Europa 2020 Strategie Partnerschaftsvereinbarung. Mag. Gritlind KETTL Landesamtsdirektion Workshop

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1 Europa 2020 Strategie Partnerschaftsvereinbarung Mag. Gritlind KETTL Landesamtsdirektion Workshop

2 Europa Europas Wachstumsstrategie Die EU-Staats- und Regierungschefs einigten sich 2010 auf eine neue politische Gesamtstrategie, um die Wirtschaftskrise zu überwinden, und zwar durch: INTELLIGENTES WACHSTUM Bessere Bildung, mehr Forschung, stärkere Nutzung von Kommunikationstechnologien NACHHALTIGES WACHSTUM Förderung einer ressourceneffizienteren, umweltfreundlicheren und wettbewerbsfähigeren Wirtschaft INTEGRATIVES WACHSTUM Mehr und bessere Arbeitsplätze, Investitionen in Kompetenzen sowie in die allgemeine und berufliche Bildung, Modernisierung der Arbeitsmärkte und Sozialsysteme, Verteilung der wachstumsbedingten Vorteile auf die gesamte EU WIRTSCHAFTSPOLITISCHE STEUERUNG Bessere Koordinierung der Wirtschaftspolitik

3 Europa 2020 Strategie Neuer Ansatz: Verstärkt strategisch Integriert Ergebnisorientiert Implementierung der Inhalte Europa 2020 auf nationaler Ebene/jährliche Nationale Reformprogramme Handlungsanleitend für den Einsatz aller Europäischer Strukturund Investitionsfonds (ESIF)

4 EUROPA 2020 Europäische Kernziele Nationale Ziele Ö Beschäftigung 75 % % F & E 3 % 3,76 % Klimaschutz 20% / 20% / 20% (1990) 16% / 34% / gleich (2005) Bildung 10 % 40 % 9,5 % 38 % Armut 20 Mio

5 Partnerschaftsvereinbarung Ö-EK Struktur/Inhalte Erstmalig Dachstrategie zur EU-Förderperiode Festschreibung der übergeordneten thematischen Ziele und Förderschwerpunkte der Europäischen Struktur- und Investitionsfonds Gleichstellung Frau/Mann, Nicht-Diskriminierung, Barrierefreiheit als horizontales Prinzip Erstellung der Partnerschaftsvereinbarung Republik Österreich Europäische Union im sog. STRAT.AT Prozess nach dem Partnerschaftsprinzip Verankerung der Förderinhalte der Positionspapiere Europa 2020 Steuerungsgruppe der Salzburger Bürgermeister und des Landes Salzburg (im nicht-landwirtschaftlichen Bereich)/siehe auch Fertigstellung April 2014, EK-Genehmigung Oktober 2014

6 EU-Förderungen in zentraler und geteilter Mittelverwaltung GETEILTE MITTELVERWALTUNG EUROPÄISCHE KOMMISSION Ö: Mittelausführung an Mitgliedstaaten delegiert Betrifft ¾ der EU-Mittel -> EUROPÄISCHE STRUKTUR- UND INVESTITIONSFONDS (ESIF): EFRE, ELER, ESF, EMFF, FEAD Fixe Mittelzuteilung an Österreich für Operationelle Programme: Ländliche Entwicklung, Investitionen in Wachstum & Beschäftigung, ESF Österreich, EU-Armenhilfsfonds etc. Keine Partner aus anderen Mitgliedstaaten erforderlich (Ausnahme ETZ) ZENTRALE MITTELVERWALTUNG EUROPÄISCHE KOMMISSION: Keine fixe Quotenzuteilung an die Mitgliedstaaten Mind. zwei weitere Partner aus anderen Mitgliedstaaten erforderlich Verwaltung durch EK direkt oder z.b. über nationale Agenturen Beispiele: Umweltprogramm - LIFE+, Forschung - HORIZON 2020, Kultur - Kreatives Europa , Bildung - ERASMUS+

7 Partnerschaftsvereinbarung Operationelle Programme ESIF Partnerschaftsvereinbarung/Dachstrategie Österreich : > Einreichung Brüssel Genehmigung 10/2014 Operationelle Programme EFRE, ELER, ESF in Brüssel eingereicht, Genehmigung noch ausstehend OP Ländliche Entwicklung, ELER (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) OP EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) OP ESF (Europäischer Sozialfonds)

