Simrad IS12 Instrumentensystem. E04820:DE Iss.1.0
|
|
|
- Werner Gärtner
- vor 8 Jahren
- Abrufe
Transkript
1 B E N U T Z E R H A N D B U C H Simrad IS12 Instrumentensystem E04820:DE Iss.1.0
2 IS12 Instrumentensystem 2005 Simrad Ltd Die in diesem Handbuch enthaltenen technischen Daten, Angaben und Abbildungen waren nach unserem Wissen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auf dem neuesten Stand. Da wir als Unternehmen eine permanente Weiterentwicklung und Verbesserung verfolgen, behalten wir uns das Recht vor, technische Eigenschaften, Geräte und Installations- und Wartungsanweisungen ohne vorherige Ankündigung zu ändern. Ohne vorheriger Genehmigung durch Simrad Ltd. dürfen weder Teile dieser Publikation noch diese als Ganzes reproduziert, in einem Speichersystem gespeichert, noch durch elektronische Mittel oder anderweitig übertragen werden. Obwohl Simrad Ltd. sich bemüht, diese Publikation möglichst umfassend und genau zu erstellen, kann Simrad Ltd. nicht für Ungenauigkeiten und fehlende Angaben in dieser Publikation verantwortlich gemacht werden. IV Teile-Nr.. 13-Jun-07 WP
3 Benutzerhandbuch IS12 INSTRUMENTENSYSTEM Teil I - EINLEITUNG 1 ALLGEMEINE BESCHREIBUNG 1.1 Über dieses Benutzerhandbuch Die Produktreihe IS Das IS12 Netzwerk Teil II - IS12 COMBI 2 BETRIEB 2.1 Allgemeine Beschreibung Anzeige Echolot Tiefenalarme Anzeige Speed (Geschwindigkeit) Anzeige Log Trip Log (Tageslog) Wassertemperatur Durchschnittsgeschwindigkeit Höchstgeschwindigkeit Regatta-Timer Timer anhalten Timer zurücksetzen Hintergrundbeleuchtung KALIBRIERUNG 3.1 Maßeinheiten wählen Dämpfung Tiefenausgleich Tiefenmessung unter dem Kiel Tiefenmessung unter der Wasserlinie Echolot-Schwinger ein-/ausschalten Loggeber kalibrieren Prozentuale Korrektur Korrektur durch Zurücklegen einer bekannten Strecke Countdown-Zeit einstellen Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk INSTALLATION 4.1 Siehe Teil X 5 BETRIEB Teil III - IS12 DEPTH 5.1 Allgemeine Beschreibung Wassertiefe Alarme Flachwasseralarm Tiefwasseralarm Die Taste Info V
4 IS12 Instrumentensystem 5.5 Hintergrundbeleuchtung KALIBRIERUNG 6.1 Maßeinheiten wählen Dämpfung Tiefenausgleich Tiefenmessung unter dem Kiel Tiefenmessung unter der Wasserlinie Echolot-Schwinger ein-/ausschalten Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk INSTALLATION 7.1 Siehe Teil X Teil IV - IS12 SPEED/LOG 8 BETRIEB 8.1 Allgemeine Beschreibung Bootsgeschwindigkeit Anzeige Log Trip Log (Tageslog) Wassertemperatur Durchschnittsgeschwindigkeit Höchstgeschwindigkeit Regatta-Timer Timer anhalten Timer zurücksetzen Hintergrundbeleuchtung KALIBRIERUNG 9.1 Maßeinheiten wählen Dämpfung Loggeber kalibrieren Prozentuale Eichung Eichung durch Zurücklegen einer bekannten Strecke Countdown-Zeit einstellen Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk INSTALLATION 10.1 Siehe Teil X Teil V - IS12 WIND 11 BETRIEB 11.1 Allgemeine Beschreibung Scheinbarer Windwinkel Scheinbare Windgeschwindigkeit Alarm bei zu hoher Windgeschwindigkeit Wahrer Windwinkel und wahre Windgeschwindigkeit Digitale Anzeige für Segeln am Wind VI
5 Benutzerhandbuch 11.7 Hintergrundbeleuchtung KALIBRIERUNG 12.1 Maßeinheiten wählen Ausrichtung der Masteinheit Windwinkelausgleich Das IS12 Wind-Instrument für das SimNet konfigurieren Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk INSTALLATION 13.1 Siehe Teil X Teil VI - IS12 COMPASS 14 BETRIEB 14.1 Allgemeine Beschreibung Die Kompassanzeige Verriegelungsmodus Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk KALIBRIERUNG 15.1 Dämpfung Die Ausrichtung des Fluxgate-Sensors einstellen Kompasswinkelausgleich Kalibrierung des Fluxgate-Sensors Magnetisch/geografisch Nord Magnetische Abweichung Das IS12 Compass-Instrument für das SimNet konfigurieren Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk INSTALLATION 16.1 Siehe Teil X Teil VII - IS12 DATA 17 BETRIEB 17.1 Allgemeine Beschreibung Obere Datenzeile Untere Datenzeile Seiten anzeigen NMEA-Datensätze Hintergrundbeleuchtung KALIBRIERUNG 18.1 Seite konfigurieren Das IS12 Data-Instrument für das SimNet konfigurieren Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk VII
6 IS12 Instrumentensystem 19 INSTALLATION 19.1 Siehe Teil X Teil VIII - IS12 MEGA 20 BETRIEB 20.1 Allgemeine Beschreibung Auf den Seiten angezeigte Daten Kalibrierung und Einstellungen Maßeinheiten Notwendige Daten Alarme abbrechen Scheinbarer und wahrer Windwinkel VMG (Geschwindigkeit nach Luv) XTE (Kursabweichfehler) Hintergrundbeleuchtung KALIBRIERUNG 21.1 Maßeinheiten Seite konfigurieren Betriebsmodi Modus IS12 (Modus 1) Modus NMEA (Modus 2) Notwendige Daten NMEA-Datensätze Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk Das IS12 Mega-Instrument für das SimNet konfigurieren INSTALLATION 22.1 Siehe Teil X Teil IX - IS12 REMOTE CONTROL 23 BETRIEB 23.1 Allgemeine Beschreibung Ein Instrument wählen Tastatur konfigurieren Alarme abbrechen KALIBRIERUNG 24.1 Die Fernbedienung deaktivieren Wiederaktivierung einer deaktivierten Fernbedienung INSTALLATION 25.1 Installation Elektrischer Anschluss Die Fernbedienung von der Halterung lösen VIII
7 Benutzerhandbuch Teil X - IS12 INSTALLATION 26 ANZEIGE-INSTRUMENT 26.1 Allgemeine Beschreibung Montage von vorne Montage von hinten SENSOR 27.1 IS12 Installation des Loggebers und Echolot-Schwingers Installation der IS12 Masteinheit Das Kabel verlegen Masttophalterung befestigen Masteinheit zusammenbauen Masteinheit befestigen/entfernen Installation des Fluxgate-Kompass-Sensors VERKABELUNG 28.1 Anschluss der IS12 Instrumente IS12 Combi (Depth/Speed) IS12 Depth IS12 Speed/Log IS12 Wind IS12 Compass (NMEA In) IS12 Data (NMEA Out) IS12 Mega Unterdrückung elektromagnetischer Störungen Magnetische Störungen IS12 NETZWERK 29.1 Ein IS12 Netzwerk installieren Netzwerkabschlusswiderstand TEIL XI IS12 ANHANG 30 ANHANG 30.1 Fehlersuche Ersatzteile und Zubehör Abmessungen Technische Daten Reparaturen und Garantie IX
8 Benutzerhandbuch Teil I EINLEITUNG 1 ALLGEMEINES Das Simrad IS12 Instrumentensystem ist eine flexible, modular aufgebaute Produktreihe an Instrumenten mit großen und klar ablesbaren Anzeigen, benutzerfreundlichen Funktionen in einer robusten und wasserfesten Bauart. Einleitung Das IS12 bietet Ihnen immer eine außergewöhnliche Performance, egal ob Sie ein einzelnes Instrument oder mehrere Instrumente als vernetztes Navigationssystem verwenden. Dank der intuitiven und benutzerfreundlichen Steuerung des IS12 können alle Funktionen ganz einfach aufgerufen werden. Danke, dass Sie sich für Simrad entschieden haben! Wenn Sie mit Ihrem Instrument zufrieden sind, werden Sie sich wahrscheinlich auch für unsere elektronischen Schifffahrtsgeräte interessieren, die nach dem gleichen hohen Qualitätsstandard wie das IS12 gebaut werden. Ihr Simrad- Händler gibt Ihnen gern einen Katalog, in dem Sie unsere wachsende Produktreihe an High-Tech-Navigationsinstrumenten, GPS-Anlagen, Autopiloten, Radargeräten, Fischfindern und UKW-See- und Binnenfunkanlagen finden. Aufgrund seiner Unternehmenspolitik verbessert Simrad ständig seine Geräte und hält sich deshalb das Recht vor, die technischen Eigenschaften seiner Geräte ohne vorherige Ankündigung zu ändern. 1.1 Über dieses Benutzerhandbuch In diesem Handbuch sind acht IS12-Instrumente beschrieben, deren Betrieb und Kalibrierung in den entsprechenden Kapiteln Betrieb und Kalibrierung beschrieben sind. Im Kapitel Installation werden jeweils allgemeine Funktionen beschrieben, und im Anhang finden Sie zusätzliche Daten. Nur bei der Fernbedienung sind der Betrieb, die Kalibrierung und die Installation in einem einzigen Kapitel zusammengefasst. 1.2 Die Produktreihe IS12 IS12 Combi Ein vielseitiges Instrument, bei dem die Funktionen des 11
9 IS12 Instrumentensystem Teil I Einleitung Einleitung Echolots und Loggebers in einem Display vereinigt sind. Die aktuelle Tiefe und Geschwindigkeit werden in einem gut ablesbaren Format mit zwei Zeilen angezeigt. Weitere Daten wie Log-Funktion, Regatta-Timer und Wassertemperatur können auf Knopfdruck angezeigt werden. Das System wird komplett mit rumpfdurchgeführtem Echolot-Schwinger und Log-Geber geliefert. IS12 Echolot Das IS12 Echolot verfügt über einen Kiel- und Wasserlinie ntiefenausgleich und Alarmfunktionen für flache und tiefe Gewässer, um die Navigation noch sicherer zu machen. Die Messwerte werden auf einer LCD mit Hintergrundbeleuchtung und großen Zeichen und hohem Kontrast angezeigt, um eine optimale Ablesbarkeit bei Tag und Nacht zu garantieren. Das IS12 Echolot wird komplett mit rumpfdurchgeführtem Echolot- Schwinger geliefert. Das Echolot kein einfach deaktiviert werden, wenn andere elektronische Geräte wie z. B. Fischfinder nicht gestört werden sollen. IS12 Loggeber Neben der genauen Messung der Bootsgeschwindigkeit bietet der IS12 Geschwindigkeitsgeber mit Log-Funktion zahlreiche andere Funktionen, wie z. B. Regatta-Timer, Gesamtlog, Tageslog und Wassertemperatur. Die Werte werden auf einer einzeiligen LCD mit Hintergrundbeleuchtung und großen Zeichen und hohem Kontrast angezeigt, um eine optimale Ablesbarkeit bei Tag und Nacht zu garantieren. Das System wird komplett mit einem rumpfdurchgeführtem Sensor mit selbstschließendem Ventil geliefert, damit der Loggeber-einsatz zur Reinigung gezogen werden kann. IS12 Wind-Masteinheit Ein Instrument mit vielen Funktionen, das die scheinbare Windgeschwindigkeit und den scheinbaren Windwinkel misst und einen Alarm bei zu hoher Windgeschwindigkeit ausgibt. Wenn die Bootsgeschwindigkeit von einem Geschwindigkeitsgeber oder Combi-Instrument vorliegt, kann mit dem IS12 Windgeber auch die wahre Windgeschwindigkeit und der wahre Windwinkel angezeigt werden. Dank der gut sichtbaren Analoganzeige mit Hintergrundbeleuchtung und integrierter LCD können die Messwerte leicht bei Tag und Nacht abgelesen werden. Das IS12 Windsystem wird komplett mit montierter Mast-Einheit und einem 30 m langem leichten Sensorkabel geliefert. 12
10 Benutzerhandbuch IS12 Compass Das IS12 Compass zeigt mithilfe der gut sichtbaren Analoganzeige mit Hintergrundbeleuchtung und integrierter LCD die Fahrtrichtung des Bootes als magnetischen oder wahren Kurs an. Das Gerät hat auch die Funktion Verriegelter Kurs, mit der die Abweichung von einem vorgegebenen Kurs angezeigt wird. Das System wird komplett mit einem Fluxgate- Sensor geliefert, der einfach an einer geeigneten Schnittstelle am Datennetzwerk angeschlossen wird. Einleitung IS12 Data Das IS12 Data-Instrument ist ein vielseitiges Gerät, das Daten aus dem Netzwerk aufbereitet und als leicht lesbare Werte in zwei Zeilen anzeigt. Die beiden Zeilen können durch Knopfdruck unabhängig voneinander gewählt und einzelne Seiten so angepasst werden, dass auf die am häufigsten verwendeten Seiten sofort zugegriffen werden kann. Das IS12 Data-Instrument wandelt auch Netzwerkdaten in das Format NMEA0183 um, die dann einfach an andere Geräte übertragen werden können. IS12 Mega Das Instrument IS12 Meta ist ein sehr flexibles Instrument, mit dem Daten von Simrad Netzwerkgeräten und NMEA0183- Geräten von anderen Herstellern aufbereitet werden. Daten von Simrad Instrumenten in das NMEA0183-Format umgewandelt werden. NMEA0183-Navigationsdaten in das SimNet-Datenformat umgewandelt werden. Sie blättern mit einem Knopfdruck durch 32 Datenseiten und deaktivieren nicht verwendete Seiten, damit häufig verwendete Seiten sehr schnell aufgerufen werden. Die Daten werden durch große Zeichen angezeigt, die auch noch aus einer größeren Entfernung gut ablesbar sind. IS12 Fernbedienung/Alarm Mit der IS12 Fernbedienung mit Alarmfunktion rufen Sie alle wichtigen Funktionen der IS12 Instrumente in einem Netzwerk auf, wie z. B. Kalibrier- und Alarmfunktionen. Das heißt, Sie können alle Instrumente, unabhängig von ihren Aufstellungsorten, von jeder beliebigen Stelle aus praktisch bedienen. Sie können die Fernbedienung als tragbares Gerät oder am Armaturenbrett befestigt bedienen. 13
11 IS12 Instrumentensystem Teil I Einleitung Einleitung 1.3 Das IS12 Netzwerk Das IS12 System funktioniert über das firmeneigene Hochg eschwindigkeitsnetzwerk SimNet von Simrad. Über dieses Netzwerk können die Instrumente einfach und schnell miteinander kommunizieren. Alle Geräte werden mit einem Standardkabel angeschlossen und mit Strom versorgt (Abb. 1.2). WIND Tx MEGA DATA WIND SPEED/LOG ECHOLOT COMPASS FERN- BEDIENUNG FLUXGATE-SENSOR Abb Beispiel zur Konfiguration eines IS12 Netzwerks Zusätzliche Instrumente können dann dem System als Repeater hinzugefügt werden, die dann z. B. am Kartentisch eines Segelboots oder der Flybridge von Motoryachten montiert werden. Allerdings benötigen die Repeater Mega und Data die Daten von den Hauptinstrumenten (siehe Abbildung). 14
12 Benutzerhandbuch Teil II IS12 COMBI 2 BETRIEB 2.1 Allgemeine Beschreibung Das IS12 Combi bietet neben der Tiefen- und Geschwindigkeitsanzeige in der von Ihnen bevorzugten Maßeinheit zahlreiche zusätzliche Funktionen. Die Funktionen Tiefenausgleich, Flachwasseralarm und Tiefwasseralarm und Timer sind einstellbar, und weitere Daten wie Wassertemperatur, Gesamtlog, Tageslog und Regatta-Timer werden einfach durch Knopfdruck angezeigt. Combi 2.2 Anzeige Echolot Wenn das IS12 Combi eingeschaltet wird, wird in der ersten Zeile der Anzeige die aktuelle Wassertiefe angezeigt (Abb. 2.1). Der Wert gibt die Wassertiefe unter dem Boot an. In diesem Beispiel wird die Tiefe in Meter (M) angezeigt. COMBI FTM DEPTH HKts SPEED ALARM TIMER UPPER LOWER Abb Standardanzeige des Combi-Instruments Standardmäßig zeigt das Combi die Tiefe unter dem Sensor an. Es kann ein Tiefenausgleich eingegeben werden, damit entweder die Tiefe unter dem Schwinger oder unter der Wasserlinie angezeigt wird. In Kapitel 3.3 fi nden Sie weitere Angaben, wie der Tiefenausgleich für die Anzeige der Wassertiefe unter dem Schwinger oder unter der Wasserlinie programmiert wird. 15
13 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Combi Combi 2.3 Tiefenalarme Das IS12 Combi hat eine akustische Alarmfunktion, die ausgelöst werden kann, wenn die Wassertiefe geringer als ein unterer Grenzwert oder höher als ein oberer Grenzwert ist. Der Alarm für Flachwasser (Shallow) ertönt, wenn die Wassertiefe unter einen vordefinierten Grenzwert fällt, um darauf aufmerksam zu machen, dass das Boot auf Grund läuft. Der Alarm für Tiefwasser (Deep) ertönt, wenn die Wassertiefe über einen vordefinierten Grenzwert steigt. ALARM TIMER COMBI COMBI ALARM TIMER M UPPER M UPPER SHALL DEEP DEPTH SPEED KTS DEPTH SPEED KTS LOWER Abb Tiefenalarme LOWER Abb Die Alarmfunktionen einstellen Diese Funktion kann auch zur Navigation verwendet werden, wenn Sie nach Tiefenlinien navigieren: Sie programmieren die Alarme für Flach- und Tiefwasser entsprechend der gewünschten Tiefenlinie und der Alarm ertönt, wenn das Boot die Tiefenlinie verlässt. Drücken Sie die Taste UPPER einmal für den Flachwasseralarm und zweimal für den Tiefwasseralarm (Abb.. 2.2) Die Anzeige zeigt die aktuelle Einstellung der Alarmfunktion (standardmäßig OFF ). Wenn der Alarm eingeschaltet ist, wird das Symbol oben rechts auf der Anzeige angezeigt. Drücken Sie zum Einstellen der Alarmfunktion die Taste UPPER und drücken Sie ALARM TIMER. Unten an der Anzeige werden vier Symbole angezeigt: (Abb. 2.3). Wenn der Alarm ausgeschaltet war, wird durch Drücken der Taste oder (ALARM TIMER oder UPPER ) der Alarm aktiviert und es gelten die zuletzt eingegebenen Grenzwerte (min. 0.6 m/2 ft, max. 100 m/328 ft). Drücken Sie die Taste oder, um den Grenzwert in Schritten von 0,1 m oder 1 ft zu verringern bzw. erhöhen. Drücken und halten Sie die Taste oder gedrückt, um den Grenzwert in Schritten von 1 m oder 10 ft zu verstellen. Drücken Sie die Taste (), um den Alarm auszuschalten. Drücken Sie (LOWER ), um zu bestätigen und das Menü zu verlassen. Wenn der Alarm ertönt, drücken Sie ALARM TIMER, um zu bestätigen und den Alarm abzuschalten. Wenn innerhalb von 5 Sekunden keine Taste gedrückt wird, wechselt die Anzeige in den Hauptbildschirm und es werden alle Änderungen ignoriert. 16
14 Benutzerhandbuch Der Tiefwasseralarm kann nicht niedriger als der Flachwasseralarm und der Flachwasseralarm kann nicht höher als der Tiefwasseralarm eingestellt werden. 2.4 Anzeige Speed (Geschwindigkeit) Wenn das IS12 Combi eingeschaltet wird, wird in der unteren Zeile der Anzeige die aktuelle Geschwindigkeit des Boots angezeigt. Die Anzeige zeigt die Geschwindigkeit des Boots durch das Wasser an. Combi 2.5 Anzeige Log Mit der Funktion Log wird die zurückgelegte Fahrtstrecke aufgezeichnet, ähnlich wie ein Kilometerzähler bei Fahrzeugen. Diese Funktion kann nicht zurückgesetzt werden. Um die Log- Anzeige anzuzeigen, drücken Sie die Taste LOWER einmal. 2.6 Trip Log (Tageslog) Das Instrument hat auch eine zurücksetzbare Tageslog-Funktion. Drücken Sie dafür die Taste LOWER zweimal. Das Tageslog zeigt die seit dem letzten Zurücksetzen zurückgelegte Fahrtstrecke an. Um das Tageslog zurückzusetzen, drücken Sie die Taste ALARM TIMER. Das Tageslog kann nur zurückgesetzt werden, wenn das Tageslog angezeigt wird. Es wird automatisch zurückgesetzt, wenn das Instrument ausgeschaltet wird. Die zurückgelegte Fahrtstrecke kann in Seemeilen oder Kilometern angezeigt werden (siehe Menü Maßeinheiten kalibrieren im Kapitel 3.1). 2.7 Wassertemperatur Um die Wassertemperatur anzuzeigen, drücken Sie noch einmal die Taste LOWER in der Anzeige Tageslog (oder drücken Sie im Hauptbildschirm die Taste LOWER drei Mal). Die Wassertemperatur kann in Grad Celsius oder Fahrenheit angezeigt werden (siehe Menü Maßeinheiten kalibrieren im Kapitel 3.1). 2.8 Durchschnittsgeschwindigkeit Die Durchschnittsgeschwindigkeit ( AVSPEED ) ist die durchschnittliche Geschwindigkeit des Boots, während das Combi-Instrument eingeschaltet war. Drücken Sie LOWER einmal in der Anzeige Wassertemperatur oder drücken Sie LOWER vier Mal im 17
15 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Combi Hauptbildschirm, um die Durchschnittsgeschwindigkeit anzuzeigen. Nach 5 Sekunden schaltet die Anzeige automatisch auf den Hauptbildschirm zurück. Combi 2.9 Höchstgeschwindigkeit Die Höchstgeschwindigkeit ( MX SPEED ) ist die höchste vom Combi gemessene Geschwindigkeit. Drücken Sie im Hauptbildschirm die Taste LOWER fünf Mal, um die Höchstgeschwindigkeit anzuzeigen. Nach 5 Sekunden schaltet die Anzeige automatisch auf den Hauptbildschirm zurück Regatta-Timer Der Regatta-Timer funktioniert sowohl als Countdown für den Regatta- Start wie auch als Anzeige der bereits abgelaufenen Zeit. Drücken Sie im Hauptbildschirm die Taste LOWER sechs Mal, um den Regatta-Timer zu öffnen. Der Countdown ist werkseitig auf 6 Minuten festgelegt. Diese Zeit kann im Menü Kalibrierung geändert werden (siehe Kapitel 3.6). Drücken Sie die Taste ALARM TIMER, um den Timer zu starten. Nachdem der Timer aktiviert ist, können Sie mit der TasteLOWER andere Daten anzeigen. Der Timer läuft weiterhin im Hintergrund. Durch Drücken der Taste ALARM TIMER wird der Timer wieder eingeblendet. Wenn der Countdown 0:10 erreicht hat, ertönt für jede Sekunde des Countdowns auch ein akustisches Signal. Wenn der Timer 0:00 erreicht hat, ertönt ein langes akustisches Signal, um den Start der Regatta zu melden. Der Timer zählt dann aufwärts und misst die abgelaufene Zeit Timer anhalten Drücken Sie die Taste ALARM TIMER, um den Countdown oder Timer anzuhalten. Um fortzufahren, drücken Sie ALARM TIMER noch einmal Timer zurücksetzen Drücken Sie die Taste ALARM TIMER, um den Timer zurückzusetzen. 18
16 ALARM TIMER UPPER LOWER Benutzerhandbuch 2.11 Hintergrundbeleuchtung Mit der Hintergrundbeleuchtung werden die Anzeige und COMBI Tasten in fünf Helligkeitsstufen beleuchtet. Abb Die Hintergrundbeleuchtung einstellen Drücken Sie die Taste, um die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten.. Die Anzeige wird beleuchtet und die große zahl gibt die Helligkeitsstufe an (Abb. 2.4). Drücken Sie die Taste (UPPER ), um die Helligkeit zu erhöhen (bis max. 5), die Taste (ALARM TIMER), um sie zu verringern (bis min. 1), die Taste (LOWER ), um die gewählte Helligkeit zu übernehmen, oder die Taste (), um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. Combi Wenn die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet ist, wird das Symbol links unten angezeigt. Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Näheres dazu finden Sie im Kapitel KALIBRIERUNG COMBI Zum Schutz der Kalibrierfunktionen sind diese in einem verborgenen Menü abgelegt. Um den Kalibriermodus zu öffnen, drücken und halten Sie die Taste (Abb. 3.1). ALARM TIMER UPPER LOWER Nachdem der Kalibriermodus geöffnet ist, können Sie mit den Tasten (ALARM TIMER) und (UPPER ) die verfügbaren Kalibrieroptionen wählen: Abb Den Kalibriermodus öffnen Maßeinheiten (Kapitel 3.1) Dämpfung (Kapitel 3.2) Tiefenausgleich (Kapitel 3.3) Echolot-Schwinger ein-/ausschalten (Kapitel 3.4) Geschwindigkeitssensor kalibrieren (Kapitel 3.5) Countdown-Zeit für Regatta einstellen (Kapitel 3.6) Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk (Kapitel 3.7) Fernbedienung deaktivieren (Kapitel 24.1) Drücken und halten Sie die Taste (), um den Kalibriermodus abzubrechen. 19
