Gasschweißen I. Erster Teil der Unterweisung

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1 Erster Teil der Unterweisung

2 Thema: Sie werden auf 15 Infoseiten mit folgenden Inhalten (s. rechts) zum Thema informiert! Wir stellen vor, warum das Thema wichtig ist und was Sie beachten sollten! Die Unterweisung wurde auf der Grundlage der geltenden Vorschriften erstellt (Quellen s. rechts). INHALT: Die Gefahren Gase in der Autogentechnik Kennzeichnung von Gasflaschen Umgang mit Gasflaschen Transport von Gasflaschen Lagern von Gasflaschen Besonderheiten für Lager im Freien Besonderheiten für Lager Speichern von Acetylen in Stahlflaschen Acetylenzerfall Brand der Sauerstoffarmaturen Hinweis zum Abschluss Quelle: DGUV Informationen

3 Gase in der Autogentechnik Acetylen: farblos; ungiftig; riechbar; etwas leichter als Luft; neigt zum Selbstzerfall bei Druck- und Temperaturerhöhung; Zündtemperatur etwa 300 C; untere Zündgrenze etwa 2 Vol.-%. Flüssiggas (Propan/Butan): farblos; ungiftig; schwach riechend; leicht zu verflüssigen; schwerer als Luft; Zündtemperatur etwa 470 C; untere Zündgrenze etwa 2 Vol.-%. Sauerstoff: farblos; ungiftig; geruchlos; etwas schwerer als Luft; erhöht gegenüber Luft Verbrennungstemperatur und Verbrennungsgeschwindigkeit brennbarer Stoffe wesentlich. Sauerstoff ist allein oder als Bestandteil der Luft zu jeder Verbrennung erforderlich.

4 Kennzeichnung von Gasflaschen Der Gefahrgutaufkleber erfüllt die Anforderungen der Transportvorschriften und enthält, in diesem Fall für Acetylen, die nachfolgenden Informationen: 1. Risiko- und Sicherheitssätze 2. Gefahrzettel 3. Zusammensetzung des Gases/Gasgemisches 4. Produktbezeichnung 5. EG-Nummer bei Einzelstoffen oder das Wort Gasgemisch 6. Vollständige Gasbenennung 7. Herstellerhinweis 8. Name, Anschrift und Telefonnummer des Herstellers Farbkennzeichnung ist nur für die Flaschenschulter vorgeschrieben

5 Transport von Gasflaschen Nicht gemeinsam mit leicht entzündbarem Ladegut transportieren und lagern. Druckgasflaschen nicht am Ventilschutz (Schutzkappe) anheben oder diesen als Anschlagpunkt nutzen. Einzelne Druckgasflaschen möglichst in Karren oder Transportgestellen transportieren. ab 80 db () ab 85 db (A) Beschädigte Druckgasflaschen nur transportieren, wenn es gefahrlos möglich ist. Defekte Druckgasflaschen kennzeichnen. Vom Gaslieferanten die Druckgasflasche abholen lassen. Das Rauchen und der Umgang mit offenem Licht sind verboten. X ab 90 db (A)

6 Lagern von Gasflaschen Druckgasflaschenventile sind dicht zu schließen und durch den vorgesehenen Ventilschutz (Schutzkappe) zu schützen. Druckgasflaschen dürfen nicht in Treppenräumen, Fluren, Rettungswegen, Garagen, Durchgängen oder Durchfahrten gelagert werden. In Lagern sind folgende Arbeiten unzulässig: Umfüllen von Gasen sowie Reparaturarbeiten an Druckgasflaschen Druckgasflaschen mit verflüssigtem Gas sind stehend zu lagern. Zusammenlagerungsverbote beachten und Sicherheitsabstände einhalten. Lagerklasse (LGK) B 8A D 6.1 C 6.1B 6.1A C 5.1B 5.1A B 4.1A 3 2B 2A 1 Explosive Stoffe Verdichtete, verflüssigte u. unter Druck gelöste Gase 2A Druckgaspackungen (Aerosolpackungen) 2B Entzündliche flüssige Stoffe Explosive Stoffe 4.1A Entzündliche feste oder desensibilisierende Stoffe 4.1B Selbstentzündliche Stoffe Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündliche Gase Stark oxidierend wirkende Stoffe 5.1A Oxidierend wirkende Stoffe 5.1B Ammoniumnitrat und ammoniumnitrathaltige 5.1C Organische Peroxide Brennbare giftige Stoffe 6.1 A Nichtbrennbare giftige Stoffe 6.1B Brennbare giftige o. chronisch wirkende Stoffe 6.1 C Nichtbrennbare gifitge o. chronisch wirkende Stoffe 6.1 D Ansteckungsgefährliche Stoffe Radioaktive Stoffe Brennbare ätzende Stoffe 8A Nichtbrennbare ätzende Stoffe 8B Brennbare Flüssigkeiten (soweit nicht LGK 3) Brennbare Feststoffe Nichtbrennbare Flüssigkeiten Nichtbrennbare Feststoffe Sonstige brennbare und nichtbrennbare Stoffe

