Regionales Übergangsmanagement Mittelsachsen

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1 Regionales Übergangsmanagement Mittelsachsen Pendlerstatistik Geschäftsbereich Verwaltung, Finanzen und Ordnung Regionales Übergangsmanagement Landratsamt Mittelsachsen 2 1

2 Entwicklung der Zahl der Ein-und Auspendler 1) insgesamt über die Gebietsgrenze im Landkreis Mittelsachen im Zeitvergleich 2000 bis 2011 (Stichtag: ) Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Darstellung 1) Die nachfolgend verwendete männliche Form bezieht selbstverständlich die weibliche Form mit ein. Auf die Verwendung beider Geschlechtsformen wird mit Blick auf die bessere Lesbarkeit verzichtet. Einpendler insgesamt Auspendler insgesamt 3 Entwicklung der Zahl der Ein- und Auspendler insgesamt über die Gebietsgrenze im Landkreis Mittelsachsen im Vergleich zum Jahr 2000 (relativ, Bezug: 2000 = 0) 50% Einpendler insgesamt 40% Auspendler insgesamt 34,9% 41,0% in Prozent 30% 20% 16,6% 25,8% 30,0% 10% 2,2% 1,7% 2,6% 5,5% 5,7% 9,0% 0% 2,2% -0,5% -0,1% 0,9% -2,2% -3,0% -3,1% -2,8% -1,5% -0,1% -10% -5,9% Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Berechnungen und Darstellung 4 2

3 Entwicklungder Zahl der Ein-und Auspendler nach Geschlecht über die Gebietsgrenze im Landkreis Mittelsachen im Zeitvergleich 2000 bis 2011 (Stichtag: ) Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigenedarstellung Einpendler weiblich Auspendler weiblich Einpendler männlich Auspendler männlich 5 Entwicklung der Zahl der Ein- und Auspendler nach Geschlecht über die Gebietsgrenze im Landkreis Mittelsachsen im Vergleich zum Jahr 2000 (relativ, Bezug: 2000 = 0) 50% Einpendler weiblich 44,6% 40% 30% Einpendler männlich Auspendler weiblich Auspendler männlich 27,9% 33,2% 38,4% 32,8% 38,8% in Prozent 28,0% 24,5% 20% 10,3% 10% 8,4% 4,3% 3,7% 8,3% 2,5% 1,0% -0,3% 0,2% 1,6% 0% 1,9% -2,4% -2,4% 0,8% 0,8% -1,3% -3,4% -3,6% -2,7% -4,5% -10% Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Berechnungen und Darstellung 6 3

4 Pendlersaldo insgesamt und nach Geschlecht über die Gebietsgrenze im Landkreis Mittelsachen im Zeitvergleich 2000 bis 2011 (Stichtag: ) männlich weiblich insgesamt Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Darstellung 7 Pendlerverhalten im Landkreis Mittelsachsen Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Arbeits- und Wohnort in unterschiedlichen Kreisfreien Städten und Landkreisen (Pendler innerhalb des Freistaates Sachsen) am Chemnitz, Stadt Erzgebirgskreis Vogtlandkreis Zwickau Dresden, Stadt Bautzen Görlitz Meißen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Leipzig, Stadt Leipzig Nordsachsen 913 Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Darstellung Einpendler (Arbeitsort in Mittelsachsen) Auspendler (Wohnort in Mittelsachsen) 8 4

5 Pendlerverhalten im Landkreis Mittelsachsen nach Direktionsbezirken Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Arbeits- und Wohnort in unterschiedlichen Kreisfreien Städten und Landkreisen (Pendler innerhalb des Freistaates Sachsen) am Einpendler (Arbeitsort in Mittelsachsen) Direktionsbezirk Chemnitz 1) Auspendler (Wohnort in Mittelsachsen) Direktionsbezirk Dresden 1) Direktionsbezirk Leipzig 1) Sachsen Quelle: Bundesagenturfür Arbeit (Stand ), eigene Darstellung 1) Summe der jeweiligen Kreisfreien Städte und Landkreise 9 Auspendler im Landkreis Mittelsachsen in die drei kreisfreien Städte im Freistaat Sachsen Personengruppen insgesamt und Anteil an Gesamtzahl (13%) (11%) 265 (13%) Chemnitz Dresden Leipzig Wohnort Mittelsachsen nach Arbeitsort Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Berechnungen und Darstellung 10 5

6 Einpendler im Landkreis Mittelsachsen aus den drei kreisfreien Städten im Freistaat Sachsen Personengruppen insgesamt und Anteil an Gesamtzahl (11%) 171 (11%) (12%) Chemnitz Dresden Leipzig Wohnort nach Arbeitsort Mittelsachsen Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigeneberechnungen und Darstellung 11 Pendlersaldo zwischen Mittelsachsen und den drei kreisfreien Städten im Freistaat Sachsen (14%) Chemnitz Saldo Personengruppen insgesamt (12%) (14%) Dresden Leipzig (13%) Pendlersaldo insgesamt Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Berechnungen und Darstellung 12 6

