigene Statistik 7, welcher zusätzliche Informationen entnommen werden können. Der schweizerische Durchschnittswert an unterstützten Personen an der gesamten Bevölkerung liegt bei 3 Prozent. Somit liegt der Kantonsdurchschnitt deutlich darunter. 7 Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau: Sozialhilfestatistik 2009, Mai

28 Spreitenbach

29 D. Wirtschaftliche und finanzielle Struktur der Gemeinden Die Steuerkraft pro Einwohnerin und Einwohner umfasst den Gemeindesteuersollbetrag der Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen inklusive Quellensteuern, umgerechnet auf 100 Prozent zuzüglich des Gemeindeanteils der Steuern der juristischen Personen. 29

30 D. Wirtschaftliche und finanzielle Struktur der Gemeinden Abbildung 17 Steuerkraft pro Einwohnerin und Einwohner, 2012 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Niederwil Remetsch- Othmarschiken Nieder- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw bis 2'000 Franken Franken über 3'000 Franken Abtwil Sins Oberrüti Median: Franken Kantonsdurchschnitt: Franken Dietwil In 52 Gemeinden erreicht die Pro-Kopf-Steuerkraft die Grenze von Franken nicht. Den tiefsten Wert weist Schmiedrued mit Franken auf. Die höchsten Pro-Kopf-Werte sind in Oberwil-Lieli (5 261 Franken), gefolgt von Olsberg (5 079 Franken) und Baden (4 867 Franken) zu finden. 30

31 Abbildung 18 Steuerkraft pro Einwohnerin und Einwohner aus Steuererträgen der natürlichen Personen (Einkommens- und Vermögenssteuer, 2012) Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau mumpf Zuzgen Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Niederwil Remetsch- Othmarschiken Nieder- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw bis Franken Franken Franken Franken Franken und mehr Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Median: Franken Durchschnitt: Franken Die Bandbreite des Pro-Kopf-Steuerertrags aus Steuererträgen der natürlichen Personen reicht von Franken (Schmiedrued) bis Franken (Oberwil-Lieli). In 80 Gemeinden liegt der Pro-Kopf-Steuerertrag unter Franken. 31

32 D. Wirtschaftliche und finanzielle Struktur der Gemeinden Abbildung 19 Steuerkraft pro Einwohnerin und Einwohner aus Steuererträgen der juristischen Personen (Gewinn- und Kapitalsteuer, 2012) Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Bad Schwaderloch Klingnau Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach Unterentfelden -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni ken Unterkulm Besenschwil Boniswil Oftringen äsch Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil Aristau wangen Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil bis 49 Franken Franken Franken Franken 500 Franken und mehr Abtwil Auw Sins Median: 103 Franken, Durchschnitt: 181 Franken Oberrüti Dietwil Die Höhe der Pro-Kopf-Steuerkraft aus Steuern juristischer Personen (Gewinn- und Kapitalsteuern) gibt einen Hinweis darauf, wie stark Unternehmen die finanzielle Ausgangslage einer Gemeinde beeinflussen. In welchem Ausmass eine Gemeinde von den Steuern juristischer Personen, und damit auch von der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung abhängig ist, zeigt der Anteil der Steuern juristischer Personen (Gewinn- und Kapitalsteuern) am gesamten Steuerertrag einer Gemeinde. In den Gemeinden Baden, Mägenwil, Spreitenbach, Lupfig, Laufenburg, Brunegg, Safenwil, Döttingen und Leibstadt macht der Steueranteil juristischer Personen zwischen 25 und 42 Prozent aus. Ein relativ hoher Anteil an Steuern juristischer Personen führt nicht notwendigerweise zu einer Konzentration von Einwohnerinnen und Einwohnern mit hohen Einkommen. Vier Gemeinden haben trotz eines hohen Steueranteils juristischer Personen von über 10 Prozent eine Pro-Kopf-Steuerkraft von unter 2000 Franken (Densbüren, Neuenhof, Hendschiken und Attelwil). Bei 14 Gemeinden 8 macht der Anteil der Gewinn- und Kapitalsteuern mehr als 10 Prozent aus ohne diesen Steueranteil würde die Steuerkraft unter 2000 Franken pro Kopf fallen. 8 Oberentfelden, Suhr, Spreitenbach, Stetten, Villmergen, Oberflachs, Burg, Hunzenschwil, Niederlenz, Othmarsingen, Safenwil, Böttstein, Fisibach und Mellikon

33 Abbildung 20 Entwicklung der Pro-Kopf-Steuerkraft je Gemeinde, Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Bad Schwaderloch Klingnau Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach Unterentfelden -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni ken Unterkulm Besenschwil Boniswil Oftringen äsch Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil Aristau wangen Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw bis 0% % % % % 30% und mehr Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Durchschnitt: 16.9% Der Kantonsdurchschnitt der Pro-Kopf-Steuerkraft hat sich in den vergangenen sieben Jahren von auf Franken oder um 14.6 Prozent erhöht. In 12 Gemeinden weist die Steuerkraft in dieser Zeitperiode keinen Zuwachs oder sogar eine Abnahme auf. 33

34 D. Wirtschaftliche und finanzielle Struktur der Gemeinden Abbildung 21 Steuerfüsse, 2013 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau mumpf Zuzgen Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Ehren- Gipf-Oberfrick Bözen Riniken siggenthal Wegen- dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Niederwil Remetsch- Othmarschiken Nieder- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw bis 89% 90 99% % % 118% und mehr Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Median: 108% Durchschnitt: 103% Das gewichtete Kantonsmittel hat sich seit 2009 nicht verändert. Im Jahr 2013 bewegt sich die Bandbreite der Steuerfüsse zwischen 65 Prozent (Oberwil-Lieli) und 126 Prozent (Schwaderloch), im Jahr 2009 zwischen 60 Prozent (Döttingen) und 126 Prozent (Schwaderloch). 34

35 Abbildung 22 Entwicklung der Steuerfüsse pro Gemeinde, Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau mumpf Zuzgen Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Niederwil Remetsch- Othmarschiken Nieder- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw Abnahme >10 Prozentpunkte Abnahme 0 10 Prozentpunkte Unverändert Zunahme 0 10 Prozentpunkte Zunahme >10 Prozentpunkte Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Durchschnitt: 0.06 Prozentpunkte 84 Gemeinden haben im Jahr 2013 einen tieferen Steuerfuss als im Jahr Die grössten Reduktionen verzeichnen Hägglingen ( 16 Steuerfussprozente), Geltwil ( 15 Steuerfussprozente), Mettauertal und Vordemwald ( 11 Steuerfussprozente) sowie Sisseln, Magden und Baldingen ( 10 Steuerfussprozente). 27 Gemeinden haben im Jahr 2013 einen höheren Steuerfuss als im Jahr 2009, wobei 14 davon im Jahr 2009 einen Steuerfuss unter 100 Prozent hatten und zu den steuergünstigen Gemeinden gehörten. 35

36 D. Wirtschaftliche und finanzielle Struktur der Gemeinden Abbildung 23 Private und öffentliche Bauinvestitionstätigkeit in den Bezirken ( , in Franken) Rheinfelden Zurzach Laufenburg Brugg Baden Aarau Lenzburg Bremgarten Zofingen Kulm Muri bis und mehr 36

37 Die Bauausgaben im ganzen Kanton lagen im Jahr 2011 bei knapp 4 Milliarden Franken. Davon entfielen 66 Prozent auf Neubauten, 25 Prozent auf Umbauten und 9 Prozent auf öffentliche Unterhaltsarbeiten. Mit 683 Millionen Franken oder 17.5 Prozent des gesamten Bauvolumens des Kantons weist der Bezirk Baden für das Jahr 2011 den mit Abstand höchsten Anteil am Total der elf Bezirke aus. Zieht man einen Durchschnittswert über die Jahre heran, überschreitet neben Baden auch der Bezirk Aarau die Grenze von 400 Millionen Franken. Unter der Grenze von 200 Millionen Franken verbleiben die Bezirke Kulm, Laufenburg und Zurzach. Umgerechnet auf die Anzahl Bewohnerinnen und Bewohner in den Bezirken ergeben sich die folgenden Pro-Kopf-Werte: An der Spitze liegen die Bezirke Muri mit Franken und Rheinfelden mit Franken, gefolgt vom Bezirk Lenzburg mit Franken pro Einwohnerin und Einwohner. Im Mittelfeld finden sich die Bezirke Aarau (5 740 Franken), Brugg (5 464 Franken), Laufenburg (5 461 Franken), Bremgarten (5 290 Franken), Baden (5 208 Franken) und Zofingen (5 179 Franken). Den Schluss bilden die Bezirke Zurzach (4 377 Franken) und Kulm (3 924 Franken). Zu diesem Thema erstellt der Kanton eine eigene Statistik 9, welcher zusätzliche Informationen entnommen werden können. 9 Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau: Baustatistik 2011/

38 Schule Tägerig

39 E. Schulstandorte in den Gemeinden Die Gemeinden organisieren die Volks- und Sonderschulen vor Ort nach den kantonalen Vorgaben. Sie können die Schule allein oder gemeinsam mit anderen Gemeinden führen. Findet die Schulung in der öffentlichen Schule einer anderen Gemeinde statt, übernimmt die Wohngemeinde das Schulgeld. Zur Errichtung und Führung einer Kreisschule können zwei oder mehrere Gemeinden einen Verband bilden oder einen Vertrag abschliessen. Der Kreisschulverband übernimmt für seine Schule die Rechte und Pflichten der beteiligten Gemeinden. 39

40 E. Schulstandorte in den Gemeinden Abbildung 24 Primarschulstandorte, 2013 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Klingnau Bad Schwaderloch Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau mumpf Zuzgen Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Niederwil Remetsch- Othmarschiken Nieder- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Unterentfelden Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw kein Primarschulstandort bis 60 Schüler Schüler Schüler Schüler 401 Schüler und mehr Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Die Primarschule umfasst heute noch die 1. bis 5. Klasse. Am 11. März 2012 hat das Volk dem Vorhaben Stärkung der Volksschule Aargau zugestimmt. Danach wird wie in allen anderen Kantonen der Schweiz, mit Ausnahme des Tessin, die Primarschule im Aargau ab dem Schuljahr 2014/2015 neu sechs Jahre dauern. 40

41 Abbildung 25 Bezirksschulstandorte, 2013 Bezirksschulen Die Kreisflächen entsprechen der Zahl der Schüler 80 Schüler 700 Schüler Ab dem Schuljahr 2014/15 dauert die Oberstufe nur noch drei, anstatt vier Jahre. Die Bezirksschulen werden regional geführt. Sie müssen mindestens sechs Abteilungen umfassen. Die Bezirksschule bereitet sowohl auf eine anschliessende anspruchsvolle Berufslehre wie auch auf den Besuch weiterführender Schulen auf der Sekundarstufe II vor. Die Sekundar- und Realschulen sind in Oberstufenzentren zusammengefasst. Die Oberstufenzentren müssen künftig mindestens sechs einklassige Abteilungen umfassen. Innerhalb von Gemeinden und im Rahmen von Gemeindeverbänden (Schulverbände) können die einzelnen Schulanlagen mindestens drei Abteilungen umfassen. Die Sekundar- und Realschulen vermitteln eine erweiterte Grundbildung und schaffen die Voraussetzungen für die berufliche Ausbildung. 41

