Leitlinien für ein Gender Friendly Hospital

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1 Leitlinien für ein Gender Friendly Hospital Dr in. Anna Utermann, Dr in. Anna M. Dieplinger, Dr. K. Yazdi

2 Leitlinien für ein Gender Friendly Hospital Dr in. Anna Utermann, Dr in. Anna M. Dieplinger, Dr. K. Yazdi I. Der Hintergrund/ die Überlegung II. Projekt am AKH-Linz III. Die Leitlinien IV. Weitere Schritte

3 Das Thema geschlechtsspezifische Gesundheit ist in Krankenhaus-Settings noch wenig beachtet worden. Es gab keine allgemein gültige Leitlinien für die geschlechtsspezifische Gesundheitsförderung in Krankenhäusern. Unser Ziel: Eine allgemein gültige Qualitätsplakette Gender Friendly Hospital ähnlich dem WHO- Zertifikat Baby Friendly Hospital oder Migrant Friendly Hospital

4 Was ist Gender Health? Geschlecht bedeutet sowohl gender als auch sex 2 inhaltlich verschiedene Begriffe. gender = soziales Geschlecht = gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägte Geschlechterrollen. Der Begriff sex steht für die biologisch definierten Aspekte des Geschlechtes. Das Wort gender als Lehnwort verwendet.

5 Es gibt Unterschiede zwischen den Geschlechtern in Bezug auf Gesundheit Soziale Ungleichheit Unterschiede in den gesundheitlichen Belastungen Unterschiede in den persönlichen Bewältigungsressourcen Unterschiede in der medizinischen Versorgung Unterschiede im Gesundheits- und Krankheitsverhalten Gesundheitliche Ungleichheit Mielck& Helmert, 1998

6 Leitlinien für ein Gender Friendly Hospital I. Der Hintergrund/ die Überlegung II. Projekt am AKh Linz III. Die Leitlinien IV. Weitere Schritte

7 Das Projekt Gender Friendly Hospital Im Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Linz Durch eine interdisziplinäre Gruppe September 2005 Jänner 2006

8 Das Team Dr in. Anna Maria Dieplinger Dr in. Anna Utermann Dr. Kambiz Yazdi Dr in. Selina Haas Dr in. Soraya Wölfl Dr. Erich Hinterreiter DGKS Petra Burghardt DGKS Roswitha Jungwirth DGKS Monika Lederhilger

9 Leitlinien für ein Gender Friendly Hospital I. Der Hintergrund/ die Überlegung II. Projekt am AKH Linz III. Die Leitlinien IV. Weitere Schritte

10 Erstmalige Publikation Masterthese v. Frau Dr in. Anna Utermann im Rahmen des Universitätslehrganges Public Health und Hospital Management an der Johannes Kepler Universität Linz

11 1. Geschlechtsspezifische Aus-, Fort- und Weiterbildung Ziel: Gender-friendly-Proffessionals Maßnahmen: Implementierung von Gendermainstreaming in die Strategien des Krankenhauses (QM, BSC, Frauenquote) Aufgreifen von gendersensiblen Thematiken im Bereich der Aus- Fort- und Weiterbildung

12 2. Geschlechtssensibler Umgang Ziel: Gender-kompetentes Personal auf allen Ebenen Geschlechtsberücksichtigende Dokumentation Kontextbezogene und Bereitstellung von Personal Maßnahmen: Prüfung der BewerberInnen auf Gender-Kompetenz Abteilungsspezifische Schaffung von personeller Infrastruktur Dokumente gendern! Kontextbezogene Bereitstellung von Personal mit dem Blick der Geschlechtssensibilität

13 3. Transparenz und Public Relation: Ziel: Imageverbesserung des Hauses Kundenorientierung Maßnahmen: Implementierung und Institutionalisierung einer geschlechtspezifischen Medizin

14 4. Respektieren und Berücksichtigen der psychosozialen Lebenswelten Ziel: Quantitative und qualitative Sicherstellung der psychosozialen Versorgung Förderung von Sicherheit durch Schaffung von Vertrauen und Verständnis Ganzheitliche und individuelle Betreuung Sozialer Kontext als integraler Bestandteil von Gesundheit und Gesundheitsförderung Maßnahmen: Entwicklung eines geschlechtsspezifischen Standards der Gesprächsführung und Kontaktaufnahme Vernetzung Schaffung optimaler Rahmenbedingungen (Zeit, Raum, Atmosphäre, Ressourcen)

15 5. Bedarfsgerechte geschlechtsspezifische Kranken- und Gesundheitsversorgung Ziel: Vermeidung von Über-, Unter- und Fehlversorgung Maßnahmen: Entwicklung frauenspezifischer evidenzbasierter Leitlinien Qualitätssicherung / Messung der Qualität inklusive geschlechtsspezifischer Auswertung Erkennen von Defiziten und Ressourcen in Diagnostik, Therapie und Prävention

16 6. Geschlechtsspezifische Gesundheitsförderung Ziel: Förderung des gesunden Lebensstils Empowerment und Kooperation Maßnahmen: Intersektorale Vernetzung/ Einbindung in Netzwerke ( z.b. Netzwerk Gesundheitsfördernder Krankenhäuser) Entwicklung von geschlechts- und zielgruppenspezifischen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung Verbessertes Informationsangebot für PatientInnen

17 7. Individuelle Beratung, Information und Aufklärung Ziel: Umfassende Information Freie Wahl zwischen Behandlungsmöglichkeiten Maßnahmen: Wertfreie Information über Behandlungsmöglichkeiten / Methoden und Abläufe Berücksichtigung der individuellen PatientInnen- Bedürfnisse

18 8. Transparenz und Nutzung geschlechtsspezifischer Infrastrukturen Ziel: Nutzung der bereits vorhandenen geschlechtsspezifischen Einrichtungen Abteilungsspezifische Genderbeauftragte von Medizin, Pflege, BMA etc. Maßnahmen: Vernetzung, Bekanntmachung und Transparenz vorhandener Strukturen. Koordination und Kooperation zwischen Gleichbehandlungsbeauftragten, Frauenbeauftragten, BÄD (=intramural) und extramuralen Bereichen. Schulung und Fortbildung von Genderbeauftragten

19 9. Koordination extra- und intramuraler Nahtstellen Ziel: Optimale individuelle Versorgung Maßnahmen: Erkennen, definieren und umsetzen geschlechtspezifischer Bedürfnisse

20 10. Verbesserter Zugang und Reduktion von Barrieren im Krankenhaus Ziel: Bereitstellung optimaler Strukturen Maßnahmen: Erkennen und beseitigen möglicher Barrieren im Krankenhaus Erkennen von geschlechtspezifischen Bedürfnissen

21 11. PatientInnenzufriedenheit Evaluierung und Maßnahmen zur Verbesserung Ziel: Qualitätssicherung Maßnahmen: Auswertung des Fehler- und Beschwerdemanagements nach Geschlecht Maßnahmen zur Fehlerreduktion und vermeidung

22 Leitlinien für ein Gender Friendly Hospital I. Der Hintergrund/ die Überlegung II. Projekt am AKH Linz III. Die Leitlinien IV. Weitere Schritte

23 Weitere Schritte: Pilotprojekte auf verschiedenen Abteilungen des AKh-Linz: Brustkompetenzzentrum,Schmerzambulanz,... Kooperation mit anderen Spitälern

24 Danke für die Aufmerksamkeit

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