Haltung, Einstellung und Belastung der Pflegenden im Umgang mit freiheitseinschränkenden

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1 Haltung, Einstellung und Belastung der Pflegenden im Umgang mit freiheitseinschränkenden Maßnahmen Gabriele Meyer Universitäten Hamburg und Bremen

2 WAS IST BEKANNT?

3 NICHT EINDEUTIG BELEGT Persönliche Haltungen Pflegender bestimmen bedeutsam den Einsatz freiheitseinschränkender Maßnahmen in der Versorgungspraxis. (z.b. Werner et al. 2000; Karlsson et al. 2001; Myers et al. 2001)

4 HINWEISE LIEGEN VOR Freiheitseinschränkende Maßnahmen haben hohes Konfliktpotential für Pflegende Ambivalenz, Frustration, Schuld (Quinn 1993; Liukkonen et al. 1994; Lee et al. 1999) Widerspruch zum pflegerischen Selbstverständnis (Quinn 1993; Marangos-Frost et al. 2000; Sequiera et al. 2004) Belastungserleben und Umgang mit Belastung abhängig von Personenmerkmalen, Setting (Sequiera et al. 2004)

5 GUT BELEGT Begründungen für freiheitseinschränkende Maßnahmen: Verhalten kontrollieren; Sicherheit gewährleisten; medizinische Versorgung garantieren. (z.b. Thomas et al. 1995; Karlsson et al. 1998; Hantikainen V 1998)

6 I believe that restraints lead to a reduction in the number of residents who fall n=167, Angaben in % Stimme sehr zu Stimme zu Stimme nicht zu Stimme gar nicht zu Suen LKP et al. JAN 2006; 55: 20-8

7 If I were the resident, I would feel that I should have the right to refuse or resist the placing of restraints on me n=166, Angaben in % Stimme sehr zu Stimme zu Stimme nicht zu Stimme gar nicht zu Suen LKP et al. JAN 2006; 55: 20-8

8 Freiheitseinschränkung zur Sturzprävention? (Vassallo M et al. Gerontology 2005; 51: 66-70) Krankenhaus, UK Strukturierter Fragebogen n=200 - Patienten (n=57) + Angehörige (n=43) - Ärzte (n=49) + Pflegende (n=40) + Therapeuten (n=11)

9 Fixierungen sollten immer in Erwägung gezogen werden, wenn der Patient sturzgefährdet ist Prozent A B p < stimme nicht zu bin nicht sicher stimme zu A = Patienten + Angehörige, B = Ärzte + Pflegende + Therapeuten

10 Fixierungen sind Ermessenssache des Personals Prozent A B p < stimme nicht zu bin nicht sicher stimme zu A = Patienten + Angehörige, B = Ärzte + Pflegende + Therapeuten

11 Fixierungen sind notwendig, damit die Mitarbeiter mehr Zeit für ihre klinische Tätigkeit haben Prozent A B p < stimme nicht zu bin nicht sicher stimme zu A = Patienten + Angehörige, B = Ärzte + Pflegende + Therapeuten

12 Belastung Pflegender durch die Anwendung freiheitseinschränkender Maßnahmen Fragebogenstudie mit Pflegenden aus unterschiedlichen Settings Multizentrische Beobachtungsstudie: Prävalenz und Inzidenz freiheitseinschränkender Maßnahmen in 30 Heimen mit 2400 Bewohnern in Hamburg

13 METHODEN Tiefeninterviews mit Pflegekräften Altenheim, ambulante Pflege, Psychiatrie, neurologische Intensivstation Exploration motivationaler Bestandteile von Entscheidungen über freiheitseinschränkende Maßnahmen, Haltungen und Einstellungen Auswertung anhand der Grounded Theory Kategorien- und Itembildung Pilotierung von Lesbarkeit, Verständnis, Akzeptanz (n=5) Prätest(n=73)

14 30-Item-Instrument Belastung assoziiert mit... ethischen Bedenken mangelnder professioneller Kompetenz im Entscheidungsprozess Aufwand des Entscheidungsprozesses Autonomie in der Entscheidungsfindung Belastungs-reduzierende Faktoren

15 Gesamtheit Ihrer Belastung am Arbeitsplatz 100% davon: Belastung durch Entscheidungen über Fixierungen % Bitte tragen Sie einen Prozentwert für den Anteil an der Gesamtbelastung ein.

16 Die Fragebogenstudie wird klären, inwieweit sich Pflegende durch Entscheidungen über freiheitseinschränkende Maßnahmen belastet fühlen, beschreiben, welche Aspekte des Entscheidungsprozesses bezüglich des Belastungserlebens im Vordergrund stehen, einen Vergleich zwischen unterschiedlichen Pflegesettings ermöglichen.

17 Laufende Erhebung Je 100 Teilnehmer aus den Settings Alten- und Pflegeheim Krankenhaus Innere Intensiv Psychiatrie Geriatrie Ambulante Pflege

18 AUSBLICK Entwicklung und Evaluation einer Evidenz-basierten Praxisleitlinie zu freiheitseinschränkenden Maßnahmen in Alten- und Pflegeheimen. Gefördert vom BMBF im Rahmen des Pflegeforschungsverbundes Nord Voraussichtlicher Beginn April 2007

19 Ziel der Praxisleitlinie Nachhaltig wirksam und sicher freiheitseinschränkende Maßnahmen reduzieren, Zentrumsunterschiede minimieren. Evaluation in einer Clusterrandomisierten Studie mit 36 Einrichtungen und 3000 Bewohnern.

20 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

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