Kermi System x-optimiert

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1 Technik Kermi System x-optimiert Fühl Dich wohl. Kermi.

2 Technische Änderungen vorbehalten. Für Irrtümer und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Produktabbildungen stellen Beispielvarianten dar, abgebildetes Zubehör ist nicht Gegenstand des Lieferumfanges. Farbabweichungen zwischen Druck- und Originalfarben sind aus drucktechnischen Gründen unvermeidbar. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Kermi GmbH. by Kermi GmbH, Pankofen-Bahnhof 1, Plattling Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urhebergesetzes ist ohne Zustimmung des Urhebers unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen. Ausgabe 04/2017

3 Technik System x-optimiert

4 Fühl Dich wohl. Kermi Alles für ein gesundes Raumklima Behaglichkeit aus einer Hand Kermi Kompetenz für Wärme. Seit x-change Wärmepumpen x-buffer Wärmespeicher...41 x-center Regelung x-net Flächenheizung/-kühlung therm-x2 Flachheizkörper...59 x-well Wohnraumlüftung Grundlagen Wärmepumpe Wärmequellen Kältekreis Modulation Betriebsweisen Monovalent Bivalent Monoenergetisch Auslegung Bivalenzpunkt Kennzahlen COP JAZ Kühlung Aktive Kühlung Passive Kühlung Einzelraumregelung und Speicher Einzelraumregelung Speicher Smart Grid Planungsablauf...80 Technische Anleitung x-change Wärmepumpen x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Technische Daten Planungsgrundlagen Energieversorgungsunternehmen (EVU) Elektrische Anschlüsse Anforderungen an die Aufstellung Dimensionierung Wärmepumpe Technische Anleitung x-center Regelung Wärmepumpenmanager Funktionen Wärmepumpenmanager Sonstige Erweiterungen Kältekreismanager Funktionen Kältekreismanager Zubehör Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

5 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Technische Daten Planungsgrundlagen Energieversorgungsunternehmen (EVU) Elektrische Anschlüsse Anforderungen an die Aufstellung Dimensionierung Wärmepumpe Technische Anleitung x-center Regelung Wärmepumpenmanager Funktionen des Wärmepumpenmanagers Sonstige Erweiterungen Kältekreismanager Funktionen Zubehör x-change dynamic AW E Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Technische Daten Planungsgrundlagen Energieversorgungsunternehmen (EVU) Elektrische Anschlüsse Anforderungen an die Aufstellung Dimensionierung Wärmepumpe Technische Anleitung x-center Regelung Wärmepumpenmanager Funktionen des Wärmepumpenmanagers Sonstige Erweiterungen Kältekreismanager Funktionen Zubehör x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Technische Daten Planungsgrundlagen Energieversorgungsunternehmen (EVU) Elektrische Anschlüsse Anforderungen an die Aufstellung Dimensionierung Wärmepumpe x-change compact mit x-center x10 Regler Wärmepumpenmanager x-change compact mit x-center x20 Regler Wärmepumpenmanager Zubehör Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 3

6 x-change compact cool Wärmepumpe Außenaufstellung Technische Daten Planungsgrundlagen Energieversorgungsunternehmen (EVU) Elektrische Anschlüsse Anforderungen an die Aufstellung Dimensionierung Wärmepumpe x-change compact mit x-center x10 Regler Wärmepumpenmanager x-change compact mit x-center x20 Regler Wärmepumpenmanager Zubehör x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Technische Daten Planungsgrundlagen Genehmigungsverfahren Energieversorgungsunternehmen (EVU) Elektrische Anschlüsse Anforderungen an die Aufstellung Dimensionierung Wärmepumpe Arten von Erdkollektoren Arten von Erdsonden Planung und Auslegung Technische Anleitung x-center Regelung Wärmepumpenmanager Funktionen Wärmepumpenmanager Sonstige Erweiterungen Kältekreismanager Funktionen Kältekreismanager Zubehör x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Technische Daten Planungsgrundlagen Genehmigungsverfahren Energieversorgungsunternehmen (EVU) Elektrische Anschlüsse Anforderungen an die Aufstellung Dimensionierung Wärmepumpe Arten von Erdkollektoren Arten von Erdsonden Planung und Auslegung Technische Anleitung x-center x20 Regelung Wärmepumpenmanager Funktionen Wärmepumpenmanager Kältekreismanager Zubehör Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

7 Technische Anleitung x-buffer Wärmespeicher x-buffer Schichtenpufferspeicher Technische Daten mit Weichschaumdämmung Technische Daten mit Vliesdämmung Verwendung Anforderungen an die Aufstellung Bauseitige Anforderungen Sicherheitstechnische Ausrüstung Wasserqualität Abstände Auslegung Laufzeitoptimierung Sperrzeitüberbrückung Trinkwassererwärmung mit Frischwasserstation Sicherheitstechnische Ausrüstung Zubehör Solarwärmeübertrager Pumpengruppen Montagemaße für die Wandmontage Verrohrungssätze Einschraubheizkörper Beistellspeicher x-buffer compact Pufferspeicher Technische Daten Verwendung Anforderungen an die Aufstellung Bauseitige Anforderungen Sicherheitstechnische Ausrüstung Wasserqualität Auslegung Laufzeitoptimierung Sperrzeitüberbrückung Trinkwassererwärmung mit Frischwasserstation Sicherheitstechnische Ausrüstung Zubehör x-buffer compact Einschraubheizkörper x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher Technische Daten Aufbau und Funktion Aufbau Funktion Kompatibilität Montage x-buffer compact combi Anforderungen an den Montageort Elektrische Installation Hydraulische Installation Sicherheitseinrichtung Heizungswasser / Trinkwasserinstallation Anschlüsse für die Heizungsinstallation Anschlüsse für die Trinkwasserinstallation Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 5

8 Technische Anleitung Trinkwassererwärmung x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe Technische Daten Betriebsweisen Umluftbetrieb Außenluftbetrieb Abluftbetrieb Kombinationsvarianten der x-change fresh Wärmepumpe Kombination mit einem zweiten Wärmeerzeuger (über Wärmetauscher) Kombination mit einer Photovoltaikanlage Montage/Aufstellung Montageort/Platzbedarf Elektrischer Anschluss Kaltwasser-Anschluss Anschluss an ein Heizungssystem Lüftungsanschluss Auslegung Auslegung nach der Bedarfskennzahl Auslegung über Wärmemengen Zubehör x-buffer fresh Warmwasserspeicher Technische Daten Verwendung Montage/Aufstellung Anforderungen an die Aufstellung Kaltwasser-Anschluss Anschluss an ein Heizungssystem Auslegung Auslegung nach der Bedarfskennzahl Auslegung über Wärmemengen Zubehör x-buffer fresh Frischwasserstation Technische Daten Anwendungen Montage Funktionsweise Einsatzbereich Sicherheitstechnische Ausrüstung und Vorgaben Auslegung Kaskadenset Einsatzbereich Montage Speicherschichtungsset für Frischwasserstation mit Zirkulation Einsatzbereich Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

9 Zubehör allgemein Speicherladegruppen Speicherladegruppen Pumpengruppe Speicherladung Pumpengruppen SLG2-A und SLG2-B Pumpengruppen Heizkreis Pumpengruppe ungemischter/gemischter Heizkreis Einschraubheizkörper Energiemanager Technische Daten Funktionsprinzip Energiemanager Funktionsprinzip Temperaturmodul (optional) SG-Ready Energiemanager Pro Technische Daten Funktionsprinzip Energiemanager Funktionsprinzip Temperaturmodul (optional) SG-Ready Anhang Schallgrundlagen Wasserbeschaffenheit nach VDI Rohrdimensionierung Formulare Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 7

10 Fühl Dich wohl. Kermi. Daheim, in den eigenen vier Wänden. Genau hier sehnen wir uns nach Behaglichkeit, nach Vertrautheit und Sicherheit. Ein gutes Raumklima trägt einen großen Teil dazu bei, dass wir unser Zuhause so erleben und uns erholen können. Was macht ein gutes Raumklima aus? Und lässt sich Behaglichkeit messen? Damit beschäftigen wir uns bei Kermi seit Jahrzehnten. Mit Heizkörpern und Flächentemperierung fing alles an. Heute steht die optimale Wärme in Lebens- und Arbeitsräumen im Mittelpunkt unseres Tuns. Geborgenheit und entspanntes Wohlfühlen zu jeder Jahreszeit gestalten wir mit ganzheitlichen Lösungen für optimale Wärme und Raumklima im Neubau wie im renovierten Altbau. Gesundes Raumklima berührt mehrere Aspekte des Wohnens. Das Wohlfühlen ist das Erlebnis. Die zukunftsfähigen und nachhaltigen Produkte von Kermi geben die Sicherheit, auch in puncto Umwelt eine gute Entscheidung getroffen zu haben. Das Kermi System x-optimiert erreicht durch ein kluges Zusammenspiel aller Elemente ein Optimum an Energieeffizienz. Und auf den hohen Qualitätsstandard der Kermi Komponenten und Systeme ist Verlass. Er wird von der Produktentwicklung über die Fertigung und die Endkontrolle hinaus lückenlos realisiert. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Fachpartnern, die Preund After-Sales-Leistungen und die zahlreichen zusätzlichen Serviceangebote geben darüber hinaus ein gutes Gefühl. Mit hoch innovativen Lösungen sorgt Kermi für gesunde, grüne Wohlfühlwärme, frische, saubere Luft und höchste Behaglichkeit im ganzen Haus. Damit Sie sich zu Hause garantiert wohlfühlen! Seit knapp sechs Jahrzehnten entwickelt und produziert Kermi am Hauptsitz in Niederbayern Produkte für die Bereiche Raumklima und Duschdesign. Heute zählt Kermi zu den führenden Herstellern in Europa in diesen Bereichen. Als Pionier in Sachen Ökonomie und Ökologie setzt Kermi mit rund qualifizierten Mitarbeitern immer wieder Standards in Technik, Design und Effizienz. Mehr Informationen zu Kermi und den Standorten finden Sie unter 8 x-change dynamic Preise I/2017

11 Maximales Wohlfühlen. Und maximale Energieeffizienz. Ist das ein Angebot? Preise I/2017 x-change dynamic 9

12 Darauf können Sie sich verlassen EN 442 Ganzheitliche zuverlässige Produktqualität nach EN 442 Zertifiziertes Managementsystem nach ISO 9001/ /50001 Kermi 5-Jahre-System-Garantie European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at Nachhaltig hohes Qualitätsniveau bestätigt durch das EHPA-Gütesiegel 10 x-change dynamic Preise I/2017

13 Alles für ein gesundes Raumklima Nachhaltig Wärme erzeugen. Langfristig Wärmeenergie speichern. Zielgerichtet Wärme regeln. Effizient Wärme übertragen. Und kontrolliert den Wohnraum lüften. Das ist der innovative sowie ganzheitliche Ansatz des Kermi Systems x-optimiert. Mit System in die Zukunft Die Energieeffizienz verbessern Angenehme Wärme und kontrollierte Lüftung machen das Wohlbefinden von Menschen in Wohn- und Arbeitsräumen aus. Dabei bedingen sich Heizen und Lüften wechselseitig. Das wegweisende Kermi System x-optimiert bietet viele Vorteile für eine zukunftsfähige Heiz- und Lüftungstechnik. Im Vordergrund steht der Systemgedanke, dessen Herzstück das moderne Energie- und Komfortmanagement ist. Es optimiert die Schnittstellen, minimiert den Energieverlust zwischen den Systembestandteilen und verbessert die Energieeffizienz um ein Vielfaches. Der innovative x-buffer Schichtenpufferspeicher ist optimal abgestimmt auf die Arbeitsweise und den Wirkungsgrad der x-change Wärmepumpe. Die Wärmeübertragung hat ihren fest definierten Platz innerhalb des Systems. Die Wohnraumlüftung sorgt für staub- und pollenfreie Frischluft, wodurch die bestmögliche Raumluftqualität entsteht. Und der Systemgedanke greift noch weiter. Garantiert zusammenpassende und perfekt aufeinander zugeschnittene Komponenten bedeuten mehr Sicherheit. Das einzigartige Plug & Heat-Prinzip von Kermi bringt in der Installation zusammen, was zusammengehört. Die intuitive Bedienung des Systems vereinfacht die optimale Regelung im täglichen Einsatz. Die Energieeffizienz des gesamten Systems entspringt den x-fach optimierten Komponenten sowie deren perfektem Zusammenspiel. Jede Komponente ist für sich auf hohe Wirtschaftlichkeit hin ausgelegt. Die x-fache Optimierung zwischen den Teilen verbessert den Wirkungsgrad des Gesamtsystems noch einmal erheblich. Dass alle Systemkomponenten aus einer Hand kommen, bedeutet zusätzliche Qualitäts- und Planungssicherheit. Alle Teile des Kermi Systems x-optimiert wurden von Kermi selbst oder unter der Regie von Kermi entwickelt, entsprechen dem neuesten Stand der Technik und wurden einer strengen Prüfung unterzogen. Damit x-optimiert ein x-faches Versprechen für x-fache Leistung ist. Das Kermi System x-optimiert regelt das Zusam menspiel der Bereiche mit Blick auf Detail und Bedarf: Preise I/2017 x-change dynamic 11

14 Behaglichkeit aus einer Hand Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Besonders dann, wenn jedes Teil leistungsstark ist, zuverlässig funktioniert, von hoher Qualität ist und moderne Designansprüche erfüllt. Nur damit geben wir uns bei Kermi für Sie zufrieden. Ein Ansprechpartner für ein System Funktion kombiniert mit ansprechendem Design Jedes Bauobjekt hat andere Rahmenbedingungen und Anforderungen. Mit Kermi haben Sie den kompetenten Partner für optimale Wärme und Raumklima im Wohnbau an der Seite. Mit den integrierten Lösungen aus einer Hand sind Behaglichkeit und Komfort ebenso wie Effizienz und Energieeinsparung garantiert. Selbst bei komplizierteren baulichen Voraussetzungen im Altbau sind die Wärme- und Raumklimasysteme von Kermi von großem Vorteil. Denn die Komponenten sind auch in der energetischen Sanierung im Bestandsbau höchst effizient und innovativ. Funktion und Design sind bei Kermi von jeher eine Einheit. Bei der Entwicklung aller Produkte sind wir täglich bestrebt, beides auf hohem Niveau zu verbinden. Auszeichnungen und Awards für innovative technologische Lösungen und Produktdesign sind das Ergebnis. Damit können Sie sich auf Qualität, Funktion und Design rund um die Kermi Markenprodukte und Systeme verlassen. 12 x-change dynamic Preise I/2017

15 W Wärme erzeugen mit den x-change Wärmepumpen Sie sind die zukunftssichere Alternative zur Wärmeerzeugung und Bereitstellung von Warmwasser, und das bei weitgehend autarker Energieversorgung. Die flüsterleisen x-change Wärmepumpen decken nahezu jede Einbausituation in Ein- und Zweifamilienhäusern ab. W Wärme speichern mit den x-buffer Wärmespeichern Die Schichtenpufferspeicher mit intelligenter Temperaturschichtung und hochwertiger Dämmung sind die ideale Ergänzung, um die Wärme zu speichern und bedarfsgerecht als Heizungswärme oder Warmwasser bereitzustellen. W Wärme regeln mit dem x-center Energie- und Komfortmanagement Der Energie- und Komfortmanager ist die zentrale Regelung. Er steuert das System und sorgt für ein reibungsloses Zusammenspiel der Komponenten bei höchster Effizienz. Die Bedienung ist intuitiv und auch über externe mobile Geräte ganz einfach. Mit dem außergewöhnlich breiten Programm der x-net Flächenheizung/-kühlung steht der großflächigen Wärmeabgabe mit hohem Strahlungswärmeanteil nichts im Weg. Die Auswahl an Bad- und Wohnheizkörpern ist groß. Konvektoren sind die enorm leistungsstarken Spezialisten für Räume mit großen Fensterflächen, wo sie schnell für wohlige Wärme sorgen. Heizwände punkten mit ihrem hohen Anteil an behaglicher Strahlungswärme. Das ästhetische Design der Kermi Decor Rundrohrheizkörper bietet ganz neue Möglichkeiten in der Wohnraum-Gestaltung. Und die individuelle Formgebung und hochwertige Verarbeitung machen Kermi Designheizkörper zu aufwertenden Gestaltungselementen in Bädern und Lebensräumen. Die Designs fügen sich geschmackvoll in moderne Architekturen. Zahlreiche Modelle sind mit renommierten Designpreisen ausgezeichnet. W Bessere Raumluft mit der x-well Wohnraumlüftung Die x-well Wohnraumlüftung bewahrt die thermische Behaglichkeit zu jeder Jahreszeit in den Räumen. Über ein kontrolliertes Lüftungssystem werden verbrauchte Luft und Feuchtigkeit nach außen transportiert und durch frische Zuluft ersetzt. W Wärme übertragen mit innovativen Heizsystemen Die Entwicklung der einzigartigen, innovativen x2-technologie setzt mit den therm-x2 Flachheizkörpern einen Standard, der dank des patentierten Funktionsprinzips immer wieder Bestmarken hinsichtlich Energieeffizienz und Behaglichkeit erreicht. Preise I/2017 x-change dynamic 13

16 Kermi Kompetenz für Wärme. Seit Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

17 Kermi x-optimiert Leben ist Wärme. Wärme ist Leben. Sie ist die Grundlage unseres Wohlbefindens und steht für Kermi seit über fünf Jahrzehnten im Mittelpunkt. Individuelle Wohlfühlwärme ist unser Ziel, Funktionalität, Komfort und innovative Lösungen sind unsere Markenzeichen. Als ausgewiesener Spezialist für Wärmeübertragung ging es uns von Anfang an darum, dass die erzeugte Wärme auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird und das so effizient und ressourcenschonend wie nur möglich. Über die Jahre hinweg haben wir ein breites Angebot an Heizkörpern und Flächenheizungs-/-kühlungssystemen entwickelt und konnten damit immer wieder innovative Standards in Sachen Energieeffizienz, Ökologie und auch Design setzen. Der Einsatz innovativer Regelungstechnik machte es uns in den letzten Jahren möglich, auch die Gesamteffizienz ganzer Heizungsanlagen zu verbessern. Was heute zählt, ist mehr denn je der umweltbewusste Weitblick. Wichtig ist nicht nur, wo und wie viel Energie eingespart werden kann, immer zentraler wird auch die Art und Weise der Wärmeerzeugung. Wir fragen nicht nur nach dem Ergebnis, sondern entwickeln zukunftsfähige, stimmige und umfassende Wärmekonzepte. Und diese beschränken sich nicht auf zunächst vielversprechend wirkende Insellösungen. Für uns beginnt die Zukunft der Wohlfühlwärme mit einem ganzheitlichen Wärmesystem. Mit einem System, das die Komponenten der Wärmeerzeugung, der Wärme- und Warmwasserspeicherung, der Wärmeregelung und der Wärmeübergabe in die Wohn- und Arbeitsräume sowie der kontrollierten Wohnraumlüftung ebenso clever wie effizient, ebenso ressourcenschonend wie funktional kombiniert. Dessen einzelne Komponenten ideal auf einander abgestimmt und effizienzoptimiert sind. Ein System, das zudem beeindruckend einfach in der Installation und Bedienung ist. All dies ist nicht länger Zukunftsmusik: Ab sofort liefert Ihnen das Kermi System x-optimiert ein durchgängiges Wärmekonzept von der nachhaltigen Wärmeerzeugung bis hin zur energieeffizienten Wärmeübertragung und der Wohnraumlüftung. Und damit behagliche Wärme vom Keller bis zum Speicher, im Neubau ebenso wie in sanierten Bestandsimmobilien. Kermi, ohne Wenn und Aber. Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 15

18 Kermi Kompetenz für Wärme Für die Umwelt. Und für die Zukunft. Nachhaltigkeit, CO2-Abdruck, Energiesparen Themen wie diese stärken das Umweltbewusstsein in vielen Teilen der Gesellschaft. Persönliches Engagement ist mehr und mehr gefragt. Viele aber sind in ihrer Entscheidung unsicher: Welche energetische Maßnahme ist wirklich sinnvoll und wirksam? 16 Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

19 Kermi x-optimiert Endlich ein ganzheitliches und zukunftsorientiertes Wärmesystem. x-optimiert ist genau das Richtige! Eine Frage der Verantwortung Wie Wasser und Licht zählt Wärme zu den unverzichtbaren Grundbedürfnissen unseres Lebens. Sie ist entscheidend für unsere Leistungsfähigkeit. Dabei hat jeder seine individuelle Wohlfühltemperatur: Was dem einen schon zu warm ist, mag dem anderen noch zu kühl erscheinen. Gefragt ist eine clevere Wärmeregulierung, die sich auch an der aktuellen Energiediskussion orientiert. In Zeiten unaufhaltsam steigender Rohstoffpreise, zur Neige gehender Ressourcen und anhaltender Diskussionen über die Zukunft der Energieversorgung spielt der verantwortungsvolle, nachhaltige Umgang mit Energie mehr denn je eine entscheidende Rolle bei der Wärmegewinnung. Jeder Einzelne ist heute dazu aufgerufen, seinen ganz konkreten Beitrag zum Erhalt unserer Umwelt zu leisten und gegen unzeitgemäße Energieverschwendung anzugehen. Ganz besonders dann, wenn bei einer Heizungssanierung oder im Neubau die Entscheidung für eine ressourcenschonende und somit zukunftsorientierte Wärme- und Warmwassererzeugung ansteht. Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 17

20 Kermi Kompetenz für Wärme Ganzheitliches Wärmesystem Gefragt ist umweltbewusster Weitblick: Nachhaltiger als zunächst vielversprechend wirkende Insellösungen ist ein ganzheitliches Wärmesystem, dessen einzelne Bestandteile optimal aufeinander abgestimmt sind. Ziel eines optimierten Wärmesystems ist das gelungene Zusammenspiel der Einzelkomponenten. Nur wenn Wärmeerzeugung, Wärme- und Warmwasserspeicherung, Wärmeregelung und Wärmeübertragung reibungslos Hand in Hand arbeiten, sind Energieverluste an Schnittstellen vermeidbar. Nur dann lassen sich Energieeinsatz und -effizienz optimieren. Mit dem Kermi System x-optimiert fängt die Zukunft der Wärmeerzeugung heute an. Und das auf einer guten Grundlage: Kermi steht seit über fünfzig Jahren für Wärmekompetenz und Nachhaltigkeit. Im Kermi System x-optimiert findet unsere von Innovation, Verantwortung und Kundenorientierung getragene Unternehmensgeschichte ihre konsequente Fortsetzung. Zukunftsmusik? Nein, mit dem Kermi System x-optimiert steht ab jetzt ein x-fach ineinandergreifendes System zur Wahl. Ein System, das Wohlfühlwärme schnell, einfach und wohldosiert genau dahin bringt, wo sie auch benötigt wird. Die optimale Abstimmung der einzelnen Komponenten aufeinander macht das System effizienter und damit letztendlich ressourcenschonender, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. 18 Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

21 Kermi Kompetenz für Wärme Kermi x-optimiert Eine runde Sache Abtransport von belasteter Luft und Feuchtigkeit sowie Versorgung mit Frischluft mit der x-well Wohnraumlüftung. Hoher Wirkungsgrad und im besten Sinne nachhaltig: Wärme erzeugung mit den x-change Wärmepumpen. Die innovativen Heizungssysteme x-net und therm-x2 sorgen für optimale Behaglichkeit bei maximaler Effizienz. Das innovative Schichtoptimierungssystem macht den x-buffer Schichtenpufferspeicher konkurrenzlos effizient. Die x-center Regelung überzeugt mit leichter Bedienbarkeit und intelligenter Regeltechnik. Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 19

22 Kermi Kompetenz für Wärme Mit Weitblick. Und mit Blick für das Wesentliche. Die Zukunft gehört den regenerativen Energieformen. Die in Erdwärme, Wind, Sonne und Wasser enthaltene Energie ist nicht nur nachhaltig und klimaneutral, sondern nahezu unendlich verfügbar. Auch das Kermi System x-optimiert setzt auf die Kraft der grünen Energie. Wärmepumpensysteme basieren auf der Nutzung von Erdwärme und Sonnenenergie. Die Sonne erwärmt dabei die Luft, die als Energiequelle für die Luft/Wasser-Wärmepumpe dient. Sie erwärmt auch das Erdreich, sodass die Sole/Wasser-Wärmepumpen die oberflächennahe Geothermie als Energiequelle nutzen können. Anders als bei herkömmlichen Heizsystemen spielen fossile Brennstoffe bei der Erzeugung von Wärmeenergie durch Wärmepumpen eine nebensächliche Rolle. Das macht das System unabhängiger und bei der Verwendung von Ökostrom als Hilfsenergie auch CO2-neutral. Doch nicht nur der emissionsfreie Betrieb macht die Wärmepumpe zu einer der derzeit umweltfreundlichsten und nachhaltigsten Form der Wärmeerzeugung. Für die Raumwärme und Trinkwassererwärmung nutzen Wärmepumpen die in Form von Wärme in Erdreich, Grundwasser und Luft vorliegende Energie. Diese ist unendlich verfügbar, ohne zusätzliche Kosten und an 365 Tagen im Jahr. Dies reduziert die anfallenden Betriebskosten gegenüber traditionellen Heizungstechnologien erheblich und sorgt letztendlich ein Stück weit für energetische Unabhängigkeit. Jetzt die Weichen stellen mit dem Kermi System x-optimiert. 20 Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

23 Kermi x-optimiert Klimaneutral und ressourcenschonend: Wärmepumpen nutzen die in Erdreich, Grundwasser und Luft gespeicherte Wärmeenergie! Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 21

24 Kermi Kompetenz für Wärme Ein cleveres Komplettsystem Die einzelnen Komponenten sind optimal aufeinander abgestimmt. x-fach optimiert, x-fach überlegen Kostensparend und höchst effizient steht das Kermi System x-optimiert für hohen Komfort bei geringem Energieeinsatz. Diese hohe Energieeffizienz entspringt dem perfekten Zusammenspiel aller Komponenten. Dabei ist das System modular konzipiert: Je nach Planungsumfang kann das Wärmesystem jederzeit nachgerüstet werden. Jede einzelne Komponente des Wärmesystems ist bereits für sich auf hohe Wirtschaftlichkeit hin ausgelegt, die x-fache Schnittstellenoptimierung zwischen den einzelnen Teilen aber verbessert den Wirkungsgrad des Gesamt systems noch einmal ganz erheblich. Optimal aufeinander abgestimmt, liefern Wärmeerzeugung, Wärmespeicherung, Regelung und die Wärmeabgabe an die einzelnen Verbrauchsstellen sowie auch die kontrollierte Wohnraumlüftung ein ausbalanciertes Komplettsystem, das bei höchster Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit maximale Energieeffizienz garantiert. Dies reduziert die Energiekosten bei gleichem Wärmekomfort. Dass alle Systemkomponenten aus einer Hand kommen, bedeutet für Sie zusätzliche Planungssicherheit: Hier passt alles zusammen und ist garantiert von höchster Qualität made by Kermi. 22 Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

25 Kermi Kompetenz für Wärme Kermi x-optimiert Deutliche Energieeinsparungen: Das "Kermi System x-optimiert" macht's möglich! Verfügbarkeit und Effizienz Effizienz Wussten Sie schon, dass Wasser Erde Luft Verfügbarkeit Modulierende Betriebsweise Der Effizienzvorteil des Kermi Systems x-optimiert erklärt sich durch die modulierende Betriebsweise der meisten x-change Wärmepumpen. Durch die Modulation, also die Regulierbarkeit der Drehzahl der einzelnen System komponenten, reduziert sich im Teillastbereich die elektrische Leistungsaufnahme. So kann das System insgesamt wirtschaftlicher und ressourcen schonender arbeiten. Alle Komponenten dieses modulierbaren Wärmesystems wurden in bekannt hoher Kermi Qualität mit höchsten Ansprüchen an Funktion und Wirkungsgrad von uns geplant, entwickelt und aufeinander abgestimmt. Das spart Ihnen heute wie auch morgen bares Geld und Energie. x-optimiert ist eben echt Kermi! Eine Qualität, auf die Sie sich verlassen können. eine Wärmepumpe zur Erzeugung von rund 4 kw Wärmeleistung lediglich 1 kw konventionelle elektrische Leistung benötigt? Damit bietet die Wärmepumpe gegenüber herkömmlichen Heizungstechnologien eine deutliche Einsparung, auch wird der verwendete Strom viel effektiver umgewandelt. Wenn der eingesetzte Strom dann noch aus regenerativen Energien oder aus Kraft-Wärme-Kopplung stammt, wird der CO2-Ausstoß reduziert und die Wärmepumpe spielt ihren ökologischen Vorteil voll aus! Das wird vor allem dann interessant, wenn der Anteil regenerativer Energien am Strom- Mix weiter zunehmen wird. Bis 2020 soll, so das erklärte Ziel der Bundesregierung, dieser Anteil bei 35 % liegen, 2030 soll sogar die Hälfte des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen stammen. Damit ist die Wärmepumpe ein Heizsystem, dessen Umweltfreundlichkeit auf lange Sicht hin zunimmt. Wirkungsgrad Wärmeleistung aus der Umwelt Aufgewendete elektrische Leistung 1 kw Abgegebene Heizleistung 3 kw 4 kw Die großen Energie versorger setzen zunehmend auf die Vielfalt regenerativer Energien. Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 23

26 Kermi Kompetenz für Wärme Für Wohlfühlwärme. Und für x-optimiertes Miteinander. Heizung anschalten und sich wohlfühlen. Was auf den ersten Blick einfach scheint, braucht im Hintergrund ein x-optimiertes Regelsystem mit vielen einzelnen Komponenten. Wohlfühlwärme muss erzeugt, gespeichert, geregelt und schließlich an die verschiedenen Abnehmer übertragen werden. 24 Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

27 Kermi Kompetenz für Wärme Kermi x-optimiert Für ein rundum behagliches Klima: das Kermi System x-optimiert. Das Kermi System x-optimiert erzeugt Wohlfühlwärme ganz nach Bedarf. Vorteilhafte Kermi Qualität Das Kermi System x-optimiert regelt das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten mit Blick auf Detail und Bedarf: W Die x-change Wärmepumpen erzeugen die Wärme. W Die x-buffer Wärmespeicher bevorraten die Wärmeenergie. W Die x-center Regelung steuert den Vorgang der Wärmeenergiegewinnung und den Wärmefluss. W Die x-net Flächenheizung/-kühlung und die therm-x2 Flachheiz körper übergeben die Wärme in die Räume. W Die x-well Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung leitet kontrolliert CO2 sowie Feuchtigkeit nach außen und führt Frischluft zu. Durchdacht und mit ganzheitlichem Ansatz bietet das innovative Kermi System x-optimiert eine Menge an Vorteilen, wenn es um zukunftsfähige Heiz- und Lüftungstechnik geht. Im Vordergrund steht der Systemgedanke: Garantiert zusammenpassende und perfekt aufeinander zugeschnittene Komponenten bedeuten Sicherheit bei der Installation und im täglichen Einsatz. So ist der innovative x-buffer Schichtenpufferspeicher optimal auf Arbeitsweise und Wirkungsgrad der x-change Wärmepumpen abgestimmt, auch Regelung und Wärmeübertragung haben ihren fest definierten Platz innerhalb des Systems. Die Wohnraumlüftung sorgt für staub- und pollenfreie Frischluft, wodurch die bestmögliche Raumluftqualität entsteht. Ein optimiertes Schnittstellenmanagement minimiert den Energie verlust zwischen den einzelnen Systembestandteilen. Das gibt Sicherheit für Planung, Installation und Funktion, macht Erweiterungen jederzeit möglich und bringt ein deutliches Ein sparungspotenzial mit sich. Alle Teile des Kermi Systems x-optimiert wurden von Kermi selbst oder unter der Regie von Kermi entwickelt, entsprechen dem neuesten Stand der Technik und wurden einer strengen Prüfung unterzogen. Damit optimiert ein x-faches Versprechen ist. Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 25

28 Kermi Kompetenz für Wärme Beim Hausbau. Und bei den vielen Fragen. Vieles gibt es zu bedenken, wenn ein Haus gebaut wird oder der Kauf der eigenen vier Wände ansteht. Gerade die Entscheidung für die passende Heizungsanlage ist dabei eine ganz besondere Herausforderung. Langfristige Überlegungen sind hier gefragt, vor allem in Sachen Wärme, Energie, Budget, Betriebskosten und Lebensdauer. Gut planen und dabei Energie sparen das Kermi System x-optimiert ist mehr als die Summe seiner Komponenten. 26 Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

29 Kermi Kompetenz für Wärme Kermi x-optimiert Energie aus Luft, Erdreich oder Wasser versorgt das Haus mit Wärme und Warmwasser. Geringer Aufwand bei Planung und Einbau und dabei kräftig Energie sparen das macht das Kermi System x-optimiert zur ebenso einfachen wie überzeugenden Lösung für den Neubau. Da alles aus einer professionellen Hand kommt, haben Bauherr und Heizungs fachmann nur einen Ansprechpartner für Planung und Einbau. Das ist zuverlässig einfach und perfektioniert die Kommunikation. Jede Komponente ist auf einen optimalen Wirkungsgrad hin ausgelegt, zusammen aber offenbaren sich die einzelnen Teile als echte Teamplayer. Unbekannte Faktoren und Unverträglichkeiten scheiden in diesem System von vornherein aus. Das erhöht die Planungssicherheit. Zudem steigert der Einsatz des kompletten Kermi Wärmesystems x-optimiert, bestehend aus W x-change Wärmepumpen, W x-buffer Wärmespeicher, W x-center Regelung, W Wärmeübertragung durch x-net Flächenheizung/-kühlung und therm-x2 Flachheizkörper sowie W x-well Wohnraumlüftung, die Effizienz messbar und senkt so den Gesamt energieverbrauch eines Haushalts deutlich. Sicher, schnell und einfach erweiterbar Auch dem Installateur gibt das neue System ein rundum gutes Gefühl. Zum einen ist das Kermi System x-optimiert dank des smarten Plug & Heat-Prinzips zeitsparend und sicher montiert, zum anderen lässt sich das gesamte System einfach planen. Mittendrin im Leben das Kermi System x-optimiert. Einfach und kostengünstig lässt sich das Kermi System x-optimiert jederzeit mit weiteren Anwendungen nachrüsten. Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 27

30 Kermi Kompetenz für Wärme Bei der Renovierung. Und bei den vielen Überlegungen. Viele wünschen sich im Zuge der Haussanierung und -renovierung auch eine moderne, umweltfreundliche Heizungsanlage mit Zukunftsperspektive. Aber ebenso viele fragen sich, was hier überhaupt machbar und sinnvoll ist. Die Antwort fällt leicht mit dem Kermi Wärmesystem x-optimiert. Viele Hausbesitzer überlegen, ob sich eine neue Heizungsanlage überhaupt lohnt oder ob andere energetische Maßnahmen vielleicht sinnvoller wären. Wussten Sie, dass sich die Kosten für eine Außendämmung erst nach etwa 30 Jahren rechnen, während sich eine neue Heizungsanlage in der Regel bereits nach 7 bis 15 Jahren amortisiert? Vor diesem Hintergrund sollte die energetische Sanierung eines Hauses geplant werden. Denn je nachdem, ob das alte Familienhaus als Altersruhesitz saniert oder ein Haus auf lange Sicht hin modernisiert werden soll, ob kosteneffektiv nur Schritt für Schritt gearbeitet wird, der alte Heizkessel vorerst noch mitgenutzt wird und erst mittelfristig eine Gesamtsanierung ansteht die Anforderungen an ein Heizsystem sind so individuell wie die Bandbreite der Renovierungs- und Sanierungsvorhaben. Behagliche Wärme für den Bestandsbau. 28 Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

31 Kermi Kompetenz für Wärme Kermi x-optimiert x-change Wärmepumpe im Garten. x-buffer Wärmespeicher im Hauswirtschaftsraum. Platzgewinn durch die Modernisierung. Einfache Installation auch im Bestandsbau Da ist es gut, in Kermi einen systemkompetenten Partner mit langjähriger Modernisierungserfahrung zu haben. Wir kennen die oft schwierigen baulichen Voraussetzungen im Altbau und haben das Kermi System x-optimiert auch im Hinblick auf diese Anforderungen konzipiert. Die gesamte Anlage ist sehr platzsparend entworfen und nimmt im Keller weniger Platz in Anspruch als etwa ein konventioneller, innen liegender Heizöltank. Auch haben wir darauf geachtet, dass der Einbau einfach vonstattengehen kann. Die innovative Bodenkonstruktion des x-buffer Schichtenpufferspeichers (der größten Systemkomponente) bedingt ein geringes Kippmaß und macht so die Einbringung des Speichers sogar in niedrige Kellerräume möglich. Und dank des innovativen, KfW-förderfähigen Kermi Sanierungskonzepts eccolution sind jetzt auch alte Einrohrheizungen kein Hindernis mehr, wenn es um die sinnvolle energetische Sanierung und eine damit verbundene, deutliche Energieeinsparung im Bestandsbau geht. Übrigens zieht der Einbau einer neuen Heizungsanlage nicht zwangsläufig den Austausch der Heizkörper mit sich. Im Einzelfall ist zu entscheiden, ob im Zuge einer energetischen Sanierung nur der Wärme erzeuger erneuert wird oder gleichzeitig die Wärmeverteilung mit einbezogen wird. Allerdings gilt es zu bedenken, dass neue Heizkörper eine weitaus bessere Energieeffizienz aufweisen und in der Regel auch nur niedrigere Vorlauftemperaturen benötigen. Ideal abgestimmt auf das Kermi System x-optimiert sind Flachheizkörper der Serie therm-x2, die mit hoher Funktionalität und Energiesparpotenzial punkten. Und mit der komfortablen x-net Flächenheizung/-kühlung lässt sich auch im Bestandsbau eine behagliche Fußbodenheizung einfach inte grieren: Das ultraflache x-net C15 Dünnschichtsystem mit innovativem x-link Anschluss an den Heizkörper ermöglicht einen extrem niedrigen Bodenaufbau mit nur ca. 2 cm Aufbauhöhe. Nachdem neu gebaute und sanierte Gebäude immer dichter geworden sind, ist ein Luftwechsel durch undichte Fenster oder poröses Mauerwerk nicht mehr gegeben. Lüften wird zur einzigen Möglichkeit, verbrauchte Luft und Feuchtigkeit aus den Innenräumen abzutransportieren. Wird aus Zeitgründen oder Un wissenheit nicht richtig gelüftet, sind Bauschäden, Schimmelbefall und schwere Hygieneprobleme die Folge. Um ein komfortables, richtiges Lüften zu ermöglichen, hat Kermi die x-well Wohnraumlüftung ent wickelt. Als ideale Ergänzung zum Kermi System x-optimiert bewahrt sie die thermische Behaglichkeit zu jeder Jahreszeit in den Räumen. Wohlfühlgarantie das Kermi System x-optimiert. Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 29

32 Kermi Kompetenz für Wärme Für gesunde Wärme. Und für solide Partnerschaft. Schön, wenn dann alle Baumaßnahmen abgeschlossen sind und die Heizungsanlage erfolgreich läuft. Wer aber kümmert sich um die Vorarbeiten und wie sieht es aus, wenn doch einmal eine Reparatur ansteht oder das System erweitert werden soll? Kermi mit Sicherheit ein guter Partner Kermi spart Zeit und Kosten Kermi liefert nicht nur Wärmesysteme und Technik, sondern bietet als kompetenter Partner ein umfassendes Serviceangebot rund um das Kermi System x-optimiert. Wir unterstützen Fachhandwerk und Kunden bei Planung, Berechnung und allen Schritten rund um Angebotsvorbereitung und -abgabe, gerne auch direkt vor Ort. Unsere Planungsabteilung und unser Vertrieb unterstützen Sie jederzeit gerne. Das gibt zusätzliche Planungssicherheit. Das Kermi System x-optimiert überzeugt auch in puncto Montagesicherheit. Alle Anschlüsse der einzelnen Komponenten sind individuell gekennzeichnet und funktionieren nach dem Plug & Heat-Prinzip. Codierte Stecker treten bei den elektrischen Anschlüssen an Stelle einfacher Klemmen, definierte Anschlussgrößen mit eindeutigen Durchmessern und Geometrien sind so schlüssig wie montagefreundlich. Damit sparen Sie Zeit, gewinnen zusätzliche Installationssicherheit und haben ein System, das jederzeit einfach und unkompliziert nachrüstbar und erweiterbar ist. So lassen sich in weiteren Schritten Anwendungen, die das Wärmesystem in der Betriebsweise unterstützen, in das System einbinden. Und dank der variablen Luftführung bei der innenaufgestellten Wärmepumpe x-change WPLI und des geringen Kippmaßes des Speichers lässt sich das Kermi System x-optimiert auch in kleinen Kellern bestens einbauen. Mit Kermi steht Ihnen ein kompetenter Partner zur Seite: Qualität, Vertrauen und ressourcenschonendes Handeln sind für uns als Traditions unternehmen ebenso wichtig wie die langfristige Partnerschaft mit unseren Kunden. Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und unser hauseigener Kermi Kundendienst hilft immer da, wo es notwendig ist. Zuverlässig, schnell und kompetent. Stets zu Diensten mit dem Kermi System x-optimiert! 30 Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert

33 Kermi Kompetenz für Wärme Kermi x-optimiert x wie optimiert. x wie einfach installiert. Technik Kermi Wärmesystem x-optimiert 31

34 Endlich ein System, das alles optimiert. Sogar die Wohlfühlwärme. 32 Technik Kermi System x-optimiert

35 Kermi x-optimiert Mit dem Kermi System x-optimiert steht Ihnen jetzt ein cleveres Konzept zur Verfügung, das mit wichtigen Komponenten für behagliche Wohlfühlwärme sorgt. Und dabei mit einem optimalen Wirkungsgrad für höchste Energieeffizienz steht. Von der Wärmeerzeugung bis hin zur Wärmeübertragung und der Wohnraumlüftung, vom Keller bis hinein in die Wohn- und Arbeitsräume. Optimal aufeinander abgestimmt und mit Bedacht ausgelegt, zeigen sich die einzelnen Komponenten des Kermi Systems x-optimiert als ebenso innovative wie ressourcenschonende Wärmegaranten: W Die x-change Wärmepumpen erzeugen die Wärme, W der x-buffer Wärmespeicher bevorratet die Wärmeenergie, W die x-center Regelung steuert die Wärmeversorgung, W die innovativen therm-x2 Flachheizkörper, die Bad- und Wohnheizkörper sowie die x-net Flächenheizung/-kühlung übertragen die Wärme schließlich in die einzelnen Räume, W die x-well Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung leitet kontrolliert CO2 sowie Feuchtigkeit nach außen und führt Frischluft zu. Technik Kermi System x-optimiert 33

36 34 Technik Kermi System x-optimiert

37 Kermi x-optimiert x-change Wärmepumpen Konkurrenzlos einfach, überzeugend wirtschaftlich und beein druckend umweltfreundlich: Eine Wärmepumpe ist langfristig gesehen die effektivste und grünste Form der Wärmeerzeugung. European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at Technik Kermi System x-optimiert 35

38 x-change Wärmepumpen So einfach. Und so clever. Die Zukunft der Wärmeerzeugung liegt in der Wärmepumpe. Höchste Effizienz bei maximaler Umweltfreundlichkeit macht sie auf lange Sicht konkurrenzlos. Und das dank einer so einfachen wie überzeugenden Technik, die auch in unsereren x-change Wärmepumpen steckt. Die Funktionsweise der x-change Wärmepumpen ist so einfach wie vertraut: Sie ist mit der eines Kühlschranks zu vergleichen. Während dieser nach dem Wärme-Kraft-Prinzip die Wärme aus dem Inneren nach außen abgibt und so seine Innentemperatur senkt, nutzt die Wärmepumpe dieses Prinzip, um Erdreich, Grundwasser oder Luft die dort gespeicherte thermische Energie zu entziehen und schließlich in Heizungswärme umzuwandeln. Zugrunde liegt ein geschlossener Kreislauf aus Verdampfer, Verdichter, Verflüssiger und Expansionsventil. Ein besonderer Vorteil der x-change Wärmepumpen ist die Möglichkeit der Modulation (Drehzahlregelung). Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Wärmepumpenmodellen ist bei den x-change Wärmepumpen die Drehzahl und damit die Leistung regelbar: So lässt sich gerade im häufig benötigten Teillastbereich ein optimaler Wirkungsgrad erzielen. Abgestimmt auf die modulier baren x-change Wärmepumpen lassen sich auch Ventilator, Sole- und Speicherladepumpe entsprechend regulieren. Im Erdreich herrschen in einigen Metern Tiefe rund ums Jahr ca. 5 C. Diese vergleichsweise niedrige Temperatur reicht aus, um mit dem System der Wärmepumpe ausreichend Heizwärme zu erzeugen. Im Inneren der Pumpe zirkuliert ein Kältemittel, das aufgrund seines extrem niedrigen Siedepunktes bereits bei dieser Temperatur zu kochen Funktionsprinzip einer Wärmepumpe Wärmequelle Wärmepumpe Wärmeverteilung Verdichter Verdampfer Verflüssiger Expansionsventil 36 Technik Kermi System x-optimiert

39 x-change Wärmepumpen Kermi x-optimiert beginnt und seinen Aggregatszustand von flüssig zu gasförmig verändert. Die zur Aggregatszustandsänderung benötigte Energie kann das Arbeitsmedium unmittelbar aus seiner Umgebung aufnehmen. Dies geschieht im Verdampfer, dem ersten Schritt im geschlossenen Kreislauf der Wärmepumpe. Der nachgeschaltete Verdichter komprimiert das gasförmige Kältemittel. Dabei verringert sich das Volumen, die Temperatur steigt an ein physikalischer Vorgang, den wir auch von der Fahrradpumpe kennen: Auch diese wird an der Stelle, wo die Luft zusammengepresst wird, heiß. Im nächsten Schritt gibt der heiße Dampf über den sogenannten Verflüssiger seine Wärme an das Heizungssystem ab, kühlt ab und wird dabei (daher der Name!) wieder flüssig. Im vierten, letzten Schritt reduziert das Expansionsventil den noch vorherrschenden Druck: Jetzt kann das Kältemittel wieder Wärme aufnehmen, der Kreislauf beginnt von vorne. Diagramm Temperaturverlauf Tiefe unter der Erdoberfläche 0 m 2 m 4 m 8 m 10 m 12 m 14 m 16 m Ein Prinzip verschiedene Betriebsweisen Um eine Wärmepumpe in der Praxis optimal zu nutzen, stehen verschiedene Betriebsweisen zur Wahl. Eine Wärmepumpe kann entweder allein oder in Kombination mit weiteren Wärmeerzeugern arbeiten. Man nennt diese unterschiedlichen Betriebsarten: W Monovalent Die Wärmepumpe ist der einzige Wärmeerzeuger in einem Gebäude. W Bivalent Neben der Wärmepumpe gibt es noch einen zweiten Wärmeerzeuger. Man unterscheidet hier bivalent-parallelen (bei dem ab einer festgelegten Außentemperatur beide Wärmeerzeuger gleichzeitig arbeiten) und bivalent-alternativen Betrieb (dabei wechseln sich Wärmepumpe und ein zweiter Wärmeerzeuger ab). Dabei überwiegt der Anteil, der durch die Wärmepumpe erzeugten Energie. W Monoenergetisch Diese Betriebsweise entspricht der bivalent-parallelen Betriebsweise. Monoenergetisch bedeutet, dass sowohl die Wärmepumpe als auch die Zusatzheizung mit der gleichen Energieform betrieben werden. Zum Beispiel ein Einschraubheizkörper, der im Schichtenpufferspeicher verbaut ist, schaltet sich nur an wenigen kalten Tagen des Jahres zu. 18 m 0 C 2 C 4 C 6 C 8 C 10 C 12 C 14 C 16 C 18 C 20 C Erdtemperatur Februar Mai August November Technik Kermi System x-optimiert 37

40 x-change Wärmepumpen Das leistet eine Wärmepumpe Auch wenn Wärmepumpen zum Betrieb konventionellen Strom benötigen: Der Wirkungsgrad dieser innovativen Technologie kann sich sehen lassen. Schon heute erreichen professionell eingestellte Wärmepumpen eine Jahresarbeitszahl (JAZ) 1 von 4,5 und mehr. Das bedeutet, dass durchschnittlich im Jahresverlauf mit 1 kw elektrischer Leistung ganze 4,5 kw Wärmeleistung erzeugt werden können. Der Kermi Vorteil: modulierte Regelung der x-change WPLI, WPLA, dynamic und WPS Wärmepumpen Wärmepumpen haben in der Regel keine Modulationsbreite. Sie sind ausgelegt auf den nur an wenigen Tagen im Jahr wirklich benötigten Volllastfall. Meist aber überwiegt in der Praxis der Teillastfall. Gerade dann bietet die Modulationsbreite der Kermi x-change WPLI, WPLA, dynamic und WPS Wärmepumpen zusätzlichen Spielraum. Die Modulation der Leistung, d. h. die Regelung der Verdichterdrehzahl, ermöglicht in jeder Betriebsphase vergleichsweise längere Lauf- und Ruhezeiten und sorgt damit für einen optimalen Wirkungsgrad. Zudem wird das System deutlich leiser: Die Schall emissionen der modulierbaren x-change WPLI, WPLA, dynamic und WPS Wärmepumpen liegen im Vergleich mit herkömmlichen Wärmepumpenmodellen signifikant im unteren Bereich. x-change Wärmepumpen eine Plattform, viele Möglichkeiten Die x-change Wärmepumpenfamilie deckt mit einem großen Leistungsspektrum so gut wie jede mögliche Einbausituation für Luft- und Solewärmepumpen im Ein- und Zweifamilienhausbereich ab. Ein wichtiges Detail der x-change Luft-Wärme pumpe ist die flexible Luftführung bei der innenaufgestellten x-change WPLI Wärmepumpe. Mit der wählbaren Ausblasseite, also der Ableitung der Luft nach links oder rechts, passt sie sich auch schwierigen baulichen Situationen an. Von dieser Vielseitigkeit profitiert nicht nur der Betreiber, für den Fachhandel bietet die Plattformstrategie der x-change Wärmepumpen erheblichen Vorteil auch bei der Lagerhaltung. EHPA-Gütesiegel Um das Gütesiegel der Euro päischen Wärmepumpen Vereinigung (European Heat Pump Association, EHPA) zu erhalten, müssen neben technischen Anforderungen wie der Leistungszahl (COP) auch durch eine unabhängige Prüfkommission gestellte hohe Ansprü che an die Planungsunterlagen erfüllt werden. Außerdem werden ein flächendeckender Kundendienst sowie Ersatzteil-Liefergarantien gefordert. Damit gewährleistet das Prüf zeichen die größtmög liche Effizienz, Betriebssicherheit und Umweltfreund lichkeit von Wärme pum pen. Entsprechend und auf das Gesamtsystem hin optimiert sind auch neben dem Verdichter, Ventilator, Sole-Umwälzpumpe und Speicherladepumpe von der Drehzahl steuerbar. Dabei sind die einzelnen Kreisläufe entkoppelt und lassen sich unabhängig voneinander einstellen. Diese Modulierung erfolgt über den Kermi Wärmepumpenmanager. European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at Alles klar mit dem Plug & Heat-Prinzip Alle Anschlüsse der einzelnen Komponenten des Kermi Systems x-optimiert sind individuell gekennzeichnet und funktionieren nach dem Plug & Heat-Prinzip. Codierte Stecker treten bei den elektrischen Anschlüssen an die Stelle einfacher Klemmen, definierte Anschlussgrößen mit verschiedenen Durchmessern und Geometrien erleichtern die schnelle und richtige Montage. Dies erleichtert die Installation und bringt dank einfacher Zuordnung jede Menge Zeit ersparnis und zusätzliche Sicherheit. 1 JAZ = Jahresarbeitszahl. Gibt die Höhe der durch schnittlich erzeugten Wärmeleistung in kw im Jahresverlauf an, die mit 1 kw elektrischer Leistung erzeugt werden kann. 38 Technik Kermi System x-optimiert

41 x-change Wärmepumpen Kermi x-optimiert Ermittlung nach DIN EN Ermittlung der Heizlast Überschlägig nach W/m 2 (Vorkalkulation) Ggf. Daten aus dem Energiepass des Hauses Berechnungsverfahren nach HEA 1 (Vorkalkulation) Bisheriger Brennstoffbedarf 2 Ermittlung der Zuschläge EVU-Zuschlag Zuschlag Trinkwassererwärmung Sonstige eventuelle Zuschläge 3 Festlegung der maximalen Vorlauftemperatur Ca. 35 C bei Fußboden- und Wandheizung Ca. 45 C bei Radiatoren 4 Wahl der Wärmequelle Luft Erdgebunden Wasser 5 Wahl der Betriebsweise Monovalent Bivalent-parallel Bivalent-alternativ Monoenergetisch x-change dynamic AW I Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung 6 Wahl der Wärmepumpe x-change dynamic AW E Luft/Wasser Wärmepumpe Außenaufstellung x-change compact Luft/Wasser Wärmepumpe Außenaufstellung x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung x-change dynamic BW I Sole/Wasser-Wärmepumpe x-change dynamic WW I Wasser/Wasser Wärmepumpe Gut geplant: in sechs Schritten zur Wohlfühlwärme. x-change dynamic AW I x-change dynamic AW E x-change dynamic terra BW I x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Luft/Wasser-Wärmepumpe Sole/Wasser-Wärmepumpe Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Außenaufstellung Außenaufstellung 1 Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. Technik Kermi System x-optimiert 39

42 40 Technik Kermi System x-optimiert

43 Kermi x-optimiert x-buffer Wärmespeicher Ob behagliche Heizungswärme, Warmwasser oder hygienisch ein wandfreies Trinkwarmwasser die x-buffer Pufferspeicher sind starke Mitspieler im Kermi System x-optimiert! Technik Kermi System x-optimiert 41

44 x-buffer Wärmespeicher Für viel Wärme. Und für optimale Energienutzung. Wärme zu erzeugen ist das eine, die Wärme so verlustfrei wie nur möglich zu speichern das andere. Die intelligente Antwort auf diese Herausforderung heißt x-buffer Schichtenpufferspeicher. Mit diesem Wärmespeicherkonzept im Rahmen unseres Kermi Systems x-optimiert setzen wir neue Maßstäbe für optimale Effizienz und eine hohe Jahresarbeitszahl. Wärmepumpen erzeugen Energie, die vor der Verteilung an die einzelnen Verbraucher wie Heizung oder Warmwassersystem zunächst im Wärmespeicher bevorratet wird. Dieser Speicher dient als hydraulisches Trennelement zwischen Wärmepumpe und Heizungssystem und gleicht Energiedifferenzen aus. Über ihn gelangt die erzeugte Wärme sowohl in die Heizungsanlage wie auch in die zur Trinkwassererwärmung benötigte Frischwasserstation. Beim Kermi System x-optimiert sind diese Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt. Ihr Zusammenspiel sorgt für Energieeffizienz, erzeugt behagliche Wohlfühlwärme und garantiert immer hygienisch ein wandfreies Trinkwarmwasser. Schichtenpufferspeicher In der Regel werden die x-change Wärmepumpen in Verbindung mit einem sogenannten Schichtenpufferspeicher betrieben. Dieser gleicht die Energielast aus, indem er überschüssige Energie zwischenspeichert und dann ganz nach Bedarf in das System abgibt. So lassen sich günstige (Nacht-)Stromtarife ausnutzen und auch eventuelle Sperrzeiten der Energieversorger überbrücken. Zudem sorgt der Speicher zusätzlich für längere Lauf- und Ruhezeiten der Wärmepumpe und erhöht damit sowohl die Effizienz als auch die Lebensdauer der Anlage. Ein Speicher dieser Art kann gut mit einem weiteren Wärmeerzeuger oder einer thermischen Solaranlage kombiniert werden. 42 Technik Kermi System x-optimiert

45 x-buffer Wärmespeicher Kermi x-optimiert Trinkwassererwärmung Die mithilfe der x-change Wärmepumpen erzeugte Wärmeenergie lässt sich auf verschiedene Arten zur Trinkwassererwärmung nutzen. In der Regel wird in einem Wärmepumpensystem das Trinkwasser meist über einen Warmwasserspeicher mit sehr geringen Strömungswiderständen und einen mit Bedacht dimensionierten, speziell auf die Wärmepumpe hin ausgelegten, großflächigen Wärmetauscher erwärmt. Entscheidend ist, dass das so erwärmte Trinkwasser hygienisch einwandfrei ist. Dies ist normalerweise nur mit erheblichem technischen Aufwand gut lösbar: Um optimal hohe Temperaturen zu erreichen, müsste im Grunde ein Einschraubheizkörper ständig zuheizen. Eine andere, viel einfachere und vor allem kosten- und energiesparende sichere Alternative ist der neue x-buffer Wärmespeicher, der in Verbindung mit der Frischwasserstation immer für frisches, hygienisch einwandfreies Trinkwarmwasser sorgt. Kermi Frischwasserstation Technik Kermi System x-optimiert 43

46 x-buffer Wärmespeicher x-buffer der optimierte Kermi Schichtenpufferspeicher Mit unserem neuen Kermi x-buffer Schichtenpufferspeicher lassen sich Energieverluste bei der Wärmespeicherung minimieren. Das zum Patent angemeldete spezielle Einschichtungsverfahren garantiert eine optimale Einlagerung unterschiedlich temperierter Wasserschichten im Speicher. Dies trägt den bei Wärmepumpen typischen hohen Lademassenströmen von etwa l/h Rechnung, die bei herkömmlichen Speicherverfahren zu einer kontinuierlichen Vermischung der wärmeren und kälteren Schichten und damit unter dem Durchschnitt zu einer niedrigeren Gesamttemperatur führen. Die Temperaturschichtung des x-buffer Schichtenpufferspeichers verringert diese Energieverluste deutlich. Das in den Speicher langsam einströmende Wasser kann dabei je nach Temperatur aufsteigen oder absinken. So entstehen unterschiedliche Temperaturschichten. Eine Verwirbelung und somit energetisch ungünstige Durchmischung kalter und warmer Wasserschichten ist durch die innovative Konstruktion des x-buffer Schichtenpufferspeichers nahezu ausgeschlossen. So kann der x-buffer Schichtenpufferspeicher ohne zusätzlichen Energieaufwand konstante Temperaturen liefern. Durch die Anbindung einer Frischwasser station lässt sich auch ein häufig beklagter Nachteil herkömmlicher Speicher, die vergleichsweise Thermographieaufnahme des x-buffer Schichtenpufferspeichers 64,7 C 60 Schichtung 80 C 70 C 60 C Speichertemperatur 50 C 40 C 30 C 20 C 25,6 C C 0 % 20 % 40 % 60 % 80 % 100 % Speicherhöhe Schichtenspeicher Herkömmlicher Speicher 44 Technik Kermi System x-optimiert

47 x-buffer Wärmespeicher Kermi x-optimiert energieintensive Trink warm wasservorrangschaltung, beheben. Das Trinkwasser wird im Durchlauf verfahren erst bei Bedarf erwärmt. Damit wird kein zusätz licher Trinkwasserspeicher notwendig und das erwärmte Trinkwasser ist garantiert immer frisch und hygienisch einwandfrei. Eine hoch wer tige Rundumdämmung minimiert darüber hinaus die Betriebsverluste. All diese Faktoren machen den x-buffer Schichtenpufferspeicher zu einer Lösung mit erheblichem Einsparpotenzial. Und so energiesparend und effizient, wie sich der Kermi x-buffer Schichtenpufferspeicher im Betrieb erweist, ist dank unseres Plug & Heat-Prinzips auch seine Installation. Alle Anschlüsse sind, ebenso wie alle Armaturen, übersichtlich am Speicher angeordnet und leicht zugänglich. Codierte Stecker und klar identifizierbare Anschlussgeometrien erleichtern den Einbau. Darüber hinaus macht die innovative Gestaltung des Gehäuses die Speichereinheit zur platzsparenden Alternative: Das Kippmaß (Diagonale) ist dank einer besonderen Bodenkonstruktion kaum höher als die Aufstellhöhe. Damit unterscheidet sich der x-buffer Schichtenpufferspeicher auch äußerlich von herkömmlichen Speichermodellen und eignet sich bestens für niedrige Raum höhen in Bestandsbauten. Auch die intelligente Anordnung der Anschlüsse sorgt für ein schmales Türmaß. Kipp- und Türmaß des x-buffer Schichtenpufferspeichers Durch die intelligente Anordnung der Anschlüsse passt der x-buffer Schichtenpufferspeicher durch schmale Türen. Die Bodenaussparung begünstigt das geringere Kippmaß. Technik Kermi System x-optimiert 45

48 46 Technik System x-optimiert

49 Kermi x-optimiert x-center Regelung Klug steuernd und dabei alles im Griff: Die x-center Regelungen dirigieren das Kermi System x-optimiert und sorgen für ein reibungsloses Zusammenspiel der Komponenten bei höchster Effizienz. Technik Kermi System x-optimiert 47

50 x-center Regelung Für ein optimales Ergebnis. Und einen geregelten Ablauf. Hier laufen die Fäden zusammen: Die x-center Regelung steuert die einzelnen Komponenten des Kermi Systems x-optimiert und sorgt dafür, dass alle Vorgänge reibungslos ablaufen. Auch hier steht Effizienz an oberster Stelle. Die x-center Regelung steuert das Kermi System x-optimiert und garantiert durch Regelung der Vorlauftemperatur den ebenso effizienten wie ressourcensparenden Betrieb der Heizungsanlage. Ausgestattet mit einem übersichtlichen Display, erweist sich die x-center Regelung dabei als überaus benutzerfreundlich. Ganz bewusst haben wir die Handhabung einfach gehalten und uns für ein intuitiv erschließbares Screendesign entschieden. Dank dieser bedienerorientierten Benutzeroberfläche mit anschaulicher Menü führung ist der Einsatz des Kermi Systems x-optimiert spielend einfach und übersichtlich. So lässt sich das Gerät schon nach einer kurzen Einweisung bei der Inbetriebnahme des Systems problemlos steuern. x-center Regelung x-center Regelung x20 x-center Regelung x10 x-center x40 Regelung 48 Technik System x-optimiert

51 x-center Regelung Kermi x-optimiert Hauptmenü. Zeitprogramme einstellen. Betriebszustände: Trinkwasser erwärmung einstellen. Übersicht Wärmesystem Technik Kermi System x-optimiert 49

52 x-center Regelung Behaglichkeit auf Knopfdruck jederzeit und von überall. Die Wärme im eigenen Zuhause steuern, wann man will und wo man will Kermi Smart Home macht s möglich. Das intelligente System zur digitalen ortsunabhängigen Steuerung des Kermi Systems x-optimiert dirigiert alle Komponenten der Heizungsanlage. x-center base steuert die einzelnen Komponenten des Kermi Systems x-optimiert und sorgt dafür, dass alle Vorgänge reibungslos ablaufen. Durch die Möglichkeit des passgenauen Steuerns der Heizungs anlage durch den Kunden wird wohlige Wärme in die häufig genutzten Räume transportiert. Solche, die weniger oder gar nicht genutzt werden, können in einem Sparmodus beheizt werden. Wird einmal kurzfristig warmes Wasser gebraucht, kann die Warm wasser erwärmung komfortabel vom Mobilgerät aus eingeschaltet werden. Kermi x-center base Das Herzstück von Kermi Smart Home ist die internetbasierte Anwendung x-center base, deren oberstes Ziel es ist, alle Abläufe so effizient wie möglich zu gestalten und Energie wie Ressourcen optimal zu nutzen. Mit Kermi Smart Home können nun alle Vorgänge des Kermi Systems x-optimiert bequem und effizient gesteuert werden. Keine spezielle Software notwendig Mit Kermi x-center base lassen sich alle Systemkomponenten einfach über den Internetbrowser ansprechen. Neben dem Komfortgewinn in der Anwendung besticht Kermi x-center base durch die intuitive Nutzeroberfläche, die es dem Nutzer erlaubt, sogenannte Szenen, z. B. Zeitprogramme, individuelle Raumtemperaturen oder Urlaubsund Party-Modi zu erstellen. Laufende thermische Auswertung der Räume Alle Daten aus der Heizungsanlage werden den Wärmepumpen x-change dynamic zur bedarfsgeführten Vorlauftemperaturregelung zur Verfügung gestellt, um eine an Gebäude und Nutzerverhalten angepasste optimale Heizkurve zu erzeugen. Dabei wird der tatsächliche thermische Bedarf der Räume unter Berücksichtigung äußerer Einflüsse laufend ermittelt und nach den individuellen Nutzer wünschen permanent ausgewertet und sichergestellt. Das schafft Behaglichkeit und die Effizienz der Gesamtanlage wird deutlich verbessert. 50 Technik System x-optimiert

53 x-center base im Detail: W Die Vernetzung mit den Wärmepumpen x-change dynamic ermöglicht die Steuerung mittels Zeitprogrammen oder Szenen erstellung für einzelne Räume, aber auch für das gesamte Heizsystem direkt. Bequem von PC oder Tablet. W Die EnOcean-Funkschnittstelle zur Verbindung mit einzelnen Regel- und Steuergeräten, z. B. Heizkörperregler oder Schaltaktoren in den Räumen, spart aufwendige Verkabelungen und sichert den schnellen Einsatz sowohl für Neubau als auch bei der Renovierung. W Echtes Plug & Play vereinfacht das Anschließen aller Komponenten ohne Programmierkenntnisse. W Das offene Protokoll der EnOcean-Funkschnittstelle bietet Kombinationsmöglichkeiten mit Produkten anderer Hersteller, z. B. Fensterkontakten oder Repeater, und ist somit zukunftssicher. W Für die Nutzung von x-center base müssen Sie sich online registrieren, x-center base aktivieren und den zugehörigen Nutzungsbestimmungen zustimmen. Hierzu benötigen Sie eine funktionsfähige Internetverbindung. W Der Betrieb von x-center base setzt das Vorhandensein einer lokalen Internetverbindung (z. B. LAN-Verbindung zur x-center base) voraus. x-center Regelung Weltweit führende Unternehmen aus der Gebäudebranche haben sich zur EnOcean alliance zusammengeschlossen. Sie steht für batterielose Funkschalter, -sensoren und -empfänger zur Gebäudeautomation, um Gebäude energieeffizienter, flexibler und kostengünstiger zu machen. Kermi x-optimiert Kombination mit Fremdgeräten, z. B. Fensterkontakten, über EnOcean x-change dynamic Offene EnOcean-Schnittstelle Schaltaktor für E-Heizstab Kermi EnOcean-Schaltaktor bidirektional x-center base mit Webserver Heizkörperregler für therm-x2 Heizkörper Kermi EnOcean-Heizkörperregler Webbasierte Einzelraumregelung Bedarfsgeführte Vorlauftemperaturregelung für Fußbodenheizungskreise Technik Kermi System x-optimiert 51

54 52 Technik Kermi System x-optimiert

55 Kermi x-optimiert x-net Flächenheizung/-kühlung Das Kermi x-net Flächenheizungssystem überträgt x-optimiert erzeugte Wohlfühlwärme in die einzelnen Wohn- und Arbeits räume und sorgt damit für ein rundum behagliches Raumklima. Technik Kermi System x-optimiert 53