17 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Combi 3.1 Maßeinheiten wählen K M H KTS TIMER RESET oder Öffnen Sie den Kalibriermodus und drücken Sie (LOWER ). Mit den Tasten und wählen Sie die Maßeinheit für die Tiefenmessung. Drücken Sie, um die gewählte Maßeinheit zu übernehmen. Combi Abb Die Maßeinheit für die Geschwindigkeit wählen Dann können Sie die Maßeinheit für die Bootsgeschwindigkeit (Knoten, km/h, mp/h) mit der Taste oder wählen (Abb. 3.2). Drücken Sie, um die gewählte Maßeinheit zu übernehmen. Als Nächstes können Sie die Maßeinheit für die Entfernung (Seemeilen, km) wählen. Dazu wählen Sie mit den Tasten und die Maßeinheit, die Sie dann mit übernehmen. In der oberen Zeile wird dann die Maßeinheit für die Temperatur angezeigt (Grad Celsius oder Fahrenheit). Wählen Sie mit den Tasten und die Maßeinheit, die Sie dann mit übernehmen. Das Instrument wechselt dann in das Kalibrierhauptmenü. 3.2 Dämpfung Mit der Dämpfungsfunktion wird eingestellt, wie oft die COMBI Messwerte aktualisiert werden. Bei einem Dämpfungspegel von 0 (Mindestwert) werden die Messwerte sehr schnell aktualisiert, während bei einem Dämpfungspegel von 4 (Höchstwert) eine sehr stabile Anzeige erreicht wird, die aber weniger häufig aktualisiert wird. ALARM TIMER UPPER oder Abb Die Dämpfung einstellen Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie einmal (auf der Anzeige wird CAL DPG angezeigt) und drücken Sie dann (LOWER ). Den Dämpfungspegel stellen Sie mit den Tasten und ein (Abb. 3.3). Drücken Sie dann, um den Dämpfungspegel zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. 3.3 Tiefenausgleich Standardmäßig zeigt der Echolot-Schwinger die Wassertiefe zwischen dem Schwinger und dem Meeresgrund an. Allerdings ist es für Bootstypen wie z. B. Segelyachten mit Kiel manchmal nützlicher, die Wassertiefe unter dem Kiel anzuzeigen, die manchmal bis zu 2 m (6,5 ft) unter dem Schwinger liegt. Bei anderen Fällen kann es wichtiger sein, die Wassertiefe ab der Wasserlinie anzuzeigen, d. h. der Gesamttiefe ab der Wasseroberfläche. Beim IS12 Echolot kann ein Tiefenausgleich für die Anzeige der 20
18 Benutzerhandbuch Wassertiefe unter dem Kiel oder unter der Wasserlinie programmiert werden, um die wahre Wassertiefe unter dem Boot genauer anzuzeigen. Um den Versatz zu berechnen, müssen Sie den Abstand zwischen der Kielunterseite und der Schwingerunterseite bei einem Tiefenausgleich für die Wassertiefe unter dem Kiel bzw. den Abstand zwischen der Wasseroberfläche und der Schwingerunterseite bei einem Tiefenausgleich für die Wassertiefe unter der Wasserlinie messen. Combi Tiefe unter dem Kiel Tiefe unter dem Schwinger Kielausgleich Tiefe unter der Wasserlinie Tiefenmessung unter der Wasserlinie Abb Tiefenausgleich Der Tiefenausgleich muss in der gleichen Maßeinheit programmiert werden, die Sie in Kapitel 3.1 gewählt haben. Um den Tiefenausgleich einzugeben, öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie dann zweimal (es wird CAL OFST angezeigt) und drücken Sie. Es wird der aktuelle Tiefenausgleich angezeigt (der Standardwert ist 0.0) Tiefenmessung unter dem Kiel Da bei einem Tiefenausgleich für eine Tiefenmessung unter dem Kiel die angezeigte Tiefe verringert wird, wird der Ausgleich mit eingegeben, um die Wassertiefe in Schritten von 0,1 m/ 0,1 ft zu reduzieren. Drücken Sie dann, um den gewählten Tiefenausgleich zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. 21
19 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Combi Combi Tiefenmessung unter der Wasserlinie Bei einem Tiefenausgleich für eine Tiefenmessung unter der Wasserlinie wird die angezeigte Tiefeerhöht, deshalb wird der Ausgleich mit der Taste eingegeben, um die Wassertiefe in Schritten von 0,1 m/0,1 ft zu erhöhen. Drücken Sie, um den gewählten Tiefenausgleich zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. 3.4 Echolot-Schwinger ein-/ausschalten Wenn das Boot auch mit einem Fischfinder ausgerüstet ist, der mit der gleichen Frequenz betrieben wird, können sich die beiden Echolote gegenseitig stören. In diesem Fall kann der Schwinger ausgeschaltet werden. Diese Funktion ist auch für längere Fahrten in tiefen Wassern nützlich, wenn das Echolot nicht gebraucht wird. Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie drei Mal (auf der Anzeige wird CAL TRAN angezeigt) und drücken Sie dann. Auf der Anzeige wird ON angezeigt. Um den Schwinger auszuschalten, drücken Sie oder (es wird OFF angezeigt) und dann, um die Funktion zu bestätigen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. Wenn der Schwinger ausgeschaltet ist, wird an der Hauptanzeige für die Tiefenmessung OFF angezeigt. Wenn Sie den Schwinger wieder einschalten möchten, wiederholen Sie das oben beschriebene Verfahren. 3.5 Loggeber kalibrieren Wenn das IS12 Combi-Instrument zum ersten Mal installiert wird, muss der Loggeber unbedingt richtig kalibriert werden, denn bei Booten mit unterschiedlichen Rumpfformen und -eigenschaften kann der angezeigte Messwert von der tatsächlichen Geschwindigkeit abweichen. Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie vier Mal (auf der Anzeige wird CAL SPD angezeigt) und drücken Sie dann. Es stehen dann zwei Kalibrieroptionen zur Verfügung, die Sie mit und wählen können. Als erste Option können Sie die Geschwindigkeit als Prozentwert korrigieren (Kapitel 3.5.1). Diese Kalibrierung können Sie im Hafen oder auf See ausführen. Als zweite Option können Sie die Geschwindigkeit durch Zurücklegen einer bekannten Strecke korrigieren (Kapitel 3.5.2). Diese Kalibrierung müssen Sie auf 22
20 Benutzerhandbuch See ausführen. Mit diesen beiden Methoden können Sie die Geschwindigkeit und Log-Funktionen kalibrieren Prozentuale Korrektur Mit diesem Verfahren korrigieren Sie die Geschwindigkeit, wenn sich der angezeigte Wert und die tatsächliche Geschwindigkeit in einem festen Verhältnis unterscheiden. Zum Beispiel: Tatsächliche Geschwindigkeit = 6kts Angezeigte Geschwindigkeit = 5kts Combi Tatsächlich Fehler = x 100 = 120% Angezeigt In diesem Fall muss eine prozentuale Korrektur von 120% eingegeben werden: Wählen Sie die Option Sie. im Menü Speed Cal und drücken Es wird jetzt die aktuelle Geschwindigkeit und der prozentuale Korrekturwert angezeigt. Stellen Sie mit den Tasten und den prozentualen Korrekturwert ein und drücken Sie, um den Wert zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü Korrektur durch Zurücklegen einer bekannten Strecke Durch dieses Verfahren wird der Loggeber automatisch kalibriert: es wird die die Zeit gemessen, die das Boot zum Zurücklegen einer bekannten Strecke benötigt, und diese Zeit wird mit der theoretischen Zeit verglichen, die sich aus der gemessen Geschwindigkeit ergibt (Abb. 3.5). Dadurch wird der Fehler ermittelt und der Loggeber automatisch kalibriert. Die gemessene Bootsgeschwindigkeit wird mit der berechneten Geschwindigkeit verglichen Abb Geschwindigkeit mithilfe einer bekannten Strecke kalibrieren 23
21 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Combi Wählen Sie die Option LEG1 im Menü Speed Cal. Drücken Sie noch nicht. Combi COMBI TIMER COMBI RESET Abb Anzeige bei der Kalibrierung durch Zurücklegen einer bekannten Strecke Auf der Anzeige wird und LEG1 angezeigt (Abb. 3.6). Wenn das Boot den Startpunkt zur Messung erreicht, drükken Sie die Taste. Es wird jetzt RUN angezeigt. Mit der Taste können Sie jederzeit die Kalibrierung abbrechen. Wenn das Boot den Endpunkt der bekannten Strecke erreicht, drükken Sie. Jetzt wird END angezeigt. Um das auf der Strecke 1 (Leg 1) basierende Log zu kalibrieren, drücken Sie nur noch einmal, das Instrument wechselt dann in das Kalibrierhauptmenü. Um die Strecke 1 zu wiederholen, drücken Sie oder, um LEG1 zu wählen, und wiederholen Sie das oben beschriebene Verfahren. ALARM TIMER Abb LEG 2 für die Messung bei einer bekannten Strecken wählen UPPER LOWER Um eine möglichst hohe Genauigkeit zu garantieren, sollte die Fahrt in entgegengesetzter Richtung wiederholt werden. Drücken Sie oder, um LEG2 zu wählen (Abb. 3.7) und wiederholen Sie das oben beschriebene Verfahren. Drücken Sie nach Abschluss der Strecke 2, um das Log als Mittelwert von zwei Fahrten zu kalibrieren, und wechseln Sie zum Kalibrierhauptmenü. Die für das Kalibrierverfahren verwendete Strecke hängt von der gewählten Maßeinheit ab (siehe Kapitel 3.1). - Wenn die Maßeinheit Seemeilen ist, muss die bekannte Strecke 1 Seemeile betragen. - Wenn die Maßeinheit Kilometer ist, muss die bekannte Strecke 1 Kilometer betragen. 3.6 Countdown-Zeit einstellen Obwohl die Countdown-Zeit bereits auf 6 Minuten voreingestellt ist, kann diese Zeit in 1-Minuten-Schritten in einen anderen Wert zwischen 1 Minute und 9 Minuten und 59 Sekunden (max.) eingestellt werden. Drücken Sie zum Öffnen des Kalibriermodus die Taste fünf Mal (auf der Anzeige wird CAL C DN angezeigt) und drücken Sie dann (LOWER ). Die Countdown-Zeit wird mit den Tasten und eingestellt. Drücken Sie, um die Countdown-Zeit zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. 24
22 Benutzerhandbuch 3.7 Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Die IS12 Instrumente sind standardmäßig auf die netzwerkgeregelte Beleuchtung eingestellt. Combi Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie sechs Mal (auf der Anzeige wird CAL angezeigt) und drücken Sie dann (LOWER ). Auf der oberen Zeile wird die aktuelle Einstellung angezeigt: NET für Netzwerk oder LOC für lokal. Die Einstellung wird mit der Taste oder geändert. Drücken Sie, um die gewählte Regelung zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibrierhauptmenü wechseln. Alle Änderungen beziehen sich nur auf dieses spezifische Instrument. 4 INSTALLATION Siehe Teil X 25
23 Benutzerhandbuch Teil III IS12 DEPTH 5 BETRIEB 5.1 Allgemeine Beschreibung Das IS12 Echolot bietet neben der Tiefenanzeige in der von Ihnen bevorzugten Maßeinheit zahlreiche zusätzliche Funktionen wie einen Tiefenausgleich und einen Flachwasserund Tiefwasseralarm. Das IS12 Echolot verfügt über große Tasten für eine benutzerfreundliche Bedienung und über eine Hintergrundbeleuchtung mit einstellbarer Helligkeit. Depth 5.2 Wassertiefe Nach dem Einschalten des Instruments wird die aktuelle Wassertiefe angezeigt (Abb. 5.1). DEPTH DEPTH M SHALL DEEP Abb Standardanzeige des Echolotes In diesem Beispiel wird die Tiefe in Meter (M) angezeigt. Der Pfeil am oberen Rand der Anzeige zeigt den Trend an ( oder ). Standardmäßig zeigt der Tiefenmesser die Tiefe unter dem Schwinger an. Es kann ein Tiefenausgleich eingegeben werden, damit entweder die Tiefe unter dem Kiel oder unter der Wasserlinie angezeigt wird. Nähere Angaben zum Tiefenausgleich finden Sie im Kapitel
24 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Echolot 5.3 Alarme Das IS12 Echolot hat eine akustische Alarmfunktion, die ausgelöst werden kann, wenn die Wassertiefe geringer als ein unterer Grenzwert oder höher als ein oberer Grenzwert ist. Mit dieser nützlichen Funktion wird verhindert, dass das Boot auf Grund läuft oder sich in ein tiefes Wasser verirrt. Depth DEPTH SHALL SHALL DEEP M Der akustische Alarm ertönt nach dem Auslösen 15 Sekunden lang (soweit er nicht manuell stumm geschaltet ist), wird dann 15 Sekunden lang unterbrochen und ertönt erneut in diesem Muster, bis die Wassertiefe wieder innerhalb der definierten Grenzwerte liegt Flachwasseralarm Der Flachwasseralarm wird ausgelöst, wenn die Wassertiefe einen vordefinierten Grenzwert unterschreitet, um darauf hinzuweisen, dass das Boot auf Grund läuft. Drücken Sie die Taste SHALL, um den Flachwasseralarm zu öffnen (Abb. 5.2). Wenn der Flachwasseralarm auf OFF geschaltet ist, wird mit der Taste oder (SHALL oder DEEP) der Alarm wieder eingeschaltet und es gilt der letzte eingegebene Grenzwert (mindestens 0,6 m/2 ft, höchstens 100 m/327 ft). Stellen Sie mit der Taste oder den Grenzwert für den Flachwasseralarm in Schritten von 0,1 m oder 1 ft ein und drücken Sie (), um den Wert zu übernehmen und in den Hauptbildschirm zu wechseln. Drücken und halten Sie die Taste oder gedrückt, um den Grenzwert in Schritten von 1 m/10 ft nach oben oder unten zu ändern. Wenn der Alarm ertönt, drücken Sie SHALL, um zu bestätigen und den Alarm abzuschalten. Wenn der Alarm ertönt, wird das Symbol auf der Anzeige angezeigt. Wenn innerhalb von 5 Sekunden keine Taste gedrückt wird, wechselt die Anzeige in den Hauptbildschirm und es werden alle Änderungen ignoriert. () wird der Alarm deakti- Durch Drücken der Taste viert. 28
25 Benutzerhandbuch DEPTH DEEP SHALL DEEP M Tiefwasseralarm Der Tiefwasseralarm ertönt, wenn die Wassertiefe einen vordefinierten Grenzwert überschreitet. Drücken Sie die Taste DEEP, um den Tiefwasseralarm zu öffnen (Abb. 5.3). Wenn der Tiefwasseralarm ausgeschaltet ist, wird mit der Taste oder (SHALL oder DEEP) der Alarm wieder eingeschaltet und es gilt der letzte eingegebene Grenzwert (mindestens 0,6 m/2 ft, höchstens 100 m/327ft). Abb Tiefwasseralarm Stellen Sie mit der Taste oder den Grenzwert für den Tiefwasseralarm in Schritten von 0,1 m oder 1 ft ein und drükken Sie (), um den Wert zu übernehmen und in den Hauptbildschirm zu wechseln. Drücken und halten Sie die Taste und gedrückt, um den Grenzwert in Schritten von 1 m/10 ft nach oben oder unten zu ändern. Wenn der Alarm ertönt, drücken Sie DEEP, um zu bestätigen und den Alarm abzuschalten. Depth Wenn der Alarm ertönt, wird das Symbol auf der Anzeige angezeigt. Wenn innerhalb von 5 Sekunden keine Taste gedrückt wird, wechselt die Anzeige in den Hauptbildschirm und es werden alle Änderungen ignoriert. Der Tiefwasseralarm kann nicht niedriger als der Flachwasseralarm und der Flachwasseralarm kann nicht höher als der Tiefwasseralarm eingestellt werden. Durch Drücken der Taste () wird der Alarm deaktiviert. 5.4 Die Taste Info Durch Drücken der Taste bestimmen Sie, welche Daten SHALL DEEP auf der obersten Zeile der Anzeige angezeigt werden (Abb. 5.4). DEPTH SH 1.5 DEPTH DP 45.0 Abb Funktionen der Taste Info - Standardanzeige ( DEPTH ) - Einstellung für den Flachwasseralarm ( SH ) - Einstellung für den Tiefwasseralarm ( DP ) Die gewählte Funktion wird permanent auf der ersten Zeile angezeigt, bis die Taste noch einmal gedrückt wird. 29
26 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Echolot 5.5 Hintergrundbeleuchtung Mit der Hintergrundbeleuchtung werden die Anzeige und SHALL DEEP Tasten in fünf Helligkeitsstufen beleuchtet. Depth DEPTH SHALL DEEP Abb Die Hintergrundbeleuchtung einstellen Drücken Sie die Taste, um die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten. Die Anzeige wird beleuchtet und die großen Zeichen geben die Helligkeitsstufe an (Abb. 5.5) - Auf der untersten Zeile werden vier Symbole angezeigt, die den vier Tasten (,, und ) entsprechen. Drücken Sie die Taste (DEEP), um die Helligkeit zu erhöhen (max. 5), (SHALL), um sie zu verringern (min. 1), (), um die ausgewählte Helligkeitsstufe zu übernehmen, oder (), um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. Wenn innerhalb von 5 Sekunden keine Taste gedrückt wird, wird die momentan eingestellte Helligkeitsstufe übernommen. Wenn die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet ist, wird das Symbol ( ) links unten angezeigt. Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Näheres dazu finden Sie im Kapitel 6.5. DEPTH UNITS 6 KALIBRIERUNG Zum Schutz der Kalibrierfunktionen sind diese in einem verborgenen Menü abgelegt. Um den Kalibriermodus zu öffnen, drükken und halten Sie die Taste gedrückt (Abb. 6.1). Im Kalibriermodus blättern Sie mit der Taste (SHALL) oder (DEEP) in den verfügbaren Optionen: SHALL DEEP Abb Den Kalibriermodus öffnen Maßeinheiten (Kapitel 6.1) Dämpfung (Kapitel 6.2) Tiefenausgleich (Kapitel 6.3) Schwinger ein-/ausschalten (Kapitel 6.4) Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk (Kapitel 6.5) Fernbedienung deaktivieren (Kapitel 24.1) 30
27 Benutzerhandbuch, um gen- Wählen Sie die gewünschte Option und drücken Sie die Option zu öffnen. Im Kalibriermodus gelten folde Tasten: - Um Einstellungen zu speichern und zum Kalibrierhauptmenü zurückzukehren, drücken Sie. - Um Einstellungen zu ignorieren und zum Kalibrierhauptmenü zurückzukehren, drücken Sie. - Um den Kalibriermodus abzubrechen, drücken und halten Sie. 6.1 Maßeinheiten wählen Öffnen Sie den Kalibriermodus, auf der Anzeige wird UNITS CAL angezeigt. Drücken Sie (). Mit den Tasten und wählen Sie die Maßeinheit für die Tiefenmessung. Drücken Sie, um die gewählte Maßeinheit zu übernehmen. Depth Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibrierhauptmenü wechseln, ohne dass Änderungen gespeichert werden. 6.2 Dämpfung Mit der Dämpfungsfunktion wird eingestellt, wie oft die Messwerte aktualisiert werden. Bei einem Dämpfungspegel von DEPTH DAMP 0 (Mindestwert) werden die Messwerte sehr schnell aktualisiert, während bei einem Dämpfungspegel von 4 (Höchstwert) eine sehr stabile Anzeige erreicht wird, die aber weniger häufig aktualisiert wird. SHALL DEEP Abb Den Dämpfungspegel einstellen Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie einmal (auf der Anzeige wird DAMP CAL ) angezeigt und drücken Sie dann (). Den Dämpfungspegel stellen Sie mit den Tasten (SHALL) und (DEEP) ein (Abb. 6.2). Drücken Sie dann, um den Dämpfungspegel zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. 6.3 Tiefenausgleich Standardmäßig zeigt der Tiefengeber die Wassertiefe zwischen dem Schwinger und dem Meeresgrund an. Allerdings ist es für Bootstypen wie z. B. Segelyachten mit Kiel manchmal, nützlicher, die Wassertiefe unter dem Kiel anzuzeigen, der manchmal bis zu 2 m (6,5 ft) unter dem Schwinger liegt. 31
28 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Echolot Bei anderen Fällen kann es wichtiger sein, die Wassertiefe ab der Wasserlinie anzuzeigen, d. h. der Gesamttiefe ab der Wasseroberfläche. Beim IS12 Echolot kann ein Tiefenausgleich für die Anzeige der Wassertiefe unter dem Kiel oder unter der Wasserlinie programmiert werden, um die tatsächliche Wassertiefe unter dem Boot genauer anzuzeigen. Depth Um den Versatz zu berechnen, müssen Sie den Abstand zwischen der Kielunterseite und der Schwingerunterseite bei einem Tiefenausgleich für die Wassertiefe unter dem Kiel bzw. den Abstand zwischen der Wasseroberfläche und der Schwingerunterseite bei einem Tiefenausgleich für die Wassertiefe unter der Wasserlinie messen (Abb. 6.3). Der Tiefenausgleich muss in der gleichen Maßeinheit programmiert Tiefe unter dem Kiel Tiefe unter dem Schwinger Tiefe unter der Wasserlinie Kielausgleich Wasserlinienausgleich Abb Tiefenausgleich werden, die Sie in Kapitel 6.1 gewählt haben. Um den Tiefenausgleich einzugeben, öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie dann zweimal (es wird OFFST CAL angezeigt) und drücken Sie. Es wird der aktuelle Tiefenausgleich angezeigt (der Standardwert ist 0.0). KEEL SHALL DEEP Abb Tiefenausgleich für eine Messung am Kiel eingeben M Tiefenmessung unter dem Kiel Da bei einem Tiefenausgleich für eine Tiefenmessung unter dem Kiel die angezeigte Tiefe verringert wird, wird der Ausgleich mit eingegeben, um die Wassertiefe in Schritten von 0,1 m/ 0,1 ft zu reduzieren. Jetzt wird KEEL angezeigt (Abb. 6.4). Drücken Sie dann, um den gewählten Tiefenausgleich zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. 32
29 Benutzerhandbuch W LN SHALL DEEP Abb Tiefenausgleich für eine Messung an der Wasserlinie eingeben M Tiefenmessung unter der Wasserlinie Bei einem Tiefenausgleich für eine Tiefenmessung unter der Wasserlinie wird die angezeigte Tiefe erhöht, deshalb wird der Ausgleich mit der Taste eingegeben, um die Wassertiefe in Schritten von 0,1 m/0,1 ft zu erhöhen. Jetzt wird W LN angezeigt (Abb. 6.5). Drücken Sie dann, um den gewählten Tiefenausgleich zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. Depth 6.4 Echolot-Schwinger ein-/ausschalten DEPTH TRANS Wenn das Boot auch mit einem Fischfinder ausgerüstet ist, der mit einer ähnlichen Frequenz betrieben wird, können sich die beiden Echolote gegenseitig stören. In diesem Fall kann der Schwinger ausgeschaltet werden. Diese Funktion ist auch für längere Fahrten in tiefen Gewässern nützlich, wenn der Tiefenmesser nicht gebraucht wird. SHALL DEEP SHALL DEEP Abb Echolot- Schwinger ein-/ausschalten Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie drei Mal (auf der Anzeige wird TRANS CAL angezeigt) und drücken Sie dann. Jetzt wird ON angezeigt. Um den Sensor auszuschalten, drücken Sie oder (es wird OFF angezeigt) und dann, um die Funktion zu bestätigen (Abb. 6.6). Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. Wenn der Sensor ausgeschaltet ist, wird auf der Hauptanzeige für die Tiefenmessung OFF angezeigt. Wenn Sie den Schwinger wieder einschalten möchten, wiederholen Sie das oben beschriebene Verfahren. 6.5 Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Die IS12 Instrumente sind standardmäßig auf die netzwerkgeregelte Beleuchtung eingestellt. 33
30 IS12 Echolot Öffnen Sie den Kalibriermodus, indem Sie vier Mal drücken (auf der Anzeige wird in der obersten Zeile angezeigt), und drücken Sie (). Die großen Zeichen geben die aktuelle Einstellung an: NET für netzwerkgeregelt und LOC für lokal geregelt. Die Einstellung wird mit der Taste oder geändert. Drücken Sie, um die gewählte Regelung zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Hauptmenü. Depth Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibrierhauptmenü wechseln. Alle Änderungen beziehen sich nur auf dieses spezifische Instrument. 7 INSTALLATION Siehe Teil X 34
31 Benutzerhandbuch Teil IV IS12 SPEED/LOG 8 BETRIEB 8.1 Allgemeine Beschreibung Das IS12 Speed/Log-Instrument bietet neben der Geschwindigkeitsanzeige in der von Ihnen bevorzugten Maßeinheit zahlreiche zusätzliche Funktionen. Dazu zählen ein Regatta-Timer mit Anzeige des Countdown und der Fahrzeit und Anzeige der Höchst- und Durchschnittsgeschwindigkeit und weiterer Daten, wie z. B. Wassertemperatur, Gesamtlog und Tageslog. Das IS12 Speed/Log-Instrument verfügt über große Tasten und eine einzeilige Anzeige mit einstellbarer Hintergrundbeleuchtung, die eine gute Ablesbarkeit bei Tag und Nacht garantieren. 8.2 Bootsgeschwindigkeit Wenn das IS12 Speed/Log-Instrument eingeschaltet wird, wird die aktuelle Geschwindigkeit des Boots angezeigt (Abb. 8.1). Speed/Log SPEED SPEED KTS TIMER RESET Abb Standardanzeige des Speed-Instruments Die Hauptanzeige zeigt die Geschwindigkeit des Boots durch das Wasser an. In diesem Beispiel wird die Geschwindigkeit in Knoten (KTS) angezeigt. Der Pfeil am oberen Rand der Anzeige zeigt den Trend an ( oder ). 8.3 Anzeige Log Mit der Funktion Log wird die zurückgelegte Fahrtstrecke aufgezeichnet, ähnlich wie ein Kilometerzähler bei Fahrzeugen. Diese Funktion kann nicht zurückgesetzt werden. Um die Log- Anzeige anzuzeigen, drücken Sie die Taste einmal. 35
