LANDESZAHNÄRZTEKAMMER HESSEN KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS

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1 Ausführung Auszubildende/r LANDESZAHNÄRZTEKAMMER HESSEN KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS Berufsausbildungsvertrag für Zahnmedizinische Fachangestellte ( 10,11 Berufsbildungsgesetz) Zwischen der Zahnärztin/dem Zahnarzt - Ausbildende/r - * Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Praxisort und dem/der Auszubildenden* Nachname Vorname Straße, Hausnummer Postleitzahl Wohnort Geburtsdatum Geburtsort Staatsangehörigkeit Schulabschluss Mobilnummer und/oder Festnetznummer -Adresse Die Auszubildende wird gesetzlich vertreten durch 1) : Vater Mutter Vormund wird dieser Vertrag zur Ausbildung im Ausbildungsberuf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r nach Maßgabe der Ausbildungsordnung 2) geschlossen: 1 Ausbildungsdauer 1. (Dauer) Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt am und dauert gemäß Ausbildungsverordnung drei Jahre Die Ausbildungsdauer verkürzt sich um Monate aufgrund. 3) 2. (Probezeit) Die Probezeit beträgt 4 Monate. Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen, so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung. 3. (Vorzeitige Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses) Besteht die Auszubildende vor Ablauf der unter Nr. 1 vereinbarten Ausbildungszeit die Abschlussprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss. 4. (Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses) Besteht die Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein Jahr. Findet die für die Auszubildende nächstmögliche Abschlussprüfung erst nach Ablauf der in Abs. 1 vorgesehenen Ausbildungszeit statt, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis bis zum Tag der Feststellung des Prüfungsergebnisses. Bei Nichtzulassung zur Abschlussprüfung zu dem ursprünglich vorgesehenen Prüfungstermin erfolgt keine automatische Verlängerung. * Im Folgenden wird bei den Bezeichnungen und Begriffen im Kontext die weibliche Schreibung verwendet. Eine durchgängige Sichtbarkeit beider Geschlechter im Text geht zu Lasten der Lesbarkeit. 1) Vertretungsberechtigt sind beide Eltern gemeinsam, soweit nicht die Vertretungsberechtigung nur einem Elternteil zusteht. Ist ein Vormund bestellt, so bedarf dieser zum Abschluss des Ausbildungsvertrages der Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes. 2) Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Zahnmedizinischen Fachangestellten vom 4. Juli 2001 (BGBl. I S ff.). 3) Hier wird eine von der Landeszahnärztekammer genehmigte Verkürzung aufgrund Abitur oder vorhergehender Ausbildung eingetragen.

2 Die Ausbildung findet vorbehaltlich des 4 Nr. 11 in der Praxis 2 Ausbildungsstätte(n) Straße, Nr. PLZ, Ort der Ausbildenden statt. Im Rahmen ihres Weisungsrechtes kann die Ausbildende während der Ausbildung den jeweiligen Ort der Ausbildung in zumutbarer Entfernung der genannten Ausbildungsstätte unterschiedlich festlegen. 3 Sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung Die Berufsausbildung gliedert sich sachlich und zeitlich nach dem Ausbildungsplan ( 5 Ausbildungsverordnung), der auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplanes ( 4 Ausbildungsverordnung) erstellt wurde. Der Ausbildungsplan ist Bestandteil dieses Berufsausbildungsvertrages. Die Ausbildende verpflichtet sich 4 Pflichten der Ausbildenden 1. (Ärztliche Untersuchungen) von der jugendlichen Auszubildenden sich eine ärztliche Bescheinigung gem. 32, 33 Jugendarbeitsschutzgesetz darüber vorlegen zu lassen, dass die jugendliche Auszubildende vor der Aufnahme der Ausbildung untersucht und vor Ablauf des 1. Ausbildungsjahres nachuntersucht worden ist; 2. (Ausbildungsziel) dafür zu sorgen, dass der Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit vermittelt wird, die zum Erreichen des Ausbildungszieles nach der Ausbildungsordnung erforderlich ist, und die Berufsausbildung planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht werden kann; 3. (Ausbilder) selbst auszubilden oder eine in der Praxis mittätige Zahnärztin als Ausbilderin ausdrücklich damit zu beauftragen und diese der Auszubildenden jeweils schriftlich bekannt zu geben; 4. (Ausbildungsmittel) der Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Fachliteratur zur Verfügung zu stellen, die zur Berufsausbildung und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen erforderlich sind sowie ihr auf ihre Kosten Schutz-Kleidungsstücke für besonders schmutzige Arbeiten zur Verfügung zu stellen und die Reinigung der Berufskleidung zu übernehmen; 5. (Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen) der Auszubildenden das Ausbildungsnachweisheft für die Berufsausbildung kostenfrei auszuhändigen, ihr Gelegenheit zum Füh ren am Arbeitsplatz zu geben und durch entsprechende Abzeichnung zu überwachen; 6. (Besuch der Berufsschule und von Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte) die Auszubildende zum Besuch der Berufsschule anzuhalten und freizustellen. Das gleiche gilt, wenn Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vorgesehen oder nach Nr. 11 durchzuführen sind; 7. (Ausbildungsbezogene Tätigkeiten) der Auszubildenden nur Verrichtungen zu übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und ihren körperlichen Kräften angemessen sind; 8. (Sorgepflicht) dafür zu sorgen, dass die Auszubildende charakterlich gefördert sowie sittlich und körperlich nicht gefährdet wird; 9. (Eintragungsantrag) unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages die Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei der Landeszahnärztekammer Hessen unter Beifügung einer Kopie dieses Vertrages zu beantragen; bei Auszubildenden unter 18 Jahren ist ferner eine Kopie oder Mehranfertigung der ärztlichen Bescheinigung über die Erstuntersuchung gemäß 32 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen. Entsprechendes gilt bei späteren Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes.

