bergische WIRTSCHAFT VORSPRUNG DURCH PLANUNG IHK-Magazin für Wuppertal, Solingen und Remscheid Schwerpunkt FAIR TRADE AUS WUPPERTAL

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1 bergische WIRTSCHAFT IHK-Magazin für Wuppertal, Solingen und Remscheid Schwerpunkt FAIR TRADE AUS WUPPERTAL Kulinarisches IDYLLE IN DER HAASENMÜHLE Portrait SORTIMO STATION RICHTET NUTZ- FAHRZEUGE EIN VORSPRUNG DURCH PLANUNG

2 Geschäftliche Online-Adressen Ihr Systemanbieter für Druckluft- und Vakuumanlagen AMAZU GmbH Dieselstraße Velbert Tel: 02051/ Echte alte Zeitung vom Tag der Geburt Ilona Rückemann Grundstraße 63 Wuppertal Tel.: Generation Mausarm Ergonomische Arbeitsplätze Bürostühle und Eingabehilfen Der Andere Laden e.k. Druckluft, Vakuumanlagen und noch Energieberatung?! Für uns kein Problem! Hier erhalten sie alles aus einer Hand. Wir optimieren nicht nur, sondern wir überzeugen auch in unserer Qualität. Also nicht zögern und lernen Sie uns noch heute kennen.» Das Vertrauen unserer Mandanten ist unser wichtigster Erfolgsfaktor.«CNC-Drehtechnik Telefon Telefax Fruits of the garden Manufaktur für Chutneys, Fruchtaufstriche, Relishes und mehr. Feinste handgefertigte Spezialitäten aus dem Bergischen Land. Unser Präsente Service für Firmenkunden Wir bieten Ihnen eine hochwertige Auswahl von außergewöhnlichen kulinarischen Köstlichkeiten. Telefon: Dr. Markus Niemeyer Wirtschaf tsprüf er Steuerber ater Vor Ort in Ihrer Region: an unseren Standorten in Wuppertal und Dortmund. Überall erreichbar:

3 EDITORIAL Foto: Anna Schwartz DIE WEICHEN FÜR DAS das Thema Regionalplanung ist für die Wirtschaft im Bergischen Städtedreieck von großer Bedeutung. Werden doch hierdurch die Weichen für die Zukunftsfähigkeit unserer Region gestellt. Der aktuelle Regionalplan lässt leider nur wenig Spielraum für die Erschließung neuer Gewerbeflächen in unserer topographisch schwierigen Gegend. Daher hoffen wir, dass der Neuentwurf des Plans, an dem Akteure der Bezirksregierung Düsseldorf, der Industrie- und Handelskammern, der Handwerkskammern, der Wirtschaftsförderungen und der Unternehmerverbände seit rund zwei Jahren arbeiten, mehr Spielraum für die Unternehmen und das Wirtschaftswachstum zulässt. In unserem Titelthema erfahren Sie mehr zur Regionalplanung speziell für das Bergische Städtedreieck. Unsere Region ist in vielen unterschiedlichen Wirtschaftzweigen aktiv. Mit dazu gehört auch das immer wichtiger werdende Thema Fair Trade. Das Wuppertaler Unternehmen Gepa zählt beim nachhaltigen Handeln zu den Vorreitern. Bei unserem Besuch haben wir Interessantes über das vielseitige Thema erfahren. Grund genug, es in unserem aktuellen Schwerpunkt genauer vorzustellen. Lesen Sie dort, was beachtet werden muss, um mit einem sozial ausgerichteten Unternehmen wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Vom 21. Januar bis 15. Februar sind Bergische Unternehmen dazu auf- WIRTSCHAFTS- WACHSTUM Durch die Regionalplanung werden die Weichen für die Zukunftsfähigkeit unserer Region gestellt. Liebe Leserinnen und Leser, gerufen, ihren Kandidaten für die IHK- Vollversammlung zu wählen. Sehr gefreut haben wir uns über die Tatsache, dass sich dieses Mal 142 Unternehmerinnen und Unternehmer um die insgesamt 80 Sitze beworben haben. Damit haben wir eine Rekordzahl an Kandidaten gewinnen können. Das spricht für die große Verbundenheit der bergischen Unternehmen mit ihrer IHK und dem Städtedreieck. Es zeigt aber auch die Bedeutung der Vollversammlung, die vollkommen zu Recht das Parlament der Wirtschaft genannt wird. In diesem IHK-Gremium wird über alle Grundsatzfragen der IHK-Politik sowie die Richtlinien für die Tagesarbeit entschieden. Nicht unwesentlich ist auch, dass die Vollversammlung den jährlichen Etat der IHK verabschiedet und damit für die Zusammensetzung der Mitgliedsbeiträge verantwortlich ist. Daher an dieser Stelle schon heute der wichtige Hinweis: Nutzen Sie als IHK-zugehöriges Unternehmen Ihr Wahlrecht! Auf der Internetseite finden Sie aktuelle Informationen rund um die Wahl. Das gesamte Redaktionsteam wünscht Ihnen viel Spaß bei der Lektüre! Michael Wenge, IHK-Hauptgeschäftsführer 1

4 INHALT 10 Regionalplanung für das Städtedreieck 44 Fair Trade made in Wuppertal 16 Kultur und Natur in Solingen-Burg 36 Idyllische Haasenmühle Herausgeber und Eigentümer: Industrie- und Handelskammer Wuppertal Solingen Remscheid Hauptgeschäftsstelle: Heinrich-Kamp-Platz Wuppertal (Elberfeld) Telefon: Telefax: Geschäftsstellen: Kölner Straße Solingen Telefon: Elberfelder Straße Remscheid Telefon: Verantwortlich für den redaktionellen Inhalt (Chefredaktion): Hauptgeschäftsführer Michael Wenge Telefon: Telefax: Redaktion: Thomas Wängler Telefon: Telefax: Vanessa Kämper Telefon: Telefax: Verlag, Gesamtherstellung, Satz und Anzeigenverwaltung: Bergische Verlagsgesellschaft Menzel GmbH & Co. KG Verantwortlich: Katja Weinheimer Eduardo Rahmani Neumarkt straße Wuppertal Telefon: Telefax: Art Direction: wppt:kommunikation Süleyman Kayaalp Beatrix Göge Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG Druckmedien, Geldern Die Bergische Wirtschaft ist das offizielle Organ der IHK Wuppertal Solingen Remscheid und wird kam mer zugehörigen Unternehmen im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht ihrer Mitgliedschaft ohne besondere Bezugsgebühr geliefert. ISSN Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet. Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck auch auszugsweise nur mit Quellenangabe gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber nicht unbedingt die der IHK wieder. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitrags pflicht als Mitglied der IHK