32 IS12 Instrumentensystem Teil II IV IS12 Speed/Log 8.4 Trip Log (Tageslog) Das Instrument hat auch eine zurücksetzbare Tageslog- Funktion, die Sie durch Drücken der Taste in der Anzeige Log (oder durch zweimaliges Drücken der Taste in der Hauptanzeige) öffnen. Das Tageslog zeigt die seit dem letzten Zurücksetzen zurückgelegte Fahrtstrecke an. Drücken Sie die Taste RESET, um das Tageslog zurückzusetzen. Speed/Log Das Tageslog kann nur manuell zurückgesetzt werden, wenn das Tageslog angezeigt wird. Es wird automatisch zurückgesetzt, wenn das Instrument ausgeschaltet wird. Das Gesamtlog und das Tageslog wird in Seemeilen (Nm) oder Kilometern (KMH) angezeigt, je nachdem, welche Maßeinheit im Menü Maßeinheiten kalibrieren (siehe Kapitel 9.1) gewählt wurde. 8.5 Wassertemperatur Um die Wassertemperatur anzuzeigen, drücken Sie die Taste in der Anzeige Tageslog (oder drücken Sie die Taste drei Mal in der Hauptanzeige). Die Wassertemperatur kann in Grad Celsius oder Fahrenheit angezeigt werden (siehe Menü Maßeinheiten kalibrieren im Kapitel 9.1). 8.6 Durchschnittsgeschwindigkeit Die Durchschnittsgeschwindigkeit ( AVSPD ) ist die durchschnittliche Geschwindigkeit des Boots, während das Speed/ Log-Instrument eingeschaltet war. Drücken Sie einmal in der Anzeige Wassertemperatur (oder drücken Sie vier Mal im Hauptbildschirm), um die Durchschnitts-geschwindigkeit anzuzeigen. Nach 5 Sekunden schaltet die Anzeige automatisch in den Hauptbildschirm. Während die Durchschnittsgeschwindigkeit angezeigt wird, kann diese mit der Taste RESET zurückgesetzt werden. 8.7 Höchstgeschwindigkeit Die Höchstgeschwindigkeit ( MXSPD ) ist die höchste vom Speed Log gemessene Geschwindigkeit. Drücken Sie im Hauptbildschirm die Taste fünf Mal, um die Höchstgeschwindigkeit anzuzeigen. 36
33 Benutzerhandbuch Nach 5 Sekunden schaltet die Anzeige automatisch in den Hauptbildschirm. Während die Höchstgeschwindigkeit angezeigt wird, kann diese mit der Taste RESET zurückgesetzt werden. 8.8 Regatta-Timer Der Regatta-Timer funktioniert sowohl als Countdown für den Regatta-Start wie auch als Anzeige der Fahrzeit. Drücken Sie im Hauptbildschirm die Taste TIMER einmal (oder die Taste sechs Mal), um den Regatta-Timer zu öffnen. Der Countdown ist werkseitig auf 6 Minuten festgelegt. Diese Zeit kann im Menü Kalibrierung geändert werden (siehe Kapitel 9.4). Drücken Sie die Taste TIMER noch einmal, um den Timer zu starten. Nachdem der Timer aktiviert ist, können Sie mit der Taste andere Daten anzeigen. Der Timer läuft weiterhin im Hintergrund. In der Hauptanzeige wird der Timer in der obersten Zeile angezeigt, um eine gleichzeitige Anzeige des Timers und der Bootsgeschwindigkeit zu ermöglichen. Speed/Log Durch Drücken der Taste TIMER wird der Timer in großen Ziffern angezeigt. Wenn der Countdown 0:10 erreicht hat, ertönt für jede Sekunde des Countdowns auch ein akustisches Signal. Wenn der Timer 0:00 erreicht hat, ertönt ein langes akustisches Signal, um den Start der Regatta zu melden. Der Timer zählt dann aufwärts und misst die Fahrzeit. Wenn der Countdown Null erreicht, wechselt die Anzeige immer in die Anzeige der Bootsgeschwindigkeit mit gleichzeitiger Anzeige des Timers in der oberen Zeile. Durch Drücken der Taste TIMER wird der Timer in großen Ziffern angezeigt Timer anhalten Drücken Sie die Taste TIMER einmal, um den Countdown oder die Fahrzeit anzuhalten, und drücken Sie die Taste TIMER noch einmal, um die Anzeige Timer zu öffnen. Jetzt wird STOP angezeigt. Um fortzufahren, drücken Sie TIMER noch einmal. 37
34 IS12 Instrumentensystem Teil II IV IS12 Speed/Log Timer zurücksetzen Um den Countdown des Timers zurückzusetzen (standardmäßig 6 Minuten), drücken Sie die Taste RESET. Speed/Log 8.9 Hintergrundbeleuchtung Mit der Hintergrundbeleuchtung werden die Anzeige und Tasten SPEED TIMER RESET Abb Die Hintergrundbeleuchtung einschalten in fünf Helligkeitsstufen beleuchtet. Drücken Sie die Taste, um die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten. Die Anzeige wird beleuchtet und die großen Zeichen geben die Helligkeitsstufe an (Abb. 8.2). Auf der untersten Zeile werden vier Symbole angezeigt, die den vier Tasten (,, und ) entsprechen. Drücken Sie die Taste (RESET) um die Helligkeit zu erhöhen (max. 5), (TIMER), um sie zu verringern (min. 1), (), um die ausgewählte Helligkeitsstufe zu übernehmen, oder (), um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. Wenn die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet ist, wird das Symbol ( ) links unten auf der Anzeige angezeigt. Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. (Näheres dazu fi nden Sie im Kapitel 9.5.) SPEED UNITS 9 KALIBRIERUNG Zum Schutz der Kalibrierfunktionen sind diese in einem verborgenen Menü abgelegt. Um den Kalibriermodus zu öffnen, drücken und halten Sie die Taste gedrückt. Jetzt wird CAL angezeigt (Abb. 9.1). TIMER RESET Abb Den Kalibriermodus öffnen Nachdem der Kalibriermodus geöffnet ist, können Sie mit den Tasten (TIMER) und (RE-SET) die verfügbaren Kalibrieroptionen wählen: Maßeinheiten (Kapitel 9.1) Dämpfung (Kapitel 9.2) Loggeber kalibrieren (Kapitel 9.3) Countdown-Zeit für Regatta (Kapitel 9.4) Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk (Kapitel 9.5) Fernbedienung deaktivieren (Kapitel 24.1) 38
35 Benutzerhandbuch Um den Kalibriermodus abzubrechen, drücken und halten Sie (). 9.1 Maßeinheiten wählen K M H TIMER RESET oder KTS Abb Die Maßeinheit für die Geschwindigkeit wählen Öffnen Sie den Kalibriermodus, auf der Anzeige wird UNITS CAL angezeigt. Drücken Sie (). Dann können Sie die Maßeinheit für die Bootsgeschwindigkeit (Knoten, km/h, mp/h) mit der Taste oder wählen (Abb. 9.2). Drücken Sie, um die gewählte Maßeinheit zu übernehmen. Als Nächstes können Sie die Maßeinheit für die Entfernung (Seemeilen, km) wählen. Diese werden in der oberen Zeile angezeigt. Dazu wählen Sie mit den Tasten und die Maßeinheit, die Sie dann mit übernehmen. Die großen Zeichen zeigen dann die Maßeinheit für die Temperatur an (Grad Celsius oder Fahrenheit). Wählen Sie mit den Tasten und die Maßeinheit, die Sie dann mit übernehmen. Das Instrument wechselt dann in das Kalibrierhauptmenü. Speed/Log 9.2 Dämpfung Mit der Dämpfungsfunktion wird eingestellt, wie oft die SPEED DAMP Messwerte aktualisiert werden. Bei einem Dämpfungspegel von 0 (Mindestwert) werden die Messwerte sehr schnell aktualisiert, während bei einem Dämpfungspegel von 4 (Höchstwert) eine sehr stabile Anzeige erreicht wird, die aber weniger häufig aktualisiert wird. TIMER RESET Abb Den Dämpfungspegel einstellen Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie einmal (auf der Anzeige wird DAMP CAL in der oberen Zeile angezeigt) und drücken Sie dann (). Den Dämpfungspegel stellen Sie mit den Tasten und ein (Abb. 9.3). Drücken Sie dann, um den Dämpfungspegel zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. 9.3 Loggeber kalibrieren Wenn das IS12 Speed/Log-Instrument zum ersten Mal installiert wird, muss der Loggeber unbedingt richtig kalibriert werden, denn bei Booten mit unterschiedlichen Rumpfformen und - eigenschaften kann der angezeigte Messwert von der tatsächlichen Geschwindigkeit abweichen. 39
36 IS12 Instrumentensystem Teil II IV IS12 Speed/Log Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie zwei Mal (auf der Anzeige wird SPEED CAL auf der oberen Zeile angezeigt) und drücken Sie dann. Es stehen dann zwei Kalibrieroptionen zur Verfügung, die Sie mit oder wählen können. Als erste Option können Sie die Geschwindigkeit als Prozentwert korrigieren (siehe Kapitel 9.3.1). Diese Kalibrierung können Sie im Hafen oder auf See ausführen. Als zweite Option können Sie die Geschwindigkeit durch Zurücklegen einer bekannten Strecke korrigieren. Diese Kalibrierung müssen Sie auf See ausführen. Mit diesen beiden Methoden können Sie die Geschwindigkeit und Log-Funktionen kalibrieren. Speed/Log SPEED 100% KTS TIMER RESET Abb Einen prozentualen Korrekturwert eingeben Prozentuale Korrektur Mit diesem Verfahren korrigieren Sie die Geschwindigkeit, wenn sich der angezeigte Wert und die tatsächliche Geschwindigkeit in einem festen Verhältnis unterscheiden. Zum Beispiel: Tatsächliche Geschwindigkeit = 6 kts Angezeigte Geschwindigkeit = 5 kts Tatsächlich Fehler = x 100 = 120% Angezeigt In diesem Fall muss eine prozentuale Korrektur von 120% eingegeben werden: Wählen Sie die Option Sie. im Menü Speed Cal und drücken Es wird jetzt der aktuelle prozentuale Korrekturwert in der oberen Zeile angezeigt (Abb. 9.4). Stellen Sie mit den Tasten und den prozentualen Korrekturwert ein und drücken Sie, um den Wert zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü Korrektur durch Zurücklegen einer bekannten Strecke Durch dieses Verfahren wird der Loggeber automatisch kalibriert: es wird die die Zeit gemessen, die das Boot zum Zurücklegen einer bekannten Strecke benötigt, und diese Zeit wird mit der theoretischen Zeit verglichen, die sich aus der gemessen Geschwindigkeit ergibt (Abb. 9.5). Dadurch wird der Fehler ermittelt und der Loggeber automatisch kalibriert. Wählen Sie die Option LEG1 im Menü Speed Cal. 40
37 Benutzerhandbuch Drücken Sie noch nicht. SPEED LEG1 NM TIMER RESET Abb Anzeige bei einer Korrektur durch Zurücklegen einer bekannten Strecke Die gemessene Bootsgeschwindigkeit wird mit der berechneten Geschwindigkeit verglichen Abb Geschwindigkeit mithilfe einer bekannten Strecke kalibrieren Auf der Anzeige wird in großen Zeichen angezeigt (Abb. 9.6). Die für das Kalibrierverfahren verwendete Strecke hängt von der gewählten Maßeinheit ab (siehe Kapitel 9.1): - Wenn die Maßeinheit Seemeilen ist, muss die bekannte Strecke 1Seemeile betragen. - Wenn die Maßeinheit Kilometer ist, muss die bekannte Strecke 1Kilometer betragen. Speed/Log TIMER RESET Abb Beim Zurücklegen einer bekannten Strecke SPEED LEG2 NM TIMER RESET Abb LEG 2 für die Messung bei einer bekannten Strecke wählen Wenn das Boot den Startpunkt zur Messung erreicht, drücken Sie die Taste. Es wird jetzt RUN angezeigt (Abb. 9.7). Mit der Taste können Sie jederzeit die Kalibrierung abbrechen. Wenn das Boot den Endpunkt der bekannten Strecke erreicht, drücken Sie. Jetzt wird END angezeigt. Um das auf der Strecke 1 (Leg 1) basierende Log zu kalibrieren, drücken Sie nur noch einmal, das Instrument wechselt dann in das Kalibrierhauptmenü. Um die Strecke 1 zu wiederholen, drücken Sie oder, um LEG1 zu wählen, und wiederholen Sie das oben beschriebene Verfahren. Um eine möglichst hohe Genauigkeit zu garantieren, sollte die Fahrt in entgegengesetzter Richtung wiederholt werden. Drücken Sie oder, um LEG2 zu wählen (Abb. 9.8) und wiederholen Sie das oben beschriebene Verfahren. Drücken Sie nach Abschluss der Strecke 2 Mittelwert von zwei Fahrten zu kalibrie-, um das Log als ren, und wechseln 41
38 IS12 Instrumentensystem Teil II IS12 Speed/Log Sie zum Kalibrierhauptmenü. 9.4 Countdown-Zeit einstellen Obwohl die Countdown-Zeit bereits auf 6 Minuten voreingestellt ist, kann diese Zeit in 1-Minuten-Schritten in einen anderen Wert zwischen 1 Minute und 9 Minuten und 59 Sekunden (max.) eingestellt werden. Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie drei Mal (auf der Anzeige wird RACE CAL auf der oberen Zeile angezeigt) und drücken Sie dann (). Speed/Log Die Countdown-Zeit wird mit den Tasten und eingestellt. Drücken Sie, um die Countdown-Zeit zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. 9.5 Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Die IS12 Instrumente sind standardmäßig auf die netzwerkgeregelte Beleuchtung eingestellt. Drücken Sie vier Mal, um den Kalibriermodus zu öffnen (auf der Anzeige wird CAL auf der oberen Zeile angezeigt), und drücken Sie dann (). Die großen Zeichen geben die aktuelle Einstellung an: NET für netzwerkgeregelt und LOC für lokal geregelt. Die Einstellung wird mit der Taste oder geändert. Drücken Sie, um die gewählte Regelung zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Hauptmenü. Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibrierhauptmenü wechseln. Alle Änderungen beziehen sich nur auf dieses spezifische Instrument. 42
39 Speed/Log Benutzerhandbuch 10 INSTALLATION Siehe Teil X 43
40 Benutzerhandbuch Teil V IS12 WIND 11 BETRIEB 11.1 Allgemeine Beschreibung Das IS12 Wind-Instrument verfügt über eine große analoge Anzeige, die den Windwinkel anzeigt. Auf der integrierten digitalen LCD-Anzeige kann wahlweise die Windgeschwindigkeit oder der Windwinkel angezeigt werden. Wenn das Gerät zusammen mit dem IS12 Speed- oder Combi-Instrument verwendet wird, kann auch der wahre Windwinkel und die wahre Windgeschwindigkeit angezeigt werden. Das IS12 Wind- Instrument bietet zusätzliche benutzerfreundliche Funktionen wie einen Alarm bei zu hoher Windgeschwindigkeit, Windwinkelausgleich und eine digitale Anzeige für das Segeln am Wind. Das IS12 Wind-Instrument verfügt über große Tasten für eine benutzerfreundliche Bedienung und über eine Hintergrundbeleuchtung mit einstellbarer Helligkeit. Wind 11.2 Scheinbarer Windwinkel Wenn das analoge IS12 Wind-Instrument eingeschaltet wird, wird der scheinbare Windwinkel als analoger Wert angezeigt (Abb. 11.1). WIND ALARM TRUE APP Abb Analoganzeige für Windgeschwindigkeit und -winkel Der Zeiger zeigt die Richtung an, aus der der Wind relativ zum Boot kommt (wird durch die Bootsform auf der Anzeige angezeigt). In diesem Beispiel kommt der Wind aus 45 Grad Steuerbord Bug. Der Windwinkel kann auch digital angezeigt werden (nähere Angaben dazu fi nden Sie in Kapitel 11.6). 45
41 IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 IS12 Wind Wind Als allein betriebenes Instrument kann der analoge Windmesser nur den scheinbaren Windwinkel anzeigen: dabei handelt es sich um die Windrichtung, aus der der Wind scheinbar kommt, die durch die Vorwärtsbewegung des Boots verzerrt ist. In der Praxis ist das der Windwinkel, auf den das Boot getrimmt wird, aber es kann auch der wahre Windwinkel und die wahre Windgeschwindigkeit angezeigt werden, wenn Daten von einem IS12 Speed/Log- oder Combi-Instrument vorliegen (nähere Angaben dazu sind im Kapitel 11.5 beschrieben) Scheinbare Windgeschwindigkeit Anzeige der Maßeinheit Die scheinbare Windgeschwindigkeit wird auf der digitalen Anzeige angezeigt. Diese kann in den Maßeinheiten Knoten, Meter pro Sekunde, Meilen pro Stunde und Beaufort angezeigt werden Die gewählte Maßeinheit wird durch eine digitale Markierung angezeigt (Abb. 11.2). Wind Abb Scheinbare Windgeschwindigkeit Beachten Sie auch den oben zur wahren Windgeschwindigkeit. Weitere Angaben dazu fi nden Sie im Kapitel 12.1 Maßeinheiten kalibrieren Alarm bei zu hoher Windgeschwindigkeit Das analoge Wind-Instrument verfügt über eine Alarmfunktion, die ertönt, wenn die Windgeschwindigkeit einen vordefinierten Grenzwert überschreitet. WIND ALARM TRUE APP Drücken Sie die Taste WIND ALARM. Es wird kurz ALM angezeigt, dann wird der momentan eingestellte Grenzwert für den Alarm angezeigt (Abb. 11.3). Abb Windalarm Es werden die beiden Symbole ( und ) unten auf der Anzeige angezeigt, die für die Tasten WIND ALARM und TRUE/APP gelten und anzeigen, dass durch Drücken von WIND ALARM der Grenzwert verringert und mit TRUE/APP der Grenzwert erhöht wird. Für die Tasten und werden auch Symbole auf der Anzeige angezeigt ( bzw. ). Durch Drücken von () wird die Eingabe abgebrochen und mit () wird der neue Grenzwert übernommen. Drücken Sie die Taste oder, um den Grenzwert für die Alarmfunktion einzustellen. 46
42 Benutzerhandbuch Drücken Sie, um den Alarm auszuschalten. Drücken Sie zu bestätigen und in den Hauptbildschirm zu wechseln., um Wenn innerhalb von 5 Sekunden keine Taste gedrückt wird, wechselt die Anzeige in den Hauptbildschirm und es werden alle Änderungen ignoriert. Wenn der Alarm ertönt, drücken Sie WIND ALARM, um ihn abzuschalten Wahrer Windwinkel und wahre Windgeschwindigkeit Das analoge Wind-Instrument kann auch den wahren Windwinkel und die wahre Windgeschwindigkeit anzeigen, aber zur Berechnung dieser Werte muss die Bootsgeschwindigkeit bekannt sein, die ein IS12 Speed/Log- oder Combi-Instrument liefern kann (siehe Abb. 11.4, Seite 43). Wenn der analoge Windmesser die Bootsgeschwindigkeit kennt, schalten Sie mit den Tasten TRUE/APP zwischen dem scheinbaren Windwinkel/-geschwindigkeit und dem/der wahren Windwinkel/-geschwindigkeit um. Der Pfeil auf der LCD-Anzeige zeigt entweder auf APP oder Speed Log/Combi Analoger Windmesser Wind Loggeber Wind- Masteinheit Abb Mindestanforderung für ein IS12 System zur Anzeige der wahren Winddaten TRUE und gibt an, welcher Messwerttyp momentan angezeigt wird (Abb. 11.5) Digitale Anzeige für Segeln am Wind Scheinbare Windwerte Wahre Windwerte WIND ALARM TRUE APP Abb Anzeige der Windwerte 47
43 WIND ALARM TRUE APP IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 IS12 Wind Wind Der Windwinkel kann auch digital angezeigt werden: durch Drücken der Taste schalten Sie zwischen der digitalen Anzeige der Windgeschwindigkeit und des Windwinkels für das Segeln am Wind um. Wenn der Windwinkel für das Segeln am Wind angezeigt wird, zeigt die Grafik links auf der Anzeige an, aus welcher Richtung der Wind kommt. Wind Beim Segeln am Wind zeigen die Ziffern den am Bug des Boots gemessenen Windwinkel an (Abb. 11.7). Beim Raumschotkurs zeigen die Ziffern den am Heck des Boots gemessenen Windwinkel an und geben an, wie weit das Boot eine Halse durchgeführt hat (Abb. 11.8). Wenn das Gerät die Bootsgeschwindigkeit empfängt (siehe Kapitel 11.5), wird durch Drücken von TRUE/APP die Digitalanzeige zwischen dem scheinbaren und dem wahren Windwinkel umgeschaltet. Am Wind, von Backbord Am Wind, von Steuerbord Abb Windrichtungsanzeige Am Wind Raumschotkurs, von Backbord Raumschotkurs, von Steuerbord Abb Windrichtungsanzeige Raumschotkurs 11.7 Hintergrundbeleuchtung Mit der Hintergrundbeleuchtung werden die Anzeige und Tasten in fünf Helligkeitsstufen beleuchtet. Abb Die Hintergrundbeleuchtung einschalten Drücken Sie die Taste, um die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten. Die Anzeige wird beleuchtet und die Digitalanzeige gibt die Helligkeitsstufe an (Abb. 11.9). Die beiden Symbole ( und ) auf der unteren Zeile der Anzeige entsprechen den Tasten WIND ALARM und TRUE/ APP. Drücken Sie, um die Helligkeit zu erhöhen (max. 5), oder, um sie zu verringern (min. 1), (), um die ausgewählte Helligkeitsstufe zu übernehmen, oder (), um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. 48
44 Benutzerhandbuch Wenn die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet ist, wird das Symbol ( ) links unten auf der Anzeige angezeigt. Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. (Näheres dazu fi nden Sie im Kapitel 12.5.) 12 KALIBRIERUNG Zum Schutz der Kalibrierfunktionen sind diese in einem verborgenen Menü abgelegt. Um den Kalibriermodus zu öffnen, drücken und halten Sie die Taste gedrückt. Jetzt wird zuerst kurz CAL angezeigt, und dann UNIT (Abb. 12.1). WIND ALARM TRUE APP Nachdem der Kalibriermodus geöffnet ist, können Sie mit den Tasten (WIND ALARM) oder (TRUE/APP) die verfügbaren Kalibrieroptionen wählen: Wind Abb Den Kalibriermodus öffnen Maßeinheiten wählen (Kapitel 12.1) Bug-/heckausgerichtete Wind-Masteinheit(Kapitel 12.2) Windwinkelausgleich (Kapitel 12.3) Das IS12 Wind für das SimNet konfigurieren (Kapitel 12.4) Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk (Kapitel 12.5) Fernbedienung deaktivieren (Kapitel 24.1) Dockmodus (Kapitel 27.2) Um den Kalibriermodus abzubrechen, drücken und halten Sie () Maßeinheiten wählen WIND ALARM TRUE APP oder Abb Maßeinheiten wählen Öffnen Sie den Kalibriermodus und drücken Sie (). Dann können Sie die Maßeinheit für die Windgeschwindigkeit (Knoten, Meter/Sekunde, Meilen/Stunde oder Beaufort) mit der Taste oder wählen (Abb. 12.2). (), um die gewählte Maßeinheit zu über- Drücken Sie nehmen. 49
45 IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 IS12 Wind Wind 12.2 Ausrichtung der Wind-Masteinheit Bei gewissen Installationen kann es notwendig sein, die Wind-Masteinheit am Masttop so zu montieren, dass sie zum WIND ALARM TRUE APP Heck und nicht wie üblicherweise zum Bug zeigt. In diesem Fall muss das Instrument wie folgt kalibriert werden, damit nicht ein um 180 Grad versetzter Windwinkel angezeigt wird. WIND ALARM TRUE APP Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie einmal (auf der Anzeige wird ADJ angezeigt) und drücken Sie dann (). Wind Abb Die Ausrichtung der Wind- Masteinheit einstellen Es wird FORE angezeigt. Das bedeutet, das analoge Wind- Instrument ist für die normale bugausgerichtete Montage kalibriert. Drücken Sie, die Anzeige wechselt zu AFT (Abb. 12.3). Drücken Sie, um die Einstellung zu übernehmen. Das analoge Wind-Instrument ist jetzt für eine heckausgerichtete Wind-Masteinheit kalibriert. Das Instrument wechselt danach in das Kalibriermenü Windwinkelausgleich Wenn die Wind-Masteinheit am Masttop nicht genau auf das Längsschiff ausgerichtet ist, muss der angezeigte WIND ALARM TRUE APP Abb Den Windwinkelausgleich eingeben Windwinkel korrigiert werden. Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie zweimal (auf der Anzeige wird OFST angezeigt, Abb. 12.4) und drücken Sie dann (). Auf der Anzeige wird der aktuelle Windwinkel angezeigt, und zwar so, wie er von der Wind-Masteinheit gemessen wird. Korrigieren Sie mit den Tasten und den angezeigten Windwinkel, bis der richtige Wert angezeigt wird. Drücken Sie, um die Einstellung zu übernehmen. Das analoge Wind-Instrument ist jetzt kalibriert und die Anzeige wechselt zum Kalibrierhauptmenü Das IS12 Wind für das SimNet konfigurieren Der Windmesser kann konfiguriert werden, um mit SimNetfähigen Datenquellen auf zwei Arten zu kommunizieren: Modus System In diesem Betriebsmodus kann die 50
