Che Guevara und die Revolution in Kuba

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1 Fachoberschule am Beruflichen Schulzentrum e.o.plauen Facharbeit in der Fachrichtung Gestaltung im Fach Geschichte Che Guevara und die Revolution in Kuba von André Schröder FOS G 06 L Betreuer: Herr Grüner Plauen, 4. März 2007

2 Vorbemerkung Das Thema dieser Facharbeit ist bewusst gewählt. Viele Menschen kennen das Gesicht vom Revolutionär Che, vor allem Jugendliche. Es ist auf T-Shirts, Postern und sämtlichen Modeartikeln zu sehen. Es sind Dinge wie Freiheit und Individualismus, die mit diesem Gesicht verbunden werden. Doch weiß längst nicht jeder, wer er wirklich war, bzw. was ihn so populär gemacht hat. Die Kubanische Revolution ist ein Bestandteil der Geschichte, der kaum einem in der Schulzeit begegnet ist. Dieser vergleichsweise kleine Bestandteil betrifft unser Europa nicht. Dennoch sucht er seinesgleichen in der Vergangenheit. Ernesto Che Guevara trug dazu, in nicht zu geringem Maße, bei. Die bewusste Wahl des Titels Che Guevara und die Revolution in Kuba soll auf die Rolle dieses intelligenten Mannes aufmerksam machen, der erst lange Zeit nach seinem Tod zum Star wurde. Es soll auch gezeigt werden, auf welch einzigartige Weise die Kubanische Revolution geplant wurde, wie die Revolutionäre agierten und was Ziel und Zweck dieses riskanten Abenteuers war.

3 3 Inhaltsverzeichnis Seite 1 Zur Person Guevara Vorgeschichte Che s Entwicklung Demokrat und Antifaschist Die erste Niederlage Machtergreifung Batistas Fidel Castro 7 3 Die Revolution Angriff auf die Moncada-Kaserne Organisation in Mexiko Bewegung des 26. Juli Von der Granma in die Sierra Maestra Guerillakampf in den Bergen Partisanenalltag Taktische Vorbereitungen Vorstoß Santa Clara Machtübernahme 14 4 Politik Che im Amt Reformen Die Rolle der USA Kubakrise 16 5 Resumé 16 6 Literatur- und Quellverzeichnis 17 7 Anlagen Selbstständigkeitserklärung 25

4 4 1. Zur Person Guevara Ernesto (Che) Guevara Serna ist als nahezu heldenhafter Revolutionär in die Weltgeschichte eingegangen. Bis zu seinem Tod träumte er davon, eine komplett neue politische Ordnung im lateinamerikanischen Raum zu schaffen. Auf diesem Weg sollten soziale und wirtschaftliche Verhältnisse gebessert und die Völker von korrupten Diktatoren, die Hand in Hand mit dem amerikanischen Imperialismus gingen, befreit werden. In der Hafenstadt Rosario in Argentinien wurde Che am 14. Juni 1928 als Kind von Plantagenbesitzer Ernesto Guevara Lynch und dessen Frau Celia de la Serna Llosa geboren. Die großbürgerliche Familie vertrat trotz ihrer gehobenen Situation Toleranz, soziale Gerechtigkeit und Freiheit. Schon in jungen Jahren studierte Che Texte von Marx und Engels. Nachdem er die Schule in Buenos Aires abgeschlossen hatte, wo die Familie inzwischen beheimatet war, begann er ein Medizinstudium. Sein Asthma-Leiden, das ihm vom Alter von zwei Jahren bis zum Lebensende zu schaffen machte, war sicherlich ein Antrieb für die Wahl dieses Studiums. Die Krankheit hatte Einfluss auf seine persönliche Entwicklung. Bei einer Motorradreise, die durch viele Länder Südamerikas führte, formte er sein politisches Bewusstsein. Die sozialen Missstände führten dazu, dass Che sich für die unterdrückte Bevölkerung einsetzte. Nach dem Putsch, der von den alles kontrollierenden Vereinigten Staaten von Amerika organisiert wurde, um die sozialistische Regierung in Guatemala zu stürzen, konnte Che dank eines Visums nach Mexiko fliehen. Hier lernte er nach einiger Zeit Mitglieder der Bewegung des 26. Juli kennen, darunter auch Fidel Castro. Aus Kuba kommend erklärte Castro, dass er einen revolutionären Umsturz plant, um den verhassten Diktator Batista in Kuba zu entmachten und ein sozialistisches System zu errichten. Che war erfreut über dieses Vorhaben und schloss sich Castros Partisanengruppe an. Nach einem zweijährigen Guerillakampf floh Batista, woraufhin die Aufständischen in Havanna einzogen und die Kontrolle über den Staat Kuba übernahmen. Che wurde Leiter der Nationalbank Kubas und Industrieminister. Später bereiste er afrikanische und asiatische Länder. Als er seine politischen Tätigkeiten in Kuba beendete, verschlug es ihn in den Kongo, wo er an der Seite marxistisch-orientierter Anhänger des ermordeten Patrice Lumumba im Bürgerkrieg kämpfte.

