DIE MACHT DER GENE. ALTERN

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1 DIE MACHT DER GENE. ALTERN Markus Hengstschläger Medizinische Universität Wien Gastgeber: Stefan Hametner - Montag, Beginn: 19:30 Uhr

2 Kepler Salon Rathausgasse 5 A-4020 Linz T Öffnungszeiten jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn Eintritt frei/ Begrenzte Platzanzahl

3 Der Kepler Salon wird zum Ort der Begegnung und der Information. Hochschulen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäuser gestalten hier Wissensvermittlung, machen Forschung im Dialog mit ExpertInnen zugänglich und verständlich. Der Kepler Salon wird als Schaufenster der Wissenschaften und als Schaltstelle im Spannungsfeld zwischen Forschung und Alltag einen wichtigen Beitrag zur Lebenskultur leisten. Der Salon der schlauen Füchse wird von der KinderUniSteyr für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren konzipiert. Nicht ehrgeiziges Lernen steht im Vordergrund, sondern Neugier auf die Welt, Spaß am Experimentieren und die Freude am wissenschaftlichen Denken.

4 Körper? Die moderne Wissenschaft hat die wichtigsten Zäsuren des menschlichen Alterns entschlüsselt: Führerschein mit 18, Sex mit 20, viel Geld mit 30, viel Geld mit 60 und mit 80 Jahren noch immer einen Führerschein und sehr viel Sex. So weit, so gut: Aber wollten Sie nicht immer schon wissen, warum wir überhaupt altern und was dabei in unserem Körper vor sich geht? Warum gibt es einerseits Schildkröten, die 170 werden, und andererseits Eintagsfliegen, die Joghurt essen und joggen können, so viel sie wollen, und doch nicht alt werden? Warum gibt es eigentlich keinen 150-jährigen Menschen, oder ist das nur noch eine Frage der Zeit? Was hat die moderne Biomedizin vielleicht künftig einmal für diejenigen zu bieten, die sich mit ihrer Endlichkeit nicht abfinden wollen? Mit einem dicken Grinsen und einem entspannten Augenzwinkern erzählt Markus Hengstschläger von Stammzellen aus Milchzähnen und aus bei Schönheitsoperationen abgesaugtem Fett, von einem längeren, aber dafür hungrigen Leben, von tierischen Ersatzteillagern für Menschen, davon, warum Sex vielleicht letztendlich ausstirbt und was wir im hohen Alter tun können, damit wir es auch bemerken, wenn es so weit ist. Frei nach dem visionären Motto: Wir sind dem Altern nicht mehr mit Haut und Haaren ausgeliefert, weil schließlich beides im Labor nachwachsen kann.

5 Vortragende Markus Hengstschläger Medizinische Universität Wien Der gebürtige Oberösterreicher promovierte im Alter von 24 Jahren mit Studienverkürzung und Auszeichnung als Universitätsassistent am Vienna Biocenter zum Doktor der Genetik. Mit einem Erwin-Schrödinger- Stipendium verbrachte er danach einen Forschungsaufenthalt an der Yale University in den USA. Hengstschläger hat eine abgeschlossene Ausbildung zum Fachhumangenetiker, er wurde mit 29 Jahren a.o. Univ.-Prof. und 35-jährig Universitätsprofessor für Medizinische Genetik. An der Medizinischen Universität Wien betreibt er Grundlagenforschung (Entdeckung von Stammzellen im Fruchtwasser, Erforschung der Erbkrankheit Tuberöse Sklerose etc.), lehrt und ist für die Erstellung von genetischen Befunden am Menschen verantwortlich. Er erhielt eine Vielzahl wissenschaftlicher Preise und Ehrungen, wurde von Studenten und Kollegen mehrfach für seine Lehrtätigkeit ausgezeichnet, ist Autor zahlreicher Publikationen in internationalen Top-Journalen und ist im Editorial Board mehrerer internationaler Journale. Hengstschläger ist Mitglied vieler Wissenschaftsgesellschaften, Hochschulrat der Pädagogischen Hochschule Wien, Mitglied der österreichischen Gentechnikkommission, der Ethikkommission des österreichischen Bundeskanzlers, des Wiener Beirats für Bioethik, des Beirats des Instituts für Ethik und Recht der Universität Wien und war auch Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben im Vatikan. Sein Bestseller Die Macht der Gene (Ecowin Verlag) wurde 2007 vom Hauptverband des österreichischen Buchhandels mit dem Goldenen Buch ausgezeichnet und von den österreichischen LeserInnen zum beliebtesten Sachbuch gewählt (Verleihung des Buchliebling 2007) erschien sein Bestseller Endlich unendlich. Hengstschläger ist außerdem Moderator der ORF Ö1-Wissenschaftssendung Radiodoktor Gesundheit und Medizin.

6 Gastgeber Stefan Hametner Stefan Hametner (geboren 1965) studierte Biologie und Erdwissenschaften und ist seit dem Beginn der 1990er Jahre am Bischöflichen Gymnasium Petrinum Linz als Lehrer für Biologie, Umweltkunde und Chemie tätig. Ab 2009 wird er an der Pädagogischen Hochschule Linz eine Stelle in der Hauptschullehrerausbildung übernehmen. Zusätzlich absolvierte Stefan Hametner Ausbildungen zum Moderator, zum Koordinator für Suchtprävention und war unter anderem Teilnehmer an der Leadership-Academy des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur.

7 Impressum Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas OrganisationsGmbH Gruberstraße 2, A-4020 Linz T F Wir danken unseren Sponsoren für die großzügige Unterstützung. Intendant Martin Heller Kaufm. Geschäftsführer Walter Putschögl Kepler Salon Idee Linz09: Julia Stoff Konzept und Realisation Linz09: Ulrich Fuchs, Silvia Keller, Karin Haas, Sebastian Knopp Salon der Schlauen Füchse IFAU: Andreas Kupfer, Sylvia Zierer Linz09: Claudia Hutterer Advisory Board Peter Becker, Gerald Hanisch, Franz Harnoncourt, Gabriele Kotsis, Claus Pias, Constanze Wimmer Gestaltung Salon aschentho: Thomas Aschenbrenner Linz09: Silvia Keller, Christine Weisser Grafische Gestaltung Camouflage Interfaces OG: Erich Bendl, Thomas Bendl Redaktion/Lektorat textstern*: Ulrike Ritter Änderungen vorbehalten

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