46 Benutzerhandbuch Datenquelle für den Windmesser über entfernte Geräte konfiguriert werden, die über eine SimNet- Gerätekonfiguration verfügen (wie z. B. SimNet- Kartenplotter) und die in der Lage sind, die Simrad- Gruppe zu steuern. Modus StandAlone In diesem Betriebsmodus wählt der Windmesser automatisch seine eigene Winddatenquelle, und das Instrument kann nicht durch ein entferntes Gerät konfiguriert werden. Deshalb empfängt der Windmesser seine Daten immer von der gleichen Winddatenquelle, bis der SimNet-Modus geändert oder der Modus zurückgesetzt wird. Der Standardmodus ist der Modus System. Um den eingestellten Modus zu prüfen, öffnen Sie das Kalibriermenü (siehe Kapitel 14) und drücken Sie, um in den Kalibrierseiten zu blättern, bis auf der Anzeige der Modus angezeigt wird, d. h. entweder SYST (Modus System ) oder S-A (Modus StandAlone ). Wind Um sicherzustellen, dass der Windmesser Daten von der gewünschtenwinddatenquelle empfängt, muss der SimNet- Modus zurückgesetzt werden. Das muss aber nur einmal während der Installation gemacht werden. Nur wenn Sie die Konfiguration ändern oder eine andere Winddatenquelle wählen, müssen Sie den SimNet-Modus auch zurücksetzen. 1. Einen SimNet-Modus wählen Modus System In diesem Modus wählt der Windmesser automatisch seine Winddatenquelle, kann aber durch ein entferntes Gerät (d. h. einen SimNet- Kartenplotter) neu konfiguriert werden, das in der Lage ist, die Simrad-Gruppe zu steuern. Modus StandAlone In diesem Modus wählt der Windmesser automatisch seine eigene Winddatenquelle, und das Instrument kann nicht durch ein entferntes Gerät neu konfiguriert werden. Der Windmesser empfängt seine Daten immer von der gleichen Winddatenquelle, bis der SimNet-Modus manuell geändert wird. 2. Eine Winddatenquelle wählen Wenn der Modus System oder StandAlone zurück- 51
47 IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 Wind gesetzt wird, sucht der Windmesser automatisch eine Winddatenquelle, von der er dann Daten empfängt. Wenn eine bestimmte Datenquelle gewählt werden soll, muss diese Datenquelle die einzige Datenquelle dieses Typs auf dem SimNet-Bus sein. Dazu müssen Sie alle anderen gleichartigen Datenquellen vom Bus trennen, damit nur die gewünschte Datenquelle am Bus angeschlossen ist. WIND ALARM TRUE APP Abb Modus System 3. Die automatische Suche starten Wenn der Modus System gewählt werden soll, muss beim Einschalten des Windmessers gleichzeitig die rechte Taste () gedrückt werden. In diesem Fall werden die Datenquellen aller anderen IS12 Repeater-Instrumente zurückgesetzt, die im Modus System betrieben werden (Abb. 12.5). Wind WIND ALARM Abb Modus StandAlone TRUE APP Wenn der Modus StandAlone gewählt werden soll, muss beim Einschalten des Windmessers gleichzeitig die linken Taste (S) gedrückt werden. Dabei werden keine anderen IS12 Datenquellen zurückgesetzt. Bei einer Änderung des Betriebsmodus (und auch wenn der gleiche Modus gewählt wird) wird immer die Datenquelle zurückgesetzt, von der das Wind-Instrument seine Daten empfängt Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Die IS12 Instrumente sind standardmäßig auf die netzwerkgeregelte Beleuchtung eingestellt. Drücken Sie drei Mal, um den Kalibriermodus zu öffnen (auf der Anzeige wird angezeigt) und drücken Sie dann (). Auf der Digitalanzeige wird die aktuelle Einstellung angezeigt: NET für Netzwerk oder LOC für lokal. Die Einstellung wird mit der Taste oder geändert. Drücken Sie, um die gewählte Regelung zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Hauptmenü. 52
48 Wind Benutzerhandbuch Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibrierhauptmenü wechseln. Alle Änderungen beziehen sich nur auf dieses spezifische Instrument. 13 INSTALLATION Siehe Teil X 53
49 Benutzerhandbuch Teil VI IS12 COMPASS 14 BETRIEB 14.1 Allgemeine Beschreibung Das IS12 Compass-Instrument verfügt über eine analoge und digitale Anzeige des aktuellen Bootskurses in Bezug auf geografisch oder magnetisch Nord. Sie können auch den Kompass verriegeln, um die Kursabweichung anzuzeigen. Das IS12 Compass-Instrument verfügt über große Tasten für eine benutzerfreundliche Bedienung und über eine Hintergrundbeleuchtung mit einstellbarer Helligkeit Die Kompassanzeige Wenn Sie das Instrument einschalten wird entweder MAGº (magnetisch Nord) oder TRUº (geografisch Nord) angezeigt, je nachdem, welche Einstellung Sie im Kalibriermenü gewählt haben (siehe Kapitel 15.5). Nach einer Sekunde wechselt die Anzeige und zeigt den Kurs an (Abb. 14.1). Compass LOCK Abb Analoganzeige des Compass-Instruments 14.3 Verriegelungsmodus Im Verriegelungsmodus wird der aktuelle Kurs als Steuerkurs definiert, wobei die Anzeige dann die Kursabweichung anzeigt. Steuern Sie den gewünschten Kurs an und drücken Sie LOCK. Auf der Anzeige wird dann eine Sekunde lang LOCK angezeigt und die Kompassnadel wird in die die 90 Grad Stellung gestellt. Abb Verriegelungmodus Auf der Digitalanzeige wird der verriegelte Kurs angezeigt und 55
50 IS12 Instrumentensystem Teil VI III IS12 Compass die Nadel zeigt auf der inneren Skala die Kursabweichung bis zu maximal 20 Grad an. Der verriegelte Kurs kann jederzeit mit den Tasten manuell nachgestellt werden. und Um den Verriegelungsmodus abzubrechen und zum normalen Kompassbetrieb zu wechseln, drücken Sie LOCK Hintergrundbeleuchtung Mit der Hintergrundbeleuchtung werden die Anzeige und Tasten in fünf Helligkeitsstufen beleuchtet. Compass LOCK Abb Die Hintergrundbeleuchtung einschalten Drücken Sie die Taste, um die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten. Die Anzeige wird beleuchtet und die Digitalanzeige gibt die Helligkeitsstufe an (Abb. 14.4). Drücken Sie, um die Helligkeit zu erhöhen (max. 5), oder, um sie zu verringern (min. 1), (LOCK), um die ausgewählte Helligkeitsstufe zu übernehmen, oder (), um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Näheres dazu finden Sie im Kapitel KALIBRIERUNG Zum Schutz der Kalibrierfunktionen sind diese in einem verborgenen Menü abgelegt. Um den Kalibriermodus zu öffnen, drücken und halten Sie die Taste gedrückt. Jetzt wird LOCK zuerst kurz CAL angezeigt, und dann DPG (Abb. 15.1). Nachdem der Kalibriermodus geöffnet ist, können Sie mit den Tasten oder die verfügbaren Kalibrieroptionen wählen: Abb Den Kalibriermodus öffnen Dämpfung (Kapitel 15.1) Ausrichtung des Fluxgate-Sensors einstellen (Kapitel 15.2) Kompasswinkelausgleich (Kapitel 15.3) Automatische Kalibrierung (Kapitel 15.4) Magnetisch/geografisch Nord (Kapitel 15.5) 56
51 Benutzerhandbuch Magnetische Abweichung (Kapitel 15.6) Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk (Kapitel 15.8) Fernbedienung deaktivieren (Kapitel 24.1) Drücken und halten Sie die Taste (),um den Kalibriermodus abzubrechen Dämpfung Mit der Dämpfungsfunktion wird eingestellt, wie oft die Messwerte aktualisiert werden. Bei einem Dämpfungspegel von 0 (Mindestwert) werden die Messwerte sehr schnell aktualisiert, während bei einem Dämpfungspegel von 4 (Höchstwert) eine sehr stabile Anzeige erreicht wird. Der eingestellte Dämpfungspegel wirkt sich auf die analoge und digitale LOCK Abb Den Dämpfungspegel einstellen Anzeige im normalen Kompassmodus wie auch im verriegelten Modus aus. Öffnen Sie den Kalibriermodus, auf der Anzeige wird DPG angezeigt, und drücken Sie (LOCK). Den Dämpfungspegel stellen Sie mit den Tasten und ein (Abb. 15.2). Drücken Sie dann, um den Dämpfungspegel zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibrierhauptmenü. Der Dämpfungspegel wird lokal im Kompass gespeichert. Wenn Sie ein System mit mehreren Kompassanzeigen haben, müssen Sie den Dämpfungspegel in jeder einzelnen Kompassanzeige einstellen. Compass 57
52 IS12 Instrumentensystem Teil VI III IS12 Compass Die Ausrichtung des Fluxgate-Sensors einstellen Der Fluxgate-Sensor kann in vier unterschiedliche Richtungen montiert werden: 0, 90, 180 oder 270 zum Bug (siehe Abb. 15.3). Der Kompass ist werkseitig auf 0 (zum Bug zeigend) eingestellt. Wenn der Kompass in eine andere Richtung zeigend montiert wird, muss das mit einem IS12 Compass-Instrument (Teile-Nr. IS12 Compass:R) programmiert werden. BUG 0º 270º EINBAU- TAFEL 90º Compass 180º Abb Kompassausrichtung Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie einmal, um ADJ zu wählen, und drücken Sie dann. Es wird die aktuelle Ausrichtung angezeigt. Drücken Sie, um die Ausrichtung in 90 -Schritten in Richtung Backbord einzustellen. Drücken Sie, um die Ausrichtung in 90 -Schritten in Richtung Steuerbord einzustellen: 90, 180 und 270. Drücken Sie (LOCK), um die gewählte Kompassausrichtung zu übernehmen. LOCK Abb Den Kompasswinkelausgleich eingeben 15.3 Kompasswinkelausgleich Obwohl des IS12 Compass-Instrument, einmal kalibriert, sehr genau ist, möchten Sie evtl. den angezeigten Kurs nachstellen, damit er mit dem Bootskompass oder mit anderen Geräten übereinstimmt. Dazu kann ein Kompasswinkelausgleich eingegeben werden. Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie zweimal, um OFST zu wählen, und drücken Sie dann (LOCK). Es wird der aktuelle Ausgleich angezeigt (werkseitig auf 0 gestellt). Drücken Sie, um den angezeigten Kurs nach links (1 pro Tastendruck) auszugleichen, oder, um den angezeigten Kurs nach rechts auszugleichen (Abb. 15.4). 58
53 Benutzerhandbuch Auf der Anzeige wird - für einen Ausgleich nach links und + für einen Ausgleich nach rechts angezeigt. Drücken Sie, und den eingegebenen Ausgleich zu übernehmen und zum Kalibrierhauptmenü zu wechseln Kalibrierung des Fluxgate-Sensors Bevor Sie das IS12 Compass-Instrument verwenden, muss der Fluxgate-Kompass-Sensor kalibriert werden, um eine durch eisenhaltige oder magnetische Gegenstände im Boot (z. B. Cockpitlautsprecher usw.) verursachte magnetische Ablenkung auszugleichen. 1. Steuern Sie das Boot langsam (2 bis 3 Knoten) bei ruhigen Wetterbedingungen und drehen Sie das Steuer, um eine langsame Drehung des Boots in eine Richtung einzuleiten (ca. 4 /Sekunde). 2. Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie drei Mal, um AUTO zu wählen, und drücken Sie dann (LOCK). Die Anzeige wechselt zwischen TURN und AUTO. 3. Lassen Sie das Boot mindestens Drehungen (450 ) in ca. 2 Minuten machen. Dabei wird der Fluxgate-Sensor automatisch kalibriert. Compass Geschwindigkeit/ Steuerwinkel erhöhen Geschwindigkeit/ Steuerwinkel verringern Abb Den Steuerwinkel erhöhen/verringern 4. Wenn die Drehung zu stark ist, blinkt auf der Anzeige LESS, um anzuzeigen, dass der Steuerwinkel verringert werden muss. Drehen Sie das Steuer etwas, um den Steuerwinkel zu verringern, bis auf der Anzeige wieder TURN und AUTO blinkt. Wenn die Drehung zu schwach ist, blinkt auf der Anzeige MORE, um anzuzeigen, dass der Steuerwinkel vergrößert werden muss (Abb. 15.6). Drehen Sie das Steuer etwas, um den Steuerwinkel zu erhöhen, bis auf der Anzeige wieder TURN und AUTO blinkt. Wird die Kalibrierung erfolgreich abgeschlossen, wird auf der Anzeige PASS angezeigt und es ertönt ein langes akustisches Signal. Schlägt die Kalibrierung fehl, wird FAIL angezeigt und es ertönt ein Alarmton. Wiederholen Sie dann das oben beschriebene Verfahren, und beachten Sie genau alle Anweisungen. Drücken Sie, um die automatische Kalibrierung zu speichern und zum Kalibrierhauptmenü zu wechseln. 59
54 IS12 Instrumentensystem Teil VI III IS12 Compass Wenn der Kompass nicht kalibriert werden kann, liegt das normalerweise daran, dass die magnetische Ablenkung zu groß ist, weil der Fluxgate-Kompass-Sensor zu nahe an einem metallischen oder magnetischen Gegenstand angebracht ist (der Abstand sollte mindestens 1 m betragen). Bringen Sie den Fluxgate-Sensor möglichst nah an der idealen Mittellinie aber möglichst weit weg von Lautsprechern, metallischen Gestellen usw. an. Wiederholen Sie das oben beschriebene Verfahren. Diese Kalibrierung muss nur durchgeführt werden, wenn der Fluxgate-Sensor zum ersten Mal installiert wird, wenn er an einer andern Stelle montiert wird, repariert und wieder eingebaut wird, oder wenn metallische oder magnetische Gegenstände in der Nähe des Sensors montiert oder entfernt werden. Um eine genau Funktion des Kompasses zu garantieren, berücksichtigen Sie immer die Einbaulage des Fluxgate-Sensors, wenn Sie metallische Gegenstände im Boot montieren. Kalibrieren Sie im Zweifelsfall immer den Fluxgate-Sensor neu. Compass 15.5 Magnetisch/geografisch Nord Standardmäßig zeigt der Kompass den Kurs auf magnetisch Nord bezogen an. Wenn die magnetische Abweichung eingegeben wurde (siehe Kapitel 15.6), kann auch der wahre Kursangezeigt werden. LOCK Um die Anzeige auf den wahren Kurs einzustellen, öffnen Sie den Kalibriermodus und drücken Sie vier Mal, um HDG zu wählen, und drücken Sie dann (LOCK). Abb Zwischen Anzeigen umschalten Es wird die aktuelle Einstellung angezeigt: MAGSDgr für magnetischer Kurs oder TRUSDgr für wahrer Kurs (Abb. 15.6). Drücken Sie oder, um zwischen den beiden Optionen zu wechseln, und übernehmen Sie die gewünschte Option dann mit Magnetische Abweichung Um den wahren Kurs anzeigen zu können (siehe Kapitel 15.5), muss die lokale magnetische Abweichung eingegeben werden, die auf Karten für den gewünschten Bereich als Grad Ost und West des magnetischen Kurses angegeben ist. Um die Anzeige auf den wahren Kurs einzustellen, öffnen Sie den Kalibriermodus und drücken Sie vier Mal, um M: 60
55 Benutzerhandbuch LOCK Abb Die lokale magnetische Abweichung eingeben VAR zu wählen, und drücken Sie dann (LOCK). Es wird die eingegebene magnetische Abweichung angezeigt (werkseitig auf 0 gestellt). Drücken Sie, um eine Abweichung nach Westen einzugeben (1 pro Tastendruck), oder, um eine Abweichung nach Osten einzugeben (Abb. 15.7). Drücken Sie, und die eingegebene Abweichung zu übernehmen und zum Kalibrierhauptmenü zu wechseln. Da die magnetische Abweichung aufgrund des unregelmäßigen Erdmagnetfelds standortspezifisch ist, muss die lokal geltende magnetische Abweichung auf Seekarten geprüft und während längerer Fahrten nach Bedarf nachgestellt werden. Wenn der Kompass einen NMEA-Eingang verwendet, um die Kursdaten zu liefern, steht die magnetische Abweichung automatisch zur Verfügung und wird hier angezeigt, sie kann aber nicht eingestellt werden Das IS12 Compass-Instrument für das SimNet konfigurieren Der Kompass kann konfiguriert werden, um mit SimNetfähigen Datenquellen auf zwei Arten zu kommunizieren: Modus System In diesem Betriebsmodus kann die Kursdatenquelle für den Kompass über entfernte Geräte konfiguriert werden, die über eine SimNet- Gerätekonfiguration verfügen (wie z. B. SimNet Kartenplotter) und die in der Lage sind, die Simrad- Gruppe zu steuern. Compass Modus StandAlone In diesem Betriebsmodus wählt der Kompass automatisch seine eigene Kursdatenquelle, und das Instrument kann nicht durch ein entferntes Gerät konfiguriert werden. Deshalb empfängt der Kompass seine Daten immer von der gleichen Kursdatenquelle, bis der SimNet-Modus geändert oder der Modus zurückgesetzt wird. Der Standardmodus ist der Modus System. Um den eingestellten Modus zu prüfen, öffnen Sie das Kalibriermenü (siehe Kaptiel 5) und drücken Sie, um in den Kalibrierseiten zu blättern, bis auf der Anzeige der Modus angezeigt wird, d. h. entweder SYST (Modus System ) oder S-A (Modus 61
56 IS12 Instrumentensystem Teil III IS12 Compass StandAlone ). Um sicherzustellen, dass der Kompass Daten von der gewünschten Kursdatenquelle empfängt, muss der SimNet- Modus zurückgesetzt werden. Das muss aber nur einmal während der Installation gemacht werden. Nur wenn Sie die Konfiguration ändern oder eine andere Kursdatenquelle wählen, müssen Sie den SimNet-Modus auch zurücksetzen. 1. Einen SimNet-Modus wählen Modus System In diesem Modus wählt der Kompass automatisch seine Kursdatenquelle, kann aber durch ein entferntes Gerät (d. h. einen SimNet Kartenplotter) neu konfiguriert werden, das in der Lage ist, die Simrad- Gruppe zu steuern. Modus StandAlone In diesem Modus wählt der Kompass automatisch seine eigene Kursdatenquelle, und das Instrument kann nicht durch ein entferntes Gerät, sondern nur manuell neu konfiguriert werden. Compass 2. Eine Kursdatenquelle wählen Wenn der Modus System oder StandAlone zurückgesetzt wird, sucht der Kompass automatisch eine Kursdatenquelle, von der er dann Daten empfängt. Wenn eine bestimmte Datenquelle gewählt werden soll, muss diese Datenquelle die einzige Datenquelle dieses Typs auf dem SimNet-Bus sein. Dazu müssen Sie alle anderen gleichartigen Datenquellen vom Bus trennen, damit nur die gewünschte Datenquelle am Bus angeschlossen ist. Abb Der Modus System LOCK LOCK Abb Modus StandAlone 3. Die automatische Suche starten Wenn der Modus System gewählt werden soll, muss beim Einschalten des Kompasses gleichzeitig die rechte Taste (LOCK) gedrückt werden. In diesem Fall werden die Datenquellen aller anderen IS12 Repeater-Instrumente zurückgesetzt, die im Modus System betrieben werden (Abb. 15.8). Wenn der Modus StandAlone gewählt werden soll, muss beim Einschalten des Kompasses gleichzeitig die linke Taste (S) gedrückt werden. Dabei werden keine anderen IS12 Datenquellen zurückgesetzt (Abb. 15.9). Bei einer Änderung des Betriebsmodus (und auch wenn der gleiche Modus erneut gewählt wird) wird immer die 62
57 Benutzerhandbuch Datenquelle zurückgesetzt, von der der Kompass seine Daten empfängt Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Die IS12 Instrumente sind standardmäßig auf die netzwerkgeregelte Beleuchtung eingestellt. Drücken Sie drei Mal, um den Kalibriermodus zu öffnen (auf der Anzeige wird angezeigt) und drücken Sie dann (LOCK). Die Digitalanzeige zeigt die aktuelle Einstellung an: NET für netzwerkgeregelt und LOC für lokal geregelt. Die Einstellung wird mit der Taste oder geändert. Drücken Sie, um die gewählte Regelung zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Hauptmenü. Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibrierhauptmenü wechseln. Compass Alle Änderungen beziehen sich nur auf dieses spezifische Instrument. 16 INSTALLATION Siehe Teil X 63
58 Benutzerhandbuch Teil VII IS12 DATA 17 BETRIEB 17.1 Allgemeine Beschreibung Mit dem IS12 Data-Instrument werden Daten von IS12 oder SimNet Navigationseinheiten, die am System angeschlossen sind, wiederholt. DATA PAGE UPPER LOWER Abb IS12 Data-Repeater Das Beispiel oben (Abb. 17.1) zeigt die scheinbaren Windwerte, die verfügbar sind, wenn eine IS12 Wind- Masteinheit installiert ist. Daten können nur angezeigt werden, wenn die entsprechenden Mastergeräte installiert sind (S12 Speed, Depth, Wind, Compass usw.). Wenn die entsprechenden Mastergeräte nicht verfügbar sind, wird auf der Anzeige angezeigt. Data Die obere und untere Zeile der Anzeige können mit den Tasten UPPER und LOWER einzeln gewählt werden, und es können auch mit der Taste PAGE vier vordefinierte Datenseiten geöffnet werden, die vom Benutzer angepasst werden können, damit häufig verwendete Instrumentendaten einfach angezeigt werden. Da dieses Gerät ein Data-Repeater ist, können mit ihm keine Instrumente gesteuert und kalibriert werden. Einstellungen (z. B. Tiefenalarme) und Funktionen (z. B. Regatta-Countdown-Timer) können nur am entsprechenden Mastergerät vorgenommen bzw. aktiviert werden. 65
59 UPPER LOWER UPPER LOWER IS12 Instrumentensystem Teil VII IV IS12 Data 17.2 Obere Datenzeile Um die Daten zu wählen, die auf der oberen Zeile angezeigt werden, drücken Sie die Taste UPPER. Durch wiederholtes Drücken der Taste UPPER blättern Sie durch die verfügbaren Daten: Wassertiefe Einstellung für den Flachwasseralarm Einstellung für den Tiefwasseralarm Scheinbarer Windwinkel Wahrer Windwinkel Peilung Peilung zum Wegpunkt (BTW) Kurs über Grund (COG) Breiten-/Längengrad Der Breiten- bzw. Längengrad wird auf beiden Zeilen der Anzeige angezeigt. Wenn der Breitengrad und Längengrad gleichzeitig angezeigt werden soll, wechselt die Anzeige automatisch zwischen Breiten- und Längengrad (Abb. 17.2). DATA DATA Data PAGE Abb Anzeige des Breiten- und Längengrads 17.3 Untere Datenzeile Um die Daten zu wählen, die auf der unteren Zeile angezeigt werden, drücken Sie die Taste LOWER. Durch wiederholtes Drücken der Taste LOWER blättern Sie durch die verfügbaren Daten: PAGE Bootsgeschwindigkeit Log Tageslog Wassertemperatur Durchschnittsgeschwindigkeit Höchstgeschwindigkeit Regatta-Countdown/Fahrzeit Scheinbare Windgeschwindigkeit Wahre Windgeschwindigkeit Einstellung für den Windalarm Steuerwinkel Geschwindigkeit über Grund (COG) Kursabweichfehler (XTE) 66
60 UPPER UPPER LOWER LOWER UPPER UPPER LOWER LOWER Benutzerhandbuch 17.4 Seiten anzeigen Das Data-Instrument verfügt über vier programmierbare Datenseiten, um die am häufigsten angezeigten Daten einfach abrufen zu können. Um durch die vier Seiten zu blättern, drücken Sie wiederholt die Taste PAGE (Abb. 17.3). Beim Einschalten des IS12 Systems wird die zuletzt gewählte Seite angezeigt. DATA DATA PAGE PAGE DATA DATA PAGE PAGE Abb Beispiele für Datenseiten Angaben zum Konfi gurieren der Seitenlayouts finden Sie im Kapitel Data 17.5 NMEA-Datensätze Folgende Datensätze werden vom Data-Instrument gesendet: DBT DPT HDG MTW MWV VHW Tiefe unter Schwinger Tiefe unter Schwinger mit Ausgleich Magnetischer Kurs einschl. Ablenkung und Abweichung Wassertemperatur (ºC) Windgeschwindigkeit- und winkel Bootsgeschwindigkeit und magnetischer Kurs Die o. g. NMEA-Datensätze werden nur gesendet, wenn das entsprechende Mastergerät am IS12 System angeschlossen ist. Z. B. muss ein Windsensor installiert sein, damit die Winddatensätze erzeugt werden können. 67
