Job-Win-Win Das Mentoren-Netzwerk für KMU

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1 Job-Win-Win Das Mentoren-Netzwerk für KMU

2 Input auf dem Seminar für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen Türkisch-Deutsche Unternehmervereinigung Berlin, 6. September 2013 von Dr. Sigrid Arnade ISL - Geschäftsführerin

3 Überblick 1. Vorstellung - zu mir - zu Job-Win-Win 2. Die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention für Arbeitgeber/-innen - die menschenrechtliche Perspektive 3. Wichtige Faktoren für den Betrieb - die ökonomische Perspektive

4 1. Vorstellung: - zu mir Geschäftsführerin der ISL e.v. Mitbegründerin des Deutschen Behindertenrats Teilnahme für den DBR an Verhandlungen in New York zur UN-Behindertenrechtskonvention - BRK

5 - zu Job-Win Win-Win Job-Win-Win: die Situation Job-Win-Win: unsere Erfahrungen Job-Win-Win: unsere Aktivitäten Job-Win-Win: die Perspektiven Job-Win-Win wird unterstützt durch das

6 Job-Win-Win - die Situation höhere Arbeitslosigkeit behinderter Menschen geringere Erwerbsbeteiligung keine Gleichberechtigung, keine Chancengleichheit aber! sie sind wertvolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sie haben eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen

7 Job-Win-Win - unsere Erfahrungen als ISL haben wir positive Erfahrungen mit der Peer-Ebene (peer support, peer counseling) die Peer-Ebene soll von Arbeitgeber/-in zu Arbeitgeber/-in nutzbar gemacht werden

8 Job-Win-Win - unsere Aktivitäten Aufbau eines Mentoren-Netzwerks regelmäßiger Versand von Newslettern Veranstaltungsangebot und -durchführung barrierefreie Website: win-win.de Projekt wird begleitet durch Beirat

9 Job-Win-Win - die Perspektiven Abbau von Vorurteilen und Ängsten gegenüber Beschäftigten mit Behinderungen Beitrag gegen den Fachkräftemangel Verbesserung der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

10 2. Die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention für Arbeitgeber/-innen die menschenrechtliche Perspektive

11 seit März 2009 geltendes Recht in Deutschland UN-Menschenrechtsübereinkommen über die Recht von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention - BRK)

12 Abschied vom medizinischen Modell von Behinderung individuelles Defizit körperliche, seelische oder geistige Beeinträchtigung (Foto: Heribert Joester)

13 ... über die Anerkennung des sozialen Modells von Behinderung gesellschaftliche Bedingungen behindert ist man nicht, behindert wird man

14 ... zur Etablierung von Behinderung als Menschenrechtsthema ISL e.v. 2010

15 Definition und Zielrichtung Behinderung als Wechselwirkung zwischen Betroffenen und Barrieren nicht mehr Fürsorge im Vordergrund, sondern gleichberechtigte selbstbestimmte Teilhabe

16 Job-Win-Win - und die BRK gefordert wird ein inklusiver Arbeitsmarkt Menschen mit Behinderungen sollen gleichberechtigt auf dem regulären Arbeitsmarkt ihren Lebensunterhalt verdienen können deshalb will Job-Win Win-Win zur Bewusstseinsbildung beitragen

17 was ist ein inklusiver Arbeitsmarkt? Arbeitsplätze sind barrierefrei Angemessene Vorkehrungen werden vorgehalten Behinderung ist kein Vermittlungshemmnis

18 was können Arbeitgeber/-innen zu einem inklusiven Arbeitsmarkt beitragen? eigene (Vor-)Urteile überprüfen Potentiale behinderter Menschen erkennen barrierefreies Arbeitsumfeld schaffen

19 was hat das für Vorteile für Arbeitgeber/-innen? sie verstärken ihr Team mit Fachkräften sie bekommen Beschäftigte mit einer hohen Motivation und Unternehmensbindung sie reduzieren die Ausgleichsabgabe sie schaffen ein positives Image sie erschließen neue Kundenkreise

20 3. Wichtige Faktoren für den Betrieb die ökonomische Perspektive

21 Eingliederungszuschüsse Zuschuss zum Arbeitsentgelt und Probebeschäftigung Behindertengerechte Einrichtung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen Leistungen bei außergewöhnlichen Belastungen

22 Probebeschäftigung Soll den Wiedereinstieg ins Berufsleben erleichtern und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern Der AG und AN können in dieser Zeit die Zusammenarbeit ausprobieren Personalkosten (Arbeitgeberbrutto) können für 3 Monate übernommen werden Die konkrete Höhe des Zuschusses richtet sich nach den Besonderheiten des Einzelfalls

23 Eingliederungszuschuss für (schwer)behinderte Menschen AG, die behinderte Menschen einstellen können einen Zuschuss bis zu 70 % des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgeltes für 24 Monate erhalten Nach 12 Monaten reduziert sich der Zuschuss in der Regel um 10 Prozent

24 Einrichtung eines behindertengerechten Arbeitsplatzes der Umbau eines Arbeitsplatzes z. B. durch Anschaffung einer Maschine bei blinden Menschen die Ausrüstung eines Computerarbeitsplatzes mit einer Braillezeile bei sehbehinderten Beschäftigten ein Großbildmonitor oder eine extra große Tastatur bei gehörlosen Menschen Bild- und Schreibtelefone oder Lichtsignalanlagen an Maschinen

25 weitere Informationen Zentren für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen BAG der Integrationsämter REHADAT Das Portal zu Arbeitsleben und Behinderung

26 Job-Win-Win Potentiale erkennen! Potentiale realisieren! Danke für die Aufmerksamkeit!

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