5 5 Gefrustet kehrte er nach Kuba zurück, um sich auf einen weiteren Versuch vorzubereiten, für Gerechtigkeit zu kämpfen. Ziel war diesmal Bolivien mit seinen verarmten Bauern und Bergleuten. Doch Che konnte nur wenig Guerillakämpfer rekrutieren. Durch die eindeutige Unterlegenheit und Verrat aus eigener Reihe wurde er am 10. Oktober 1967 gefangen genommen und kurz darauf exekutiert. Seinen Leichnam verscharrte man und erst 1997 wurde er entdeckt und konnte nach Kuba überführt werden. (2.1/4) 2. Vorgeschichte 2.1 Che s Entwicklung Demokrat und Antifaschist Auf dem südamerikanischen Kontinent herrschten in den 40er und 50er Jahren mehrere Diktatoren in Ländern, wo die untere Schicht der Gesellschaft in Hunger und Armut lebte. Es waren vor allem Bauern und Bergleute. Die Herrscher, die oft von den USA unterstützt wurden, hatten verursacht, dass der halbe Kontinent in einem Bürgerkriegs-artigen Zustand endete. Che wurde das schon früh in seiner Jugend klar. Selbst in seiner Heimat Argentinien gab es in den letzten Jahren des zweiten Weltkrieges ein hin und her im Präsidentenamt. Die Ereignisse in Europa und der Welt weckten das meiste politische Interesse. Castillo, dem der gesundheitliche Zustand seines Vorgängers 1940 zur Macht verhalf, war ein konsequenter Sympathisant der Achsenmächte in Europa. Chile und Argentinien waren die einzigen südamerikanischen Länder, die die Beziehungen zu Hitler und Mussolini aufrecht erhielten. Die Guevara Serna Familie sympathisierte mit der Sowjetunion und hoffte, dass die Faschisten den Krieg verlieren. Auch unter Perón, der schon 1944 Ramirez, einen Gegner der Nazis, stürzte und inoffiziell das Amt übernahm, war Argentinien voller deutscher Agenten und Spione. Che, damals 16 Jahre jung, bot seinen Eltern immer Hilfe an, die einer Untergrundorganisation gegen den Diktator angehörten. Es wurden sogar Bomben für antiperonistische Demonstrationen gebaut. In diesen Jahren bildete Ernesto seinen ersten politischen Standpunkt. Er war Demokrat und Antifaschist *, wie sein Vater später sagte. (1/4) Ausschlaggebend für seinen später entwickelten unbändigen Willen, das Leben der Völker zum besseren zu wenden, war eine Motorradreise, die er mit seinem Freund Alberto Granados im Jahre 1952 unternahm. Voller Entdeckungsfreude und mit wenig Geld unterwegs, sahen sie mit

6 6 * Buch Ernesto Che Guevara. Leben und Kampf eines Revolutionärs 1977, S. 34, letzter Absatz der Zeit mehr Elend und Armut, als ihnen lieb war. Che kehrte im August 1952 wieder nach Buenos Aires zurück, um sich auf die Abschlussprüfungen in seinem Medizinstudium vorzubereiten. Nachdem er diese erfolgreich abgelegt hatte, zog es ihn nach Bolivien. Nur aus welchem Grund? Che hatte zwar mittlerweile viele Länder gesehen, die er sehen wollte, dennoch wollte er alle besuchen. Bolivien hatte gerade die 179. Revolution hinter sich. Sie wurde auch von Bauern und Bergleuten eingeleitet. Das war sicher ein zweiter Grund für seine Reise. (1) Die erste Niederlage In La Paz, der Hauptstadt Boliviens, lernte er Ricardo Rojo kennen, der auch ein Gegner Peróns war. Er war zuvor in die guatemaltekische Botschaft in Buenos Aires geflüchtet. Guatemala, zu dieser Zeit von Jacobo Arbenz Guzmán regiert, wurde zum neuen Ziel von Rojo. Arbenz hatte einige Ländereien verstaatlicht, die zuvor kapitalistischen US-Konzernen gehörten. Damit provozierte er natürlich eine Reaktion aus Washington. Zeitungen berichteten, dass sich im Nachbarland Honduras Kriminelle aller Art ansiedelten. Die CIA, die jene unterrichtet hat, bereitete den Sturz von Arbenz vor. So wurde Che klar, er musste schnell nach Guatemala. Er durchstreifte das Land und war voller Interesse für die Kultur der Maya-Indianer. (Ähnlich wie in Bolivien, da waren es Inka-Indianer.) Das machte er aber nur, weil es schwer für ihn war, in Guatemala Arbeit zu finden. Die Regierung wurde von den Vereinigten Staaten als kommunistisch abgestempelt. Arbenz bestritt jede Verbindung mit dem Kommunismus und zeigte sich wenig beeindruckt von den Drohungen. Im Juni 1954 begannen die Söldner die Intervention. Nach deren Niederlage gegen die guatemaltekische Armee benutzte Washington Agenten, um Arbenz zum Rücktritt zu zwingen. Diese Agenten waren zuvor Arbenz-freundlich gestimmt. Der Präsident Guatemalas wusste bald nicht mehr weiter und übertrug die Macht an Personen, die zunächst - im Auftrag der USA - die guatemaltekische Partei der Arbeit verboten und das Amt an den Organisator der Söldnertruppen weitergaben. Dies ist nur ein Beispiel für die Situation im Südamerika der 50er Jahre. Viele Staaten mit ihren Herrschern wirkten wie kleine Marionetten der USA. Und wenn dies nicht der Fall war, wurde umgehend etwas dagegen unternommen. CIA-Agenten überall auf dem Kontinent. Die größte Angst aus kapitalistischer Sicht bestand darin, dass sich irgendwo, und sei das Land noch so