61 UPPER UPPER LOWER LOWER IS12 Instrumentensystem Teil VII IV IS12 Data 17.6 Hintergrundbeleuchtung Mit der Hintergrundbeleuchtung werden die Anzeige und DATA Tasten in fünf Helligkeitsstufen beleuchtet. PAGE Abb Die Hintergrundbeleuchtung einstellen Drücken Sie die Taste, um die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten. Die Anzeige wird beleuchtet und die großen Zeichen geben die Helligkeitsstufe an (Abb. 17.4). Drücken Sie (UPPER ), um die Helligkeit zu erhöhen (max. 5), oder (PAGE), um sie zu verringern (min. 1), (LOWER ), um die ausgewählte Helligkeitsstufe zu übernehmen, oder (), um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. Wenn die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet ist, wird das Symbol ( ) links unten angezeigt. Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert (siehe Kapitel 18.3). Data 18 KALIBRIERUNG Zum Schutz der Kalibrierfunktionen sind diese in einem verborgenen Menü abgelegt. Um den Kalibriermodus zu öffnen, PAGE Abb Den Kalibriermodus öffnen drücken und halten Sie die Taste gedrückt (Abb. 18.1). Jetzt wird CAL PAGE angezeigt. Nachdem der Kalibriermodus geöffnet ist, können Sie mit den Tasten (PAGE) und (UPPER ) die verfügbaren Kalibrieroptionen wählen: Seite konfigurieren (Kapitel 18.1) Das IS12 Data-Instrument für das SimNet konfigurieren (Kapitel 18.2) Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk (Kapitel 18.3) Fernbedienung deaktivieren (Kapitel 24.1) Drücken und halten Sie die Taste (),um den Kalibriermodus abzubrechen Seite konfigurieren Öffnen Sie den Kalibriermodus und drücken Sie (LOWER ). Hier können Sie das Layout der vier Seiten ändern: 68
62 Benutzerhandbuch Drücken Sie PAGE ( ), um durch die vier Seiten zu blättern, und wählen Sie die Seite, die Sie ändern möchten. Drücken Sie LOWER ( ), um in den verfügbaren Daten der unteren Zeile zu blättern. Drücken Sie UPPER ( ), um in den verfügbaren Daten der oberen Zeile zu blättern. Wenn eine neue Datenoption gewählt wird (die nicht bei der ursprünglichen Konfi guration gewählt war), blinken die Ziffern. Drücken Sie PAGE ( ), um das Layout von Seite 1 zu übernehmen und zu Seite 2 zu wechseln. Wiederholen Sie dieses Verfahren für alle vier Seiten. Datenoptionen für die obere Zeile: Wassertiefe Einstellung für den Flachwasseralarm Einstellung für den Tiefwasseralarm Scheinbarer Windwinkel Wahrer Windwinkel Peilung Peilung zum Wegpunkt (BTW) Kurs über Grund (COG) Breiten-/Längengrad Datenoptionen für die untere Zeile: Bootsgeschwindigkeit Log Tageslog Wassertemperatur Durchschnittsgeschwindigkeit Höchstgeschwindigkeit Regatta-Countdown/Fahrzeit Scheinbare Windgeschwindigkeit Wahre Windgeschwindigkeit Einstellung für den Windalarm Steuerwinkel Geschwindigkeit über Grund (COG) Kursabweichfehler (XTE) Data Drücken Sie (), um die Änderungen zu übernehmen und zum Kalibriermenü zu wechseln. Wenn der Breiten- oder Längengrad als Seite angezeigt werden soll (Taste UPPER ), wird er auf beiden Zeilen der Anzeige angezeigt. 69
63 IS12 Instrumentensystem Teil VII IV IS12 Data 18.2 Das IS12 Data-Instrument für das SimNet konfigurieren Das Data-Instrument kann konfiguriert werden, um mit SimNet-fähigen Datenquellen auf zwei Arten zu kommunizieren: Modus System In diesem Betriebsmodus können die Datenquellen für das Data-Instrument über entfernte Geräte konfiguriert werden, die über eine SimNet-Gerätekonfiguration verfügen (wie z. B. SimNet-Kartenplotter) und die in der Lage sind, die Simrad-Gruppe zu steuern. Modus StandAlone In diesem Betriebsmodus wählt das Data-Instrument automatisch seine eigenen Datenquellen, und das Instrument kann nicht durch ein entferntes Gerät konfiguriert werden. Deshalb empfängt das Data-Instrument seine Daten immer von den gleichen Datenquellen, bis der SimNet-Modus geändert oder der Modus zurückgesetzt wird. Data Der Standardmodus ist der Modus System. Um den eingestellten Modus zu prüfen, öffnen Sie das Kalibriermenü und drücken Sie, um in den Kalibrierseiten zu blättern, bis auf der Anzeige der Modus angezeigt wird, d. h. entweder SYST (Modus System ) oder S-A (Modus StandAlone ). Um sicherzustellen, dass das Data-Instrument seine Daten von der gewünschten Datenquelle empfängt, muss der SimNet- Modus zurückgesetzt werden. Das muss aber nur einmal während der Installation gemacht werden. Nur wenn Sie die Konfiguration ändern oder andere Datenquellen wählen, müssen Sie den SimNet-Modus auch zurücksetzen. 1. Einen SimNet-Modus wählen Modus System In diesem Modus wählt das Data-Instrument automatisch seine Datenquellen, kann aber durch ein entferntes Gerät (d. h. einen SimNet-Kartenplotter) neu konfiguriert werden, das in der Lage ist, die Simrad-Gruppe zu steuern. Modus StandAlone In diesem Betriebsmodus wählt das Data-Instrument automatisch seine eigenen Datenquellen, und das Instrument kann nicht durch 70
64 UPPER UPPER LOWER LOWER Benutzerhandbuch ein entferntes Gerät konfiguriert werden. Das Data- Instrument empfängt seine Daten immer von den gleichen Datenquellen, bis der SimNet-Modus manuell geändert wird. PAGE DATA Abb Modus System DATA 2. Datenquellen wählen Wenn der Modus System oder StandAlone zurückgesetzt wird, sucht das Data-Instrument automatisch die Datenquellen, von der es dann Daten empfängt (z. B. Wassertiefe, Geschwindigkeit, Kurs usw.). Wenn eine bestimmte Datenquelle gewählt werden soll, muss diese Datenquelle die einzige Datenquelle dieses Typs auf dem SimNet-Bus sein. Dazu müssen Sie alle anderen gleichartigen Datenquellen vom Bus trennen, damit nur die gewünschte Datenquelle am Bus angeschlossen ist. 3. Die automatische Suche starten Wenn der Modus System gewählt werden soll, muss beim Einschalten des Data-Instruments gleichzeitig die rechte Taste (LOWER ) gedrückt werden. In diesem Fall werden die Datenquellen aller anderen IS12 Repeater-Instrumente zurückgesetzt, die im Modus System betrieben werden (Abb. 18.2). PAGE Abb Der Modus StandAlone Wenn der Modus StandAlone gewählt werden soll, muss beim Einschalten des Data-Instruments gleichzeitig die linken Taste (S) gedrückt werden (Abb. 18.3). Dabei werden keine anderen IS12 Datenquellen zurückgesetzt. Bei einer Änderung des Betriebsmodus (und auch wenn der gleiche Modus gewählt wird) wird immer die Datenquelle zurückgesetzt, von der das Data-Instrument seine Daten empfängt. Data 18.3 Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Die IS12 Instrumente sind standardmäßig auf die netzwerkgeregelte Beleuchtung eingestellt. Drücken Sie einmal, um den Kalibriermodus zu öffnen (auf der Anzeige wird CAL angezeigt) und drücken Sie dann (LOWER ). 71
65 Data IS12 Instrumentensystem Teil IV IS12 Data Die obere Zeile zeigt die aktuelle Einstellung an: NET für netzwerkgeregelt und LOC für lokal geregelt. Die Einstellung wird mit der Taste oder geändert. Drücken Sie, um die gewählte Regelung zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Hauptmenü. Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibrierhauptmenü wechseln. Alle Änderungen beziehen sich nur auf dieses spezifische Instrument. 19 INSTALLATION Siehe Teil X 72
66 Benutzerhandbuch Teil VIII IS12 MEGA 20 BETRIEB 20.1 Allgemeine Beschreibung Das IS12 Mega-Instrument ist ein Repeater mit großen Ziffern, das Daten von IS12 Mastergeräten und anderen SimNet-Geräten anzeigen kann (Abb. 20.1). MEGA MEGA MEGA IS12 SPEED IS12 DEPTH IS12 WIND SIMNET KARTENPLOTTER Abb Mega-Anzeigen als IS12 System-Repeater Das IS12 Mega-Instrument zeigt auch Daten von anderen Geräten über den Standard NMEA 0183 an (Abb. 20.2). Mega NMEA NMEA Abb Mega-Anzeigen als NMEA-Repeater 73
67 IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 Mega Mit der Taste blättern Sie in den Datenseiten am Mega- Instrument (*diese Seiten sind werkseitig auf ON ) geschaltet: Bootsgeschwindigkeit* Log Tageslog Wassertemperatur Durchschnittsgeschwindigkeit Höchstgeschwindigkeit Regatta-Countdown-Timer Wassertiefe* Einstellung für den Flachwasseralarm Einstellung für den Tiefwasseralarm AWA* - Scheinbarer Windwinkel (0 180 ) AWA* - Scheinbarer Windwinkel (0 90 relativ zum Bug/Heck) AWS* - Scheinbare Windgeschwindigkeit TWA* - Wahrer Windwinkel (0 180 ) TWA* - Wahrer Windwinkel (0 90 relativ zum Bug/Heck) TWS - Wahre Windgeschwindigkeit TWD - Wahre Windrichtung VMG - Geschwindigkeit nach Luv Einstellung für den Windalarm MAGSDgr* - Magnetische Peilung TRUESDgr - Geografische Peilung COG M - Kurs über Grund (magnetische Peilung) COG T - Kurs über Grund (geografische Peilung) SOG - Geschwindigkeit über Grund BTW - Peilung zum Wegpunkt XTE - Kursabweichfehler Obwohl der Breiten- und Längengrad nicht vom Mega-Instrument angezeigt werden kann, kann dieser Wert in das IS12-Format umgewandelt und an jedem IS12 Data-Instrument angezeigt werden. Mega Daten können nur auf einer Seite angezeigt werden, wenn die Daten von einem Mastergerät gesendet werden, das mit dem Mega- Instrument verbunden ist. Wenn bestimmte Daten nicht verfügbar sind, wird auf der Anzeige angezeigt. Einzelne Datenseiten können bei Bedarf deaktiviert werden, damit man nicht durch Seiten blättern muss, die keine Daten enthalten (siehe Kapitel 21.1) Auf den Seiten angezeigte Daten Kalibrierung und Einstellungen Die empfangenen Daten können weder geändert noch kalibriert werden. Einstellungen (z. B. Tiefenalarme) und Funktionen (z. B. Regatta- Countdown-Timer) können nur am entsprechenden Mastergerät vorgenommen bzw. aktiviert werden Maßeinheiten Die auf den Datenseiten angezeigten Daten werden in der Maßeinheit angezeigt, die am Mastergerät gewählt wurde. Um die angezeig- 74
68 Benutzerhandbuch te Maßeinheit zu ändern, muss in den meisten Fällen diese am Mastergerät geändert werden. Die Wassertiefe kann aber vom Mega- Instrument wahlweise in Meter und Fuß angezeigt werden (siehe Kapitel 21.5). MEGA Notwendige Daten Verschiedene Datenseiten benötigen Daten von zwei oder mehr Datenquellen, um die Datensätze verarbeiten zu können. Um z. B. die wahren Winddaten berechnen zu können, muss das Gerät die Windgeschwindigkeit und die Bootsgeschwindigkeit empfangen. Nähere Angaben dazu, welche Daten die einzelnen Datenseiten empfangen müssen, finden Sie in Kapitel Abb Alarmanzeige Alarme abbrechen Wenn ein Alarm durch ein Mastergerät ausgelöst wird, öffnet das Mega-Instrument die entsprechende Datenseite. Der Alarm ertönt am Mega-Instrument und das Alarmsymbol und die obere Zeile blinken auf der Anzeige (Abb. 20.3). Um den Alarm abzubrechen, drücken Sie eine beliebige Taste. Alle Alarme, die von einem IS12 Mastergerät ausgelöst werden, werden nach 15 Sekunden stumm geschaltet. Wenn danach aber die empfangenen Daten immer noch den Alarmgrenzwert überschreiten, wird der Alarm alle 30 Sekunden ausgelöst, bis er abgebrochen wird Scheinbarer und wahrer Windwinkel Sie können die oben genannten Daten auf zwei Arten anzeigen. Erstens: als Standardanzeige 0 180, bei der der Windwinkel relativ zum Boot und zum momentanen Kurs angezeigt wird (Abb. 20.4a). Mega Zweitens: als Anzeige 0 90 relativ zum Bug oder Heck (Abb. 20.4b). MEGA MEGA a) b) Abb a) Anzeige des Windwinkels im 180 Grad-Format; b) Anzeige des Windwinkels am Wind 75
69 IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 Mega Wenn der Windwinkel für das Segeln am Wind angezeigt wird, zeigt die Grafik links auf der Anzeige an, aus welcher Richtung der Wind kommt. Beim Segeln am Wind zeigen die Ziffern den am Bug des Boots gemessenen Windwinkel an (Abb. 20.5). Am Wind, von Backbord Am Wind, von Steuerbord Abb Windrichtungsanzeige Am Wind Beim Raumschotkurs zeigen die Ziffern den am Heck des Boots gemessenen Windwinkel an und geben an, wie weit das Boot eine Halse durchgeführt hat (Abb. 20.6). Raumschotkurs, von Backbord Raumschotkurs, von Steuerbord Abb Windrichtungsanzeige Raumschotkurs MEGA VMG am Wind (Aufwind) VMG (Geschwindigkeit nach Luv) Die Seite VMG wird vom Mega-Instrument selbst berechnet. Zur Berechnung dieser Daten müssen die Bootsgeschwindigkeit, der scheinbare Windwinkel und die scheinbare Windgeschwindigkeit empfangen werden. Mega MEGA VMG Raumschotkurs (Rückenwind) Abb VMG- Anzeige Auf der oberen Zeile der Anzeige wird VMG beim Segeln am Wind angezeigt und es blinkt -VMG-, wenn mit Rückenwind gesegelt wird (Abb. 20.7) XTE (Kursabweichfehler) Der Kursabweichfehler (XTE) ist die Abweichung vom Idealkurs zum Zielwegpunkt, der als Abstand zum Kurs angezeigt wird. Der Pfeil am oberen Rand der Anzeige zeigt die Richtung des Fehlers relativ zum Kurs an (Abb. 20.8). Wegpunkt 2 0,41 Seemeilen MEGA Wegpunkt 1 Abb XTE-Anzeige 76
70 Benutzerhandbuch 20.3 Hintergrundbeleuchtung Mit der Hintergrundbeleuchtung werden die Anzeige und Tasten in fünf Helligkeitsstufen beleuchtet. Drücken Sie die Taste, um die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten. Die Anzeige wird beleuchtet und die großen Zeichen geben die Helligkeitsstufe an (Abb. 20.9). Abb Die Hintergrundbeleuchtung einschalten Drücken Sie ( RIGHT), um die Helligkeit zu erhöhen (max. 5), ( LEFT), um sie zu verringern (min. 1), (), um die ausgewählte Helligkeitsstufe zu übernehmen, oder (), um die Hintergrundbeleuchtung auszuschalten. Wenn die Hintergrundbeleuchtung eingeschaltet ist, wird das Symbol ( ) links unten auf der Anzeige angezeigt. 21 KALIBRIERUNG MEGA Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert (siehe Kapitel 21.4). Zum Schutz der Kalibrierfunktionen sind diese in einem verborgenen Menü abgelegt. Um den Kalibriermodus zu öffnen, drücken und halten Sie die Taste gedrückt (Abb. 21.1). Abb Den Kalibriermodus öffnen Öffnen Sie den Kalibriermodus, drücken Sie ( LEFT) und ( RIGHT), um in den verfügbaren Kalibrieroptionen zu blättern: Maßeinheiten (Kapitel 21.1) Seite konfigurieren (Kapitel 21.2) Betriebsmodi IS12/NMEA (Kapitel 21.3) Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk (Kapitel 21.4) Fernbedienung deaktivieren (Kapitel 24.1) Das IS12 Mega-Instrument für das SimNet konfigurieren (Kapitel 21.5) Mega Um den Kalibriermodus abzubrechen, drücken und halten Sie (). 77
71 IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 Mega 21.1 Maßeinheiten Sie können am Gerät die Wassertiefe wahlweise in Meter oder Fuß anzeigen. Öffnen Sie den Kalibriermodus und blättern Sie in den Optionen, bis UNITS angezeigt wird. Drücken Sie dann (). Es wird die aktuelle Maßeinheit angezeigt. Um zwischen Meter (M) und Fuß (FT) umzuschalten, drücken Sie oder. Drücken Sie, um zu bestätigen und in das Kalibriermenü zu wechseln Seite konfigurieren MEGA Sie können einzelne Datenseiten mit dieser Funktion deaktivieren, damit Sie nicht durch Seiten blättern müssen, die keine Daten enthalten, oder um nur ausgewählte Daten am Mega- Instrument anzuzeigen. Abb Konfigurationsstatus der Seite Öffnen Sie den Kalibriermodus, auf der Anzeige wird PAGES CA angezeigt, und drücken Sie dann (). Es wird dann die aktuelle Datenseite und der Status der Seite angezeigt (Abb. 21.2). ON gibt an, dass diese Seite momentan aktiviert ist. Um durch die Datenseiten zu blättern und deren Konfiguration anzuzeigen, drücken Sie die Tasten und. Um den Status zwischen ON / OFF, umzuschalten, drücken Sie. Wenn eine Datenseite deaktiviert ist, wird Sie beim Blättern in den Seiten nicht angezeigt. Mega Drücken Sie, um zur nächsten Datenseite zu wechseln. Drücken Sie, um die Änderungen zu übernehmen und zum Kalibriermenü zu wechseln Betriebsmodi Das Mega-Instrument kann in zwei Betriebsmodi betrieben werden. Der Betrieb hängt davon ab, welche Geräte zusammen mit dem Instrument betrieben werden Modus IS12 (Modus 1) In diesem Modus wird das Mega-Instrument als Teil eines IS12 Instrumentensystems betrieben. Dabei werden vom Mega-Instrument folgende Daten angezeigt: IS12 Daten innerhalb des Systems Verarbeitete* Navigationsdaten über das IS12-Netzwerk Eingehende Navigationsdaten über NMEA
72 Benutzerhandbuch * d. h. alle Navigationsdaten, die von anderen am Netzwerk angeschlossenen Geräten gesendet und in das IS12-Format umgewandelt wurden. In diesem Modus werden die Daten von Navigationsmastergeräten anderer Hersteller, die am Mega-Instrument über die Anschlüsse NMEA In angeschlossen sind, vom Mega-Instrument wiederholt und in das IS12-Netzwerk eingespeist. Empfangene NMEA-Instrumentendaten (Geschwindigkeit, Wassertiefe, Winddaten usw.) können nicht angezeigt werden. In einem IS12 Instrumentensystem kann nur ein Instrument NMEA-Daten empfangen. Wenn der gleiche Datentyp bereits im IS12 Netzwerk zur Verfügung steht, werden die empfangenen NMEA-Datensätze nicht verarbeitet. Daten aus dem IS12 Netzwerk haben immer Vorrang vor NMEA- Daten. An den Anschlüssen NMEA Out werden folgende Daten übertragen: IS12 Instrumentendaten IS12 Instrumentendaten und umgewandelte Navigationsdaten NMEA In Navigationsdaten NMEA Out Instrumentendaten Mega Abb Installationsbeispiel: Modus IS Modus NMEA (Modus 2) Diese Betriebsmodus muss gewählt werden, wenn das Mega-Instrument als ein NMEA Datenrepeater ohne IS12 Mastergeräte verwendet wird. Dabei werden vom Mega- Instrument folgende Daten angezeigt: NMEA 0183 Instrumentendaten NMEA 0183 Navigationsdaten 79
73 IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 Mega In diesem Modus werden nur die NMEA-Anschlüsse verwendet, um das Mega-Instrument an andere Mastergeräte anzuschließen. Die Netzwerkanschlüsse werden nur verwendet, um die Anzeige mit Strom zu versorgen. Es findet kein Datenaustausch mit anderen IS12 Geräten statt, die über die Netzwerkanschlüsse mit dem Mega-Instrument verbunden sind. An den Anschlüssen NMEA Out werden folgende Daten weitergeleitet: NMEA 0183 Instrumentendaten NMEA 0183 Navigationsdaten NMEA In Instrumenten- und Navigationsdaten NMEA Out Instrumenten- und Navigationsdaten 12V in Abb Installationsbeispiel: Modus NMEA Mega Um zwischen den Modi IS12 und NMEA umzuschalten, öffnen Sie den Kalibriermodus und drücken Sie zweimal (es wird MODE CAL ) angezeigt. Drücken Sie (), um zu bestätigen. Die großen Ziiffern auf der Anzeige zeigen 1 für den Modus IS12 und 2 für den Modus NMEA an. Drücken Sie oder, um den Betriebsmodus zu ändern, dann, um die Änderungen zu übernehmen und zum Kalibriermenü zu wechseln Notwendige Daten In diesem Abschnitt wird beschrieben, welche Geräte/ NMEA-Daten benötigt werden, damit die einzelnen Datenseiten richtig funktionieren: Bootsgeschwindigkeit Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument 80
74 Benutzerhandbuch Modus 2 - VHW Log Nur Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument Tageslog Nur Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument Wassertemperatur Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument Modus 2 - MTW Durchschnittsgeschwindigkeit Nur Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument Höchstgeschwindigkeit Nur Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument Regatta-Countdown-Timer Nur Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument Wassertiefe Modus 1 - Ein IS12 Echolot oder Combi-Instrument Modus 2 - DPT oder DBT Einstellung für den Flachwasseralarm Nur Modus 1 - Ein IS12 Echolot oder Combi-Instrument Einstellung für den Tiefwasseralarm Nur Modus 1 - Ein IS12 Echolot oder Combi-Instrument AWA - Scheinbarer Windwinkel Modus 1 - Eine IS12 Wind-Masteinheit Modus 2 - VWR or MWV AWS - Scheinbare Windgeschwindigkeit Modus 1 - Eine IS12 Wind-Masteinheit Modus 2 - VWR oder MWV TWA - Wahrer Windwinkel Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument und eine Wind- Masteinheit Modus 2 - VWR und VHW, MWV (R) und VHW oder MWV(T) Mega TWS - Wahre Windgeschwindigkeit Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument und eine Wind- Masteinheit Modus 2 - VWR und VHW, MWV (R) und VHW oder MWV(T) TWD - Wahre Windrichtung Modus 1 - Eine IS12 Wind-Masteinheit und einen Fluxgate- Sensor Modus 2 - HDG plus - VWR und VHW, MWV (R) und VHW oder MWV(T) VMG - Geschwindigkeit nach Luv 81
75 IS12 Instrumentensystem Teil VIII IS12 Mega Modus 1 - Ein IS12 Speed- oder Combi-Instrument und eine Wind- Masteinheit Modus 2 - VHW plus - VWR oder MWV(R) Einstellung für den Windalarm Nur Modus 1 - Eine IS12 Wind-Masteinheit und ein Wind- Instrument MAGº - Magnetische Peilung Modus 1 - Einen IS12 Fluxgate-Sensor Modus 2 - HDG oder VHW TRUEº - Geografische Peilung Modus 1 - Ein IS12 Fluxgate-Sensor mit Compass-Instrument bei dem die magnetische Abweichung eingegeben ist Modus 2 - HDG oder VHW (bei dem die magnetische Abweichung im Mastergerät eingegeben ist) COG M - Kurs über Grund (magnetische Peilung) Modus 1 - Ein IS12-kompatibles/r GPS/Kartenplotter, oder VTG Modus 2 - VTG COG T - Kurs über Grund (geografische Peilung) Modus 1 - Ein IS12-kompatibles/r GPS/Kartenplotter bei dem die magnetische Abweichung eingegeben ist, oder VTG, RMA oder RMC Modus 2 - VTG, RMA oder RMC Geschwindigkeit über Grund (COG) Modus 1 - Ein IS12-kompatibles/r GPS/Kartenplotter, oder VTG, RMA oder RMC Modus 2 - VTG, RMA oder RMC Mega Peilung zum Wegpunkt (BTW) Modus 1 - Ein IS12-kompatibles/r GPS/Kartenplotter, oder BWR oder BWC Modus 2 - BWR oder BWC XTE - Kursabweichfehler Modus 1 - Ein IS12-kompatibles/r GPS/Kartenplotter, oder XTE oder RMB Modus 2 - XTE oder RMB NMEA-Datensätze Folgende NMEA-Datensätze werden vom Mega-Instrument gesendet/empfangen: Modus 1 (Modus IS12) Empfangene Daten VTG Kurs über Grund (magnetische und geografi sche Peilung), Geschwindigkeit über Grund 82
