Wasserverband Hümmling

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1 Wasserverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Telefon: ( ) Wasserwerk SURWOLD Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Werlte, den Ausfertigung: digitale Version

2 Wasserverband Hümmling Antrag des Wasserverbandes Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom (Az.: 502K /6-51) gemäß 8 Abs. 1 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in Verbindung mit 10 Abs. 1 WHG sowie 5, 8 und 9 des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG) zur Erhöhung der Grundwasserentnahmemenge auf 6,8 Mio. m³/a für den Zeitraum für das Wasserwerk Surwold sowie auf Zulassung zum vorzeitigen Beginn der Entnahme dieser Menge gem. 17 WHG. Mit Bescheid vom der Bezirksregierung Weser-Ems wurde dem Wasserverband Hümmling die Bewilligung erteilt, für das Wasserwerk Surwold jährlich 6,0 Mio. m³/a Grundwasser zutage zu fördern. Mit der Änderungsbewilligung des Landkreises Emsland vom erhielt der Wasserverband des dringenden Bedarfes wegen das bis zum befristete Recht zur Förderung von bis zu 7,0 Mio. m³/a Grundwasser. Entsprechend einem Gesamtkonzept zur langfristigen Entnahme der erforderlichen Mengen für das gesamte Verbandsgebiet (für Surwold dann 6,5 Mio. m³/a) ist für einen Übergangszeitraum ( ) die Förderung von bis zu 6,8 Mio. m³/a vorgesehen. Daher beantragt der Wasserverband Hümmling hiermit 1) die Änderung der Bewilligung zur Entnahme auf jährlich m³ monatlich m³ täglich m³ Grundwasser aus den vorhandenen 10 Brunnenstandorten im Wassergewinnungsgebiet Surwold für den Zeitraum ) die Zulassung zum vorzeitigen Beginn gemäß 17 WHG in gleicher Höhe. Der vorzeitige Beginn ist zur Sicherstellung der öffentlichen Wasserversorgung erforderlich, was sich schon aus den zuletzt geförderten Entnahmemengen für das Wasserwerk Surwold ergibt ( : 6,4 6,7 Mio. m 3 /a). Der Wasserverband Hümmling verpflichtet sich gemäß 17 Abs. 1 Nr. 3 WHG bis zur Entscheidung über den Antrag alle durch das Unternehmen verursachten Schäden zu ersetzen und, falls die Benutzung nicht genehmigt wird, den früheren Zustand wieder herzustellen.

3 Der hier vorgelegte Antrag besteht aus: Erläuterungsbericht zum Antrag auf Grundwasserentnahme (Anlage 1) Übersichtsplan im Maßstab 1 : (Anlage 2) Lageplan im Maßstab 1 : (Anlage 3) Auszug aus der Liegenschaftskarte Liste der Eigentümer der Brunnen- und der Nachbargrundstücke (Anlage 4) Bohrprofile und Brunnenausbauzeichnungen Schichtenverzeichnisse zu den Bohrungen (Anlage 5) Rohmischwasseranalyse des Wasserwerkes Surwold Reinwasseranalyse des Wasserwerkes Surwold (Anlage 6) Geohydrologischer Bericht Bearbeitung: Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf (Anlage 7) Bodenkundlicher Bericht Bearbeitung: GEOdEX Ingenieurbüro für Umweltplanung, Neustadt (Anlage 8) Ökologischer Bericht Bearbeitung: GEOdEX Ingenieurbüro für Umweltplanung, Neustadt (Anlage 9) Werlte, den Kewe (Verbandsvorsteher) Rakers (Geschäftsführer) Seite 2 von 2

4 Anlage 1 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Erläuterungsbericht Bearbeitung: Wasserverband Hümmling Werlte, den 30. November 2015

5 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1 Erläuterungsbericht Inhaltsübersicht: Seite 1. Allgemeines Wasserbedarf Geplante zukünftige Grundwasserförderung Grundwasserbeschaffenheit Rohwasseraufbereitung Reinwasserqualität Auswirkungen der Grundwasserentnahme Unterirdisches Einzugsgebiet und Wasserschutzgebiet 7 9. Schlussbetrachtung Seite 1

6 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1 Erläuterungsbericht 1. Allgemeines Der Wasserverband Hümmling mit Sitz in Werlte versorgt den nördlichen Teil des Landkreises Emsland (ehemaliger Landkreis Aschendorf-Hümmling) sowie die ehemaligen Gemeinden Neuvrees und Gehlenberg der Stadt Friesoythe und die ehemalige Gemeinde Völlen der Gemeinde Westoverledingen mit Trink- und Brauchwasser. Das Versorgungsgebiet umfasst eine Fläche von km². In diesem Gebiet erhalten zurzeit rd (Stand Jan. 2015) Einwohner, diverse Industrie- und Gewerbeunternehmen und eine Vielzahl landwirtschaftlicher Betriebe Wasser vom Wasserverband Hümmling. Zur Versorgung dieses Gebietes mit Trinkwasser verfügt der Verband über drei Grundwasserentnahmegebiete (Surwold, Werlte, Vrees) und zwei Wasserwerke: Wasserwerk Surwold (Entnahmegebiet Surwold) Wasserwerk Werlte (Entnahmegebiete Werlte und Vrees) Die zurzeit genehmigte Grundwasserentnahmemenge beträgt im Entnahmegebiet Werlte m³/a und im Entnahmegebiet Vrees seit Mitte des Jahres 2013 erstmalig m³/a. Im Grundwasserentnahmegebiet Surwold beträgt die bis zum genehmigte Entnahmemenge m³/a. Wegen des stetig steigenden Bedarfes wurde dem Verband zuletzt im Jahr 2013 für das Wasserwerk Surwold eine Erhöhung der Entnahmemenge auf bis zu m³/a befristet bis zum genehmigt. Die insgesamt genehmigte Entnahmemenge beläuft sich somit zurzeit auf langfristig m³/a und bis Ende 2015 befristet auf m³/a. Die Rohwasserförderung des Verbandes betrug in den letzten beiden Jahren (2014/2015) durchschnittlich rd m³/a. Für das Jahr 2016 wird aber bereits eine Fördermenge von rd m³ erwartet. Bedingt durch das seit Mitte des Jahres 2013 neu erschlossene Entnahmegebiet Vrees findet z.zt. entsprechend dem Konzept zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung im gesamten Verbandsgebiet (WVH, 2014) ein Umbau der Versorgungsstruktur im Verbandsgebiet statt. Dabei soll die Entnahme in Surwold gegenüber dem Status Quo langfristig entlastet werden. Zunächst wird aber noch einige Jahre die dort zuletzt geförderte Menge benötigt. Der Bedarf liegt hierfür bei maximal 6,8 Mio. m³/a: Daher soll im Entnahmegebiet Surwold die z.zt. gültige langfristig genehmigte Entnahmemenge von 6,0 Mio. m³/a vorübergehend auf m³/a erhöht werden. Des auslaufenden aktuellen Genehmigungszeitraumes wegen wird die Erlaubnis zum vorzeitigen Beginn in gleicher Höhe beantragt. 2. Wasserbedarf Die auf der Grundlage des Erlasses des Niedersächsischen Umweltministeriums vom (Mengenmäßige Bewirtschaftung des Grundwassers) erstellte Wasserbe- Seite 2

7 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1 Erläuterungsbericht darfsprognose des Verbandes weist einen Bedarf von m³/a für das Versorgungsgebiet des Wasserverbandes Hümmling auf. Die zurzeit noch genehmigungsfähige Menge beträgt damit: = m³/a (langfristig). Aufgrund der neuen Förderung in Vrees und der Zuleitung dieser zusätzlichen Mengen zur Aufbereitung zum Wasserwerk nach Werlte wird dort zurzeit das Werk zur Anpassung an diese neuen Verhältnisse erweitert. Hierdurch wird es zu einer Verschiebung der Versorgungsgebiete der beiden Wasserwerke kommen: Weg von der Versorgung von ca. 2/3 der Gesamtkapazität durch das Wasserwerk Surwold und 1/3 durch das Wasserwerk Werlte hin zu etwa je ½ der Gesamtkapazität durch beide Wasserwerke. Hierzu sind auch umfangreiche Rohrnetzmaßnahmen durchzuführen, die der Verband z.t. bereits umgesetzt hat bzw. in den nächsten Jahren noch umsetzen wird. Darüber hinaus soll die Deckungslücke zum ausgewiesenen Bedarf langfristig durch eine weitere Entnahme gedeckt werden. Hierzu ist die Wirkung der Ausbaumaßnahmen (Werk, Rohrnetz) nach Fertigstellung (2017/2018) zu analysieren, um auf dieser Basis sachgerechte Entscheidungen für die weitere Zukunft treffen zu können. Ziel ist es, das Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Werlte auch aus Energiegesichtspunkten heraus (Werlte liegt geografisch rd. 15 m höher als Surwold) zu vergrößern und das Versorgungsgebiet des Wasserwerkes Surwold zu verkleinern. Zunächst muss aber die zurzeit langfristig genehmigte Entnahmemenge im Grundwasserentnahmegebiet Surwold entsprechend dem Bedarf der letzten Jahre vorübergehend erhöht werden. 3. Geplante zukünftige Grundwasserförderung Unter der Voraussetzung, dass die erwarteten Verhältnisse nach Fertigstellung des Werksausbaus in Werlte sich auch tatsächlich einstellen (Analyse 2017/2018), ist vorgesehen, die Fördermenge des Entnahmegebietes Surwold dauerhaft auf rd m³/a zu reduzieren und die dann noch verbleibende genehmigungsfähige Restmenge ( m³/a) durch ein weiteres neues Fördergebiet abzudecken. Entsprechende Untersuchungen sind dann hierzu durchzuführen, Unterlagen und Gutachten zu erarbeiten (2019/2020), das Genehmigungsverfahren durchzuführen (2021/2022) und abschließend noch die technische Erschließung zu planen und umzusetzen (2023/2024). Zunächst geht es in diesem Antrag daher um den Übergangszeitraum mit einer Förderung von bis zu m³/a für das vorhandene Entnahmegebiet Surwold in der Zeit von Durch die hier beantragte Förderung werden nennenswerte Veränderungen der Grundwasserabsenkungen gegenüber dem Status Quo nicht auftreten. Durch den vor rd. 15 Jahren getätigten Bau der drei Förderbrunnen VIII, IX und X sowie der zwischenzeitlichen Ergänzung des Förderbrunnen II durch den Brunnen IIa und der Erneuerung des Brunnen IVa (heute IVb), sind ausreichende Kapazitäten vorhanden, Seite 3

8 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1 Erläuterungsbericht um die hier beantragte Entnahmemenge mit den vorhandenen Brunnen fördern zu können. Es wird beantragt, die Gesamtmenge von m³/jahr und m³/monat sowie m³/tag auf die 10 Brunnenstandorte wie folgt aufzuteilen: Brunnen I II u. IIa III IVb V VI VII VIII IX X Gesamt Fördermenge / Jahr in Tsd. m³ Fördermenge / Monat in Tsd. m³ Fördermenge / Tag in Tsd. m³ ,0 2,5 3,0 2,5 4,0 2,5 3,0 4,0 4,0 2, Grundwasserbeschaffenheit Bei dem Rohwasser handelt es sich um sehr weiches Wasser des Härtebereiches weich mit geringen Eisen- und Mangangehalten. Die Nitratgehalte sind im Entnahmestockwerk ebenfalls gering. Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sind dort nicht nachweisbar. Ein aktuelles Ergebnis der regelmäßigen Rohmischwasseruntersuchungen aus dem Wasserentnahmegebiet Surwold kann der Anlage 6 dieses Antrages entnommen werden. Das Rohwasser kann aufgrund seiner Beschaffenheit im Wasserwerk Surwold problemlos aufbereitet und anschließend in einwandfreier Qualität als Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden. 5. Rohwasseraufbereitung Das Rohwasser wird dem Wasserwerk Surwold zugeführt und dort in folgenden Schritten zu Trinkwasser aufbereitet: Saure Enteisenung in der ersten Filterstufe Zwischenbelüftung und CO 2 -Entfernung mittels Kaskade Entmanganung, ph-wert Anhebung und Aufhärtung in der zweiten Filterstufe Nachdosierung von Kalkwasser zur Einstellung des Sättigungs-pH-Wertes 6. Reinwasserqualität Nach Aufbereitung des Rohwassers ist das Reinwasser (Analyse siehe Anlage 6) visuell klar, farblos und ohne geruchliche oder geschmackliche Besonderheiten. Seite 4

9 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1 Erläuterungsbericht Bedingt durch den Aufbereitungsprozess findet i.m. eine Aufhärtung des Rohwassers von rd. 2,0 dh um ca. 2,0 dh auf rd. 4,0 dh ( 0,72 mmol/l) im Reinwasser statt. Dies entspricht dem Härtebereich 1 (weich) nach dem Waschmittelgesetz. Der ph- Wert liegt dann entsprechend dem jeweiligen Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht zwischen 7,8 und 8,4. Auch die Gehalte an Chlorid und Sulfat sind sehr gering, so dass die von diesen Stoffen bei höheren Konzentrationen ausgehenden Korrosionsneigungen hier nicht zum Tragen kommen. Eisen, Mangan, Aluminium, Nitrit, Nitrat, Phosphat, Magnesium und Fluorid sind nicht oder nur in geringen Konzentrationen nachzuweisen. Die Einzelparameter der Stoffgruppe der Schwermetalle sind ebenfalls in der Regel nicht oder nur in Spuren nachweisbar, Rückstände von Pflanzenschutzmitteln sind im Reinwasser nicht nachweisbar. Wegen des sehr geringen Gehaltes an organischer Substanz neigt das Reinwasser auch nicht zur Verkeimung. Die zahlreichen über das Jahr und das gesamte Rohrnetz verteilten Proben bestätigten dies laufend. Das aus dem Wasserwerk Surwold abgegebene Reinwasser entspricht damit allen Anforderungen der Trinkwasserverordnung 2001 und der EG-Richtlinie 98/83/EG aus 1998 sowie den Empfehlungen der DIN 2000 in ihren jeweils neusten Fassungen. 7. Auswirkungen der Grundwasserentnahme Die geologischen und geohydrologischen Verhältnisse im Grundwasserentnahmegebiet Surwold wurden durch entsprechende Untersuchungen für das Brunnenfeld Surwold 1991 detailliert dargestellt. Hierauf wurde ein entsprechendes Grundwassermodell aufgebaut. Im Laufe der Zeit kamen sowohl neue Aufschlussbohrungen als auch neue Messstellen hinzu, die in das Grundwassermodell integriert wurden und dieses verbessert haben. Das verbesserte Modell mit langjährigen Messdaten bildet die Grundlage der geohydrologischen Ausarbeitungen. Zu dem vorliegenden Antrag wurden außerdem folgende weitere Untersuchungen angestellt: 7.1. Geohydrologische Untersuchungen: Auf der Grundlage von Wasserstandsbeobachtungen diverser vorhandener Grundwassermessstellen sowie bekannter geohydrologischer Verhältnisse wurden mit Hilfe des Grundwassermodells die Auswirkungen der Grundwasserentnahme für die Entnahmesteigerung von 6,0 Mio. m³/a (langfristig bestehende Genehmigung) auf 6,8 Mio. m³/a (Antrag) dargestellt. Der geohydrologische Bericht ist als Anlage 7 diesem Antrag beigefügt. Im Ergebnis bleibt festzuhalten, dass sich der Absenkungsbereich insgesamt gegenüber einer Entnahme von 6,0 Mio. m³/a geringfügig vergrößert. Im zentralen Bereich Seite 5

10 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1 Erläuterungsbericht des Absenkungsgebietes treten örtlich weitere Absenkungen bis zu 0,5 m auf. Diese maximalen zusätzlichen Absenkungen werden allerdings nur in Gebieten wirksam, in denen auch ohne Entnahme Flurabstände > 5,0 m zu verzeichnen sind (Nahbereich der Brunnen), so dass hier nachteilige Einwirkungen jeglicher Art ausgeschlossen werden können Bodenkundliche Untersuchungen: Für die bestehende Bewilligung zur Grundwasserentnahme von bis zu 6,0 Mio. m³/a sind für den Absenkungsbereich seinerzeit bodenkundliche Untersuchungen durchgeführt und ein Gutachten hierzu aufgestellt worden (Bodenkundliches Gutachten des Ingenieurbüros für Bodenkunde (IfB), Hannover, 1992). Dieses Gutachten ergänzend wurden für die wenigen Flächen, die durch die höhere Entnahme berührt werden, die entsprechenden Bodenkennwerte ermittelt, um die Absenkempfindlichkeit bei landund forstwirtschaftlicher Nutzung bewerten zu können (Anlage 8). Danach kann festgehalten werden: Landwirtschaftlich genutzte Böden: Nach den Ergebnissen der o. g. bodenkundlichen Untersuchungen können nachteilige Einwirkungen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nicht überall von vornherein ausgeschlossen werden. Die durch die Entnahmeerhöhung zusätzlich zu berücksichtigenden landwirtschaftlichen Nutzflächen werden daher auf der Grundlage der bodenkundlichen Untersuchungen und des bestehenden Durchführungsplanes in die laufende landwirtschaftliche Beweissicherung einbezogen, um eventuelle nachteilige Auswirkungen erfassen und bewerten zu können. Forstwirtschaftlich genutzte Böden Im Wassergewinnungsgebiet Surwold findet forstwirtschaftliche Nutzung von Böden fast ausschließlich auf Standorten statt, die bereits vor Inbetriebnahme des Wasserwerkes Surwold keinen Grundwasseranschluss hatten, da entsprechend hohe Grundwasserflurabstände vorlagen. Lediglich nordöstlich der Ortschaft Börger sowie im westlichen und östlichen Randbereich des für eine Entnahme von 6,8 Mio. m³/a prognostizierten Absenkgebietes sind kleinflächig geringe Ertragsbeeinträchtigungen nicht sicher auszuschließen. Für diese geringen Forstareale strebt der Verband, wie bereits in zurückliegenden Verfahren praktiziert, eine pauschale Entschädigungsregelung mit den jeweiligen Flächeneigentümern auf Grundlage eines entsprechenden Gutachtens an Ökologische Untersuchungen: FFH-Gebiete und Landschaftsschutzgebiete sind im zusätzlichen Absenkgebiet, das um einen Suchraum erweitert wurde, nicht ausgewiesen. Seite 6

11 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1 Erläuterungsbericht Für diesen Bereich sind jedoch weitere Gebiete mit besonderer Bedeutung für den Natur- und Landschaftsschutz in der Anlage 9 dargestellt, von denen für drei Bereiche eine Anbindung an das Grundwasserniveau nicht ausgeschlossen werden kann. Diese Bereiche sind räumlich außerhalb des zusätzlichen Absenkgebietes am äußeren Rand des Suchraumes gelegen. Für diese Bereiche soll im Rahmen der Beweissicherung in der nächsten Vegetationsperiode daher eine Feinkartierung durchgeführt und Wasserstandspegel eingerichtet werden, um die Grundwasserabhängigkeit dieser Standorte abklären zu können. Alle Standorte scheinen aber aufgrund erster Begehungen gegen die zusätzlichen Absenkungen eher unempfindlich zu sein. Hiervon abgesehen sind durch die Entnahmeerhöhung nachteilige Einwirkungen auf ökologisch wertvolle oder schutzwürdige Bereiche nicht erkennbar. 8. Unterirdisches Einzugsgebiet und Wasserschutzgebiet Mit der Verordnung zur Festsetzung eines Wasserschutzgebietes für die Wassergewinnungsanlagen des Wasserwerkes Surwold vom wurde das Wasserschutzgebiet Surwold festgesetzt. Es ist am per Zeitablauf außer Kraft getreten. In Abhängigkeit von der Entwicklung der Grundwassergüte im Grundwassereinzugsgebiet kann es geboten sein, zum Schutz des Grundwassers zu gegebener Zeit ein neues Schutzgebiet auszuweisen. Hierzu ist nach dem Niedersächsischen Wassergesetz jedoch ein eigenes Verfahren durchzuführen. 9. Schlussbetrachtung Die bewilligte Entnahmemenge im Grundwasserentnahmegebiet Surwold soll wegen der im Verbandsgebiet stattfindenden strukturellen Veränderungen (neues Entnahmegebiet Vrees, Erhöhung der Wasserwerkskapazität Werlte, Verschiebung der den Werken zugeordneten Versorgungsgebiete) gegenüber der langfristig genehmigten Menge erhöht werden, was mit den vorhandenen 10 Brunnenstandorten problemlos möglich ist. Die hier beantragte Grundwasserentnahme liegt im dringenden öffentlichen Interesse. Anhand eines an der bisherigen Entnahme und einer Vielzahl an Messstandorten durch langjährige Wasserstandsbeobachtungen geeichten geohydrologischen Modells konnten die Auswirkungen der geplanten Entnahmesteigerung prognostiziert werden. Es kann festgehalten werden, dass geringe nachteilige Einwirkungen auf forstwirtschaftlich genutzte Flächen nur kleinflächig im Randbereich des Absenkgebietes gegeben sein können, die in Absprache mit den jeweiligen Flächeneigentümern ausgeglichen werden sollen. Auch für Teilbereiche landwirtschaftlicher Nutzflächen können nachteilige Einwirkungen nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Diese Flächen werden in die bestehende landwirtschaftliche Beweissicherung eingebunden. Für zwei ökologische Standorte sind entsprechende Beweissicherungsmaßnahmen durchzuführen. Seite 7

12 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1 Erläuterungsbericht Insgesamt lässt sich also die beantragte und dringend notwendige Wasserentnahme in dem Entnahmegebiet Surwold wie dargestellt gut tätigen. Werlte, den Antragsteller: Wasserverband Hümmling Kewe (Verbandsvorsteher) Rakers (Geschäftsführer) Seite 8

13 Anlage 2 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Übersichtsplan Maßstab 1 : Bearbeitung: Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf 30. November 2015

14 I V IV II VII III VI VI VIII V IX I X III IVb Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,80 Mio. m³/a - Maßstab: 1 : Übersichtsplan Datum: Anlage 2 Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: / Bad Nenndorf Fax: /

15 Anlage 3 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Lageplan Förderbrunnen Maßstab 1 : Bearbeitung: Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf 30. November 2015

16 Wasserwerk Surwold Y Y V Förderbrunnen I bis X WV Hümmling II/IIa Y IVb I Y Y Y 250 III 0 X Y Wasserrechtsantrag auf Änderung Y der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,80 Mio. m³/a Lageplan Förderbrunnen Maßstab: 1 : Datum: 30. Nov (bei Ausdruck auf DIN A2) HMM Kartengrundlage: Auszug aus Topographischer Karte 1 : , Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen, Hannover Meter Wasserwerk SURWOLD VIII Y 500 Wasserverband Hümmling IX VII Y VI Y N Anlage 3 Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: (05723) Bad Nenndorf Fax: (05723)

17 Anlage 4 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Auszug aus der Liegenschaftskarte Eigentümerverzeichnis Bearbeitung: Wasserverband Hümmling Werlte, den 30. November 2015

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28 Brunnen I Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Surwold / B / m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0000 Lage Die Schwanberge Anliegervermerk Nutzung Fläche Gebäude- und Freifläche zu Versorgungsanlagen 400 m² Klassifizierung Fläche Ausführende Stelle UHV Ohe-Bruchwasser Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserverband-Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage 4.2.1

29 Brunnen II u. IIa Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Surwold / B 1983/ / m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0000 Lage Östlich am Walde Anliegervermerk Nutzung Fläche Gebäude- und Freifläche zu Versorgungsanlagen 600 m² Klassifizierung Fläche Ausführende Stelle UHV Ohe-Bruchwasser WABO Bergmoor Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserbeschaffungsverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage 4.2.2

30 Brunnen III Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Börger / C 1979/ / m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0007 Lage Der Steinberg Anliegervermerk Nutzung Fläche Sportfläche m² Flugplatz m² Heide m² Klassifizierung Fläche Geringstland Ausführende Stelle UHV Ohe-Bruchwasser Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Landkreis Aschendorf Huemmling Untere Naturschutzbehörde Aschendorf/Ems Anlage 4.2.3

31 Brunnen IVb Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Börger / A 1968/ 2006/ m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0001 Lage Zwischen den Bergten und der Esterweger Allee Anliegervermerk Nutzung Fläche Gebäude- und Freifläche zu Versorgungsanlagen 570 m² Klassifizierung Fläche Ausführende Stelle UHV Ohe-Bruchwasser Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserbeschaffungsverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage 4.2.4

32 Brunnen V Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Surwold /001 A 1982/ / m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0006 Lage Der Wohld an der Kreuzallee Anliegervermerk Nutzung Fläche Gebäude- und Freifläche zu Versorgungsanlagen 570 m² Ackerland 1930 m² Klassifizierung Bodenz. Ackerz. EMZ Fläche Ackerland m² Ausführende Stelle UHV Ems IV Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserbeschaffungsverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage 4.2.5

33 Brunnen VI Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Surwold /007 W069B 1978/ 2010/ m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0000 Lage Auf der Güstentange Anliegervermerk Nutzung Fläche Gebäude- und Freifläche zu Versorgungsanlagen 626 m² Klassifizierung Fläche Ausführende Stelle UHV Ems IV Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage 4.2.6

34 Brunnen VII Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Börger /003 W069C 1981/ / m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0002 Lage Auf dem Schlopenberge Anliegervermerk Nutzung Fläche Gebäude- und Freifläche zu Versorgungsanlagen 625 m² Klassifizierung Fläche Ausführende Stelle UHV Ems IV Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserbeschaffungsverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage 4.2.7

35 Brunnen VIII Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Börger / C F / 2001/ m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0004 Lage Im Lohsande Anliegervermerk Nutzung Fläche Betriebsfläche, Versorgungsanlage 1346 m² Weg 186 m² Klassifizierung Fläche Ausführende Stelle UHV Ems IV Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserbeschaffungsverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage 4.2.8

36 Brunnen IX Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Börger / B F / 2001/ m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0003 Lage Vor der Hornschanze Anliegervermerk Nutzung Fläche Betriebsfläche, Versorgungsanlage 1399 m² Klassifizierung Fläche Ausführende Stelle UHV Ems IV Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserbeschaffungsverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage 4.2.9

37 Brunnen X Flurstücksnachweis Datum: Flurstück Flurstücksnachweis Gemarkung Flur Flurstück Flurkarte Entstehung Fortführung Fläche Börger / C F / 2005/ m² Buchungskennz. BVNR Baulastenblattnr. Normaleigentum 0005 Lage Vogelpohl Anliegervermerk Nutzung Fläche Betriebsfläche, Versorgungsanlage 1953 m² Weg 2037 m² Klassifizierung Fläche Ausführende Stelle UHV Ohe-Bruchwasser Bestände Bestandsnummer Grundbuchbezirk Grundbuchblattnr. Anteil Fläche m² Anteil Namensinformationen Wasserbeschaffungsverband Hümmling Rastdorfer Straße Werlte Anlage

38 Stand: Juni 2015 Anlage Eigentümerverzeichnis Brunnen I Gemarkung Flur Flurstück Surwold /3 Surwold /4 Surwold /3 Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Johannes Müller, Dorfstraße 2, 2604 Börger Gemeinde Surwold, Hauptstraße 75, Surwold Eigentümer Brunnen I II und IIa Gemarkung Flur Flurstück Surwold 39 33/1 Surwold Surwold 40 1 Surwold 39 33/2 Surwold 39 30/2 Surwold /1 Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Gemeinde Surwold, Hauptstraße 75, Surwold Eigentümer Heinz Hermann Rehnen, Gewerbegebiet A 31 Nr. 7, Heede Wasser- u. Bodenverband Bergmoor, Bergstraße 1, Surwold Landkreis Emsland - Kreiswegeverband -, Ordeniederung 1, Meppen Brunnen II u. IIa Brunnen II u. IIa