3 Ausbildende Zahnärztin Auszubildende (Name, Vorname) (Name, Vorname) 10. (Anmeldung zu Prüfungen) die Auszubildende rechtzeitig zu den angesetzten Zwischen- und Abschlussprüfungen anzumelden und für die Teilnahme freizustellen. 11. (Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte) zu organisieren, soweit sie nicht im vollem Umfang in der Ausbildungsstätte ( 2) vermittelt werden können. Folgende Maßnahme außerhalb der Ausbildungsstätte ist vorgesehen: 5 Pflichten der Auszubildenden Die Auszubildende hat sich zu bemühen, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erwerben, die erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Sie verpflichtet sich insbesondere 1. (Ärztliche Untersuchungen) soweit auf sie die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes Anwendung finden, sich gemäß 32, 33 dieses Gesetzes ärztlich vor Beginn der Ausbildung untersuchen vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersuchen zu lassen und die Bescheinigungen hierüber der Ausbildenden vorzulegen; 2. (Lernpflicht) die ihr im Rahmen ihrer Berufsausbildung aufgetragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen; 3. (Berufsschulunterricht, Prüfungen und sonstige Maßnahmen) am Berufsschulunterricht und an Prüfungen sowie an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte teilzunehmen, für die sie nach 4 Nr. 6 und 11 freigestellt wird; 4. (Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen) das Ausbildungsnachweisheft ordnungsgemäß schriftlich elektronisch zu führen und der Ausbildenden regelmäßig vorzulegen; 5. (Weisungsgebundenheit) den Weisungen zu folgen, die ihr im Rahmen der Berufsausbildung von der Ausbildenden, von der Ausbilderin oder von anderen weisungsberechtigten Personen, soweit sie als weisungsberechtigt bekannt gemacht worden sind, erteilt werden; 6. (Praxisordnung) die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung zu beachten; 7. (Sorgfaltspflicht) Geräte, Instrumente und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln und sie nur zu den ihr übertragenen Arbeiten zu verwenden; 8. (Schweigepflicht) über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren, die ihr in Ausübung ihrer Ausbildungstätigkeit anvertraut oder bekannt geworden sind; 9. (Benachrichtigung bei Fernbleiben) bei Fernbleiben von der Praxis, vom Berufsschulunterricht oder von sonstigen Ausbildungsmaßnahmen der Ausbildenden unter Angabe von Gründen unverzüglich Nachricht zu geben und ihr bei Krankheit oder Unfall am ersten Tag eine ärztliche Bescheinigung zuzuleiten. 10. (Benachrichtigung nach Ende der Abschlussprüfung) unverzüglich nach dem Ende der Abschlussprüfung die Ausbildende über das Ergebnis zu informieren und die vorläufige Mitteilung über das Prüfungsergebnis der LZKH bzw. das LZKH-Prüfungszeugnis der Ausbildenden vorzulegen.

4 6 Vergütung 1. (Höhe und Fälligkeit) Die Ausbildende zahlt der Auszubildenden eine Vergütung in Höhe von derzeit monatlich 4) Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr Euro brutto im zweiten Ausbildungsjahr Euro brutto im dritten Ausbildungsjahr Eine über die vereinbarte regelmäßige Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung wird besonders vergütet. Die Vergütung wird spätestens am letzten Arbeitstag des Monats gezahlt. Die Beträge für die Sozialversicherung tragen die Vertragsschließenden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen. 2. (Fortzahlung der Vergütung) Der Auszubildenden wird die Vergütung auch gezahlt a) für die Zeit der Freistellung gem. 4 Nr. 5, 6 und 10 b) bis zur Dauer von 6 Wochen, wenn sie sich für die Berufsausbildung bereithält, diese aber ausfällt oder aus einem sonstigen, in ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert ist, seine/ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen. 3. (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall) Bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit wird der Auszubildenden die Vergütung gemäß den Vorschriften des Entgeltfortzahlungsgesetzes gezahlt. 7 Ausbildungszeit und Urlaub 1. (Tägliche Ausbildungszeit) Die regelmäßige Ausbildungszeit beträgt täglich Stunden und wöchentlich Stunden. 5) Es wird eine Teilzeitausbildung beantragt ja nein 2. (Urlaub) Die Ausbildende gewährt der Auszubildenden Urlaub nach den geltenden Bestimmungen. 6) Es besteht derzeit ein Urlaubsanspruch 3. (Lage des Urlaubs) Der Urlaub soll zusammenhängend und in der Zeit der Berufsschulferien erteilt und genommen werden. Während des Urlaubs darf die Auszubildende keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbsarbeit leisten. 4) Zur Höhe des Gehalts vergl. Anmerkung zu 6 der Erläuterungen zum Ausbildungsvertrag 5) Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz beträgt die höchstzulässige tägliche Arbeitszeit (Ausbildungszeit) bei noch nicht 18 Jahre alten Personen 8 Stunden. Im Übrigen sind die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes über die höchstzulässigen Wochenarbeitszeiten zu beachten. 6) Bei Streichung des 12 (Geltung des Tarifvertrages) ist das Bundesurlaubsgesetz die geltende Bestimmung ansonsten finden die tariflichen Regelungen Anwendung.

