Ratgeber rund ums Alter. Leben. Wohnen. Vorsorgen.

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Ratgeber rund ums Alter. Leben. Wohnen. Vorsorgen."

Transkript

1 Ratgeber rund ums Alter Leben. Wohnen. Vorsorgen.

2 Selbstbestimmt Wohnen mit Versorgungssicherheit»Das Bielefelder Modell«Das Wohnangebot umfasst: Unabhängig bleiben auch im Alter wünschen sich immer mehr Menschen. Deshalb bietet die BGW ein bundesweit anerkanntes Konzept, mit einer 24-stündigen Versorgungssicherheit ohne Betreuungspauschale in der eigenen Wohnung, die barrierefrei und modern ausgestattet ist. Ein Servicestützpunkt befindet sich im Haus. barrierefreies Wohnen Versorgungssicherheit Tag und Nacht zeitgemäße technische Ausstattung Gästezimmer, Wohncafe Keine Betreuungspauschale Wir informieren Sie gern: Infos: / Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbh Carlmeyerstraße 1, Bielefeld Telefon Telefax

3 GRUSSWORT DES OBERBÜRGERMEISTERS Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, ich freue mich, Ihnen den neuen Ratgeber Rund ums Alter überreichen zu können. Mit dieser Broschüre erhalten Sie einen Überblick über die zahlreichen und vielfältigen seniorenspezifischen Aktivitäten in unserer Stadt, so dass Sie bei Bedarf schnell die wichtigsten Informationen und die richtigen Ansprechpersonen finden können. Auch in Bielefeld hat die Zahl der älteren Menschen in den letzten Jahren stetig zugenommen. So leben in Bielefeld aktuell annähernd Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Dabei ist das Leben im Alter heute genauso vielfältig wie das in anderen Lebensabschnitten. Die überwiegende Zahl der Älteren ist aktiv und nimmt interessiert am öffentlichen Leben teil und das Alter bedeutet nicht mehr zwangsläufig, krank oder pflegebedürftig zu werden. Eine Leitidee der Bielefelder Politik für ältere Menschen ist, dass die Betroffenen ihre Wünsche und Anregungen einbringen können und dass sie mitreden und mitgestalten können. Ob im Seniorenrat als der direkt gewählten Interessenvertretung der Älteren, ob in den zahlreichen Begegnungs- und Servicezentren, dem Projekt Zwischen Arbeit und Ruhestand oder im freiwilligen Engagement, - die Chancen und Möglichkeiten, das Alter aktiv zu gestalten sind vielfältig und zahlreich vorhanden. Mit dem Älterwerden gewinnen vermehrt Fragen zur Hilfe, Betreuung und Pflege an Bedeutung. In dieser Situation ist es gut zu wissen, wer außerhalb der eigenen Familie helfen kann. Viele neue Produkte und Dienstleistungen sind in den letzten Jahren entwickelt worden und bieten die Chance, Angebote zu vergleichen und passgenaue Hilfen auszuwählen. Ob bei Fragen zum Wohnen im Alter, zur Pflegeversicherung oder zu den verschiedenen Möglichkeiten der Pflege, - der vorliegende Ratgeber bietet einen Überblick und gibt Erläuterungen zu den einzelnen Angeboten und Leistungen. Ich hoffe, dass Ihnen mit dieser Broschüre ein nützlicher Ratgeber an die Hand gegeben wird. David Oberbürgermeister 1

4

5

6 GRUSSWORT DER VORSITZENDEN DES SENIORENRATES Liebe Bielefelderinnen und Bielefelder, als Vorsitzende des Seniorenrates der Stadt Bielefeld freue ich mich über die Herausgabe des Ratgebers Rund ums Alter. Obwohl immer mehr Seniorinnen und Senioren inzwischen die unbegrenzten Möglichkeiten des Internets erkannt haben und dieses aktiv nutzen, ist es ein besonderes Anliegen des Seniorenrates, dass die Informationen rund um das Alter und Älter werden auch in einer Broschüre nachgeschlagen werden können. Der Seniorenrat der Stadt Bielefeld arbeitet seit Beginn der 90er Jahre daran, die Lebensbedingungen der älteren Bevölkerung in der Stadt zu verbessern. Durch die aktive Mitwirkung bei den Maßnahmen und Planungen wurden in den letzten Jahren bereits viele Veränderungen z.b. bei kulturellen Angeboten oder im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs erreicht. Diese kommen oftmals älteren und jüngeren Menschen gleichermaßen zugute. Der vorliegende Ratgeber macht deutlich, dass den älteren Menschen in Bielefeld viel geboten wird, um das Leben angenehm und beschwerdefreier gestalten zu können. Die Seniorinnen und Senioren wissen diese Angebotsvielfalt zu schätzen. So zeigt sich zum Beispiel in der vom Seniorenrat im Jahr 2007 initiierten repräsentativen Umfrage der 50- bis 79- Jährigen die Mehrzahl der Befragten mit ihrer Wohnung und dem Wohnumfeld sehr zufrieden. Beim Blättern und Lesen wünsche ich Ihnen, dass Sie Interessantes und Neues für sich entdecken und bei Interesse oder Bedarf die Angebote aktiv nutzen. Gerne nimmt der Seniorenrat ihre Anregungen und Wünsche zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Angebote für die Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt auf. Helga Sielemann Vorsitzende des Seniorenrates der Stadt Bielefeld 4

7 INHALTSVERZEICHNIS Grußwort des Oberbürgermeisters Grußwort der Vorsitzenden des Seniorenrates Impressum / Fotonachweis Branchenverzeichnis Aktiv im Alter Begegnungszentren und Treffpunkte Bielefelder Netzwerke ZWAR-Gruppen Kunst und Kultur Neues Lernen Bildungsangebote Seniorenstudium Senioren Online Umgang mit Computer und Internet Seniorenreisen Aktiv älter werden mit Bewegung Ehrenamtliches und freiwilliges Engagement Der Seniorenrat aktiv und erfahren Wohnen im Alter Ideen und Konzepte Wohnberatung für Senioren und Menschen mit Behinderungen Wohnungsanpassung Handwerkerdienst von Senioren für Senioren Informationszentrum Lebensgerechtes und barrierefreies Wohnen OWL Gemeinschaftliches Wohnen Seniorengerechte Wohnungen Betreutes Wohnen Gastfamilien für Senioren Ambulant betreute Wohngruppen für Pflegebedürftige