39 Stand: Juni 2015 Anlage Eigentümerverzeichnis Brunnen III Gemarkung Flur Flurstück Börger 7 31/2 Börger 7 43 Börger 7 30/2 Börger 7 31/1 Börger 7 42 Surwold /4 Surwold /19 Surwold /20 Surwold /22 Surwold /23 Surwold /24 Landkreis Aschendorf Hümmling, Untere Naturschutzbehörde, Aschendorf/Ems Politische Gemeinde Börger, Waldstraße 4, Börger Thekla Kerßens, Hauptstraße 2, Börger Ulrich Hempen, Riegen 6, Börger Politische Gemeinde Börger, Waldstraße 4, Börger Gemeinde Surwold, Hauptstraße 75, Surwold Ulrich Hempen, Riegen 6, Börger Landkreis Aschendorf Hümmling, Untere Naturschutzbehörde, Aschendorf/Ems Ulrich Hempen, Riegen 6, Börger Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zeughausstraße 73, Oldenburg Ulrich Hempen, Riegen 6, Börger Eigentümer Brunnen III Brunnen IVb Gemarkung Flur Flurstück Börger 8 12/2 Börger 8 15/3 Börger 8 11/15 Börger 8 47/2 Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Landkreis Emsland (Kreiswegeverband), Ordeniederung 1, Meppen Hermann Altmeppen, Schlenkenmoor 1A, Rastdorf Politische Gemeinde Börger, Waldstraße 4, Börger Eigentümer Brunnen IVb

40 Stand: Juni 2015 Anlage Eigentümerverzeichnis Brunnen V Gemarkung Flur Flurstück Surwold 24 42/1 Surwold Surwold 24 42,2 Surwold /42 Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Gemeinde Surwold, Hauptstraße 75, Surwold Elisabeth Lüpken, Am Wattberg 14, Surwold Johannes Korte, Kirchstraße 4, Börger Eigentümer Brunnen V Brunnen VI Gemarkung Flur Flurstück Surwold 24 60/7 Surwold 24 62/3 Surwold 24 60/8 Börger 2 52 Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Wilhelm Korte, Kirchstraße 21, Surwold Bundsanstalt für Immobilienaufgaben, Zeughausstraße 73, Oldenburg Politische Gemeinde Börger Waldstraße 4, Börger Eigentümer Brunnen VI Brunnen VII Gemarkung Flur Flurstück Börger 2 5/3 Börger 2 5/5 Börger 1 85/2 Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Bundsanstalt für Immobilienaufgaben, Zeughausstraße 73, Oldenburg Politische Gemeinde Börger Waldstraße 4, Börger Eigentümer Brunnen VII

41 Stand: Juni 2015 Anlage Eigentümerverzeichnis Brunnen VIII Gemarkung Flur Flurstück Börger 3 51/1 Börger 3 52 Börger 3 51/2 Börger Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Reinhard Antons, Kreuzallee 90, Surwold Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zeughausstraße 73, Oldenburg Politische Gemeinde Börger, Waldstraße 4, Börger Eigentümer Brunnen VIII Brunnen IX Gemarkung Flur Flurstück Börger 3 2/1 Börger 3 2/2 Börger 3 3/1 Börger 3 88 Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, Zeughausstraße 73, Oldenburg Adelheid Klaas, Dorfstraße 7, Börger Politische Gemeinde Börger, Waldstraße 4, Börger Eigentümer Brunnen IX

42 Stand: Juni 2015 Anlage Eigentümerverzeichnis Brunnen X Gemarkung Flur Flurstück Börger 7 19/5 Börger 7 19/6 Börger 7 16 Börger 7 15 Börger 7 14 Börger 7 19/3 Börger 7 19/1 Börger 7 19/4 Wasserverband Hümmling, Rastdorfer Straße 100, Werlte Wilhelm Klahsen, Winkelstraße 5, Werlte Wilhelm Gößling, Am Sonnenhügel 1, Börger Josef und Anneliese Albers, Neubörger Straße 12, Börger Benedikt Kossen, Sousenborg 3, Börger Wilhelm Klahsen, Winkelstraße 5, Werlte Johannes Korte, Kirchstraße 4, Börger Johannes Korte, Kirchstraße 4, Börger Eigentümer Brunnen X

43 Anlage 5 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Förderbrunnen Bohrprofile und Brunnenausbauzeichnungen Schichtenverzeichnisse zu den Bohrungen Bearbeitung: Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf 30. November 2015

44 S B I Ausbau 43,00 m NN Hauptbrunnen WWS I 42,51 m NN -0,20 Seba-Kappe DN 400 /ms;lag(c)//grge/ 0,00 38,00 m NN 4,00 33,00 m NN 8,00 8,40 /U;t,zt(+G,^if)//gebn/ /fs;'fest gelagert'//hgr/ Füllkies 28,00 m NN 23,00 m NN 17,50 17,80 /fs;"gl"2//hgr/ /fs;'fest gelagert'//hgr/ Aufsatzrohr DN 50 Steigeleitung DN 200 OBO-Aufsatzrohr DN ,00 /ms;fs2,fg2//hgr/ 22,00 Tonsperre 18,00 m NN 13,00 m NN /fs;"gl"2//gebn/ 26,00 Füllkies Aufsatzrohr DN 50 8,00 m NN 35,00 32,00 33,00 34,00 Filterkies 1-3 mm Filterrohr DN 50 35,00 3,00 m NN /fs;fli(hz),"gl"//gebn/ 36,00 40,00 40,20 OBO-Übergangsstück DN 400 Füllkies -2,00 m NN 47,00-7,00 m NN OBO-Aufsatzrohr DN ,00 m NN 56,00 /fs;u,"gl"4,fli(hz)4/// 53,00 55,00 56,00 Tonsperre Gegenfilter -17,00 m NN 57,00 59,00 Filterrohr DN 50-22,00 m NN /ms;fs2//hgr/ 59,20 60,00 Filtersand 1-2 mm Filterkies 3-5 mm (Kieskörbe) OBO-Filterrohr DN ,00-27,00 m NN -32,00 m NN 76,00 /ms;fs2,gs2//hgr/et 73,20 74,20 75,00 76,00 Ø 550 mm Ø 1000 mm Horizontalmaßstab 1:50 OBO-Sumpfrohr DN 350 m. Filterboden Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS I RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 42,51 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Berichts - Datum: Bohrfirma A. Göttker, Wathlingen Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 1 von 22

45 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B I Hauptbrunnen WWS I HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 42,51 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 4,00 4,00 /Mittelsand; lagenweise (Geröll) / //graugelb / 8,00 4,00 /Schluff; tonig, zum Teil (Granit, Flint) / //gelbbraun / 8,40 0,40 /Feinsand; fest gelagert //hellgrau / 17,50 9,10 /Feinsand; schwach Glimmer //hellgrau / 17,80 0,30 /Feinsand; fest gelagert //hellgrau / 22,00 4,20 /Mittelsand; schwach feinsandig, schwach feinkiesig //hellgrau / 35,00 13,00 /Feinsand; schwach Glimmer //gelbbraun / 47,00 12,00 /Feinsand; Flitter von (Holz), Glimmer //gelbbraun / 56,00 9,00 /Feinsand; schluffig, stark Glimmer, Flitter von (Holz)4 4 /// 68,00 12,00 /Mittelsand; schwach feinsandig //hellgrau / 76,00 8,00 /Mittelsand; schwach feinsandig, schwach grobsandig //hellgrau /Endteufe Anlage 5 Seite 2 von 22

46 24,00 m NN Hauptbrunnen WWS II 23,41 m NN -1,86-0,20 S B II Ausbau nach Sanierung 2008 Brunnenstube Sohle 19,00 m NN 4,00 /fs;//bn/ 0,00 0,50 Füllkies SBF-K-Aufsatzrohr DN 50 14,00 m NN /fs,ms;//hgr/ 10,00 VA-Manschette Di 294 9,00 m NN 4,00 m NN 13,50 14,00 16,00 /T;//hgr/ /ms;//bn/ /G,X;t//gr/ 11,00 12,40 13,40 15,00 18,00 20,00 Filterkies SBF-KR-Filterrohr DN 50 SBF-K-Aufsatzrohr DN 100 Bohrgut Tonsperre OBO-Aufsatzrohr DN 300 SBF-KR-Vollrohr DN 100 Bohrgut -1,00 m NN 25,00 25,00 27,40 SBF-KR-Filterrohr DN 100-6,00 m NN 28,40 Filterkies /fs;ms//dgr/ 32,00 Bohrdurchmesser unbekannt -11,00 m NN -16,00 m NN 36,00 36,50 /T;//gr/ 35,00 37,00 37,40 40,40 Tonsperre SBF-KR-Filterrohr DN ,40-21,00 m NN /ms,gs;//grbn/ OBO-Filterrohr DN 300 SW = 1,2 mm Filterkies -26,00 m NN -31,00 m NN -36,00 m NN 56,50 57,00 /T,fS;//hbn/ 53,80 54,10 54,30 55,40 60,80 Einfahrhilfe DN 250 PVC-K Einschub DN 200 ursprüngliche Rohrtour Filtersand 1-2 mm PVC-K Filterrohr DN 200, SW 0,75 mm -41,00 m NN /fs;///et 65,80 67,30 PVC-K Sumpfrohr DN ,00 m NN 70,00 67,40 70,00 Ø 300 mm Ø 1000 mm Ø 1800 mm Horizontalmaßstab 1:50 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS II RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 23,41 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma NBB, Hamburg Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 3 von 22

47 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B II Hauptbrunnen WWS II HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 23,41 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 4,00 4,00 /Feinsand; //braun / 13,50 9,50 /Feinsand, Mittelsand; //hellgrau / 14,00 0,50 /Ton; //hellgrau / 16,00 2,00 /Mittelsand; //braun / 25,00 9,00 /Kies, Stein; tonig //grau / 36,00 11,00 /Feinsand; mittelsandig //dunkelgrau / 36,50 0,50 /Ton; //grau / 56,50 20,00 /Mittelsand, Grobsand; //graubraun / 57,00 0,50 /Ton, Feinsand; //hellbraun / 70,00 13,00 /Feinsand; ///Endteufe Anlage 5 Seite 4 von 22

48 S B IIa Ausbau 25,00 m NN 20,00 m NN Hauptbrunnen WWS IIa 24,02 m NN 1,00 4,00 Mu //bo/dbn/ /fs;//ge/ -0,50 0,00 3,00 Füllkies 2-8 mm Tonsperre 6,00 15,00 m NN 10,00 /fs;//hgr/ Füllkies 2-8 mm 10,00 m NN 5,00 m NN 14,00 17,00 /fs;u//hgr/ /H;//dbn/ 14,00 17,00 PVC Peilrohr DN 65 Tonsperre Füllkies 2-8 mm 0,00 m NN -5,00 m NN -10,00 m NN 28,00 31,00 34,00 /fs;//gr/ /H;//dbn/ /fs;//dgr/ 21,00 24,00 25,00 26,00 27,00 28,00 32,00 Tonsperre V4A Aufsatzrohr DN 400 Filtersand 0,7-1,2 mm PVC Peilfilter DN 65 SW = 0,5 mm PVC Peilrohr DN 65 Füllkies 2-8 mm Tonsperre PVC Peilrohr DN 65 Füllkies 2-8 mm -15,00 m NN /fs;ms2//grbn/ 41,00-20,00 m NN -25,00 m NN -30,00 m NN 44,00 45,00 46,00 52,00 54,00 55,00 /fs;ms//grbn/ /ms;gs//hbn/ /U;t,fs,ms//hnb/ /T;fs,u2//grbn/ /ms;fs//grbn/ /ms;gs//grbn/ 45,00 47,00 50,00 51,00 52,00 53,00 55,00 Tonsperre V4A Vollrohr DN 400 Filtersand 0,7-1,2 mm Filterkies 2-3,15 mm V4A Wickeldrahtfilter DN 400 SW = 1,5 mm PVC Peilfilter DN 65 SW = 0,5 mm -35,00 m NN -40,00 m NN -45,00 m NN 61,00 68,00 /fs;u,ms2,t2//hbn/ /fs;ms2//hbn/ /fs;//gr/et 55,90 56,00 56,50 59,00 60,00 61,00 63,00 68,00 69,00 VA - Schelle DN 400 Tonsperre V4A Vollrohr DN 400 PVC Peilfilter DN 65 SW = 0,5 mm Filterkies 2-3,15 mm Filtersand 0,7-1,2 mm V4A Wickeldrahtfilter DN 400 SW = 1,5 mm V4A Sumpfrohr DN 400 m. Filterboden -50,00 m NN 73,00 70,00 73,00 Ø 550 mm Ø 1000 mm Horizontalmaßstab 1:50 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS IIa RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 24,02 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma NBB, Hamburg Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 5 von 22

49 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B IIa Hauptbrunnen WWS IIa HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Wasserrechts - Änderungsantrag Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 24,02 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 1,00 1,00 //Boden /dunkelbraun / 4,00 3,00 /Feinsand; //gelb / 10,00 6,00 /Feinsand; //hellgrau / 14,00 4,00 /Feinsand; schluffig //hellgrau / 17,00 3,00 /Torf; //dunkelbraun / 28,00 11,00 /Feinsand; //grau / 31,00 3,00 /Torf; //dunkelbraun / 34,00 3,00 /Feinsand; //dunkelgrau / 41,00 7,00 /Feinsand; schwach mittelsandig //graubraun / 44,00 3,00 /Feinsand; mittelsandig //graubraun / 45,00 1,00 /Mittelsand; grobsandig //hellbraun / 46,00 1,00 /Schluff; tonig, feinsandig, mittelsandig //hellnicht beobachtet / 52,00 6,00 /Ton; feinsandig, schwach schluffig //graubraun / 54,00 2,00 /Mittelsand; feinsandig //graubraun / 55,00 1,00 /Mittelsand; grobsandig //graubraun / 61,00 6,00 /Feinsand; schluffig, schwach mittelsandig, schwach tonig //hellbraun / 68,00 7,00 /Feinsand; schwach mittelsandig //hellbraun / 73,00 5,00 /Feinsand; //grau /Endteufe Anlage 5 Seite 6 von 22

50 25,00 m NN Hauptbrunnen WWS III 24,50 m NN 0,00 S B III Ausbau 20,00 m NN 15,00 m NN /fs;ffs2//gebn/ 10,09 Bohrgut SBF-K-Aufsatzrohr DN 50 GW aam ,00 10,00 m NN 5,00 m NN /fs;ms2//grge/ 17,00 19,00 20,00 OBO-Aufsatzrohr DN 300 SBF-K-Aufsatzrohr DN 100 Quarz - Filterkies 4-6 mm SBF-KR-Filterrohr DN 50 0,00 m NN 24,00 Bohrgut -5,00 m NN /fs;ms2,fs2/// 30,00-10,00 m NN -15,00 m NN 33,00 /ms,fs;gs2//gr/ 31,00 34,00 35,00 38,00 40,00 Quarz - Filterkies 4-6 mm Quarz - Filtersand 1-1,5 mm SBF-KR-Filterrohr DN 100 OBO-Filterrohr DN 300 Tonsperre Blindrohr DN 300 Quarz - Filterkies 4-6 mm -20,00 m NN -25,00 m NN 45,00 48,00 51,00 /ms,gs;//gr/ /fs;ffs//hgr/et 48,50 50,00 50,50 Quarz - Filtersand 1-1,5 mm OBO-Filterrohr DN 300 OBO-Sumpfrohr DN ,00 Ø 475 mm Ø 1000 mm Horizontalmaßstab 1:50 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS III RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 24,5 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma unbekannt Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 7 von 22

51 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B III Hauptbrunnen WWS III HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Börger Höhe: 24,50 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 12,00 12,00 /Feinsand; schwach feinstsandig //gelbbraun / 24,00 12,00 /Feinsand; schwach mittelsandig //graugelb / 33,00 9,00 /Feinsand; schwach mittelsandig, schwach feinsandig /// 45,00 12,00 /Mittelsand, Feinsand; schwach grobsandig //grau / 48,00 3,00 /Mittelsand, Grobsand; //grau / 51,00 3,00 /Feinsand; feinstsandig //hellgrau /Endteufe Anlage 5 Seite 8 von 22

52 S B IVb Ausbau 28,00 m NN Hauptbrunnen WWS IVb 27,60 m NN 0,30 Mu //bo// -0,50 0,00 Füllkies 2-8 mm 23,00 m NN 18,00 m NN 10,00 PVC-Norip Peilrohr DN 65 Tonsperre 13,00 m NN 8,00 m NN 3,00 m NN 24,00 27,00 /fs;ms2/// /ms;fs,gs/// 15,00 16,00 20,00 21,00 23,00 24,00 Gegenfilter PVC Vollrohr DN 400 Füllkies 2-8 mm PVC-Norip Peilrohr DN 65 Filtersand 0,71-1,25 mm PVC-Norip Peilfilter DN 65 SW = 0,5 mm Füllkies 2-8 mm -2,00 m NN /fs;ms,u/// 29,50 Tonsperre -7,00 m NN 33,00 /fs;u,ms2/// 32,50 34,50 Edelstahl V4A Vollrohr DN ,00 m NN -17,00 m NN -22,00 m NN -27,00 m NN 37,00 42,00 45,00 50,00 51,00 52,00 54,00 /fs;ms/// /fs;ms/// /ms;gs,fs2,fg2/// /ms;gs4,fs,fg2/// /ms;fs,gs2/// /fs;u,ms2///et 37,50 38,00 38,50 39,50 40,50 46,00 49,50 50,00 50,50 52,50 54,00 Ø 550 mm Ø 1000 mm Horizontalmaßstab 1:50 Filterrohr DN 400 "blind gesetzt" Filtersand 0,71-1,25 mm PVC-Norip Peilfilter DN 65 SW = 0,5 Filterkies 2-3,15 mm Edelstahl V4A Wickeldrahtfilter DN 400 SW = 1,5 Filterkies 2-3,15 mm Filterkies 3,5-5,6 mm Filterrohr DN 400 "blind gesetzt" Filtersand 0,71-1,25 mm Edelstahl V4A Sumpfrohr DN 400 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS IVb RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 27,6 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma NBB, Hamburg Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 9 von 22

53 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B IVb Hauptbrunnen WWS IVb HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Wasserrechts - Änderungsantrag Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Börger Höhe: 27,60 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 0,30 0,30 //Boden // 24,00 23,70 /Feinsand; schwach mittelsandig /// 27,00 3,00 /Mittelsand; feinsandig, grobsandig /// 33,00 6,00 /Feinsand; mittelsandig, schluffig /// 37,00 4,00 /Feinsand; schluffig, schwach mittelsandig /// 42,00 5,00 /Feinsand; mittelsandig /// 45,00 3,00 /Feinsand; mittelsandig /// 50,00 5,00 /Mittelsand; grobsandig, schwach feinsandig, schwach feinkiesig /// 51,00 1,00 /Mittelsand; stark grobsandig, feinsandig, schwach feinkiesig /// 52,00 1,00 /Mittelsand; feinsandig, schwach grobsandig /// 54,00 2,00 /Feinsand; schluffig, schwach mittelsandig ///Endteufe Anlage 5 Seite 10 von 22

54 39,00 m NN Hauptbrunnen WWS V 38,45 m NN 0,00 S B V Ausbau 34,00 m NN 6,00 //Lg// 29,00 m NN 24,00 m NN Aufsatzrohr DN 50 Verfüllung mit Dämmer 19,00 m NN Aufsatzrohr DN ,00 m NN 9,00 m NN /fs;u/// 29,00 30,00 Peilfilter DN 50 Aufsatzrohr DN 50 4,00 m NN -1,00 m NN 41,00 Übergangsstück DN ,00-6,00 m NN -11,00 m NN Aufsatzrohr DN ,00 m NN 54,00 54,00 Tonsperre -21,00 m NN 59,00 /T;/// 58,00 62,00-26,00 m NN Kiesschüttung 1-2 mm -31,00 m NN /ms;gs2/// 67,00 68,00 Peilfilter DN 50 Filterrohr DN 300 mit Kiesbelag 3,5-5,5 mm -36,00 m NN -41,00 m NN 77,00 79,00 /U;///et 76,00 78,00 79,00 Ø 1000 mm Sumpfrohr DN 300 Horizontalmaßstab 1:50 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS V RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 38,45 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma Klaas, Lingen Maßstab : 1:401 Anlage 5 Seite 11 von 22

55 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B V Hauptbrunnen WWS V HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Wasserrechts - Änderungsantrag Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 38,45 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 6,00 6,00 //Geschiebelehm // 54,00 48,00 /Feinsand; schluffig /// 59,00 5,00 /Ton; /// 77,00 18,00 /Mittelsand; schwach grobsandig /// 79,00 2,00 /Schluff; ///Endteufe Anlage 5 Seite 12 von 22

56 27,00 m NN Hauptbrunnen WWS VI 26,00 m NN 2,00 //Lg// 0,00 S B VI Ausbau 22,00 m NN 17,00 m NN Aufsatzrohr DN 50 Verfüllung mit Dämmer 12,00 m NN /fs;u/// Aufsatzrohr DN 400 7,00 m NN 20,00 Peilfilter DN 50 21,00 2,00 m NN Aufsatzrohr DN 50-3,00 m NN -8,00 m NN 32,00 /T;/// 32,00 34,50 35,50 Tonsperre Übergangsstück DN ,00 m NN 38,00 38,00 /fs;u/// Aufsatzrohr DN ,00 m NN 45,00 Kiesschüttung 1-2 mm 47,50-23,00 m NN 50,00 Peilfilter DN 50 /ms;gs2/// 51,00 Filterrohr DN 300 m. Kiesbelag 3,5-5,5 mm -28,00 m NN -33,00 m NN 58,00 60,50 /fs;u///et 57,50 59,50 60,50 Ø 1000 mm Sumpfrohr DN 300 Horizontalmaßstab 1:50 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS VI RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 26 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma Klaas, Lingen Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 13 von 22

57 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B VI Hauptbrunnen WWS VI HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Wasserrechts - Änderungsantrag Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 26,00 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 2,00 2,00 //Geschiebelehm // 32,00 30,00 /Feinsand; schluffig /// 38,00 6,00 /Ton; /// 45,00 7,00 /Feinsand; schluffig /// 58,00 13,00 /Mittelsand; schwach grobsandig /// 60,50 2,50 /Feinsand; schluffig ///Endteufe Anlage 5 Seite 14 von 22

58 20,00 m NN Hauptbrunnen WWS VII 19,01 m NN 0,00 S B VII Ausbau 15,00 m NN 10,00 m NN 5,00 m NN /fs;u2/// Bohrgut Aufsatzrohr DN 50 Aufsatzrohr DN 400 0,00 m NN 21,00 20,00 21,00 Peilfilter DN 50 Aufsatzrohr DN 50-5,00 m NN /fs;u2,h2/// -10,00 m NN -15,00 m NN 30,00 /fs,t;u2/// 28,00 29,00 30,00 Übergangsstück DN 400 Tonsperre Aufsatzrohr DN ,00 36,00-20,00 m NN 38,00-25,00 m NN /ms;gs/// 43,00 44,00 Kiesschüttung 1-2 mm Peilfilter DN 50 Filterrohr DN 300 m. Kiesbelag 3,5-5,5 mm -30,00 m NN -35,00 m NN 53,00 52,00 54,00 Sumpfrohr DN 300 /fs;u2///et -40,00 m NN 58,00 58,00 Ø 1000 mm Horizontalmaßstab 1:50 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS VII RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 19,01 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma Klaas, Lingen Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 15 von 22

59 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B VII Hauptbrunnen WWS VII HY TK25-Nr: 3010 Projekt: Wasserrechts - Änderungsantrag Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 19,01 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 21,00 21,00 /Feinsand; schwach schluffig /// 30,00 9,00 /Feinsand; schwach schluffig, schwach humos /// 36,00 6,00 /Feinsand, Ton; schwach schluffig /// 53,00 17,00 /Mittelsand; grobsandig /// 58,00 5,00 /Feinsand; schwach schluffig ///Endteufe Anlage 5 Seite 16 von 22

60 24,00 m NN Hauptbrunnen WWS VIII 23,35 m NN 0,00 S B VIII Ausbau Füllkies 2-8 mm 19,00 m NN 3,00 /fs;u2/// 3,00 Tonsperre 14,00 m NN 7,00 8,15 Ruhewasserstand am ,00 m NN 14,08 GW bei Q = 240 m³/h Füllkies 2-8 mm /fs;ms2,u2/// PVC Aufsatzrohr DN 50 4,00 m NN PVC Aufsatzrohr DN 400 Kies-Nachfüllrohr DN 100 PVC Aufsatzrohr DN 50-1,00 m NN -6,00 m NN -11,00 m NN 30,00 /fs;ms2,u2/// 29,00 30,00 31,00 32,00 Filtersand 0,7-1,4 mm PVC Filterrohr DN 50 SW = 0,5 mm Füllkies 2-8 mm 36,00-16,00 m NN -21,00 m NN -26,00 m NN -31,00 m NN 39,00 42,00 43,00 44,00 45,00 46,00 47,00 56,00 57,00 /fs;ms,h2,u,lag(u)/// /gs;ms,fg2,mg2,u4/// /ms;gs2,fs2/// /ms,gs;fg2,u2/// /gs,fg;ms,t4,u4/// /gs;ms,fg,t4,u4/// /gs;ms,fg2,u2/// /gs;ms,fg2/// /gs;ms,u2,t/// 38,00 40,00 40,50 41,00 42,00 45,50 47,00 48,00 50,60 51,90 53,50 54,50 55,50 Tonsperre Gegenfilter Edelstahl V4A Aufsatzrohr DN 400 Filterkies 2-3 mm PVC Filterrohr DN 50 SW = 0,5 mm Edelstahl V4A Profildrahtfilter DN 400 Überschiebmuffe DN 450 Edelstahl V4A Sumpfrohr DN 400 Filtersand 1-2 mm -36,00 m NN 58,00 Ø 1000 mm Horizontalmaßstab 1:50 /fs;u2///et -41,00 m NN 66,00 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS VIII RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 23,35 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma Celler Brunnenbau Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 17 von 22

61 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B VIII Hauptbrunnen WWS VIII HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 23,35 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 3,00 3,00 /Feinsand; schwach schluffig /// 30,00 27,00 /Feinsand; schwach mittelsandig, schwach schluffig /// 36,00 6,00 /Feinsand; schwach mittelsandig, schwach schluffig /// 39,00 3,00 /Feinsand; mittelsandig, schwach humos, schluffig, lagenweise (Schluff) / /// 42,00 3,00 /Grobsand; mittelsandig, schwach feinkiesig, schwach mittelkiesig, stark schluffig /// 43,00 1,00 /Mittelsand; schwach grobsandig, schwach feinsandig /// 44,00 1,00 /Mittelsand, Grobsand; schwach feinkiesig, schwach schluffig /// 45,00 1,00 /Grobsand, Feinkies; mittelsandig, stark tonig, stark schluffig /// 46,00 1,00 /Grobsand; mittelsandig, feinkiesig, stark tonig, stark schluffig /// 47,00 1,00 /Grobsand; mittelsandig, schwach feinkiesig, schwach schluffig /// 56,00 9,00 /Grobsand; mittelsandig, schwach feinkiesig /// 57,00 1,00 /Grobsand; mittelsandig, schwach schluffig, tonig /// 66,00 9,00 /Feinsand; schwach schluffig ///Endteufe Anlage 5 Seite 18 von 22