42 E. Schulstandorte in den Gemeinden Abbildung 26 Standorte Sekundarstufe II, 2013 Kaufmännische Berufsfachschule Gewerblich-industrielle Berufsfachschule Berufsfachschule Gesundheit/Soziales Mittelschule Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg Aufgrund steigender Schülerzahlen an den kantonalen Mittelschulen und unterschiedlicher Entwicklungen der Anzahl Lernenden an den Berufsfachschulen verändert sich der Raumbedarf. Das Standort- und Raumkonzept für die Sekundarstufe II wird deshalb überprüft. An den Mittelschulen werden die Schülerzahlen in den nächsten Jahren gemäss Prognose ansteigen. Bis ins Jahr 2020 wird ein Zuwachs von mehr als 5 Prozent vorausgesagt. Bei den Berufsfachschulen hingegen zeichnet sich eine ungleiche Entwicklung der Lernendenzahlen in den einzelnen Berufsfeldern und damit der jeweiligen Schulstandorte ab. Die Berufsfachschulen in den Zentren wachsen, diejenigen in der Peripherie verzeichnen abnehmende Lernendenzahlen. Beide Entwicklungen führen sowohl bei den Mittelschulen wie auch bei den Berufsfachschulen zu Problemen mit dem vorhandenen Schulraum. Um diesen Entwicklungen begegnen zu können, erarbeitet das Departement Bildung, Kultur und Sport ein umfassendes Standortkonzept für die gesamte Sekundarstufe II. 42

43 Abbildung 27 Kreisschulstandorte, Schüler 1400 Schüler Die Kreisflächen entsprechen der Zahl der Schüler. Kreisschulen Kreisschulen Die Kreisflächen entsprechen der Zahl der Schüler 80 Schüler 1400 Schüler In der Kreisschule können die Schulstufen der Primarschule oder der Oberstufe gemeinsam geführt werden. Die Oberstufe der aargauischen Volksschule gliedert sich in die drei Schultypen Real-, Sekundar- und Bezirksschule. Innerhalb eines Kreisschulstandorts verteilen sich die Schülerinnen und Schüler in der Regel auf Schulen in mehreren zugehörigen Gemeinden. Von den 30 Kreisschulen führen vier die Schultypen Kindergarten und Primarschule gemeinsam. Den grössten Anteil machen aber Kreisschulen aus, welche nur Schultypen der Oberstufe anbieten. Von 21 Kreisschulen dieser Art bieten elf Schulen alle drei Schultypen (Real-, Sekundar- und Bezirksschule) an, bei weiteren acht Schulen sind die beiden Schultypen Real- und Sekundarschule anzutreffen (das heisst ohne Bezirksschule) und bei den restlichen beiden Oberstufenschulen handelt es sich um reine Bezirksschulen. Fünf Kreisschulen bieten ein umfassendes Angebot aller Schultypen der Unter- sowie der Oberstufe an. 43

44 Kehrrichtverbrennungsanlage Buchs

45 F. Die interkommunale Zusammenarbeit Die Zusammenarbeit unter den Gemeinden kann entweder durch Vertrag oder im Rahmen eines Verbands erfolgen. Die Kooperation mittels vertraglicher Vereinbarungen steht rechtlich gleichwertig neben derjenigen in Gemeindeverbänden. Für eine Beurteilung der gesamten interkommunalen Zusammenarbeit ist es somit unumgänglich, neben der Verbandszusammenarbeit auch jene in Form von Verträgen mit einzubeziehen. Statistische Angaben für die vertragliche Gemeindezusammenarbeit liegen zum heutigen Zeitpunkt aber noch nicht vor. Es ist davon auszugehen, dass mehrere Hundert Zusammenarbeitsverträge zwischen den Gemeinden abgeschlossen worden sind. Für die nächste Erhebung der Strukturdaten ist geplant, die Anzahl und die Ausbreitung der Zusammenarbeitsverträge aufzuzeigen. Dies ist allerdings erst mit der Einführung des harmonisierten Rechnungslegungsmodell 2 (HRM2) möglich. Dann können die Daten aus dem Beteiligungsspiegel verwendet werden. Gemeindeverbände sind eigenständige öffentlichrechtliche Organisationen. Im Jahr 2009 lag der Bestand bei 182 Gemeindeverbänden. In den letzten Jahren haben sich die Neugründungen mit den Zusammenlegungen von Verbänden in etwa die Waage gehalten. Zurzeit (Stand März 2013) sind 179 Verbände zu verzeichnen. Die Vorteile der interkommunalen Aufgabenerfüllung sind unbestritten: Es können Kosten- und Qualitätsvorteile erzielt und die gemeindeübergreifende Nachfrage kann gedeckt werden. Kleine Gemeinden, welche an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit stossen, können im Verbund mit anderen Gemeinden gleichwohl die Aufgabenerfüllung sicherstellen. Aus der Sicht einer einzelnen Gemeinde kann die interkommunale Zusammenarbeit aber auch mit Nachteilen verbunden sein. Zum einen resultiert ein gewisser Verlust an politischer Kontrolle und an direktdemokratischer Steuerung. Je stärker die Gemeinden über die Aufgabenerfüllung verflochten sind und je grösser die Anzahl der mitbeteiligten Gemeinden ist, desto schwieriger wird es für das einzelne Verbandsmitglied und den einzelnen Vertragspartner, seine spezifischen Interessen einzubringen. Bei Meinungsverschiedenheiten und Konflikten können Einigungs- und Streitbeilegungsprozesse aufwendig und zeitraubend sein. Als Folge der eingeschränkten Kontrolle durch die Mitgliedergemeinden besteht die Gefahr einer Verselbständigung der Kosten, indem durch spezialisierte Fachstellen in quantitativer und qualitativer Hinsicht Dienstleistungen bereitgestellt werden, über die nicht demokratisch entschieden wurde bzw. die gar nicht nachgefragt werden. Auch wird die Autonomie angesichts der eingeschränkten Mitwirkungsmöglichkeiten bei Verbänden in einer Gemeinde, welche die Aufgaben zu einem grossen Ausmass im Verbund mit anderen Gemeinden erbringt, kleiner sein als in einer Gemeinde, welche für die Aufgaben alleine zuständig ist. 45

46 F. Die interkommunale Zusammenarbeit Abbildung 28 Anzahl Gemeindeverbände je Branche, 2013 Abwasserentsorgung Schule Bevölkerungs- und Zivilschutz Feuerwehr Regionalplanung Schiessanlage Wasserversorgung Sozialdienst Kehricht Forstbetrieb Alterszentrum Sprachheilwesen Amtsvormundschaft Diverse Im Bereich der Abwasserentsorgung ist eine die kommunalen Grenzen überschreitende Zusammenarbeit oft schon aufgrund der geografischen Lage notwendig. Dies erklärt die grosse Anzahl derartiger Verbände. Die meisten Gemeinden sind Mitglied in einem Verband. Die regionale Verbandszusammenarbeit findet sodann eine verbreitete Anwendung für den Schulbereich. Allerdings werden auch zahlreiche regionale Schulen auf der Basis von Gemeindeverträgen betrieben. Im Bereich des Bevölkerungs- und Zivilschutzes arbeiten alle Gemeinden regional zusammen. Wenn dies nicht in einem Verband geschieht, dann organisieren sich die Gemeinden über vertragliche Vereinbarungen. Die Schaffung von Verbänden für die Regionalplanung ist gesetzlich vorgeschrieben. Weniger Verbände sind dagegen im Bereich der von den Gemeinden selbst gewählten Aufgaben anzutreffen, so etwa bei Musikschulen (2), Schwimmbädern (2) oder Bibliotheken (2), die unter der Kategorie Diverse zusammengefasst werden. Darunter fallen auch die beiden Verbände Krankenheim der Region Aarau und Jugend- und Familienberatung Bezirk Baden, welchen eine grosse Anzahl von Mitgliedsgemeinden angehören. Bereits zwei Gemeinden können einen Gemeindeverband bilden. In der Regel umfassen die Gemeindeverbände aber eine grössere Anzahl von Gemeinden. Der prozentuale Anteil von Verbänden mit 2 bis 4 Mitgliedsgemeinden liegt bei 49 Prozent. Die Verbände mit den weitaus meisten Mitgliedsgemeinden sind die Kehrichtbeseitigungsverbände Region Baden-Brugg (72 Mitglieder) und Region Aarau-Lenzburg (81 Mitglieder). Die Anzahl ausserkantonaler Mitgliedsgemeinden ist mit 28 verteilt auf 14 Verbände eher gering. 46

47 Abbildung 29 Dichte der Verbandsmitgliedschaften, 2013 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leibstadt Bad Schwaderloch Klingnau Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Böttstein Mettauertal Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Unterendingen Böbikon Zeiningen Mumpf Stein Eiken Siglistorf Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Zuzgen mumpf Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick dingen Effingen Bözberg stetten Ueken Turgi Brugg Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof Birr- B hof Thalheim Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach Unterentfelden -Friedlisberg heim -Göslikon Widen wil Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Seengen Hermetbüren Lieli Hallwil schwil Teufenburg Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni ken Unterkulm Besenschwil Boniswil Oftringen äsch Sarmens- Rotten- Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil Aristau wangen Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw 1 3 Mitgliedschaften 4 6 Mitgliedschaften 7 8 Mitgliedschaften 9 11 Mitgliedschaften Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Grosse Gemeinden (Städte) haben erwartungsgemäss weniger Mitgliedschaften (Anzahl zwischen 3 5), da eine eigenständige Aufgabenerfüllung möglich ist. Aus dem Rahmen fällt allerdings Aarau mit 9 Mitgliedschaften. Auffällig ist im Weiteren der Bezirk Zofingen. Hier haben die Gemeinden relativ wenig Verbandsmitgliedschaften. Verbände gibt es im Bezirk Zofingen für die Bereiche Regional- planung, Abwasser- und Abfallentsorgung. Sodann nimmt der Verband Regio Zofingen neben der Regionalplanung auch andere Aufgabenbereiche wahr. Des Weiteren ist zu vermuten, dass die regionale Lage als Grenzbezirk sowie die Präferenz für die Zusammenarbeit auf Basis vertraglicher Regelungen (z. B. für den Sachbereich Schule) weitere Einflussfaktoren darstellen. 47

48 F. Die interkommunale Zusammenarbeit Abbildung 30 Wirtschaftliche Bedeutung der Branchen der Gemeindeverbände, 2013 In Mio. Franken Schule Kehricht Abwasserentsorgung Alterszentren Sozialdienste Forstbetrieb Bevölkerungs- und Zivilschutz Feuerwehr Amtsvormundschaft Wasserversorgung Regionalplanung Schiessanlagen Sprachheilwesen Diverse Branchen Die Bereiche Schule, Kehricht und Abwasserentsorgung weisen einen deutlich höheren Gesamtaufwand aus als die anderen Branchen. Einerseits ist dies auf die hohe Kostenintensität zurückzuführen. Andererseits ist auch zu beachten, dass in einigen Bereichen wie z. B. Sozialdienste, Forstbetrieb und Wasserversorgung die Aufgabenerfüllung weitgehend eigenständig erledigt wird. Bei den Alterszentren ist in der letzten Zeit vermehrt eine Tendenz zu einer Zusammenarbeit in Form von privatrechtlichen Aktiengesellschaften feststellbar. 48

49 49

50 Aarburg

51 G. Aufgaben- und Lastenverteilung 1. Bedeutung der Aargauer Gemeinden bei den öffentlichen Aufgaben Die Verteilung der Aufgaben zwischen den einzelnen Kantonen und ihren Gemeinden ist eine Folge historischer Entwicklungen, kultureller Unterschiede und politischer Kräfteverhältnisse. Den Aargauer Gemeinden kommt im interkantonalen Vergleich bei der Erfüllung der öffentlichen Aufgaben eine grosse Bedeutung zu. Gemessen an den Gesamtausgaben der öffentlichen Hand fallen rund 40 Prozent der Ausgaben auf der Gemeindeebene an. Nur noch die Zürcher Gemeinden tragen einen grösseren Anteil an den öffentlichen Ausgaben. In jedem Kanton übersteigt der kantonale Ausgabenanteil jedoch denjenigen der Kommunen. Grundsätzlich muss jedoch festgehalten werden, dass ein hoher Ausgabenanteil nicht ohne weiteres einhergeht mit einer hohen Gemeindeautonomie. 51

