Berufsbildende Schulen KASTANIENALLEE BÖCKLINSTRASSE LEONHARDSTRASSE. Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales

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1 Berufsbildende Schulen KASTANIENALLEE BÖCKLINSTRASSE LEONHARDSTRASSE III Berufliches Gymnasium Gesheit Soziales Informationen zur Qualifikationsphase zum Abitur Gültig ab 2012 (Abitur 2014) (auf der Grlage der Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO), der Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS-VO), der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (VO-GO), der Ergänzenden Bestimmungen zur Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (EB-VO-GO), der Verordnung über die Abschlüsse in der gymnasialen Oberstufe im Beruflichen Gymnasium (AVO-GOBAK) ) Inhalt: 1. Belegungsverpflichtung in der Qualifikationsphase 2. Einbringungsverpflichtung zur Abiturprüfung 3. Prüfungsfächer der Abiturprüfung 4. Zulassungsvoraussetzung zur Abiturprüfung + Übersicht: Errechnung der Gesamtpunktzahl 5. Tabelle zur Umrechnung der Gesamtpunktzahl in Noten 6. Abiturorganisation Das Wichtigste: Ziel der Abiturprüfung ist die allgemeine Hochschulreife, d.h. der uneingeschränkte Zugang zu einem Studium in einer beliebigen Fachrichtung an Universitäten Fachhochschulen. In der Einführungsphase (Klasse 11) wird ein Jahreszeugnis erstellt, das versetzungsrelevant ist. In der Qualifikationsphase (Klassen ) werden die Fächer in Halbjahresabschnitten bewertet (Diese Schulhalbjahresergebnisse SHJE müssen zur Abiturprüfung eingebracht werden). Zur Abiturprüfung wird zugelassen, wer die Belegungsverpflichtung erfüllt sowie ausreichend Fächer pro Schulhalbjahresabschnitt (insgesamt 36) mit einer bestimmten Punktzahl in die Gesamtqualifikation einbringt. Es gibt fünf Prüfungsfächer. Im ersten bis dritten Prüfungsfach wird der Unterricht auf einem erhöhten Anforderungsniveau erteilt. Im vierten fünften Prüfungsfach wird der Unterricht auf grlegendem Anforderungsniveau erteilt. Das Gesamtergebnis (Notendurchschnitt) des Abiturs setzt sich zusammen aus den in der Qualifikationsphase erbrachten Leistungen sowie den Ergebnissen der Abiturprüfung. 1

2 1. Belegungsverpflichtung in der Qualifikationsphase (Anlage 9 zu 36 BbS-VO) In der Qualifikationsphase wird der Unterricht in Schulhalbjahren erteilt. Dabei wird jedes Fach, ausgenommen Sport, dem sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld (A), gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld (B), mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld (C) zugeordnet. In der Qualifikationsphase ist nach Maßgabe der folgenden Aufstellung der Unterricht in den Fächern in Schulhalbjahresabschnitten zu belegen: Profil-, Kern-, Ergänzungs-, Wahlfächer Aufgabenfelder Fach Anzahl der Schulhalbjahre Berufliches Gymnasium Gesheit Soziales Ökotrophologie Sozialpädagogik Profilfächer Kernfächer Ergänzungsfächer B Pädagogik/Psychologie - 4 Betriebs- Volkswirtschaft 4 4 C Ernährung 4 - Informationsverarbeitung 4 B/C Praxis 1) 4 A Deutsch 4 Englisch 2) 4 Spanisch 2) 4 C Mathematik 4 Biologie 3) 4 B Geschichte 2 Religion oder Werte Normen 4) 2 - Sport 4 1) Das Fach Praxis wird im Ökotrophologie dem Aufgabenfeld C, im Sozialpädagogik dem Aufgabenfeld B zugeordnet. 