Ernährungstherapie - Update /22. Januar 2005

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1 INSTITUT FÜR QUALITÄTSSICHERUNG IN DER ERNÄHRUNGSTHERAPIE UND ERNÄHRUNGSBERATUNG e. V. Ernährungstherapie - Update /22. Januar 2005 Erfolgskontrolle Januar 2005 Name: Wohnort: Vorname: Strasse: Frage 1: Mit sehr kohlenhydratarmen Diäten, bei denen die Zufuhr eiweiß- und fettreicher Nahrungsmittel freigestellt ist, kann man Gewicht abnehmen: Frage 2: a) weil die hohe Eiweißzufuhr mehr Fett verbrennt b) weil die durchschnittliche Energieaufnahme pro Tag sinkt c) weil sich Eiweiß und Fett in der Aufnahme aus dem Darm behindern d) weil Energie aus Fett im Körper nicht gespeichert werden kann Welche Nebenwirkungen können bei sehr kohlenhydratarmen Kostformen auftreten: Frage 3: a) Blutdruckabfall b) Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut c) Nierensteine d) Schlaganfälle e) Alle Wann kann natriumreiches Mineralwasser zur Verhinderung von Nebenwirkungen sinnvoll sein: a) beim Sport b) bei kohlenhydratarmen Gewichtsreduktionsdiäten c) bei Bluthochdruck d) bei der Einnahme von CSE-Hemmern

2 Frage 4: Welcher Patient ist durch kohlenhydratarme Kostformen besonders gefährdet: Frage 5: a) Sportler b) Patienten mit Bluthochdruck und antihypertensiver Therapie c) Patienten mit Hypertriglyceridämie d) Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen Welche Gefahren bestehen bei Gewichtsreduktionsdiäten mit geringem Eiweißgehalt: Frage 6: a) Schädigung der Herzmuskulatur b) Herzrhythmusstörungen c) Manifestation von Haltungsschäden d) Magengeschwüre e) Durchfall Bei welchen Patienten ist eine eiweißarme Gewichtsreduktion besonders gefährlich: Frage 7: a) Patienten mit Herzinsuffizienz b) Patienten mit koronarer Herzkrankheit c) Patienten mit Bluthochdruck d) Patienten mit Hypercholesterinämie e) Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung Welche Frage stellen Sie einem Patienten mit Diabetes mellitus bevor Sie mit ihm über eine Ernährung zur Senkung des erhöhten Blutdrucks sprechen: Frage 8: a) Wurde der Blutdruck am linken oder rechten Arm gemessen? b) Wurde der Blutdruck auch im Stehen gemessen? c) Ist in der Familie ein Bluthochdruck bekannt? d) Seit wann besteht der Bluthochdruck? Welche Maßnahmen werden zur Prävention des Typ 2 Diabetes mellitus diskutiert: a) Gewichtsreduktion b) Weniger gesättigte Fettsäuren c) Alkohol d) Mehr körperliche Aktivität e) Tgl. mehr als 3 l Mineralwasser

3 Frage 9: Welche Risikofaktoren bestimmen die Lebenserwartung des Patienten mit Typ 2 Diabetes mellitus entscheidend: a) LDL-Cholesterin b) Triglyceride c) Lipoprotein (a) d) Qualität der Blutzuckereinstellung e) HDL-Cholesterin Frage 10: Sind Fruktosehaltige Lebensmittel sinnvoll bei Diabetes mellitus Typ 2 Frage 11: a) Ja, der Blutzucker ist besser b) Ist egal c) Nein, die Triglyceridkonzentration verschlechtert sich Ist nach Meinung der American Diabetes Association Zucker in der Diabetesdiät erlaubt? Frage 12: a) Ja, Zucker steigert die Glucosekonzentration auch nicht stärker als isokalorische Mengen von komplexen Kohlenhydraten b) Ja, die Gesamtmenge an Kohlenhydraten ist wichtiger als die Art des Kohlenhydrats c) Nein, sollte möglichst vermieden werden. Ist Alkoholkonsum bei Bluthochdruck erlaubt: Frage 13: a) Nein, Alkoholkonsum erhöht das Risiko für Schlaganfälle b) Ja, Alkoholkonsum vermindert das Risiko für Ereignisse am Herzen c) Es kommt auf die Menge an, einmal pro Woche könnte sinnvoll sein Wichtige diätetische Maßnahmen zur Senkung des Bluthochdrucks sind: a) Weniger Kochsalz b) Mehr Kalium c) Mehr Calcium d) Mehr Kohlenhydrate e) Weniger Eiweiß

4 Frage 14: Sind fettarme Milchprodukte beim Patienten mit Hyperuricämie erlaubt: Frage 15: a) Ja b) Nein c) Unter Berücksichtigung anderer Krankheiten und Stoffwechselstörungen des Patienten Ist der Konsum von purinreichen Gemüsen bei Hyperuricämie einzuschränken: Frage 16: a) Kann nützlich sein b) Man sollte unbedingt darauf verzichten c) Muss nicht eingeschränkt werden Wie hoch sollte die Eiweißzufuhr bei Prä-Dialysepatienten sein: Frage 17: a) < 0,5 g/kg Idealgewicht pro Tag b) 0,6 1,0 g/kg Idealgewicht pro Tag c) > 1,4 g/kg Idealgewicht pro Tag Wie hoch sollte bei einem Prä-Dialysepatienten mit durchschnittlichem Gewicht die Phosphataufnahme pro Tag sein: Frage 18: a) bis 600 mg b) mg c) mehr als 1000 mg Mit welchen Parametern befasst sich die Ernährungstherapie beim Prä-Dialysepatienten: Frage 19: a) Protein b) Kalium c) Natrium d) Flüssigkeit e) Energie Was sind die Hauptziele der Ernährungstherapie des Prä-Dialysepatienten: a) Die Dialyse möglichst lange hinaus zu zögern b) Vermeidung von Mangelernährung c) Besserung metabolischer Komplikationen d) Besserung von Appetitlosigkeit