62 26,00 m NN Hauptbrunnen WWS IX 25,65 m NN 0,50 Mu //bo// 0,00 1,00 S B IX Ausbau keine Angabe 21,00 m NN Füllkies 2-8 mm 16,00 m NN /fs,ms;//ge/ 9,76 Ruhewasserstand am ,00 m NN 6,00 m NN 17,50 18,10 /U;//gr/ 15,00 16,94 19,00 20,00 PVC Aufsatzrohr DN 50 Tonsperre GW bei Q = 240 m³/h Gegenfilter (Sand) Füllkies 2-8 mm 1,00 m NN PVC Aufsatzrohr DN 400-4,00 m NN -9,00 m NN 33,50 /ms,fs;//ge/ 29,00 30,00 31,00 32,00 PVC Aufsatzrohr DN 50 Filterkies 0,7-1,4 mm PVC Filterrohr DN 50 SW = 0,5 mm Füllkies 2-8 mm -14,00 m NN -19,00 m NN /fs,ms;u2//be/ -24,00 m NN 49,00 51,00 Tonsperre Gegenfilter (Sand) -29,00 m NN -34,00 m NN 53,80 55,60 59,20 /fs,ms;gs2//hgr/ /ms;gs,fs/// 51,50 54,50 56,00 57,00 59,00 Edelstahl V4A Aufsatzrohr DN 400 Filterkies 0,7-1,4 mm PVC Filterrohr DN 50 SW = 0,5 mm Filterkies 2-3 mm -39,00 m NN -44,00 m NN -49,00 m NN 63,00 65,00 67,30 68,10 71,10 77,00 /ms,fs;//hgr/ /ms,fs;gs2//hgr/ /ms;gs,fg-gg//gr/ /gs,ms;fg-gg//gr/ /ms,gs;//gr/ /fs,ms;//gr/et 64,00 69,00 70,00 71,00 72,00 74,00 Ø 550 mm Ø 1000 mm Horizontalmaßstab 1:50 Edelstahl V4A Profildrahtfilter DN 400 Filterkies 1-2 mm Filterkies 0,7-1,4 mm Edelstahl V4A Sumpfrohr DN 400 Bodenkappe DN 400 Filterkies 2-3 mm Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS IX RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 25,65 Projekt Bohrfirma Wasserrechts - Änderungsantrag Celler Brunnenbau Datum: Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 19 von 22

63 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B IX Hauptbrunnen WWS IX HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 25,65 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 0,50 0,50 //Boden // 17,50 17,00 /Feinsand, Mittelsand; //gelb / 18,10 0,60 /Schluff; //grau / 33,50 15,40 /Mittelsand, Feinsand; //gelb / 53,80 20,30 /Feinsand, Mittelsand; schwach schluffig //beige / 55,60 1,80 /Feinsand, Mittelsand; schwach grobsandig //hellgrau / 59,20 3,60 /Mittelsand; grobsandig, feinsandig /// 63,00 3,80 /Mittelsand, Feinsand; //hellgrau / 65,00 2,00 /Mittelsand, Feinsand; schwach grobsandig //hellgrau / 67,30 2,30 /Mittelsand; grobsandig, feinkiesig- grobkiesig //grau / 68,10 0,80 /Grobsand, Mittelsand; feinkiesig- grobkiesig //grau / 71,10 3,00 /Mittelsand, Grobsand; //grau / 77,00 5,90 /Feinsand, Mittelsand; //grau /Endteufe Anlage 5 Seite 20 von 22

64 29,00 m NN Hauptbrunnen WWS X 28,30 m NN 0,00 S B X Ausbau keine Angabe 1,50 /fs;ms2//hbnge/ 1,00 Füllkies 2-8 mm 24,00 m NN 19,00 m NN 4,50 6,00 7,50 9,50 /fs;ms,h/// /ms;fs-gs,l,lag(l)//hbnge/ /fs;ms//hbnge/ /ms,gs;fs//hbnge/ 6,00 10,00 Tonsperre 14,00 m NN 12,00 /ms;fs,l//hbnge/ 12,88 Ruhewasserstand am Füllkies 2-8 mm PVC Aufsatzrohr DN 50 9,00 m NN 4,00 m NN 25,00 /fs;l2,voe(l)//hbnge/ 20,00 25,00 Tonsperre PVC Aufsatzrohr DN 400 PVC Aufsatzrohr DN 50 /fs;ms2,u2,voe(u)//hbnge/ Füllkies 2-8 mm -1,00 m NN 30,00 31,50 /fs;//hgr/ -6,00 m NN -11,00 m NN -16,00 m NN -21,00 m NN -26,00 m NN -31,00 m NN 33,00 41,00 45,50 46,50 48,00 51,00 52,50 54,00 55,00 55,50 57,00 60,00 /U;fs4,x//bn/ /fs;//hgr/ /fs;ms2//hgr/ /U;fs//hgr/ /fs;ms2//hgr/ /ms;fs-gs2//hbnge/ /ms;gs-fs//hbnge/ /ms;fs-gs//hbnge/ /fs;ms//hgr/ /ms;fs//hgr/ /ms;fs-gs//hgr/ /fs;//hgr/et 34,00 34,66 35,00 37,00 38,00 42,50 44,50 46,50 47,00 48,50 49,50 51,50 56,50 57,50 58,50 59,50 Ø 550 mm Ø 1000 mm Horizontalmaßstab 1:50 GW bei Q = 221 m³/h Filterkies 0,7-1,4 mm PVC Filterrohr DN 50 SW = 0,5 mm Füllkies 2-8 mm Tonsperre Gegenfilter (Sand) Edelstahl V4A Aufsatzrohr DN 400 Filterkies 0,7-1,4 mm PVC Filterrohr DN 50 SW = 0,5 mm Filterkies 2-3 mm Filterkies 1-2 mm Edelstahl V4A Profildrahtfilter DN 400 Filterkies 0,7-1,4 mm Edelstahl V4A Sumpfrohr DN 400 Bodenkappe DN 400 Tiefenangaben Profil und Ausbau bezogen auf GOK Name d. Bhrg. Hauptbrunnen WWS X RW: Bhrg. Id TK 25 Nr HW: Höhe NN: 28,3 Projekt Wasserrechts - Änderungsantrag Datum: Bohrfirma Celler Brunnenbau Maßstab : 1:400 Anlage 5 Seite 21 von 22

65 Schichtenverzeichnis - Klartext - Seite 1 Bohrung: S B X Hauptbrunnen WWS X HY TK25-Nr: 3011 Projekt: Rechts: ,00 Auftraggeber: WV Hümmling Hoch: ,00 Ort d. Bhrg.: Surwold Höhe: 28,30 Zweck: Förderbrunnen Bhrg. Dat von: Aufschlußart: Bhrg. Dat. bis: Bearbeiter: Bearb. Datum: Tiefe bis Mächtigk. Schichtbeschreibung (Stratigraphie / Petrographie / Genese / Farbe / Zusatz) 1,50 1,50 /Feinsand; schwach mittelsandig //hellbraungelb / 4,50 3,00 /Feinsand; mittelsandig, humos /// 6,00 1,50 /Mittelsand; feinsandig- grobsandig, lehmig, lagenweise (Lehm) / //hellbraungelb / 7,50 1,50 /Feinsand; mittelsandig //hellbraungelb / 9,50 2,00 /Mittelsand, Grobsand; feinsandig //hellbraungelb / 12,00 2,50 /Mittelsand; feinsandig, lehmig //hellbraungelb / 25,00 13,00 /Feinsand; schwach lehmig, vereinzelt vorhanden (Lehm) / //hellbraungelb / 30,00 5,00 /Feinsand; schwach mittelsandig, schwach schluffig, vereinzelt vorhanden (Schluff) / //hellbraungelb / 31,50 1,50 /Feinsand; //hellgrau / 33,00 1,50 /Schluff; stark feinsandig, steinig //braun / 41,00 8,00 /Feinsand; //hellgrau / 45,50 4,50 /Feinsand; schwach mittelsandig //hellgrau / 46,50 1,00 /Schluff; feinsandig //hellgrau / 48,00 1,50 /Feinsand; schwach mittelsandig //hellgrau / 51,00 3,00 /Mittelsand; feinsandig- schwach grobsandig //hellbraungelb / 52,50 1,50 /Mittelsand; grobsandig- feinsandig //hellbraungelb / 54,00 1,50 /Mittelsand; feinsandig- grobsandig //hellbraungelb / 55,00 1,00 /Feinsand; mittelsandig //hellgrau / 55,50 0,50 /Mittelsand; feinsandig //hellgrau / 57,00 1,50 /Mittelsand; feinsandig- grobsandig //hellgrau / 60,00 3,00 /Feinsand; //hellgrau /Endteufe Anlage 5 Seite 22 von 22

66 Anlage 6 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Rohmischwasseranalyse Reinwasseranalyse Bearbeitung: Wasserverband Hümmling und Wessling Laboratorien GmbH Werlte, den 30. November 2015

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84 Anlage 7 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Geohydrologischer Bericht HMM INGENIEURBÜRO H.-H. MEYER, Bad Nenndorf Geohydrologie und Grundwasserbewirtschaftung

85 H M M Ingenieurbüro H.-H. Meyer Inh.: Dipl.-Ing. Martin Meinken Geohydrologie und Grundwasserbewirtschaftung Parkstraße Bad Nenndorf Tel.: / Wasserverband Hümmling Wasserwerk SURWOLD Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Auftraggeber : Wasserverband Hümmling Rastdorfer Straße 100, Werlte TK 25 : Anlagen: Anhänge: 3010 Wippingen, 3011 Esterwegen, 3110 Wahn, 3111 Sögel 7 (7 Seiten ohne Deckblatt) 3 (14 Seiten ohne Deckblatt) Datum : 30. Nov gez. Martin Meinken

86 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 1 Inhaltsverzeichnis Anlagenverzeichnis... 2 Anhänge Anlass und Ziel Bisherige Untersuchungen und weitere Vorgehensweise Kurzbeschreibung der geohydrologischen Situation Wirkung der geplanten GW-Entnahme Allgemeines Geplante Grundwasserförderung und Ist-Zustand Berechnung der Absenkung Methodik Ergebnis der Absenkungsermittlung und Bewertung Unterirdisches Einzugsgebiet für die beantragte Entnahme Empfohlenes Beweissicherungsprogramm und weitergehende geohydrologische Untersuchungen Überprüfung der Modellergebnisse anhand von Messdaten Verwendete Unterlagen und Literaturverzeichnis... 23

87 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 2 Anlagenverzeichnis Anlage 1: Übersichtsplan (M : 1 : ) Anlage 2: Lageplan Förderbrunnen und Grundwassermessstellen (M : 1 : ) Anlage 3 Ist-Zustand: Grundwasser-Absenkung (M : 1 : ) Entnahme: rd. 6,0 Mio. m³/a (10 Brunnenstandorte), Vergleichszustand: keine Entnahme Grundwasser-Flurabstand ohne Entnahme Anlage 4 Prognose: Grundwasser-Gesamtabsenkung (M : 1 : ) Entnahme: 6,8 Mio. m³/a (10 Brunnenstandorte), Vergleichszustand: keine Entnahme Grundwasser-Flurabstand ohne Entnahme Anlage 5 Prognose: Zusätzliche Grundwasser-Absenkung (M : 1 : ) Entnahme: 6,8 Mio. m³/a (10 Brunnenstandorte), Vergleichszustand: Ist-Entnahme Grundwasser-Flurabstand des Ist-Zustandes Anlage 6 Anlage 7: Prognose: Unterirdisches Einzugsgebiet bei beantragter Entnahme von 6,8 Mio. m³/a (M : 1 : ) Lageplan: Empfehlung für neue Grundwassermessstellen-Standorte (M : 1 : ) Anhänge Anhang 1: Anhang 2: Anhang 3: Stammdatentabelle Grundwassermessstellen WV Hümmling Prüfung der Modellergebnisse anhand von Grundwasserspiegeldifferenzen Prüfung der Modellergebnisse anhand einer WIENER-Mehrkanal-Filter- Analyse (WMKF-Analyse)

88 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 3 1 Anlass und Ziel Die Bezirksregierung Weser-Ems, Oldenburg bewilligte dem Wasserverband Hümmling, Werlte (WVH) mit Schreiben vom das Recht zur Entnahme von bis zu 6 Mio. m 3 Grundwasser pro Jahr aus den damals zur Verfügung stehenden 7 Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold. Mit dem 1. Änderungsbescheid vom wurde dem WVH die Genehmigung erteilt, dieses Entnahmevolumen unter Einbeziehung von 3 weiteren Brunnenstandorten zu fördern. Gemäß aktuellem Änderungsbescheid vom hat der Landkreis Emsland eine Erhöhung der Jahresentnahme um 1,0 Mio. m³ auf 7,0 Mio. m³/a befristet bis zum zugelassen. Die aktuelle Wasserbedarfsprognose des WVH weist für die Versorgung seines Verbandsgebietes einen jährlichen Gesamtbedarf von bis zu 14 Mio. m³ Grundwasser aus. Das vom WVH vorgelegte "Konzept zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung im gesamten Versorgungsgebiet" (WVH, 2014) sieht einen umfangreichen Umbau der Versorgungsstruktur vor. Demnach sollen die 10 bestehenden Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold langfristig jährlich einen Anteil von 6,5 Mio. m³ des Gesamtbedarfes decken. Für die Übergangsphase wird aber ein Entnahmevolumen von 6,8 Mio. m³/a benötigt. Dafür hat der WVH bei der zuständigen Unteren Wasserbehörde des Landkreises Emsland den vorliegenden Wasserrechtsantrag gestellt. Da die zur Verfügung stehende Zeit bis zum Ablauf der o.g. "Änderungsbewilligung" vom nicht zur Durchführung des gesamten Wasserrechtsverfahrens ausreicht, der Bedarf aber kurzfristig dringend gegeben ist, wird gleichzeitig die Zulassung des vorzeitigen Beginns mit gleicher Höhe beantragt. Im Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushaltes (Wasserhaushaltsgesetz WHG) und im ergänzenden Niedersächsischen Wassergesetz (NWG) sind grundsätzliche Anforderungen an Wasserrechtsanträge verbindlich festgelegt (s. z.b. 6, 8, 10 WHG und 8 NWG). Gemäß Geofakten 1 des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG, 2009) ist bei Grundwasserentnahmen darzustellen, "welche Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, die Ökologie und die Nutzungen zu erwarten sind. Dazu sind die hydrogeologischen Verhältnisse zu ermitteln sowie Angaben über das Einzugsgebiet, das Ausmaß und die Reichweite von Grundwasserabsenkungen vorzulegen". Der WVH beauftragte das Ing.-Büro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf, die erforderlichen geohydrologischen Untersuchungen im Rahmen des Wasserrechtsantrages durchzuführen. Der Ergebnisbericht wird hiermit vorgelegt.

89 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 4 Ziel der geohydrologischen Untersuchungen war im Wesentlichen die Bestimmung und Bewertung der Auswirkung der beantragten Entnahme auf das Grundwassersystem unter Einsatz des vorhandenen, geeichten Grundwasserströmungsmodells. Zudem waren Erfordernisse zur Erstellung eines Geohydrologischen Gutachtens darzulegen. Dieses soll zusammen mit einem folgenden Wasserrechtsantrag nach Festlegung der langfristigen Versorgungsstruktur für das Verbandsgebiet beim Landkreis Emsland vorgelegt werden. Die hier dargestellten Ergebnisse waren Grundlage für die erforderlichen bodenkundlichen und ökologischen Untersuchungen. Die entsprechenden Ergebnisberichte dieser Fachdisziplinen liegen dem Wasserrechtsantrag als Anlagen 8 und 9 gesondert bei. 2 Bisherige Untersuchungen und weitere Vorgehensweise Die Erkundung der Grundwasserverhältnisse im Bereich des Hümmling begann bereits Anfang der sechziger Jahre im Rahmen einer vom damaligen Landkreis Aschendorf/Hümmling beauftragten Untersuchung zur Entnahme von 10 Mio. m³/a für Brauchwasserzwecke (LBEG, 1967). Wegen der festgestellten "großen Grundwasserhöffigkeit" wurden die Untersuchungen auf den Nordbereich des Hümmling ausgeweitet, um dort Grundwasser zur Trinkwasserversorgung zu erschließen (LBEG, 1974). Die Niederbringung des ersten zum Wasserwerk Surwold gehörigen Brunnens erfolgte im Jahr 1966 (Brunnen II). Seit 1975 ist das Wasserwerk Surwold in Dauerbetrieb (s. Abb. 1). Es wurde zunächst eine Bewilligung zur Förderung von 4 Mio. m³/a ausgesprochen. Zur Abdeckung des in der Folgezeit kontinuierlich steigenden Wasserbedarfes (s. Abb. 1) war Ende der achtziger Jahre eine Erhöhung des Wasserentnahmerechtes erforderlich. Die zugehörigen Untersuchungen umfassten eine detaillierte Auswertung der bis dahin aufgenommenen Messdaten sowie den Aufbau eines Grundwasserströmungsmodells mit dem die Auswirkungen einer erhöhten Entnahme auf 6 Mio. m³/a prognostiziert werden konnten (ING.-BÜRO H.-H. MEYER, 1991a+b) erhielt der Wasserbeschaffungsverband Hümmling (heute: WVH) die Genehmigung zur Entnahme von 6 Mio. m³/a aus 7 Förderbrunnen (BEZ.-REG. WESER-EMS, 1994). Seitdem wird die Entnahme von einer umfangreichen Beweissicherung mit einer Dokumentation in Jahresberichten begleitet (ING.-BÜRO H.-H. MEYER, ).

90 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 5 Zur besseren Verteilung der Grundwasserentnahme auf das Gewinnungsgebiet und Entlastung der bestehenden Brunnen wurde 1998 die Inbetriebnahme von 3 weiteren Förderbrunnen unter Beibehaltung des Gesamt-Fördervolumens von 6 Mio. m³/a vom WVH beantragt. Im Rahmen des zugehörigen Untersuchungsprogramms wurden 22 Grundwassermessstellen eingerichtet und Pumpversuche, z.t. längerfristig durchgeführt. Der Wasserrechtsantrag beinhaltete ein Geohydrologisches Gutachten, in dem die Ergebnisse der Pumpversuche dargelegt sind. Zudem erfolgte eine Simulation der Auswirkungen der Entnahmeverlagerung auf die Grundwasserverhältnisse. (ING.- BÜRO H.-H. MEYER, 2002). Die Umverteilung wurde mit dem 1. Änderungsbescheid vom genehmigt (BEZ.-REG. WESER-EMS, 2003). Im Zeitraum von 1999 bis 2007 wurde die bewilligte Entnahme in Höhe von 6,0 Mio. m³/a nahezu ausgenutzt (s. Abb. 1). Wegen des in der Folgezeit weiter steigenden Bedarfes wurde das Entnahmerecht im Rahmen von Änderungsbewilligungen vom Landkreis Emsland erhöht. Derzeit darf der WVH 7,0 Mio. m³/a Grundwasser entnehmen. Dieses mit dem letzten Änderungsbescheid vom (LK EMSLAND, 2013) erteilte Wasserrecht ist bis zum befristet. 7 6 [Mio. m³ / a] Abb. 1: Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold Zur teilweisen Abdeckung des Defizits zwischen dem Gesamtwasserbedarf für das Verbandsgebiet des WVH (14 Mio. m³/a) und den bestehenden Wasserrechten für die Wasserentnahmegebiete "Werlte" und "Vrees" (Wasserwerk Werlte) sowie "Surwold" (Wasserwerk Surwold) ist zunächst mittelfristig ein jährliches Entnahmevolumen aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold in Höhe von 6,8 Mio. m³/a erforderlich. Dieser Wert orientiert sich an dem tatsächlichen Bedarf in der Vergangenheit. So wurden beispielsweise im Jahr ,74 Mio. m³/a benötigt. Langfristig wird ein Wert von 6,5 Mio. m³/a angestrebt.

91 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 6 3 Kurzbeschreibung der geohydrologischen Situation Im Rahmen der bisherigen Untersuchungen zur Grundwasserentnahme "Wasserwerk Surwold" (s. Kap. 2) wurden die umfangreichen geologischen, hydrologischen und wasserwirtschaftlichen Daten erfasst, geprüft und ausgewertet. Das LBEG (NIBIS Kartenserver, 2014a) hat für Niedersachsen geologische und hydrostratigrafische Schnitte konstruiert, von denen 3 bereichsweise im Untersuchungsgebiet liegen (Lage s. Anlage 1, Beispiel s. Abb. 2). Nach den vorliegenden Unterlagen stellt sich die geohydrologische Situation im Untersuchungsgebiet zusammengefasst wie folgt dar: Die vorwiegend sandigen Schichten des Quartär und Tertiär (Pliozän) mit meist mittlerer Wasserdurchlässigkeit (L3, L4.1 und L4.3) werden von gering bis äußerst gering wasserdurchlässigen Sedimenten des Tertiär (Miozän, H5, oberer Glimmerton) unterlagert. Die Grenze zwischen Pliozän und Miozän bildet somit die Basis des Grundwasserleiters. In die sandigen Ablagerungen sind nur örtlich bindige Materialien (Schluff und/oder Ton sowie Geschiebelehm) eingelagert. Somit ist im Untersuchungsgebiet keine Stockwerkstrennung mit weitflächiger Verbreitung gegeben, so dass großräumig von einem einschichtigen Grundwassersystem auszugehen ist. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Vielzahl der eingelagerten, gering bis äußerst gering wasserdurchlässigen Linsen (s. Abb. 2) lokal zu einer Stockwerkstrennung führen. Pumpversuchsauswertungen sowie Berechnungen über Standard-k f -Werte ergeben Durchlässigkeiten (Transmissivitäten) des Grundwasserleiters im Bereich von rd. 25 bis rd. 80 m²/h (ING.-BÜRO H.-H. MEYER, 2002). Hinsichtlich der Grundwasserneubildung wurde eine Ermittlung des LBEG (1984) zugrunde gelegt. Demnach ergibt sich für den in Anlage 6 dargestellten Kartenausschnitt, welches sowohl das Einzugs- als auch das Absenkungsgebiet umschließt, ein Mittelwert von rd. 210 mm/a (ca. 26 % des langfristig mittleren Niederschlags) bei einem Maximalwert von 450 mm/a (landwirtschaftliche Nutzflächen mit hohem Grundwasser- Flurabstand). Gemäß einer aktuellen Auswertung des LBEG (NIBIS DATEN, 2010) nach dem Verfahren GROWA06-V2 ergibt sich ein entsprechender Mittelwert von ebenfalls rd. 210 mm/a.

92 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 7 Leda-Jümme Lockergestein links Hydrostratigrafischer Schnitt S3 (Ausschnitt) L3 L4.1 L4.3 H5 Abb. 2: Hydrogeologischer Schnitt des LBEG (NIBIS Kartenserver, 2014a)

93 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 8 26 Grundwasserstand an NLWKN-Messstelle L222/222E(rd. 5,5 km südöstlich von Brunnen IVb) außerhalb des Absenkungstrichters (GOK: 41,75 mnn) 25 [mnn] Grundwasserstand an Messstelle A7.1 (rd. 400 m westlich von Brunnen V) im Zentrum des Absenkungstrichters (GOK: 34,10 mnn) 15 [mnn] Grundwasserstandan Messstelle P26 (rd. 1 km nördlich von Brunnen VII) innerhalb des Absenkungstrichters (GOK: 15,95 mnn) 15 [mnn] Kalenderjahre Abb. 3: Typische Grundwasserspiegel-Ganglinien für das Untersuchungsgebiet Die Schwankung des Grundwasserspiegels weist im Untersuchungsgebiet je nach hydrogeologischer Situation (z.b. oberflächennaher Untergrundaufbau, vertikale Gesteinsdurchlässigkeit, Abstand zu oberirdischen Fließgewässern und insbesondere Grundwasser-Flurabstand) erhebliche Unterschiede auf. Die Grundwasser-Messstelle L222/222E bei Lorup (NLWKN-Vergleichsmessstelle Lage s. Anlage 1) liegt sicher außerhalb der Reichweite der Absenkung durch die Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold. Dort unterliegt der Gang des Grundwasserspiegels (s. Abb. 3) ausschließlich den Witterungsbedingungen. Wegen des sehr großen Grundwasser-Flurabstandes (im Mittel rd. 19 m für den Zeitraum ) zeichnen sich jahreszeitliche Schwankungen des Grundwasserspiegels nicht ab. Bei längeren extremen Witterungssituationen kann die Grundwasserstandsänderung Werte von bis zu rd. 2 m erreichen (z.b ). Auch moderate Niederschlagsdefizite über viele Jahre (z.b bis 1992) verursachen ein deutliches, entsprechend lang anhaltendes Absinken des Grundwasserspiegels. Diese Charakteristik zeigt auch die Grundwasserstands-Ganglinie für die Messstelle A7.1 (s. Abb. 3, Lage s. Anlage 2), die sich am nördlichen Rand des Brun-

94 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 9 nenfeldes befindet und damit von der Entnahme beeinflusst ist. Der Flurabstand ist dort mit einem mittleren Wert von rd. 21 m (MGW ) ebenfalls sehr groß. Einen deutlich anderen Verlauf nimmt der Grundwasserstands-Gang an der Messstelle P26 (s. Abb. 3), die sich am Rand der westlichen Niederung befindet (s. Anlage 2). Insbesondere die jahreszeitlichen Grundwasserspiegel-Schwankungen zeichnen sich in ausgeprägter Form ab. Der Grundwasser-Flurabstand beträgt an dieser Messstelle im Mittel rd. 3 m (MGW ). Die Grundwasserfließrichtung ist generell von Süd nach Nord bis Nordwest bzw. Nordost gerichtet. Im Osten beeinflusst die Ohe das unterirdische Abflussgeschehen deutlich: Dort springen die Linien gleicher Grundwasserspiegel zurück, was eine Exfiltration (Ausstrom) von Grundwasser in die Ohe anzeigt.