8 INHALTSVERZEICHNIS 3. Hilfe und Entlastung für zu Hause Wer hilft in Haus oder Garten? Mahlzeitendienste Hausnotrufdienste Fahrdienst für Menschen mit Behinderung Pflegebedürftigkeit Pflegeberatung der Stadt Bielefeld PflegeSorgenTelefon Landesstelle pflegende Angehörige Pflegebegleiter Die Pflegeversicherung Begriff der Pflegebedürftigkeit Antragstellung und Begutachtung Leistungen der Pflegeversicherung Ambulante / häusliche Pflege Urlaubspflege(Verhinderungspflege) Zusätzliche Betreuungsleistungen Pflegehilfsmittel Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen Tages- oder Nachtpflege Kurzzeitpflege Pflegeheime Pflegezeit Leistungen des Sozialhilfeträgers bei Pflegebedürftigkeit Pflegeangebote in Bielefeld Ambulante Pflegedienste Tagespflege Kurzzeitpflege Alten- und Pflegeheime Hilfen bei Demenz Hilfen für pflegende Angehörige Vorsorge treffen Gesetzliche Betreuung Vorsorgevollmacht Betreuungsverfügung Patientenverfügung Testament Dokumentenmappe

9 INHALTSVERZEICHNIS 7. Gesetzliche Sozialleistungen und Vergünstigungen Sozialhilfe Ihr gutes Recht Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung Wohngeld Hilfen für Menschen mit Behinderungen Schwerbehindertenausweis Servicestellen für Rehabilitation Leistungen der Krankenkasse Hospizarbeit u. Palliativversorgung Begleitung für schwerstkranke und sterbende Menschen 9. Wissenswertes von A Z Alterskrankheiten Beratung und Hilfe Demenz-Servicezentrum OWL Gerontopsychiatrie Krankenhaus-Sozialdienste Mobil in Bielefeld Selbsthilfegruppen Sicherheit und Vorbeugung Tipps und Angebote der Polizei Impressum Herausgeber: Stadt Bielefeld Der Oberbürgermeister Amt für soziale Leistungen Sozialamt Verantwortlich: Susanne Schulz Redaktion: Gisela Krutwage Fotos: Stadt Bielefeld Konzeption und Realisation/ Anzeigenteil: 2008 ancos Verlag GmbH, 1. Auflage ancos Verlag GmbH Schloßwall Osnabrück Fon: 05 41/ Fax: 05 41/ Internet: Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier. Nachdruck oder Reproduktionen, auch auszugsweise, nicht gestattet. Bei der Erstellung der Broschüre wurde sorgfältig recherchiert. Dennoch kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben keine Gewähr übernommen werden. Haftungsansprüche sind ausgeschlossen. Änderungswünsche, Anregungen und Ergänzungen für die nächste Auflage richten Sie bitte an die Stadtverwaltung (Tel.: 05 21/ ) oder den Verlag. In unserem Verlag erscheinen: Publikationen zur Bürgerinformation, Wirtschaftsförderung, Freizeitgestaltung, Einweihungsund Jubiläumsbroschüren, Patientenbroschüren, Bauherrenwegweiser sowie Seniorenratgeber. 7

10 BRANCHENVERZEICHNIS Ärzte , 54, 64 Altenhilfe/Altenpflege...2, 3, 18, 26, , 38, 52, 54, 56, 68, 86 Ambulante Pflege....2, 3, 8, 18, 26, , 52, 54, 56, 64, 68, 76, U3 Architekten Arbeiterwohlfahrt U3 Baugenossenschaft Bestattungen , 84 Betreutes Wohnen.....2, 3, 30, 62, , U2 Betten Caritas Deutsches Rotes Kreuz Elektro Fahrdienste , 6, 58, 92 Gesundheitszentrum Grabpflege Heilpraktiker , 88 Immobilienverwaltung Johanneswerk U4 Kliniken , 66, 68 Krankenkasse Krankentransport , 6 Maler , 36, 88 Menue-Bringdienst Naturheilkunde , 88 Notare , 70, 72, 75 Nuklearmedizin , 64 Osteopatische Medizin Supervision/Coaching Pflegedienst...8, 18, 26, 38, 52, 54, , 58,64, 68, 76, U3,U4 Pflegewohnheim.2, 3, 60, 62, 86, U4 Politische Parteien Psychotherapie Radiologie , 64 Rettungsdienst/Notarzt , 6 Rechtsanwälte...10, 70, 72, 75, 76 Sanitär , 74 Senioren-Service....12, 18, 32, 36, , 86, U3 Senioren-Umzugservice , 36 Seniorenzentrum....2, 3, 30, 60, 62 Sozialarbeit...12, 36, 38, 68, 86, U4 Sozialverband Steinmetz , 38, 40 Tageszeitung Verkehrsbetriebe Wäschedienst Wohnberatung , 32, 76 Wohnungsbaugesellschaft 32, 70, U2 Zahnprothesen U = Umschlagseiten 8