8 Ausgewählte ESIF-Förderungen inkl. Kofinanzierung Österreich/Salzburg Ländliche Entwicklung/Leader Ländliche Entwicklung/ Basisdienstleistungen & Dorferneuerung österreichweit 250 Mio. % Gesamtmittel Anteil Salzburg abhängig von Anzahl der LAGn % Gesamtmittel ETZ grenzüberschreitend Bay-Ö 29 Mio.+ 9 Mio.+ ETZ grenzüberschreitend I-Ö 27,4 Mio.+ 3,8 Mio.+ ETZ transnational Alpenraum 35,4 Mio.+ Offen Aktive Inklusion & Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit/ESF Länder ca. 270 Mio. ca. 12,6 Mio.

9 Wesentliche Förderinhalte LE: LEADER LEADER Mindestsockel/LAG + Mittel je nach Qualität Kofinanzierung: 80% EU 20% Ö/Land EU-Förderanteil LAG-Management 70%; verpflichtender Frauenanteil Ausrichtung der LES (lokale Entwicklungsstrategie) an drei Aktionsfeldern: Wertschöpfung Festigung oder nachhaltige Weiterentwicklung der natürlichen Ressourcen und des kulturellen Erbes Stärkung des Gemeinwohls Ausarbeitung und Einreichung der jeweiligen lokalen Entwicklungsstrategie bis 31. Oktober > operative Tätigkeit der LAGn voraussichtlich Mitte 2015 Ansprechpartner: Land Salzburg, Abteilung 4/23

10 Förderinhalte LE : Maßnahme Basisdienstleistungen & Dorferneuerung Nationale Kofinanzierung in Höhe von 50% wird vom jeweiligen Land getragen. FÖRDERINHALTE z.b.: Soziale Angelegenheiten Umsetzung von Plänen zur Dorferneuerung und Gemeindeentwicklung Investitionen in kleine touristische Infrastruktur Ansprechpartner: Land Salzburg, Abteilung 4/23

11 INTERREG Österreich-Bayern /EFRE EFRE-Gesamtmittel für Salzburg: 9 Mio. Voraussichtlicher EU-Förderanteil (EFRE): 75% der Gesamtkosten Fördervoraussetzungen: grenzüberschreitender Mehrwert, Ergebnisorientierung (genaue Förderfähigkeitsregeln noch offen), thematische Konzentration Investitionsprioritäten 1, 6, 11 (z.b. 6c: Schutz, Förderung und Entwicklung des Kultur- und Naturerbes) Operativität voraussichtlich Beginn 2015 Ansprechpartner: Land Salzburg, Abteilung 1/01

12 INTERREG Italien -Österreich /EFRE Gesamtmittel für Salzburg: 3,8 Mio. Voraussichtlicher EU-Förderanteil (EFRE): 75% der Gesamtkosten Fördervoraussetzungen: grenzüberschreitender Mehrwert, Ergebnisorientierung (genaue Förderfähigkeitsregeln noch offen), thematische Konzentration Investitionsprioritäten 1, 3, 6, 11 Operativität voraussichtlich Anfang 2015 Ansprechpartner: Land Salzburg, Abt. 1/01

13 Wesentliche Förderinhalte ESF Gleichstellung von Frauen und Männern Aktives und gesundes Altern Aktive Inklusion -> überwiegende Zuständigkeit Länder Prioritätsachse 2/thematisches Ziel: Förderung soziale Inklusion & Armutsbekämpfung & jegliche Diskriminierung Gesamtfördervolumen Salzburg 12,6 Mio. (inkl. 50% Kofinanzierung Land) Verringerung des vorzeitigen Schulabbruchs Zugang zum Lebenslangen Lernen Anpassung an den Wandel Ansprechpartner: Land Salzburg, Abteilung 3/03

14 DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! Rückfragen bitte an: Mag. Gritlind Kettl, Landesbeauftragte für EU-Sonderprojekte und internationale Strategien Tel , mail:

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