76 Benutzerhandbuch RMA RMB RMC BWR BWC GLL XTE Geschwindigkeit und Kurs über Grund Kursabweichfehler und Peilung zum Wegpunkt (T) Geschwindigkeit und Kurs über Grund Peilung zum Wegpunkt (Loxodrome) Peilung zum Wegpunkt (Orthodrome) Breiten-/Längengrad Kursabweichfehler Gesendete Daten VHW Bootsgeschwindigkeit und Kurs (magnetisch und geografi sch) MTW Wassertemperatur DBT Wassertiefe DPT Wassertiefe einschl. Ausgleich MWV Scheinbarer Windwinkel und scheinbare Windgeschwindigkeit HDG Kurs (magnetisch und geografi sch) Modus 2 (NMEA Repeater-Modus) Empfangene Daten VHW Bootsgeschwindigkeit und Kurs (magnetisch und geografi sch) MTW Wassertemperatur DPT Wassertiefe einschl. Ausgleich MWV Windwinkel und -geschwindigkeit (scheinbar und wahr) HDG Kurs (magnetisch und geografi sch) VTG Kurs über Grund (magnetische und geografi sche Peilung), Geschwindigkeit über Grund VWR Scheinbarer Windwinkel und scheinbare Windgeschwindigkeit RMA Geschwindigkeit und Kurs über Grund RMB Kursabweichfehler und Peilung zum Wegpunkt (T) RMC Geschwindigkeit und Kurs über Grund BWR Peilung zum Wegpunkt (Loxodrome) BWC Peilung zum Wegpunkt (Orthodrome) GLL Breiten-/Längengrad XTE Kursabweichfehler Gesendete Daten Im Modus 2 werden alle empfangenen NMEA-Daten an den Ausgang NMEA Out weitergeleitet Hintergrundbeleuchtung lokal/netzwerk Die Hintergrundbeleuchtung kann lokal oder über das Netzwerk geregelt werden. Eine lokale Regelung bedeutet, dass nur die Hintergrundbeleuchtung des gewählten Instruments geändert wird. Bei einer Regelung über das Netzwerk wird die Hintergrundbeleuchtung aller am Netzwerk angeschlossenen Instrumente geändert. Mega Die IS12 Instrumente sind standardmäßig auf die netzwerkgeregelte Beleuchtung eingestellt. Drücken Sie einmal, um den Kalibriermodus zu öffnen (auf der Anzeige wird CAL angezeigt), und drücken Sie dann (). 83
77 IS12 Instrumentensystem Teil VI IS12 Mega Auf der oberen Zeile wird die aktuelle Einstellung angezeigt: NET für Netzwerk oder LOC für lokal. Die Einstellung wird mit der Taste oder geändert. Drücken Sie, um die gewählte Regelung zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Hauptmenü. Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibrierhauptmenü wechseln. Alle Änderungen beziehen sich nur auf dieses spezifische Instrument Das IS12 Mega-Instrument für das SimNet konfigurieren Das Mega-Instrument kann konfiguriert werden, um mit SimNet-fähigen Datenquellen auf zwei Arten zu kommunizieren: Modus System In diesem Betriebsmodus können die Datenquellen für das Mega-Instrument über entfernte Geräte konfiguriert werden, die über eine SimNet-Gerätekonfiguration verfügen (wie z. B. SimNet-Kartenplotter) und die in der Lage sind, die Simrad-Gruppe zu steuern. Modus StandAlone In diesem Betriebsmodus wählt das Mega- Instrument automatisch seine eigene Winddatenquelle, und das Instrument kann nicht durch ein entferntes Gerät konfiguriert werden. Deshalb empfängt das Mega-Instrument seine Daten immer von den gleichen Datenquellen, bis der SimNet-Modus geändert oder der Modus zurückgesetzt wird. Mega Der Standardmodus ist der Modus System. Um den eingestellten Modus zu prüfen, öffnen Sie das Kalibriermenü und drücken Sie, um in den Kalibrierseiten zu blättern, bis auf der Anzeige der Modus angezeigt wird, d. h. entweder SYST (Modus System ) oder S-A (Modus StandAlone ). Um sicherzustellen, dass das Mega-Instrument seine Daten von der gewünschten Datenquelle empfängt, muss der SimNet-Modus zurückgesetzt werden. Das muss aber nur einmal während der Installation gemacht werden. Nur wenn Sie die Konfiguration ändern oder andere Datenquellen wählen, müssen Sie den SimNet-Modus auch zurücksetzen. 1. Einen SimNet-Modus wählen Modus System In diesem Modus wählt das Mega- Instrument automatisch seine Datenquellen, kann aber durch ein entferntes Gerät (d. h. einen SimNet-Kartenplotter) neu konfiguriert werden, das in der Lage ist, die Simrad-Gruppe zu steuern. 84
78 Benutzerhandbuch Modus StandAlone In diesem Betriebsmodus wählt das Mega- Instrument automatisch seine eigenen Datenquellen, und das Instrument kann nicht durch ein entferntes Gerät konfiguriert werden. Das Mega-Instrument empfängt seine Daten immer von den gleichen Datenquellen, bis der SimNet-Modus manuell geändert wird. MEGA MEGA Abb Modus System 2. Datenquellen wählen Wenn der Modus System oder StandAlone zurückgesetzt wird, sucht das IS12 Mega-Instrument automatisch die Datenquellen, von der es dann Daten empfängt (z. B. Wassertiefe, Geschwindigkeit, Kurs usw.). Wenn eine bestimmte Datenquelle gewählt werden soll, muss diese Datenquelle die einzige Datenquelle dieses Typs auf dem SimNet-Bus sein. Dazu müssen Sie alle anderen gleichartigen Datenquellen vom Bus trennen, damit nur die gewünschte Datenquelle am Bus angeschlossen ist. 3. Die automatische Suche starten Wenn der Modus System gewählt werden soll, muss beim Einschalten des Mega-Instruments gleichzeitig die rechte Taste () gedrückt werden. In diesem Fall werden die Datenquellen aller anderen IS12 Repeater-Instrumente zurückgesetzt, die im Modus System betrieben werden (Abb. 21.4). Abb Modus StandAlone Wenn der Modus StandAlone gewählt werden soll, muss beim Einschalten des Mega-Instruments gleichzeitig die linke Taste (S) gedrückt werden (Abb. 21.5). Dabei werden keine anderen IS12 Datenquellen zurückgesetzt. 22 INSTALLATION Siehe Teil X Bei einer Änderung des Betriebsmodus (und auch wenn der gleiche Modus gewählt wird) wird immer die Datenquelle zurückgesetzt, von der das Mega-Instrument seine Daten empfängt. Mega 85
79 Benutzerhandbuch Teil IX IS12 REMOTE CONTROL 23 BETRIEB 23.1 Allgemeine Beschreibung Mit der IS12 Fernbedienung rufen Sie alle wichtigen Funktionen der an einem Netzwerk angeschlossenen IS12 Instrumente auf, einschließlich Kalibrierfunktionen. Auf der Fernbedienung werden auch alle Alarme wiederholt Ein Instrument wählen Zur Steuerung eines bestimmten Instruments drücken Sie die Taste auf der Fernbedienung. Dadurch wird das erste Instrument des Netzwerks gewählt und es blinkt kurz CTRL auf der Anzeige des Instruments (Abb. 23.1). Das gewählte Gerät kann jetzt mit der Fernbedienung bedient werden. Um ein anderes Instrument zu wählen, drücken Sie wiederholt die Taste, um durch die Instrumente im Netzwerk zu blättern, bis Sie das gewünschte Instrument ausgewählt haben. CTRL Anzeige in großen Ziffern (Speed, Depth, Mega) Remote Zweizeilige Anzeige (Combi, Data) Analoge Anzeige (Wind, Compass) Abb Anzeige des von der Fernbedienung gewählten Instruments 87
80 Remote IS12 Instrumentensystem Teil IX IS12 Remote Control Wenn innerhalb einer Minute keine Taste gedrückt wird, muss die Taste noch einmal gedrückt werden, um das Instrument auf der Fernbedienung erneut zu wählen. Bei gewissen Installationen kann es sinnvoll sein, die Fernbedienungsfunktion bei bestimmten Instrumenten zu deaktivieren (siehe Kapitel 24.1) Tastatur konfigurieren Da mit der Fernbedienung alle IS12 Instrumente bedient werden sollen, hat die Tastatur ein allgemeines Layout, das zu allen Tastaturlayouts der IS12 Instrumente passt (in Abb. ist die entsprechende Tastenanordnung dargestellt). Bei Installationen, bei denen die Instrumente auf der Rückseite der Einbautafel montiert sind, ist die Tastatur nicht sichtbar. Angaben zum Tastenlayout fi nden Sie in diesem Fall im entsprechenden Benutzerhandbuch. Abb Tastaturanordnung an der Fernbedienung 23.4 Alarme abbrechen Auf der Fernbedienung werden alle Alarme wiederholt, die von Instrumenten des Netzwerks ausgelöst werden. Um einen Alarm abzubrechen, wählen Sie mit der Taste das alarmge- 88
81 Benutzerhandbuch bende Instrument und drücken Sie die entsprechende Taste auf der Fernbedienung. Angaben zur Tastenreihenfolge für das Abbrechen eines Alarms fi nden Sie in den Benutzerhandbüchern der einzelnen Instrumente. 24 KALIBRIERUNG 24.1 Die Fernbedienung deaktivieren Bei gewissen Installationen ist es sinnvoll, die Fernbedienung auf ein paar Instrumente des Netzwerks zu beschränken, z B.: 1. Auf der Flybridge eines Rennboots mit mehreren Instrumenten auf beiden Steuerständen, bei der einige Instrumente außerhalb des Sichtbereichs des Bedieners der Fernbedienung liegen (Abb. 24.1). 2. Bei einem Segelboot mit Kartentisch-Repeater. Einige der Instruments befinden sich außerhalb des Sichtbereichs des Bedieners der Fernbedienung, mit der normalerweise die Instrumente des Cockpits bedient werden. 3. Bei einem Segelboot mit mehreren mastmontierten Repeatern. Da diese Instrumente nur schwer manuell bedient werden können, würde man die Fernbedienung auf diese Instrumente beschränken. Flybridge Frontseitig montierte Instrumente: Fernbedienung nicht notwendig Fernbedienung deaktiviert Hauptsteuerstand Remote Rückseitig montierte Instrumente: Fernbedienung notwendig Fernbedienung aktiviert Abb Typisches System mit beschränkter Fernbedienungsfunktion 4. Bei einer Installation, bei der einige Instrumente auf der Rückseite der Einbautafel montiert sind und diese nur mit einer Fernbedienung bedient werden können. 89
82 IS12 Instrumentensystem Teil IX IS12 Remote Control Die Fernbedienungsfunktion kann bei bestimmten Instrumenten deaktiviert werden, die dann nur manuell bedient werden können. Öffnen Sie am Instrument den Kalibriermodus, drücken Sie oder, bis auf der Anzeige CTRL angezeigt wird, und drücken Sie dann. Die Anzeige zeigt die aktuelle Einstellung an: ON bei aktivierter Fernbedienung oder OFF, wenn das Instrument nicht mit der Fernbedienung bedient werden soll. Die Einstellung wird mit der Taste oder geändert. Drücken Sie, um den gewählten Modus zu übernehmen. Das Instrument wechselt danach in das Kalibriermenü. Mit der Taste können Sie jederzeit in das Kalibriermenü wechseln. Alle Änderungen beziehen sich nur auf dieses spezifische Instrument Wiederaktivierung einer deaktivierten Fernbedienung bei rückseitig montierten Instrumenten Wenn die Fernbedienungsfunktion bei einem IS12 Instrument deaktiviert wurde, kann diese normalerweise nur über die Tastatur des Instruments wieder aktiviert werden, da mit der Fernbedienung nicht mehr auf das Instrument zugegriffen werden kann. Wenn einmal die Fernbedienungsfunktion versehentlich bei einem auf der Rückwand der Einbautafel montierten Instrument deaktiviert wurde (bei dem die Tastatur nicht bedient werden kann), kann mithilfe des folgenden Verfahrens auf alle Instrumente des Netzwerks mit der Fernbedienung zugegriffen werden: Schalten Sie das System aus. Drücken und halten Sie die Taste an der Fernbedienung gedrückt, während Sie das System wieder einschalten (Abb. 24.2). Remote AUSSCHALTEN EINSCHALTEN Abb Die Einstellungen für die Fernbedienung außer Kraft setzen 90
83 Benutzerhandbuch Mit der Fernbedienung können jetzt temporär alle am Netzwerk angeschlossenen Instrumente bedient werden, auch solche, bei denen die Fernbedienungsfunktion deaktiviert ist. Wählen Sie das Instrument, bei dem die Fernbedienungsfunktion versehentlich deaktiviert wurde, und aktivieren Sie diese Funktion im Kalibriermenü. Durch dieses Verfahren werden die Einstellungen der Fernbedienung vorübergehend außer Kraft gesetzt. Wenn das Gerät aus- und wieder eingeschaltet wird, ohne dass die Einstellung für die Fernbedienung geändert werden, gelten weiterhin die ursprünglichen Einstellungen. 25 INSTALLATION 25.1 Installation Die Fernbedienung wird mit einer Armaturenbretthalterung geliefert und kann als fest montiertes oder tragbares Gerät verwendet werden. Das Kabel kann entweder direkt durch die Öffnung in der Armaturenbretthalterung geführt werden, damit es nicht sichtbar ist, wenn die Fernbedienung in der Halterung steckt, oder es kann extern durch den Kanal auf der Unterseite der Halterung und dann zurück in die Halterung geführt werden, was eine sehr praktische Lösung ist, wenn die Fernbedienung als tragbares Gerät verwendet wird (Abb. 25.1). Verdecktes Kabel (fest montiert) Frei liegendes Kabel (tragbar) Abb Optionen für die Kabelverlegung Der Kanal auf der Unterseite der Halterung für eine externe Kabeldurchführung ist vorgestanzt und kann bei Bedarf mit einem scharfen Messer geöffnet werden (Abb. 25.2). Remote Vorgestanzter Kabelkanal Abb Armaturenbretthalterung, Sicht von unten, Kabelkanal 91
84 Remote IS12 Instrumentensystem Teil IX IS12 Remote Control Das Gerät wird mit einer selbstklebenden Bohrschablone geliefert. Kleben Sie diese auf die gewünschten Einbaustelle und bohren Sie die vier 2,5 mm-bohrungen für die Schrauben und bei Bedarf die 11 mm-bohrung für das Kabel (siehe Abb oben). Wenn die Halterung auf glasfaserverstärktem Kunststoff montiert wird, müssen die Bohrungen für die Schrauben eingesenkt werden, damit das Gelcoat durch die Schrauben nicht splittert. Befestigen Sie die Armaturenbretthalterung, verlegen Sie das Kabel nach Bedarf, und stecken Sie die Fernbedienung in die Halterung Elektrischer Anschluss Die Fernbedienung wird mit einem 2 m-kabel geliefert, das mit einem IS12 Stecker abgeschlossen ist. Stecken Sie einfach das Kabelende in einen freien Anschluss an einem benachbarten Instrument. Wenn kein freier Anschluss vorhanden ist, kein ein SDJ 3-Kanal- Adapter (als Zubehörteil erhältlich) mit einem zusätzlichen Datenkabel angeschlossen werden (Abb. 25.3). SDJ 3-Kanal-Adapter Zusätzliches Datenkabel Abb Anschluss der Fernbedienung über einen SDJ 3-Kanal-Adapter 92
85 Remote Benutzerhandbuch 25.3 Die Fernbedienung von der Halterung lösen Um die Fernbedienung von der Halterung zu lösen, halten Sie die Oberseite des Geräts und ziehen Sie es aus der Halterung (Abb. 25.4). Abb Die Fernbedienung aus der Halterung lösen 93
86 Benutzerhandbuch Teil X IS12 INSTALLATION 26 ANZEIGE-INSTRUMENT 26.1 Allgemeine Beschreibung Alle IS12 Anzeige-Instrumente haben die Standardgröße von 110 x 110 mm (4,3 x 4,3 Zoll) und können von vorne und von hinten montiert werden. Abb Montage von vorne 35 mm min. Abb Notwendige Abstand hinter der Einbautafel Montage von vorne Die Montage von vorne (Abb. 26.1) ist die bevorzugte und am einfachsten durchführbare Einbauweise. Bei der Montage des Anzeige-Instruments muss hinter der Einbautafel ausreichend Platz für das montierte Instrument und die Kabel vorhanden sein. Sorgen Sie dafür, dass der Abstand mindestens 35 mm (1,4 Zoll) groß ist (Abb. 26.2). Außerdem darf das Instrument nicht auf einer Einbautafel montiert werden, bei der die Einbaufläche eine Krümmung von mehr als 1 mm ( 1 25 Zoll) hat. Wenn das Instrument auf einer unebenen Fläche montiert wird, dürfen die Schrauben nicht zu fest angezogen werden. Bei der Wahl der Einbaustelle müssen Sie darauf achten, dass durch die Dichtung kein Wasser in die Einbautafel eindringt. Das gilt vor allem bei Einbautafeln mit unebener Oberfläche. Das IS12 ist zwar wasserdicht, aber die Rückseite des Instrumentengehäuses mit den elektrischen Anschlüssen muss so gut wie möglich vor Feuchtigkeit geschützt werden. Für die Montage benötigen Sie folgende Werkzeuge: - Bohrmaschine mm (0,09 Zoll) Bohrer - 86 mm (3,4 Zoll) Lochsäge - Bohrer für Senkung Sägen Sie mithilfe der Lochsäge und der mitgelieferten Schablone die Öffnung für das Instrumentengehäuse und bohren Sie dann die Bohrungen für die Befestigungsschrauben. Wenn die Instrumente auf einer Tafel aus glasfaserverstärktem Kunststoff montiert werden, müssen die Bohrungen für die Schrauben eingesenkt werden, damit das Gelcoat durch die Schrauben nicht splittert. Die Instrumente sind 110 x 110 mm (4,33 x 4,33 Zoll) groß, aber zwischen den Instrumenten muss ein Abstand Installation 95
87 IS12 Instrumentensystem Teil X IS12 Installation von mindestens 6 mm (0,25 Zoll) gelassen werden, damit die mitgelieferten Schutzkappe angebracht werden können. Abb Tastatur und Blende anbringen Die Flüssigkristallanzeige kann durch eine längere direkte Sonneneinstrahlung beschädigt werden. Bringen Sie deshalb immer die mitgelieferten Schutzkappen an, wenn Sie ein Instrument nicht verwenden. Zur Montage des Tastenfelds und der Blende setzen Sie das Tastenfeld in die Tastaturöffnungen der Blende und setzen dann diese Baugruppe etwas nach unten geneigt am Anzeige- Instrument an, damit das Tastenfeld nicht heraus fällt. Die Blende muss dann beim Einbau hörbar einrasten (Abb. 26.3). Zum Lösen der Blende müssen Sie diese am oberen Rand etwas anheben, um die Clips zu entriegeln, und dann die Blende vom Anzeige-Instrument wegziehen (siehe Abb. 26.4). Abb Die Blende entfernen Montage von hinten Bei einer Montage von hinten ist nur die Anzeige sichtbar, das Gehäuse und das Tastenfeld werden von der Einbautafel verdeckt. Diese Einbauart ist zwar eleganter, bei ihr müssen aber die Öffnungen sehr genau in die Einbautafel oder das Armaturenbrett geschnitten werden. Deshalb sollte eine solche Installation nur von einer professionellen Installationsfirma ausgeführt werden. Installation Abb Montage von hinten Das Instrument wird an der Einbautafel entweder mit den mitgelieferten Blechschrauben (sofern die Tafel dick genug ist) oder mit 2 mm Gewindestiften befestigt, die auf der Tafelrückseite an der Stelle der Befestigungsbohrungen montiert werden. (Abb. 26.5) Für die Montage benötigen Sie folgende Werkzeuge: - Bohrmaschine - Eine feingezahnte Feile - 5 mm (0,2 Zoll) Bohrer - Laubsäge Die Instrumente werden mit einer selbstklebenden Schablone geliefert, um das exakte Ausschneiden der Öffnung zu erleichtern. 96
88 Benutzerhandbuch Kleben Sie die Schablone auf die gewünschte Stelle und bohren Sie 4x 5 mm Bohrungen etwas unterhalb der vier Ecken der Öffnung. Schneiden Sie von einer Bohrung ausgehend vorsichtig entlang der gestrichelten Linie die Öffnung aus. Schneiden Sie die Öffnung innerhalb der gestrichelten Linie etwas zu klein aus und feilen Sie dann die Ränder, bis die Anzeige exakt in der Öffnung sitzt. Da bei dieser Montage das Tastaturfeld nicht bedient werden kann, benötigen Sie die Fernbedienung (siehe Teil IX), um das Instrument zu bedienen. 27 SENSOREN 27.1 IS12 Loggeber und Echolot- Schwinger Beachten Sie bitte die Installationsanweisungen des Herstellers, die dem Geber beiliegen Installation der IS12 Wind-Masteinheit Das Kabel verlegen Am einfachsten wird das Mastkabel bei einem mehrteiligen Mast verlegt. Wenn das nicht möglich ist, müssen alle üblichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden: verwenden Sie immer einen Bootsmannsstuhl und achten Sie darauf, dass alle Werkzeuge sicher befestigt sind, wenn Sie oben am Masttop arbeiten. Kleben Sie die selbstklebende Schablone richtig ausgerichtet auf den Masttop. Bohren Sie die Befestigungslöcher und Kabelöffnungen wie markiert: die Masttophalterung verfügt über eine Kabelklemme, mit der das Mastkabel befestigt wird, und die als Zugentlastung funktioniert (Abb. 27.1). 75 mm überschüssiges MASTTOP Kabelkanäle Dichtung Kabelaustritt Abb Die Kabeldurchführung für das Mastkabel bohren Das Kabel kann auch seitlich durch den Mast geführt werden. Installation Zur Kabeldurchführung durch den Mast sollten Sie eine Gummidurchführung verwenden, damit das Kabel nicht beschädigt wird. Lassen Sie mindestens 75 mm (3,0 Zoll) Kabel am Masttop überstehen, um die Masteinheit anzuschließen. 97
89 IS12 Instrumentensystem Teil X IS12 Installation Kabelaustritt am Masttop Kabelaustritt seitlich am Mast BUG Vorgestanztes Stück ausschneiden Abb Kabelausgänge an den Kabelkanälen Bei Booten mit einem Aluminiummast befindet sich im Mast normalerweise ein Kabelkanal zum Verlegen von Elektrokabeln. In diesem Kanal befindet sich normalerweise ein Stück Seil, um das Einziehen von Kabeln zu erleichtern. Wenn nicht, muss das Kabel nach unten verlegt und dann mit der Hand am Mastfuß herausgezogen werden. Bei Booten mit einem Holzmast wird das Kabel an der Mastaußenseite verlegt und mit galvanisierten Kabelklemmen befestigt Masttophalterung befestigen 1. Führen Sie das Mastkabel durch die Zugentlastungskanäle in der Halterung. Wenn das Kabel seitlich in den Mast eingeführt wird, verlegen Sie das Kabel durch einen der vorgeformten Seitenkanäle (Abb. 27.2). 2. Schneiden Sie mit einem scharfen Messer oder Skalpell das Formstück heraus, um den Kanal zu öffnen. 3. Befestigen Sie die Masttophalterung mit den mitgelieferten Schrauben. Achten Sie darauf, dass die Halterung korrekt ausgerichtet montiert ist, die Wand muss in die korrekte Richtung zeigen (Abb. 27.3). Die Masteinheit kann bei Bedarf nach achtern montiert werden, allerdings muss dann die Ausrichtung der Masteinheit im Kalibriermenü auf AFT programmiert werden (nähere Angaben dazu finden Sie im Kapitel 15.2 ). 35 mm 20 mm Wind-Masteinheit zusammenbauen Die Windfahne und das Schalenkreuz werden getrennt montiert. Befestigen Sie die Windfahne so an der Masteinheit, dass die Welle auf der Oberseite fest in der Windfahne steckt (die Welle hat eine Nut, damit sie korrekt ausgereichtet wird). Schrauben Sie das Gegengewicht so weit in die Windfahne, dass diese fest sitzt (Abb. 27.4). Installation Abb Masttophalterung befestigen Prüfen Sie, dass sich die Windfahne leicht- 1) Die Windfahne einstecken 2) Das Gegengewicht einschrauben (nicht überdrehen) Darauf achten, dass die Welle korrekt ausgerichtet ist Abb Die Windfahne anbringen 98
90 Benutzerhandbuch gängig dreht. Ziehen Sie das Gegengewicht nicht zu fest, da sonst die Bewegung der Windfahne behindert wird. Die Windmessschalen werden entsprechend in den Sockel der Masteinheit gesteckt (Abb. 27.5). Achten Sie darauf, dass die Schalen bis zum Anschlag in die Spindel gesteckt werden. Sie werden durch einen Gewindestift befestigt, der so fest mit dem mitgelieferten Innensechskantschlüssel angezogen werden muss, dass die Schalen zwar fest sitzen, aber deren Bewegung nicht behindert wird. Prüfen Sie die Schalen auf leichtgängige Bewegung. 1) Die Schalen einstecken 2) Den Gewindestift festziehen Abb Die Windmessschalen anbringen Masteinheit befestigen/entfernen Die Wind-Masteinheit wird an der Masttophalterung mithilfe eines einfachen Schnellkupplungssystems befestigt. 1. Stecken Sie die Montagestifte auf der Rückseite des Masteinheitsockels in die Einkerbungen an der Masttophalterung. 2. Drehen Sie die Masteinheit nach unten in die Halterung. 3. Der Sockel wird dann in der Einbaulage verriegelt (Abb. 27.6). Achtung Ziehen Sie den Schnellkupplungsclip ganz nach vorne, um sicherzustellen, dass er fest verriegelt ist Installation Montagestift Verriegeln Abb Die Masteinheit anbringen 99
