Der Neoliberalismus zerstört allgemein Bindungen und Vertrauen, um Effizienz zu erhöhen.

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1 Der Neoliberalismus zerstört allgemein Bindungen und Vertrauen, um Effizienz zu erhöhen. Byung Chul Han Professor für Philosophie und Kulturwissenschaft, Universität der Künste, Berlin

2 Stress das unterschätzte Problem frühkindlicher Betreuung Dr. med. Rainer Böhm Pädagogischer Fachtag Evangelische Familienbildungsstätte Mülheim a.d. Ruhr, 5. März 2016

3 Übersicht Bindung Studien zu früher Betreuung Studien zu Stressbelastung Betreuungsqualität Schlussfolgerungen

4 Bindungstheorie Grundaussagen starke emotionale Beziehung zu einer Hauptbezugsperson John Bowlby ( ) Ausbildung im Verlauf des ersten Lebensjahrs biologisch (genetisch) angelegtes Verhaltenssystem Funktionen: lebenserhaltender Schutz, sichere Basis für Exploration ( Hafen ) Mary Ainsworth ( )

5 Funktion des Bindungssystems Regulation von Stress- und Affektbelastungen Vermittlung von Geborgenheit/psychischer Sicherheit Auch biologisch reguliert (Oxytocin)

6 Oxytocin stressdämpfende Funktionen senkt Cortisolspiegel und Blutdruck reduziert Angst, beruhigt, entspannt unterstützt Heil- und Lernprozesse fördert Vertrauen und verbessert die soziale Interaktion fördert die Fähigkeit, soziale Stichworte richtig zu deuten aus: Roth G, Strüber N (2014): Wie das Gehirn die Seele macht. Klett-Cotta Uvnäs-Moberg K (2011): Die Funktion von Oxytocin in der frühen Entwicklung. in: Bindung und frühe Störungen der Entwicklung, hrsg. von Karl-Heinz Brisch, Klett-Cotta, Stuttgart, S

7

8 Hierarchie der Bindungspersonen Hauptbindungsperson (meist Mutter, Vater) sekundäre Bindungspersonen (Großeltern, Verwandte, Freunde, ErzieherInnen) Effektivität der Beruhigung/Regulation unterschiedlich

9 Langzeit Untersuchungen mit 4 Jahren: Längere Konzentrationsdauer, bessere selbständige Konfliktlösung, höheres Einfühlungsvermögen als Jugendliche: offener, beherrschter, weniger vermeidend, positiveres Selbstbild und Einschätzung durch andere als junge Erwachsene: Bessere Beziehungs- und Partnerschaftsfähigkeit Grossmann K, Grossmann KE (2012): Bindungen das Gefüge psychischer Sicherheit ; Klett-Cotta

10 Langzeit Untersuchungen väterliche Spielfeinfühligkeit bei 2-jährigen im Alter von 22 J. mehr Kompetenz, Kreativität, Mut und Selbstbewusstsein Selbstbild liebenswerte und wertvolle Person, die Hilfe verdient

11 Child Care Wars 80er Jahre NICHD - Studie NICHD-Studie 1364 Kinder ab 1. LM Betreuung 0 4 Jahre multiple Variablen > 900 Jugendliche 15 LJ. > 300 Publikationen Daten verfügbar J.Belsky

12 JAY BELSKY DGSPJ-Kongress, Bielefeld 23. September 2011

13 Anm.: Quantität hat keinen Effekt auf späteren Lernerfolg! J.Belsky 2011

14 a Anm.: Qualität hat keinen signifikanten Effekt auf die spätere soziale Entwicklung!