11 1. AKTIV IM ALTER Älter werden und aktiv bleiben! Vielleicht haben auch Sie Zeit und Lust, einmal etwas Neues auszuprobieren oder es gibt etwas, was Sie schon immer machen wollten! Viele Angebote aus dem Bereich Freizeit, Bildung, Kultur und Sport bringen im Kreis mit Gleichaltrigen und Gleichgesinnten auch mehr Spaß als alleine. Einige der Möglichkeiten und Aktivitäten, die es in der Stadt Bielefeld gibt, finden Sie nachfolgend: 1.1 BEGEGNUNGSZENTREN UND TREFFPUNKTE In Bielefeld gibt es eine Vielzahl an Begegnungszentren und Treffpunkten, die ihren Schwerpunkt auf die Aktivitäten für Menschen in der 2. Lebenshälfte gelegt haben. Das Programm beinhaltet Hobby- und Gesprächsgruppen, Vorträge, Sprach-und EDV-Kurse, sportliche Aktivitäten, Fahrten, Tanzveranstaltungen und vieles mehr. Neben festen Gruppen gibt es in den Einrichtungen verschiedene offene Angebote, an denen jede und jeder teilnehmen kann. Welche Aktivitäten in dem Treffpunkt verfolgt werden, orientiert sich an den Wünschen der Besucherinnen und Besucher. Je nach Interessenlage finden Sie dort also sicher Gleichgesinnte, mit denen Sie verschiedene Freizeitaktivitäten ausüben können. Sie können aber auch nur gemütlich bei einer Tasse Kaffee oder Tee zusammensitzen und sich mit anderen unterhalten. Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann schauen Sie einfach in einem der folgenden Begegnungszentren vorbei: Angebot Straße/ Telefon PLZ/Stadtbezirk (0521) Begegnungs- Kreuzstr.19a zentrum Kreuzstraße 33602, Mitte Café Komm AmZwinger , Mitte Mehrgenerationen- Heisenbergweg /-06 haus Heisenbergweg 33613, Mitte Aktivitätenzentrum Meinolfstr Meinolfstrasse 33607, Mitte Heinrich-Froböse- AmVorwerk 36a Haus 33611, Schildesche Begegnungszentrum An der Rehwiese Pellahöhe 33617, Gadderbaum DRK-Zentrum ArnsbergerStr Arnsberger Straße 33647, Brackwede Neue Schanze Auf der Schanze Brackwede 33647, Brackwede Altentagesstätte Carl-Severing-Str Quelle 33649, Brackwede August-Rhäsa-Haus Stuttgarter Str , Senne Altentagesstätte im Matthias-Claudius / Matthias Claudius Weg Haus 33689, Sennestadt Forum am Reichowplatz / Reichowplatz 33689, Sennestadt Café KUNZ Lipper Hellweg b 33605, Stieghorst Altentagesstätte Detmolder Str Hillegossen 33699, Stieghorst Altentagesstätte Milser Str Altenhagen 33729, Heepen 9

12 Rechtsanwälte und Notare Dr. Stracke, Bubenzer & Kollegen Erben und Vererben Wir beraten über: Testament Erbvertrag Testamentsvollstreckung Erbschein Altersvorsorgevollmacht Patientenverfügung Rechtsanwälte und Notare Dr. Hartmut Stracke und Hans Bubenzer Marktstraße Bielefeld Telefon (05 21) Telefax (0521) Internet: Auch in anderen Rechtsfragen können Sie sich gern an uns wenden. 10

13 1. AKTIV IM ALTER Angebot Straße/ Telefon PLZ/Stadtbezirk (0521) Altentagesstätte Glückstädter Str Brake 33729, Heepen Begegnungszentrum Lüneburger Str Oldentrup 33719, Heepen Seniorentreff Heepen Rüggesiek , Heepen Aktiv-Punkt Dorfstr /23 36 Jöllenbeck 33739, Jöllenbeck 1.2 BIELEFELDER NETZWERKE Ein gutes Leben im Alter hängt nicht nur von den finanziellen Mitteln und der gesundheitlichen Vorsorge ab. Ebenso wichtig ist die soziale Vorsorge für das Alter. Wer gut in ein soziales Netz eingebunden ist, kann dem Älterwerden gelassen entgegen sehen. Gerade weil heute immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen und oft getrennt von ihren Kindern alt werden, ist es wichtig, Kontakte zu anderen Menschen aufzubauen und zu pflegen. Dabei muss man nicht in der Welt herumreisen, um neue Freunde und Bekannte zu finden, sondern sollte im gewohnten Umfeld suchen : im Haus, in der Straße und im Stadtteil. In mehreren Bielefelder Stadtteilen gibt es bereits gut funktionierende Netzwerke, die von der Stadt Bielefeld, von einem Wohlfahrtsverband oder einer Kirchengemeinde ins Leben gerufen worden sind. Die Netzwerke sprechen insbesondere Menschen in der 2. Lebenshälfte an. Sie bieten die Möglichkeit, im Stadtteil und in der Nachbarschaft Menschen mit gleichen Interessen kennen zu lernen. Wenn die Freunde in der Nähe wohnen, ist auch die Hilfe im Notfall leichter. Die Netzwerke organisieren gemeinsam eine Vielzahl von Aktivitäten: Wanderungen, Internet- oder Sprachkurse, Theaterbesuche und anderes mehr oder setzen sich für bessere Lebensbedingungen im Stadtteil ein. Alle, die im Netzwerk mitmachen, engagieren sich für andere und dieses Engagement kann auch von anderen erwartet werden. Sind Sie neugierig geworden? Dann wenden Sie sich doch einfach an folgende Adressen: Stadt Bielefeld Amt für soziale Leistungen Sozialamt Niederwall 23, Bielefeld Telefon: 05 21/ Netzwerk Bielefelder Westen Mehrgenerationenhaus Heisenbergweg Heisenbergweg 2, Bielefeld Telefon: 05 21/ Nachbarschaftsnetzwerk Dornberg Pflegezentrum Am Lohmannshof Tempelhofer Weg 3, Bielefeld Telefon: 05 21/ Nachbarschaftsnetzwerk Oldentrup Begegnungszentrum Oldentrup Lüneburger Str. 5, Bielefeld Telefon: 05 21/ Gemeinsam statt einsam Ev. Kirchengemeinde Ummeln Queller Str. 192, Bielefeld Späte Freiheiten Ev. Kirchengemeinde Sennestadt Fuldaweg 5, Bielefeld Senioren-Netzwerk Emmaus Kirchengemeinde Senne Buschkampstr. 149, Bielefeld Generationen-Treff Bielefeld Markgrafenstr. 7, Bielefeld Telefon: 05 21/

