Arbeiterkind Hofkind Kinderfreunde Rote Falken VSM, VSSTÖ, SJ, Kinderfreunde Wien.

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2 Arbeiterkind Hofkind Kinderfreunde Rote Falken VSM, VSSTÖ, SJ, Kinderfreunde Wien.

3 Wie viel Individualität und wie viel Gruppe braucht ein Kind? Psychosoziale Entwicklung Merkmale von Gruppen Haltungen und Verhaltensweisen, die nur in Gruppen erlernbar sind Welchen Beitrag können wir Erwachsenen dazu leisten?

4 Der starke Wunsch, von Gleichaltrigen akzeptiert zu werden, verbindet alle Menschen aller Altersgruppen.

5 Der natürliche Wunsch, zu einem bestimmten Freundeskreis zu gehören, kann so groß sein, dass junge Menschen ihre eigenen oder bisherigen Werte aufgeben. Ob ein junger Mensch bereit ist, seine Werte bewusst aufzugeben oder ob er dem Gruppendruck nachgibt, hängt von vielen Faktoren ab. Die Entwicklung in den ersten 3 Lebensjahren spielt dabei jedoch sicher eine große Rolle.

6 Ohne Ich gibt es kein Du und kein Wir!

7 aber es ist nie zu spät!

8 Nach der Geburt ist der Mensch von anderen Menschen in allen lebensnotwendigen Belangen total abhängig. Das spürt ein Baby und probiert daher aus, wie es Gewissheit bekommen kann, dass immer jemand da ist. (Verlassensangst) In einer fürsorglichen und liebevollen Umgebung erkennt das Baby allmählich, dass es nicht alleine gelassen wird. Auf diese Weise entsteht das sogenannte Urvertrauen Mit der Fähigkeit sich selber fort zu bewegen, wird die totale Abhängigkeit beendet.

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10 Kinder in diesem Alter sind neugierig und wissbegierig! Alles will erforscht werden. Sie üben ununterbrochen. Sie wollen alles selber machen und erleben dabei erstmals bewusst die Diskrepanz zwischen wollen und können! (sprachlich, motorisch und emotional/sozial) Selber Machen ist Selber Sein! Sie müssen herausfinden, wer sie sind. Dazu müssen die Bezugspersonen getestet werden, Grenzen müssen ausgelotet werden. (Trotzphase)

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12 Das Kind erkennt allmählich, was es kann und was es nicht kann und bei wem es Hilfe bekommt. Es weiß, was es will und was es nicht will. Es unterscheidet zwischen Recht und Unrecht. Das Unrechtsbewusstsein entsteht. Die Übertretung von Regeln geschieht bereits vielfach bewusst. Konflikte mit den Bezugspersonen werden herausgefordert Grenzen werden weiterhin ausgelotet. Der konstruktive Umgang mit Konflikten und der respektvolle Umgang mit Gefühlen trägt dazu bei dass ein Kind seine Persönlichkeit entfalten kann.

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14 Ab diesem Alter braucht jedes Kind andere Kinder die Gruppe!

15 Sie haben meistens mehr Mitglieder Die Rollen sind nicht fix vorgegeben

16 In allen Gruppen gibt es mehr oder weniger dieselben sozialen Positionen (Rollen), die von den einzelnen Gruppenmitgliedern eingenommen werden. Bereits bei Kindergartenkindern ist zu beobachten, wie sie sich einzelne Rollen aneignen. Dabei ist es durchaus möglich, in unterschiedlichen Gruppen unterschiedliche Rollen einzunehmen. Das hängt damit zusammen, dass für manche Positionen nur eine Rolle zu besetzen ist.

17 Gruppenführer/in (die Beliebten oder die Tüchtigen liegen im Wettstreit um die Führungsrolle) Bei unterschiedlichen Tätigkeiten kann die Führung (auch ohne Intervention seitens Erwachsener) wechseln. Opponent/in: haben in dieser Gruppe keine Chance auf die gewünschte Führungsposition. Kommen ohne Intervention von außen nicht mehr aus dieser Rolle heraus Sündenbock: wird dafür verantwortlich gemacht, wenn der Gruppe etwas nicht gelingt. Interventionen zum Schutz dieses Kindes sind seitens der Erwachsenen notwendig Mitläufer/in : haben keine eigene Meinung. Außenseiter/in

18 Es gibt Haltungen und Verhaltensweisen, die man nur in der Gruppe lernen kann

19 Diversion und Kooperation Konfliktfähigkeit Freundschaft Solidarität Mitverantwortung Inklusion

20 Wir sind alle verschieden, wir alle können Verschiedenes und alle sind gleich wichtig! Aber nicht so!

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22 Konflikte gehören zum Alltag jeder Gruppe! Es geht nicht darum, sie zu vermeiden, sondern sie zu bewältigen. GruppenleiterInnen sollten unterschiedliche Strategien zur Konfliktbewältigung kennen.

23 Gute Freunde spielen und streiten miteinander, helfen sich, erfinden Dinge, laden sich zum Geburtstag ein, übernachten beieinander

24 Jede/r von uns kann Dinge nicht so gut. Jede/r von uns ist manchmal traurig oder grantig oder böse. Jede/r von uns hat das Recht auf seine Gefühle! Wir alle brauchen manchmal das Mitleid und die Hilfe von den anderen.

25 damit das Zusammenleben so unterschiedlicher Menschen funktioniert, muss sich jede/r dafür verantwortlich fühlen.

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28 ich sollte wissen, dass ich selber mit all meinen Handlungen und Aussagen ständig Vorbild bin!

29 Danke für Eure Aufmerksamkeit!

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