2) Der Unterricht ist in derselben Fremdsprache zu belegen. Alle Schülerinnen Schüler sind grsätzlich zur Teilnahme am Englischunterricht in den Jahrgangsstufen verpflichtet. Schülerinnen Schüler, die vor dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe nicht durchgängig im Sekarbereich I in mindestens vier aufsteigenden Schuljahren am Pflichtunterricht in einer weiteren Fremdsprache teilgenommen haben, müssen in der Einführungsphase in der Qualifikationsphase am Unterricht in der weiteren Fremdsprache (Spanisch) teilnehmen. Englisch kann als P2, P3, P4, oder P5-Fach, Spanisch als P4- oder P5-Fach gewählt werden. Schülerinnen Schüler, die nicht zur Teilnahme an der zweiten Fremdsprache verpflichtet sind, können die zweite Fremdsprache freiwillig belegen, wenn sie für diese keine oder nur geringe Vorkenntnisse aufweisen. Wird eine Fremdsprache freiwillig belegt, ist dies grsätzlich nur durchgängig möglich (Abwahl nur nach Beratung zum Ende eines Schuljahres). Das Fach wird benotet kann als Prüfungsfach gewählt werden. Wer also eine Fremdsprache freiwillig bis zum Ende der Qualifikationsphase belegt, hat bei den einzubringenden Fächern bzw. bei den Prüfungsfächern mehr Wahlmöglichkeiten. 3) Der Unterricht ist in derselben Naturwissenschaft zu belegen. 4) Wird Religionsunterricht der Religionsgemeinschaft, der die Schülerin oder der Schüler angehört, nicht angeboten stattdessen auch das Fach Werte Normen nicht gewählt, so ist in zwei aufeinander folgenden Schulhalbjahren zusätzlicher Unterricht in einem anderen Fach, das nicht Prüfungsfach ist, aus dem Aufgabenfeld B zu belegen. 2

3 Die folgende Übersicht zur Belegungsverpflichtung verdeutlicht diesen Sachverhalt: Ökotrophologie Sozialpädagogik Fach/Hj. 12/1 12/2 13/1 13/2 12/1 12/2 13/1 13/2 Vorgaben Deutsch x x x x x x x x 2. oder 3. PF Englisch x x x x x x x x 2. oder 3. PF/ 4. oder 5. PF Spanisch x x x x x x x x 4. oder 5. PF Mathematik x x x x x x x x 2. oder 3.PF/ 4. oder 5. PF Ernährung x x x x 1. PF Päd/Psych x x x x 1. PF BuV x x x x x x x x 4. oder 5. PF IV x x x x x x x x 4. oder 5. PF Geschichte x x x x RE/WuN x x x x Biologie x x x x x x x x Sport x x x x x x x x Praxis x x x x x x x x 2. Einbringungsverpflichtung zur Abiturprüfung (Anlage 4 zu 15/3 AVO-GOBAK) Für das Abitur sind 36 Halbjahresergebnisse aus den Schulhalbjahren (SHJE) entsprechend der folgenden Aufstellung einzubringen. 24 Schulhalbjahresergebnissen in einfacher Wertung davon mindestens 20 SHJE mit einer Bewertung von jeweils mindestens 05 Punkten 12 Schulhalbjahresergebnisse (1., Prüfungsfach) in zweifacher Wertung, davon mindestens 9 SHJE mit einer Bewertung von mindestens 05 Punkten Werden die Leistungen in einem Fach in einem Schulhalbjahr mit der Note ungenügend bewertet (= 00 Punkte), so darf dieses Fach auf die Belegungsverpflichtung nicht angerechnet werden. Daraus folgt: Wenn in der Qualifikationsphase in nur einem Fach, das eingebracht werden muss, in nur einem Halbjahr 00 Punkte erreicht werden, muss das ganze Schuljahr wiederholt werden, sofern die Verweildauer nicht überschritten wird. Fach Anzahl der Fächer/Schulhalbjahresabschnitte Berufliches Gymnasium Gesheit Soziales Ökotrophologie Sozialpädagogik Ernährung 4 - Pädagogik/Psychologie - 4 Betriebs- Volkswirtschaft 4 Deutsch 4 eine Fremdsprache 1) 4 2) Geschichte 2 Religion oder Werte Normen 2 Mathematik 4 Biologie 1) 4 Informationsverarbeitung 4 Praxis 3) 2 Praxis oder Sport oder weitere Fremdsprache 4) 2 Gesamtzahl der einzubringenden SHJE 36 1) Die Schulhalbjahresergebnisse müssen dieselbe Fremdsprache oder Naturwissenschaft betreffen. 