Dokumentation als Vertrauensbildende Maßnahme? Dokumentation als Vertrauensbildende Maßnahme!

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1 Platzhalter Grafik (Bild/Foto) Dokumentation als Vertrauensbildende Maßnahme? Dokumentation als Vertrauensbildende Maßnahme! Geflügelfleischerzeugung im Spannungsfeld von Medien, Märkten und Konsumentenwünschen Dr. Birgit Jahn Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, Fachbereich 87

2 Wozu dient Dokumentation? Sammeln, Ordnen und Nutzbarmachen von Dokumenten Nachvollziehbarkeit von Verfahren Wie funktioniert es? Notizbuch, Zettelkasten Karteikarten Exceldatei Datenbank

3 Die Anforderungen an die Dokumentation ist in den letzten 30 Jahre ist enorm gestiegen, weil nicht mehr die Prüfung des Endproduktes genügt, sondern die Überprüfung des Prozesses gefordert wird. Die Geschäftspartner fordern weitgehende Garantien Die Überwachung fordert Nachweise zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit Der Verbraucher erwartet Null Risiko und Spitzenqualität Die Antwort an alle diese Wünsche ist Q und S mit einem ausgeklügelten System an Dokumentation und Audits Trotz dieses Aufwandes ist die NRW Studie zur Antibiotikaanwendung (angeblich) eine Überraschung gewesen. Die Dokumentation der einzelnen Betriebe hat so gut funktioniert, das die Zusammenführung der Daten ein neues Bild ergeben hat. Wenn jetzt allgemein behauptet wird, dass wußten wir alles schon, dann spricht das weniger gegen die Studie, als gegen diejenigen, die alles schon wußten, aber nicht auf den Punkt gebracht haben.

4 Dokumentationspflichten bei QS Betriebsübersicht Eigenkontrollcheckliste Ereignisfallblatt Lieferscheine/Rechnungen für Futtermittel Lieferscheine, Gesundheitsbescheinigung für Schlachthof Bestandsregister, Stallkarten Lieferscheine für Kücken Lebensmittelketteninformation Stammdatenblatt, Mastbericht Protokolle zum Mischen von Futtermitteln Einsatz von Futtermittelzusatzstoffen Rationsberechnung Betreuungsvertrag Tierarzt Maßnahmen zur Bestandsbetreuung Arzneimittelabgabebelege, -anwendungsbelege, Rechnungen Impfplan, Impfbuch Abgabe von Wirtschaftsdünger, Lieferschein Besucherbuch Köderplan und Kontrolle Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen Lüftungsgutachten Kontrolle der Lüftungsanlage Notstromaggregat Prüfprotokoll Ergebnis der Salmonellenuntersuchungen Daten der Schlachtung Transportpapiere, Lieferscheine

5 Antibiotikastudie NRW 2,6 Behandlungen je Mastdurchgang 7 Tage durchschnittliche Behandlungsdauer je Mastdurchgang Reaktion: Transparenziniative NRW Schaffung einer landesweiten, zentralen Datenplattform zur Erfassung und Auswertung der Verbrauchsmengen an antibiotisch wirksamen Substanzen in den Nutztierbeständen auf freiwilliger Basis

6 Beteiligte Tierhalter Prakt. Tierarzt Transparenz, Offene Information, Beratung KOB, Veterinärverwaltung

7 Dokumente 1. Tierärztlicher Arzneimittelanwendungs- und Abgabebeleg 2. Bestandsbuch 3. Dokumente - können als gesetzliche Dokumentation verwendet werden.

8 Verfahren

9 Link zur Antibiotika-Datenbank

10 Dateneingabe durch den Tierhalter Die Datenerfassung erfolgt grundsätzlich auf der Basis zweier Formulare, die über das Auswahlmenü Tierhalter auszuwählen sind.

11 Dateneingabe durch den Tierhalter Angaben zum Betrieb Grundsätzlich mastdurchgangsbezogene Datenerfassung

12 Dateneingabe durch den Tierhalter Arzneimittelanwendungsdokumentation Erfassung der Arzneimittelanwendung für jeden Behandlungstag

13 Diese Datenbank wird nur sehr zögerlich angenommen. In Anbetracht der anhaltenden Diskussionen habe ich Verständnis dafür, andrerseits ist das Missverhältnis von Behandlungsdauer und Lebenszeit bei Masthähnchen sehr offensichtlich 7 Tage zu ca Tagen Mastdauer 20 % und das wirft die Frage auf, ob diese Art der Tierhaltung wirklich richtig ist. Aus der umfangreiche Dokumentation, die bei jedem einzelnen Mastbetrieb und bei QS vorliegt, lassen sich vielleicht weitere Informationen ziehen. Z. B. zum Vorkommen von Darmentzündungen ohne bakterielle oder virale Ursache, die auf Fütterung und Stressfaktoren zurückzuführen sein könnten. Sie wissen viel besser als andere wo Probleme liegen und Sie dokumentieren das auch, allerdings werden nicht unbedingt Konsequenzen daraus gezogen. Wenn das nicht geschieht, dann wird Dokumentation zu Bürokratie und Zeitverschwendung. Die Entwicklung von resistenten Keimen in der Tierhaltung und beim Menschen ist so offensichtlich und gefährlich, dass keiner erwarten sollte, dass das Thema wieder in Vergessenheit gerät.

14 Aktueller Stand ( ) Im System angemeldete Teilnehmer: 13 Tierhalter 4 Tierärzte 23 Kreisordnungsbehörden

15

16 Quelle: BfR Stellungnahme 047/2010

17 Quelle: BfR Stellungnahme 047/2010

18 Gemeinsame Ziele: Reduktion Getrennte Weg: Konkurrierende Systeme Antibiotika Erfassung in der Tierarzt Software Antibiotika Erfassung durch QS Antibiotika Erfassung durch NRW (freiwillig) Antibiotika Erfassung in einer bundesweiten amtlichen Datenbank

19 Das ist keine befriedigende Lösung. Die Überwachung kann sich nicht mit einzelnen Daten oder schon bearbeiteten Daten zufriedengeben Wenn die Daten über QS nicht zur Verfügung gestellt werden, wird es eine staatliche Datenbank geben, auch wenn das zu vermehrtem Aufwand führt.

20 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

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