56 x-net Flächenheizung/-kühlung Für behagliche Wohlfühlwärme. Und für eine zeitgemäße Übertragung. Das Kermi x-net Flächenheizungssystem sorgt für ein rundum behagliches Raum klima, ohne dabei groß aufzufallen. Innovativ geplante und mit der besonderen Kompetenz von Kermi in Sachen Wärmeübertragung entwickelte Systeme ermöglichen im Neu- und Altbau angenehm temperierte Boden- und Wandflächen, die mit sanfter Strahlungswärme für gleichmäßige und damit effiziente Wärmeverteilung sorgen. Bequem, einfach zu installieren und mit dem angenehmen Mehr an Wohlfühlwärme. 54 Technik Kermi System x-optimiert

57 x-net Flächenheizung/-kühlung Kermi x-optimiert Eine Fußbodenheizung bietet Ihnen höchsten Wärmekomfort rund ums Jahr und dies bei höchster Energieeffizienz. Mit den unterschiedlichen x-net Systemen für Flächenheizung/-kühlung bietet Kermi immer die richtige Lösung, egal ob Sie Ihren Bestandsbau von Grund auf renovieren und auf den modernsten energetischen Stand bringen möchten oder ob Sie im Neubau schon von vornherein auf diese attraktive Lösung setzen. Alle x-net Systeme zeichnen sich durch perfekt aufeinander abgestimmte Systemkomponenten und ein durchdachtes Verlegesystem aus. Dies garantiert eine sichere Montage. Mit der x-net Abrollvorrichtung und dem x-net Abrollwagen lassen sich die hochflexiblen Rohre einfach und drallfrei aus der x-net Karton-/Stretchfolienverpackung abrollen. x-net Fußbodenheizungssysteme sind wärmetechnisch geprüft nach DIN EN 1264 und DIN-CERTCO-zertifiziert. Kermi x-net Flächenheizungs-/-kühlungssysteme Gebäudetemperierung für Neubau, Altbau und Renovierung Die extrem breit aufgestellten x-net Flächenheizungs/-kühlungssysteme von Kermi bieten, vom Neubau über Altbau bis hin zur Renovierung, eine für jede Situation passende, praxisgerechte und sichere Gesamtlösung. Als Vollsortimenter stellt Kermi verschiedenste Systeme für die Verlegung auf Boden (Nasse- und Fließestrich) und Wand (Trockenbau und Nassputz). Alle x-net-komponenten wie Systemplatten und -rohre, Verteilerkästen, Stellantriebe, Einzelraumregelungen, Heizungs-/Kühlungsregelungen sowie alle weiteren zur Installation und zum Betrieb notwendigen Bestandteile und Werkzeuge sind optimal aufeinander abgestimmt. So wird neben der einfachen, sicheren Planung auch eine schnelle, fachgerechte Installation und funktionssichere Inbetriebnahme gewährleistet. Heizen im Winter Kühlen im Sommer Die x-net Flächenheizungs-/-kühlungssysteme sind Bestandteil des zukunftssicheren Kermi System x-optimiert. In diesem nachhaltigen Alles-aus-einer-Hand Wärmekonzept übernimmt x-net neben den therm-x2 Energiesparheizkörpern die energieeffiziente Wärmeübertragung mit hohem Wärmekomfort und uneingeschränkter Behaglichkeit. Und im Sommer können die verschiedenen x-net-systeme mit wenigen zusätzlichen System-Komponenten auch für die Raumkühlung genutzt werden. Für ein behagliches Raumklima. Und für viel Entspannung. Bei den x-net Flächenheizungs-/-kühlungssystemen erfolgt ein großer Teil der Wärmeabgabe als Strahlungswärme. Diese entspricht den physiologischen Bedürfnissen des Menschen und wird als besonders angenehm empfunden. Weiterer positiver Effekt ist die, im Gegensatz zu Heizsystemen mit hohem Konvektionsanteil, geringe Luftbewegung. Die vor allem für Allergiker unangenehmen Staubaufwirbelungen werden so weitestgehend vermieden. Ähnliches ist bei der Flächenkühlung zu beobachten. Durch den großflächigen, milden Strahlungswärmeaustausch zwischen den Personen und gekühlten Oberflächen sowie dem kontinuierlichen Abtransport der Wärme aus der Raumluft entsteht ein angenehmes Raumklima. Im Vergleich zu rein luftbasierten Systemen stellt sich auch bei höheren Raumtemperaturen Wohlbefinden ein. Dabei erfolgt die Flächenkühlung völlig geräuschlos und ohne jegliche Zugerscheinungen. Die x-net Flächenheizungs-/-kühlungssysteme bieten für jede Situation die passende, praxisgerechte und sichere Lösung egal ob für Neubau, Altbau oder Renovierung. Technik Kermi System x-optimiert 55

58 x-net Flächenheizung/-kühlung Perfekte Energieeffizienz im Neubau Sichere Lösungen für jeden Anwendungsfall Die x-net Flächenheizungs-/-kühlungssysteme von Kermi eignen sich optimal zur Temperierung von Niedrigenergiehäusern. Sie lassen sich ideal im Neubau einsetzen und sorgen hier mit niedrigen Systemtemperaturen für maximale Energieeffizienz. Egal, ob in Wand oder Fußboden die Strahlungswärme der x-net Flächenheizungs-/ -kühlungssysteme sorgt für hohe thermische Behaglichkeit. Optimale Lösung für Altbau und Renovierung Für Bereiche, in denen kaum Aufbauhöhe zur Verfügung steht, gibt es die Kermi x-net Flächenheizungs-/-kühlungssysteme z. B. als leichte montagefreundliche Dünnschichtversion mit einem extrem niedrigen Bodenaufbau. Direkt verlegt auf die unterschiedlichsten vorhandenen Bodenbeläge, ohne aufwendige Stemm- oder Abbrucharbeiten. Kermi bietet mit den x-net Flächenheizungs-/-kühlungssystemen für jede Situation die ideale Lösung. Egal welche Herausforderung Sie bei Ihrem Projekt lösen müssen, ob problematische Untergründe, niedrige Aufbauhöhen, vorhandene Bodenbeläge oder ein geringes Flächengewicht, mit den Kermi x-net Systemen sind Sie für jeden Fall bestens gerüstet. Sogar einer Vorliebe für spezielle Verlegungsarten, wie z.b. Klett, kann Kermi als Vollsortimenter nachkommen. Sie haben die Wahl zwischen Noppen-, Tacker-, Trocken-, Klett-, Clipoder Dünnschicht-System. Außerdem bietet Kermi mit x-net connect eine einzigartige Lösung mit der sich die nach EnEV vorgeschriebene Sechs gute Gründe für die Kermi x-net Flächenheizung/-kühlung W Behaglichkeit durch angenehme Strahlungswärme W Energieeffizienz durch niedrige Systemtemperatur W Umweltfreundlichkeit durch mögliche Kombination mit alternativen Energiequellen W Gestaltungsfreiheit für Neubau, Altbau oder Renovierung W Hygienischer Komfort, keine Staubaufwirbelung W Lebensqualität das ganze Jahr Heizen und Kühlen in einem System 56 Technik Kermi System x-optimiert

59 x-net Flächenheizung/-kühlung Kermi x-optimiert Einzelraumregelung im Flur realisieren lässt. Die durchlaufenden Zuleitungen werden nicht wie bisher üblich in den Estrich eingebettet sondern gezielt unter dem Estrich geleitet. Somit geht keine wertvolle Heizwärme ungenutzt verloren. Platzsparende Alternativen für die Wand x-net C11 Noppensystem Der Klassiker der Fußbodenheizung rationell in jeder Richtung. Als Gegenstück oder Ergänzung zur Fußbodenheizung sind mit den Kermi x-net Flächenheizungs-/-kühlungssystemen auch Wandheizungen realisierbar. Sowohl bei Trockenbau wie Nassputz lassen sich die Systemmodule schnell und einfach installieren. Die kurze Reaktionszeit bei der Regelung schafft dann in der Anwendung ein angenehmes Raumklima. x-net C12 Tackersystem Der Klassiker der Fußbodenheizung stark in Haltekraft und Wirtschaftlichkeit. Vorteile der Wandinstallation: W Strahlungswärme W Niedrige Vorlauftemperaturen W Reaktionsschnell durch geringe Rohrüberdeckung W Gut kombinierbar mit Fußbodenheizung W Heizen und Kühlen W Universell an beliebig geformte Wandflächen anpassbar Effiziente Anwendung im Industriebereich x-net C16 clip System Einzigartige Fußbodenheizung schnell, robust und universell auf jedem Untergrund. x-net C17 Klettsystem Das werkzeuglose Verlegesystem schnell, sicher und mit maximaler Haltekraft. Mit speziellen Industrielösungen eignen sich die Kermi x-net Flächenheizungs-/-kühlungssysteme in idealer Weise zur Beheizung großflächiger Hallen im Winter aber auch zur Wärmeabfuhr bei Betrieb mit Kaltwasser im Sommer. Sie kommen zum Einsatz in Beton-Bodenkonstruktionen, die ohne schwimmend verlegten Estrich ausgeführt sind und eine gute thermische Kopplung zwischen ihrer Trag- und ihrer Nutzschicht haben. x-net C13 Trockensystem Vielseitiges Leichtgewicht Fußbodenheizung vor allem für die Renovierung. Vorteile der Industrieflächenheizung: W Niedrige Vorlauftemperaturen W Reduzierung der Transmissionswärmeverluste W Gleichmäßige Temperierung der gesamten Bodenfläche W Uneingeschränkte Hallennutzung durch völlige Raumfreiheit W Wartungsfreies Flächenheizungssystem und geringe Betriebskosten W Einfache, schnelle Montage x-net C15 Dünnschichtsystem Ein starker Zentimeter Fußbodenheizung speziell für die Renovierung. x-net C14 Industrieflächenheizung Effiziente Wärme optimal für große Flächen mit hoher Belastung. x-net C21 Wandheizung Putzsystem x-net C22 Wandheizung Trockensystem Für Neu- und Altbau behagliche Wärme reaktionsschnell aus der Wand. Technik Kermi System x-optimiert 57

60 therm-x2 Flachheizkörper 58 Technik Kermi System x-optimiert

61 therm-x2 Flachheizkörper Kermi x-optimiert therm-x2 Flachheizkörper Der weltweit erste Flachheizkörper, der Energie spart und zugleich für spürbar mehr Wärmekomfort sorgt: Dank der patentierten x2-technologie mit dem zusätzlichen Plus an Energieeffizienz. Technik Kermi System x-optimiert 59

62 therm-x2 Flachheizkörper Für ansprechende Komfortwärme. Und für eine deutliche Energieersparnis. Weniger Energieeinsatz und dennoch 100 % behagliche Wohlfühlwärme genießen? Mit unserer patentierten x2-technologie ist das möglich! Unser revolutionärer Flachheizkörper therm-x2 gilt inzwischen als der Energiesparheizkörper schlechthin! Die Zukunft der Wärmeübertragung liegt in ebenso ressourcenschonenden wie nachhaltigen Lösungen. Das Kermi System x-optimiert ist beeindruckend effizient was auch daran liegt, dass am Ende die Wärmeübertragung in die Wohn- und Arbeitsräume entsprechend effektiv und energiesparend ist. Der therm-x2 Energiespar heizkörper bewahrt die x-optimierten Einsparpotenziale des neuen Komplettsystems bis in die Übertragung hinein. Ideal auf das Kermi System x-optimiert hin ausgelegt, ist der innovative therm-x2 aber auch im Zusammenspiel mit allen anderen konventionellen und modernen Arten der Wärmeerzeugung ein perfekter Energiesparpartner. Er ist ein Flachheizkörper, der völlig neue Maßstäbe setzt: Bis zu 100 % mehr wohlige Strahlungswärme, bis zu 25 % kürzere Aufheizzeit des Heizkörpers und ein Energiesparpotenzial von bis zu 11 % die patentierte x2-technologie vereint gleich einige ganz besondere Vorteile. Die x2-technologie Der Erfolg des therm-x2 basiert auf einer völlig neuartigen, das Prinzip der seriellen Durchströmung nutzenden Technologie. Anders als bei herkömmlichen mehrlagigen Flachheizkörpern, bei denen alle Platten parallel erwärmt werden, durchströmt beim x2-prinzip der Vorlauf zuerst die Frontplatte. Anschließend durchströmt das Heizwasser bei mehrlagigen therm-x2 Heizkörpern die rückseitige Platte, gegebenenfalls auch die mittlere Platte. Wenn die benötigte Heizlast im Raum 60 Technik Kermi System x-optimiert

63 therm-x2 Flachheizkörper Kermi x-optimiert steigt und somit der Massenstrom im Heizkörper ansteigt, erwärmen sich auch verstärkt die rückseitigen Platten des Heizkörpers. Die Konvektionsleistung steigt und trägt zur schnellen Raumerwärmung bei. Diese mehrphasige Durchwärmung führt zu einem, im Flachheizkörpersektor bislang unerreichten, energetischen Wirkungsgrad. Darüber hinaus garantieren bei allen Ventilheizkörpern werkseitig kv-voreingestellte Ventile nahezu ideale hydraulische Verhältnisse im Heizungssystem. Der therm-x2 heizt sich durch die Zwangsdurchströmung zudem bis zu 25 % schneller auf, sodass der Heizzyklus erheblich kürzer ausfällt. Der therm-x2 sorgt dafür, dass die Effizienzkette des Kermi Systems x-optimiert auch bei der Wärmeübertragung den optimalen Wirkungsgrad hat. Wohlfühlwärme genießen und dabei kräftig Energie sparen! 61

64 therm-x2 Flachheizkörper Optimierte Strahlungswärme Viele Modelle, ein überzeugendes Prinzip Ob man einen Raum behaglich warm findet, hängt übrigens gar nicht so sehr von der tatsächlichen Raumtemperatur ab, sondern vielmehr von der von den Heizkörpern abgegebenen Strahlungswärme. Bedingt durch die höhere mittlere Oberflächentemperatur der Frontplatte gibt der therm-x2 mit vergleichsweise geringem Energieeinsatz bis zu 100 % mehr Strahlungsanteil in den Raum ab. Und auf der anderen Seite minimieren sich durch die geringe mittlere Oberflächentemperatur der Rückplatte Strahlungsverluste an die Außenflächen. Dies minimiert durch die größere Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf mögliche Verluste bei der Wärmeübertragung und macht den therm-x2 konkurrenzlos energieeffektiv. Passend zu Ihrem Neubau- oder Renovierungsprojekt gibt es den therm-x2 in vielen verschie denen Ausführungen und Größen als Profil-, Plan- oder Lineheizkörper. Die Kompaktausführung ist die ideale Austauschlösung bei der Sanierung entweder in Kombi nation mit dem Adapter-D oder (in der Ausführung) mit speziellen Nabenabständen, die perfekt an die Maße alter DIN-Anschlüsse angepasst sind. 62 Technik Kermi System x-optimiert

65 therm-x2 Flachheizkörper Kermi x-optimiert Richtig dimensioniert: Verschiedene Modelle geben viel Spielraum bei der Planung. Die x2-technologie arbeitet nach dem völlig neuen, patentierten Prinzip der seriellen Durchströmung. Dabei wird zuerst die Frontplatte vom Vorlauf durchströmt. Im Regelbetrieb reicht die Leistung der vorderen Platte völlig aus und die nachgeschaltete Platte hat dadurch eine geringere, mittlere Oberflächentemperatur. Erst mit steigendem Leistungsbedarf trägt auch sie mit hoher Konvektionsleistung zur raschen Raumerwärmung bei. Das Ergebnis: Ein energetischer Wirkungsgrad, der im Flachheizkörpersektor unerreicht ist. Darüber hinaus erleichtern die bei allen Ventilheizkörpern werkseitig kv-voreingestellten Ventile den hydraulischen Abgleich im Heizungssystem. Durch den hydraulischen Abgleich kommt noch eine Einsparung von etwa 20 % Pumpenantriebsstrom hinzu. Bis zu 25 % kürzere Aufheizzeit des Heizkörpers. Die Zwangsdurchströmung bewirkt einen kürzeren Heizzyklus, kürzere Betriebszeiten und das Ventil schließt schneller. Geringerer Strahlungsverlust an die Außenflächen. Bedingt durch geringere mittlere Oberflächentemperatur der Rückplatte. Bis zu 100 % höherer Strahlungsanteil in den Raum. Bedingt durch die höhere mittlere Oberflächentemperatur der Frontplatte. Erhöhung der Energieeffizienz und Verringerung der Verluste bei der Verteilung und Erzeugung durch eine größere Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf. Technik Kermi System x-optimiert 63

66 64 Technik Kermi System x-optimiert

67 Kermi x-optimiert x-well Wohnraumlüftung Die x-well Wohnraumlüftung sorgt mit Frischluft für Wohlfühlwärme in allen Räumen. Technik Kermi System x-optimiert 65

68 x-well Wohnraumlüftung x-well Wohnraumlüftung. Das System für mehr Behaglichkeit. Mit verschiedenen Varianten für unterschiedliche Einsatzbereiche bietet Kermi die ideale, effiziente und leicht zu montierende x-well Wohnraum lüftung für Neubau und Renovierung. Das System sorgt für ausreichenden Luftwechsel in den Räumen. Für ein gesundes, behagliches Wohnen. Verbesserte Raumluft höhere Energieeffizienz. Mit der Wärmeschutzverordnung von 1995 sind neu gebaute und sanierte Gebäude immer dichter geworden. Ein Luftwechsel durch undichte Fenster oder anderweitige Fugen ist so nicht mehr gegeben. Regelmäßiges Lüften wird zur einzigen Möglichkeit, verbrauchte, belastete Luft und Feuchtigkeit aus den Innenräumen abzutransportieren. Wird aus Zeitgründen oder Unwissenheit nicht richtig gelüftet, sind Bauschäden, Schimmelbefall und schwere Hygieneprobleme die Folgen. Um ein komfortables, richtiges Lüften zu ermöglichen, hat Kermi die x-well Wohnraumlüftung eingeführt. Als ideale Ergänzung zum Kermi System x-optimiert bewahrt sie die thermische Behaglichkeit zu jeder Jahreszeit in den Räumen. Über ein kontrolliertes Lüftungssystem wird die belastete Luft mit der Feuchtigkeit nach außen transportiert und durch frische Zuluft ersetzt. Die Filter der Kermi x-well Wohnraumlüftung verhindern dabei, dass Staub und Pollen in die Räume gelangen ein positiver Effekt für Allergiker. Über einen integrierten Wärmetauscher wird aus der Abluft Wärmeenergie entzogen und an die Außenluft übertragen. Die Vorteile der Kermi x-well Wohnraumlüftung W Zertifiziert nach Passivhaus Institut (PHI) W Hoher Wirkungsgrad 85 % nach PHI W Niedriger Schallleistungspegel 42 db(a) nach PHI W Hohe Elektroeffizienz 0,25 W/(m³/h) W Einfache Montage W Kompakte Bauweise W Integrierter Sommerbypass 66 Technik Kermi System x-optimiert

69 x-well Wohnraumlüftung Kermi x-optimiert Die Komponenten der Kermi x-well Wohnraumlüftung: W Starrer und flexibler Hauptkanal passend für jede Installationsvariante W Variables Flach- und Rundkanal-Anschlusssystem W Leicht zu montierendes EPP-Rohrsystem zur Vermeidung von Kondensation beim Außen- und Fortluftkanal W Hocheffizienter Luft/Erdwärme-Übertrager, der die Außenluft temperiert Technik Kermi System x-optimiert 67

70 Für optimale Wärme. Und für einfachen Einbau. 68 Technik Kermi System x-optimiert

71 Grundlagen Wärmepumpe Mit dem Kermi System x-optimiert haben Sie ab sofort die Nase vorn, wenn es um Planung, Auslegung und Installation eines innovativen und energieeffizienten Wärmesystems geht. Auf den folgenden Seiten finden Sie ausführliche praxisrelevante Informationen und wissenswerte technische Details zu den wichtigsten Komponenten unseres neuen Kermi Systems x-optimiert. Technik Kermi System x-optimiert 69

72 Grundlagen Wärmepumpe Grundlagen 1. Wärmepumpe 1.1. Wärmequellen Erdreich Es werden dabei zwei Hauptarten der Wärmegewinnung unterschieden: zum einem mittels eines Flächenkollektors, zum anderen mit der Erdsonde. Bei beiden Systemen zirkuliert eine Wärmeträgerflüssigkeit in den Rohrleitungen. Das strömende Medium nimmt die im Erdreich enthaltene Wärme auf und gibt diese an die Wärmepumpe ab. Im Erdreich sind die Temperaturen über den Jahresverlauf hinweg relativ konstant. Erdsonden sind in der Regel genehmigungspflichtig. Luft Bei dieser Energiequelle wird die Luft mittels eines integrierten Ventilators der Wärmepumpe zugeführt. Die Leistung der Wärmepumpe ist dabei von der Lufttemperatur abhängig. Je höher die Lufttemperatur ist, desto höher ist die mögliche Leistung der Wärmepumpe. Die Aufstellung kann dabei inner- oder außerhalb des Gebäudes erfolgen. Eine Erdsonde entzieht dem Erdreich die dort gespeicherte Wärmeenergie. Die Wärmepumpe entzieht der Luft die darin enthaltene Wärmeenergie. Die Wärmegewinnung mit Erdkollektoren ist ebenfalls möglich. 70 Technik Kermi System x-optimiert

73 Grundlagen Wärmepumpe Wasser Eine Pumpe befördert das Wasser aus dem Saugbrunnen zur Wärmepumpe. Diese entzieht dem Wasser Wärmeenergie und gibt diese an das Heizungswasser ab. Anschließend wird das Wasser über einem Schluckbrunnen wieder dem Grundwasser zugeführt. Das Grundwasser steht dabei ganzjährig mit einer annähernd konstanten Temperatur zur Verfügung. Wasser/Wasser-Wärmepumpen sind genehmigungspflichtig. Eine Wärmepumpe besteht aus fünf Hauptelementen: dem Verdichter, dem Verflüssiger (Kondensator), dem Expansionsventil (Entspannungsventil), dem Verdampfer und dem Arbeitsmittel. Dem Verdampfer wird von der Wärmequelle Luft, Erde oder Wasser mittels eines Ventilators oder einer Umwälzpumpe Wärmeenergie zugeführt. Durch die Beschaffenheit des Arbeitsmittels und den vorherrschenden Druck im Kreislauf be ginnt das Arbeitsmittel bereits bei geringen Temperaturen zu sieden und wird im Verdampfer gasförmig. Der Verdichter komprimiert das gasförmige Arbeitsmittel. Durch die Komprimierung wird ein höheres Temperaturniveau erreicht, zusätzlich wird die elektrische Leistungsaufnahme des Verdichters in Form von Wärme dem Arbeitsmittel beigegeben. Grundlagen Wärmepumpe Funktionsprinzip einer Wärmepumpe Verdichter verdichten Wärmeabgabe an das Heizungssystem Wärmezufuhr aus Luft, Wasser oder Erde Verdampfer verdampfen entspannen verflüssigen Verflüssiger Auch die im Grundwasser gespeicherte Wärmeenergie lässt sich mit einer Wärmepumpe nutzen. Expansionsventil 1.2. Kältekreis Geschichte und Grundlagen Bereits seit dem 18. Jahrhundert ist Kältetechnik ein Thema der Wissenschaft. Die Beziehung zwischen Wärme und Arbeit wurde erstmals 1824 von Nicolas Léonard Sadi Carnot beschrieben. Carnot erkannte, dass sich mechanische Energie vollständig in Wärme umwandeln lässt, Wärmeenergie jedoch nur teilweise in mechanische Energie. Schon 1873 konstruierte Carl von Linde eine erste Kältemaschine. Diese wurde weiterentwickelt und kam erstmals 1877 im industriellen Kontext zum Einsatz: Sie diente zum Kühlen von Bierlagerhallen. Im Verflüssiger wird die enthaltene Wärmeenergie des Arbeitsmittels an das Heizungssystem abgegeben. Dabei beginnt das Arbeitsmittel zu kondensieren, bis es vollständig flüssig ist. Anschließend reduziert das Entspannungsventil den Druck im Kreislauf, die Temperatur fällt ab. Nun kann das Arbeitsmittel wieder Wärmeenergie aufnehmen, der Kreislauf beginnt von Neuem. Der oben dargestellte Prozess entspricht dem von Carnot beschriebenen periodischen Arbeitsablauf und heißt nach ihm auch Carnot-Prozess. Er kann in einem Druck-Enthalpie-Diagramm, in dem die aufgenommene und abgegebene Energie, die jeweiligen Temperaturen und Drücke abzulesen sind, dargestellt werden. (Carnot-Prozess-Diagramm siehe Seite 72) Technik Kermi System x-optimiert 71

74 Grundlagen Wärmepumpe Carnot-Prozess im p-h-diagramm Temperatur in C , ,7 1, , ,0 20 Druck in Bar ,9 1 0,8 0,7 0,6 0,5 0,4 0,3 Flüssigphase 6 Nassdampfphase Dampfphase 2,1 2,2 Entropie in kj/(kg*k) 0,2 0, spezifische Enthalpie in kj/kg 1. Im Verdampfer nimmt das Kältemittel von der Umwelt (Luft, Erde, Wasser) Wärmeenergie auf. 2. Der Aggregatzustand des Kältemittels ist gasförmig bei andauernder Wärmezufuhr man spricht von der Überhitzung. 3. Das dampfförmige Kältemittel wird durch den Verdichter auf ein höheres Druck- und Temperaturniveau gehoben. 4. Im Kondensator wird die Wärmeenergie des Kältemittels an das Heizungs wasser übertragen. 5. Der Aggregatzustand des Kältemittel ist flüssig bei andauernder Wärme abgabe man spricht von der Unterkühlung. 6. Durch das Expansionsventil findet ein Temperatur- und Drucksturz statt, das Kältemittel wird zu einem Nassdampf. Der Kreislauf beginnt von neuem Kältemittel-Kennzahlen Aufgrund ihrer ökologischen Verträglichkeit und ihres Gefahrenpotenzials werden die Kältemittel nach verschiedenen Kriterien beurteilt, einige davon sind: W Ozonabbaupotenzial (ODP) W Treibhauspotenzial (GWP) W Gesamte äquivalente Erderwärmung (TEWI) W Practical Limit (PL) GWP Das Treibhauspotenzial wird beim Kältemittel auf Basis des Stoffes CO2 (GWP = 1) für einen Zeithorizont von 100 Jahren angegeben, was bedeutet, dass das Kältemittel R410A mit einem GWP-Wert von CO2e (nach EN 378-1, Stand 2012) ein mal größeres Treibhauserwärmungspotenzial als CO2 besitzt. Der GWP-Wert für das Kältemittel R410A beträgt nach dem 4. IPCC- Report CO2e. ODP Kältemittel dürfen kein Ozonabbaupotenzial besitzen, der ODP-Wert muss daher immer null betragen. 72 Technik Kermi System x-optimiert

75 Grundlagen Wärmepumpe TEWI Der TEWI-Wert gibt den Treibhauserwärmungsbeitrag einer gesamten Wärmepumpenanlage über deren gesamte Lebenszeit an. n E a Betriebszeit der Anlage (i. d. R. 15 bis 20 Jahre) Jahresenergiebedarf der Anlage in kwh/a Konversionsfaktor, europäischer Ø 0,6 kg CO2/kWh (Stand 2012) GWP 100 Globales Treibhauspotenzial, bei R410A = CO2e L Leckrate pro Jahr (i. d. R. < 5 % von der Kältemittelfüllmenge) m Kältemittelfüllmenge R Rückgewinnungsfaktor (ca. 0,75) Je geringer der TEWI- bzw. der GWP-Wert ist, desto ökologischer kann die Wärmepumpe betrieben werden. PL Nach DIN EN 378 Teil 1 wird ein Grenzwert für jedes Kältemittel definiert. Dieser gibt die höchste Konzentration an Kältemittel in einem Raum an, ohne dass eine akute Gefährdung für Personen besteht Modulation Die Kermi x-change Wärmepumpen sind modulierende Wärmepumpen. Dies bedeutet, dass sich die Drehzahlen des Ventilators, der Sole- Umwälzpumpe, des Verdichters und der Speicherladepumpe der entsprechenden Heizlast anpassen. Dies führt im Teillastbereich zu einer geringeren elektrischen Leistungsaufnahme und verlängert die Laufzeit der Wärmepumpe. Heizleistung modulierende Wärmepumpe 100 % Auslegungspunkt Wärmepumpe Elektrische Leistungsaufnahme modulierende Wärmepumpe Elektrische Leistungsaufnahme 100 % 0 % Bivalenztemperatur Außenlufttemperatur Norm- Außenlufttemperatur 1-stufige Wärmepumpe Modulierende Wärmepumpe Einsparungspotenzial Heizgrenze Für jeden einzelnen Start einer Wärmepumpe entstehen hohe Anlaufströme, die sich negativ auf die Jahresarbeitszahl auswirken. Durch lange Laufzeiten wird die Zahl der Starts minimiert, somit sinkt die elektrische Gesamtleistungsaufnahme. Die Energieeffizienz der Wärmepumpenanlage steigt. 2. Betriebsweisen 2.1. Monovalent Die Heizlast des Gebäudes (nach DIN EN 12831) wird von einem Wärmeerzeuger (Wärmepumpe) gedeckt. Monovalente Betriebsweise Maximale Heizleistung 100 % 0 % Norm- Außenlufttemperatur Deckung durch Wärmepumpe Heizgrenze Heizleistung Grundlagen Wärmepumpe 0 % Bivalenztemperatur Norm- Außenlufttemperatur Außenlufttemperatur Heizgrenze Heizlast Gebäude 1-stufige Wärmepumpe Modulierende Wärmepumpe Technik Kermi System x-optimiert 73

76 Grundlagen Wärmepumpe 2.2. Bivalent Bivalent-parallel Bei der bivalent-parallelen Betriebsweise werden die Spitzenlasten mithilfe eines zweiten Wärmeerzeugers abgedeckt. Die Freigabe dieses zweiten Wärmeerzeugers erfolgt, sobald die Außentemperatur den Bivalenzpunkt unterschreitet. Der gleichzeitige Betrieb beider Wärmeerzeuger ist möglich. Die Auslegung der Wärmepumpe erfolgt zum Bivalenzpunkt. Bivalent-teilparallele Betriebsweise Maximale Heizleistung 100 % 0 % Deckung durch 2. Wärmeerzeuger Norm- Außenlufttemperatur Deckung durch Wärmepumpe Bivalenztemperatur Heizgrenze Bivalent-parallele Betriebsweise Maximale Heizleistung 100 % 0 % Deckung durch 2. Wärmeerzeuger Deckung durch Wärmepumpe Norm- Außenlufttemperatur Bivalenztemperatur Heizgrenze 2.3. Monoenergetisch Bei der monoenergetischen Betriebsweise werden die Spitzenlasten mithilfe eines zweiten Wärmeerzeugers gedeckt. Genau genommen ist diese Betriebsweise eine bivalent-parallele Betriebsweise, jedoch nutzen Wärmepumpe und zweiter Wärmeerzeuger (meist ein Einschraubheizkörper oder ein elektrischer Durchlauferhitzer) mit Strom denselben Primärenergieträger Bivalent-alternativ Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise deckt ein zweiter Wärmeerzeuger allein die Spitzenlast. Ein gleichzeitiger Betrieb der Wärmepumpe und des zweiten Wärmeerzeugers ist hier nicht gewünscht. Die Auslegung der Wärmepumpe erfolgt zum Bivalenzpunkt. Bivalent-alternative Betriebsweise 100 % Monoenergetische Betriebsweise Maximale Heizleistung 100 % Deckung mit Wärmepumpe und Einschraubheizkörper 0 % Norm- Außenlufttemperatur Deckung durch Wärmepumpe Bivalenztemperatur Heizgrenze Maximale Heizleistung 0 % Deckung durch 2. Wärmeerzeuger Norm- Außenlufttemperatur Deckung durch Wärmepumpe Bivalenztemperatur Heizgrenze Bivalent-teilparallel Bei der bivalent-teilparallelen Betriebsweise werden die Spitzenlasten mithilfe eines zweiten Wärmeerzeugers abgedeckt. Die Freigabe des zweiten Wärmeerzeugers erfolgt, sobald die Außentemperatur den Bivalenzpunkt unterschreitet. Beide Wärmeerzeuger decken die Heizlast des Gebäudes, bis ein zweiter Bivalenzpunkt unterschritten wird. Danach wird die Heizlast nur noch vom zweiten Wärmeerzeuger gedeckt. 3. Auslegung Bivalenzpunkt Bei bivalenten Anlagen decken mehrere Wärmeerzeuger die Heizlast eines Gebäudes. Die Wärmepumpe deckt dabei die Grundlast der Heizlast, die Spitzenlast wird mithilfe eines zweiten Wärmeerzeugers gedeckt. Der Vorteil besteht darin, dass die Wärmepumpe lediglich auf den Bivalenzpunkt ausgelegt werden muss. Da die Anlage nur im Grundlastbereich betrieben wird, erhöht sich die Effizienz einer Luft/ Wasser-Wärmepumpe. 74 Technik Kermi System x-optimiert

77 Grundlagen Wärmepumpe Jahresdauerkennlinie für den Standort München 30 C 20 C Außenlufttemperatur 10 C 0 C -10 C -20 C Tage Aus dem Jahresdauerkennlinien-Diagramm kann ermittelt werden, an wie vielen Tagen der zweite Wärmeerzeuger benötigt werden würde. Nach DIN 4701 Teil 10 ergibt sich dabei folgender Deckungsanteil in Bezug auf die jeweilige Bivalenztemperatur. Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise wird die Wärmepumpe ebenso auf den Bivalenzpunkt von 4 C ausgelegt. Daraus ergibt sich für die Wärmepumpe eine benötigte Heizleistung von 6,5 kw bei 4 C. Der zweite Wärmeerzeuger muss auf die maximale Heizlast von 10 kw hin ausgelegt werden. Auslegung in bivalent-alternativer Betriebsweise 10 kw 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw 0 kw -16 C -12 C -8 C -4 C 0 C 4 C 8 C 12 C 16 C 20 C Außenlufttemperatur Heizlast Gebäude Bivalenzpunkt Heizleistung modulierende Wärmepumpe Heizleistung 2. Wärmeerzeuger Heizleistung Wärmepumpe Grundlagen Wärmepumpe Bivalenz-Deckungsanteil nach DIN % 4. Kennzahlen Deckungsanteil der Wärmepumpe nach DIN 4701 Teil % 60 % 40 % 20 % 0 % -10 C -5 C 0 C 5 C Bivalenztemperatur 4.1. COP Die Leistungszahl, auch coefficient of performance (COP) genannt, wird nach DIN EN angegeben und bezieht sich auf einen definierten Betriebspunkt der Wärmepumpe. Der COP stellt eine Momentaufnahme dar und gibt das Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung zur aufgenommenen elektrischen Leistung an. Bivalent-parallele Betriebsweise Bivalent-alternative Betriebsweise Für die bivalent-parallele Betriebsweise ergibt sich folgendes Beispiel: Bei einem Bivalenzpunkt von 4 C und einer Heizlast von 10 kw ergibt sich für die Luft/Wasser-Wärmepumpe eine benötigte Heizleistung von 6,5 kw bei 4 C und von 5,5 kw für den zweiten Wärmeerzeuger. Auslegung in bivalent-paralleler Betriebsweise 10 kw 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw Bivalenzpunkt Heizleistung 2. Wärmeerzeuger Heizleistung Wärmepumpe 0 kw -16 C -12 C -8 C -4 C 0 C 4 C 8 C 12 C 16 C 20 C Außenlufttemperatur Heizlast Gebäude Heizleistung modulierende Wärmepumpe Technik Kermi System x-optimiert 75

78 Grundlagen Wärmepumpe 4.2. JAZ 6. Einzelraumregelung und Speicher Die Jahresarbeitszahl (JAZ) wird nach VDI 4650 ermittelt. Für ihre Ermittlung wird der Zeitraum einer kompletten Periode (Jahr) betrachtet. Dabei werden alle individuellen Systemeigenschaften von der Wärmequelle über die Wärmepumpe bis hin zu den jeweiligen Heizkreisen berücksichtigt. Im Anhang finden Sie ein entsprechendes Formblatt zur überschlägigen Ermittlung der Jahresarbeitszahl nach VDI Die nach VDI 4650 ermittelte JAZ ist ein theoretischer Wert und dient nur zur Vergleichbarkeit verschiedener Wärmepumpenheizungsanlagen. Ein aufwendigeres und genaueres Verfahren stellt DIN V zur Verfügung. Dieses Verfahren berücksichtigt auch die entsprechenden Klimadaten Einzelraumregelung Eine Einzelraumregelung dient zur raumweisen Regulierung der jeweiligen Lufttemperatur. Dadurch kann ein Überheizen bzw. ein Auskühlen der Räume durch externe Faktoren vermieden werden, was den Komfort und die Energieeffizienz erhöht. Elektronisch geregelte Umwälzpumpen passen automatisch den Volumenstrom an den jeweiligen Bedarf an und stellen nur den benötigten Volumenstrom zur Verfügung, was wiederum eine Effizienzsteigerung bedeutet. Anlagen mit einer Einzelraumregelung benötigen eine hydraulische Trennung zwischen der Wärmepumpe und den Heizkreisen. Nach 14 Abs. 2 EnEV 2009 ist eine Einzelraumregelung vorgeschrieben. 5. Kühlung 5.1. Aktive Kühlung Nach 25 Abs. 1 EnEV 2009 kann ein schriftlicher Antrag bei der zuständigen Baubehörde auf Befreiung von einem Einbau einer Einzelraum regelung gestellt werden. Gründe dafür können sein: Für die aktive Kühlung muss die Wärmepumpe reversibel sein, das heißt der Kältekreisprozess läuft in umgekehrter Richtung ab. Über die jeweiligen Heizkreise oder separaten Kühlkreise wird dem Gebäude Wärmeenergie entzogen. Das Wasser der Heiz-/Kühlkreise wird direkt der Wärmepumpe zugeführt, ein eingebundener Wärmespeicher wird dabei hydraulisch umgangen. Alternativ kann die Einbindung eines Kältespeichers erfolgen. Die Wärmepumpe gibt die Wärmeenergie über den Kältekreis an die Außenluft, das Erdreich oder das Grundwasser ab Passive Kühlung Die passive Kühlung basiert ausschließlich auf dem Prinzip der Wärmeübertragung. Über die jeweiligen Heizkreise wird dem Gebäude Wärmeenergie entzogen, der Wärmespeicher wird dabei hydraulisch ausgeschlossen und direkt dem Primärkreis der Wärmepumpe mit einem zusätzlichen Wärmetauscher zugeführt. Über den Primärkreis wird die Wärmeenergie an das Erdreich oder das Grundwasser abgegeben. Während der passiven Kühlung ist die Wärmepumpe nicht in Betrieb. Die passive Kühlung ist mit einer Luft/Wasser-Wärmepumpe nicht möglich. W Durch das Eingreifen der Einzelraumregelung wird der Volumenstrom erheblich reduziert, die Temperaturspreizung zwischen Vor- und Rücklauf vergrößert sich. Eine Wärmepumpe benötigt jedoch für einen optimalen wirtschaftlichen Betrieb eine konstante Spreizung und einen konstanten Volumenstrom. Die Einzelraumregelung kann somit zu einer Verschlechterung der Arbeitszahl und zur Steigerung des Energieeinsatzes beitragen. Dieser Effekt wird unter Umständen nicht durch die Raumtemperaturabsenkung in Verbindung mit einer Einzelraumregelung kompensiert. (Wärmepumpenanlage ohne Speicher) W Der sogenannte Selbstregeleffekt. Aus der geringen Vorlauftemperatur eines Flächenheizungssystems resultieren auch geringe Oberflächentemperaturen an den Wärmeübertragungsflächen wie Wand und Fußboden. Nähert sich nun die Raumlufttemperatur durch externe Energieeinträge, wie durch die Sonneneinstrahlung, der Oberflächentemperatur an, verringert sich die Wärmeabgabe an den Raum selbstständig bzw. stellt sich die Wärmeabgabe sogar ganz ein. W Die Mehrkosten des Materials sowie die Installations- und Betriebskosten der Einzelraumregelung und des Speichers. Es ist jedoch bei dem Betrieb ohne Einzelraumregelung zu beachten, dass das Flächenheizungssystem mit sehr niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden muss. Dies führt dazu, dass der Heizflächenbedarf und der Installationsaufwand ansteigen und in diesem Bereich mit Mehrkosten kalkuliert werden muss. Auch mit Komforteinbußen muss gerechnet werden, denn ein schnelles Eingreifen in die Raumtemperatur ist nicht mehr möglich. Ein Eingreifen ist nur durch den hydraulischen Abgleich möglich, wird dieser verändert, beeinflusst er das ganze System. 76 Technik Kermi System x-optimiert

79 Grundlagen Wärmepumpe 6.2. Speicher Wärmepumpensysteme können auf verschiedene Art und Weise in eine Heizungsanlage eingebunden werden: Die Verwendung einer hydraulischen Weiche wird nicht empfohlen. Durch den geringen Wasserinhalt kann die Rücklauftemperatur zur Wärmepumpe rasch ansteigen, was wiederum zu Hochdruckstörungen an der Wärmepumpe führen kann. Grundlagen Wärmepumpe W Einbindung ohne Pufferspeicher W Einbindung mit einem Reihenpufferspeicher W Einbindung mit einem Pufferspeicher (parallele Einbindung) Ohne Pufferspeicher Anlagen ohne Puffer sind relativ günstig zu erstellen. Sperrzeiten können nur mit einem weiteren Wärmeerzeuger überbrückt werden. Eine hydraulische Trennung von der Wärmepumpe zu den Heizkreisen ist nicht gegeben. Für Wärmepumpenanlagen, die einer stetigen Frostschutzüberwachung bedürfen, ist diese Variante nicht anwendbar (direkt angeschlossene außen aufgestellte Wärmepumpe). Nachteilig wirkt sich der stetig benötigte hohe Volumenstrom in der Heizungsanlage aus, denn die Umwälzpumpen haben dabei eine andauernd erhöhte elektrische Leistungsaufnahme. Fazit Eine beste Wärmepumpenanlage ist somit nicht möglich, es müssen bezahlbare Kompromisslösungen gefunden werden. Aufgrund der individuellen Voraussetzungen und Anforderungen müssen jeweils Präferenzen gesetzt werden. Kermi empfiehlt, eine Wärmepumpenanlage immer mit einem parallel eingebundenen Pufferspeicher und einer Einzelraumregelung zu betreiben. Diese Lösung bietet höchsten Komfort sowie höchste Betriebssicherheit und Energieeffizienz. Mit Reihenpufferspeicher Der Puffer speichert Wärmeenergie, um entsprechende Abschaltzeiten des Energieversorgungsunternehmens (EVU) zu überbrücken. Durch das Speichervolumen wird die Laufzeit der Wärmepumpe verlängert, insbesondere bei 1-stufigen Wärmepumpen, was eine höhere Effizienz und Lebensdauer der Wärmepumpe bedeutet. Eine hydraulische Trennung von der Wärmepumpe zu den Heizkreisen ist nicht gegeben. Es wird keine separate Speicherladepumpe benötigt. Nachteilig wirken sich die Speicherverluste und der stetig benötigte hohe Volumenstrom in der Heizungsanlage aus. Mit Pufferspeicher (parallele Einbindung) Der Puffer speichert Wärmeenergie, um entsprechende Abschaltzeiten des Energieversorgungsunternehmens zu überbrücken. Durch das Speichervolumen wird die Laufzeit der Wärmepumpe verlängert, insbesondere bei 1-stufigen Wärmepumpen, was eine höhere Effizienz und Lebensdauer der Wärmepumpe bedeutet. Ebenso wird eine hydrau lische Trennung zwischen der Wärmepumpe und den Heizkreisen hergestellt, dadurch wird bei Anlagen mit Einzelraumregelung die Einhaltung des minimalen Volumenstroms sichergestellt. Anlagen mit einem parallel eingebundenen Pufferspeicher bieten somit den höchsten Komfort und die höchste Betriebssicherheit. Nachteilig wirken sich die Speicherverluste aus sowie die Anschaffungskosten. Technik Kermi System x-optimiert 77

80 Grundlagen Wärmepumpe 7. ERP-Richtlinie Produktlabel Mit Stichtag 26. September 2015 gelten nach den EU-einheitlichen Ökodesign/ErP-Richtlinien nun auch bestimmte Mindestanforderungen für Wärmeerzeuger, Warmwasserbereiter und Verbundanlagen. Die Information zur Energieeffizienz muss dem Kunden angegeben werden, wenn über ein Produkt in Verbindung mit einer Preisinformation oder Angabe eines Energieverbrauchs informiert wird. Diese neuen Mindestanforderungen in Bezug auf Energieeffizienz, Schallleistungspegel und Warmhalteverlust müssen von folgenden Produkten erfüllt werden: W fossil betriebene Heizkessel und Heizgeräte, W Wärmepumpen und Warmwasserbereiter bis 400 kw, W Blockheizkraftwerke bis 50 kw sowie W Warmwasser- und Pufferspeicher mit einem Volumen bis l. Mit dem EU-Energielabel gekennzeichnet werden: W Wärmeerzeuger bis 70 kw W Wärmespeicher bis 500 l Volumen Kermi GmbH A ++ A + A B C D E F G 51 db x-change terra compact 11 BW I (Sole/Wasser) 55 C 35 C A ++ A kw kw Warum Sie mit Kermi auf der sicheren Seite sind: Alle unter die Richtlinie fallenden Systemelemente des Kermi Systems x-optimiert wie x-change Wärmepumpen und x-buffer Wärmespeicher erfüllen die neuen Anforderungen, bzw. übertreffen diese großteils bei weitem. Alle Kermi x-change Wärmepumpen erreichen problemlos die Energieeffizienzklasse A oder höher. Die Produktlabels für x-change Wärmepumpen und x-buffer Wärmespeicher sind im Kermi Downloadcenter und auf der VdZ Plattform Heizungslabel unter für Sie hinterlegt bzw. können erstellt werden. Beim Einsatz des Kermi Systems x-optimiert wird dieses bereits im Werk mit dem passenden Verbundlabel versehen / Hersteller 2 Funktion, z.b. Heizung 3 Modell-Kennung 4 Vorlauftemperatur 5 Schallleistungspegel (Innenraum) 6 Schallleistungspegel (im Freien) 7 Effizienzklasse 8 Klimazonenkarte (kalte, durchschnittliche Wärmebedingungen) So ist das Produktlabel für Wärmepumpen aufgebaut: Das Produktlabel zeigt die Effizienzklasse für den jeweiligen Wärmeerzeuger. Unterteilt wird in Effizienzklassen von A++ bis G. Die Kermi x-change Wärmepumpen befinden sich durchgehend in der Effizienzklasse A oder höher. 78 Technik Kermi System x-optimiert

81 Grundlagen Wärmepumpe Und das sagt ein Verbundlabel aus: Das Verbundlabel zeichnet eine für den Endverbraucher erhältliche Kombination eines Raumheizgeräts mit verschiedenen Erweiterungen aus. So bekommt bspw. die Kombination von x-change Wärmepumpe und x-center Regelung ein Verbundlabel. Mit einem abgestimmten System - wie bspw. dem Kermi System x-optimiert - kann so die Energieeffizienz zusätzlich erhöht werden. Grundlagen Wärmepumpe Verbundlabel 1 2 Kermi GmbH x-change dynamic 8 AW E (MT 55 C) + x-center base 3 4 A ++ A +++ A ++ A A + A 7 + B C 8 + X D E 9 + F G / Hersteller 2 Funktion, z.b. Heizung 3 Modell-Kennung 4 Energieeffizienzklasse Einzelgerät 5 Energieeffizienzklasse der Verbundanlage 6 Erweiterung Solartechnik 7 Erweiterung Speicher 8 Erweiterung Regelung 9 Erweiterung zweiter Wärmeerzeuger Technik Kermi System x-optimiert 79

82 Grundlagen Wärmepumpe 8. Smart Grid Smart Grid bedeutet intelligentes Netz. Alternative Stromquellen wie Photovoltaik oder Windkraft weisen keine konstante Leistung auf, da sie von den natürlichen Lichtverhältnissen und Wetterphänomenen beeinflusst werden. Ein Großteil der erzeugten elektrischen Energie steht oft dann zur Verfügung, wenn sie nicht benötigt wird. Nun kommt Smart Grid ins Spiel: Ist bei geringer Nachfrage ein großes Angebot an elektrischem Strom vorhanden, kann das Versorgungsunternehmen ein Signal aussenden, das den jeweiligen Nutzern den Überschuss an elektrischer Energie mitteilt. Die Wärmepumpe kann nun mit einem kostengünstigen Strom Wärme erzeugen und damit einen Wärmespeicher aufladen. Wird dann Wärmeenergie benötigt, steht diese bereits im Speicher zur Verfügung. Im Moment sind das noch Zukunftsvisionen. Bis die Netze entsprechend ausgebaut und nachgerüstet werden, wird noch etwas Zeit vergehen. (Struktur siehe Seite81) 9. Planungsablauf Bei einem Produkt wie der Wärmepumpe ist eine genaue Planung erforderlich. Ihre vorgegebenen Einsatzgrenzen müssen strikt beachtet werden, um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten. Eine ordnungsgemäße Planung umfasst die folgenden Schritte: 1. Ermittlung der Heizlast nach DIN EN Ermittlung der Zuschläge W EVU-Sperre W Trinkwassererwärmung W Eventuell sonstige Zuschläge, wie für die Schwimmbadwassererwärmung 3. Festlegung der Heizflächen anhand der maximalen Vorlauftemperatur 4. Wahl der Wärmequelle: je nachdem, was für das jeweilige Bauvorhaben möglich und sinnvoll ist. W Luft W Erdreich (Kollektor/Sonde) 5. Bestimmung der Betriebsart 6. Wahl der Wärmepumpe 7. Wahl des benötigten Anlagenschemas 80 Technik Kermi System x-optimiert

83 Grundlagen Wärmepumpe Smart Grid Grundlagen Wärmepumpe Stromnetz Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen Steuerung Konventionelle Stromerzeugung x-change Wärmepumpe Kälte Elektrizitätsfluss Kommunikation 2 x-buffer Wärmespeicher Trinkwassererwärmung MUC (Multi-Utility-Controller) Elektroauto Elektrogeräte Wärmepumpe Photovoltaik, andere erneuerbare Energien, Mikro-KWKs Technik Kermi System x-optimiert 81

84 82 Technik Kermi System x-optimiert

85 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung x-change Luft/Wasser innen Technische Anleitung x-change Wärmepumpen Die x-change Wärmepumpen übernehmen im Kermi Wärmesystem x-optimiert die Wärmeerzeugung. Ressourcenschonend wandeln sie die in Luft oder Erdreich gespeicherte thermische Energie in Heizungswärme um. Technik Kermi System x-optimiert 83

86 84 Technik Kermi System x-optimiert

87 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Die x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft thermische Energie und wandelt sie in Heizungswärme um. Als kompaktes und geräuscharmes Modell ist diese Wärmepumpe bestens für die Aufstellung auch in Kellerräumen gut geeignet und ist besonders energetisch durch die Modulation. x-change Luft/Wasser innen European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at SG Ready nur in Verbindung mit dem Kermi Energiemanager Merkmale W Geringe Betriebskosten durch hohen COP-Wert W Maximale Vorlauftemperatur bis zu 62 C W Geräuscharmer Betrieb durch eine optimierte Radialventilator-Konstruktion W Einfache Bedienung der Regelungselemente mit Farbgrafikanzeige und 2-Knopf-Bedienung, witterungsgeführter Betrieb W Wandmontage des Wärmepumpenmanagers, optional ist eine Gerätemontage möglich W Integrierter elektronischer Wärmemengenzähler W Effiziente Abtauung durch Kreislaufumkehr W Ermittlung des COP und der Arbeitszahl durch die Regelung W Modulation des Verdichters, der Sekundärkreispumpe und des Ventilators W Einsatzbereich zwischen 20 C und 40 C Lieferumfang Wärmepumpe W Wärmepumpe in Kompaktbauweise, ohne Umwälzpumpen W Verkleidung für Innenaufstellung W Witterungsgeführte Regelung, für Wandmontage, mit 4 Temperatursensoren und 2 Tauchhülsen DN 15 W 2 flexible Anschlussschläuche G 1½ Zusätzlich erforderliches Zubehör: W Daten- und Kommunikationskabel Technik Kermi System x-optimiert 85

88 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change WPLI 12 W29001 x-change WPLI 16 W29002 Empfohlener Leistungsbereich bei A2/W35 kw 5,0 16,7 7,2 18,8 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A-7/W35, 5K Verdichter: 65 rps; Ventilator: 100 % Nennwärmeleistung kw 8,79 12,9 Kälteleistung kw 5,42 8,6 Elektrische Leistungsaufnahme kw 3,37 4,3 Leistungszahl 2,61 3,01 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A2/W35, 5K Verdichter: 45 rps; Ventilator: 85 % Nennwärmeleistung kw 9,73 11,2 1 Kälteleistung kw 7,33 8,57 1 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,40 2,67 1 Leistungszahl 4,05 4,2 1 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A10/W35, 5K Verdichter: 40 rps; Ventilator: 75 % Nennwärmeleistung kw 10,92 15,0 Kälteleistung kw 8,91 12,4 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,04 2,6 Leistungszahl 5,35 5,7 Energieeffizienzklassen gemäß EU-Regelung 811/2013 für Wärmepumpengeräte Wärmepumpe 35 C / 55 C A++ / A++ A++ / A++ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A++ / A++ A+++ / A++ Primärkreis Min. Lufttemperatur C 20 Max. Lufttemperatur C 40 Ventilatortyp radial, rückwärtsgekrümmt mit EC-Motor Wärmetauschertyp, Material Aluminium, unempfindlich gegen Kondensat Abtauart Prozessumkehr Anschluss Kondensatablauf mm 50 Sekundärkreis Min. Volumenstrom bei A2/W35, 5K m³/h 0,9 1,3 Nenninhalt Heizungswasser l 2,3 2,4 Max. Vorlauftemperatur C 62 Max. Betriebsdruck bar 10 Wärmemengenzähler elektronisch integriert Anschluss G 1½ Überwurfmutter 1 Bei Verdichterdrehzahl 36 rps 86 Technik Kermi System x-optimiert

89 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change WPLI 12 W29001 x-change WPLI 16 W29002 Elektrische Anschlusswerte Wärmepumpe Nennspannung Verdichter V Leistungsregelung Frequenzumformer Phasen/Frequenz 3/50 Hz Nennstrom Verdichter max. A Elektrische Leistung Verdichter max. kw 10,4 16,7 Anlaufstrom Verdichter A 13,6 17,8 Anlaufstrombegrenzer Frequenzumformer Benötigte Absicherung Verdichter A C 16 (3-pol.) C 25 (3-pol.) FI-Schutzschalter Typ B Schutzart IP20 Min. Kabelquerschnitt Verdichter mm² 5 x 1,5 5 x 2,5 Elektrische Anschlusswerte Regelung Nennspannung V 230 Phasen/Frequenz 1/50Hz Benötigte Absicherung A B16 FI-Schutzschalter Typ B Datenkommunikation HBM - KKM CAT5 oder CAT6 Min. Kabelquerschnitt HBM - KKM mm² 3 x 1,5 Kältekreis Arbeitsmittel, GWP - Treibhauspotential CO2e R410A, Arbeitsmittelfüllmenge, CO2-Äquivalent kg, Tonnen CO2e 7; 14,6 7,15; 14,9 Verdichtertyp/Leistungsregelung/Verdichteranzahl Scroll/Frequenzumformer/1 Min. benötigtes Raumluftvolumen m³ 16 16,25 Schallleistungsdaten n. EN ISO Ansaugseite (A7/W35 bei 800 min -1 Ventilator) db(a) 53,9 Ausblasseite (A7/W35 bei 800 min -1 Ventilator) db(a) 51,4 Schalldruckpegel bei 3 m Entfernung (Ansaugseite) db(a) 39,1 Schalldruckpegel bei 3 m Entfernung (Ausblasseite) db(a) 34,2 Schalldruckpegel bei 10 m Entfernung (Ansaugseite) db(a) 28,6 Schalldruckpegel bei 10 m Entfernung (Ausblasseite) db(a) 23,7 Abmessungen und Gewicht Länge (ohne/mit Verkleidung) mm 985/1.045 Breite (ohne/mit Verkleidung) mm 780/840 Höhe mm Gewicht mit Verkleidung kg x-change Luft/Wasser innen Technik Kermi System x-optimiert 87

90 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Außenmaße x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung (in mm) (Füße + Verstellhub) Technik Kermi System x-optimiert

91 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Anschlüsse WPLI Einsatzgrenzen WPLI A B C A B Heizungsvorlauf Heizungsrücklauf Vorlauftemperatur 70 C 65 C 60 C 55 C 50 C 45 C 40 C 35 C 30 C 25 C 20 C -30 C -20 C -10 C 0 C 10 C 20 C 30 C 40 C 50 C Quellentemperatur x-change Luft/Wasser innen D C D Kondensatablauf Elektrische Anschlüsse Ventilator-Kennlinie Schallleistungspegel WPLI 60 db(a) 55 db(a) Druckerhöhung in Pa Schallleistungspegel 50 db(a) 45 db(a) 40 db(a) Ventilatordrehzahlen 100 % = 800 min -1 Volumenstrom in m 3 /h 100 % 88 % 68 % 50 % 35 db(a) Druckverlust 30 db(a) Ventilatordrehzahl in min -1 Ansaugöffnung Ausblasöffnung Druckverlust mbar 100 mbar 10 mbar 1 mbar 0,1 mbar 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h Volumenstrom WPL 12 WPL 16 Dichte Heizungswasser: 994 kg/m³ Technik Kermi System x-optimiert 89

92 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Leistungskurven der x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe WPLI 12 Leistungskurven bei W35 35 kw 30 kw 25 kw Leistungskurven bei W55 25 kw 20 kw Heizleistung 20 kw 15 kw 10 kw Heizleistung 15 kw 10 kw 5 kw 5 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 25 kw 20 kw 20 kw 15 kw Kälteleistung 15 kw 10 kw Kälteleistung 10 kw 5 kw 5 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 8 kw 10 kw Elektrische Leistungsaufnahme 6 kw 4 kw 2 kw Elektrische Leistungsaufnahme 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 7 4 Coefficient of performance (COP) Coefficient of performance (COP) 3,5 3 2,5 2 1,5 1 0, C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0-10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 90 Technik Kermi System x-optimiert

93 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Leistungskurven der x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe WPLI 16 Leistungskurven bei W35 30 kw Leistungskurven bei W55 22 kw Heizleistung 25 kw 20 kw 15 kw 10 kw Heizleistung 18 kw 14 kw 10 kw x-change Luft/Wasser innen 5 kw 6 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C 2 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur Lufteintrittstemperatur 25 kw 14 kw 20 kw 12 kw 10 kw Kälteleistung 15 kw 10 kw Kälteleistung 8 kw 6 kw 4 kw 5 kw 2 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 10 kw 10 kw Elektrische Leistungsaufnahme 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw Elektrische Leistungsaufnahme 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 7 4 Coefficient of performance (COP) Coefficient of performance (COP) 3,5 3 2,5 2 1, C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 1-10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur Technik Kermi System x-optimiert 91

94 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung 2. Planungsgrundlagen 2.1. Energieversorgungsunternehmen (EVU) Bei Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung sind vom zuständigen EVU die Anschlussbedingungen zu erfragen. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das zuständige EVU bei monoenergetischen oder bivalent-parallel betriebenen Anlagen die Stromversorgung bis zu 6 Stunden pro Tag unterbrechen, wobei eine einzelne Unterbrechung maximal 2 Stunden dauern darf. Bei bivalent-alternativ betriebenen Anlagen kann die Stromversorgung bis zu 960 Stunden pro Jahr unterbrochen werden. Die Tragfähigkeit des Untergrundes muss sichergestellt sein, eine Aufstellung der Wärmepumpe auf Holzdecken ist zu vermeiden (Körperschall). Bei der Installation sollten schalldämmende Maßnahmen, wie die Installation auf einem schalldämmenden Podest, getroffen werden. Schallreflektierende Flächen sind zu vermeiden. Die Türen sollten mindestens der Emissionsschutzklasse E1 entsprechen Minimales Raumluftvolumen Nach DIN EN 378 Teil 1 wird ein praktischer Grenzwert (Practical Limit PL ) eines Kältemittels definiert. Dieser gibt die höchste Konzentration an Kältemittel in einem Raum an, ohne dass eine akute Gefährdung für Personen besteht Elektrische Anschlüsse Für den elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die technischen Anschlussbedingungen des zuständigen EVUs zu beachten. Kermi Wärmepumpen werden grundsätzlich mit 400 V~ betrieben, der Steuerstromkreis mit 230 V~. Während der EVU-Sperrzeit darf der Steuer stromkreis nicht abgeschaltet werden. Für die Anmeldung beim EVU sind in der Regel folgende Angaben erforderlich: W Anschrift des Betreibers W Aufstellort der Wärmepumpe (Baustellenadresse) W Bedarfsart des Stromes nach den üblichen Tarifen W Betriebsweise der Wärmepumpe W Hersteller und Typ der Wärmepumpe W Elektrische Anschlussleistung der Wärmepumpe W Max. Anlaufstrom W Heizlast des Gebäudes Für den jeweiligen Wärmepumpentyp ist das minimal benötigte Luftvolumen in den technischen Daten, Rubrik Kältekreis, angegeben Körper- und Luftschall Der Anschluss an das Heizungssystem sollte immer flexibel und spannungsfrei ausgeführt werden, um die Körperschallübertragung zu minimieren Abstände Mauerdurchbruch > 770 mm > 770 mm Ausblasseite Ansaugseite > 960 mm > 570 mm 2.3. Anforderungen an die Aufstellung Anforderungen Der Aufstellraum muss frostsicher und trocken sein. Ist die relative Luftfeuchte zu hoch, kann sich Schwitzwasser auf kalten Oberflächen, wie Luftkanal, Mauerdurchführungen oder Dämmstoffen bilden und einen Schaden verursachen mm mm Der Aufstellraum sollte als solcher geeignet sein und keine direkte Verbindung zu Wohn- und Schlafräumen aufweisen. 92 Technik Kermi System x-optimiert

95 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Abmaße Eckaufstellung 2.4. Dimensionierung Wärmepumpe Ansaugseite Die zu leistende Wärmeenergie der Wärmepumpe setzt sich wie folgt > 300 (600) mm 750 mm 147,5 mm 750 mm 45 mm Ausblasseite zusammen: Die Gebäude-Heizlast kann rechnerisch nach DIN EN oder experimentell erfolgen. Eine rechnerische Ermittlung der Heizlast ist immer der experimentellen vorzuziehen, da diese bei korrekten Daten ein ge- x-change Luft/Wasser innen naueres Ergebnis liefert. > 300 mm Die experimentelle Ermittlung erfolgt im Renovierungsbereich über den bisherigen Brennstoffbedarf. Die Ansaugluftführung ist immer rückwärtig an der langen Seite der Wärmepumpe. Für die Ausblasluftführung besteht eine wechselseitige Anschluss möglichkeit. Wahlweise kann diese links oder rechts an die Wärmepumpe angeschlossen werden. Abmaße Parallelaufstellung > 300 (600) mm Ansaugseite Ausblasseite 750 mm > 595 mm 750 mm Als Richtwert dient bei den Vollbetriebsstunden für den reinen Heizbetrieb Stunden und für den Heizbetrieb mit Trinkwassererwärmung Stunden. Die Wärmeleistung kann auch über die beheizte Wohnfläche ermittelt werden. Diese Methode sollte jedoch nur für die schnelle Angebotskalkulation verwendet werden, da sie in der Regel ein zu ungenaues Ergebnis liefert. Spezifische Heizlasten [W/m²] Wohnbereich Raumtemperatur = 20 C Bäder Raumtemperatur = 24 C Passivhaus < 10 < 15 Niedrigenergiehaus Hinweis: Bei einem Wandabstand > 600 mm kann in den Ansaugkanal eine Steg platte mit Revisionsöffnung eingebaut werden. Hochwertig gedämmte Neubauten Heutiger Dämmstandard für Neubau (z. B. Referenz gebäude aus EnEV 2009) Dämmstandard für Gebäude gemäß WschV Kondensatablauf Das im Betrieb anfallende Kondensatwasser muss frostsicher abgeleitet werden. Für ein unproblematisches Ablaufen des Wassers muss die Wärmepumpe waagrecht stehen. Die Entwässerung muss nach DIN erfolgen. Um das Austreten von Gerüchen und schädlichen Dämpfen zu vermeiden, ist ein Trichtersiphon mit einzubauen. Eine direkte Verbindung zur Kanalisation darf nicht bestehen. Altbauten ab 1975, unsaniert Altbauten bis 1975, unsaniert ab Technik Kermi System x-optimiert 93

96 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Monoenergetische Betriebsweise Die Wärmepumpe wird dabei zumeist von einem elektrischen Wärmeerzeuger (z. B. elektrischer Einschraubheizkörper) unterstützt. Die Funktion des zweiten Wärmeerzeugers stellt bei Bedarf das Abtauen des Verdampfers der Wärmepumpe sicher und unterstützt diese beim Betrieb unterhalb des Auslegungspunktes. Wird eine Luft/Wasser-Wärmepumpe rein monovalent betrieben, ist ein störungsfreier Betrieb nicht zu gewährleisten. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das EVU Sperrzeiten verhängen. Diese müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden. Sperrzeit Z 1 x 2 Stunden 1,09 2 x 2 Stunden 1,20 3 x 2 Stunden 1,33 In der Praxis können bei Neubauten mit Fußbodenheizung aufgrund der hohen Speicherfähigkeit des Bodenaufbaus geringere Z-Faktoren angenommen werden. Im Allgemeinen reicht bei massiv gebauten Häusern (insbesondere mit Fußbodenheizung) das vorhandene Wärmespeichervermögen aus, um auch eine zweistündige Sperrzeit ohne Komfort verluste zu überbrücken. Die maximale Sperrzeit beträgt dabei 3 x 2 Stunden, wobei aufgrund der Trägheit des Gebäudes nur 2 x 2 Stunden berücksichtigt werden. Die erforderliche Wiederaufheizung der Speichermasse jedoch macht eine Leistungserhöhung der Wärmepumpe dennoch notwendig. Um eine Abkühlung des Gebäudes zu vermeiden, sollte daher für die Auslegung immer ein Wert zwischen 1,1 und 1,3 gewählt werden Bivalente Betriebsweise Bei der bivalenten Betriebsweise werden die Sperrzeiten bei der Auslegung nicht berücksichtigt. Dabei wird die Wärmeanforderung während der Sperrzeit von einem zweiten Wärmeerzeuger abgedeckt. Dieser darf allerdings während der Sperrzeit nicht stromlos geschaltet werden. Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise decken die verschiedenen Wärmeerzeuger den gesamten Bedarf der ermittelten Heizleistung. Der Betrieb der Wärmeerzeuger findet abwechselnd statt Trinkwassererwärmung Bei bivalenten oder monoenergetischen Anlagen kann ein Zuschlag für die Trinkwassererwärmung auf die benötigte Heizleistung entfallen. Dieser muss jedoch für die Auslegung des zweiten Wärmeerzeugers in der Regel berücksichtigt werden. Wird die Wärmepumpenanlage mono valent betrieben, ist ein entsprechender Zuschlag erforderlich, um die Trinkwassererwärmung im Auslegungspunkt der Wärmepumpe zu gewährleisten. Der Zuschlag für die Trinkwassererwärmung kann nach DIN 4708 oder DIN EN Blatt 2 ermittelt werden. Das Trinkwasser kann mit einem Speicher-Wassererwärmer oder einer Frischwasserstation erwärmt werden. Bei Letzterer ist ein Wärmespeicher notwendig. Um eine Legionellen-Schutzaufheizung nach DVGW W551 zu garantieren, empfiehlt sich der Einsatz eines elektrischen Einschraubheiz körpers oder eines zweiten Wärmeerzeugers. Bei der Verwendung eines Speicher-Wassererwärmers ist darauf zu achten, dass die Wärmetauscherfläche ausreichend groß dimensioniert ist. Als Richtwert kann angenommen werden: je kw Heizleistung 0,4 m² Wärmetauscherfläche Primärkreis Luftführung Um einen effizienten und störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, ist die Luftführung von der Ansaug- bis zur Ausblasöffnung über die Wärme pumpe möglichst strömungsgünstig auszuführen. W Während der Abtauphase kann die abgeführte Luft eine sehr hohe Menge an Wasser enthalten. Wird die Luft am ordnungsgemäßen Abströmen gehindert, kann sich eine Kondensatwasserschicht an den umliegenden Flächen (Mauerwerk, Fenster) bilden. Dies kann zu einer raschen Verschmutzung der Wand führen. W Regenfallrohre sollten mindestens einen Abstand von 1,5 m zur Ausblasöffnung aufweisen. Bei geringerem Abstand besteht die Gefahr des Einfrierens. W Ebenso ist ein Mindestabstand von 2,5 m von der Ausblasöffnung zu Gehwegen einzuhalten. Bei geringeren Abständen kann sich hier bereits bei Plus-Temperaturen Glatteis bilden. Die Ansaug- und Ausblasöffnungen sind so anzuordnen, dass kein Luftkurzschluss entstehen kann. Ist das aus baulichen Gründen nicht möglich (Abstand < 3 m), müssen weitere bautechnische Maßnahmen ergriffen werden. Beispielsweise kann eine Trennwand zwischen den beiden Wetterschutzgittern installiert werden, um einen 94 Technik Kermi System x-optimiert