7 7 klein, ein kommunistisches System entwickelt. Soweit musste es nicht erst kommen, wie man im Fall Guatemala eindeutig sieht. Ernesto Che Guevara wollte an unmittelbarer Front gegen die Interventen kämpfen. Viele andere wollten das Gleiche. Aber solche Aufrufe wurden nicht gehört, weil sie nicht gehört werden konnten. Arbenz Offiziere hatten sich gegen ihn gewandt. Die Ereignisse in Guatemala hinterließen eine tiefe Spur im Bewußtsein Ernestos. schrieb Josef Lawrezki. Die eigene Armee war zweckentfremdet, da sie voll von CIA-Agenten war. Das Volk muss die Armee bilden, denn nur ein kämpfendes Volk kann gegen den Imperialismus Erfolge erringen. * (1) 2.2 Machtergreifung Batistas Der kubanische Diktator Fulgencio Batista hatte sich bereits 1933 als Offizier an die Macht geputscht. Seine Vorgänger konnten den andauernden Streikbewegungen (z.b. aus der Zuckerindustrie) nicht standhalten. Die Streiks waren Nachläufer der Weltwirtschaftskrise. Batista zerschlug zunächst die Bewegungen. Bis 1944 dauerte seine erste Regierungszeit. Kurz vor den Parlamentswahlen 1952 putschte er sich erneut an die Macht. Fidel Castro kandidierte für die Orthodoxe Partei und war verständlicherweise sehr frustriert. Die Ortodoxos werden heute als kriminelle Polit-Gangs beschrieben. Castro bildete kurz darauf seine eigene Gruppe, die das Ziel hatte, sich mit dem Einnehmen zweier Kasernen weitere Waffen zu besorgen und Batista zu stürzen. Das Hauptaugenmerk lag auf der Moncada-Kaserne in Santiago de Cuba. Che Guevara war zu dieser Zeit noch in Buenos Aires, hatte nichts von den Aktivitäten in Kuba erfahren und interessierte sich zunächst auch nicht dafür. (2.3) 2.3 Fidel Castro Fidel Castro Ruz wurde am 13. August 1927 als Sohn eines Zuckerrohrpflanzers in Mayarí auf der Insel Kuba geboren. Er studierte Jura und wurde Rechtsanwalt. Nach der Machtübernahme durch Batista gründete Castro eine revolutionäre Untergrundbewegung gegen den Diktator. Nach dem misslungenen Angriff auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli 1953 wurde er zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Weil er Rechtsanwalt war, konnte er sich selbst vor Gericht verteidigen. Der berühmte Schlusssatz der Verteidigungsrede war: Die Geschichte wird mich freisprechen. Und so war es auch. Aufgrund einer Amnestie kam Castro schon 1955 frei und flüchtete nach Mexiko, wo er auch Che kennenlernte. (4)

8 8 * Buch Ernesto Che Guevara. Leben und Kampf eines Revolutionärs 1977, S. 83, zweiter Absatz 3. Die Revolution 3.1 Angriff auf die Moncada-Kaserne Der Plan Castros war es, mit ca. 130 Mann die Moncada und eine weitere Kaserne in Bayamo einzunehmen. Die 27 Mann, die sich in Bayamo bereithielten, sollten danach die Straße nach Santiago unter Kontrolle bringen, sodass der dortige Teil der Armee keinen Nachschub mehr erhalten könne. Unmittelbar vor Beginn des Überfalls, am 26. Juli 1953, klärte Castro seine Kumpanen erstmal darüber auf, was überhaupt sein Vorhaben war. Er sagte, es sei freiwillig, worauf ungefähr 10 Rebellen absprangen. Die Posten am Tor 3 der Moncada-Kaserne galt es als erstes zu entwaffnen. Dies gelang den Angreifern mit folgender List: Die Männer im ersten Auto hatten Armeeuniformen an und riefen bei ihrer Ankunft: Der General kommt! So präsentierten die drei Wachen die Gewehre und konnten entwaffnet werden. Einer von ihnen schaffte es allerdings, den Alarm auszulösen. Das sollte nicht passieren und erschwerte nun die Aktion erheblich. Als kurz darauf zufällig eine Patrouille auf der Straße auftauchte und weitere Wagen mit Rebellen - darunter auch Castro - ankamen, entwickelte sich am Tor ein hartes Feuergefecht. Etwa die Hälfte von Castros Männern schafften es in das Gebäude. Doch die Soldaten, längst mobilisiert, sind zehnmal mehr an der Zahl und zudem viel besser bewaffnet. Castro zeigt Einsicht und befiehlt zum Rückzug. Einige kämpfen munter weiter und werden kurz darauf getötet. Die Gesamtbilanz ist nicht vernichtend: 19 gefallene Soldaten und 8 gefallene Revolutionäre. Dennoch ist die Aktion gescheitert. Die Truppe in Bayamo war ebenfalls erfolglos. Alle Revolutionäre sind auf der Flucht. Sie werden in den darauf folgenden Tagen von Batistas Leuten gejagt. Ungefähr 50 finden keine Zuflucht und werden erschossen oder zu Tode gefoltert. Auch die allgemeine Bevölkerung Kubas bekommt Wind von den Misshandlungen und fängt an, sich mit den mutigen Männern zu solidarisieren. Castro flüchtet mit 18 Männern in die Sierra Maestra. Das sollte nicht sein letzter Aufenthalt im Gebirge im Süd-Osten Kubas bleiben. Dass Castro und seine Kumpanen nicht umgebracht werden, als man sie am 1. August 1953 entdeckt, haben sie dem Leutnant zu verdanken, der sie nicht zur Kaserne bringen lässt sondern in ein Stadtgefängnis. Er wird kurz darauf zu einer Haftstrafe verurteilt. Ende