14 12

15 1. AKTIV IM ALTER 1.3 ZWAR-GRUPPEN Für viele Menschen sind das (vorzeitige) Ausscheiden aus dem Beruf oder einschneidende Veränderungen in der Familie mit neuen Herausforderungen, Ideen und Chancen verknüpft. Dabei wollen viele Menschen aber nicht immer und alles nur allein oder als einzelnes Paar unternehmen, sondern suchen die Begegnung mit Gleichgesinnten. Hier setzt das ZWAR-Projekt an, das vom Land NRW gefördert und seit über 25 Jahren in vielen Städten umgesetzt wird. ZWAR ist die Abkürzung für Zwischen Arbeit und Ruhestand und ist ein Netzwerk von Gruppen, in denen die Themen, Ziele, Fragen, Planungen und Lösungen von den Gruppenmitgliedern gemeinsam erarbeitet werden. Von daher bietet ZWAR kein fertiges Programm. Was gemacht wird, bestimmt allein die Gruppe. Die so entstandenen Themen reichen von Theater-Spielen, PC-Lernen, Gesprächskreisen bis hin zu Wandern, Radfahren, Feste feiern und und und. Die Teilnahme an den Treffen ist kostenlos. In Bielefeld ist der Ev. Gemeindedienst Kooperationspartner von ZWAR und hat gemeinsam mit der Kommunalen Gesundheitskonferenz im Oktober 2001 die erste ZWAR- Gruppe in Stieghorst gegründet. Mittlerweile sind drei weitere Gruppen im Bereich Dornberg/Bültmannshof und in Schildesche hinzugekommen. Eine neue ZWAR-Gruppe wird Ende 2008 in der Innenstadt gegründet. 1.4 KUNST UND KULTUR Neugier und Kreativität sind keine Frage des Alters. In Bielefeld können Sie Kunst und Kultur auf vielfältige Weise erleben oder aber selbst gestalten: Das Bielefelder Musik- und Theaterangebot verspricht kulturelle Vielfalt auf hohem Niveau. Die Inszenierungen des Theaters Bielefeld genießen ebenso überregionale Beachtung wie die klassischen Konzerte in der Rudolf-Oetker- Halle mit einer hervorragenden Akustik. Das Angebot der Bielefelder Museen und zahlreichen Galerien verspricht Kunst- und Kulturinteressierten das ganze Jahr über interessante Ausstellungen sowie ein breites Spektrum an Kulturobjekten. Für alle diejenigen, die sich selber kreativ betätigen möchten, gibt es eine Fülle von Möglichkeiten in der Stadt: ob in Kursen, Musik- oder Theatergruppen, in Begegnungszentren etc. für jedes Alter und jede Interessenlage gibt es Angebote, bei denen die eigenen künstlerischen Fähigkeiten entdeckt, erprobt und ausgebildet werden können. Wenn Sie also gern Ihre Interessen mit anderen Menschen teilen möchten und Sie Lust haben, die Dinge selber in die Hand zu nehmen, dann wenden Sie sich an folgende Adresse: Ev. Gemeindedienst Schildescher Str , Bielefeld Telefon: 05 21/

16 1. AKTIV IM ALTER Einzelne Veranstaltungen sind speziell auf die kulturellen Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren abgestimmt, wie die folgenden Beispiele zeigen: Historisches Museum Bielefeld Ravensberger Park 2, Bielefeld Telefon: 05 21/ oder Geschichte erleben im Historischen Museum Seit 1994 ist das Historische Museum der Stadt Bielefeld in mehreren Gebäuden der ehemaligen Ravensberger Spinnerei untergebracht. Auf ca qm Ausstellungsfläche zeigt es die Entwicklung Bielefelds von der Gründung 1214 bis in die jüngste Vergangenheit. Daneben gibt es jährlich mehrere Sonderausstellungen zur Stadtgeschichte oder zu allgemeinen kulturhistorischen Themen. Bereits seit zehn Jahren bietet das Museum an jedem ersten Donnerstag im Monat unter dem Titel Ein Nachmittag im Museum ein Programm speziell für Ältere an. Dabei handelt es sich um unterhaltsame Vorträge zu vielfältigen historischen Themen. Wer sich gern an alte Zeiten erinnert und wissen möchte, wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben, der ist hier am richtigen Platz. Manchmal sitzt man mitten in der Ausstellung, oft wandert ein Museumsobjekt, das zum Thema passt, durch die Reihen, so dass jeder Vortrag etwas Besonderes ist. Gespräche und Erfahrungsaustausch im Anschluss sind dabei erwünscht. 55 Plus KUNST Kunst in aller Ruhe Seit Dezember 2006 gibt es in der Kunsthalle Bielefeld spezielle Angebote für die Generation 55 PLUS. So gibt es bei den neuen Ausstellungen eine besondere Führung mit der Möglichkeit, die Ausstellung ruhig und entspannt zu erleben. Bei einem anschließenden Café-Büfett besteht die Möglichkeit, die gewonnen Eindrücke zu diskutieren. Die Kunsthalle bietet in der Regel an vier Montagen spezielle Führungen an, die auf großes Interesse stoßen. Die Kosten (inkl. Führung und Café-Büfett) betragen 8, Euro. Geschichte genießen macht älteren Menschen das Angebot, neue Sonderausstellungen ungestört kennen lernen zu können. An einem Tag, an dem das Museum sonst geschlossen hat, findet eine Führung mit Sitzgelegenheiten statt, die mit einem gemütlichen Kaffeetrinken abschließt. Als zusätzliche neue Reihe wird das Museum in loser Folge Zeitzeugen unter dem Motto Erlebte Geschichte einladen. Hier können die Besucher und Besucherinnen selbst am Gespräch teilnehmen und zu der Veranstaltung, die ebenfalls mit Kaffee und Kuchen verbunden ist, beitragen. 14

17 1. AKTIV IM ALTER Kunsthalle Bielefeld Artur-Ladebeck-Str. 5, Bielefeld Telefon: 05 21/ KulturBauhaus für Senioren aber auch für alt und jung Ruhestand bedeutet nicht zwangsläufig Ruhe. Vielmehr eröffnet sich die Chance, endlich das zu tun, wozu man bisher keine oder wenig Zeit hatte, oder einfach Neues auszuprobieren. Der AWO Kreisverband Bielefeld bietet interessierten Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit, am Projekt KulturBauhaus teil zu nehmen. Dies bedeutet, in verschiedene kulturelle Genres hineinzuschnuppern, sich gemeinsam mit anderen einem neuen Aufgabenfeld zu stellen. Das Projekt KulturBauhaus bearbeitet die Themen sowohl theoretisch als auch praktisch. Fast unbegrenzte Möglichkeiten bieten hierbei das Theater(spiel), Stimmen und Klänge oder auch die Malerei. Einige KulturBauhausprojekte setzen ihre Arbeit fort. So wird das KulturBauhaus Theater auch im nächsten Jahr ein neues, selbst erarbeitetes Theaterstück zeigen. Jedes Jahr wird ein Projekt mit einer neuen Themenstellung im Rahmen des KulturBauhauses umgesetzt. Informationen und Kontakt: AWO Kreisverband Bielefeld Mercatorstr. 10, Bielefeld Telefon: 05 21/ NEUES LERNEN BILDUNGSANGEBOTE Haben Sie Lust, Neues zu lernen oder Kenntnisse und Fähigkeiten zu vertiefen? In Bielefeld finden Lernfreudige und Wissbegierige ein breit gefächertes Angebot. Die Bildungseinrichtungen von Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, der Stadt Bielefeld, private Anbieter und auch einige Begegnungszentren bieten zahlreiche Kurse, Vorträge, Seminare und Exkursionen an. Einige Träger haben ihr Programm speziell auf die Bedürfnisse von Menschen in der 2. Lebenshälfte zugeschnitten und bieten besondere Angebote für diese Altersgruppe an wie z.b. Gedächtnistraining Rückengymnastik autogenes Training und Yoga Sprachkurse Internetangebote kreative Angebote Vorträge zur Kunst- und Kulturgeschichte u. v. m. Nähere Auskünfte erhalten Sie z. B. bei folgenden Adressen: Volkshochschule Bielefeld Ravensberger Park 1, Bielefeld Telefon: 05 21/ Familienbildungsstätte Hedwig-Dornbusch Schule e.v. An der Stiftskirche 13, Bielefeld Telefon: 05 21/