97 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Strömungskurzschluss zu verhindern. Die Trennwand sollte dabei eine Tiefe von mehr als 1 m haben und ca. 0,5 m höher als die Wetterschutzgitter/der Lichtschacht sein. Trennwand Die notwendigen Mauerdurchbrüche sind bauseitig zu erstellen und müssen zwingend mit einer Wärmedämmung verkleidet werden, um eine Auskühlung und Durchfeuchtung des Mauerwerks zu vermeiden. Die Mauerdurchführung ist auch luftdicht auszuführen. Die maximale Kanallänge beträgt 10 m, ein Bogen ist mit inbegriffen (Ansaug- und Ausblaskanal). Sollte aus baulichen Gründen eine längere Kanallänge benötigt werden, ist mit Kermi Rücksprache zu halten. x-change Luft/Wasser innen Es ist bauseits zu prüfen, ob die Dämmstärke des Luftkanals ausreichend ist. Sollte die Gefahr bestehen, dass die zur Raumseite gerichtete Oberfläche den Taupunkt unterschreitet, muss bauseits eine zusätzliche diffusionsdichte Dämmung angebracht werden. Um den Einbruchschutz zu gewährleisten, wird für die Befestigung der Wetterschutzgitter die Verwendung von Sicherheits- bzw. Einwegschrauben empfohlen. Ist die oberirdische Anordnung der Ansaug- und Ausblasöffnung nicht möglich, kann diese auch über einen Lichtschacht erfolgen. Der ausblasseitige Lichtschacht sollte mit einer Schall absorbierenden Dämmung ausgekleidet werden. Dabei muss auf geeignete Materialien geachtet werden, die resistent gegen äußerliche Einflüsse wie Nässe, Frost und UV-Strahlung sind. Der Querschnitt des Lichtschachtes ist dem erforderlichen Luftvolumenstrom anzupassen und darf keinesfalls kleiner als der vorhandene Luftschacht dimensioniert werden, die minimale freie Tiefe des Schachtes sollte 400 mm betragen. Die Auskleidung des Schachtes sollte so gestaltet werden, dass keine Prallflächen entstehen. Technik Kermi System x-optimiert 95

98 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Andockrahmen Ansaugseite Andockrahmen Ausblasseite Luftkanal Ansaugseite Luftkanal Ausblasseite Luftkanal Bogen, 90 Ausblasseite Typ- und Verkaufsbezeichnung Wetterschutzgitter Ansaugseite Wetterschutzgitter Ausblasseite Luftkanal W40020 W40021 W W40025/W40026 W40022 W40024 W40027 W40028 Breite (Außenmaß) mm Höhe (Außenmaß) mm Tiefe/Länge (Außenmaß) mm Stärke der Kanalwandung mm 30 Material EPP (expandiertes Polypropylen) Aluminium Baustoffklasse nach DIN 4102 B2 Dichte bei 10 C kg/m³ 55 Lambdawert bei 25 C W/m K 0,04 Taupunkt ermitteln Oberflächentemperatur ermitteln Taupunkt (T TP ) 25 C 20 C 15 C 10 C 5 C 0 C -5 C -10 C -15 C -20 C -25 C 25 C 20 C 15 C 10 C 5 C 90 % 80 % 70 % 60 % 50 % 40 % 30 % relative 20 % Luftfeuchtigkeit 10 % Oberflächentemperatur (T 0 ) 25 C 20 C 15 C 10 C 5 C 0 C 25 C 20 C 15 C 10 C 5 C 20 C 15 C 10 C 5 C 0 C -5 C -10 C Außenlufttemperatur -15 C -20 C Raumtemperatur Raumtemperatur T o T TP > 0 keine zusätzliche Dämmung notwendig T o T TP 0 zusätzliche Dämmung notwendig 96 Technik Kermi System x-optimiert

99 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Druckverlustkennlinie der Luftkanäle 0,6 Pa/m 0,5 Pa/m Luft-Volumenstrom in Bezug zur Kälteleistung ,4 Pa/m 0,3 Pa/m 0,2 Pa/m 0,1 Pa/m 0 Pa/m 0 m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h Luft-Volumenstrom in m 3 /h x-change Luft/Wasser innen Luftkanal Ausblasseite Luftkanal Ansaugseite Druckverlustkennlinie des Luftkanalbogens (Ausblasseite) 20 Pa 15 Pa Außenlufttemperatur in C Kälteleistung 10 Pa Spreizung 10 K 5 K 2 kw 4 kw 6 kw 8 kw 10 kw 12 kw 14 kw 16 kw 18 kw 20 kw 1 kw 2 kw 3 kw 4 kw 5 kw 6 kw 7 kw 8 kw 9 kw 10 kw 5 Pa 0 Pa 0 m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h Bogen Ausblasseite Druckverlustkennlinie der Wetterschutzgitter 80 Pa 70 Pa 60 Pa 50 Pa 40 Pa 30 Pa 20 Pa 10 Pa 0 Pa 0 m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h m 3 /h Wetterschutzgitter Ausblasseite Wetterschutzgitter Ansaugseite Technik Kermi System x-optimiert 97

100 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Sekundärkreis Sekundärseite der Wärmepumpe Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung des Sekundärkreises erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden. Der Sekundärkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder sogar größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundärkreises erfolgt nach der gültigen EnEV Pufferspeicher (parallele Einbindung) Ein Puffer- oder Schichtenspeicher garantiert einen konstanten Mindest-Heizwasser-Massenstrom. Der Sekundärkreis der Wärme pumpe und die Heizkreise sind hydraulisch entkoppelt. Ein höheres Speichervolumen trägt dazu bei, die Laufzeiten der Wärme pumpe zu verlängern: Sie muss seltener starten, die Menge des benötigten Anlaufstroms verringert sich. Dies wirkt sich positiv auf die JAZ (Jahresarbeitszahl) aus. Anhand der zusätzlichen Wärmespeicherung können auch Sperr zeiten vom EVU überbrückt werden. Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. 98 Technik Kermi System x-optimiert

101 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Sperrzeitüberbrückung Die Überbrückung der Sperrzeit mittels eines Pufferspeichers (oder Schichtenpufferspeichers) ist notwendig, wenn keine Auskühlung des Heizungssystems erfolgen soll. Die hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. Für Heizflächen mit großen Speichermassen, wie etwa Fußbodenheizungen, empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab. 3. Technische Anleitung x-center Regelung Die x-center Regelung regelt und steuert die Wärmeerzeugung der x-change Wärmepumpen und die Wärmeverteilung im Kermi System x-optimiert. Die x-center Regelung besteht aus zwei Elementen, zum einem dem Wärme pumpenmanager und zum anderen dem Kältekreismanager. Diese sind bereits werkseitig bei Auslieferung der Wärmepumpe beigepackt und sind Bestandteil der Wärmepumpe Wärmepumpenmanager x-change Luft/Wasser innen Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung l l Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Farbdisplay und die einfache 2-Knopf-Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menü gewährleistet. Speichervolumen l l l l l l 500 l Werkseitig ist eine Wandmontage des Hauptbedienmanagers vorgesehen, optional besteht bei der innen aufgestellten Kermi x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe und der Kermi x-change Sole/Wasser- Wärme pumpe die Möglichkeit einer Montage an der Wärmepumpe. Dazu wird der Artikel W40047 benötigt Funktionen Wärmepumpenmanager 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Laufzeitoptimierung Sperrzeit 50 % Deckung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h W Ansteuerung von bis zu drei Heizkreisen, davon können zwei gemischte Heizkreise sein W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Modulation der Speicherladepumpe mittels PWM Signal W Integrierter Wärmemengenzähler W Berechnung des aktuellen COP und der Arbeitszahl (es wird nur die elektrische Leistungsaufnahme des Verdichters und Ventilators berücksichtigt) W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Urlaubsprogramm für jeden Heizkreis separat einstellbar W Party-, Abwesenheits- und Feiertagsfunktion W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre Mittels eines bauseitigen abgeschirmten Patchkabels (CAT/CAT6) wird mit dem Kältekreismanager kommuniziert. Die technischen Daten des Hauptbedienmanagers finden Sie bei den entsprechenden Wärmepumpen. Technik Kermi System x-optimiert 99

102 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung 3.3. Sonstige Erweiterungen 3.5. Funktionen Kältekreismanager x-center x30 Die x-center x30 Regelung von Kermi ist eine Raumtemp eraturregelung, die bedarfsgeführt auch die Wärmepumpe regelt/steuert. Dabei kann die Kommunikation zwischen den einzelnen Temp eraturreglern in den Räumen und dem Gateway über das konventionelle Stromnetz erfolgen und ist somit ideal bei Renovierungen. Der x-center Wärmepumpenmanager ist bereits für diese optionale Erweiterung vorbereitet. Schematischer Aufbau der bedarfgeführten Regelung Außentemperatursensor Raumregler 1 W Sensorik im Kältekreis (Temperaturen/Druck) W Modulation des Verdichters mit Frequenzumformer W Modulation der Energiequelle (Ventilator/Sole-Umwälzpumpe) mittels PWM- oder 0 bis 10-V-Signal W Anschlussmöglichkeit einer Energiequellenschutzeinrichtung W Ansteuerung eines elektronischen Expansionsventils W Ansteuerung eines 4-Wege-Ventils (nur x-change Luft/ Wasser-Wärmepumpe) W Regelung der Abtauung durch Prozessumkehr/Kreislaufumkehr (nur x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe) Raumregler 2 Raumregler Mittels eines bauseitigen abgeschirmten Patchkabels (CAT/CAT6) wird mit dem Hauptbedienmanager kommuniziert. Die technischen Daten des Kälte kreismanagers finden Sie bei den entsprechenden Wärmepumpen. Gateway Stellantriebe Heizkreise Als Kommunikation zwischen den Raumreglern und dem Gateway können vorhandene elektrische Kabel (230 V) verwendet werden Kältekreismanager Der Kältekreismanager steuert, regelt und überwacht die Abläufe im Kältekreis und der Primärseite. Dieser ist werkseitig bereits in der Wärme pumpe montiert und mit den einzelnen Komponenten innerhalb der Wärmepumpe verdrahtet. 100 Technik Kermi System x-optimiert

103 x-change WPLI Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung 4. Zubehör Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Temperaturfühler für Wärmepumpenmanager Temperaturfühler für x-center Wärmepumpenmanager Tauchhülse DN 15 Tauchhülse DN 15 Länge 300 mm für Sensordurchmesser 5 mm W40016 x-change Luft/Wasser innen Befestigung Wärmepumpenmanager Befestigung Wärmepumpenmanager an der Wärmepumpe bei innenaufgestellten Wärmepumpen W40048 x-center x30 x-center x30 schafft die optimale Verbindung von gewünschter Raumtemperatur und effizienter Heizsystemnutzung. Die Heizlast, die die Wärmepumpe erbringen muss, wird nicht mehr nur nach der Außentemperatur gesteuert, sondern nach dem tatsächlichen Bedarf. Dadurch läuft das gesamte System immer im optimalen Betriebszustand und bringt so ein deutliches Plus an Effizienz. Berücksichtigt Außentemperatur, Raumtemperatur und äußere/innere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung o.ä. W Energieeinsparung von bis zu 14 % möglich W Kommunikation via PLC (Powerline Communication), dadurch einfach und keine zusätzliche Installation W Ideal auch für die Nachrüstung W Bestens vorbereitet auch für innovative Anforderungen wie Smart Grid oder Smart Home W40047 x-center x31 Starterset Comfort bestehend aus 1 x Gateway, 1 x Comfort-Raumregler x-center x32 Starterset Standard bestehend aus 1 x Gateway, 1 x Standard-Raumregler W40079 W40080 x-center x33 Ergänzungsset Standard bestehend aus Standard-Raumregler W40081 x-center x34 Ergänzungsset Comfort bestehend aus Comfort-Raumregler W40082 x-center x35 Ergänzungsset Präsenztaster bestehend aus Präsenztaster W40083 Technik Kermi System x-optimiert 101

104 102 Technik Kermi System x-optimiert

105 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Die x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe entzieht der Umgebungs luft thermische Energie und wandelt sie in Heizungswärme um. Die große Modulationsbreite und ein großzügig dimensionierter Ventilator sorgen für geringe Schallemissionen und machen die Außenaufstellung überaus energetisch. x-change Luft/Wasser außen European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at SG Ready nur in Verbindung mit dem Kermi Energiemanager Merkmale W Geringe Betriebskosten durch hohen COP-Wert W Maximale Vorlauftemperatur bis zu 62 C W Geräuscharmer Betrieb durch eine optimierte Radialventilator-Konstruktion W Einfache Bedienung der Regelungselemente mit Farbgrafikanzeige und 2-Knopf-Bedienung, witterungsgeführter Betrieb W Wandmontage des Wärmepumpenmanagers W Integrierter elektronischer Wärmemengenzähler W Ermittlung des COP und der Arbeitszahl durch die Regelung W Effizientes Abtauen durch Kreislaufumkehr W Modulation des Verdichters, der Sekundärkreispumpe und des Ventilators W Einsatzbereich zwischen 20 C und 40 C Lieferumfang Wärmepumpe W Wärmepumpe in Kompaktbauweise, ohne Umwälzpumpen W Verkleidung für Außenaufstellung mit Luftführung W Witterungsgeführte Regelung, für Wandmontage, mit 4 Temperatursensoren und 2 Tauchhülsen DN 15 W 2 flexible Anschlussschläuche G 1½ Zusätzlich erforderliches Zubehör: W Daten- und Kommunikationskabel Technik Kermi System x-optimiert 103

106 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change WPLA 12 W29003 x-change WPLA 16 W29004 Empfohlener Leistungsbereich bei A2/W35 kw 5,0 16,7 7,2 18,8 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A-7/W35, 5K Verdichter: 65 rps; Ventilator: 100 % Nennwärmeleistung kw 8,79 12,9 Kälteleistung kw 5,42 8,6 Elektrische Leistungsaufnahme kw 3,37 4,3 Leistungszahl 2,61 3,01 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A2/W35, 5K Verdichter: 45 rps; Ventilator: 85 % Nennwärmeleistung kw 9,73 11,2 1 Kälteleistung kw 7,33 8,57 1 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,40 2,67 1 Leistungszahl 4,05 4,2 1 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A10/W35, 5K Verdichter: 40 rps; Ventilator: 75 % Nennwärmeleistung kw 10,92 15,0 Kälteleistung kw 8,91 12,4 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,04 2,6 Leistungszahl 5,35 5,7 Energieeffizienzklassen gemäß EU-Regelung 811/2013 für Wärmepumpengeräte Wärmepumpe 35 C / 55 C A++ / A++ A++ / A++ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A++ / A++ A+++ / A++ Primärkreis Min. Lufttemperatur C 20 Max. Lufttemperatur C 40 Ventilatortyp radial, rückwärtsgekrümmt mit EC-Motor Wärmetauschertyp, Material Aluminium, unempfindlich gegen Kondensat Abtauart Prozessumkehr Anschluss Kondensatablauf mm 50 Sekundärkreis Min. Volumenstrom bei A2/W35, 5K m³/h 0,9 1,3 Nenninhalt Heizungswasser l 2,3 2,4 Max. Vorlauftemperatur C 62 Max. Betriebsdruck bar 10 Wärmemengenzähler elektronisch integriert Anschluss G 1½ Überwurfmutter 1 Bei Verdichterdrehzahl 36 rps 104 Technik Kermi System x-optimiert

107 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Elektrische Anschlusswerte Wärmepumpe x-change WPLA 12 W29003 x-change WPLA 16 W29004 Nennspannung Verdichter V Leistungsregelung Frequenzumformer Phasen/Frequenz 3/50 Hz Nennstrom Verdichter max. A Elektrische Leistung Verdichter max. kw 10,4 16,7 Anlaufstrom Verdichter A 13,6 17,8 Anlaufstrombegrenzer Frequenzumformer Benötigte Absicherung Verdichter A C 16 (3-pol.) C 25 (3-pol.) FI-Schutzschalter Typ B Schutzart IP24 Min. Kabelquerschnitt Verdichter mm² 5 x 1,5 5 x 2,5 Elektrische Anschlusswerte Regelung Nennspannung V 230 Phasen/Frequenz 1/50 Hz Benötigte Absicherung A B16 FI-Schutzschalter Typ B Datenkommunikation HBM - KKM CAT5 oder CAT6 Min. Kabelquerschnitt HBM - KKM mm² 3 x 1,5 Kältekreis Arbeitsmittel, GWP (Treibhauspotential) CO2e R410A, Arbeitsmittelfüllmenge, CO2-Äquivalent kg, Tonnen CO2e 7; 14,6 7,15; 14,9 Verdichtertyp/Leistungsregelung/Verdichteranzahl Scroll/Frequenzumformer/1 Schallleistungsdaten n. EN ISO Außenmessung (A7/W35 bei 400 min -1 Ventilator) db(a) 55,4 Schalldruckpegel für freistehende Außenaufstellung Schalldruckpegel bei 3 m Entfernung db(a) 36,1 Schalldruckpegel bei 10 m Entfernung db(a) 25,6 Abmessungen und Gewicht Länge (ohne/mit Verkleidung) mm 985/1.080 Breite (ohne/mit Verkleidung) mm 780/875 Höhe (ohne/mit Verkleidung) mm 1.730/1.792 Gewicht mit Verkleidung kg x-change Luft/Wasser außen Technik Kermi System x-optimiert 105

108 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Außenmaße x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung (in mm) Höhe Paneel (Füße + Verstellhub) M10 64, , Technik Kermi System x-optimiert

109 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Einsatzgrenzen WPLA Schallleistungspegel WPLA Vorlauftemperatur 70 C 65 C 60 C 55 C 50 C 45 C 40 C 35 C 30 C 25 C 20 C Druckverlust -30 C -20 C -10 C 0 C 10 C 20 C 30 C 40 C 50 C Quellentemperatur Schallleistungspegel 70 db(a) 65 db(a) 60 db(a) 55 db(a) 50 db(a) x-change Luft/Wasser außen mbar 45 db(a) mbar Ventilatordrehzahl in min -1 Druckverlust 10 mbar 1 mbar 0,1 mbar 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h Volumenstrom WPL 12 WPL 16 Dichte Heizungswasser: 994 kg/m³ Technik Kermi System x-optimiert 107

110 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Leistungskurven der x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe WPLA 12 Leistungskurven bei W35 35 kw 30 kw 25 kw Leistungskurven bei W55 25 kw 20 kw Heizleistung 20 kw 15 kw 10 kw Heizleistung 15 kw 10 kw 5 kw 5 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 25 kw 20 kw 20 kw 15 kw Kälteleistung 15 kw 10 kw Kälteleistung 10 kw 5 kw 5 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 8 kw 10 kw Elektrische Leistungsaufnahme 6 kw 4 kw 2 kw Elektrische Leistungsaufnahme 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 7 4 Coefficient of performance (COP) Coefficient of performance (COP) 3,5 3 2,5 2 1,5 1 0, C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0-10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 108 Technik Kermi System x-optimiert

111 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Leistungskurven der x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe WPLA 16 Leistungskurven bei W35 30 kw Leistungskurven bei W55 22 kw 25 kw 18 kw Heizleistung 20 kw 15 kw 10 kw Heizleistung 14 kw 10 kw 5 kw 0 kw 25 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 6 kw 2 kw 14 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur x-change Luft/Wasser außen 20 kw 12 kw 10 kw Kälteleistung 15 kw 10 kw Kälteleistung 8 kw 6 kw 4 kw 5 kw 2 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 10 kw 10 kw Elektrische Leistungsaufnahme 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw Elektrische Leistungsaufnahme 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw 0 kw -20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 0 kw -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 7 4 Coefficient of performance (COP) Coefficient of performance (COP) 3,5 3 2,5 2 1, C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur 1-10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C Lufteintrittstemperatur Technik Kermi System x-optimiert 109

112 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 2. Planungsgrundlagen 2.1. Energieversorgungsunternehmen (EVU) Fundamentanforderung Außenkante Wärmepumpe Bei Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung sind vom zuständigen EVU die Anschlussbedingungen zu erfragen. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das zuständige EVU bei monoenergetischen Luftströmung oder bivalent-parallel betriebenen Anlagen die Stromversorgung bis zu 6 Stunden pro Tag unterbrechen, wobei eine einzelne Unterbrechung maximal 2 Stunden andauern darf. Bei bivalent-alternativ betriebenen Anlagen kann die Stromversorgung bis zu 960 Stunden pro Jahr unterbrochen werden Elektrische Anschlüsse Für den elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die technischen 320 mm 220 mm 90 mm 100 mm Anschlussbedingungen des zuständigen EVUs zu beachten. Kermi Wärmepumpen werden grundsätzlich mit 400 V~ betrieben, der Steuerstromkreis mit 230 V~. Während der EVU-Sperrzeit darf der Steuer stromkreis nicht abgeschaltet werden. Für die Anmeldung beim EVU sind in der Regel folgende Angaben erforderlich: W Anschrift des Betreibers W Aufstellort der Wärmepumpe (Baustellenadresse) W Bedarfsart des Stromes nach den üblichen Tarifen W Betriebsweise der Wärmepumpe W Hersteller und Typ der Wärmepumpe W Elektrische Anschlussleistung der Wärmepumpe W Maximaler Anlaufstrom W Heizlast des Gebäudes Entwässerungsbereich KG DN 110 Stromanschluss und Datenverbindung Heizungsverrohrung Die Heizungsverrohrung sollte dabei mindestens 30 cm über das Fundament hinausragen (Vorlauf rot, Rücklauf blau). Bei der Verwendung eines vorgedämmten, für die Erdverlegung geeigneten Rohrsystems ist die Dämmung auf ca. 2 cm über Fundament zu kürzen. Die freiliegenden Heizungsrohre müssen nach der Montage der Wärmepumpe separat isoliert werden. Das Entwässerungsrohr ist bündig bis maximal 2 cm über das Fundament zu setzen. Die Kabellänge der Spannungsversorgung und der Datenverbindung sollte mindestens 1,5 m über Fundament betragen. Schutz- bzw. Leerrohre sollten mindestens 15 cm über das Fundament hinausragen Anforderungen an die Aufstellung Fundamentanforderungen Die Wärmepumpe kann nur auf einem Fundament mit entsprechender Tragkraft installiert werden. Das Fundament muss eine Aussparung für die Leitungsdurchführung enthalten. Die minimale Fundamentgröße entspricht den Außenmaßen der Wärmepumpe. Wird die Wärmepumpe separat befestigt, muss das Fundament umlaufend um mindestens 12 cm größer sein. Wird die Wärmepumpe innerhalb der dritten oder vierten Windzone nach DIN (Küstengebiete, Nord- und Ostseeinseln) installiert, sind gesonderte bauseitige Befestigungen und Verankerungen erforderlich (Ankerplatten sind im Lieferumfang der Wärmepumpe enthalten), um den auftretenden Windkräften entgegenzuwirken. Auch in der ersten und zweiten Windzone ist der Aufstellort detailliert zu analysieren. So können umliegende Bauten die Windverhältnisse beeinflussen und so die Windlast auf die Wärmepumpe erhöhen. Auch für Montageorte in höher gelegenen Regionen ist eine separate Beurteilung der auftretenden Windlast erforderlich. 110 Technik Kermi System x-optimiert

113 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Körper- und Luftschall Bei der Platzierung der Wärmepumpe ist insbesondere die TA Lärm zu berücksichtigen. Bitte lesen Sie dazu die Hinweise im Anhang Schallgrundlagen. Insbesondere sollte die Aufstellung vor einem Fenster oder einem Aufenthaltsbereich wie der Terrasse oder auch unter einem Balkon vermieden werden, um hier nachteilige Geräuschemissionen zu vermeiden. Der Anschluss an das Heizungssystem sollte immer flexibel und spannungsfrei ausgeführt werden, um die Körperschallübertragung zu minimieren Abstände W Ein Mindestabstand von 3 m von der Ausblasöffnung zu Gehwegen ist einzuhalten. Bei geringeren Abständen kann es hier auch bereits bei Plus-Temperaturen zu Glatteisbildung kommen. W Die Ausblasöffnung darf nicht zum Gebäude oder zu einem anderen Hindernis hin zeigen bzw. muss mindestens 3 m entfernt sein. Der Abstand zur Ansaugöffnung sollte mindestens 1 m betragen. W Der Abstand zur Grundstücksgrenze sollte mindestens 5 m betragen. Beachten Sie bitte im Anhang Schallgrundlagen die entsprechenden Grenzwerte. W Die Wärmepumpe nicht in Senken, Innenhöfen oder Ähnlichem installieren. Es besteht hier die Gefahr eines Luftkurzschlusses. W Der Aufstellbereich der Wärmepumpe darf nicht von schallharten Flächen umgeben sein (z. B. Innenhof): Je größer die schallreflektierenden Flächen sind, desto größer ist die Geräuschentwicklung. W Mindestabstände zu äußeren Blitzschutzanlagen nach DIN EN 62305, VDE einhalten Anschlüsse der Wärmepumpe Kondensatablauf Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostsicher abgeleitet werden. Damit das Wasser ungehindert ablaufen kann, muss die Wärmepumpe waagrecht stehen. Sinnvoll ist ein unterirdisches Entwässerungsrohr, das senkrecht von der Wärmepumpe in ein unterhalb der Frostgrenze gelegenes Kiesbett führt: So kann das Wasser ungehindert versickern. Eine direkte Verbindung zur Kanalisation darf nicht bestehen! Heizungsseitige Verrohrung Der Anschluss der heizungsseitigen Verrohrung erfolgt mit zwei wärmegedämmten Rohren (Vor- und Rücklauf, 100 % nach EnEV). Um die Montage zu erleichtern, empfiehlt sich die Verwendung einer flexiblen Verrohrungsart. Zum Gebäude hin sollte die Verrohrung leicht ansteigend verlaufen (ca. 2 ), um eventuelles freies Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Die Wand- oder Bodendurchführung ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen. Elektrischer Anschluss Es wird je eine Spannungsversorgung für den Verdichter und den Kältekreismanager sowie eine Datenverbindung benötigt. Die Verlegung erfolgt dabei getrennt mit zwei für die Erdverlegung geeigneten Leerrohren. Zum Gebäude hin sollten die Leerrohre leicht ansteigend verlaufen (ca. 2 ), um eventuelles freies Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Die Wand- oder Bodendurchführung ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen. Es muss eine baulich getrennte Verlegung der Datenverbindung und der Stromversorgung erfolgen. Die Kabelquerschnitte sind nach den entsprechenden VDE-Bestimmungen bzw. Normen zu bemessen. Als Kalkulationshilfe können folgende Querschnitte verwendet werden (maximale Kabellängen beachten!): x-change Luft/Wasser außen Abstände mm mm Verdichter: 5 x 2,5 mm² (bauseits überprüfen) Kältekreismanager: 3 x 1,5 mm² (bauseits überprüfen) Datenverbindung: CAT5/6-Kabel mit RJ45-Steckverbindung Technik Kermi System x-optimiert 111

114 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Abstände außen Spezifische Heizlasten [W/m²] Betonfundament Schotter (verdichtet) Soleschicht Hausmauer Wohnbereich Raumtemperatur = 20 C Bäder Raumtemperatur = 24 C Passivhaus < 10 < 15 Niedrigenergiehaus Hochwertig gedämmte Neubauten > Frostgrenze Heutiger Dämmstandard für Neubau (z. B. Referenz gebäude aus EnEV 2009) Dämmstandard für Gebäude gemäß WschV Altbauten ab 1975, unsaniert Grobschotterschicht Sickerschacht, gefüllt mit Kies für Kondensat Entwässerungsrohr 2.4. Dimensionierung Wärmepumpe 2 Neigung Heizungsvor- und -rücklauf Elektrische Anschlüsse Die zu leistende Wärmeenergie der Wärmepumpe setzt sich folgendermaßen zusammen: Altbauten bis 1975, unsaniert ab Monoenergetische Betriebsweise: Die Wärmepumpe wird dabei zumeist von einem elektrischen Wärmeerzeuger (z. B. elektrischer Einschraubheizkörper) unterstützt. Die Funktion des zweiten Wärmeerzeugers stellt bei Bedarf die Abtauung des Verdampfers der Wärmepumpe sicher und unterstützt diese beim Betrieb unterhalb des Auslegungspunktes. Wird eine Luft/Wasser-Wärmepumpe rein monovalent betrieben, kann ein störungsfreier Betrieb nicht gewährleistet werden. Die Gebäude-Heizlast kann rechnerisch nach DIN EN oder experimentell ermittelt werden. Eine rechnerische Ermittlung der Heizlast ist immer der experimentellen vorzuziehen, denn diese liefert bei korrekten Daten ein genaueres Ergebnis. Die experimentelle Ermittlung erfolgt im Renovierungsbereich über den bisherigen Brennstoffbedarf. Als Richtwert dient bei den Vollbetriebsstunden für den reinen Heizbetrieb Stunden und für den Heizbetrieb mit Trinkwassererwärmung Stunden. Es kann auch die Wärmeleistung über die beheizte Wohnfläche ermittelt werden. Diese Methode sollte jedoch nur für die schnelle Angebotskalkulation verwendet werden, da sie in der Regel ein zu ungenaues Ergebnis liefert. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das EVU Sperrzeiten verhängen. Diese müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden. Sperrzeit Z 1 x 2 Stunden 1,09 2 x 2 Stunden 1,20 3 x 2 Stunden 1,33 In der Praxis können bei Neubauten mit Fußbodenheizung, aufgrund der hohen Speicherfähigkeit des Bodenaufbaus, geringere Z-Faktoren angenommen werden. Im Allgemeinen reicht bei massiv gebauten Häusern (insbesondere mit Fußbodenheizung) das vorhandene Wärmespeichervermögen aus, um auch eine zweistündige Sperrzeit ohne Komfortverluste zu überbrücken. Die maximale Sperrzeit beträgt dabei 3 x 2 Stunden, wobei aufgrund der Trägheit des Gebäudes nur 2 x 2 Stunden berücksichtigt werden. Dennoch ist aufgrund der erforderlichen Wiederaufheizung der Speichermasse eine Leistungserhöhung der Wärmepumpe notwendig. 112 Technik Kermi System x-optimiert

115 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Um eine Abkühlung des Gebäudes zu vermeiden, sollte bei der Auslegung daher immer ein Wert zwischen 1,1 und 1,3 gewählt werden Bivalente Betriebsweise Bei der bivalenten Betriebsweise werden die Sperrzeiten bei der Auslegung nicht berücksichtigt, da während der Sperrzeit der zweite Wärmeerzeuger die Heizlast abdeckt. Dabei ist zu beachten, dass dieser während der Sperrzeit nicht abgeschaltet ist. Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise decken die verschiedenen Wärmeerzeuger den gesamten Bedarf der ermittelten Heizleistung. Der Betrieb der Wärmeerzeuger findet abwechselnd statt. Bei außen aufgestellten Anlagen ist der bivalent-alternative Betrieb nicht zweck mäßig, da ein beständiger Frostschutz für den Sekundärkreis der Wärmepumpe gewährleistet sein muss Trinkwassererwärmung Bei bivalenten oder monoenergetischen Anlagen kann ein Zuschlag für die Trinkwassererwärmung auf die benötigte Heizleistung entfallen. Dieser muss jedoch für die Auslegung des zweiten Wärmeerzeugers in der Regel berücksichtigt werden. Wird die Wärmepumpenanlage monovalent betrieben, ist ein entsprechender Zuschlag erforderlich, um die Trinkwassererwärmung im Auslegungspunkt der Wärmepumpe zu gewährleisten. Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss der VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Stein bildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und an den Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden. Der Sekundärkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundärkreises erfolgt nach der gültigen EnEV Pufferspeicher (parallele Einbindung) Ein Puffer- oder Schichtenspeicher stellt einen konstanten Mindest- Heizwasser-Massenstrom sicher. Dabei erfolgt eine hydraulische Entkoppelung zwischen dem Sekundärkreis der Wärmepumpe und den Heizkreisen. Ein höheres Speichervolumen trägt dazu bei, die Laufzeiten der Wärmepumpe zu verlängern: Sie muss seltener starten. Dies wirkt sich positiv auf die JAZ (Jahresarbeitszahl) aus. Anhand der zusätzlichen Wärmespeicherung können auch Sperrzeiten vom EVU überbrückt werden. x-change Luft/Wasser außen Der Zuschlag für die Trinkwassererwärmung kann nach DIN 4708 oder DIN EN Blatt 2 ermittelt werden. Das Trinkwasser kann mit einem Speicher-Wassererwärmer oder einer Frischwasserstation erwärmt werden. Bei Letzterer ist ein Wärmespeicher notwendig. Um eine Legionellen-Schutzaufheizung nach DVGW W551 zu garantieren, empfiehlt sich der Einsatz eines elektrischen Einschraubheizkörpers oder eines zweiten Wärmeerzeugers. Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. Bei der Verwendung eines Speicher-Wassererwärmers ist darauf zu achten, dass die Wärmetauscherfläche ausreichend groß dimensioniert ist. Als Richtwert kann angenommen werden: je kw Heizleistung 0,4 m² Wärmetauscherfläche Sekundärkreis Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung des Sekundärkreises erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN 806 Technik Kermi System x-optimiert 113

116 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Sperrzeitüberbrückung Die Überbrückung der Sperrzeit mittels eines Pufferspeichers oder Schichtenpufferspeichers ist notwendig, wenn keine Auskühlung des Heizungssystems erfolgen soll. Eine hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. 3. Technische Anleitung x-center Regelung Die x-center Regelung regelt und steuert die Wärmeerzeugung der x-change Wärmepumpen und die Wärmeverteilung im Kermi System x-optimiert. Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung l l l l Speichervolumen l l l l 500 l 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Laufzeitoptimierung Sperrzeit 50 % Deckung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h Für Heizflächen mit großen Speichermassen, wie etwa Fußbodenheizungen, empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab. Die x-center Regelung besteht aus zwei Elementen, zum einem dem Wärme pumpenmanager und zum anderen dem Kältekreismanager. Diese sind bereits werkseitig bei Auslieferung der Wärmepumpe beigepackt und sind Bestandteil der Wärmepumpe Wärmepumpenmanager Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Farbdisplay und die einfache 2-Knopf-Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menü gewährleistet. Werkseitig ist eine Wandmontage des Hauptbedienmanagers vorgesehen, optional besteht bei der innen aufgestellten Kermi x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe und der Kermi x-change Sole/Wasser- Wärme pumpe die Möglichkeit einer Montage an der Wärmepumpe. Dazu wird der Artikel W40047 benötigt Funktionen des Wärmepumpenmanagers W Ansteuerung von bis zu drei Heizkreisen, davon können zwei gemischte Heizkreise sein W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Modulation der Speicherladepumpe mittels PWM Signal W Integrierter Wärmemengenzähler W Berechnung des aktuellen COP und der Arbeitszahl (es wird nur die elektrische Leistungsaufnahme des Verdichters und Ventilators berücksichtigt) W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Urlaubsprogramm für jeden Heizkreis separat einstellbar W Party-, Abwesenheits- und Feiertagsfunktion W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre Mittels eines bauseitigen abgeschirmten Patchkabels (CAT/CAT6) wird mit dem Kältekreismanager kommuniziert. Die technischen Daten des Hauptbedienmanagers finden Sie bei den entsprechenden Wärmepumpen. 114 Technik Kermi System x-optimiert

117 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 3.3. Sonstige Erweiterungen 3.5. Funktionen x-center x30 Die x-center x30 Regelung von Kermi ist eine Raumtemp eraturregelung, die bedarfsgeführt auch die Wärmepumpe regelt/steuert. Dabei kann die Kommunikation zwischen den einzelnen Temp eraturreglern in den Räumen und dem Gateway über das konventionelle Stromnetz erfolgen und ist somit ideal bei Renovierungen. Der x-center Wärmepumpenmanager ist bereits für diese optionale Erweiterung vorbereitet. Schematischer Aufbau der bedarfgeführten Regelung Außentemperatursensor Raumregler 1 Raumregler 2 Raumregler W Sensorik im Kältekreis (Temperaturen/Druck) W Modulation des Verdichters mit Frequenzumformer W Modulation der Energiequelle (Ventilator/Sole-Umwälzpumpe) mittels PWM- oder 0 bis 10-V-Signal W Anschlussmöglichkeit einer Energiequellenschutzeinrichtung W Ansteuerung eines elektronischen Expansionsventils W Ansteuerung eines 4-Wege-Ventils (nur x-change Luft/ Wasser-Wärmepumpe) W Regelung der Abtauung durch Prozessumkehr/Kreislaufumkehr (nur x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe) Mittels eines bauseitigen abgeschirmten Patchkabels (CAT/CAT6) wird mit dem Hauptbedienmanager kommuniziert. Die technischen Daten des Kälte kreismanagers finden Sie bei den entsprechenden Wärmepumpen. x-change Luft/Wasser außen Gateway Stellantriebe Heizkreise Als Kommunikation zwischen den Raumreglern und dem Gateway können vorhandene elektrische Kabel (230 V) verwendet werden Kältekreismanager Der Kältekreismanager steuert, regelt und überwacht die Abläufe im Kältekreis und der Primärseite. Dieser ist werkseitig bereits in der Wärme pumpe montiert und mit den einzelnen Komponenten innerhalb der Wärmepumpe verdrahtet. Technik Kermi System x-optimiert 115

118 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 4. Zubehör Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Temperaturfühler für Wärmepumpenmanager Temperaturfühler für x-center Wärmepumpenmanager Tauchhülse DN 15 Tauchhülse DN 15 Länge 300 mm für Sensordurchmesser 5 mm W40016 x-center x30 x-center x30 schafft die optimale Verbindung von gewünschter Raumtemperatur und effizienter Heizsystemnutzung. Die Heizlast, die die Wärmepumpe erbringen muss, wird nicht mehr nur nach der Außentemperatur gesteuert, sondern nach dem tatsächlichen Bedarf. Dadurch läuft das gesamte System immer im optimalen Betriebszustand und bringt so ein deutliches Plus an Effizienz. Berücksichtigt Außentemperatur, Raumtemperatur und äußere/innere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung o.ä. W Energieeinsparung von bis zu 14 % möglich W Kommunikation via PLC (Powerline Communication), dadurch einfach und keine zusätzliche Installation W Ideal auch für die Nachrüstung W Bestens vorbereitet auch für innovative Anforderungen wie Smart Grid oder Smart Home W40048 x-center x31 Starterset Comfort bestehend aus 1 x Gateway, 1 x Comfort-Raumregler x-center x32 Starterset Standard bestehend aus 1 x Gateway, 1 x Standard-Raumregler W40079 W40080 x-center x33 Ergänzungsset Standard bestehend aus Standard-Raumregler W40081 x-center x34 Ergänzungsset Comfort bestehend aus Comfort-Raumregler W40082 x-center x35 Ergänzungsset Präsenztaster bestehend aus Präsenztaster W Technik Kermi System x-optimiert

119 x-change WPLA Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung x-change Luft/Wasser außen Technik Kermi System x-optimiert 117

120 118 Technik Kermi System x-optimiert

121 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Die x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft thermische Energie und wandelt sie in Heizungswärme um. Der große Modulationsbereich, ein großzügig dimensionierter Verdampfer sowie die neueste Axialventilatortechnik gewährleisten geringe Schallemissionen und einen äußerst effizienten Betrieb. x-change dynamic außen European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at Merkmale W Sehr effizienter und flüsterleiser Betrieb durch großen Verdampfer und Modulation des Verdichters, des Ventilators und der Ladepumpe W Maximale Vorlauftemperatur bis zu 63 C W Geringe Schallemissionen durch mehrfach gedämmten und 3-fach schallentkoppelten Kältekreis und Flüstermodus W Inklusive x-center x40 Regelung für bis zu 3 Heizkreise, witterungsgeführter Betrieb W Intuitive und einfachste Bedienung durch das große 7 Touch-Display und selbsterklärenden großen Icons W Integrierte elektronische Wärmemengenerfassung inkl. COP-Ermittlung und SG- Ready Schnittstelle W Fernwartung über x-center x40 ohne zusätzliches Zubehör verfügbar W Power to Heat: Intelligente Nutzung von überschüssigem PV-Strom W Hochwertiges und sehr ansprechendes Gehäuse mit robuster Abdeckung aus Edelstahl und umfangreichen Zubehör W Webbasierte Fernbedienung der Wärmepumpe über Tablet, PC, Smartphone Lieferumfang Wärmepumpe W Wärmepumpe in Kompaktbauweise, ohne Umwälzpumpen W Witterungsgeführte x-center x40 Regelung, für Wandmontage, Außentemperaturfühler, 4 Temperatursensoren und 2 Tauchhülsen DN 15 Zusätzlich erforderliches Zubehör: W Daten- und Kommunikationskabel (bauseits) Technik Kermi System x-optimiert 119

122 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change dynamic 8 AW E W20290 x-change dynamic 16 AW E W20291 Leistungsbereich bei A7/W35 kw 4,5-10 8,5-16 Leistungsbereich bei A2/W35 kw Leistungsbereich bei A-7/W35 kw 3, Leistungsdaten n. EN 14511:2014 A7/W35, 5K Verdichterdrehzahl rps Nennwärmeleistung kw 4,9 6,3 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,0 1,2 Leistungszahl COP 5,0 5,1 Leistungsdaten n. EN 14511:2014 A2/W35, 5K Verdichterdrehzahl rps Nennwärmeleistung kw 5,8 8,8 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,4 2,0 Leistungszahl 4,11 4,32 Leistungsdaten n. EN 14511:2014 A-7/W35, 5K Verdichterdrehzahl rps Nennwärmeleistung kw 6,4 12,9 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,0 4,1 Leistungszahl 3,15 3,15 Energieeffizienzklassen gemäß EU-Regelung 811/2013 für Wärmepumpengeräte Wärmepumpe 35 C / 55 C A++ / A++ A++ / A++ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A+++ / A++ A+++ / A++ Energiequelle Temperaturbereich Energiequelle C 20 bis 35 Ventilatortyp Axial, modulierender EC-Motor mit Absenkbetrieb Abtauart Kreislaufumkehr Sekundärkreislauf Min. Volumenstrom bei A2/W35 m³/h 0,7 1,3 Nennvolumenstrom bei A2/W35 m³/h 1,0 1,5 Nennvolumenstrom bei Volllast m³/h 2,0 3,0 Max. Vorlauftemperatur (zwischen -5 C und 20 C Lüftereintrittstemperatur) C 63 Max. Betriebsdruck bar 6 Anschluss R 1 1/4 AG Wärmemengenzähler elektronisch integriert Kältekreislauf Kältemittel R410A Kältemittelfüllmenge kg 4,75 5,8 Verdichtertyp / Leistungsregelung / Verdichteranzahl Scroll / Frequenzumformer / 1 Elektrische Anschlusswerte Wärmepumpe Nennspannung Verdichter V Leistungsregelung Frequenzumformer Phasen / Frequenz 3 / 50 Hz Max. Nennstrom Verdichter A Max. Leistung Verdichter kw 12,5 16,7 Anlaufstrombegrenzer Frequenzumformer 120 Technik Kermi System x-optimiert

123 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change dynamic 8 AW E W20290 x-change dynamic 16 AW E W20291 Benötigte Absicherung Verdichter C 20 (3 pol.) C25 A (3 pol.) FI-Schutzschalter Typ B Min. Kabelquerschnitt Verdichterzuleitung mm² 5 x 2,5 5 x 4,0 Schutzart IP14B Elektrische Anschlusswerte Regelung Nennspannung V 230 Phasen/Frequenz 1/50 Hz Benötigte Absicherung A B16 FI-Schutzschalter Typ B Datenkommunikation HBM - KKM mm² 4 x 2 x 0,56 für Außenbereich (geschirmt) Datenkommunikation KKM-Touch-Display mm² 4 x 2 x 0,56 für Außenbereich (geschirmt) Schallleistungsdaten n. EN und EN ISO Außenmessung (A7/W55 - Teillast) db(a) 47,9 (bei 30 rps Verdichterdrehzahl) 52,7 (bei 25 rps Verdichterdrehzahl) Absenkbetrieb (A7/W55 - Teillast) db(a) 44,8 (bei 30 rps Verdichterdrehzahl) 51,1 (bei 25 rps Verdichterdrehzahl) Schalldruckpegel für freistehende Außenaufstellung Schalldruckpegel bei 5 m Entfernung (A7/W55 - Teillast) db(a) 25,9 / 22,8* 30,7 / 29,1* Schalldruckpegel bei 10 m Entfernung (A7/W55 - Teillast) db(a) 19,9 / 16,8* 24,7 / 23,1* Abmessungen und Gewicht Breite mm 1430 Tiefe mm 680 Höhe mm Gewicht kg * Flüstermodus x-change dynamic außen Technik Kermi System x-optimiert 121

124 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung x-change dynamic (Alle Maße in mm) dynamic 8 AW E dynamic 16 AW E A B C A D F G E F E G C B D I H H I Technik Kermi System x-optimiert

125 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Einsatzgrenzen dynamic Vorlauftemperatur 70 C 65 C 60 C 55 C 50 C 45 C 40 C 35 C 30 C 25 C 20 C -30 C -20 C -10 C 0 C 10 C 20 C 30 C 40 C 50 C Quellentemperatur Entfernung in m Schalldruckpegel für freistehende Außenaufstellung db (A) dynamic 8 AW E dynamic 16 AW E 1 39,9 / 36,8* 44,7 / 43,1* 2 33,9 / 30,8* 38,7 / 37,1* 5 25,9 / 22,8* 30,7 / 29,1* 10 19,9 / 16,8* 24,7 / 23,1* *Absenkbetrieb Druckverlust der Sekundärseite der Wärmepumpe mbar Druckverlust 100 mbar 10 mbar x-change dynamic außen 1 mbar 0,1 mbar 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h Volumenstrom dynamic 8 AW E dynamic 16 AW E Durchfluss bei 5K Spreizung m³/4 m³/3 Spreizung = 5K Volumenstrom m³/2 m³/1 /0 wo kw6,3 kw12,5 kw18,8 Heizleistung kw25 Technik Kermi System x-optimiert 123

126 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Leistungskurven der x-change dynamic 8 AW E Leistungskurven bei W35 Leistungskurven bei W Heizleistung (kw) Heizleistung (kw) Lufteintrittstemperatur ( C) Lufteintrittstemperatur ( C) Kälteleistung (kw) Kälteleistung (kw) Lufteintrittstemperatur ( C) Lufteintrittstemperatur ( C) 20 Elektrische Leistungsaufnahme (kw) Lufteintrittstemperatur ( C) 20 Elektrische Leistungsaufnahme (kw) Lufteintrittstemperatur ( C) COP (-) COP (-) Lufteintrittstemperatur ( C) Lufteintrittstemperatur ( C) Technik Kermi System x-optimiert

127 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Leistungskurven der x-change dynamic 16 AW E Leistungskurven bei W35 20 Leistungskurven bei W Heizleistung (kw) Heizleistung (kw) Lufteintrittstemperatur ( C) Lufteintrittstemperatur ( C) Kälteleistung (kw) Kälteleistung (kw) x-change dynamic außen Lufteintrittstemperatur ( C) Lufteintrittstemperatur ( C) 20 Elektrische Leistungsaufnahme (kw) Lufteintrittstemperatur ( C) 20 Elektrische Leistungsaufnahme (kw) Lufteintrittstemperatur ( C) COP (-) 4 2 COP (-) Lufteintrittstemperatur ( C) Lufteintrittstemperatur ( C) 20 Technik Kermi System x-optimiert 125

128 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 2. Planungsgrundlagen 2.1. Energieversorgungsunternehmen (EVU) Bei Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung sind vom zuständigen EVU die Anschlussbedingungen zu erfragen. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das zuständige EVU bei monoenergetischen oder bivalent-parallel betriebenen Anlagen die Stromversorgung bis zu 6 Stunden pro Tag unterbrechen, wobei eine einzelne Unterbrechung maximal 2 Stunden andauern darf. Bei bivalent-alternativ betriebenen Anlagen kann die Stromversorgung bis zu 960 Stunden pro Jahr unterbrochen werden. Für die Anmeldung beim EVU sind in der Regel folgende Angaben erforderlich: W Anschrift des Betreibers W Aufstellort der Wärmepumpe (Baustellenadresse) W Bedarfsart des Stromes nach den üblichen Tarifen W Betriebsweise der Wärmepumpe W Hersteller und Typ der Wärmepumpe W Elektrische Anschlussleistung der Wärmepumpe W Maximaler Anlaufstrom W Heizlast des Gebäudes 2.3. Anforderungen an die Aufstellung 2.2. Elektrische Anschlüsse Für den elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die technischen Anschlussbedingungen des zuständigen EVUs zu beachten. Kermi Wärmepumpen werden grundsätzlich mit 400 V~ betrieben, der Steuerstromkreis mit 230 V~. Während der EVU-Sperrzeit darf der Steuer stromkreis nicht abgeschaltet werden Anforderungen an den Montageort Die Wärmepumpe sollte in unmittelbarer Nähe zum beheizten Gebäude installiert werden. Die ausgeblasene Luft ist kälter als die Ansaugluft. Die Ausblasluft darf deshalb nicht auf einen Gehweg, Verkehrsweg oder auf die Gartenbepflanzung gerichtet sein. Für die Aufstellung der Wärmepumpe stehen nachfolgende Varianten zur Verfügung Montage auf einem Fundament Es wird ausdrücklich empfohlen, die x-change dynamic Wärmepumpe auf ein im Voraus errichtetes Fundament mit gesenkter Drainageschicht aufzustellen. Die Drainageschicht leitet das Kondenswasser bzw. vom Verdampfer der Wärmepumpe abgetaute Eiskrusten ab. Die empfohlene Ausführung des Betonfundaments und der Drainageschicht zeigt folgende Abbildung. Montage der x-change dynamic Wärmepumpe auf einem Betonfundament min. 280 Anschlussabdeckung (Zubehör) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) 690 Randstein (max. 30 mm breit) Rücklauf vom Speicher (kalt) Vorlauf zum Speicher (warm) elektrische Verbindungsleitungen min 700 Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) Position Kondensatablauf D = 32mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne Betonfundamentstreifen Technik Kermi System x-optimiert

129 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Alternativ zum Betonfundament kann die x-change dynamic Wärmepumpe auf einem Fertigfundament aus recyceltem und gegen UV- Strahlen resistentem Kunststoff installiert werden. Das Fertigfundament ist als Zubehör erhältlich und wird als Baukastenset bestehend aus mehreren Einzelteilen geliefert. Es bietet den Vorteil einer einfachen und schnellen Montage vor Ort. Nachfolgende Abbildungen zeigen ein montiertes Fertigfundament und die empfohlene Installation der Wärmepumpe. Montage der x-change dynamic Wärmepumpe auf einem Fertigfundament min Anschlussabdeckung (Zubehör) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) Rücklauf vom Speicher (kalt) x-change dynamic außen Vorlauf zum Speicher (warm) elektrische Verbindungsleitungen Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) Position Kondensatablauf D = 32mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne verdichtete Ausgleichsschicht Technik Kermi System x-optimiert 127

130 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Die x-change dynamic Wärmepumpe kann auch auf einem ausreichend befestigten Untergrund installiert werden. Dazu muss das anfallende Kondensat bzw. das abgetaute Schmelzwasser vom Verdampfer abgeleitet werden. Hierfür wird eine Kondensatauffangwanne unterhalb des Verdampfers montiert. Das in die Auffangwanne ablaufende Wasser wird über eine Rohrleitung in eine Drainage abgeleitet, die sich in einer frostfreien Tiefe befindet. Die Wanne und die angeschlossenen Leitungen werden bei niedrigen Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt mit einem Heizkabel beheizt. Dieses Kabel wird an die Elektroinstallation der Wärmepumpe angeschlossen und automatisch gesteuert. Hierbei ist allerdings ist zu beachten, dass diese Beheizung die gesamte Energieeffizienz der Wärmepumpe senkt. Die Kondensatauffangwanne ist als Zubehör erhältlich. Die nachfolgende Abbildung zeigt die empfohlene Installation der x-change dynamic Wärmepumpe mit Kondensatauffangwanne auf befestigtem Untergrund. Montage der x-change dynamic Wärmepumpe auf befestigtem Untergrund Anschlussabdeckung (Zubehör) 70 befestigte Fläche Kondensatableitung in den frostfreien und versickerungsfähigen Bereich Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) erforderlich auf befestigtem Untergrund Heizband min Rücklauf vom Speicher (kalt) Vorlauf zum Speicher (warm) elektrische Verbindungsleitungen Position Kondensatablauf D = 32mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne Soll die x-change dynamic Wärmepumpe nicht am Boden installiert sondern an einer Wand befestigt betrieben werden, so erfolgt die Montage auf speziellen Konsolen. Das Set, bestehend aus zwei Konsolen, ist als Zubehör separat zu bestellen sind. Wird die Wärmepumpe innerhalb der dritten oder vierten Windzone nach DIN (Küstengebiete, Nord- und Ostseeinseln) installiert, sind gesonderte bauseitige Befestigungen und Verankerungen erforderlich, um den auftretenden Windkräften entgegenzuwirken. Auch in der ersten und zweiten Windzone ist der Aufstellort detailliert zu analysieren. So können umliegende Bauten die Windverhältnisse beeinflussen und so die Windlast auf die Wärmepumpe erhöhen. Auch für Montageorte in höher gelegenen Regionen ist eine separate Beurteilung der auftretenden Windlast erforderlich. 128 Technik Kermi System x-optimiert

131 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Körper- und Luftschall Bei der Platzierung der Wärmepumpe ist insbesondere die TA Lärm zu berücksichtigen. Bitte lesen Sie dazu die Hinweise im Anhang Schallgrundlagen. Insbesondere sollte die Aufstellung vor einem Fenster oder einem Aufenthaltsbereich wie der Terrasse oder auch unter einem Balkon vermieden werden, um hier nachteilige Geräuschemissionen zu vermeiden. Der Anschluss an das Heizungssystem sollte immer flexibel und spannungsfrei ausgeführt werden, um die Körperschallübertragung zu minimieren Abstände W Ein Mindestabstand von 3 m von der Ausblasöffnung zu Gehwegen ist einzuhalten. Bei geringeren Abständen kann es hier auch bereits bei Plus-Temperaturen zu Glatteisbildung kommen. W Die Ausblasöffnung darf nicht zum Gebäude oder zu einem anderen Hindernis hin zeigen bzw. muss mindestens 3 m entfernt sein. Der Abstand zur Ansaugöffnung sollte mindestens 300 mm betragen. Seitlich ist ein Mindestabstand von 800mm einzuhalten. Der Abstand zwischen 2 Wärmepumpgen muss ebenfalls mindestens 800 mm betragen. W Der Abstand zur Grundstücksgrenze sollte mindestens 5 m betragen. Beachten Sie bitte im Anhang Schallgrundlagen die entsprechenden Grenzwerte. W Die Wärmepumpe nicht in Senken, Innenhöfen oder Ähnlichem installieren. Es besteht hier die Gefahr eines Luftkurzschlusses. W Der Aufstellbereich der Wärmepumpe darf nicht von schallharten Flächen umgeben sein (z. B. Innenhof): Je größer die schallreflektierenden Flächen sind, desto größer ist die Geräuschentwicklung. W Mindestabstände zu äußeren Blitzschutzanlagen nach DIN EN 62305, VDE einhalten. x-change dynamic außen Mindestabstand der x-change compact Wärmepumpe zu Bauwerken min mm min mm min. 300 min. 300 min. 800 min. 800 Technik Kermi System x-optimiert 129

132 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Anschlüsse der Wärmepumpe Kondensatablauf Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostsicher abgeleitet werden. Damit das Wasser ungehindert ablaufen kann, muss die Wärmepumpe waagrecht stehen. Sinnvoll ist ein unterirdisches Entwässerungsrohr, das senkrecht von der Wärmepumpe in ein unterhalb der Frostgrenze gelegenes Kiesbett führt: So kann das Wasser ungehindert versickern. Eine direkte Verbindung zur Kanalisation darf nicht bestehen! Heizungsseitige Verrohrung Der Anschluss der heizungsseitigen Verrohrung erfolgt mit zwei wärmegedämmten Rohren (Vor- und Rücklauf, 100 % nach EnEV). Um die Montage zu erleichtern, empfiehlt sich die Verwendung einer flexiblen Verrohrungsart. Zum Gebäude hin sollte die Verrohrung leicht ansteigend verlaufen (ca. 2 ), um eventuelles freies Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Die Wand- oder Bodendurchführung ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen Dimensionierung Wärmepumpe Die zu leistende Wärmeenergie der Wärmepumpe setzt sich folgendermaßen zusammen: Die Gebäude-Heizlast kann rechnerisch nach DIN EN oder experimentell ermittelt werden. Eine rechnerische Ermittlung der Heizlast ist immer der experimentellen vorzuziehen, denn diese liefert bei korrekten Daten ein genaueres Ergebnis. Die experimentelle Ermittlung erfolgt im Renovierungsbereich über den bisherigen Brennstoffbedarf. Elektrischer Anschluss Es wird je eine Spannungsversorgung für den Verdichter und den Kältekreismanager sowie eine Datenverbindung benötigt. Die Verlegung erfolgt dabei getrennt mit zwei für die Erdverlegung geeigneten Leerrohren. Zum Gebäude hin sollten die Leerrohre leicht ansteigend verlaufen (ca. 2 ), um eventuelles freies Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Die Wand- oder Bodendurchführung ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen. Es muss eine baulich getrennte Verlegung der Datenverbindung und der Stromversorgung erfolgen. Die Kabelquerschnitte sind nach den entsprechenden VDE-Bestimmungen bzw. Normen zu bemessen. Als Kalkulationshilfe können folgende Querschnitte verwendet werden (maximale Kabellängen beachten!): Als Richtwert dient bei den Vollbetriebsstunden für den reinen Heizbetrieb Stunden und für den Heizbetrieb mit Trinkwassererwärmung Stunden. Es kann auch die Wärmeleistung über die beheizte Wohnfläche ermittelt werden. Diese Methode sollte jedoch nur für die schnelle Angebotskalkulation verwendet werden, da sie in der Regel ein zu ungenaues Ergebnis liefert. Spezifische Heizlasten [W/m²] Wohnbereich Raumtemperatur = 20 C Bäder Raumtemperatur = 24 C Passivhaus < 10 < 15 Niedrigenergiehaus Hochwertig gedämmte Neubauten Heutiger Dämmstandard für Neubau (z. B. Referenz gebäude aus EnEV 2009) Dämmstandard für Gebäude gemäß WschV Altbauten ab 1975, unsaniert Altbauten bis 1975, unsaniert ab Monoenergetische Betriebsweise: Die Wärmepumpe wird dabei zumeist von einem elektrischen Wärmeerzeuger (z. B. elektrischer Einschraubheizkörper) unterstützt. Die Funktion des zweiten Wärmeerzeugers stellt bei Bedarf die Abtauung des Verdampfers der Wärmepumpe sicher und unterstützt diese beim Betrieb unterhalb des Auslegungspunktes. 130 Technik Kermi System x-optimiert

133 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Wird eine Luft/Wasser-Wärmepumpe rein monovalent betrieben, kann ein störungsfreier Betrieb nicht gewährleistet werden. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das EVU Sperrzeiten verhängen. Diese müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden. Sperrzeit Z 1 x 2 Stunden 1,09 2 x 2 Stunden 1,20 3 x 2 Stunden 1, Trinkwassererwärmung Bei bivalenten oder monoenergetischen Anlagen kann ein Zuschlag für die Trinkwassererwärmung auf die benötigte Heizleistung entfallen. Dieser muss jedoch für die Auslegung des zweiten Wärmeerzeugers in der Regel berücksichtigt werden. Wird die Wärmepumpenanlage monovalent betrieben, ist ein entsprechender Zuschlag erforderlich, um die Trinkwassererwärmung im Auslegungspunkt der Wärmepumpe zu gewährleisten. Der Zuschlag für die Trinkwassererwärmung kann nach DIN 4708 oder DIN EN Blatt 2 ermittelt werden. In der Praxis können bei Neubauten mit Fußbodenheizung, aufgrund der hohen Speicherfähigkeit des Bodenaufbaus, geringere Z-Faktoren angenommen werden. Im Allgemeinen reicht bei massiv gebauten Häusern (insbesondere mit Fußbodenheizung) das vorhandene Wärmespeichervermögen aus, um auch eine zweistündige Sperrzeit ohne Komfortverluste zu überbrücken. Die maximale Sperrzeit beträgt dabei 3 x 2 Stunden, wobei aufgrund der Trägheit des Gebäudes nur 2 x 2 Stunden berücksichtigt werden. Dennoch ist aufgrund der erforderlichen Wiederaufheizung der Speichermasse eine Leistungserhöhung der Wärmepumpe notwendig. Das Trinkwasser kann mit einem Speicher-Wassererwärmer oder einer Frischwasserstation erwärmt werden. Bei Letzterer ist ein Wärmespeicher notwendig. Um eine Legionellen-Schutzaufheizung nach DVGW W551 zu garantieren, empfiehlt sich der Einsatz eines elektrischen Einschraubheizkörpers oder eines zweiten Wärmeerzeugers. Bei der Verwendung eines Speicher-Wassererwärmers ist darauf zu achten, dass die Wärmetauscherfläche ausreichend groß dimensioniert ist. Als Richtwert kann angenommen werden: je kw Heizleistung 0,4 m² Wärmetauscherfläche Sekundärkreis Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung des Sekundärkreises erfolgt nach DIN EN 12828: x-change dynamic außen Um eine Abkühlung des Gebäudes zu vermeiden, sollte bei der Auslegung daher immer ein Wert zwischen 1,1 und 1,3 gewählt werden Bivalente Betriebsweise Bei der bivalenten Betriebsweise werden die Sperrzeiten bei der Auslegung nicht berücksichtigt, da während der Sperrzeit der zweite Wärmeerzeuger die Heizlast abdeckt. Dabei ist zu beachten, dass dieser während der Sperrzeit nicht abgeschaltet ist. Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise decken die verschiedenen Wärmeerzeuger den gesamten Bedarf der ermittelten Heizleistung. Der Betrieb der Wärmeerzeuger findet abwechselnd statt. Bei außen aufgestellten Anlagen ist der bivalent-alternative Betrieb nicht zweck mäßig, da ein beständiger Frostschutz für den Sekundärkreis der Wärmepumpe gewährleistet sein muss. W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN 806 Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss der VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Stein bildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und an den Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden. Der Sekundärkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundärkreises erfolgt nach der gültigen EnEV. Technik Kermi System x-optimiert 131

134 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Pufferspeicher (parallele Einbindung) Ein Puffer- oder Schichtenspeicher stellt einen konstanten Mindest- Heizwasser-Massenstrom sicher. Dabei erfolgt eine hydraulische Entkoppelung zwischen dem Sekundärkreis der Wärmepumpe und den Heizkreisen. Für Heizflächen mit großen Speichermassen, wie etwa Fußbodenheizungen, empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab. Ein höheres Speichervolumen trägt dazu bei, die Laufzeiten der Wärmepumpe zu verlängern: Sie muss seltener starten. Dies wirkt sich positiv auf die JAZ (Jahresarbeitszahl) aus. Anhand der zusätzlichen Wärmespeicherung können auch Sperrzeiten vom EVU überbrückt werden. Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. Sperrzeitüberbrückung Die Überbrückung der Sperrzeit mittels eines Pufferspeichers oder Schichtenpufferspeichers ist notwendig, wenn keine Auskühlung des Heizungssystems erfolgen soll. Eine hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung l l l l Speichervolumen l l l l 500 l 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Sperrzeit 50 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Laufzeitoptimierung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h 132 Technik Kermi System x-optimiert