7 Besonderheiten für Lager In Lagerräumen dürfen sich keine Gruben, Kanäle, Abflüsse usw. befinden. Ausreichende Belüftung muss vorhanden sein (Lüftungsfläche mind. 1 % der Bodenfläche). In Lagerräumen dürfen keine entzündbaren Materialien (Papier, Holz usw.) gelagert werden. Ausnahme: Abtrennung durch eine Schutzmauer Höhe > 2,0 m. Bei Räumen bis zu 20 m² Grundfläche ist der gesamte Raum ein Bereich mit möglicher Gefährdung. In diesem Bereich ist Folgendes zu beachten: Er muss durch extra Warnschilder gekennzeichnet sein. Im Bereich dürfen sich keine Zündquellen befinden. Elektrische Anlagen müssen ex-geschützt gemäß Zone 2 ausgeführt sein. Zone 2

8 Acetylenzerfall Ursachen: Flammendurchschlag vom Brenner bis zur Flasche oder starke äußere Erwärmung Merkmale: Temperatur an der Flaschenwand steigt an, austretendes Gas führt Ruß mit und weist stechenden Geruch auf. Verhalten bei Acetylenzerfall: Flaschenventil sofort schließen. Wenn Flasche erwärmt: Flasche an sicheren Ort bringen, aus Deckung mit viel Wasser kühlen. Transport möglich, solange Flasche mit bloßer Hand überall berührt werden kann. Wenn Flasche stark erwärmt: Halle räumen, aus Deckung mit viel Wasser kühlen, Feuerwehr rufen. Flasche nicht weiter benutzen, mind. 24 Std. kühlen, mehrfach kontrollieren. Jede Explosion und jeder Flaschenbrand ist zu melden.

9 Brand der Sauerstoffarmaturen Ursachen: Öl, Fett oder falscher Dichtungswerkstoff in Verbindung mit Sauerstoff unter höherem Druck Stauwärme, die durch zu schnelles Öffnen des Flaschenventils entsteht Wirkung: Sofortiger Brand Sehr heiße, lange Flamme führt zum schlagartigen Ausbrennen des Druckminderers und des Flaschenventils. Anreicherung der Luft mit Sauerstoff: Sauerstoff kann durch undichte Schläuche, Kupplungen und Ventile ausströmen. Insbesondere in engen Räumen kann es zu einer gefährlichen Sauerstoffanreicherung der Luft kommen. Führt bei Zündung zur schlagartigen Verbrennung selbst schwerentflammbarer Stoffe.

10 Hinweis zum Abschluss Das Thema wird abgerundet durch die Unterweisung: I

11 Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation Pflichten gemäß 5, 6, 12 ArbSchG Erarbeiten Sie ggf. eine Gefährdungsbeurteilung mit dem vorhandenen Formblatt. Bestimmen Sie die Gefährdungen. Ermitteln Sie Mängel, z. B. fehlende Schutzeinrichtung oder PSA. Veranlassen Sie die Mängelbeseitigung. Zur Dokumentation der Unterweisung stellen wir Ihnen ein Formblatt zur Verfügung.

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