91 IS12 Instrumentensystem Teil X IS12 Installation Befestigen Sie das Mastkabel am Sockel. Um Beschädigungen zu vermeiden, wird empfohlen, die Masteinheit am Ende der Saison zu entfernen, wenn das Boot aufgebockt wird. Entfernen Sie einfach das Mastkabel, ziehen Sie den Freigabeclip nach hinten und nehmen Sie die Masteinheit aus der Halterung (Abb. 27.7). 1 2 Anheben Zurück ziehen Abb Die Masteinheit entfernen Achtung Um eine Korrosion der elektrischen Anschlüsse zu vermeiden, bringen Sie immer die mitgelieferte Kappe am mastseitigen Kabelende an. Wenn mehr als ein IS12 Instrument verwendet wird, muss das Mastkabel nicht direkt auf der Rückseite des Instruments angeschlossen werden, es kann an jedem beliebigen freien Anschluss des Netzwerks angeschlossen werden. Installation Abb Ideale Einbaulage des Fluxgate-Sensors 27.3 Der Fluxgate-Kompass-Sensor Der Kompass muss möglichst nah an der Mittellinie des Boots angebracht werden (Abb. 27.8), und zwar in einer der vier möglichen Positionen. Wenn das Boot aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Holz gebaut ist, kann der Kompass unter Deck angebracht werden. Er muss aber in einem Abstand von mindestens 1 m von metallischen Gegenständen wie Lautsprecher, Heizungen usw. montiert werden. Wenn das Boot einen Metallrumpf hat (einschl. Eisen-Zement), muss der Kompass auf einem Mast oder einer Stange montiert werden und mindestens 1 bis 2 Meter über Deck liegen. Achten Sie bei der Montage darauf, dass der Kompass korrekt ausgerichtet ist und eben liegt. Die Kompasseinheit kann einem senkrechten Schott mit den beiden mitgelieferten 6 x 3 /4 Zoll Blechschrauben befestigt werden (Abb. 27.9). 100
92 Benutzerhandbuch BUG ANSICHT VON UNTEN BUG SEITEN- ANSICHT Abb Montage des Fluxgate-Sensors Bei der Montage auf glasfaserverstärktem Kunststoff müssen die Bohrungen für die Schrauben vorgebohrt und eingesenkt werden, damit das Gelcoat beim Eindrehen der Schrauben nicht splittert. 28 VERKABELUNG 28.1 Anschluss der IS12 Instrumente IS12 Combi (Depth/Speed) Die Abschirmung des Echolot-Schwingers muss an den Anschluss des schwarzen Drahts (BK) gecrimpt werden. Die Schwingerkabel sind farbcodiert und passen zu den genau gekennzeichneten Anschlüssen auf der Rückseite der Instrumente (Abb. 28.6). Speed - Depth - WH Weiß BK Schwarz GN Grün + Abschirmung RD Rot BU Blau SC Abschirmung BR Braun Abb Schwingeranschlüsse am Combi IS12 Depth Das Schwingerkabel wird direkt an der Rückseite des Instruments angeschlossen. Um das Verlegen des Kabels auf dem Boot zu erleichtern, hat das Kabelende keinen Stecker. Die Schwingerdrähte sind farbcodiert und passen zu den genau gekennzeichneten Anschlüssen auf der Rückseite der Instrumente (Abb. 28.7). Installation 101
93 IS12 Instrumentensystem Teil X IS12 Installation Die Abschirmung des Schwingers muss an den Anschluss des schwarzen Drahts (BK) gecrimpt werden. BK Schwarz + Abschirmung BU Blau Abb Schwingeranschlüsse am Depth IS12 Speed/Log Das Geberkabel wird direkt an der Rückseite des Instruments angeschlossen. Um das Verlegen des Kabels auf dem Boot zu erleichtern, hat das Kabelende keinen Stecker. Nachdem die Kabel bis zu den Instrumenten verlegt wurden, werden die Geber mit den mitgelieferten Crimpklemmen am Instrument angeschlossen. Die Geberkabel sind farbcodiert und passen zu den genau gekennzeichneten Anschlüssen auf der Rückseite der Instrumente (Abb. 28.8). WH Weiß GN Grün RD Rot SC Abschirmung BR Braun Abb Geberanschlüsse am Speed IS12 Wind Die Masteinheit wird am Wind-Instrument über einen freien Netzwerkanschluss auf der Rückseite des Instruments angeschlossen (Abb. 28.9) Installation Abb Anschluss der Masteinheit am Wind-Instrument IS12 Compass (NMEA In) Der Fluxgate-Sensor für das IS12 Compass-Instrument wird am Netzwerkanschluss angeschlossen. Alternativ können auch Kursdaten von einer externen Quelle über den NMEA- Eingang empfangen werden. Die beiden Anschlüsse auf der 102
94 Benutzerhandbuch Geräterückseite (siehe Abb ) sind mit NMEA IN + (Daten) und NMEA IN - (Masse) gekennzeichnet. Diese müssen an die entsprechenden Ausgänge NMEA OUT des externen Geräts angeschlossen werden. Das IS12 Compass-Instrument kann folgende NMEA- Datensätze verarbeiten: HDG Magnetischer Kurs einschl. Ablenkung und Abweichung VHW Kurs (magnetisch und geografi sch) Verwenden Sie den Fluxgate-Kompass-Sensor nicht, wenn Sie Kursdaten über den NMEA-Eingang empfangen. Abb Anschlüsse NMEA In IS12 Data (NMEA Out) Das Data-Instrument verfügt über einen NMEA0183 Ausgang: Über diesen Ausgang können externe Geräte an das Data- Instrument mithilfe der mitgelieferten Crimpklemmen angeschlossen werden. Die beiden Anschlüsse auf der Geräterückseite (Abb ) sind mit NMEA IN + (Daten) und NMEA IN - (Masse) gekennzeichnet. Diese müssen an die entsprechenden Eingänge NMEA IN des externen Geräts angeschlossen werden. Abb Anschlüsse NMEA Out IS12 Mega Das Mega-Instrument verfügt über einen NMEA0183 Ausgang: Über diesen Ausgang können externe Geräte an das Mega- Instrument mithilfe der mitgelieferten Crimpklemmen angeschlossen werden. Installation Die beiden Anschlüsse auf der Geräterückseite sind mit NMEA 103
95 IS12 Instrumentensystem Teil X IS12 Installation OUT + (Daten) und NMEA OUT - (Masse) gekennzeichnet. Diese müssen an die entsprechenden Eingänge NMEA IN des externen Geräts angeschlossen werden. Die beiden Anschlüsse NMEA IN + (Daten) und NMEA IN - (Masse) müssen an die entsprechenden Ausgänge NMEA OUT des externen Geräts angeschlossen werden. Abb NMEA-Anschlüsse am Mega Im Betriebsmodus IS12 kann das Instrument Mega ankommende Navigationsdaten über NMEA (keine NMEA- Instrumentendaten!) empfangen und anzeigen und IS12 Instrumentendaten senden (abhängig von den Mastergeräten im Netzwerk). Nähere Angaben zu empfangenen und gesendeten NMEA- Datensätzen fi nden Sie im Kapitel Nur ein Instrument pro IS12 System kann NMEA-Daten empfangen. Das Mega-Instrument kann als unabhängiger NMEA-Repeater ohne andere IS12 Mastergeräte Daten empfangen und senden. Wenn das Mega-Instrument so verwendet werden soll, muss es im Betriebsmodus 2 (NMEA Repeater-Modus) betrieben werden (siehe Kapitel ). Installation 28.7 Unterdrückung elektromagnetischer Störungen IS12 wurde so entwickelt, dass durch die Lichtmaschine erzeugte Störungen sich nur minimal auf das System auswirken. Trotzdem sollten Störungen vermieden werden, indem die Kabel möglichst vom Motorraum entfernt verlegt werden. Verlegen Sie die Kabel nicht zusammen mit Stromkabeln. Die Geberkabel sollten auch möglichst entfernt vom Antennenkabel der Funkanlage verlegt werden. Zündanlagen für Motoren und auch einige Kühlschränke müssen mit Entstörgeräten ausgerüstet werden. Ihr Händler berät Sie dazu gern und bietet Ihnen auch bei Bedarf die notwendigen Entstörgeräte an. 104
96 Benutzerhandbuch 28.8 Magnetische Störungen Der Hauptkompass des Boots kann durch in der Nähe befindliche Objekte abgelenkt werden, die das Erdmagnetfeld verzerren. Instrumente sollten mindestens 30 cm (1 Fuß) vom Hauptkompass des Boots entfernt installiert werden. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie folgende Prüfung durchführen: stellen Sie die funktionierende Anzeige an die gewünschte Einbaustelle, um die Auswirkung zu prüfen, die das Instrument auf den Bootkompass im Betrieb hat. 29 NETZWERK 29.1 Ein IS12 Netzwerk installieren IS12 Instrumente sind in Reihe geschaltet, d. h. jedes Instrument ist nur mit dem nächsten Instrument über ein Kabel verbunden, über das das Instrument mit Strom versorgt wird und über das Daten ausgetauscht werden (Abb. 29.1). Abb In Reihe geschaltetes IS12 System Das Kabel wird an einem der beiden runden Netzwerkanschlüsse auf der Rückseite des Instruments angeschlossen. Die Kabelstecker sind verpolungssicher: der abgeflachte Teil des Steckers muss beim Einstecken nach unten zeigen (siehe Abb. 29.2). Netzwerkanschlüsse Abgeflachtes Teil Abb Anschlüsse auf der Rückseite Der erste Anschluss eines IS12 Systems ist das Stromversorgungskabel, das an der 12 V GS-Spannungsversorgung des Boots über einen 3 A-Leistungsschalter oder eine 3 A- Sicherung wie folgt angeschlossen wird: Roter Draht: 12 V GS Schwarzer Draht: 0 V Installation Für das IS12 System wird nur ein Stromversorgungskabel benötigt, aber es muss Strom über ein IS12 105
97 IS12 Instrumentensystem Teil X IS12 Installation Stromversorgungskabel (mit einem roten Stecker) zugeführt werden, da sonst das System nicht funktioniert. Abb Netzwerkabschlusswid erstand Netzwerkabschluss-Widerstand Das IS12 System funktioniert über ein Datennetzwerk mit hoher Übertragungsrate. Obwohl dieses Netzwerk sehr robust ist, muss bei sehr großen und komplexen Systemen mit vielen Instruments das Netzwerk korrekt abgeschlossen werden, um die Integrität des Systems sicherzustellen. Deshalb wird ein Netzwerkabschluss-Widerstand (Abb. 29.3) mit einigen IS12 Instrumenten mitgeliefert. Der Abschlusswiderstand wird einfach in den letzten freien Netzwerkanschluss in der Reihenschaltung gesteckt. Der Abschlusswiderstand muss nur unter bestimmten Umständen verwendet werden. Der Abschlusswiderstand wird nicht benötigt, wenn: a) Das Instrument Compass als einziges Instrument verwendet wird (es sind keine anderen IS12 Instrumente installiert). b) Im System bereits ein Abschlusswiderstand angeschlossen ist. Pro System darf nur ein Abschlusswiderstand angeschlossen sein. c) Im System eine IS12 Wind-Masteinheit installiert ist. Die Wind-Masteinheit verfügt über einen integrierten Netzwerk abschlusswiderstand. d) Die Gesamtlänge der Kabel im System (ausschließlich des Stromversorgungskabels) weniger als 5 m beträgt. Ein kleines System braucht keinen Abschlusswiderstand. Wenn für Ihre Installation keines der o. g. Kriterien zutrifft, muss der Abschlusswiderstand am freien Netzwerkanschluss am letzten Gerät angeschlossen werden. Installation Jede über den SDJ 3-Kanal-Adapter erzeugte Abzweigung darf höchstens 5 m lang sein (siehe Abb. 29.4). Um einen optimalen elektrischen Kontakt beim Anbringen der Crimpklemmen am Kabel zu garantieren, biegen Sie die 106
98 Installation Benutzerhandbuch Abschlusswiderstand wird am Ende der längsten Abzweigung angeschlossen Abzweigung, max. Kabellänge: 5 m SDJ 3-Kanal- Adapter Drahtende nach hinten biegen Blanke Drähte dürfen nicht sichtbar sein Abb Abzweigungen über den SDJ 3-Kanal-Adapter Abzweigung, max. Kabellänge: 5 m blanken Drähte über die Isolierung und stecken Sie dann die Klemme auf die Drähte (Abb. 28.5). Verwenden Sie eine hochwertige Crimpzange zum Crimpen der Klemmen. Abb Crimpklemmen 107
99 Benutzerhandbuch Teil XI ANHANG 30 ZUSÄTZLICHE RMATIONEN 30.1 Fehlersuche Allgemeine Fehler Mögliche Ursache Abhilfe Keine Anzeige auf allen Stromversorgung defekt. Die Stromversorgung Instrumenten. Durchgebrannte Sicherung. des Systems überprüfen. Die Sicherung ersetzen und den Strom der Stromversorgung prüfen. Keine Anzeige auf einem IS12 Datenkabel locker oder defekt. Das Kabel an der ersten oder mehreren Instrumenten defekten Einheit prüfen. Bei des Systems. Bedarf austauschen. Zeitweise beeinträchtige Elektromagnetische Störung durch Am störungsverursachendem Leistung andere Geräte (siehe Kapitel 28). Gerät ein Entstörfilter anschließen. Es wird angezeigt. Anschluss zum Sensor defekt. Anschluss zum Sensor prüfen. Keine Datenquelle ausgewählt. (siehe Kapitel 28) Datenquelle zurücksetzen. Instrumente Combi und Speed Es wird 00.0 angezeigt, Anschluss zum Loggeber defekt. Anschluss zum Loggeber prüfen. während das Boot fährt. Schaufelrad verklemmt. Loggeber reinigen. Instrument Compass Kompass ist ungenau. Sensor muss kalibriert werden. Siehe Kapitel 15. Instrument Wind Windwinkel ist ungenau. Der Windwinkelausgleich muss Siehe Kapitel 12.2 und 12.3 kalibriert werden. Instrument Data Es wird angezeigt. Es werden keine Daten vom Data kann nur Daten wiederholen, Mastergerät empfangen. die im Netzwerk verfügbar sind. Anschluss zum Mastergerät defekt. Anschlüsse der Datenkabel prüfen. Kein NMEA-Ausgang. NMEA-Anschlüsse wurden vertauscht. NMEA-Anschlüsse prüfen. Instrument Mega Es wird angezeigt. Es werden keine Daten Mega kann nur Daten vom Mastergerät empfangen. wiederholen, die im Netzwerk Der notwendige NMEA-Datensatz verfügbar sind. ist nicht verfügbar. Siehe Kapitel Anschluss zum Mastergerät defekt. Anschlüsse der Datenkabel prüfen. Kein NMEA-Ausgang. NMEA-Anschlüsse wurden vertauscht. NMEA-Anschlüsse prüfen. Anhang 95
100 Anhang IS12 Instrumentensystem Teil XI IS12 Anhang Fernbedienung Das Instrument kann nicht Fernbedienungsfunktion Fernbedienungsfunktion mit der Fernbedienung am Instrument deaktiviert. am Instrument neu aktivieren gewählt werden. Anschluss zum Mastergerät defekt. (siehe Kapitel 24.1). Kein Instrument kann mit IS12 Datenkabel locker oder defekt. Kabel prüfen. der Fernbedienung gewählt Kein Abschlusswiderstand. Abschlusswiderstand anschließen. werden und FB ertönt zwei angeschlossen Mal. Bevor Sie den Kundendienst beauftragen, prüfen Sie selbst diese allgemeinen Fehler, um Zeit und Geld zu sparen. Wenn Sie Ihren Kundendienst beauftragen, geben Sie immer die Seriennummer des Geräts an Ersatzteile und Zubehör Folgende Ersatzteile und Zubehörteile können Sie von ihrem Simrad-Händler beziehen: - Fernbedienung - SDJ 3-Kanal-Adapter - Stromversorgungskabel 2 m - Fluxgate-Kompass-Sensor - IS12 Kabel 0,3 m - Masteinheit - IS12 Kabel 2 m - Echolot-Schwinger - IS12 Kabel 5 m - Loggeber - IS12 Kabel 10 m - Blende und Tastatur - IS12 Mastkabel 30 m - Schutzkappe 96
101 Benutzerhandbuch 30.3 Abmessungen 110 mm (4,3 Zoll) 110 mm (4,3 Zoll) 20 mm (0,78 Zoll) 17 mm (0,67 Zoll) 17 mm (0,67 Zoll) 110 mm (4,3 Zoll) IS12 Instrument 55 mm (2,15 Zoll) Fernbedienung/Alarm 66 mm (2,6 Zoll) 180 mm (7,0 Zoll) 43 mm (1,7 Zoll) 80 mm (3,2 Zoll) 94 mm (3,7 Zoll) 50 mm (2,0 Zoll) 440 mm (17,3 Zoll) Wind-Masteinheit 50 mm (2,0 Zoll) IS12 Fluxgate- Kompass-Sensor 46 mm (1,8 Zoll) 89 mm (3,5 Zoll) 75 mm (3,0 Zoll) 125 mm (4,9 Zoll) 89 mm (3,5 Zoll) 75 mm (3,0 Zoll) Anhang IS12 Loggeber IS12 Echolot-Schwinger 97
102 Anhang IS12 Instrumentensystem Teil XI IS12 Anhang 30.4 Technische Daten Versorgungsspannung 12 V (9-16 V) GS Stromaufnahme Ohne Hintergrundbeleuchtung: 40 ma Mit Hintergrundbeleuchtung: 60 ma Max. Anzahl der Geräte pro System 32 Temperaturbereich -10 C bis +55 C (14 F bis 131 F) IS12 Combi Geberfrequenz 200 khz Messbereich m (2 327 Fuß) Max. Tiefenaufl ösung 0.1 m / 1 Fuß Geschwindigkeitsbereich 0 60 Kts, mph, km/h Max. Geschwindigkeitsaufl ösung 0,1 Kts, mph, km/h Wassertemperatur 0 37 ºC (32 99 ºF) IS12 Depth Schwingerfrequenz Messbereich Max. Aufl ösung 200 khz m (2 328 Fuß) 0.1 m / 1 Fuß IS12 Speed Geschwindigkeitsbereich 0 60 Kts, mph, km/h Max. Geschwindigkeitsaufl ösung 0,1 Kts, mph, km/h Wassertemperatur 0 37 ºC (32 99 ºF) IS12 Wind Windgeschwindigkeitsbereich 0 99,9 Kts, mph, km/h (0 12 BFT) IS12 Compass Max. Aufl ösung Reparaturen und Garantie Ihre Anlage muss selten gewartet werden, allerdings wird empfohlen, die elektrischen Anschlüsse einmal pro Saison mit Silikon- oder Teflonfett abzudichten. Wenn Ihr Gerät repariert werden muss, kontaktieren Sie bitte Ihren Simrad-Vertragshändler. Die Garantiebedingungen und eine Liste mit allen Simrad- Vertragshändlern finden Sie auf der mitgelieferten Garantiekarte. 98
MODI UND ANZEIGEN KOMPASS ZEIT. Zeit. Datum Sekunden Dualzeit Sonnenaufgangsund -untergangszeiten Stoppuhr. Himmelsrichtungen Kursverfolgung.
Schnellanleitung de MODI UND ANZEIGEN ZEIT Datum Sekunden Dualzeit Sonnenaufgangsund -untergangszeiten Stoppuhr Countdown-Timer HÖHE & BARO Leer KOMPASS Zeit Himmelsrichtungen Kursverfolgung Höhenmesser
Tragbares Kohlenmonoxid (CO) Messgerät
BEDIENUNGSANLEITUNG Tragbares Kohlenmonoxid (CO) Messgerät Modell CO40 Einführung Vielen Dank, dass Sie sich für das Modell CO40 von Extech Instruments entschieden haben. Das CO40 misst gleichzeitig die
2-KANALTHERMOMETER AX Bedienungsanweisung
2-KANALTHERMOMETER AX-5003 Bedienungsanweisung 1.Vorwort Wir bedanken uns bei Ihnen für Einkauf des 2-Kanalthermometers. Widmen Sie bitte einige Minuten vor der Arbeit, um sich mit der Funktion des Gerätes
BEDIENUNGSANLEITUNG: Made in USA
BEDIENUNGSANLEITUNG: DE TM Foto: Christian Horwath Der Navigator - Libya Rally 2013 Made in USA www.icoracing.com 2 Allgemeine Beschreibung / Installation Der ICO Racing TM Tripcomputer Rallye MAX-G TM
LCD-4 Display Fahrradcomputer. Bedienungsanleitung
LCD-4 Display Fahrradcomputer Bedienungsanleitung Inhalt Zusammenfassung 3 Beschreibung 3 Funktionen 4 Betriebsablauf 6 Zusätzliche Funktionen 7 Versteckte Funktionen 9 Seite 2 von 10 Zusammenfassung Das
Benutzerhandbuch 1,5 Digitaler Foto-Schlüsselanhänger
Benutzerhandbuch 1,5 Digitaler Foto-Schlüsselanhänger Achtung: Bedienen und betrachten Sie das digitale Fotoalbum aus Sicherheitsgründen nicht während der Fahrt. Danke für den Kauf dieses genialen digitalen
Bedienungsanleitung Move IQ
Bedienungsanleitung Move IQ Der Move IQ 1. LCD-Bildschirm 2. Home Taste: Bestätigen / Ansicht wechseln 3. Zurücktaste: Zurückblättern 4. Vortaste: Vorblättern 5. Power Taste: Gerät An / Ausschalten & Hintergrundbeleuchtung
RCD1750SI / Bedienungsanleitung Deutsch. Allgemeine Steuerelemente Hauptgerät
Allgemeine Steuerelemente Hauptgerät 1. VOLUME UP 2. FUNCTION 3. DBBS 4. CLK SET 5. UKW-ANTENNE 6. / PRESET 7. / PRESET + 8. MEMORY 9. TUNE +/ FOLDERUP 10. VOLUME DOWN 11. / STANDBY 12. MONO / STEREO 13.
Installations- und BedienungsanleitungBetriebsanleitung
DE Elite-3x DSI Installations- und BedienungsanleitungBetriebsanleitung Copyright 2014 Navico Alle Rechte vorbehalten. Lowrance und Navico sind eingetragene Warenzeichen von Navico. Navico erachtet es
Programmierbare LC-Displays DI05P und DI05P-USB
1 Erste Schritte Programmierbare LC-Displays DI05P und DI05P-USB Lesen Sie sich diese Betriebsanleitung gut durch Bauen Sie Ihr Pedelec auf, verbinden Sie das Display mit dem Controller Schalten Sie das
Kabel-Fernbedienung für PW-EC / PW-AC Kassettengeräte
Installations- und Bedienungsanleitung Kabel-Fernbedienung für PW-EC / PW-AC Kassettengeräte Bitte lesen Sie diese Anleitung vor Anschluss und Inbetriebnahme des Gerätes gründlich durch. PW-EC Kabel-Fernbedienung
BEDIENUNGSANLEITUNG. Übersetzt von Google
BEDIENUNGSANLEITUNG Übersetzt von Google II. Zusammenfassung der Bedienungstasten Beschreibung von Bedienungstasten Gesehen von der Vorderseite 1. Lautsprecher 12. Equalizer 2. Funktion 13. DOWN / UP 3.
LCD-Bildschirm ve LCD-Bildschirm
-Bildschirm. Verwendung -Bildschirm Der in Ihr Elektromobil eingebaute -Bildschirm ermöglicht Ihnen die Kontrolle sämtlicher Fahr-, Lenk-, Brems- und Betriebsprozesse. Die elektrische Einheit und die Elektronik
BEDIENUNGSANLEITUNG. Kohlenmonoxid TischMonitor Modell CO50
BEDIENUNGSANLEITUNG Kohlenmonoxid TischMonitor Modell CO50 Einführung Vielen Dank, dass Sie sich für das Modell CO50 von Extech Instruments entschieden haben. Dieses Messgerät misst Kohlenmonoxid (CO),
FreeMatch Infrarot-Fernbedienung yt1f
P a r t n e r i n S a c h e n K l i m a Bedienungsanleitung FreeMatch Infrarot-Fernbedienung ytf Bitte lesen Sie diese Anleitung vor Anschluss und Inbetriebnahme des Gerätes gründlich durch. < Tastatur
Kohlendioxid Messgerät
BEDIENUNGSANLEITUNG Kohlendioxid Messgerät Modell CO240 Die Bedienungsanleitung finden Sie in weiteren Sprachen auf www.extech.com Einführung Vielen Dank, dass Sie sich für das Modell CO240 von Extech
Anleitung DGTV Fernbedienung
Anleitung DGTV Fernbedienung Inhaltsverzeichnis: 1. Einstellung der Fernbedienung auf Radio-Frequenz 4 2. Kupplung der Fernbedienung mit dem TV-Gerät 5 2.1 Automatische Suchfunktion 5 2.2 Programmieren
NX Sea Data NX Wind. - Instrumente - Bedienungsanleitung Deutsch
NX Sea Data NX Wind - Instrumente - Bedienungsanleitung NX INSTRUMENTE Willkommen im Nexus Netzwerk! Diese Bedienungsanleitung soll Sie in die Lage versetzen, Ihre neuen NX Komponenten zu verstehen und
Verwenden der Bedienerkonsole
In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zur Bedienerkonsole, zum Ändern von Druckereinstellungen und zu den Menüs der Bedienerkonsole. Sie können die meisten Druckereinstellungen in der Software-Anwendung
GPS Richtungsanzeiger GD-101 Schnellstartanleitung. Version1.0
GPS Richtungsanzeiger GD-101 Schnellstartanleitung Version1.0 Zubehör GD-101 Hauptgerät Schnellstartanleitung Hängeband CD ANMERKUNG: Falls Zubehör nicht enthalten oder beschädigt sein sollte, kontaktieren
Verwenden der Bedienerkonsole
Dieser Abschnitt enthält Informationen zur Bedienerkonsole, zum Ändern der Druckereinstellungen und zu den Bedienerkonsolenmenüs. Sie können die meisten Druckereinstellungen über die Softwareanwendung
IRIScan Anywhere 5. Scan anywhere, go paperless! PDF. Mobile scanner & OCR software. for Windows and Mac
IRIScan Anywhere 5 PDF Scan anywhere, go paperless! for Windows and Mac Mobile scanner & OCR software Erste Schritte Diese Kurzanleitung beschreibt die ersten Schritte mit dem IRIScan TM Anywhere 5. Lesen
PE 08 Bedienungsanleitung D-
PE108 Bedienungsanleitung D- D- INHALTSVERZEICHNIS A. Funktionen 5 B. Die Betriebsart wechseln 9 C. Die Betriebsart Zeit 10 D. Den Schrittzähler benutzen 12 E. Den Schrittzähler tragen 15 F. Das Schrittziel
ElitePET ACHTUNG: Nutzen Sie nur den mitgelieferten AC-Adapter um den Empfänger zu laden. Halten Sie die Sendeantenne fern von Magneten.