135 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 3. Technische Anleitung x-center Regelung 3.3. Sonstige Erweiterungen Die x-center Regelung regelt und steuert die Wärmeerzeugung der x-change Wärmepumpen und die Wärmeverteilung im Kermi System x-optimiert. Die x-center Regelung besteht aus zwei Elementen, zum einem dem Wärme pumpenmanager und zum anderen dem Kältekreismanager. Diese sind bereits werkseitig bei Auslieferung der Wärmepumpe beigepackt und sind Bestandteil der Wärmepumpe Wärmepumpenmanager Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Touch-Farbdisplay und die einfache und intuitive Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menü gewährleistet. Werkseitig ist eine Wandmontage des Hauptbedienmanagers vorgesehen Funktionen des Wärmepumpenmanagers W Ansteuerung von bis zu drei Heizkreisen, davon können zwei gemischte Heizkreise sein W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Modulation der Speicherladepumpe mittels PWM Signal W Integrierter Wärmemengenzähler W Berechnung des aktuellen COP und der Arbeitszahl (es wird nur die elektrische Leistungsaufnahme des Verdichters und Ventilators berücksichtigt) W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Abwesenheitsfunktion für jeden Heizkreis separat einstellbar W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre W Smart Grid Funktionalität bereits integriert Mittels eines bauseitigen abgeschirmten Datenkabels wird mit dem Kältekreismanager kommuniziert. Die technischen Daten des Hauptbedienmanagers finden Sie bei den entsprechenden Wärmepumpen Fernwartung In die x-center Regelung ist bereits das Modul für die Fernwartung integriert. Es ist lediglich ein Datenkabel CAT5/6 (Netzwerkkabel) erforderlich, um die Verbindung zu einem Netzwerk herzustellen (DSL-Router). Mit der Fernwartung kann die Anlage überwacht, eingestellt und es können Updates durchgeführt werden. Zur Nutzung der Fernwartung fragen Sie bitte Ihren zuständigen Kermi Außendienstmitarbeiter. Fernwartung x-center Wärmepumpenmanager DSL- Router Breitbandverbindung Kermi Kundendienst Bedarfsgeführte Vorlauftemperaturregelung In Verbindung mit x-center base (Smart Home) kann durch das Auswerten und Aufbereiten aller raumbezogenen Daten in Verbindung mit weiteren Kermi x-optimiert Komponenten eine echte bedarfsgeführte Vorlauftemperaturregelung realisiert werden. So kommt die Wärme zum gewünschten Zeitpunkt Raum für Raum dorthin, wo sie tatsächlich benötigt wird. Hier profitieren Sie von einem abgestimmten System, bei dem alle Komponenten aus einer Hand entwickelt und abgestimmt wurden. Das schafft echtes Wohlfühlklima und spart deutlich Energie Kältekreismanager Der Kältekreismanager steuert, regelt und überwacht die Abläufe im Kältekreis und der Primärseite. Dieser ist werkseitig bereits in der Wärme pumpe montiert und mit den einzelnen Komponenten innerhalb der Wärmepumpe verdrahtet Funktionen des Kältekreismanagers W Sensorik im Kältekreis (Temperaturen/Druck) W Modulation des Verdichters mit Frequenzumformer W Modulation der Energiequelle (Ventilator/Sole-Umwälzpumpe) mittels PWM- oder 0 bis 10-V-Signal W Anschlussmöglichkeit einer Energiequellenschutzeinrichtung W Ansteuerung eines elektronischen Expansionsventils W Ansteuerung eines 4-Wege-Ventils (nur x-change Luft/ Wasser-Wärmepumpe) W Regelung der Abtauung durch Prozessumkehr/Kreislaufumkehr (nur x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe) x-change dynamic außen Mittels eines bauseitigen abgeschirmten Datenkabels wird mit dem Hauptbedienmanager kommuniziert. Die technischen Daten des Kältekreismanagers finden Sie bei den entsprechenden Wärmepumpen. Technik Kermi System x-optimiert 133

136 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 1. Zubehör Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Außentemperaturfühler NTC Außentemperaturfühler für x-change dynamic Temperaturfühler NTC Temperaturfühler für x-change dynamic W40328 Kondensatauffangwanne Kondensatauffangwanne für die Installation unter dem Verdampfer zum kontrollierten Abführen des Kondenswassers. Das integrierte Heizkabel sorgt bei Frostgefahr für einen einwandfreien Ablauf des Kondenswassers. Anschluss des Heizkabels an die bestehende Regelung der Wärmepumpe. W40329 Fertigfundament Kondensatauffangwanne für x-change dynamic / compact / compact cool 6-14 Fertigfundament für eine einfache und schnelle Installation der Wärmepumpe. Das Fundament besteht aus recycelten und gegen UV-Strahlen resistenten Kunststoff. Die Aufstellfläche der Wärmepumpe ist mit einem Edelstahlblech verkleidet. Zur Montage werden die einzelnen vorgefertigten Teile zusammengesetzt, auf den verdichteten und geebneten Untergrund aufgestellt und mit Erdreich und einer Drainageschicht eingefasst. W40248 Wandmontageset Fertigfundament für x-change dynamic / compact / compact cool 6-14 Wandmontageset für die Installation der Wärmepumpe an einer geeigneten Außenwand. Das Wandmontageset lang wird bei Wänden mit einem Vollwärmeschutz eingesetzt. Die Konsolen müssen vor der Montage des Vollwärmeschutzes direkt an der Außenwand montiert werden. Die Konsolen bestehen aus gewalzten Stahlprofilen in U-Profil-Form und sind feuerverzinkt. Ohne Befestigungsmaterial, im Lieferumfang sind 2 Konsolen enthalten. W40251 Anschlussabdeckungen für x-change dynamic Wandmontageset für x-change dynamic AW E / compact / cool 6-14 Wandmontageset lang für x-change dynamic AW E / compact / cool 6-14 Für x-change dynamic Anschlussabdeckung zum Schutz der Leitungen vor Witterungseinflüssen. Um die Anschlussabdeckung montieren zu können, muss die Vor- und Rücklaufleitung mit den x-change dynamic Entkopplungsschläuchen W40391 angeschlossen werden. W40115 W40116 Anschlussabdeckung für x-change dynamic 8 AW E Anschlussabdeckung für x-change dynamic 16 AW E W40386 W Technik Kermi System x-optimiert

137 x-change dynamic Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Entkopplungsschläuche Für x-change dynamic und compact. Die Entkopplungsschläuche dienen zur Schwingungsentkopplung der x-change Wärmepumpe zum Rohrsystem. Der Entkopplungssatz besteht aus 2 Schläuchen (DN32, 340 mm), Entlüftung(en) und ist speziell an die Wärmepumpe angepasst. Verdampferschutzgitter Tauchhülse Entkopplungsschläuche für x-change dynamic Für x-change dynamic AW E Das Verdampferschutzgitter wird auf der Rückseite der Wärmepumpe montiert und schützt den Verdampfer vor Verunreinigungen (z.b. durch Laub) und Beschädigung. Das Verdampferschutzgitter kann mit der Anschlussabdeckung kombiniert werden. Verdampferschutzgitter passend für x-change dynamic 8 AW E Verdampferschutzgitter passend für x-change dynamic 16 AW E W40391 W40388 W40389 x-change dynamic außen DN 15 für 6 mm Sensor, Tauchhülse 200 mm W40122 Technik Kermi System x-optimiert 135

138 136 Technik Kermi System x-optimiert

139 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Die x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft thermische Energie und wandelt sie in Heizungswärme um. Verschiedene Leistungsklassen und ein großzügig dimensionierter Ventilator sorgen für geringe Schallemissionen und machen die Außenaufstellung überaus energetisch. x-change compact European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at SG Ready nur in Verbindung mit dem Kermi Energiemanager Merkmale W Maximale Vorlauftemperatur bis zu 58 C W Platzsparende Monoblockbauweise W Geräuscharmer Betrieb durch eine optimierte Axialventilator-Konstruktion W Ventilator mit EC-Motor W Verschiedene Reglervarianten zur Auswahl W Effizientes Abtauen durch Kreislaufumkehr W Einsatzbereich zwischen 18 C und 35 C W Fernsteuerung W Hoher COP auch bei niedrigen Außentemperaturen Lieferumfang Wärmepumpe W Wärmepumpe in Kompaktbauweise, ohne Umwälzpumpen und Regelung Zusätzlich erforderliches Zubehör: W x-center x10 oder x-center x20 Regelung W Kabelsatz Technik Kermi System x-optimiert 137

140 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change compact 6 AW E W20101 x-change compact 8 AW E W20102 x-change compact 10 AW E W20103 x-change compact 14 AW E W20104 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A-7/W35, 5K Nennwärmeleistung kw 4,9 6,5 9,0 10,5 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,8 2,3 3,0 3,6 Leistungszahl 2,7 2,8 3,0 2,9 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A2/W35, 5K Nennwärmeleistung kw 6,3 8,1 11,0 13,2 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,8 2,3 3,0 3,7 Leistungszahl 3,5 3,5 3,69 3,6 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, A7/W35, 5K Nennwärmeleistung kw 7,6 10,5 13,2 15,6 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,8 2,4 3,0 3,8 Leistungszahl 4,2 4,4 4,35 4,1 Energieeffizienzklassen gemäß EU-Regelung 811/2013 für Wärmepumpengeräte Wärmepumpe 35 C / 55 C A+ / A+ A+ / A+ A++ / A+ A+ / A+ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A+ / A+ A+ / A+ A++ / A+ A+ / A+ Primärkreislauf Temperaturbereich Energiequelle C 18 bis bis bis bis +35 Ventilatortyp Axial, EC-Motor Axial, EC-Motor Axial, EC-Motor Axial, EC-Motor Abtauart Kreislaufumkehr Kreislaufumkehr Kreislaufumkehr Kreislaufumkehr Sekundärkreislauf Min. Durchfluss m³/h 1,4 1,8 2,3 2,8 Max. Vorlauftemperatur bis 0 C C Betriebsdruck bar Anschluss R 1¼ R 1¼ R 1¼ R 1¼ Elektrische Anschlusswerte Wärmepumpe Elektrische Anschlüsse V/Hz 3x400/50 3x400/50 3x400/50 3x400/50 Nennstrom/Anlaufstrom mit Begrenzer A 6,2/22 7,4/26 9,7/31 13,0/38 Schutzart IP54 IP54 IP54 IP54 Kältekreislauf Arbeitsmittel/GWP -/CO2e R410A/2088 R410A/2088 R410A/2088 R410A/2088 Arbeitsmittelfüllmenge kg 1,9 2,1 2,4 2,7 Verdichtertyp/Verdichteranzahl Scroll/1 Schallleistungsdaten n. EN ISO Schallleistungspegel nach EN ISO db(a) 62 Schalldruckpegel für freistehende Außenaufstellung Schalldruckpegel bei 3 m Entfernung db(a) 44 Schalldruckpegel bei 10 m Entfernung db(a) 35 Abmessungen und Gewicht Länge/Breite/Höhe mm 1.230/600/ /600/ /600/ /600/1.395 Gewicht kg Technik Kermi System x-optimiert

141 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung x-change compact (Alle Maße in mm) compact 6 AW E compact 8 AW E compact 10 AW E compact 14 AW E A B C A E D E F F G C B D H G H Druckverlust in Abhängikeit des Volumenstroms am Verflüssiger mbar 100 mbar Druckverlust 10 mbar 1 mbar x-change compact 0,1 mbar 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h Volumenstrom compact 6 AW E compact 10 AW E compact 8 AW E compact 10 AW E Technik Kermi System x-optimiert 139

142 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Leistungskurven der x-change compact Leistungskurven bei 6 AW E Leistungskurven bei 8 AW E Heizleistung 8 kw 7,5 kw 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Heizleistung 11 kw 10 kw 9 kw 8 kw 7 kw 6 kw 5 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur Lufteintrittstemperatur W 35 W 45 W 55 W 35 W 45 W 55 Elektrische Leistungsaufnahme 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Elektrische Leistungsaufnahme 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur Lufteintrittstemperatur W 35 W 45 W 55 W 35 W 45 W 55 Coefficient of performance (COP) 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Coefficient of performance (COP) 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur Lufteintrittstemperatur W 35 W 45 W 55 W 35 W 45 W Technik Kermi System x-optimiert

143 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Leistungskurven der x-change compact Leistungskurven bei 10 AW E Leistungskurven bei 14 AW E Heizleistung 14 kw 13 kw 12 kw 11 kw 10 kw 9 kw 8 kw 7 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur Heizleistung 17 kw 16 kw 15 kw 14 kw 13 kw 12 kw 11 kw 10 kw 9 kw 8 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur W 35 W 45 W 55 W 35 W 45 W 55 Elektrische Leistungsaufnahme 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur W 35 W 45 W 55 Elektrische Leistungsaufnahme 6 kw 5 kw 4 kw 3 kw 2 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur W 35 W 45 W 55 x-change compact Coefficient of performance (COP) 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Coefficient of performance (COP) 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur Lufteintrittstemperatur W 35 W 45 W 55 W 35 W 45 W 55 Technik Kermi System x-optimiert 141

144 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 2. Planungsgrundlagen 2.3. Anforderungen an die Aufstellung 2.1. Energieversorgungsunternehmen (EVU) Bei Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung sind vom zuständigen EVU die Anschlussbedingungen zu erfragen. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das zuständige EVU bei monoenergetischen oder bivalent-parallel betriebenen Anlagen die Stromversorgung bis zu 6 Stunden pro Tag unterbrechen, wobei eine einzelne Unterbrechung maximal 2 Stunden dauern darf. Bei bivalent-alternativ betriebenen Anlagen kann die Stromversorgung bis zu 960 Stunden pro Jahr unterbrochen werden Elektrische Anschlüsse Für den elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die technischen Anschlussbedingungen des zuständigen EVUs zu beachten Anforderungen an den Montageort Die Wärmepumpe sollte in unmittelbarer Nähe zum beheizten Gebäude installiert werden. Die ausgeblasene Luft ist kälter als die Ansaugluft. Die Ausblasluft darf deshalb nicht auf einen Gehweg, Verkehrsweg oder auf die Gartenbepflanzung gerichtet sein. Fur die Aufstellung der Wärmepumpe stehen nachfolgende Varianten zur Verfügung Fundamentanforderungen Es wird ausdrücklich empfohlen, die x-change compact Wärmepumpe auf ein im Voraus errichtetes Fundament mit gesenkter Dränageschicht aufzustellen. Die Dränageschicht leitet das Kondenswasser bzw. vom Verdampfer der compact Wärmepumpe abgetaute Eiskrusten ab. Die empfohlene Ausführung des Betonfundaments und der Dränageschicht zeigt folgende Abbildung. Kermi Wärmepumpen werden grundsätzlich mit 400 V~ betrieben, der Steuerstromkreis mit 230 V~. Wahrend der EVU-Sperrzeit darf der Steuerstromkreis nicht abgeschaltet werden. Für die Anmeldung beim EVU sind in der Regel folgende Angaben erforderlich: W Anschrift des Betreibers W Aufstellort der Wärmepumpe (Baustellenadresse) W Bedarfsart des Stromes nach den üblichen Tarifen W Betriebsweise der Wärmepumpe W Hersteller und Typ der Wärmepumpe W Elektrische Anschlussleistung der Wärmepumpe W Max. Anlaufstrom W Heizlast des Gebäudes Alternativ zum Betonfundament kann die x-change compact Warmepumpe auf einem Fertigfundament aus recyceltem und gegen UVStrahlen resistentem Kunststoff installiert werden. Das Fertigfundament ist als Zubehör erhaltlich und wird als Baukastenset bestehend aus mehreren Einzelteilen geliefert. Es bietet den Vorteil einer einfachen und schnellen Montage vor Ort. Nachfolgende Abbildungen zeigen ein montiertes Fertigfundament und die empfohlene Installation der Wärmepumpe. 142 Technik Kermi System x-optimiert

145 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Montage der x-change compact Wärmepumpe auf einem Betonfundament Anschlussabdeckung (Zubehör) Anschlussabdeckung (Zubehör) Vorlauf zum Speicher (warm) Vorlauf zum Speicher (warm) min Rücklauf vom Speicher (kalt) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) Betonfundament min Rücklauf vom Speicher (kalt) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) Betonfundament Gebäude 200 min.280 Gebäude 200 min Randstein (max. 30 mm breit) elektrische Verbindungsleitungen Position Kondensatablauf D = 32 mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne Randstein (max. 30 mm breit) elektrische Verbindungsleitungen Position Kondensatablauf D = 32 mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne x-change compact Montage der x-change compact Wärmepumpe auf einem Fertigfundament Anschlussabdeckung (Zubehör) Vorlauf zum Speicher (warm) Anschlussabdeckung (Zubehör) Vorlauf zum Speicher (warm) Rücklauf vom Speicher (kalt) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) 177 Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) verdichtete Ausgleichsschicht Rücklauf vom Speicher (kalt) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) 177 verdichtete Ausgleichsschicht Gebäude Gebäude 220 min min elektrische Verbindungsleitungen Position Kondensatablauf D = 32 mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne elektrische Verbindungsleitungen Position Kondensatablauf D = 32 mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne Technik Kermi System x-optimiert 143

146 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Körper- und Luftschall Bei der Platzierung der Wärmepumpe ist insbesondere die TA Lärm zu berücksichtigen. Bitte lesen Sie dazu die Hinweise im Anhang Schallgrundlagen. Insbesondere sollte die Aufstellung vor einem Fenster oder einem Aufenthaltsbereich wie der Terrasse oder auch unter einem Balkon vermieden werden, um hier nachteilige Geräuschemissionen zu vermeiden. Der Anschluss an das Heizungssystem sollte immer flexibel und spannungsfrei ausgeführt werden, um die Körperschallübertragung zu minimieren Abstände W Ein Mindestabstand von 3 m von der Ausblasöffnung zu Gehwegen ist einzuhalten. Bei geringeren Abstanden kann es hier auch bereits bei Plus-Temperaturen zu Glatteisbildung kommen. W Die Ausblasöffnung darf nicht zum Gebäude oder zu einem anderen Hindernis hin zeigen bzw. muss mindestens 3 m entfernt sein. W Der Abstand zur Ansaugöffnung sollte mindestens 0,3 m betragen. W Der Abstand zur Grundstücksgrenze sollte mindestens 5 m betragen. Beachten Sie bitte im Anhang Schallgrundlagen die entsprechenden Grenzwerte. W Die Wärmepumpe nicht in Senken, Innenhöfen oder Ähnlichem installieren. Es besteht hier die Gefahr eines Luftkurzschlusses. W Der Aufstellbereich der Wärmepumpe darf nicht von schallharten Flächen umgeben sein (z. B. Innenhof): Je größer die schallreflektierenden Flächen sind, desto größer ist die Geräuschentwicklung. W Mindestabstände zu äußeren Blitzschutzanlagen nach DIN EN 62305, VDE einhalten. Mindestabstand der x-change compact Wärmepumpe zu Bauwerken min mm min mm min. 300 min. 300 min. 800 min Anschlüsse der Wärmepumpe Kondensatablauf Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostsicher abgeleitet werden. Damit das Wasser ungehindert ablaufen kann, muss die Wärme pumpe waagrecht stehen. Daher muss zwischen den beiden Fundamenten eine versickerungsfähige Fläche vorhanden sein, die mit Kies oder Schotter bedeckt ist (Siehe Abbildung Seite 143)! Heizungsseitige Verrohrung Der Anschluss der heizungsseitigen Verrohrung erfolgt mit zwei wärmegedämmten Rohren (Vor- und Rücklauf, 100 % nach EnEV). Um die Montage zu erleichtern, empfiehlt sich die Verwendung einer flexiblen Verrohrungsart. Zum Gebäude hin sollte die Verrohrung leicht ansteigend verlaufen (ca. 2 ), um eventuelles freies Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Die Wand- oder Bodendurchführung ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen. Elektrischer Anschluss Es wird je eine Spannungsversorgung für den Verdichter und den Kältekreismanager sowie eine Datenverbindung benötigt. Die Verlegung erfolgt dabei getrennt mit zwei für die Erdverlegung geeigneten Leerrohren. Zum Gebäude hin sollten die Leerrohre leicht ansteigend verlaufen (ca. 2 ), um eventuelles freies Wasser vom Gebäude fernzuhalten. 144 Technik Kermi System x-optimiert

147 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Die Wand- oder Bodendurchführung ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen. Es muss eine baulich getrennte Verlegung der Datenverbindung und der Stromversorgung erfolgen. Die Kabelquerschnitte sind nach den entsprechenden VDE-Bestimmungen bzw. Normen zu bemessen. Für die Verkabelung wird ein Kabelsatz mit unterschiedlichen Längen angeboten. Es gibt zwei unterschiedliche Typen von Kabelsätzen jeweils einer für die x-center x10 und x-center x20 Regeleinheit Monoenergetische Betriebsweise: Die Wärmepumpe wird dabei zumeist von einem elektrischen Wärmeerzeuger (z. B. elektrischer Einschraubheizkörper) unterstützt. Die Funktion des zweiten Wärmeerzeugers stellt bei Bedarf die Abtauung des Verdampfers der Wärmepumpe sicher und unterstützt diese beim Betrieb unterhalb des Auslegungspunktes. Wird eine Luft/Wasser-Wärmepumpe rein monovalent betrieben, kann ein störungsfreier Betrieb nicht gewährleistet werden Dimensionierung Wärmepumpe Die zu leistende Wärmeenergie der Wärmepumpe setzt sich folgendermaßen zusammen: Die Gebäude-Heizlast kann rechnerisch nach DIN EN oder experimentell ermittelt werden. Eine rechnerische Ermittlung der Heizlast ist immer der experimentellen vorzuziehen, denn diese liefert bei korrekten Daten ein genaueres Ergebnis. Die experimentelle Ermittlung erfolgt im Renovierungsbereich über den bisherigen Brennstoffbedarf. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das EVU Sperrzeiten verhangen. Diese müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden. Sperrzeit Z 1 x 2 Stunden 1,09 2 x 2 Stunden 1,20 3 x 2 Stunden 1,33 In der Praxis können bei Neubauten mit Fußbodenheizung, aufgrund der hohen Speicherfähigkeit des Bodenaufbaus, geringere Z-Faktoren angenommen werden. Im Allgemeinen reicht bei massiv gebauten Häusern (insbesondere mit Fußbodenheizung) das vorhandene Wärmespeichervermögen aus, um auch eine zweistündige Sperrzeit ohne Komfortverluste zu überbrücken. x-change compact Als Richtwert dient bei den Vollbetriebsstunden für den reinen Heizbetrieb Stunden und für den Heizbetrieb mit Trinkwassererwärmung Stunden. Es kann auch die Wärmeleistung über die beheizte Wohnfläche ermittelt werden. Diese Methode sollte jedoch nur für die schnelle Angebotskalkulation verwendet werden, da sie in der Regel ein zu ungenaues Ergebnis liefert. Die maximale Sperrzeit beträgt dabei 3x2 Stunden, wobei aufgrund der Trägheit des Gebäudes nur 2x2 Stunden berücksichtigt werden. Dennoch ist aufgrund der erforderlichen Wiederaufheizung der Speichermasse eine Leistungserhöhung der Wärmepumpe notwendig. Spezifische Heizlasten W/m 2 Wohnbereich Raumtemperatur = 20 C Bäder Raumtemperatur = 24 C Passivhaus < 10 < 15 Niedrigenergiehaus Hochwertig gedämmte Neubauten Heutiger Dämmstandard für Neubau (z.b. Referenzgebäude aus EnEV 2009) Dämmstandard für Gebäude gemäß WschV Altbauten ab 1975, unsaniert Altbauten bis 1975, unsaniert ab Um eine Abkühlung des Gebäudes zu vermeiden, sollte bei der Auslegung daher immer ein Wert zwischen 1,1 und 1,3 gewählt werden Bivalente Betriebsweise Bei der bivalenten Betriebsweise werden die Sperrzeiten bei der Auslegung nicht berücksichtigt, da während der Sperrzeit der zweite Wärmeerzeuger die Heizlast abdeckt. Dabei ist zu beachten, dass dieser während der Sperrzeit nicht abgeschaltet ist. Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise decken die verschiedenen Wärmeerzeuger den gesamten Bedarf der ermittelten Heizleistung. Der Betrieb der Wärmeerzeuger findet abwechselnd statt. Bei außen aufgestellten Anlagen ist der bivalent-alternative Betrieb nicht zweckmäßig, da ein beständiger Frostschutz für den Sekundärkreis der Wärmepumpe gewährleistet sein muss. Technik Kermi System x-optimiert 145

148 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Trinkwassererwärmung Bei bivalenten oder monoenergetischen Anlagen kann ein Zuschlag für die Trinkwassererwärmung auf die benötigte Heizleistung entfallen. Dieser muss jedoch für die Auslegung des zweiten Wärmeerzeugers in der Regel berücksichtigt werden. Wird die Wärmepumpenanlage monovalent betrieben, ist ein entsprechender Zuschlag erforderlich, um die Trinkwassererwärmung im Auslegungspunkt der Wärmepumpe zu gewährleisten. Der Zuschlag für die Trinkwassererwärmung kann nach DIN 4708 oder DIN EN Blatt 2 ermittelt werden. Heizkreisen. Ein höheres Speichervolumen tragt dazu bei, die Laufzeiten der Wärmepumpe zu verlängern: Sie muss seltener starten. Dies wirkt sich positiv auf die JAZ (Jahresarbeitszahl) aus. Anhand der zusätzlichen Wärmespeicherung können auch Sperrzeiten vom EVU überbrückt werden. Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. Das Trinkwasser kann mit einem Speicher-Wassererwärmer oder einer Frischwasserstation erwärmt werden. Bei Letzterer ist ein Wärmespeicher notwendig. Um eine Legionellen-Schutzaufheizung nach DVGW W551 zu garantieren, empfiehlt sich der Einsatz eines elektrischen Einschraubheizkörpers oder eines zweiten Wärmeerzeugers. Bei der Verwendung eines Speicher-Wassererwärmers ist darauf zu achten, dass die Wärmetauscherfläche ausreichend groß dimensioniert ist. Als Richtwert kann angenommen werden: je kw Heizleistung 0,4 m² Wärmetauscherfläche Sekundärkreis Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung des Sekundärkreises erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN 806 Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss der VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörper und an den Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden. Der Sekundärkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundärkreises erfolgt nach der gültigen EnEV. Sperrzeitüberbrückung Die Überbrückung der Sperrzeit ist notwendig, wenn keine Auskühlung des Heizungssystems erfolgen soll. Eine hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung Speichervolumen l l l l l l l l 500 l 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Laufzeitoptimierung Sperrzeit 50 % Deckung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h Für Heizflächen mit großen Speichermassen, wie etwa Fußbodenheizungen, empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab Pufferspeicher (parallele Einbindung) Ein Puffer- oder Schichtenspeicher stellt einen konstanten Mindest- Heizwasser-Massenstrom sicher. Dabei erfolgt eine hydraulische Entkoppelung zwischen dem Sekundärkreis der Wärmepumpe und den 146 Technik Kermi System x-optimiert

149 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Systemzubehör Die Wärmepumpe beinhaltet alle notwendigen Komponenten des Kältemittelkreislaufs. Diese wird außerhalb des Gebäudes aufgestellt und erzeugt die Wärme aus der Außenluft. Daher sind alle erforderlichen Bedienelemente in einem sich im Haus befindlichen Regler montiert. Hier steht sowohl der x-center x10 und x-center x20 Regler zur Verfügung. 3. x-change compact mit x-center x10 Regler W Inbetriebnahme nur mit Computer und HP-Config Software W Als Raumbediengerät einsetzbar W Zwei Draht-BUS zur Kommunikation W Fernsteuerbar W Leichte Navigation durch die 2-Knopf-Bedienung W Einstellung der wichtigsten Parameter W Programmierung von Zeitprogrammen, sowie Auswahl bestimmter Betriebsmodi W Bis zu drei weitere Raumbediengeräte anschließbar W Es sollte zwingend die x-center x10 Anschlussbox und ein x-center x10 Kabelsatz verwendet werden 3.1. Wärmepumpenmanager vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Display und die einfache Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menu gewährleistet. Werkseitig ist eine Wandmontage des Hauptbedienmanagers vorgesehen Funktionen W Ansteuerung von bis zu zwei Heizkreisen W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Partyfunktion W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre x-change compact Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen x-change compact mit x-center x10 x-center x10 x-center x10 Anschlussbox Mischermodul Mischermodul (optional) x-change compact mit integriertem Wärmepumpenregler 3x x-center x10 als Raumbediengerät (optional) x-center x10 Kabelsatz Durchmesser 34 mm Technik Kermi System x-optimiert 147

150 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 4. x-change compact mit x-center x20 Regler W Inbetriebnahme direkt möglich mit Fachzugang. Optional auch mit Computer und HP-Config Software W Fernsteuerbar W Einfache Bedienung, alle Funktionen abrufbar/bedienbar W Lieferung in bereits vorverdrahtetem Schaltkasten W Bis zu vier Raumbediengeräte anschließbar W Es sollte zwingend ein x-center x20 Kabelsatz verwendet werden 4.1. Wärmepumpenmanager Funktionen W Ansteuerung von bis zu zwei Heizkreisen W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Partyfunktion W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Display und die einfache Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menü gewährleistet. Werkseitig ist eine Wandmontage des Hauptbedienmanagers vorgesehen. x-change compact mit x-center x20 x-center x20 Mischermodul Mischermodul (optional) x-change compact mit integriertem Wärmepumpenregler 4x x-center x10 als Raumbediengerät (optional) x-center x20 Kabelsatz Durchmesser 34 mm + 16 mm 148 Technik Kermi System x-optimiert

151 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 5. Zubehör Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer x-center x10 Regelung Witterungsgeführte Regelung, bestehend aus einem Raumbediengerät. Es wird die Verwendung der x- center x10 Anschlussbox und eines Kabelsatzes zwingend empfohlen! Optional kann das x-center x10 als Raumbediengerät für den x-center x20 Regler verwendet werden. x-center x10 Anschlussbox Anschlussbox für x-center x10 Regelung bestehend aus Schaltkasten bestückt mit drei Schütze für Wärmepumpe und zwei Einschraubheizkörper, Relais zur Ansteuerung der Umwälzpumpen und entsprechenden Anschlussklemmen. Mit einem Mischermodul, optionaler Anschluss eines zweiten gemischten Heizkreises möglich (Mischermodul). Bivalenter Betrieb möglich. W40101 x-center x10 Kabelsatz x-center x20 Regelung Vorgefertigter Kabelsatz zur Anbindung der x-change compact Wärmepumpen an die x-center x10 Regelung im Gebäude. Kabelsatz 6 m Kabelsatz 10 m Kabelsatz 15 m Kabelsatz 20 m Kabelsatz 30 m Witterungsgeführte Regelung für einen gemischten und ungemischten Heizkreis, sowie einem zweiten Wärmerzeuger. Optionaler Anschluss eines zweiten gemischten Heizkreises statt des ungemischten Heizkreises möglich. Ansteuerung eines Umschaltventils für die Trinkwassererwärmung. Bestehend aus integriertem Regler im vorkonfigurierten Schaltkasten. Schaltkasten bestückt mit drei Schütze für Wärmepumpe und zwei Einschraubheizkörper, Relais zur Ansteuerung der Umwälzpumpen und entsprechenden Anschlussklemmen. Inklusive einem Mischermodul und drei Temperaturfühler. Optional um bis zu vier Raumbediengeräte erweiterbar. Es wird die Verwendung eines Kabelsatzes zwingend empfohlen. Die x-center x10 kann als optionales Raumbediengerät verwendet werden. W40102 W40109 W40110 W40111 W40112 W40113 x-change compact x-center x20 Kabelsatz x-change compact Mischermodul Vorgefertigter Kabelsatz zur Anbindung der x-change compact Wärmepumpen an die x-center x20 Regelung im Gebäude. Kabelsatz 6 Meter Kabelsatz 10 Meter Kabelsatz 15 Meter Kabelsatz 20 Meter Kabelsatz 30 Meter Durch dieses Zusatz-Mischermodul werden die Funktionen der Wärmepumpe um eine Mischersteuerung, SG Ready Funktion über 2 Eingänge und den optionalen Anschluss eines externen Außentemperaturfühlers für eine präzise außengeführte Regelung erweitert. Das Modul ist ein Peripheriemodul mit einer CIB-Schnittstelle (Common Installation Bus), über die es gesteuert und mit Strom versorgt wird. Ein Vorlauftemperaturfühler ist im Preis enthalten. W40103 W40117 W40118 W40119 W40120 W40121 W40105 Technik Kermi System x-optimiert 149

152 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer x-change compact Temperaturfühler x-change compact Außentemperaturfühler W40106 x-change compact Temperaturfühler W40107 x-change compact GSM-Modem Das Modem hat eine serielle Schnittstelle RS-232 und einen Anschluss für eine externe Antenne. Die Sim- Karte wird an der Unterseite des Modems eingelegt. Es handelt sich um ein Dualbandmodem und kann in allen Ländern mit einem GSM-Frequenzbereich von 900/1800 MHz eingesetzt werden. Mit dieser Erweiterung wird die Wärmepumpe über SMS-Nachrichten gesteuert. Die externe Antenne ist im Preis inbegriffen. Entkopplungsschläuche Die Entkopplungsschläuche dienen zur Schwingungsentkopplung der x-change Wärmepumpe zum Rohrsystem. Der Entkopplungssatz besteht aus 2 Schläuchen (DN32, 340 mm), Entlüftung(en) und ist speziell an die Wärmepumpe angepasst. W40108 Wandmontageset Entkopplungsschläuche für x-change compact Wandmontageset für die Installation der Wärmepumpe an einer geeigneten Außenwand. Das Wandmontageset lang wird bei Wänden mit einem Vollwärmeschutz eingesetzt. Die Konsolen müssen vor der Montage des Vollwärmeschutzes direkt an der Außenwand montiert werden. Die Konsolen bestehen aus gewalzten Stahlprofilen in U-Profil-Form und sind feuerverzinkt. Ohne Befestigungsmaterial, im Lieferumfang sind 2 Konsolen enthalten. W40114 Kondensatauffangwanne Wandmontageset für x-change dynamic AW E / compact / cool 6-14 Wandmontageset lang für x-change dynamic AW E / compact / cool 6-14 Kondensatauffangwanne für die Installation unter dem Verdampfer zum kontrollierten Abführen des Kondenswassers. Das integrierte Heizkabel sorgt bei Frostgefahr für einen einwandfreien Ablauf des Kondenswassers. Anschluss des Heizkabels an die bestehende Regelung der Wärmepumpe. W40115 W40116 Kondensatauffangwanne für x-change compact 6-8 Kondensatauffangwanne für x-change dynamic / compact / compact cool 6-14 W40247 W Technik Kermi System x-optimiert

153 x-change compact Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Fertigfundament Fertigfundament für eine einfache und schnelle Installation der Wärmepumpe. Das Fundament besteht aus recycelten und gegen UV-Strahlen resistenten Kunststoff. Die Aufstellfläche der Wärmepumpe ist mit einem Edelstahlblech verkleidet. Zur Montage werden die einzelnen vorgefertigten Teile zusammengesetzt, auf den verdichteten und geebneten Untergrund aufgestellt und mit Erdreich und einer Drainageschicht eingefasst. Anschlussabdeckungen für x-change compact und compact cool Fertigfundament für x-change compact 6-8 Fertigfundament für x-change dynamic / compact / compact cool 6-14 Die Anschlussabdeckung hat 2 wesentliche Funktionen: W Schutz der Leitungen vor Witterungseinflüssen W Sichtschutz für Elektro- und Hydraulikanschlüsse Um die Anschlussabdeckung montieren zu können, muss die Vor- und Rücklaufleitung mit den x-change compact Entkopplungsschläuchen W40114 angeschlossen werden. W40250 W40251 Anschlussabdeckung für x-change compact 6-10 / compact cool 6-8 Anschlussabdeckung für x-change compact 14 / compact cool W40297 W40298 x-change compact Technik Kermi System x-optimiert 151

154 152 Technik Kermi System x-optimiert

155 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Die x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe entzieht der Umgebungsluft thermische Energie und wandelt sie in Heizungswärme um. Sie verfügt außerdem über eine Gebäude-Kühlfunktion durch reversiblen Kreislaufbetrieb. Verschiedene Leistungsklassen und ein großzügig dimensionierter Ventilator mit Nachtabsenkmodus sorgen für geringe Schallemissionen und machen die Außenaufstellung überaus energetisch. x-change compact cool European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at SG Ready nur in Verbindung mit dem Kermi Energiemanager Merkmale W Kühlbetrieb im Sommer durch reversiblen Betriebsmodus W Axialventilator mit EC-Motor und Absenkmodus für sehr leisen Betrieb W Maximale Vorlauftemperatur bis zu 60 C W Platzsparende Monoblockbauweise W Verschiedene Reglervarianten zur Auswahl, x-center x10 und x-center x20 W Effizientes Abtauen durch Kreislaufumkehr W Einsatzbereich zwischen -20 C und 35 C (Heizbetrieb) W Einsatzbereich zwischen 15 C und 45 C (Kühlbetrieb) W Fernsteuerung W Elektronisches Expansionsventil W Hoher COP auch bei niedrigen Außentemperaturen Lieferumfang Wärmepumpe W Wärmepumpe in Kompaktbauweise, ohne Umwälzpumpen und Regelung Zusätzlich erforderliches Zubehör: W x-center x10 oder x-center x20 Regelung W Kabelsatz Zusätzlich erforderliches Zubehör für aktive Kühlung: W Kühlmodul für Regelung W 4-Wege Umschaltventil für Kühlmodus Technik Kermi System x-optimiert 153

156 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Heizbetrieb x-change compact cool 6 AW E W20245 x-change compact cool 8 AW E W20246 x-change compact cool 11 AW E W20247 x-change compact cool 14 AW E W20248 x-change compact cool 17 AW E W20249 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 A-7/W35, 5K Nennwärmeleistung kw 5,2 7,1 8,9 11,3 13,9 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,8 2,3 2,9 3,8 4,7 Leistungszahl 2,9 3,1 3,1 3,0 3,0 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 A2/W35 Nennwärmeleistung kw 6,3 8,8 11,0 14,1 17,3 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,7 2,3 2,9 3,8 4,7 Leistungszahl 3,7 3,8 3,8 3,7 3,7 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 A7/W35 Nennwärmeleistung kw 8,1 11,2 14,0 17,9 22,0 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,7 2,4 3,0 4,0 4,9 Leistungszahl 4,7 4,7 4,7 4,5 4,5 Kühlbetrieb Leistungsdaten n. EN 14511:2013 A35/W18 Nennkühlleistung kw 8,1 11,1 14,3 18,5 22,8 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,4 3,2 4,0 5,6 7,0 Leistungszahl 3,4 3,5 3,6 3,3 3,3 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 A35/W7 Nennkühlleistung kw 5,9 7,7 9,7 12,6 15,5 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,2 3,0 3,7 5,1 6,3 Leistungszahl 2,7 2,6 2,6 2,5 2,5 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 A27/W18 Nennkühlleistung kw 9,6 12,4 15,8 20,6 25,4 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,9 2,7 3,4 4,8 5,9 Leistungszahl 5,1 4,6 4,6 4,3 4,3 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 A27/W7 Nennkühlleistung kw 6,4 8,4 10,8 14,2 17,5 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,9 2,5 3,2 4,4 5,4 Leistungszahl 3,4 3,4 3,4 3,2 3,2 Energieeffizienzklassen gemäß EU-Regelung 811/2013 für Wärmepumpengeräte Wärmepumpe 35 C / 55 C A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ Primärkreislauf Temperaturbereich Energiequelle Heizen C -20 bis bis bis bis bis +35 Temperaturbereich Energiequelle Kühlen C +15 bis bis bis bis bis +45 Ventilatortyp Axial, EC-Motor Axial, EC-Motor Axial, EC-Motor Axial, EC-Motor Axial, EC-Motor Abtauart Kreislaufumkehr Kreislaufumkehr Kreislaufumkehr Kreislaufumkehr Kreislaufumkehr 154 Technik Kermi System x-optimiert

157 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change compact cool 6 AW E W20245 x-change compact cool 8 AW E W20246 x-change compact cool 11 AW E W20247 x-change compact cool 14 AW E W20248 x-change compact cool 17 AW E W20249 Sekundärkreislauf Nenndurchfluss A7/W35 (Heizen) m³/h 1,4 1,9 2,4 3,1 3,8 Min. Durchfluss A7/W55 (Heizen) m³/h 0,8 1,1 1,4 1,8 2,2 Nenndurchfluss A35/W18 (Kühlen) m³/h 1,4 1,9 2,5 3,2 3,9 Min. Durchfluss A35/W7 (Kühlen) m³/h 1,0 1,3 1,7 2,2 2,7 Max. Vorlauftemperatur Heizen (bis 0 C ) C Vorlauftemperaturbereich Kühlen C +7 bis bis bis bis bis +25 min./max. Betriebsdruck bar 0,3 / 0,6 0,3 / 0,6 0,3 / 0,6 0,3 / 0,6 0,3 / 0,6 Anschluss R 1¼ R 1¼ R 1¼ R 1¼ R 1¼ Kältekreislauf Arbeitsmittel - / CO2e R410A / 2088 R410A / 2088 R410A / 2088 R410A / 2088 R410A / 2088 Arbeitsmittelfüllmenge kg 7,6 8,7 9,6 10,2 12,8 Verdichtertyp / -anzahl Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Elektrische Anschlusswerte Wärmepumpe Elektrische Anschlüsse V / Hz 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 Nennstrom / Anlaufstrom mit Begrenzer A 6,2 / 22 7,4 / 26 9,7 / 31 13,0 / 38 15,3 / 46 Schutzart IP54 IP54 IP54 IP54 IP54 Schallleistungsdaten n. EN ISO Normalbetrieb / Nachtabsenkungsmodus db(a) 59 / / / / / 62 Schalldruckpegel für freistehende Außenaufstellung Normalbetrieb / Nachtabsenkungsmodus bei 3 m Entfernung db(a) 41,5 / 38,5 42,5 / 39,5 44,5 / 41,5 46,5 / 43,5 47,5 / 44,5 x-change compact cool Normalbetrieb / Nachtabsenkungsmodus bei 10 m Entfernung db(a) 31,0 / 28,0 32,0 / 29,0 34,0 / 31,0 36,0 / 33,0 37,0 / 34,0 Energieeffizienzklassen Wärmepumpe 35 C / 55 C A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ Abmessungen und Gewicht Breite mm Tiefe mm Höhe mm Gewicht kg x-change compact cool (Alle Maße in mm) compact cool 6 AW E compact cool 8 AW E compact cool 11 AW E compact cool 14 AW E compact cool 17 AW E A A B E C D F E C D H G F G B H Technik Kermi System x-optimiert 155

158 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Druckverlust in Abhängikeit des Volumenstroms am Verflüssiger Einsatzgrenzen x-change compact cool Druckverlust mbar 100 mbar 10 mbar 1 mbar 0,1 mbar 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h Volumenstrom compact cool 6 AW E compact cool 8 AW E compact cool 11 AW E compact cool 14 AW E compact cool 17 AW E Vorlauftemperatur 70 C 65 C 60 C 55 C 50 C 45 C 40 C 35 C 30 C 25 C 20 C 15 C 10 C 5 C 0 C -30 C -20 C -10 C 0 C 10 C 20 C 30 C 40 C 50 C Außenlufttemperatur Heizen Kühlen Leistungskurven der x-change compact cool Leistungskurven bei 6 AW E Leistungskurven bei 8 AW E Heizleistung 10 kw 9 kw 8 kw 7 kw 6 kw 5 kw 4 kw 3 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Heizleistung 14 kw 13 kw 12 kw 11 kw 10 kw 9 kw 8 kw 7 kw 6 kw 5 kw 4 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C Elektrische Leistungsaufnahme 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Elektrische Leistungsaufnahme 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C Coefficient of Performance (COP) 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C Coefficient of Performance (COP) 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C 156 Technik Kermi System x-optimiert

159 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Leistungskurven der x-change compact cool Leistungskurven bei 11 AW E Leistungskurven bei 14 AW E Heizleistung 18 kw 16 kw 14 kw 12 kw 10 kw 8 kw 6 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C Heizleistung 22 kw 20 kw 18 kw 16 kw 14 kw 12 kw 10 kw 8 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C x-change compact cool Elektrische Leistungsaufnahme 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur Elektrische Leistungsaufnahme 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C Coefficient of Performance (COP) 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C Coefficient of Performance (COP) 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C Technik Kermi System x-optimiert 157

160 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Leistungskurven der x-change compact Leistungskurven bei 17 AW E 2. Planungsgrundlagen 2.1. Energieversorgungsunternehmen (EVU) Heizleistung 28 kw 26 kw 24 kw 22 kw 20 kw 18 kw 16 kw 14 kw 12 kw 10 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C Bei Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung sind vom zuständigen EVU die Anschlussbedingungen zu erfragen. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das zuständige EVU bei monoenergetischen oder bivalent-parallel betriebenen Anlagen die Stromversorgung bis zu 6 Stunden pro Tag unterbrechen, wobei eine einzelne Unterbrechung maximal 2 Stunden dauern darf. Bei bivalent-alternativ betriebenen Anlagen kann die Stromversorgung bis zu 960 Stunden pro Jahr unterbrochen werden. Elektrische Leistungsaufnahme Coefficient of Performance (COP) 8 kw 7,5 kw 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw VL 35 C VL 45 C VL 55 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C Lufteintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C 2.2. Elektrische Anschlüsse Für den elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die technischen Anschlussbedingungen des zuständigen EVUs zu beachten. Kermi Wärmepumpen werden grundsätzlich mit 400 V~ betrieben, der Steuerstromkreis mit 230 V~. Wahrend der EVU-Sperrzeit darf der Steuerstromkreis nicht abgeschaltet werden. Für die Anmeldung beim EVU sind in der Regel folgende Angaben erforderlich: W Anschrift des Betreibers W Aufstellort der Wärmepumpe (Baustellenadresse) W Bedarfsart des Stromes nach den üblichen Tarifen W Betriebsweise der Wärmepumpe W Hersteller und Typ der Wärmepumpe W Elektrische Anschlussleistung der Wärmepumpe W Max. Anlaufstrom W Heizlast des Gebäudes 158 Technik Kermi System x-optimiert

161 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 2.3. Anforderungen an die Aufstellung Anforderungen an den Montageort Die Wärmepumpe sollte in unmittelbarer Nähe zum beheizten Gebäude installiert werden. Die ausgeblasene Luft ist kälter als die Ansaugluft. Die Ausblasluft darf deshalb nicht auf einen Gehweg, Verkehrsweg oder auf die Gartenbepflanzung gerichtet sein. Fur die Aufstellung der Wärmepumpe stehen nachfolgende Varianten zur Verfügung Fundamentanforderungen Es wird ausdrücklich empfohlen, die x-change compact cool Wärmepumpe auf ein im Voraus errichtetes Fundament mit gesenkter Dränageschicht aufzustellen. Die Dränageschicht leitet das Kondenswasser bzw. vom Verdampfer der compact cool Wärmepumpe abgetaute Eiskrusten ab. Die empfohlene Ausführung des Betonfundaments und der Dränageschicht zeigt folgende Abbildung. Montage der x-change compact cool Wärmepumpe auf einem Betonfundament Anschlussabdeckung (Zubehör) Anschlussabdeckung (Zubehör) min Vorlauf zum Speicher (warm) Rücklauf vom Speicher (kalt) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) Betonfundament min Vorlauf zum Speicher (warm) Rücklauf vom Speicher (kalt) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) Betonfundament x-change compact cool Gebäude Gebäude min min.280 Randstein (max. 30 mm breit) Randstein (max. 30 mm breit) 680 elektrische Verbindungsleitungen 780 elektrische Verbindungsleitungen Position Kondensatablauf D = 32 mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne Position Kondensatablauf D = 32 mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne Technik Kermi System x-optimiert 159

162 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Alternativ zum Betonfundament kann die x-change compact cool Wärmepumpe auf einem Fertigfundament aus recyceltem und gegen UV- Strahlen resistentem Kunststoff installiert werden. Das Fertigfundament ist als Zubehör erhaltlich und wird als Baukastenset bestehend aus mehreren Einzelteilen geliefert. Es bietet den Vorteil einer einfachen und schnellen Montage vor Ort. Nachfolgende Abbildungen zeigen ein montiertes Fertigfundament und die empfohlene Installation der Wärmepumpe Montage der x-change compact cool Wärmepumpe auf einem Fertigfundament Anschlussabdeckung (Zubehör) Anschlussabdeckung (Zubehör) Vorlauf zum Speicher (warm) Vorlauf zum Speicher (warm) Rücklauf vom Speicher (kalt) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) min Rücklauf vom Speicher (kalt) Kondensatauffangwanne inkl. Heizband (Zubehör) Dränageschicht (ohne Kondensatauffangwanne) verdichtete Ausgleichsschicht Betonfundament Gebäude 220 min Gebäude 200 min.280 Randstein (max. 30 mm breit) 690 elektrische Verbindungsleitungen 780 elektrische Verbindungsleitungen Position Kondensatablauf D = 32 mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne Position Kondensatablauf D = 32 mm bei Verwendung Kondensatauffangwanne Die Montage der Wärmepumpe auf einem ausreichend befestigten Untergrund ist ebenso möglich. Dazu muss das anfallende Kondensat bzw. das abgetaute Schmelzwasser vom Verdampfer abgeleitet werden. Hierfür wird eine Kondensatauffangwanne unterhalb des Verdampfers montiert. Das in die Auffangwanne ablaufende Wasser wird über eine Rohrleitung in eine Dränage abgeleitet, die sich in einer frostfreien Tiefe befindet. Die Wanne und die angeschlossenen Leitungen werden bei niedrigen Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt mit einem Heizkabel beheizt. Dieses Kabel wird an die Elektroinstallation der Wärmepumpe angeschlossen und automatisch gesteuert. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass diese Beheizung die gesamte Energieeffizienz der Wärmepumpe senkt, und wird deshalb in der Regel nicht empfohlen. Die Kondensatauffangwanne ist als Zubehör erhältlich. Nachfolgend die empfohlene Installation der Wärmepumpe mit Kondensatauffangwanne auf befestigtem Untergrund. 160 Technik Kermi System x-optimiert

163 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Körper- und Luftschall Bei der Platzierung der Wärmepumpe ist insbesondere die TA Lärm zu berücksichtigen. Bitte lesen Sie dazu die Hinweise im Anhang Schallgrundlagen. Insbesondere sollte die Aufstellung vor einem Fenster oder einem Aufenthaltsbereich wie der Terrasse oder auch unter einem Balkon vermieden werden, um hier nachteilige Geräuschemissionen zu vermeiden. Der Anschluss an das Heizungssystem sollte immer flexibel und spannungsfrei ausgeführt werden, um die Körperschallübertragung zu minimieren Abstände W Ein Mindestabstand von 3 m von der Ausblasöffnung zu Gehwegen ist einzuhalten. Bei geringeren Abstanden kann es hier auch bereits bei Plus-Temperaturen zu Glatteisbildung kommen. W Die Ausblasöffnung darf nicht zum Gebäude oder zu einem anderen Hindernis hin zeigen bzw. muss mindestens 3 m entfernt sein. W Der Abstand zur Ansaugöffnung sollte mindestens 0,3 m betragen. W Der Abstand zur Grundstücksgrenze sollte mindestens 5 m betragen. Beachten Sie bitte im Anhang Schallgrundlagen die entsprechenden Grenzwerte. W Die Wärmepumpe nicht in Senken, Innenhöfen oder Ähnlichem installieren. Es besteht hier die Gefahr eines Luftkurzschlusses. W Der Aufstellbereich der Wärmepumpe darf nicht von schallharten Flächen umgeben sein (z. B. Innenhof): Je größer die schallreflektierenden Flächen sind, desto größer ist die Geräuschentwicklung. W Mindestabstände zu äußeren Blitzschutzanlagen nach DIN EN 62305, VDE einhalten. W Aufstellung im Freien, in der Regel in unmittelbarer Nähe vom beheizten Gebäude. Mindestabstand der x-change compact cool Wärmepumpe zu Bauwerken min mm min mm min. 300 min. 300 x-change compact cool min. 800 min. 800 Technik Kermi System x-optimiert 161

164 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Anschlüsse der Wärmepumpe Kondensatablauf Das im Betrieb anfallende Kondenswasser muss frostsicher abgeleitet werden. Damit das Wasser ungehindert ablaufen kann, muss die Wärme pumpe waagrecht stehen. Daher muss zwischen den beiden Fundamenten eine versickerungsfähige Fläche vorhanden sein, die mit Kies oder Schotter bedeckt ist (Siehe Abbildung Seite 160)! Optional ist eine beheizte Kondenstauffangwanne verfügbar, siehe Zubehör 169. Heizungsseitige Verrohrung Der Anschluss der heizungsseitigen Verrohrung erfolgt mit zwei wärmegedämmten Rohren (Vor- und Rücklauf, 100 % nach EnEV). Um die Montage zu erleichtern, empfiehlt sich die Verwendung einer flexiblen Verrohrungsart. Zum Gebäude hin sollte die Verrohrung leicht ansteigend verlaufen (ca. 2 ), um eventuelles freies Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Die Wand- oder Bodendurchführung ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen. Elektrischer Anschluss Es wird je eine Spannungsversorgung für den Verdichter und den Kältekreismanager sowie eine Datenverbindung benötigt. Die Verlegung erfolgt dabei getrennt mit zwei für die Erdverlegung geeigneten Leerrohren. Zum Gebäude hin sollten die Leerrohre leicht ansteigend verlaufen (ca. 2 ), um eventuelles freies Wasser vom Gebäude fernzuhalten. Die Wand- oder Bodendurchführung ist den örtlichen Gegebenheiten entsprechend anzupassen. Es muss eine baulich getrennte Verlegung der Datenverbindung und der Stromversorgung erfolgen. Die Kabelquerschnitte sind nach den entsprechenden VDE-Bestimmungen bzw. Normen zu bemessen. Für die Verkabelung wird ein Kabelsatz mit unterschiedlichen Längen angeboten. Es gibt zwei unterschiedliche Typen von Kabelsätzen jeweils einer für die x-center x10 und x-center x20 Regeleinheit Dimensionierung Wärmepumpe Die Gebäude-Heizlast kann rechnerisch nach DIN EN oder experimentell ermittelt werden. Eine rechnerische Ermittlung der Heizlast ist immer der experimentellen vorzuziehen, denn diese liefert bei korrekten Daten ein genaueres Ergebnis. Die experimentelle Ermittlung erfolgt im Renovierungsbereich über den bisherigen Brennstoffbedarf. Als Richtwert dient bei den Vollbetriebsstunden für den reinen Heizbetrieb Stunden und für den Heizbetrieb mit Trinkwassererwärmung Stunden. Es kann auch die Wärmeleistung über die beheizte Wohnfläche ermittelt werden. Diese Methode sollte jedoch nur für die schnelle Angebotskalkulation verwendet werden, da sie in der Regel ein zu ungenaues Ergebnis liefert. Spezifische Heizlasten W/m 2 Wohnbereich Raumtemperatur = 20 C Bäder Raumtemperatur = 24 C Passivhaus < 10 < 15 Niedrigenergiehaus Hochwertig gedämmte Neubauten Heutiger Dämmstandard für Neubau (z.b. Referenzgebäude aus EnEV 2009) Dämmstandard für Gebäude gemäß WschV Altbauten ab 1975, unsaniert Altbauten bis 1975, unsaniert ab Monoenergetische Betriebsweise: Die Wärmepumpe wird dabei zumeist von einem elektrischen Wärmeerzeuger (z. B. elektrischer Einschraubheizkörper) unterstützt. Die Funktion des zweiten Wärmeerzeugers stellt bei Bedarf die Abtauung des Verdampfers der Wärmepumpe sicher und unterstützt diese beim Betrieb unterhalb des Auslegungspunktes. Die zu leistende Wärmeenergie der Wärmepumpe setzt sich folgendermaßen zusammen: Wird eine Luft/Wasser-Wärmepumpe rein monovalent betrieben, kann ein störungsfreier Betrieb nicht gewährleistet werden. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das EVU Sperrzeiten verhangen. Diese müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden. Sperrzeit Z 1 x 2 Stunden 1,09 2 x 2 Stunden 1,20 3 x 2 Stunden 1, Technik Kermi System x-optimiert

165 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung In der Praxis können bei Neubauten mit Fußbodenheizung, aufgrund der hohen Speicherfähigkeit des Bodenaufbaus, geringere Z-Faktoren angenommen werden. Im Allgemeinen reicht bei massiv gebauten Häusern (insbesondere mit Fußbodenheizung) das vorhandene Wärmespeichervermögen aus, um auch eine zweistündige Sperrzeit ohne Komfortverluste zu überbrücken. Bei der Verwendung eines Speicher-Wassererwärmers ist darauf zu achten, dass die Wärmetauscherfläche ausreichend groß dimensioniert ist. Als Richtwert kann angenommen werden: je kw Heizleistung 0,4 m² Wärmetauscherfläche Sekundärkreis Die maximale Sperrzeit beträgt dabei 3x2 Stunden, wobei aufgrund der Trägheit des Gebäudes nur 2x2 Stunden berücksichtigt werden. Dennoch ist aufgrund der erforderlichen Wiederaufheizung der Speichermasse eine Leistungserhöhung der Wärmepumpe notwendig. Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung des Sekundärkreises erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN 806 Um eine Abkühlung des Gebäudes zu vermeiden, sollte bei der Auslegung daher immer ein Wert zwischen 1,1 und 1,3 gewählt werden Bivalente Betriebsweise Bei der bivalenten Betriebsweise werden die Sperrzeiten bei der Auslegung nicht berücksichtigt, da während der Sperrzeit der zweite Wärmeerzeuger die Heizlast abdeckt. Dabei ist zu beachten, dass dieser während der Sperrzeit nicht abgeschaltet ist. Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise decken die verschiedenen Wärmeerzeuger den gesamten Bedarf der ermittelten Heizleistung. Der Betrieb der Wärmeerzeuger findet abwechselnd statt. Bei außen aufgestellten Anlagen ist der bivalent-alternative Betrieb nicht zweckmäßig, da ein beständiger Frostschutz für den Sekundärkreis der Wärmepumpe gewährleistet sein muss Trinkwassererwärmung Bei bivalenten oder monoenergetischen Anlagen kann ein Zuschlag für die Trinkwassererwärmung auf die benötigte Heizleistung entfallen. Dieser muss jedoch für die Auslegung des zweiten Wärmeerzeugers in der Regel berücksichtigt werden. Wird die Wärmepumpenanlage monovalent betrieben, ist ein entsprechender Zuschlag erforderlich, um die Trinkwassererwärmung im Auslegungspunkt der Wärmepumpe zu gewährleisten. Der Zuschlag für die Trinkwassererwärmung kann nach DIN 4708 oder DIN EN Blatt 2 ermittelt werden. Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss der VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörper und an den Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden. Der Sekundärkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundärkreises erfolgt nach der gültigen EnEV Pufferspeicher (parallele Einbindung) Ein Puffer- oder Schichtenspeicher stellt einen konstanten Mindest- Heizwasser-Massenstrom sicher. Dabei erfolgt eine hydraulische Entkoppelung zwischen dem Sekundärkreis der Wärmepumpe und den Heizkreisen. Ein höheres Speichervolumen tragt dazu bei, die Laufzeiten der Wärmepumpe zu verlängern: Sie muss seltener starten. Dies wirkt sich positiv auf die JAZ (Jahresarbeitszahl) aus. Anhand der zusätzlichen Wärmespeicherung können auch Sperrzeiten vom EVU überbrückt werden. Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. x-change compact cool Das Trinkwasser kann mit einem Speicher-Wassererwärmer oder einer Frischwasserstation erwärmt werden. Bei Letzterer ist ein Wärmespeicher notwendig. Um eine Legionellen-Schutzaufheizung nach DVGW W551 zu garantieren, empfiehlt sich der Einsatz eines elektrischen Einschraubheizkörpers oder eines zweiten Wärmeerzeugers. Technik Kermi System x-optimiert 163

166 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Sperrzeitüberbrückung Die Überbrückung der Sperrzeit ist notwendig, wenn keine Auskühlung des Heizungssystems erfolgen soll. Eine hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung l l l l Speichervolumen l l l l 500 l 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Sperrzeit 50 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Laufzeitoptimierung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h Für Heizflächen mit großen Speichermassen, wie etwa Fußbodenheizungen, empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab. Systemzubehör Die Wärmepumpe beinhaltet alle notwendigen Komponenten des Kältemittelkreislaufs. Diese wird außerhalb des Gebäudes aufgestellt und erzeugt die Wärme aus der Außenluft. Daher sind alle erforderlichen Bedienelemente in einem sich im Haus befindlichen Regler montiert. Hier steht sowohl der x-center x10 und x-center x20 Regler zur Verfügung. 164 Technik Kermi System x-optimiert

167 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 3. x-change compact mit x-center x10 Regler W Inbetriebnahme nur mit Computer und HP-Config Software W Als Raumbediengerät einsetzbar W Zwei Draht-BUS zur Kommunikation W Fernsteuerbar W Leichte Navigation durch die 2-Knopf-Bedienung W Einstellung der wichtigsten Parameter W Programmierung von Zeitprogrammen, sowie Auswahl bestimmter Betriebsmodi W Bis zu drei weitere Raumbediengeräte anschließbar W Es sollte zwingend die x-center x10 Anschlussbox und ein x-center x10 Kabelsatz verwendet werden 3.1. Wärmepumpenmanager Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Display und die einfache Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menu gewährleistet. Werkseitig ist eine Wandmontage des Hauptbedienmanagers vorgesehen Funktionen W Ansteuerung von bis zu zwei Heizkreisen W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Partyfunktion W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre x-change compact cool mit x-center x10 x-center x10 x-change compact cool x-center x10 Anschlussbox Mischermodul Mischermodul (optional) x-change compact / compact cool mit integriertem Wärmepumpenregler 3x x-center x10 als Raumbediengerät (optional) x-center x10 Kabelsatz Durchmesser 34 mm Technik Kermi System x-optimiert 165

168 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 4. x-change compact mit x-center x20 Regler W Inbetriebnahme direkt möglich mit Fachzugang. Optional auch mit Computer und HP-Config Software W Fernsteuerbar W Einfache Bedienung, alle Funktionen abrufbar/bedienbar W Lieferung in bereits vorverdrahtetem Schaltkasten W Bis zu vier Raumbediengeräte anschließbar W Es sollte zwingend ein x-center x20 Kabelsatz verwendet werden 4.1. Wärmepumpenmanager Funktionen W Ansteuerung von bis zu zwei Heizkreisen W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Partyfunktion W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Display und die einfache Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menü gewährleistet. Werkseitig ist eine Wandmontage des Hauptbedienmanagers vorgesehen. x-change compact mit x-center x20 x-center x20 Mischermodul Mischermodul (optional) x-change compact / compact cool mit integriertem Wärmepumpenregler 4x x-center x10 als Raumbediengerät (optional) x-center x20 Kabelsatz Durchmesser 34 mm + 16 mm 166 Technik Kermi System x-optimiert

169 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung 5. Zubehör Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer x-center x10 Regelung Witterungsgeführte Regelung, bestehend aus einem Raumbediengerät. Es wird die Verwendung der x- center x10 Anschlussbox und eines Kabelsatzes zwingend empfohlen! Optional kann das x-center x10 als Raumbediengerät für den x-center x20 Regler verwendet werden. x-center x10 Anschlussbox Anschlussbox für x-center x10 Regelung bestehend aus Schaltkasten bestückt mit drei Schütze für Wärmepumpe und zwei Einschraubheizkörper, Relais zur Ansteuerung der Umwälzpumpen und entsprechenden Anschlussklemmen. Mit einem Mischermodul, optionaler Anschluss eines zweiten gemischten Heizkreises möglich (Mischermodul). Bivalenter Betrieb möglich. W40101 x-center x10 Kabelsatz x-center x20 Regelung Vorgefertigter Kabelsatz zur Anbindung der x-change compact Wärmepumpen an die x-center x10 Regelung im Gebäude. Kabelsatz 6 m Kabelsatz 10 m Kabelsatz 15 m Kabelsatz 20 m Kabelsatz 30 m Witterungsgeführte Regelung für einen gemischten und ungemischten Heizkreis, sowie einem zweiten Wärmerzeuger. Optionaler Anschluss eines zweiten gemischten Heizkreises statt des ungemischten Heizkreises möglich. Ansteuerung eines Umschaltventils für die Trinkwassererwärmung. Bestehend aus integriertem Regler im vorkonfigurierten Schaltkasten. Schaltkasten bestückt mit drei Schütze für Wärmepumpe und zwei Einschraubheizkörper, Relais zur Ansteuerung der Umwälzpumpen und entsprechenden Anschlussklemmen. Inklusive einem Mischermodul und drei Temperaturfühler. Optional um bis zu vier Raumbediengeräte erweiterbar. Es wird die Verwendung eines Kabelsatzes zwingend empfohlen. Die x-center x10 kann als optionales Raumbediengerät verwendet werden. W40102 W40109 W40110 W40111 W40112 W40113 x-change compact cool x-center x20 Kabelsatz x-change compact Mischermodul Vorgefertigter Kabelsatz zur Anbindung der x-change compact Wärmepumpen an die x-center x20 Regelung im Gebäude. Kabelsatz 6 Meter Kabelsatz 10 Meter Kabelsatz 15 Meter Kabelsatz 20 Meter Kabelsatz 30 Meter Durch dieses Zusatz-Mischermodul werden die Funktionen der Wärmepumpe um eine Mischersteuerung, SG Ready Funktion über 2 Eingänge und den optionalen Anschluss eines externen Außentemperaturfühlers für eine präzise außengeführte Regelung erweitert. Das Modul ist ein Peripheriemodul mit einer CIB-Schnittstelle (Common Installation Bus), über die es gesteuert und mit Strom versorgt wird. Ein Vorlauftemperaturfühler ist im Preis enthalten. W40103 W40117 W40118 W40119 W40120 W40121 W40105 Technik Kermi System x-optimiert 167

170 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer x-change compact Temperaturfühler x-change compact Außentemperaturfühler W40106 x-change compact Temperaturfühler W40107 x-change compact GSM-Modem Das Modem hat eine serielle Schnittstelle RS-232 und einen Anschluss für eine externe Antenne. Die Sim- Karte wird an der Unterseite des Modems eingelegt. Es handelt sich um ein Dualbandmodem und kann in allen Ländern mit einem GSM-Frequenzbereich von 900/1800 MHz eingesetzt werden. Mit dieser Erweiterung wird die Wärmepumpe über SMS-Nachrichten gesteuert. Die externe Antenne ist im Preis inbegriffen. x-change compact cool Kühlmodul Durch das Kühlmodul wird die Kühlfunktion der Wärmepumpe ermöglicht. Das Kühlmodul verarbeitet die externe oder interne Anforderung für den Kühlbetrieb und gibt Schaltsignale an die Periphere des Kühlsystems aus. Der Anschluss des Temperaturfühlers ermöglicht eine genaue Regelung der Kühltemperatur. W Wege-Ventil Für x-change compact cool. Mit dem 4-Wege-Ventil wird zwischen Heiz- und Kühlbetrieb automatisch umgeschaltet. W40245 Wandmontageset Wandmontageset für die Installation der Wärmepumpe an einer geeigneten Außenwand. Das Wandmontageset lang wird bei Wänden mit einem Vollwärmeschutz eingesetzt. Die Konsolen müssen vor der Montage des Vollwärmeschutzes direkt an der Außenwand montiert werden. Die Konsolen bestehen aus gewalzten Stahlprofilen in U-Profil-Form und sind feuerverzinkt. Ohne Befestigungsmaterial, im Lieferumfang sind 2 Konsolen enthalten. W40296 Wandmontageset für x-change dynamic AW E / compact / cool 6-14 Wandmontageset für x-change compact cool 17 Wandmontageset lang für x-change dynamic AW E / compact / cool 6-14 W40115 W40253 W Technik Kermi System x-optimiert

171 x-change compact cool Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Kondensatauffangwanne Kondensatauffangwanne für die Installation unter dem Verdampfer zum kontrollierten Abführen des Kondenswassers. Das integrierte Heizkabel sorgt bei Frostgefahr für einen einwandfreien Ablauf des Kondenswassers. Anschluss des Heizkabels an die bestehende Regelung der Wärmepumpe. Fertigfundament Kondensatauffangwanne für x-change dynamic / compact / compact cool 6-14 Kondensatauffangwanne für x-change compact cool 17 Fertigfundament für eine einfache und schnelle Installation der Wärmepumpe. Das Fundament besteht aus recycelten und gegen UV-Strahlen resistenten Kunststoff. Die Aufstellfläche der Wärmepumpe ist mit einem Edelstahlblech verkleidet. Zur Montage werden die einzelnen vorgefertigten Teile zusammengesetzt, auf den verdichteten und geebneten Untergrund aufgestellt und mit Erdreich und einer Drainageschicht eingefasst. W40248 W40249 Anschlussabdeckungen für x-change compact und compact cool Fertigfundament für x-change dynamic / compact / compact cool 6-14 Fertigfundament für x-change compact cool 17 Die Anschlussabdeckung hat 2 wesentliche Funktionen: W Schutz der Leitungen vor Witterungseinflüssen W Sichtschutz für Elektro- und Hydraulikanschlüsse Um die Anschlussabdeckung montieren zu können, muss die Vor- und Rücklaufleitung mit den x-change compact Entkopplungsschläuchen W40114 angeschlossen werden. W40251 W40252 Anschlussabdeckung für x-change compact 6-10 / compact cool 6-8 Anschlussabdeckung für x-change compact 14 / compact cool Anschlussabdeckung für x-change compact cool 17 W40297 W40298 W40299 x-change compact cool Technik Kermi System x-optimiert 169