95 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 10 4 Wirkung der beantragten GW-Entnahme 4.1 Allgemeines Einer Grundwasserentnahme ist generell ein Absenkungsbereich und ein unterirdisches Einzugsgebiet zugeordnet. In Abbildung 4 sind die Begriffe in einer schematisierten Darstellung verdeutlicht (nach DIN 4049 Teil 1). Unterirdisches Einzugsgebiet Abb. 4: Auswirkung einer Grundwasserentnahme (Quelle: DIN 4049 Teil 1)

96 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 11 Absenkungsbereich (grüne Fläche): Ein Gebiet, in dem eine Grundwasserabsenkung nachweisbar ist. Eine Absenkung einer Grundwasserspiegelfläche entsteht durch die Entnahme von Grundwasser aus Förderbrunnen, aber z.b. auch durch das Anlegen von Entwässerungsgräben. Der Absenkungsbereich beschreibt die eigentliche Wirkungsfläche einer Grundwasserentnahme. In dieser Fläche müssen in einem Wasserrechtsverfahren die Wirkung der beantragten Grundwasserförderung auf das Grundwasser und in Bereichen mit geringen Grundwasserflurabständen auf den Bodenwasserhaushalt untersucht und beurteilt werden. Unterirdisches Einzugsgebiet (blaue und kreuzschraffierte grüne Fläche): Durch Grenzstromlinien und ggf. Wasserscheiden definierter Bereich, aus dem Grundwasser einem bestimmten Ort (hier Förderbrunnen) zuströmt. 4.2 Beantragte Grundwasserförderung und Ist-Zustand Das Wasserwerk Surwold des WVH ist seit 1975 in Betrieb. Abb. 1 zeigt die Entwicklung der Grundwasserförderung als Jahressummen. Die vom WVH beantragte Entnahme beträgt 6,8 Mio. m³/a aus den 10 Brunnenstandorten I bis X (Lage siehe Anlage 2). Aufgrund der langgestreckten Anordnung der Förderbrunnen in West-Ost-Richtung über eine Strecke von rd. 6 km ist ein Einfluss der Entnahmeverteilung auf die Ausbildung des Absenkungstrichters gegeben. Zur Gewährleistung einer ausreichend flexiblen Förderverteilung auch bei hohen Entnahmen, die aus technischen Gründen unerlässlich ist (z.b. Wartung der Brunnen), wurden zwei Varianten 1 und 2 mit dem beantragten Entnahmevolumen von 6,8 Mio. m³/a, aber unterschiedlichen Entnahmeschwerpunkten "West" und "Ost" betrachtet. In Tab. 1 sind die Entnahmen für die einzelnen Förderbrunnen zusammengestellt. Beantragt werden die Werte der Spalte 3. Eine Bewilligung zur Entnahme in Höhe von 6,0 Mio. m³/a aus den 10 Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold ist gemäß Bescheid vom und 1. Änderungsbescheid vom bis zum ausgesprochen. Dieses langfristige Ent-

97 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 12 nahmerecht wurde über einen relativ langen Zeitraum (1999 bis 2007) auch nahezu ausgenutzt. Danach erfolgte eine Entnahme von bis zu rd. 6,7 Mio. m³/a im Rahmen von kurzfristigen "Änderungsbewilligungen". Die durchschnittliche Entnahme im Zeitraum 2004 bis ebenfalls rd. 6,0 Mio. m³/a - wird im Folgenden für die Darstellung der zusätzlichen Auswirkungen der Grundwasserentnahme als "Ist-Zustand" gewählt (s. Kap ). Tab. 1: Entnahmeverteilung für die untersuchten Varianten 1 und Brunnen Maximalwert gemäß Änderungsbewilligung v Maximalwert beantragt Variante1 "West" Variante 2 "Ost" [Tsd. m³/a] [Tsd. m³/a] [Tsd. m³/a] [Tsd. m³/a] I II/IIa III IV V VI VII VIII IX X Gesamtsumme begrenzt auf Berechnung der Absenkung Methodik Ziel der geohydrologischen Untersuchungen ist es, die entnahmebedingte Auswirkung der derzeitigen sowie zukünftigen Grundwasserentnahme auf die Grundwasserverhältnisse zu bestimmen und zu beschreiben. Dazu müssen 3 Zustände mit unterschiedlichen Grundwasserentnahmen aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold ermittelt werden (s. ECKL & RAISSI, 2009): ohne Entnahme ('Null-Zustand')

98 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 13 mit lang andauernder Real-Entnahme: hier durchschnittlich rd. 6,0 Mio. m³/a ('Ist- Zustand', gewählter repräsentativer Zeitraum: 2004 bis 2008 vor Entnahmesteigerung) mit beantragter Entnahme von 6,8 Mio. m³/a ('Prognose-Zustand'). Durch Bildung der Differenz von Größen zwischen den o.g. Zuständen können dann die Auswirkungen der Grundwasserentnahme angegeben werden. Zur Kennzeichnung der Auswirkungen dienen in erster Linie die Veränderungen der Grundwasserspiegelhöhen (Reichweite und Ausmaß der entnahmebedingte Absenkungen) gegenüber dem jeweiligen Bezugszustand. Ein weiteres Merkmal sind Veränderungen von Bilanzgrößen, wie z.b. der Wasseraustausch zwischen Grundwasser- und oberirdischem Fließgewässer-System. Auf Grundlage der vorhandenen Messdatenbasis kann die Grundwasserspiegelfläche flächendeckend für den 'Ist-Zustand' beschrieben und mithilfe des numerischen Grundwassermodells auch für die Grundwasserverhältnisse ohne und mit beantragter Entnahme ermittelt werden. Die Berechnung mit einem Grundwassermodell ist erforderlich, wenn aus vorliegenden Messreihen Daten nach Ort (flächig) und Zeit (ausreichende Zeitreihen) ergänzt oder unterschiedliche Entnahmezustände (z.b. auch Varianten) prognostiziert werden müssen. Für die Simulationen wurde das bestehende, für den gesamten Bereich des Hümmling entwickelte Grundwasserströmungsmodell eingesetzt (ING.-BÜRO H.-H. MEYER, 1991b). Dieses Modell wird auch zur Erstellung der Jahresberichte genutzt (ING.- BÜRO H.-H. Meyer, ). Im Jahr 2009 erfolgte eine Portierung auf das in der Fachwelt anerkannte und aktuelle Programmsystem PMWIN mit dem Rechenkern MODFLOW (CHIANG & KINZELBACH, 2001 und HARBAUGH & McDONALD, 1996). Im Rahmen des vorliegenden Wasserrechtsantrages wurden Modellergebnisse anhand von Messdaten überprüft (s. Kap. 7). Der Prognosezustand wurde für zwei extreme Entnahmevarianten berechnet (s. Kap. 4.2). Die im Folgenden dargestellten prognostizierten Absenkungen beschreiben den umhüllenden Absenkungstrichter dieser Entnahmevarianten. In der Praxis verbleibt der sich tatsächlich einstellende Absenkungstrichter zu jeder Zeit mit geringerer Ausdehnung innerhalb dieses umhüllenden Absenkungstrichters.

99 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite Ergebnis der Absenkungsermittlung und Bewertung Die Ergebnisse der Absenkungsermittlungen sind in den Anlagen 3 bis 5 in Form von Linien gleicher Grundwasser-Absenkung dargestellt: Anlage 3: Ist-Absenkung für die länger andauernde, durchschnittliche Real- Entnahme in Höhe von 6,0 Mio. m³/a gegenüber dem Null-Zustand ohne Entnahme aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold. Anlage 4: Prognostizierte Gesamtabsenkung (Umhüllende der untersuchten Entnahmevarianten) für die beantragte Entnahme in Höhe von 6,8 Mio. m³/a gegenüber dem Null-Zustand ohne Entnahme aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold. Anlage 5: Prognostizierte zusätzliche Absenkung (Umhüllende der untersuchten Entnahmevarianten) für die beantragte Entnahme in Höhe von 6,8 Mio. m³/a gegenüber dem Ist-Zustand mit einer Entnahme von 6,0 Mio. m³/a aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold. Es ergeben sich jeweils durchgehende Absenkungstrichter, die gemäß der Haupt- Anordnung des Brunnenfeldes in West-Ost-Richtung entsprechend elliptisch verformt sind. Durch die Entnahmesteigerung bildet sich ein zusätzlicher Absenkungstrichter aus (Anlage 5). Dessen max. Ausdehnung in West-Ost-Richtung beträgt rd. 5,2 km und ist damit deutlich größer als die Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung mit einem Maximal- Durchmesser von rd. 2,1 km. Zudem ergibt sich eine geringfügige Vergrößerung der Reichweite der Gesamt-Absenkung (Anlage 4 im Vergleich zur Anlage 3). Die Absenkungslinien in den Anlagen 3 bis 5 sind mit den Grundwasser-Flurabständen für die entsprechenden (langfristig mittleren) Bezugszustände hinterlegt. Es überwiegen Flurabstände von mehr als 5 m. Dort ist der Bodenwasserhaushalt unabhängig vom Grundwasser und damit auch von Grundwasser-Absenkungen (ECKL & RAISSI, 2009). Im Untersuchungsgebiet befindliche Flora-Fauna-Habitate (FFH-Gebiete) liegen außerhalb der prognostizierten Absenkungsreichweiten oder der Grundwasserflurabstand ist bereits im Null-Zustand (keine Entnahme) deutlich größer als 5 m. Mögliche Auswirkungen der entnahmebedingten Absenkung auf den Boden (Land- und Forstwirtschaft) sowie die Ökologie innerhalb von Flächen mit geringen Flurabständen wurden gesondert untersucht und bewertet. Die entsprechenden Ergebnisberichte (Bodenkunde und Ökologie) sind den vorliegenden Antragsunterlagen als Anlagen 8 und 9 beigefügt (GEODEX, 2015a+b).

100 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 15 Die eingelagerten, gering bis äußerst gering wasserdurchlässige Linsen können lokale Stockwerkstrennungen bewirken, die zu einer Abnahme der im Entnahmehorizont (auf Höhe der Brunnenfilter) erzeugten und hier dargestellten Absenkungen in Richtung oberflächenaher Grundwasserleiterbereiche führen. Dieser Umstand wurde hier mit dem Ansatz eines durchgängig einschichtigen Grundwassersystems nicht berücksichtigt. In diesem Sinne handelt es sich bei den nachfolgenden Untersuchungen zu den Auswirkungen auf den Boden und die Ökologie um eine Worst-Case-Betrachtung. Weitere Hinweise: Die flächendeckende Ermittlung entnahmebedingter Absenkungen des Grundwasserspiegels von weniger als rd. 30 cm aus Messdaten ist unter Berücksichtigung überlagernder Einflüsse (Witterung, oberirdische Entwässerung, land- und forstwirtschaftliche Nutzung, andere Entnahmen) und örtlich stark variierender geologischer und geohydrologischer Gegebenheiten (Untergrundaufbau, Grundwasser-Flurabstand) innerhalb und auch außerhalb (im Bereich von Vergleichsmessstellen) des Absenkungsgebietes i.d.r. nicht mit ausreichender Sicherheit möglich. (s.a. ROSE, U.; LENKENHOFF, P., 2003). Die in den Anlagen 3 bis 5 dargestellte Linie gleicher Absenkung mit einem Betrag von 0,25 m ist gestrichelt dargestellt, da sie im Bereich dieser Genauigkeits- Auflösung liegt. Absenkungen von etwa 0,5 m und mehr können bei einer zukünftigen (langfristigen) Beweissicherung gesichert aus den Messdaten als entnahmebedingt separiert werden. Gemäß dem zu Grunde gelegten Berechnungsansatz einer langfristig zeitunabhängigen (d.h. stationären) Nachbildung des Strömungszustandes wird bei der Modellrechnung eine kontinuierliche Entnahme vorausgesetzt. Die zu erwartenden Grundwasserspiegelhöhen ergeben sich als extreme Endzustände einer langfristigen Absenkphase und beinhalten somit die ungünstigsten Absenkungsbedingungen d.h. die größte zu erwartende Absenkung (neuer Gleichgewichtszustand). Die Gräben der Entwässerungssysteme in den Niederungen sind i.d.r. mindestens 1,5 m tief. In Gebieten mit geringen Grundwasserflurabständen (kleiner 1,5 m) sind deshalb in der Natur die Flurabstände im Nahbereich der Gräben (im Abstand von maximal rd. 200 m) größer als die in den Anlagen 3 bis 5 angegebenen.

101 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 16 5 Unterirdisches Einzugsgebiet für die beantragte Entnahme Für die beantragte Entnahme von 6,8 Mio. m³/a ist in Anlage 6 das unterirdische Einzugsgebiet (EZG) für die Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold abgegrenzt. Das dargestellte Einzugsgebiet ist die Umhüllende der Teileinzugsgebiete für die einzelnen Förderbrunnen. Es hat eine Flächengröße von insgesamt rd. 26,8 km 2. Grundlage für die Konstruktion der Teileinzugsgebiete sind Grundwassergleichen, die sich durch Überlagerung der aus Messdaten interpolierten Grundwasserspiegelfläche für den Ist-Zustand (hier MGW2004, der in etwa langfristig mittleren geohydrologischen Bedingungen genügt) mit dem rechnerisch ermittelten zusätzlichen Absenkungstrichter (Anlage 5) ergeben haben. Sie sind in Anlage 6 ebenfalls eingetragen. In der nachfolgenden Tabelle ist die Grundwasserbilanz für das Einzugsgebiet aufgestellt. Neben dem Zustrom aus der Grundwasserneubildung und dem Abstrom über die Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold gibt es noch ein Bilanzglied "Abstrom nach Norden". Damit ist das nach Norden abfließende Grundwasser gemeint, welches nicht von den Förderbrunnen erfasst wird (also zwischen den Förderbrunnen hindurch fließt). Vorfluter befinden sich nicht im Einzugsgebiet. Tab. 2: Grundwasser-Bilanz bei beantragter Entnahme von 6,8 Mio. m³/a für das zugehörige unterirdische Einzugsgebiet (Anlage 6) Bilanzgröße Zustrom [Mio. m³/a] Abstrom [Mio. m³/a] Bemerkung Grundwasserneubildung 8,3 --- Größe EZG: 26,8 km² (Mittelwert im EZG rd. 310 mm) Entnahme WW Surwold 6,8 10 Brunnenstandorte Abstrom nach Norden --- 1,5 Zwischen den Förderbrunnen Summe 8,3 8,3 Gemäß den Untersuchungen im Rahmen der bisherigen Beweissicherung sind langfristig entnahmebedingte Abwärtstrends in den Grundwasserspiegel-Ganglinien nicht offensichtlich. Zudem zeigt sich eine etwa gleichbleibende Größe des Gesamteinzugsgebietes. Es ist somit davon auszugehen, dass eine nachhaltige Regeneration des entnommenen Grundwassers in Höhe von jährlich rd. 6 bis 7 Mio. m³/a gegeben ist.

102 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 17 Das Wassergewinnungsgebiet des Wasserwerkes Surwold liegt in den Grundwasserkörpern "Leda-Jümme Lockergestein links" und "Mittlere Ems Lockergestein rechts 2" bzw. in den Gw-Teilkörpern Nr. 330 und 329 (LK Emsland). Für diese bestehen nach Grundwasserbewirtschaftungserlass (Runderlass des MU vom ) Grundwasserdargebots-Reserven 1) in Höhe von 15,17 und 21,63 Mio. m³/a (ganze Grundwasserkörper) bzw. 5,05 und 19,28 Mio. m³/a (Landkreis-Teilkörper). Auch in diesem Sinne kann somit die hier beantragte Entnahme mit einer Erhöhung auf 6,8 Mio. m³/a ohne nachteilige Einwirkung auf den guten mengenmäßigen Zustand des Grundwasserhaushaltes in den Grundwasserkörpern getätigt werden. 6 Empfohlenes Beweissicherungsprogramm und weitergehende geohydrologische Untersuchungen Insgesamt ist davon auszugehen, dass die angestrebte Entnahmerate von 6,8 Mio. m³/a gewinnbar ist und ggf. eintretende Beeinträchtigungen bei konkurrierenden Nutzungen ausgleichbar sind. Da diese Schlussfolgerung auf Prognoseergebnissen beruht, ist ein geeigneter, auf Messdaten gestützter Nachweis zu erbringen. Seit Erteilung der Bewilligung im Jahr 1994 wird die Grundwasserentnahme "Wasserwerk Surwold" von einer umfangreichen Beweissicherung begleitet, die regelmäßig in Form eines Jahresberichtes dokumentiert wird (ING.-BÜRO H.-H. MEYER, ). Die Entnahmesteigerung führt zu zusätzlichen Absenkungen, einer Vergrößerung der Reichweite der Gesamtabsenkung und einer Vergrößerung des Einzugsgebietes (zumindest der Teileinzugsgebiete). Es wird empfohlen, die bisherige geohydrologische Beweissicherung generell fortzuführen und durch Einrichtung weiterer Messstellen eine Anpassung an die geplante Situation herbeizuführen. Insgesamt sollten 11 neue Grundwassermessstellen-Standorte eingerichtet werden (Lage s. Anlage 7). Der Zweck der einzelnen Messstellen ist in Tab. 3 aufgeführt. 1) Anmerkung: Das Verfahren des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover, zur Ermittlung des nutzbaren Grundwasserdargebotes berücksichtigt Trockenwetter-Zeiträume, ggf. vorhandene Grundwasserversalzungs-Bereiche, die Ergiebigkeit des Grundwasserleiters und grundwasserabhängige Landökosysteme.

103 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 18 Die zugehörigen neuen Aufschlussbohrungen werden zudem verdichtende Erkenntnisse hinsichtlich des geologischen Untergrundaufbaues ergeben, die in das Grundwasserströmungsmodell einzuarbeiten sind. Des Weiteren ist zu prüfen, inwieweit die aktuell herausgegebene Grundwasserneubildungs-Verteilung des LBEG (NIBIS DATEN, 2015) in das Modell übernommen werden sollte. Es muss gewährleistet sein, dass bei einer Nacheichung plausible Werte für alle Eichparameter unter Einhaltung der Kontrollgrößen (vor Ort erhobene Messdaten und darauf basierende Auswertungen) erreicht werden. Falls erforderlich, sind dazu auch noch Abflussmessungen (z.b. in der Ohe) durchzuführen. Die Prüfung der Grundwasserneubildungsverteilung sollte sinnvollerweise erst nach Auswertung des aktualisierten Datenbestandes (Geologie, Geohydrologie) und Einarbeitung in das Grundwasserströmungsmodell erfolgen. Tab. 3: Empfohlene Erweiterung des Messnetzes (Lage s. Anlage 7) Messstelle Gw-Gleichenplan großräumig (Gw-Modell) Konstruktion Einzugsgebiet Zweck Bodenkunde Flurabstand in sensiblen Bereichen A X X B X X C X X D X X E F X X G X X ggf. H X X X Ökologie Flurabstand in sensiblen Bereichen I X X X J X X X K X X

104 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 19 7 Überprüfung der Modellergebnisse anhand von Messdaten Im "Jahresbericht 2014" zur Hydrologischen Beweissicherung der Grundwasserentnahme (ING.-BÜRO H.-H. MEYER, 2015) wurde darauf hingewiesen, dass die Differenzen zwischen den Grundwasserspiegeln in den Zeiträumen 2014 und 1972/74 (vor Entnahmebeginn) gegenüber mit dem Grundwasserströmungsmodell berechneten Werten an einigen Messstellen auffällig groß sind. Es stellte sich insbesondere die Frage, ob die mit dem stationären Modell für langfristig mittlere Verhältnisse berechneten entnahmebedingten Absenkungen in ausgeprägten Trockenphasen (wie beispielsweise seit 2009 der Fall) in der Realität größer ausfallen (insbesondere im Geestbereich mit dort großen Grundwasserflurabständen). Dazu wurde eine systematische Prüfung der Modellergebnisse auf Grundlage von Messdaten vorgeschlagen, die hiermit vorgelegt wird. Die Tabelle im Anhang 2.1 enthält Grundwasserspiegelmittelwerte (Kalenderjahre) für die Jahre 1973, 2004 und 2014 sowie die entsprechenden (Gesamt-)Differenzen zwischen 2004 / 1973 und 2014 / 1973 an den zur Verfügung stehenden Messstellen des WVH mit vollständiger Zeitreihe für das Jahr 1973, also vor Inbetriebnahme des Wasserwerkes Surwold. Entsprechende Werte für sicher von der WVH-Entnahme unbeeinflusste Vergleichsmessstellen des NLWKN, Bst. Meppen sowie einige Messstellen der Nordland Papier GmbH sind ebenfalls in dieser Tabelle eingetragen. Aus den Werten für die Vergleichsmessstellen lässt sich der witterungsbedingte Anteil an der Gesamtdifferenz für die WVH-Messstellen abschätzen. Dieser Anteil ist nicht eindeutig, da er mehr oder weniger stark von den jeweiligen geohydrologischen Standortbedingungen abhängt. Es lässt sich somit nur eine ungefähre Bandbreite ableiten. Der verbleibende Restanteil muss dann auf anthropogen bedingte Grundwasserspiegel-Veränderungen zurückzuführen sein (z.b. Grundwasserentnahmen, Meliorationsmaßnahmen). Die Karten in den Anhängen 2.2a+b zeigen die anthropogen bedingten Grundwasserspiegelabsenkungs- bzw. -aufhöhungswerte (i.d.r. negative Werte, also Absenkung) zwischen den Jahren 2004 / 1973 und 2014 / 1973 an den zur Verfügung stehenden Messstellen des WVH und der Nordland Papier GmbH als Bandbreite (Gesamtdifferenz in Anhang 2.1 abzüglich des minimalen und maximalen Witterungsanteils). Als witterungsbedingte Bandbreite wurde für den Vergleich 2004 / ,2 bis 0,0 m und 2014 / ,3 bis -0,8 m angesetzt (s. Vergleichsmessstellen des NLWKN, Bst. Meppen im Anhang 2.1). Zum Vergleich enthalten die Karten auch die entsprechenden,

105 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 20 mit dem Grundwasserströmungsmodell berechneten entnahmebedingten Linien gleicher Grundwasserspiegelabsenkung (nur WVH-Entnahme). Liegt der berechnete Wert innerhalb der dargestellten Bandbreite, so ist die Messstelle mit einem grün, ansonsten mit einem rot gefüllten Kreis markiert. In beiden Fällen rot markiert sind die Messstellen A6, P49 und P50 (jeweils WVH) sowie P38 und P54 (Nordland Papier GmbH). Die berechneten Werte für den Messstellen-Standort A6 liegen nur sehr geringfügig außerhalb der Bandbreite (um 1 bis 2 cm). Diese Abweichung ist noch tolerierbar. Die Messstellen P49 und P50 befinden sich im Einflussbereich von umfangreichen Meliorationsmaßnahmen, die in der Ohe-Niederung etwa Ende der siebziger Jahre durchgeführt worden sind. Infolgedessen können dort flächenhafte Absenkungsbeträge in der Größenordnung von Dezimetern eingetreten sein. Die Werte für die Messstellen P38 und P54 der Nordland Papier GmbH enthalten mit hoher Wahrscheinlichkeit Absenkungsbeträge infolge der Grundwasserentnahme aus dem Brunnenfeld der Nordland Papier GmbH. Letztere wurde zwar schon im Jahr 1969 begonnen, allerdings erfolgte eine sukzessive Steigerung bis zum Jahr 1973 auf ca. 5 Mio. m³/a, so dass die Ausbildung des Absenkungstrichters bis dahin noch nicht abgeschlossen war (keine quasistationären Bedingungen). Insgesamt gesehen sind die berechneten Grundwasserspiegelabsenkungen somit nach dieser Auswertung als plausibel anzusehen. Zur weitergehenden Prüfung wurde eine Analyse auf Grundlage des WIENER- Mehrkanal-Filter-Verfahrens (BUCHER, 1999) durchgeführt. Diese Methodik beinhaltet i.d.r. eine genauere Berücksichtigung des Witterungseinflusses, sofern ein geeigneter Kalibrierungszeitraum zur Verfügung steht (s.u.). Auf Grundlage von Messdaten für sicher entnahmeunbeeinflusste Vergleichsmessstellen (Eingangszeitreihen) und eine zu betrachtende entnahmebeeinflusste Messstelle (Ausgangszeitreihe) wird für einen Zeitraum mit möglichst konstanten Entnahmebedingungen, aber deutlich unterschiedlichen Witterungsverhältnissen ein "Berechnungsfilter" (Übertragungsfunktion auf Basis statistischer Werte) aufgebaut (Kalibrierungszeitraum). Als Vergleichsmessstellen dienten hier die Grundwassermessstellen L128, L188 und R152 (NLWKN, Bst. Meppen) sowie P92 (Nordland Papier GmbH). Diese Standorte liegen sicher außerhalb der Reichweite der zusätzlichen Absenkung (Lage L128 und P92 siehe Anlage 1) und die zugehörigen Ganglinien decken die unterschiedlichen Charakteristiken im Untersuchungsgebiet gut ab. Die zugehörigen Grundwasserstands-Ganglinien sind im Anhang 3.1i dargestellt. Die Messstelle R152 ist von besonderer Wichtigkeit. Leider ist dieser

106 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 21 Standort seit Juli 2013 von der Entnahme "Fassung Vrees" des WVH beeinflusst, so dass die Werte ab diesem Zeitpunkt nicht mehr für die Auswertung herangezogen werden können. Hier ist das zur Verfügung stehende Zeitfenster aber ausreichend. Das berechnete Filter erlaubt sodann die Berechnung der Grundwasserspiegel an der betrachteten Messstelle für den zu betrachtenden Zeitraum (Simulationszeitraum) in Abhängigkeit der Werte an den Vergleichsmessstellen (die den realen Witterungseinfluss beinhalten) und unter Annahme einer Fortsetzung der Entnahmen im Kalibrierungszeitraum. Abweichungen von den tatsächlich gemessenen Grundwasserständen im Simulationszeitraum sind dann auf Entnahmeerhöhungen oder -verlagerungen aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold des WVH oder ggf. auch anderen anthropogen bedingten Einflüssen zurückzuführen. Bei der Bewertung werden hier systematische Abweichungen (Betrachtung des gleitenden zweijährigen Mittels) innerhalb der zweifachen Standardabweichung als Tendenz und erst darüber hinaus gehende Werte als signifikant angesehen. Die Anhänge 3.1a-h zeigen das Ergebnis für exemplarisch ausgewählte Messstellen in Verbindung mit den Jahresniederschlägen und Jahresentnahmen aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold. Der Kalibrierungszeitraum 1991 bis 1998 ist gelb markiert. In dieser Zeit sind Witterungssituationen in deutlich unterschiedlicher Weise eingetreten. Insgesamt beträgt die durchschnittliche Jahresentnahme in diesem Zeitraum 5,2 Mio. m³, es wurde also deutlich weniger gefördert als aktuell. Für einige Messstellen machen die Darstellungen ein signifikantes, anthropogen bedingtes Absinken des Grundwasserspiegels über das witterungsbedingte Maß hinaus sichtbar. Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei überwiegend um die entnahmebedingte (Zusatz-)Absenkung infolge der Entnahmesteigerung aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold seit etwa 1999 handelt (bis heute ca. 1,5 Mio. m³/a). Der deutlich erkennbare "Sprung" an Messstelle P49 Anfang des Jahres 2005 kann aber nicht auf die WVH-Entnahme zurückgeführt werden. Ob weitergehende Meliorationsmaßnahmen die Ursache dafür sein können, ist unklar. Laut Aussage des WVH ist auch keine Messpunkthöhenänderung vorgenommen worden. Zur Quantifizierung und flächenhaften Darstellung sind im Anhang 3.2 die Durchschnittswerte der Differenzen zwischen Messung und Simulation für den Zeitraum Juli 2011 bis Juni 2013 (mittlere Entnahme rd. 6,7 Mio. m³/a) für alle ausgewerteten Messstellen angegeben (Glättung der methodisch bedingten Schwankungen). Zum Vergleich sind die mit dem bestehenden Grundwasserströmungsmodell berechneten ent-

107 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 22 nahmebedingten Absenkungen für die entsprechende Entnahmesteigerung von rd. 5,2 (1991 bis 1998) auf rd. 6,7 Mio. m³/a (2011 bis 2013) hinterlegt. Es zeigt sich - unter Berücksichtigung der verbleibenden Unsicherheiten bei der Bestimmung von entnahmebedingten Absenkungen aus Messdaten - insgesamt eine gute Übereinstimmung, und zwar sowohl hinsichtlich des Ausmaßes als auch der Reichweite. Es ist also davon auszugehen, dass die hier (Anlagen 3 bis 5) und auch die bisher dargestellten entnahmebedingten Absenkungen (Jahresberichte) als zuverlässig erachtet werden können - mithin die Untersuchungsräume für die Fachgebiete "Bodenkunde" und "Ökologie" ausreichend bemessen sind. Gleichwohl wird eine grundlegende Überarbeitung des Grundwasserströmungsmodells unter Berücksichtigung aktueller Daten und Anforderungen für das ausstehende Geohydrologische Gutachten für die noch festzulegende langfristige Entnahme aus den Förderbrunnen des Wasserwerkes Surwold empfohlen. Gemäß den aktuellen Richtlinien und Empfehlungen (z.b. DVGW Regelwerk, Arbeitsblatt W107 mit Stand 2014 und GeoFakten 8 Anwendung numerischer Modelle bei der Beurteilung hydrogeologischer Sachverhalte und Prognosen in Niedersachsen des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover) sind Grundwassermodelle bei fortgesetzter Anwendung regelmäßig auf Aktualität zu überprüfen und zu pflegen.