7 Pendlerverhalten insgesamt zwischen Mittelsachen und den drei kreisfreien Städten im Freistaat Sachsen 2010 Wohnort in Leipzig Einpendler Wohnort in Dresden Wohnort in Chemnitz Insgesamt Einpendler gesamt Arbeitsort in Leipzig Auspendler Arbeitsort in Dresden Arbeitsort in Chemnitz Auspendler gesamt Quelle: Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Darstellung 13 Auspendler im Landkreis Mittelsachsen nach Bundesländern 2010 Bayern Baden-Württemberg Thüringen Nordrhein-Westfalen Hessen Sachsen-Anhalt Berlin Brandenburg Niedersachsen Rheinland-Pfalz Hamburg Mecklenburg-Vorpommern Schleswig-Holstein Bremen 239 (12%) 78(9%) 82 (11%) 79 (11%) (10%) (8%) (13%) (10%) (11%) (11%) (18%) (21%) 77 7 (9%) Personengruppen insgesamt und Anteil der unter 25 Jährigen an Personengruppen insgesamt Saarland 21 Quelle:Bundesagentur für Arbeit (Stand ), eigene Berechnungen und Darstellung 14 7

8 II. Zusammenfassung und Schlussfolgerung II. Zusammenfassung und Schlussfolgerung 15 II. Zusammenfassung und Schlussfolgerung 1. Studien zeigen, dass das Pendlerverhalten mit dem Grad der Qualifikation steigt. Vor allem hochqualifizierte Fachkräfte pendeln stärker in Oberzentren ein. Die Ursache liegt in einem stetig steigendem Anteil qualifizierter Beschäftigungen im städtischen Raum. Darüber hinaus stellen sich die Verdienstmöglichkeiten für vergleichbare Tätigkeiten im oberen Qualifikationsniveau in Ballungszentren oft besser dar als in deren Peripherien. Dieser Herausforderung wird sich zunehmend auch Mittelsachsen - im Zentrum der drei sächsischen kreisfreien Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig- stellen müssen. 2. Die größte Zahl der Auspendler im Landkreis Mittelsachsen pendelte 2011 in die drei kreisfreien Städte Chemnitz (14.707), Dresden (3.720) Leipzig (1.860) sowie in die Landkreise Zwickau (3.219) und Meißen (2.172) aus (Folie 8, 9 und 10). Hier waren es in der Regel mehr Auspendler als Einpendler im Landkreis Mittelsachsen. Der geringe Anteil an Auspendlern 2010 (ca. 1/8) zeichnet dabei keinen positiven Trend ab, sondern ist vielmehr Ergebnis des negativen Wanderungssaldo (vgl. Präsentation Bevölkerungsstatistik ). In dieser Altersgruppe verliert der Landkreis Mittelsachsen prozentual seine meisten Einwohner. 16 8

9 II. Zusammenfassung und Schlussfolgerung 3. Während die Zahl der Auspendler seit 2000 relativ konstant geblieben und nur minimal gesunken ist (im Vergleich zu 2000 um -0,1% im Jahr 2011), stieg die Zahl der Einpendler seit 2000 kontinuierlich von auf im Jahr 2011 (+41,0%). Die Zahl der Auspendler ist 2011 allerdings noch immer um Pendler höher als die der Einpendler (Folie 3, 4, 5 und 6). Das Pendlersaldo insgesamtsankseit2000von auf imjahr2011(folie7). Die stark gestiegene Anzahl der Einpendler von (2000) auf (2011) bildet zum einen die positive wirtschaftliche Entwicklung und zum anderen den steigenden Fachkräftebedarf unserer Wirtschaft ab. Darüber hinaus spiegelt sie den Trend wider, dass immer mehr junge Menschen ihren Lebensmittelpunkt(Wohnort) u.a. in die städtischen Oberzentren verlagern. 4. Im Vergleich zum innersächsischen Pendlerverhalten stellen die Auspendler in andere Bundesländer eine vergleichsweise kleine Gruppe dar (Folie 14). Die steigende Mobilität der jungen Erwachsenen, insbesondere der jungen Frauen, führt zu einem Wanderungsverlust und fließt damit nicht in die Pendlerstatistik ein (vgl. Präsentation Bevölkerungsstatistik ). 17 Kontakt Nicole Schimkowiak Projektkoordinatorin Regionales Übergangsmanagement Landratsamt Mittelsachsen Tel.: Ingmar Petersohn Projektleiter Regionales Übergangsmanagement Landratsamt Mittelsachsen Tel.:

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