Einführung, Zellen und Organe

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1 Grundlagen der Immunologie 5. Semester - Dienstags Uhr Ruhr-Universität Bochum, HMA 20 Einführung, Zellen und Organe Albrecht Bufe 1

2 Stempel für Anwesenheit in der letzten Vorlesung am Am auch Stoffwiederholung mit Diskussion der Prüfungsfragen. Angebot: Wahlpflichtfach Immunologie Montags bis Seminarraum 01/315 Vorlesungsbegleitende Vertiefung, Eigene Beteiligung durch Referate, Diskussion von klinischen Fallbeispielen Die ersten 15 Anmeldung können teilnehmen, mit weniger als 10 findet es nicht statt. Anmeldeschluß: Freitag um 24:00 Uhr. Lehre Regelstudiengang Wahlpflichtfach Anmeldung Bochum

3 Immunologie-Hausarbeit als gute Alternative, um maximal 40% der Punkte dieses Semesters bereits vor der ersten Klausur einzuholen!!! Lehre Regelstudiengang Hausarbeit Quiz-login Bochum Sie müssen an der Portfolio-Klausur am Ende des Semesters teilnehmen. Die Klausur bringt maximal 30 Punkte. 40%, also 12 Punkte, können Sie mit einer Hausarbeit reinholen. Nach jeder Vorlesung stelle ich eine oder mehrere Fragen, die Sie innerhalb von 30 Stunden (bis zum nächsten Tag um 18:00 Uhr) über Internet beantworten können. 3

4 Es sind meist 1-2 Essay-Fragen, die durch Recherchen oder Hören der Vorlesung zu beantworten sind. DAZU IMMER 1 od.2 Surprise-Fragen. Die Fragen bringen pro Woche jeweils 1,2 Punkte. 75% aller Fragen müssen (= 9 von 12 Punkten) korrekt beantwortet sein, wenn die Punkte am Ende angerechnet werden sollen. Die Anrechnung auf die Klausur erfolgt durch Addition der in der Klausur erreichten ersten 18 Punkte und der Punkte in der Hausarbeit. Wenn diese Punktzahl die in der Klausur erreichten Punkte übersteigt wird diese höhere Zahl als Prüfungsergebnis genommen, sonst das reine Klausurergebnis. Nicht klar? Hier einige Beispiele: 4

5 Ergebnisberechnung Klausurpunkte Hausarbeitpunkte Prüfungsergebnis Bemerkungen Punkte über die Hausarbeit ergeben sich als 9+18 (nur diese werden aus der Prüfung bei der Summe verwendet) verglichen mit 25 ergibt sich eine höher Punktzahl, die Zu wenig Punkte in der Hausarbeit für die Anrechnung Die Punkte mit der Hausarbeit ergeben sich zu , also weniger. Es bleibt beim sehr guten Klausurergebnis Einfache Addition, die Mühe mit der Hausarbeit hat sich gelohnt. 5

6 6

7 7

8 Motto der heutigen Vorlesung Das Immunsystem ist überall Die Grundkonzepte der Immunologie Bochum

9 Immunologie unterscheidet zwischen SELBST Nicht SELBST Vier Bedrohungen der Individualität: Fusion von Individuen 9

10 Vier Bedrohungen der Individualität: Organ- und Gewebeschädigung Verletzung Mangel (z.b. O2) Vier Bedrohungen der Individualität: Parasitismus und Infektion 10

11 Vier Bedrohungen der Individualität: Neoplasie Immun System Bakterium im Körper Schweinegrippe im System Tumorzellen Fremdes Organ = Transplantat 11

12 Früherkennung von Gefahrensignalen Spezifität Klonale Expansion Gedächtnis Toleranz Physiko chemische Barriere Humorale Immunantwort Zelluläre Immunantwort Angeborene Immunantwort (Innate Immunity) Haut, Schleimhaut Komplement, Zytokine der APZ (Interferone a und b, TNF-a) Phagozyten (Makrophagen, Neutrophile) und NK-Zellen Adaptive Immunantwort (Adaptive or aquired Immunity) Mucosale Antikörper Antikörper, Zytokine der Lymphozyten (Interleukine Interferon g) Lymphozyten 12