2) Waren Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache neu zu erwerben, ist die Einbringungsverpflichtung grsätzlich durch vier Schulhalbjahresergebnisse der in der Einführungsphase neu begonnenen Fremdsprache zu erfüllen. Wenn eine fortgeführte Fremdsprache als Prüfungsfach gewählt wurde, müssen vier Schulhalbjahresergebnisse in der gewählten fortgeführten Fremdsprache zwei Schulhalbjahresergebnisse in der neu begonnenen Fremdsprache eingebracht werden. 3) Es sind die beiden Schulhalbjahresergebnisse des ersten Schuljahres der Qualifikationsphase einzubringen. 4) Es können zwei weitere Schulhalbjahresergebnisse aus einem der drei Fächer eingebracht werden; dabei kann es sich auch um zwei weitere Schulhalbjahresergebnisse aus einer Fremdsprache nach den Fußnoten 1 2 handeln. 3

4 3. Prüfungsfächer der Abiturprüfung ( 2 der AVO-GOBAK Anlage 9 zu 36 BbS-VO) Es gibt fünf Prüfungsfächer. Im ersten bis dritten Prüfungsfach wird der Unterricht auf einem erhöhten Anforderungsniveau erteilt. Im vierten fünften Prüfungsfach wird der Unterricht auf grlegendem Anforderungsniveau erteilt. Die Wahl der Prüfungsfächer sowie deren Festlegung als Fächer mit erhöhten Anforderungen müssen bis zum Ende der Einführungsphase aus den von der Schule angebotenen Prüfungsfachkombinationen erfolgen. Eine fortgeführte Fremdsprache kann als zweites oder drittes Prüfungsfach nur gewählt werden, wenn diese im Sekarbereich I mindestens vier Jahre durchgehend gelernt wurde. Die endgültige Festlegung der gewählten Fächer als zweites oder drittes Prüfungsfach erfolgt bis zur Zulassung zur Abiturprüfung, als viertes oder fünftes Prüfungsfach bis zum Ende des zweiten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase. Die Prüfungsfächer sind so zu wählen, dass die Aufgabenfelder A, B C abgedeckt sind. Mögliche Prüfungsfachkombinationen in den en Ökotrophologie Fächer mit erhöhten Anforderungen Fächer mit grlegenden Anforderungen 1. PF PF PF Ernährung C Englisch A Mathematik C Betriebs- Volkswirtschaft B Mathematik C oder Informationsverarbeitung C Betriebs- u. Volkswirtschaft B Informationsverarbeitung C oder Fremdsprache A Sozialpädagogik Fächer mit erhöhten Anforderungen Fächer mit grlegenden Anforderungen 1. PF PF PF Betriebs- Volkswirtschaft B Pädagogik/ Psychologie B Englisch A Mathematik C Mathematik C oder Informationsverarbeitung C Informationsverarbeitung C Mathematik C oder Betriebs- Volkswirtschaft B Betriebs- u. Volkswirtschaft B Informationsverarbeitung C oder Fremdsprache A Informationsverarbeitung C Fremdsprache A oder Betriebs- Volkswirtschaft B 4

5 4. Zulassungsvoraussetzung zur Abiturprüfung ( 8 der AVO-GOBAK) Übersicht: Errechnung der Gesamtpunktzahl ( 15 der AVO- GOBAK) Nach Vorliegen der Ergebnisse des vierten Schulhalbjahres der Qualifikationsphase meldet sich die Schülerin oder der Schüler zur Abiturprüfung gibt an, welche Ergebnisse aus den Schulhalbjahren in Block I der Gesamtqualifikation eingehen sollen. Für die Zulassung zur Abiturprüfung müssen bestimmte Mindestpunktzahlen in den einzelnen Fächern nachgewiesen werden. Die Prüfungskommission beschließt die Zulassung, wenn die Schülerin oder der Schüler die Belegungs- Einbringungsverpflichtungen sowie die für Block I der Gesamtqualifikation festgesetzten Bedingungen erfüllt. Wer sich