5 Ausbildende Zahnärztin Auszubildende (Name, Vorname) (Name, Vorname) 8 Kündigung 1. (Kündigung während der Probezeit) Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. 2. (Kündigungsgründe) Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden a) aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist b) von der Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will 3. (Form der Kündigung) Die Kündigung muss schriftlich, im Falle der Nr. 2 unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen. 4. (Unwirksamkeit einer Kündigung) Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihr zugrunde liegenden Tatsachen der zur Kündigung Berechtigten länger als 2 Wochen bekannt sind. 5. (Schadensersatz bei vorzeitiger Beendigung) Wird das Berufsausbildungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit vorzeitig gelöst, so kann die Ausbildende oder die Auszubildende Ersatz des Schadens verlangen, wenn der andere den Grund für die Auflösung zu vertreten hat. Das gilt nicht bei Kündigung wegen Aufgabe oder Wechsels der Berufsausbildung (Nr. 2 b). Der Anspruch erlischt, wenn er nicht innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses geltend gemacht wird. 6. (Aufgabe der Praxis, Wegfall der Ausbildungseignung) Bei Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses wegen Praxisaufgabe oder wegen Wegfalls der Ausbildungseignung verpflichtet sich die Ausbildende, sich mit Hilfe der Berufsberatung des zuständigen Arbeitsamtes und der Landeszahnärztekammer Hessen rechtzeitig um eine weitere Ausbildung im bisherigen Ausbildungsberuf in einer anderen geeigneten Ausbildungsstätte zu bemühen. 9 Zeugnis Die Ausbildende stellt der Auszubildenden bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses ein schriftliches Zeugnis aus. Die elektronische Form ist ausgeschlossen. Hat die Ausbildende die Berufsausbildung nicht selbst durchgeführt, so soll auch der Ausbilderin das Zeugnis unterschreiben. Es muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung sowie über die erworbenen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Auszubildenden, auf Verlangen der Auszubildenden auch Angaben über Verhalten und Leistung. 10 Beilegung von Streitigkeiten Bei Streitigkeiten aus dem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis kann vor Inanspruchnahme des Arbeitsgerichts die Landeszahnärztekammer Hessen zur Vermittlung angerufen werden. 11 Erfüllungsort und Gerichtsstand Erfüllungsort für alle Ansprüche aus diesem Vertrag ist der Ort der Ausbildungsstätte; er gilt auch als Gerichtsstand. 12 Geltung des Tarifvertrages Für das Ausbildungsverhältnis gelten die Bestimmungen der zwischen der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Zahnmedizinischen Fachangestellten/ZahnarzthelferInnen, Münster, und dem Verband medizinischer Fachberufe e.v., Bochum, abgeschlossenen Tarifverträge in der jeweils gültigen Fassung.

6 13 Sonstige Vereinbarungen Rechtswirksame Nebenabreden, die das Berufsausbildungsverhältnis betreffen, können nur durch schriftliche Ergänzung im Rahmen des 13 dieses Berufsausbildungsvertrages getroffen werden und sind der Landeszahnärztekammer Hessen vorzulegen. Vorstehender Vertrag ist in zwei gleichlautenden Ausfertigungen (bei Vormundschaft dreifach) ausgestellt und von den Vertragsschließenden eigenhändig unterschrieben worden., den Die Auszubildende: Die gesetzlichen Vertreter der Auszubildenden (falls ein Elternteil verstorben, bitte vermerken) Vater : und/oder Mutter: Vormund: Zusatz für die Ausbildende Ich versichere hiermit, dass ein Abschlusszeugnis einer Haupt- oder einer weiterführenden Schule vorgelegen hat noch nicht vorgelegen hat. Ich werde vor Beginn des Ausbildungsverhältnisses die Versicherung nach Vorlage des Abschlusszeugnisses nachholen. Die Ausbildende: (Stempel und Unterschrift)

7 Ausführung Ausbildende/r LANDESZAHNÄRZTEKAMMER HESSEN KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS Berufsausbildungsvertrag für Zahnmedizinische Fachangestellte ( 10,11 Berufsbildungsgesetz) Zwischen der Zahnärztin/dem Zahnarzt - Ausbildende/r - * Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Praxisort und dem/der Auszubildenden* Nachname Vorname Straße, Hausnummer Postleitzahl Wohnort Geburtsdatum Geburtsort Staatsangehörigkeit Schulabschluss Mobilnummer und/oder Festnetznummer -Adresse Die Auszubildende wird gesetzlich vertreten durch 1) : Vater Mutter Vormund wird dieser Vertrag zur Ausbildung im Ausbildungsberuf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r nach Maßgabe der Ausbildungsordnung 2) geschlossen: 1 Ausbildungsdauer 1. (Dauer) Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt am und dauert gemäß Ausbildungsverordnung drei Jahre Die Ausbildungsdauer verkürzt sich um Monate aufgrund. 3) 2. (Probezeit) Die Probezeit beträgt 4 Monate. Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen, so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung. 3. (Vorzeitige Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses) Besteht die Auszubildende vor Ablauf der unter Nr. 1 vereinbarten Ausbildungszeit die Abschlussprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss. 4. (Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses) Besteht die Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein Jahr. Findet die für die Auszubildende nächstmögliche Abschlussprüfung erst nach Ablauf der in Abs. 1 vorgesehenen Ausbildungszeit statt, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis bis zum Tag der Feststellung des Prüfungsergebnisses. Bei Nichtzulassung zur Abschlussprüfung zu dem ursprünglich vorgesehenen Prüfungstermin erfolgt keine automatische Verlängerung. * Im Folgenden wird bei den Bezeichnungen und Begriffen im Kontext die weibliche Schreibung verwendet. Eine durchgängige Sichtbarkeit beider Geschlechter im Text geht zu Lasten der Lesbarkeit. 1) Vertretungsberechtigt sind beide Eltern gemeinsam, soweit nicht die Vertretungsberechtigung nur einem Elternteil zusteht. Ist ein Vormund bestellt, so bedarf dieser zum Abschluss des Ausbildungsvertrages der Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes. 2) Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Zahnmedizinischen Fachangestellten vom 4. Juli 2001 (BGBl. I S ff.). 3) Hier wird eine von der Landeszahnärztekammer genehmigte Verkürzung aufgrund Abitur oder vorhergehender Ausbildung eingetragen.