52 G. Aufgaben- und Lastenverteilung Abbildung 31 (Quelle: Öffentliche Finanzen des Kantons Aargau 2011, Abteilung Finanzen) Anteil der Gemeinden an den gesamten öffentlichen Ausgaben (Dezentralisierungsgrad), 2010, in Prozent Zürich Aargau Thurgau Luzern Solothurn Waadt St. Gallen Bern Basel-Landschaft 48.6% 41.9% 41.8% 38.7% 37.9% 33.3% 32.3% 30.1% 28.7% In den vergangenen Jahren ist ein Trend zur verstärkten Zentralisierung der Aufgabenerfüllung (auf Bundes- und Kantonsebene) feststellbar, was sich praktisch in allen Kantonen in einer Reduktion des Ausgabenanteils der Gemeinden niederschlägt. In den vergangenen Jahren wurden also Aufgaben von der kommunalen Ebene vermehrt auf die kantonale Ebene verschoben. Dabei war der Auslöser oft eine gesetzliche Neuregelung auf Bundesebene, wie zum Beispiel die Neuorganisation des Kindes- und Erwachsenenschutzes. 52

53 Abbildung 32 (Quelle: Öffentliche Finanzen des Kantons Aargau 2011, Amt für Finanzen des Kantons Aargau) Veränderung des Ausgabenanteils der Gemeinden, , in Prozentpunkten Zürich Aargau +6.6% Luzern Solothurn Waadt St. Gallen Bern Basel-Landschaft -2.1% 0 Thurgau -4% -10.8% -4.9% -10.9% -16.4% -2.7% Im Kanton Thurgau hat der Anteil der Gemeinde ausgaben aufgrund umfassender Gemeindereformen in den 1990er-Jahren deutlich zugenommen. Im Kanton Aargau war der Anteil der Gemeindeausgaben in den vergangenen 20 Jahren nur leichten Schwankungen unterworfen und ist 2010 so hoch wie im Jahr Grundsätze der Aufgabenteilung Als Leitidee für die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden dient das in der Bundesverfassung festgeschriebene Subsidiaritätsprinzip. Dieses besagt, dass eine öffentliche Aufgabe auf der tiefstmöglichen politischen Ebene erfüllt werden sollte. Dadurch soll die Distanz zwischen Volk und Verwaltung möglichst klein gehalten werden und man erhofft sich eine bedarfsgerechtere und kostengünstigere Leistungserbringung. Die bei Aufgabenzuteilungen und -verschiebungen anzuwendenden Grundsätze die fiskalische Aequivalenz, das Subsidiaritätsprinzip und die Kostenneutralität für Kanton und Gemeinden sind im Kanton Aargau seit dem 1. August 2013 auf Gesetzesstufe festgeschrieben 10. Die fiskalische Aequivalenz besagt, dass die Kosten einer Aufgabe von der in der Sache zuständigen Ebene übernommen werden sollen. Bei Verbundaufgaben sollen die Kosten im Ausmass der Zuständigkeiten von Kanton und Gemeinden geteilt und zugeordnet werden. So soll vermieden werden, dass eine staatliche Ebene die inhaltliche Ausgestaltung einer Aufgabe bestimmt, während die andere Ebene die Ausführung der Aufgabe bezahlen muss, ohne inhaltlich Einfluss nehmen zu können. Das Wie der Aufgabenerfüllung sollte so weit als möglich durch die Gemeinden bestimmt werden. Im Kanton Aargau wurde die Aufgabenteilung zwischen Kanton und Gemeinden seit Ende der 1990er-Jahre schrittweise überprüft und angepasst. In den Aufgabenteilungsprojekten GAT I III wurden rund 50 Aufgaben mit einem Volumen von 500 Millionen Franken entflochten und eindeutig einer politischen Ebene zugeteilt. Die verbleibenden Verbundaufgaben werden im laufenden Projekt Aufgaben- und Lastenverteilung überprüft des Gesetzes über die wirkungsorientierte Steuerung von Aufgaben und Finanzen 53

54 G. Aufgaben- und Lastenverteilung 3. Verbundaufgaben 3.1 Überblick Tabelle 2 Verbundaufgaben zwischen Kanton und Gemeinden, Ausgaben der Gemeinden Anteil der Gemeinden in Mio. Fr. Verbundaufgaben Laufende Rechnung Anteil an Besoldung der Volksschullehrkräfte (effektiver Aufwand, nach Berücksichtigung des NFA-Ausgleichs) Restkostenbeiträge Sonderschulung, Heime und Werkstätten Spitalfinanzierung Öffentlicher Verkehr Sozialhilfe Nicht-kantonale Berufsfachschulen Kantonal geführte Berufsfachschulen Familienergänzende Kinderbetreuung n.q. n.q Unterhalt Gewässer Betrieb Kantonsstrassen Massnahmen gegen häusliche Gewalt Kantonale Bewirtschaftungsverträge Aufwuchs Polizei (bis 2017) Nitrat- und Phosphatprojekte Total Laufende Rechnung Investitionsrechnung Kantonsstrassen, Neu- und Ausbau, Werterhalt, Lärmschutz Hochwasserprävention, -schutz, Wasserbau Total Investitionsrechnung Übersicht über die finanziellen Auswirkungen von Reformen und Verbundaufgaben auf die Gemeinden 2010 (REVAG) 12 Finanzanalyse Kanton-Gemeinden (FKG) Finanzanalyse Kanton-Gemeinden (FKG) Planung Finanzen Kanton-Gemeinden Die Spitalfinanzierung wird per kantonalisiert. 54

55 Verbundaufgaben stellen jene öffentlichen Aufgaben dar, welche der Kanton zusammen mit den Gemeinden oder mit anderen Institutionen des Gemeinwesens (Gemeindeverbände oder kommunal/interkommunal getragene Anstalten und öffentlich-rechtliche Stiftungen) auf partnerschaftlicher Basis gemeinsam erfüllt. Je nach Regulierungsdichte auf der kantonalen Stufe verfügen die Gemeinden über mehr oder weniger kommunale Freiräume im Vollzug der Verbundaufgaben. Die Ausgestaltung von Verbundaufgaben stellt immer eine Abwägung dar: Auf der einen Seite soll für die ganze Bevölkerung ein minimales Leistungsniveau gewährleistet werden, auf der anderen Seite soll mit einem dezentralen kommunalen Aufgabenvollzug den lokalen Bedürfnissen Rechnung getragen werden können. Tabelle 3 Entwicklung Gesamtausgaben und Verbundausgaben In Mio. Fr Gesamtausgaben Kanton (laufende Rechnung) davon Verbundaufgaben mit den Gemeinden Anteil an den Gesamtausgaben 18.4% 18.5% 18.3% 19.4% Gesamtausgaben Gemeinden (laufende Rechnung) davon Verbundaufgaben mit Kanton Anteil an den Gesamtausgaben 19.1% 18.9% 21.2% 22.0% Insgesamt existieren 16 Verbundaufgaben. Die Ausgaben für die Verbundaufgaben machen rund 19 Prozent der Gesamtausgaben der Gemeinden aus und haben sich in den Jahren 2009 und 2010 anteilsmässig nicht stark verändert. Ab 2011 wird neu der Aufwand für die familienergänzende Kinderbetreuung berücksichtigt. Der Anteil der Verbundausgaben hat auch aufgrund der Kostendynamik in den Bereichen Sonderschulung und Sozialhilfe bzw. in der Spitalfinanzierung (2. KVG- Revision per 2012) zugenommen. 55

56 G. Aufgaben- und Lastenverteilung 3.2 Ausgestaltung der Verbundaufgaben Im Rahmen des Projekts Aufgaben- und Lastenverteilung sind die bestehenden Verbundaufgaben auf die Übereinstimmung mit den Grundsätzen der fiskalischen Aequivalenz und des Subsidiaritätsprinzips beurteilt worden. Nachfolgend wird die Funktionsweise der acht finanziell am meisten ins Gewicht fallenden Verbundaufgaben dargelegt. Beim Gemeindeanteil an der Besoldung der Volksschullehrkräfte (inkl. Kindergarten) handelt es sich vorwiegend um einen Finanzierungsverbund. Der Gemeindeanteil beträgt 35 Prozent am Gesamtaufwand (abzüglich Reduktion NFA) und wird nach Anzahl Vollzeitstellen auf die einzelnen Gemeinden verteilt. Teilleistungen wie Instrumentalunterricht, musikalische Grundschulung, Werkjahr, interkulturelle Erziehung, Berufwahljahr sowie die künftigen Zusatzlektionen und Assistenzen bei schwierigen Situationen in Real- und Sekundarschulklassen werden zu 100 Prozent vom Kanton finanziert. Die Gemeinden verfügen über relativ wenig Mitspracherechte bei der Steuerung der Kosten. Aufgrund von kantonalen und kommunalen Anstellungsverhältnissen im Schulbereich resultieren gewisse Reibungsverluste und Fehlanreize. Der Personalaufwand Volksschule diente bei GAT I III als finanzieller Ausgleichstopf für Aufgabenverschiebungen. Der Kanton verfolgt jedoch das Ziel, die Steuerungs- und Entscheidungsmechanismen in diesem Bereich schrittweise anzupassen, so dass die Gemeinden mehr Gestaltungs- und Mitwirkungsmöglichkeiten erhalten. Mit der geplanten Optimierung der Führungsstrukturen der Aargauer Volksschulen soll eine bessere Übereinstimmung von Zuständigkeiten und Finanzierungsverpflichtungen erreicht werden. Kanton und Gemeinden tragen gemeinsam die durch Dritte nicht gedeckten Kosten von Ambulatorien für besondere Förder- und Stützmassnahmen, Sonderschulen, Heimen und Werkstätten. Der Gemeindeanteil beträgt 40 und der Kantonsanteil 60 Prozent. Der Kanton ist verantwortlich für die Bereitstellung der Angebote, welche Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit besonderen Betreuungsbedürfnissen nutzen. Entscheidungsträger für die Zuweisung in die Sonderschulen und in die anderen Kinder- und Jugendeinrichtungen sind die Schulpflegen, die Familiengerichte oder der Gemeinderat, gestützt auf einen Fachbericht des Schulpsychologischen Dienstes. Bei den ambulanten Diensten sind es nebst der Schulpflege vor allem auch Kinderärzte. Der Zugang zu den Erwachseneneinrichtungen erfolgt ohne Zuweisungsentscheid von Gemeinde oder Kanton. Die Betroffenen bzw. ihre Angehörigen melden sich für eine Aufnahme direkt bei den Einrichtungen. Obwohl beide Ebenen Kanton und Gemeinden in den Zuweisungsprozess einbezogen sind, wird aufgrund des hohen Finanzierungsanteils die fiskalische Äquivalenz immer wieder in Frage gestellt. Die Thematik der fiskalischen Äquivalenz bezüglich der Restkosten wird im Rahmen des Projekts Aufgaben- und Lastenverteilung aktuell analysiert. Mit der geplanten Optimierung der Führungsstrukturen der Aargauer Volksschule soll des Weiteren die Kompetenzfrage der involvierten Entscheidungsträger neu geregelt werden. Die Gemeinden beteiligen sich bis Ende 2013 mit 40 Prozent an den Kosten der Grundversorgung im Spitalwesen, wobei es sich um eine Verbundfinanzierung handelt. Die Beiträge werden nach Finanz- 56