nicht zur Prüfung meldet, nicht zugelassen ist oder bis zum Beginn der Prüfung zurücktritt, tritt in das zweite Schulhalbjahr der Qualifikationsphase zurück, sofern hierdurch nicht die Verweilhöchstdauer überschritten wird. In den Prüfungsfächern eins bis vier findet je eine schriftliche, im fünften Prüfungsfach eine mündliche Prüfung statt. Aus den Leistungen der Schülerin oder des Schülers in den vier Schulhalbjahren der Qualifikationsphase aus den Leistungen in der Abiturprüfung wird durch Addition der Punkte eine Gesamtpunktzahl ermittelt, die man als Gesamtqualifikation bezeichnet. Die 36 Schulhalbjahresergebnisse die Abiturprüfungsergebnisse sind wie folgt einzubringen: Die Punktzahl der Gesamtqualifikation wird wie folgt berechnet: Block I E I = 40 x P / 48 E I = Ergebnis Block I P = Punktsumme durch Addition der 36 Schulhalbjahresergebnisse unter Berücksichtigung der zweifachen Gewichtung der 12 Ergebnisse im ersten bis dritten Prüfungsfach der einfachen Gewichtung der übrigen 24 Schulhalbjahresergebnisse. Block II E II = 4x (PF1 + PF2 + PF3 + PF4 + PF5) E II = Ergebnis Block II PF1 bis PF5 = Ergebnisse der Abiturprüfung in den fünf Prüfungsfächern Ergebnis Gesamtpunktz ahl E = EI + EII E = Ergebnis Gesamtpunktzahl (Tabelle nach Anlage 2a zu 14 Abs. 2 Satz 1 AVO-GOBAK) Zum Bestehen der Abiturprüfung müssen in der gymnasialen Oberstufe im Beruflichen Gymnasium ( 15 - Absatz 4 AVO-GOBAK) in Block I mindestens 200 Punkte erreicht werden. Dabei müssen unter den 24 Schulhalbjahresergebnissen in einfacher Wertung mindestens 20 unter den 12 Schulhalbjahresergebnissen in zweifacher Wertung mindestens 9 Schulhalbjahresergebnisse mit mindestens je 05 Punkten bewertet worden sein. in Block II mindestens 100 Punkte erreicht werden. Dabei müssen in drei Prüfungsfächern, darunter im ersten, zweiten oder dritten Prüfungsfach jeweils mindestens 20 Punkte erreicht worden sein. 5

6 5. Tabelle zur Umrechnung der Gesamtpunktzahl in Noten (Tabelle nach Anlage 2a zu 14 Abs. 2 Satz 1 AVO-GOBAK) Umrechnung der Gesamtqualifikation in eine Durchschnittsnote der sechsstufigen Notenskala Punkte bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis 900 Durchschnittsnote 4,0 3,9 3,8 3,7 3,6 3,5 3,4 3,3 3,2 3,1 3,0 2,9 2,8 2,7 2,6 2,5 2,4 2,3 2,2 2,1 2,0 1,9 1,8 1,7 1,6 1,5 1,4 1,3 1,2 1,1 1,0 Hinweise zum Erwerb der Fachhochschulreife: Der schulische Teil der FH-Reife wird durch den Nachweis bestimmter Leistungen in zwei zeitlich aufeinander folgenden Schulhalbjahren der Qualifikationsphase erworben. Eingebracht werden müssen dabei jeweils 2 Schulhalbjahresergebnisse in den Fächern Deutsch, Englisch oder Spanisch, Betriebs- Volkswirtschaft oder Geschichte, Mathematik Biologie. Folgende weitere Fächer können eingebracht werden: Informationsverarbeitung, Sport, Praxis, Religion/Werte Normen. Für den Erwerb der Fachhochschulreife ist zusätzlich erforderlich eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung, durch ein mindestens einjähriges geleitetes berufsbezogenes Praktikum (Praktikumsplan, Praktikumsbescheinigung) oder durch Ableistung eines einjährigen sozialen oder ökologischen Jahres, eines einjährigen Wehr- oder Zivildienstes oder eines einjährigen Besfreiwilligendienstes. (siehe auch Broschüre Berechnung der Fachhochschulreife ). 6