9 9 September beginnt der Prozess gegen die Revolutionäre. Fidel Castro bekommt als Anführer die höchste Strafe: 15 Jahre Zuchthaus. Neunzehn Monate später lässt man alle frei, aufgrund einer Amnestie, die auf Druck der Öffentlichkeit zustande kam. Castro flüchtet nach Mexiko, um sich auf einen weiteren Revolutionsversuch vorzubereiten. Er hatte noch nicht aufgegeben. (3) 3.2 Organisation in Mexiko Ernesto konnte nicht mehr in Guatemala bleiben, da man ihn schon zu dieser Zeit für einen Kommunisten hielt. Besser gesagt, die CIA wusste, wie die Karten verteilt sind. Am 21. September 1954 kamen er und sein neu kennengelernter Begleiter El Patojo (was soviel wie Däumling heißt) in Mexiko Stadt an. El Patojo, der eigentlich Julio Roberto Cáceres Valle hieß, war Journalist und auch vor Verfolgungen geflohen. Sie fanden eine bescheidene Bleibe beim Puertoricaner Juan Juarbe. In Mexiko waren damals Flüchtlinge und Oppositionelle aus ganz Mittel- und Südamerika zu finden. Um allmählich Fuß fassen zu können, kaufte Che sich einen Fotoapparat, entwickelte die Bilder und ging mit El Patojo durch die ganze Stadt, um die schlechten Fotos zu verkaufen. Seine Überzeugungskunst half ihm sicher dabei fand Che Arbeit im Städtischen Krankenhaus. Im Juni lernte er durch einen alten Freund aus Guatemala Raúl Castro kennen. Che gewann einen guten Eindruck von ihm und seinem Erzählten. Fidel Castro war zu dieser Zeit noch in New York, um unter emigrierten Kubanern Geld für sein Vorhaben zu sammeln. Er verkündete: Ich kann Ihnen mit aller Verantwortung mitteilen, dass wir im Jahre 1956 die Freiheit erlangen oder Märtyrer werden. * Er baute auf seine Bewegung des 26. Juli und auf das kubanische Volk, um der Diktatur Batistas ein Ende zu setzen. Castro wurde nahezu (von seinen Anhängern) geliebt, im Gegensatz zu Batista, den die Mehrheit seiner eigenen Bevölkerung hasste. Ein paar Wochen später trafen sich Ernesto Che Guevara und Fidel Castro in Mexiko zum ersten Mal. Sie unterhielten sich die ganze Nacht über die derzeitige Politik und über die künftige Expedition, in der Che am nächsten Morgen als Arzt aufgenommen war. Castro sagte später über seinen ersten Eindruck von Che: In ideologischer, theoretischer Hinsicht war er weiter entwickelt als ich. Im Vergleich zu mir war er ein weiter fortgeschrittener Revolutionär. * Che hatte nun das gefunden, wonach er immer suchte: Menschen, die für das Richtige kämpfen und auch dafür sterben würden. Am 25. November 1956 verließen 82 Kämpfer den Hafen von Tuxpan, die Anhänger der Bewegung des 26. Juli (M-26-7) waren und unter der Führung von Fidel Castro standen. (1/4)

10 10 * Buch Ernesto Che Guevara. Leben und Kampf eines Revolutionärs 1977, S. 93 / Bewegung des 26. Juli Die Movimiento 26 de Julio (kurz: M-26-7) war die Untergrundorganisation von Fidel Castro, die sich bereits kurz nach der Freilassung von Castro und seinen Anhängern auf Kuba formierte. Der Name geht auf den gescheiterten Angriff auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli 1953 zurück. Die Hauptaufgabe der Organisation war der Guerillakampf gegen Batistas Truppen. Nach einem fast eineinhalb-jährigen Aufenthalt in Mexiko, kam Castro mit seinen Revolutionären nach Kuba zurück, um seinen Plan zu vollenden wurde der Begriff Bewegung des 26. Juli oft durch Rebellenarmee ersetzt. Mitunter aus der M-26-7 ging später die Kommunistische Partei Kubas hervor. Das Datum wurde nach der erfolgreichen Revolution zum Nationalfeiertag, der noch heute besteht. (2.2) 3.4 Von der Granma in die Sierra Maestra Von den 82 Mann litten nur zwei oder drei Matrosen und vier oder fünf von uns nicht an der Seekrankheit. * schrieb Che über die Überfahrt nach Kuba auf der Jacht Granma, die am 25. November ihren Anfang nahm. Sie kamen in einen starken Sturm und hatten zeitweise mit viel Wasser an Bord zu kämpfen. Sie mussten mit wenig Verpflegung auf der total überfüllten Jacht auskommen. Man spricht beim Ankommen der Granma vor Kuba normalerweise von der Landung. Sie blieb auf dem Sand sitzen und wurde sofort von Kuttern und Flugzeugen angegriffen, die sie schon Tage zuvor entdeckt hatten. Das war keine Landung, sondern Schiffbruch *, erklärte Raúl Castro später. Es war der 2. Dezember Alle überlebten bis dahin und gingen an Land. Drei Tage später werden sie durch einen Angriff von überlegenen Truppen Batistas vollkommen aufgerieben. Viele fallen bei dem Feuergefecht, in das auch Flugzeuge involviert sind. Zwanzig werden gefangen genommen und erschossen. Che und einige andere werden verwundet. Sie finden sich zu fünft wieder. Der Rest der Revolutionäre, darunter auch die Castro-Brüder, trifft sie am nächsten Tag.