57 kraft abgestuft, was einen grossen Umverteilungseffekt zwischen den Gemeinden zur Folge hat. Mit Inkrafttreten der 2. KVG-Revision hat sich das Umverteilungsvolumen durch den indirekten Finanzausgleich von 12 auf 21 Millionen Franken erhöht. Die Gemeinden verfügen über keine Mitspracherechte bei der Steuerung der Spitalversorgung. Mit der KVG-Reform wurden die Kompetenzen noch stärker zum Bund verschoben. Der Grosse Rat hat beschlossen, dass die Gemeindebeiträge per 1. Januar 2014 wegfallen. Bund und Kanton sind die Besteller des öffentlichen Verkehrsangebots. Dabei hat der Kanton dafür zu sorgen, dass die Anliegen und Anträge der Gemeinden bei der Festlegung des Verkehrsangebots angemessen berücksichtigt werden. Auf der Basis eines komplexen Verteilschlüssels, der Verkehrsbedienung und Einwohnerzahl mitberücksichtigt, beteiligen sich die Gemeinden mit insgesamt 40 Prozent an den Kosten. Probebetriebe von Zusatzangeboten auf Wunsch der Gemeinden werden durch diese vollständig abgegolten. Aufgrund der beschränkten Steuerungsmöglichkeiten dürften Finanzierungspflicht und Mitspracherecht nicht optimal aufeinander abgestimmt sein. Zuweilen wird auch die fehlende Transparenz und eine Ungleichbehandlung von Gemeinden bemängelt. Die Sozialhilfe stellt eine Gemeindeaufgabe dar. Obwohl sich der Kanton auf der Basis der Anzahl Fälle und Kosten an den anfallenden Kosten beteiligt, hat er keinerlei Einfluss auf die kommunalen Entscheide. Die Kantonsbeiträge haben faktisch den Charakter eines Lastenausgleichs. Die Gemeinden kommen für 72 Prozent der anfallenden Kosten auf. Träger der subventionierten nicht-kantonalen Berufsfachschulen sind Kanton, Gemeinden und Private (Kaufmännischer Verein). Die Finanzierung erfolgt durch einen Pauschalbeitrag des Kantons, durch Gemeindebeiträge zur Finanzierung der Restkosten und mittels kostenloser Zurverfügungstellung der Grundstücke durch die Standortgemeinden. Die Berufsbildung ist eigentlich eine Bundes- bzw. Kantonsaufgabe, und die Gemeinden haben kaum Mitsprachemöglichkeiten. Die Finanzierung durch verschiedene Träger führt dazu, dass die Schulgelder für die gleichen Ausbildungsgänge je nach Standort unterschiedlich ausfallen. Im Jahr 2012 beläuft sich der Gemeindeanteil auf 36 Millionen Franken, was einem Anteil an den Kosten von 30 Prozent entspricht (ohne Berücksichtigung der Grundstücke). Kanton und Gemeinden gewährleisten gemeinsam die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Polizeibereich. Der Mindestbestand des Kantonspolizeikorps richtet sich nach der jeweiligen Anzahl der Kantonsbevölkerung. Ab 2017 ist gemäss Polizeigesetz ein Verhältnis von einem Polizisten oder einer Polizistin auf 700 Kantonseinwohnerinnen und -einwohner vorgegeben. Mitgezählt werden dabei auch die Polizistinnen und Polizisten von Gemeinden oder Zweckverbänden, sofern sie über die anerkannte Berufsausbildung als Polizistin oder Polizist verfügen. Der Aufwuchs der Polizei erfolgt zu einem Drittel bei den Gemeinden und zu zwei Dritteln beim Kanton. Die 18 eigenständigen Regionalpolizeien sind direkt den kommunalen Behörden unterstellt. Aufgrund der Ergebnisse einer Evaluation im Jahr 2012 hat der Regierungsrat entschieden, das duale System weiterzuführen. 57

58 G. Aufgaben- und Lastenverteilung Neu- und Ausbauten sowie werterhaltende Massnahmen im Bereich der Kantonsstrassen werden mit den betroffenen Gemeinden als Verbundaufgabe ausgeführt. Die Gemeinden werden bei der Entscheidungsfindung, ob und in welcher Ausgestaltung ein Bauprojekt realisiert werden soll, miteinbezogen. Die Gemeinden leisten Investitionsbeiträge an die Projekte, welche sich nach der Finanzkraft der Gemeinde bemessen. Das Total der Gemeindebeiträge schwankt je nach Bauvolumen und je nach Finanzkraft der betroffenen Gemeinden. Dies führt zu einem indirekten Finanzausgleich. Im Jahr 2012 betrug das gesamte Bauvolumen 141 Millionen Franken, wovon die Gemeinden 30 Prozent (42 Millionen Franken) trugen. In der folgenden Tabelle werden die Zuständigkeiten in den einzelnen Verbundaufgaben zusammenfassend dargestellt. Tabelle 4 Verbundaufgaben: Zuständigkeiten in Rechtsetzung, Vollzug und Finanzierung Zuständigkeiten Kanton Kanton/ Gemeinden Gemeinden Anteil an Besoldung Volksschullehrkräfte Rechtsetzung Finanzierung Vollzug Restkostenbeiträge Sonderschulung, Heime und Werkstätten Rechtsetzung Vollzug Finanzierung Spitalfinanzierung Rechtsetzung Finanzierung Vollzug Öffentlicher Verkehr Rechtsetzung Finanzierung Vollzug Sozialhilfe Rechtsetzung Finanzierung Vollzug Nicht-kantonale Berufsfachschulen Rechtsetzung Finanzierung Vollzug Polizei Rechtsetzung Vollzug Finanzierung Kantonsstrassen: Neubau/Ausbau, Werterhalt, Lärmschutz Rechtsetzung Vollzug Finanzierung 58

59 4. Lastenentwicklung in ausgewählten Aufgabenbereichen Im Rahmen des Projekts Aufgabenteilung Kanton- Gemeinden (GAT) wurde bis 2009 in rund 50 Aufgabenbereichen die Aufgabenzuordnung zwischen den beiden Ebenen neu geregelt. Insgesamt wurde ein Finanzvolumen von rund 500 Millionen Franken verschoben. Die damit zusammenhängenden finanziellen Auswirkungen sind immer ausgeglichen worden, so dass weder die Gemeinden noch der Kanton mehr belastet worden sind. Der im Jahr 2009 im Hinblick auf den Projektabschluss erstellte Wirkungsbericht zeigte, dass sich die Aufgabenverschiebungsbilanz zuungunsten des Kantons verschoben hatte. Auf den für die Kostenneutralität notwendigen Ausgleich von jährlich 7,5 Millionen Franken wurde jedoch verzichtet. Die Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) wurde im Kanton Aargau so umgesetzt, dass keine Staatsebene bevorteilt wurde. Diese Kostenneutralität wurde erreicht, indem die Gemeinden ab 2008 insgesamt um 150 Millionen Franken entlastet wurden. Die seither nachgeführte Belastungsentwicklung auf Kantons- und Gemeindeebene zeigt, dass gesamthaft zwischen 2009 und 2012 keine Lastenverschiebung auf die Gemeinden stattgefunden hat. Abbildung 33 Entwicklung Nettoaufwand Gemeinden und Kanton, indexiert Index (2009=100) Kanton Gemeinden Die Nettoaufwendungen von Kanton und Gemeinden haben sich von 2009 bis 2011 vergleichbar entwickelt. Im Jahr 2012 erhöht sich der Nettoaufwand des Kantons stärker als derjenige der Gemeinden. 59

60 G. Aufgaben- und Lastenverteilung Abbildung 34 Nettoaufwendungen von Kanton und Gemeinden in den grossen Aufgabenbereichen 16 Die Aufteilung des gesamten Nettoaufwands gemäss funktionaler Gliederung 17 zeigt, dass die Effekte je nach Aufgabenbereich unterschiedlich sind. Die prozentualen Angaben bezeichnen die Veränderung des Nettoaufwands zwischen 2009 und Allgemeine Verwaltung Nettoaufwand Gemeinden 18 Nettoaufwand Kanton in Mio. Fr % 46.4% Öffentliche Sicherheit Nettoaufwand Gemeinden Nettoaufwand Kanton % 108.1% Bildung Nettoaufwand Gemeinden Nettoaufwand Kanton % 7.4% 16 Staatsrechnung Kanton Aargau, Gemeindefinanzstatistik Die funktionale Gliederung 2009 entspricht nicht der gedruckten Jahresrechnung 2009 aufgrund von späteren Umcodierungen. Der Vergleich mit der Staatsrechnung 2012 ist jedoch gewährleistet. 18 Die Nettoaufwendungen der Gemeinden enthalten keine Abschreibungen, da diese in der Funktion Finanzen und Steuern verbucht werden. Die kommunalen Investitionsausgaben werden in der Investitionsrechnung verbucht. 19 Die Nettoaufwendungen des Kantons enthalten die Investitionsausgaben der jeweiligen Funktion. 60

61 Kultur und Freizeit Nettoaufwand Gemeinden Nettoaufwand Kanton In Mio. Fr % 10.6% Gesundheit Nettoaufwand Gemeinden Nettoaufwand Kanton % 1.9% Soziale Wohlfahrt Nettoaufwand Gemeinden Nettoaufwand Kanton % 36.3% Verkehr Nettoaufwand Gemeinden Nettoaufwand Kanton % 1.1% Umwelt, Raumordnung Nettoaufwand Gemeinden Nettoaufwand Kanton % 0.4% Die verhältnismässig grosse Zunahme beim kantonalen Nettoaufwand der öffentlichen Sicherheit resultiert in den Bereichen Rechtsprechung, Polizei, Rechtsaufsicht und Strafvollzug. Die Gesundheitskosten erfahren insgesamt eine grosse Steigerung aufgrund der 2. Revision KVG (Spitalfinanzierung) und der Pflegefinanzierung (Restkosten stationäre Pflege). Die Soziale Wohlfahrt umfasst die Prämienverbilligung, Sozialhilfe, die Altersheime und die Fürsorge, welche in den vergangenen vier Jahren ebenfalls eine überdurchschnittliche Kostensteigerung erfahren haben. In den restlichen Aufgabenbereichen ist kein überdurchschnittlicher Zuwachs festzustellen. 61

62 Baden Bareggtunnel

63 H. Direkter Finanzausgleich 1. Zielsetzungen und Funktionsweise des Finanzausgleichs Zwischen den Aargauer Gemeinden bestehen teils erhebliche Unterschiede in der Finanzsituation: Im Jahr 2012 beträgt die tiefste Pro-Kopf-Steuerkraft Franken (Schmiedrued), die höchste Franken (Olsberg). Im Vergleich mit anderen Kantonen sind die Disparitäten nicht aussergewöhnlich hoch, sondern bewegen sich im Mittelfeld. Der Pro-Kopf-Steuerertrag kann sich von Jahr zu Jahr stark verändern, was vor allem auf die Entwicklung der Steuererträge der juristischen Personen zurückzuführen ist. Durch den Finanzausgleich sollen ausgewogene Verhältnisse in der Steuerbelastung und in den Leistungen der Gemeinden erreicht und die zeitgemässe Entwicklung der Gemeinden ermöglicht werden. 20 Zudem hat der Finanzausgleich zum Ziel, die Unterschiede in Mittelausstattung und Lasten der Gemeinden zu reduzieren. Die effiziente Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben auf Gemeindeebene soll unterstützt werden. 21 Der Aargauer Finanzausgleich besteht in seiner grundsätzlichen Konstruktion seit rund 30 Jahren. Im Laufe der Zeit wurden sieben Teilrevisionen vorgenommen. Die bisher wohl umfassendste Revision im Jahr 2006 hatte in erster Linie das Ziel, die unterschiedlichen Auswirkungen der neuen Aufgabenverteilung auf die Gemeinden auszugleichen. Die Ressourcen- und Lastenunterschiede werden mit einem einzigen Instrument ausgeglichen dies im Unterschied zur Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) und mittlerweile auch zu den meisten anderen Kantonen. Die Finanzausgleichsbeiträge werden nach einer sogenannten Differenzberechnung ermittelt: Für jede Gemeinde werden die Ressourcen mit dem Finanzbedarf verglichen. Die Ressourcen entsprechen dabei dem standardisierten Steuerertrag. Der Finanzbedarf wird anhand verschiedener Indikatoren berechnet: Die Summe der Aufwendungen aller Gemeinden (abzüglich eines Grundbedarfs von vier Prozent und der Gemeindebeteiligung an Verbundaufgaben) wird nach der Anzahl Einwohnerinnen bzw. Einwohner, Arbeitsplätze und Volksschülerinnen bzw. Volksschüler sowie der Gemeindefläche auf die Gemeinden aufgeteilt. Sind die Ressourcen einer Gemeinde kleiner als der Finanzbedarf, erhält sie Mittel aus dem Finanzausgleich Abs. 2 KV 21 1 Abs. 1 FLAG 63

