Vernachlässigung des Bedürfnisses nach Schutz und Sicherheit

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1 Vernachlässigung Was ist Vernachlässigung von Kindern? Von Vernachlässigung wird gesprochen bei unzureichender Ernährung, Pflege, Gesundheitsvorsorge bzw. Gesundheitsfürsorge, Betreuung, Zuwendung, Anregung und Förderung, Liebe und Akzeptanz sowie bei unzureichendem Schutz vor Gefahren. Zu unterscheiden ist zwischen aktiver und passiver Vernachlässigung: Passive Vernachlässigung erfolgt unbewusst und liegt meist in der Unkenntnis oder in mangelnder Einsicht der Eltern oder einer anderen für die Erziehung verantwortlichen Person begründet. Bei der aktiven Vernachlässigung wird dem Kind die notwendige Fürsorge bewusst verweigert. Die Grenzen zwischen aktiver und passiver Vernachlässigung sind aber oft verschwommen. Wird ein Kind vernachlässigt, ist dies für Aussenstehende oftmals kaum bemerkbar. Gerade für Säuglinge und Kleinkinder kann dies bedrohlich sein. Sie können sich noch nicht zur Wehr setzen. Meistens wurde ein Kind, wenn die Folgen sichtbar werden, bereits über längere Zeit vernachlässigt. Um möglichst früh auf Vernachlässigung reagieren zu können, ist es wichtig, deren Symptome bzw. die möglichen «Signale eines Kindes zu kennen. Beispiele: Vernachlässigung körperlicher Bedürfnisse Das Kind trägt keine der Jahreszeit entsprechende Kleidung Das Kind trägt immer durchnässte Windeln Grössere Körperteile sind gerötet oder entzündet Das Kind ist sehr häufig krank Vernachlässigung des Bedürfnisses nach Schutz und Sicherheit Das Kind wird oft ohne Aufsicht alleine gelassen Das Kind wird nicht auf Gefahren hingewiesen und nicht unterstützt, sie zu erkennen

2 Vernachlässigung des Bedürfnisses nach Verständnis und Bindung Das Kind erhält keine Zuwendung und Aufmerksamkeit Das Kind kann nicht benennen, wer seine ganz direkten Bezugspersonen sind Vernachlässigung des Bedürfnisses nach Wertschätzung Das Kind wird nie gelobt und erhält nur herablassende Kritik Der Ton ist mehrheitlich grob, verletzend und/oder widersprüchlich Vernachlässigung des Bedürfnisses nach Anregung, Spiel und Leistung Das Kind darf nicht mit anderen Kindern Kontakte pflegen und spielen Vernachlässigung des Bedürfnisses nach Selbstverwirklichung Das Kind wird nicht dabei unterstützt, eigene Erfahrungen zu machen Das Kind wird nicht als Individuum erkannt und wertgeschätzt Wie viele Kinder sind von Vernachlässigung betroffen? Wie viele Kinder in der Schweiz von Vernachlässigung betroffen sind, lässt sich nur schwer sagen. Einerseits fehlen repräsentative Untersuchungen und andererseits wird die Vernachlässigung von Kindern meistens zusammen mit Kindesmisshandlung erfasst. Dabei wird nicht geprüft, wie viele der von Kindesmisshandlung betroffenen Kinder vernachlässigt wurden. Erschwerend kommt hinzu, dass von einer grossen Dunkelziffer auszugehen ist: Untersuchungen in Deutschland zeigen, dass nur 5 bis 10 Prozent aller Fälle aktenkundig werden Welche Ursachen hat die Vernachlässigung von Kindern? Die wenigen Fachbücher und wissenschaftlichen Forschungsergebnisse zum Thema Vernachlässigung weisen darauf hin, dass sich keine eindeutigen Ursachen der Vernachlässigung von Kindern bezeichnen lassen. Vielmehr