8 Die Ausbildung findet vorbehaltlich des 4 Nr. 11 in der Praxis 2 Ausbildungsstätte(n) Straße, Nr. PLZ, Ort der Ausbildenden statt. Im Rahmen ihres Weisungsrechtes kann die Ausbildende während der Ausbildung den jeweiligen Ort der Ausbildung in zumutbarer Entfernung der genannten Ausbildungsstätte unterschiedlich festlegen. 3 Sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung Die Berufsausbildung gliedert sich sachlich und zeitlich nach dem Ausbildungsplan ( 5 Ausbildungsverordnung), der auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplanes ( 4 Ausbildungsverordnung) erstellt wurde. Der Ausbildungsplan ist Bestandteil dieses Berufsausbildungsvertrages. Die Ausbildende verpflichtet sich 4 Pflichten der Ausbildenden 1. (Ärztliche Untersuchungen) von der jugendlichen Auszubildenden sich eine ärztliche Bescheinigung gem. 32, 33 Jugendarbeitsschutzgesetz darüber vorlegen zu lassen, dass die jugendliche Auszubildende vor der Aufnahme der Ausbildung untersucht und vor Ablauf des 1. Ausbildungsjahres nachuntersucht worden ist; 2. (Ausbildungsziel) dafür zu sorgen, dass der Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit vermittelt wird, die zum Erreichen des Ausbildungszieles nach der Ausbildungsordnung erforderlich ist, und die Berufsausbildung planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht werden kann; 3. (Ausbilder) selbst auszubilden oder eine in der Praxis mittätige Zahnärztin als Ausbilderin ausdrücklich damit zu beauftragen und diese der Auszubildenden jeweils schriftlich bekannt zu geben; 4. (Ausbildungsmittel) der Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Fachliteratur zur Verfügung zu stellen, die zur Berufsausbildung und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen erforderlich sind sowie ihr auf ihre Kosten Schutz-Kleidungsstücke für besonders schmutzige Arbeiten zur Verfügung zu stellen und die Reinigung der Berufskleidung zu übernehmen; 5. (Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen) der Auszubildenden das Ausbildungsnachweisheft für die Berufsausbildung kostenfrei auszuhändigen, ihr Gelegenheit zum Füh ren am Arbeitsplatz zu geben und durch entsprechende Abzeichnung zu überwachen; 6. (Besuch der Berufsschule und von Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte) die Auszubildende zum Besuch der Berufsschule anzuhalten und freizustellen. Das gleiche gilt, wenn Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vorgesehen oder nach Nr. 11 durchzuführen sind; 7. (Ausbildungsbezogene Tätigkeiten) der Auszubildenden nur Verrichtungen zu übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und ihren körperlichen Kräften angemessen sind; 8. (Sorgepflicht) dafür zu sorgen, dass die Auszubildende charakterlich gefördert sowie sittlich und körperlich nicht gefährdet wird; 9. (Eintragungsantrag) unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages die Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei der Landeszahnärztekammer Hessen unter Beifügung einer Kopie dieses Vertrages zu beantragen; bei Auszubildenden unter 18 Jahren ist ferner eine Kopie oder Mehranfertigung der ärztlichen Bescheinigung über die Erstuntersuchung gemäß 32 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen. Entsprechendes gilt bei späteren Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes.

9 Ausbildende Zahnärztin Auszubildende (Name, Vorname) (Name, Vorname) 10. (Anmeldung zu Prüfungen) die Auszubildende rechtzeitig zu den angesetzten Zwischen- und Abschlussprüfungen anzumelden und für die Teilnahme freizustellen. 11. (Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte) zu organisieren, soweit sie nicht im vollem Umfang in der Ausbildungsstätte ( 2) vermittelt werden können. Folgende Maßnahme außerhalb der Ausbildungsstätte ist vorgesehen: 5 Pflichten der Auszubildenden Die Auszubildende hat sich zu bemühen, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erwerben, die erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Sie verpflichtet sich insbesondere 1. (Ärztliche Untersuchungen) soweit auf sie die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes Anwendung finden, sich gemäß 32, 33 dieses Gesetzes ärztlich vor Beginn der Ausbildung untersuchen vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersuchen zu lassen und die Bescheinigungen hierüber der Ausbildenden vorzulegen; 2. (Lernpflicht) die ihr im Rahmen ihrer Berufsausbildung aufgetragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen; 3. (Berufsschulunterricht, Prüfungen und sonstige Maßnahmen) am Berufsschulunterricht und an Prüfungen sowie an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte teilzunehmen, für die sie nach 4 Nr. 6 und 11 freigestellt wird; 4. (Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen) das Ausbildungsnachweisheft ordnungsgemäß schriftlich elektronisch zu führen und der Ausbildenden regelmäßig vorzulegen; 5. (Weisungsgebundenheit) den Weisungen zu folgen, die ihr im Rahmen der Berufsausbildung von der Ausbildenden, von der Ausbilderin oder von anderen weisungsberechtigten Personen, soweit sie als weisungsberechtigt bekannt gemacht worden sind, erteilt werden; 6. (Praxisordnung) die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung zu beachten; 7. (Sorgfaltspflicht) Geräte, Instrumente und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln und sie nur zu den ihr übertragenen Arbeiten zu verwenden; 8. (Schweigepflicht) über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren, die ihr in Ausübung ihrer Ausbildungstätigkeit anvertraut oder bekannt geworden sind; 9. (Benachrichtigung bei Fernbleiben) bei Fernbleiben von der Praxis, vom Berufsschulunterricht oder von sonstigen Ausbildungsmaßnahmen der Ausbildenden unter Angabe von Gründen unverzüglich Nachricht zu geben und ihr bei Krankheit oder Unfall am ersten Tag eine ärztliche Bescheinigung zuzuleiten. 10. (Benachrichtigung nach Ende der Abschlussprüfung) unverzüglich nach dem Ende der Abschlussprüfung die Ausbildende über das Ergebnis zu informieren und die vorläufige Mitteilung über das Prüfungsergebnis der LZKH bzw. das LZKH-Prüfungszeugnis der Ausbildenden vorzulegen.