5 IHK-Magazin für Wuppertal, Solingen und Remscheid Schwerpunkt FAIR TRADE AUS WUPPERTAL Kulinarisches IDYLLE IN DER HAASENMÜHLE Portrait SORTIMO STATION RICHTET NUTZ- FAHRZEUGE EIN NEWS 4 Universitätsball MesserGabelScherenMarkt 5 Natur-Buch-Projekt Wildes NRW 5 X.Förderprojekt Ernst-Schneider-Preis Neu gegründet: IQZ 7 Angebot der Verbraucherzentrale 7 Gründergipfel NRW Infotour zur richtigen Bewerbung EIN THEMA - ZWEI MEINUNGEN 8 Verschärfung des Nichtraucherschutzgesetzes TITELTHEMA 10 Regionalplanung 14 Fünf Fragen an Anne Lüttkes PORTRAIT 16 Sotimo Station 18 Versicherungskontor Bergisch Land 42 Typisch Bergisch: Schwimmerin Sarah Poewe IHK 20 Konjunkturelle Lage im Städtedreieck ÜBERREGIONAL 26 Schwerpunkt: Fairtrade 28 Berlin und Brüssel 34 Zehn Fragen an Dr. Daria Stottrop REGIONAL 36 Kulinarisches: Haasenmühle, Solingen 40 Made im Städtedreieck: Fahnen Herold 42 Typisch Bergisch: Sarah Poewe 44 Stadtteilcheck: Solingen-Burg KNOW-HOW 46 Meine Ausbildung : Stadtwerke Wuppertal STANDARDS 48 Handelsregister 62 Bekanntmachungen 63 Insolvenzen 64 Foto des Monats 18 Individuelle Beratung beim Versicherungskontor Bergisch Land bergische WIRTSCHAFT VORSPRUNG DURCH PLANUNG Titelbild: Süleyman Kayaalp Abgebildet: Volker Neumann und Klaus Appelt 3

6 NEWS Bergische Universität Wuppertal: Universitätsball MesserGabel- ScherenMarkt Foto: Bergische Universität Wuppertal Am 10. November, ab 20:30 Uhr, veranstaltet die Bergische Universität Wuppertal bereits zum zehnten Mal den Universitätsball in der Stadthalle Wuppertal. Absolventen und Studierende, Professoren und Mitarbeiter, aber auch Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Kultur sowie alle tanzund ballbegeisterten Nachtschwärmer der Bergischen Region sind herzlich dazu eingeladen. Im Großen Saal sorgt die Galaband Günther Matern & Live Orchester für traditionelles Ballgefühl, im Mahler Saal bietet die Gruppe 4 to the bar tanzbare Jazzmusik. Freunde des Funk, Soul- und Discosounds kommen mit der Band Live Music Connection im Mendelssohn Saal auf ihre Kosten. Durch den Abend führt Yvonne Peterwerth, Moderatorin von Radio Wuppertal. Eintrittskarten ab 16 Euro im Internet unter oder unter Telefon Eine große Auswahl Solinger Schneidwaren präsentieren 27 ortsansässige Firmen auf dem MesserGabelScherenMarkt am 10. und 11. November im LVR-Industriemuseum in Solingen. Die Traditionsbetriebe Dovo, Dreiturm, Güde, Klaas, Kretzer, Pfeilring, Picard & Wielpütz, RSG und Windmühlenmesser bieten viele Schneidwaren zu Sonderpreisen an und führen Neuheiten aus der Messerund Scherenbranche vor. Wie immer ist an den Markttagen die Reparatur-Schleiferei geöffnet, in der stumpfe Messer oder klapprige Scheren zu günstigen Preisen aufgearbeitet werden. Lohnenswert ist für Besucher des Marktes auch ein Rundgang durch das LVR-Industriemuseum in der historischen Gesenkschmiede Hendrichs oder die Sonderausstellung Arbeitswelten. Man kann Spannendes über die Geschichte der Solinger Schneidwaren erfahren und die traditionellen Arbeitsweisen kennen lernen. Für ein breites kulinarisches Angebot ist gesorgt. Nebenan bietet das Museumsrestaurant La Villa Gelegenheit, sich vom turbulenten Marktgeschehen zu erholen. INFO 10. und 11. November, 10 bis 18 Uhr LVR-Industriemuseum, Merscheider Str , Solingen Eintritt: Erwachsene 6 Euro, Kinder: Eintritt frei, DIE ZEIT LÄUFT... Verluste Durchverjährungsfristen. Verschenken Sie kein Geld aufgrund verpasster Verjährungsfristen. Sichern Sie sich Ihre Forderung. Der schnellste und beste Weg zu Ihrem Geld ist der zu uns. Bedenken Sie, dass seit dem geänderte Verjährungsfristen gelten und daher viele Forderungen zum Stichtag bereits nach nur drei Jahren verjähren. Reichen Sie deshalb Ihre Mahnaufträge schnellstmöglich bei uns ein. Unternehmen Sie nichts ohne uns vom Marketing bis zum Forderungsmanagement. Creditreform Gruppe. Creditreform Wuppertal Werth Wuppertal Telefon 0202/ Fax: 0202/ CR_W_11.indd :

7 Ökonomische Verantwortung: Natur-Buch-Projekt der Paul Schulten Gebäudedienste Als einer der größten Arbeitgeber im Bergischen Land steht für die Paul Schulten Gebäudedienste GmbH & Co. KG auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Die Reinigungsfirma macht sich mit einem Drei- Säulen-Konzept für Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung stark. Im Bereich der Ökonomie ist der Remscheider Gebäudedienstleister schon lange tätig: Ökonomische Verantwortung fängt im eigenen Unternehmen an, so auch bei der Beziehungsdauer zu unseren Kunden, die oft bei zehn bis 20 Jahren liegt. Unter dem Aspekt der sozialen Verantwortung hat sich Schulten in der Region ebenfalls einen Namen gemacht, was unter anderem die hohe Spendenquote des Unternehmens belegt. Auch die ökologische Verantwortung liegt dem Betrieb am Herzen, wie Oliver Knedlich erklärte: Wir machen uns auch auf dem Gebiet der Ökologie stark. So setzen wir zum Beispiel 12 Erdgasfahrzeuge im Stadtgebiet ein. Allerdings haben wir hier eingeschränkte Möglichkeiten, da wir ein Dienstleistungsbetrieb und keine Produktion sind. Mit einem Buch-Projekt Firmenfoto rundet Schulten nun das Nachhaltigkeitskonzept ab und hat den Bildband Wildes NRW: Eine Einladung in die Natur finanziell sowie tatkräftig unterstützt. Das Buch mit Fotografien und Texten von Helmut Pieper und Holger Duty erschien nun in facher Auflage im Bergischen Verlag. Die Firma Paul Schulten Gebäudedienste spendet pro verkauftem Buch 1,50 Euro an die NRW-Stiftung zur Umsetzung regionaler und kultureller Projekte. So zeigt Schulten, dass das mittelständische Unternehmen in der Region auch im Bereich ökologischer Verantwortung anderen Firmen in nichts nachsteht. X.Förderprojekt.2012 Das Beratungsnetzwerk Büro-X.org schreibt zum zweiten Mal das bundesweite X.Förderprojekt aus. Unternehmen mit bis zu 15 Vollzeit-Mitarbeitern können sich beim Netzwerk branchenunabhängig bewerben. Das ausgewählte Unternehmen wird kostenlos bis zur Zertifizierungsreife zur DIN EN ISO 9001:2008 geführt. Die Aktion wird durch das Marketing des Beratungsnetzwerkes begleitet. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. November. Weitere Infos unter Telefon: , Mobil: , Ansprechpartner: Stefan Bösebeck. Katrin Schoenian Wirtschaftsprüferin/ Steuerberaterin RINKE TREUHAND GmbH JAHRESABSCHLUSS UND -PRÜFUNG Gesetzlich vorgeschriebene Abschlussprüfungen (nach HGB oder IFRS) sowie von unseren Kunden individuell erteilte Prüfungsaufträge stellen den Mittelpunkt unserer Prüfungstätigkeit dar. Das Ergebnis aller Prüfungen ist ein sachgerechtes und objektives Urteil, welchem unsere Kunden und die weiteren Adressaten vertrauen. Modernste Prüfungsansätze orientiert an Geschäftsumfeld, Prozessrisiko und Kontrollinstanzen sowie stetige interne und externe Mitarbeiterschulungen ermöglichen unsere objektive Urteilsfähigkeit. Matthias Aprath Wirtschaftsprüfer/Steuerberater RINKE 5