172 170 Technik Kermi System x-optimiert

173 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Die x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe entzieht über einen Erdkollektor oder eine Erdsonde, in der eine Wärmeträgerflüssigkeit (die sogenannte Sole) zirkuliert, dem Erdreich thermische Energie und wandelt diese in Heizungswärme um. European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at SG Ready nur in Verbindung mit dem Kermi Energiemanager x-change Sole/Wasser Merkmale W Geringe Betriebskosten durch hohen COP-Wert W Maximale Vorlauftemperatur bis zu 62 C W Geräuscharmer Betrieb durch eine optimierte Konstruktion W Einfache Bedienung der Regelungselemente mit Farbgrafikanzeige und 2-Knopf-Bedienung, witterungsgeführter Betrieb W Wandmontage des Wärmepumpenmanagers, optional ist eine Gerätemontage möglich W Integrierter elektronischer Wärmemengenzähler W Großer Einsatzbereich der Sole/Wasser-Wärmepumpe W Modulation des Verdichters, der Primär- und Sekundärkreispumpe W Ermittlung des COP und der Arbeitszahl durch die Regelung Lieferumfang Wärmepumpe W Wärmepumpe in Kompaktbauweise, ohne Umwälzpumpen W Witterungsgeführte Regelung, für Wandmontage, mit 4 Temperatursensoren und 2 Tauchhülsen DN 15 W 4 flexible Anschlussschläuche G 1½ Zusätzlich erforderliches Zubehör: W Daten- und Kommunikationskabel W Sole-Umwälzpumpe Technik Kermi System x-optimiert 171

174 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change WPS 10 W29005 x-change WPS 20 W29006 Empfohlener Leistungsbereich bei B0/W35 kw 6,6 18,5 8,6 23,5 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, B0/W35, 5K 23 % Verdichterdrehzahl Nennwärmeleistung kw 9,31 11,70 Kälteleistung kw 7,2 9,10 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,11 2,60 Leistungszahl 4,42 4,50 Leistungsdaten n. EN 14511:2011, B5/W35, 5K 23 % Verdichterdrehzahl Nennwärmeleistung kw 10,77 13,73 Kälteleistung kw 8,68 11,11 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,09 2,62 Leistungszahl 5,16 5,24 Energieeffizienzklassen gemäß EU-Regelung 811/2013 für Wärmepumpengeräte Wärmepumpe 35 C / 55 C A++ / A++ A++ / A++ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A+++ / A++ A+++ / A++ Primärkreis Min. Volumenstrom bei B0/W35, 4K m 3 /h 1,3 1,7 Nenninhalt l 2,5 2,6 Max. Vorlauftemperatur C 20 Min. Vorlauftemperatur C 10 Max. Betriebsdruck bar 10 Anschluss G 1½ AG Sekundärkreis Min. Volumenstrom bei B0/W35, 5K m 3 /h 1,2 1,5 Nenninhalt Heizungswasser l 2,5 2,6 Max. Vorlauftemperatur C 62 Wärmemengenzähler elektronisch integriert Max. Betriebsdruck bar 10 Anschluss G 1½ Überwurfmutter Elektrische Anschlusswerte Wärmepumpe Nennspannung Verdichter V Leistungsregelung Frequenzumformer Phasen/Frequenz 3/50 Hz Nennstrom Verdichter max. A Elektrische Leistung Verdichter max. kw 10,4 16,7 Anlaufstrom Verdichter A 13,6 17,8 Anlaufstrombegrenzer Frequenzumformer Benötigte Absicherung Verdichter A C 16 (3-pol.) C 25 (3-pol.) FI-Schutzschalter Typ B Schutzart IP20 Min. Kabelquerschnitt Verdichter mm² 5 x 1,5 5 x 2,5 172 Technik Kermi System x-optimiert

175 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Elektrische Anschlusswerte Regelung x-change WPS 10 W29005 x-change WPS 20 W29006 Nennspannung V 230 Phasen/Frequenz 1/50Hz Benötigte Absicherung A B16 FI-Schutzschalter Typ B Datenkommunikation HBM - KKM CAT5 oder CAT6 Min. Kabelquerschnitt HBM - KKM mm² 3 x 1,5 Kältekreis Arbeitsmittel, GWP - Treibhauspotential CO2e R410A, Arbeitsmittelfüllmenge, CO2-Äquivalent kg, Tonnen CO2e 4,2; 8,8 4,4; 9,2 Verdichtertyp/Leistungsregelung/Verdichteranzahl Scroll/Frequenzumformer/1 Min. benötigtes Raumluftvolumen m³ 9,55 10,00 Schallleistungsdaten n. EN und EN ISO Innenmessung (B0/W62 bei max. Verdichter) db(a) 44,3 Schalldruckpegel bei 3 m Entfernung db(a) 32,8 Schalldruckpegel bei 10 m Entfernung db(a) 22,3 Abmessungen und Gewicht Länge mm 603 Breite mm 603 Höhe mm Gewicht kg 171,5 177,5 x-change Sole/Wasser Technik Kermi System x-optimiert 173

176 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Außenmaße x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe (in mm) (Füße + Verstellhub) Technik Kermi System x-optimiert

177 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Anschlüsse WPS Einsatzgrenzen WPS A B C D E A Kabeldurchführungen für elektrische Anschlüsse B Heizungsvorlauf C Solevorlauf (zur Wärmepumpe) D Solerücklauf (von der Wärmepumpe) E Heizungsrücklauf Vorlauftemperatur 70 C 65 C 60 C 55 C 50 C 45 C 40 C 35 C 30 C 25 C 20 C -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C 25 C Quellentemperatur Druckverlust 1000 mbar 100 mbar Druckverlust 10 mbar 1 mbar 0,1 mbar 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h Volumenstrom Primärseitiger Druckverlust WPS 10 Sekundärseitiger Druckverlust WPS 10 Primärseitiger Druckverlust WPS 20 Sekundärseitiger Druckverlust WPS 20 Dichte Soleflüssigkeit: kg/m³ Dichte Heizungswasser: 994 kg/m³ x-change Sole/Wasser Technik Kermi System x-optimiert 175

178 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Leistungskurven der x-change Sole/Wasser-Wärmepumpe WPS 10 Leistungskurven bei W35 Leistungskurven bei W55 22 kw 20 kw 18 kw 18 kw 16 kw Heizleistung 14 kw 10 kw Heizleistung 14 kw 12 kw 10 kw 8 kw 6 kw 6 kw 4 kw 2 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C 2 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur Soleeintrittstemperatur Kälteleistung 18 kw 16 kw 14 kw 12 kw 10 kw 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Kälteleistung 12 kw 11 kw 10 kw 9 kw 8 kw 7 kw 6 kw 5 kw 4 kw 3 kw 2 kw 1 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur Soleeintrittstemperatur 6 kw 8 kw Elektrische Leistungsaufnahme 5 kw 4 kw 3 kw 2 kw 1 kw Elektrische Leistungsaufnahme 7 kw 6 kw 5 kw 4 kw 3 kw 2 kw 1 kw 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur Soleeintrittstemperatur 6 3 Coefficient of performance (COP) Coefficient of performance (COP) 2,5 2 1,5 1-5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C 1-5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur Soleeintrittstemperatur 176 Technik Kermi System x-optimiert

179 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Leistungskurven der x-change Sole/Wasser-Wärmepumpe WPS 20 Leistungskurven bei W35 30 kw Leistungskurven bei W55 25 kw 25 kw 20 kw Heizleistung 20 kw 15 kw 10 kw Heizleistung 15 kw 10 kw 5 kw 5 kw 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur Soleeintrittstemperatur Kälteleistung 22 kw 20 kw 18 kw 16 kw 14 kw 12 kw 10 kw 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Kälteleistung 16 kw 14 kw 12 kw 10 kw 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur Soleeintrittstemperatur 10 kw 10 kw 9 kw Elektrische Leistungsaufnahme 8 kw 6 kw 4 kw 2 kw Elektrische Leistungsaufnahme 8 kw 7 kw 6 kw 5 kw 4 kw 3 kw 2 kw x-change Sole/Wasser 1 kw 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C 0 kw -5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur Soleeintrittstemperatur 6 3 Coefficient of performance (COP) Coefficient of performance (COP) 2,5 2 1,5 1-5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur 1-5 C -4 C -3 C -2 C -1 C 0 C 1 C 2 C 3 C 4 C 5 C Soleeintrittstemperatur Technik Kermi System x-optimiert 177

180 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe 2. Planungsgrundlagen 2.4. Anforderungen an die Aufstellung 2.1. Genehmigungsverfahren Erdwärme ist nach dem BBergG ein bergfreier Bodenschatz, daher sind geplante Erdsondenbohrungen beim zuständigen Bergbauamt anzuzeigen. Erdwärmesonden, deren Tiefe 100 m überschreiten, sind betriebsplanpflichtig. Darüber hinaus müssen Erdwärmesonden und Erdkollektoren bei der zuständigen unteren Wasserbehörde nach dem WHG angezeigt werden. Jedes einzelne Bundesland hat seine eigenen Wassergesetze und Verwaltungsvorschriften. Vor Beginn jeder Maßnahme sollten grundsätzlich das zuständige Bergbauamt und die untere Wasserbehörde kontaktiert werden, um die jeweiligen Anforderungen abzuklären Anforderungen Der Aufstellraum muss frostsicher und trocken sein. Ist die relative Luftfeuchte zu hoch, kann sich Schwitzwasser auf kalten Oberflächen wie Soleleitungen, Mauerdurchführungen oder Dämmstoffen bilden und einen Schaden verursachen. Der Aufstellraum sollte als solcher geeignet sein und keine direkte Verbindung zu Wohn- und Schlafräumen aufweisen. Die Tragfähigkeit des Untergrundes muss sichergestellt sein, eine Aufstellung der Wärmepumpe auf Holzdecken ist zu vermeiden (Körperschall) Energieversorgungsunternehmen (EVU) Bei Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung sind vom zuständigen EVU die Anschlussbedingungen zu erfragen. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das zuständige EVU bei monoenergetischen oder bivalent-parallel betriebenen Anlagen die Stromversorgung bis zu 6 Stunden pro Tag unterbrechen, wobei eine einzelne Unterbrechung maximal 2 Stunden andauern darf. Bei bivalent-alternativ betriebenen Anlagen kann die Stromversorgung bis zu 960 Stunden pro Jahr unterbrochen werden Elektrische Anschlüsse Für den elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die technischen Anschlussbedingungen des zuständigen EVUs zu beachten. Kermi Wärmepumpen werden grundsätzlich mit 400 V~ betrieben, der Steuerstromkreis mit 230 V~. Während der EVU-Sperrzeit darf der Steuer stromkreis nicht abgeschaltet werden. Für die Anmeldung beim EVU sind in der Regel folgende Angaben erforderlich: W Anschrift des Betreibers W Aufstellort der Wärmepumpe (Baustellenadresse) W Bedarfsart des Stromes nach den üblichen Tarifen W Betriebsweise der Wärmepumpe W Hersteller und Typ der Wärmepumpe W Elektrische Anschlussleistung der Wärmepumpe W Maximaler Anlaufstrom W Heizlast des Gebäudes Bei der Installation sollten schalldämmende Maßnahmen, wie die Instal lation auf einem schalldämmenden Podest, getroffen werden. Schall reflektierende Flächen sind zu vermeiden. Die Türen sollten mindestens der Emissionsschutzklasse E1 entsprechen Abstände Mindestabstände WPS A Der seitliche Abstand zur Wand sollte auf einer Seite mindestens 40 cm betragen, auf C A A B der gegenüberliegenden Seite mindestens 10 cm. B Der vorderseitige Abstand sollte mindestens 80 cm betragen. C Der rückseitige Abstand zur Wand ist abhängig von der jeweiligen Installationssituation, empfohlen wird ein minimaler Abstand von 40 cm Minimales Raumluftvolumen Nach DIN EN 378 Teil 1 wird ein praktischer Grenzwert (Practical Limit PL ) eines Kältemittels definiert. Dieser gibt die höchste Konzentration an Kältemittel in einem Raum an, ohne dass eine akute Gefährdung für Personen besteht. 178 Technik Kermi System x-optimiert

181 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Spezifische Heizlasten [W/m²] Für den jeweiligen Wärmepumpentyp ist das minimal benötigte Luftvolumen in den technischen Daten, Rubrik Kältekreis, angegeben Körper- und Luftschall Der Anschluss an das Heizungssystem sollte immer flexibel und spannungsfrei ausgeführt werden, um die Körperschallübertragung zu minimieren Dimensionierung Wärmepumpe Die zu leistende Wärmeenergie der Wärmepumpe setzt sich wie folgt zusammen: Wohnbereich Raumtemperatur = 20 C Bäder Raumtemperatur = 24 C Passivhaus < 10 < 15 Niedrigenergiehaus Hochwertig gedämmte Neubauten Heutiger Dämmstandard für Neubau (z. B. Referenz gebäude aus EnEV 2009) Dämmstandard für Gebäude gemäß WschV Altbauten ab 1975, unsaniert Altbauten bis 1975, unsaniert ab Monovalente Betriebsweise In der monovalenten Betriebsweise wird die Heizlast des Gebäudes (nach DIN EN 12831) einzig von der Wärmepumpe gedeckt. Die Gebäude-Heizlast kann rechnerisch nach DIN EN oder experimentell erfolgen. Eine rechnerische Ermittlung der Heizlast ist immer der experimentellen vorzuziehen, da diese bei korrekten Daten ein genaueres Ergebnis liefert. Die experimentelle Ermittlung erfolgt im Renovierungsbereich über den bisherigen Brennstoffbedarf. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das EVU Sperrzeiten verhängen. Diese müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden. Sperrzeit Z 1 x 2 Stunden 1,09 2 x 2 Stunden 1,20 3 x 2 Stunden 1,33 Als Richtwert dient bei den Vollbetriebsstunden für den reinen Heizbetrieb Stunden und für den Heizbetrieb mit Trinkwassererwärmung Stunden. In der Praxis können bei Neubauten mit Fußbodenheizung aufgrund der hohen Speicherfähigkeit des Bodenaufbaus geringere Z-Faktoren angenommen werden. Im Allgemeinen reicht bei massiv gebauten Häusern (insbesondere mit Fußbodenheizung) das vorhandene Wärmespeichervermögen aus, um auch eine zweistündige Sperrzeit ohne Komfortverluste zu überbrücken. x-change Sole/Wasser Die Wärmeleistung kann auch über die beheizte Wohnfläche ermittelt werden. Diese Methode sollte jedoch nur für die schnelle Angebotskalkulation verwendet werden, da sie in der Regel ein zu ungenaues Ergebnis liefert. Die maximale Sperrzeit beträgt dabei 3 x 2 Stunden, wobei aufgrund der Trägheit des Gebäudes nur 2 x 2 Stunden berücksichtigt werden. Eine erforderliche Wiederaufheizung der Speichermasse jedoch macht eine Leistungserhöhung der Wärmepumpe notwendig. Um eine Abkühlung des Gebäudes zu vermeiden, sollte für die Auslegung daher immer ein Wert zwischen 1,1 und 1,3 gewählt werden. Technik Kermi System x-optimiert 179

182 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Die monovalente Betriebsweise ist nicht für das Belegreifheizen von Estrich geeignet. Die erhöhten Anforderungen an die erforderliche Heizlast kann die Wärmepumpe nicht abdecken. Es müssen dafür bauseitige Entfeuchtungs- und Trocknungsgeräte eingesetzt werden Monoenergetische Betriebsweise Die Wärmepumpe wird auf die gesamte Heizlast des Gebäudes ausgelegt und nur in gewissen Phasen (etwa zur Belegreifheizung von Estrich oder in extremen Kälteperioden) durch einen elektrischen Wärmeerzeuger (z. B. elektrischer Einschraubheizkörper) ergänzt Bivalente Betriebsweise Bei der Auslegung einer bivalent-parallelen Betriebsweise müssen Sperrzeiten nicht berücksichtigt werden, da ein zweiter Wärmeerzeuger die Wärmeanforderung während der Sperrzeiten abdeckt. Hierbei darf dieser Wärmeerzeuger während der Sperrzeit nicht stromlos geschaltet werden. Die bedarfsabhängige Zuschaltung des zweiten Wärmeerzeugers ist über die Bivalenz-Temperatur zu steuern. Die verschiedenen Wärmeerzeuger decken dabei jeweils nur einen Teil der benötigten Heizleistung ab. Das Trinkwasser kann mit einem Speicher-Wassererwärmer oder einer Frischwasserstation erwärmt werden. Bei Letzterer ist ein Wärmespeicher notwendig. Um eine Legionellen-Schutzaufheizung nach DVGW W551 zu garantieren, empfiehlt sich der Einsatz eines Einschraubheizkörpers oder eines zweiten Wärmeerzeugers. Bei der Verwendung eines Speicher-Wassererwärmers ist darauf zu achten, dass die Wärmetauscherfläche ausreichend groß dimensioniert ist. Als Richtwert kann angenommen werden: je kw Heizleistung 0,4 m² Wärmetauscherfläche Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung des Primär- und Sekundärkreises erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN 806 Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise decken die verschiedenen Wärmeerzeuger den gesamten Bedarf der ermittelten Heizleistung. Die Wärmeerzeuger sind dabei abwechselnd in Betrieb Trinkwassererwärmung Bei bivalenten oder monoenergetischen Anlagen kann ein Zuschlag für die Trinkwassererwärmung auf die benötigte Heizleistung entfallen. Dieser muss jedoch für die Auslegung des zweiten Wärmeerzeugers in der Regel berücksichtigt werden. Wird die Wärmepumpenanlage monovalent betrieben, ist ein entsprechender Zuschlag erforderlich, um die Trinkwassererwärmung im Auslegungspunkt der Wärmepumpe zu gewährleisten. Der Zuschlag für die Trinkwassererwärmung kann nach DIN 4708 oder DIN EN Blatt 2 ermittelt werden Primärkreis Wärmeträgerflüssigkeit Für einen störungsfreien Betrieb ist eine Wärmeträgerflüssigkeit zu verwenden. Ihr Gefrierpunkt muss zwischen 10 C und 20 C, mindestens jedoch 7 K unter der Verdampfungstemperatur der Wärmepumpe sein. Dieser Wert muss an die regionalen Bedingungen angepasst werden. Die verwendete Flüssigkeit darf nicht wassergefährdend sein und darf maximal WGK 1 entsprechen. Eine Verträglichkeit mit den eingesetzten Werkstoffen wie z. B. Buntmetallen, Kupfer und Chrom- Nickel-Legierungen muss gegeben sein. Den Vorgaben der jeweiligen Bewilligungsbehörde ist Folge zu leisten. Im Allgemeinen gilt: Je geringer der Glykolanteil ist, desto wirtschaftlicher lässt sich der Solekreis betreiben. Allerdings ist dabei zu beachten, dass mit einem höheren Glykolanteil die Viskosität steigt und die spezifische Wärmekapazität sinkt, damit erhöht sich die benötigte Pumpenleistung. Die Austrittstemperatur der Wärmeträgerflüssigkeit (Sole) von der Wärmepumpe darf 3 C nicht unterschreiten, um einen frostfreien Betrieb der erdgebunden Anlage zu gewährleisten. Dieser Wert wird in einigen Bundesländern per Verordnung vorgeschrieben. 180 Technik Kermi System x-optimiert

183 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Typische Werte der Firma Tyforop Chemie GmbH: Bezeichnung Glykolanteil bei Glykol- Wasser-Gemischen Frostschutz bis Dichte Spezifische Wärmekapazität Kinematische Viskosität Tyfocor GE 30 % 15 C 1,052 kg/dm³ 1,049 kg/dm³ 1,037 kg/dm³ bei bei bei 10 C 0 C 30 C 1,058 Wh/(kg K) 4,19 mm²/s Tyfocor 30 % 16,1 C 1,056 kg/dm³ 1,052 kg/dm³ 1,039 kg/dm³ bei bei bei 10 C 0 C 30 C 1,047 Wh/(kg K) 4,40 mm²/s Tyfo-Spezial 100 % (Fertiggemisch, nicht verdünnbar) 13 C 1,278 kg/dm³ 1,274 kg/dm³ 1,261 kg/dm³ bei bei bei 10 C 0 C 30 C 0,839 Wh/(kg K) 2,90 mm²/s Aufbau Aufgrund der Gefahr der Tauwasserbildung ist bei der Materialwahl auf Korrosionsbeständigkeit zu achten. Innen liegende Rohre und Armaturen sind entsprechend diffusionsdicht nach DIN zu dämmen. Kalte Anlagenteile im Erdreich müssen zu Ver- und Entsorgungsleitungen einen Mindestabstand von 70 cm aufweisen. Am Verteiler/ Sammler sollten Einrichtungen zum Absperren und Regulieren vorhanden sein. Am höchsten Punkt der Anlage muss eine Entlüftungsmöglichkeit gegeben sein. Bei einem geschlossenen System sind Volumenänderungen mit einem Membran-Ausdehnungsgefäß abzusichern. Die Absicherung gegen eine Überfüllung bzw. einen unzulässig hohen Druck erfolgt mit einem bauteilgeprüften Sicherheitsventil mit einem maximalen Ansprechdruck von 3 bar. Die Ausblasleitung des Sicherheitsventils muss in einer Auffangwanne oder einem entsprechenden Gefäß enden. Zur Drucküberwachung ist ein Manometer mit Minimum/Maximum-Kennzeichnung zu installieren. Eine akustische oder optische Lecküberwachung wäre ebenfalls empfehlenswert. Die Druckprobe erfolgt mit dem 1,5-fachen Betriebsdruck, ein hydraulischer Abgleich der einzelnen Kreise ist durchzuführen. Sämtliche Prüf- und Einstellbescheinigungen sind dem Anlagenbetreiber zu übergeben. Die Spreizung zwischen Soleeintritt und Soleaustritt sollte ca. 4 K betragen. Die Sole-Umwälzpumpe muss eine Tauglichkeit für Kälteanwendungen aufweisen (KTW-Gehäuse) und eine Verträglichkeit für glykolhaltige Flüssigkeiten. Eine Ansteuerung mit einem analogen 0 bis 10-V-Signal muss gegeben sein. Temperaturverlauf Der jährliche Temperaturverlauf im Erdreich ist auch von der jeweiligen Tiefe abhängig. So liegt bei erdoberflächennahen Absorbern keine konstante Temperatur vor. Während der kalten Jahreszeit wird Energie entzogen, das Erdreich kühlt aus. In der warmen Jahreszeit regeneriert sich das Erdreich durch Sonneneinstrahlung und versickerndes Regenwasser. Daher ist es besonders bei erdoberflächennahen Absorbern wichtig, dass die Oberflächen nicht geschlossen und verbaut werden. Erdsonden hingegen entziehen dem Erdreich aus größerer Tiefe Wärmeenergie. In Tiefen ab 15 m herrscht rund ums Jahr eine nahezu konstante Temperatur. Eine Regeneration durch Sonneneinstrahlung und Regenwasser in dieser Tiefe ist nicht mehr möglich. Umso wichtiger ist eine richtige Dimensionierung der Erdsonden. Sind diese zu klein ausgelegt, kann das Erdreich dauerhaft auskühlen. Im Extremfall kann dies sogar zu einem Permafrost-Mantel um die Sonde und letztendlich zum Totalausfall der Anlage führen. Erdtemperaturen im Jahresverlauf Tiefe unter der Erdoberfläche 0 m 2 m 4 m 8 m 10 m 12 m 14 m 16 m 18 m 0 C 2 C 4 C 6 C 8 C 10 C 12 C 14 C 16 C 18 C 20 C Erdtemperatur Februar Mai August November 2.6. Arten von Erdkollektoren Erdkollektoren können relativ kostengünstig im Gegensatz zu Erdsonden erstellt werden. Nachteilig wirken sich jedoch der große Flächenbedarf sowie eine leicht schwankende Erdtemperatur im Jahresverlauf gegenüber den Erdsonden aus. In den einzelnen Kreisen der Kollektorfelder strömt das Wärmeträgermedium, die Sole, nimmt Wärme vom Erdreich auf und übergibt diese mittels eines Wärmetauschers dem Kälte kreislauf der Wärmepumpe. x-change Sole/Wasser Technik Kermi System x-optimiert 181

184 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Flächenkollektor Beim Flächenkollektor wird der gesamte Oberboden abgetragen bzw. werden Gräben in der gewünschten Einbautiefe ausgehoben. Auf dem entsprechend präparierten Untergrund werden PE-Rohre ausgelegt und fixiert. Die Rohrenden werden in einem Sammelschacht, getrennt als Vor- und Rücklaufleitungen, zusammengefasst. Danach wird das verlegte PE-Rohr wieder mit Erdreich bedeckt. Der Flächenkollektor ist der am einfachsten zu erstellende Kollektor und wird direkt vor Ort eingerichtet Grabenkollektor Für den Grabenkollektor wird ein bis zu 3 m tiefer Graben mit schrägen Wänden ausgehoben. An dessen Wandflächen werden PE-Rohre in einem Abstand von ca. 10 cm horizontal verlegt und fixiert. Danach wird der Graben wieder verfüllt. Die Rohrenden werden in einem Sammelschacht, getrennt als Vor- und Rücklaufleitungen, zusammengefasst Erdwärmekörbe Erdwärmekörbe sind meist kegelförmig gewickelte Erdwärmesonden. Die Körbe haben in der Regel eine Höhe zwischen ca. 1 und 3 m, der obere Durchmesser liegt bei ca. 2 m. Die Sondenlänge variiert je nach Korbgröße zwischen 100 und 300 m. Die Körbe können einzeln oder in gleich große Gruppen zusammengefasst werden. Für den Einbau der Körbe wird ein ausreichend dimensioniertes Loch ausgehoben, der Korb eingebracht und anschließend das Loch wieder verfüllt. Eine optimale Anbindung der PE-Leitungen mit dem wiederverfüllten Erdreich erreicht man durch das Einschlämmen des Bodens mit Wasser. Die Rohrenden werden in einem Sammelschacht, getrennt als Vor- und Rücklaufleitungen, zusammengefasst. Die Auslegung ist produkt spezifisch und muss beim Hersteller des Absorbers erfragt werden. geringer. Die Auslegung ist produktspezifisch und muss beim Hersteller des Absorbers erfragt werden Direktverdampfer Direktverdampfer-Wärmepumpen haben gegenüber herkömmlichen Erdkollektoren den Vorteil eines geringeren Flächenbedarfes und einer höheren Effizienz. Der Direktverdampfer-Kollektor ersetzt den Verdampfer-Wärmetauscher der Wärmepumpe, es ist somit eine bessere Wärmeübertragung gegeben. In dem Verdampfer-Kollektor strömt ein Kältemittel und keine Sole wie bei herkömmlichen Kollektoren, die Installation ist aufwendiger und komplexer. Für die Installation wird eine kältetechnische Ausbildung benötigt Arten von Erdsonden Der größte Vorteil der Erdsonden ist der geringere Platzbedarf gegenüber den Erdkollektoren. Ein weiterer Vorteil ist die konstante Erdtemperatur ab einer Tiefe von ca. 15 Metern. Nachteilig wirken sich jedoch die hohen Erschließungskosten aus. In den Sonden nimmt das Wärmeträgermedium (Sole) die Wärme vom Erdreich auf und übergibt diese an den Kältekreis der Wärmepumpe. Zwischen den verschiedenen Sonden wird wie folgt unterschieden: Verschiedene Arten von Erdwärmesonden Thermoaktive erdberührte Bauteile Thermoaktive Fundamente oder sonstige erdberührte Bauteile haben einerseits eine statische Funktion und dienen andererseits auch als Erdwärmetauscher. Dazu wird beim Bau des Fundaments oder anderer erdberührter Betonbauteile ein Kunststoffrohrsystem, in dem ein Wärmeträgermedium zirkuliert, mit verbaut. Eine weitere Variante sind die sogenannten Energiezäune Kompaktabsorber Sie bestehen aus vorgefertigten, polymervernetzten Kapillarrohrmatten. Für ihre Verlegung wird zunächst der Oberboden abgetragen. Kompaktabsorber arbeiten nach dem sogenannten Low-Flow-Prinzip, bei dem eine niedrige Strömungsgeschwindigkeit einen optimalen Wärmeentzug aus dem Erdreich gewährleisten soll. Durch die kleinen Rohrdurchmesser ist in der Regel eine turbulente Strömung vorhanden, was eine gute Wärmeübertragung begünstigt. Im Vergleich zu den konventionellen Flächenkollektoren ist der Flächenbedarf für den Kompaktabsorber Einfache U-Sonde Doppel-U-Sonde Koaxialsonde Die Doppel-U-Sonde ist die meistverwendete Sonde im Bereich von Wärmepumpenanlagen < 30 kw. 182 Technik Kermi System x-optimiert

185 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Sonderformen von Erdsonden sind unter anderem: 2.8. Planung und Auslegung Speichersonden Speichersonden entsprechen dem Aufbau einer Koaxialsonde, mit dem Unterschied eines größeren Durchmessers. Durch den größeren Durchmesser der Sonde beinhaltet diese mehr Wärmeträgerflüssigkeit. Dieses mehr an Volumen wird als Puffer verwendet, das Erdreich wird somit nicht direkt mit der Verdampfungsleistung der Wärmepumpe beaufschlagt. Spitzenlasten sind einfacher und wirtschaftlicher zu bewältigen. Koaxiale Speichersonden haben einen ca. 6- bis 7-mal größeren Fluidinhalt als herkömmliche Doppel-U-Sonden. Heatpipe-Sonden Heatpipe-Sonden werden auch als Wärmerohr bezeichnet. Im Inneren dieser Sonden befindet sich ein Arbeitsmedium, im Bereich der Wärmepumpen wird hierfür meist CO2 verwendet. Am Fuß der Sonde befindet sich der Sondensumpf, das flüssige Arbeitsmittel nimmt Wärme vom Erdreich auf und wird gasförmig. Das gasförmige Medium steigt schwerkraftbedingt zum Kopf der Sonde. Dort wird die enthaltene Wärmeenergie in einem Wärmetauscher in der Regel an den Kältekreis einer Wärmepumpe (Direktverdampfer) übergeben. Das Arbeitsmedium in der Sonde kühlt ab und kondensiert. An der Wandung der Sonde läuft das Kondensat zurück zum Sondensumpf und der Kreislauf beginnt von Neuem. Funktionsweise einer Heatpipe-Sonde Als hilfreiche Unterstützung für die Planung von erdgebundenen Wärmepumpenanlagen können die Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) genutzt werden. Diese erstellen und sammeln Fachinforma tionen in Bezug auf den Untergrund in Deutschland. Dazu zählen Bohrarchive, geowissenschaftliche Karten und Fachveröffentlichungen. Zu finden sind die Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) unter: Viele Bundesländer bieten auch einen sogenannten Energie-Atlas an, in dem auch detaillierte Informationen zur Verfügung gestellt werden Auslegung Flächenkollektor in Anlehnung an die VDI 4640 Die Menge an nutzbarer Wärmeenergie ist stark von der Erdbeschaffenheit abhängig. Je höher der Wasser- und Mineralienanteil im Erdreich ist, desto höher ist die spezifische Entzugsleistung des Erdreiches. Spezifische Entzugsleistung Untergrund bei h bei h Trockener, nicht bindender Boden 10 W/m² 8 W/m² Bindender Boden, feucht W/m² W/m² Wassergesättigter Sand/Kies 40 W/m² 32 W/m² Verdampfendes Arbeitsmittel steigt auf Zur Wärmepumpe Arbeitsmittel kondensiert im Wärmetauscher und fließt an der Sondenwandung in den Sondensumpf zurück Das Kollektorfeld ist, unter der Frostgrenze, meist in einer Tiefe von ca. 1,2 bis 1,5 m zu verlegen. In diesem Bereich schwanken im Laufe des Jahres die Temperaturen nur gering. Die darüberliegende Oberfläche darf nicht geschlossen werden, um eine Regeneration des Erdreiches durch Sonnenstrahlen und Regenwasser zu ermöglichen. Für die Auslegung ist die benötigte Kälteleistung ausschlaggebend. Es empfiehlt sich, die benötigte errechnete Kälteleistung zu erhöhen, um eine eventuelle zukünftige Erweiterung des Gebäudes mit abdecken zu können. Wird ein Kollektorfeld größer als benötigt dimensioniert, wirkt sich dies positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Wärmepumpenbetriebes aus. x-change Sole/Wasser Sondensumpf mit flüssigem Arbeitsmittel Wärmezufuhr Technik Kermi System x-optimiert 183

186 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Die benötigte Kollektorfläche errechnet sich wie folgt: Wird das Kollektorfeld zu klein bzw. unzureichend dimensioniert, besteht die Gefahr, dass sich eine dauerhafte Eisschicht um das Rohr bildet. Dieser Permafrost reduziert die Entzugsleistung aus dem Erdreich und kann die darüberliegende Vegetation schädigen. Der Wirkungsgrad eines Erdwärmekollektors ist in der Regel abhängig vom Verlegeabstand und von der Rohrdimension. Prinzipiell entsteht durch kleine Rohrabstände und Rohrdimensionen eine günstigere Wärmeübertragung zwischen Erdreich und Soleflüssigkeit. Auch eine turbulente Strömung begünstigt die Wärmeübertragung. Nachteilig sind die etwas höheren Anschaffungskosten. Die Werte der folgenden Tabelle können als Richtwerte verwendet werden. Nennweite Empfohlener Verlegeabstand Rohrbedarf Empfohlene max. Kreislänge PE 20 x 2 0,3 m 3 m/m² 80 m PE 25 x 2,3 (1,8) 0,5 m 2 m/m² 100 m PE 32 x 3 (1,9) 0,7 0,8 m 1 m/m² 150 m Verteiler und Sammler sind für Wartungsarbeiten zugänglich in einem separaten (Fenster-)Schacht zu installieren. Jeder Rohrkreis muss einzeln am Vor- und Rücklauf absperrbar sein, um diese entsprechend entlüften, spülen und regulieren zu können. Alle verlegten Rohr- und Formstücke müssen aus einem korrosionsfesten Material bestehen und entsprechend diffusionsdicht in einer entsprechenden Dämmstärke (EnEV) gedämmt werden. In den Vorlauf des Solekreises sollten vorzugsweise sämtliche Armaturen integriert werden. Ein Kollektorlageplan ist zu erstellen. Darstellung eines Solekreises 184 Technik Kermi System x-optimiert

187 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Planungshilfe Solekollektor: Kälteleistung Entzugsleistung Erdreich Fläche Kreise Länge je Kreis Rohrdimension Verlegeabstand Rohrbedarf Wärmeträgerflüssigkeit (Erdkollektor) Umwälzpumpe Min. MAG Ausdehnungsvolumen Anbindeleitung 4 kw 10 W/m² 400 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m 800 m 600 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 260 l 290 l 380 l WILO Stratos 25/1-4 mit IF-Modul 18 l 19 l 22 l DN 25 4 kw 20 W/m² 200 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 640 m 400 m 300 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 130 l 150 l 190 l WILO Stratos 25/1-4 mit IF-Modul 14 l 15 l 16 l DN 25 4 kw 30 W/m² 140 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 100 m 480 m 300 m 200 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 100 l 110 l 130 l WILO Stratos 25/1-4 mit IF-Modul 13 l 14 l 14 l DN 25 4 kw 40 W/m² 100 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 320 m 200 m 150 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 70 l 80 l 100 l WILO Stratos 25/1-4 mit IF-Modul 12 l 13 l 13 l DN 25 6 kw 10 W/m² 600 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m 900 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 370 l 440 l 570 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 22 l 24 l 28 l DN 32 6 kw 20 W/m² 300 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 960 m 600 m 450 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 200 l 220 l 290 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 16 l 17 l 19 l DN 32 6 kw 30 W/m² 200 m² 0,33 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 640 m 400 m 300 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 130 l 150 l 190 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 14 l 15 l 16 l DN 32 6 kw 40 W/m² 150 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 110 m 480 m 300 m 220 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 100 l 110 l 140 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 13 l 14 l 15 l DN 32 7 kw 10 W/m² 700 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 440 l 510 l 660 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 24 l 26 l 32 l DN 32 x-change Sole/Wasser 7 kw 20 W/m² 350 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m 700 m 520 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 230 l 260 l 330 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 17 l 18 l 20 l DN 32 7 kw 30 W/m² 240 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 120 m 800 m 500 m 360 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 170 l 180 l 230 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 15 l 16 l 17 l DN 32 7 kw 40 W/m² 180 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 90 m 130 m 560 m 360 m 260 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 120 l 130 l 170 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 14 l 14 l 15 l DN 32 Technik Kermi System x-optimiert 185

188 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Kälteleistung Entzugsleistung Erdreich Fläche Kreise Länge je Kreis Rohrdimension Verlegeabstand Rohrbedarf Wärmeträgerflüssigkeit (Erdkollektor) Umwälzpumpe Min. MAG Ausdehnungsvolumen Anbindeleitung 8,5 kw 10 W/m² 850 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 140 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 540 l 620 l 790 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 27 l 30 l 38 l DN 40 8,5 kw 20 W/m² 430 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m 900 m 650 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 280 l 330 l 410 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 19 l 20 l 23 l DN 40 8,5 kw 30 W/m² 290 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 140 m 880 m 600 m 420 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 180 l 220 l 270 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 16 l 17 l 19 l DN 40 8,5 kw 40 W/m² 220 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 90 m 110 m 720 m 450 m 330 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 150 l 170 l 210 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 15 l 15 l 17 l DN kw 10 W/m² m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 620 l 720 l 940 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 30 l 34 l 45 l DN kw 20 W/m² 500 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m 750 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 310 l 360 l 470 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 20 l 21 l 25 l DN kw 30 W/m² 340 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m 700 m 520 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 210 l 260 l 330 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 17 l 18 l 20 l DN kw 40 W/m² 250 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 120 m 800 m 500 m 360 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 170 l 180 l 230 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 15 l 16 l 17 l DN kw 10 W/m² m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 740 l 870 l l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 35 l 41 l 53 l DN kw 20 W/m² 600 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m 900 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 370 l 440 l 570 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 22 l 24 l 28 l DN kw 30 W/m² 400 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m 800 m 600 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 260 l 290 l 380 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 18 l 19 l 22 l DN kw 40 W/m² 300 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 960 m 600 m 450 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 200 l 220 l 290 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 16 l 17 l 19 l DN Technik Kermi System x-optimiert

189 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Kälteleistung Entzugsleistung Erdreich Fläche Kreise Länge je Kreis Rohrdimension Verlegeabstand Rohrbedarf Wärmeträgerflüssigkeit (Erdkollektor) Umwälzpumpe Min. MAG Ausdehnungsvolumen Anbindeleitung 14 kw 10 W/m² m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 870 l l l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 42 l 48 l 62 l DN kw 20 W/m² 700 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 440 l 510 l 660 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 24 l 26 l 32 l DN kw 30 W/m² 470 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 140 m m m 700 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 290 l 360 l 440 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 19 l 21 l 24 l DN kw 40 W/m² 350 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m 700 m 520 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 230 l 260 l 330 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 17 l 18 l 21 l DN kw 10 W/m² m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 990 l l l WILO Stratos 30/1-8 mit IF-Modul 47 l 55 l 71 l DN kw 20 W/m² 800 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 500 l 580 l 750 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 26 l 28 l 36 l DN kw 30 W/m² 540 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m m 780 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 340 l 400 l 490 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 21 l 23 l 25 l DN kw 40 W/m² 400 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m 800 m 600 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 260 l 290 l 380 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 18 l 19 l 22 l DN 50 Die Angaben dienen lediglich zur Angebotskalkulation und ersetzen keine entsprechende Berechnung und Auslegung der Komponenten! Wärmeträgerflüssigkeit: Spez. Wärmekapazität 1,05 Wh/(kg K) Kinematische Viskosität 4 mm²/s Druckverlust: Wärmepumpe Verteiler 100 mbar x-change Sole/Wasser Technik Kermi System x-optimiert 187

190 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Auslegung Doppel-U-Sonde für Anlagen < 30 kw in Anlehnung an die VDI 4640 Wie beim Erdkollektor ist die nutzbare Menge an Wärmeenergie von der Erdbeschaffenheit abhängig. Je höher der Wasser- und Mineralienanteil im Erdreich ist, desto höher ist die spezifische Entzugsleistung des Erdreiches. Spezifische Entzugsleistung Untergrund bei h bei h Allgemeine Richtwerte Schlechter Untergrund (trockene Sedimente), < 1,5 W/(m K) 25 W/m 20 W/m Normaler Untergrund (wassergesättigtes Sediment), = 1,5 3 W(m K) 60 W/m 50 W/m Sehr guter Untergrund, > 3 W/(m K) 84 W/m 70 W/m Einzelne Gesteine Trockener Kies oder Sand < 25 W/m < 20 W/m Wasserführender Kies oder Sand W/m W/m Feuchter Ton oder Lehm W/m W/m Massiver Kalkstein W/m W/m Sandstein W/m W/m Saure Magmatite wie Granit W/m W/m Basische Magmatite wie Basalt W/m W/m Gneis W/m W/m Gültig für Sonden zwischen 40 und 100 m; Ausführung als Doppel-U-Sonde DN 20, DN 25 oder DN 32 bzw. als Koaxialsonde mit 60 mm. Um unnötig hohe Druckverluste zu vermeiden, sollte die maximale Sondentiefe 100 m betragen (ab einer Tiefe von 100 m ist das Bergbaurecht zu berücksichtigen). Wird das Sondenfeld zu klein bzw. unzureichend dimensioniert, besteht die Gefahr, dass sich eine dauerhafte Eisschicht um die Sonde bildet. Dieser Permafrost mindert die Entzugsleistung der Sonde. Die Rohrdimensionierung muss ent sprechend dem Druckverlust gewählt werden, dabei sollte, wenn wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar, eine turbulente Strömung in der Sonde vorhanden sein. Für die Auslegung ist die benötigte Kälteleistung ausschlaggebend. Es empfiehlt sich, die benötigte errechnete Kälteleistung zu erhöhen, um eine eventuelle spätere Erweiterung des Gebäudes mit abdecken zu können. Wird ein Sondenfeld größer als benötigt dimensioniert, wirkt sich dies positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Wärmepumpenbetriebes aus. Der Abstand der einzelnen Sonden sollte mindestens 5 m bei einer Sondenlänge von bis zu 50 m betragen und 6 m bei einer Sondenlänge von 50 bis 100 m, um eine gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden. Die Anordnung mehrerer Sonden sollte quer zur Grundwasserfließrichtung erfolgen. Die einzelnen Rohre werden zentral an einem Sammler/Verteiler zusammengeführt. Um den Druckverlust im System möglichst gering zu halten, sollten Hosenstücke bzw. T-Stücke vermieden werden. Verteiler und Sammler sind für Wartungsarbeiten zugänglich in einem separaten (Fenster-)Schacht zu installieren. Jeder Rohrkreis muss einzeln am Vorund Rücklauf absperrbar sein. Ebenso ist sicherzustellen, dass die einzelnen Kreise mit einer entsprechenden Armatur zu entlüften, zu spülen und zu regulieren sind. Alle verlegten Rohr- und Formstücke müssen aus einem korrosionsfesten Material bestehen und diffusionsdicht in einer entsprechenden Dämmstärke (EnEV) gedämmt werden. Vorzugsweise sollten sämtliche Armaturen in den Vorlauf des Solekreises integriert werden. 188 Technik Kermi System x-optimiert

191 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Thermal Response Test Der Thermal Response Test dient zur Überprüfung einer Erdsonde. Es können damit folgende Parameter bestimmt werden: W Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes W Volumetrische Wärmekapazität der Erdsonde W Wärmeübergangswiderstand des Bohrloches Der Test dient dazu, um die Leistungsfähigkeit einer Erdsonde zu bestimmen und gibt damit dem Betreiber zusätzliche Sicherheit, dass die notwendige Entzugsleistung erreicht wird. Die Durchführung eines Thermal Response Tests wird nach VDI 4660 Blatt 5 geregelt Auslegung Membran-Ausdehnungsgefäß (MAG) Für die Auslegung des MAG für den Primärkreis wird ein Temperaturbereich zwischen ca. 10 C und der maximal üblichen Raumtemperatur (ca. 30 C) gewählt. 1 Bei Membran-Ausdehnungsgefäßen deren Nenninhalt bis zu 15 Liter beträgt, sollte die Wasservorlage mindestens 20 % vom Nenninhalt betragen. p st p 0 p ini p P SV P SVD P V ex V System V wr V n, min V N statische Höhe ( 0,5 bar) Vordruck in Bar Anfangsdruck in Bar Enddruck in Bar Ansprechdruck des Sicherheitsventils in Bar Schließdruckdifferenz des Sicherheitsventils (i. d. R. 0,5 bar) Fülldruck in Bar Ausdehnungsvolumen in Liter Anlagenvolumen in Liter Wasservorlage in Liter Mindestnennvolumen MAG in Liter Nennvolumen MAG in Liter Dichte der Soleflüssigkeit bei der Maximaltemperatur in kg/m 3 Dichte der Soleflüssigkeit bei der Minimaltemperatur in kg/m 3 Dichte der Soleflüssigkeit bei Fülltemperatur in kg/m 3 Es dürfen nur Membran-Ausdehnungsgefäße verwendet werden, deren Membrane glykolbeständig ist. Zu berücksichtigen ist dabei auch immer die Mindestbetriebstemperatur der Ausdehnungsgefäße. Ist diese nicht einzuhalten, sind entsprechende Vorschaltgefäße zu verwenden. Bei der Auslegung ist auf den minimal benötigten Pumpenzulaufdruck zu achten Sekundärkreis Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss der VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und an den Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden. Der Sekundärkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundärkreises erfolgt nach der gültigen EnEV. x-change Sole/Wasser Pufferspeicher (parallele Einbindung) Ein Puffer- oder Schichtenspeicher stellt einen konstanten Mindest- Heizwasser-Massenstrom sicher. Dabei erfolgt eine hydraulische Entkoppelung zwischen dem Sekundärkreis der Wärmepumpe und den Heizkreisen. Ein höheres Speichervolumen trägt dazu bei, die Laufzeiten der Wärmepumpe zu verlängern: Sie muss seltener starten. Dies wirkt sich positiv auf die JAZ (Jahresarbeitszahl) aus. Anhand der zusätzlichen Wärmespeicherung können auch Sperrzeiten vom EVU überbrückt werden. Technik Kermi System x-optimiert 189

192 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. Sperrzeitüberbrückung Die Überbrückung der Sperrzeit ist notwendig, um die Auskühlung des Heizungssystems zu verhindern. Die hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. Für Heizflächen mit großen Speichermassen wie Fußbodenheizungen empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab. 3. Technische Anleitung x-center Regelung Die x-center Regelung regelt und steuert die Wärmeerzeugung der x-change Wärmepumpen und die Wärmeverteilung im Kermi System x-optimiert. Die x-center Regelung besteht aus zwei Elementen, zum einem dem Wärme pumpenmanager und zum anderen dem Kältekreismanager. Diese sind bereits werkseitig bei Auslieferung der Wärmepumpe beigepackt und sind Bestandteil der Wärmepumpe Wärmepumpenmanager Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Farbdisplay und die einfache 2-Knopf-Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menü gewährleistet. Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung l l l l Speichervolumen l l l l 500 l 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Laufzeitoptimierung Sperrzeit 50 % Deckung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h Werkseitig ist eine Wandmontage des Hauptbedienmanagers vorgesehen, optional besteht bei der innen aufgestellten Kermi x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe und der Kermi x-change Sole/Wasser- Wärme pumpe die Möglichkeit einer Montage an der Wärmepumpe. Dazu wird der Artikel W40047 benötigt Funktionen Wärmepumpenmanager W Ansteuerung von bis zu drei Heizkreisen, davon können zwei gemischte Heizkreise sein W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Modulation der Speicherladepumpe mittels PWM Signal W Integrierter Wärmemengenzähler W Berechnung des aktuellen COP und der Arbeitszahl (es wird nur die elektrische Leistungsaufnahme des Verdichters und Ventilators berücksichtigt) W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Urlaubsprogramm für jeden Heizkreis separat einstellbar W Party-, Abwesenheits- und Feiertagsfunktion W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre Mittels eines bauseitigen abgeschirmten Patchkabels (CAT/CAT6) wird mit dem Kältekreismanager kommuniziert. Die technischen Daten des Hauptbedienmanagers finden Sie bei den entsprechenden Wärmepumpen. 190 Technik Kermi System x-optimiert

193 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe 3.3. Sonstige Erweiterungen 3.5. Funktionen Kältekreismanager x-center x30 Die x-center x30 Regelung von Kermi ist eine Raumtemp eraturregelung, die bedarfsgeführt auch die Wärmepumpe regelt/steuert. Dabei kann die Kommunikation zwischen den einzelnen Temp eraturreglern in den Räumen und dem Gateway über das konventionelle Stromnetz erfolgen und ist somit ideal bei Renovierungen. Der x-center Wärmepumpenmanager ist bereits für diese optionale Erweiterung vorbereitet. Schematischer Aufbau der bedarfgeführten Regelung Außentemperatursensor Raumregler 1 W Sensorik im Kältekreis (Temperaturen/Druck) W Modulation des Verdichters mit Frequenzumformer W Modulation der Energiequelle (Ventilator/Sole-Umwälzpumpe) mittels PWM- oder 0 bis 10-V-Signal W Anschlussmöglichkeit einer Energiequellenschutzeinrichtung W Ansteuerung eines elektronischen Expansionsventils W Ansteuerung eines 4-Wege-Ventils (nur x-change Luft/ Wasser-Wärmepumpe) W Regelung der Abtauung durch Prozessumkehr/Kreislaufumkehr (nur x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe) Raumregler 2 Raumregler Mittels eines bauseitigen abgeschirmten Patchkabels (CAT/CAT6) wird mit dem Hauptbedienmanager kommuniziert. Die technischen Daten des Kälte kreismanagers finden Sie bei den entsprechenden Wärmepumpen. Gateway Stellantriebe Heizkreise Als Kommunikation zwischen den Raumreglern und dem Gateway können vorhandene elektrische Kabel (230 V) verwendet werden Kältekreismanager x-change Sole/Wasser Der Kältekreismanager steuert, regelt und überwacht die Abläufe im Kältekreis und der Primärseite. Dieser ist werkseitig bereits in der Wärme pumpe montiert und mit den einzelnen Komponenten innerhalb der Wärmepumpe verdrahtet. Technik Kermi System x-optimiert 191

194 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe 4. Zubehör Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Temperaturfühler für Wärmepumpenmanager Temperaturfühler für x-center Wärmepumpenmanager Tauchhülse DN 15 Tauchhülse DN 15 Länge 300 mm für Sensordurchmesser 5 mm W40016 Befestigung Wärmepumpenmanager Befestigung Wärmepumpenmanager an der Wärmepumpe bei innenaufgestellten Wärmepumpen W40048 x-center x30 x-center x30 schafft die optimale Verbindung von gewünschter Raumtemperatur und effizienter Heizsystemnutzung. Die Heizlast, die die Wärmepumpe erbringen muss, wird nicht mehr nur nach der Außentemperatur gesteuert, sondern nach dem tatsächlichen Bedarf. Dadurch läuft das gesamte System immer im optimalen Betriebszustand und bringt so ein deutliches Plus an Effizienz. Berücksichtigt Außentemperatur, Raumtemperatur und äußere/innere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung o.ä. W Energieeinsparung von bis zu 14 % möglich W Kommunikation via PLC (Powerline Communication), dadurch einfach und keine zusätzliche Installation W Ideal auch für die Nachrüstung W Bestens vorbereitet auch für innovative Anforderungen wie Smart Grid oder Smart Home W40047 x-center x31 Starterset Comfort bestehend aus 1 x Gateway, 1 x Comfort-Raumregler x-center x32 Starterset Standard bestehend aus 1 x Gateway, 1 x Standard-Raumregler W40079 W40080 x-center x33 Ergänzungsset Standard bestehend aus Standard-Raumregler W40081 x-center x34 Ergänzungsset Comfort bestehend aus Comfort-Raumregler W40082 x-center x35 Ergänzungsset Präsenztaster bestehend aus Präsenztaster W Technik Kermi System x-optimiert

195 x-change WPS Sole/Wasser-Wärmepumpe Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Solekreisbaugruppe Solekreis bestehend aus: Hocheffizienz-Umwälzpumpe, Microblasenabscheider max. 5m³/h, Sicherheitsbaugruppe, Rohrbaugruppe mit Kugelhähnen, Spüleinrichtung und Anbindemöglichkeit für z.b. Ausdehnungsgefäß. Die diffusionsdichte Dämmung und ein passendes Ausdehnungsgefäß sind bauseits zu stellen. Anschluss G 1 ½ flachdichtend Solekreis für x-change WPS 10, Förderhöhe 8 m Umwälzpumpe Wilo-Stratos PARA 25/1-8 PWM1 Solekreis für x-change WPS 20, Förderhöhe 12 m Umwälzpumpe Wilo-Stratos PARA 25/1-12 PWM1 W49022 W49023 x-change Sole/Wasser Technik Kermi System x-optimiert 193

196 194 Technik Kermi System x-optimiert

197 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Die x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe entzieht über einen Erdkollektor oder eine Erdsonde in der eine Wärmeträgerflüssigkeit zirkuliert dem Erdreich thermische Energie und wandelt diese in Heizungswärme um. Die x-change terra compact Wärmepumpe kann auch als Wasser/Wasser-Wärmepumpe betrieben werden, welche die thermische Wärme des Grundwassers in Heizungswärme umwandelt. European Quality Label for Heat Pumps Merkmale validity check of this label at SG Ready nur in Verbindung mit dem Kermi Energiemanager W Betrieb als Sole/Wasser- oder Wasser/Wasser-Wärmepumpe möglich W Maximale Vorlauftemperatur bis zu 60 C W Geräuscharmer Betrieb durch eine optimierte Konstruktion W Integrierte Wärmepumpenregelung W Ergonomische Anordnung des Bedienelements W Fernsteuerung Lieferumfang Wärmepumpe W Wärmepumpe mit integriertem Regler W Flexible Anschlussschläuche für Primär- und Sekundärseite zur Schwingungsentkopplung x-change terra compact Technik Kermi System x-optimiert 195

198 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe 1. Technische Daten Betriebsart Sole/Wasser Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change terra compact 5 BW I W20250 x-change terra compact 7 BW I W20251 x-change terra compact 9 BW I W20252 x-change terra compact 11 BW I W20253 x-change terra compact 13 BW I W20254 x-change terra compact 15 BW I W20255 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 B0/W35, 5K Nennwärmeleistung kw 5,2 7,8 9,5 11,1 13,4 16,2 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,2 1,8 2,2 2,5 3,1 3,7 Leistungszahl 4,3 4,3 4,3 4,4 4,3 4,4 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 B0/W45 Nennwärmeleistung kw 4,9 6,9 8,8 10,5 12,3 15,6 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,5 2,1 2,7 3,1 3,7 4,6 Leistungszahl 3,3 3,3 3,3 3,4 3,3 3,4 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 B0/W55 Nennwärmeleistung kw 4,7 6,5 8,3 9,9 11,6 15,1 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,9 2,6 3,3 3,8 4,5 5,9 Leistungszahl 2,5 2,5 2,5 2,6 2,6 2,6 Energieeffizienzklassen gemäß EU-Regelung 811/2013 für Wärmepumpengeräte Wärmepumpe 35 C / 55 C A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A++ / A++ A++ / A++ A++ / A++ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A++ / A+ A++ / A+ A++ / A+ A+++ / A++ A++ / A++ A+++ / A++ Primärkreislauf Nenndurchfluss m³/h 1,2 1,7 2,2 2,6 3,1 3,7 Druckverlust in der WP kpa Temperaturbereich Energiequelle (Sole) C -10 bis bis bis bis bis bis +20 min./max. Betriebsdruck bar 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 Anschluss G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ Sekundärkreislauf Nenndurchfluss m³/h 0,9 1,3 1,7 1,9 2,3 2,7 Druckverlust in der WP kpa Max. Vorlauftemperatur C min./max. Betriebsdruck bar 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 Anschluss G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ Kältekreislauf Arbeitsmittel / GWP - / CO2e R407C / 1774 R407C / 1774 R407C / 1774 R407C / 1774 R407C / 1774 R407C / 1774 Arbeitsmittelfüllmenge kg 1,1 1,3 1,6 1,7 2,1 2,1 Verdichtertyp / -anzahl Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Kältekreislauf Elektrische Anschlüsse V / Hz 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 Nennstrom / Anlaufstrom mit Begrenzer von Kompressor A 4 / 14 5,2 / 19 6,9 / 21 7,5 / 28 9,4 / / 35 Schutzart IP40 IP40 IP40 IP40 IP40 IP40 Schallleistungsdaten n. EN ISO Schallleistungspegel n. EN ISO db(a) Abmessungen und Gewicht Breite mm Tiefe mm Höhe mm Gewicht kg Technik Kermi System x-optimiert

199 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Technische Daten Betriebsart Wasser/Wasser Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-change terra compact 7 BW I W20251 x-change terra compact 9 BW I W20252 x-change terra compact 11 BW I W20253 x-change terra compact 13 BW I W20254 x-change terra compact 15 BW I W20255 Leistungsdaten n. EN 14511:2013 W10/W35, 5K Nennwärmeleistung kw 9,3 12,2 14,2 17,2 20,2 Elektrische Leistungsaufnahme kw 1,8 2,4 2,7 3,3 3,9 Leistungszahl 5,12 * 5,10 * 5,24 * 5,16 * 5,17 * Leistungsdaten n. EN 14511:2013 W10/W45 Nennwärmeleistung kw 8,9 11,1 13,3 16,2 18,8 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,2 2,9 3,3 4,0 4,8 Leistungszahl 4,0 * 3,8 * 4,0 * 4,1 * 3,9 * Leistungsdaten n. EN 14511:2013 W10/W55 Nennwärmeleistung kw 8,4 10,4 12,6 15,4 17,6 Elektrische Leistungsaufnahme kw 2,6 3,5 4,2 4,6 5,9 Leistungszahl 3,2 * 2,9 * 3,0 * 3,3 * 3,0 * Energieeffizienzklassen gemäß EU-Regelung 811/2013 für Wärmepumpengeräte Wärmepumpe 35 C / 55 C A++ / A++ A++ / A+ A++ / A++ A++ / A++ A++ / A++ Wärmepumpe inkl. Regelung 35 C / 55 C A+++ / A+++ A+++ / A+++ A+++ / A+++ A+++ / A+++ A+++ / A+++ Primärkreislauf Nenndurchfluss m³/h 2,4 3,1 3,7 4,4 5,2 Druckverlust in der WP kpa Temperaturbereich Energiequelle (Wasser) C +8 bis bis bis bis bis +20 min./max. Betriebsdruck bar 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 Anschluss G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ Sekundärkreislauf Nenndurchfluss m³/h 1,8 2,2 2,7 3,1 3,7 Druckverlust in der WP kpa Max. Vorlauftemperatur C min./max. Betriebsdruck bar 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 0,3 / 6 Anschluss G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ G1 ¼ Kältekreislauf Arbeitsmittel / GWP - / CO2e R407C / 1774 R407C / 1774 R407C / 1774 R407C / 1774 R407C / 1774 Arbeitsmittelfüllmenge kg 1,3 1,6 1,7 2,1 2,1 Verdichtertyp / -anzahl Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Scroll / 1 Kältekreislauf Elektrische Anschlüsse V / Hz 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 3 x 400 / 50 Nennstrom / Anlaufstrom mit Begrenzer von Kompressor A 5,2 / 19 6,9 / 21 7,5 / 28 9,4 / / 35 Schutzart IP40 IP40 IP40 IP40 IP40 Schallleistungsdaten n. EN ISO Schallleistungspegel n. EN ISO db(a) Abmessungen und Gewicht Breite mm Tiefe mm Höhe mm Gewicht kg x-change terra compact * COP gemessen mit Zwischenwärmetauscher! Technik Kermi System x-optimiert 197

200 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Außenmaße x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe (Alle Maße in mm) Primärkreislauf Rücklauf Primärkreislauf Vorlauf Sekundärkreislauf Rücklauf Sekundärkreislauf Vorlauf Einsatzgrenzen x-change terra compact Druckverlust Primärseite Sole Vorlauftemperatur 70 C 65 C 60 C 55 C 50 C 45 C 40 C 35 C 30 C 25 C 20 C 15 C 10 C 5 C 0 C Druckverlust mbar 100 mbar 10 mbar 1 mbar 0,1 mbar -15 C -10 C -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C 20 C 25 C 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h Wärmequellentemperatur Volumenstrom Sole-Wasser Wasser-Wasser terra compact 5 BW l terra compact 7 BW l terra compact 9 BW l terra compact 11 BW l terra compact 13 BW l terra compact 15 BW l 198 Technik Kermi System x-optimiert

201 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Druckverlust Primärseite Wasser mbar Druckverlust Sekundärseite Wasser mbar 100 mbar 100 mbar Druckverlust 10 mbar Druckverlust 10 mbar 1 mbar 1 mbar 0,1 mbar 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h 0,1 mbar 0,1 m 3 /h 1 m 3 /h 10 m 3 /h Volumenstrom Volumenstrom terra compact 5 BW l terra compact 7 BW l terra compact 9 BW l terra compact 5 BW l terra compact 7 BW l terra compact 9 BW l terra compact 11 BW l terra compact 13 BW l terra compact 15 BW l terra compact 11 BW l terra compact 13 BW l terra compact 15 BW l Leistungskurven der x-change terra compact Leistungskurven bei 5 BW I Leistungskurven bei 7 BW I Heizleistung 9 kw 8 kw 7 kw 6 kw 5 kw 4 kw 3 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Heizleistung 12 kw 11 kw 10 kw 9 kw 8 kw 7 kw 6 kw 5 kw 4 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C Elektrische Leistungsaufnahme 2,5 kw 2 kw 1,5kW 1 kw 0,5 kw 0 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur Elektrische Leistungsaufnahme 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5kW 1 kw 0,5 kw 0 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur x-change terra compact VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C (COP) 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C (COP) 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C Technik Kermi System x-optimiert 199

202 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Leistungskurven der x-change terra compact Leistungskurven bei 9 BW I Leistungskurven bei 11 BW I Heizleistung 16 kw 15 kw 14 kw 13 kw 12 kw 11 kw 10 kw 9 kw 8 kw 7 kw 6 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Heizleistung 18 kw 17 kw 16 kw 15 kw 14 kw 13 kw 12 kw 11 kw 10 kw 9 kw 8 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C Elektrische Leistungsaufnahme 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5kW 2 kw 1,5 kw 1 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Elektrische Leistungsaufnahme 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5kW 2 kw 1,5 kw 1 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C (COP) 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C (COP) 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C 200 Technik Kermi System x-optimiert

203 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Leistungskurven der x-change terra compact Leistungskurven bei 13 BW I Leistungskurven bei 15 BW I Heizleistung 22 kw 20 kw 18 kw 16 kw 14 kw 12 kw 10 kw 8 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Heizleistung 26 kw 24 kw 22 kw 20 kw 18 kw 16 kw 14 kw 12 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C Elektrische Leistungsaufnahme 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5kW 2 kw 1,5 kw 1 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Elektrische Leistungsaufnahme 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 3 kw 4,5kW 4 kw 3,5 kw 3 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C VL 35 C VL 45 C VL 55 C (COP) 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C (COP) 7 kw 6,5 kw 6 kw 5,5 kw 5 kw 4,5 kw 4 kw 3,5 kw 3 kw 2,5 kw 2 kw 1,5 kw 1 kw -5 C 0 C 5 C 10 C 15 C Energiequelleneintrittstemperatur VL 35 C VL 45 C VL 55 C x-change terra compact Technik Kermi System x-optimiert 201

204 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe 2. Planungsgrundlagen 2.4. Anforderungen an die Aufstellung 2.1. Genehmigungsverfahren Erdwärme ist nach dem BBergG ein bergfreier Bodenschatz, daher sind geplante Erdsondenbohrungen beim zuständigen Bergbauamt anzuzeigen. Erdwärmesonden, deren Tiefe 100 m überschreiten, sind betriebsplanpflichtig. Darüber hinaus müssen Erdwärmesonden und Erdkollektoren bei der zuständigen unteren Wasserbehörde nach dem WHG angezeigt werden. Jedes einzelne Bundesland hat seine eigenen Wassergesetze und Verwaltungsvorschriften. Vor Beginn jeder Maßnahme sollten grundsätzlich das zuständige Bergbauamt und die untere Wasserbehörde kontaktiert werden, um die jeweiligen Anforderungen abzuklären Anforderungen Der Aufstellraum muss frostsicher und trocken sein. Ist die relative Luftfeuchte zu hoch, kann sich Schwitzwasser auf kalten Oberflächen wie Soleleitungen, Mauerdurchführungen oder Dämmstoffen bilden und einen Schaden verursachen. Der Aufstellraum sollte als solcher geeignet sein und keine direkte Verbindung zu Wohn- und Schlafräumen aufweisen. Die Tragfähigkeit des Untergrundes muss sichergestellt sein, eine Aufstellung der Wärmepumpe auf Holzdecken ist zu vermeiden (Körperschall) Energieversorgungsunternehmen (EVU) Bei Wärmepumpen zur Gebäudebeheizung sind vom zuständigen EVU die Anschlussbedingungen zu erfragen. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das zuständige EVU bei monoenergetischen oder bivalent-parallel betriebenen Anlagen die Stromversorgung bis zu 6 Stunden pro Tag unterbrechen, wobei eine einzelne Unterbrechung maximal 2 Stunden andauern darf. Bei bivalent-alternativ betriebenen Anlagen kann die Stromversorgung bis zu 960 Stunden pro Jahr unterbrochen werden Elektrische Anschlüsse Bei der Installation sollten schalldämmende Maßnahmen, wie die Instal lation auf einem schalldämmenden Podest, getroffen werden. Schall reflektierende Flächen sind zu vermeiden. Die Türen sollten mindestens der Emissionsschutzklasse E1 entsprechen Abstände Mindestabstände x-change terra compact Wärmespeicher min. 200 Für den elektrischen Anschluss der Wärmepumpe sind die technischen Anschlussbedingungen des zuständigen EVUs zu beachten. Kermi Wärmepumpen werden grundsätzlich mit 400 V~ betrieben, der Steuerstromkreis mit 230 V~. Während der EVU-Sperrzeit darf der Steuer stromkreis nicht abgeschaltet werden. min. 300 min. 500 min. 800 mm Für die Anmeldung beim EVU sind in der Regel folgende Angaben erforderlich: W Anschrift des Betreibers W Aufstellort der Wärmepumpe (Baustellenadresse) W Bedarfsart des Stromes nach den üblichen Tarifen W Betriebsweise der Wärmepumpe W Hersteller und Typ der Wärmepumpe W Elektrische Anschlussleistung der Wärmepumpe W Maximaler Anlaufstrom W Heizlast des Gebäudes Wärmespeicher min. 200 min. 500 min. 100 min. 800 mm 202 Technik Kermi System x-optimiert

