Mercoline GmbH, Berlin Bilanz zum 31. Dezember 2011

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1 Mercoline GmbH, Berlin Bilanz zum 31. Dezember 2011 AKTIVA PASSIVA EUR EUR TEUR EUR EUR TEUR A. ANLAGEVERMÖGEN A. EIGENKAPITAL I. Immaterielle Vermögensgegenstände I. Gezeichnetes Kapital , Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte , II. Gewinnrücklagen II. Sachanlagen Andere Gewinnrücklagen , Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung , III. Gewinnvortrag 0, Anlagen im Bau ,90 0 IV. Jahresüberschuss 0, , , B. UMLAUFVERMÖGEN B. RÜCKSTELLUNGEN I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Rückstellungen , Forderungen aus Lieferungen und Leistungen , Forderungen gegen verbundene Unternehmen , C. VERBINDLICHKEITEN 3. Sonstige Vermögensgegenstände , Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen , , Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen , Sonstige Verbindlichkeiten , II. Kassenbestand 84,85 0 davon aus Steuern EUR ,87 (Vj. TEUR 138) davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 0) , , C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN ,49 11 D. PASSIVE LATENTE STEUERN 2.241, , ,

2 Mercoline GmbH, Berlin Anhang für das Geschäftsjahr 2011 Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB ( 238 ff) aufgestellt worden. Die ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften im Zweiten Abschnitt ( 264 ff) wurden berücksichtigt. Die Gesellschaft gilt als eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von 267 Abs. 1 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Alle Angaben erfolgen in TEUR. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen unverändert angewendet. (1) Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibung linear über 5 Jahre abgeschrieben. Für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird das Aktivierungswahlrecht für Herstellungskosten nicht in Anspruch genommen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellkosten zwischen 150 EUR und EUR betragen, werden in einem Sammelposten aktiviert und linear über 5 Jahre abgeschrieben (so genannte Poolabschreibung).

3 Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihren Nennwerten angesetzt. Sie lauten alle auf Euro. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Pauschalwertberichtigungen werden nicht gebildet. Aufgrund des mit der CommerzFactoring GmbH bestehenden Vertrages über ein stilles Factoring sind wesentliche Teile der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte verkauft. Ein bestimmter Teil der verkauften Forderungen wird von der CommerzFactoring GmbH zur Finanzierung der Erlösschmälerungen einbehalten und somit nicht refinanziert. Dieser Betrag wird neben den noch nicht abgerufenen Kaufpreisanteilen als sonstiger Vermögenswert bilanziert. Durch den Verkauf der Forderungen ist das Delkredererisiko auf die Factoringgesellschaft übergegangen. Der Kassenbestand ist mit dem Nennbetrag angesetzt. (3) Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite werden gemäß 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die Aufwendungen danach darstellen. (4) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen tragen alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung basiert auf einen Zinssatz der Deutschen Bundesbank von 5,13%, einer Gehaltsdynamik von 2,0% und der Richttafel 2005 G von Prof. Dr. K. Heubeck.

4 (5) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag anzusetzen. Sämtliche Verbindlichkeiten lauten auf Euro. (6) Latente Steuern Latente Steuern werden auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet, sofern sich diese in den Folgejahren voraussichtlich abbauen. Latente Steuern auf Verlustvorträge werden berücksichtigt, sofern eine Verrechnung mit steuerpflichtigem Einkommen innerhalb der nächsten fünf Jahre realisierbar und wahrscheinlich ist. Ergibt sich aus der Gegenüberstellung der Wertansätze eine Steuerbelastung, werden passive latente Steuern gebildet. Sofern sich insgesamt ein aktivischer Unterschiedsbetrag ergibt, erfolgt der Ansatz von aktiven latenten Steuern. Soweit sich aktive latente Steuern und passive latente Steuern entsprechen, werden diese insoweit verrechnet dargestellt. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes sowie der relevanten Gewerbesteuersätze. Erläuterungen zur Bilanz (7) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, der in der Anlage diesem Anhang beigefügt ist. Im Berichtsjahr werden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. (8) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden nicht von der Factoringgesellschaft angekaufte Forderungen gegenüber Dritten. Die Forderung gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen die Herlitz PBS AG (TEUR 851; Vorjahr TEUR 818). Sie resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr TEUR 28).

