12. DFN-CERT Workshop Wireless Security
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- Katarina Franke
- vor 10 Jahren
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1 12. DFN-CERT Workshop Wireless Security W(EP PA PA2)
2 Überblick WEP Cisco LEAP WPA WPA2 / i Zusammenfassung / Schutzmaßnahmen
3 WEP WEP = Wired Equivalent Privacy Optionaler Schutzmechanismus des Standards Design-Ziel: Schaffung der selben Sicherheit wie bei drahtgebundenem LAN Aufgaben Vertraulichkeit Authentisierung
4 WEP - Verschlüsselung
5 WEP - Authentisierung
6 WEP- Schwachstellen Nur Daten-Frames werden verschlüsselt, keine Verifikation von Management Frames IVs: 24 Bit, zu klein Keine vernünftigen Integrity Checks (nur CRC32) statische Schlüssel, kein re-keying Replay Angriffe möglich
7 WEP - Angriffe Newsham: Key-Generator Angriff Schwachstelle in vielen Key Generator verkleinert Schlüsselraum Brute Force Angriff möglich FMS (Fluhrer, Mantin, Shamir) "schwache IVs" können Teile des Schlüssels angreifbar machen Tools: Airsnort ca Mio. Pakete benötigt
8 WEP - Angriffe Improved FMS benötigt ebenfalls "schwache IVs" verwendet effizientere Prüfmethoden Tools: dwepcrack ca Mio. Pakete statistischer KoreK-Angriff Tools: aircrack, weplab benötigt nur einzigartige IVs (keine schwachen) ab Pakete erfolgreich
9 WEP - Angriffe
10 WEP - Angriffe Reinjection Anstatt auf Pakete zu warten, werden diese selbst produziert verschlüsselte Pakete mit bestimmter Länge werden aufgezeichnet (arp Broadcasts, DHCP, pings) und re-injeziert Erzeugen neuen Netzwerk-Traffic Tools: reinj.c, aireplay
11 WEP - Zusammenfassung WEP ist gebrochen Proprietäre Erweiterung (WEP-Plus etc.) lösen das Problem nicht Manuelles Re-Keying "in regelmässigen Abständen" ist sinnlos Der Mythos "SOHO Netze mit wenig Netzwerkverkehr sind relativ sicher" ist genau das: ein Mythos
12 Cisco LEAP proprietäre Hersteller-Lösung versucht, Verbesserungen einzuführen, als Ersatz für Standard-WEP Ziel: einfache Handhabung, verbesserte Sicherheit Verwendet als erste Wireless-Lösung 802.1x Gegenwärtig noch sehr stark verbreitet Häufig auch bei embedded Systemen anzutreffen
13 LEAP - Authentisierung
14 LEAP - Angriffe LEAP basiert auf MS-CHAP, ergänzt um beidseitige Authentisierung Schlüssel: pre-shared Key Anfällig für Wörterbuch- und Brute-Force Angriffe Tools: Asleap von Joshua Wright benötigt Mitschnitt der Auth-Phase Angreifer kann gezielt DeAuth durchführen Kombinierbar mit "John the Ripper" Listen- Permutation
15 LEAP- Angriffe
16 WPA WPA = Wi-Fi Protected Access Hersteller-Standard Füllt (zeitliche) Lücke zwischen WEP- Debakel und i Vorgabe: sanfte Migration, keine Änderung der Hardware Damit bleibt RC4-Verschlüsselung von WEP erhalten
17 WPA Folgende Pseudoformel beschreibt WPA: WPA = {802.1X + EAP + TKIP + MIC + (RADIUS*X)} If WPA-PSK, X=0; ELSE X=1
18 WPA Authentisierung: 802.1x
19 WPA
20 WPA EAP benötigt Authentisierungs-Methode auf Upper Layer EAP-TLS, EAP-Kerberos, EAP-MD5... Die Wahl der richtigen Methode entscheidet über Sicherheits-Klasse des Netzes Die sichersten Verfahren erzeugen (wie üblich) den größten Aufwand z.b. EAP-TLS: benötigt eine PKI
21 WPA Nachteil der meisten EAP-Auth-Methoden: Die User-Identität ist frei zugänglich Die letzte EAP-Bestätigung oder Ablehnung kann gefälscht werden Einsatz von Tunnel-Verfahren EAP-TTLS, EAP-PEAP Bauen erst TLS-Tunnel zum Server auf nachgelagerte Authentisierungs-Phase
22 WPA Vertraulichkeit, Integrität TKIP (Temporal Key Integrity Protocol) IV (48 Bit): keine (schnellen) Wiederholungen IV als Sequence Counter gegen Replay Angriffe Vermeidung von "schwachen IVs" MIC: Kryptographische Prüfsummme (MICHAEL) statt nur Integrity Check Value (ICV) Dynamisches Re-Keying (pro Paket) Verschlüsselung: weiterhin RC4 (wegen Hardware- Kompatibilität)
23 WPA Kennt zwei verschiedene Modi WPA PSK statt RADIUS-Server: Pre-Shared Keys für SOHO-Bereich gedacht Anfällig für Wörterbuch-Angriffe WPA Enterprise benötigt eigenen Radius Server
24 WPA - Angriffe Wörterbuchangriff gegen WPA PSK Tool: z.b. cowpatty von Joshua Wright Als Input reicht ein aufgezeichneter TKIP Handshake Prüft (offline) gegen Wörterbuch Der Angriff ist allerdings aufgrund von 4096 Hashsummen Berechnungen sehr langsam Highend-PC: ca. 70 Tests/Sekunde möglich Gegenmaßnahmen: Zufällige, sehr lange Passwörter
25 WPA - Angriffe
26 802.11i Unterschiede zu WPA: AES-CCMP (Counter Mode-CBC MAC Protocol) statt TKIP Benötigt neue Hardware Geringere Schlüssellängen nötig Schneller und sicherer Behebt potentielle Schwachstelle mit TKIP/MIC Wahrscheinlichkeit für identische Prüfsumme: 1: Brute Force Angriff möglich Sicherheitsmaßnahme: 60 Sekunden Blackout des AP Denial-of-Service Angriff möglich
27 Sicherheitsmaßnahmen Abhängig vom Bedarfs-Profil: WEP deaktivieren LEAP wenn möglich ablösen, ansonsten: möglichst lange, zufällige Passwörter verwenden Umstieg zumindest auf WPA WPA-Enterprise, wenn Infrastruktur vorhanden WPA-PSK für kleine Netze, mit langem Zufalls-PW WPA/WPA2 Wahl einer geeigneten "sicheren" Authentisierungs- Methode ( z.b. EAP-TLS, EAP-LEAP, EAP-TTLS)
28 Sicherheitsmaßnahmen Installation eines Wireless IDS Hauptgefahr: Rogue Access Points Angreifer oder Mitarbeiter schließt AP an PC im inneren Firmennetzwerk an Umgeht gesamte externe Sicherheitsvorkehrungen Erkennung von Angriffen auf Kommunikation Benötigt flächendeckende Absicherung verteiltes Systemen mit mehreren Sensoren High Gain Antennen
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