15 Inzidenz x10 Anm.: CBCL >60 entspricht klinischem Risikobereich J.Belsky 2011

16 d = 0,38 Anm.: CBCL >60 entspricht klinischem Risikobereich Keine Gruppenbetreuung vs. Ganztagsbetreuung Effektstärke d = 0,38 J.Belsky 2011

17 Verhaltensweisen, die bei ehemaligen Krippenkindern im Vorschulalter signifikant häufiger auftreten (NICHD-Studie) Unangemessen: Angeberei, streiten, eifersüchtig, Clown spielen, ständig reden, hänseln/ärgern, ungeduldig, viel schreien, trotzig/frech Ungehorsam/widerständig: Dazwischenreden, ungehorsam, aufsässig, stört andere, stört Klasse, Aggressiv: Schlägereien, gemein/grausam, körperlich angreifen, Wutanfälle, zerstört eigene Sachen Insgesamt 20 von 25 Verhaltensweisen der CBCL-Aggressionsskala

18 Wieviel ist zu viel???

19 Wieviel ist zu viel??? Early childhood longitudinal study (ECLS-K), Kalifornien repräsentativ, Kinder, genaue Erfassung v. Betreuungssettings Entwicklungsdiagnostik vor Einschulung (u.a. Sozialverhalten, Exekutivfunktionen) Ergebnisse The results provide evidence that center care improves children s reading and math skills but also increases behavioral problems relative to parental care. Im Vergleich zu familiärer Betreuung verbessert frühe Gruppenbetreuung Vorläuferfähigkeiten von Lesen und Rechnen, führt aber zu vermehrten Verhaltensauffälligkeiten.

20 Wieviel ist zu viel??? Ergebnisse Greatest benefit of center care for reading and math skills accrues to children who start center-based programs between the ages of two and three. Für Lesen und Rechnen deutlichste Vorteile bei Beginn zwischen zwei und drei Jahren (rechnerisch 3. Geburtstag) The negative behavioral effects are greater the earlier a child enters. Negative Verhaltenseffekte umso größer, je früher der KiTa-Beginn.

21 Wieviel ist zu viel? - Alter

22 Wieviel ist zu viel? - Dauer

23 Wieviel ist zu viel??? - Dauer Ergebnisse Für >=30 Wochenstunden: For children from middle-class families these decrements approximate about two-thirds the suppressing effect experienced by children who grow-up with a moderately depressed mother. Für Mittelklasse-Kinder entsprechen diese Verhaltensauffälligkeiten etwa 2/3 des Effekts einer mittelschwer depressiven Mutter.

24 Wieviel ist zu viel? Schlussfolgerung For both low- and high-income children, starting a center program before the age of two is not particularly beneficial for cognitive development and appears to be detrimental for social development. KiTa-Beginn unter 2 Jahren bringt keine besonderen kognitiven Vorteile, wirkt sich aber schädlich auf die soziale Entwicklung aus. Loeb S et al (2007): How much is too much? The influence of preschool centers on children s social and cognitive development. Economics of Education Review 26; 52-66

25 Review von 15 Studien publiziert 1998 bis 2006 Average weekly hours of non-maternal childcare is the strongest and most consistent childcare predictor of social-behavioral outcomes. Durchschnittliche Wochenstunden früher außerfamiliärer Tagesbetreuung sind der Faktor, der am stärksten und konstantesten mit dem späteren Sozialverhalten verbunden ist.

26 Review von 15 Studien publiziert 1998 bis 2006 Extensive non-maternal childcare throughout early childhood predicts less social competence and cooperation, more problem behaviors, negative mood, aggression and conflict. Umfangreiche außerfamiliäre Tagesbetreuung ist für das gesamte frühe Kindesalter mit geringerer Sozialkompetenz und Kooperationsfähigkeit, vermehrtem Problemverhalten, schlechterer Stimmungslage sowie aggressivem und konflikthaftem Verhalten verbunden.

27 Daten des Züricher Projekts zur sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (z-proso) Art und Zeitumfang vorschulischer außerfamiliärer Betreuung (EHC) Erste Welle erfasst ab Kinder bei Einschulung Messung mit SBQ (ähnlich CBCL), multiinformant Averdijk M, Besemer S, Eisner M et al. (2011). The relationship between childcare and problem behaviour in Switzerland. Eur J Dev Psychol, 8(6)

