Vortrag Keysigning Party
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- Birgit Katarina Kalb
- vor 10 Jahren
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1 Vortrag Keysigning Party Benjamin Bratkus Fingerprint: 3F67 365D EA EA09 245B 53E8 534B 0BEA 0A13 (Certifcation Key) Fingerprint: A7C E25B B860 DD3A B65A DE85 E F 5FB6 (Working Key)
2 Vortrag Keysigning Party Agenda Kryptologie Kryptosysteme web of trust Gnupg Schlüsselerzeugung Schlüsselmanagement Digitale Unterschriften Quellen
3 Kryptologie Kryptographie: Kryptoanalyse: - Lehre von der Entschlüsselung offener Geheimschriften - Die Nachrichten werden sichtbar für Dritte übertragen Steganographie: - Lehre von der Entschlüsselung der Algoithmen - Lehre von den verdeckten Geheimschriften - Die Nachrichten werden nicht erkennbar für Dritte übertragen Kryptologie: - Kryptograhie + Kryptoanalyse
4 Kryptologie Waum überhaupt Kryptologie? -Vertraulichkeit: - Digitale Nachrichten erreichen diskreteren Status - Nachrichten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind - Integrität: - Die Unverletztheit der Daten wird gewährleistet - die Gesamtheit der Daten wird bestätigt - Authentizität: - Die Echtheit der Daten wird bestätigt
5 Kryptosysteme Symetrische Kryptosysteme - Ein Schlüssel für Ver- und Entschlüsselung - Blochchiffren (z.b. DES Data Encryption Standard) - Stromchiffren (RC4, One-Time-Pad) Asymetrische Kryptosysteme - Verwendung eines öffentlichen Schlüssels und geheimen Schlüssels - Benutzer verwalten einen Schlüsselbund - Beispiele: RSA, Elgamal, Rabin
6 web of trust Idee: - Digitale Schlüssel durch ein Netz von Bestätigungen (Signaturen) zu sichern Problem: - Kontrolle der Echtheit der angebotenen Schlüssel Anwendung: - Asymetrisches Kryptosystem - öffentliche Schlüssel sind für andere Teilnehmer verfügbar - Kontrolle der Schlüssel durch Bestätigungen (Signaturen)
7 GnuPG web of trust
8 GnuPG Warum GnuPG? - Funktionalität auf das Verschlüsseln, Endschlüsseln und Signieren von digitalen Nachrichten beschränkt - Dateiformat unabhängig - Richtet sich an nach dem RFC 2440 OpenPGP- Spezifikation - Freie Software (Quellcode verfügbar, frei von Patenten) - GnuPG ist nicht durch Ausführungsbestimmungen beschränkt
9 GnuPG Symetrische Kryptosysteme Symetrische Kryptosysteme - GnuPG ermöglicht die Verwendung von symtetrischen Kryptosystemen - Fokus liegt auf dem Keymanagement nicht der Geheimhaltung des Algorithmus - Es wird versucht einen möglichst großen key space zu erhalten - Moderne symetrische Kryptosysteme wie Blowfish und IDEA werden realisiert! Gefahr: Austausch des einzigen Schlüssels zwischen Kommunikationspartnern
10 GnuPG Asymetrische Kryptosysteme Asymetrische Kryptosysteme - Vermeidung der Gefahren bei Schlüsselaustausch - Trennung der Funktionalität: Verschlüsselung mit öffentlichem Schlüssel Entschlüsselung mit geheimen Schlüssel - Moderne asymetrische Kryptosysteme wie RSA und ElGamal werden realisiert
11 GnuPG Hybride Kryptosysteme Hybride Kryptosysteme - Asymetrische Verschlüsselung ist kein Allroundmittel Symetrische Verschlüsselung kann sicherer sein - Lösungsansatz: Mischung von asymetrischen und symetrischen Kryptosystemen - Nachricht wird mit symetrischem Sitzungsschlüssel verschlüsselt - Sitzungschlüssel wird mit dem öffentlichen Schlüssel des Empfängers verschlüsselt - Sitzungschlüssel wird zusammen mit der Nachricht übertragen
12 GnuPG Erzeugung eines Schlüsselpaares Erzeugung eines Schlüsselpaares bei GnuPG: - gpg gen-key Befehl erzeugt ein Schlüsselpaar - Eigenschaften des Schlüsselpaares: - Typ des Schlüsselpaares (z.b. DSA, ElGamal ) - Schlüssellänge (Empfohlen: 2048 Bit) - Lebensdauer der Schlüssel - Zuordung der Schlüssel zu adresse(n)
13 GnuPG Schlüsselmanagement Übersicht über Schlüssel: - gpg list-keys - liefert eine Übersicht über die verfügbaren Schlüssel im Schlüsselbund Übersicht über die Signaturen - gpg list-sigs - liefert einen Überblick über die Siganturen - gpg list-sigs KeyID - liefert Signaturen für den entsprechenden Schlüssel Empfangen und Senden von Schlüsseln über einen Keyserver - gpg send-key KeyID - sendet den entsprechenden Schlüssel an den eingetragenen Keyserver - gpg recv-key KeyID - empfängt den Schlüssel von dem Keyserver