18 1. AKTIV IM ALTER Akademie Plus Zimmerstr. 8, Bielefeld Telefon: 05 21/ Weiterbildungswerk der Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Bielefeld Mercatorstr. 10, Bielefeld Telefon: 05 21/ SENIORENSTUDIUM Studieren ab 50 Seit 1987 bietet die Universität Bielefeld Studieren ab 50 an, ein Weiterbildungsangebot für ältere Erwachsene, die nach Beendigung der Berufs- oder Familienphase erstmals oder erneut ihre Bildungsinteressen verwirklichen möchten. Aufgrund des besonderen Lernkonzepts ist der Besuch von Lehrveranstaltungen der Universität ohne Abitur möglich. Ausschlaggebend für die Teilnahme sind einzig das Interesse und die Motivation. Neben den geöffneten Lehrveranstaltungen der Fakultäten (Vorlesungen, Seminare etc.) werden eine Reihe von Spezialveranstaltungen und Arbeitsgemeinschaften angeboten. Die Arbeitsgemeinschaften werden von den Studierenden selbst initiiert und geleitet und befassen sich u.a. mit künstlerischen, historischen, literarischen, fremdsprachlichen und sozialwissenschaftlichen Themen. Ein besonderer Aspekt des Studiums ist das generationenübergreifende Lernen, denn hier treffen die Lebenserfahrung der Seniorstudierenden mit Zukunftsgespür und Kreativität jüngerer Studierender zusammen. Weitere Informationen zu dem Weiterbildungsprogramm Studieren ab 50 erhalten Sie hier: Universität Bielefeld Studieren ab 50 Universitätsstr. 25, Bielefeld Telefon: 05 21/ Seniorenuniversität OWL Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Ein Sprichwort, das für das Europäische Zentrum für universitäre Studien der Senioren mit Sitz in Bad Meinberg nicht gilt. Die Seniorenuniversität OWL bietet seit 2006 ein zweijähriges Studium Generale für Menschen über 50 an. Hieran können Interessierte auch ohne Abitur teilnehmen. Vermittelt wird u. a. Wissen aus den Fächern Politik, Theologie, Geschichte, Wirtschaft- und Sozialwissenschaften. Die Studierenden erhalten nach Abschluss ein Zertifikat. Die Studiengebühren belaufen sich auf 400,00 pro Trimester (2.400,00 für das zweijährige Studium). Haben Sie Interesse? Dann nehmen Sie Kontakt mit der Studienberatung des Europäischen Zentrums für universitäre Studien der Senioren beim ZIG Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL auf. Seniorenuniversität OWL Jahnplatz 5, Bielefeld Telefon: 05 21/

19 1. AKTIV IM ALTER 1.7 SENIOREN-ONLINE UMGANG MIT COMPUTER UND INTERNET Computer und Internet sind allgegenwärtig und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, egal ob es uns nun ärgert oder freut. Die neuen Medien haben inzwischen auch für die ältere Generation eine große Bedeutung und bieten ein hohes Maß an Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten. So hat eine von ARD und ZDF gerade durchgeführte Studie gezeigt, dass bereits fast jeder Dritte der 60- bis 79-Jährigen das Internet regelmäßig nutzt und es bei den Älteren die höchsten Steigerungsraten gibt. In vielen Einrichtungen gibt es inzwischen Internet-Cafés bzw. PC- und Internetgruppen speziell für Seniorinnen und Senioren. Egal, ob sie nur mal sehen wollen, was es mit dem Computer, mit Internet oder Maus, mit Chatten, Surfen oder Mailen überhaupt auf sich hat oder ob Sie erste Erfahrungen mit den neuen Medien sammeln wollen hier sind Sie richtig. In den meisten Internet-Cafés stehen mehrere PCs zur Verfügung, an denen in kleinen Gruppen das gelernt wird, was von Interesse ist, Spaß macht und gebraucht wird. Beispiele von Internetcafes bzw. PC-und Internetgruppen: Mehrgenerationenhaus Heisenbergweg Heisenbergweg 2, Bielefeld Telefon: 05 21/ Begegnungszentrum Kreuzstraße Kreuzstr. 19 a, Bielefeld Telefon: 05 21/ Generationen-Treff Bielefeld Markgrafenstr. 7, Bielefeld Telefon: 05 21/ Café Eine Welt/Treffpunkt Alter Hauptstr. 134, Bielefeld Telefon: 05 21/ Begegnungszentrum Pellahöhe An der Rehwiese 21, Bielefeld Telefon: 05 21/ Daneben gibt es in den meisten Begegnungszentren (siehe Seite 9) und bei den Bildungseinrichtungen (siehe Seite 15) spezielle Lernangebote für Seniorinnen und Senioren. Übrigens bieten auch viele Internetseiten interessante Informationen speziell für ältere Menschen. Schauen Sie z.b. einmal unter: SENIORENREISEN Manchmal tut es gut, den gewohnten Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen und einfach einmal wegzufahren. Auch wenn Sie sich nicht mehr richtig fit fühlen oder auf die Hilfe anderer angewiesen sind, müssen Sie hierauf nicht verzichten! Neben Reisebüros und kommerziellen Reiseveranstaltern bieten auch Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, Sozialverbände (siehe Seite 89) etc. spezielle Reisen und Tagesausflüge für Seniorinnen und Senioren an. In der Regel wird dabei ein umfangreicher Service geboten, der in besonderem Maße auf die Wünsche und Bedürfnisse Älterer abgestimmt ist. Während der Reisezeit stehen meist ehrenamtliche Helferinnen und Helfer als Ansprechpartner zur Verfügung. Teilweise gibt es sogar eine Begleitung durch Fachpersonal z. B. aus dem Bereich der Krankenpflege, um auch kranken und gebrechlichen Menschen die Gelegenheit zu geben, einmal wieder zu verreisen. In der Regel wird ein Fahrdienst von zu Hause organisiert. 17

