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1 Textsorten Zahide Karabacak

2 Vorüberlegungen Wissen über Situation und Kontext Globale Textstrukturen Texte haben zahlreiche charakteristische Signale Klassenindizierende Funktion Beispiel: Texteinleitende Struktur Es war einmal... -> Märchen Im Namen des Gesetzes... -> Gerichtsurteil Liebe Maria,... -> Brief Andere Signale: Paragraphenstruktur -> Rechtstexte, Vertragstexte,... Versstruktur -> lyrische Texte offene Stellen -> Formulare Auch TD sind typ- und textsortenindiziert 3. November 2006 FH Hannover 2

3 Vorsicht mit Begriffen 3. November 2006 FH Hannover 3

4 Textsorte!= Texttyp Textsorte Begriff der Textlinguistik bezeichnet empirisch vorgefundene Gemeinsamkeiten Texttyp Begriff der Texttheorie ist eine theoriebezogene Klassifikation Differenzierung in 4 Texttypen narrative (z. B. Erzählung) deskriptive (z. B. Wetterbericht) argumentative (z. B. Zeitungskommentar) instruktive Texten (z. B. Kochrezept) 3. November 2006 FH Hannover 4

5 Textsorte!= Texttyp Textsorte Textsortenklassifizierung Textlinguistik Sprachwissenschaft Texttyp Texttypologie Texttheorie Sprachtheorie 3. November 2006 FH Hannover 5

6 Texttypologie deduktiv * (von oben) theoretisch systematisch und exhaustiv** Ziel: Erklärung aller möglichen Textsorten universale Gültigkeit universal relevante Unterscheidungskriterien wenige Unterscheidungsmerkmale pro Texttyp wenige Texttypen ** de duk tiv: abgeleitet ** ex haus tiv: vollständig Quelle: Duden 3. November 2006 FH Hannover 6

7 Textsortenforschung induktiv ** (von unten) empirisch weder systematisch noch exhaustiv* Ziel: Beschreibung einzelner Textsorten Einzelsprachbeschreibung einzelkulturell relevante Unterscheidungskriterien viele Unterscheidungskriterien pro Textsorte große Zahl von Textsorten ** ex haus tiv: vollständig ** in duk tiv: zur Annahme, als Voraussetzung geeignet Quelle: Duden 3. November 2006 FH Hannover 7

8 Textsortenklassifizierung Kriterien zunächst textintern abgeleitet (textstrukturelle Kriterien), dann textextern (nach Textfunktionen) gewonnen Sandig klassifiziert nach verschiedenen Merkmalskombinationen 3. November 2006 FH Hannover 8

9 Textsortenklassifizierung Textinterne Kriterien Als textintern werden alle Komponenten bezeichnet, die ohne Rückgriff auf die (außersprachliche) Kommunikationssituation aus dem Text selbst erklärbar sind und die Struktur des Textes bestimmen. Textinterne Faktoren: Die Textthematik Der Textinhalt Die Präsuppositionen Der Textaufbau und die Textgliederung Die nonverbalen Textelemente Die Lexik Die Syntax Die suprasegmentalen Merkmale 3. November 2006 FH Hannover 9

10 Textsortenklassifizierung Textexterne Kriterien Unter der Bezeichnung textextern werden alle einen Text betreffenden Komponenten zusammengefasst, die aus der Situation der Textproduktion bzw. der Textrezeption erklärbar sind oder sich auf das voraussetzbare Wissen der Textverwender beziehen. Textexterne Faktoren: Die Person des Senders Die Intention des Senders Der Empfänger Das Medium Die Ortspragmatik Die Zeitpragmatik Der Anlass Die Textfunktion 3. November 2006 FH Hannover 10

11 Dimensionen der Klassifikation von Textsorten Mehrebenenklassifikation Unterscheidung von prototypischen Mustern auf 5 Ebenen (Heinemann und Viehweger 1991, S. 147) 3. November 2006 FH Hannover 11

12 Mehrebenenklassifikation Funktionstypen = vorrangiges kommunikatives Ziel 3. November 2006 FH Hannover 12

13 Mehrebenenklassifikation Situationstypen Beschreibung der kommunikativen Situation, in der Texte einer Textsorte benutzt werden Interaktionale Rahmentypen und soziale Organisation der Tätigkeiten Anzahl der Kommunikationspartner Soziale Rolle der Kommunikationspartner Zeit- und Ortsaspekte der Kommunikation 3. November 2006 FH Hannover 13

14 Situationstypen: soziale Org. und Anzahl Kommunikationspartner Soziale Organisation der Tätigkeit: institutionalisiert versus privat Anzahl der Kommunikationspartner: Zahl der Partner 2 Partner dyadische Kommunikation z. B. Privatbrief Kleingruppe Gruppenkommunikation z. B. Rundschreiben Großgruppe z. B. Rundfunksendung 3. November 2006 FH Hannover 14

15 Situationstypen: Soziale Rolle der Interagierenden Soziale Rollen der Kommunikationspartner Symmetrisch: soziale Gleichberechtigung der Kommunizierenden Asymmetrisch: Dominanz eines Kommunikationspartners 3. November 2006 FH Hannover 15

16 Situationstypen: Orts- und Zeitaspekte der Kommunikation LOC TEMP Face-to-face- Kommunikation Tele- Kommunikation Aufzeichnungs- Kommunikation gesprochene Kommunikation geschriebene Kommunikation Heinemann und Viehweger 1991, November 2006 FH Hannover 16

17 Mehrebenenklassifikation Verfahrenstypen vorsprachliche Planung, die Auswirkungen auf die Textstruktur hat: strategische Verfahrensschritte: Wahl und Kombination von narrativen, deskriptiven, argumentativen etc. Textmustern taktisch-spezifizierende Einzelverfahren: z. B. emotionale Verstärkung des Anliegens, Vereinfachung von Sachverhalten 3. November 2006 FH Hannover 17

18 Mehrebenenklassifikation Textstrukturierungstypen Kompositorisch-architektonische Entscheidungen: Abfolge der Teiltext-Komplexe (z. B. mit oder ohne Initialteil). Thematische Fixierung Wie erfolgt die thematische Fixierung des Textkerns (TK) Wie sieht die Unterteilung von TK in Teiltexte aus? Sequenzierungstypen: Welche Art der Konnexion wird gewählt (z. B. additiv)? 3. November 2006 FH Hannover 18

19 Mehrebenenklassifikation Formulierungsmuster charakteristische Verknüpfungen von lexikalischen Einheiten typische syntaktische Konstruktionen stereotype Textkonstitutive bestimmte Routinen für Textanfang und Textende textsortenspezifische Gliederungssignale 3. November 2006 FH Hannover 19

20 Mehrebenenklassifikation Beispielanalyse: Dossier Funktionstyp: Informationsvermittlung, sekundär auch direktiv Situationstyp: asymmetrische Aufzeichnungskommunikation falls institutionell symmetrische Aufzeichnungskommunikation falls öffentlich Verfahrenstyp: Kombination deskriptiver und argumentativer Textsorten Textstrukturierungsmuster: evaluativ-chronologisch Formulierungsmuster: gehobene Stilschicht 3. November 2006 FH Hannover 20

21 Literaturhinweise / Quellverweise Heinemann/Viehweger, 1991, (S ) (letzter Zugriff ) (letzter Zugriff ) (letzter Zugriff ) (letzter Zugriff ) 3. November 2006 FH Hannover 21

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