8 NEWS 41. Ernst-Schneider-Preis der IHKs verliehen Jörg Heynkes feierte runden Geburtstag ZDF-Moderatorin Dunja Hayali moderierte vor über 500 Gästen die Preisverleihung im Berliner E-Werk, die von DIHK und IHK Berlin ausgerichtet wurde. Zum größten deutschen Wettbewerb für Wirtschaftspublizistik hatten die Redaktionen in diesem Jahr Foto: Jens Schicke Beiträge eingesandt. Was sie verband, war eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Weitere Informationen und eine Liste der Preisträger finden Sie unter Dokumenten- Nummer ERNST-SCHNEIDER-PREIS 2013 Alle Autorinnen und Autoren, deren Beiträge wirtschaftliche oder technische Themen ideenreich und verständlich darstellen, sind ab sofort herzlich zur Teilnahme am 42. Wettbewerb eingeladen. Einsendeschluss ist der 18. Januar Jörg Heynkes, Geschäftsführender Gesellschafter der Villa Media Gastronomie GmbH Eventgastronomie/Projektentwicklung, feierte am 6. November seinen 50. Geburtstag. Heynkes engagiert sich seit 2001 in der IHK-Vollversammlung, ist Mitglied im Bezirksausschuss Wuppertal, wirkt im Ausschuss für Industrie, Technologie und Umwelt mit und seit 2009 außerdem im Ar beitskreis Medien- und Informationswirtschaft. Neu gegründet: IQZ Mit der Erstellung von Zuverlässigkeitsprognosen beschäftigt sich das in Wuppertal neu gegründete Institut für Qualitäts- und Zuverlässigkeitsmanagement GmbH (IQZ), eine Ausgründung aus dem Lehrstuhl für Sicherheitstheorie und Verkehrssicherheit des Fachbereichs Sicherheitstechnik der Bergischen Universität Wuppertal. Das dort entwickelte Wuppertaler Zuverlässigkeitsprognosemodell (ZPM) ermöglicht eine Vorhersage über das zukünftige Ausfallverhalten von Produkten und bietet so die Basis für ein fundiertes Risikomanagement. Gerade in der Automobilindustrie besteht ein starker Bedarf für diese Zuverlässig- keitsprognosen. Insbesondere asiatische Marken werben intensiv damit, dass sie ihren Kunden eine lange Garantiezeit offerieren können. Viele Hersteller bieten außerdem Anschlussgarantien an, mit denen der Kunde die normale Garantiezeit gegen Aufpreis ein, zwei oder drei zusätzliche Jahre fortsetzen kann. Ein Hersteller kann eine Garantiezeiterweiterung allerdings nur anbieten, wenn seine Zulieferer die möglichen finanziellen Risiken mittragen. Diese müssen sich also die Frage stellen, ob eine erweiterte Garantiezeit aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll ist oder nicht. Für eine Quantifizierung des finanziellen Risikos ist es wichtig, das zeitliche Ausfallverhalten seiner Produkte zu kennen und prognostizieren zu können. Rainer Köllen wird 65 Am 28. November feiert Rainer Köllen, langjähriger Geschäftsführer der Eduard Wille GmbH & Co. KG, seinen 65. Geburtstag. Köllen ist mehrjähriges Mitglied der IHK-Vollversammlung und engagiert sich im Bezirksauschuss Wuppertal sowie im Außenwirtschaftsausschuss

9 Verbraucherzentrale: Betriebliche Schuldnerberatung Die Überschuldung von Arbeitnehmern mit ihren finanziellen, sozialen und gesundheitlichen Folgeerscheinungen stellt Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch im Bergischen Städtedreieck vor besondere Herausforderungen. Die Auswirkungen treffen nicht nur unmittelbar den überschuldeten Menschen und seine Familie, sondern beeinträchtigen häufig auch dessen Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz. Die sachgerechte Bearbeitung der Überschuldungsfälle verursacht zudem erhebliche Mehrarbeit auf Seiten des Arbeitgebers. Verschärft wird die Überschuldungsproble- matik durch die große Diskrepanz zwischen hohem Beratungsbedarf einerseits und fehlenden Beratungskapazitäten im Bergischen Städtedreieck andererseits. Dies führt zu erheblichen Wartezeiten bis zur Aufnahme in die Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung. Eine frühzeitige Beratung trägt aber maßgeblich zum Erhalt des Arbeitsplatzes bei. Die langjährig etablierte und anerkannte Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Wuppertal unterstützt Betriebe und überschuldete Mitarbeiter im Rahmen einzelbetrieblicher Kooperationsvereinbarungen mit einem passgenauen Beratungs- und Informationsangebot. Neben einem unmittelbaren Zugang zur Schuldner- und Insolvenzberatung bietet die gemeinnützige Beratungsstelle Trainingseinheiten zur Stärkung der Finanzkompetenz von Auszubildenden und Berufsstartern im Betrieb und bei Bedarf themenspezifische Praxisseminare an. INFO Detaillierte Informationen erhalten Sie bei: Verbraucherzentrale NRW, Frau Marlene Pfeiffer, Leiterin der Beratungsstelle Wuppertal, Telefon: Gründergipfel NRW 2012 Der erste Gründergipfel NRW findet am 9. November in der Station Airport am Düsseldorfer Flughafenfernbahnhof statt. Einen ganzen Tag lang können Gründer und Jungunternehmen an Beratungsgesprächen sowie Talkrunden und Foren zu unterschiedlichsten Aspekten der Unternehmensgründung und -entwicklung teilnehmen. Das Wirtschaftsministerium bietet gemeinsam mit der NRW.Bank, der KfW Bankengruppe, dem Bundeswirtschaftsministerium sowie den Startercentern NRW ein breites Fachprogramm für den Gründergipfel NRW. Zum Abschluss des Gründergipfels ehrt der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin gemeinsam mit Dietmar P. Binkowska, Vorstandsvorsitzender der NRW. Bank, die Gewinner des Gründerpreises Gipfelstürmer NRW Neben den drei Hauptgewinnern wird auch der Gewinner des Publikums-preises verkündet. Insgesamt werden am Abend Preise im Wert von Euro vergeben JUBILÄEN Folgende Unternehmen können im August auf ein langjähriges Firmenbestehen zurückblicken: 125 Jahre Wilhelm Forst GmbH & Co. KG, Deutscher Ring 69, Wuppertal 25 Jahre Juprowa Datenverarbeitungsgesellschaft mbh, Hofkamp 38, Wuppertal Hosthemke Backbetriebe GmbH Porschestr. 23, Wuppertal Tausche Altgriechisch gegen Neugriechisch Wir können etwas für Sie tun! Clemens Dornseifer Privatanleger, die Verluste aus dem zwangsweisen Tausch von Griechenland-Anleihen erlitten haben, können diese steuerlich geltend machen, soweit diese Anleihen nach dem erworben wurden. Das Bundesfinanzministerium hat bestätigt, dass der zwangsweise Tausch von Griechenland-Anleihen steuerlich wie ein Verkauf der Altanleihen mit gleichzeitigem Kauf der Neuanleihen gewertet wird. Private Kapitalanleger können daher die Verluste mit anderen Kapitaleinkünften (z.b. Zinserträgen, Dividenden und Gewinnen aus Wertpapierverkäufen) in 2012 verrechnen. Besonderheiten gelten im Falle von Finanzinnovationen. TREUMERKUR Dr. Schmidt und Partner KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft TREUMERKUR KG Steuerberatungsgesellschaft Hofaue 37 D Wuppertal Telefon: + 49 (0202) Telefax: + 49 (0202)