205 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Minimales Raumluftvolumen Nach DIN EN 378 Teil 1 wird ein praktischer Grenzwert (Practical Limit PL ) eines Kältemittels definiert. Dieser gibt die höchste Konzentration an Kältemittel in einem Raum an, ohne dass eine akute Gefährdung für Personen besteht. Spezifische Heizlasten [W/m²] Wohnbereich Raumtemperatur = 20 C Bäder Raumtemperatur = 24 C Passivhaus < 10 < 15 Niedrigenergiehaus Hochwertig gedämmte Neubauten Für den jeweiligen Wärmepumpentyp ist das minimal benötigte Luftvolumen in den technischen Daten, Rubrik Kältekreis, angegeben. Heutiger Dämmstandard für Neubau (z. B. Referenz gebäude aus EnEV 2009) Dämmstandard für Gebäude gemäß WschV Körper- und Luftschall Der Anschluss an das Heizungssystem sollte immer flexibel und spannungsfrei ausgeführt werden, um die Körperschallübertragung zu minimieren Dimensionierung Wärmepumpe Die zu leistende Wärmeenergie der Wärmepumpe setzt sich wie folgt zusammen: Altbauten ab 1975, unsaniert Altbauten bis 1975, unsaniert ab Monovalente Betriebsweise In der monovalenten Betriebsweise wird die Heizlast des Gebäudes (nach DIN EN 12831) einzig von der Wärmepumpe gedeckt. Nach der Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) kann das EVU Sperrzeiten verhängen. Diese müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden. Die Gebäude-Heizlast kann rechnerisch nach DIN EN oder experimentell erfolgen. Eine rechnerische Ermittlung der Heizlast ist immer der experimentellen vorzuziehen, da diese bei korrekten Daten ein genaueres Ergebnis liefert. Die experimentelle Ermittlung erfolgt im Renovierungsbereich über den bisherigen Brennstoffbedarf. Als Richtwert dient bei den Vollbetriebsstunden für den reinen Heizbetrieb Stunden und für den Heizbetrieb mit Trinkwassererwärmung Stunden. Sperrzeit Z 1 x 2 Stunden 1,09 2 x 2 Stunden 1,20 3 x 2 Stunden 1,33 In der Praxis können bei Neubauten mit Fußbodenheizung aufgrund der hohen Speicherfähigkeit des Bodenaufbaus geringere Z-Faktoren angenommen werden. Im Allgemeinen reicht bei massiv gebauten Häusern (insbesondere mit Fußbodenheizung) das vorhandene Wärmespeichervermögen aus, um auch eine zweistündige Sperrzeit ohne Komfortverluste zu überbrücken. Die maximale Sperrzeit beträgt dabei 3 x 2 Stunden, wobei aufgrund der Trägheit des Gebäudes nur 2 x 2 Stunden berücksichtigt werden. Eine erforderliche Wiederaufheizung der Speichermasse jedoch macht eine Leistungserhöhung der Wärmepumpe notwendig. x-change terra compact Die Wärmeleistung kann auch über die beheizte Wohnfläche ermittelt werden. Diese Methode sollte jedoch nur für die schnelle Angebotskalkulation verwendet werden, da sie in der Regel ein zu ungenaues Ergebnis liefert. Um eine Abkühlung des Gebäudes zu vermeiden, sollte für die Auslegung daher immer ein Wert zwischen 1,1 und 1,3 gewählt werden. Technik Kermi System x-optimiert 203

206 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Die monovalente Betriebsweise ist nicht für das Belegreifheizen von Estrich geeignet. Die erhöhten Anforderungen an die erforderliche Heizlast kann die Wärmepumpe nicht abdecken. Es müssen dafür bauseitige Entfeuchtungs- und Trocknungsgeräte eingesetzt werden Monoenergetische Betriebsweise Die Wärmepumpe wird auf die gesamte Heizlast des Gebäudes ausgelegt und nur in gewissen Phasen (etwa zur Belegreifheizung von Estrich oder in extremen Kälteperioden) durch einen elektrischen Wärmeerzeuger (z. B. elektrischer Einschraubheizkörper) ergänzt Bivalente Betriebsweise Bei der Auslegung einer bivalent-parallelen Betriebsweise müssen Sperrzeiten nicht berücksichtigt werden, da ein zweiter Wärmeerzeuger die Wärmeanforderung während der Sperrzeiten abdeckt. Hierbei darf dieser Wärmeerzeuger während der Sperrzeit nicht stromlos geschaltet werden. Die bedarfsabhängige Zuschaltung des zweiten Wärmeerzeugers ist über die Bivalenz-Temperatur zu steuern. Die verschiedenen Wärmeerzeuger decken dabei jeweils nur einen Teil der benötigten Heizleistung ab. Das Trinkwasser kann mit einem Speicher-Wassererwärmer oder einer Frischwasserstation erwärmt werden. Bei Letzterer ist ein Wärmespeicher notwendig. Um eine Legionellen-Schutzaufheizung nach DVGW W551 zu garantieren, empfiehlt sich der Einsatz eines Einschraubheizkörpers oder eines zweiten Wärmeerzeugers. Bei der Verwendung eines Speicher-Wassererwärmers ist darauf zu achten, dass die Wärmetauscherfläche ausreichend groß dimensioniert ist. Als Richtwert kann angenommen werden: je kw Heizleistung 0,4 m² Wärmetauscherfläche Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung des Primär- und Sekundärkreises erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN 806 Bei der bivalent-alternativen Betriebsweise decken die verschiedenen Wärmeerzeuger den gesamten Bedarf der ermittelten Heizleistung. Die Wärmeerzeuger sind dabei abwechselnd in Betrieb Trinkwassererwärmung Bei bivalenten oder monoenergetischen Anlagen kann ein Zuschlag für die Trinkwassererwärmung auf die benötigte Heizleistung entfallen. Dieser muss jedoch für die Auslegung des zweiten Wärmeerzeugers in der Regel berücksichtigt werden. Wird die Wärmepumpenanlage monovalent betrieben, ist ein entsprechender Zuschlag erforderlich, um die Trinkwassererwärmung im Auslegungspunkt der Wärmepumpe zu gewährleisten. Der Zuschlag für die Trinkwassererwärmung kann nach DIN 4708 oder DIN EN Blatt 2 ermittelt werden Primärkreis Wärmeträgerflüssigkeit Für einen störungsfreien Betrieb ist eine Wärmeträgerflüssigkeit zu verwenden. Ihr Gefrierpunkt muss zwischen 10 C und 20 C, mindestens jedoch 7 K unter der Verdampfungstemperatur der Wärmepumpe sein. Dieser Wert muss an die regionalen Bedingungen angepasst werden. Die verwendete Flüssigkeit darf nicht wassergefährdend sein und darf maximal WGK 1 entsprechen. Eine Verträglichkeit mit den eingesetzten Werkstoffen wie z. B. Buntmetallen, Kupfer und Chrom- Nickel-Legierungen muss gegeben sein. Den Vorgaben der jeweiligen Bewilligungsbehörde ist Folge zu leisten. Im Allgemeinen gilt: Je geringer der Glykolanteil ist, desto wirtschaftlicher lässt sich der Solekreis betreiben. Allerdings ist dabei zu beachten, dass mit einem höheren Glykolanteil die Viskosität steigt und die spezifische Wärmekapazität sinkt, damit erhöht sich die benötigte Pumpenleistung. Die Austrittstemperatur der Wärmeträgerflüssigkeit (Sole) von der Wärmepumpe darf 3 C nicht unterschreiten, um einen frostfreien Betrieb der erdgebunden Anlage zu gewährleisten. Dieser Wert wird in einigen Bundesländern per Verordnung vorgeschrieben. Typische Werte der Firma Tyforop Chemie GmbH: 204 Technik Kermi System x-optimiert

207 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Bezeichnung Glykolanteil bei Glykol- Wasser-Gemischen Frostschutz bis Dichte Spezifische Wärmekapazität Kinematische Viskosität Tyfocor GE 30 % 15 C 1,052 kg/dm³ 1,049 kg/dm³ 1,037 kg/dm³ bei bei bei 10 C 0 C 30 C 1,058 Wh/(kg K) 4,19 mm²/s Tyfocor 30 % 16,1 C 1,056 kg/dm³ 1,052 kg/dm³ 1,039 kg/dm³ bei bei bei 10 C 0 C 30 C 1,047 Wh/(kg K) 4,40 mm²/s Tyfo-Spezial 100 % (Fertiggemisch, nicht verdünnbar) 13 C 1,278 kg/dm³ 1,274 kg/dm³ 1,261 kg/dm³ bei bei bei 10 C 0 C 30 C 0,839 Wh/(kg K) 2,90 mm²/s Aufbau Aufgrund der Gefahr der Tauwasserbildung ist bei der Materialwahl auf Korrosionsbeständigkeit zu achten. Innen liegende Rohre und Armaturen sind entsprechend diffusionsdicht nach DIN zu dämmen. Kalte Anlagenteile im Erdreich müssen zu Ver- und Entsorgungsleitungen einen Mindestabstand von 70 cm aufweisen. Am Verteiler/ Sammler sollten Einrichtungen zum Absperren und Regulieren vorhanden sein. Am höchsten Punkt der Anlage muss eine Entlüftungsmöglichkeit gegeben sein. Bei einem geschlossenen System sind Volumenänderungen mit einem Membran-Ausdehnungsgefäß abzusichern. Die Absicherung gegen eine Überfüllung bzw. einen unzulässig hohen Druck erfolgt mit einem bauteilgeprüften Sicherheitsventil mit einem maximalen Ansprechdruck von 3 bar. Die Ausblasleitung des Sicherheitsventils muss in einer Auffangwanne oder einem entsprechenden Gefäß enden. Zur Drucküberwachung ist ein Manometer mit Minimum/Maximum-Kennzeichnung zu installieren. Eine akustische oder optische Lecküberwachung wäre ebenfalls empfehlenswert. Die Druckprobe erfolgt mit dem 1,5-fachen Betriebsdruck, ein hydraulischer Abgleich der einzelnen Kreise ist durchzuführen. Sämtliche Prüf- und Einstellbescheinigungen sind dem Anlagenbetreiber zu übergeben. Die Spreizung zwischen Soleeintritt und Soleaustritt sollte ca. 4 K betragen. Die Sole-Umwälzpumpe muss eine Tauglichkeit für Kälteanwendungen aufweisen (KTW-Gehäuse) und eine Verträglichkeit für glykolhaltige Flüssigkeiten. Eine Ansteuerung mit einem analogen 0 bis 10-V-Signal muss gegeben sein. Temperaturverlauf Der jährliche Temperaturverlauf im Erdreich ist auch von der jeweiligen Tiefe abhängig. So liegt bei erdoberflächennahen Absorbern keine konstante Temperatur vor. Während der kalten Jahreszeit wird Energie entzogen, das Erdreich kühlt aus. In der warmen Jahreszeit regeneriert sich das Erdreich durch Sonneneinstrahlung und versickerndes Regenwasser. Daher ist es besonders bei erdoberflächennahen Absorbern wichtig, dass die Oberflächen nicht geschlossen und verbaut werden. Erdsonden hingegen entziehen dem Erdreich aus größerer Tiefe Wärmeenergie. In Tiefen ab 15 m herrscht rund ums Jahr eine nahezu konstante Temperatur. Eine Regeneration durch Sonneneinstrahlung und Regenwasser in dieser Tiefe ist nicht mehr möglich. Umso wichtiger ist eine richtige Dimensionierung der Erdsonden. Sind diese zu klein ausgelegt, kann das Erdreich dauerhaft auskühlen. Im Extremfall kann dies sogar zu einem Permafrost-Mantel um die Sonde und letztendlich zum Totalausfall der Anlage führen. Erdtemperaturen im Jahresverlauf Tiefe unter der Erdoberfläche 0 m 2 m 4 m 8 m 10 m 12 m 14 m 16 m 18 m 0 C 2 C 4 C 6 C 8 C 10 C 12 C 14 C 16 C 18 C 20 C Erdtemperatur Februar Mai August November 2.6. Arten von Erdkollektoren Erdkollektoren können relativ kostengünstig im Gegensatz zu Erdsonden erstellt werden. Nachteilig wirken sich jedoch der große Flächenbedarf sowie eine leicht schwankende Erdtemperatur im Jahresverlauf gegenüber den Erdsonden aus. In den einzelnen Kreisen der Kollektorfelder strömt das Wärmeträgermedium, die Sole, nimmt Wärme vom Erdreich auf und übergibt diese mittels eines Wärmetauschers dem Kälte kreislauf der Wärmepumpe. x-change terra compact Technik Kermi System x-optimiert 205

208 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Flächenkollektor Beim Flächenkollektor wird der gesamte Oberboden abgetragen bzw. werden Gräben in der gewünschten Einbautiefe ausgehoben. Auf dem entsprechend präparierten Untergrund werden PE-Rohre ausgelegt und fixiert. Die Rohrenden werden in einem Sammelschacht, getrennt als Vor- und Rücklaufleitungen, zusammengefasst. Danach wird das verlegte PE-Rohr wieder mit Erdreich bedeckt. Der Flächenkollektor ist der am einfachsten zu erstellende Kollektor und wird direkt vor Ort eingerichtet Grabenkollektor Für den Grabenkollektor wird ein bis zu 3 m tiefer Graben mit schrägen Wänden ausgehoben. An dessen Wandflächen werden PE-Rohre in einem Abstand von ca. 10 cm horizontal verlegt und fixiert. Danach wird der Graben wieder verfüllt. Die Rohrenden werden in einem Sammelschacht, getrennt als Vor- und Rücklaufleitungen, zusammengefasst Erdwärmekörbe Erdwärmekörbe sind meist kegelförmig gewickelte Erdwärmesonden. Die Körbe haben in der Regel eine Höhe zwischen ca. 1 und 3 m, der obere Durchmesser liegt bei ca. 2 m. Die Sondenlänge variiert je nach Korbgröße zwischen 100 und 300 m. Die Körbe können einzeln oder in gleich große Gruppen zusammengefasst werden. Für den Einbau der Körbe wird ein ausreichend dimensioniertes Loch ausgehoben, der Korb eingebracht und anschließend das Loch wieder verfüllt. Eine optimale Anbindung der PE-Leitungen mit dem wiederverfüllten Erdreich erreicht man durch das Einschlämmen des Bodens mit Wasser. Die Rohrenden werden in einem Sammelschacht, getrennt als Vor- und Rücklaufleitungen, zusammengefasst. Die Auslegung ist produkt spezifisch und muss beim Hersteller des Absorbers erfragt werden. geringer. Die Auslegung ist produktspezifisch und muss beim Hersteller des Absorbers erfragt werden Direktverdampfer Direktverdampfer-Wärmepumpen haben gegenüber herkömmlichen Erdkollektoren den Vorteil eines geringeren Flächenbedarfes und einer höheren Effizienz. Der Direktverdampfer-Kollektor ersetzt den Verdampfer-Wärmetauscher der Wärmepumpe, es ist somit eine bessere Wärmeübertragung gegeben. In dem Verdampfer-Kollektor strömt ein Kältemittel und keine Sole wie bei herkömmlichen Kollektoren, die Installation ist aufwendiger und komplexer. Für die Installation wird eine kältetechnische Ausbildung benötigt Arten von Erdsonden Der größte Vorteil der Erdsonden ist der geringere Platzbedarf gegenüber den Erdkollektoren. Ein weiterer Vorteil ist die konstante Erdtemperatur ab einer Tiefe von ca. 15 Metern. Nachteilig wirken sich jedoch die hohen Erschließungskosten aus. In den Sonden nimmt das Wärmeträgermedium (Sole) die Wärme vom Erdreich auf und übergibt diese an den Kältekreis der Wärmepumpe. Zwischen den verschiedenen Sonden wird wie folgt unterschieden: Verschiedene Arten von Erdwärmesonden Thermoaktive erdberührte Bauteile Thermoaktive Fundamente oder sonstige erdberührte Bauteile haben einerseits eine statische Funktion und dienen andererseits auch als Erdwärmetauscher. Dazu wird beim Bau des Fundaments oder anderer erdberührter Betonbauteile ein Kunststoffrohrsystem, in dem ein Wärmeträgermedium zirkuliert, mit verbaut. Eine weitere Variante sind die sogenannten Energiezäune Kompaktabsorber Sie bestehen aus vorgefertigten, polymervernetzten Kapillarrohrmatten. Für ihre Verlegung wird zunächst der Oberboden abgetragen. Kompaktabsorber arbeiten nach dem sogenannten Low-Flow-Prinzip, bei dem eine niedrige Strömungsgeschwindigkeit einen optimalen Wärmeentzug aus dem Erdreich gewährleisten soll. Durch die kleinen Rohrdurchmesser ist in der Regel eine turbulente Strömung vorhanden, was eine gute Wärmeübertragung begünstigt. Im Vergleich zu den konventionellen Flächenkollektoren ist der Flächenbedarf für den Kompaktabsorber Einfache U-Sonde Doppel-U-Sonde Koaxialsonde Die Doppel-U-Sonde ist die meistverwendete Sonde im Bereich von Wärmepumpenanlagen < 30 kw. 206 Technik Kermi System x-optimiert

209 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Sonderformen von Erdsonden sind unter anderem: 2.8. Planung und Auslegung Speichersonden Speichersonden entsprechen dem Aufbau einer Koaxialsonde, mit dem Unterschied eines größeren Durchmessers. Durch den größeren Durchmesser der Sonde beinhaltet diese mehr Wärmeträgerflüssigkeit. Dieses mehr an Volumen wird als Puffer verwendet, das Erdreich wird somit nicht direkt mit der Verdampfungsleistung der Wärmepumpe beaufschlagt. Spitzenlasten sind einfacher und wirtschaftlicher zu bewältigen. Koaxiale Speichersonden haben einen ca. 6- bis 7-mal größeren Fluidinhalt als herkömmliche Doppel-U-Sonden. Heatpipe-Sonden Heatpipe-Sonden werden auch als Wärmerohr bezeichnet. Im Inneren dieser Sonden befindet sich ein Arbeitsmedium, im Bereich der Wärmepumpen wird hierfür meist CO2 verwendet. Am Fuß der Sonde befindet sich der Sondensumpf, das flüssige Arbeitsmittel nimmt Wärme vom Erdreich auf und wird gasförmig. Das gasförmige Medium steigt schwerkraftbedingt zum Kopf der Sonde. Dort wird die enthaltene Wärmeenergie in einem Wärmetauscher in der Regel an den Kältekreis einer Wärmepumpe (Direktverdampfer) übergeben. Das Arbeitsmedium in der Sonde kühlt ab und kondensiert. An der Wandung der Sonde läuft das Kondensat zurück zum Sondensumpf und der Kreislauf beginnt von Neuem. Funktionsweise einer Heatpipe-Sonde Als hilfreiche Unterstützung für die Planung von erdgebundenen Wärmepumpenanlagen können die Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) genutzt werden. Diese erstellen und sammeln Fachinforma tionen in Bezug auf den Untergrund in Deutschland. Dazu zählen Bohrarchive, geowissenschaftliche Karten und Fachveröffentlichungen. Zu finden sind die Staatlichen Geologischen Dienste (SGD) unter: Viele Bundesländer bieten auch einen sogenannten Energie-Atlas an, in dem auch detaillierte Informationen zur Verfügung gestellt werden Auslegung Flächenkollektor in Anlehnung an die VDI 4640 Die Menge an nutzbarer Wärmeenergie ist stark von der Erdbeschaffenheit abhängig. Je höher der Wasser- und Mineralienanteil im Erdreich ist, desto höher ist die spezifische Entzugsleistung des Erdreiches. Spezifische Entzugsleistung Untergrund bei h bei h Trockener, nicht bindender Boden 10 W/m² 8 W/m² Bindender Boden, feucht W/m² W/m² Wassergesättigter Sand/Kies 40 W/m² 32 W/m² Zur Wärmepumpe Das Kollektorfeld ist, unter der Frostgrenze, meist in einer Tiefe von ca. 1,2 bis 1,5 m zu verlegen. In diesem Bereich schwanken im Laufe des Jahres die Temperaturen nur gering. Die darüberliegende Oberfläche darf nicht geschlossen werden, um eine Regeneration des Erdrei- Verdampfendes Arbeitsmittel steigt auf Arbeitsmittel kondensiert im Wärmetauscher und fließt an der Sondenwandung in den Sondensumpf zurück ches durch Sonnenstrahlen und Regenwasser zu ermöglichen. Für die Auslegung ist die benötigte Kälteleistung ausschlaggebend. Es empfiehlt sich, die benötigte errechnete Kälteleistung zu erhöhen, um eine eventuelle zukünftige Erweiterung des Gebäudes mit abdecken x-change terra compact zu können. Wird ein Kollektorfeld größer als benötigt dimensioniert, wirkt sich dies positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Wärmepumpenbetriebes aus. Sondensumpf mit flüssigem Arbeitsmittel Wärmezufuhr Technik Kermi System x-optimiert 207

210 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Die benötigte Kollektorfläche errechnet sich wie folgt: Wird das Kollektorfeld zu klein bzw. unzureichend dimensioniert, besteht die Gefahr, dass sich eine dauerhafte Eisschicht um das Rohr bildet. Dieser Permafrost reduziert die Entzugsleistung aus dem Erdreich und kann die darüberliegende Vegetation schädigen. Der Wirkungsgrad eines Erdwärmekollektors ist in der Regel abhängig vom Verlegeabstand und von der Rohrdimension. Prinzipiell entsteht durch kleine Rohrabstände und Rohrdimensionen eine günstigere Wärmeübertragung zwischen Erdreich und Soleflüssigkeit. Auch eine turbulente Strömung begünstigt die Wärmeübertragung. Nachteilig sind die etwas höheren Anschaffungskosten. Die Werte der folgenden Tabelle können als Richtwerte verwendet werden. Nennweite Empfohlener Verlegeabstand Rohrbedarf Empfohlene max. Kreislänge PE 20 x 2 0,3 m 3 m/m² 80 m PE 25 x 2,3 (1,8) 0,5 m 2 m/m² 100 m PE 32 x 3 (1,9) 0,7 0,8 m 1 m/m² 150 m Verteiler und Sammler sind für Wartungsarbeiten zugänglich in einem separaten (Fenster-)Schacht zu installieren. Jeder Rohrkreis muss einzeln am Vor- und Rücklauf absperrbar sein, um diese entsprechend entlüften, spülen und regulieren zu können. Alle verlegten Rohr- und Formstücke müssen aus einem korrosionsfesten Material bestehen und entsprechend diffusionsdicht in einer entsprechenden Dämmstärke (EnEV) gedämmt werden. In den Vorlauf des Solekreises sollten vorzugsweise sämtliche Armaturen integriert werden. Ein Kollektorlageplan ist zu erstellen. 208 Technik Kermi System x-optimiert

211 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Planungshilfe Solekollektor: Kälteleistung Entzugsleistung Erdreich Fläche Kreise Länge je Kreis Rohrdimension Verlegeabstand Rohrbedarf Wärmeträgerflüssigkeit (Erdkollektor) Umwälzpumpe Min. MAG Ausdehnungsvolumen Anbindeleitung 4 kw 10 W/m² 400 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m 800 m 600 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 260 l 290 l 380 l WILO Stratos 25/1-4 mit IF-Modul 18 l 19 l 22 l DN 25 4 kw 20 W/m² 200 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 640 m 400 m 300 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 130 l 150 l 190 l WILO Stratos 25/1-4 mit IF-Modul 14 l 15 l 16 l DN 25 4 kw 30 W/m² 140 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 100 m 480 m 300 m 200 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 100 l 110 l 130 l WILO Stratos 25/1-4 mit IF-Modul 13 l 14 l 14 l DN 25 4 kw 40 W/m² 100 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 320 m 200 m 150 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 70 l 80 l 100 l WILO Stratos 25/1-4 mit IF-Modul 12 l 13 l 13 l DN 25 6 kw 10 W/m² 600 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m 900 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 370 l 440 l 570 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 22 l 24 l 28 l DN 32 6 kw 20 W/m² 300 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 960 m 600 m 450 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 200 l 220 l 290 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 16 l 17 l 19 l DN 32 6 kw 30 W/m² 200 m² 0,33 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 640 m 400 m 300 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 130 l 150 l 190 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 14 l 15 l 16 l DN 32 6 kw 40 W/m² 150 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 110 m 480 m 300 m 220 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 100 l 110 l 140 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 13 l 14 l 15 l DN 32 7 kw 10 W/m² 700 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 440 l 510 l 660 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 24 l 26 l 32 l DN 32 7 kw 20 W/m² 350 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m 700 m 520 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 230 l 260 l 330 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 17 l 18 l 20 l DN 32 x-change terra compact 7 kw 30 W/m² 240 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 120 m 800 m 500 m 360 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 170 l 180 l 230 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 15 l 16 l 17 l DN 32 7 kw 40 W/m² 180 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 90 m 130 m 560 m 360 m 260 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 120 l 130 l 170 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 14 l 14 l 15 l DN 32 Technik Kermi System x-optimiert 209

212 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Kälteleistung Entzugsleistung Erdreich Fläche Kreise Länge je Kreis Rohrdimension Verlegeabstand Rohrbedarf Wärmeträgerflüssigkeit (Erdkollektor) Umwälzpumpe Min. MAG Ausdehnungsvolumen Anbindeleitung 8,5 kw 10 W/m² 850 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 140 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 540 l 620 l 790 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 27 l 30 l 38 l DN 40 8,5 kw 20 W/m² 430 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m 900 m 650 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 280 l 330 l 410 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 19 l 20 l 23 l DN 40 8,5 kw 30 W/m² 290 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 140 m 880 m 600 m 420 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 180 l 220 l 270 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 16 l 17 l 19 l DN 40 8,5 kw 40 W/m² 220 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 90 m 110 m 720 m 450 m 330 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 150 l 170 l 210 l WILO Stratos 30/1-4 mit IF-Modul 15 l 15 l 17 l DN kw 10 W/m² m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 620 l 720 l 940 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 30 l 34 l 45 l DN kw 20 W/m² 500 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m 750 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 310 l 360 l 470 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 20 l 21 l 25 l DN kw 30 W/m² 340 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m 700 m 520 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 210 l 260 l 330 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 17 l 18 l 20 l DN kw 40 W/m² 250 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 120 m 800 m 500 m 360 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 170 l 180 l 230 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 15 l 16 l 17 l DN kw 10 W/m² m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 740 l 870 l l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 35 l 41 l 53 l DN kw 20 W/m² 600 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m 900 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 370 l 440 l 570 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 22 l 24 l 28 l DN kw 30 W/m² 400 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m 800 m 600 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 260 l 290 l 380 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 18 l 19 l 22 l DN kw 40 W/m² 300 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m 960 m 600 m 450 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 200 l 220 l 290 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 16 l 17 l 19 l DN Technik Kermi System x-optimiert

213 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Kälteleistung Entzugsleistung Erdreich Fläche Kreise Länge je Kreis Rohrdimension Verlegeabstand Rohrbedarf Wärmeträgerflüssigkeit (Erdkollektor) Umwälzpumpe Min. MAG Ausdehnungsvolumen Anbindeleitung 14 kw 10 W/m² m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 870 l l l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 42 l 48 l 62 l DN kw 20 W/m² 700 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 440 l 510 l 660 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 24 l 26 l 32 l DN kw 30 W/m² 470 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 140 m m m 700 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 290 l 360 l 440 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 19 l 21 l 24 l DN kw 40 W/m² 350 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m 700 m 520 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 230 l 260 l 330 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 17 l 18 l 21 l DN kw 10 W/m² m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 990 l l l WILO Stratos 30/1-8 mit IF-Modul 47 l 55 l 71 l DN kw 20 W/m² 800 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m m m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 500 l 580 l 750 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 26 l 28 l 36 l DN kw 30 W/m² 540 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 130 m m m 780 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 340 l 400 l 490 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 21 l 23 l 25 l DN kw 40 W/m² 400 m² 0,3 m 0,5 m 0,7 m m 100 m 150 m m 800 m 600 m PE 20 x 2 PE 25 x 2,3 (1,8) PE 32 x 3 (1,9) 260 l 290 l 380 l WILO Stratos 30/1-6 mit IF-Modul 18 l 19 l 22 l DN 50 Die Angaben dienen lediglich zur Angebotskalkulation und ersetzen keine entsprechende Berechnung und Auslegung der Komponenten! Wärmeträgerflüssigkeit: Spez. Wärmekapazität 1,05 Wh/(kg K) Kinematische Viskosität 4 mm²/s Druckverlust: Wärmepumpe Verteiler 100 mbar x-change terra compact Technik Kermi System x-optimiert 211

214 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Auslegung Doppel-U-Sonde für Anlagen < 30 kw in Anlehnung an die VDI 4640 Wie beim Erdkollektor ist die nutzbare Menge an Wärmeenergie von der Erdbeschaffenheit abhängig. Je höher der Wasser- und Mineralienanteil im Erdreich ist, desto höher ist die spezifische Entzugsleistung des Erdreiches. Spezifische Entzugsleistung Untergrund bei h bei h Allgemeine Richtwerte Schlechter Untergrund (trockene Sedimente), < 1,5 W/(m K) 25 W/m 20 W/m Normaler Untergrund (wassergesättigtes Sediment), = 1,5 3 W(m K) 60 W/m 50 W/m Sehr guter Untergrund, > 3 W/(m K) 84 W/m 70 W/m Einzelne Gesteine Trockener Kies oder Sand < 25 W/m < 20 W/m Wasserführender Kies oder Sand W/m W/m Feuchter Ton oder Lehm W/m W/m Massiver Kalkstein W/m W/m Sandstein W/m W/m Saure Magmatite wie Granit W/m W/m Basische Magmatite wie Basalt W/m W/m Gneis W/m W/m Gültig für Sonden zwischen 40 und 100 m; Ausführung als Doppel-U-Sonde DN 20, DN 25 oder DN 32 bzw. als Koaxialsonde mit 60 mm. Um unnötig hohe Druckverluste zu vermeiden, sollte die maximale Sondentiefe 100 m betragen (ab einer Tiefe von 100 m ist das Bergbaurecht zu berücksichtigen). Wird das Sondenfeld zu klein bzw. unzureichend dimensioniert, besteht die Gefahr, dass sich eine dauerhafte Eisschicht um die Sonde bildet. Dieser Permafrost mindert die Entzugsleistung der Sonde. Die Rohrdimensionierung muss ent sprechend dem Druckverlust gewählt werden, dabei sollte, wenn wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar, eine turbulente Strömung in der Sonde vorhanden sein. Für die Auslegung ist die benötigte Kälteleistung ausschlaggebend. Es empfiehlt sich, die benötigte errechnete Kälteleistung zu erhöhen, um eine eventuelle spätere Erweiterung des Gebäudes mit abdecken zu können. Wird ein Sondenfeld größer als benötigt dimensioniert, wirkt sich dies positiv auf die Wirtschaftlichkeit des Wärmepumpenbetriebes aus. Der Abstand der einzelnen Sonden sollte mindestens 5 m bei einer Sondenlänge von bis zu 50 m betragen und 6 m bei einer Sondenlänge von 50 bis 100 m, um eine gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden. Die Anordnung mehrerer Sonden sollte quer zur Grundwasserfließrichtung erfolgen. Die einzelnen Rohre werden zentral an einem Sammler/Verteiler zusammengeführt. Um den Druckverlust im System möglichst gering zu halten, sollten Hosenstücke bzw. T-Stücke vermieden werden. Verteiler und Sammler sind für Wartungsarbeiten zugänglich in einem separaten (Fenster-)Schacht zu installieren. Jeder Rohrkreis muss einzeln am Vorund Rücklauf absperrbar sein. Ebenso ist sicherzustellen, dass die einzelnen Kreise mit einer entsprechenden Armatur zu entlüften, zu spülen und zu regulieren sind. Alle verlegten Rohr- und Formstücke müssen aus einem korrosionsfesten Material bestehen und diffusionsdicht in einer entsprechenden Dämmstärke (EnEV) gedämmt werden. Vorzugsweise sollten sämtliche Armaturen in den Vorlauf des Solekreises integriert werden. 212 Technik Kermi System x-optimiert

215 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Thermal Response Test Der Thermal Response Test dient zur Überprüfung einer Erdsonde. Es können damit folgende Parameter bestimmt werden: W Wärmeleitfähigkeit des Untergrundes W Volumetrische Wärmekapazität der Erdsonde W Wärmeübergangswiderstand des Bohrloches Der Test dient dazu, um die Leistungsfähigkeit einer Erdsonde zu bestimmen und gibt damit dem Betreiber zusätzliche Sicherheit, dass die notwendige Entzugsleistung erreicht wird. Die Durchführung eines Thermal Response Tests wird nach VDI 4660 Blatt 5 geregelt Auslegung Membran-Ausdehnungsgefäß (MAG) Für die Auslegung des MAG für den Primärkreis wird ein Temperaturbereich zwischen ca. 10 C und der maximal üblichen Raumtemperatur (ca. 30 C) gewählt. 1 Bei Membran-Ausdehnungsgefäßen deren Nenninhalt bis zu 15 Liter beträgt, sollte die Wasservorlage mindestens 20 % vom Nenninhalt betragen. p st p 0 p ini p P SV P SVD P V ex V System V wr V n, min V N statische Höhe ( 0,5 bar) Vordruck in Bar Anfangsdruck in Bar Enddruck in Bar Ansprechdruck des Sicherheitsventils in Bar Schließdruckdifferenz des Sicherheitsventils (i. d. R. 0,5 bar) Fülldruck in Bar Ausdehnungsvolumen in Liter Anlagenvolumen in Liter Wasservorlage in Liter Mindestnennvolumen MAG in Liter Nennvolumen MAG in Liter Dichte der Soleflüssigkeit bei der Maximaltemperatur in kg/m 3 Dichte der Soleflüssigkeit bei der Minimaltemperatur in kg/m 3 Dichte der Soleflüssigkeit bei Fülltemperatur in kg/m 3 Es dürfen nur Membran-Ausdehnungsgefäße verwendet werden, deren Membrane glykolbeständig ist. Zu berücksichtigen ist dabei auch immer die Mindestbetriebstemperatur der Ausdehnungsgefäße. Ist diese nicht einzuhalten, sind entsprechende Vorschaltgefäße zu verwenden. Bei der Auslegung ist auf den minimal benötigten Pumpenzulaufdruck zu achten Sekundärkreis Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss der VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und an den Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden. Der Sekundärkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundärkreises erfolgt nach der gültigen EnEV. x-change terra compact Pufferspeicher (parallele Einbindung) Ein Puffer- oder Schichtenspeicher stellt einen konstanten Mindest- Heizwasser-Massenstrom sicher. Dabei erfolgt eine hydraulische Entkoppelung zwischen dem Sekundärkreis der Wärmepumpe und den Heizkreisen. Ein höheres Speichervolumen trägt dazu bei, die Laufzeiten der Wärmepumpe zu verlängern: Sie muss seltener starten. Dies wirkt sich positiv auf die JAZ (Jahresarbeitszahl) aus. Anhand der zusätzlichen Wärmespeicherung können auch Sperrzeiten vom EVU überbrückt werden. Technik Kermi System x-optimiert 213

216 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. Sperrzeitüberbrückung Die Überbrückung der Sperrzeit ist notwendig, um die Auskühlung des Heizungssystems zu verhindern. Die hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. Für Heizflächen mit großen Speichermassen wie Fußbodenheizungen empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab. 3. Technische Anleitung x-center x20 Regelung Die integrierte x-center x20 Regelung regelt und steuert die Wärmeerzeugung der x-change Wärmepumpen und die Wärmeverteilung im Kermi System x-optimiert. Die x-center x20 Regelung besteht aus zwei Elementen, zum einem dem Wärme pumpenmanager und zum anderen dem Kältekreismanager. Diese sind bereits werkseitig bei Auslieferung der Wärmepumpe beigepackt und sind Bestandteil der Wärmepumpe Wärmepumpenmanager Der Wärmepumpenmanager ist die Regeleinheit der Wärmepumpe: An ihm können alle für den Betrieb notwendigen Einstellungen vorgenommen und Daten abgerufen werden. Durch das große Display und die einfache Bedienung ist eine leichte Navigation durch das Menü gewährleistet. Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung l l l l Speichervolumen l l l l 500 l 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Laufzeitoptimierung Sperrzeit 50 % Deckung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h 3.2. Funktionen Wärmepumpenmanager W Ansteuerung von bis zu zwei Heizkreisen (erweiterbar) W Witterungsgeführter Betrieb W Trinkwassererwärmung W Automatische Sommer-/Winterzeitumstellung W Zeitprogramme für jeden Heizkreis separat einstellbar W Partyfunktion W Bivalenter Betrieb (parallel/alternativ/parallel-alternativ) separat für Trinkwassererwärmung und Heizung W Eingang EVU-Sperre W Bis zu vier Raumbediengeräte anschließbar 3.3. Kältekreismanager Der Kältekreismanager steuert, regelt und überwacht die Abläufe im Kältekreis und der Primärseite. Dieser ist werksseitig bereits in der Wärme pumpe montiert und mit den einzelnen Komponenten innerhalb der Wärmepumpe verdrahtet. 214 Technik Kermi System x-optimiert

217 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe 4. Zubehör Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer x-change compact Mischermodul Durch dieses Zusatz-Mischermodul werden die Funktionen der Wärmepumpe um eine Mischersteuerung, SG Ready Funktion über 2 Eingänge und den optionalen Anschluss eines externen Außentemperaturfühlers für eine präzise außengeführte Regelung erweitert. Das Modul ist ein Peripheriemodul mit einer CIB-Schnittstelle (Common Installation Bus), über die es gesteuert und mit Strom versorgt wird. Ein Vorlauftemperaturfühler ist im Preis enthalten. x-change compact Temperaturfühler W40105 x-change compact GSM-Modem x-change compact Temperaturfühler Das Modem hat eine serielle Schnittstelle RS-232 und einen Anschluss für eine externe Antenne. Die Sim- Karte wird an der Unterseite des Modems eingelegt. Es handelt sich um ein Dualbandmodem und kann in allen Ländern mit einem GSM-Frequenzbereich von 900/1800 MHz eingesetzt werden. Mit dieser Erweiterung wird die Wärmepumpe über SMS-Nachrichten gesteuert. Die externe Antenne ist im Preis inbegriffen. W40107 Strömungsschalter Für x-change terra compact. Der Strömungsschalter überwacht den Wasserkreis und schaltet bei Unterschreitung des Mindestdurchfluss die Wärmepumpe ab. Bei einer Grundwasser Anwendung ist ein Strömungsschalter zwingend vorgeschrieben. W40108 Strömungsschalter für x-change terra compact 5-9 BW I Strömungsschalter für x-change terra compact BW I W40319 W40320 x-change terra compact Technik Kermi System x-optimiert 215

218 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Solekreisbaugruppe Solekreis bestehend aus: Hocheffizienz-Umwälzpumpe, Microblasenabscheider max. 5m³/h, Sicherheitsbaugruppe, Rohrbaugruppe mit Kugelhähnen, Spüleinrichtung und Anbindemöglichkeit für z.b. Ausdehnungsgefäß. Die diffusionsdichte Dämmung und ein passendes Ausdehnungsgefäß sind bauseits zu stellen. Anschluss G 1 ½ flachdichtend Solekreis für x-change terra compact 5-11 BW I, Förderhöhe 10 m Umwälzpumpe Wilo-Yonos Para HF 25/0, Solekreis für x-change terra compact BW I, Förderhöhe 12 m Umwälzpumpe Wilo-Yonos Para HF 25/0, W49020 W Die Sole-Umwälzpumpen des Typs Wilo-Yonos Para HF besitzen keinen Eingang für externe Ansteuerung und sind deshalb für eine Ansteuerung durch die Wärmepumpe x-change WPS nicht geeignet. Druckwächter Solekreis Der Druckwächter überwacht den Solekreis und schaltet bei Druckverlust die Wärmepumpe ab. Anschluss G 1 ½ flachdichtend W Technik Kermi System x-optimiert

219 x-change terra compact Sole/Wasser-Wärmepumpe x-change terra compact Technik Kermi System x-optimiert 217

220 218 Technik Kermi System x-optimiert

221 x-buffer Schichtenpufferspeicher Technische Anleitung x-buffer Wärmespeicher Innovativ, flexibel und mit durchdachter Technik konkurrenzlos energieeffizient: Die x-buffer Pufferspeicher sind wichtige Mitspieler im Kermi System x-optimiert. x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 219

222 220 Technik Kermi System x-optimiert

223 x-buffer Schichtenpufferspeicher x-buffer Schichtenpufferspeicher Der x-buffer Schichtenpufferspeicher bevorratet die durch die x-change Wärmepumpen erzeugte Wärmeenergie und gibt diese in das Heizungssystem und an die Trinkwassererwärmung ab. Innovativ und energieeffizient dank des neuen Schichtoptimierungssystems, praxisnah dank des geringen Kippmaßes, Rundum dämmung und vielen Speichergrößen. B A F E Schichtenpufferspeicher mit optionalen Anbauten. D C A B C D E F Heizkreis, gemischt Heizkreis, ungemischt Frischwasserstation Speicherladegruppe Anschlussmöglichkeit externe Übergabestation (Solar) Einschraubheizkörper Merkmale W Speichervolumen von 550 bis Liter W Geringe Betriebsverluste durch eine hochwertige Rundumdämmung W Durch intelligentes Schichtoptimierungssystem ideal für alternative Energie systeme und Wärmeerzeuger mit hohen Massenströmen, wie zum Beispiel Wärmepumpen W Vielseitig und flexibel einsetzbar durch individuelle Koppelung verschiedener Speichergrößen W Leichte und energetisch optimierte Einbindung einer alternativen Energiequelle (z. B. Solarthermie) durch einen externen Wärmeübertrager W Vereinfachte Einbringung in Räumen durch ein geringes Kippmaß W Direkter Anbau der Speicherladegruppe, Frischwasserstation und von bis zu zwei Heizkreispumpengruppen möglich (Einschränkungen bei x-buffer 500 und 750) Lieferumfang Schichtenpufferspeicher W Hochwertige Dämmung aus Weichschaummit PVC-Mantel oder Vliesdämmung mit Polystyrol-Mantel W Speicherkörper aus Stahl S235 JR W Dämmstopfen für Speicheranschlüsse Zusätzlich erforderliches Zubehör: W Tauchhülsen x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 221

224 x-buffer Schichtenpufferspeicher 1. Technische Daten mit Weichschaumdämmung Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-buffer 500 W39001 x-buffer 750 W39002 x-buffer 1000 W39003 x-buffer 1250 W39004 x-buffer 1500 W39005 Technische Daten Nenninhalt l Bereitschaftsvolumen Trinkwarmwassererwärmung l Max. Betriebsdruck bar Max. Betriebstemperatur C Speicherwerkstoff S235 JR S235 JR S235 JR S235 JR S235 JR Oberflächenbeschichtung Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Schichteinrichtung Einströmdämpfer Einströmdämpfer Einströmdämpfer Einströmdämpfer Einströmdämpfer Wärmedämmung Material Erweitertes Polyurethan (F.16) Erweitertes Polyurethan (F.16) Erweitertes Polyurethan (F.16) Erweitertes Polyurethan (F.16) Erweitertes Polyurethan (F.16) Dichte kg/m³ Dämmstärke mm Lambdawert der Dämmung W/(m K) 0,038 0,038 0,038 0,038 0,038 Baustoffklasse Dämmmaterial nach DIN 4102 B3 B3 B3 B3 B3 Mantel PVC/schwarz PVC/schwarz PVC/schwarz PVC/schwarz PVC/schwarz Warmhalteverlust* W Abmessungen und Gewicht Durchmesser (ohne/mit Dämmung) mm 700/ / / / /1.150 Höhe (ohne/mit Dämmung) mm 1.700/ / / / /2.375 Kippmaß mm Länge x Breite x Höhe mit Verpackung mm 800 x x x x x x x x x x Gewicht kg Anschlüsse Beladeanschlüsse Anzahl, Größe 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ Entladeanschlüsse Anzahl, Größe 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ Einschraubheizkörperanschlüsse Anzahl, Größe Sensoren-/Thermometeranschlüsse Anzahl, Größe 2 x Rp 1½ 2 x Rp 1½ 2 x Rp 1½ 2 x Rp 1½ 2 x Rp 1½ 5 x Rp ½ 6 x Rp ½ 6 x Rp ½ 6 x Rp ½ 6 x Rp ½ Entlüftung Rp 1 Rp 1 Rp 1 Rp 1 Rp 1 * Messung bei 45 K Temperaturdifferenz nach DIN EN Technik Kermi System x-optimiert

225 x-buffer Schichtenpufferspeicher 2. Technische Daten mit Vliesdämmung Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-buffer 500 W39051 x-buffer 750 W39052 x-buffer 1000 W39053 x-buffer 1250 W39054 x-buffer 1500 W39055 Technische Daten Nenninhalt l Bereitschaftsvolumen Trinkwarmwassererwärmung l Max. Betriebsdruck bar Max. Betriebstemperatur C Speicherwerkstoff S235 JR S235 JR S235 JR S235 JR S235 JR Oberflächenbeschichtung Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Schichteinrichtung Einströmdämpfer Einströmdämpfer Einströmdämpfer Einströmdämpfer Einströmdämpfer Wärmedämmung Material Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Dichte kg/m³ Dämmstärke mm Lambdawert der Dämmung W/(m K) 0,031 0,031 0,031 0,031 0,031 Baustoffklasse Dämmmaterial nach DIN 4102 B2 B2 B2 B2 B2 Mantel PST/schwarz PST/schwarz PST/schwarz PST/schwarz PST/schwarz Warmhalteverlust* W Abmessungen und Gewicht Durchmesser (ohne/mit Dämmung) mm 700/ / / / /1.150 Höhe (ohne/mit Dämmung) mm 1.700/ / / / /2.375 Kippmaß mm Länge x Breite x Höhe mit Verpackung mm 800 x x x x x x x x x x Gewicht kg Anschlüsse Beladeanschlüsse Anzahl, Größe 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ Entladeanschlüsse Anzahl, Größe 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ 2 x Rp 1¼ Einschraubheizkörperanschlüsse Anzahl, Größe Sensoren-/Thermometeranschlüsse Anzahl, Größe 2 x Rp 1½ 2 x Rp 1½ 2 x Rp 1½ 2 x Rp 1½ 2 x Rp 1½ 5 x Rp ½ 6 x Rp ½ 6 x Rp ½ 6 x Rp ½ 6 x Rp ½ Entlüftung Rp 1 Rp 1 Rp 1 Rp 1 Rp 1 * Messung bei 45 K Temperaturdifferenz nach DIN EN x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 223

226 x-buffer Schichtenpufferspeicher Maße x-buffer Schichtenpufferspeicher a c b b 8 Gesamthöhe 23 26c 9; 10 25c 1; 11 2; d 13 25d Türstockmaß Durchmesser mit Dämmung Technik Kermi System x-optimiert

227 x-buffer Schichtenpufferspeicher Stutzen- Nummer x-buffer 500 x-buffer 750 x-buffer 1000 x-buffer 1250 x-buffer a b c d a b c d Gesamthöhe Türstockbreite Durchmesser mit Dämmung Alle Maße in mm Verwendung Der aus Stahl gefertigte Speicher ist zur Wärmespeicherung (Heizwasser) geeignet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der direkten Erwärmung des Heizungswassers durch passende elektrische Einschraubheizkörper sowie durch die Erwärmung mittels eines externen Wärmetauschers. Geeignet für heizungstechnische Anlagen nach DIN EN und DIN Anforderungen an die Aufstellung 4.1. Bauseitige Anforderungen Der Aufstellraum sollte als solcher grundsätzlich geeignet und sowohl trocken als auch frostsicher sein. Die Tragfähigkeit des Untergrundes muss sichergestellt sein. Ist der Speicher nicht im tiefsten Geschoss installiert, empfiehlt sich die zusätzliche Montage einer Leckwasserauffangwanne. Der Potenzialausgleich ist nach den entsprechenden technischen Anschlussbedingungen (TAB) und VDE-Bestimmungen auszuführen Sicherheitstechnische Ausrüstung Die Absicherung des Wärmespeichers erfolgt nach DIN Darauf ist besonders dann zu achten, wenn mehrere Wärmeerzeuger bzw. Wärmequellen zur Verfügung stehen Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss der VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und an den Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeintrachtigt werden. x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 225

228 x-buffer Schichtenpufferspeicher 4.4. Abstände 5.2. Sperrzeitüberbrückung Abstände x-buffer Schichtenpufferspeicher > 10 cm > 15 cm > 25 cm x-buffer Schichtenpufferspeicher Die Überbrückung der Sperrzeit ist notwendig, wenn keine Auskühlung des Heizungssystems erfolgen soll. Die hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. Für Heizflächen mit größeren Speichermassen, wie etwa Fußbodenheizungen, empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab. > 65 cm für Pumpengruppen und Frischwasserstation Speicherladegruppe Heizkreisgruppen/Frischwasserstation Anschluss für bauseitigen Solarwärmetauscher Einschraubheizkörper 5. Auslegung Ausbauzone für Einschraubheizkörper > 10 cm Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung l l l l Speichervolumen l l l l 500 l Der Wärmespeicher kann je nach der gewünschten Funktion ausgelegt werden. Zum einen kann damit der von der Wärmepumpe benötigte Mindestvolumenstrom sichergestellt werden. Zum anderen lässt sich so die Laufzeit der Wärmepumpe optimieren. Ebenso können mithilfe eines Wärmespeichers die Sperrzeiten des Energieversorgungsunternehmens überbrückt werden. Für Luft/Wasser-Wärmepumpen stellt der Wärmespeicher mithilfe von Einschraubheizkörpern die zur Abtauung benötigte Energie zur Verfügung. 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Laufzeitoptimierung Sperrzeit 50 % Deckung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h Für Anlagen mit einer Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip (Frischwasserstation) ist das benötigte Speichervolumen entsprechend größer zu dimensionieren Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. 226 Technik Kermi System x-optimiert

229 x-buffer Schichtenpufferspeicher 5.3. Trinkwassererwärmung mit Frischwasserstation Ermittlung Speicher-Bereitschaftsvolumen In Kombination mit einer Frischwasserstation muss das Speichervolumen wie nachfolgend beschrieben entsprechend erhöht werden. Das Warmwasser-Bereitschaftsvolumen wird nicht wie die Frischwasserstation nach dem Spitzenvolumenstrom ausgelegt, sondern nach der Bedarfskennzahl. Diese wird wie folgt ermittelt: Als Grundlage dient DIN 4708, die eine Vereinheitlichung der Berechnung des Wärmebedarfes für zentrale Trinkwassererwärmungsanlagen vorgibt. Bedarfszahl (N) kw 8 kw 10 kw 12 kw 15 kw 18 kw 20 kw Heizleistung n p v w v Anzahl Wohnungen Belegungszahl Anzahl gleichartiger Zapfstellen Zapfstellenbedarf Warmwasser- Bereitschaftsvolumen Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen 750 Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen 500 Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen 250 Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen 100 Liter Für die Kermi Frischwasserstation bei: Speichertemperatur 55 C, TWW 50 C, TW 10 C, Zapfleistung 20 l/min. Raumzahl r 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 Belegungszahl p ,3 2,7 3,1 3,5 3,9 4,3 4,6 5 5,4 5,6 Bei überwiegend Ein- und/oder Zweizimmerwohnungen ist die Belegungszahl um 0,5 zu erhöhen. Zapfstellenbenennung Zapfstellenbedarf Entnahme Badewanne 140 l Wh Badewanne 160 l Wh Kleinraumwanne 120 l Wh 6. Sicherheitstechnische Ausrüstung Wird der Speicher von mehreren Wärmeerzeugern mit Energie versorgt, ist dieser separat abzusichern. Dabei ist das Heizwasservolumen der Heizkreise und des Wärmespeichers zu berücksichtigen. Die sicherheitstechnische Ausrüstung erfolgt nach DIN EN 12828: Großraumwanne 200 l Brausewanne Spar Brausewanne Normal Brausewanne Luxus Waschtisch Wh Wh Wh Wh 700 Wh W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN 806 Bidet 810 Wh Handwaschbecken 350 Wh Küchenspüle Wh Bei der Ermittlung des Zapfstellenbedarfes ist zu berücksichtigen, ob eine relevante gleichzeitige Nutzung der Zapfstellen gegeben ist. So wird für eine Wohnung mit Normalausstattung (Bad mit WC und Küche) lediglich die Badewanne mit Wh berücksichtigt. Die einzelnen Wärmeerzeuger werden auch jeweils einzeln nach DIN EN abgesichert. Das Druckhaltesystem sichert das Heizwasservolumen der Zuleitungen zum Energiespeicher und des Wärmeerzeugers ab. x-buffer Wärmespeicher Die Kermi Frischwasserstation (Seite 275) ist direkt am Schichtenpufferspeicher montierbar. Technik Kermi System x-optimiert 227

230 x-buffer Schichtenpufferspeicher 7. Zubehör 7.1. Solarwärmeübertrager Bei Solaranlagen ist die Schichtladung sehr wichtig, da diese wetterabhängig mehr oder weniger Wärmeenergie pro Tag produziert. Um die Solarenergie optimal zu nutzen, wird mit der Energie der ersten Sonnenstunden der oberste Speicherbereich, in dem sich die Zone für die Trinkwassererwärmung befindet, beheizt. In weiteren Sonnenstunden wird sekundär der mittlere und untere Bereich des Speichers beheizt. Diese Schichtungsfunktion lässt sich bei herkömmlichen Speichersystemen nur mit aufwändiger elektrischer Regelungs- und Steuertechnik bewerkstelligen. Der Kermi x-buffer hingegen verfügt in Kombination mit dem externen Wärmeübertrager über ein System, dass ausschließlich mit Hilfe der Schwerkraft die optimale Schichtung erzielt. Damit können niedrige Temperaturen thermischer Solaranlagen bestens genutzt werden Technische Daten - mit Weichschaumdämmung Typ- und Verkaufs bezeichnung Artikelnummer Technische Daten Solarwärmeübertrager für x-buffer 500/750 W49010 Solarwärmeübertrager für x-buffer 1000/1250/1500 W49009 Max. Betriebsdruck primär bar 6 6 Max. Betriebstemperatur primär C Max. Betriebsdruck sekundär bar 3 3 Max. Betriebstemperatur sekundär C Werkstoff S235 JR S235 JR Oberflächenbeschichtung Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Wärmeübertragerfläche m² 4,2 4,2 Wärmeübertragerwerksoff Cu Cu Wärmedämmung Material erweitertes Polyurethan (F.16) erweitertes Polyurethan (F.16) Dichte kg/m Dämmstärke mm Lambdawert der Dämmung W/(m K) 0,038 0,038 Baustoffklasse Dämmmaterial nach DIN 4102 B3 B3 Mantel PVC/schwarz PVC/schwarz Abmessungen und Gewicht Nenninhalt Solar (Primär) l ca. 2,7 ca. 2,7 Nenninhalt Solar (Sekundär) l ca. 24 ca. 24 Gewicht mit Verpackung kg 35,5 35,5 Anschlüsse Anschlüsse Solar 3 x 3 x 228 Technik Kermi System x-optimiert

231 x-buffer Schichtenpufferspeicher Solarwärmeübertrager für x-buffer 500/750 (Alle Maße in mm) Solarwärmeübertrager für x-buffer 1000/1250/1500 (Alle Maße in mm) R 1 1/2 Anschluss Solaranlage 2 x G 3/4 R 1 1/2 Anschluss Solaranlage 2 x G 3/ R 1 1/ R 1 1/2 0 Rp 1 1/2 Entleerung Rp 1/2 0 Rp 1 1/2 Entleerung Rp 1/ Technische Daten - mit Vliesdämmung Typ- und Verkaufs bezeichnung Artikelnummer Technische Daten Solarwärmeübertrager für x-buffer 500/750 W49017 Solarwärmeübertrager für x-buffer 1000/1250/1500 W49018 Max. Betriebsdruck primär bar 6 6 Max. Betriebstemperatur primär C Max. Betriebsdruck sekundär bar 3 3 Max. Betriebstemperatur sekundär C Werkstoff S235 JR S235 JR Oberflächenbeschichtung Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Wärmeübertragerfläche m² 4,2 4,2 Wärmeübertragerwerksoff Cu Cu Wärmedämmung Material Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Dichte kg/m Dämmstärke mm Lambdawert der Dämmung W/(m K) 0,031 0,031 Baustoffklasse Dämmmaterial nach DIN 4102 B2 B2 Mantel PST/schwarz PST/schwarz Abmessungen und Gewicht Nenninhalt Solar (Primär) l ca. 2,7 ca. 2,7 Nenninhalt Solar (Sekundär) l ca. 24 ca. 24 Gewicht mit Verpackung kg 35,5 35,5 Anschlüsse Anschlüsse Solar 3 x 3 x x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 229

232 x-buffer Schichtenpufferspeicher 7.2. Pumpengruppen Typ- und Verkaufsbezeichnung Pumpengruppe Heizkreis (ungemischt) Pumpengruppe Heizkreis (gemischt) Pumpengruppe Speicherladung (PWM 1) Pumpengruppe Speicherladung elektronisch geregelt (RKA) Technische Daten Umwälzpumpe, Typ WILO Yonos Para RS 25/6 RKA WILO Yonos Para RS 25/6 RKA WILO Yonos Para RS 25/7.5 PWM 1 WILO Yonos Para RS 25/7.5 RKA Energieeffizienzindex (EEI) 0,20 0,20 0,21 0,21 Max. Förderhöhe m 6,2 6,2 7,6 7,6 Max. Massenstrom kg/h Max. Betriebstemperatur C Max. Betriebsdruck bar Schwerkraftbremse vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden Max. Leistungsaufnahme W Schutzart IPx4D IPx4D IPx4D IPx4D Netzspannung V ~230 ~230 ~230 ~230 Phasen/Frequenz 1/50 Hz 1/50 Hz 1/50 Hz 1/50 Hz Mischer/Umschaltventil Mischertyp 3 Wege 2x3 Wege 2x3 Wege KV S -Wert Mischer Mischmotor, Typ Elodrive ST 08 Elodrive ST 08 Elodrive ST 08 Max. Leistungsaufnahme W 3,5 3,5 3,5 Schutzart IP40 IP40 IP40 Elektrischer Anschluss V Phasen, Frequenz 1/50 Hz 1/50 Hz 1/50 Hz Anschlüsse Heizungsvorlauf (Eintritt/Austritt) G 1¼ flachdichtend G 1¼ flachdichtend G 1½ flachdichtend G 1½ flachdichtend Heizungsrücklauf (Eintritt/Austritt) G 1¼ flachdichtend G 1¼ flachdichtend G 1½ flachdichtend G 1½ flachdichtend Abmessungen und Gewicht Achsabstand mm Benötigte Grundfläche Breite x Höhe mm 202 x x x x 465 Länge x Breite x Höhe mit Dämmung mm 468 x 202 x x 202 x x 458 x x 458 x 181 Gewicht kg 6,3 7,9 15,5 (inkl. Trägerplatte) 15,5 (inkl. Trägerplatte) Gewicht mit Dämmung kg 13,8 15, Technik Kermi System x-optimiert

233 x-buffer Schichtenpufferspeicher Pumpengruppe Speicherladung Die Pumpengruppe Speicherladung besteht aus einer Umwälz pumpe, zwei Mischern zur Umschaltung und den entsprechenden Absperrorganen. Diese Bauteile sind bereits auf einer Plattform vormontiert, die direkt auf dem Speicher installiert werden kann und die mit der entsprechenden Dämmung ausgeliefert wird. Alternativ kann die Pumpengruppe auch zur Wandmontage verwendet werden. Die Mischer sind für die Einspeisung in die jeweilige Zone (Trinkwassererwärmung/ Raumheizung) in den Speicher verantwortlich. Die Umwälzpumpe wird je nach Artikelausführung entweder mit dem PWM 1 - Signal (Heizungslogik) drehzahlgeregelt oder regelt sich über eine interne elektronische Regelung (RKA) selbst. Die Pumpengruppe Speicherladung kann nicht direkt auf den Kermi x-buffer 500 montiert werden. Speicherladegruppe für Speichermontage. Pumpenkennlinie für Pumpengruppe Speicherladung Pumpenkennlinie WILO-Yonos Para RS 25/7.5 PWM H/m 8 6 Δ p-v p/kpa H/m / 35 PWM / 45 PWM / 55 PWM / 65 PWM / 75 PWM Q/m³/h Q/m³/h 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 Q/m³/h max. Δ p-c max. p/kpa H/m / 5 PWM / 15 PWM / 25 PWM1 790/ 85 PWM1 max. p/kpa ,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 Q/l/s 0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 Q/l/s 0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 Q/l/s Q/lgpm Q/lgpm Q/lgpm P 1 /W P 1 /W P 1 /W max. 80 max. 80 max Q/m³/h Q/m³/h 0 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 Q/m³/h x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 231

234 x-buffer Schichtenpufferspeicher Druckverlustdiagramm Speicherladegruppe mbar Pumpenkennlinie Heizkreispumpengruppe WILO Yonos Para OEM 25/6 RKA Pumpenkennlinie WILO-Yonos Para RS 25/6 RKA H/m 6 5 p/kpa mbar Druckverlust 10 mbar 1 0 Δ p-v max ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h mbar 0 0,2 0,4 0,6 0, Q/l/s Q/lgpm 0,1 mbar 100 kg/h kg/h kg/h P 1 /W max. Massenstrom 3-Wege-Mischer, ELODRIVE (100% geöffnet) 0 0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 Δ p-v (variable) 3,0 Q/m³/h Pumpengruppe ungemischter/gemischter Heizkreis H/m p/kpa Die Pumpengruppe ungemischter Heizkreis besteht aus einer Um wälzpumpe und den entsprechenden Absperrorganen. Die Gruppe 5 Δ p-c 50 gemischter Heizkreis verfügt zusätzlich über einen Mischer. Diese Bauteile sind bereits auf einer Plattform vormontiert, die direkt auf dem Speicher oder einer Wand installiert werden kann und die mit dem entsprechenden EPP-Gehäuse ausgeliefert wird. Bei der Montage am x- buffer 500 und 750 ist eine minimale Raumhöhe von 2,1 m notwendig ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 0 0,2 0,4 3,0 0,6 0,8 max. Q/m³/h Q/l/s Q/lgpm P 1 /W 40 max ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h Δ p-c (constant) Pumpengruppe (links: ungemischter Heizkreis; rechts: gemischter Heizkreis) 232 Technik Kermi System x-optimiert

235 x-buffer Schichtenpufferspeicher Druckverlustdiagramm Heizkreispumpengruppe gemischt Montagemaße Pumpengruppen mbar 100 mbar Druckverlust 10 mbar 1 mbar 380 mm 0,1 mbar 100 kg/h kg/h kg/h Massenstrom 3-Wege-Mischer, ELODRIVE (100% geöffnet) 7.3. Montagemaße für die Wandmontage Um Wärmeverluste gering zu halten, wird empfohlen, die Pumpengruppen direkt am Schichtenpufferspeicher zu montieren. Alternativ ist eine Wandmontage möglich. Im Lieferumfang der Pumpengruppe ist je ein Befestigungs-Set für die Speicher- und Wandmontage enthalten. 125 mm 125 mm Montagemaße für die Wandmontage min. 505 mm min. 765 mm min. 765 mm min. 505 mm Ausführungen: Bezeichnung Umwälzpumpe Anschluss Artikelnummer Bestehend aus: Heizkreisgruppe inkl. Montageplatte und EPP-Gehäuse. In dem Gehäuse können bis zu zwei Heizkreise untergebracht werden. Kermi Heizkreisgruppe, ungemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49002 Kermi Heizkreisgruppe, gemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49003 Kermi Heizkreisgruppe, Kombi gemischt und ungemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49004 Kermi Heizkreisgruppe, Kombi gemischt und gemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49005 Kermi Heizkreisgruppe, Kombi ungemischt und ungemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49006 Bestehend aus: Heizkreisgruppe ohne Montageplatte und EPP-Gehäuse zur Nachrüstung bzw. Erweiterung Kermi Heizkreisgruppe, gemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W40002 Kermi Heizkreisgruppe, ungemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W40003 x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 233

236 x-buffer Schichtenpufferspeicher 7.4. Verrohrungssätze 7.5. Einschraubheizkörper Der Rohrsatz beinhaltet sämtliche Komponenten, um eine Verbindung vom Wärmespeicher zu den einzelnen Pumpengruppen zu erstellen. Dieser bereits nach 100% EnEV vorgedämmte Rohrsatz besteht aus Weichstahlrohren. Artikelnummer W40055 W40056 W40057 W40030 W40031 W40034 W40051 Artikelbezeichnung Verrohrungssatz Trinkwassererwärmung Verrohrungssatz 1 Heizkreis Verrohrungssatz 2 Heizkreise Verrohrungssatz Pufferladung Verrohrungssatz Trinkwassererwärmung Verrohrungssatz 1 Heizkreis Verrohrungssatz 2 Heizkreise Für x-buffer Der Einschraubheizkörper deckt kurzzeitige Spitzenlasten sowie Temperaturen > 60 C ab. Bei außen aufgestellten Wärmepumpenanlagen liefert der Einschraubheizkörper auch die Wärmeenergie für das Abtauen. Bei bivalenten Anlagen kann der Einschraubheizkörper als zweiter Wärmeerzeuger eingesetzt werden. Das in einem Heizungssystem verwendete Wasser muss VDI 2035 entsprechen. Die sicherheitstechnischen Einrichtungen sind nach DIN EN zu konzipieren. Für die Erwärmung von Trinkwasser ist ein Einschraubheizkörper mit einer speziellen Rohrwendel erforderlich und nur für weiches bis mittelhartes (Härtebereich 2) Wasser geeignet. Diese Einschraubheizkörper sind entsprechend gekennzeichnet. W40035 W40036 W40034 W40051 Verrohrungssatz Pufferladung Verrohrungssatz Trinkwassererwärmung Verrohrungssatz 1 Heizkreis Verrohrungssatz 2 Heizkreise 1000 W40038 W40039 W40040 W40053 Verrohrungssatz Pufferladung Verrohrungssatz Trinkwassererwärmung Verrohrungssatz 1 Heizkreis Verrohrungssatz 2 Heizkreise 1250 W40041 W40042 W40043 W40054 Verrohrungssatz Pufferladung Verrohrungssatz Trinkwassererwärmung Verrohrungssatz 1 Heizkreis Verrohrungssatz 2 Heizkreise 1500 Einschraubheizkörper 145 mm Eintauchlänge 15 mm Nicht beheizte Länge Ø 104 mm SW 60 G 1½ nach DIN ISO Technik Kermi System x-optimiert