64 H. Direkter Finanzausgleich Abbildung 35 Berechnung Aufwand je Gemeinde Total Aufwand aller Gemeinden wird nach verschiedenen Kriterien auf alle Gemeinden verteilt Grundbedarf 4% von Total: Jede Gemeinde gleich viel (2012: ) Zusätzlicher Finanzbedarf Effektiver Aufwand: Lehrerlohnanteil Betreuungskosten Berufsschulgelder Beiträge Pflegegesetz Weiterer Finanzbedarf Restlicher Aufwand: Einwohnerzahl Volksschüler Arbeitsplätze Fläche Genormter Aufwand je Gemeinde (Finanzbedarf) 64

65 Tabelle 5 Berechnung Beitrag (Basisjahr 2012, Gemeinde A) Total Finanzbedarf Gemeinde Abzüglich Ertragskraft (Basis 114%) Berechneter Beitrag Kürzung Ertragsüberschuss Zusätzliche Abschreibungen auf Verwaltungsvermögen sowie Einlagen in Eigenkapital, abzüglich Steuererträge aufgrund eines höheren als für die Ermittlung der Ertragskraft massgebenden Steuerfusses, davon die Hälfte Lineare Kürzung der Ausgleichsbeiträge Wenn der Mittelzufluss des Finanzausgleichs im Basisjahr kleiner ist als das Total der ermittelten Ausgleichsbeiträge (Möglichkeit der Fondsentnahme gemäss 14 Finanzausgleichsgesetz) 0 0 Auszurichtender Finanzausgleichsbeitrag (gerundet) Tabelle 6 Berechnung Abgabe (Basisjahr 2012, Gemeinde B) Steuerkraft (Basis 100%) abzüglich Total Finanzbedarf der Gemeinde Basis für Abgabe Abgabeanteil = 8% Abgabefaktor = 1.19 (Steuerkraft je Einwohner im Verhältnis zum Kantonsmittel 22 ) Abgabe in den Finanzausgleichsfonds (gerundet) Kantonsmittel 2012: Fr

66 H. Direkter Finanzausgleich Abbildung 36 Beitragsberechtigte und -pflichtige Gemeinden, 2013 Finanzausgleich 2013 Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Rheinfelden Kaiseraugst Olsberg Magden Leuggern Wallbach Böttstein Mettauertal Möhlin Laufenburg Mandach Sisseln Döttingen Zeiningen Mumpf Stein Eiken Münch- Kaisten Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Zuzgen mumpf Oeschgen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Hellikon Frick Rüfenach Hornussen Gipf-Oberfrick Bözen Wegen- Effingen stetten Ueken Wittnau Wölflinswil Oberhof Erlinsbach Densbüren Küttigen Aarau Thalheim Biberstein Buchs Suhr Unterentfelden Oberentfelden Kölliken Herznach Muhen Zeihen Leibstadt Schwaderloch Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil burg Safenwil Holzi- Hirschthal Oftringen ken Unterkulm Uerkheim Schöftland Rothrist Schlossrued Zofingen Bottenwil Strengelschwil Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Attelwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Murgenthal Menzi- ken Burg Klingnau Untersiggenthal Bad Zurzach Kaiserstuhl Teger- Rekingen Melli- Rümikon felden Fisikon Baldingen Wisli- bach kofen Unterendingen Böbikon Siglistorf Endingen Lengnau Schneisingen Freienwil Oberkon Berg- Ehren- Riniken siggenthal dingen Bözberg Turgi Brugg Ennet- Gebenstorf baden Windisch Villnachern Baden Wettingen Habs- Birmenstorburg Hausen Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Birr- B hof Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Auenstein Möriken Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim wil -Göslikon Widen Dinti- Bremgarten Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Villmergen Zufikon Oberwil- Walten- Seengen Hermetbüren Lieli Teufen- Hallwil schwil Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Leutwil Kallern schwanden Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Birrwil wangen Aristau Zetzwil Bettwil Gränichen Buttwil Geltwil Muri Beinwil Merenschwand Mühlau Islisberg Auw Beitragspflichtige Gemeinden Beitragsberechtigte Gemeinden Gemeinden ohne Beitragspflicht oder Beitragsberechtigung Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Abgaben in den Finanzausgleich Beitrag aus dem Finanzausgleich Gemeinden ohne Beitragspflicht oder Beitragsberechtigung Path: Q:\ARE\extern\GemeindeAbteilung\Karten_Gemeindestrukturbericht\work\mxd\1_Finanzausgleich.mxd, sw

67 67 Abbildung 37 Beitragsberechtigte und -pflichtige Gemeinden, 2014 Schinznach-Dorf -Bad Scherz Lupfig hard Birr- Birr Holderburg bank Birmenstorf Habs- Riniken Rüfenach Turgi Kaisten Brugg Mettauertal Laufenburg Bözberg heim Würenkon Kaiserstuhl Riet- kofen Schneisingen Melli- Rümikon Wisli- Endingen Siglistorf Baldingen felden Unterendingen Teger- Böbikon Rekingen Fisi- bach Wettingen Spreitensiggenthal Berikon baden Neuenbach Ennet- -Friedlisberg Berg- Stetten Baden Killwangen Würenlos B Freienwil hof dingen Untersiggenthal Bellidietikon Rudolfstetten Ehren- Oberkon Küttigen Thalheim Dietwil Aarau Wölflinswil Erlinsbach Biberstein Buchs Auenstein Suhr Rupperswil Hunzen- Staufen Egliswil schwil heim Ammers- Schafis- Lenzburg Seon -Wildegg Hend- Nieder- Veltheim lenz flachs Möriken wil Mägen- Othmarschiken singen wil Gebenstorf Wohlen- Mülligen schwil Brunegg Beinwil Meren- Mühlau schwand Oberrüti Sins Abtwil Oberhof Densbüren Burg Reinach Menzileerau Moos- Zofingen Strengelschwil Bottenwil Oftringen bach Rothrist Brittnau Staffelbach Attelwil Uerkheim Safenwil Murgenthal Wiliberg Reitnau Vordemburg Aarwald Kölliken ken Holzi- Unterentfelden Oberentfelden Zurzach Bad Zuzgen Mumpf mumpf Rheinfelden Wallbach Magden Kaiseraugst Möhlin Olsberg Stein Zeiningen Hellikon Zeihen Schupfart Bözen Gipf-Oberfrick Frick Elfingen Hornussen Sisseln Ueken Wittnau Oeschgen Wegen- Herznach stetten wilen Eiken Münch- Gansingen Mönthal Leibstadt Leuggern Villigen Mandach Schwaderloch Böttstein Remigen Döttingen Klingnau Koblenz Full -Reuenthal Lengnau lingen Windisch Effingen Villnachern Hausen Boniswil Schmiedäsch Hallwil Schlossrued Gränichen leerau Beinwil Hirschthal Oberkulm thal Teufen- Leimbach Schöftland Seengen Kirch- Dürren- Unterkulm Zetzwil Leutwil Muhen Birrwil rued ken Gonten- Künten lingen Hägg- Tägerig -Göslikon Sarmens- Nieder- Dottikon Fischbach Nieder- Oberwil wil Büttikon Remetsch- Fislisbach Dintirohrdorf Villmergen Widen Eggenwil kon Bettwil Kallern torf Bünzen schwanden wangen Fahr- Boswil Meister- Uezwil Walten- Arni schwil Rotten- Jonen Aristau Bremgarten Muri Islisberg Buttwil Wohlen Zufikon Besenschwil Hermetbüren Unterschwil Lieli Mellingen lunkhofen Oberwil- Geltwil Auw Beitragspflichtige Gemeinden Beitragsberechtigte Gemeinden Gemeinden ohne Beitragspflicht oder Beitragsberechtigung

68 H. Direkter Finanzausgleich Abgaben in den Finanzausgleichsfonds haben Gemeinden zu leisten, deren Steuerkraft im Basisjahr über dem Kantonsmittel liegt und ihren Finanzbedarf übersteigt. Die vom Grossen Rat für die Jahre 2011 und 2012 beschlossene tiefere Anrechnung der Ertragskraft hat zu tieferen Abgaben und höheren Beiträgen geführt. Des Weiteren beeinflussen die Entwicklung der Steuerkraft und der Gemeindefinanzen die Höhe der Abgaben und Beiträge. Rund 60 Gemeinden sind jeweils abgabepflichtig, 70 bis 110 Gemeinden erhalten Finanzausgleichsbeiträge, und 60 bis 90 Gemeinden sind vom Finanzausgleich nicht betroffen. Tabelle 7 Entwicklung Finanz- und Lastenausgleich In Mio. Fr Finanzausgleichsabgaben (Anzahl abgabepflichtige Gemeinden) Abgaben Übergangsrecht Aufgabenteilung (Anzahl abgabepflichtige Gemeinden) Steuerzuschläge (Einkommenssteuer) Mittelherkunft Finanzausgleichsbeiträge (Anzahl beitragsberechtigte Gemeinden) Übergangsbeiträge Aufgabenteilung (Anzahl beitragsberechtigte Gemeinden) Zusätzliche Beiträge (Anzahl beitragsberechtigte Gemeinden) Beiträge Zusammenschlüsse Mittelverwendung Zunahme (+), Abnahme (-) Fondsbestand Kompensationsmassnahme im Rahmen des Aufgabenteilungsprojekts GAT III 24 Kompensationsmassnahme im Rahmen des Aufgabenteilungsprojekts GAT III 68

69 2. Reform des Finanzausgleichs Der Finanz- und Lastenausgleich ist Gegenstand einer umfassenden Überprüfung. Bei der Analyse hat sich gezeigt, dass das Aargauer Finanzausgleichssystem dazu führt, dass die Unterschiede bezüglich Steuerkraft und Steuerfuss zwischen den Gemeinden grundsätzlich reduziert werden. Zudem ist das Finanzausgleichssystem so ausgestaltet, dass die Gemeinden den Finanzausgleich nicht selber beeinflussen können. Die Analyse hat aber auch gezeigt, dass das angewandte Finanzausgleichssystem mit erheblichen Mängeln behaftet und nicht sehr transparent ist. Dies ist eine Folge davon, dass das Aargauer Finanzausgleichssystem, im Gegensatz zu modernen Finanzausgleichssystemen, wie der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kanton (NFA), den Ressourcen- und Lastenausgleich vermischt. Die Verfolgung mehrerer Ziele mit demselben Instrument sowie die synthetische Aufteilung des Finanzbedarfs auf die einzelnen Gemeinden führen dazu, dass einzelne überdurchschnittlich ressourcenschwache Gemeinden nicht finanzausgleichsberechtigt sind. So kann die Steuerkraft pro Kopf zwischen zwei Gemeinden identisch sein, dennoch gehört die eine Gemeinde zu den beitragsberechtigten Gemeinden und die andere zu den abgabepflichtigen Gemeinden. Im Jahr 2013 gibt es rund 30 Gemeinden, die auch nach Erhalt von Finanzausgleichszahlungen eine verhältnismässig tiefe Steuerkraft aufweisen, die im Extremfall bei 65 Prozent liegen kann. Des Weiteren führt das Aargauer Finanzausgleichsmodell zu einer relativ hohen Volatilität der Finanzausgleichszahlungen. Einerseits weil die Berechnungen nur von einem Basisjahr ausgehen und andererseits, weil die Beitragsansprüche gekürzt werden, wenn eine Gemeinde Rechnungsüberschüsse erzielt. Die Gewichtungsfaktoren bei der Zuteilung des weiteren Finanzbedarfs entsprechen zudem nicht vollständig den Ursachen für die Unterschiede in der Kostenbelastung zwischen den Aargauer Gemeinden. Die Analyse hat gezeigt, dass nur die Faktoren Sozialhilfequote und die Anzahl Arbeitsplätze pro Einwohner die Kostenhöhe signifikant beeinflussen. Damit sind die Wirksamkeit, Transparenz, Planund Steuerbarkeit des Finanzausgleichs nicht wie gewünscht gegeben. Um die Wirksamkeit des Finanzausgleichs bereits vor der Inkraftsetzung der Reform Aufgaben- und Lastenverteilung zu erhöhen, ist eine Übergangslösung für besonders finanzschwache Gemeinden vorgesehen. Gemeinden, deren Pro-Kopf-Steuerkraft nach Erhalt des ordentlichen Finanzausgleichs unter 80 Prozent des kantonalen Mittelwerts liegt, sollen die Differenz als Sonderbeitrag aus dem Finanzausgleichsfonds ausbezahlt erhalten. 25 Im Rahmen der Reformarbeiten wird geprüft, ob sich der Aargauer Finanzausgleich am Grundmuster der NFA ausrichten soll. Dabei würde der Ausgleich von Unterschieden bei der Ressourcenausstattung und bei der Aufgabenbelastung mit separaten Instrumenten vollzogen. Der Ressourcenausgleich würde sich am Prinzip der Mindestausstattung orientieren, d. h. nur jene Gemeinden, deren Pro-Kopf-Steuerkraft ein bestimmtes Minimum unterschreitet, erhalten Beiträge aus dem Ressourcenausgleich. Der Ressourcenausgleich sollte so ausgestaltet sein, dass auch Empfängergemeinden weiterhin einen Anreiz haben, ihre Ertragskraft zu steigern. Der Lastenausgleich sollte auf diejenigen Bereiche beschränkt werden, welche eindeutig zu einer höheren Kostenbelastung führen. Die Beiträge und Abgaben sollen auf der Basis einer mehrjährigen Bemessungsgrundlage berechnet werden, um die jährlichen Schwankungen der Zahlungen zu glätten und die Finanzausgleichsbeiträge und -abgaben berechenbarer zu machen. 25 Gemäss regierungsrätlicher Vorlage erhalten folgende Gemeinden im Jahr 2014 einen Sonderbeitrag: Neuenhof, Tägerig, Wohlen, Villnachern, Holziken, Menziken, Reinach, Teufenthal, Niederlenz, Othmarsingen, Dietwil, Oberrüti, Mumpf, Aarburg, Brittnau, Kölliken, Oftringen und Strengelbach. 69