3 lässt sich dieses Problem nur durch das Zusammenwirken mehrerer Risikofaktoren erklären: Risikofaktoren für die Vernachlässigung von Kindern: finanzielle und materielle Situation: Armut, Arbeitslosigkeit, Verschuldung, usw. soziale Situation: Isolation, schwieriges Wohnumfeld, usw. persönliche Situation der Erziehungsperson: Seelische und körperliche Überforderung, Isolationstendenz, Suchtprobleme, psychische Krankheiten, usw. Beziehung zwischen Eltern und Kindern: Ablehnung des Kindes, Beziehungsverweigerung, usw. familiäre Situation: Familienkonflikte, Trennung/Scheidung der Eltern, usw. Situation des Kindes: Erhöhte Krankheitsanfälligkeit, Behinderungen, usw. Aber: Das Auftreten mehrerer Risikofaktoren hat nicht notwendigerweise Vernachlässigung zur Folge! Welche Folgen kann Vernachlässigung haben? Welche Symptome ein Kind aufgrund von Vernachlässigung entwickelt und welche Folgen die Vernachlässigung nach sich zieht, hängt von der Art und der Dauer der Vernachlässigung sowie vom Alter und der Person des Kindes ab. Allgemein gilt: Je jünger ein Kind ist, desto grösser sind die bleibenden körperlichen und seelischen Schädigungen. Die Folgen von Vernachlässigung lassen sich in vier Ebenen unterteilen: Körperliche Entwicklung: Übergewicht, hohe Krankheitsanfälligkeit, verzögerte motorische Entwicklung, usw. Entwicklung der Wahrnehmung: Verzögerte Sprachentwicklung, Konzentrationsschwierigkeiten, usw. Psychische Entwicklung: Interesselosigkeit, gemindertes Selbstwertgefühl, Depressionen, Ängste, usw. Soziale Entwicklung: Unangepasstes Sozialverhalten, Distanzlosigkeit, Aggressivität, usw.

4 Wenn die Bedürfnisse eines Kindes auf verschiedenen Ebenen und über längere Zeit hinweg nicht genügend befriedigt werden, ist das Risiko grösser, dass sich Langzeitfolgen entwickeln, die sich bis ins Erwachsenenalter zeigen. Die häufigsten Auswirkungen bei Erwachsenen sind psychische Störungen, Beziehungsprobleme sowie vernachlässigendes Verhalten gegenüber den eigenen Kindern. Was tun bei Überbelastung oder Überforderung? Eigene Grenzen erkennen und über Schwierigkeiten reden Negative Regungen gegenüber den eigenen Kindern lassen bei vielen Müttern und Vätern Schuldgefühle entstehen. Sie sprechen mit niemandem darüber, weil das Idealbild der Elternrolle mit diesen Gefühlen nicht übereinstimmt. Auch Mütter und Väter haben Grenzen. Es ist sehr wichtig, dass Eltern lernen, ihre eigenen Grenzen zu erkennen, sie zu akzeptieren und darüber mit anderen Personen (anderen Eltern, Fachpersonen, Bekannten) zu sprechen. Wenn sie sich mit ihren Fragen an Aussenstehende wenden, ermöglicht dies ihnen auch zu erkennen, dass viele andere bei der Erziehung ihrer Kinder ähnliche oder gleiche Fragen haben. Es ist ganz normal, sich als für die Erziehung verantwortliche Person manchmal überfordert und hilflos zu fühlen. Es ist wichtig, dass Eltern die Unterstützungsangebote kennen und wissen, dass sie Hilfe holen dürfen. Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen zeugt von Stärke, nicht von Schwäche! Auf dieser Website finden sie unter Links Adressen, an die Sie sich wenden können. Was tun, wenn Sie von der Vernachlässigung eines Kindes Kenntnis haben? Wenn sie von der Vernachlässigung eines Kindes Kenntnis haben, oder wenn sie vermuten, dass ein Kind vernachlässigt wird, nehmen sie Ihre Vermutung ernst! Beobachten und sammeln sie sämtliche Informationen, die verfügbar sind. Halten sie die Informationen schriftlich fest. Entscheiden sie sich, ob sie selber mit den betreffenden Eltern Kontakt aufnehmen oder ob sie sich an Fachpersonen wenden möchten. Wenn sie selber den Kontakt und das Gespräch mit den Eltern suchen, denken sie daran, dass es nicht darum geht, nach Schuldigen zu suchen oder die Eltern zu verurteilen. Ziel eines Gesprächs sollte sein: Wie kann den Eltern am besten geholfen werden, damit sie in Zukunft auf Gewalt verzichten können. Überlegen sie sich genau, ob sie mit einem direkten Gespräch den Druck auf Eltern und Kinder nicht erhöhen und damit eine Hilfestellung erschweren. In den meisten derart

5 schwierigen Situationen ist es der Sache dienlicher, wenn sie mit einer Fachperson, einer Fachstelle oder allenfalls sogar mit der zuständigen Behörde Kontakt aufnehmen. Sie können, wenn nötig, noch ohne Namen zu nennen über Ihre Beobachtungen und Informationen sprechen. Mit Fachleuten (Fachstellen) können sie das weitere Vorgehen besprechen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, der zuständigen Behörde (Vormundschaftsbehörde) Meldung zu machen. Die Vormundschaftsbehörde hat die Pflicht, immer dort, wo das Wohlergehen eines Kindes gefährdet erscheint, die nötigen Untersuchungen in die Wege zu leiten und allfällige Massnahmen zur Behebung der Gefährdungssituation zu beschliessen. Gekürzte Fassung aus der Broschürenreihe "Gewaltfreie Erziehung", Kinderschutz Schweiz.

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