10 6 Vergütung 1. (Höhe und Fälligkeit) Die Ausbildende zahlt der Auszubildenden eine Vergütung in Höhe von derzeit monatlich 4) Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr Euro brutto im zweiten Ausbildungsjahr Euro brutto im dritten Ausbildungsjahr Eine über die vereinbarte regelmäßige Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung wird besonders vergütet. Die Vergütung wird spätestens am letzten Arbeitstag des Monats gezahlt. Die Beträge für die Sozialversicherung tragen die Vertragsschließenden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen. 2. (Fortzahlung der Vergütung) Der Auszubildenden wird die Vergütung auch gezahlt a) für die Zeit der Freistellung gem. 4 Nr. 5, 6 und 10 b) bis zur Dauer von 6 Wochen, wenn sie sich für die Berufsausbildung bereithält, diese aber ausfällt oder aus einem sonstigen, in ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert ist, seine/ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen. 3. (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall) Bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit wird der Auszubildenden die Vergütung gemäß den Vorschriften des Entgeltfortzahlungsgesetzes gezahlt. 7 Ausbildungszeit und Urlaub 1. (Tägliche Ausbildungszeit) Die regelmäßige Ausbildungszeit beträgt täglich Stunden und wöchentlich Stunden. 5) Es wird eine Teilzeitausbildung beantragt ja nein 2. (Urlaub) Die Ausbildende gewährt der Auszubildenden Urlaub nach den geltenden Bestimmungen. 6) Es besteht derzeit ein Urlaubsanspruch 3. (Lage des Urlaubs) Der Urlaub soll zusammenhängend und in der Zeit der Berufsschulferien erteilt und genommen werden. Während des Urlaubs darf die Auszubildende keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbsarbeit leisten. 4) Zur Höhe des Gehalts vergl. Anmerkung zu 6 der Erläuterungen zum Ausbildungsvertrag 5) Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz beträgt die höchstzulässige tägliche Arbeitszeit (Ausbildungszeit) bei noch nicht 18 Jahre alten Personen 8 Stunden. Im Übrigen sind die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes über die höchstzulässigen Wochenarbeitszeiten zu beachten. 6) Bei Streichung des 12 (Geltung des Tarifvertrages) ist das Bundesurlaubsgesetz die geltende Bestimmung ansonsten finden die tariflichen Regelungen Anwendung.

11 Ausbildende Zahnärztin Auszubildende (Name, Vorname) (Name, Vorname) 8 Kündigung 1. (Kündigung während der Probezeit) Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. 2. (Kündigungsgründe) Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden a) aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist b) von der Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will 3. (Form der Kündigung) Die Kündigung muss schriftlich, im Falle der Nr. 2 unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen. 4. (Unwirksamkeit einer Kündigung) Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihr zugrunde liegenden Tatsachen der zur Kündigung Berechtigten länger als 2 Wochen bekannt sind. 5. (Schadensersatz bei vorzeitiger Beendigung) Wird das Berufsausbildungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit vorzeitig gelöst, so kann die Ausbildende oder die Auszubildende Ersatz des Schadens verlangen, wenn der andere den Grund für die Auflösung zu vertreten hat. Das gilt nicht bei Kündigung wegen Aufgabe oder Wechsels der Berufsausbildung (Nr. 2 b). Der Anspruch erlischt, wenn er nicht innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses geltend gemacht wird. 6. (Aufgabe der Praxis, Wegfall der Ausbildungseignung) Bei Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses wegen Praxisaufgabe oder wegen Wegfalls der Ausbildungseignung verpflichtet sich die Ausbildende, sich mit Hilfe der Berufsberatung des zuständigen Arbeitsamtes und der Landeszahnärztekammer Hessen rechtzeitig um eine weitere Ausbildung im bisherigen Ausbildungsberuf in einer anderen geeigneten Ausbildungsstätte zu bemühen. 9 Zeugnis Die Ausbildende stellt der Auszubildenden bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses ein schriftliches Zeugnis aus. Die elektronische Form ist ausgeschlossen. Hat die Ausbildende die Berufsausbildung nicht selbst durchgeführt, so soll auch der Ausbilderin das Zeugnis unterschreiben. Es muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung sowie über die erworbenen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Auszubildenden, auf Verlangen der Auszubildenden auch Angaben über Verhalten und Leistung. 10 Beilegung von Streitigkeiten Bei Streitigkeiten aus dem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis kann vor Inanspruchnahme des Arbeitsgerichts die Landeszahnärztekammer Hessen zur Vermittlung angerufen werden. 11 Erfüllungsort und Gerichtsstand Erfüllungsort für alle Ansprüche aus diesem Vertrag ist der Ort der Ausbildungsstätte; er gilt auch als Gerichtsstand. 12 Geltung des Tarifvertrages Für das Ausbildungsverhältnis gelten die Bestimmungen der zwischen der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Zahnmedizinischen Fachangestellten/ZahnarzthelferInnen, Münster, und dem Verband medizinischer Fachberufe e.v., Bochum, abgeschlossenen Tarifverträge in der jeweils gültigen Fassung.

