Servus aus Österreich! InterGest Austria berichtet! 1.) Begriffe aus dem Umsatzsteuerrecht: Reverse Charge. 2.) GmbH-Light ab 1.7.

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1 News to use from InterGest Austria Summer 2013 Servus aus Österreich! InterGest Austria berichtet! Klein aber fein! So lautet ein Ausspruch über Österreich. Mit 8 Millionen Einwohnern und einer Größe von Quadratkilometern trifft das Wort klein wohl zu. Fein ist Österreich aber auch als Wirtschaftsstandort! Die Wirtschaft Österreichs ist nach den Prinzipien einer sozialen Marktwirtschaft geregelt. Seit 1995 ist Österreich Vollmitglied in der Europäischen Union. Im Jahr 2012 liegt Österreich im Vergleich aller 27 EU-Länder beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf weit über dem Durchschnitt an 3. Stelle Österreich bietett eine zentrale Lage, niedrige Unternehmenssteuern, exzellente Infrastruktur sowie gut ausgebildete Arbeitskräfte und eine geringe Streikrate. In unserer neuesten Ausgabe behandeln wir die Neuheiten im Steuerrecht sowie Ihre Vorteile in Österreich bei Unternehmensgründungen. Themenübersicht: 1.) Begriffe aus dem Umsatzsteuerrecht: Reverse Charge 2.) GmbH-Light ab ) Was ist ein Dreiecksgeschäft? 1.) Begriffe aus dem Umsatzsteuerrecht: Reverse Charge Reverse Charge bedeutet, dass die Steuerschuld vom Leistungserbringer auf den Leistungsempfänger übergeht. Das Reverse Charge System stiftet häufig Verwirrung, da nicht klar ist, warum in bestimmten Fällen die Umsatzsteuerschuld auf den Leistungsempfänger übergeht. Denn normalerweise sind alle Ausfuhren sowohl Exporte (in ein Drittland) als auch innergemeinschaftliche Lieferungen (innerhalb der EU) steuerbefreit, der Erwerb unterliegt beim Abnehmer der Umsatzbesteuerung. Diese Regelung betrifft jedoch nur Unternehmensgegenstände, also Waren, Roh- und Hilfsstoffe, Zwischenprodukte, etc. Die Abbildung zeigt, dass es das Reverse Charge System nur im Zusammenhang mit grenzüberschreitenden B2B-Dienstleistungen zum Tragen kommt, also nur wenn sowohl das leistende Unternehmen als auch der Leistungsempfänger Unternehmer sind.

2 Unternehmereigenschaft/Nichtunternehmereigenschaft Im Fall von grenzüberschreitenden Dienstleistungen richtet sich der Ort der Besteuerung grundsätzlich nach der Unternehmereigenschaft/Nichtunternehmereigenschaft des Leistungsempfängers ( 3a Abs. 6 und Abs. 7 UStG). Leistung an einen Unternehmer: Wird eine Dienstleistung (sonstige Leistung) an einen Unternehmerr erbracht, so befindet sich der Leistungsort dort, wo dieser Unternehmer sein Unternehmenn betreibt bzw. sich seine Betriebsstätte befindet Empfängerort = Besteuerungsort Leistung an einen Nichtunternehmer: Ist die Empfängerin oder der Empfänger Nichtunternehmer (Privater), wird die sonstige Leistung an dem Ort ausgeführt, an dem die leistende Unternehmerin bzw. der leistende Unternehmerr ihr oder sein Unternehmen (Betriebsstätte) betreibt. Unternehmerort = Besteuerungsort Umgekehrt müssen Sie beim Erwerb von innergemeinschaftlichen Leistungen Ihre UID- Nummer bekannt geben.

3 2.) GmbH-Light ab Ab gilt die GmbH-Light oder auch GmbH-Neu in Österreich! Ziel dieser ist es die rückläufige Zahl der GmbH-Gründungen wieder anzuheben und Österreich - das im europäischen Vergleich mit bislang ein sehr hohes Mindeststammkapital bei GmbH einfordert - international noch wettbewerbsfähiger machen. Die Tabelle zeigt, was sich GmbH-Gründer ab im können. ersten Geschäftsjahr ersparen Fazit: Eine erleichterte GmbH-Gründung ist vor allem wettbewerbsfähig zu bleiben - immerhin beträgt das Stammkapital in Europa nur notwendig um international durchschnittlich erforderliche Grundsätzlich hängt der Erfolg jedes Unternehmens von einer soliden Liquiditätsplanung ab. Der erforderliche Kapitalaufwand variiert je nach Branche, Unternehmensgröße, Geschäftszweck und anderen Faktoren. Für eine Reihe von Unternehmensgründern kann die GmbH-Light also eine sinnvolle Alternative sein, insbesondere wenn es darum geht, die gesellschaftsvertraglichen Gestaltungsmöglichkeiten des GmbH-Rechts zu nutzen um beispielsweise Erwerbs- oder Vorkaufsrechte für Geschäftsanteile zu regeln. InterGest Austria berät Sie gerne im Zusammenhang mit Ihrerr Unternehmensgründung!