108 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 23 8 Verwendete Unterlagen und Literaturverzeichnis Für die Auswertungen standen folgende Daten und Unterlagen zur Verfügung: Geologie und Hydrologie: ING.-BÜRO H.-H. MEYER (1991a): Geohydrologische Untersuchungen "Brunnenfeld Surwold" Teil I: Datenbestandsaufnahme. Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf (früher: Hemmingen), ING.-BÜRO H.-H. MEYER (1991b): Geohydrologische Untersuchungen "Brunnenfeld Surwold" Teil II: Beweissicherung, Prognose. Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf (früher: Hemmingen), ING.-BÜRO H.-H. MEYER ( ): Geohydrologische Untersuchungen im Rahmen der Beweissicherung für das Brunnenfeld Surwold, Jahresberichte 1994 bis Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf. ING.-BÜRO H.-H. MEYER (2001): Geohydrologisches Gutachten für einen Wasserrechtsantrag der Gemeinde Dörpen Brunnenfeld Werpeloh der Nordland Papier AG. Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf (früher:hemmingen), ING.-BÜRO H.-H. MEYER (2002): Geohydrologisches Gutachten zum Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom für das Wasserwerk Surwold. Ingenieurbüro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf (früher:hemmingen), NIBIS Kartenserver (2015): Grundwasserneubildungsverteilung nach dem Verfahren mgrowa. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover, Mai NIBIS Kartenserver (2014a): Thembereich Profilschnitte. Hydrostratigrafische und Geologische Schnitte. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, (LBEG) Hannover. LBEG (1967): Die hydrogeologischen Gegebenheiten im Raum Dörpen-Werpeloh (Ems-Tal Hümmling). Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover (ehem. NLfB), Az. VI-2987/66-Dd./Mb, Bearbeiter: Dr. Dechend und Dr. Dürbaum, LBEG (1974): Hydrogeologischer Bericht über Wassererschließungsarbeiten im Raum Surwold und Bemessung eines Trinkwasserschutzgebietes. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover (ehem. NLfB), Az. VI-4434/73-Dd/Grb., Bearbeiter: Dr. Dechend und Dr. Dürbaum, Im Auftrag des Landkreises Aschendorf- Hümmling. LBEG (2006): Verfahrensweise zur Abschätzung des nutzbaren Dargebots von Grundwasserkörpern und seine Aufteilung auf die Teilkörper der unteren Wasserbehörden. LBEG/N2.2 B. Engeser Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover.

109 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 24 NIEDERSÄCHSISCHER UMWELTMINISTER: Wasserwirtschaftlicher Rahmenplan 'Leda- Jümme'. - Hannover 1983/1987 (Entwurf). NLWKN MEPPEN (2015): Stamm- und Messdaten von Grundwassermessstellen. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Betriebsstelle Meppen, Stand: Feb WV HÜMMLING (2015): Bereitstellung von Daten: Niederschlag, Entnahme, Grundwasserstand, Lagepläne. Wasserverband Hümmling, Werlte, Stand: Jan Bodenkunde und Ökologie: GEODEX (2015a): Bodenkundlicher Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom für das Wasserwerk Surwold Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a. GEOdEX Ing.-Büro für Umweltplanung, Neustadt, Im Auftrag des Wasserverbandes Hümmling, Werlte. GEODEX (2015b): Ökologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom für das Wasserwerk Surwold Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a. GEOdEX Ing.-Büro für Umweltplanung, Neustadt, Im Auftrag des Wasserverbandes Hümmling, Werlte. IFB (1989): Bodenkundliches Gutachten für das Grundwasserentnahmegebiet des Wasserwerkes Surwold. Ingenieurbüro für Bodenkunde, Hannover, Allgemeines: BEZ.-REG. WESER-EMS (1994): Bewilligung zur Grundwasserentnahme von 6,0 Mio. m³/a für das Wasserwerk Surwold. Bezirksregierung Weser-Ems, Oldenburg. Schreiben vom , Akt.-Zeichen 502k /6-51. BEZ.-REG. WESER-EMS (2003): 1. Änderungsbewilligung zur Grundwasserentnahme für das Wasserwerk Surwold (3 weitere Brunnenstandorte). Bezirksregierung Weser- Ems, Oldenburg. Schreiben vom , Zeichen /6-51. LGLN Hannover: Digitales Geländehöhenmodell 1 : (DGM 5) des Amtlichen Topographisch- Kartographischen Informationssystems. Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen, Hannover. MU (NIEDERSÄCHSISCHES UMWELTMINISTERIUM) (2005): GEOSUM: Altlastenprogramm Niedersachsen. - Hannover. LK EMSLAND (2013): Änderungsbewilligung zur Grundwasserentnahme für das Wasserwerk Surwold (Erhöhung auf 7,0 Mio. m³/a). Landkreis Emsland, Meppen. Schreiben vom , Zeichen /1a. NIBIS KARTENSERVER (2014b): Themenbereich Altlasten. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG), Hannover. WVH (2014): Konzept zur langfristigen Sicherung der Trinkwassergewinnung im gesamten Versorgungsgebiet. Wasserverband Hümmling, Werlte. Stand:

110 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 25 Literatur (Auswahl): BOOCHS, P.-W.; MULL, R. et al. (1985): Berücksichtigung der grundwasserabhängigen Neubildung bei mathematischen Grundwassermodellen. In: Zeitschrift der Deutschen Geologischen Gesellschaft, Band 136, S , Hannover. BUCHER, B. (1999): Die Analyse von Grundwasserganglinien mit dem Wiener-Mehrkanal- Filter. Zeitschrift Grundwasser, Band 4, H.3, S , Springer-Verlag. CHIANG, W.-H.; KINZELBACH, W. (2001): 3D-Groundwater Modeling with PMWIN. Springer-Verlag Berlin Heidelberg New York. DÖRHÖFER, G.; JOSOPAIT, V. (1980): Eine Methode zur flächendifferenzierten Ermittlung der Grundwasserneubildungsrate. Geologisches Jahrbuch, Reihe C, Heft 27, Hannover. DVGW (DEUTSCHE VEREINIGUNG DES GAS- UND WASSERFACHES e.v.) (2014): Aufbau und Anwendung numerischer Grundwassermodelle in Wassergewinnungsgebieten. Technische Regel, Arbeitsblatt W 107 (A). Bonn. DVWK (DEUTSCHER VERBAND FÜR WASSERWIRTSCHAFT UND KULTURBAU) (1982): Ermittlung des nutzbaren Grundwasserdargebots, DVWK Fachausschuß "Grundwassernutzung". DVWK Schriften, H 58, 2 Teilbände, Berlin Hamburg (Parey). DVWK (DEUTSCHER VERBAND FÜR WASSERWIRTSCHAFT UND KULTURBAU) (1985): Voraussetzungen und Einschränkungen bei der Modellierung der Grundwasserströmung. - Merkblätter Nr. 206, Verlag Paul Parey, Hamburg. ELSHOLZ, M. & BERGER, H. (1998): Hydrologische Landschaften im Raum Niedersachsen, Oberirdische Gewässer 6/98. - Niedersächsisches Landesamt für Ökologie (ehem.), Hildesheim. ECKL, H. & RAISSI, F. (2009): Leitfaden für hydrogeologische und bodenkundliche Fachgutachten bei Wasserrechtsverfahren in Niedersachsen. - GeoBerichte 15. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover. HARBAUGH & McDONALD (1996): Programmer s doumentation for MODFLOW-96, an update to the U.S. Geological Survey modular finite-difference ground-water flow model, USGS Open-File Report HÖLTING, B. ; COLDEWEY, W.-G. (2009): Hydrogeologie (7. Auflage). - Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg. JOSOPAIT, V.; RAISSI, F.; & ECKL, H. (2009): GeoFakten 1 (4. Aufl.): Hydrogeologische und bodenkundliche Anforderungen an Wasserrechtsanträge zur Grundwasserentnahme. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover. KOSCHEL, H.; LILLICH, W. (1975): Berechnung und Kartendarstellung der Ergiebigkeit von Typbrunnen zur Kennzeichnung des Entnahmepotentials von Lockergesteinsaquifern. - Deutsche Gewässerkundliche Mitteilungen, Jg. 19, H. 6.

111 HMM WVH Wasserwerk Surwold Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Seite 26 LANGGUTH, H.-R.; VOIGT, R. (2004): Hydrogeologische Methoden. Springer-Verlag, Berlin. MAROTZ, G. (1968): Technische Grundlagen einer Wasserspeicherung im natürlichen Untergrund. Schriftenreihe des KWK, H. 18. Hamburg (Wasser und Boden). NEUSS, M & DÖRHÖFER, G. (2009): GeoFakten 8 (3. Aufl.): Hinweise zur Anwendung numerischer Modelle bei der Beurteilung hydrogeologischer Sachverhalte und Prognosen in Niedersachsen. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover. NIEDERSÄCHSISCHES LANDESAMT FÜR ÖKOLOGIE HILDESHEIM, NLFB HANNOVER (1996): Materialien zum Altlastenhandbuch Niedersachsen - Berechnungsverfahren und Modelle. - Springer Verlag, Berlin. REUTTER, E. (2011): GeoFakten 21, 2. Aufl.: Hydrostratigrafische Gliederung Niedersachsens. Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, Hannover. ROSE, U.; LENKENHOFF, P. (2003): Erfassung und Gefährdungsanalyse grundwasserabhängiger Ökosysteme hinsichtlich vom Grundwasser ausgehenden Schädigungen. Ergebnisse des LAWA-Projekts "Grundwasserabhängige Ökosysteme". KA Abwasser, Abfall (50) Nr. 11, S SPITZ, K, MORENO, J. (1996): A Practical Guide to Groundwater and Solute Transport Modeling. - John Wiley & Sons. Inc., New York. WUNDT, W. (1958): Die Kleinstwasserführung der Flüsse als Maß für die verfügbaren Grundwassermengen. Forsch. Dt. Landeskde. Jg. 104, S

112 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Geohydrologischer Bericht A N L A G E N HMM INGENIEURBÜRO H.-H. MEYER, Bad Nenndorf Geohydrologie und Grundwasserbewirtschaftung

113 L128 Mittlere Ems Lockergestein rechts 2 - S2 V I IV II VII III VI VI VIII Mittlere Ems Lockergestein rechts 2 - S3 I V III X IX IVb Leda Jümme Lockergestein links - S3 Anlagen 2 bis 5 und 7 Anlage 6 L149 L222/222E L135 Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Maßstab: 1 : Lage geologischer Schnitte des LBEG Übersichtsplan Datum: Anlage 1 Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: / Bad Nenndorf Fax: /

114 P103 P103a N P106 P P P P104 A16a/b P25 P9a/b P136 r P41 II/IIa A7.1 r V r P113 P116 P P107 P101 A17a P130 r IX P128,129 P28a P134 A110 X P125 P122 P4d P60 r S Grundwassermessstellen WV Hümmling P38 P4e P115 P46 S Grundwassermessstellen Nordland Papier GmbH P44 A111 P34 A132 r III P119,120 P121 Förderbrunnen VI Nordland Papier GmbH P A131 VIII P118 r VII I r Y IVb A112 VI r P r P117 P123 A127 P124 r Förderbrunnen I bis X WV Hümmling P135 P A6a,A6 P49 P133 P50 P37 Wasserverband Hümmling Wasserwerk SURWOLD Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - P38 Lageplan P112o/u Grundwassermessstellen Maßstab: 1 : Y P60 Meter Datum: 30. Nov (bei Ausdruck auf DIN A2) Förderbrunnen P113 VI 0 P54 P P Kartengrundlage: Auszug aus Topographischer Karte 1 : , Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen, Hannover HMM Anlage 2 Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: (05723) Bad Nenndorf Fax: (05723)

115 N P106 P103 P103a P102 P39 P P104 A16a/b P41 P136 P9a/b P25 r II/IIa r A7.1 V P116 A127 P124 r r VII P118 IX r P28a A110 P134 X P34 A132 P121 P122 P4d P4e S Grundwassermessstellen WV Hümmling Ñ Grundwassermessstellen Nordland Papier GmbH P46 P115 P44 Linien gleicher Absenkung [m] bei Entnahme von rd. 6,0 Mio. m³/a (Durchschnitt der Jahre 2004 bis 2008) P100 Vergleichszustand: "keine Entnahme" P135 Förderbrunnen VI Nordland Papier GmbH P125 r r III P119, P120 A111 A131 VIII P128, 129 r P130 A17a r IVb A112 P101 I P117 VI P123 P r P113 P26 P107 r Y Förderbrunnen I bis X WV Hümmling - 1, P35-1,00 A6a, A6 P49 P133 Wasserverband Hümmling P50 P Wasserwerk SURWOLD Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Ñ - 0,50 P38 Grundwasser-Absenkung P94 Ñ P54 Datengrundlage: Auszug des Digitalen Geländemodells 1:5.000 (DGM5) der Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen, Hannover Gw-Flurabstand [m] und - Ist-Zustand Entnahme: rd. 6,0 Mio. m³/a (10 Brunnenstandorte) Vergleichszustand: keine Entnahme mittlerer Grundwasserstand MGW2004 ohne Entnahme P117 Ñ Ñ P113 Ñ Maßstab: 1 : , Meter Ñ > 5 P Datum: 30. Nov (bei Ausdruck auf DIN A2) P112o/u Y 500 Gw-Flurabstand 'ohne Entnahme' < HMM Anlage 3 Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: (05723) Bad Nenndorf Fax: (05723)

116 N P106 P103 P103a P102 P39 P P104 A16a/b P41 P136 Y P9a/b II/IIa A7.1 V r P116 A127 P r r IX VIII P118 P128, 129 P28a r r X P34 A132 III P119, P120 A111 A131 A110 A17a P125 r P130 r IVb A112 P101 I VI P117 VII P123 P114 P121 r P4d P122 P4e Förderbrunnen VI Nordland Papier GmbH S Grundwassermessstellen WV Hümmling Ñ Grundwassermessstellen Nordland Papier GmbH P46 P115 P r P113 P26 P107 r Förderbrunnen I bis X WV Hümmling P25 r Linien gleicher Gesamt-Absenkung [m] bei Entnahme von 6,80 Mio. m³/a (Umhüllende der Varianten 'West' und 'Ost') Vergleichszustand "keine Entnahme" P100 P134 P ,00-1, P35-1,00 A6a, A6 P49 P133 Wasserverband Hümmling P50 P Wasserwerk SURWOLD Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Ñ Grundwasser-Gesamtabsenkung P38 - Prognose - - 0,50 Ñ P94 P54 Datengrundlage: Auszug des Digitalen Geländemodells 1:5.000 (DGM5) der Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen, Hannover Gw-Flurabstand [m] Entnahme: 6,8 Mio. m³/a (10 Brunnenstandorte) Vergleichszustand: keine Entnahme und mittlerer Grundwasserstand MGW2004 ohne Entnahme P117 Ñ Ñ P113 Ñ Maßstab: 1 : ,25 Meter Ñ > 5 P Anlage 4 Datum: 30. Nov (bei Ausdruck auf DIN A2) P112o/u Y 500 Gw-Flurabstand 'ohne Entnahme' < HMM Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: (05723) Bad Nenndorf Fax: (05723)

117 N P106 P103 P103a P102 P39 P P104 A16a/b P41 P136 P9a/b V P116 A127 P124 r P123 VI r VII VIII P128, 129 P28a r P134 r P125 r P119, P120 P121 X A111 P34 A131 A110 A17a A132 r P4d P122 P4e P115 P46 P44 S Grundwassermessstellen WV Hümmling S Grundwassermessstellen Nordland Papier GmbH Linien gleicher zusätzlicher Absenkung [m] P100 bei Entnahme von 6,8 Mio. m³/a (Umhüllende der Varianten 'West' und 'Ost') Vergleichszustand: Mittel der Jahre ,25 mit rd. 6,0 Mio. m³/a P135 Förderbrunnen I bis X Nordland Papier GmbH IX P130 P118 III A112 P101 r Förderbrunnen I bis X WV Hümmling IVb I P117 r Y r P113 P26 P107 r P114 II/IIa r A P P35 A6a, A6 P49 P133 Wasserverband Hümmling P50 P Wasserwerk SURWOLD Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,80 Mio. m³/a - Ñ Zusätzliche Gw-Absenkung P38 - Prognose - P94 Ñ P54 Auszug des Digitalen Geländemodells 1:5.000 (DGM5) der Landesvermessung + Geobasisinformation Niedersachsen, Hannover Gw-Flurabstand [m] Datengrundlage: und Entnahme: 6,8 Mio. m³/a (10 Brunnenstandorte) Vergleichszustand: Ist-Entnahme mittlerer Grundwasserstand MGW2004 P117 Ñ Ñ P P112o/u Ñ Maßstab: 1 : Meter Ñ > 5 P Datum: 30. Nov (bei Ausdruck auf DIN A2) 2-3 Y 500 Gw-Flurabstand IST-Zustand < 1 HMM Anlage 5 Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: (05723) Bad Nenndorf Fax: (05723)

118 P P96 P P13 L P92 22 P95 Brunnenfeld 'Werpeloh' der Nordland Papier GmbH P81 P116 Br5 P65 Br4P P38 P117 P P28a P115 Br2 P22 10 P26 9 P107 VII P P Br3 7 A6a 20 P113 Br6 24 P P P35 P39 A7.2 P103 P103a A16a P25 II/IIa V P114 A7.1 P116 I P123 P113 A127 P124 III P101 A112 P119 P120 P121 VI X P122 P117 IX A111 A17aP125 P44 P130 A131P34 VIII P128 P129 A110 A132 P114u P64 P63 P112u A5 R129/ P A10 12 P115 P60 11 P P9a P9b 24 P94 20 P106 IVb P4e P4d P100 P49 22 R165-7 P Ohe P R156/7 R136/7 28 P93 Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,80 Mio. m³/a - Unterirdisches Einzugsgebiet bei beantragter Entnahme von 6,8 Mio. m³/a - Prognose - Maßstab: 1 : Förderbrunnen I bis X Wasserwerk SURWOLD (WV Hümmling) (vorläufige Abgrenzung) Datum: Anlage 6 Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: / Bad Nenndorf Fax: /

119 P103 P103a N P106 P P P39 D C B P A A16a/b P25 P9a/b II/IIa A7.1 r V r P113 P116 P P101 VI r P130 VII r IX P128,129 P28a A131 VIII P118 r A110 I r P125 P121 r III P119,120 X P122 P4d r S E Grundwassermessstellen WV Hümmling P38 S P4e P115 P46 Grundwassermessstellen Nordland Papier GmbH P44 A111 P34 A132 Förderbrunnen VI Nordland Papier GmbH P60 IVb A112 A17a P114 Y Förderbrunnen I bis X WV Hümmling r P117 P107 P123 A127 P124 r P136 r P41 Reichweite der zusätzlichen Absenkung P100 (s. Anlage 5) Unterirdische Einzugsgebietsgrenze I P (s. Anlage 6) P135 Suchraum für zusätzliche Grundwassermessstellen H P35 F G J A6a,A6 P49 P133 P50 P37 Wasserverband Hümmling Wasserwerk SURWOLD Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,80 Mio. m³/a - P38 Lageplan P P112o/u Maßstab: 1 : Y P60 Meter Datum: 30. Nov (bei Ausdruck auf DIN A2) K VI Empfehlung für neue Grundwassermessstellen-Standorte 0 P54 P P Kartengrundlage: Auszug aus Topographischer Karte 1 : , Landesvermessung und Geobasisinformation Niedersachsen, Hannover HMM Anlage 7 Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr. 5 Fon: (05723) Bad Nenndorf Fax: (05723)

120 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,8 Mio. m³/a - Geohydrologischer Bericht A N H Ä N G E HMM INGENIEURBÜRO H.-H. MEYER, Bad Nenndorf Geohydrologie und Grundwasserbewirtschaftung

121 Wasserverband Hümmling Wasserwerk SURWOLD Anhang 1 Bezeichnung der Messstelle Stammdaten der Grundwasser-Messstellen Rechtswert (3. Meridianstreifen) [m] Hochwert (3. Meridianstreifen) [m] Höhe des Messbezugspunktes der Gw-Messstelle [mnn] Geländehöhe (GOK) [mnn] Unterkante Messstellen- Filter [m u. GOK] P4d ,78 25,90 49,52 P4e ,75 25,90 14,65 A ,25 23,40 22,65 A6a ,16 23,50 11,34 A ,15 34,10 27,35 P9a ,66 14,70 17,79 P9b ,71 14,70 53,99 A16a ,50 18,60 15,60 A16b ,42 18,50 46,73 A17a ,03 31,10 21,97 P ,89 10,00 8,11 P ,25 20,30 12,85 P ,94 15,95 9,61 P28a ,46 16,31 7,85 P ,65 29,76 25,71 P ,87 33,84 23,27 P ,96 37,01 26,40 P ,45 12,50 8,05 P ,33 14,50 8,17 P ,94 21,91 23,97 P ,08 17,10 8,02 P ,41 18,69 8,58 P ,47 22,50 12,03 P ,49 14,50 2,46 P ,95 20,00 8,05 P ,75 24,90 20,15 P ,63 25,80 16,17 P ,89 9,02 5,25 P ,17 9,30 5,28 P103a ,05 9,03 1,80 P ,09 12,23 5,24 P ,37 11,55 5,18 P ,27 14,77 5,00 A ,08 23,19 51,11 A ,29 31,41 54,02 A ,87 28,01 54,54 P ,65 42,76 35,91 P ,19 23,33 20,84 P ,84 24,96 21,32 P ,25 38,37 43,52 P ,79 25,91 19,92 P ,07 19,19 9,97 P ,17 27,28 20,36 P ,14 27,24 43,10 P ,26 25,37 19,51 P ,86 21,99 15,23 P ,13 22,28 15,30 P ,54 36,68 27,89 P ,09 29,18 23,99 A ,50 37,63 66,13 P ,91 23,05 10,14 P ,92 23,04 42,12 P ,53 23,68 16,55 A ,37 25,45 61,11 A ,48 24,60 57,87 P ,80 34,00 25,20 P ,40 21,50 20,20 P ,42 26,60 20,42 P ,20 37,30 31,30

122 HMM WV Hümmling - WW SURWOLD Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag 2015 Anhang 2.1 Grundwasserspiegelmittelwerte und -differenzen für die Kalenderjahr 1973 (vor Entnahme), 2004 und Name GOK Filter Flurabst. MGW (Kalenderjahr) GW-Stand-Differenz Zeitraum: 1973 ohne Entn ohne Entn '04' - '73' '14' - '73' [m-nn] [m-gok] [m] [m-nn] [m-nn] [m-nn] [m] [m] WV Hümmling - WW SURWOLD A6 23, ,3 18,12 17,33 16,65-0,80-1,47 A7.1 34, ,9 14,16 13,00 12,26-1,16-1,90 P9a 14, ,3 13,42 12,93 12,37-0,49-1,05 A16a 18, ,7 12,90 12,45 11,83-0,45-1,07 P22 *) 10,00 8 0,9 9,11 8,70 8,54-0,41-0,57 P25 **) 20, ,4 12,90 12,31 11,74-0,58-1,15 P26 15, ,4 13,57 13,00 12,54-0,57-1,04 P28a 16,31 8 1,7 14,65 14,18 13,77-0,46-0,88 P34 29, ,2 16,60 14,90 13,74-1,70-2,86 P35 33, ,4 18,44 17,35 16,33-1,08-2,11 P37 37, ,3 19,74 19,20 18,44-0,54-1,30 P39 **) 12,50 8 1,4 11,12 10,27 10,00-0,85-1,11 P41 14,50 8 2,0 12,53 12,27 11,85-0,26-0,68 P44 21, ,6 16,30 15,40 14,36-0,91-1,94 P46 **) 17,10 8 2,9 14,21 13,70 13,39-0,51-0,82 P49 18,69 9 0,7 18,03 17,19 16,72-0,85-1,31 P50 22, ,0 20,45 19,70 19,07-0,75-1,38 NLWKN, BSt. Meppen L128 *) 11,63 6 1,8 9,86 9,69 9,50-0,17-0,36 L149 *) 34, ,6 19,10 19,00 18,60-0,10-0,50 L135 *) 16, ,5 8,39 8,19 7,97-0,20-0,42 L187 *) 35, ,2 30,47 30,31 29,70-0,16-0,77 L188 *) 35, ,5 29,17 29,17 28,63 0,00-0,54 Nordland Papier GmbH P38 *) 24, ,5 17,87 17,38 16,88-0,49-0,99 P54 24, ,6 20,75 20,23 19,39-0,52-1,36 P60 *) 25,23 7 2,0 23,26 22,95 22,49-0,31-0,77 *) Messstelle außerhalb der prognostizierten Absenkung für die Entnahme des Wasserwerkes Surwold **) signifikante Änderung der Messstellen-Lage beim Neubau im Jahr 1989 Wert geschätzt

123 P103 P106 < Förderbrunnen WW Surwold P P P P39-0,65-0,85 G Grundwassermessstellen mit Kurzbezeichnung und Bandbreite der anthropogen bedingten Absenkung zwischen 2004 und1973 aus Messdaten Kreis: WV Hümmling Kreuz: Nordland Papier GmbH P28a P P107 P118 VII < P A P101 VI < P116 < < A110 P130 V VIII 1,50 IX < A127 A131 P A132 A111 P125 I P124 P113 < P121 X < II/IIa A16a/b P114 < P122 P123 P P115 < P104 III A9a/b P100 IVb < P4d P4e P P Linien gleicher Absenkung [m] bei Entnahme im Jahr 2004 (Vergleichszustand "ohne Entnahme") Berechneter Wert liegt innerhalb der anhand von Messdaten abgeschätzten Bandbreite oder ist betragsmäßig größer als das Maximum Berechneter Wert ist betragsmäßig kleiner als das anhand von Messdaten abgeschätzte Minimum P G , A G P G ,000 2,000 Meter P38 G P G 0,50 P G Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold G P P54 G P94 G G e o h y d r o l o g i s c h e r B e r i c h t z u m W a s s e r r e c h t s a n t r a g a u f Ä n d e r u n g d e r b e s t e h e n d e n B e w i l l i g u n g v o m E r h ö h u n g d e r E n t n a h m e a u f 6, 8 M i o. m ³ / a - Linien gleicher Absenkung 2004 Entnahme: 5,985 Mio. m³/a G G P113 0,25 P112o/u G Vergleich Messung / Rechnung Maßstab: 1: (Ausdruck DIN A2) Datum: Anhang 2.2a P60 G HMM Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr Bad Nenndorf Fon: (05723) Fax: (05723)

124 P103 P106 < Förderbrunnen WW Surwold P P P P39-0,31-0,81 G Grundwassermessstellen Kurzbezeichnung und Bandbreite der anthropogen bedingten Absenkung zwischen 2014 und1973 aus Messdaten Kreis: WV Hümmling Kreuz: Nordland Papier GmbH P28a P P107 P118 VII < P A7.1 A P101 VI < P116 < < A110 P130 V VIII 1,50 2,00 IX < A127 A131 P A132 A111 P125 I P124 P113 < P121 X < II/IIa A16a/b P114 < P122 P123 P P115 < P104 III A9a/b P100 IVb < P4d P4e P P Linien gleicher Absenkung [m] bei Entnahme im Jahr 2014 (Vergleichszustand "ohne Entnahme") Berechneter Wert liegt innerhalb der anhand von Messdaten abgeschätzten Bandbreite oder ist betragsmäßig größer als das Maximum Berechneter Wert ist betragsmäßig kleiner als das anhand von Messdaten abgeschätzte Minimum P G , A G P G ,000 2,000 Meter P38 G P G P G Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold G P P54 G ,50 P94 G G e o h y d r o l o g i s c h e r B e r i c h t z u m W a s s e r r e c h t s a n t r a g a u f Ä n d e r u n g d e r b e s t e h e n d e n B e w i l l i g u n g v o m E r h ö h u n g d e r E n t n a h m e a u f 6, 8 M i o. m ³ / a - Linien gleicher Absenkung 2014 Entnahme: 6,688 Mio. m³/a G P113 P112o/u G Vergleich Messung / Rechnung G 0, Maßstab: 1: (Ausdruck DIN A2) Datum: Anhang 2.2b P60 G HMM Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr Bad Nenndorf Fon: (05723) Fax: (05723)