10 REGIONALES EIN THEMA - ZWEI MEINUNGEN Geplante Gesetzesverschärfung NICHTRAUCHER- SCHUTZ Bereits seit einigen Jahren sorgt das Nichtraucherschutzgesetz für Diskussionen. Da es immer mehr Ausnahmeregelungen gibt, hat die NRW-Landesregierung nun eine Verschärfung des Gesetzes geplant. Foto: MGEPA Thorsten Stecher Bundesweit ster-. ben jedes Jahr mehr als Menschen durch inhalierten Zigarettenrauch. Der Schutz der Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität Bundesweit sterben jedes Jahr mehr als Menschen durch inhalierten Zigarettenrauch, obwohl sie nicht rauchen. Fachleute gehen davon aus, dass passiv rauchende Menschen erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind, da Tabakqualm mehr als 70 krebserregende Substanzen enthält. Eine Anhörung im Landtag hat deutlich gezeigt: Niemand bezweifelt die Notwendigkeit des Nichtraucherschutzes. Trotzdem werden von Interessengruppen viele Ausnahmen gefordert. Das aktuelle Gesetz muss aber strenger gefasst werden damit der gesundheitli- che Schutz der Menschen zu gewährleisten ist. Viele getränkeorientierte Gaststätten in NRW sind verraucht und schließen damit große Teile der Bevölkerung aus. Auch abgetrennte Raucherräume bieten keinen hinreichenden Schutz für nichtrauchende Gäste. Bei Karnevalsveranstaltungen werden Kinder durch rauchende Erwachsene gefährdet. Diese und andere Erfahrungen belegen die Notwendigkeit einer Novellierung der gesetzlichen Bestimmungen. Auch in der Bevölkerung findet der konsequente Nichtraucherschutz große Unterstützung. Die Mehrheit der Raucherinnen und Raucher sprechen sich für eine rauchfreie Gastronomie aus. Viele rauchende Menschen sind mittlerweile bereit, freiwillig Rücksicht zu nehmen und rauchen im Freien. Sie fühlen sich deshalb auch nicht in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt. Das Gesetz verbietet nicht das Rauchen, das kann jeder Mensch selbstbestimmt für sich entscheiden wie viel er sich und seine Gesundheit gefährdet. Deswegen verbietet das Gesetz nur das, was Fremdgefährdung darstellt und was verantwortungsvolle Menschen von sich aus auch bereit sind zu unterlassen. Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen Unsere ganze Gesellschaft ist zunehmend ins Moralisieren gekommen. Foto: IHK Soll der Staat seine Bürger erziehen? Die Politiker scheinen eine tiefsitzende Unzufriedenheit mit ihren Bürgern zu haben. So wie er ist, ist der Mensch nicht gut genug; so wie er ist, soll er verschwinden. Man muss ihn erziehen, verbessern, seine Unzuverlässigkeit eliminieren, seine Freiheit beschneiden. Exemplarisch steht dafür für mich der Kampf gegen das Rauchen, in dem sich ein staatlicher Paternalismus zeigt. Unsere ganze Gesellschaft ist zunehmend ins Moralisieren gekommen. Gegessen wird schon lange nicht mehr, was auf den Tisch kommt. Unser ganzes Verhalten muss zur Gesundung des Körpers beitragen. Apps und mobile Medizintechnik könnten unser Verhältnis zur eigenen Gesundheit bald radikaler verändern als Gesundheitsministerin Steffens, die Ernährungspyramide und die AOK zusammen: permanente Selbstdiagnose mittels Sensoren, Digitaltechnik und Smartphones, genannt Quantified Self. Denjenigen, die nicht mitmachen, werden die Gutwilligen schon zeigen, dass Permissivität und Geduld ihre Grenzen haben. Die Mehrheitsmoral und das eingeforderte Arbeiten an sich selbst kann alle treffen: die Raucher und Trinker, die Dicken und die Dünnen, die fitten und die laffen Typen, die Schnellen und die Langsamen. Eine Grenze gibt es nicht. Der Aufklärer Lichtenberg sagte: Ich glaube, wenn sich die Menschen recht darauf legen wollten, die mikroskopischen Krankheiten zu studieren, sie würden Satisfaktion haben, alle Tage krank zu sein. Also Gesundheit über alles? Gesundheit wie Krankheit gibt es biologisch als Extreme nicht. Im ersten Fall wären wir Unsterbliche wie die Mehrzahl der griechischen Götter, im zweiten Fall tot. So gesehen gibt es weder gesunde noch kranke Menschen. Dann kann es auch keinen optimalen Lebensstil geben, der staatlich verordnet werden könnte. Hugo Benten Sattler, Geschäftsführer des Bereichs International bei der IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid

11 NEWS Infotour verhilft in Wuppertal zur richtigen Bewerbung Am Infomobil gab es Tipps für Lehrstellensuchende. Großer Andrang vor den Toren der Wuppertaler Ausbildungsbörse. Wer sich über Ausbildungsmöglichkeiten informieren wollte, war hier richtig. Vor dem Eingang der Historischen Stadthalle wartete auf die rund Besucher ein Infomobil, an dem sich viele Lehrstellensuchende Tipps geben ließen, wie sie am Besten mit einer Bewerbung punkten. Viele Besucher informierten sich erst am Infomobil vor dem Eingang der Wuppertaler Ausbildungsbörse zur beruflichen Bildung, bevor sie sich den Ausbildungsangeboten der 80 Aussteller rund um Ausbildung widmeten. Besonderes Interesse der Besucher galt der Bewerbung. Die Expertin der Infotour, Ute Michaelis, riet, dass Bewerber sich genau über das Unternehmen informieren sollten, in dem sie ihre Ausbildung machen möchten. Die Verantwortlichen für die Vergabe von Ausbildungsplätzen achten darauf, ob die Bewerber sich für den Betrieb interessieren. Auch das Thema Bewerbertest beschäftige viele Ausbildungsplatzsuchenden. Ute Michaelis riet: Wichtig ist, dass sich eine Bewerberin oder ein Bewerber über die persönlichen Stärken bewusst ist, denn die sollten in den Tests eingesetzt werden, damit es mit der Lehrstelle klappt. Großes Interesse seitens vieler Schülerinnen galt den Arbeitsfeldern der Elektrikerin und der Mechatronikerin: Frauen sind für diese Berufe gut geeignet, da hier vor allem Geduld und gutes logisches Denken Grundvoraussetzungen sind. Ein Großteil der Arbeit ist die Fehleranalyse. Außerdem empfahl Ute Michaelis, die eigene Kompetenz für beide Berufsfelder mit Quizspielen unter Onlineportalen wie Lizzynet und Techforce zu testen. Diejenigen die sich noch genauer zu technischen Berufen informieren möchten, werden in der Broschüre Perspektive Mint des Bundesministeriums für Bildung und Forschung fündig. Foto: BMBF/BMWi beraten planen prüfen Wir für Sie! Steuerberater Wirtschaftsprüfer Vereidigter Buchprüfer B & O RHEINISCH-BERGISCHE TREUHAND G. Kaib P. Galldiks D. Kammer J. D. Oestreich W. Ruoff M. Brocksieper Rosenstraße Remscheid / WIRTSCHAFTSPRÜFUNGS- GESELLSCHAFT /