70 Kloster Muri mit Alpenblick

71 I. Entwicklung der Gemeindelandschaft 1. Allgemeines Die Aargauer Gemeindelandschaft hat sich seit der Kantonsgründung im Jahr 1803 nur marginal verändert. Der Kanton zählte damals eine Wohnbevölkerung von Einwohnerinnen und Einwohnern und umfasste 11 Bezirke und 240 Gemeinden. Im 19. Jahrhundert wurden 11 Gemeindeaufteilungen und zwei Zusammenschlüsse durchgeführt. Unter anderem haben sich die Gemeinden Wil, Etzgen und Oberhofen von Mettau abgespalten, Ehrendingen wurde in ein und Unterehrendingen aufgeteilt. und Niederrohrdorf, Remetschwil, Staretschwil und Busslingen hatten sich 1804 zu Rohrdorf zusammengeschlossen. 50 Jahre später haben sich und Niederrohrdorf und Remetschwil von Rohrdorf wieder abgespalten. Bis ins Jahr 2000 war die Gemeindestruktur recht stabil, fanden in dieser Zeitperiode doch lediglich 16 Gemeindezusammenschlüsse und eine Abspaltung statt. (Stand 1. April 2013) reduziert. Nach den bereits erfolgten Genehmigungen von Gemeindezusammenschlüssen wird die Anzahl ab dem 1. Januar 2014 noch bei 213 Gemeinden liegen. In den nachfolgenden Grafiken aufgeführt sind einerseits die erfolgreichen Zusammenschlüsse, andererseits die an der Gemeindeversammlung oder durch die Stimmberechtigten an der Urne abgelehnten Projekte der Periode von 2000 bis 2008 und jene der Zeitperiode von 2009 bis heute. Nachdem es anfänglich erst wenige Zusammenschlussprojekte gab, hat sich die Zahl gerade für den Zeitraum 2009 bis 2013 deutlich erhöht. Nicht berücksichtigt sind die zahlreichen Abklärungen für unterschiedliche Zusammenarbeitsformen, welche nach dem Vorprojekt nicht als Zusammenarbeitsprojekte weitergeführt wurden. Seit 2002 hat sich die Anzahl Gemeinden kontinuierlich von 232 Gemeinden auf 216 Gemeinden 71

72 I. Entwicklung der Gemeindelandschaft Abbildung 38 Abgelehnte und realisierte Zusammenschlussprojekte, Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Kaiseraugst Rheinfelden Olsberg Magden Etzgen Leuggern Mettau Wil Böttstein Wallbach Möhlin Laufenburg Oberhofen Mandach Döttingen Sisseln Zeiningen Mumpf Hottwil Stein Eiken Kaisten Sulz Münch- Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Zuzgen mumpf Oeschgen Ittenthal Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Hellikon Frick Oberbözberg Rüfenach Hornussen Gipf-Oberfrick Bözen Wegen- Effingen stetten Ueken Wittnau Wölflinswil Oberhof Erlinsbach Densbüren Küttigen Aarau Thalheim Biberstein Buchs Suhr Unterentfelden Oberentfelden Kölliken Herznach Muhen Zeihen Leibstadt Schwaderloch Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil burg Safenwil Holzi- Hirschthal Oftringen ken Unterkulm Uerkheim Schöftland Rothrist Schlossrued Zofingen Bottenwil Strengelschwil Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Attelwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Murgenthal Menzi- ken Burg Rohr Klingnau Untersiggenthal Bad Zurzach Kaiserstuhl Teger- Rekingen Melli- Rümikon felden Fisikon Baldingen Wisli- bach kofen Unterendingen Böbikon Siglistorf Endingen Lengnau Schneisingen Freienwil Oberkon Berg- Ehren- Riniken Brugg siggenthal Unterbözberg Turgi dingen Ennet- Gallenkirch Umiken Gebenstorf baden Windisch Linn Villnachern Baden Wettingen Habs- Birmenstorburg Hausen Schinznach-Dorf -Bad Scherz Mülligen Lupfig Neuenbach Würenlos Birr- B hof Fislisbach flachs Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Auenstein Möriken Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach -Friedlisberg heim wil -Göslikon Widen Dinti- Bremgarten Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Villmergen Zufikon Oberwil- Walten- Seengen Hermetbüren Lieli Teufen- Hallwil Hilfikon schwil Büttikon schwil Unter- thal Bünzen Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rotten- Meister- torf Leutwil Kallern schwanden Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Birrwil wangen Aristau Zetzwil Bettwil Gränichen Buttwil Geltwil Muri Beinwil Merenschwand Benzenschwil Mühlau Islisberg Auw Abtwil Sins Oberrüti Realisierte Zusammenschlussprojekte Zofingen: Mühlethal, Zofingen (2002) Ehrendingen: Oberehrendingen, Unterehrendingen (2006) Villigen: Stilli, Villigen (2006) Dietwil Abgelehnte Zusammenschlussprojekte Schneisingen, Siglisdorf (2006) Etzgen, Hottwil, Mettau, Oberhofen, Wil, Gansingen (2007) 72

73 Abbildung 39 Abgelehnte und realisierte Gemeindezusammenschlüsse, Full -Reuenthal Koblenz Rietheim Leibstadt Bad Schwaderloch Klingnau Zurzach Leuggern Kaiserstuhl Wallbach Teger- Rekingen Mettauertal Böttstein Melli- Rümikon felden Fisi- Möhlin kon Wisli- bach Laufenburg Mandach Baldingen Sisseln Döttingen kofen Böbikon Rheinfelden Zeiningen Mumpf Kaisten Siglistorf Kaiseraugst Stein Eiken Münch- Würen- Gansingen wilen Villigen lingen Endingen Lengnau Olsberg Zuzgen mumpf Magden Oeschgen Schneisingen Mönthal Remigen Schupfart Elfingen Untersiggenthal Hellikon Rüfenach Frick Freienwil Hornussen Oberkon Berg- Bözen Ehren- Riniken Brugg siggenthal Wegen- Gipf-Oberfrick Bözberg dingen Effingen stetten Ueken Turgi Ennet- Wittnau Gebenstorf baden Windisch Herznach Villnachern Zeihen Baden Wettingen Wölflinswil Habs- Birmenstorburg Hausen Densbüren Schinznach Scherz Mülligen -Bad Lupfig Neuenbach Würenlos Oberhof B hof Thalheim Birr- Fislisbach Holder- Birr hard Veltheim bank Oberwil Eggenwil Killwangen Mellingen rohrdorf Küttigen Biberstein Auenstein Möriken Erlinsbach Brunegg Wohlen- Nieder- Spreiten- -Wildegg Mägen- schwil Rupperswil Nieder- Othmarschiken Niederwil Remetsch- Stetten wil lenz singen Tägerig Hägg- Bellidietikon Aarau Buchs Lenzburg Hunzen- Hend- lingen Künten schwil Staufen Dottikon Suhr Schafis- Rudolfstetten Ammers- Fischbach Unterentfelden -Friedlisberg heim wil -Göslikon Widen Dinti- Bremgarten Oberentfelden Berikon Seon Egliswil kon Wohlen Gränichen Villmergen Zufikon Oberwil- Kölliken Walten- Seengen Lieli Aarwald Wiliberg Moos- rued Gonten- Beinwil Meren- Muhen Hallwil schwil Teufenburg Büttikon Unterthal Bünzen Islisberg Safenwil Holzi- Hirschthal Dürren- Uezwil lunkhofen Arni Oftringen ken Unterkulm Besenschwiäsch Boniswil Sarmens- Rottenbüren Meister- torf Uerkheim Schöftland Leutwil Kallern schwanden Rothrist Oberkulm Jonen Fahr- Boswil Schlossrued Birrwil wangen Aristau Zofingen Bottenwil Zetzwil Bettwil Strengelschwil schwand Staffelbach Kirchbach Vordem- leerau Schmied- Leimbach Muri Attelwil Buttwil leerau Reinach Brittnau Reitnau Geltwil Murgenthal Menzi- ken Burg Mühlau Beinwil Auw Abtwil Sins Oberrüti Dietwil Realisierte oder genehmigte Zusammenschlussprojekte Mettauertal: Etzgen, Hottwil, Mettau, Oberhofen, Wil (2010) Villmergen: Hilfikon, Villmergen (2010) Aarau: Aarau, Rohr (2010) Laufenburg: Laufenburg, Sulz (2010) Brugg: Brugg, Umiken (2010) Kaisten: Ittenthal, Kaisten (2010) Merenschwand: Benzenschwil, Merenschwand (2012) Bözberg: Gallenkirch, Linn, Oberbözberg, Unterbözberg (2013) Bremgarten: Bremgarten, Hermetschwil- Staffeln (2014) Schinznach: Oberflachs, Schinznach-Dorf (2014) Endingen: Endingen, Unterendingen (2014) Laufende Zusammenschlussprojekte Killwangen, Spreitenbach Mumpf, Obermumpf, Schupfart, Stein Oberkulm, Unterkulm Abgelehnte Zusammenschlussprojekte Schenkenbergertal: Oberflachs, Schinznach-Dorf, Schinznach-Bad, Villnachern, Veltheim (2009) Baden, Neuenhof (2010) Zofingen, Uerkheim (2013) Döttingen, Klingnau (2013) Birr, Birrhard (2013) 73