11 11 Fidel arrangiert sich gut mit den Bauern, die die Partisanen kräftig unterstützen und ihnen nächtlichen Unterschlupf bieten. Nach der ersten verheerenden Niederlage, hebt dies die niedrige Moral ein wenig. * Buch Ernesto Che Guevara. Leben und Kampf eines Revolutionärs 1977, S. 113 / 115 Nachdem Fidels Männer am 16. Januar 1957 einen kleinen Armeeposten in La Plata einnahmen und dabei acht Gefangene machten, zogen sie sich in die Berge zurück. Fidel Castro sah keinen Sinn darin, so weiter zu machen, weil sie schließlich noch 12 Kämpfer waren und die Bauern noch nicht bereit waren, sich dem bewaffneten Kampf gegen den Diktator anzuschließen. Die verwundeten Gefangenen wurden ärztlich versorgt und nachdem man ihnen sämtliche Waffen abnahm, ließ man alle frei. Batistas Soldaten machten weiter Jagt auf die Aufständischen, die Monate durch die Sierra Maestra zogen. Che s Gesundheitszustand war schlecht. Im Februar hatte er einen Malariaanfall und sein Asthma machte ihm ständig zu schaffen. Die Medikamente waren unzureichend. (1) 3.5 Guerillakampf in den Bergen Partisanenalltag Zwei Monate später hatten die Aufständischen schon beachtlichen Zuspruch im Volk gefunden, vor allem unter den Bauern. Die Stimmung gegenüber Batistas Herrschaft wurde gereizter. Die Armee der Revolutionäre wurde mit der Zeit größer. Es kamen Freiwillige aus naheliegenden Bauernkreisen, aber auch aus Städten wie Santiago. Das half ihnen bei Verpflegung, Transport und Organisation. Die militärische Kraft wurde fast verdoppelt. In diesen Monaten beschäftigte sich Fidel Castro vorwiegend mit der Planung der Vorgehensweise. Er bestimmte, dass die Neuankömmlinge zuerst abgehärtet werden mussten, bevor es in die Offensive ging. Che blieb offiziell Arzt beim Hauptstab, war jedoch theoretisch der Berater von Castro. Trotz stetiger Bemühungen, den Aufständischen den Gar auszumachen, gelang es Batistas Truppen nicht, Erfolge in den Bergen zu erzielen. Ende Mai verloren sie den Kampf um die Kaserne in Uvero. 14 Soldaten kamen ums Leben, 19 wurden verwundet. Die Aufständischen hatten insgesamt 15 Tote und Verletzte zu beklagen. Der Sieg in Uvero war ein Wendepunkt im Verlauf des Krieges. Die Siegeszuversicht unter den Aufständischen wurde zunehmend größer. Zahlreiche kleine Garnisonen des Gegners, die am Fuße der Sierra Maestra lagen, konnten nun besiegt werden.

12 12 Die Kämpfer der ersten Stunde, allen voran Che, kamen mit den Bauern ins Gespräch. Dabei ging es meist um Kommunismus. Che versuchte den einfachen Leuten, die den Kommunismus fast so sehr fürchteten wie Batista, marxistische Ideologien zu vermitteln. Viel Erfolg hatte er damit nicht. Dennoch wurden antikommunistische Haltungen in den eigenen Reihen reduziert. (1) Taktische Vorbereitungen Fidel Castro teilte im Juni 1957 seine Rebellenarmee in zwei Kolonnen auf. Er selbst wurde Kommandeur der ersten Kolonne. Die zweite (genannt: vierte) Kolonne wurde Che Guevara zugeteilt. Er hatte bereits seine militärisch-taktischen Fähigkeiten bewiesen. Somit stieg er zum höchsten Dienstgrad in Castros Armee auf. Ab jetzt war er Comandante! Infolge der militärischen Fortschritte gegen Batistas Soldaten, nahmen Vertreter der batistafeindlichen Opposition mit Fidel Castro Kontakt auf. Diese unterzeichneten Verträge zum Kampf gegen Batista, auch wenn man sich nicht einig war, wie die Rollenverteilung nach der Revolution aussehen soll. Als am 30. Juli 1957 zwei Oppositionelle in Santiago ermordet wurden, entstanden Proteststreiks in der ganzen Stadt, die allerdings unterdrückt wurden. Ein weiterer Aufstand im September in Cienfuegos und die Reaktion der Truppen kosteten mehr als 600 Gegnern des Diktators das Leben. Dabei wurde gegen Mitglieder der Sozialistischen Volkspartei Kubas besonders hart vorgegangen. Batista setzte eine Belohnung auf den Kopf Castros aus. Viele seiner Gegner flüchteten von den Städten in die Sierra Maestra oder die Sierra del Escambray. Dort entstanden weitere Aufstandsbewegungen, die meist von Kommunisten oder Mitgliedern der Bewegung des 26. Juli angeführt wurden konnten sich die Aufständischen einen kleinen Rundfunksender zulegen, der im Laufe des Jahres zu einer der beliebtesten in Kuba wurde. Fidel Castro verurteilte nun die bürgerliche Opposition, weil sie schon mit einer Aufteilung untereinander und mit den Amerikanern begonnen hatte. Die Aufständischen wurden immer mehr Teil Kubas. Es kamen auch Zeitungen von ihnen heraus. Sie kontrollierten das komplette Gebiet um die Sierra Maestra. (1) 3.6 Vorstoß Angesichts der Einnahme neuer Gebiete im Norden und wachsendem Zuspruch aus der Bevölkerung, unterzeichnete Castro am 12. März 1958 ein Manifest der Bewegung des 26. Juli, das zum allgemeinen Krieg gegen die Diktatur aufrief, Steuerzahlungen an die Regierung