12 13 Sonstige Vereinbarungen Rechtswirksame Nebenabreden, die das Berufsausbildungsverhältnis betreffen, können nur durch schriftliche Ergänzung im Rahmen des 13 dieses Berufsausbildungsvertrages getroffen werden und sind der Landeszahnärztekammer Hessen vorzulegen. Vorstehender Vertrag ist in zwei gleichlautenden Ausfertigungen (bei Vormundschaft dreifach) ausgestellt und von den Vertragsschließenden eigenhändig unterschrieben worden., den Die Auszubildende: Die gesetzlichen Vertreter der Auszubildenden (falls ein Elternteil verstorben, bitte vermerken) Vater : und/oder Mutter: Vormund: Zusatz für die Ausbildende Ich versichere hiermit, dass ein Abschlusszeugnis einer Haupt- oder einer weiterführenden Schule vorgelegen hat noch nicht vorgelegen hat. Ich werde vor Beginn des Ausbildungsverhältnisses die Versicherung nach Vorlage des Abschlusszeugnisses nachholen. Die Ausbildende: (Stempel und Unterschrift)

13 Ausführung Erziehungsberechtige LANDESZAHNÄRZTEKAMMER HESSEN KÖRPERSCHAFT DES ÖFFENTLICHEN RECHTS Berufsausbildungsvertrag für Zahnmedizinische Fachangestellte ( 10,11 Berufsbildungsgesetz) Zwischen der Zahnärztin/dem Zahnarzt - Ausbildende/r - * Name Straße und Hausnummer Postleitzahl Praxisort und dem/der Auszubildenden* Nachname Vorname Straße, Hausnummer Postleitzahl Wohnort Geburtsdatum Geburtsort Staatsangehörigkeit Schulabschluss Mobilnummer und/oder Festnetznummer -Adresse Die Auszubildende wird gesetzlich vertreten durch 1) : Vater Mutter Vormund wird dieser Vertrag zur Ausbildung im Ausbildungsberuf Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r nach Maßgabe der Ausbildungsordnung 2) geschlossen: 1 Ausbildungsdauer 1. (Dauer) Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt am und dauert gemäß Ausbildungsverordnung drei Jahre Die Ausbildungsdauer verkürzt sich um Monate aufgrund. 3) 2. (Probezeit) Die Probezeit beträgt 4 Monate. Wird die Ausbildung während der Probezeit um mehr als ein Drittel dieser Zeit unterbrochen, so verlängert sich die Probezeit um den Zeitraum der Unterbrechung. 3. (Vorzeitige Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses) Besteht die Auszubildende vor Ablauf der unter Nr. 1 vereinbarten Ausbildungszeit die Abschlussprüfung, so endet das Berufsausbildungsverhältnis mit Bekanntgabe des Ergebnisses durch den Prüfungsausschuss. 4. (Verlängerung des Berufsausbildungsverhältnisses) Besteht die Auszubildende die Abschlussprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein Jahr. Findet die für die Auszubildende nächstmögliche Abschlussprüfung erst nach Ablauf der in Abs. 1 vorgesehenen Ausbildungszeit statt, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis bis zum Tag der Feststellung des Prüfungsergebnisses. Bei Nichtzulassung zur Abschlussprüfung zu dem ursprünglich vorgesehenen Prüfungstermin erfolgt keine automatische Verlängerung. * Im Folgenden wird bei den Bezeichnungen und Begriffen im Kontext die weibliche Schreibung verwendet. Eine durchgängige Sichtbarkeit beider Geschlechter im Text geht zu Lasten der Lesbarkeit. 1) Vertretungsberechtigt sind beide Eltern gemeinsam, soweit nicht die Vertretungsberechtigung nur einem Elternteil zusteht. Ist ein Vormund bestellt, so bedarf dieser zum Abschluss des Ausbildungsvertrages der Genehmigung des Vormundschaftsgerichtes. 2) Verordnung über die Berufsausbildung zum/zur Zahnmedizinischen Fachangestellten vom 4. Juli 2001 (BGBl. I S ff.). 3) Hier wird eine von der Landeszahnärztekammer genehmigte Verkürzung aufgrund Abitur oder vorhergehender Ausbildung eingetragen.

14 Die Ausbildung findet vorbehaltlich des 4 Nr. 11 in der Praxis 2 Ausbildungsstätte(n) Straße, Nr. PLZ, Ort der Ausbildenden statt. Im Rahmen ihres Weisungsrechtes kann die Ausbildende während der Ausbildung den jeweiligen Ort der Ausbildung in zumutbarer Entfernung der genannten Ausbildungsstätte unterschiedlich festlegen. 3 Sachliche und zeitliche Gliederung der Berufsausbildung Die Berufsausbildung gliedert sich sachlich und zeitlich nach dem Ausbildungsplan ( 5 Ausbildungsverordnung), der auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplanes ( 4 Ausbildungsverordnung) erstellt wurde. Der Ausbildungsplan ist Bestandteil dieses Berufsausbildungsvertrages. Die Ausbildende verpflichtet sich 4 Pflichten der Ausbildenden 1. (Ärztliche Untersuchungen) von der jugendlichen Auszubildenden sich eine ärztliche Bescheinigung gem. 32, 33 Jugendarbeitsschutzgesetz darüber vorlegen zu lassen, dass die jugendliche Auszubildende vor der Aufnahme der Ausbildung untersucht und vor Ablauf des 1. Ausbildungsjahres nachuntersucht worden ist; 2. (Ausbildungsziel) dafür zu sorgen, dass der Auszubildenden die berufliche Handlungsfähigkeit vermittelt wird, die zum Erreichen des Ausbildungszieles nach der Ausbildungsordnung erforderlich ist, und die Berufsausbildung planmäßig, zeitlich und sachlich gegliedert so durchzuführen, dass das Ausbildungsziel in der vorgesehenen Ausbildungszeit erreicht werden kann; 3. (Ausbilder) selbst auszubilden oder eine in der Praxis mittätige Zahnärztin als Ausbilderin ausdrücklich damit zu beauftragen und diese der Auszubildenden jeweils schriftlich bekannt zu geben; 4. (Ausbildungsmittel) der Auszubildenden kostenlos die Ausbildungsmittel, insbesondere Fachliteratur zur Verfügung zu stellen, die zur Berufsausbildung und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen erforderlich sind sowie ihr auf ihre Kosten Schutz-Kleidungsstücke für besonders schmutzige Arbeiten zur Verfügung zu stellen und die Reinigung der Berufskleidung zu übernehmen; 5. (Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen) der Auszubildenden das Ausbildungsnachweisheft für die Berufsausbildung kostenfrei auszuhändigen, ihr Gelegenheit zum Füh ren am Arbeitsplatz zu geben und durch entsprechende Abzeichnung zu überwachen; 6. (Besuch der Berufsschule und von Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte) die Auszubildende zum Besuch der Berufsschule anzuhalten und freizustellen. Das gleiche gilt, wenn Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte vorgesehen oder nach Nr. 11 durchzuführen sind; 7. (Ausbildungsbezogene Tätigkeiten) der Auszubildenden nur Verrichtungen zu übertragen, die dem Ausbildungszweck dienen und ihren körperlichen Kräften angemessen sind; 8. (Sorgepflicht) dafür zu sorgen, dass die Auszubildende charakterlich gefördert sowie sittlich und körperlich nicht gefährdet wird; 9. (Eintragungsantrag) unverzüglich nach Abschluss des Berufsausbildungsvertrages die Eintragung in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse bei der Landeszahnärztekammer Hessen unter Beifügung einer Kopie dieses Vertrages zu beantragen; bei Auszubildenden unter 18 Jahren ist ferner eine Kopie oder Mehranfertigung der ärztlichen Bescheinigung über die Erstuntersuchung gemäß 32 Jugendarbeitsschutzgesetz beizufügen. Entsprechendes gilt bei späteren Änderungen des wesentlichen Vertragsinhaltes.

