SNMP-Management (TCP/IP-Management)

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1 (TCP/IP-Management) Grundlagen und Überblick Inhalt Architekturbestandteile TCP/IP-Management-Modell Informationsmodell/SMI MIB SNMP Funktionale Bereiche SNMPv2 SNMPv3 2 1

2 Architekturmodell Eine Netzwerk-Management-Architektur wird immer durch 4 Teilmodelle charakterisiert: Informationsmodell: Beschreibung der MOs Funktionsmodell: Management-Funktionen Organisationsmodell: Domänenkonzept Kommunikationsmodell: Kommunikationsprotokoll 3 Einführung TCP/IP-Management Internet-Management = TCP/IP-Management = SNMP- Management Internet-Management mit SNMP bildet aktuell die Basis für die meisten herstellerübergreifenden Managementlösungen Devise: einfach und implementierungsfreundlich SNMP: Simple Network Management Protokoll 4 2

3 Management- Modell 5 Management-Modell Ein SNMP-Manager fragt seine Agenten periodisch ab: Polling 6 3

4 Informationsmodell (1) Herzstück einer Managementarchitektur Spezifiziert einen Beschreibungsrahmen für Managementobjekte Konfigurations- und Tuningparameter Managementfunktionen Verhalten der Managementobjekte bei der Durchführung der Operationen. Managementobjekte stellen Charakteristika von Ressourcen dar, auf denen Management operiert. 7 Informationsmodell (2) Zum Informationsmodell gehören: Objektidentifikation Objektstruktur (Typen von Attributen) Objektverhalten (Semantik der Funktionen) Objektrelationen zu anderen Objekten. Die Managementinformationsbasis (MIB) kennzeichnet die von einem Manager bzw. von einem Agentsystem verwaltete Menge von Managementobjekten. 8 4

5 MIB-Struktur 9 Agenten- MIB 10 5

6 Technologische MIBs 11 RMON MIB Das Remote Monitoring eine Erweiterung des TCP/IP- Managements. Mit RMON besteht die Möglichkeit, Analysatoren im Netz zu verwenden und deren Information, wie Verkehrs-, Bewegungsdaten und Lastverhalten zur Verfügung zu stellen. RMON ist eine Erweiterung der MIB-II und definiert die wichtigsten Indikatoren für LAN-Segemente in Ethernet und Token Ring. 12 6

7 Managed Object (MO)-Beispiel in ASN.1 (RFC 3418) 13 Funktionsmodell Das Funktionsmodell einer Managementarchitektur gliedert den Gesamtaufgabenkomplex in Management-Funktionsbereiche (FCAPS, Fault, Configuration, Accounting, Performance, Security) und legt generische Managementfunktionen fest. Im Funktionsmodell sind für die einzelnen Funktionsbereiche die erwartete Funktionalität und die Dienste sowie die Managementobjekte zur Erbringung der Funktionalität zu definieren. Weiterhin sind die Aufrufkonventionen für Managementfunktionen, die Manager-internen und die Agenten-internen Schnittstellen zu spezifizieren. (Manager-interne Schnittstellen: notwendig für offene Plattform; Agenten-interne Schnittstelle: Erweiterbarkeit) Um generische Funktionen zu definieren, muss ein generisches abstraktes Zustandsmodell definiert werden, auf dem dann die Funktionen anwendbar sind. Die Parametertypen sind dabei offen zu halten, um möglichst universell auf alle Ressourcen zu passen. 14 7

8 Simpe Network Management Protocol Management System Manager management functions Managed System Agent SNMP (Manager) UDP IP Network Access (e.g., X.25) SNMP PDUs SNMP (Agent) UDP IP Network Access (e.g., X.25) Communication Network (e.g., X.25) 15 Ports und UDP Ethernet Frame IP Packet UDP Datagram SNMP Message CRC SNMP verwendet UDP als Transportprotokoll SNMP verwendet die folgenden Ports: Port 161: SNMP-Messages Port 162: Traps 16 8

9 Community Strings 17 Diese Form der Authentisierung heisst aufgrund seiner Einfachheit auch der Trivial Authentication Algorithm. SNMP-Protokollablauf port 161 get_request get_response port 161 port 161 get_next_request get_response port 161 Manager set_request get_response port 161 Agent port 162 trap port 161 Dienstprimitiven: get, get-next, set, trap 18 9

10 SNMPv2 Erweiterungen in SNMPv2 Bulk Uebertragung Sicherheitskonzepte Manager-to-Manager-Kommunikation erweiterte Trapmechanismen Sicherheit origin authentication message integrity etc. 19 SNMPv3-Architektur 20 10

11 SNMPv3-Agent 21 SNMPv3-Manager 22 11

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