5 Frage 20: Welche Maßnahmen sind bei Hypertriglyceridämie wesentlich: Frage 21: a) Weniger Cholesterin b) Weniger gesättigte Fettsäuren c) Kein Alkohol d) Weniger Kohlenhydrate e) Weniger Fett Welche Maßnahmen können HDL-Cholesterin erhöhen: Frage 22: a) Mehr Kohlenhydrate b) Gewichtsreduktion c) Weniger Cholesterin d) Mehr Fett e) Mehr Eiweiß Welche Maßnahmen können bei allen Fettstoffwechselveränderungen sinnvoll sein: Frage 23: a) Mehr Fett b) Mehr Kohlenhydrate c) Gewichtsreduktion d) Mehr Sojaeiweiß e) Mehr körperliche Aktivität Welche Maßnahmen verbessern die Insulinresistenz des metabolischen Syndroms Frage 24: a) Gewichtsreduktion b) Mehr körperliche Aktivität c) Eine hypokalorische Kost d) Große Trinkmengen e) Weniger Kohlenhydrate Welcher Parameter reagiert am deutlichsten auf Ernährungsänderung: a) Triglyceride b) HDL-Cholesterin c) LDL-Cholesterin d) Lipoprotein (a)

6 Frage 25: Wann sinkt die LDL-Cholesterinkonzentration im Blut am stärksten Frage 26: a) wenn die Cholesterinaufnahme mit der Nahrung von 1000 mg auf 500 mg vermindert wird b) wenn die Cholesterinaufnahme mit der Nahrung von 500 auf 200 mg vermindert wird c) wenn die Cholesterinaufnahme mit der Nahrung von 200 auf 50 mg vermindert wird. Ein 50-jähriger Patient, Raucher, hat folgenden Lipidbefund: Triglyceride 480 mg/dl, HDL- Cholesterin 28 mg/dl, Cholesterin 213 mg/dl, LDL-Cholesterin 90 mg/dl. Körpergewicht 84 kg, Körpergröße 176 cm. Welche Empfehlung darf dem Patienten zur Erhöhung des HDL- Cholesterins nicht gegeben werden? a) Mehr körperliche Aktivität b) Alkoholische Getränke c) Gewichtsreduktion d) Zigarettenrauchen beenden Frage 27: Was kann die Ursache für ein niedriges HDL-Cholesterin sein? Frage 28: a) Vegetarische Kost b) Hohe Zufuhr an gesättigten Fettsäuren c) Gewichtsschwankungen d) Viel Sport Welche Fettsäuren beeinflussen nicht oder nur wenig eigenständig das LDL-Cholesterin? a) Gesättigte Fettsäuren b) trans-fettsäuren c) Einfach ungesättigte Fettsäuren d) Mehrfach ungesättigte Fettsäuren Frage 29: Welche Lebensmittel enthalten einfach ungesättigte Fettsäuren? d) tierische e) pflanzliche f) tierische und pflanzliche

7 Frage 30: Welcher Parameter ist bei einer Cholesterinmessung zusätzlich erforderlich, um das kardiovaskuläre Risiko einschätzen zu können? Frage 31: a) Körpergewicht b) Familienanamnese für eine vorzeitig aufgetretene koronare Herzkrankheit b) Ernährungszusammensetzung Welche Vitamine sind in der Lage, erhöhte Homocysteinkonzentrationen in Blut zu senken: Frage 32: a) Vitamin C b) Vitamin B12 c) Vitamin B6 d) Panthotensäure e) Vitamin E f) Folsäure Welche Maßnahme führt zu einer Erhöhung von Homocystein: Frage 33: a) Gewichtsreduktion mit Verbesserung der Insulinresistenz b) Einnahme von Vitamin C c) Gabe von Selen Ist Homocystein nach unserem heutigem Verständnis ein wichtiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen: Frage 34: a) Ja b) Nein c) Zur Klärung sind noch weitere Untersuchungen erforderlich Welcher Fruchtsaft kann Nebenwirkungen durch viele Medikamente auslösen: Frage 35: a) Orangensaft b) Apfelsaft c) Grapefruitsaft Rotwein ist kontraindiziert bei Patienten, die folgende Medikamente einnehmen: a) Aspirin b) Ciclosporin c) Penicillin d) Magenmittel

8 Frage 36: Johanniskrauttee greift über Cytochrom P450 3A4 in den Medikamentenstoffwechsel ein: Frage 37: a) Gar nicht b) Hemmend c) Steigernd Was muss bei der Gabe von CSE-Hemmern beachtet werden? Frage 38: a) Interaktion mit Ballaststoffen b) Interaktion mit Alkohol b) Interaktion mit gesättigten Fettsäuren Wann ist Gewichtsreduktion kontraindiziert: Frage 39: a) bei endogenen psychiatrischen Erkrankungen b) bei koronarer Herzkrankheit c) bei Durchblutungsstörungen d) bei Bluthochdruck Welche Vitamine müssen bei entzündlichen Darmerkrankungen besonders beachtet werden: Frage 40: a) Vitamin A b) Vitamin E c) Vitamin B12 d) Folsäure e) Vitamin D Welche Parameter müssen bei der Ernährungstherapie von Patienten mit entzündlichen Darmerkrankungen speziell in die Überlegungen mit einbezogen werden: a) Körpergewicht b) Zink c) Calcium d) Natrium e) Magnesium

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