15 Ausbildende Zahnärztin Auszubildende (Name, Vorname) (Name, Vorname) 10. (Anmeldung zu Prüfungen) die Auszubildende rechtzeitig zu den angesetzten Zwischen- und Abschlussprüfungen anzumelden und für die Teilnahme freizustellen. 11. (Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte) zu organisieren, soweit sie nicht im vollem Umfang in der Ausbildungsstätte ( 2) vermittelt werden können. Folgende Maßnahme außerhalb der Ausbildungsstätte ist vorgesehen: 5 Pflichten der Auszubildenden Die Auszubildende hat sich zu bemühen, die berufliche Handlungsfähigkeit zu erwerben, die erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Sie verpflichtet sich insbesondere 1. (Ärztliche Untersuchungen) soweit auf sie die Bestimmungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes Anwendung finden, sich gemäß 32, 33 dieses Gesetzes ärztlich vor Beginn der Ausbildung untersuchen vor Ablauf des ersten Ausbildungsjahres nachuntersuchen zu lassen und die Bescheinigungen hierüber der Ausbildenden vorzulegen; 2. (Lernpflicht) die ihr im Rahmen ihrer Berufsausbildung aufgetragenen Aufgaben sorgfältig auszuführen; 3. (Berufsschulunterricht, Prüfungen und sonstige Maßnahmen) am Berufsschulunterricht und an Prüfungen sowie an Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte teilzunehmen, für die sie nach 4 Nr. 6 und 11 freigestellt wird; 4. (Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen) das Ausbildungsnachweisheft ordnungsgemäß schriftlich elektronisch zu führen und der Ausbildenden regelmäßig vorzulegen; 5. (Weisungsgebundenheit) den Weisungen zu folgen, die ihr im Rahmen der Berufsausbildung von der Ausbildenden, von der Ausbilderin oder von anderen weisungsberechtigten Personen, soweit sie als weisungsberechtigt bekannt gemacht worden sind, erteilt werden; 6. (Praxisordnung) die für die Ausbildungsstätte geltende Ordnung zu beachten; 7. (Sorgfaltspflicht) Geräte, Instrumente und sonstige Einrichtungen pfleglich zu behandeln und sie nur zu den ihr übertragenen Arbeiten zu verwenden; 8. (Schweigepflicht) über Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu wahren, die ihr in Ausübung ihrer Ausbildungstätigkeit anvertraut oder bekannt geworden sind; 9. (Benachrichtigung bei Fernbleiben) bei Fernbleiben von der Praxis, vom Berufsschulunterricht oder von sonstigen Ausbildungsmaßnahmen der Ausbildenden unter Angabe von Gründen unverzüglich Nachricht zu geben und ihr bei Krankheit oder Unfall am ersten Tag eine ärztliche Bescheinigung zuzuleiten. 10. (Benachrichtigung nach Ende der Abschlussprüfung) unverzüglich nach dem Ende der Abschlussprüfung die Ausbildende über das Ergebnis zu informieren und die vorläufige Mitteilung über das Prüfungsergebnis der LZKH bzw. das LZKH-Prüfungszeugnis der Ausbildenden vorzulegen.

16 6 Vergütung 1. (Höhe und Fälligkeit) Die Ausbildende zahlt der Auszubildenden eine Vergütung in Höhe von derzeit monatlich 4) Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr Euro brutto im zweiten Ausbildungsjahr Euro brutto im dritten Ausbildungsjahr Eine über die vereinbarte regelmäßige Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung wird besonders vergütet. Die Vergütung wird spätestens am letzten Arbeitstag des Monats gezahlt. Die Beträge für die Sozialversicherung tragen die Vertragsschließenden nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen. 2. (Fortzahlung der Vergütung) Der Auszubildenden wird die Vergütung auch gezahlt a) für die Zeit der Freistellung gem. 4 Nr. 5, 6 und 10 b) bis zur Dauer von 6 Wochen, wenn sie sich für die Berufsausbildung bereithält, diese aber ausfällt oder aus einem sonstigen, in ihrer Person liegenden Grund unverschuldet verhindert ist, seine/ihre Pflichten aus dem Berufsausbildungsverhältnis zu erfüllen. 3. (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall) Bei Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit wird der Auszubildenden die Vergütung gemäß den Vorschriften des Entgeltfortzahlungsgesetzes gezahlt. 7 Ausbildungszeit und Urlaub 1. (Tägliche Ausbildungszeit) Die regelmäßige Ausbildungszeit beträgt täglich Stunden und wöchentlich Stunden. 5) Es wird eine Teilzeitausbildung beantragt ja nein 2. (Urlaub) Die Ausbildende gewährt der Auszubildenden Urlaub nach den geltenden Bestimmungen. 6) Es besteht derzeit ein Urlaubsanspruch 3. (Lage des Urlaubs) Der Urlaub soll zusammenhängend und in der Zeit der Berufsschulferien erteilt und genommen werden. Während des Urlaubs darf die Auszubildende keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbsarbeit leisten. 4) Zur Höhe des Gehalts vergl. Anmerkung zu 6 der Erläuterungen zum Ausbildungsvertrag 5) Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz beträgt die höchstzulässige tägliche Arbeitszeit (Ausbildungszeit) bei noch nicht 18 Jahre alten Personen 8 Stunden. Im Übrigen sind die Vorschriften des Jugendarbeitsschutzgesetzes über die höchstzulässigen Wochenarbeitszeiten zu beachten. 6) Bei Streichung des 12 (Geltung des Tarifvertrages) ist das Bundesurlaubsgesetz die geltende Bestimmung ansonsten finden die tariflichen Regelungen Anwendung.