ElitePET 9888 Inhalt: Sender Antenne kleiner Empfänger (optional) großer Empfänger (optional) lange Metallstifte kurze Metallstifte Halsband Test-Kit Ladegerät ACHTUNG: Nutzen Sie nur den mitgelieferten
Infrarot-fernbedienung YB1FA
Partner in Sachen Klima Bedienungsanleitung Infrarot-fernbedienung YB1FA Bitte lesen Sie diese Anleitung vor Anschluss und Inbetriebnahme des Gerätes gründlich durch. Benutzerinformation n Die Funktionen
GoTime Kurzanleitung. Über dieses Handbuch
DE GoTime Kurzanleitung Über dieses Handbuch Bitte lesen Sie dieses Handbuch sorgfältig. Wenn Sie die Informationen nicht verstehen oder eine Frage haben, die nicht in diesem Handbuch behandelt wird, wenden
FS_CA_01 - Benutzerhandbuch für 2- Wege KFZ Alarmanlage
FS_CA_01 - Benutzerhandbuch für 2- Wege KFZ Alarmanlage 1. Installation / Komponenten Übersicht Zentrale - Haupteinheit Die Haupteinheit kann an jeder Stelle im Fahrzeug installiert werden (Sonnenblende,
RADAR EU Radarwarner. Bedienungsanleitung RADAR EU RADARWARNER
RADAR EU Radarwarner 1 Bedienungsanleitung 2 Übersicht RADAR EU Radarwarner Technische Daten Arbeitsfrequenzen: 10,500-10,550 GHz (X-Band & Euro X- Band) 24,050-24,250 GHz (K-Band) 34,4 GHz (Ka-Band) 13,400-13,500
2. Der 7950 Pager. Der 7950 hat 4 Knöpfe
2. Der 7950 Pager 2.1 Los geht s 2.1.1 Gehäuse Der 7950 hat 4 Knöpfe Funktion/Escape Links Rechts Lesen/Auswahl Funktion/Escape- Ermöglicht den Zugang zum Funktionsmenü und das Verlassen Links/Rechts-
Bedienungsanleitung Thermo-Hygrometer PCE-TH 5
PCE Deutschland GmbH Im Langel 4 D-59872 Meschede Deutschland Tel: 02903 976 99 0 Fax: 02903 976 99 29 [email protected] www.pce-instruments.com/deutsch Bedienungsanleitung Thermo-Hygrometer PCE-TH
BEDIENUNGSANLEITUNG CR-421
BEDIENUNGSANLEITUNG CR-421 WWW.DENVER-ELECTRONICS.COM LESEN SIE DIESE BEDIENUNGSANLEITUNG VOR DER BENUTZUNG DES GERÄTES GRÜNDLICH DURCH. UND BEWAHREN SIE SIE FÜR ZUKÜNFTIGE REFERENZ AUF. BEDIENELEMENTE
Bedienungsanleitung Fischfinder Portabel
Bedienungsanleitung Fischfinder 1 Bedienungsanleitung 116883 Fischfinder Portabel Lieferumfang Sonar Geber mit Kabel Montageplatte Edelstahlschraube mit Flügelmutter Trageband Produkt Spezifikationen Display:
GPS-CarControl APP Android Benutzeranleitung
GPS-CarControl APP Android Benutzeranleitung Inhaltsverzeichnis Der Login Bildschirm... 2 Der Basisbildschirm... 3 BITTE VOR NUTZUNG DER ALARM FUNKTIONEN EINE ALARM E-MAIL HINTERLEGEN!... 4 Die Fahrzeugliste...
Tasten-Bezeichnung. Schaltuhr mit Sensor CdS (DämmerungsSensor) Display (LCD-Anzeige) R (Reset) Uhrtaste (Uhrzeit anzeigen)
Tasten-Bezeichnung R (Reset) Stunden+ (Stunden einstellen) Minuten+ (Minuten einstellen) Tagtaste (Tag einstellen) CdS (DämmerungsSensor) Display (LCD-Anzeige) Uhrtaste (Uhrzeit anzeigen) Timertaste (Schaltzeiten)
Stickmaschine Ergänzung zur Bedienungsanleitung
Stickmaschine Ergänzung zur Bedienungsanleitung Product Code (Produktcode): 884-T07 Zusätzliche Funktionen der PR650e In der Version 2 und 3 wurden die folgenden neuen Funktionen hinzugefügt. Bevor Sie
Bedienungsanleitung Programmierbarer Digitaler Timer mit großem LCD Display
Bedienungsanleitung Programmierbarer Digitaler Timer mit großem LCD Display Item No.: EMT445ET A. Funktionen 1. Mit dieser programmierbaren digitalen Zeitschaltuhr können Sie spezielle Ein- und Ausschaltzeiten
Bedienungsanleitung für S4-Monitor
Bedienungsanleitung für S4-Monitor EINLEITUNG Der S4-Leistungsmonitor von WaterRower vereint technische Perfektion mit Benutzerfreundlichkeit. Der WaterRower-Monitor der Serie 4 verfügt über 6 Informations-
medemagroup Kurzanleitung Joystick DX2 P Q ver Oktober 2011
medemagroup P9-0290-Q ver. 1.0.2 - Oktober 2011 DE Kurzanleitung Joystick DX2 Quick guide P9-0290-Q 2 von 16 Version 1.0.2/2011 Inhaltsverzeichnis Einleitung...4 Bezeichnungen - Knöpfe...5 Bedienung...5
FUNK-SENDER DIGITAL BEDIENUNGSANLEITUNG
1 FUNK-SENDER DIGITAL BEDIENUNGSANLEITUNG 2 Bedienungsanleitung Installation und Benutzung Antifrost: Dieser Modus stellt sicher, das die Wassertemperatur mindestens so hoch gehalten wird das ein einfrieren
1. Hauptfunktionen Digitale Kamera, Fotowiedergabe (Dia-Show) und PC Kamera
1 2 1. Hauptfunktionen Digitale Kamera, Fotowiedergabe (Dia-Show) und PC Kamera 2. Beschreibung der Kamera Sucher Linse Auslöser / SET-Taste Ein-/Ausschalter / Modustaste Wiedergabetaste Oben-Taste Unten-Taste
QUICK SETUP GUIDE SECULIFE DPPRO
QUICK SETUP GUIDE SECULIFE DPPRO Das Modell SECULIFE DPPRO ist eine Familie von Mikroprozessorgesteuerten, hochpräzisen Druckmessgeräten, die zur Verwendung bei der Bewertung und Wartung von einer Vielzahl
Konfigurieren einer Net2 Eintrag-Monitor
Konfigurieren einer Eintrag-Monitor Übersicht Der Entry Monitor ist ein Audio-/ Videomonitor für die Kommunikation mit Besuchern per Sprechanlage. Das Gerät wird über Ethernet (PoE) mit Strom versorgt,
GNX Wind. Benutzerhandbuch
GNX Wind Benutzerhandbuch Februar 2016 190-02003-32_0A Alle Rechte vorbehalten. Gemäß Urheberrechten darf dieses Handbuch ohne die schriftliche Genehmigung von Garmin weder ganz noch teilweise kopiert
B3: CHANNEL/SEARCH Taste B4: AL ON/OFF Taste B5: ALERT Taste B6: MAX/MIN Taste B7: RESET Taste
WS 9005 Merkmale: 433MHz Funk Frequenz. 3-Kanal-Auswahl kabelloser Thermo-Sender Übertragungsreichweite: 30 Meter ( Freifeld ) Messbereiche: Innentemperatur : 0 C ~ +50 C Wasser Temperatur : -20 C ~ +50
Race Uhr _W013. Bedienungsanleitung
Race Uhr _W013 Bedienungsanleitung Diese Uhr kommt mit einer 2-Jahres-Garantie. Für Garantiefragen kontaktieren Sie bitte ihren nächsten Fachhändler Ein Kaufnachweis ist erforderlich 1.0 Einleitung Danke,
Beispiel zur Programmierung einer Einschaltzeit und einer Ausschaltzeit für Montag bis Sonntag:
Bedienungsanleitung Digital Timer Time Control 112 Hama 47659 Allgemeines: Digitale Zeitschaltuhr mit 16 Ein-/Ausschaltmöglichkeiten pro Tag, max. 112 Ein/Aus Möglichkeiten pro Woche, minutengenau einstellbar
WLAN-Anleitung (Für Android-Mobiltelefone)
Anschliessen an Strom und Licht WLAN-Anleitung (Für Android-Mobiltelefone) Verbinden mit Wandler Verbinden mit Lichtkabel Spannung: 5 36 V Min. Stromstärke: 200 ma Max. Stromstärke: 1 A für jeden Anschluss
Einführung BLACKBURN ATOM 2
BLACKBURN ATOM 1 Einführung Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres neuen Blackburn Atom Fahrradcomputers. Blackburn Fahrradcomputer werden ausschließlich aus hochwertigen Materialien, sowie unter höchsten
Registrieren Sie Ihr Gerät und Sie erhalten Support unter
Registrieren Sie Ihr Gerät und Sie erhalten Support unter www.philips.com/welcome SE650 SE655 Kurzbedienungsanleitung 1 Anschließen 2 Installieren 3 Genießen Inhalt der Verpackung Basisstation ODER Mobilteil
Segway Touren, Kauf, Service & Tuning PT Pro GmbH
Segway Touren, Kauf, Service & Tuning PT Pro GmbH PT Pro Segway Service Center Bayern Beschreibung des Infokey Controllers Anzeige, Tasten, Symbole und Funktionen Anleitung Der Infokey Controller Diese
Anleitungen sowie technische Daten und Warnhinweise, die Sie kennen sollten.
INHALTSVERZEICHNIS Einleitung... 2 Produktübersicht... 3 Inbetriebnahme... 5 Batterie... 5 Sicherheitskordel... 5 Einstellmodi umschalten... 5 Einstellungen ändern... 5 Uhr... 6 Alarm... 7 Timer... 8 Stoppuhr...
1. Konfigurations-Funktionen innerhalb des Programmiermodus
DALIeco Ergänzende Hinweise zur Inbetriebnahme 1. Konfigurations-Funktionen innerhalb des Programmiermodus... 1 1.1. Switch Off Delay... 2 1.2. Stand-by Level... 2 1.3. Stand-by Time... 2 1.4. Lichtsensor...
WARNUNG! Nicht für Kinder unter 36 Monate wegen verschluckbarer Kleinteile geeignet - Erstickungsgefahr. Made in China, im Namen der TTS Group Ltd
Garantie & Support Dieses Produkt wird mit einem Jahr Garantie für Probleme versehen, die während der normalen Nutzung auftreten. Falsche Handhabung Speed Tracker oder das Öffnen des Gerätes macht diese
GMI 10. Schnellstartanleitung
GMI 10 Schnellstartanleitung Einführung Das GMI 10 stellt Ihnen über angeschlossene Sensoren schnell wichtige Informationen zur Verfügung. Die Sensoren übertragen die Daten mit dem Standard NMEA 0183 oder
PIC Ausgangsleistung(TX) 3.Tastensperrfunktion 4.Scan-Funktion 5.Den Roger 6.CTCSS / DCS Code 7.Senden Icon 8.Vox Icon
BEDIENUNGSANLEITUNG PIC 01 1.Antenne 18.Batterie-Kapazität 17.PTT-Taste 16.Kanalnummer./ Menü 15. Power/ Scan -Taste 14.Ab-Taste 13.Mikrofon 2.Ausgangsleistung(TX) 3.Tastensperrfunktion 4.Scan-Funktion
SPEZIFIKATIONEN LEISTUNGSMERKMALE TASTENBELEGUNG DISPLAY BETRIEB SICHERHEITSHINWEISE BEDIENUNGSANLEITUNG
FERNBEDIENUNG DE SPEZIFIKATIONEN LEISTUNGSMERKMALE TASTENBELEGUNG DISPLAY BETRIEB SICHERHEITSHINWEISE 2 2 3 4 5 8 BEDIENUNGSANLEITUNG 1 INFORMATIONEN 1. Lesen Sie diese Bedienungsanleitung vor Inbetriebnahme
HANDBUCH. Hygro Thermometer Modell RH10. Feuchtthermometer
HANDBUCH Hygro Thermometer Modell RH10 Feuchtthermometer Einleitung Herzlichen Glückwunsch zum Kauf des Hygro Thermometers Modell RH10. Mit dem integrierten Messfühler misst dieses Gerät die relative Feuchtigkeit
Bedienungsanleitung. Enthält: Maße: Display-Fernbedienung (MT-1) für EPIPDB-COM Solarladeregler. Display-Fernbedienung, 10m Anschlusskabel
Bedienungsanleitung ---------- Display-Fernbedienung (MT-1) für EPIPDB-COM Solarladeregler Enthält: Display-Fernbedienung, 10m Anschlusskabel Maße: Fernbedienung-Display: sensor Batteriesymbole Solarmodul
A. Bedienfeld. Memory 1/2/3 Speicher 1/2/3
A. Bedienfeld EN DE Timer Timer Memory/Screen lock (unlock) Speicher / Displaysperre (freigeben) Downward movement Bewegung nach unten Upward movement Bewegung nach oben Memory 1/2/3 Speicher 1/2/3 Display
ABC PC-programm. Startfenster ABC PC-Programm: ABC-Server. Erklärung der Symbole
Startfenster ABC PC-Programm: ABC-Server Code für Benutzerseite Erklärung der Symbole Öffnen des ABC-Bedienfensters auf dem PC; die Fenster und die Bedienung sind gleich wie bei LCD. Öffnen der Log-Daten:
BENUTZERHANDBUCH. UV-Lichtmessgerät. Modell UV510. Weitere Übersetzungen des Benutzerhandbuches sind unter erhältlich.
BENUTZERHANDBUCH UV-Lichtmessgerät Modell UV510 Weitere Übersetzungen des Benutzerhandbuches sind unter www.extech.com erhältlich. Einführung Vielen Dank, dass Sie sich für das Extech-Modell UV510 UV-Lichtmessgerät
AP70/AP80 Kurz-Bedienungsanleitung
AP70/AP80 Kurz-Bedienungsanleitung DE Das Bediengerät 1 2 3 MENU 8 10 STBY AUTO NAV WORK 9 11 4 5 6 TURN 7 12 ALARM 13 ALARM No. Beschreibung 1 /Thruster Einmal drücken für Bedienung. Drücken und halten
New-Style Display Sportive Display Original Bedienungsanleitung
New-Style Display Sportive Display Original Bedienungsanleitung 1 Ihr E-Bike Display 1 Ihr E-Bike Display Sportive Display New-Style Display 1.1 Varianten Das kompakte Sportive Display lässt sich unauffällig
Registrieren Sie Ihr Gerät und Sie erhalten Support unter
Registrieren Sie Ihr Gerät und Sie erhalten Support unter www.philips.com/welcome CD250 CD255 SE250 SE255 Kurzbedienungsanleitung 1 Anschließen 2 Installieren 3 Genießen Lieferumfang Basisstation ODER
Manual C963.
Manual C963 Vorwort Sehr geehrter Kunde Bittel lesen Sie die Anleitung sorgfältig durch. Bitte stellen Sie sicher, das beim Anschluß des Displays und dem EB-Buskabel keine Spannung auf der Leitung liegt.
Benutzerhandbuch FERNBEDIENUNG R71A/E
Benutzerhandbuch FERNBEDIENUNG R71A/E INHALTSVERZEICHNIS SPEZIFIKATIONEN DER FERNBEDIENUNG... 2 LEISTUNGSMERKMALE... 2 TASTENBELEGUNG... 2 NAMEN UND FUNKTIONEN DER INDIKATOREN DER FERNBEDIENUNG... 4 VERWENDUNG
Präzisions-Hygro-Thermometer Modell RH490
Bedienungsanleitung Präzisions-Hygro-Thermometer Modell RH490 Einführung Wir gratulieren Ihnen zum Erwerb des Präzisions-Hygro-Thermometers Extech RH490. Dieses Gerät misst Feuchtigkeit, Lufttemperatur,
WS 9006 Bedienungsanleitung. 1. Funktionen
WS 9006 Bedienungsanleitung 1. Funktionen 1.1 Regenmesser aktuelle Regenmenge, Regenmenge der letzten Stunde bzw. der der letzten 24 Stunden, Gesamtregenmenge SEIT Funktion zum Nachmessen der Regenmenge
NSE8 & NSE12 Kurz-Bedienungsanleitung
NSE8 & NSE12 Kurz-Bedienungsanleitung DE 2 3 4 1 5 8 10 11 IN MOB 1 2 3 GHI JKL MNO 4 5 6 TUV 7 PQRS 8 9 WXYZ STBY AUTO 0 OUT PWR 6 7 9 12 13 CHART RADAR ECHO NAV INFO PAGES 1 2 3 4 Direct Access Keys
BETRIEBSANLEITUNG. Fernbedienung BRC315D7
BETRIEBSANLEITUNG 1 3 2 1 4 11 NOT AVAILABLE 12 6 5 5 7 8 14 9 10 19 17 18 21 13 20 15 16 1 DANKE DASS SIE SICH FÜR DEN KAUF DIESES REGLERS ENTSCHLOSSEN HABEN. LESEN SIE DIE ANLEITUNG SORGFÄLTIG DURCH
Benutzerhandbuch GENEVO ONE. Deutsch Version 2012
Benutzerhandbuch GENEVO ONE G1 Deutsch Version 2012 Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem neuen G1 von Genevo Assist. Mit dem Genevo One haben Sie einen mobilen Helfer an Ihrer Seite, der Sie vor fast allen
Bildschirm Sicherheit beim Bootfahren" Aktualisierung der VesselView-Software. Automatische Wi-Fi-Abfrage. Verwendung der Micro-SD-Karte
Bildschirm Sicherheit beim Bootfahren" Kapitel 1 - Erste Schritte Wenn VesselView nach einer vollständigen Abschaltung von mindestens 30 Sekunden eingeschaltet wird, erscheint ein Bildschirm mit Hinweisen
Fahrerinformationsmodul
OK Fahrerinformationsmodul Fahrerinformationsmodul INFORMATIONSMELDUNGEN ACHTUNG Warnmeldungen niemals ignorieren und immer umgehend angemessene Maßnahmen durchführen. Anderenfalls kann das Fahrzeug beschädigt
TA 888 Hitzdrahtanemometer. Flow Temp. Max Min
TA 888 Hitzdrahtanemometer Temp Das Messgerät TA888 misst die Luftgeschwindigkeit und die Temperatur. Das große, leicht zu lesende LCD Display besitzt zwei große Anzeigen sowie viele Symbolanzeigen. Das
CLIPPER GPS Repeater
CLIPPER GPS Repeater BEDIENERHINWEISE 1. Gerät und Zubehör Das CLIPPER-GPS Repeater wird mit einer Anzeigeeinheit, einer Abdeckhaube und den Anschlußkabel geliefert. Das Gerät ist für den Anschluß an ein
S e i t e 1. 5-Kanal Funk-Handsender inkl. Zeitschaltuhr Art.Nr
S e i t e 1 5-Kanal Funk-Handsender inkl. Zeitschaltuhr Art.Nr. 6000053 Vielen Dank, dass Sie sich für unser Produkt entschieden haben. Mit einer Steuerung von rolladen7 erhalten Sie ein Produkt höchster
WiMo Antennen und Elektronik GmbH Am Gäxwald 14, D Herxheim Tel. (07276) FAX
externe Tastatur für FT-817 Best.Nr. F817-KBD Kompakte Tastatur für Yaesu FT-817, FT-857 und FT-897 Bedienungsanleitung Deutsche Version Übersetzung aus dem Englischen Thomas Kimpfbeck, DO3MT Mai 2007
Bedienungsanleitung HiTRAX GO Stoppuhr
R GO Kat.-Nr. 38.2016 Bedienungsanleitung HiTRAX GO Stoppuhr Gratuliere! Sie haben jetzt eine HiTrax Stoppuhr von TFA. Sie haben eine Uhr, einen Wecker, eine Stoppuhr und einen Timer in einem Gerät. Sie
Bedienungsanleitung. Differenzdruckmessgerät BRIGON PM6530
Bedienungsanleitung Differenzdruckmessgerät BRIGON PM6530 12.05.2011 Art.Nr. 16737 Rev. 0 DE - 1 - Messtechnik für Profis INHALTSVERZEICHNIS SEITE 1. Einleitung...3 2. Spezifikationen...3 3. Tastenbeschreibung...4
Kohlenmonoxid-Messgerät Modell CO10
Bedienungsanleitung Kohlenmonoxid-Messgerät Modell CO10 Einführung Herzlichen Glückwunsch zum Kauf Ihres neuen Kohlenmonoxid-Messgeräts von Extech, Modell C010. Das CO10 dient zur Messung und Anzeige von
BEDIENUNGSANLEITUNG: Rallye VR Light TM. Made in USA. Foto: Christian Horwath Der Navigator - Libya Rally 2013
BEDIENUNGSANLEITUNG: Rallye VR Light TM Made in USA Foto: Christian Horwath Der Navigator - Libya Rally 2013 www.icoracing.com 2 3 Vorwort: Inhalt: Sehr geehrter Rallyefahrer, Beschreibung Seite vielen
Bedienungsanleitung
Bedienungsanleitung 1204422 Tasten-Bezeichnung Display-Anzeige: Sommerzeit aktiviert Zufallsgenerator ein Taste SET Taste MANUAL Taste DAY Taste MIN Taste CLOCK Taste RECALL Taste HOUR Knopf RESET A) Inbetriebnahme
Modell A Stromkalibrator. Bedienungsanleitung
Modell 412300A Stromkalibrator Bedienungsanleitung Einführung Herzlichen Glückwunsch zum Kauf des Extech Stromkalibrators Modell 412300A. Der 412300A kann Strom messen/beziehen sowie auch eine Stromschleife
Feuchte-/Taupunktschalter PL0045
Seite 1 von 8 Bedienungsanleitung Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung...2 2. Eigenschaften...2 3. Grundlagen...3 4. Bedienung...3 5. Programmierung der Schaltung...4 6. Hardware...6 7. Preise und Zubehör...7
BEDIENUNGSANLEITUNG FÜR DAS K0382 Kabelloses Innen- und Außenthermometer mit Uhr und Wetterstation
BEDIENUNGSANLEITUNG FÜR DAS K0382 Kabelloses Innen- und Außenthermometer mit Uhr und Wetterstation PM: 24h-Anzeige ANSICHT VORN Wecker ein ANSICHT HINTEN MAX / MIN SEITENANSICHT Klappbarer Fuß Zeit Datum
Präzisions-Hygro-Thermometer Modell RH490
Bedienungsanleitung Präzisions-Hygro-Thermometer Modell RH490 Einführung Wir gratulieren Ihnen zum Erwerb des Präzisions-Hygro-Thermometers Extech RH490. Dieses Gerät misst Feuchtigkeit, Lufttemperatur,
Benutzerhandbuch. Feuchtemessgerät ohne Stifte. Modell MO257
Benutzerhandbuch Feuchtemessgerät ohne Stifte Modell MO257 Einführung Herzlichen Glückwunsch zum Kauf des stiftlosen Extech MO257 Feuchtemessgeräts. Der Stiftlose Feuchtesensor überwacht die Feuchtigkeit
Klimaregler K301SB (Standard)
Klimaregler K301SB (Standard) - Betriebsanleitung - Artikel Nr.: K301SB-STD Richardt Steuer- und Regelgeräte GmbH Am Kupferacker 2 36280 Oberaula Germany +49 ( 0 ) 66 28 / 919434 +49 ( 0 ) 66 28 / 919433
DEUTSCH. HINWEIS: Falls der Antriebsmechanismus Ihrer Uhr hier nicht angeführt ist, finden Sie weitere Informationen unter www.adidas.com/watches.
EUTSH HINWEIS: Falls der ntriebsmechanismus Ihrer Uhr hier nicht angeführt ist, finden Sie weitere Informationen unter www.adidas.com/watches. PEHTREE FL145G EHTZEIT-NZEIGEMOUS 1. rücken Sie für eleuchtung
Tageslicht Radiowecker
Tageslicht Radiowecker 10004731 Sehr geehrter Kunde, zunächst möchten wir Ihnen zum Erwerb Ihres Gerätes gratulieren. Bitte lesen Sie die folgenden Anschluss- und Anwendungshinweise sorgfältig durch und
BeoSound 4. Nachtrag
BeoSound 4 Nachtrag Menüsystem Dieser Nachtrag enthält Korrekturen der Bedienungsanleitung zur BeoSound 4. Da eine neue Softwareversion installiert wurde, umfasst Ihr Musiksystem jetzt neue Funktionen.
RAIN BIRD TYPENREIHE ITC PROGRAMMIERUNG
RAIN BIRD TYPENREIHE ITC PROGRAMMIERUNG Das Rain Bird Steuergerät der Typenreihe ITC vereint zwei Programmvarianten in einem Gerät: ein Standard- und ein "Turbo"-Programm, das noch zusätzliche Funktionen
Bitte lesen Sie sich die Bedienungsanleitung sorgfältig durch und bewahren Sie die Bedienungsanleitung für die Zukunft auf.
Bitte lesen Sie sich die Bedienungsanleitung sorgfältig durch und bewahren Sie die Bedienungsanleitung für die Zukunft auf. 1. Entfernen Sie die Batterieabdeckung der Basisstation und des Außensenders.
Trip 1 & Trip 4W Benutzerhandbuch. DEUTSCH
Trip 1 & Trip 4W Benutzerhandbuch. DEUTSCH WILLKOMMEN. Vielen Dank für den Erwerb des Bontrager Trip -Computers. Wir hoffen, dass Ihnen dieser Computer viele Kilometer lang tatkräftig zur Seite stehen
GO XSE Kurzbedienungsanleitung
GO XSE Kurzbedienungsanleitung DE Front panel 1 Nr. Taste Function 1 Einschalttaste Durch einmaliges Drücken wird das Dialogfeld System Kontrolle angezeigt. Um das Gerät ein- oder auszuschalten, halten
TWIN-CENTER 6802 TWIN-CONTROL 6822
TWIN-CENTER 6802 TWIN-CONTROL 6822 Software-Update V1.100 Freuen Sie sich auf die Änderungen und Erweiterungen der TWIN- CENTER-Software, die im Folgenden beschrieben werden. TWIN-CENTER-Neueinsteigern