20 18

21 1. AKTIV IM ALTER Seniorinnen und Senioren soll hiermit die Möglichkeit gegeben werden, sich fern vom gewohnten, oft einsamen Alltag zu erholen und neue Kräfte zu sammeln. In Bielefeld gibt es eine große Auswahl an besonderen Reiseangeboten. Holen Sie sich die Reiseprospekte! Wenn Sie es sich aus finanziellen Gründen nicht erlauben können, an einem Erholungsangebot teilzunehmen, fragen Sie ggf. nach Zuschüssen z.b. von den Kirchen oder Wohlfahrtsverbänden! Vielleicht macht es Ihnen auch Freude, sich an der Organisation einer Reise zu beteiligen oder sich als Reisebegleiter anzubieten! Urlaub ohne Koffer Urlaub machen ohne Koffer packen und in fremder Unterkunft schlafen zu müssen für hilfe- und pflegebedürftige Menschen ist der Urlaub vor der Haustür oft die einzige Möglichkeit, sich für einige Tage außerhalb der eigenen vier Wände zu erholen. Urlaub ohne Koffer heißt, die Urlauberinnen und Urlauber werden vier Tage lang von einem Fahrdienst von zu Hause abgeholt und bis zur Wohnungstür zurück gebracht, haben Halbpension mit einem Frühstück und einem Mittagessen und nehmen an einem abwechslungsreichen Programm (Bewegung, Kreatives, Musikalisches, Gedächtnistraining) teil. Weitere Informationen erhalten Sie beim Ev. Gemeindedienst Schildescher Str , Bielefeld Telefon: 05 21/ AKTIV ÄLTER WERDEN MIT BEWEGUNG Für Wohlbefinden und Gesundheit in der 2. Lebenshälfte kann man selber einiges tun: eine gesunde Ernährung, Entspannung und vor allem viel Bewegung halten fit. Im Stadtgebiet gibt es eine Vielzahl von Bewegungsangeboten für die ältere Generation. Ob Wandern, Walken oder Nordic Walking, Gymnastik, Schwimmen, Radfahren und Entspannungstechniken: jede Bewegung und Aktivität tut Körper und Seele gut. Dass hierbei nicht Rekorde und Höchstleistungen, sondern Spaß an der Bewegung, die Abwechslung und die Geselligkeit im Vordergrund stehen, versteht sich von selbst. Sportliche Betätigung gibt es auch in Ihrer Nähe. Die Volkshochschulen (siehe Seite 15), die Wohlfahrtsverbände (siehe Seite 89), lokale Netzwerke, private Anbieter und vor allem die Sportvereine vor Ort haben sehr viele Angebote. Informationen über Sportangebote in Bielefeld erhalten Sie beim: StadtSportBund Bielefeld August-Bebel-Str. 57, Bielefeld Telefon: 05 21/

22 1. AKTIV IM ALTER Vielfältige Informationen rund um das Thema Bewegung, viele Anregungen und praktische Tipps, wie man im Alter fit und vital bleiben und das Leben aktiv genießen kann, finden Sie auch in einem neuen Ratgeber des Landes- SportBundes. Den Ratgeber Vital, gesund, mobil Aktiv älter werden mit Bewegung können Sie unter der Ruf-Nr / anfordern EHRENAMTLICHES UND FREIWILLIGES ENGAGEMENT Nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben bieten sich viele Möglichkeiten, die neugewonnene freie Zeit zu nutzen! So können Sie z. B. die eigenen Fähigkeiten weiter ausbauen und diese aktiv einbringen. Vielleicht möchten Sie aber auch gerne anderen Menschen helfen. Egal, wozu Sie sich entscheiden, Ihr Wissen und Ihre Erfahrung ist hierbei unschätzbar wertvoll! Bereiche sich zu engagieren, gibt es viele. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Mithilfe anzubieten und warten Sie nicht erst ab, bis Sie gefragt werden! Gehen Sie ruhig auch neue Wege! Jede und jeder ist auf irgendeinem Gebiet Expertin oder Experte und mit etwas Mut, Kreativität und Ideenreichtum finden sich unzählige Möglichkeiten, sich mit seinen individuellen Fähigkeiten einzusetzen. Einige Beispiele für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement finden Sie im folgenden: Engagement im sozialen Bereich Hilfe, die man anderen schenkt, wird zumeist mit großer persönlicher Anerkennung und Wertschätzung gedankt. So bringt die aktive Mithilfe nicht nur den Hilfsbedürftigen Unterstützung, sondern gerade auch den Helfenden die kleinen Glücksmomente und Erfolgserlebnisse, die ein zufriedenes Leben ausmachen! Die Möglichkeiten, sich im sozialen Bereich zu engagieren, sind vielfältig! Hier einige Beispiele: Unterstützen Sie eine soziale Einrichtung oder Initiative durch Ihre aktive Mithilfe (z.b. eine Behinderteneinrichtung, Beratungsstelle) Schließen Sie sich einem Besuchsdienst in einem Krankenhaus oder einem Pflegeheim an (Adressen siehe Seite 63) Beteiligen Sie sich aktiv an der Integration von (älteren) Migranten/innen (Adressen erhalten Sie über die Wohlfahrtsverbände, Seite 89) Übernehmen Sie die gesetzliche Betreuung von Menschen, die ihre Angelegenheiten nicht mehr selbstständig wahrnehmen können (siehe Seite 71) Die Hospizinitiativen, die sich die Begleitung Sterbender zur Aufgabe gemacht haben, sind auf ehrenamtliche Mithilfe angewiesen (siehe Seite 85) Selbstverständlich freuen sich auch Kirchengemeinden, Seniorengruppen oder Wohlfahrtsverbände (siehe Seite 89) über Ihre Mitarbeit und Ihr Engagement. 20