12 TITELTHEMA Foto: Süleyman Kayaalp Volker Neumann erhofft sich vom neuen Regionalplan mehr Flexibilität. Regionalplanung - Weichenstellung Richtung Zukunft MEHR RAUM FÜR WIRTSCHAFT Das Bergische Städtedreieck hat aufgrund seiner Topographie nur wenig verfügbare Gewerbeflächen. Auch der zurzeit für den Regierungsbezirk Düsseldorf noch geltende Regionalplan (GEP 99) lässt etwa bei der Erschließung neuer Gewerbeflächen wenig Spielraum. Ein neuer Plan wird daher aktuell entwickelt

13 Das Thema Regionalplanung ist vielschichtig. Gilt es doch die Anforderungen von Politik, Bürgern und Wirtschaft, was die Erschließung neuer Flächen angeht, miteinander zu vereinbaren. Der derzeit für den Regierungsbezirk Düsseldorf geltende Plan aus dem Jahr 1999 erfüllt die heutigen Anforderungen nicht mehr, so haben sich die Bedingungen zum Teil grundlegend geändert. Beispielhaft ist hier etwa der demographische Wandel zu nennen oder die Tatsache, dass sich die Planungsregion durch die Schaffung des Regionalverbands Ruhr (RVR) geändert hat. So gilt für die Städte Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Duisburg und den Kreis Wesel der Plan des RVR. Seit zwei Jahren arbeiten Akteure der Bezirksregierung Düsseldorf, der Industrie- und Handelkammern, der Handwerkskammern, der Wirtschaftsförderungen und der Unternehmerverbände intensiv an einem Neuentwurf des GEP 99, der frühestens 2014 vorliegen soll. Wichtig ist es, Interessenskonflikte künftig durch eine exakte Planung weitestgehend zu vermeiden. Klaus Appelt Interessenskonflikte vermeiden Viel muss beachtet werden, wenn es um effektive Regionalplanung geht: Dem Bergischen Städtedreieck stehen durch seine räumlichen Gegebenheiten nur wenige geeig nete Flächen für die gewerbliche Nutzung zur Verfügung, die wiederum mit hohen Erschließungskosten verbunden sind. Bei der Entwicklung müssen etwa auch Umweltauswirkungen ermittelt werden. Das heißt, dass zum Beispiel die Abstände zwischen Gewerbeflächen und Wohn nutzungen ausreichend bemessen sein müssen. Die Entwicklung neuer Gewerbeflächen für die Wirtschaft ist daher entsprechend komplex, erläutert Volker Neumann, Referent im Bereich Umwelt und Innovation bei der Industrie- und Handels kammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid. Fakt im Bergischen Städtedreieck ist: Durch die spezielle Topographie ist es schwierig, Gewerbeflächen für die Wirtschaft zu erschließen geeignete Flächen sind schlichtweg knapp. Das führt zwangs läufig dazu, dass sich nur wenig neue Unter nehmen Foto: Wirtschaftsförderung Wuppertal Dr. Rolf Volmerig wünscht sich eine Planungsgrundlage, die dem Städtedreieck gerecht wird. bei uns ansiedeln können beziehungsweise alt eingesessene Unternehmen kaum die Möglichkeit haben, zu expandieren und daher sogar drohen wegzugehen, ergänzt Klaus Appelt, Leiter des Bereichs Umwelt und Innovation bei der IHK. Für die Weiterentwicklung des Standorts ist das natürlich fatal. Wichtig ist es daher, Interessenskonflikte künftig durch eine exakte Planung weitestgehend zu vermeiden, damit die Unternehmen keine Probleme mit der Nachbarschaft bekommen. Herausforderung Bergisches Städtedreieck Auch in den Wirtschaftsförderungen des Städtedreiecks beschäftigt man sich intensiv mit dem neuen Regionalplan. Dr. Rolf Volmerig, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Wuppertal, erhofft sich eine mit der Bezirksregierung abgestimmte, zukunftsfähige Planungsgrundlage, die dem nachweislich gegebenen Flächenbedarf des Bergischen Städtedreiecks gerecht wird. Speziell für Wuppertal sieht er attraktive Gewerbeflächen als einen zentralen Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Da die vorhandenen Flächenreserven nur noch für wenige Jahre reichen, ist die Ausweisung neuer Flächen für Volmerig eine zentrale Aufgabe bei der Regionalplanung. Sein Kollege Frank Balkenhohl, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Solingen, ergänzt für seine Stadt, dass man die Gewerbeflächensituation gerade noch als ausreichend bezeichnen kann. Es fehlen möglichst ebene, autobahnnahe und ausreichend dimensionierte Flächen. Folge ist, dass zum Beispiel Unternehmen, wie unlängst die Firma Kronenberg, auf Grund des unzureichenden Gewerbeflächenangebotes abwandern. Um das zu vermeiden, fordert Balkenhohl, das Angebot deutlich zu erweitern. Eine Förderung durch das Land hält er dabei für unabding- bar: Das ist insbesondere bei der Reaktivierung von Gewerbebrachen ein Muss. Das Bergische Land ist einer der wenigen industriellen Kerne Nordrhein Westfalens. Es muss seitens der bergischen Großstädte darauf hingewirkt werden, dass auch die vielen kleinteiligen Brachflächen zwischen ein und vier Hektar, wieder einer gewerblichen Nutzung zugeführt werden können. Bisher werden nur Flächen ab einer Größe von fünf Hektar bei Förderungen berücksichtigt. Politik, Kammern und Verwaltung müssen gegenüber dem Land darauf hinwirken, dass die Rahmenbedingungen den Erfordernissen der bergischen Region angepasst werden. Auch Hans-Gerd Sonnenschein, Leiter der Stadtentwicklung Remscheid, kennt das Problem mangelnder Gewerbeflächen: Remscheid braucht ebenfalls mehr Gewerbeflächen. Daher hoffen wir, dass der neue Regionalplan den Gemeinden dahingehend ausreichend Spielraum lässt. Es sollte auch eine Förderung von Brachflächen, Für Frank Balkenhohl ist die Gewerbeflächensituation gerade noch ausreichend. die kleiner als fünf Hektar sind, geben. Auch ist für Neuerschließungen wegen der topographischen Gegebenheiten in Remscheid eine Förderung notwendig. Außerdem ist man mit Unternehmern, die über ungenutzte gewerbliche Flächen verfügen, in Gesprächen, um diese anderen Unternehmen anzubieten Wir hoffen auf eine entsprechende Förderung vom Land, die auch für Randzonen gilt, da diese für unsere künftige Gewerbeflächenentwicklung interessant sind, schließt Sonnenschein. Die Chance, die planerischen Vorstellungen der Region in den Erabeitungsprozess des Regionalplans einzubringen, hält Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Bergischen Entwicklungsagentur (BEA), für sehr wichtig. Der Plan ist von außerordentlicher Wichtigkeit für die Region, da dieser die planerischen Rahmenbedingungen für die Foto: Wirtschaftsförderung Solingen 11