28 Daten des Züricher Projekts zur sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (z-proso) Umfangreiche multivariate Analyse: Geschlecht, Alleinerziehungsstatus bei Geburt, Alter der Mutter, Alkohol in Schwangerschaft, Migrationshintergrund, Elterntrennung nach Geburt, elterliche Straffälligkeit, mütterliche Depression, finanzielle Schwierigkeiten, Geschwisterzahl, Haushaltseinkommen, höchster Bildungsabschluss der Eltern, Elternkonflikt, Erziehungsverhalten (mangelnde Aufsicht, mangelnde Konsequenz, körperliche Strafen) Averdijk M, Besemer S, Eisner M et al. (2011). The relationship between childcare and problem behaviour in Switzerland. Eur J Dev Psychol, 8(6)

29 Daten des Züricher Projekts zur sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (z-proso) Ergebnisse: Auch bei kompletter multivariater Analyse zeigte sich eine signifikante Korrelation zwischen zeitlichem Umfang außerfamiliärer Gruppenbetreuung und allen 4 Kategorien von Verhaltensauffälligkeiten: Aggression (AGGR) Hyperaktivität (ADHD) Nichtaggressives externalisierendes Verhalten (NAEX) Angst und Depression (ANXDEP) Averdijk M, Besemer S, Eisner M et al. (2011). The relationship between childcare and problem behaviour in Switzerland. Eur J Dev Psychol, 8(6)

30 Daten des Züricher Projekts zur sozialen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (z-proso) Ergebnisse: Effektstärken hinsichtlich Zeitumfang insgesamt klein, geringer als für Geschlecht und autoritäre Erziehung größer als für andere etablierte Risikofaktoren wie Alleinerziehungsstatus, elterliche Trennung nach Geburt oder Armut Systematische Erfassung als Risikofaktor notwendig Averdijk M, Besemer S, Eisner M et al. (2011). The relationship between childcare and problem behaviour in Switzerland. Eur J Dev Psychol, 8(6)

31 Universal Childcare, Maternal Labor Supply, and Family Well-Being

32 Universal Childcare, Maternal Labor Supply, and Family Well-Being Effekte von Krippenbetreuung auf Familien - Die Quebec-Studie (NBER) Ein einzigartiges Studiendesign (natürliches Experiment): Ab 1997 Einführung eines umfassenden daycare-angebots ausschließlich im kanadischen Bundesstaat Quebec Analyse des outcome im Vergleich zu den anderen Bundesstaaten über die Ergebnisse einer laufenden epidemiologischen, national repräsentativen Längsschnittstudie (National Longitudinal Study of Canadian Youth, NLSCY) Baker M, Gruber J, Milligan K (2008) Universal Child Care, Maternal Labor Supply, and Family Well Being. Journal of Political Economy, 116,

33 Universal Childcare, Maternal Labor Supply, and Family Well-Being in Quebec Tagesbetreuung ab Geburt für alle Familien Kosten 5$/Tag (subventioniert zu 85%) Qualitätssicherung (Krippenministerium, universelle Standards, 40% Gehaltsverbesserung für Erzieherinnen) Effekte: Zunahme von daycare um ein Drittel, shift to full time Übergang von informellen Arrangements (Familie, Freunde) zu offizieller Gruppenbetreuung oder Tagespflege Starke Zunahme der Erwerbsarbeit bei verheirateten Frauen Subventionskosten übersteigen zusätzliches Steueraufkommen (!)

34 Universal Childcare, Maternal Labor Supply, and Family Well-Being Ergebnisse (NLSCY) (überwiegend geringe Effektstärken): Bis 2005 verschlechterten sich die Kinder in Quebec in den meisten Dimensionen im Vergleich zu den anderen Bundesstaaten Zunahme von Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit, Aggressivität Verschlechterung sozialer und motorischer Kompetenzen Verschlechterung des Gesundheitszustands Ferner negative Effekte auf Elternseite: Verschlechterung aller Eltern-Kind-Interaktionsparameter (u.a. Zunahme feindseliger und inkonsistenter Erziehung) schlechtere elterliche psychische Gesundheit (u.a. mütterl. Depression) geringere Beziehungszufriedenheit der Frauen