13 Die beweglichen Mitspieler Bochum Antigen präsentierende Zelle (APZ) Funktion Phagozytose, Antigenpräsentation Makrophage Langerhanszelle Dendritische Zelle Follikulär dendritische Zelle 13

14 Granulozyten Basophiler Granulozyt Funktion Histaminfreisetzung, aktivierende Substanzen Neutrophiler Granulozyt Funktion Eosinophiler Granulozyt Funktion Phagozytose, Tötung von Bakterien Tötung von Parasiten Mastzelle Funktion Histaminfreisetzung, aktivierende Substanzen Natürliche Killerzelle (NK-Zelle) Funktion Freisetzung lytischer Granula, die virusinfizierte Zellen und Tumorzellen töten können 14

15 B-Zelle Plasmazelle Funktion T-Zelle Aktivierte T-Zelle Funktion Regulation der Immunantwort durch: - Freisetzung regulierender Zytokine und Chemokine - Hilfe bei der Antikörperproduktion - Suppression Virus infizierter Zellen - Hilfe bei der Zerstörung von Bakterien Bakterium Virus Antikörperproduktion, Antigenpräsentation Proteinantigen Zytoplasma T-Zell- Rezeptor (CD3) CD4 CD8 CD28 Cytokin- Rezeptor CD40-L Peptid Zellmembran Cytokin CD40 MHC- Klasse II MHC- Klasse I B7 Chemokin- Rezeptor 15

16 Anatomie Bochum Rachenmandel Gaumenmandel Linke subklavikuläre Vene Lymphknoten Niere Blinddarm Organe des Immunsystems Rechte subklavikuläre Vene Thymus Herz Lunge Ductus thoracicus Milz Peyersche Plaques im Dünndarm (GALT) Dickdarm Lymphgefäße Knochenmark Bronchus assoziiertes Lymphgewebe (BALT) 16

17 Epiphysenfuge Hyaliner Knorpel Spongiosa (blutbildendes Knochenmark) Periost Compacta Markhöhle (gelbes Knochenmark) Spongiosa (blutbildendes Knochenmark) Spongiosa (blutbildendes Knochenmark) Knochenmarksausstrich 17

18 Knochenmark Aus: Janeway und Travers (1997, Seite 4) Pluripotente hämatopoetische Stammzelle Knochenmark Allgemeine lymphatische Vorläuferzelle Myeloide Vorläuferzelle Megakaryozyt Erythroblast Blut Polymorphkernige Leukozyten Vorläufer Monozyt Effektorzellen Basophile Zelle Neutrophile Zelle Eosinophile Zelle Gewebe Thrombozyten Erythrozyt Plasmazelle Aktivierte T-Zelle Mastzelle Makrophage Größe eines normalen Lymphknotens 18

19 Lymphknoten Sekundärer lymphatischer Follikel (mit Keimzentrum) Keimzentrum (Aktivierung von B-Zellen) Paracortikaler Bereich (vorwiegend T-Zellen) Hohe endotheliale Venole (HEV) Primärer lymphatischer Follikel (vorwiegend B-Zellen, Follikulär-dendritische Zellen) Markstrang (Makrophagen, Plasmazellen) Arterien und Vene Afferente Lymphgefäße Efferentes Lymphgefäß Randsinus Marksinus Vollständiger humaner Lymphknoten Keimzentrum (Aktivierung von B-Zellen) Primärer lymphatischer Follikel (vorwiegend B-Zellen, Follikulär-dendritische Zellen) Paracortikaler Bereich (vorwiegend T-Zellen) Marksinus 19

20 Fasernetzwerk eines Lymphknotens 20

21 Makroskopische Lage des Thymus Kind Erwachsener 21

22 Thymus Thymozyten Corticoepitheliale Zellen MHC I & II Cortex Medulla MHC I & II + Autoantigene Reifer Lymphozyt Dendritische Zellen Darmassoziiertes Lymphgewebe (DALT) (Peyersche Plaques) Epithel (M-Zellen) Innenseite des Darms Wölbung T-Zellbereich Keimzentrum Lymphatischer Follikel (B-Zellen) Darmwand 22

23 Peyersches Plaque M-Zellen Keimzentrum (Aktivierung von B-Zellen) Paracortikaler Bereich (vorwiegend T-Zellen) 23

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