14 TITELTHEMA Foto: Stadt Remscheid Hans-Gerd Sonnenschein wünscht sich mehr Handlungsspielraum für Unternehmen. Der Plan ist von außerordentlicher Wichtigkeit für die Region, da dieser die planerischen Rahmenbedingungen für die kommunale Entwicklung der nächsten 15 bis 20 Jahre vorgibt Bodo Middeldorf Foto: Süleyman Kayaalp Möchte dem Gewerbeflächenmangel entgegenwirken: Bodo Middeldorf von der BEA. kommunale Entwicklung der nächsten 15 bis 20 Jahre vorgibt, erläutert er. Unter Leitung der BEA haben die drei bergischen Städte daher nun drei Positionspapiere für die Bezirksregierung zu den Themen Wohnen, Infrastruktur, Freizeitwirtschaft und Kulturlandschaft, entwickelt. Um dem mangelnden Gewerbeflächenangebot künftig entgegenzuwirken, wurde außerdem das Regionale Gewerbeflächenkonzept erarbeitet, in dem es unter anderem darum geht, wie die Zielsetzungen des Landes und der Region aufeinander abgestimmt werden können, etwa durch Vorschläge einer gezielten Brachenentwicklung, einer inhaltlichen Profilierung von neuen Flächen oder einer Ausnutzung von Effizienzreserven in bestehenden Gewerbegebieten. führt Middeldorf aus. Flexibilität für Unternehmen Gerade für Unternehmen ist das Thema Regionalplanung von großer Bedeutung. So sollte es der Regionalplan ihnen künftig erleichtern, auf neue Bedingungen flex ibel reagieren zu können, wenn es zum Beispiel um die Schaffung neuer Stand orte, Verkehrsanbindungen oder die Möglichkeit zu expandieren geht. Das Solinger Unternehmen Bia Kunststoff- & Galvanotechnik GmbH & Co. KG bewertet die Situ a tion am Standort als kritisch. Topographisch akzeptable Flächen fehlen. Ins besondere für Unternehmen mit großem Flächen bedarf ist das problematisch. Hier hätte man früher weitere Flächen entwickeln müssen, so Jörg Püttbach, Geschäftsführer von Bia. Auch wenn sein Unternehmen aktuell keinen neu en Standort sucht, in Solingen würde man vermutlich bei den aktuellen Gegebenheiten nicht fündig wer den. Zu einer guten Standortpolitik gehört für Püttbach viel mehr als die Schaffung neuer Gewerbeflächen. So empfiehlt er, sich insbesondere mit den Bedingungen der ansässigen Firmen zu befassen: Im Vergleich zu anderen Standorten, werden bei uns oft die schlechte Verkehrsanbindung, die hohen kommunalen Steuern sowie hohe Abgaben und Gebühren bemängelt. Auch das kann sich negativ auf die Standortsuche auswirken. Es sind also viele Faktoren, die bei der Regionalplanung und der Attraktivität eines Standorts für die Wirtschaft zu berücksichtigen sind. Sie alle gilt es, so gut wie möglich miteinander zu verbinden, so dass die Region sich in Zukunft erfolgreich weiterentwickeln kann. Vanessa Kämper Foto: Bia Kunststoff- & Galvanotechnik GmbH & Co. KG REGIONALPLANUNG WAS IST DAS? Die Regionalplanung ist ein Teil der staatlichen Raumordnung und des Landesentwicklungsplans. In ihr werden Bodennutzungen, wie etwa Siedlungs-, Verkehrs-, Landwirtschafts-, Naturschutzund Gewerbeflächen, festgelegt. Daher hat sie maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung der Städte und Regionen. Das Solinger Unternehmen Bia empfiehlt, sich mit den Standortbedingungen zu befassen. Auch bei IHK-TV geht es dieses Mal um das Thema Regionalplanung. Den Beitrag finden Sie unter: IHK

15 Foto: Süleyman Kayaalp Klaus Appelt sieht in der Topographie des Städtedreiecks eine besondere Herausforderung für die Regionalplanung. 13

16 TITELTHEMA INTERVIEW Im Gespräch mit Anne Lütkes QUALITÄT GEHT VOR Zurzeit wird ein neuer Regionalplan erarbeitet, der frühestens 2014 fertig gestellt sein wird. Dabei müssen viele Interessen in Einklang gebracht werden. Im Bergischen Städtedreieck sind große zusammenhängende Gewerbeflächen knapp. Welche Perspektiven oder Lösungen bietet die neue Regionalplanung der Region? Große zusammenhängende Gewerbeflächen sind im Bergischen Städtedreieck knapp wie überall in Regionen mit vergleichbarer Topographie. Die Regionalplanung hat deshalb die Verantwortlichen der drei Städte aufgefordert, gemeinsame Lösungen und Konzepte zu erarbeiten. Die drei Bergischen haben dies ernst genommen und regionale Konzepte zu Themen wie Wohnen, Freizeit, Klima oder Gewerbe entwickelt. Diese Konzepte fließen in die Überarbeitung des Regionalplanes ein. Vieles davon wird berücksichtigt, alles wird nicht möglich sein. Die Regionalplanung sieht dabei nicht nur auf die Quantität, sondern auch auf die Qualität von Gewerbeflächen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, sich von nicht geeigneten Gewerbeflächen zu verabschieden und neue geeignete Flächen zu finden. Regionalplanung kann sich die Ausweisung neuer geeigneter Flächen vorstellen, sie wird nicht jeden Flächenwunsch schon unter quantitativen Gesichtspunkten ablehnen. Und gerade bei der Entwicklung eines qualitativ hochwertigen Standortes könnte eine interkommunale Zusammenarbeit im Sinne einer Kosten- und Gewinnteilung erfolgen, selbst wenn der Standort nicht im Grenzgebiet, sondern eben auf dem Gebiet nur einer der beteiligten Gemeinden liegt. Wenn man im Bergischen soweit käme, wäre das aus meiner Sicht wünschenswert. Nach den Berechnungsmethoden der Bezirksregierung haben die Bergischen Städte keinen Bedarf an neuen Gewerbeflächen. Die Städte stehen aber vor dem Problem, dass die Flächen wegen der Topographie und kleinteiliger Gemengelagen nur bedingt für gewerb- Regierungspräsidentin Anne Lütkes liche Nutzungen entwickelbar sind. Wird das bei der neuen Regionalplanung berücksichtigt? Aktuell arbeiten die Städte, die Bergische Entwicklungsagentur und die Regionalplanungsbehörde an einer besseren Datenbasis, so dass die qualitative Beurteilung von Flächen einfacher wird. Was die Topographie betrifft, wird man auch Flächen berücksichtigen müssen, die man bisher nur sozusagen in Reserve hatte. Welche Handlungsempfehlungen geben Sie dem Bergischen Städtedreieck aus regionalplanerischer Sicht? Es sind viele gute Ansätze da. Dabei sehe ich vor allem eine Modernisierung im Bestand vorhandener Flächen als vorrangig an. Wenn die Städte unbedingt expandieren wollen, würde ich zusätzlich empfehlen, viel stärker Flächen mit Kosten- und Gewinnteilung interkommunal zu entwickeln und diese gemeinsam zu vermarkten, damit einer wünschenswerten regionalen Entwick lung nicht doch der eine oder andere Kirchturm im Wege steht. Wo liegt nach Ihrem persönlichen Verständnis die Grenze zwischen kommunaler Planungshoheit und Steue- Foto: BRD NRW rungsbedarf durch die Regionalplanung (jenseits der juristischen Vorgaben)? Raumordnerisch sinnvoll ist vieles wie beispielsweise eine interkommunale Gewerbeentwicklung. Davon müssen die Menschen vor Ort aber selbst überzeugt sein, das kann Regionalplanung nicht einfach verordnen. Raumordnung soll einen verlässlichen Rahmen bieten, in dem sich kommunale Planungshoheit entwickeln kann. Jede Stadt sollte gleiche Startvoraussetzungen bei der Entwicklung von Einzelhandel, Gewerbe und Wohnen haben. Es gibt aber immer mal Kommunen, die andere benachteiligen wollen. Regionalplanung stößt in solchen Fällen auch schon mal an ihre Grenzen. Im besten Fall stehen die Kommunen selbst hinter den Raumordnungsregeln und der Regionalplan ist nicht mehr als ein Instrument, das die Regeln für alle Beteiligten verlässlich sicherstellt. Welche Instrumente können Sie den bergischen Großstädten zur Ansiedlung großflächigen Einzelhandels empfehlen (jenseits eines Regionalen Einzelhandelskonzepts)? Ich denke, schon das regionale Einzelhandelskonzept ermöglicht es den Bergischen Städten, sich gemeinsam in einem Planungsraum zu sehen und große Vorhaben in gegenseitiger Abstimmung zu entwickeln. Ich begrüße vor allem jede Form direkter Zusammenarbeit! Wirtschaft, Politik und Verwaltung aller drei Bergischen Städte sollten großflächigen Einzelhandel als gemeinsame Aufgabe begreifen, soweit dieser von Vorteil für die Menschen im Bergischen Raum ist, nicht nur im kommerziellen, sondern in einem wohlverstandenen Interesse auch der Städte und Gewerbetreibenden. Das heißt, die Innenstädte dürfen ihren Einzelhandel nicht verlieren, dürfen nicht langsam veröden. Die Fragen wurden von der IHK Wuppertal- Solingen-Remscheid entwickelt