13 13 untersagte und deren Truppen aufforderte, zu desertieren. Im August arbeitete Castro den Generalplan des Angriffs aus, der zur Vollendung der Revolution führen sollte. Der große Vorteil der Rebellen war die allgemeine Sympathie, die ihnen aus dem Volk entgegengebracht wurde. Batista hatte zwar hundert mal mehr Soldaten und Polizisten. Jedoch waren diese allmählich nicht mehr gewillt, gegen die Aufständischen zu kämpfen. Die Armee unter Castro wuchs mehr und mehr. Bauern bildeten ihren größten Teil. Neue Kolonnen wurden gebildet. Eine befehligte Castro selbst, eine weitere sein Bruder Raúl Castro. Die dritte stand unter dem Kommando von Camilo Cienfuegos. Che s Kolonne trug die Nummer Acht und den Namen des gefallenen Ciro Redondo. Der Auftrag, der dieser Kolonne am 21. August 1958 zugeteilt wurde, war folgender: Comandante Ernesto Guevara erhält die Aufgabe, mit einer Kolonne von Aufständischen aus der Sierra Maestra in die Provinz Las Villas vorzustoßen und auf deren Territorium im Einklang mit dem strategischen Plan der Aufständischenarmee zu operieren. * Che hatte vorerst kein Glück. Ein Taifun machte die sämtliche Nebenstraßen unbefahrbar. So mussten sie zu Pferde und zu Fuß weitergehen. Sie versuchten zunehmend, allen Ortschaften auszuweichen. Am 9. September wurden sie von Soldaten Batistas entdeckt. Cienfuegos Abteilung war bis dahin parallel marschiert. Beide Kolonnen vereinigten sich nun, um weiter in Richtung Santa Clara vorzustoßen. Zeitgleich bewegten sich die Kolonnen der Castro-Brüder gegen Osten. Santiago de Cuba sollte eingenommen werden. Hunger und weit zurückgelegte Strecken ließen die Aufständischen erschöpfen. Die Kommandeure bauten sie immer wieder auf, damit der Kampf weitergeht und die Revolution vollendet werden kann. Die Truppen Batistas wurden aufgrund der ständigen Niederlagen und Verluste kriegsmüde. Sie mussten jetzt an vier Fronten kämpfen, da die Kolonnen der Aufständischen sich taktisch klug aufgeteilt hatten. Einige Offiziere wandten sich gegen den Diktator. Nachdem die Aufständischen unter Che ein paar Tage im Bergland bei Santa Clara pausierten, gingen sie Mitte Dezember zum Angriff über. Das oberste Ziel war es, Santa Clara, die Provinzhauptstadt, einzunehmen. (1) 3.7 Santa Clara Che s Kolonne machte sich auf den Weg in die Einwohner-Stadt Fomento. Diese wurde am 16. Dezember 1958 eingeschlossen. Zwei Tage später kapitulierte die Regierungsgarnison. Etwa 140 Soldaten wurden gefangen genommen. Nachdem sich die Aufständischen mit Proviant, Waffen und Transportmitteln eingedeckt hatten, griffen sie das östlich gelegene