14 GnuPG Schlüsselmanagement Schlüssel Management - Schlüssel können von den Servern nicht gelöscht werden! - Signaturen können nicht geändert werden! - Schlüssel sollten nicht verloren gehen! - Schlüssel können nur als ungütig deklariert werden (revoke) - Speichern von Schlüsseln in einer Datei: - gpg -a -o priv.asc export-secret-keys - speichert die geheimen Schlüssel in der Datei - gpg -a -o pub.asc export KeyID - speichert einen öffentlichen Schlüssel in der Datei - Importieren eines Schlüssel oder Schlüsselbundes in den eigenen Schlüsselbund: - gpg import datei.asc - importiert den/die Schlüssel in den Schlüsselbund
15 GnuPG Schlüsselmanagement Schlüssel Management - gpg refresh-keys aktualisiert alle Schlüssel des Schlüsselbund über den Server - gpg fingerprint KeyID gibt den Fungerprint des gewählten Schlüssels zurück - Generelle Einstellungen zu GnuPG werden in der Datei gpg.conf festgelegt z.b: - default key KeyID - Defaultschlüssel eintragen mit dem GnuPG arbeitet (notwendig bei mehreren geheimen Schlüsseln) - keyserver - Verschiedene Keyserver eintragen für den Schlüsselaustausch
16 GnuPG Dateien verschlüsseln Verschlüsseln der Datei mit einem öffentlichen Schlüssel des Schlüsselbundes: - gpg --output datei.gpg --encrypt --recipient KeyID datei - --output datei.gpg entspricht der verschlüsselten Datei - encrypt Parameter zur Verschlüsselung einer Datei - recipient KeyID der zu verwendende öffentliche Schlüssel - datei die zu verschlüsselnde Datei
17 GnuPG Dateien entschlüsseln Entschlüsselung einer Datei mit den geheimen Schlüsseln: - gpg --output datei --decrypt datei.gpg - Geheimer Schlüssel wird benötigt - Mantra (Passwort) des geheimen Schlüssels wird benötigt - --output datei entspricht der entschlüsselten Datei - decrypt Parameter zur Entschlüsselung - datei.gpg - entspricht der erhaltenen, verschlüsselten Nachricht
18 GnuPG Digitale Unterschriften Digitale Unterschriften - Generell: Hash-Funktion nutzen um eine Prüfsumme zu bilden - Hash-Funktion: - keine Dubletten bei der Erzeugung von Hashwerten - Rückschlüsse auf das Dokument über den Hashwert sollten schwer sein - Digitale Unteschrift erzeugen, durch Anwendung einer Hash-Funktion auf ein Dokument
19 GnuPG Digitale Unterschriften Anwendung bei GnuPG: - Geheimer Schlüssel wird für Unterschrift verwendet - Überprüfung mit dem entsprechenden öffentlichen Schlüssel möglich - Dokument kann unverschlüsselt übertragen werden wenn es öffentlich ist - Dokument kann zusätzlich verschlüsselt werden wenn es vertraulich ist - Unterschriftsprüfung fällt negativ aus, wenn das Dokument nach dem Unterzeichnen verändert wird - GnuPG verwerndet den DSA - Digital Signature Algorithm
20 GnuPG Digitale Unterschriften Signierung von öffentlichen Schlüsseln: - Notwenigkeit öffentliche Schlüssel dritter zu signieren um das web of trust zu vergrößern - gpg sign-key KeyID - bietet die Möglichkeit öffentliche Schlüssel mit dem eigenen privaten zu signieren - Wie groß ist das Vertrauen, Kenntnis des Besitzers des geheimen Schlüssel? - Fingerprint überprüfen - Ausweiskontrolle
21 GnuPG Digitale Unterschriften Möglichkeiten der Signierung: Voreinstellung Ich antworte nicht. Daten einfach entschlüssenln Es hat keine Überprüfung statgefunden Ich habe es flüchtig geprüft Ich habe es sehr sorgfältig geprüft.
22 Was ist mit Windows? Werkzeug zur Schlüsselgenerierung und Verwaltung installieren - WinPT Achtung: lokale Speicherung bei Signaturen entfernen! Client einrichten - Outlook, Pegasus oder Eudora Schlüsselbund importieren Mitmachen!
23 Vortrag Keysigning Party Quellen: - Anleitung Gnupg - HowTo - man gpg de.wikipedia.org - Begriffsdefinitionen winpt.sourceforge.net/de - Tool zur Benutzung von Gpg unter Windows
24 Vortrag Keysigning Party Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.
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