35 Quebec-Studie Follow up 2015 We show these non-cognitive deficits persisted to school ages, and also that cohorts with increased child care access subsequently had worse health, lower life satisfaction, and higher crime rates later in life. Wir zeigen dann, dass diese non-kognitiven Defizite (Aggression, Hyperaktivität und Angst) im Schulalter anhalten, und dass ferner die Kohorten mit stärkerer Gruppenbetreuung später schlechtere Gesundheit, geringere Lebenszufriedenheit und höhere Kriminalitätsraten zeigen. Baker M et al. (2015): Non-Cognitive Deficits and Young Adult Outcomes: The Long-Run Impacts of a Universal Child Care Program. NBER Working Paper No

36 NICHD-Studie: Nachuntersuchung 15 Jährige (Vandell D 2010) Signifikant vermehrt impulsives und risikoreiches Verhalten (geringe Effektstärken), u.a.: Alkoholkonsum Rauchen Drogenmissbrauch Waffengebrauch Stehlen Vandalismus Unabhängig von sozialen Risikofaktoren Vandell DL et al (2010): Do effects of early child care extend to age 15 years? Results from the NICHD SECCYD. Child Dev 81(3):737-56

37 Dr. Penelope Leach, führende Entwicklungspsychologin in England Leiterin der großen britischen Studie Families, Children and Child Care (FCCC): It is fairly clear from data from different parts of the world that the less time children spend in group care before three years, the better. Studienergebnisse aus der ganzen Welt zeigen ziemlich eindeutig, dass je weniger Zeit Kinder unter drei Jahren in Gruppenbetreuung verbringen, desto besser für sie. UNICEF, The child care transition, Innocenti Report Card 8, 2008 (S.12)

38 Dr. Penelope Leach, führende Entwicklungspsychologin in England Leiterin der großen britischen Studie Families, Children and Child Care (FCCC): Somewhere after two years, as the children begin to relate more to each other than to the adult, then high-quality, groupbased care becomes an unequivocal benefit. Irgendwann jenseits des Alters von zwei Jahren, wenn Kinder stärkere Beziehungen untereinander als zu Erwachsenen aufbauen, beginnt qualitativ hochwertige Gruppenbetreuung klare Vorteile zu zeigen. UNICEF, The child care transition, Innocenti Report Card 8, 2008 (S.12)

39 NICHD-Studie: Empfehlungen (0 bis 4 Jahre) 1. Betreuungsqualität verbessern 2. Betreuungsdauer reduzieren 3. Elterliche Betreuung unterstützen NICHD Early Childcare Research Network (2006): Child Care Effect Sizes for the NICHD Study; American Psychologist 61, p.114

40 Warum wirkt sich frühe Gruppenbetreuung negativ auf die sozial-emotionale Entwicklung von Kindern aus? Stress

41 Stressverarbeitungssystem Biologische Anpassung des Körpers an Kampf und Flucht ( fight and flight ) HPA-Achse Hypophyse Nebenniere Immunsystem Grundprinzip Mobilisierung von Energie Hemmung von Wachstumsprozessen

42 Tout K et al. (1998): Social behavior correlates of cortisol activity in child care. Child Dev 69 (5), Chronische Stressbelastung bei Krippenkindern (gemessen über Speichel- Cortisol) Subjektiv?? Verunsicherung Unbehagen Angst Erschöpfung Betroffene Kinder: Daycare center 1: Daycare center 2: 73% (hohe Qualität) 96% (mittlere bis hohe Qualität)

43 Teilnehmer: 44 Alter: Monate Betreuungsqualität: gut bis exzellent (ITERS 5,6) (in Deutschland laut NUBBEK-Studie, 2013, nur von 1/100 Krippen erreicht) Sumner MM et al.: Young Children s Full-Day Patterns of Cortisol Production on Child Care Days. Arch Pediatr Adolesc Med. 2010

44 C.Bindt 2011

45 Neue Westfälische Stress das unterschätzte Problem früher Betreuung R.Böhm

46 Nature 2009

47 Weitere Stressbelastungs-assoziierte Symptome in Krippen Immunsuppression (z.b. niedriges IgA im Speichel), Watamura (2010), Psychoneuroendocrinology Gehäufte Infektionen (+ 50 bis 400%), Heinrich (2007), MoKi Mehr Neurodermitis (+ 50%), Cramer (2011), Allergy Mehr Kopfschmerzen (+ 80%), Gärtner (2010), Neuropediatrics