14 14 Cabaiguán an. Der Kampf hier war um einiges schwerer als in Fomento. Che verletzte sich und musste im Krankenhaus behandelt werden. Auch in Cabaiguán ergab sich der Gegner. * Buch Ernesto Che Guevara. Leben und Kampf eines Revolutionärs 1977, S. 173 (Befehl von Fidel Castro) Am 22. Dezember begann der Kampf um die Stadt Placetas, die dreimal so groß war wie Fomento. Der Gegner ermüdete schnell und ergab sich noch am gleichen Tag. Es folgten Bombenangriffe auf die Stadt, die vorwiegend die Zivilbevölkerung trafen. Währenddessen tobten Kämpfe in der zweitgrößten Stadt der Provinz, in Sancti Spíritus. Hier ergab sich der Gegner nach zwei Tagen. Die Rebellenarmee war nicht mehr aufzuhalten und nahm innerhalb von wenigen Tagen sämtliche Städte im Umkreis von Santa Clara ein. Die Batistasoldaten hielten sich für verloren und desertierten in Massen. Am 29. Dezember entgleiste der Panzerzug der Regierungstruppen auf dem Weg nach Santa Clara, weil ein Streckenabschnitt zuvor von Che s Kämpfern manipuliert worden war. Die Soldaten wurden mit Molotow-Cocktails ausgeräuchert und unter Beschuss genommen, bis sie sich schließlich ergaben. Vierhundert wurden gefangen genommen. Diese unglaubliche Tat vollbrachte nur ein einziger Zug der Aufständischen (etwa 18 Mann). Der Kampf um Santa Clara tobte bereits in heftiger Art und Weise. Die Einwohner waren vollkommen auf der Seite der Aufständischen. Sie versorgten sie mit Nahrung und zeigten ihnen strategisch günstige Positionen. Am 30. Dezember hatten die Aufständischen mehrere Teile der Stadt eingenommen. Die Truppen Batistas hatten den Guerillataktiken der Rebellen nicht viel entgegenzusetzen. Es war nur eine Frage der Zeit, dass der Gegner sich ergibt. Dies geschah am 1. Januar 1959, an dem Tag, als Batista in die Dominikanische Republik floh. (1/2.2) 3.8 Machtübernahme Die Einnahme von Santa Clara war entscheidend für die Kämpfe um Camagüey und Santiago de Cuba. Sie war aufgrund der Befreiung der Osthälfte der Insel eine Vorentscheidung des Krieges. Einen Tag nachdem Batista geflohen war, besetzten die Rebellen Havanna und Santiago. Die Besetzung von Havanna durch die Kolonnen von Che und Cienfuegos erfolgte, ohne dass nur ein Schuss abgegeben wurde. Der Nachfolger Batistas, Cantillo, hoffte zu der

15 15 Zeit noch auf Hilfe aus den USA, um die Revolution zu verhindern. Doch sie blieb aus. Die Polizei wurde durch die revolutionäre Miliz ersetzt, so wurde die Lage stabiler. Mit dem Eintreffen Fidel Castro s in Havanna am 8. Januar 1959 wurde die Revolution für vollendet erklärt. Das Amt des Ministerpräsidenten übernahm er am 13. Februar. (1) 4. Politik 4.1 Che im Amt Che wurde nach der Revolution Leiter der Nationalbank Kubas und später Industrieminister. Als wichtiges Mitglied der Regierung war auch er an wesentlichen Reformen beteiligt. Ernesto zeichnete sich durch die Härte gegenüber politischen Gegnern aus. Er wirkte führend in den Revolutionsgerichten, die über offiziell 179 Todesurteile entschieden. Dennoch wird heute davon ausgegangen, dass die Dunkelziffer weit höher liegt. Vorallem Batista-Anhänger und Kooperateure der USA waren die Betroffenen. Che bereiste später mehrere Male Ost-Berlin und Moskau. Neuer politischer Partner Kubas wurde der gesamte Ostblock. Der Sowjet-Kommunismus hinterließ bei Che allerdings keine große Begeisterung. (2.1) 4.2 Reformen Zu den ersten innerpolitischen Handlungen zählte die Landreform, die die Verstaatlichung sämtlicher landwirtschaftlicher und industrieller Betriebe nach sich zog. Es wurden US- Vermögenswerte in Höhe von 1 Milliarde enteignet wurde die Sowjetunion größter Handelspartner Kubas. Amerikanische Öl-Raffinerien wurden verstaatlicht, nachdem diese sich weigerten, das sowjetische Öl zu raffinieren. Es wurde sich klar zu einem sozialistischen System bekannt. Die Sowjetunion diente vorerst als planwirtschaftliches und politisches Vorbild. (2.2) 4.3 Die Rolle der USA Aufgrund der entschädigungslosen Enteignungen amerikanischer Vermögenswerte wurden 1961 alle diplomatischen Beziehungen zwischen Kuba und den Vereinigten Staaten von Amerika abgebrochen. Anfang 1962 belegten die USA Kuba mit einem politischen und wirtschaftlichen Embargo.