4 3.) Was ist ein Dreiecksgeschäft? Hinter diesem Terminus versteckt sich ein Sonderfall des Reihengeschäfts. Beim Dreiecksgeschäft sind drei Unternehmer beteiligt, die in drei verschiedenen EU- abschließen und dieser Mitgliedstaaten über denselben Gegenstand Umsatzgeschäfte Gegenstand unmittelbar vom ersten Lieferer an den letzten Abnehmer gelangt Soweit die Definition des Dreiecksgeschäftes im Umsatzsteuergesetzes. Wie so ein Geschäft aussehen könnte, zeigt folgendes Beispiel: RECHNUNGSLEGUNG DES UNGARISCHEN UNTERNEHMERS Bei einer Beurteilung nach den allgemeinen umsatzsteuerlichen Grundsätzen für ein normales Reihengeschäft ist der Umsatz in Ungarn steuerbar, aber als innergemeinschaftliche Lieferung steuerfrei. Im Gegenzug hat der deutsche Unternehmer einen innergemeinschaftlichen Erwerb in Österreich. Wichtig ist, dass der deutsche Unternehmer seine österreichische UID-Nummer bekannt gibt (und nicht die deutsche UID). Der innergemeinschaftliche Erwerb ist immer dort zu melden, wo sich die Ware am Ende der Lieferung befindet, also in Österreich. Der innergemeinschaftliche Erwerb ist in die österreichische UVA des deutschen Unternehmers aufzunehmen, gleichzeitig besteht der Anspruch auf Vorsteuerabzug, somit ein Nullsummenspiel. RECHNUNGSLEGUNG DES DEUTSCHEN UNTERNEHMERS Der Umsatz zwischen dem deutschen Unternehmer und dem österreichischen Kunden ist in Österreich steuerbar (Rechnung mit 20 % österreichischer Umsatzsteuer). Der Kunde hat wenn die Voraussetzungen erfüllt sind die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs. Die Vereinfachung besteht darin, dass die umsatzsteuerlichee Registrierung des Erwerbers (hier der deutsche Unternehmer in der Mitte) im Empfangsstaat (in unserem Beispiel in Österreich) vermieden wird, weil der innergemeinschaftliche Erwerb steuerfrei gestellt wird. Gleichzeitig ist dies auch eine Voraussetzung für die Anwendung des Dreiecksgeschäftes. Der mittlere Unternehmer darf gar keinen Wohnsitz oder Sitz im Inland haben.

5 Dabei ist auch dann ein Sitz anzunehmen, wenn der Erwerber (hier der deutsche Unternehmer) in Österreich zur Umsatzsteuer erfasst ist vielleicht weil bereits einmal zuvor aus ganz anderen Gründen eine beantragt wurde. Dann ist die Anwendung der Vereinfachungsregel des Reihengeschäftes nicht mehr möglich. Die Erfassung im Rahmen der Vorsteuererstattung ist allerdings nicht schädlich ( einee österreichische UID-Nummer wird nicht gelöst). Durch die Anwendung der Bestimmungen des Dreieckgeschäftes wird der innergemeinschaftliche Erwerb des deutschen Unternehmers in Österreich steuerfrei gestellt. Vielmehr geht die Steuerschuld auf den Kunden über (Reverse Charge-System), gleichzeitig besteht für den Kunden der Vorsteuerabzug, es ergibt sich also für den Unternehmerr in Österreich ein Nullsummenspiel. Für Fragen stehen wir jederzeit unter zur Verfügung! Und damit schließt InterGest Austria diese Ausgabe des InterGest Austria Newsletter! Wie heißt es so schön im Österreichischen: "Ist der Berg auch noch so steil, a bisserl was geht allerweil." Schubertring Wien Austria Tel.: Fax: Mobil: Homepage: InterGest Austria is part of the InterGest Group providing International Management and Business Administration Services in more than 50 locations worldwide.

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