5 Des Weiteren bestehen Forderungen gegen Gesellschaften im Pelikan-Konzern von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 87). Sie resultieren ausschließlich aus Dienstleistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen die CommerzFactoring GmbH in Höhe von insgesamt TEUR 51 (Vorjahr TEUR 211). Dieser Wert betrifft Beträge, die der Gesellschaft noch zustehen und den Einbehalt der Factoringgesellschaft. Das Factoring ermöglicht, die Verschuldung des Konzerns nachhaltig gering zu halten und wichtige Bilanzrelationen zu verbessern. Außerdem wird durch den Wegfall der Gefahr von Ausfällen der Kundenforderungen die Risikoposition des Konzerns gestärkt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. (9) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich ausschließlich um Ausgaben, die Aufwand des Zeitraumes nach dem 31. Dezember 2011 betreffen. (10) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR Mit der Gesellschaft wurde am 24. November 2003 mit Wirkung zum 1. Januar 2003 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, der am 23. Dezember 2003 ins Handelsregister eintragen wurde. Für die Herlitz PBS AG, Berlin, besteht auch die Verpflichtung, einen sonst entstehenden Jahresfehlbetrag zu übernehmen ( 302 AktG). Das im Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresergebnis in Höhe von TEUR 909 wurde gemäß des Gewinnabführungsvertrages an die Herlitz PBS AG abgeführt. Das Eigenkapital beläuft sich auf TEUR (11) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 268 (Vorjahr TEUR 291). Davon entfallen insgesamt TEUR 226 (Vorjahr TEUR 170) auf den Personalbereich hauptsächlich für Sonderzahlungen (TEUR 165; Vorjahr TEUR 116) sowie für Urlaubsansprüche (TEUR 3; Vorjahr TEUR 11) und Jubiläen (TEUR 16; Vorjahr TEUR 18).

6 Die übrigen sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 42 (Vorjahr TEUR 121) bestehen für ausstehende Rechnungen (TEUR 37; Vorjahr TEUR 111) und Jahresabschlusskosten (TEUR 4; Vorjahr TEUR 10). (12) Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten aus dem Bezug von Dienstleistungen in Höhe von TEUR 79 (Vorjahr TEUR 216). Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 39) gegenüber verbundenen Unternehmen und betreffen ausschließlich die Herlitz PBS AG (Vorjahr TEUR 10). Sie resultieren mit TEUR 13 (Vorjahr TEUR 20) aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Zahlungsverpflichtungen aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Umsatzsteuer. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder andere Sicherheiten besichert. (13) Passive latente Steuern Unter der Position werden passive latente Steuern in Bezug auf die Rückstellungen für Jubiläumsgelder ausgewiesen. Der für die Bewertung angewandte Ertragsteuersatz betrug im Geschäftsjahr 30,18 %. (14) Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte a. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft offene Verpflichtungen aus unkündbaren Operating-Leasingverhältnissen, die wie folgt fällig sind: TEUR TEUR bis 1 Jahr Kraftfahrzeuge bis 5 Jahre Kraftfahrzeuge

7 Aus weiteren Verträgen bestehen finanzielle Verbindlichkeiten wie folgt: Später TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR EDV-Dienstleistungen Kraftfahrzeugleasing Ferner bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich TEUR 355 bis Ende Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Verpflichtungen gegenüber der Herlitz PBS AG aufgrund eines Geschäftsbesorgungsvertrages für Dienstleistungen (TEUR 195), der für ein Jahr geschlossen wurde und mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende von beiden Seiten kündbar ist. Weiterhin bestehen am Bilanzstichtag Verpflichtungen aus dem Untermietvertrag mit der Herlitz PBS AG (TEUR 160). Der Mietvertrag ist mit einer Frist von sechs Monaten zum Jahresende von beiden Seiten kündbar. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. (15) Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter an Angestellten ohne Auszubildende betrug im Geschäftsjahr (Vorjahr: 74). Es werden keine gewerblichen Mitarbeiter beschäftigt. (16) Geschäftsführung Die Geschäftsführung erfolgte durch Herrn Jörg Berends, Berlin, EDV-Kaufmann. Auf die Angabe der Bezüge nach 285 Nr. 9 HGB wird gemäß 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Den gegenwärtigen oder ehemaligen Organen der Gesellschaft werden weder Bezüge gezahlt noch Bezugsrechte oder Darlehen gewährt.

8 (17) Konzernabschluss Die Mercoline GmbH wird in den Konzernabschluss der Herlitz AG, Berlin, zum 31. Dezember 2011 als verbundenes Unternehmen einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt. Der Konzernabschluss der Herlitz AG geht in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, der Pelikan International Corporation Berhad, Shah Alam, Selangor Darul Ehsan, Malaysia (PICB), ein. Er ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird elektronisch unter offen gelegt. Berlin, 9. März 2012 Jörg Berends

9 ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS DER MERCOLINE GMBH IM GESCHÄFTSJAHR VOM 01. JANUAR 2011 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2011 ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN NETTOBUCHWERTE Zugänge Abgänge Zugänge Abgänge A. ANLAGEVERMÖGEN EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte , ,96 531, , , ,96 531, , , , , ,96 531, , , ,96 531, , , ,00 II. SACHANLAGEN 1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung , , , , , , , , , ,00 2. Anlagen im Bau 0, ,90 0, ,90 0,00 0,00 0,00 0, ,90 0, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,00

10 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS An die Mercoline GmbH Wir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung der Mercoline GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Berlin, 12. März 2012 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Schulz Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Weisner Wirtschaftsprüferin

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