16 16 Das, was es vorher auf alle Fälle zu verhindern galt, war nun Realität: Es entstand ein kommunistisches Land in unmittelbarer Nachbarschaft der USA. Deswegen versuchte Washington zunächst, Kuba auf wirtschaftliche Weise zum Erliegen zu bringen. Im April 1961 landeten von der CIA ausgebildete Exilkubaner an der Südküste, mit dem Ziel, Castro zu stürzen. Dieses Vorhaben wurde als Invasion in der Schweinebucht bekannt. 90 der Invasoren wurden getötet. Etwa 1100 von ihnen gerieten in Gefangenschaft. Diese wurden ein Jahr später von den USA wieder freigekauft. (4) 4.3 Kubakrise Auch als Reaktion auf die Invasion in der Schweinebucht, und um Kuba Schutz zu bieten, begann die Sowjetunion im Sommer 1962 mit der Stationierung von Mittelstreckenraketen auf Kuba. Dies geschah im Rahmen des Kalten Krieges, der zwischen den beiden Machtblöcken USA und Sowjetunion herrschte. Der hauptsächliche Grund bestand darin, dass die Sowjetunion sich mit der Stationierung einen wichtigen strategischen Vorteil gegenüber Amerika verschafften. Von der Reaktion der USA-Regierung hing es nun ab, ob es tatsächlich zu einer militärischen Auseinandersetzung zwischen den beiden Supermächten käme. Hätten die USA auf Kuba gegen die Stationierung interveniert, wären sowjetische Truppen in West- Berlin einmarschiert. Auch der Einsatz von Atomwaffen war nicht ausgeschlossen. Nach einigen vom Scheitern bedrohten Verhandlungen vereinbarte man den Abzug der Raketen aus der UdSSR in Kuba und den Abzug amerikanischer Raketen in der Türkei. Die Beziehungen zwischen Kuba und den USA wurden durch die Krise erneut schlechter, wobei sich Castro politisch stärker der Sowjetunion näherte. Die schweizer Botschaft in Kuba vermittelte 1965 zwischen den USA und Kuba. Es wurde beschlossen, dass Ausreisewillige aus Kuba in die Vereinigten Staaten auswandern durften. Etwa Kubaner verließen in den acht folgenden Jahren ihr Land. Jedoch konnte Washington nicht dazu gebracht werden, den US-Stützpunkt in Guantánamo Bay aufzugeben und die Marinetruppen abzuziehen. Der Stützpunkt existiert noch heute. Genau wie Fidel Castro, der heute das am längsten amtierende kommunistische Staatsoberhaupt der Welt ist. (4) 5. Resumé Che Guevara, Fidel Castro und all die anderen Freiheitskämpfer von 1956 hatten nur ein Ziel, wofür viele von ihnen gestorben wären und auch sind: Sie wollten aus ihrer Not heraus (und aus der Not anderer) einen Staat schaffen, wo keine kapitalistische Ausbeute an der

17 17 Tagesordnung steht, wo der Bauer und Arbeiter für seine Arbeit belohnt wird und nicht weniger bekommt, als ihm zusteht. Dass es dabei natürlich nahe lag, dies auf sozialistischem und antiamerikanischem Wege zu erreichen, hatten einige, die sich den Bewegungen gegen Batista angeschlossen hatten, nicht bedacht. Es ist eine andere Frage, wie man mit politischen Gegnern umzugehen hat und ob es angebracht ist, jemanden, der vorher an Castro s Seite stand und sich dann gegen ihn aussprach, zu 20 Jahren Haft und noch mehr zu verurteilen. Dennoch ist der Grundgedanke der Revolution und des in Kuba aufgebauten Systems verständlich. Somit ist die Welt noch nicht ganz im Imperialismus und in der Verlogenheit des Weltpolizisten namens Vereinigte Staaten von Amerika versunken. 6. Literatur- und Quellverzeichnis 1 Lawrezki, Josef: Ernesto Che Guevara. Leben und Kampf eines Revolutionärs Berlin (DDR): Verlag Neues Leben Internetquellen (Stand: 18. Januar 2007) 2.1 Titel: Che Guevara Titel: Kubanische Revolution Univ. Prof. Kaller-Dietrich, Martina; Mag. Mayer, David Institut für Geschichte der Universität Wien Titel: Kubanische Revolution. 15. Juni geschichte-230.html 3 Schmid, Thomas: Der Sturm auf die Moncada In: taz Magazin vom (TAZ-Bericht) 4 Microsoft Encarta Enzyklopädie Professional Microsoft Corporation 5 Bilderquellen (Suche: Che, Moncadistas, Batista, Sierra Maestra,...) 5.3 Microsoft Encarta Enzyklopädie Professional 2004

18 18 7. Anlagen die Insel Kuba (5.3)

19 19 Diktator Fulgencio Batista (5.2) Anlage 1

20 20 Che Guevara-Zeichnung (5.1) Zeichen der Truppen des Überfalls auf die Monada-Kaserne (5.2) Jacht Granma, deren Platz nur für elf Passagiere ausgelegt war (5.2)

21 21 Anlage 2 die Sierra Maestra geographisch (5.3) Foto von Fidel Castro und den Rebellen in der Sierra Maestra (5.2)

22 22 Anlage 3 Flagge der Bewegung des 26. Juli (5.1) Che Mausoleum in Havanna (5.1) Che Bildnis in Santa Clara (5.2)

23 23 Anlage 4 Die Aufständischen 1958 in der Sierra Maestra (5.2) Ablauf der Kampfhandlungen in der Region um Santa Clara (5.3)

24 24 Anlage 5 Im Januar 1959 feiert Havanna Fidel Castro. (5.2) Anhänger Batistas vor dem Revolutionsgericht, Januar 1959 (5.2)

25 25 die geographische Lage der Schweinebucht (5.1) Anlage 6 Che bei der Planung eines Manövers im Kongo, 1965 (5.2)

26 26 Die Granma (hier: deutsche Ausgabe) ist das Organ der Kommunistischen Partei Kubas und auch die größte Tageszeitung in Kuba (5.2) Anlage 7

27 27 8. Selbstständigkeitserklärung Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbständig und ohne fremde Hilfe verfasst und keine anderen Hilfsmittel als angegeben benutzt habe. Insbesondere versichere ich, dass ich alle wörtlichen und sinngemäßen Übernahmen aus anderen Werken als solche kenntlich gemacht habe. Ort: Plauen Datum: 4. März 2007 Unterschrift:

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