23 1. AKTIV IM ALTER Engagement im Bereich Wirtschaft Geben Sie Ihre Erfahrungen und Fachkompetenz weiter: Setzen Sie z. B. Ihre jahrelange Berufserfahrungen (auch nach dem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben) für die berufliche Ausbildung, Fortbildung und Qualifizierung von Fach- und Führungskräften im In- und Ausland ein! Senior-Experten-Service (SES) Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH Buschstr. 2, Bonn Telefon: 02 28/ , Fax: 02 28/ Internet: (Der SES bietet u. a. auch Tätigkeiten im Rahmen der Entwicklungshilfe.) Freiwilligenagenturen in Bielefeld Die Freiwilligen-Agenturen und die Freiwilligenakademie unterstützen und fördern das freiwillige Engagement der Bürgerinnen und Bürger. Sie wollen das Ideenpotential mobilisieren sowie den Austausch von Erfahrungen und Kompetenzen stärken. Die Anlaufstellen informieren zu Fragen rund um Ehrenamt und Freiwilligenarbeit, ob in gemeinnützigen Gruppen oder Einrichtungen, ob kurzfristig oder langfristig, ob zeitlich befristet oder dauerhaft angelegt. Im Beratungsgespräch werden mit Ihnen zusammen die Tätigkeiten und Einsatzfelder ausgesucht, die Ihren persönlichen Interessen, Wünschen und Möglichkeiten entsprechen. Sie können sich aber auch direkt in der Internetbörse über einzelne Tätigkeitsfelder informieren und direkt den Kontakt zu den Organisationen aufnehmen. Freiwilligenagentur Bielefeld e.v. Wilhelmstr. 3, Bielefeld Telefon: 05 21/ Internet: Freiwilligenagentur Bethel Königsweg 12, Bielefeld Telefon: 05 21/ Freiwilligenakademie Ostwestfalen-Lippe Detmolder Str. 280, Bielefeld Telefon: 05 21/ Internet: 21

24 1. AKTIV IM ALTER Initiative Nachbarschaft Viele Menschen können aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr aktiv am öffentlichen Leben teilnehmen. Bei der Initiative Nachbarschaft, die an die Tradition nachbarschaftlicher Hilfe anknüpft, engagieren sich seit 1990 Bielefelder Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich. Hierbei stehen Angebote und ehrenamtlich erbrachte Hilfen für Senioren sowie Hilfe für Menschen mit Behinderungen im Vordergrund. Die ehrenamtlich Tätigen übernehmen je nach ihren persönlichen Interessen und Fähigkeiten unterschiedliche Aufgaben wie Besuche, Vorlesen, kleine Besorgungen und Einkäufe, Begleitung beim Spaziergang, Kinderbetreuung oder Hausaufgabenhilfe. Neben diesen wichtigen Alltagshilfen sind es gerade die persönlichen Kontakte und die gemeinsamen Erlebnisse mit anderen, die einem Menschen trotz zunehmenden Alters, trotz Krankheit, trotz Behinderung oder anderer persönlicher Probleme ein Stück mehr Lebensqualität vermitteln können. Die Initiative Nachbarschaft der Stadt Bielefeld möchte deshalb weitere Bürgerinnen und Bürger ansprechen, die sich ehrenamtlich für andere Menschen einsetzen wollen. Die ehrenamtliche Tätigkeit setzt keine speziellen Fähigkeiten oder Fachkenntnisse voraus. Den zeitlichen Einsatz und das Aufgabengebiet bestimmt jede(r) Ehrenamtliche selbst. Stadt Bielefeld Amt für soziale Leistungen Sozialamt Initiative Nachbarschaft Niederwall 23, Bielefeld Telefon: 05 21/ Erfahrungswissen für Initiativen EFI Menschen, die ein aktives Berufs- und Familienleben hinter sich haben, verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz. Viele von Ihnen sind bereit, sich mit ihrem Wissen und ihren Kompetenzen in das gesellschaftliche Miteinander einzubringen und soziale Verantwortung zu übernehmen. Um sie dabei zu unterstützen, fördert das Land NRW das Modellprogramm Erfahrungswissen für Initiativen, kurz EFI. EFI wendet sich an Menschen, die nach dem Ausscheiden aus dem Beruf oder nach Abschluss der Familienphase eine neue Herausforderung suchen und sich in selbst gewählten Bereichen bürgerschaftlich engagieren möchten. Interessierte werden zu so genannten seniortrainerinnen und seniortrainern qualifiziert und damit in die Lage versetzt, bestehende Projekte zu unterstützen oder eigene Projekte zu initiieren. Dabei unterstützen und beraten sie sich im Team der Bielefelder seniortrainer gegenseitig. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Bielefelder Anlaufstelle für das EFI-Programm. EFI-Anlaufstelle Bielefeld Ev. Gemeindedienst Schildescher Str , Bielefeld Telefon: 05 21/ Sonstiges Engagement Vielleicht haben Sie besondere (noch verborgene) Talente, die Sie weiter ausbauen und einsetzen können, beispielsweise als 22