48 Abflachung des Cortisol Tagesprofils bei chronischem Stress n = 65 Rumänisches Waisenhaus Gunnar MR (2001), Developmental Psychopathology Eckstein et al. (2010), DGPs-Kongress, Bremen

49

50 Tarullo AR, Gunnar MR: Child Maltreatment and the developing HPA axis, Hormones and Behavior 50/2006, S Es scheint also, dass das Ausbleiben eines evolutionär zu erwartenden Standards von Fürsorge, also des art-typischen Familienumfelds, mit einer Fehlregulation des Cortisol-Tagesprofils bei jungen Kindern verbunden ist, speziell mit einem Absinken des morgendlichen Spitzenwerts bei der Cortisol-Produktion.

51 NICHD-Kollektiv: 863 / 1364 Studienteilnehmer (15-jährige) Messung des morgendlichen Speichel-Cortisolwerts Ergebnisse (Roisman G et al 2009) : Signifikant niedrigeres Morgen-Cortisol bei 2 Gruppen Emotionale Vernachlässigung (insensitive parenting= abweisend, feindselig, intrusiv) frühe und umfangreiche Krippenbetreuung Effekte gleich stark Effekte additiv (!) Effekte unabhängig von Betreuungsqualität

52 Die neue, neuro-biologische Sicht früher Betreuung Diese Befunde zeigen, dass signifikante Unterbrechungen elterlicher Fürsorge im sehr jungen Alter mit Funktionsstörungen der HPA- Achse einhergehen. Zeit und Dauer der Trennung sind wichtige Faktoren. Schädliche Auswirkungen sind typischerweise bei früheren und längeren Trennungen zu erwarten. McCrory E et al. (2010): The Neurobiology and Genetics of Maltreatment and Adversity; J Child Psychol Psychiat 51,

53 Die neue, neuro-biologische Sicht früher Betreuung Im Hinblick auf die überzeugenden Ergebnisse aus Studien mit Tieren und mit Menschen ergeben sich starke Hinweise, dass frühe Stressbelastung zu einer anhaltenden Funktionsstörung der HPA- Achse führt, was wiederum die Anfälligkeit für seelische Störungen im späteren Leben erhöht. McCrory E et al. (2010): The Neurobiology and Genetics of Maltreatment and Adversity; J Child Psychol Psychiat 51,

54 Die Bielefelder Empfehlungen (entwicklungsmedizinisch evidenzbasiert) 1. Gruppentagesbetreuung für unter Dreijährige muss hohe Qualitätsanforderungen erfüllen. Für Standards wird auf das Positionspapier der DGSPJ verwiesen ( 2. Folgende Alters- und Mengenbegrenzungen werden empfohlen: o Keine Gruppentagesbetreuung bei unter Zweijährigen. o Zwischen dem zweiten und dritten Geburtstag maximal halbtägige Gruppentagesbetreuung (bis 20 Std./Woche). o Ab drei Jahren bis zu ganztägige Gruppentagesbetreuung möglich, je nach individueller Disposition. 3. Elterliche Betreuung sollte insbesondere in den ersten drei Lebensjahren gezielt unterstützt und gefördert werden. R.Böhm (2013) pädiatrie hautnah 25 (S1), 16-18

55 Strukturqualitäts-Empfehlungen - Personalschlüssel AAP/APHA Betr.netz EU DGSPJ < 1 Jahr 1 : 3 1 : 3 1 : 2 1 Jahr 1 : 3,5 1 : 3 1 : 3 2 Jahre 1:5 1 : : 4

56 Strukturqualitäts-Empfehlungen Soll Ist Gruppengröße max. 8 ( - 12 ) Kinder bis 15 Qualifikation Bachelor Frühpädagogik 72% Erzieherinnen 13% Kinderpflegerinnen Cortisol-Studien: Gruppengröße hat stärksten Einfluss! Keine Altersmischung! (senkt Prozessqualität)

