Aufeinandertreffen entgegengesetzter, unvereinbarer Verhaltenstendenzen (Motivationen, Bedürfnisse, Wünsche, Triebe, Strebungen)

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1 Was ist ein Konflikt? Aufeinandertreffen entgegengesetzter, unvereinbarer Verhaltenstendenzen (Motivationen, Bedürfnisse, Wünsche, Triebe, Strebungen) 1

2 Das psychodynamische Konfliktmodell I Entwicklungskonflikt Reaktualisierung Kompromiss Symptom 2

3 Äußere und innere bewusste und unbewusste Konflikte Äußerer Konflikt: z.b. Konflikt zwischen Freiheitsbedürfnis und der äußeren Gewalt, die Freiheit entzieht. Innerer Konflikt: Nicht erscheiden können zwischen Ruhe und Passivität oder einem ehrgeizigen Ziel. Innerer unbewusster Konflikt: Wunsch nach erotischer Annäherung steht Widerstand z.b. aufgrund Angst vor Ablehnung oder Inzesttabu gegenüber. 3

4 äußere vs innere Konflikte Äußere, bewußte Konflikte bedeuten eine emotionale Belastung und können das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Sie sind aber nicht zwangsläufig krankmachend in dem Sinne, daß sie psychische oder psychosomatische Symptome auslösen müßten. Der eigentlich krankmachende Konflikt ist ein innerseelischer Konflikt und ist unbewusst 4

5 Kriterien des psychodynamischen Konflikts - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik OPD - unbewußt Erlebens- und verhaltensbestimmend dysfunktional durch Leitaffekt identifizierbar in Übertragung und Gegenübertragung validierbar 5

6 Welche Konflikte lassen sich beschreiben und von einander unterscheiden? 6

7 Zeitlich überdauernde Konflikte Individuation versus Abhängigkeit Unterwerfung versus Kontrolle Versorgung versus Autarkie Selbstwertkonflikte Schuldkonflikte Ödipal-sexuelle Konflikte Identitätskonflikte + fehlende Konfliktwahrnehmung + konflikthafte äußere Lebensbelastung

8 Thema: Verlust Leitaffekt: Trauer und Depression Konfliktverarbeitung Gegenübertragung Versorgung vs. Autarkie

9 Thema des Konflikts: Verlust Beziehungsgestaltung durch Versorgungswünsche etwas zu bekommen oder zu verlieren vs keiner Versorgung zu bedürfen einer Zuwendung sicher zu sein oder sie zu geben vs völlig selbstgenügsam zu sein Suche nach versorgenden ( depending and demanding ) Beziehungen (Sicherheit in interpersoneller Passivität) vs emotionale Anspruchslosigkeit als Abwehr

10 passiver Verarbeitungsmodus an andere gefühlsmäßig stark gebunden Wünsche nach Geborgenheit und Versorgung Jede Art von Alleingelassenwerden führt zu depressiver Verstimmung, Angst und Einsamkeit ausgeprägt abhängig, anklammernd oder fordernd. «dependent and demanding»; Kontakthunger Wunsch nach Versorgung. Partnerschaften oft so, dass Trennungen unmöglich sind Trennungsphantasien des Partners lösen Ängste, Minderwertigkeit sowie Kontrolle aus Gegenübertragung: Gefühle von Sorge, Anklammerung, auch Ungeduld, Erpressung und Ohnmacht aktiver Verarbeitungsmodus Altruismus; Kompensation der Versorgungswünsche durch Bescheidenheit, Anspruchslosigkeit Verleugnung des Versorgungsbedürfnisses; in Phantasien spätere Verwöhnung. Unersetzbare Mitarbeiter, selbst nicht schonend, aber permanentes Wohlwollens erwarten. Die nach außen gezeigte Selbstlosigkeit erscheint oft unbewußt berechnend. Im gesellschaftlichen Umfeld entwickeln sich keine tragfähigen Beziehungen, da sie offen oder heimlich die Versorgten zugleich verachten oder beneiden. Gegenübertragung: Identifikation mit abgewehrten Selbstanteilen: Sehnsucht nach Versorgung

11 Thema: Regulierung intrasystemischer Spannungen Leitaffekt: Scham oder Verärgerung/narz. Wut Konfliktverarbeitung Gegenübertragung: sich verantwortlich vs abgewertet fühlen Selbstwertkonflikte (narzißtische Konflikte) Selbstwert vs. Objektwert

12 Thema des Konflikts: Regulierung intrasystemischer Spannungen Beziehungsgestaltung durch Selbstwertregulation Kompensatorische Vorstellungen von eigener Größe und Macht dominieren Handlungen und Beziehungen vs. Thematik der eigenen Minderwertigkeit herrscht vor Symptome als Wiederherstellungsversuch für das angeschlagene Selbstbild

13 Eckpunkte einer Therapie bewusstseinsnaher Konflikte Stärkung der Bewältigungsressourcen und Ich-Funktionen. Konfliktformulierung bei bewusstseinsnahen Konflikten; Formulierung von Konflikt und Affekt; Formulierung von Wunsch und der dahinterliegenden Angst vor Realisierung. Formulierung von Wunsch und der verinnerlichten negativen Erfahrungen. (Wunsch nach Versorgung und Angst vor Zurückweisung) Unterstützung bei Zurückweisung Ich-schädlicher Wünsche; Aushalten der durch Konflikte erzeugten Affekte. Konfliktformulierung bei bewusstseinsfernen Konflikten; Konfliktformulierung führt zu einem Anstieg der Abwehr. Die Abwehr richtet sich gegen das Bewusstwerden. 18

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