237 x-buffer Schichtenpufferspeicher Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Einschraubheizkörper 3 KW W40408 Einschraubheizkörper 3,5 kw W40405 Einschraubheizkörper 6 kw W40406 Einschraubheizkörper 9 kw W40407 Technische Daten max. Heizleistung ( 10 % bis +5 %) kw 3 3,5 6 9 Wendeln einzeln ansteuerbar Heizleistung Wendel 1: Heizleistung Wendel 2: Heizleistung Wendel 3: W Nein Ja Nein Nein Spannungsversorgung 230V~ / 400V~3N 230V~ / 400V~3N 400V~3N 400V~3N Phasen/Frequenz 1 bis 3/50 Hz 1 bis 3/50 Hz 3/50 Hz 3/50 Hz Schaltung Stern Stern Stern Dreieck Schutzart IP64 IP64 IP64 IP64 Abschalttemperatur STB C 95/Δ9K 95/Δ9K 95/Δ9K 95/Δ9K Thermostat C Max. Betriebsdruck bar Abmessungen Eintauchlänge mm Nicht beheizte Eintauchlänge mm Gesamtlänge mm Gewindeanschluss G 1½ G 1½ G 1½ G 1½ Schlüsselweite SW Gewicht kg 1,25 1,8 1,65 1,9 Werkstoffe Gehäuse Polycarbonat Polycarbonat Polycarbonat Polycarbonat Rohrwendel Anforderung an das Heizungs-/Trinkwasser Geeignet für Zum Einsatz in x-buffer Wärmespeicher Trinkwasser (bis Härtebereich 2) und Heizungswasser gemäß VDI 2035 Trinkwasser (bis Härtebereich 2) und Heizungswasser gemäß VDI 2035 Heizungswasser gemäß VDI 2035 Heizungswasser gemäß VDI 2035 x-buffer fresh 200* 9 X X X x-buffer fresh 300* 9 X X X x-buffer compact 200** X x-buffer compact 500** x-buffer compact 800** x-buffer compact 1000** x-buffer x-buffer x-buffer x-buffer x-buffer Beistellspeicher Beistellspeicher x-buffer Wärmespeicher * Soll beim x-buffer fresh der Einschraubheizkörper an der Revisionsöffnung montiert werden, wird zusätzlich der Flanschdeckel W40124 benötigt. ** Bei der Speicherserie x-buffer compact ist die Montage des Einschraubheizkörpers nur am Stutzen in der Höhenlage B, rechts der Tauchhülse montierbar. Technik Kermi System x-optimiert 235

238 x-buffer Schichtenpufferspeicher 7.6. Beistellspeicher Der Beistellspeicher dient zur Vergrößerung des Speichervolumens eines x-buffer 1000/1250/1500 Schichtenpufferspeichers. Dazu wird der Beistellspeicher an den dafür vorgesehenen Anschlüssen des x-buffers mit bauseitigen Fittingen und Rohren verbunden. Durch die thermodynamischen Eigenschaften des Wassers bildet sich auch im Beistellspeicher eine Temperaturschichtung. Alternativ kann auch der Beistellspeicher als einfacher Pufferspeicher verwendet werden Technische Daten mit Weichschaumdämmung Typ- und Verkaufs bezeichnung Artikelnummer Technische Daten Beistellspeicher 600 für x-buffer 1000/1250 W39006 Beistellspeicher 1100 für x-buffer 1500 W39007 Nenninhalt l Max. Betriebsdruck bar 3 3 Max. Betriebstemperatur C Speicherwerkstoff S235 JR S235 JR Oberflächenbeschichtung Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Wärmedämmung Material erweitertes Polyurethan (F.16) erweitertes Polyurethan (F.16) Dichte kg/m Dämmstärke mm Lambdawert der Dämmung W/(m K) 0,038 0,038 Baustoffklasse Dämmmaterial nach DIN 4102 B3 B3 Mantel PVC/schwarz PVC/schwarz Abmessungen und Gewicht Durchmesser (ohne/mit Dämmung) mm 790/ /1.150 Höhe (ohne/mit Dämmung) mm 1.535/ /1.900 Kippmaß mm Länge x Breite x Höhe mit Verpackung mm 800 x x x x Gewicht kg Anschlüsse Anschlüsse 3 x Rp 1 ½ 3 x Rp 1 ½ Sensoren-/Thermometeranschlüsse Anzahl, Größe 3 x Rp ½ 3 x Rp ½ Entlüftung Rp 1 ½ Rp 1 ½ 236 Technik Kermi System x-optimiert

239 x-buffer Schichtenpufferspeicher Maße Beistellspeicher Türstockmaß 1 4b 2 4c Gesamthöhe Stutzen-Nummer Beistellspeicher 600 Beistellspeicher b d 4c d Gesamthöhe Türstockbreite Alle Maße in mm Technische Daten mit Vliesdämmung Typ- und Verkaufs bezeichnung Artikelnummer Technische Daten Beistellspeicher 600 für x-buffer 1000/1250 W39056 Beistellspeicher 1100 für x-buffer 1500 W39057 Nenninhalt l Max. Betriebsdruck bar 3 3 Max. Betriebstemperatur C Speicherwerkstoff S235 JR S235 JR Oberflächenbeschichtung Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Wärmedämmung Material Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Dichte kg/m Dämmstärke mm Lambdawert der Dämmung W/(m K) 0,031 0,031 Baustoffklasse Dämmmaterial nach DIN 4102 B2 B2 Mantel PST/schwarz PST/schwarz Abmessungen und Gewicht Durchmesser (ohne/mit Dämmung) mm 790/ /1.150 Höhe (ohne/mit Dämmung) mm 1.535/ /1.900 Kippmaß mm Länge x Breite x Höhe mit Verpackung mm 800 x x x x Gewicht kg Anschlüsse Anschlüsse 3 x Rp 1 ½ 3 x Rp 1 ½ Sensoren-/Thermometeranschlüsse Anzahl, Größe 3 x Rp ½ 3 x Rp ½ Entlüftung Rp 1 ½ Rp 1 ½ x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 237

240 238 Technik Kermi System x-optimiert

241 x-buffer compact Pufferspeicher x-buffer compact Pufferspeicher Der x-buffer compact Pufferspeicher bevorratet die erzeugte Wärme energie und gibt sie an das Heizungssystem ab. Dank einer modernen Vliesdämmung hält dieser innovative Speicher die Wärmeverluste extrem gering. Merkmale W Vier verschiedene Speichergrößen W Geringe Betriebsverluste durch eine hochwertige Rundumdämmung W Vliesdämmung mit Polystyrol-Mantel W Baustoffklasse des Dämmmaterial B2 nach DIN 4102 W Vielseitig und flexibel einsetzbar, mit entsprechender Anordnung der Anschlüsse Lieferumfang Wärmespeicher W Hochwertige Vliesdämmung mit Polystyrol-Mantel W Speicherkörper aus Stahl S235 JR W Dämmstopfen für Speicheranschlüsse Zusätzlich erforderliches Zubehör: W Tauchhülsen x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 239

242 x-buffer compact Pufferspeicher 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-buffer compact 200 W39101 x-buffer compact 500 W39102 x-buffer compact 800 W39103 x-buffer compact 1000 W39104 Nenninhalt l Max. Betriebsdruck bar Max. Betriebstemperatur C Speicherwerkstoff S235 JR S235 JR S235 JR S235 JR Oberflächenbeschichtung Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Phenolepoxidlack Mantelmaterial Polystyrol (PST) Polystyrol (PST) Polystyrol (PST) Polystyrol (PST) Dämmmaterial Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Vlies (Polyesterfaser) Dichte kg/m Dämmstärke mm Lambdawert der Dämmung nach EN W/(m K) 0,031 0,031 0,031 0,031 Baustoffklasse Dämmmaterial nach DIN 4102 B2 B2 B2 B2 Durchmesser (ohne/mit Dämmung) mm 500/ / / /990 Höhe (ohne/mit Dämmung) mm 1.182/ / / /2.090 Kippmaß mm Warmhalteverlust* W Energieklasse C C Gewicht kg *Messung bei 45 K Temperaturdifferenz nach DIN EN Technik Kermi System x-optimiert

243 x-buffer compact Pufferspeicher x-buffer compact (Alle Maße in mm) 1½ 1½ ½ 1½ 1½ ½ 1½ A E I 1½ ½ 1½ B C D 1½ ½ 1½ 100 H F G x-buffer compact 200 x-buffer compact 500 x-buffer compact 800 x-buffer compact 1000 A B C D E F G H I x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 241

244 x-buffer compact Pufferspeicher 2. Verwendung Der aus Stahl gefertigte Speicher ist zur Wärmespeicherung (Heizwasser) geeignet. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der direkten Erwärmung des Heizungswassers durch passende elektrische Einschraubheizkörper sowie durch die Erwärmung mittels eines externen Wärmetauschers. Geeignet für heizungstechnische Anlagen nach DIN EN und DIN Für Anlagen mit einer Trinkwassererwärmung im Durchlaufprinzip (Frischwasserstation) ist das benötigte Speichervolumen entsprechend größer zu dimensionieren Laufzeitoptimierung Für die Laufzeitoptimierung wird ein minimales Wasservolumen von 20 l/kw empfohlen. 3. Anforderungen an die Aufstellung 4.2. Sperrzeitüberbrückung 3.1. Bauseitige Anforderungen Der Aufstellraum sollte als solcher grundsätzlich geeignet und sowohl trocken als auch frostsicher sein. Die Tragfähigkeit des Untergrundes muss sichergestellt sein. Ist der Speicher nicht im tiefsten Geschoss installiert, empfiehlt sich die zusätzliche Montage einer Leckwasserauffangwanne. Der Potenzialausgleich ist nach den entsprechenden technischen Anschlussbedingungen (TAB) und VDE-Bestimmungen auszuführen. Die Überbrückung der Sperrzeit ist notwendig, wenn keine Auskühlung des Heizungssystems erfolgen soll. Die hundertprozentige Überbrückung ist nur sinnvoll für Heizflächen mit sehr geringer Speichermasse. Für Heizflächen mit größeren Speichermassen, wie etwa Fußbodenheizungen, empfiehlt sich eine Auslegung zwischen 25 und 50 % der Überbrückung, um das notwendige Speichervolumen gering zu halten. Aufgrund der vorhandenen Speichermasse sinkt die Raumtemperatur in der Regel nicht ab Sicherheitstechnische Ausrüstung Die Absicherung des Wärmespeichers erfolgt nach DIN Darauf ist besonders dann zu achten, wenn mehrere Wärmeerzeuger bzw. Wärmequellen zur Verfügung stehen Wasserqualität Die Qualität des Füllwassers muss der VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und an den Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeintrachtigt werden. 4. Auslegung Der Wärmespeicher kann je nach der gewünschten Funktion ausgelegt werden. Zum einen kann damit der von der Wärmepumpe benötigte Mindestvolumenstrom sichergestellt werden. Zum anderen lässt sich so die Laufzeit der Wärmepumpe optimieren. Ebenso können mithilfe eines Wärmespeichers die Sperrzeiten des Energieversorgungsunternehmens überbrückt werden. Für Luft/Wasser-Wärmepumpen stellt der Wärmespeicher mithilfe von Einschraubheizkörpern die zur Abtauung benötigte Energie zur Verfügung. Sperrzeitüberbrückung und Laufzeitoptimierung l l l l Speichervolumen l l l l 500 l 0 l 0 kw 5 kw 10 kw 15 kw 20 kw 25 kw Heizleistung Sperrzeit 100 % Deckung Sperrzeit 25 % Deckung Sperrzeit 75 % Deckung Laufzeitoptimierung Sperrzeit 50 % Deckung Auslegung Sperrzeit, Abkühlung 10 K, Sperrzeit 2 h 242 Technik Kermi System x-optimiert

245 x-buffer compact Pufferspeicher 4.3. Trinkwassererwärmung mit Frischwasserstation Ermittlung Speicher-Bereitschaftsvolumen In Kombination mit einer Frischwasserstation muss das Speichervolumen wie nachfolgend beschrieben entsprechend erhöht werden. Das Warmwasser-Bereitschaftsvolumen wird nicht wie die Frischwasserstation nach dem Spitzenvolumenstrom ausgelegt, sondern nach der Bedarfskennzahl. Diese wird wie folgt ermittelt: Als Grundlage dient DIN 4708, die eine Vereinheitlichung der Berechnung des Wärmebedarfes für zentrale Trinkwassererwärmungsanlagen vorgibt. Bedarfszahl (N) kw 8 kw 10 kw 12 kw 15 kw 18 kw 20 kw Heizleistung n Anzahl Wohnungen p Belegungszahl v Anzahl gleichartiger Zapfstellen w v Zapfstellenbedarf Raumzahl r 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 Belegungszahl p ,3 2,7 3,1 3,5 3,9 4,3 4,6 5 5,4 5,6 Bei überwiegend Ein- und/oder Zweizimmerwohnungen ist die Belegungszahl um 0,5 zu erhöhen. Zapfstellenbenennung Zapfstellenbedarf Entnahme Badewanne 140 l Wh Badewanne 160 l Wh Warmwasser- Bereitschaftsvolumen Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen 750 Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen 500 Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen 250 Liter Warmwasser- Bereitschaftsvolumen 100 Liter Für die Kermi Frischwasserstation bei: Speichertemperatur 55 C, TWW 50 C, TW 10 C, Zapfleistung 20 l/min. 5. Sicherheitstechnische Ausrüstung Wird der Speicher von mehreren Wärmeerzeugern mit Energie versorgt, ist dieser separat abzusichern. Dabei ist das Heizwasservolumen der Heizkreise und des Wärmespeichers zu berücksichtigen. Kleinraumwanne 120 l Großraumwanne 200 l Brausewanne Spar Brausewanne Normal Brausewanne Luxus Waschtisch Bidet Wh Wh Wh Wh Wh 700 Wh 810 Wh Die sicherheitstechnische Ausrüstung erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN 806 Handwaschbecken 350 Wh Küchenspüle Wh Bei der Ermittlung des Zapfstellenbedarfes ist zu berücksichtigen, ob eine relevante gleichzeitige Nutzung der Zapfstellen gegeben ist. So wird für eine Wohnung mit Normalausstattung (Bad mit WC und Küche) lediglich die Badewanne mit Wh berücksichtigt. Die einzelnen Wärmeerzeuger werden auch jeweils einzeln nach DIN EN abgesichert. Das Druckhaltesystem sichert das Heizwasservolumen der Zuleitungen zum Energiespeicher und des Wärmeerzeugers ab. x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 243

246 x-buffer compact Pufferspeicher 6. Zubehör x-buffer compact 6.1. Einschraubheizkörper Der Einschraubheizkörper deckt kurzzeitige Spitzenlasten sowie Temperaturen > 60 C ab. Bei außen aufgestellten Wärmepumpenanlagen liefert der Einschraubheizkörper auch die Wärmeenergie für das Abtauen. Bei bivalenten Anlagen kann der Einschraubheizkörper als zweiter Wärmeerzeuger eingesetzt werden. Das in einem Heizungssystem verwendete Wasser muss VDI 2035 entsprechen. Die sicherheitstechnischen Einrichtungen sind nach DIN EN zu konzipieren. Für die Erwärmung von Trinkwasser ist ein Einschraubheizkörper mit einer speziellen Rohrwendel erforderlich und nur für weiches bis mittelhartes (Härte bereich 2) Wasser geeignet. Einschraubheizkörper 145 mm Eintauchlänge 15 mm Nicht beheizte Länge Ø 104 mm SW 60 G 1½ nach DIN ISO Technik Kermi System x-optimiert

247 x-buffer compact Pufferspeicher Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Einschraubheizkörper 3 KW W40408 Einschraubheizkörper 3,5 kw W40405 Einschraubheizkörper 6 kw W40406 Einschraubheizkörper 9 kw W40407 Technische Daten max. Heizleistung ( 10 % bis +5 %) kw 3 3,5 6 9 Wendeln einzeln ansteuerbar Heizleistung Wendel 1: Heizleistung Wendel 2: Heizleistung Wendel 3: W Nein Ja Nein Nein Spannungsversorgung 230V~ / 400V~3N 230V~ / 400V~3N 400V~3N 400V~3N Phasen/Frequenz 1 bis 3/50 Hz 1 bis 3/50 Hz 3/50 Hz 3/50 Hz Schaltung Stern Stern Stern Dreieck Schutzart IP64 IP64 IP64 IP64 Abschalttemperatur STB C 95/Δ9K 95/Δ9K 95/Δ9K 95/Δ9K Thermostat C Max. Betriebsdruck bar Abmessungen Eintauchlänge mm Nicht beheizte Eintauchlänge mm Gesamtlänge mm Gewindeanschluss G 1½ G 1½ G 1½ G 1½ Schlüsselweite SW Gewicht kg 1,25 1,8 1,65 1,9 Werkstoffe Gehäuse Polycarbonat Polycarbonat Polycarbonat Polycarbonat Rohrwendel Anforderung an das Heizungs-/Trinkwasser Geeignet für Zum Einsatz in x-buffer Wärmespeicher Trinkwasser (bis Härtebereich 2) und Heizungswasser gemäß VDI 2035 Trinkwasser (bis Härtebereich 2) und Heizungswasser gemäß VDI 2035 Heizungswasser gemäß VDI 2035 Heizungswasser gemäß VDI 2035 x-buffer fresh 200* 9 X X X x-buffer fresh 300* 9 X X X x-buffer compact 200** X x-buffer compact 500** x-buffer compact 800** x-buffer compact 1000** x-buffer x-buffer x-buffer x-buffer x-buffer Beistellspeicher Beistellspeicher x-buffer Wärmespeicher * Soll beim x-buffer fresh der Einschraubheizkörper an der Revisionsöffnung montiert werden, wird zusätzlich der Flanschdeckel W40124 benötigt.** Bei der Speicherserie x-buffer compact ist die Montage des Einschraubheizkörpers nur am Stutzen in der Höhenlage B, rechts der Tauchhülse montierbar. Technik Kermi System x-optimiert 245

248 246 Technik Kermi System x-optimiert

249 x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher Der x-buffer compact combi enthält alle wichtigen Komponenten für den Anschluss einer x-change compact 6 und 8 AW E Wärmepumpe an die Heizungsanlage und zur Trinkwassererwärmung. Integriert sind sämtliche Komponenten zur Regelung der Wärmepumpe, für die Trinkwassererwärmung und den Anschluss eines Heizkreises über den Heizungspuffer. Diese Systemlösung erleichtert die gesamte Installation der Wärmepumpe, spart Platz und Zeit bei der Montage und reduziert somit die Gesamtinvestitionskosten. Merkmale W Integrierter Pufferspeicher 100 l W Integrierter Trinkwasserspeicher 189 l mit innenliegenden Wärmetauscher W Ansprechendes Design zur Aufstellung in Heizungs- oder Hauswirtschaftsräumen W Umschalteinheit für abwechselnd Trinkwasser- oder Heizungswasserbeladung W Integrierte E-Stäbe in beiden Speichern W Komplette elektrische Vorverdrahtung mit integrierter x-center x20 Regelung passend zu x-change compact 6 AW E und 8 AW E W Integrierte hydraulische Verbindungsrohre für optimale Hydraulik und schnelle Montagezeiten W 2 Umwälzpumpen (Energieklasse A) für Speicherbeladung und einen ungemischten Heizkreis Lieferumfang Wärmespeicher W 2 Umwälzpumpen (Energieklasse A) W Integriertes Dreiwegeumschaltventil Heizung/Trinkwasser W Zirkulationsanschluss vorhanden W 100 l Pufferspeicher und 189 l Trinkwasserspeicher W Hydraulische und elektrische Verbindungen im Inneren der Anlage W Speicher gedämmt und verkleidet W Integrierte x-center x20 Regelung x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 247

250 x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher 1. Technische Daten Typ- und Verkaufs bezeichnung Artikelnummer x-buffer compact combi W30235 Allgemeine Daten Schutzart IP4X Elektrischer Anschluss 3 x 400 V / 50 Hz, 32 A Kippmaß mm 2300 Abmessungen (H/B/T) mm 2200 x 675 x 755 Gewicht kg 225 Trinkwasserspeicher Nenninhalt Speicher / Register l 189 / 25 Zul. Betriebstemperatur C 95 Zul. Betriebsdruck Speicher / Register bar 6 / 3 Prüfdruck Speicher / Register bar 9 / 4,5 Nennleistung Heizstab kw 2 N L -Zahl 1) 1,5 Warmhalteverlust 2) W 137 Energieeffizienzklasse E Pufferspeicher Nenninhalt l 100 Zul. Betriebstemperatur C 95 Zul. Betriebsdruck bar 3 Prüfdruck bar 4,5 Nennleistung Heizstab kw 2 x 4,5 Warmhalteverlust 2) W 96 Energieeffizienzklasse E 1) In Anlehnung an die DIN Vorlauftemperatur 60 C, Speicherbevorratungstemperatur 45 C 2) Messung bei 45 K Temperaturdifferenz nach DIN EN Integrierte Umwälzpumpen Speicherbeladung ungemischter Heizkreis Typ Wilo Yonos Para OEM 25/6 Wilo Yonos Para OEM 25/6 Energieeffizienzindex (EEI) 0,20 0,20 Max. Leistungsaufnahme W Elektrischer Anschluss V ~230 ~230 Phasen / Frequenz Hz 1/50 1/50 Schutzart IPx4D IPx4D 248 Technik Kermi System x-optimiert

251 x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher x-buffer compact combi (Alle Maße in mm) Bezeichnung Anschluss 1 Rücklauf Wärmepumpe Innengewinde 1 ¼ flachdichtend 2 Vorlauf Wärmepumpe Innengewinde 1 ¼ flachdichtend 3 Vorlauf Heizung Innengewinde 1 ¼ flachdichtend 4 Rücklauf Heizung Innengewinde 1 ¼ flachdichtend 5 Anschluss Kaltwasser Außengewinde 1 gewindedichtend 6 Anschluss Zirkulation Innengewinde ¾ gewindedichtend 7 Anschluss Warmwasser Außengewinde 1 gewindedichtend Anschluss Sicherheitsbaugruppe Außengewinde ½ gewindedichtend x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 249

252 x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher 2. Aufbau und Funktion Mindestabstände x-buffer compact combi 2.1. Aufbau Im x-buffer compact combi sind alle wichtigen Komponenten für den Anschluss einer x-change compact Wärmepumpe an die Heizungsanlage und zur Trinkwassererwärmung integriert. Die Einheit enthält sämtliche hydraulische und elektrische Komponenten zur Regelung der Wärmepumpe (x20-regler), für die Trinkwassererwärmung ( lierter Speicher (189 l) mit integrierten elektrischen Heizstab) und den Anschluss eines ungemischten Heizkreises über einen Pufferspeicher (100 l). min. 300 min Funktion Der x-buffer compact combi dient als Wärmeenergiespeicher für Trinkwasser (189 l) und zum Anschluss für einen Heizkreis über einen Pufferspeicher (100 l). Ein Umschaltventil lädt je nach Bedarf den Trinkwasserspeicher oder stellt Wärmeenergie im Pufferspeicher zur Verfügung, der auch als hydraulische Weiche dient. Die Speicher sind gedämmt und mit einer Blechverkleidung versehen. Der lierte Trinkwasserspeicher wird über einen Glattrohr-Wärmetauscher erwärmt, als Anschluss ist neben Kalt- und Warmwasser auch ein Zirkulationsanschluss vorhanden. In beiden Speichern ist eine Zusatzwärmequelle in Form eines Einschraubheizkörper integriert Kompatibilität: Der x-buffer compact combi kann mit folgenden Kermi Wärmepumpen verwendet werden: W x-change compact 6 AW E (W20101) W x-change compact 8 AW E (W20102) 3. Montage x-buffer compact combi 3.1. Anforderungen an den Montageort 4. Elektrische Installation Die Hauptstromzufuhr des x-buffer compact combi ist der übergeordneten Sicherung und der Länge des Stromversorgungskabels anzupassen (zu dimensionieren). Der x-buffer compact combi wird ohne Hauptschalter geliefert. Es wird vorausgesetzt, dass dieser in der eigenständig abgesicherten Drehstromversorgungsleitung für den x-buffer compact combi integriert ist. Für den Anschluss des x-buffer compact combi in Kombination mit einer x-change compact Wärmepumpe sind zum Installationsort folgende Leitungen zu verlegen: W Drehstromversorgungsleitung V, 50 Hz (siehe technische Daten) W ggf. extra Drehstromversorgungsleitung für Heizstäbe 3 x 400 V, 50 Hz W ggf. extra Versorgungsleitung für Regelung 1 x 230 V, 50 Hz W Gemäß den Anforderungen des Energieversorgers eine Steuerleitung für die EVU-Sperre zum Blockieren des Wärmepumpenbetriebs. Der x-buffer compact combi muss immer waagrecht aufgestellt werden und es ist auf ebenen und tragfähigen Untergrund zu achten. Dieser muss das Gewicht des gefüllten x-buffer compact combi dauerhaft aushalten. Die Installation des x-buffer compact combi muss so durchgeführt werden, dass er zu Wartungszwecken von vorne und von hinten zugänglich ist. Die Montage der Rohrleitungen erfolgt von hinten. Der räumliche Abstand zur x-change compact Wärmepumpe soll möglichst gering sein. Der elektrische Netzanschluss erfolgt über den x-buffer compact combi. Die interne Verdrahtung der integrierten Umwälzpumpen, Mischer und E-Stäbe ist bereits werkseitig erfolgt. Es muss zusätzlich die elektrische Verbindung zwischen der x-change compact Wärmepumpe und dem integrierten x20-regler des x-buffer compact combi hergestellt werden. Dazu wird ein optional bestellbarer Kabelsatz empfohlen, der je nach örtlicher Gegebenheit in 6 m, 10 m, 15 m, 20 m oder 30 m geliefert werden kann. 250 Technik Kermi System x-optimiert

253 x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher 5. Hydraulische Installation Alle hydraulischen Anschlüsse des Kermi x-buffer compact combi werden von hinten montiert. Hydraulische Anschlüsse Trinkwasserinstallation Durchführung für Kabelsatz Heizungsinstallation Anschluss für Sicherheitsbaugruppe 5.1. Sicherheitseinrichtung Heizungswasser / Trinkwasserinstallation: W Sichern Sie die x-change compact Wärmepumpe nach DIN EN ab. W Führen Sie den Kaltwasser-, Warmwasser- und Zirkulationsanschluss entsprechend der DIN 1988, EIN EN 806, DIN EN 1717 und VDI 6023 aus. W Sichern Sie den x-buffer compact combi Pufferspeicher umgehend außerhalb des Speichers nach DIN EN ab. Dafür dienen unter anderem der hintere Anschluss am Heizungsspeicher (unterer Speicher) oder gegebenenfalls die Anschlüsse für den Heizkreis. Zur Absicherung dienen, z.b. ein Membran Ausdehnungsgefäß und ein Sicherheitsventil. Voraussetzungen: W Das Trinkwasser muss nach der jeweiligen Beschaffenheit ggf. aufbereitet werden. Dabei ist die DIN 1988 zu beachten. W Füllen Sie den x-buffer compact combi Pufferspeicher nach VDI 2035 mit aufbereitetem Wasser. Beachten Sie hierzu das BDH Informationsblatt Nr Anschlüsse für die Heizungsinstallation Alle Anschlüsse zum Heizungsnetz sind mit einem Innengewinde 1 ¼ flachdichtend versehen. Pumpenkennlinie Pumpenkennlinie WILO-Yonos Para RS 25/6 H/m p/kpa H/m p/kpa Δ p-v Δ p-c max ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h 0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3, max. Q/m³/h x-buffer Wärmespeicher 0 0,2 0,4 0,6 0,8 Q/l/s 0 0,2 0,4 0,6 0,8 Q/l/s Q/lgpm Q/lgpm P 1 /W 40 max. P 1 /W 40 max ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h 0 0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h Δ p-v (variable) Δ p-c (constant) Technik Kermi System x-optimiert 251

254 x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher 5.3. Anschlüsse für die Trinkwasserinstallation: Die Anschlüsse für Warm- und Kaltwasser haben ein gewindedichtendes Außengewinde 1 und die Zirkulation ein Innengewinde 3/4 (gewindedichtend) Kaltwasseranschluss Der x-buffer compact combi Warmwasserspeicher versorgt die verschiedenen Warmwasser-Entnahmestellen. Entsprechend den geltenden Regeln muss der Kaltwasser-Anschluss mit einem Entleerungshahn, einem Sicherheitsventil und einem Rückflussverhinderer ausgestattet sein. Diese Armaturen gehören nicht zum Lieferumfang. Für die Anbindung sind zugelassene Fittings (DVGW Kennzeichnung) zu verwenden. Kaltwasser-Anschluss Warmwasseranschluss Bitte beachten Sie die speziellen Hygieneregeln für Trinkwasserinstallationen. Der Anschluss muss den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. In Abhängigkeit von den verwendeten Materialien ist eine galvanische Trennung vorzusehen. Probeentnahmestellen sind am Warmwasseraustritt und am Zirkulationseintritt nach DIN 1988 zu installieren Zirkulationsleitung Wir empfehlen auf den Gebrauch der Zirkulationsleitung falls dies nicht aus Komfortgründen oder auf Grund von Vorschriften des Wasserversorgers (z. B. 3-Liter-Regel ) unbedingt nötig ist zu verzichten, da diese zum Energieverschwender werden kann. Falls Sie eine Zirkulationsleitung verwenden, muss diese ordnungsgemäß dimensioniert und gedämmt werden und bedarfsgesteuert betrieben werden. Hierfür kann eine elektronische Steuerung verwendet werden, die bei Bedarf die Zirkulationspumpe kurzzeitig ansteuert und sich Nutzungsprofile merkt. Falls der Zirkulationsanschluss nicht genutzt wird, muss dieser fachgerecht verschlossen werden. 6 P Sicherheitsventil (SV): Es ist oberhalb des Speichers zu installieren. Eintrittsnennweite DN20, Länge 10 x DN. Der maximal zulässige Betriebsdruck (10 bar) darf nicht überschritten werden. 2 Entlastungsleitung nach DIN 1988, DIN EN Prüf-/Entleerungshahn 4 Absperrarmaturen 5 Rückflussverhinderer 6 Anschluss für Druckmessgerät 252 Technik Kermi System x-optimiert

255 x-buffer compact combi Puffer- und Warmwasserspeicher Hydraulische Schaltbilder Warmwasser Zirkulation P Kaltwasser Vorlauf Heizkreis Rücklauf Heizkreis Interne hydraulische Anordnung Warmwasser Trinkwasserspeicher 189 l Zirkulation Kaltwasser auf von der rmepumpe klauf zur rmepumpe Pufferspeicher 100 l Vorlauf Heizkreis Rücklauf Heizkreis x-buffer Wärmespeicher Technik Kermi System x-optimiert 253

256 254 Technik Kermi System x-optimiert

257 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe Technische Anleitung Trinkwassererwärmung Die x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe, der x-buffer fresh Warmwasserspeicher und die Frischwasserstation ermöglichen die energieeffiziente Erwärmung des Trinkwassers. Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 255

258 256 Technik Kermi System x-optimiert

259 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe Die x-change fresh Wärmepumpe nutzt die Luft (Raum-, Ab- oder Außenluft), um das Trinkwasser zu erwärmen. Die Wärmepumpe speichert 258 Liter und kann bis zu 850 Liter warmes Wasser in 24 Stunden erzeugen. European Quality Label for Heat Pumps validity check of this label at SG Ready nur in Verbindung mit dem Kermi Energiemanager Merkmale W Sicherheitskondensator: keine Verkalkung des Kondensators möglich W Schnelle und einfache Montage durch Kompaktbauweise W 2-stufiger Ventilatorbetrieb W Heizschlange für bivalenten Betrieb W Wärmepumpe im Umluft-, Abluft- und Außenluftbetrieb möglich W Hochwertige Polyurethan-Hartschaumdämmung W Einsatzgrenze bis 10 C durch Abtauung W Legionellenschutzfunktion W Eigenstromnutzung mit Photovoltaik möglich Lieferumfang Wärmepumpe W Trinkwasserwärmepumpe W lierter Speicher W Plug & Heat steckerfertig W Integrierter Wärmetauscher für Solarthermie oder andere Wärmeerzeuger W Elektro Zusatzheizung 2kW W Magnesium Schutzanode W Sicherheitskältemittel R134a Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 257

260 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Leistungsdaten Verdichter x-change fresh 300 A I W20201 Nennwärmeleistung kw 1,4 Elektrische Leistungsaufnahme kw 0,4 Leistungsdaten nach EN 16147:2011 Leistungszahl (COP) bei A20/W ,61 Leistungszahl (COP) bei A15/W55 2,98 Leistungszahl (COP) bei A7/W55 2,83 Leistungsaufnahme Bereitschaftsmodus (A20/W10-55) W 23 Technische Merkmale Speicher Speichervolumen l 258 Wärmetauscheroberfläche m² 1,0 Warmwassermenge in 24 Stunden l/24h 850 Lastprofil XL Betriebsdruck bar 10 Technische Merkmale Wärmepumpe Temperaturbereich Energiequelle C 10 bis 35 Abtauart Heißgas Min./Max. Luftdurchsatz m³/h 200/300 Max. WW-Temperatur mit Wärmepumpe C 62 Elektrische Anschlusswerte V/Hz 230/50 Anlaufstrom A 10,1 Leistung Einschraubheizkörper kw 2 Anschlusswert kw 2,45 Schutzart IP21 Arbeitsmittel Füllmenge kg R134a 0,90 Min. benötigtes Raumluftvolumen m³ 3,6 Verdichtertyp/Verdichteranzahl Hubkolben/1 Schallleistungsdaten n. EN ISO db(a) 59,2 Schalldruckpegel bei 3 m Entfernung db(a) 44,7 Höhe/Durchmesser mm 1.768/707 Gewicht kg 153 Energieeffizienzklasse Bezeichnung Anschluss 1 Luft-Auslass NW Verdampfer 3 Verdichter 4 Luft-Einlass NW Speicher, liert 6 Tauchhülse für Temperaturfühler 7 Opferanode (Magnesium) Rp 1 ¼ (IG) 8 Einschraubheizkörper Rp 1 ½ (IG) 9 Tauchhülse für Temperaturfühler 10 Höhenverstellbare Füße 11 Kaltwasseranschluss R 1 (AG) 12 Kondensator aus Aluminium 13 Polyurethan-Hartschaum 14 Wärmetauscher 15 Vorlauf (Eintritt) R 1 (AG) 16 Rücklauf (Austritt) R 1 (AG) 17 Zirkulation R ¾ (AG) 18 Warmwasseranschluss R 1 (AG) 19 Kondensatwasserablauf R ½ (AG) 20 Ventilator, axial rückwärtsgekrümmt Energieeffizienzklasse Warmwasserbereitung A 258 Technik Kermi System x-optimiert

261 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe x-change fresh 300 A I (Alle Maße in mm) Ø Ventilatorkennlinie 2. Betriebsweisen Umluftbetrieb Druck Δp in Pa Volumenstrom in m 3-h Die umgebende Raumluft im Aufstellungsraum wird von der Trinkwasserwärmepumpe angesaugt, abgekühlt und entfeuchtet. Diese gewonnene Energie wird dem Trinkwarmwasser zugeführt. Um einen effizienten Betrieb zu ermöglichen, wird ein minimales Raumvolumen von 20 m³ benötigt. Durch ein Kanalsystem ist es auch möglich einen benachbarten Raum zu temperieren. Stufe 1 Stufe 2 Anlagenkennlinie freiblasend Umluftbetrieb Luft Eintritt Luft Austritt Kondensatablauf Ø Außenluftbetrieb Trinkwassererwärmung Die Trinkwasserwärmepumpe ist durch aktive Abtauung in der Lage auch die Außenluft bis zu einer Temperatur von 10 C zu verwerten. Über ein Kanalnetz kann der Wärmepumpe die Außenluft zugeführt und die verwertete Luft wieder nach draußen abgeführt werden. Technik Kermi System x-optimiert 259

262 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe 2.3. Abluftbetrieb Dieser Betrieb benötigt ein Kanalsystem, das die verbrauchte warme Luft aus Bad, Küche, etc. ansaugt und verwertet. Diese verbrauchte Luft wird dann als Fortluft durch das Kanalsystem aus dem Haus abgeführt. Abluftbetrieb Kondensatablauf 3. Kombinationsvarianten der x-change fresh Wärmepumpe 3.1. Kombination mit einem zweiten Wärmeerzeuger (über Wärmetauscher) In der Wärmepumpe befindet sich ein bereits integrierter Wärmetauscher (1m²), der für den bivalenten Betrieb ausgelegt ist. Hier kann z.b. eine thermische Solaranlage oder ein bestehender Heizkessel in die Warmwassererzeugung miteingebunden werden. Diese Funktion muss über die Regelung der Wärmepumpe aktiviert werden. Sollte die Wärmepumpe nicht die erforderliche Solltemperatur erreichen, aufgrund von Lufttemperaturen die sich außerhalb der Einsatzgrenzen der Wärmepumpe befinden, wird dadurch automatisch der zweite Wärmeerzeuger freigeschaltet Kombination mit einer Photovoltaikanlage Die x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe kann in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage mit bis zu 2 Wechselrichtern betrieben werden. Dafür benötigt der Wechselrichter der Anlage einen potentialfreien Schließkontakt über den der Regler der Wärmepumpe verbunden wird. Ist im Regler die Funktion Photovoltaik freigeschaltet, wird bei ausreichend Leistung der Photovoltaikanlage die Wärmepumpe aktiviert und das Warmwasser auf die eingestellte Temperaturgrenze (Power to Heat) erhöht. Reicht die Leistung der Photovoltaikanlage nicht aus, wird der Strom standardmäßig ins Netz eingespeist. 260 Technik Kermi System x-optimiert

263 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe 4. Montage/Aufstellung 4.3. Kaltwasser-Anschluss 4.1. Montageort/Platzbedarf Es wird empfohlen, die x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe möglichst nahe an der WW-Leitung aufzustellen, um Wärmeverluste gering zu halten. Der Untergrund muss eben, waagerecht und die Tragfähigkeit von ca. 400 kg (befüllt) gewährleisten. Der Mindestabstand um die Wärmepumpe beträgt 0,5 m, um Wartungs- und Servicearbeiten störungsfrei durchführen zu können. An der Oberseite muss ein Mindestabstand von 0,3 m gewahrt werden, um die Gefahr eines Luftkurzschlusses zu verhindern. Platzbedarf Die x-change fresh Trinkwasserwärmpumpe versorgt die verschiedenen WW-Entnahmestellen. Entsprechend den geltenden Regeln muss der Kaltwasser-Anschluss mit einem Entleerungshahn, einem Sicherheitsventil und einem Rückflussverhinderer ausgestattet sein. Diese Armaturen gehören nicht zum Lieferumfang. Für die Anbindung sind zugelassene Fittings (DVGW Kennzeichnung) zu verwenden. Kaltwasser-Anschluss cm 6 P 50 cm 50 cm Sicherheitsventil (SV): Es ist oberhalb des Speichers zu installieren. 2 Entlastungsleitung 3 Prüf-/Entleerungshahn 4 Absperrarmaturen 5 Rückflussverhinderer 6 Anschluss für Druckmessgerät 4.2. Elektrischer Anschluss Die Trinkwasserwärmepumpe ist bereits mit einem werksseitigen 230V/50Hz Netzstecker ausgestattet. Über diesen werden alle elektrischen Komponenten, sowie der Elektroheizstab betrieben Anforderung Wasserqualität Das Trinkwasser muss nach der jeweiligen Beschaffenheit ggf. aufbwereitet werden. Dabei ist die DIN 1988 zu beachten. Bei Arbeiten zum Elektroanschluss sind die VDE Vorschriften sowie die Bedingungen des örtlichen Energieanbieters zu beachten. Calciumcarbonat- Massenkonzentration (mmol/l) Maßnahmen bei einer WW-Temperatur 60 C Maßnahmen bei einer WW-Temperatur > 60 C < 1,5 (entspricht < 8,4 dh) 1,5 und < 2,5 ( 8,4 dh bis < 14 dh) Keine Keine oder Stabilisierung der Enthärtung Keine Stabilisierung der Enthärtung empfohlen Trinkwassererwärmung 2,5 (entspricht 14 dh) Stabilisierung der Enthärtung empfohlen Stabilisierung oder Enthärtung Technik Kermi System x-optimiert 261

264 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe 4.4. Anschluss an ein Heizungssystem 4.5. Lüftungsanschluss Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN Wasserqualität Heizungswasser Die Qualität des Füllwassers muss VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden Kondenswasser Der Kondensatablauf ist an der Rückseite des Geräts angebracht. Das Kondensat ist frostsicher und ohne Behinderung über den Schlauch in einen Siphon abzuleiten Hinweise für Betrieb (Feuerstätte) Der Betrieb der x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe im Abluftbetrieb kann zu einem Unterdruck im Raum führen. Bei Betrieb einer Feuerstätte können dadurch gefährliche Abgase wieder in den Raum zurückströmen. Daher muss bei einer raumluftabhängigen Feuerstätte eine Sicherheitseinrichtung montiert werden, die bei Unterdruck im Raum die Wärmepumpe automatisch abschaltet. Weiterhin ist eine Genehmigung des Bezirksschornsteinfegers einzuholen. Der Sekundarkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder sogar größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundarkreises erfolgt nach der gültigen EnEV. Dabei ist die zul. Speichertemperatur von 65 C und der zul. Betriebsdruck zu berücksichtigen. Der Anschluss der heizungsseitigen Verrohrung erfolgt mit zwei wärmegedämmten Rohren (Vor- und Rücklauf, 100 % nach EnEV). Füllen Sie den x-buffer fresh Warmwasserspeicher nach VDI 2035 mit aufbereitetem Wasser (Heizungsseitig). Beachten Sie hierzu das BDH- Informationsblatt Nr. 8. Nennwärmeleistung 50 kw bei spez. Wasserinhalt des Wärmeerzeugers von > 0,3 l/kw 50 kw bei spez. Wasserinhalt des Wärmeerzeugers von < 0,3 l/kw (Umlaufwasserheizer, i. d. R. auch Wärmepumpen) Gesamthärte Keine Anforderungen < 16,8 dh Empfehlung: Bei Nutzung von Feuerstätten die Wärmepumpe nur im Umluft- oder Außenluftbetrieb nutzen und dabei die Türen zum Aufstellungsraum der Wärmepumpe dicht und geschlossen halten Auslegung Lüftung Die Wärmequelle Luft sollte freie kostenlose Energiepotenziale nutzen (Abwärme aus Waschküche, Garage usw.). Diese können durch entsprechend gelegte Kanäle auch kombiniert werden. Sowohl Luftansaugöffnung als auch die Ausblasöffnung sind bereits in der x-change fresh Trinkwasser-Wärmepumpe integriert. Die angesaugte Luft muss frei von übermäßigen Verunreinigungen (Staub) und Fettpartikeln sein. Hinweis: Die Luftkanäle sind für einen maximalen Druckverlust von 80 Pa dimensioniert. Daher sollten nur Glattrohre benutzt werden. Die maximale Kanallänge beträgt dadurch bei einem Rohrdurchmesser von 160 mm 7 m. Jeder 90 -Bogen verringert die Länge des Kanals um 0,5 m. > 50 kw bis 200 kw < 11,2 dh > 200 kw bis 600 kw < 8,4 dh > 600 kw < 0,11 dh Wasserhärte (Auszug aus dem BDH-Informationsblatt Nr. 8) 262 Technik Kermi System x-optimiert

265 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe 5. Auslegung 5.2. Auslegung über Wärmemengen 5.1. Auslegung nach der Bedarfskennzahl: Als Grundlage dient DIN 4708, die eine Vereinheitlichung der Berechnung des Wärmebedarfes für zentrale Trinkwassererwarmungsanlagen vorgibt. (Bitte beachten Sie hierzu auch die Publikation Leitfaden Trinkwassererwärmung vom Bundesverband Wärmepumpe e. V.) Vereinfachtes Verfahren: Das vereinfachte Verfahren kann für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einer Standard Sanitärausstattung angewendet werden. n p v w v Anzahl Wohnungen Belegungszahl Anzahl gleichartiger Zapfstellen Zapfstellenbedarf Der tägliche Warmwasserbedarf einer Person beträgt durchschnittlich 1,45 kwh, das entspricht einer Wassermenge von 25 Litern bei 60 C. Benötigtes Speichervolumen bei 60 C: Raumzahl r 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 Belegungszahl p ,3 2,7 3,1 3,5 3,9 4,3 4,6 5 5,4 5,6 Bei überwiegend Ein- und/oder Zweizimmerwohnungen ist die Belegungszahl um 0,5 zu erhöhen. Wird eine andere Bevorratungstemperatur gewählt, kann das Speichervolumen wie folgt ermittelt werden. Zapfstellenbenennung Zapfstellenbedarf - Entnahme Badewanne 140 l Badewanne 160 l Kleinraumwanne 120 l Wh Wh Wh TW TWW Trinkwasser kalt Trinkwasser warm Großraumwanne 200 l Wh Brausewanne Spar Wh Brausewanne Normal Wh Brausewanne Luxus Wh Waschtisch 700 Wh Bidet 810 Wh Handwaschbecken 350 Wh Küchenspüle Wh Bei der Ermittlung des Zapfstellenbedarfes ist zu berücksichtigen, ob eine relevante gleichzeitige Nutzung der Zapfstellen gegeben ist. So wird für eine Wohnung mit Normalausstattung (Bad mit WC und Küche) lediglich die Badewanne mit Wh berücksichtigt. Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 263

266 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe 6. Zubehör Bezeichnung Beschreibung Artikelnummer Kermi x-well Reduzierung aus verzinktem Stahlblech, mit Lippendichtung Kermi x-well EPP-Bogen 90 Nennweite 160 mm NW (Nippel-Nippel) Dämmstärke 15 mm, inkl. Verbindungsmuffe, Bogen 90 mit Schneidmarke bei 45 Y K Y K Kermi x-well EPP-Muffe 15 mm Nennweite 160 mm Zur Verbindung von EPP-Luftverteilerrohren mit Nennweite 160. Als Ersatz oder Zusatz bei Zuschnitt der EPP-Rohre. Kermi x-well EPP-Rohr Nennweite 160 mm Dämmstärke 15 mm, Luftverteilerrohr aus EPP, inkl. Verbindungsmuffe, mm lang, nach Bedarf kürzbar Y K Kermi x-well Wetterschutzgitter Zur Ansaugung der Frischluft bzw. zum Ausblasen der Fortluft. NW 160, Aluminium, weiß lackiert NW 160, Aluminium, unlackiert Y K Y K Y K 264 Technik Kermi System x-optimiert

267 x-change fresh Trinkwasserwärmepumpe Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 265

268 266 Technik Kermi System x-optimiert

269 x-buffer fresh Warmwasserspeicher x-buffer fresh Warmwasserspeicher Der x-buffer fresh Warmwasserspeicher ist ein Hochleistungsspeicher für die Trinkwassererwärmung in Verbindung mit einer Wärmepumpe. Die PU-Wärmedämmung sorgt zudem für geringe Wärmeverluste. Merkmale Lieferumfang W Korrosionsbeständig, dank innen lierten Speicher nach DIN 4753 W In zwei Größen lieferbar W 50 mm PU-Hartschaumdämmung mit PVC-Mantel W Schnelle Trinkwassererwärmung durch groß dimensioniertem Wärmetauscher, ideal für Wärmepumpenanwendungen W Optionaler Einbau eines Einschraubheizkörpers möglich W Opferanode integriert W Revisionsöffnung W lierter Stahlspeicher W PU-Hartschaumdämmung W Opferanode Magnesium Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 267

270 x-buffer fresh Warmwasserspeicher 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer x-buffer fresh 200 W30201 x-buffer fresh 300 W30202 Nenninhalt l N L -Zahl 1 1,5 3 Max. Betriebsdruck bar 6 6 Max. Betriebstemperatur C Wärmetauscherfläche m² 2,8 3,7 Mantelmaterial PU-Hartschaum PU-Hartschaum Dämmstärke mm Durchmesser mit Dämmung mm Baustoffklasse Dämmmaterial nach DIN 4102 B2 B2 Warmhalteverlust 2 W Energieklasse B B Höhe mit Dämmung mm Kippmaß mm Gewicht kg In Anlehnung an die DIN 4708 Vorlauftemperatur 60 C, Speicherbevorratungstemperatur 45 C 2 Messung bei 45K Temperaturdifferenz nach DIN EN Druckverlustkennlinie - Wärmetauscher 175 mbar 150 mbar 125 mbar Druckverlust 100 mbar 75 mbar 50 mbar 25 mbar 0 mbar 0 l/min 1000 l/min 2000 l/min 3000 l/min 4000 l/min Volumenstrom x-buffer fresh 200 x-buffer fresh Technik Kermi System x-optimiert

271 x-buffer fresh Warmwasserspeicher x-buffer fresh 200 (Alle Maße in mm) Ø 500 Ø 600 x-buffer fresh 300 (Alle Maße in mm) Ø 500 Ø 650 Bezeichnung x-buffer fresh 200 x-buffer fresh 300 Kaltwasseranschluss Rücklauf zum Wärmeerzeuger Fühler Zirkulation Fühler/Thermometer Vorlauf vom Wärmeerzeuger Warmwasseranschluss Reinigungsflansch (optional Einschraub heizkörper mit Flanschdeckel W40124) ggf. Einschraubheizkörper Fühler Gesamthöhe Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 269

272 x-buffer fresh Warmwasserspeicher 2. Verwendung Kaltwasser-Anschluss Der x-buffer fresh Pufferspeicher mit Glas lierung dient als Trinkwarmwasserspeicher. Er kann von verschiedenen Wärmeerzeugern die Wärmeenergie mit unterschiedlichen Temperaturen und Volumenströmen aufnehmen. 1 2 Wird der x-buffer fresh in mit einer Wärmepumpe zur Beheizung eingesetzt, dass die Heizleistung der Wärmepumpe auf die Wärmetauscherfläche ausgelegt ist. Als Richtwert kann angenommen werden: je kw Heizleistung 0,4 m² Wärmetauscherfläche. 3. Montage/Aufstellung 6 P 3.1. Anforderungen an die Aufstellung Der Aufstellungsort benötigt Raum für Wartung und Reparatur. Der x-buffer fresh muss immer waagerecht aufgestellt werden und auf ebenen Untergrund mit ausreichender Tragfähigkeit ist zu achten. Werden am x-buffer fresh Einschraubelemente montiert wie elektrische Heizstäbe, die einer Wartung bedürfen, ist auf deren Ausbaulänge zu achten und entsprechende Wandabstände sind einzuhalten. 1 Sicherheitsventil (SV): Es ist oberhalb des Speichers zu installieren. 2 Entlastungsleitung 3 Prüf-/Entleerungshahn 4 Absperrarmaturen 5 Rückflussverhinderer 6 Anschluss für Druckmessgerät 4. Kaltwasser-Anschluss Der x-buffer fresh Warmwasserspeicher versorgt die verschiedenen WW-Entnahmestellen Anforderung Wasserqualität Das Trinkwasser muss nach der jeweiligen Beschaffenheit ggf. aufbwereitet werden. Dabei ist die DIN 1988 zu beachten. Entsprechend den geltenden Regeln muss der Kaltwasser-Anschluss mit einem Entleerungshahn, einem Sicherheitsventil und einem Rückflussverhinderer ausgestattet sein. Diese Armaturen gehören nicht zum Calciumcarbonat- Massenkonzentration (mmol/l) Maßnahmen bei einer WW-Temperatur 60 C Maßnahmen bei einer WW-Temperatur > 60 C Lieferumfang. < 1,5 (entspricht < 8,4 dh) Keine Keine Für die Anbindung sind zugelassene Fittings (DVGW Kennzeichnung) zu verwenden. 1,5 und < 2,5 ( 8,4 dh bis < 14 dh) Keine oder Stabilisierung der Enthärtung Stabilisierung der Enthärtung empfohlen 2,5 (entspricht 14 dh) Stabilisierung der Enthärtung empfohlen Stabilisierung oder Enthärtung 270 Technik Kermi System x-optimiert

273 x-buffer fresh Warmwasserspeicher 4.1. Anschluss an ein Heizungssystem 5. Auslegung Sicherheitstechnische Ausrüstung Die sicherheitstechnische Ausrüstung erfolgt nach DIN EN 12828: W Druckhaltesystem (MAG) W Sicherheitsventil (SV) W Fülleinrichtungen nach DIN EN 1717, DIN und DIN EN Auslegung nach der Bedarfskennzahl: Als Grundlage dient DIN 4708, die eine Vereinheitlichung der Berechnung des Wärmebedarfes für zentrale Trinkwassererwarmungsanlagen vorgibt Wasserqualität Heizungswasser Die Qualität des Füllwassers muss VDI 2035 entsprechen. Bevor die Heizungsanlage befüllt wird, ist das Wasser entsprechend zu filtern. Bei Nichteinhaltung der Wasserqualität kann durch Steinbildung insbesondere an den Einschraubheizkörpern und Wärmetauscherflächen die Wärmeübertragung beeinträchtigt werden. n p v w v Anzahl Wohnungen Belegungszahl Anzahl gleichartiger Zapfstellen Zapfstellenbedarf Der Sekundarkreis der Wärmepumpe ist nach dem Mindestvolumenstrom der Wärmepumpe, der in den technischen Daten angegeben ist, oder sogar größer zu dimensionieren. Die Dämmung des Sekundarkreises erfolgt nach der gültigen EnEV. Dabei ist die zul. Speichertemperatur von 65 C und der zul. Betriebsdruck zu berücksichtigen. Raumzahl r 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 4,5 5 5,5 6 6,5 7 Belegungszahl p ,3 2,7 3,1 3,5 3,9 4,3 4,6 5 5,4 5,6 Bei überwiegend Ein- und/oder Zweizimmerwohnungen ist die Belegungszahl um 0,5 zu erhöhen. Der Anschluss der heizungsseitigen Verrohrung erfolgt mit zwei wärmegedämmten Rohren (Vor- und Rücklauf, 100 % nach EnEV). Füllen Sie den x-buffer fresh Warmwasserspeicher nach VDI 2035 mit aufbereitetem Wasser (Heizungsseitig). Beachten Sie hierzu das BDH- Informationsblatt Nr. 8. Nemmwärmeleistung 50 kw bei spez. Wasserinhalt des Wärmeerzeugers von > 0,3 l/kw Gesamthärte Keine Anforderungen 50 kw bei spez. Wasserinhalt des Wärmeerzeugers von < 0,3 l/kw (Umlaufwasserheizer, i. d. R. auch Wärmepumpen) < 16,8 dh > 50 kw bis 200 kw < 11,2 dh > 200 kw bis 600 kw < 8,4 dh > 600 kw < 0,11 dh Wasserhärte (Auszug aus dem BDH-Informationsblatt Nr. 8) Zapfstellenbenennung Zapfstellenbedarf - Entnahme Badewanne 140 l Wh Badewanne 160 l Wh Kleinraumwanne 120 l Wh Großraumwanne 200 l Wh Brausewanne Spar Wh Brausewanne Normal Wh Brausewanne Luxus Wh Waschtisch 700 Wh Bidet 810 Wh Handwaschbecken 350 Wh Küchenspüle Wh Bei der Ermittlung des Zapfstellenbedarfes ist zu berücksichtigen, ob eine relevante gleichzeitige Nutzung der Zapfstellen gegeben ist. So wird fur eine Wohnung mit Normalausstattung (Bad mit WC und Küche) lediglich die Badewanne mit Wh berücksichtigt. Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 271

274 x-buffer fresh Warmwasserspeicher 5.2. Auslegung über Wärmemengen (Bitte beachten Sie hierzu auch die Publikation Leitfaden Trinkwassererwärmung vom Bundesverband Wärmepumpe e. V.) Vereinfachtes Verfahren: Das vereinfachte Verfahren kann für Ein- und Zweifamilienhäuser mit einer Standard Sanitärausstattung angewendet werden. Der tägliche Warmwasserbedarf einer Person beträgt durchschnittlich 1,45 kwh, das entspricht einer Wassermenge von 25 Litern bei 60 C. Benötigtes Speichervolumen bei 60 C: Wird eine andere Bevorratungstemperatur gewählt, kann das Speichervolumen wie folgt ermittelt werden. TW TWW Trinkwasser kalt Trinkwasser warm Bei der Ermittlung des Zapfstellenbedarfes ist zu berücksichtigen, ob eine relevante gleichzeitige Nutzung der Zapfstellen gegeben ist. So wird fur eine Wohnung mit Normalausstattung (Bad mit WC und Küche) lediglich die Badewanne mit Wh berucksichtigt. 272 Technik Kermi System x-optimiert

275 x-buffer fresh Warmwasserspeicher 6. Zubehör x-buffer fresh Einschraubheizkörper 145 mm Eintauchlänge 15 mm Nicht beheizte Länge Ø 104 mm SW 60 G 1½ nach DIN ISO 228 Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Einschraubheizkörper 3 kw W40408 Technische Daten max. Heizleistung ( 10 % bis +5 %) kw 3 Wendeln einzeln ansteuerbar Heizleistung Wendel 1: Heizleistung Wendel 2: Heizleistung Wendel 3: W Nein Spannungsversorgung 230V~ / 400V~3N Phasen/Frequenz 1 bis 3/50 Hz Schaltung Stern Schutzart IP64 Abschalttemperatur STB C 95/Δ9K Thermostat 5-85 Max. Betriebsdruck bar 10 Abmessungen Eintauchlänge mm 260 Nicht beheizte Eintauchlänge mm 100 Gesamtlänge mm 405 Gewindeanschluss G 1½ Schlüsselweite mm 60 Gewicht kg 1,25 Werkstoffe Gehäuse Polycarbonat Rohrwendel Anforderung an das Heizungs-/Trinkwasser Geeignet für Heizungs-/Trinkwasser nach VDI 2035 Trinkwasser (bis Härtebereich 2) und Heizungswasser gemäß VDI 2035 Trinkwassererwärmung * Soll beim x-buffer fresh der Einschraubheizkörper an der Revisionsöffnung montiert werden, wird zusätzlich der Flanschdeckel W40124 benötigt. Technik Kermi System x-optimiert 273

276 274 Technik Kermi System x-optimiert

277 Frischwasserstation Frischwasserstation Sie ist die ideale Ergänzung des x-buffer Schichtenpufferspeichers und garantiert hygienisch einwandfreies Trinkwarmwasser. Konzipiert als energiefreundlicher Durchlauferhitzer. E F C A B A B C Wärmetauscher Umwälzpumpe Zirkulationspumpe (optional) D D E Strömungssensor Entleerung F Controller Merkmale Lieferumfang Frischwasserstation W Hygienisch optimale Trinkwassererwärmung: Das Trinkwasser wird erst bei Bedarf erwärmt, so ist immer frisches und hygienisch einwandfreies Trinkwarmwasser garantiert W Kein Trinkwasserspeicher mehr notwendig W Elektronische Regelung für eine konstante Trinkwassertemperatur W Große Anzahl an benutzeroptimierten Einstellungen im Controller möglich W Komplett vormontiert und verdrahtet W Hochwertige Edelstahlplatten-Wärmeübertrager W Zirkulationspumpenbetrieb zeit- und temperaturgesteuert (optional) W Frischwasserstation W Dämmung W Elektronische Regelung W Montage-Set für x-buffer und Wandmontage Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 275

278 Frischwasserstation 1. Technische Daten Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Frischwasserstation ohne Zirkulation W49013 Frischwasserstation ohne Zirkulation W49015 Frischwasserstation mit Zirkulation W49014 Frischwasserstation mit Zirkulation W49016 Technische Daten Max. Spitzenvolumenstrom bei 10/45/55 C 1 l/min 25 Max. Spitzenvolumenstrom bei 10/45/70 C 1 l/min 40 Max. Betriebstemperatur primär/sekundär C 95 Max. Betriebsdruck primär bar 3 Max. Betriebsdruck sekundär bar 6 KV S -Wert primär 2,3 KV S -Wert sekundär 2,4 Umwälzpumpe Typ Wilo Yonos Para 15/7.5 PWM (EEI < 0,21) Zirkulationspumpe Typ WILO ZRS 15/4 3 KUP Messbereich Volumenstrom l/min 2 40 Volumenstrom min. max. l/min 3 40 Nenninhalt primär l ca. 2 Nenninhalt sekundär l ca. 2 ca. 2,5 Regelung und elektrischer Anschluss Empfohlener max. Härtebereich 2, mittel Regelungart elektrisch Leistungsaufnahme Regelung VA 0,5 2,5 Schutzart IP40 Schutzklasse II Interne Sicherung 2A träge 250V Netzspannung V ~230; +/ 10 % Netzfrequenz Hz 50 bis 60 Temperatursensor PT1000 Werkstoffe Wärmeübertrager Edelstahl , Kupfer gelötet Edelstahl , Nickel gelötet Edelstahl , Kupfer gelötet Edelstahl , Nickel gelötet Sekundärseitige Verrohrung Edelstahl Primärseitige Verrrohrung Edelstahl Anschlüsse Heizungsvorlauf DN 20; Rp ¾ Heizungsrücklauf DN 20; Rp ¾ Trinkwasser kalt DN 20; Rp ¾ Trinkwasser warm DN 20; Rp ¾ Zirkulation DN 20; Rp ¾ Abmessungen und Gewicht Benötigte Grundfläche, Breite x Höhe mm 670,5 x 528 Länge x Breite x Höhe mit Isolierung mm 670,5 x 528 x 285 Gewicht ohne Isolierung kg 15,5 16,5 Farbe der Isolierung silbergrau/schwarz 1 Trinkwasser kalt (PWC)/Trinkwasser warm (PWH)/Heizungswasser 276 Technik Kermi System x-optimiert

279 Frischwasserstation 2. Anwendungen Die Frischwasserstation bietet den Vorteil einer zentralen Warmwasserversorgung. Diese Einheit macht die Bevorratung von Trinkwarmwasser überflüssig und beugt damit der Gefahr der Legionellenbildung vor Montage Die kompakte hydraulische Bauweise und die Integration der Regelung machen einen separaten Schaltschrank überflüssig und senken damit die Kosten. Zudem reduziert sich der Montage- und Verkabelungsaufwand auf ein Minimum. Die Frischwasserstation ist bereits auf einer Plattform vormontiert, die direkt auf dem Speicher installiert werden kann und mit einer entsprechenden Dämmung ausgeliefert wird Funktionsweise Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Frischwasserstation mit kupfergelöteten Wärmeübertrager W49013 / W49014 Frischwasserstation mit nickelgelöteten Wärmeübertrager W49015 / W49016 Hydrogenkarbonat HCO mg/l Keine Einschränkung Sulfate SO4 2- <70 mg/l Keine Einschränkung HCO3- / SO4 2- <1 mg/l Keine Einschränkung Elektrische Leitfähigkeit μs/cm Keine Einschränkung ph-wert Ammoniak (NH4+) <2 mg/l Keine Einschränkung Chlorid (Cl-) bis 60 C Chlorid (Cl-) bis 80 C <300 mg/l <150 mg/l Keine Einschränkung Freies Chlorgas (Cl2) <0,5 mg/l <0,5 mg/l Schwefelwasserstoff (H2S) <0,05 mg/l Keine Einschränkung Freie Kohlensäure (CO2) <5 mg/l Keine Einschränkung Gesamthärte total dh * dh * Nitrate NO3 <100 mg/l Keine Einschränkung Eisen, gelöst (Fe) <0,2 mg/l Keine Einschränkung Aluminium (Al) <0,2 mg/l Keine Einschränkung Mangan (Mn) <0,1 mg/l Keine Einschränkung Die Steuerung der Kermi Frischwasserstation ist elektronisch geregelt. Primärseitig wird die Umwälzpumpe stufenlos im Drehzahlbereich zwischen 18 und 95 % angesteuert. Optional ist die Frischwasserstation mit einer Zirkulationspumpe lieferbar, die durch verschiedene Zirkulationsprogramme (Zeit- und Temperaturgesteuert oder Anforderungsgesteuert) gesteuert wird. Sekundärseitig gewährleistet der Einsatz eines Strömungssensors eine konstante Frischwarm wasseraustrittstemperatur. Die elektronische Regelung ermittelt Temperaturdifferenz und Volumenstrom und registriert zugleich die genutzte Wärmeenergiemenge Einsatzbereich Anforderungen an das Trinkwasser bei Einsatz von Kermi Frischwasserstationen Um Korrosionserscheinungen in Warmwasseranlagen zu minimieren, sind die bekannten Verordnungen und Normen hinsichtlich der Wasserqualität einzuhalten, z.b. W Deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV) W Europäische Richtlinie 98/83/EG vom 3. November 1998 über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch W DIN 2000, Je nach vorhandenen Grenzwerten im Trinkwasser muss die Frischwasserstation bedarfsgerecht ausgewählt werden. Diese Zuordnung kann über folgende Tabelle erfolgen. Die Wasseranalysen des Trinkwassers stellen die örtlichen Wasserversorgungsunternehmen zur Verfügung. * Bei einer höheren Wasserhärte muss eine Enthärtung im Kaltwasserzulauf eingebaut werden. Sonst kann eine dauerhafte Funktion aufgrund möglicher Verkalkung mit den gegebenen Leistungsdaten nicht garantiert werden. Siehe dazu die zusätzlichen Hinweise auf dieser Seite. Hinweise zur Korrosion: Die eingesetzten Werkstoffe entsprechen höchsten Qualitätsansprüchen. Allerdings kann bei Wasserqualitäten, obwohl sie den geltenden Normen und Richtlinien und oben genannten Grenzwerten entsprechen, aufgrund von ungünstigen Kombinationen (z.b. hohe Chloridgehalte im Zusammenspiel mit niedrigen Hydrogenkarbonatgehalten) in Einzelfällen zu Korrosionserscheinungen führen. Es liegt in der Verantwortung des Anlagenplaners und Betreibers, die Wasserinhaltsstoffe und Faktoren, die das System in Bezug auf Korrosion und Steinbildung beeinflussen, zu berücksichtigen und für den Anwendungsfall zu bewerten. So dienen die obigen Angaben nur zur Orientierung und stellen keine Gewährleistungsgrundlage dar. Die Korrosionsbeständigkeit wird neben den Anforderungen an das Trinkwasser und an den Werkstoffen auch durch weitere Faktoren, wie Planung und Ausführung, Inbetriebnahme und Betriebsbedingungen beeinflusst (siehe z.b. DIN EN 12502:2005). Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 277