74 I. Entwicklung der Gemeindelandschaft Änderungen im Bestand von Gemeinden sind möglich durch Zusammenschluss, Neueinteilung von Gemeindegebieten oder Bildung einer neuen Gemeinde. Ein Zusammenschluss kann erfolgen, wenn er in jeder betroffenen Gemeinde von der Mehrheit der Stimmenden beschlossen und vom Grossen Rat genehmigt wird. Ein Trend zu vermehrten Zusammenschlussprojekten hat erst mit der Fusion von Mühletal und Zofingen im Jahr 2002 eingesetzt. Seit 2002 unterstützt der Kanton die Vorbereitungsarbeiten bzw. die Zusammenschlüsse finanziell (anfangs mit Beiträgen an die Projektkosten und Beiträgen zur Schuldenangleichung, seit 2012 mit Projektbeiträgen und einer Zusammenschlusspauschale, einem Ausgleich bei unterdurchschnittlicher Steuerkraft und einer 8-jährigen Besitzstandsgarantie im Finanzausgleich). Die Finanzierung erfolgt zu Lasten des Finanzausgleichsfonds. 2. Finanzielle Unterstützung von Gemeindezusammenschlüssen Auf den 1. Januar 2006 hat der Kanton erstmalig Rechtsgrundlagen für Unterstützungsbeiträge bei Gemeindezusammenschlüssen geschaffen. Auf Antrag der Gemeinden konnte der Regierungsrat zulasten des Finanzausgleichfonds den sich zusammenschliessenden Gemeinden Beiträge zur Senkung der Verschuldung gewähren. Mit dem Entschuldungsbeitrag wurde die Nettoschuld je Einwohnerin oder Einwohner der höher verschuldeten Gemeinde mittels Beiträgen auf das Niveau der am geringsten verschuldeten Gemeinde gesenkt. In strukturschwachen Regionen konnte der Regierungsrat zudem die Nettoverschuldung auf ein Niveau senken, das einen Viertel unter der Nettoverschuldung der am wenigsten verschuldeten Gemeinde lag. Im Jahre 2011 sind die Unterstützungsbeiträge neu geregelt worden. Neu ist die Aufteilung in eine Zusammenschlusspauschale in der Höhe von Franken, auf welche jede beteiligte Gemeinde Anspruch hat und einen Zusammenschlussbeitrag. Der Zusammenschlussbeitrag verfolgt das Ziel, die Entwicklungschancen der vereinigten Gemeinde zu verbessern, wenn an einem Zusammenschluss ein oder mehrere Partner beteiligt sind, deren relative Steuerkraft unter dem kantonalen Durchschnitt liegt. Der Beitrag soll dazu dienen, dass namentlich auch Zusammenschlüsse zwischen finanzstarken und finanzschwachen Gemeinden eine Chance erhalten. Die Finanzschwäche einer Gemeinde stellt für eine finanzstärkere Gemeinde grundsätzlich ein Zusammenschlusshindernis dar, weil beim Zusammenschluss mit einer finanzschwächeren Gemeinde die eigene Finanzstärke abnimmt. Der Zusammenschlussbeitrag ergibt sich aus nicht von den beteiligten Gemeinden beeinflussbaren Faktoren. Er ist auch in einem frühen Zeitpunkt eines Zusammenschlussprojekts bereits recht genau abschätzbar und ersetzt das mit verschiedenen Nachteilen verbundene bisherige Instrument der Verschuldungsangleichung. 74

75 Tabelle 8 Finanzielle Beiträge an Gemeindezusammenschlüsse Gemeindezusammenschluss Jahr Anzahl Einwohner neue Gemeinde Projektbeiträge in Fr. Zusammenschlussbeiträge in Fr. Villigen (Villigen, Stilli) Ehrendingen (, Unterehrendingen) Villmergen (Villmergen, Hilfikon) Aarau (Aarau, Rohr) Mettauertal (Etzgen, Hottwil, Mettau, Oberhofen, Wil) Brugg (Brugg, Umiken) Kaisten (Kaisten, Ittenthal) Laufenburg (Laufenburg, Sulz) Merenschwand (Merenschwand, Benzenschwil) Bözberg (Gallenkirch, Linn, Oberbözberg, Unterbözberg) Bremgarten (Bremgarten, Hermetschwil-Staffeln) Schinznach (Schinznach, Oberflachs) Endingen (Endingen, Unterendingen) Total ausgerichtete Beiträge Die kursiv gesetzten Beiträge sind provisorischer Natur und verändern sich mit der Aktualisierung der Bemessungsjahre. Der Kanton hat in den vergangenen Jahren Gemeindezusammenschlüsse bzw. diesbezügliche Projekte mit einem Betrag von insgesamt 34.1 Millionen Franken unterstützt (Projektbeiträge und Beiträge zur Schuldenangleichung sowie Zusammenschlusspauschalen und -beiträge). Unter Berücksichtigung der sich auf 2014 zusammenschliessenden Gemeinden belaufen sich die finanziellen Unterstützungsbeiträge auf über 43 Millionen Franken. In drei Fällen, nämlich bei Villigen, Villmergen und Kaisten, war die jeweils finanzschwächere Gemeinde nach dem Zusammenschluss nicht mehr finanzausgleichsberechtigt. In den Fällen von Aarau, Brugg und Laufenburg wurde die Finanzausgleichsabgabe der finanzstärkeren Gemeinde jeweils reduziert. An abgelehnte Zusammenschlussprojekte sind zwischen 2006 und 2013 schliesslich Projektkostenbeiträge in der Höhe von Franken ausbezahlt worden. 75

76 I. Entwicklung der Gemeindelandschaft 3. Auswirkungen von Gemeindezusammenschlüssen Im Zusammenhang mit dem Projekt Gemeindereform Aargau (GeRAG) wurden die Effekte von Gemeindezusammenschlüssen in sieben Fallbeispielen 26 anhand von Interviews mit Gemeindeammännern und Gemeindeschreiberinnen und -schreibern untersucht 27. Bei Zusammenschlüssen zwischen Gemeinden mit deutlich unterschiedlicher Grösse konnten die zuvor kleineren Gemeinden ihre Dienstleistungsqualität an das bestehende höhere Niveau der grösseren Gemeinde angleichen. Die Verbesserungen resultieren im Bereich der Schalteröffnungszeiten, der Homepage und der Verkürzung der Baubewilligungsverfahren. Bei kleineren und mittleren Gemeinden wurde festgestellt, dass die Qualifikation der Mitarbeitenden tendenziell zugenommen hat. Die Wahrnehmung von Schlüsselfunktionen in Personalunion kann vermieden werden. Mit dem Zusammenschluss wurde verschiedentlich ein neues Personalreglement eingeführt, welches diesem Aspekt mehr Gewicht einräumt. Zusätzlich erleichtert wird die Weiterbildung nach dem Zusammenschluss durch institutionalisierte Stellvertretungen. Auf der einen Seite führen die Erhöhung der Dienstleistungsqualität und die weitere Professionalisierung der Gemeindeverwaltung tendenziell zu einem höheren Aufwand. Auf der anderen Seite konnten in den untersuchten Gemeindezusammenschlüssen gleichwohl Einsparungen im Personalbereich, bei den Gebäuden und der technischen Infrastruktur realisiert werden. Mit dem Zusammenschluss von Gemeinden werden weniger Behörden- und Kommissionsmitglieder benötigt, was sich positiv auf bestehende Rekrutierungsprobleme auswirken kann. Allerdings hat die Bevölkerungsbefragung im Jahr gezeigt, dass zwischen zusammengeschlossenen und nicht zusammengeschlossenen Gemeinden kein signifikanter Unterschied besteht in der Bereitschaft für ein Engagement in einem öffentlichen Amt. Die Befragten gehen davon aus, dass eine grössere Gemeinde in verschiedenen Bereichen über ein gewisses zusätzliches Gewicht zur Durchsetzung kommunaler Interessen und über zusätzliche Potenziale für die kommunale Entwicklung verfügt. Die sieben Fallbeispiele zeigen, dass durch den Zusammenschluss insbesondere in der Nutzungsplanung neue Entwicklungspotenziale geschaffen werden konnten. Die Bevölkerungsbefragung aus dem Jahr 2010 zeigt, dass der Anteil der Stimmberechtigten, welche die Steuerbelastung im Vergleich zum Leistungsangebot als zu hoch wahrnehmen, signifikant tiefer ist in zusammengeschlossenen Gemeinden. In der folgenden Abbildung wird aufgezeigt, wie sich die Gemeindezusammenschlüsse im Kanton Aargau auf die Steuerbelastung auswirken. 26 Zusammenschlussprojekte Zofingen und Mühlethal, Triengen, Kulmerau und Wilihof (LU), Villigen und Stilli, Nieder- und Obererlinsbach, Jona und Rapperswil/SG, und Niederwichtrach/BE, und Unterehrendingen 27 Kuster Jürg, Liniger Alexander: Effekte von Gemeindezusammenschlüssen, Hanser und Partner AG, Zürich Bieri Urs, Bucher Matthias: Studie Befindlichkeit Aargau 2010, August 2010, gfs.bern, Bern. 76

77 Abbildung 40 Entwicklung Steuerfüsse nach Gemeindezusammenschlüssen Steuerfuss in % Villigen (2006) Ehrendingen (2006) Villmergen (2010) Aarau (2010) Mettauertal (2010) Brugg (2010) Kaisten (2010) Laufenburg (2010) Merenschwand (2012) Bözberg (2013) Betrachtet man die Entwicklung der Steuerfüsse nach Gemeindezusammenschlüssen, so hat in jedem Fall eine Reduktion des Steuerfusses stattgefunden. Bei fünf von acht Zusammenschlüssen wurde der Steuerfuss der Gemeinde mit höherer Steuerbelastung an das tiefere Niveau der Partnergemeinde angepasst. In drei Fällen hat die neue Gemeinde einen tieferen Steuerfuss als beide beteiligten Gemeinden vor dem Zusammenschluss. 77

78 I. Entwicklung der Gemeindelandschaft Tabelle 9 Entwicklung der Steuerfüsse nach Gemeindezusammenschlüssen Realisierungsjahr, betroffene Gemeinden/Steuerfuss in % Villigen (2006) Villigen 91 Stilli 128 Ehrendingen (2006) Oberehrendingen 115 Unterehrendingen 115 Villmergen (2010) Villmergen 92 Hilfikon 119 Aarau (2010) Aarau 94 Rohr 115 Mettauertal (2010) Etzgen 119 Hottwil 119 Mettau 119 Oberhofen 123 Wil 125 Brugg (2010) Brugg 95 Umiken 116 Kaisten (2010) Kaisten 105 Ittenthal 125 Laufenburg (2010) Laufenburg 104 Sulz 123 Merenschwand (2012) Merenschwand 99 Benzenschwil 99 Bözberg (2013) 99 Gallenkirch 100 Linn 115 Oberbözberg 110 Unterbözberg 99 78

79 79

80 FHNW Brugg Windisch

81 J. Fazit Die Gemeindestruktur wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst. Nebst den historischen Begebenheiten sind es die Topographie, die Entwicklung der Bevölkerung, die wirtschaftliche Situation und letztendlich auch die kantonalen Rahmenbedingungen, welche Auswirkungen auf die Entwicklung der Gemeindestruktur haben. Der Kanton Aargau gehört zu den gemeindereichsten Kantonen der Schweiz. Per 1. Juli 2012 gab es nur in den Kantonen Bern (382 Gemeinden) und Waadt (326 Gemeinden) mehr Gemeinden. Die Aargauer Gemeindelandschaft ist relativ kleinräumig strukturiert: 60 Gemeinden weisen weniger als Einwohnerinnen und Einwohner auf. Die neun Kernstädte sind von insgesamt 33 urbanen Gemeinden umgeben und haben sich zu Stadträumen entwickelt, in denen die Gemeindegrenzen immer weniger erkennbar sind. Die Besiedlung und die Aufgabenerfüllung erfolgen immer stärker über die Gemeindegrenzen hinweg. Die Entwicklung und das Funktionieren der Gemeinden wird massgeblich durch ihre Exekutiven beeinflusst. Das Engagement und die Zusammensetzung der fachlichen Kompetenzen im Gemeinderat sind entscheidend dafür, wie weit eine Gemeinde nicht nur verwaltet, sondern auch strategisch geführt und damit zukunftsfähig gemacht wird. Die Gemeinderatsmitglieder engagieren sich grösstenteils nebenberuflich, d. h. im Milizsystem, für die Gemeinde. Rund ein Fünftel der Gemeinderätinnen und Gemeinderäte treten vor Ablauf der Amtsperiode von ihrem Amt zurück. Obwohl die Fluktuationsrate tendenziell zunimmt, konnten die vakanten Gemeinderatssitze in den vergangenen Jahren mit einigen wenigen Ausnahmen ohne grossen zeitlichen Unterbruch wiederbesetzt werden. Allerdings bekunden vor allem kleine Gemeinden zunehmend Mühe, ihre Behörden mit geeigneten Personen zu besetzen. 81

