Zusammenfassung der Schul- und Anforderungsprofile zum Übergang zu den weiterführenden Schulen

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1 Zusammenfassung der Schul- und Anforderungsprofile zum Übergang zu den weiterführenden Schulen Hauptschule Schulprofil Vermittelt grundlegende allg. Bildung Individuelle, begabtengerechte Förderung, optimale Nutzung der Potentiale Bereitet auf Berufsausbildung vor Praxisnaher Unterricht Betriebspraktika bringen SchülerInnen Anforderungen von Beruf u. Arbeitswelt näher Klassenlehrer-/ personenzentriertes Arbeiten Spielerisch-lustbetonter Zugang zu handlungsorientiertem Lernen Intensive Übungs- und Wiederholungsphasen werden angeboten Lernrückstände werden aufgefangen in Differenzierungsmaßnahmen Fremdsprache: Englisch ab Klasse 5 Hauptschulabschluss nach Klasse 9 Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Schülerprofil S. brauchen mehr Zuwendung S. dürfen Defizite im Selbstbewusstsein haben Spätentwickler sind willkommen S. sind oft nur gering belastbar S. werden abgeholt, wo sie sind S. dürfen kleinschrittig lernen Kipperschule Übergangsberatung Seite 1

2 Realschule Arbeitshaltung: positiv, gewissenhaft, Lernbereitschaft Arbeitsverhalten: Impulse müssen aufgenommen und umgesetzt werden Klassenlehrerprinzip Grundkenntnisse der deutschen Sprache sollten vorhanden sein Zunehmende Selbstständigkeit Förderung praktischer Fähigkeiten und Interesse an theoretischen Zusammenhängen Ergänzungsstunden in den Hauptfächern zur Förderung und Festigung Berufswahlvorbereitung, u.a. durch Praktika Übergang in gymnasiale Oberstufe nach Klasse 10 möglich 2. Fremdsprache ab Klasse 6 Französisch, Niederländisch, Spanisch) Ab Klasse 7: Wahlpflichtunterricht (fremdsprachlicher, naturwissenschaftlich-technischer, sozialwissenschaftlicher oder musisch-künstlerischer Schwerpunkt) Ein dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) gleichwertiger Abschluss Ein dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 10) gleichwertiger Abschluss S. soll insgesamt positive Arbeitshaltung haben (gute Lernbereitschaft) S. soll gewissenhaft arbeiten S. soll über ausbaufähige Grundkenntnisse und Grundfähigkeiten verfügen S. soll Lösungswege nachvollziehen, nicht unbedingt sofort selbstständig Lösungswege finden S. soll Impulse aufnehmen u. umsetzen können S. soll in Teilbereichen über Abstraktionsfähigkeit verfügen S. darf auch längere Übungsphasen in Anspruch nehmen S. darf nachfragen (gelenktes Lernen) Sind die Leistungen besonders gut und ab Klasse 6 auch in einer zweiten Fremdsprache, ist der direkte Übergang in die Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe möglich. Sind die Leistungen besonders gut: direkter Übergang in Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe an Gymnasien/ Gesamtschulen Kipperschule Übergangsberatung Seite 2

3 Gymnasium Vermittelt vertiefte allgemeine Bildung die für Hochschulstudium notwendig ist Kopflastig Abitur ohne Anstrengung gibt es nicht! Große Lernbereitschaft wird gefordert Fachlehrersystem 2. Fremdsprache ab Klasse 6 Latein oder moderne Fremdsprache 3. Fremdsprache ab Klasse 8 im Rahmen von Wahlpflichtunterricht wählbar Alle Abschlüsse der Sekundarstufe I sind möglich Hauptschulabschluss (nach Klasse 9 und nach Klasse 10) Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife am Ende der Jahrgangsstufe 10) Abitur nach 12 Jahren Die Sekundarstufe I endet nach Klasse 9 dreijährige Oberstufe ab Klasse 10 S. soll Spaß am Lernen/Lesen haben S. soll neugierig/ wissensdurstig sein S. soll über eine gute Auffassungsgabe verfügen S. soll kreativ/ fleißig sein S. soll selbstständig sein und selbstständig arbeiten können S. soll hohe Frustrationsgrenze haben Eigenmotivation Überwiegend gute bis sehr gute Leistungen Transferleistungen (auf hohem Niveau) Konzentrationsfähigkeit über einen längeren Zeitraum Kipperschule Übergangsberatung Seite 3

4 Gesamtschule Grundsätzlich: Schule für alle Kinder Ermöglicht in einem differenzierten Unterrichtssystem Bildungsgänge, die ohne Zuordnung zu unterschiedlichen Schulformen zu allen Anschlüssen der Sekundarstufe I führen SchülerInnen gehen ohne Versetzung in die Klassen 6 bis 9 über einseitige Begabungen können im Rahmen der Differenzierung zum Abitur kommen, Förderunterricht ermöglicht Aufarbeitung von Lernrückständen Ganztagsbetrieb fordert - Orientierung im differenzierten System - Gruppenfähigkeit/ Eigenverantwortung - Selbstorganisation (den Überblick behalten) 2. Fremdsprache ab Klasse 6 im Rahmen von Wahlpflichtunterricht wählbar moderne Fremdsprache oder Latein) 2. bzw. 3. Fremdsprache ab Klasse 8 wählbar Alle Abschlüsse der Sekundarstufe I sind möglich Hauptschulabschluss (nach Klasse 9 und nach Klasse 10) Abitur nach 12 Jahren (bei besonders guten Leistungen nach Klasse 10 direkter Übergang in Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe) Abitur nach 13 Jahren S. muss sich im großen System organisieren können Orientierung im Ganztagesbetrieb nötig S. soll belastbar sein S. muss bereit sein, sich in Gruppen aufzuhalten und in Gruppen zu agieren Auch S. mit einseitiger Begabung sind willkommen (äußere Differenzierung nach Neigung u. Begabung erst nach Klasse 6) Spätentwickler sind willkommen (haben viel Zeit, um sich zu orientieren) Enge Zusammenarbeit mit den Eltern erforderlich Kipperschule Übergangsberatung Seite 4

5 Kipperschule Übergangsberatung Seite 5

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