125 mm / Jahr Niederschlag DWD- Station "Breddenberg" - Jahressummen Mittelwert : 783 mm 200 [Mio. m³ / Jahr] Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold und Brunnenfeld Werpeloh - Jahressummen Grundwasserstand an Messstelle A6 - Vergleich Messung / Simulation A6(Simulation) A6(Messdaten) Surwold (WV Hümmling) Werpeloh (Nordland Papier GmbH) 18 Meter NN ,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre Grundwasserstandsdifferenz zwischen Messung / Simulation an Messstelle A6 0,5 Meter 0,0-0,5-1,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre

126 mm / Jahr Niederschlag DWD- Station "Breddenberg" - Jahressummen Mittelwert : 783 mm 200 [Mio. m³ / Jahr] Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold und Brunnenfeld Werpeloh - Jahressummen Grundwasserstand an Messstelle A7.1 - Vergleich Messung / Simulation A7.1(Simulation) A7.1(Messdaten) Surwold (WV Hümmling) Werpeloh (Nordland Papier GmbH) 14 Meter NN ,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre Grundwasserstandsdifferenz zwischen Messung / Simulation an Messstelle A7.1 0,5 Meter 0,0-0,5-1,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre

127 mm / Jahr Niederschlag DWD- Station "Breddenberg" - Jahressummen Mittelwert : 783 mm 200 [Mio. m³ / Jahr] Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold und Brunnenfeld Werpeloh - Jahressummen Grundwasserstand an Messstelle P26 - Vergleich Messung / Simulation P26(Simulation) P26(Messdaten) Surwold (WV Hümmling) Werpeloh (Nordland Papier GmbH) 14 Meter NN ,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre Grundwasserstandsdifferenz zwischen Messung / Simulation an Messstelle P26 0,5 Meter 0,0-0,5-1,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre

128 mm / Jahr Niederschlag DWD- Station "Breddenberg" - Jahressummen Mittelwert : 783 mm 200 [Mio. m³ / Jahr] Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold und Brunnenfeld Werpeloh - Jahressummen Grundwasserstand an Messstelle P34 - Vergleich Messung / Simulation P34(Simulation) P34(Messdaten) Surwold (WV Hümmling) Werpeloh (Nordland Papier GmbH) Meter NN ,5 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre Grundwasserstandsdifferenz zwischen Messung / Simulation an Messstelle P34 0,0 Meter -0,5-1,0-1,5 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre

129 mm / Jahr Niederschlag DWD- Station "Breddenberg" - Jahressummen Mittelwert : 783 mm 200 [Mio. m³ / Jahr] Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold und Brunnenfeld Werpeloh - Jahressummen Grundwasserstand an Messstelle P49 - Vergleich Messung / Simulation P49(Simulation) P49(Messdaten) Surwold (WV Hümmling) Werpeloh (Nordland Papier GmbH) 18 Meter NN ,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre Grundwasserstandsdifferenz zwischen Messung / Simulation an Messstelle P49 0,5 Meter 0,0-0,5-1,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre

130 mm / Jahr Niederschlag DWD- Station "Breddenberg" - Jahressummen Mittelwert : 783 mm 200 [Mio. m³ / Jahr] Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold und Brunnenfeld Werpeloh - Jahressummen Grundwasserstand an Messstelle P50 - Vergleich Messung / Simulation P50(Simulation) P50(Messdaten) Surwold (WV Hümmling) Werpeloh (Nordland Papier GmbH) 21 Meter NN ,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre Grundwasserstandsdifferenz zwischen Messung / Simulation an Messstelle P50 0,5 Meter 0,0-0,5-1,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre

131 mm / Jahr Niederschlag DWD- Station "Breddenberg" - Jahressummen Mittelwert : 783 mm 200 [Mio. m³ / Jahr] Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold und Brunnenfeld Werpeloh - Jahressummen Grundwasserstand an Messstelle P100 - Vergleich Messung / Simulation P100(Simulation) P100(Messdaten) Surwold (WV Hümmling) Werpeloh (Nordland Papier GmbH) 17 Meter NN ,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre Grundwasserstandsdifferenz zwischen Messung / Simulation an Messstelle P100 0,5 Meter 0,0-0,5-1,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre

132 mm / Jahr Niederschlag DWD- Station "Breddenberg" - Jahressummen Mittelwert : 783 mm 200 [Mio. m³ / Jahr] Grundwasserentnahme Wasserwerk Surwold und Brunnenfeld Werpeloh - Jahressummen Grundwasserstand an Messstelle P104 - Vergleich Messung / Simulation P104(Simulation) P104(Messdaten) Surwold (WV Hümmling) Werpeloh (Nordland Papier GmbH) 13 Meter NN ,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre Grundwasserstandsdifferenz zwischen Messung / Simulation an Messstelle P104 0,5 Meter 0,0-0,5-1,0 Kalibrierungszeitraum Kalenderjahre

133 33 Grundwasserstandsgang an den Vergleichsmessstellen für die WIENER-Mehrkanal-Filter-Analyse L188 (GOK: 35,7mNN) R152 (GOK: 36,76 mnn) Beginn Förderung Fassung Vrees: Juli Meter NN L128 (GOK: 11,61 mnn) P92 - Nordland Papier GmbH (GOK: 8 mnn) Kalenderjahre Bearbeitung: HMM Ing.-Büro H.-H. Meyer, Bad Nenndorf

134 P103 P106 P P P A16a/b P P P A9a/b P28a P P107 P118 VII < P101 VI < A P116 < < A110 P130 VIII A131 < A127 P A132 A111 P125 I P124 P113 < P121 X < P114 < P122 P123 P P115 < P < P4d P4e P P35 G < Förderbrunnen WW Surwold P39 G -0,21 Grundwassermessstellen mit Kurzbezeichnung und ggf. anthropogen bedingte Gw-spiegel-Veränderung zwischen 2011/13 und1991/98 aus Messdaten (Wiener-Mehrkanal-Filter-Analyse) Kreis: WV Hümmling Kreuz: Nordland Papier GmbH Ganglinien-Darstellung Anhänge 3.1a-h Berechnete Linien gleicher Absenkung [m] für eine durchschnittliche Entnahme von 6,69 Mio. m³/a (Zeitraum ) gegenüber einer durchschnittlichen Entnahme von 5,22 Mio. m³/a (Zeitraum ) V IX 1,00 II/IIa III IVb 0,50 A6 G P49 G ,000 2,000 Meter P38 G P37 G ,25 P50 G Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold G G P117 P54 G G P113 P112o/u G P94 G G e o h y d r o l o g i s c h e r B e r i c h t z u m W a s s e r r e c h t s a n t r a g a u f Ä n d e r u n g d e r b e s t e h e n d e n B e w i l l i g u n g v o m E r h ö h u n g d e r E n t n a h m e a u f 6, 8 M i o. m ³ / a - Berechnete Linien gleicher entnahmebedingter Absenkung 2011/13 gegenüber 1991/98 (Entnahmen: 6,69 gegenüber 5,22 Mio. m³/a) im Vergleich zu mit dem WMKF-Verfahren ermittelten, anthropogen bedingten Veränderungen des Gw-spiegels Maßstab: 1: (Ausdruck DIN A2) Datum: Anhang P60 G HMM Ingenieurbüro H.-H. Meyer Parkstr Bad Nenndorf Fon: (05723) Fax: (05723)

135 Anlage 8 GEOdEX Zum Tannenbruch NEUSTADT Telefon Telefax [email protected] UST-ID: DE Bodenkundlicher Bericht zur Auswirkung der Grundwasserentnahme auf land- und forstwirtschaftliche Kulturen für eine Förderung von 6,8 Mio. m 3 /a WASSERVERBAND HÜMMLING Wasserrechtsantrag für das Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung einer Grundwasserentnahme für die öffentliche Wasserversorgung Auftraggeber: Wasserverband Hümmling Bearbeitung: Seitenzahl: Anlagen: O. DUENSING, Dipl.-Geogr. öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der LWK Niedersachsen 17 (ohne Deckblatt) 2 Karten Datum: BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

136 Bodenkundlicher Bericht Seite 1 von 17 Wasserwerk SURWOLD Berichtsinhalt Seite 1. VORGANG UND THEMATIK 3 2. LAGE DES UNTERSUCHUNGSGEBIETES 3 3. NATURRÄUMLICHE CHARAKTERISTIK 3 4. ALLGEMEINE METHODISCHE VORGEHENSWEISE 4 5. BENUTZTE UNTERLAGEN BODEN 5 6. BODENKUNDLICHE SITUATION Die Böden im Untersuchungsgebiet Podsole Niedermoorböden Künstlich veränderte Böden 8 7. MÖGLICHE BEEINFLUSSUNG LAND- UND FORSTWIRTSCHAFT- LICH GENUTZTER STANDORTE INFOLGE FÖRDERBEDINGTER GRUNDWASSERABSENKUNGEN Absenkungsbeeinflussbare Standorte Landwirtschaftlich genutzte Standorte Forstwirtschaftlich genutzte Standorte HINWEISE ZUR BEWEISSICHERUNG Bisherige landwirtschaftliche Beweissicherung Vorgesehene landwirtschaftliche Beweissicherung Vorgesehene forstwirtschaftliche Beweissicherung ERGEBNIS-KURZFASSUNG LITERATUR 15

137 Bodenkundlicher Bericht Seite 2 von 17 Wasserwerk SURWOLD Verzeichnis "KARTENANANLAGEN" 1 = Bodeneinheiten gemäß IFB-Detailkartierungsbasis und Neustrukturierung/Ergänzung durch GEOdEX 2 = Nutzungsbezogene Karte der absenkungsbeeinflussbaren Standorte mit landund forstwirtschaftlichen Kulturen in klimatischen Trockenjahren (Förderzustand 6,8 Mio. m 3 /a = Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung)

138 Bodenkundlicher Bericht Seite 3 von 17 Wasserwerk SURWOLD 1. VORGANG UND THEMATIK Der Wasserverband Hümmling beantragt gemäß seines Konzept zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung im gesamten Versorgungsgebiet (12/2014) für das Wasserwerk SURWOLD die aus gesamtkonzeptionellen Gründen notwendige Änderung der bestehenden Bewilligung einer Grundwasserentnahme auf eine Höhe von 6,8 Mio. m 3 /a aus 10 Förderbrunnenstandorten für einen Übergangszeitraum bis Zu diesem Antrag des Wasserverbandes Hümmling wurde auf Grundlage der hydrogeologisch ermittelten Absenkungsreichweite im Vergleich des Förderzustandes 6,8 Mio. m 3 /a zum Zustand ohne Entnahme eine bodenkundliche Prüfung mit Aussagen zu möglichen Grundwasserentnahmeauswirkungen auf land- und forstwirtschaftliche Kulturen durch das Fachbüro GEOdEX erarbeitet. Vorhandene bodenkundliche Unterlagen wurden einbezogen. 2. LAGE DES UNTERSUCHUNGSGEBIETES Das Untersuchungsgebiet WW Surwold ist im Bereich der topographischen Karten 1 : WIPPINGEN UND 3011 ESTERWEGEN lokalisiert. Das nördlich an die Gemeinde Börger angrenzende Absenkungsareal erstreckt sich über den höher gelegenen Hümmling bis in dessen randlich angrenzende Niederungsbereiche. Die Abgrenzung des Untersuchungsgebietes erfolgte mittels hydrogeologischer Modellierung seitens des Fachbüros H.H. MEYER/Bad Nenndorf mit einer äußeren Begrenzung durch die 0,25m-Absenkungslinie. Diese räumliche Vorgabe für die bodenkundliche Bewertung wurde zum Ausgleich von Randunschärfen in grundwassernäheren Bereichen noch etwas erweitert (Randsaum 100 m). Die genaue Lage und Abgrenzung geht aus den Kartenanlagen 1 und 2 hervor. 3. NATURRÄUMLICHE CHARAKTERISTIK Das untersuchte Wassergewinnungsgebiet des Wasserwerkes Surwold ist im Bereich der naturräumlichen Einheiten HÜMMLING mit den angrenzenden Einheiten WIPPINGER MOOR-GEEST und SATERLAND-WESTERMOOR lokalisiert. Die grundwassernäheren Areale im südöstlichen und westlichen Bereich weisen Geländehöhen von 16-20m über NN auf, während im Norden nur etwa 10m ü. NN zu verzeichnen sind. Der Untergrund besteht überwiegend aus örtlich von Geschiebelehmresten durchsetzten quartären Sanden, in denen sich ein Grundwasserkörper ausgebildet hat.

139 Bodenkundlicher Bericht Seite 4 von 17 Wasserwerk SURWOLD Im Niederungsbereich konnten sich infolge Wasserüberschuss Torfe bzw. Niedermoor entwickeln, wobei hier oft künstliche Meliorations- und Umbruchmaßnahmen zur besseren landwirtschaftlichen Nutzung der Flächen durchgeführt wurden. Der Norden des Untersuchungsgebietes wird primär über die in den 50er und 60er Jahren ausgebauten BRUCHWASSER und BÖRGER-ESTERWEGER GRENZ- GRABEN, der südöstliche Bereich über die ausgebaute OHE und deren tributäre Gräben entwässert. Die 10 Grundwasserförderbrunnenstandorte sind in einem Tiefenbereich von ca. 31,0 bis 76,0 m im Grundwasser (Entnahmehorizont) verfiltert. Die höher gelegenen, z.t. mit Binnendünen überlagerten Geestflächen werden überwiegend forstlich genutzt (i.d.r. Kiefern). Das grundwassernähere Untersuchungsgebiet ist im verbleibenden Bereich intensiv landwirtschaftlich genutzt, wobei eine Grünlandnutzung überwiegend in grundwassernaher Niederungslage und/oder auf staunassen Flächen anzutreffen ist. Der Übergangsbereich zur absenkungsrandlichen Niederung ist i.d.r. durch intensive Ackernutzungen gekennzeichnet. Der Grundwasseranstrom der Brunnen erfolgt primär aus südlicher Richtung. 4. ALLGEMEINE METHODISCHE VORGEHENSWEISE Als Grundlage zur Ermittlung des möglichen Einflusses einer Grundwasserentnahme auf unterschiedlichen bodenkundlichen Standorten dienen vorliegende bodenkundliche Kartierungen (primär IFB-Basiskartierung) und Bodenkenndaten. Informationen aus Bodenübersichtskarte und Forstlichen Standortkarten (LBEG-Kartenserver) wurden in die Bewertung einbezogen. Die jüngste bohrgestützte Überprüfungsstichprobe der bodenkundlichen Grundwasserstandssituation fand im Sommer 2015 statt. Die Beurteilung der Grundwasseranschluss-Situation für die einzelnen Bodeneinheiten und Nutzungen erfolgt primär über hydrogeologisch und in Teilbereichen bodenkundlich ermittelte Grundwasserflurabstände für den Zustand ohne Entnahme und Vorgaben nach GeoFakten (LBEG). Für die erste Abgrenzung zur Absenkungsempfindlichkeit land- und forstwirtschaftlicher Kulturen wurde der Flurabstand Mittleres Grundwasser (=MGW in etwa Mitte der Vegetationsperiode) statt Mittleres Niedriggrundwasser (=MNGW in etwa Ende oder im Anschluß an Vegetationsperiode) verwendet. Hierdurch ergibt sich hinsichtlich einer absenkungsrelevanten Empfindlichkeits-Bewertung der Standorte eine höhere Sicherheit. Das laufende land- und forstwirtschaftliche Beweissicherungsverfahren kann trotz der spezifisch für den prognostizierten Grundwasserabsenkungsbereich als Übersicht durchgeführten Bodeneinheiten-Neustrukturierung weiterhin beibehalten werden. Folgende Situationen werden auf dieser Grundlage und gemäß Grundwasserabsenkungs-Ergebnissen der modellbasierten geohydrologischen Untersuchungen (Büro H.H. Meyer, Bad Nenndorf) von GEOdEX dargestellt:

140 Bodenkundlicher Bericht Seite 5 von 17 Wasserwerk SURWOLD Kartenanlage 1 Die BODENKUNDLICHE AUSGANGSSITUATION (Bearbeitungsgebiet in Niederungslage mit Sicherheitszuschlag-Saum über die 2,5 dm-randabsenkung hinaus) Kartenanlage 2 Die bei der geplanten Grundwasserentnahme von 6,80 Mio. m 3 /a möglicherweise beeinträchtigungsfähigen Flächen gegenüber dem Zustand ohne Entnahme. Zusätzlich werden in Anlage 2 die trotz Grundwasserabsenkung in der Flurabstandsklasse <1m ( dunkelgrün ) und <1,5m ( hellgrün ) verbleibenden Bereiche ausgewiesen, die bei landwirtschaftlicher Nutzung nicht (<1m) oder nur örtlich (<1,5m) nachteilig durch die Grundwasserentnahme beeinflusst werden können. In der in 2016 vorgesehenen bohrgestützten Detailprüfung werden alle in Anlage 2 dargestellten Empfindlichkeits-Bereiche Hellgrün, Orange, Rosa hinsichtlich aktueller Grundwasserstände und ggf. auf Absenkungsmerkmale im Bodenprofil genauer geprüft und ggf. für differenzierbare Teilbereiche der ROSA-Flächen eine geringer absenkungsempfindliche GELB-Stufe zugewiesen. 5. BENUTZTE UNTERLAGEN BODEN Bei der Bearbeitung des Gutachtens wurde neben den eigenen Untersuchungsergebnissen folgende Unterlagen benutzt: 1. IFB (1992): Bodenkundliches Gutachten für das Grundwassereinzugsgebiet des Wasserwerkes Surwold 2. M. MEINKEN (2015): Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom Erhöhung der Entnahme auf 6,80 Mio. m 3 /a - 3. MÜLLER, U., WALDECK, A. (2011): Auswertungsmethoden im Bodenschutz; GeoBerichte 19; Dokumentation zur Methodenbank; Hrsg.: LBEG; Hannover. 4. Bodenübersichtskarte von Niedersachsen i.m. 1:50000: Blatt L 3110 SÖGEL 5. Peilrohrmessungen der Grundwasserstände (mehrjährig) im Bereich des WW Surwold; aufbereitet durch Büro H.H Meyer / Bad Nenndorf 6. Bodenkundliche Kartieranleitung; 4. Auflage, Hannover; MEISEL, S. (1959): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 70/71 CLOPPENBURG- LINGEN; Geographische Landesaufnahme i.m. 1 : , Naturräumliche Gliederung Deutschlands; Remagen

141 Bodenkundlicher Bericht Seite 6 von 17 Wasserwerk SURWOLD 6. BODENKUNDLICHE SITUATION 6.1 DIE BÖDEN IM UNTERSUCHUNGSGEBIET Auf den grundwasserferneren sandigen Arealen des Untersuchungsgebietes sind Trockenpodsole, staukörpergeprägte Pseudogley-Podsole und Umbruchböden aus Podsol verbreitet. Die Übergangsbereiche zu den grundwassernahen Niederungsbereichen sind durch Gley-Podsole und Tiefumbruchböden mit Grundwasser im Untergrund gekennzeichnet. Die Niederungsbereiche selbst weisen Niedermoorböden mit unterschiedlicher Torfmächtigkeit und unterschiedlichen Wasserständen auf. Die tiefsten Lagen innerhalb dieser fließgewässergebundenen Niederungen sind vertorft und damit als Niedermoor charakterisiert. Es fanden z.t. großflächig Meliorationen statt (Tiefumbruch/Sandmischkultur/Sanddeckkultur/Vorfluter/etc). Die im Untersuchungsgebiet auftretenden Böden sind zu Bodeneinheiten zusammengefasst und unter der lfd. Nr. in der Legende zur Bodenkarte (Anlage 1) aufgelistet. Die Bodeneinheiten bestehen aus Böden mit gleichem oder ähnlichem Substrat, gleichen Eigenschaften und ähnlichen Entstehungsbedingungen. Die Karten-Anlage 2 stellt gegenüber dem Zustand keine Entnahme für die beantragte Änderung der bestehenden Bewilligung (6,8 Mio. m 3 /a) die Bereiche dar, die möglicherweise im Hinblick auf grundwasserentnahmebedingte Absenkungen ertragsempfindlich sein können. Nachfolgend werden einige Angaben zu den im Untersuchungsgebiet angetroffenen Bodeneinheiten und zu deren Entstehungsbedingungen gemacht: PODSOLE und Übergangsformen (lfd. Nr ) PODSOLE (P) sind Böden mit Auswaschungs- bzw. Bleichhorizonten (Ae) über Orterde- oder Ortstein-(B)-Horizonten. Auf Ackerflächen und tiefgepflügten Podsolen sind die über den Orterde-Horizonten entstandenen Bleichhorizonte durch die Bearbeitung meistens mit dem humosen Oberboden vermischt. Die darunter liegenden Orterde-B-Horizonte sind oft ebenfalls nur noch teilweise erhalten geblieben. Die Bleichung der Podsole im Oberboden ist eine Folge der Versauerung und der damit verbundenen Eisen- und Humusverlagerungen in tiefere Schichten. Eisen und Humus führen unter den Bleichhorizonten zur Verkittung und Verdichtung des Substrates und somit zur Bildung von Orterde und schließlich ggf. zu Ortstein.

142 Bodenkundlicher Bericht Seite 7 von 17 Wasserwerk SURWOLD Die Podsole sind untergliedert nach der Tiefenlage der Untergrenze des geschlossenen Orterde- bzw. Ortsteinhorizontes (B-Horizont) sowie nach der Verfestigung des B-Horizontes. Im Untersuchungsgebiet sind i.d. R. Mittlere Podsole primär aus Feinsand ausgewiesen (örtlich mit Tiefkultur). Die Grundwasserstände sind bei den Bodeneinheiten 1-2 mit >30 dm bzw. meist > 50 dm unter Flur (kein ertragsrelevanter Grundwasseranschluß für land- und forstwirtschaftliche Kulturen) Bodeneinheiten 4-6 im Bereich dm unter Flur (ertragsrelevanter Grundwasseranschluß nur für forstwirtschaftliche Kulturen) anzusetzen Bodeneinheit 3 als Übergangstyp Mittlerer Pseudogley-Podsol besteht aus mittelsandigem Feinsand über einem Sickerwasser-Staukörper aus sandigem Lehm. Bodeneinheit 12 als Übergangstyp Mittlerer Gley-Podsol besteht aus Feinsand und weist Grundwassereinfluss im Unterboden auf. Es sind mittlere Grundwassertiefstände von dm u. GOF vorhanden NIEDERMOORBÖDEN (Lfd. Nr. 7-8) Die NIEDERMOORBÖDEN (Hn) bestehen aus Niedermoortorfen über Mineralböden und ggf. anderen Torfarten. Ein fast ständig oberflächennaher Grundwasserstand reduzierte die oxidationsabhängige Mineralisierung der organischen Torfsubstanz. Infolgedessen kann in niederungs- und staufeuchter Senkenlage Niedermoortorf unterschiedlicher Mächtigkeit entstehen. Niedermoortorfe werden untergliedert nach ihrer Gesamttorfmächtigkeit (einschließlich zwischengelagerter mineralischer Schichten) sowie nach Grundwassereinfluss in der Vegetationszeit. Torfmächtigkeiten bis 8 dm sind hierbei als mittel, bis 12 dm als tief bezeichnet. Bodeneinheit 7 ist als auf dem feinsandigen Untergrund auflagerndes Mittleres Niedermoor und Bodeneinheit 8 ist als Tiefes Niedermoor kartiert. Die mittleren Grundwassertiefstände befinden sich i.d.r. im Bereich 8-13 dm unter Flur, sind aber meliorationsbedingt örtlich auch tiefer. Aufgrund der Torfauflagen sind generell sehr hohe Wassermengen im effektiven Wurzelraum pflanzenverfügbar (nfk).

143 Bodenkundlicher Bericht Seite 8 von 17 Wasserwerk SURWOLD KÜNSTLICH VERÄNDERTE BÖDEN (Lfd. Nr. 9-11) Bei den durch (Tief) Umbruch künstlich veränderten Böden (U) handelt es sich einerseits um ehemalig ortsteinbelastete Sandstandorte (Bodeneinheit 11) und andererseits um Niedermoorflächen (Bodeneinheit 10). Im Bereich der Bodeneinheit 9 wurde eine Melioration der Niedermoorflächen durch die Sandmischkulturtechnik angetroffen. Durch Tiefkultivierung mooriger Standorte (meist einhergehend mit dem Ausbau von Vorflutern) wird infolge Lockerung bei gleichzeitiger Sanddurchmischung der Boden-Lufthaushalt deutlich verbessert. Die ausgewiesenen Tiefumbruchböden weisen mittlere Grundwassertiefstände (MNGW) von 8-14 dm unter Flur auf, sind aber meliorationsbedingt örtlich auch tiefer. 7. MÖGLICHE BEEINFLUSSUNG LAND- UND FORSTWIRTSCHAFTLICH GENUTZTER STANDORTE INFOLGE FÖRDERBEDINGTER GRUNDWASSERABSENKUNGEN Die Beziehung zwischen Ertrag der Kulturen und Grundwasserflurabstand ist abhängig von dem Witterungsverlauf während der jeweiligen Vegetationszeit (KWB-Defizit bzw. Wasserbedarf) der nutzbaren Feldkapazität (nfk) des effektiven Pflanzen-Wurzelraumes dem kapillaren Aufstieg aus dem Grundwasser der Pflanzendüngung bzw. Nährstoffversorgung der Nutzungsform (Acker/Grünland/Forst) Voraussetzungen für Ertragsbeeinträchtigungen land- und forstwirtschaftlicher Kulturen durch Grundwasserabsenkung sind gegeben, wenn u.a. folgende Sachverhalte zutreffen: 1. Grundwasseranschluss der Pflanzen in der Vegetationszeit vor der Grundwasserabsenkung (mittlere Grundwassertiefstände < Grenzflurabstand). 2. Bedarf an kapillar aufsteigendem Grundwasser wegen zu geringer nfk im Vergleich zum klimatischen Wasserbilanzdefizit. Die Beurteilungsgrundlage der klimatischen Wasserbilanz bilden die Arbeiten von BÄTJER (1968) und RENGER et. al.(1974) sowie die langjährig gemittelten agrarmeteorologischen Klimadaten der Tageswerte (Station DÖRPEN) im Zeitraum 1960 bis 1999) des Deutschen Wetterdienst bezogen auf ein

144 Bodenkundlicher Bericht Seite 9 von 17 Wasserwerk SURWOLD - Normaljahr (NJ/50 % Häufigkeit = alle 2 Jahre) - Trockenjahr (TJ/20 % Häufigkeit = alle 5 Jahre). Diesbezüglich ermittelte klimatische Wasserbilanzen werden in den nachfolgenden Tabellen den nutzungsspezifischen land- und forstwirtschaftlichen Wasserbedarfszeiträumen zugeordnet: Tabelle a: Mittlere Klimatische Wasserbilanzdefizite (-) bzw. Wasserbilanzüberschuss (+) im Zeitraum der DWD-Station DÖRPEN (Auszug aus IFB-Bericht) Nutzungstypspezifischer Wasserbedarfszeitraum bis GETREIDE bis HACKFRUCHT / MAIS bis GRÜNLAND / FORST Normaljahre (50% Häufigkeit) ca. 6,5 mm ca. + 17,3 mm ca. + 3,4 mm Trockenjahre (20% Häufigkeit) ca mm ca. 139 mm ca. 168 mm Tabelle b: Mittlere Klimatische Wasserbilanzdefizite (-) bzw. Wasserbilanzüberschuss (+) im Zeitraum der DWD-Station DÖRPEN (langjährig) Nutzungstypspezifischer Wasserbedarfszeitraum bis GETREIDE bis HACKFRUCHT / MAIS bis GRÜNLAND / FORST* Normaljahre (50% Häufigkeit) ca. 4 mm ca mm ca. + 8 mm *Forst-Wasserbedarfszeitraum wird im Beweissicherungs-Durchführungsplan etwas erweitert Trockenjahre (20% Häufigkeit) ca mm ca. 128 mm ca. 155 mm Die Heranziehung der DWD-Klimastation DÖRPEN ist für den Raum des Wassergewinnungsgebietes SURWOLD als repräsentativ anzusehen. Die Bilanzen bis 1990 und bis 1999 zeigen ähnliche Werte und sind somit als ausreichend sicher einzuschätzen. In spezifisch betrachteten Einzeljahren können die o.a. Wasserbedarfszeiträume aufgrund besonderer Wetterlagen (Trockenperiode/Naßperiode) etwas abweichen.