82 Die geographische Lage, die Erreichbarkeit mit öffentlichen Transportmitteln sowie die Struktur der Bevölkerung und des Steuersubstrats beeinflussen stark die Ausgangslage und die Entwicklungsmöglichkeiten einer Gemeinde. Zahlreiche Gemeinden, welche sich im Einzugsgebiet der prosperierenden Arbeitsmärkte Basel, Zug und Zürich befinden, profitieren von einer hohen Zuwanderung. Umgekehrt hat die Bevölkerung in 36 ländlichen Gemeinden in den vergangenen Jahren stagniert oder abgenommen. Es sind jedoch nicht alle peripher gelegenen Gemeinden von einer Bevölkerungsabnahme betroffen. Die Unterschiede in der Pro-Kopf-Steuerkraft bewegen sich in einer Bandbreite von bis Franken. Mit Ausnahme von 12 Gemeinden konnten in den letzten Jahren alle Gemeinden von einer Erhöhung der Pro-Kopf-Steuerkraft profitieren. Dies hat sich auch in entsprechenden Senkungen der Steuerfüsse niedergeschlagen. Dabei hat sich die Bandbreite der Steuerfüsse leicht verkleinert (tiefster Steuerfuss: 65 Prozent, höchster Steuerfuss: 126 Prozent). In den vergangenen Jahren hat eine Entwicklung in Richtung grössere Gemeindeeinheiten eingesetzt und zwar aufgrund des Bevölkerungswachstums und von Gemeindezusammenschlüssen. Die Gemeinden sind in den vergangenen Jahren aber auch ohne Zusammenschlüsse näher zusammengerückt. Auf der einen Seite nimmt die grenzüberschreitende Besiedlung immer grössere Dimensionen an. Zum anderen hat die interkommunale Zusammenarbeit auf der Basis von Verbänden und Gemeindeverträgen ein Ausmass erreicht, das zum heutigen Zeitpunkt in seiner Tragweite noch nicht vollumfänglich abgeschätzt werden kann. Alleine die Aufwendungen für die Verbände machen gut 10 Prozent des Gesamtaufwands der Gemeinden aus. Die Intensität der interkommunalen Zusammenarbeit hat Auswirkungen auf die Einflussmöglichkeiten einer Gemeinde und damit auf ihre Autonomie. Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit dürfte eine Folge davon sein, dass zahlreiche Gemeinden die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreicht haben. Die Aargauer Gemeinden sind im interkantonalen Vergleich wichtige Träger der öffentlichen Aufgabenerfüllung. Die Verbundaufgaben machen gut 20 Prozent des Gesamtaufwands der Gemeinden aus. Dieser Anteil hat sich in den vergangenen Jahren vor allem aufgrund des Gesundheitsbereichs leicht erhöht. Bei der Ausgestaltung von Verbundaufgaben Kanton Gemeinden ist es schwierig, Finanzierungsverpflichtungen und Mit- 82

83 sprachemöglichkeiten in Übereinstimmung zu bringen. Im Rahmen von mehreren Aufgabenteilungsprojekten sind bei den Verbundaufgaben in den vergangenen Jahren erhebliche Entflechtungen und Anpassungen vorgenommen worden, so dass das Subsidiaritätsprinzip und die fiskalische Äquivalenz besser umgesetzt werden. Die verbleibenden Verbundaufgaben werden im Rahmen des Projekts Aufgaben- und Lastenverteilung auf Optimierungsmöglichkeiten überprüft. Die Finanzhaushalte von Kanton und Gemeinden haben sich in den vergangenen Jahren im Gleichschritt entwickelt, obwohl in gewissen kommunalen und kantonalen Aufgabenbereichen eine spürbare Kostendynamik eingesetzt hat. Aufgabenverschiebungen zwischen der Kantons- und Gemeindeebene sind in der Vergangenheit immer finanziell ausgeglichen worden, so dass Lastenverschiebungen vermieden worden sind. Der Aargauer Finanzausgleich hat sich in der Vergangenheit grundsätzlich bewährt. Gerade in jüngster Zeit zeigt sich aber, dass gewisse grosse Gemeinden mit strukturellen Problemen durch das Netz des Finanzausgleichs fallen. Mit der Reform des Finanzausgleichs sollen Transparenz, Steuerbarkeit, Effektivität und Planbarkeit des Finanzausgleichssystems erhöht werden. Der Kanton hat die finanzielle Unterstützung von Gemeindezusammenschlüssen ausgeweitet. Die Initiierung und Realisierung von Gemeindezusammenschlüssen hängt aber letztlich von der Initiative der Gemeinderäte ab. Die Anzahl der Gemeinden wird sich aufgrund der beschlossenen Gemeindezusammenschlüsse bis 2014 auf 213 reduzieren. Die bis anhin realisierten Zusammenschlüsse haben sowohl zwischen einer grossen und einer kleinen Gemeinde als auch zwischen ähnlichen Gemeinden stattgefunden. Seit 2009 sind fünf Zusammenschlussprojekte an der Urne abgelehnt worden. Mit Blick auf den technologischen, sozialen und wirtschaftlichen Wandel stehen Kanton und Gemeinden in den kommenden Jahren vor grossen Herausforderungen. Der Kanton sorgt für Rahmenbedingungen, welche es den Gemeinden erlauben, sich weiterzuentwickeln: eigenständig, mittels verstärkter Zusammenarbeit oder mittels Zusammenschluss mit einer anderen Gemeinde. So dass die Gemeinden auch in Zukunft in der Lage sind, die öffentlichen Dienstleistungen bürgernah, bedarfsgerecht und kostengünstig zu erfüllen. 83

84 Wasserschloss bei Brugg

85 K. Quellen Baumann Andreas: Aargauisches Gemeinderecht, 3. Auflage, Zürich Bieri Urs, Bucher Matthias: Befindlichkeit Aargau 2010, Studie August 2010, gfs.bern, Bern. Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau: Baustatistik 2011/2012. Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau: Gemeindefinanzstatistik Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau: Öffentliche Finanzen des Kantons Aargau Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau: Sozialhilfestatistik 2009, Mai Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau: Finanzanalyse Kanton Gemeinden (FKG) 2011 und Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau: Umfrage zur Parteizugehörigkeit der Gemeinderatsmitglieder bei den Gemeindeschreibereien durch die Gemeindeabteilung, Mai Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau: Behördendatenbank der Gemeindeabteilung. Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau: Übersicht über die finanziellen Auswirkungen von Reformen und Verbundaufgaben auf die Gemeinden 2010 (REVAG). Geser Hans, Meuli Urs, Ladner Andreas, Steiner Reto, Horber-Papazian Katia: Die Exekutivmitglieder in den Schweizer Gemeinden Ergebnisse einer Befragung, Rüegger Verlag, Glarus/Chur Kuster Jürg, Liniger Alexander: Effekte von Gemeindezusammenschlüssen, Hanser und Partner AG, Zürich, Ladner Andreas, Steiner Reto, Horber-Papazian Katia, Fiechter Julien, Jacot-Descombes Caroline, Kaiser Claire: Gemeindemonitoring 2009/2010 Bericht zur fünften gesamtschweizerischen Gemeindeschreiberbefragung, KPM-Schriftenreihe Nr. 48, Bern Rühli Lukas: Gemeindeautonomie zwischen Illusion und Realität Gemeindestrukturen und Gemeindestrukturpolitik der Kantone, Kantonsmonitoring 4, Avenir Suisse, Sefidan Trudi, Schibler Pascal, Stutz Reto: Ortsbürgergemeinden im Kanton Aargau im Wandel der Zeit, Praxisarbeit im Zusammenhang mit dem Intensivstudium Public Management IPM, Staatsrechnung des Kantons Aargau 2009 und Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau: Planung Finanzen Kanton Gemeinden

86 L. Impressum Herausgeber Departement Volkswirtschaft und Inneres Gemeindeabteilung 5001 Aarau Gestaltung bigfish.ch, Aarau Fotografie JiříVurma Willi Baldinger (Seite 14) Kanton Aargau (Seite 38) Text Gemeindeabteilung, Departement Volkswirtschaft und Inneres Grafik Statistik Aargau, Departement Finanzen und Ressourcen sowie Abteilung Raumentwicklung, Departement Bau, Verkehr und Umwelt Druckerei Brogle Druck AG, Gipf-Oberfrick Auflage 2500 Exemplare Copyright 2013 Kanton Aargau 86

87 Wappenschlüssel Aarau Aarburg Abtwil Ammerswil Aristau Arni Attelwil Auenstein Auw Bad Zurzach Baden Baldingen Beinwil am See Beinwil/ Freiamt Bellikon Bergdietikon Berikon Besenbüren Bettwil Biberstein Birmenstorf Birr Birrhard Birrwil Böbikon Boniswil Boswil Bottenwil Böttstein Bözberg Bözen Bremgarten Brittnau Brugg Brunegg Buchs Bünzen Burg Büttikon Buttwil Densbüren Dietwil Dintikon Dottikon Döttingen Dürrenäsch Effingen Eggenwil Egliswil Ehrendingen Eiken Elfingen Endingen Ennetbaden Erlinsbach Fahrwangen FischbachGöslikon Fisibach Fislisbach Freienwil Frick FullReuenthal Gansingen Gebenstorf Geltwil GipfOberfrick Gontenschwil Gränichen Habsburg Hägglingen Hallwil Hausen Hellikon Hendschiken HermetschwilStaffeln Herznach Hirschthal Holderbank Holziken Islisberg Jonen Kaiseraugst Kaiserstuhl Kaisten Kallern Killwangen Kirchleerau Klingnau Koblenz Kölliken Künten Küttigen Laufenburg Leibstadt Leimbach Lengnau Lenzburg Leuggern Leutwil Lupfig Magden Mägenwil Mandach Meisterschwanden Mellikon Mellingen Menziken Merenschwand Mettauertal Möhlin Mönthal Moosleerau MörikenWildegg Muhen Mühlau Mülligen Mumpf Münchwilen Murgenthal Muri Neuenhof Niederlenz Niederrohrdorf Niederwil Oberentfelden Oberflachs Oberhof Oberkulm Oberlunkhofen Obermumpf Oberrohrdorf Oberrüti Obersiggenthal OberwilLieli Oeschgen Oftringen Olsberg Othmarsingen Reinach Reitnau Rekingen Remetschwil Remigen Rheinfelden Rietheim Riniken Rothrist Rottenschwil RudolfstettenFriedlisberg Rüfenach Rümikon Rupperswil Safenwil Sarmenstorf Schafisheim Scherz Schinznach Bad Schinznach Dorf Schöftland Schupfart Schwaderloch Seengen Seon Siglistorf Sins Sisseln Staufen Stein Stetten Strengelbach Suhr Tägerig Tegerfelden Teufenthal Thalheim Turgi Ueken Uerkheim Uezwil Veltheim Villigen Villmergen Villnachern Vordemwald Wallbach Wettingen Widen Würenlos Zeihen Zeiningen Zufikon Zuzgen Spreitenbach Staffelbach Hornussen Hunzenschwil Schlossrued Schmiedrued Schneisingen Unterendingen Unterentfelden Unterkulm Unterlunkhofen Untersiggenthal Wiliberg Windisch Wislikofen Wittnau Wohlen Wohlenschwil Wölflinswil Würenlingen Waltenschwil Wegenstetten Zetzwil Zofingen 87

88 88 Muri Kulturland

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