280 Frischwasserstation 2.4. Sicherheitstechnische Ausrüstung und Vorgaben 2.5. Auslegung Der Anschluss der Frischwasserstation muss nach den entsprechenden geltenden Richtlinien, Normen und Gesetzen erfolgen. Insbesondere sind DIN EN 806, DIN 1988, DIN EN 1717 und DIN sowie deren Teile, Beiblätter und Anhänge zu beachten. Der maximal zulässige Betriebsdruck darf keinesfalls überschritten werden. Entsprechend der gültigen Normen (DIN ) und Vorschriften ist in der Kaltwasserleitung zur Frischwasserstation eine geeignete Sicherheitsgruppe mit Absperrventil, bauteilgeprüftem federbelasteten Membransicherheitsventil und Rückflussverhinderer zu installieren, wenn der Wasserinhalt mehr als 3 Liter im Wärme tauscher beträgt. Es muss sichergestellt sein, dass der maximal zulässige Betriebsdruck nicht überschritten wird. Es wird generell empfohlen, ein Sicherheitsventil und einen Rückflussverhinderer vorzusehen und folgende Angaben zu berücksichtigen: W Die Ausmündung der Ausblasleitung des Sicherheitsventils muss im frostsicheren Bereich vorgesehen werden. W Am Sicherheitsventil muss ein Schild mit folgender Aufschrift angebracht sein: Während der Beheizung kann aus Sicherheitsgründen Wasser aus der Ausblasleitung austreten! Nicht verschließen! W Zwischen Frischwasserstation und Sicherheitsventil dürfen keine Absperrarmaturen, Verengungen und Siebe eingebaut sein, wenn der Nenninhalt mehr als 3 Liter beträgt. W Liegt der Netzdruck über dem maximal zulässigen Betriebsüberdruck (siehe technische Daten), muss bauseits ein Druckminderer ein gebaut und entsprechend eingestellt werden. W In der Kaltwasserzuleitung muss bauseits ein geeigneter Wasserfilter installiert sein bzw. werden. W Es sind in der Station bereits Spühlhähne sekundärseitig im Kaltwasser- und Warmwasser vorgesehen. Ggf. muss bauseits noch ein Spühlhahn in der Zirkulationsleitung installiert werden. W Das Heizungswasser (Primärseite) muss der VDI 2035 entsprechen. W Fliesregel bei Kupfer gelöteten Wärmetauschern beachten. Die Auslegung der Kermi Frischwasserstation erfolgt nach dem Spitzenvolumenstrom (DIN ). Art der Trinkwarmwasser-Entnahmestelle Berechnungsdurchfluss (V R ) Auslaufventil ohne Luftsprudler DN 15 0,3 l/s ohne Luftsprudler DN 20 0,5 l/s ohne Luftsprudler DN 25 1 l/s mit Luftsprudler DN 10 0,15 l/s mit Luftsprudler DN 15 0,15 l/s Mischbatterie für Brausewanne DN 15 0,15 l/s Badewanne DN 15 0,15 l/s Küchenspüle DN 15 0,07 l/s Waschtische DN 15 0,07 l/s Sitzwaschbecken DN 15 0,07 l/s Maschinen für Haushalte Waschmaschine DN 15 0,15 l/s Geschirrspülmaschine DN 15 0,07 l/s Bei der Ermittlung des Summen-Berechnungsdurchflusses ( VR) werden nur die Trinkwarmwasser-Entnahmestellen berücksichtigt, die aller Wahrscheinlichkeit nach zeitgleich in Benutzung sind. Nach folgender Gleichung wird der Spitzendurchfluss (Vs) ermittelt bei 0,2 VR 500 l/s für ein Wohngebäude: Hinweis: Nach DIN wird ab einer Calicumcarbonat- Massenkonzentration von 2,5 mmol/l (> 14 dh) bei Trinkwarmwassertemperaturen < 60 C eine Stabilisierung oder Enthärtung des Trinkwassers empfohlen. Liegen die Wassertemperaturen > 60, ist eine Stabilisierung oder Enthärtung des Trinkwassers durchzuführen. 278 Technik Kermi System x-optimiert

281 Frischwasserstation Bemaßung Achtung! Beim Lösen der Klammern kommt Wasser. 525 Bauteile Zirkulation Kugelhahn (Sekundärseite) 1 2 Trinkwasser warm (Sekundärseite) 3 Trinkwasser kalt (Sekundärseite) 4 Vorlauf Heizwasser (Primärseite) 5 Rücklauf Heizwasser (Primärseite, bei Wandmonatage) 6 Entleerungshahn 7 Regler 8 Zirkulationspumpe 1 9 Plattenwärmeübertrager 10 Rücklauf Heizwasser (Primärseite, bei Speichermontage) 11 Primärkreispumpe 12 Schwerkraftbremse (Primärkreis) 13 Volumenstrom- und Temperatursensor 14 Gehäuse (Rückseite) Trinkwassererwärmung Die so gekennzeichneten Komponenten gehören ausschließlich zum Lieferumfang der Frischwasserstation in der Ausführung mit Zirkulation. Technik Kermi System x-optimiert 279

282 Frischwasserstation Schnellauslegungsdiagramm für die Kermi Frischwasserstation 10 m 0 kg/h 500 kg/h kg/h kg/h kg/h 9 m 8 m 7 m 6 m 5 m 4 m 3 m 2 m 1 m 0 m Betriebsfeld Umwälzpumpe Max. Pumpenleistung Primärseitiger Druckverlust Frischwasserstation Speichertemperatur Zapfleistung und -temperatur 40 C 45 C 50 C 55 C 60 C 65 C 35 C 40 C 45 C 50 C 55 C 60 C 65 C 90 C 85 C 80 C 75 C 70 C 40 l/min 35 l/min 30 l/min 25 l/min 20 l/min 15 l/min 10 l/min 5 l/min Beispiel: Bei einer Kaltwasser von 10 C wird eine Warmwassertemperatur von 45 C benötigt. Die maximale gleichzeitige Zapfmenge beträgt 20 Liter pro Minute. Ergebnis: Um bei einer Zapfmenge von 20 l/min das Warmwasser in der gewünschten Temperatur zu Verfügung zu stellen, ist eine Speichertemperatur von 50 C erforderlich und es wird nahezu die maximale Pumpenleistung benötigt. Beachten Sie die primärkreisseitige Verrohrung (falls kein Verrohrungssatz verwendet wird). Druckverlustdiagramm Pumpenkennlinie Wilo Yonos Para 15/7.5 PWM Heizkreispumpe Druckverlust mbar 800 mbar 600 mbar 400 mbar H/m p/kpa / 5 PWM / 15 PWM / 25 PWM / 35 PWM / 45 PWM / 55 PWM / 65 PWM1 1290/ 75 PWM ,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 Q/m³/h 790/ 85 PWM1 max. 200 mbar 0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 Q/l/s Q/lgpm 0 mbar 0 l/min 10 l/min 20 l/min Primär-Wärmetauscherseite Volumenstrom 30 l/min 40 l/min Sekundär-Wärmetauscherseite P 1 /W ,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 max. Q/m³/h 280 Technik Kermi System x-optimiert

283 Frischwasserstation Pumpenkennlinie WILO ZRS 15/4 KU Zirkulationspumpe Frischwasserstation mit Zirkulation (W49008) m 6 2, , , ,5 1 1,5 2 m³/h 7 Frischwasserstation ohne Zirkulation (W49007) Frischwasserstation mit bauseitiger Zirkulation (W W40050) Heizungsrücklauf für Wandmontage 2 Heizungsrücklauf für Speichermontage 3 Heizungsvorlauf 4 Trinkwasser warm (PWH) 5 Trinkwasser kalt (PWC) 6 Warmwasser-Zapfstelle 7 Spühlhahn (bauseits) 8 Zirkulationsleitung (PWH-C) 9 Position des Temperaturfühlers W Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 281

284 282 Technik Kermi System x-optimiert

285 Kaskadenset Kaskadenset Wenn die Schüttleistung einer Frischwasserstation nicht ausreicht, können je nach Anforderung maximal 3 zusätzliche Erweiterungsstationen kombiniert werden. Um eine zusätzliche Frischwasserstation einbinden zu können, ist je ein Kaskadenset nötig. Merkmale Lieferumfang Kaskadenset W Problemlose Erhöhung der Schüttleistung durch Kombination von mehreren Stationen W Kein zusätzlicher Kaskadenregler notwendig W Einstellungen an einem Regler werden über die CAN-Verbindung an alle weiteren Regler übertragen W Wechselseitige Verwendung der Erweiterungs - Frischwasserstationen W Elektromechanischer Kugelhahn W Verschraubungsset zum direkten Anbau des elektromechanischen Kugelhahns an die Frischwasserstation W CAN-Kabel und zwei CAN-Endstecker mit Übergangswiderstand. Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 283

286 Kaskadenset 1. Einsatzbereich Wenn die Schüttleistung einer Frischwasserstation nicht ausreicht, können je nach Anforderung maximal 3 zusätzliche Erweiterungsstationen kombiniert werden. Dies setzt allerdings voraus, dass ein ausreichend dimensionierter Pufferspeicher zur Versorgung der Frischwasserstationen vorhanden ist. Im Kaskadenset W40294 sind folgende Komponenten enthalten: W Elektromechanischer Kugelhahn W Verschraubungsset zum direkten Anbau des elektromechanischen Kugelhahns an die Frischwasserstation W CAN-Kabel und zwei CAN-Endstecker mit Übergangswiderstand. Um eine zusätzliche Frischwasserstation einbinden zu können, ist je ein Kaskadenset nötig. Bei der Kaskadierung läuft die erste Frischwasserstation (Masterstation) autark. Bei Überschreitung eines einstellbaren Schwellenwertes am Durchflusssensor der Masterstation, wird je ein sekundärseitiger elektromechanischer Kugelhahn angesteuert, der die weiteren Stationen aktiviert. Die Einstellungen, wie z.b. Trinkwassersolltemperatur, werden über das CAN-Kabel auf alle anderen Stationen übertragen. Das Kaskadenset kann nur in Verbindung mit einer Kermi Frischwasserstation verwendet werden. Wenn eine Trinkwasserzirkulationsleitung vorgesehen oder vorgeschrieben ist, muss nur die Masterstation mit einer Zirkulationseinheit ausgestattet sein. Für jede Erweiterungsstation ist eine Frischwasserstation ohne Zirkulation und ein Kaskadenset notwendig. Der elektromechanische Kugelhahn kann mittels des beigelegten Verschraubungssatzes direkt auf den Kaltwasseranschluss der Erweiterungsstation montiert werden. 2. Montage Für optimale hydraulische Bedingungen soll der Anschluss von Primär und Sekundärkreis im Tichelmann-System (gleiche Rohrlängen im Vorund Rücklauf) ausgeführt werden. Wenn nur um eine Station erweitert wird, können die Rohrleitungen wie in der Abbildung dargestellt zwischen beide Stationen verlegt und verteilt werden. Auch hier ist auf möglichst gleiche hydraulische Bedingungen zu achten. Folgende Abbildungen zeigen die hydraulische Montage einer Kaskadierung von 2 bzw. 3 Kermi Frischwasserstationen. Kaskadierung von 2 Stationen M Kaltwasser VL Heizung RL Heizung Zirkulation WW-Zapfstelle 284 Technik Kermi System x-optimiert

287 Kaskadenset Kaskadierung von 3 Stationen Zirkulation Kaltwasser WW-Zapfstelle M M VL Heizung RL Heizung Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 285

288 Speicherschichtungsset Speicherschichtungsset für Frischwasserstation mit Zirkulation Um bei hohen Zirkulationslasten eine optimale Beladung des x-buffer Schichtenpufferspeichers zu gewährleisten, regelt das Speicherschichtungsset, abhängig von der Rücklauftemperatur der Frischwasserstation, in welche Speicherzone der Rücklauf in den x-buffer Schichtenpufferspeicher eingeleitet wird. Merkmale W Empfohlen, um bei hohen Zirkulationslasten eine optimale Temperaturschichtung im Pufferspeicher sicher zu stellen W Schaltet den Rücklauf der Frischwasserstation temperaturabhängig zwischen der unteren und mittleren Speicherzone um W Kein zusätzlicher Regler erforderlich W Einfache Erweiterung für alle verfügbaren Frischwasserstationen, auch in Verbindung mit einer Kaskade von bis zu 4 Frischwasserstationen Lieferumfang Speicherschichtungsset W 3-Wege-Umschaltventil W Stellmotor W Tauchfühler W Anlegefühler 286 Technik Kermi System x-optimiert

289 Speicherschichtungsset 1. Einsatzbereich Das Speicherschichtungsset wird nur in Verbindung mit einer Frischwasserstation mit Zirkulation verwendet. Die Hauptfunktion besteht darin, die im Zirkulationsbetrieb unvermeidbare höhere Rücklauftemperatur in die mittlere Speicherebene einzuleiten, um die Temperaturschichtung im Pufferspeicher aufrecht zu erhalten. Vor allem bei erhöhten Zirkulationslasten in Großanlagen gemäß DVGW Arbeitsblatt 551 leistet das Speicherschichtungsset einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz des Gesamtsystems. Montage: Bei Verwendung des Speicherschichtungssets muss (müssen) die Frischwasserstation(en) an der Wand montiert werden, damit eine einfache und übersichtliche Verrohrung und Anordnung des Umschaltventils möglich ist. Eine Montage der Frischwasserstation in Verbindung mit dem Speicherschichtungsset am Speicher ist nicht möglich. Das 3-Wege-Umschaltventil wird primärseitig in den Rücklauf eingebaut. Ein Abgang wird am untersten Stutzen im Speicher angeschlossen, der andere an einem Stutzen in der mittleren Ebene. Das Speicherschichtungsset kann sowohl mit einer als auch mit mehreren kaskadierten Frischwasserstationen verwendet werden. In allen Anwendungsfällen wird nur ein Speicherschichtungsset benötigt. Sämtliche mitgelieferte elektrische Komponenten werden direkt im Reglergehäuse angeschlossen. Der Anlegefühler wird am Rücklaufrohr zwischen Frischwasserstation und Umschaltventil montiert. Der Tauchfühler kann zur genaueren Bestimmung des Umschaltzeitpunkts optional im Speicher montiert werden. Hydraulischer Anschluss des 3-Wege Umschaltventils Rücklauf primärseitig Primär RL Anlagefühler (S6) Tauchfühler (S5) (optional) Trinkwassererwärmung Technik Kermi System x-optimiert 287

290 288 Technik Kermi System x-optimiert

291 Zubehör allgemein Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 289

292 Speicherladegruppen Speicherladegruppen 1. Speicherladegruppen Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Speicherladegruppe SLG2-A W49101 Speicherladegruppe SLG2-B W49102 Pumpengruppe Speicherbeladung (PWM 1) W49001 Pumpengruppe Speicherladung elektronisch geregelt (RKA) W49019 Technische Daten Umwälzpumpe, Typ WILO Yonos Para RS 25/6 RKA WILO Yonos Para RS 25/7,5 RKA WILO Yonos Para RS 25/7.5 PWM WILO Yonos Para RS 25/7.5 RKA Energieeffizienzindex (EEI) 0,20 0,21 0,21 0,21 Max. Förderhöhe m 6,2 7,6 7,6 7,6 Max. Massenstrom kg/h Max. Betriebstemperatur C Max. Betriebsdruck bar Schwerkraftbremse vorhanden vorhanden vorhanden vorhanden Max. Leistungsaufnahme W Schutzart IPx4D IPx4D IPx4D IPx4D Elektrischer Anschluss V ~230 ~230 ~230 ~230 Phasen/Frequenz 1/50 Hz 1/50 Hz 1/50 Hz 1/50 Hz Mischer Mischertyp 3 Wege 3 Wege 2x3 Wege 2x3 Wege KV S -Wert Mischer Mischmotor Elodrive ST 08 Elodrive ST 08 Elodrive ST 08 Elodrive ST 08 Max. Leistungsaufnahme W 3,5 3,5 3,5 3,5 Schutzart/Schutzklasse IP40/II IP40/II IP40/II IP40 Elektrischer Anschluss V ~230 ~230 ~ Phasen/Frequenz 1/50 Hz 1/50 Hz 1/50 Hz 1/50 Hz Anschlüsse Anschlüsse G 1½ flachdichtend G 1½ flachdichtend G 1½ flachdichtend G 1½ flachdichtend Abmessungen und Gewicht Achsabstand mm Benötigte Grundfläche Breite x Höhe mm 580 x x x x 465 Länge x Breite x Höhe mit Dämmung mm 443 x 458 x x 458 x x 458 x x 458 x 181 Gewicht kg 12,5 12,5 15,5 (inkl. Trägerplatte) 15,5 (inkl. Trägerplatte) Gewicht mit Dämmung kg 17 (inkl. Trägerplatte) 17 (inkl. Trägerplatte) Technik Kermi System x-optimiert

293 Speicherladegruppen 2. Pumpengruppe Speicherladung Die Pumpengruppe Speicherladung besteht aus einer Umwälzpumpe zwei Mischern zur Umschaltung und den entsprechenden Absperrorganen. Diese Bauteile sind bereits auf einer Plattform vormontiert, die direkt auf dem x-buffer Schichtenpufferspeicher montiert werden kann und die mit der entsprechenden Dämmung ausgeliefert wird. Alternativ kann die Pumpengruppe auch zur Wandmontage verwendet werden. Die Mischer sind für die Einspeisung in die jeweilige Zone (Trinkwassererwärmung/Raumheizung) in den Speicher verantwortlich. Die Umwälzpumpe wird je nach Artikelausführung entweder mit dem PWM 1 - Signal (Heizungslogik) drehzahlgeregelt oder regelt sich über eine interne elektronische Regelung (RKA) selbst. Die Pumpengruppe Speicherladung kann nicht direkt auf dem Kermi x-buffer 500 montiert werden. Speicherladegruppe für Speichermontage. Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 291

294 Speicherladegruppen Pumpenkennlinie für Pumpengruppe Speicherladung Pumpenkennlinie WILO-Yonos Para RS 25/7.5 PWM H/m 8 6 Δ p-v p/kpa H/m / 35 PWM / 45 PWM / 55 PWM / 65 PWM / 75 PWM Q/m³/h Q/m³/h 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 Q/m³/h max. Δ p-c max. p/kpa H/m / 5 PWM / 15 PWM / 25 PWM1 790/ 85 PWM1 max. p/kpa ,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 Q/l/s 0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 Q/l/s 0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 Q/l/s Q/lgpm Q/lgpm Q/lgpm P 1 /W P 1 /W P 1 /W max. 80 max. 80 max Q/m³/h Q/m³/h 0 0 0,5 1 1,5 2 2,5 3 3,5 4 Q/m³/h Mischerkennlinie Pumpengruppe "Speicherbeladung" Anbindeschema Pumpengruppe Speicherbeladung mbar Zone Trinkwassererwärmung 100 mbar Druckverlust 10 mbar 1 mbar Zone Raumheizung 0,1 mbar 100 kg/h kg/h kg/h Massenstrom 3-Wege-Mischer, ELODRIVE (100% geöffnet) Speicherladegruppe 292 Technik Kermi System x-optimiert

295 Speicherladegruppen 3. Pumpengruppen SLG2-A und SLG2-B Die Pumpengruppen SGL2-A und SGL2-B besteht jeweils aus einer Umwälzpumpe, einem Mischern zur Umschaltung und den entsprechenden Absperrorganen. Diese Bauteile sind bereits auf einer Plattform vormontiert die mit der entsprechenden Dämmung ausgeliefert wird. Die Pumpengruppe kann an der Wand montiert werden. Der Mischer ist für die Umschaltung zwischen der Trinkwassererwärmung und der Raumheizung verantwortlich. Mischerkennlinie Pumpengruppe "Speicherbeladung" Anbindeschema Pumpengruppe SLG2-A und SLG2-B mbar Trinkwassererwärmung 100 mbar Druckverlust 10 mbar 1 mbar 0,1 mbar 100 kg/h kg/h kg/h Massenstrom 3-Wege-Mischer, ELODRIVE (100% geöffnet) Speicherladegruppe SLG2-A/SLG2-B Raumheizung Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 293

296 Speicherladegruppen Pumpenkennlinie für Pumpengruppe SLG2-A Pumpenkennlinie WILO-Yonos Para RS 25/6 RKA H/m p/kpa H/m p/kpa Δ p-v Δ p-c max max ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h 0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h 0 0 0,2 0,4 0,6 0,8 Q/l/s 0 0,2 0,4 0,6 0,8 Q/l/s Q/lgpm Q/lgpm P 1 /W 40 max. P 1 /W 40 max ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h 0 0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h Δ p-v (variable) Δ p-c (constant) Pumpenkennlinie für Pumpengruppe SLG2-B Pumpenkennlinie WILO-Yonos Para RS 25/7.5 RKA H/m p/kpa H/m p/kpa Δ p-v 60 6 Δ p-c max. max Q/m³/h Q/m³/h 0 0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 Q/l/s 0 0,2 0,4 0,6 0,8 1,0 1,2 Q/l/s Q/lgpm Q/lgpm P 1 /W 80 max. P 1 /W 80 max Q/m³/h Q/m³/h Δ p-v (variable) Δ p-c (constant) 294 Technik Kermi System x-optimiert

297 Speicherladegruppen 4. Pumpengruppen Heizkreis Typ- und Verkaufsbezeichnung Technische Daten Pumpengruppe Heizkreis, ungemischt Pumpengruppe Heizkreis, gemischt Umwälzpumpe, Typ WILO Yonos Para RS 25/6 RKA WILO Yonos Para RS 25/6 RKA Energieeffizienzindex (EEI) 0,20 0,20 Max. Förderhöhe m 6,2 Max. Massenstrom m 3 /h 3.3 Max. Betriebstemperatur C 110 Max. Betriebsdruck bar 6 Schwerkraftbremse vorhanden Max. Leistungsaufnahme W 45 Schutzart IPx4D Elektrischer Anschluss V ~230 Phasen/Frequenz 1/50 Hz Mischer/Umschaltventil Mischertyp - 3 Wege KV S -Wert Mischer - 10 Mischmotor - Elodrive ST 08 Max. Leistungsaufnahme W - 3,5 Schutzart/Schutzklasse - IP40/II Elektrischer Anschluss V - ~230 Phasen/Frequenz - 1/50 Hz Anschlüsse Anschlüsse G 1¼ flachdichtend Abmessungen und Gewicht Achsabstand mm 125 Benötigte Grundfläche Breite x Höhe mm 202 x 199 Länge x Breite x Höhe mit Dämmung mm 443 x 458 x181 (immer zwei PG in einem Gehäuse möglich) Gewicht kg 6,3 7,9 Gewicht mit Dämmung kg 13,8 15,4 Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 295

298 Speicherladegruppen 5. Pumpengruppe ungemischter/gemischter Heizkreis Die Pumpengruppe ungemischter Heizkreis besteht aus einer Umwälzpumpe und den entsprechenden Absperrorganen. Die Gruppe gemischter Heizkreis verfügt zusätzlich über einen Mischer. Diese Bauteile sind bereits auf einer Plattform vormontiert, die direkt auf dem Speicher oder einer Wand installiert werden kann und die mit der entsprechenden Dämmung ausgeliefert wird. Bei der Montage am x-buffer 500 und 750 ist eine minimale Raumhöhe von 2,1 m notwendig. Ausführungen: Bezeichnung Umwälzpumpe Anschluss Artikelnummer Bestehend aus: Heizkreisgruppe inkl. Montageplatte und gedämmtem Gehäuse. In dem Gehäuse können bis zu zwei Heizkreise untergebracht werden. Kermi Heizkreisgruppe, ungemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49002 Kermi Heizkreisgruppe, gemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49003 Kermi Heizkreisgruppe, Kombi gemischt und ungemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49004 Kermi Heizkreisgruppe, Kombi gemischt und gemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49005 Kermi Heizkreisgruppe, Kombi ungemischt und ungemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W49006 Bestehend aus: Heizkreisgruppe ohne Montageplatte und gedämmtem Gehäuse zur Nachrüstung bzw. Erweiterung Kermi Heizkreisgruppe, gemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W40002 Kermi Heizkreisgruppe, ungemischt WILO Yonos Para RS 25/6 RKA G 1 ¼ - flachdichtend W Technik Kermi System x-optimiert

299 Speicherladegruppen Pumpenkennlinie Pumpenkennlinie WILO-Yonos Para RS 25/6 RKA H/m p/kpa H/m p/kpa Δ p-v Δ p-c max max ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h 0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h 0 0 0,2 0,4 0,6 0,8 Q/l/s 0 0,2 0,4 0,6 0,8 Q/l/s Q/lgpm Q/lgpm P 1 /W 40 max. P 1 /W 40 max ,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h 0 0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 Q/m³/h Δ p-v (variable) Δ p-c (constant) Mischerkennlinie Pumpengruppe "gemischter Heizkreis" mbar 100 mbar Druckverlust 10 mbar 1 mbar 0,1 mbar 100 kg/h kg/h kg/h Massenstrom 3-Wege-Mischer, ELODRIVE (100% geöffnet) Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 297

300 Speicherladegruppen 6. Einschraubheizkörper Der Einschraubheizkörper deckt kurzzeitige Spitzenlasten sowie Temperaturen > 60 C ab. Bei außen aufgestellten Wärmepumpenanlagen liefert der Einschraubheizkörper auch die Wärmeenergie für das Abtauen. Bei bivalenten Anlagen kann der Einschraubheizkörper als zweiter Wärmeerzeuger eingesetzt werden. Das in einem Heizungssystem verwendete Wasser muss VDI 2035 entsprechen. Die sicherheitstechnischen Einrichtungen sind nach DIN EN zu konzipieren. Für die Erwärmung von Trinkwasser ist ein Einschraubheizkörper mit einer speziellen Rohrwendel erforderlich und nur für weiches bis mittelhartes (Härte bereich 2) Wasser geeignet. Einschraubheizkörper 145 mm Eintauchlänge 15 mm Nicht beheizte Länge Ø 104 mm SW 60 G 1½ nach DIN ISO Technik Kermi System x-optimiert

301 Speicherladegruppen Typ- und Verkaufsbezeichnung Artikelnummer Einschraubheizkörper 3 KW W40408 Einschraubheizkörper 3,5 kw W40405 Einschraubheizkörper 6 kw W40406 Einschraubheizkörper 9 kw W40407 Technische Daten max. Heizleistung ( 10 % bis +5 %) kw 3 3,5 6 9 Wendeln einzeln ansteuerbar Heizleistung Wendel 1: Heizleistung Wendel 2: Heizleistung Wendel 3: W Nein Ja Nein Nein Spannungsversorgung 230V~ / 400V~3N 230V~ / 400V~3N 400V~3N 400V~3N Phasen/Frequenz 1 bis 3/50 Hz 1 bis 3/50 Hz 3/50 Hz 3/50 Hz Schaltung Stern Stern Stern Dreieck Schutzart IP64 IP64 IP64 IP64 Abschalttemperatur STB C 95/Δ9K 95/Δ9K 95/Δ9K 95/Δ9K Thermostat C Max. Betriebsdruck bar Abmessungen Eintauchlänge mm Nicht beheizte Eintauchlänge mm Gesamtlänge mm Gewindeanschluss G 1½ G 1½ G 1½ G 1½ Schlüsselweite SW Gewicht kg 1,25 1,8 1,65 1,9 Werkstoffe Gehäuse Polycarbonat Polycarbonat Polycarbonat Polycarbonat Rohrwendel Anforderung an das Heizungs-/Trinkwasser Geeignet für Trinkwasser (bis Härtebereich 2) und Heizungswasser gemäß VDI 2035 Trinkwasser (bis Härtebereich 2) und Heizungswasser gemäß VDI 2035 Heizungswasser gemäß VDI 2035 Heizungswasser gemäß VDI 2035 Zum Einsatz in x-buffer Wärmespeicher x-buffer fresh 200* 9 X X X x-buffer fresh 300* 9 X X X x-buffer compact 200** X x-buffer compact 500** x-buffer compact 800** x-buffer compact 1000** x-buffer x-buffer x-buffer x-buffer x-buffer Beistellspeicher Beistellspeicher * Soll beim x-buffer fresh der Einschraubheizkörper an der Revisionsöffnung montiert werden, wird zusätzlich der Flanschdeckel W40124 benötigt. ** Bei der Speicherserie x-buffer compact ist die Montage des Einschraubheizkörpers nur am Stutzen in der Höhenlage B, rechts der Tauchhülse montierbar. Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 299

302 300 Technik Kermi System x-optimiert

303 Energiemanager Energiemanager Basic Durch den Kermi Energiemanager Basic kann in Verbindung mit dem Temperaturmodul auf einfache und kostengünstige Art bei Photovoltaikanlagen der Eigenverbrauch erhöht werden. Wird zu viel elektrischer Strom in das Netz eingespeist wird zum Beispiel die Wärmepumpe aktiviert und erzeugt Wärme auf Vorrat, die im Trinkwarmwasserbereich gespeichert wird. Merkmale W Hoher Eigenverbrauchsanteil an selbst erzeugtem Strom W Energiekosteneinsparung für Heiz- und Trinkwassererwärmung W Erträge auch an kalten/diffusen Tagen W Speicherung von Energie in Form von Temperaturüberhöhung im Trinkwarmwasserbereich Lieferumfang Energiemanager Basic W Energiemanager W USB Kabel W Konfigurationssoftware zum Download unter Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 301

304 Energiemanager Technische Daten Typ- und Verkaufs bezeichnung Artikelnummer Charakterisierung des Betriebsverhaltens (Leistung) Energiemanager Basic W40059 Temperaturmodul W40078 Eigenverbrauch < 3 W < 3 W Einsatzbedingungen Einsatzgebiet Umgebungstemperatur klimatisiert in Innenräumen, nicht klimatisiert in Innenräumen Betrieb: 15 C C Lagerung: 40 C C klimatisiert in Innenräumen, nicht klimatisiert in Innenräumen Betrieb: 20 C C Lagerung: 40 C C Relative Feuchte 0 % % 0 % % Geräuschemission geräuschlos geräuschlos Ausstattung und Ausführung Schutzart IP 20 IP 20 Schutzklasse II II Anschlussklemmen (fein-/einzel-drahtig) 1,5 mm² / 2,5 mm² 1,5 mm² / 2,5 mm² Abmessungen 91 x 72 x 58 mm 91 x 72 x 58 mm Gewicht 300 g 100 g Stromversorgung 230 V ~ / 50 Hz oder 60 Hz 12V DC Montage Hutschiene Hutschiene Schnittstellen RStE-Kanäle S0 1 Impulse/kWh konfigurierbar --- Relais 250 V AC, 16 A --- USB Typ B, zum Anschließen eines PC mit Software Funktion ist mit Software konfigurierbar Funktionsprinzip Energiemanager Der Energiemanager steht über ein S0-Signal in Verbindung mit dem Einspeisezähler am Netzübergabepunkt. Das S0-Signal gibt an, welche Menge elektrischer Leistung in das öffentliche Netz eingespeist wird. Am Energiemanager können mittels einer Software entsprechende Schwellwerte eingestellt werden. Wird der entsprechende Schwellwert überschritten schließt der Kontakt und die Wärmepumpe oder einer anderer Verbraucher wird aktiviert Konfiguration/Einstellungen W S0-Impulsrate (Imp./kWh) W Einschaltschwellwert mit Verzögerung und Nachlauf W Ausschaltschwellwert mit Verzögerung und Nachlauf Energieerfassung W S0 Impulse werden vom Zähler bereitgestellt und vom Energiemanager erfasst W Impulse pro Zeiteinheit = Maß für die aktuelle am Netzübergabepunkt zur Verfügung stehende Leistung Ansteuerung der nachgelagerten Einheit W Mit dem potentialfreien Kontakt kann entweder ein Verbraucher direkt (leistungsseitig), über einen digitalen Eingang an der Regelung oder das Temperaturmodul angesteuert werden. Die entsprechende Software für den Energiemanager ist unter zu beziehen. 302 Technik Kermi System x-optimiert

305 Energiemanager 1.2. Funktionsprinzip Temperaturmodul (optional) 1.3. SG-Ready Für Wärmepumpen ohne einen entsprechenden Eingang für eine externe Anforderung, kann das Temperaturmodul verwendet werden. Das Temperaturmodul wird zwischen einem Trinkwarmwassersensor im Speicher und der Wärmepumpenregelung integriert. Wird der eingestellte Schwellwert am Energiemanager überschritten, wird die Kennlinie des Temperatursensors beeinflusst und der übermittelte Temperaturwert herabgesetzt. Die Wärmepumpe heizt den Speicher somit auf ein höheres Temperaturniveau als im Normalbetrieb auf Parametrierung/Feineinstellung W Fühlerart über Dipschalter auswählen W Toleranzen über Potentiometers ausgleichen Einbindung in das System W Ansteuerung über Energiemanager W Koppelglied zwischen Fühler und WP-Regelung Fühler W NTC 5K / 10K / 20K W PT100 / PT500 / PT1000 W KTY81 Mit dem SmartGrid-Ready Label werden Wärmepumpen für den deutschen Markt ausgezeichnet, die sich aufgrund ihrer Regelungstechnik in ein intelligents Stromnetz einbinden lassen. Ein intelligentes Stromnetz ist erforderlich, um die schwankende Stromerzeugung aus regenerativen Energien ausgleichen, regulieren und nutzen zu können. Daraus ergeben sich viele Vorteile, wie z.b. W Nutzung überschüssiger regenerativer Energie W Windkraft- und PV-Anlagen müssen erst später oder gar nicht abgeschaltet werden W regionale Überlastungen der Stromnetze können ausgeglichen werden W durch eine gleichmäßigere Netzauslastung kann ein Netzausbau auf ein notwendiges Maß begrenzt werden W Anlagenbetreiber können von günstigeren Stromtarifen profitieren W und vieles mehr. Folgende Schaltzustände sind seitens des Energieversorgers möglich: W 00: keine Betriebserlaubnis (= EVU-Sperrkontakt) W 01: Normalbetrieb W 10: Anlaufempfehlung W 11: Anlaufpflicht (sofern die Systemgrenzen dies zulassen) Für die x-change WPLA, WPLI, WPS und die x-change compact Wärmepumpen ist das Temperaturmodul erforderlich. Grundlage um die SmartGrid-Ready Funktionalität effizient nutzen zu können ist ein entsprechendes Speichervolumen (Puffer- und/oder Trinkwasser) sowie ein im "Normalbetrieb" möglichst niedriges Temperaturniveau. Damit kann die Wärmepumpe im Betriebszustand "Anlaufempfehlung" oder "Anlaufpflicht" möglichst viel Strom bis zu den Einsatzgrenzen in Wärme umwandeln und für den späteren Wärmebedarf zur Verfügung stellen. Das SmartGrid-Ready Label ist eine der Voraussetzungen, um die BAFA- Förderung "Lastmanagementbonus" erhalten zu können Die SG-Ready Funktionalität wird mit folgendem Zubehör erfüllt Energiemanager basic W40059 Energiemanager basic mit W W40078 Temperaturmodul Energiemanager Pro W40300 Zusätzliches Mischermodul (Erweiterungsmodul) W40105 x-change terra compact X X X x-change compact X X X x-change compact cool X X X x-change fresh X X x-change WPS X X x-change WPLI X X x-change WPLA X X x-change dynamic SG-Ready ohne zusätzliches Zubehör Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 303

306 Energiemanager Energiemanager Pro Durch den Kermi Energiemanager Pro kann auf einfache und kostengünstige Art bei Photo voltaikanlagen der Eigenverbrauch erhöht werden. Wird zu viel elektrischer Strom in das Netz eingespeist wird zum Beispiel die Wärmepumpe und/oder ein anderer Wärmeerzeuger aktiviert und erzeugt Wärme auf Vorrat, die im Trinkwarmwasserbereich gespeichert wird. Merkmale W Hoher Eigenverbrauchsanteil an selbst erzeugtem Strom W Energiekosteneinsparung für Heiz- und Trinkwassererwärmung W Erträge auch an kalten/diffusen Tagen W Speicherung von Energie in Form von Temperaturüberhöhung im Trinkwarmwasserbereich Lieferumfang Energiemanager Pro W Energiemanager W USB Kabel W Konfigurationssoftware zum Download unter Technik Kermi System x-optimiert

307 Energiemanager 1. Technische Daten Typ- und Verkaufs bezeichnung Artikelnummer Energiemanager Pro W40300 Charakterisierung des Betriebsverhaltens (Leistung) Eigenverbrauch Einsatzbedingungen Einsatzgebiet Umgebungstemperatur < 3 W klimatisiert in Innenräumen, nicht klimatisiert in Innenräumen Betrieb: 15 C C Lagerung: 40 C C Relative Feuchte 0 % % Geräuschemission geräuschlos Ausstattung und Ausführung Schutzart IP 20 Schutzklasse II Anschlussklemmen (fein-/einzel-drahtig) 1,5 mm² / 2,5 mm² Abmessungen 91 x 160 x 58 mm Gewicht 420 g Stromversorgung 230 V ~ / 50 Hz oder 60 Hz Montage Hutschiene Schnittstellen RStE-Kanäle 2 S0 1 Impulse/kWh konfigurierbar Relais 1 x Temperaturmodul, 3 x 250V AC 10A USB Typ B, zum Anschließen eines PC mit Software 1 Funktion ist mit Software konfigurierbar. Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 305

308 Energiemanager 1.1. Funktionsprinzip Energiemanager Pro Der Energiemanager Pro mit intgeriertem Temperaturmodul steht über ein S0-Signal in Verbindung mit dem Einspeisezähler am Netzübergabepunkt. Das S0-Signal gibt an, welche Menge elektrischer Leistung in das öffentliche Netz eingespeist wird. Am Energiemanager können mittels einer Software entsprechende Schwellwerte eingestellt werden. Wird der entsprechende Schwellwert überschritten schließen die Kontakte nacheinander (abhängig vom Energieüberschuss) und die Wärmepumpe und/oder andere Verbraucher werden aktiviert Konfiguration/Einstellungen W S0-Impulsrate (Imp./kWh) W Leistungsaufnahme der Verbraucher Energieerfassung W S0 Impulse werden vom Zähler bereitgestellt und vom Energiemanager erfasst W Impulse pro Zeiteinheit = Maß für die aktuelle am Netzübergabepunkt zur Verfügung stehende Leistung Ansteuerung der nachgelagerten Einheit W Mit dem potentialfreien Kontakt kann entweder ein Verbraucher direkt (leistungsseitig), über einen digitalen Eingang an der Regelung oder das Temperaturmodul angesteuert werden. Die entsprechende Software für den Energiemanager ist unter zu beziehen Funktionsprinzip Temperaturmodul (integriert) Für Wärmepumpen ohne einen entsprechenden Eingang für eine externe Anforderung, kann das Temperaturmodul verwendet werden. Das Temperaturmodul wird zwischen einem Trinkwarmwassersensor im Speicher und der Wärmepumpenregelung integriert. Wird der eingestellte Schwellwert am Energiemanager überschritten, wird die Kennlinie des Temperatursensors beeinflusst und der übermittelte Temperaturwert herabgesetzt. Die Wärmepumpe heizt den Speicher somit auf ein höheres Temperaturniveau als im Normalbetrieb auf Parametrierung/Feineinstellung W Fühlerart über Dipschalter auswählen W Toleranzen über Potentiometers ausgleichen Einbindung in das System W Ansteuerung über Energiemanager W Koppelglied zwischen Fühler und WP-Regelung Fühler W NTC 5K / 10K / 20K W PT100 / PT500 / PT1000 W KTY81 Für die x-change WPLA, WPLI, WPS und die x-change compact Wärmepumpen ist das Temperaturmodul erforderlich SG-Ready Mit dem SmartGrid-Ready Label werden Wärmepumpen für den deutschen Markt ausgezeichnet, die sich aufgrund ihrer Regelungstechnik in ein intelligents Stromnetz einbinden lassen. Ein intelligentes Stromnetz ist erforderlich, um die schwankende Stromerzeugung aus regenerativen Energien ausgleichen, regulieren und nutzen zu können. Daraus ergeben sich viele Vorteile, wie z.b. W Nutzung überschüssiger regenerativer Energie W Windkraft- und PV-Anlagen müssen erst später oder gar nicht abgeschaltet werden W regionale Überlastungen der Stromnetze können ausgeglichen werden W durch eine gleichmäßigere Netzauslastung kann ein Netzausbau auf ein notwendiges Maß begrenzt werden W Anlagenbetreiber können von günstigeren Stromtarifen profitieren W und vieles mehr. Folgende Schaltzustände sind seitens des Energieversorgers möglich: W 00: keine Betriebserlaubnis (= EVU-Sperrkontakt) W 01: Normalbetrieb W 10: Anlaufempfehlung W 11: Anlaufpflicht (sofern die Systemgrenzen dies zulassen) Grundlage um die SmartGrid-Ready Funktionalität effizient nutzen zu können ist ein entsprechendes Speichervolumen (Puffer- und/oder Trinkwasser) sowie ein im "Normalbetrieb" möglichst niedriges Temperaturniveau. Damit kann die Wärmepumpe im Betriebszustand "Anlaufempfehlung" oder "Anlaufpflicht" möglichst viel Strom bis zu den Einsatzgrenzen in Wärme umwandeln und für den späteren Wärmebedarf zur Verfügung stellen. Das SmartGrid-Ready Label ist eine der Voraussetzungen, um die BAFA- Förderung "Lastmanagementbonus" erhalten zu können. 306 Technik Kermi System x-optimiert

309 Energiemanager Die SG-Ready Funktionalität wird mit folgendem Zubehör erfüllt Energiemanager basic W40059 Energiemanager basic mit W W40078 Temperaturmodul Energiemanager Pro W40300 Zusätzliches Mischermodul (Erweiterungsmodul) W40105 x-change terra compact X X X x-change compact X X X x-change compact cool X X X x-change fresh X X x-change WPS X X x-change WPLI X X x-change WPLA X X x-change dynamic SG-Ready ohne zusätzliches Zubehör Zubehör allgemein Technik Kermi System x-optimiert 307

310 308 Technik Kermi System x-optimiert

311 Anhang Technik Kermi System x-optimiert 309 Anhang

312 Schallgrundlagen Schallgrundlagen Schalldruckpegelveränderung -35 db(a) -30 db(a) 1. Schallgrundlagen 1.1. Schallausbreitung im Freien Mit zunehmendem Abstand von der Schallquelle verteilt sich die Schallleistung auf eine größere Fläche und nimmt somit punktuell ab. Schallreflexionen an Hindernissen wie etwa Wänden verstärken jedoch in der Regel den Schall. Daher sind umliegende schallreflektierende Flächen in Bezug auf die Schallausbreitung in jedem Fall zu berücksichtigen. Natürlich spielt auch die jeweilige Materialbeschaffenheit eine Rolle, Schalldruckpegelveränderung -25 db(a) -20 db(a) -15 db(a) -10 db(a) -5 db(a) 0 db(a) 5 db(a) 10 db(a) 0 m 2 m 4 m 6 m 8 m 10 m 12 m 14 m 16 m 18 m 20 m Abstand von der Schallquelle Abstrahlung Halbraum Abstrahlung Viertelraum Abstrahlung Achtelraum die hier jedoch nicht in Betracht gezogen wird. 6:00 bis 22:00 (tagsüber) 22:00 bis 6:00 (nachts) Bei oberflächennahen Schallquellen kann sich der Schall nur halbseitig ausbreiten: Es liegt ein sogenannter akustischer Halbraum vor. Wird die Wärmepumpe nahe einer Hauswand installiert oder die Ansaug- oder Ausblasöffnung dort platziert, wirkt die Wand als zusätzliche schallreflektierende Fläche: Es entsteht ein akustischer Viertelraum. Industriegebiet 70 db(a) Gewerbegebiet 65 db(a) 50 db(a) Kern-, Dorf,- Mischgebiete 60 db(a) 45 db(a) Wohn- und Kleinsiedlungsgebiete 55 db(a) 40 db(a) Reine Wohngebiete 50 db(a) 35 db(a) Kurgebiete für Krankenhäuser und Pflegeanstalten 45 db(a) 35 db(a) Die technische Anleitung zum Schutz vor Lärm (TA Lärm) dient dem Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche. Die TA Lärm ist im Bundes- Immissionsschutzgesetz verankert. Der Schalldruckpegel wird bei bebauten Flächen 0,5 m mittig vor dem geöffneten Fenster des am stärksten schutzbedürftigen Raumes ermittelt. Bei bebauten Flächen ohne schutzbedürftige Räume oder unbebauten Flächen wird der Schalldruckpegel an dem am stärksten betroffenen Rand ermittelt, an dem nach dem Bebauungsrecht die Erstellung eines schutzbedürftigen Raumes erlaubt wäre Schallausbreitung im Gebäude Sobald eine weitere schallreflektierende Fläche hinzukommt, ergibt sich ein Achtelraum. Mit jeder zusätzlichen schallreflektierenden Fläche verstärkt sich der abgestrahlte Schall um jeweils 3 db(a). Schallschutz im Hochbau DIN 4109: In Gebäuden erfolgt die Schallausbreitung in der Regel als Körper- oder Luftschall. Die DIN 4109 gilt nur für Geräusche und Geräuschquellen aus fremden Räumen und gilt nicht für haustechnische Anlagen im eigenen häuslichen Bereich. Diese Norm kann somit nur verwendet werden für Geräuschquellen aus einem fremden Bereich. Ein fremder Bereich ist beispielsweise die Nachbarwohnung. Der Grenzwert für Schallemissionen, deren Ursprung haustechnische Anlagen sind, beträgt 30 db(a). 310 Technik Kermi System x-optimiert

313 Schallgrundlagen Schallschutz im Wohnungsbau VDI 4100: Die VDI 4100 hat Schallschutzstufen als Gesamtbeurteilungskriterium für Wohnungen definiert. Es ist somit die Bestimmung der schalltechnischen Güte einer Wohnung möglich. In erster Linie werden auch hier wieder Geräuscheinflüsse aus fremden Bereichen betrachtet. Jedoch hat die VDI 4100 separate Angaben für Geräusche innerhalb des eigenen häuslichen Bereiches geschaffen. Schallemissionsgrenzwerte von haustechnischen Anlagen in Mehrfamilienhäusern nach VDI 4100: Art der Geräuschemission Geräusche von Wasser- und Abwasserinstallationen Schallschutzstufe 1 Anforderungen nach DIN db(a) Schallschutzstufe 2 Schallschutzstufe 3 30 db(a) 25 db(a) 27 db(a) 1 24 db(a) 1 Abwassergeräusche ohne die dazugehörigen Armaturengeräusche 30 db(a) 25 db(a) 20 db(a) Geräusche von sonstigen haustechnischen Anlagen 30 db(a) 30 db(a) 25 db(a) 27 db(a) 1 24 db(a) 1 1 Erhöhter Schallschutz nach E-DIN Schallemissionsgrenzwerte von haustechnischen Anlagen in Reihenund Doppelhäusern nach VDI 4100: Art der Geräuschemission Schallschutzstufe 1 Anforderungen nach DIN 4109 Schallschutzstufe 2 Schallschutzstufe 3 Geräusche von Wasser- und Abwasserinstallationen 30 db(a) 25 db(a) 20 db(a) Abwassergeräusche ohne die dazugehörigen Armaturengeräusche 30 db(a) 20 db(a) 15 db(a) Geräusche von sonstigen haustechnischen Anlagen 30 db(a) 25 db(a) 20 db(a) Schallemissionsgrenzwerte von haustechnischen Anlagen innerhalb des eigenen häuslichen Bereiches nach VDI 4100: Art der Geräuschemission Schallschutzstufe 1 Anforderungen nach DIN 4109 Schallschutzstufe 2 Schallschutzstufe 3 Geräusche von Wasser- und Abwasserinstallationen 30 db(a) 30 db(a) 30 db(a) Abwassergeräusche ohne die dazugehörigen Armaturengeräusche 30 db(a) 25 db(a) 25 db(a) Geräusche von sonstigen haustechnischen Anlagen 30 db(a) 30 db(a) 25 db(a) Stand der Technik sind bereits heute die Schallgrenzwerte der Schallschutzstufe 2 nach VDI 4100! Die Erfüllung von besseren Schallgrenzwerten ist meist nur mit hohem Aufwand und hohen Kosten zu realisieren. Technik Kermi System x-optimiert 311 Anhang

314 Schallgrundlagen Luftschall der Wärmepumpe: Für den Bau und Innenausbau des Wärmepumpenaufstellraumes sollten unbedingt schallabsorbierende Materialien verwendet werden. So reflektiert zum Beispiel Beton stärker den Schall als Ziegel. Decken- und Wanddurchbrüche im Aufstellraum müssen wieder fachgerecht verschlossen werden. Auch die Zugangstüren müssen schalldämmend und luftdicht ausgeführt werden. Körperschall der Wärmepumpe: Um die Übertragung von Schwingungen und Geräuschen der Wärmepumpe zu minimieren, ist eine schalltechnische Trennung vom Baukörper erforderlich. Wird die Wärmepumpe auf einem schwimmenden Estrich aufgestellt, so ist die benötigte Stellfläche von der restlichen Bodenfläche mit einer Trennfuge abzugrenzen. Eine Aufstellung der Wärmepumpe auf Leichtbauböden ist aufgrund der eingeschränkten Schalldämmung und der unter Umständen zu geringen Tragfähigkeit zu vermeiden. Handelsübliche Kesselpodeste weisen aufgrund ihrer Resonanz nur eine geringe bis keine schalldämmende Wirkung auf. Luftkanäle sind insbesondere bei Wanddurchbrüchen ebenso schalltechnisch zu entkoppeln. 2. Schall- und Schwingungsemissionen von Wärmepumpen 2.1. Abtaugeräusche bei Luft/Wasser-Wärmepumpen Während des Abtauvorgangs einer Luft/Wasser-Wärmepumpe können kurzzeitig verschiedene Geräusche, wie Siede- und Pfeiftöne, entstehen Strömungsgeräusche Hat das Fluid in den Rohrleitungen eine zu hohe Geschwindigkeit, können sich die dabei entstehenden Geräusche auf das Gebäude übertragen. Eine korrekte Auslegung der Rohrdimensionen und der Umwälzpumpen ist daher sehr wichtig. Die Befestigungspunkte sind entsprechend schalldämmend auszuführend. Hauptleitungen 0,8 m/s Steigstränge 0,5 m/s Anschlussleitungen 0,3 m/s 2.3. Körperschall über Rohr- und Elektroleitungen Sämtliche Rohr- und Elektroleitungen sind auch vom Gebäude schalltechnisch zu entkoppeln. Die Befestigungen sind mit schalldämmenden Einlagen zu versehen, die Verbindungselemente zur Wärmepumpe sollten flexibel sein. Bei Rohrleitungen ist die Über- bzw. Unterdimensionierung der Umwälzpumpen auszuschließen. Die elektrische Anbindung muss ebenfalls flexibel ausgeführt werden. Die sogenannten Scroll-Verdichter erzeugen durch die rotierenden Bauteile entsprechende Schwingungen. Um zu verhindern, dass sich diese Schwingungen auf das Gebäude übertragen, muss eine entsprechende Entkopplung der Wärmepumpe gegeben sein. Verknüpfungspunkte zwischen dem Gebäude und der Wärmepumpe liegen im Heizungsrohrnetz und in der elektrischen Anbindung. Eine Trennung vom Rohrnetz kann mit entsprechenden Kompensatoren oder mittels flexibler Druckschläuche erfolgen. Werden Druckschläuche eingesetzt, empfiehlt sich eine 360 -Umlenkung des Schlauchs, wobei der minimale Biegeradius des Schlauches zu beachten ist. So lässt sich die Übertragung der Schwingungen entsprechend vermindern. Auch die Steifigkeit elektrischer Anschlussleitungen kann eine Körperschallübertragung auf das Gebäude verursachen. Auch hier empfiehlt sich eine 360 -Umlenkung der entsprechenden Kabel. Die Befestigung der Kabel sollte wie bei den Heizungsrohren schalldämmend erfolgen. 312 Technik Kermi System x-optimiert

315 Wasserbeschaffenheit Wasserbeschaffenheit nach VDI Steinbildung Die Steinbildung im Heizungswasser ist von den folgenden Faktoren abhängig: W Wasserbeschaffenheit W Füllwassermenge W Ergänzungswassermenge W Temperatur der Wärmeübertragungsflächen Wird Wasser erwärmt, das reich an Erdalkalien (Calcium- und Magnesium ionen) ist, entsteht Kalk (CaCO3). Kalkablagerungen beeinträchtigen den Wärmeübergang und somit die Wirtschaftlichkeit einer Heizungsanlage, dies kann zu Funktionsbeeinträchtigungen führen. Daher ist es zielführend, nur Heizungswasser zu verwenden, das den ent sprechenden Anforderungen entspricht. Eine Wasser analyse nach DIN sollte immer vor der Befüllung einer Heizungsanlage durchgeführt werden. Die Stadtwerke und Wasserzweckverbände stellen diese Werte zur Verfügung. Das alleinige Wissen des Härtebereiches ist nicht ausreichend. Für die nachfolgenden Werte gilt, dass das Heizungs wasser während der Lebensdauer der Heizungsanlage bis zu 3 Mal ausgetauscht wird. Die Grenzwerte für Erdalkalien und die Gesamthärte stehen im festen Zusammengang. Nach der VDI 2035 wird ein Umlaufwasserheizer definiert: Ein Umlaufwasserheizer ist ein Wärmeerzeuger mit einem spezifischen Volumen < 0,3 l/kw. Wärmepumpen sind demnach in der Regel Umlaufwasserheizer. Gesamtheizleistung Spezifisches Anlagenvolumen < 20 l/kw 20 bis 50 l/kw > 50 l/kw Erdalkalien Gesamthärte Erdalkalien Gesamthärte Erdalkalien Gesamthärte Wasserzähler erforderlich 50 kw keine Anforderung keine Anforderung 3,0 mol/m³ 16,8 d < 0,02 mol/m³ < 0,11 d nein 50 kw Systeme mit Umlaufwasserheizer oder elektrischen Heizelementen 3,0 mol/m³ 16,8 d 2,0 mol/m³ 11,2 d < 0,02 mol/m³ < 0,11 d nein > 50 bis 200 kw 2,0 mol/m³ 11,2 d 1,5 mol/m³ 8,4 d < 0,02 mol/m³ < 0,11 d ja > 200 bis 600 kw 1,5 mol/m³ 8,4 d < 0,02 mol/m³ < 0,11 d < 0,02 mol/m³ < 0,11 d ja > 600 kw < 0,02 mol/m³ < 0,11 d < 0,02 mol/m³ < 0,11 d < 0,02 mol/m³ < 0,11 d ja Technik Kermi System x-optimiert 313 Anhang

316 Wasserbeschaffenheit 2. Wasserseitige Korrosion 3. Beschaffenheit der Heizungsanlagenfülleinrichtung Korrosionsbedingte Schäden an einer Heizungsanlage können durch die Einhaltung folgender Punkte auf ein Minimum reduziert werden: W Fachgerechte Planung W Fachgerechte Inbetriebnahme W Korrosionstechnisch geschlossene Anlagen W Korrekt ausgelegte Druckhaltung W Ordnungsgemäße Wartung und Instandhaltung W Einhaltung der Heizwassergrenzwerte Der zulässige ph-wert im Heizungswasser ist abhängig von den verwendeten Materialien. Für Stahl, Kupfer und Buntmetalle sollte der ph-wert 8,2 bis 10 betragen. Werden Aluminiumwerkstoffe verwendet, sollte der ph-wert zwischen 8,2 und 8,5 liegen, bei verschiedenen Aluminiumlegierungen kann ein ph-wert bis zu 9,5 zulässig sein; es sind dabei die Angaben des Herstellers zu berücksichtigen. Als Füllwasser wird üblicherweise herkömmliches Trinkwasser verwendet. Das Trinkwasser weist einen ph-wert von 6,5 bis 9,5 auf und kann somit unter dem vorgege benen Grenzwert sein. Das Heizungswasser alkalisiert sich innerhalb von wenigen Wochen selbst. Nach ca. 8 Wochen muss eine ph-wert-überprüfung durchgeführt werden. Ist dabei der Wert noch immer unter dem zulässigen Wert, ist eine Alkalisierung notwendig. Bei der Verwendung von Aluminiumwerkstoffen kann die Eigenalkalisierung vermindert werden durch die Verwendung eines Füllwassers mit einer Gesamthärte von > 6 dh. Die DIN EN 1717 unterteilt Flüssigkeiten in 5 Kategorien, Heizungswasser ohne Zusätze ist der Kategorie 3 und Heizungswasser mit Zusätzen ist der Kategorie 4 zuzuordnen. Kategorie 1 Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserqualität) Kategorie 2 Flüssigkeiten, die die menschliche Gesundheit nicht beeinträchtigen Kategorie 3 Flüssigkeiten, die eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Mit mindestens einer giftigen Substanz Kategorie 4 Flüssigkeiten, die eine menschliche Gesundheitsgefährdung darstellen. Mit mindestens einer giftigen, radioaktiven oder anderen Substanz Kategorie 5 Flüssigkeiten, die eine menschliche Gesundheitsgefährdung darstellen. Mit mikrobiellen oder viruellen Erregern Für die ordnungsgemäße Befüllung einer Heizungsanlage ist nach DIN ein Rohrtrenner vom Typ BA (Rohrnetztrenner mit kontrollierbarer Mitteldruckzone) oder höherwertig zu verwenden. Zur Befüllung von Anlagen mit Heizungswasser ohne Zusätze wäre auch ein Rohrtrenner vom Typ CA zulässig. Salzarm Salzhaltig Elektrische Leitfähigkeit bei 25 C < 100 μs/cm μs/cm ph-wert bei 25 C 8,2 10 (8,5 bei Aluminium) Sauerstoff < 0,1 mg/l < 0,02 mg/l Aussehen Sedimentstoff frei Ist die elektrische Leitfähigkeit zu hoch, muss eine Entsalzung des Füllwassers erfolgen. In korrosionstechnisch geschlossen Anlagen ist der Sauerstoffanteil geringer als 0,02 mg/l. Die Leitfähigkeit und der ph-wert können zentral gemessen werden. Der Sauerstoffanteil kann nicht zentral gemessen werden, da die Sauerstoffkonzentrationen punktuell auftreten. Der Betreiber der Anlage sollte ein entsprechendes Anlagenbuch führen, in dem die Wasserbeschaffenheit, die Ergänzungs wassermenge und der Anlagendruck in einem Zeitintervall entsprechend dokumentiert werden. 314 Technik Kermi System x-optimiert

317 Rohrdimensionierung Rohrdimensionierung Für die Auslegung der Heizungsverrohrung gelten folgende Empfehlungen: W Heizkörper-Anbindeleitungen: Fließgeschwindigkeit 0,3 m/s W Heizungs-Verteilleitungen: Fließgeschwindigkeit 0,5 m/s W Heizungs-Steig- und Kellerleitungen: Fließgeschwindigkeit 0,8 m/s W Aus energetischer Sicht: maximaler Druckverlust Pa/m W Aus wirtschaftlicher Sicht kann es jedoch oftmals sinnvoller sein, höhere Druckverluste zu realisieren, um eine Verkleinerung der Rohrdimension zu erreichen. Dieses Diagramm dient lediglich zur Angebotskalkulation und ersetzt keine Rohrnetzberechnung. Für eine ordnungsgemäße Planung und Installation ist eine entsprechende Rohrnetzberechnung notwendig. In diesem Diagramm wurden ein maximaler Druckverlust von 150 Pa/m und eine maximale Strömungsgeschwindigkeit von 0,8 m/s zugrunde gelegt, bei einer durchschnittlichen Systemtemperatur von 40 C. Beim 30-prozentigen Wasser-Glykol-Gemisch wurde eine Systemtemp eratur von 0 C zugrunde gelegt. Das Rohrmaterial ist Kupfer nach DIN EN Überschlägige Rohrdimensionierung Wasser-Glykol- Gemisch 30 % 15 x 1 76,1 x 2 18 x Volumenstrom in l/h x ,1 x 2 Wasser 15 x 1 18 x x x 1, x x x 1,5 28 x 1, x x 2 42 x 1,2 42 x 1,5 35 x 1, x x 1, x 1, x 2 42 x 1,5 42 x 1,2 Technik Kermi System x-optimiert 315 Anhang

318 Anfrage Wärmepumpen (Blatt 1 von 3) Ansprechpartner Allgemeines Kermi GmbH Abteilung RVZTP Pankofen-Bahnhof Plattling GERMANY Tel Fax [email protected] Datum Bauvorhaben Ort Fachhandwerker/Planer Straße PLZ/Ort Telefon Großhandel Straße PLZ/Ort Telefon Angebot Angebot für x-change Wärmepumpen x-net Flächenheizung/-kühlung (Bitte Anfrageformular x-net beifügen) Angebot an Fachhandwerker Großhandel Planer/Architekt Pläne Maßstäblicher Grundriss mit Grundstücksgrenzen und Nutzungsangabe beigefügt Schnitte, Ansichten und Grundrisse beigefügt ja ja nein nein Maßangaben Kleinste lichte Öffnung zum Einbringen der Bauteile (in mm) Lichte Raumhöhe des Aufstellraumes (in mm) Breite Höhe Zu beheizende Wohnfläche Gebäudeheizlast DIN EN Anzahl der Personen Brennstoffverbrauch der letzten drei Jahre Brennstoff m 2 Jahr 1 Jahr 2 Jahr 3 Vorstehende Angaben sind Heizlastberechnung beigefügt geschätzt ja berechnet nein 316 Technik Kermi System x-optimiert

319 Anfrage Wärmepumpen (Blatt 2 von 3) Vorgesehener Einsatz Neubau Einfamilienhaus Mehrfamilienhaus mit WE Gewerbebau Sonstiges Altbau, Baujahr Einfamilienhaus Mehrfamilienhaus mit WE Gewerbebau Sonstiges saniert unsaniert Systemtemperaturen Heizkörper C Fußbodenheizung C Sonstiges C Erwärmung Trinkwasser Schwimmbadwasser kw Wärmepumpe Ausführung x-change Sole/Wasser-Wärmepumpe x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe Tiefenbohrung Innenaufstellung Flächenkollektor Außenaufstellung Geräuschpegel kritisch unkritisch Betriebsweise monovalent (ohne E-Stab) monoenergetisch (mit E-Stab) Bivalenzpunkt C bivalent alternativ ab Außentemperatur bei C Vorlauftemperatur C parallel ab Außentemperatur C bei Vorlauftemperatur C EVU-Sperrzeiten ja/anzahl der Sperrzeiten pro Tag Dauer h nein Netzbetreiber Angaben zum 2. Wärmeerzeuger Wärmeerzeuger vorhanden neu Hersteller Typ Leistung kw Regelung Solarthermie Solarstation mit Wärmetauscher Kollektorfläche m 2 Typ Typ Technik Kermi System x-optimiert 317 Anhang

320 Anfrage Wärmepumpen (Blatt 3 von 3) Hydraulische Einbindung Wärmespeicher vorhanden Pufferspeicher Heizwasser, Inhalt Heizkreis ungemischt Anzahl Heizkreis gemischt Anzahl Solarunterstützung für Trinkwarmwasser für Heizung neu für Schwimmbad l Angaben zur Trinkwassererwärmung Trinkwassererwärmung vorhandene Anlage neue Anlage Speicher Trinkwasserspeicher WT Fläche Größe Speicher mit externem Ladesystem und Lanze Größe Kombispeicher Größe m² l l l Frischwasserstation Spitzen-Volumenstrom Warmwasser-Temperatur Bedarfskennzahl N Härtegrad Trinkwasser Zirkulation l/m C dh ja nein vorhanden Sonstige Angaben DSL-Anschluss (für Fernwartung) vorhanden Router im Aufstellraum der Wärmepumpe ja ja nein nein Ort, Datum Name in Blockschrift Unterschrift [email protected] 318 Technik Kermi System x-optimiert

321 Inbetriebnahmeanforderung Wärmepumpe Fachbetrieb (Auftraggeber und Rechnungsempfänger) Bauvorhaben (Standort Wärmepumpe) Firma Nach- und Vorname Straße PLZ/Ort Telefon Telefax Nach- und Vorname Straße PLZ/Ort Telefon Terminwunsch, Vorlaufzeit ca. 1 Woche Großhandel PLZ/Ort Anlagendaten Wärmepumpentyp Kermi Angebot vorhanden mit der Nummer Seriennummer Checkliste zur Inbetriebnahme Allgemeine Daten Heizgrenze Norm-AT Gebäudeheizlast Gebäudeheizlast Gebäudeheizlast bei Heizgrenze* bei 0 C bei Norm-AT Heizlast TWE Sonstige 2. Wärmeerzeuger Bivalenzpunkt Anlage wurde entsprechend der Montage anleitung, Richtlinien und Verordnungen installiert und ist betriebsbereit. Der Hydraulische Abgleich wurde durchgeführt. Wärmepumpe Schwingungsentkoppelt angeschlossen (Heizung/elektrisch) Sicherheitseinrichtung vorhanden und überprüft nach DIN Druckprüfung/Spülung durchgeführt Fülleinrichtung nach DIN 1988/DIN 1717 vorhanden Anlage vollständig und dauerhaft elektrifiziert (kein Baustrom) Heizungswasser entspricht der VDI 2035 Wärmedämmung nach EnEV angebracht Halten Sie Auslegungstemperaturen der Heizkreise bereit x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe Innenaufstellung Luftkanäle mit WSG installiert (Länge < 10 m, Abstand WSG > 3 m) Kondensatabführung über Trichtersiphon x-change Luft/Wasser-Wärmepumpe Außenaufstellung Wärmepumpe fest montiert und gesichert Kondensatabführung über Versickerung ins Erdreich (Frostsicher) Sekundärseitige Verrohrung frostsicher ausgeführt x-change Sole/Wasser-Wärmepumpe Solekreise gefüllt, gespült, entlüftet und hydraulisch abgeglichen Solekreis: Sicherheitseinrichtungen n. DIN EN vorhanden und überprüft Sole-Frostschutz ist sichergestellt bis C Soleverrohrung im Gebäude korrosionsbeständig und diffusionsdicht gedämmt Bemerkungen Um eine Inbetriebnahme durchführen zu können müssen alle entsprechenden Punkte der Checkliste vorhanden sein. Es ist zwingend erforderlich, dass der zuständige Installateur und Elektriker bei der Inbetriebnahme mit vor Ort ist um eventuelle Mängel schnell zu beheben. Wird eine Wärmepumpenanlage zur Bauaustrocknung verwendet, ist dies ein nicht bestimmungsmäßiger Gebrauch, für auftretende Schäden wird keine Haftung übernommen! Datum, Unterschrift (Diese Unterschrift kann nur vom Auftraggeber und Rechnungsempfänger geleistet werden) [email protected] Telefax: Telefon: * zwingend erforderlich Technik Kermi System x-optimiert 319 Anhang

322 Kundendienstanforderung Wärmepumpe Fachbetrieb (Auftraggeber und Rechnungsempfänger) Bauvorhaben (Standort Wärmepumpe) Firma Nach- und Vorname Straße PLZ/Ort Telefon Telefax Nach- und Vorname Straße PLZ/Ort Telefon Terminwunsch Anlagendaten Typ Inbetriebnahme Datum Seriennummer Betriebsstunden gesamt Grund der Anforderung Defekt/Störung Störmeldung falls vorhanden Wartung Wärmepumpe Dichtheitsprüfung nach F-Gase Verordnung Wir bitten vorab um die Erstellung eines Angebotes Fehlerbeschreibung/Bemerkungen Sollten Gewährleistungsansprüche bestehen, teilen Sie uns das vorab bitte mit und senden uns entsprechende Dokumente, wie Rechnungen zu. Halten Sie diese ggf. bei Kundendiensteinsatz griffbereit. Wird ein Gewährleistungsanspruch nicht akzeptiert bzw. widerleget besteht grundsätzlich eine Kostentragungspflicht. Während des Kundendiensteinsatzes kann der Techniker Fotografien zur Dokumentation des Einsatzes erstellen. Sollten Sie das ausdrücklich nicht wünschen, teilen Sie das bitte dem Kundendiensttechniker beim Eintreffen mit. Datum, Unterschrift (Diese Unterschrift kann nur vom Auftraggeber und Rechnungsempfänger geleistet werden) Telefax: Telefon: Technik Kermi System x-optimiert

323

324 x-change x-buffer x-center Regelung x-net Flächen- Wärmepumpen Wärmespeicher heizung/-kühlung therm-x2 x-well Designheizkörper Heizwand Flachheizkörper Wohnraumlüftung Konvektor Kermi Decor Gesunde Wohlfühlwärme und grenzenloser Duschkomfort mit den ganzheitlichen Kermi Komplett-Programmen für Raumklima und Duschdesign. Duschplatz Duschkabine Mehr Informationen finden Sie auf / Kermi GmbH Pankofen-Bahnhof Plattling GERMANY Tel Fax / [email protected]

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