17 Sparkassen-Finanzgruppe Wir finanzieren den Mittelstand. Nutzen Sie das Sparkassen-Finanzkonzept für Firmenkunden. Als einer der größten Mittelstandsfinanzierer bieten wir unseren Partnern neben der klassischen Fremdkapitalfinanzierung ein vielfältiges Angebot an innovativen Eigenkapital-Finanzierungen: Von Unternehmensgründung über Wachstumsfinanzierung bis hin zur Nachfolgeregelung wir finden für jedes Anliegen die maßgeschneiderte Lösung. Testen Sie uns. Mehr Infos bei Ihrem Sparkassenberater oder auf Wenn s um Geld geht Sparkasse.

18 PORTRAIT SORTIMO STATION SOLINGEN Foto: Günter Lintl Einrichtung von Nutzfahrzeugen ALLES SICHER UND GUT VERSTAUT

19 Die Sortimo Station Solingen baut individuelle Einrichtungen in Nutzfahrzeuge für Handwerksbetriebe, für Städte und Kommunen und neuerdings für das Cocktailtaxi. In einer großen gepflegten Halle in Solingen-Merscheid ist alles bereit für die Einrichtung von Fahrzeugen: Neben der Ecke für die professionellen Planung am Computer gibt es ein großes Lager, eine große Ausstellung, eine Werkstatt und Platz für Fahrzeuge, die eine Inneneinrichtung bekommen. Das sind vor allem Nutzfahrzeuge von Handwerkern, wie Elektriker und Heizungsmonteure, aber auch Fahrzeuge von Städten und Behörden. Virtuell wird der erste Plan der Einrichtung entworfen. Das Computerprogramm kommt von Sortimo und enthält sämtliche Abmessungen von unterschiedlichen Fahrzeugmodellen, in die dann in 3D zum Beispiel Regale, Schubladen und verschiedene Sicherungssysteme für Gasflaschen- oder Kanister angebracht werden können. Zusammen mit den Kunden entwerfen wir hier einen ganz individuellen Plan und besprechen genau die Bedürfnisse. Diese Klärung am Anfang ist sehr wichtig, damit der Kunde hinterher zufrieden ist. Und ganz oft ist das individuelle Angebot auch nicht teurer, erklärt Matthias Becker, der im Betrieb seines Vaters Manfred Becker arbeitet. Viele Einzelteile werden schon zugeschnitten und zusammengebaut bevor das Fahrzeug in der Halle ist. Wenn der Kunde dann vorfährt, dauert es noch ein bis sieben Tage bis alles montiert ist. Die Regalsysteme werden an den Innenholmen des Fahrzeugs und an einem eingelegten Montageboden festgeschraubt. Außerdem werden die Wände durch eine elastische Seitenverkleidung geschützt. Alles muss absolut sicher angebracht werden. Zum Teil ist die Ladung sehr schwer, bis zu 800 Kilogramm. Bei einem Unfall darf nichts in Richtung Insassen fliegen, erklärt der 26-jährige. Alle Einrichtungsgegenstände werden vorher im Crashtest geprüft und haben ein TÜV- oder Dekra-Zertifikat. Verarbeitet werden vor allem leichte und stabile Materialien wie Aluminium, Kunststoff und Verbundwerkstoff. Im Alltag müssen diese Materialien viel aushalten: Nicht nur viel Gewicht, sondern manchmal auch Chemikalien. Batteriesäure zum Beispiel, erklärt Matthias Becker. Neben Manfred und Matthias Becker, die beide eine kaufmännische Ausbildung gemacht haben, gibt es fünf feste Arbeiter in dem Betrieb, die unterschiedliche Qualifikationen mitbringen: Sie sind gelernte Schlosser, Kfz-Mechaniker und Tischler. Wenn wir für spezielle Aufträge zum Beispiel einen Elektriker brauchen, haben wir einen Partner aus Solingen, der mit uns zusammen arbeitet, sagt Manfred Becker. So kann die Arbeit immer fachgerecht ausgeführt werden. Die Solinger sind gut an die Region angebunden und arbeiten deswegen direkt mit örtlichen Autohäusern zusammen, für die sie Fahrzeuge ausrüsten. Ein Auto mit rosa Innenleben und weitere Besonderheiten Das schönste an der Arbeit ist, dass wir immer neue Herausforderungen haben. Die Wünsche der Kunden treiben uns immer weiter voran und so entstehen neue Dinge, so Manfred Becker. Beispielsweise möchte ein Gas- und Wasserinstallateur für seine weibliche Mitarbeiterin eine komplett rosa Ausstattung im Fahrzeug haben. Eine besondere Herausforderung war auch das Cocktailtaxi, das in Wuppertal und Remscheid-Lennep unterwegs ist. Da mussten wir Hygienestandards einhalten und sogar ein Waschbecken mit Wassertank installieren, erklärt Matthias Becker stolz. Außerdem erhielt das Fahrzeug noch eine Plexiglastheke. Auch die Ausstattung des Sondereinsatzkommandos des Innenministeriums ist eine spannende Aufgabe. Die Details aber streng geheim. Manfred Becker sieht optimistisch in die Zukunft: Wir sind sehr stark im Bereich Bergisches Land und im Raum Düsseldorf vertreten. Und haben auch einige Großkunden, wie Versorger, Kommunen und Großkonzerne. Außerdem freut er sich sehr darüber, dass sein Sohn die Firma weiter führen wird. Raphaela Biermann INFO Sortimo Station Solingen Manfred Becker Kyllmannweg Solingen Telefon: oder -2 Telefax: Ingwer Bio-Kräutertee Nr Bio-Anbau DE-ÖKO-013, Nicht-EU-Landwirtschaft Helle Tasse, im Geschmack angenehm süß mit leichter Schärfe. 100 g 3,95 (Kilogrundpreis: 39,50) Unverbindliche Preisempfehlung in Euro G. + H. Albrecht Schwanenstraße Wuppertal Tel GEWERBE- & INDUSTRIEBAU Haas Fertigbau GmbH Tee_Gschwendner_Karl_Heinz_11_12.indd :09 17