145 Bodenkundlicher Bericht Seite 10 von 17 Wasserwerk SURWOLD Ein außerhalb von Trockenperioden gewährleisteter Zugriff der Kulturen auf das im effektiven Wurzelraum des Bodens gespeicherte Porenwasser lässt auch mehrtägige Absenkungssituationen in den vegetationsspezifischen Zeitspannen ohne Ertragsund Zuwachsbeeinträchtigungen zu. Bei Gegenüberstellung von klimatischem Wasserbilanzdefizit bzw. Wasserbilanzüberschuss (langjährig) und jeweiligem Wasserbedarf der land- und forstwirtschaftlichen Kulturen über die pflanzenverfügbaren Feldkapazitäten hinaus sind in den grundwasserangeschlossenen Bodeneinheiten in klimatischen Normaljahren (50 % Häufigkeit) keine negativen Beeinflussungen durch entnahmebedingte Grundwasserabsenkungen zu erwarten. In klimatischen Trockenjahren (20 % Häufigkeit = angenommenes klimatisches Wasserbilanzdefizit als fünfjähriges Ereignis) ist bei entsprechend wirksamen Grundwasserabsenkungen auf den grundwasserangeschlossenen Flächen die Möglichkeit einer Ertrags-Beeinträchtigung nicht auszuschließen. 7.1 ABSENKUNGSBEEINFLUSSBARE STANDORTE Die Lage der in diesem Gutachten dargestellten gegebenenfalls durch eine Grundwasserentnahme beeinflussbaren Flächen basiert auf einer Entnahmemenge von 6,80 Mio. m³/a (beantragte Entnahme) im Vergleich zum Zustand ohne Entnahme und ist in der Anlage 2 dargestellt Landwirtschaftlich genutzte Standorte Aus den beschriebenen Sachverhalten der Kapitel 6 und 7 sind dann keine Mindererträge für landwirtschaftliche Kulturen bzw. Nutzflächen durch Grundwasserabsenkungen ableitbar, wenn im Vergleich mit der hydrogeologisch ermittelten Flurabstandskarte kein Grundwasseranschluss bei Null-Entnahme oder weiterhin ein noch ausreichender Grundwasserstand bei der beantragten Entnahme in der Fläche verbleibt. Als maximal relevanter Flurabstand (Mittleres Niedriggrundwasser) wurden 15 dm unter Flur für die anzunehmenden Sandprofile festgesetzt (feinsandiger Mittelsand bis mittelsandiger Feinsand). Diese Marke ergibt sich aus der effektiven Durchwurzelungstiefe (6 dm) und der maximalen kapillaren Aufstiegshöhe unterhalb des Wurzelraumes (9 dm bei einer Nachlieferung von 0,3 mm/d). Eine in extremen Trockenperioden zuzuordnende höhere Saugspannung (pf4) erweitert den theoretisch maximalen Sandprofil-Grundwasserflurabstand zwar um 3-4 dm, ist jedoch nicht als ertragswirksam einzustufen.

146 Bodenkundlicher Bericht Seite 11 von 17 Wasserwerk SURWOLD Standorte mit einem trotz Entnahme der beantragten Menge mittleren Grundwasserstand von <1,0m unter Flur sind als nicht absenkungsbeeinflußt einzustufen. Hiernach ist für landwirtschaftliche Nutzflächen im Untersuchungsgebiet Surwold in klimatischen Normaljahren keine förderbedingte Ertragsminderung möglich. In klimatischen Trockenjahren (20% Häufigkeit) ist eine mögliche förderbedingte Ertragsminderung im Bereich der Bodeneinheiten 7-12 ableitbar (Fläche RO- SA in Anlage 2, soweit die o.a. prioritären Flurabstands-Ausschlußkriterien nicht zutreffen. Die Kategorie Mögliche geringe Ertragsminderung = GELB) wurde vorläufig nicht zugewiesen, ist aber auf Grundlage einer geplanten bohrgestützten Zusatzprüfung in 2016 für Teilbereiche der ROSA-Flächen zu erwarten. Eine nur örtlich mögliche geringe Ertragsminderung ist im Bereich der in Anlage 2 hellgrün dargestellten Flächen (innerhalb der Bodeneinheiten 7-12) nicht auszuschliessen, wenngleich kategorieüberwiegend auch zukünftig noch ausreichend geringe Grundwasserflurabstände für ein ausreichendes kapillares Wasserdargebot landwirtschaftlicher Kulturen zu erwarten sind. Zur genaueren Differenzierung der hier getätigten Aussagen zu den landwirtschaftlich genutzten Standorten ist in 2016 im Bereich der in Anlage 2 ausgewiesen ertragsempfindlichen Flächen eine bohrgestützte StatusQuo-Überprüfung mit einer genaueren Darstellung des bodeneinheitsspezifischen Bodenwasserhaushaltes vorgesehen, an deren Ergebnisse die aktuelle Berichts-Prognose anzupassen ist, falls abweichend Forstwirtschaftlich genutzte Standorte Als maximal relevanter Flurabstand (Mittleres Grundwasser = MGW) wurden 28 dm unter Flur für die anzunehmenden Sandprofile sowohl für Nadel- als auch für Laubholzkulturen mit einem Bestandsalter von 80 Jahren festgesetzt (Bodenart-Annahme schluffiger Sand/lehmiger Sand; Jahresniederschlag ca. 750 mm). Diese Marke ergibt sich gemäß GeoBerichte 19 aus der maximalen effektiven Durchwurzelungstiefe (16 dm) und der maximalen kapillaren Aufstiegshöhe unterhalb des Wurzelraumes (12 dm bei einer Nachlieferung von 0,3 mm/d) und kann örtlich noch von geringer Ertragsrelevanz sein. Eine volle Versorgung durch kapillare Nachlieferung aus dem Grundwasser (4- >5mm/d) ist hierbei bis zu einem MGW von 23 dm unter Flur gewährleistet. Im Regelfall ist jedoch von einem Bodenprofil aus feinsandigem Mittelsand bis mittelsandigem Feinsand auszugehen. Hierfür ergibt sich bei Ansatz der maximalen effektiven Durchwurzelungstiefe (15 dm) und der maximalen kapillaren Aufstiegshöhe unterhalb des Wurzelraumes (9 dm bei einer Nachlieferung von 0,3 mm/d) ein maximal

147 Bodenkundlicher Bericht Seite 12 von 17 Wasserwerk SURWOLD relevanter MGW-Flurabstand von 24 dm. Eine in extremen Trockenperioden zuzuordnende höhere Saugspannung (pf4) erweitert den theoretisch maximalen Sandprofil-Grundwasserflurabstand zwar um 3-4 dm, ist jedoch nicht als ertragswirksam einzustufen. Bei jüngeren Forstkulturen (u.a. Aufforstungen nach dem großflächigen Windbruch in den 70er Jahren) verringert sich diese Marke noch um einige Dezimeter, da mit dm eine geringere effektive Durchwurzelungstiefe angesetzt werden muss. Im Untersuchungsbereich bis zur hier zunächst sicherheitshalber angesetzten Grundwasserflurabstandsgrenze (MGW) von 3,0m sind mit Ausnahme von kleinflächigen Inseln im westlichen und östlichen Randbereich der prognostizierten Grundwasserabsenkung keine Forstkulturen vorhanden (nach aktuellem Stand/Kartenanlage 2 beschränkt sich die Forst-Absenkungsempfindlichkeit dort auf kleinsträumige Inseln der Bodeneinheit 4). Aus den beschriebenen Sachverhalten der Kapitel 6 und 7 geht hervor, dass für forstwirtschaftliche Nutzflächen im Untersuchungsgebiet Surwold in klimatischen Normaljahren keine förderbedingte Ertragsminderung ableitbar ist. In klimatischen Trockenjahren (20% Häufigkeit) ist auf Basis der aktuellen Forstnutzung eine mögliche förderbedingte Ertragsminderung nur geringflächig im Bereich der Bodeneinheit 4 gegeben (vgl. Anlage 2). Die hier getätigten Aussagen zu den forstwirtschaftlich genutzten Standorten werden in 2016 im Bereich der in Anlage 2 ausgewiesen ertragsempfindlichen Flächen durch eine bohrgestützte StatusQuo-Überprüfung mit einer genaueren Darstellung des bodeneinheitsspezifischen Bodenwasserhaushaltes kontrolliert, an deren Ergebnisse die aktuelle Berichts-Prognose anzupassen ist, falls abweichend. 8. HINWEISE ZUR BEWEISSICHERUNG Die Lage der in diesem Gutachten dargestellten gegebenenfalls durch eine Grundwasserentnahme beeinflussbaren Flächen für die Entnahmemenge von 6,8 Mio. m³/a (beantragte Entnahme) geht aus der Anlage 2 hervor. Für die Ermittlung der genaueren Standort-Empfindlichkeit durch Absenkungen werden in 2016 noch bohrgestützte Detail-Untersuchungen der ausgewiesenen Flächen nebst randlichem Umfeld durchgeführt.

148 Bodenkundlicher Bericht Seite 13 von 17 Wasserwerk SURWOLD 8.1 BISHERIGE LANDWIRTSCHAFTLICHE BEWEISSICHERUNG Gemäß dem aktuellen Durchführungsplan (Auflage der Bewilligung aus 1994 und aktualisiert in 2003) erfolgt für den Absenkungsbereich des WW Surwold ein landwirtschaftliches Beweissicherungsverfahren durch die LWK Niedersachsen in Zusammenarbeit mit einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen. Hierzu werden bodenkundlich vergleichbare Ertragsmusterstücke innerhalb und außerhalb des Absenkungsbereiches einheitlich mit einer Maiskultur (lang anhaltender, hoher Wasserbedarf) bewirtschaftet und Ertragsvergleiche vorgenommen. Im Nahbereich dieser Flächen wurden flache Grundwassermessstellen eingerichtet. Die Ergebnisse der Beweissicherung werden in einem Jahresbericht dargestellt. Aus den bisherigen Jahresberichten bis einschließlich der Vegetationsperiode 2014 (Stand Mai 2015) geht nach Mitteilung des WV Hümmling hervor, dass aus der Vor-Ort-Beweissicherung mit Ertragsmusterstücken und dauerhaften Beobachtungen nebst Ertragsfeststellungen nur für die Jahre 2009 und 2010 deutliche Mais-Ertragsdifferenzen zwischen den innerhalb des Absenkungsbereiches gelegenen Beweisflächen und den außerhalb liegenden Vergleichsflächen zu verzeichnen waren, ein grundwasserentnahmebedingter Zusammenhang für diese Jahre aber nicht eindeutig belegbar war. 8.2 VORGESEHENE LANDWIRTSCHAFTLICHE BEWEISSICHERUNG Aus den Ausführungen der Kapitel 6 und 7 geht hervor, dass landwirtschaftliche Nutzflächen nur in klimatischen Trockenjahren durch Grundwasserabsenkungen in ihrem Ertragsniveau unter Umständen beeinträchtigt werden können. Generell ist für die gemäß Anlage 2 möglicherweise in klimatischen Trockenjahren beeinträchtigungsfähigen Flächen eine auf bohrgestützte differenziertere Beurteilungen aufbauende landwirtschaftliche Beweissicherung zu empfehlen, um die vorliegenden Aussagen der möglichen Beeinflussung dieser Flächen in der Praxis zu ü- berprüfen. Hierbei dürfte sich auch zeigen, ob und inwieweit in klimatischen Nassjahren positive Ertragswirkungen auf nasseren Standorten in klimatischen Trockenjahren negative Ertragswirkungen der beantragten Grundwasserentnahme zuzuordnen sind. Diesem Ziel folgt die bisherige landwirtschaftliche Beweissicherung. Die neu hinzugekommenen und möglicherweise beeinträchtigungsfähigen Flächen wurden in die bestehende Beweissicherung integriert und werden durch eine bohrgestützte Vor- Ort-Überprüfung in 2016 nochmals überprüft

149 Bodenkundlicher Bericht Seite 14 von 17 Wasserwerk SURWOLD Die Ertragsmessungs-Vergleichsflächenpaare sind innerhalb und außerhalb des prognostizierten Absenkungsbereiches mit bodenkundlich identischen Standorten so festgelegt, dass sie die Auswirkungen der Grundwasserentnahme abbilden. Sollten durch die weitere Beweissicherung (während dieses Zeitraumes müssen auch klimatische Trockenjahre mit einschlägigen Wasserbilanzdefiziten zu verzeichnen gewesen sein) oberflächenwirksame minderertragsrelevante Entnahmeauswirkungen durch die Grundwasserentnahme auftreten, ist beabsichtigt, das bestehende vergleichende Beweissicherungsverfahren mit Ertragsmusterstücken durch ein anerkanntes EDV-gestütztes Berechnungsverfahren abzulösen und Entschädigungen mit den jeweiligen Flächeneigentümern pauschaliert/einmalig für einen definierten Zeitraum zu leisten. Das genaue methodische und zeitliche Vorgehen ist dann mit den zuständigen Behörden und den Betroffenen abzustimmen. 8.3 VORGESEHENE FORSTWIRTSCHAFTLICHE BEWEISSICHERUNG Für forstwirtschaftliche Nutzflächen im Untersuchungsgebiet Surwold ist in klimatischen Normaljahren keine förderbedingte Ertragsminderung ableitbar. In klimatischen Trockenjahren (20% Häufigkeit) ist auf Basis der aktuellen Forstnutzung eine mögliche förderbedingte Ertragsminderung nur geringflächig im Bereich der Bodeneinheit 4 gegeben (vgl. Anlage 2). In der Vergangenheit wurden 2 Forststandorte (ca. 4ha) als durch die Entnahme betroffen angesehen. Mit den Eigentümern wurde ein Pauschalausgleich auf der Basis einer Inventur und gutachterlicher Berechnungen der LWK, Abteilung Forst, vereinbart. Für evtl. weitere Flächen soll aufgrund des geringen Flächenumfangs, wie bereits in der Vergangenheit durchgeführt, eine pauschale Regelung mit den Flächeneigentümern auf Basis gutachterlicher Stellungnahmen angestrebt werden. 9. ERGEBNIS-KURZFASSUNG Auf der Grundlage vorhandener Gutachten und ausgewerteter Archivunterlagen konnte unter Einbeziehung der aktuellen Flächennutzung eine Bewertung hinsichtlich der Absenkungsempfindlichkeit von land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen durch die Grundwasserentnahme für den beantragten Entnahmezustand (10 Brunnenstandorte/6,8 Mio. m 3 /Jahr) bis zu einer vorgegebenen randlichen Absenkung von 2,5 dm (zzgl. Sicherheitszuschlag) abgeleitet werden.

150 Bodenkundlicher Bericht Seite 15 von 17 Wasserwerk SURWOLD Bestand und Ergebnisaussagen werden durch die nachfolgend genannten 2 Kartenanlagen als Übersicht veranschaulicht Bodeneinheiten gemäß IFB-Detailkartierungsbasis und Neustrukturierung/Ergänzung durch GEOdEX Nutzungsbezogene Karte der absenkungsbeeinflussbaren Standorte mit landund forstwirtschaftlichen Kulturen in klimatischen Trockenjahren (Förderzustand 6,8 Mio. m 3 /a = Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung) Die hier durchgeführte nutzungsdifferenzierte Prognose kennzeichnet eine mögliche Ertragsbeeinträchtigung von Standorten mit land- und forstwirtschaftlichen Kulturen. Nach Abgleich der Bodenwasserspeicher-Kapazität mit dem regionalen Klimatischen Wasserbilanzdefizit (DWD Station DÖRPEN) sind absenkungsbedingte Beeinträchtigungen von land- und forstwirtschaftlichen Kulturen im langjährigen Mittel lediglich in klimatischen Trockenjahren (20 % Häufigkeit = jedes 5. Jahr) möglich. Für die beantragte Entnahme von 6,8 Mio. m 3 /Jahr im Vergleich zum Zustand ohne Förderung sind nur geringflächig Bereiche (Bodeneinheit 4) mit aktuellem Forstbestand potentiell absenkungsempfindlich. Mit den betroffenen Eigentümern soll unter Beteiligung entsprechender gutachterlicher Leistungen ein finanzieller Ausgleich vorgenommen werden (sofern nicht schon geschehen). Landwirtschaftlich genutzte Flächen (Bodeneinheiten 7-12) sind in unterschiedlichem Ausmaß potentiell absenkungsempfindlich. Diese wurden bereits in das bestehende landwirtschaftliche Beweissicherungsverfahren integriert. 10. LITERATUR BÄTJER, D. (1968): Der Wasserhaushalt Nordwestdeutschlands. - Schriftenreihe der Landwirtschaftskammer Weser-Ems, H. 4: 132 S. ; Berlin und Hamburg (Parey). DVWK (1986): Beweissicherung bei Eingriffen in den Bodenwasserhaushalt von Vegetationsstandorten. Merkblätter zur Wasserwirtschaft 208: Parey, Hamburg/Berlin. ECKL, H., RAISSI, F. (2009): Leitfaden für hydrogeologische und bodenkundliche Fachgutachten bei Wasserrechtsverfahren in Niedersachsen. LBEG / GeoBerichte 15 MEYER, K., HAUSCHILD, S. (2014): Ermittlung und Bewertung des Grundwasserflurabstandes in Wasserrechtsverfahren. GeoFakten 28, LBEG, Hannover

151 Bodenkundlicher Bericht Seite 16 von 17 Wasserwerk SURWOLD RAISSI, F.; MÜLLER, U. (2009): Auswirkung von Grundwasserentnahmen auf die Bodennutzung - Landwirtschaftliche Beweissicherungsverfahren -, GeoFakten 6, LBEG, Hannover. RAISSI, F., WEUSTINK, A., MÜLLER, U., NIX, T., MEESENBURG, H. & RASPER, M. (2009): Durchführungspläne für die Beweissicherung zum Bewilligungsbescheid zur Entnahme von Grundwasser. GeoFakten 19, LBEG, Hannover. RAISSI, F.; MÜLLER, U. (2009): Erfassung und Abschätzung der anteiligen Grundwasserabsenkungsbeträge durch Grundwasserentnahme und Entwässerungsmaßnahmen. GeoFakten 5, LBEG, Hannover RAISSI, F., MÜLLER, U., 2000: Auswirkungen von Grundwasserentnahmen auf die Bodennutzung - Landwirtschaftliche Beweissicherungsverfahren; GeoFakten 6, Hannover. RENGER, M., VOIGT, H., STREBEL, O., GIESEL, W., (1974) Beurteilung bodenkundlicher, kulturtechnischer und hydrologischer Fragen mit Hilfe von klimatischer Wasserbilanz und bodenphysikalischen Kennwerten. 2. Bericht: Der Einfluss des Grundwassers auf die Wasserversorgung der Pflanzen. Z. f. Kulturtechnik und Flurbereinigung, 15: ; Berlin und Hamburg (Parey). RENGER,M., STREBEL, O. (1980): Jährliche Grundwasserneubildung in Abhängigkeit von Bodennutzung und Bodeneigenschaften. Wasser und Boden, 32 (8 ), , --- (1980): Wasserverbrauch und Ertrag von Pflanzenbeständen. Kali-Briefe 15(2), S , --- (1983): Einfluß von Grundwassersenkungen auf den Pflanzenertrag bei Ackerund Grünland. - Kali-Briefe 16(7), S , --- SPONAGEL, H., WESSOLEK, G. (1984): Einfluss von Grundwassersenkungen auf den Pflanzenertrag landwirtschaftlich genutzter Flächen. Wasser und Boden, 36 (10), S gez. O. Duensing, Dipl.-Geogr. Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der LWK Niedersachsen

152 Bodenkundlicher Bericht Seite 17 von 17 Wasserwerk SURWOLD A N L A G E N Verzeichnis KARTENANLAGEN" 1 = Bodeneinheiten gemäß IFB-Detailkartierungsbasis und Neustrukturierung/Ergänzung durch GEOdEX 2 = Nutzungsbezogene Karte der absenkungsbeeinflussbaren Standorte mit landund forstwirtschaftlichen Kulturen in klimatischen Trockenjahren (Förderzustand 6,8 Mio. m 3 /a = Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung)

153 Br. VII Br. VI Br. V Br. VIII Meter Br. IX Br. I Br. X 4 1 Br. II/IIa Br. III Br. IVb Bodeneinheiten gemäß IFB-Detailkartierungsbasis und Neustrukturierung/Ergänzung durch GEOdEX GEOdEX - Lfd. Nr. und Bodentyp nicht kartierte Fläche (keine land- und forstwirtschaftliche Nutzung) 3m-Flurabstandslinie (Situation ohne Förderung) Förderbrunnen-Standorte Grenze der Bodentyp-Einheiten Linie gleicher Grundwasserabsenkung im tiefliegenden Entnahmehorizont gemäß hydrogeologischer Untersuchung bei einer Grundwasserentnahme von ca. 6,8 Mio cbm/a (in m im Vergleich zum Zustand ohne Entnahme) Außengrenze des Untersuchungsgebietes Bearbeiter: Duensing Digit. Karte: GEOdEX Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Mineralböden ohne Grundwassereinfluß 1 P3 Mittlerer Podsol mit Ortsteinmelioration 2 P3 Mittlerer Podsol 3 SP3 Mittlerer Pseudogley-Podsol Mineralböden mit sehr geringem Grundwassereinfluß 4 P/TU3 Mittlerer Umbruchboden aus Podsol mit GW im tieferen Untergrund 5 P3 Mittlerer Podsol mit GW im Untergrund 6 P3 Mittlerer Podsol mit GW im tieferen Untergrund Niedermoorböden mit Grundwassereinfluß 7 Hn3 Mittleres Niedermoor 8 Hn4 Tiefes Niedermoor Melioriertes Niedermoor (Sandmischkultur) mit Grundwassereinfluß 9 Hn/TU3 Mittlere Sandmischkultur Umbruchböden aus Niedermoor mit Grundwassereinfluß 10 TU3 Mittlerer Umbruchboden aus Niedermoor Mineralböden mit Grundwassereinfluß 11 GP/TU3 Mittlerer Umbruchboden aus Gley-Podsol 12 GP3 Mittlerer Gley-Podsol Für alle Nutzungen absenkungsunempfindlicher Bereich mit einem Grundwasserflurabstand >3m unter Flur bei Situation ohne Förderung Gewässer nach TK25 Datum: Antrag "Änderung der bestehenden Bewilligung" Maßstab: 1: Anlage 1

154 Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold Br. VII Br. VI Br. V Br. VIII Br. IX Meter Br. I Br. X -2,0 Br. II/IIa Br. III -1,5 Br. IVb -1,0-0,5-0,25 Nutzungsbezogene Karte der absenkungsbeeinflussbaren Standorte mit land- und forstwirtschaftlichen Kulturen in klimatischen Trockenjahren (Förderzustand 6,8 Mio. cbm/a = beantragte Entnahme) Karte der Absenkungsauswirkung (Grundwasserentnahme 6,8 Mio. m³/a) Ertragsbeeinträchtigung landwirtschaftlicher Kulturen in klimatischen Trockenjahren durch wasserwerksseitige Grundwasserabsenkung möglich Ertragsbeeinträchtigung forstwirtschaftlicher Kulturen in klimatischen Trockenjahren durch wasserwerksseitige Grundwasser-Absenkung möglich (Grenzflurabstand des Mittleren Grundwassers max. 3 m bei Nullentnahme) Geringe Ertragsbeeinträchtigung landwirtschaftlicher Kulturen in klimatischen Trockenjahren durch wasserwerkseitige Grundwasserabsenkung möglich (Kategorie derzeit nicht sicher zu zuordnen, entsprechenden Flächen erhalten die Farbe Rot) Bereich mit Flurabstand <1,5m sowohl ohne als auch mit Förderung von 6,8 Mio cbm/a, geringe Ertragsbeeinträchtigung landwirtschaftlicher Kulturen in klimatischen Trockenjahren durch wasserwerkseitige Grundwasserabsenkung örtlich möglich Bereich mit Flurabstand <1m sowohl ohne als auch mit Förderung von 6,8 Mio cbm/a, keine Ertragsbeeinträchtigung landwirtschaftlicher Kulturen in klimatischen Trockenjahren durch wasserwerkseitige Grundwasserabsenkung möglich Keine Ertragsbeeinträchtigung durch Grundwasserabsenkung ableitbar nicht kartierte Fläche (keine land- und forstwirtschaftliche Nutzung) Gewässer nach TK25 Förderbrunnen-Standorte Grenze der Bodentyp-Einheiten Linien gleicher Grundwasserabsenkung im tiefliegenden Entnahmehorizont gemäß hydrogeologischer Untersuchung bei einer Grundwasserentnahme von ca. 6,8 Mio cbm/a (in m im Vergleich zum Zustand ohne Entnahme) Außengrenze des Untersuchungsgebietes Bearbeiter: Duensing Digit. Karte: GEOdEX Datum: Antrag "Änderung der bestehenden Bewilligung" Maßstab: 1: Anlage 2

155 Anlage 9 GEOdEX Zum Tannenbruch NEUSTADT Telefon Telefax [email protected] UST-ID: DE Ökologischer Bericht zur Auswirkung der Grundwasserentnahme auf geschützte und schutzwürdige Biotoptypen für eine Grundwasser-Förderung von 6,8 Mio. m 3 /a WASSERVERBAND HÜMMLING Wasserrechtsantrag für das "Wasserwerk Surwold Antrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung einer Grundwasserentnahme für die öffentliche Wasserversorgung Auftraggeber: Wasserverband Hümmling Bearbeitung: Seitenzahl: Anlagen: O. DUENSING, Dipl.-Geogr. R. HAUSFELD, Biologe 10 (ohne Deckblatt) 2 (2 Karten) Datum: BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