7 6. Abiturorganisation 6.1 Terminplan Der zeitliche Ablauf der Abiturprüfung ist zentral geregelt (Zentralabitur). Man kann grob vom folgenden Zeitraster ausgehen: Ende des 4. Schulhalbjahres schriftliche Prüfungen mündliche Prüfungen mündliche Nachprüfungen in den schriftlichen Prüfungsfächern Entlassungsfeier vor den Osterferien unmittelbar nach den Osterferien im Anschluss an die schriftlichen Prüfungen etwa 6 Wochen nach den mündlichen Prüfungen etwa 1 Woche vor Schuljahresende 6.2 Meldung Zulassung zur Abiturprüfung Nach Vorliegen der Ergebnisse des vierten Schulhalbjahres erfolgt die Meldung der Schülerinnen Schüler zur Abiturprüfung. Die Prüfungskommission beschließt die Zulassung, wenn folgende Bedingungen erreicht sind: Belegung der erforderlichen Profil-, Kern Ergänzungsfächer die Mindestpunktzahlen in den einzelnen Fächern Einhaltung der Obergrenzen für die Einbringung von Schulhalbjahresabschnitten, die mit weniger als fünf Punkten bewertet worden sind. Wer sich nicht zur Prüfung meldet, nicht zugelassen ist oder bis zum Beginn der Prüfung zurücktritt, geht in das zweite Halbjahr zurück. Wer sich am Ende des vierten Halbjahres wegen mangelnder Voraussetzungen nicht melden kann wenn auch eine Wiederholung des 13. Jahrgangs nicht möglich ist, muss die Schule verlassen. 6.3 Abiturklausuren Es gelten die Regelungen für das Zentralabitur in Niedersachsen. Danach werden zeitgleich an allen niedersächsischen Gymnasien in den schriftlichen Abiturprüfungsfächern zentral einheitliche Aufgaben gestellt (Ausnahme: Informationsverarbeitung). 6.4 Ablauf der mündlichen Prüfung Die mündliche Prüfung im fünften Prüfungsfach ist eine Einzelprüfung. Die mündliche Prüfung soll mindestens 20 Minuten, höchstens 30 Minuten dauern. Die Vorbereitungszeit dauert in der Regel 20 Minuten. Die mündliche Prüfung darf sich nicht nur auf die Sachgebiete eines Schulhalbjahres beziehen. Sie gliedert sich in zwei Teile. Zunächst soll der Prüfling seine Lösung darstellen, im anschließenden Prüfungsgespräch soll vor allem der schulhalbjahresübergreifende Bezug der Leistung sichtbar werden. 6.5 Mündliche Zusatzprüfungen in den Fächern der schriftlichen Prüfung Die Prüfungskommission beschließt, für welche Schülerinnen Schüler in welchen Fächern der schriftlichen Prüfung mündliche Prüfungen anzusetzen sind. Spätestens vier Werktage vor dem ersten Tag der mündlichen Prüfung in den Fächern der schriftlichen Prüfung teilt die Schulleitung mit: a) die Ergebnisse der Prüfungen b) die Fächer der schriftlichen Prüfung, in denen auch mündlich geprüft werden soll. Auf schriftlichen Antrag des Schülers / der Schülerin ist eine weitere mündliche Prüfung in den Fächern der schriftlichen Prüfung anzusetzen. Der Termin, bis zu dem die Schülerinnen Schüler Anträge auf mündliche Prüfungen stellen können, soll mindestens zwei Werktage nach dem Tag der Mitteilung der schriftlichen Ergebnisse liegen. 6.6 Gewichtungen der mündlichen Prüfungen in den Fächern des schriftlichen Abiturs Eine mündliche Prüfung in den Fächern des schriftlichen Abiturs verändert nicht das Ergebnis der schriftlichen Prüfung. Wird in einem schriftlichen Prüfungsfach auch eine mündliche Nachprüfung erforderlich oder wird sie freiwillig durchgeführt, so berechnet man das Prüfungsergebnis nach der Formel: E= (8 s + 4 m) geteilt durch 3 (E= Prüfungsergebnis; s= schriftliche Prüfung, m = mündliche Prüfung) (Anlage 1a zu 4 Abs. 2 Satz1) 7

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