57 Messung der Prozessqualität mit KRIPS (= ITERS)

58 ( NUBBEK-Studie ) Stress das unterschätzte Problem früher Betreuung R.Böhm

59 Kinder mit Migrationshintergrund sowie Kinder, die familiären oder sonstigen Belastungen ausgesetzt sind, sind in besonderem Maße auf eine gute bis sehr gute Betreuungsqualität angewiesen (Becker-Stoll F (2014): Stellungnahme im Familienausschuss des Deutschen Bundestags zur Qualität in Kindertagesstätten) F. Becker-Stoll Das ist das vielleicht wichtigste Ergebnis unserer großen Qualitätsstudie: Kinder mit Migrationshintergrund brauchen exzellente Einrichtungen, um sich gut zu entwickeln. Bevor sie eine schlechte oder mittelmäßige Kita besuchen, bleiben sie besser zu Hause. (Prof. Fabienne Becker-Stoll, Staatsinstitut für Frühpädagogik, FAS )

60 Kinder mit Entwicklungsstörungen Aus den Forschungsbefunden ist deutlich geworden, welche zentrale Bedeutung die Entwicklung einer stabilen und förderlichen Eltern-Kind-Beziehung als Fundament für die weitere Entwicklung des Kindes hat. Prof. K. Sarimski Um den komplexen Anpassungsprozessen der Eltern genügend Zeit zu geben und auf einem stabilen Fundament für die weitere Entwicklung aufbauen zu können, ist es nach unserer Überzeugung sinnvoll, eine außerfamiliäre Betreuung nicht vor dem zweiten Geburtstag des Kindes anzustreben und danach die Betreuungszeit auf zunächst 4 5 Stunden täglich zu begrenzen. Sarimski K (2013): Auf die Familie kommt es an Frühförderung interdisziplinär

61 Förderung von Kleinkindern (<3J.) aus unterprivilegierten Familien Primärziel: Minderung familiärer Stressfaktoren!!! regelmäßige Hausbesuche Entwicklungsberatung Erziehungsberatung Elterntraining Unterstützung bei der Wahrnehmung der Vorsorgeuntersuchungen heilpädagogische Frühförderung Krabbel- oder Spielgruppe im Beisein eines Elternteils sozialpädagogische Familienhilfe Finanzberatung Vermittlung psychiatrischer oder psychotherapeutischer Hilfen

62 Schlussfolgerung Die hohe Bedeutung der zuverlässigen Verfügbarkeit der Eltern, als primäre Bindungspersonen, und des vertrauten familiären Umfelds für die seelische Gesundheit unter dreijähriger Kinder muss stärker kommuniziert werden Elterliche Zuwendung ist ein biologischer Schutzfaktor für die Gehirne kleiner Kinder

63 U3-Betreuung - 18:18 - Modell Ein Denkmodell für die durchschnittliche Familie: Erste 18 Monate Betreuung durch Mutter Zweite 18 Monate Betreuung durch Vater Gute Passung zur Bindungstheorie Ermöglicht intensive elterliche Zuwendung zum Kind Reduziert das Risiko toxischer Stressbelastung durch zu frühe und zu lange Trennung Mehr Gerechtigkeit in beruflichen Laufbahnen Positive Weiterentwicklung von Rollenmodellen

64 Schlussfolgerung Eltern, auch alleinerziehende, müssen in ihrer wichtigen Aufgabe der Begleitung ihrer sehr jungen Kinder besser (und gerechter!) unterstützt werden Anerkennung Zeit Geld Erziehungsfertigkeiten später: beruflicher Wiedereinstieg

65 Böhm R (2011) Kinderärztliche Praxis 82 (5) Böhm R (2013) Pädiatrie hautnah 25 (S1) 16-18

66 Böhm R: Die dunkle Seite der Kindheit FAZ Nachdruck u.a. in: Glanzlichter der Wissenschaft Ein Almanach Hrsg. v. Deutschen Hochschulverband, Lucius 2012

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