17 Ausbildende Zahnärztin Auszubildende (Name, Vorname) (Name, Vorname) 8 Kündigung 1. (Kündigung während der Probezeit) Während der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist und ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. 2. (Kündigungsgründe) Nach der Probezeit kann das Berufsausbildungsverhältnis nur gekündigt werden a) aus einem wichtigen Grund ohne Einhalten einer Kündigungsfrist b) von der Auszubildenden mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen, wenn sie die Berufsausbildung aufgeben oder sich für eine andere Berufstätigkeit ausbilden lassen will 3. (Form der Kündigung) Die Kündigung muss schriftlich, im Falle der Nr. 2 unter Angabe der Kündigungsgründe erfolgen. 4. (Unwirksamkeit einer Kündigung) Eine Kündigung aus einem wichtigen Grund ist unwirksam, wenn die ihr zugrunde liegenden Tatsachen der zur Kündigung Berechtigten länger als 2 Wochen bekannt sind. 5. (Schadensersatz bei vorzeitiger Beendigung) Wird das Berufsausbildungsverhältnis nach Ablauf der Probezeit vorzeitig gelöst, so kann die Ausbildende oder die Auszubildende Ersatz des Schadens verlangen, wenn der andere den Grund für die Auflösung zu vertreten hat. Das gilt nicht bei Kündigung wegen Aufgabe oder Wechsels der Berufsausbildung (Nr. 2 b). Der Anspruch erlischt, wenn er nicht innerhalb von 3 Monaten nach Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses geltend gemacht wird. 6. (Aufgabe der Praxis, Wegfall der Ausbildungseignung) Bei Kündigung des Berufsausbildungsverhältnisses wegen Praxisaufgabe oder wegen Wegfalls der Ausbildungseignung verpflichtet sich die Ausbildende, sich mit Hilfe der Berufsberatung des zuständigen Arbeitsamtes und der Landeszahnärztekammer Hessen rechtzeitig um eine weitere Ausbildung im bisherigen Ausbildungsberuf in einer anderen geeigneten Ausbildungsstätte zu bemühen. 9 Zeugnis Die Ausbildende stellt der Auszubildenden bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses ein schriftliches Zeugnis aus. Die elektronische Form ist ausgeschlossen. Hat die Ausbildende die Berufsausbildung nicht selbst durchgeführt, so soll auch der Ausbilderin das Zeugnis unterschreiben. Es muss Angaben enthalten über Art, Dauer und Ziel der Berufsausbildung sowie über die erworbenen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten der Auszubildenden, auf Verlangen der Auszubildenden auch Angaben über Verhalten und Leistung. 10 Beilegung von Streitigkeiten Bei Streitigkeiten aus dem bestehenden Berufsausbildungsverhältnis kann vor Inanspruchnahme des Arbeitsgerichts die Landeszahnärztekammer Hessen zur Vermittlung angerufen werden. 11 Erfüllungsort und Gerichtsstand Erfüllungsort für alle Ansprüche aus diesem Vertrag ist der Ort der Ausbildungsstätte; er gilt auch als Gerichtsstand. 12 Geltung des Tarifvertrages Für das Ausbildungsverhältnis gelten die Bestimmungen der zwischen der Arbeitsgemeinschaft zur Regelung der Arbeitsbedingungen der Zahnmedizinischen Fachangestellten/ZahnarzthelferInnen, Münster, und dem Verband medizinischer Fachberufe e.v., Bochum, abgeschlossenen Tarifverträge in der jeweils gültigen Fassung.

18 13 Sonstige Vereinbarungen Rechtswirksame Nebenabreden, die das Berufsausbildungsverhältnis betreffen, können nur durch schriftliche Ergänzung im Rahmen des 13 dieses Berufsausbildungsvertrages getroffen werden und sind der Landeszahnärztekammer Hessen vorzulegen. Vorstehender Vertrag ist in zwei gleichlautenden Ausfertigungen (bei Vormundschaft dreifach) ausgestellt und von den Vertragsschließenden eigenhändig unterschrieben worden., den Die Auszubildende: Die gesetzlichen Vertreter der Auszubildenden (falls ein Elternteil verstorben, bitte vermerken) Vater : und/oder Mutter: Vormund: Zusatz für die Ausbildende Ich versichere hiermit, dass ein Abschlusszeugnis einer Haupt- oder einer weiterführenden Schule vorgelegen hat noch nicht vorgelegen hat. Ich werde vor Beginn des Ausbildungsverhältnisses die Versicherung nach Vorlage des Abschlusszeugnisses nachholen. Die Ausbildende: (Stempel und Unterschrift)

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