20 Foto: Fotostudio Hosenfeldt e.k. Die verborgenen Risiken im Mittelstand TAUSENDMAL IST NICHTS PASSIERT So manches Unternehmen lebt gefährlich. Denn häufig bleiben betriebliche Risikofaktoren unentdeckt. Blick ins Dunkel bringen die Experten vom Versicherungskontor Bergisch Land mit einer Untersuchung der individuellen Situation. Je komplexer die Strukturen und Abläufe in einer Firma sind, desto schwieriger fällt es dem verantwortlichen Management, den Überblick zu bewahren. Hier setzen wir an, erklärt Edgar Marjan, der mit seinem Team seit über 20 Jahren die vorwiegend mittelständische Wirtschaft in der Region in allen Versicherungsfragen professionell betreut. Am Anfang unserer Arbeit steht die zertifizierte Gothaer Risikoanalyse, mit deren Hilfe wir drei unterschiedliche Bedrohungsszenarien darstellen können. Zum einen gibt es beherrschbare Risiken, die der Unternehmer selbst trägt. Zum zweiten haben wir es mit möglichen Belastungen für die Liquidität zu tun und schließlich kommen im schlimmsten Fall Gefahren zu Tage, die existenzbedrohliche Ausmaße annehmen können. Die Ergebnisse dieser Analyse liefern die Grundlage für eine ganzheitliche Risikoberatung in Zusammenarbeit mit unseren Partnern vom Gothaer Risk-Management. Ein Unternehmen gut und nachhaltig zu versichern, ist also mit erheblichem Auf

21 PORTRAIT VERSICHERUNGSKONTOR BERGISCH LAND wand, persönlichem Einsatz und viel Zeit verbunden. Lars Helbis aus dem Führungsgremium des Versicherungskontors Bergisch Land, bestätigt: Wir wollen keine schnellen Geschäfte machen, sondern legen Wert auf langfristige, vertrauensvolle Kundenbeziehungen. Deshalb lehnen wir uns nach einem Abschluss im Firmensegment auch nicht bequem zurück. Im Gegenteil: Wir bleiben am Ball und behalten die aktuelle Entwicklung im versicherten Unternehmen im Auge. Unter anderem treffen wir uns mit unseren Klienten regelmäßig zu einem Jahresgespräch, um auf den neuesten Stand zu kommen und falls erforderlich rasch auf Veränderungen zu reagieren. Optimale Kundenbetreuung Solch eine optimale Kundenbetreuung setzt genaue Kenntnis von Unternehmen, Branche und Märkten voraus. In dem schmucken Wuppertaler Domizil aus der Gründerzeit fehlt es daher nicht an Kompetenz. Dazu gehört beispielsweise auch fundiertes Know-how in Recht und Gesetz. Unser Maßstab ist ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis in Verbindung mit einem exzellenten Qualitätsstandard in Beratung und Kommunikation, erklärt Kollege Christoph Krey. Und: Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können. Deshalb verzichtet unser Haus im Sinne der Beitragszahler auf riskante Anlagen und präferiert stattdessen Sicherheit beim Investment. Gerade jetzt in euroturbulenten Zeiten ist Augenmaß in Gelddingen mehr als angebracht. Eine Police für alles Wie kundenfreundliche das Versicherungskontor Bergisch Land arbeitet, zeigt sich nicht nur am verantwortungsvollen Umgang mit Beitragsprämien. Mit unserer speziellen Unternehmenspolice haben wir Ordnung und Übersichtlichkeit in die Versicherungsunterlagen gebracht, berichtet Christoph Krey. In einem einzigen Ordner ist nun das gesamte Versicherungspaket zusammengefasst und zwar unter einheitlichen Vertragsbedingungen. Dies erleichtert den Durchblick und vereinfacht die Regulierung eines Schadens enorm. Brigitte Waldens Das Versicherungskontor Bergisch-Land bringt ganze Leistung im Kundengeschäft. INFO Versicherungskontor Bergisch Land Freiligrathstraße Wuppertal Telefon: Telefax: Foto: Günter Lintl 19

22 IHK-NEWS Lage noch gut - Erwartungen pessimistisch Die aktuelle konjunkturelle Lage der bergischen Wirtschaft ist überwiegend noch gut. Die Stimmung trübt sich aber ein, weil viele Unternehmen erwarten, dass sich ihre Geschäfte weniger günstig entwickeln werden. Mit diesen Worten fasste Friedhelm Sträter, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wuppertal-Solingen-Remscheid, das Ergebnis der jüngsten IHK-Konjunkturumfrage zusammen. An dieser hatten sich rund 400 Unternehmen mit Beschäftigten beteiligt. Geschäftslageindex abgeschwächt Der Geschäftslageindex hat sich in den vergangenen Monaten abgeschwächt. Die Remscheider Wirtschaft erreicht immerhin noch einen Wert von plus 40. Etwas schlechter schätzen die Wuppertaler und Solinger Unternehmen ihre aktuelle Wirtschaftslage ein. Ihr aktueller Lageindex beträgt jeweils plus 29. Im Ranking der Wirtschaftszweige liegt die Kreditwirtschaft vorn (plus 50), gefolgt von den unternehmensnahen Dienstleistern einschließlich Gastgewerbe (plus 34), dem Handel (plus 33) und der Industrie (plus 32). Die Konjunkturimpulse für das Verkehrsgewerbe (minus 22) reichten jedoch nicht aus, um seine strukturellen Branchenprobleme zu kompensieren. Die Regionalwirtschaft scheint vom konjunkturellen Hoch allmählich in eine Abschwungphase einzuschwenken. Denn die Geschäftserwartungen, die im Frühjahr mit plus 22 noch überwiegend positiv bewertet wurden, sind bis zum Herbst auf minus 14 abgestürzt. Die verschlechterten Umsatzund Ertragserwartungen sowie Personalpläne deuten ebenfalls darauf hin, dass die Konjunktur in den kommenden Monaten abwärts tendiert. So sollen auch die Investitionen nicht mehr ausgeweitet werden, sondern auf dem bisherigen Niveau stagnieren. Die Ausbildungsplätze dürften jedoch weiter zunehmen, allerdings in verringertem Ausmaß. Die Energie- und Rohstoffpreisentwicklung erscheint als größter Risikofaktor (69 Prozent) noch bedrohlicher als im Frühjahr. Jedes zweite Unternehmen fürchtet die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, die Arbeitskosten oder die Entwicklung der Inlandsnachfrage. Hingegen haben die Risikofaktoren Fachkräftemangel (17 Prozent), Wechselkurse (15 Prozent) und Finanzierung (11 Prozent) eine abnehmende und vergleichsweise geringe Bedeutung. Im Städtevergleich liegt Remscheid vor Wuppertal und Solingen. Die Unternehmen erwarten sinkende Umsätze und Erträge. Deshalb sollen die Investitionen nicht mehr ausgeweitet werden, sondern auf dem bisherigen Niveau verbleiben. Zudem werden vor allem Rationalisierungsinvestitionen geplant. Bei den Pressekonferenz zur Konjunktur im Städtedreieck Beschäftigten wird eher an Abbau gedacht, so Sträter. Immerhin: Die Zahl der Ausbildungsplätze dürfte weiter zunehmen, allerdings weniger stark als bisher. Industrie rechnet mit schlechteren Zahlen In der Industrie sei die aktuelle Lage noch gut, die Betriebe berichteten beispielsweise über gute Umsätze und Erträge. Carmen Bartl-Zorn, Hugo Benten Sattler, IHK-Präsident Friedhelm Sträter, Michael Wenge und Uwe Mensch (v.l.n.r.) Fotos: IHK Grafiken_BW.indd

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