156 Ökologischer Bericht Seite 1 von 11 - Wasserwerk Surwold - Berichtsinhalt Seite 1. Vorgang und Thematik 2 2. Lage und Naturraum des Untersuchungsgebietes 2 3. Methodik zur Empfindlichkeits-Bewertung der Biotope 3 4. Biotope im Zusatzabsenkungsbereich des Wasserwerkes Surwold bei Erhöhung der Förderung auf 6,8 Mio. m³/a 3 5. Ergebnisübersicht Empfindlichkeitsprüfung der räumlich betroffenen Biotope im potenziellen Zusatzabsenkungsbereich Ergebnis Auswirkung bei Förderung von 6,8 Mio. m 3 /a 8 6. Hinweise zur Beweissicherung 9 7. Ergebnis-Kurzfassung 9 8. Literatur 9 Verzeichnis "ANLAGEN" 1 = Übersichtskarte Schutzwürdige / geschützte Biotope im zusätzlichen Absenkungsbereich 2 = Karte der zusätzlichen Absenkungsauswirkung (Grundwasserentnahme 6,8 Mio. m 3 /a) BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

157 Ökologischer Bericht Seite 2 von 11 - Wasserwerk Surwold - 1. Vorgang und Thematik Der Wasserverband Hümmling beantragt gemäß seines Konzept zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung im gesamten Versorgungsgebiet (12/2014) für das Wasserwerk SURWOLD die aus gesamtkonzeptionellen Gründen notwendige Änderung der bisherigen Bewilligung einer Entnahme von Grundwasser in Höhe von 6,8 Mio. m 3 /a aus 10 Förderbrunnenstandorten für einem Übergangszeitraum. Langfristig ist hier eine Förderung von 6,5 Mio. m 3 /a vorgesehen. Zu diesem Antrag des Wasserverbandes Hümmling wurde auf Grundlage der hydrogeologisch ermittelten Absenkungsreichweite im Vergleich der Förderzustände 6,8 Mio. m 3 /a zur bisher langfristig genehmigten Entnahmemenge eine ökologische Prüfung mit Aussagen zu möglichen Grundwasserentnahmeauswirkungen auf geschützte und schutzwürdige Biotoptypen durch das beauftragte Fachbüro GEOdEX erarbeitet. Folgende Situationen werden auf dieser Grundlage und gemäß Absenkungs- Ergebnissen der geohydrologischen Untersuchung (Büro H.H. Meyer 2015 / Geohydrologischer Bericht zum Wasserrechtsantrag auf Änderung der bestehenden Bewilligung vom ) von GEOdEX dargestellt: 1. Die langfristig genehmigte AUSGANGSSITUATION (6,0 Mio. m 3 /a) mit allen archiverfassten geschützten und schutzwürdigen Biotoptypen (Bearbeitungsgebiet als Sicherheitszuschlag über die 2,5 dm-randabsenkung hinaus) 2. Die förderbedingte Empfindlichkeit der aufgefundenen Biotoptypen bei der geplanten Entnahme von 6,80 Mio. m 3 /a gegenüber der Entnahmesituation von 6,0 Mio. m 3 /a (Bearbeitungsgebiet erstreckt sich durch einen 400m-Sicherheitszuschlag über die 2,5 dm-randabsenkung hinaus) 2. Lage und Naturraum des Untersuchungsgebietes Das Untersuchungsgebiet WW Surwold ist im Bereich der beiden topographischen Karten 1 : WIPPINGEN und 3011 ESTERWEGEN lokalisiert. Das nördlich an die Gemeinde Börger angrenzende Absenkungsareal erstreckt sich über den höher gelegenen Hümmling bis in randlich angrenzende Niederungsbereiche. Die 10 Grundwasserförderbrunnenstandorte sind in einem Tiefenbereich von ca. 31,0 bis 76,0 m im Grundwasser (Entnahmehorizont) verfiltert. Die im Untersuchungsgebiet aufgefundenen Biotoptypen mit gesetzlichem Schutzstatus sind in der höher gelegenen, z.t. mit Binnendünen überlagerten Geest lokalisiert. Dieser Bereich wird überwiegend forstlich genutzt (i.d.r. Kiefern). Wo durch Sandabbau die Grundwasseroberfläche freigelegt wurde, konnten sich örtlich wassergebundene Biotope mit Schutzstatus entwickeln. BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

158 Ökologischer Bericht Seite 3 von 11 - Wasserwerk Surwold - Die Abgrenzung des Untersuchungsgebietes erfolgte mittels geohydrologischer Modellierung seitens des Fachbüros H.H. MEYER/Bad Nenndorf mit einer äußeren Begrenzung durch die 0,25m-Zusatzabsenkungslinie. Diese räumliche Vorgabe für die ökologische Überprüfung wurde zum Ausgleich von Randunschärfen in grundwassernäheren Bereichen noch deutlich erweitert. Die genaue Lage und Abgrenzung geht aus den Kartenanlagen 1 und 2 hervor. 3. Methodik zur Empfindlichkeits-Bewertung der Biotope Im Folgenden werden die wertgebenden Kriterien der innerhalb der Absenkung gelegenen Biotope in Übersichtsform in einer Tabelle dargestellt. Berücksichtigt werden vorhandene Schutzkategorien sowie das potentielle Vorliegen eines Schutzstatus gemäß 30 BNatSchG auf Grundlage von vorliegenden Informationen zu den Biotopen. In Biotopen mit grundwassergebundenem Inventar fanden 2 Begehungen im Abstand von 5 Jahren statt. Hierbei wurden 2010 ca. 6 Mio. m 3 /a (damaliger IST-Zustand) und im Vorlauf der Begehung 2015 bis zu 6,80 Mio. m 3 /a entnommen. Eine entsprechende Einschätzung der potentiellen Empfindlichkeit der berücksichtigten Biotope erfolgt in den Tabellen A+B dieses Berichts. Die in A, B1 und B2 differenzierten Tabellen berücksichtigen durch Gliederung nach prognostiziertem Grundwasserabsenkungsbetrag (A=>0,25 m / B=<0,25 m) Grundwasser-Flurabstand die bewertungsrelevante Grundwassersituation. 4. Biotope im Zusatzabsenkungsbereich des Wasserwerkes Surwold bei Erhöhung der Förderung auf 6,8 Mio. m³/a Im Einflussbereich der potentiellen Grundwasserzusatzabsenkung nebst Erweiterungssaum (vgl. Kartenanlage 1) liegen bei einer Entnahmeerhöhung auf 6,8 Mio. m 3 /a 7 Biotope, davon ein Naturschutzgebiet (NSG), die aufgrund besonderer ökologischer Bedingungen und der zugehörigen Artenkombination geschützt bzw. schutzwürdig sind und zumindest teilweise die Kriterien für den Schutz des 30 BNatSchG erfüllen. Zwei dieser Biotope sind Teil des o.a. Naturschutzgebietes Steinberg (NSG). Insgesamt haben jedoch nur 3 in Zusatzabsenkungsrandlage vorkommende Biotope Wasserbindung. GEOSUM, das Geoinformationssystem Umwelt der niedersächsischen Umweltverwaltung, weist im weiteren Gebiet des grundwasserfernen NSG WE 247 den avifaunistisch wertvollen Bereich /2 aus. Ein weiterer avifaunistisch wertvoller Bereich mit der Kennnummer /3 (siehe Kartenanlage 1) ist im möglichen Einflussbereich der potentiellen Grundwasserabsenkung absenkungsrandlich lokalisiert. Außerhalb des möglichen Einflussbereiches der potentiellen Grundwasserabsenkung liegt südöstlich ein großräumig abgegrenzter avifaunistisch wertvoller Bereich. Dieses mit der Kennnummer /3 gekennzeichnete Gebiet umfasst die Oheniederung. BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

159 Ökologischer Bericht Seite 4 von 11 - Wasserwerk Surwold - Für alle drei Gebiete wird in der Datengrundlage von GEOSUM (2015) darauf hingewiesen, dass die Bewertung im Jahr 2006 erfolgt ist und der Status des Gebietes offen ist. Die avifaunistisch wertvollen Bereiche werden in der Karte und in der zugehörigen Tabelle nur berücksichtigt, wenn sie innerhalb der Randlinie des über die 0,25 m-absenkungslinie hinausreichenden Suchraumes gelegen sind (3011.1/2 im Bereich des grundwasserfernen NSG /3 im Bereich der aufgelassenen Sandgrube mit Angelteich-Stillgewässer). Weitere Hinweise zu wertgebenden Kriterien und Empfindlichkeit der Biotope gegenüber einer Grundwasserzusatzabsenkung waren über die in Teilbereichen neu aufgenommenen Fotos und dem nachfolgenden Tabelleninhalt hinaus nicht zugänglich. TABELLE A: Gegenüber IST-Zustand prognostizierte Zusatzabsenkung von >0,25 m A Aktuelle (2015) Grundwasserflurabstandssituation (Mittleres Grundwasser=MGW) gemäß hydrogeologischer Modellierung > 5 m Nr. Schutzkategorie Beschreibung Empfindlichkeit 09.21/01 WE /02 WE 247 Geschützter Biotop gem. BNatSchG (Lk EL) Naturschutzgebiet Steinberg (NSG) 30 BNatG (zumindest z.t.) Avifaunistisch wertvoller Bereich /2 Geschützter Biotop gem. BNatSchG (Lk EL) Naturschutzgebiet Steinberg (NSG) 30 BNatG (zumindest z.t.) Avifaunistisch wertvoller Bereich /2 Komplex aus Sandheide und Magerrasen auf einem Grundmoränenrücken. Insbesondere die offene Sandheide stellt ein Relikt früherer landwirtschaftlicher Nutzungen mit einer hochgradig spezialisierten und schutzbedürftigen Flora und Fauna dar. Vorherrschende Biotoptypen sind: - Trockene Sandheide - Sandmagerrasen Die Vegetationsbestände sind nicht absenkungsempfindlich, da auf grundwasserfernem Standort Die Vegetationsbestände sind nicht absenkungsempfindlich, da auf grundwasserfernem Standort und keine Bindung der Gesellschaften an Wasser. BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

160 Ökologischer Bericht Seite 5 von 11 - Wasserwerk Surwold - TABELLE B: Gegenüber IST-Zustand prognostizierte Zusatzabsenkung < 0,25m (Suchraum) B 1 Aktuelle (2015) Grundwasserflurabstandssituation (Mittleres Grundwasser=MGW) gemäß hydrogeologischer Modellierung und/oder bodenkundlicher Bohrung >1,5 - >5,0 m Nr. Schutzkategorie Beschreibung Empfindlichkeit 10.21/04 z.t. geschützter Biotop gem. 30 BNatSchG (Lk EL) 10.21/02 (höher gelegene Teilbereiche) Avifaunistisch wertvoller Bereich /3 Geschützter Biotop gem. 30 BNatSchG (Lk EL) Keine Angaben in den Unterlagen. Aufgelassene Sandgrube mit KFZ- Befahrung. Bei der Übersichtsbegehung konnten keine Feuchtezeiger nachgewiesen werden. 1,5m-Bohrung (08/2010) auf Prüfung ggf. anstehender Stauschichten weist kein Wasser unterhalb der Grubensohle auf. Alter Sandabbau mit offenen Sandflächen und verschiedenen Ausprägungen von Vegetationsformen trockener, sandiger Standorte. Im Übergangsbereich zum Wasser dominiert die Heide, wobei aufkommende Gehölze ebenfalls großen Raum einnehmen. Die steileren Hangpartien werden von Pionier-Gesellschaften der Sand-Magerrasen und dichten Moosrasen eingenommen. Die Vegetationsbestände sind nicht absenkungsempfindlich, da auf grundwasserfernem Standort. Aufgrund der unzureichenden Datenlage ist evtl. eine detaillierte Schutzstatus-Überprüfung angemessen. Die Vegetationsbestände sind nicht absenkungsempfindlich, da auf grundwasserfernerem Standort B 2 Aktuelle (2015) Grundwasserflurabstandssituation (Mittleres Grundwasser=MGW) gemäß hydrogeologischer Modellierung < 3m Nr. Schutzkategorie Beschreibung Empfindlichkeit 10.21/01 Geschützter Biotop gem. 30 BNatSchG (Lk EL) 10.21/02 (tiefer gelegene Teilbereiche) Avifaunistisch wertvoller Bereich /3 Geschützter Biotop gem. 30 BNatSchG (Lk EL) 10.21/03 Geschützter Biotop gem. 30 BNatSchG (Lk EL) Vorherrschende Biotoptypen sind: - Weiden-Ufergebüsche - Schilf-Röhricht Abschnitte mit besserer Wasserversorgung weisen neben der Glockenheide auch die geschützten Arten Sonnentau und Sumpf-Bärlapp auf. Schilf-Röhricht kleinflächig in einem alten Sandabbau. Vom Ufer dringen Weiden in das Röhricht vor. Die Wasserfläche ist vegetationslos, an weiteren Stellen ist Röhricht nicht nennenswert entwickelt. Die Vegetationsbestände sind wassergebunden, allerdings eher wechselfeuchten Zuständen zuzuordnen. In Trockenzeiten ist eine dynamische Entwicklung mit horizontaler Verlagerung möglich. Feinkartierung in der nächsten Vegetationsperiode notwendig. Vorkommen geschützter Pflanzenarten. Vegetationstyp ist wassergebunden. Feinkartierung in der nächsten Vegetationsperiode notwendig. Wassergebundener Vegetationstyp. Bei Grundwasserabsenkung kann eine vertikale Verlagerung erfolgen, die v.a. an Steilufern negative Auswirkungen minimiert. Feinkartierung in der nächsten Vegetationsperiode notwendig. BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

161 Ökologischer Bericht Seite 6 von 11 - Wasserwerk Surwold - Aktuelle Begehung Biotop 10.21/02(Lk EL) Bei der Begehung der tiefer gelegenen Bereiche des Biotopes im Juni 2015 konnte der Status als Geschützter Biotop gemäß 30 BNatSchG bestätigt werden. Die Vegetationstypen sind im Wesentlichen wassergebunden. Das Schilfröhricht hat an Deckung zugenommen und scheint vital und produktiv. Die flacher gelegenen Bereiche in der Nähe des Gewässers sind auch im Hochsommer 2015 durchfeuchtet und weisen wie schon 2010 eine hohe Dichte an Vorkommen geschützter Pflanzenarten auf. Abschnitte mit besserer Wasserversorgung weisen neben der Glockenheide auch die geschützten Arten Sonnentau (Drosera rotundifolia) und Sumpf-Bärlapp (Lycopodiella inundata) auf. Zusätzlich konnte in 2015 der Sumpfquendel (Lythrum portula) nachgewiesen werden. In der Roten Liste (Niedersachsen) wird die Art mit RL3 (gefährdet) bewertet. Ebenfalls als gefährdet in Niedersachsen gelten Sonnentau und Sumpf-Bärlapp. Das Vorkommen dieser Pflanzengesellschaften ist von einem ständigen Wechsel mit Wasser überstauter und oberflächlich trockener, aber noch bodenfeuchter Phasen geprägt. Die jeweilige Dauer dieser Perioden und ihr jahreszeitliches Auftreten bestimmen dabei neben den Bodenverhältnissen die Artenzusammensetzung. Der Vegetationsvergleich aus August 2010 (zeitlich vorlaufende Grundwasserentnahme ca. 6 Mio. m 3 /a) mit Juni 2015 (zeitlich vorlaufende Grundwasserentnahme zwischen ca. 6,42-6,74 Mio. m 3 /a) erbrachte trotz klimatisch bedingter regional unterdurchschnittlicher Grundwasserstände eine positive Entwicklung der wassergebundenen Vegetationstypen. Biotop-Abbildungen August 2010 Juni 2015 Biotop 10.21/01 Kleinflächiges Schilf-Röhricht mit landseitigem Vordringen von Weidengebüsch. Biotop 10.21/01 Das Schilf-Röhricht weist eine deutlich größere Deckung als 2010 auf. BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

162 Ökologischer Bericht Seite 7 von 11 - Wasserwerk Surwold - Biotop 10.21/02 nordwestlich angrenzendes schütteres Schilf-Röhricht im Flachuferbereich Biotop 10.21/02 Das 2010 schüttere Schilf-Röhricht im Flachuferbereich hat sich auch 2015 nicht weiter ausgebreitet, allerdings ist der Uferbereich dichter mit feuchteliebenden Arten wie z.b. verschiedenen Binsen besiedelt. Biotop 10.21/02 Vegetationsdurchmischungsbereich beim Übergang vom höher gelegenen zum tiefer gelegenen Bereich. Biotop 10.21/02 Im tiefer gelegenen Bereich wurde 2015 der Sumpfquendel, eine Rote-Liste-Art, nachgewiesen. BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

163 Ökologischer Bericht Seite 8 von 11 - Wasserwerk Surwold - Biotop 10.21/02 Tiefer gelegene Teilbereiche des Biotops mit Feuchtheide und oligotraphenter Vegetation Biotop 10.21/02 In den tiefer gelegenen Teilbereichen des Biotops findet sich auch 2015 Sumpf-Bärlapp und Sonnentau. Die Deckung der beiden Rote-Liste-Arten hat im Vergleich zu 2010 auch zugenommen. 5. Ergebnisübersicht Empfindlichkeitsprüfung der räumlich betroffenen Biotope im potenziellen Zusatzabsenkungsbereich 5.1 Ergebnis Auswirkung bei Förderung von 6,8 Mio. m 3 /a Im Einflussbereich der potentiellen Grundwasserzusatzabsenkung nebst Erweiterungssaum (vgl. Kartenanlage 1) liegen bei einer Entnahmeerhöhung auf 6,8 Mio. m 3 /a 7 Biotope (davon ein Naturschutzgebiet), die aufgrund besonderer ökologischer Bedingungen und der zugehörigen Artenkombination geschützt bzw. schutzwürdig sind und zumindest teilweise die Kriterien für den Schutz des 30 BNatSchG erfüllen. Zwei dieser Biotope sind Teil des o.a. Naturschutzgebietes Steinberg (NSG) und damit auf einem grundwasserfernen Standort. Insgesamt haben von den 7 Biotopen nur 3 in Stillgewässer-Zusatzabsenkungsrandlage vorkommende Biotope Wasserbindung. Gleichwohl wird vorläufig nur eine geringe Absenkungsempfindlichkeit zugewiesen (zu erwartende dynamische Vegetationsanpassung, falls die prognostizierte geringe Absenkung überhaupt oberflächenwirksam sein sollte). Das in der o.a. Tabelle B2 dokumentierte Stillgewässer mit 3 Biotopen befindet sich ausserhalb der hydrogeologisch für die Zusatzentnahme prognostizierten 0,25m-Grundwasserabsenkungslinie (vgl. Kartenanlage 2) und wird wie folgt beschrieben: Verlandungsbereiche mit Schilf-Röhricht/Weidengebüsch (örtlich Nachweis von Sonnentau und Sumpf-Bärlapp) an einem anthrogenen Stillgewässer (Angelteich) in einer aufgelassenen Sandgrube (Biotope 10.21/01-03) Der Vegetationsvergleich aus August 2010 (zeitlich vorlaufende Grundwasserentnahme ca. 6 Mio. m 3 /a) mit Juni 2015 (zeitlich vorlaufende Grundwasserentnahme zwischen ca. 6,42-6,74 Mio. m 3 /a) erbrachte trotz regional unterdurchschnittlicher Grundwasserstände eine positive Entwicklung der wassergebundenen Vegetationstypen (vgl. Kapitel 4). BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

164 Ökologischer Bericht Seite 9 von 11 - Wasserwerk Surwold - Unter Berücksichtigung der deutlich absenkungsrandlichen Biotop-Lage ist insgesamt nicht von einer förderbedingt erheblichen Beeinträchtigung auszugehen. 6. Hinweise zur Beweissicherung Im Bereich der Sandgrube sollten zur kontinuierlichen Grundwasserstandsüberwachung und zur Absicherung der Absenkungsreichweite im Bereich der 3 wassergebundenen Biotope bzw. Biotop-Teilbereiche Aufgelassene Sandgrube mit Angelteich-Stillgewässer eine flache Grundwassermessstelle sowie ein Lattenpegel vorläufig eingerichtet und die Wasserstände im Turnus der bereits vorhandenen Grundwassermessstellen gemessen werden (genauer Standort noch nicht festgelegt). Bei der jährlichen hydrogeologischen Bewertung der Entnahmesituation sollten diese Neu-Messstellen entsprechende Berücksichtigung finden. Zur genaueren Bestandsfeststellung und zur Schutzstatus-Einstufung wird eine Feinkartierung in 2016 durchgeführt. 7. Ergebnis-Kurzfassung Bei dem untersuchten Förderzustand von 6,8 Mio. m 3 /a sind fast ganzflächig im Zusatzabsenkungsbereich hohe Grundwasserflurabstände im Bereich der dargestellten 7 geschützten und schutzwürdigen Biotope gegeben. Hieraus resultiert eine Unempfindlichkeit gegenüber einer entnahmebedingten Grundwasserzusatzabsenkung. Lediglich im Saumbereich der prognostizierten Grundwasserzusatzabsenkung wird 3 wassergebundenen Biotopen bzw. Biotop-Teilbereichen Aufgelassene Sandgrube mit Angelteich-Stillgewässer eine nicht auszuschließende sehr geringe Absenkungsempfindlichkeit vorläufig zugewiesen. Unter Berücksichtigung der deutlich absenkungsrandlichen Biotop-Lage ist insgesamt nicht von einer förderbedingt erheblichen Beeinträchtigung auszugehen. Der Vegetationsvergleich aus August 2010 (zeitlich vorlaufende Grundwasserentnahme ca. 6 Mio. m 3 /a) mit Juni 2015 (zeitlich vorlaufende Grundwasserentnahme zwischen ca. 6,42-6,74 Mio. m 3 /a) erbrachte trotz regional unterdurchschnittlicher Grundwasserstände eine positive Entwicklung der wassergebundenen Vegetationstypen. Zur vorläufigen Beweissicherung in diesem Bereich werden die Einrichtung einer flachen Grundwassermessstelle und eines Lattenpegels vorgeschlagen. Zur genaueren Bestandsfeststellung und zur Schutzstatus-Einstufung wird eine Feinkartierung in 2016 durchgeführt. BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

165 Ökologischer Bericht Seite 10 von 11 - Wasserwerk Surwold - 8. Literatur v. DRACHENFELS, O. (2011): Kartierschlüssel für Biotoptypen, in: NLÖ (Hg.): Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen A/4. GEOSUM (Stand 08/2015); Geoinformationssystem Umwelt der niedersächsischen Umweltverwaltung HAUSFELD, R. (1983): Die Entstehung der Hümmlingbäche und ihre heutige Pflanzenwelt. Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, Band 29. LANDKREIS EMSLAND (2010): mdl. Mitteilung INFORMATIONEN ZU BIOTOPEN LANDKREIS EMSLAND (2001): Landschaftsrahmenplan. Meppen. O. Duensing; Dipl.-Geogr. gez. R. Hausfeld; Biologe Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger der LWK NIedersachsen BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

166 Ökologischer Bericht Seite 11 von 11 - Wasserwerk Surwold - A N L A G E N Verzeichnis "ANLAGEN" 1 = Übersichtskarte Schutzwürdige / geschützte Biotope im zusätzlichen Absenkungsbereich 2 = Karte der zusätzlichen Absenkungsauswirkung (Grundwasserentnahme 6,8 Mio. m 3 /a) BESTANDSAUFNAHME / BEWEISSICHERUNG GEFÄHRDUNGSABSCHÄTZUNG / RISIKOBEWERTUNG

167 7 30'0"O 7 31'0"O 7 32'0"O 7 33'0"O 7 34'0"O 7 35'0"O Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold 52 58'0"N 52 58'0"N Übersichtskarte "schutzwürdige / geschützte Biotope im Absenkungsbereich" bei Erhöhung der Förderung auf 6,8 Mio m³/a (Darstellung mit großräumiger aktueller Flurabstandssituation) Br. VI Br. V Br. I Br. X Br. II/IIa NSG WE 247 Br. III 09.21/01 Br. IVb NSG-WE... Naturschutzgebiet "Steinberg" mit Kennzeichen Avifaunistisch wertvolle Bereiche (gem. Angabe des NLWKN / Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Umwelt und Klimaschutz) Geschützte Biotope gem. BNatSchG (schriftl. Mitt. Landkreis Emsland, ) (im NSG: tlw. zugleich vom ehem. NLÖ kartierte Biotope mit landesweiter Bedeutung) Br. IX 10.21/02 Nr. des geschützten Bereiches 52 57'0"N Br. VII Br. VIII 10.21/ / '0"N Heide und / oder Magerrasen (ohne Grundwassereinfluß) Weidenufergebüsche, Schilflandröhricht und/oder Verlandungsbereich von Stillgewässern 10.21/ /03 siehe Detailansicht Biotop mit höher (Sandheide) und tiefer (Feuchtheide) gelegenen Teilbereichen Aktuelle Grundwasserflurabstandssituation (Mittleres Grundwasser=MGW) gemäß hydrogeologischer Modellierung < 1,5 m 1,5-3 m 3-5 m > 5 m 52 56'0"N Absenkungsbereich (0,25 m-randlinie) bei einer Grundwasserentnahme von 6,8 Mio m³/a gemäß hydrogeologischer Modellierung (vgl. Berichtsanlage 5) 52 56'0"N Randlinie des über die 0,25 m-absenkungslinie hinausreichenden Suchraumes 10.21/04 Grundwasserförderbrunnen (WV Hümmling / WW Surwold) 10.21/ '0"N 0 0,5 1 1, '0"O 7 31'0"O km 7 32'0"O 7 33'0"O 10.21/ '0"O 10.21/02 Bearbeiter: Duensing Datum: Maßstab: Digit. Karte: GEOdEX : : '0"O 52 55'0"N Änderung der bestehenden Bewilligung Anlage 1

168 7 30'0"O 7 31'0"O 7 32'0"O 7 33'0"O 7 34'0"O 7 35'0"O Wasserverband Hümmling Wasserwerk Surwold 52 58'0"N -0, '0"N Übersicht der pot. absenkungsbeeinflußbaren geschützten und schutzwürdigen Biotope (Förderzustand 6,8 Mio m³/a = beantrage Entnahme) 52 57'0"N Br. VII Br. VI -0,5 Br. V Br. VIII Br. IX -0,5-0,5 Br. I -0,5-0,5 Br. X Br. II/IIa -0,25 Br. IVb -0,5 Br. III siehe Detailansicht 10.21/ / / '0"N Karte der Absenkungsauswirkung (Erhöhung der Förderung auf 6,8 Mio m³/a) 10.21/02 Absenkungsbedingte Beeinträchtigungen der hier dargestellten Biotope nicht ausschließbar (Detailuntersuchungen werden empfohlen) Nr. des geschützten Bereiches - siehe Bericht (Kap. 3) Geschützte Biotope gem. BNatSchG (schriftl. Mitt. Landkreis Emsland, ) Bereiche mit Wassereinfluß (10.21/01: Weidenufergebüsche und Schilflandröhricht 10.21/03: Weidenufergebüsche und Schilflandröhricht) Biotope mit höher- und tiefergelegenenen Bereichen (10.21/02: Komplex aus Sand- und Feuchtheiden) 52 56'0"N -0, '0"N Linien gleicher Grundwasserzusatzabsenkung im tiefliegenden Entnahmehorizont bei einer Grundwasserentnahme von 6,8 Mio. m³/a gemäß hydrogeologischer Modellierung (vgl. Berichtsanlage 5) Randlinie des über die 0,25 m-absenkungslinie hinausreichenden Suchraumes 10.21/01 Grundwasserförderbrunnen (WV Hümmling / WW Surwold) 10.21/ '0"N 0 0,5 1 1, '0"O 7 31'0"O km 7 32'0"O 7 33'0"O 10.21/ '0"O 7 35'0"O 52 55'0"N 1: Bearbeiter: Duensing Digit. Karte: GEOdEX Datum: Änderung der bestehenden Bewilligung Maßstab: 1: Anlage 2

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