25 1. AKTIV IM ALTER Märchenerzähler/in, Kirchenführer/in Stadtführer/in, bei der Betreuung von Kindern (z. B. an den offenen Ganztagsschulen, in den Freizeitzentren oder im Mehrgenerationenhaus am Heisenbergweg, in der Stadtteilbibliothek als Lesepate oder Lesepatin. Vereine aller Art freuen sich über Engagement, sei es im Bereich des Natur- und Umweltschutzes, der Kunst, Kultur, Musik, Geschichte, Heimat-/ Brauchtumspflege, des Sportes oder im sozialen Bereich. Wenn Sie ältere und kranke Menschen ab und zu besuchen möchten, bietet Ihnen die Initiative Nachbarschaft (siehe Seite 22) einen organisatorischen Rahmen. Versicherungsschutz bei Ihrer Tätigkeit, regelmäßige Treffen und ein Fortbildungsprogramm sind feste Angebote, die Sie nutzen können DER SENIORENRAT AKTIV UND ERFAHREN Mit dem Seniorenrat wurde im Jahr 1991 ein Gremium ins Leben gerufen, das sich speziell um die Belange der über 60-Jährigen Mitbürgerinnen und Mitbürger kümmert. Inzwischen zählt der Seniorenrat zu den etablierten Interessenvertretungen und hat durch seine Anregungen, Anfragen, Anträge, Empfehlungen und Stellungnahmen wichtige Beiträge geleistet, um Bielefeld seniorenfreundlich zu gestalten. Als anerkanntes politisches Sprachrohr setzen sich die Mitglieder aktiv für die Interessen der älteren Menschen ein und arbeiten mit den politischen Gremien, der Verwaltung und anderen Institutionen zusammen. Dem Seniorenrat gehören 13 stimmberechtigte Mitglieder an, die am 12. Dezember 2004 von allen über 60-Jährigen direkt gewählt worden sind. Zusätzlich arbeiten im Seniorenrat beratende Mitglieder mit, die u.a. vom Migrationsrat, dem Beirat für Behindertenfragen, den Wohlfahrtsverbänden und den im Rat vertretenen Fraktionen benannt worden sind. Der Seniorenrat ist für die Dauer der jeweiligen Wahlzeit des Rates der Stadt Bielefeld gewählt. Somit endet für den jetzigen Seniorenrat Ende 2009 die Wahlzeit. Die über 60-Jährigen sind im kommenden Jahr also aufgerufen, sich bei Interesse zur Wahl des neuen Seniorenrates zu stellen und an der Wahl teilzunehmen. Der Seniorenrat soll bei allen Fragen, die die über 60-Jährigen betreffen gehört werden. Insbesondere geht es dabei um die Bereiche Verkehrsplanung, Wohnungsbau, Kultur und Weiterbildung, Freizeit und Sport, Soziales und Gesundheit. Die Sitzungen des Seniorenrates sind öffentlich und finden außer in den Schulferien am 3. Mittwoch im Monat um 9.30 Uhr im Alten Rathaus, Niederwall 25 statt. In der Einwohnerfragestunde zu Beginn einer jeden Sitzung können Sie Ihre Fragen und Anregungen einbringen. Die Mitglieder des Seniorenrates stehen Ratsuchenden jederzeit nach telefonischer Vereinbarung für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Seniorenrat der Stadt Bielefeld Vorsitzende: Helga Sielemann Neues Rathaus, Niederwall 23, Bielefeld Telefon: 05 21/

26 24

27 2. WOHNEN IM ALTER IDEEN UND KONZEPTE Wohnen und Wohnumfeld tragen entscheidend zu Lebensqualität, Wohlergehen und Zufriedenheit bei. Wohnen bedeutet ein Zuhause zu haben, bedeutet Beziehungen zu Nachbarn und Freunden und Kontakte im Stadtteil. Dies gilt unabhängig vom Alter, ist aber in besonderem Maße für ältere Menschen von Bedeutung, denn mit zunehmendem Alter wird mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht. Viele Menschen fragen sich, wie wollen wir wohnen, wenn wir älter sind. Der überwiegende Teil favorisiert meist bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen und oft seit Jahrzehnten vertrauten Wohnung. Allerdings können mit dem Alter einhergehende körperliche Einschränkungen dazu führen, dass alltägliche Handgriffe und Bewegungsabläufe in der eigenen Wohnung zum Problem werden. Neben der Anpassung der Wohnung an die Bedürfnisse im Alltag haben sich in den letzten Jahrzehnten neue Wohnkonzepte für das Alter entwickelt. Wer seine Wohnsituation für das Alter frühzeitig planen will, kann je nach Interesse und Bedarf zwischen seniorengerechten Wohnungen, Betreutem Wohnen (Wohnen mit Service), selbstorganisierten Wohnprojekten, (Pflege)- Wohngruppen und anderen Wohnformen auswählen. 2.1 WOHNBERATUNG FÜR SENIOREN U. MENSCHEN MIT BEHINDERUNGEN Viele Wohnungen werden den Anforderungen des Alters nicht gerecht: der Badewannenrand ist ünüberwindbar, Treppen oder Türschwellen werden zunehmend zum Hindernis. Allerdings lassen sich viele Probleme durch Umräumen und einfache Hilfsmittel beseitigen. So ist der Teppich, der zur Stolperfalle geworden ist, verzichtbar oder das Umstellen der Möbel trägt zu mehr Beweglichkeit im Alltag bei. Da viele Menschen mit der altersgerechten Anpassung der Wohnung überfordert sind, gibt es bei der Stadt Bielefeld seit einigen Jahren die Wohnberatung für Senioren und Menschen mit Behinderungen. Die anbieterneutrale und unabhängige Wohnberatung ist Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger in der Stadt Bielefeld; informiert im Rahmen von Hausbesuchen, welche Veränderungen in der Wohnung sinnvoll und umsetzbar sind; erstellt bei Bedarf konkrete Umbauplanungen; führt Gespräche mit Vermietern, Handwerkern und anderen Beteiligten und vermittelt ggf. ergänzende Hilfen; informiert über Fördermöglichkeiten und hilft bei der Antragstellung von Zuschüssen zur Wohnungsanpassung; bietet eine kontinuierliche Maßnahmebegleitung vom Erstkontakt bis zum Abschluss der Maßnahme; vermittelt rollstuhlgerechte Sozialwohnungen. Zuhause leben mit Demenz Ein Schwerpunkt der Wohnberatung ist die Beratung über Orientierungshilfen und eine verbesserte Sicherheit für Demenzkranke in der eigenen Wohnung. Eine Herdabsicherung, eine Kennzeichnung der Funktion der einzelnen Räume oder eine Beleuchtung von Nischen können helfen, Desorientirung und Ängste zu mindern oder Unfälle zu vermeiden. Gemeinsam mit den Betroffenen und den Angehörigen werden vor Ort individuelle Problemlösungen erarbeitet. Selbstverständlich berät die Wohnberatung auch zu weiteren Wohnalternativen im Alter wie z.b. gemeinschaftliche Wohnformen. Auch wenn Sie neu bauen und Barrierefreiheit von Anfang an mit einplanen wollen, können Sie sich an die Wohnberatung wenden. Stadt Bielefeld Beratungsstelle Pflege + Wohnen Wohnberatung Niederwall 23, Bielefeld Telefon: 05 21/ oder

28 26

29 2. WOHNEN IM ALTER IDEEN UND KONZEPTE 2.2 WOHNUNGSANPASSUNG Durch eine Wohnungsanpassung kann eine Wohnung mitunter durch nur kleine Veränderungen den Ansprüchen im Alter angepasst werden. Hierbei gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen und Hilfen, die das tägliche Leben wesentlich vereinfachen und sicherer machen: Beseitigung von Stolperfallen wie z.b. Teppiche rutschfeste Bodenbeläge Handläufe an den Treppen, Haltegriffe etc. kleinere Alltagserleichterungen (z.b. Erhöhung des Bettes) barrierefreies Bad, z.b. mit ebenerdiger Dusche Beseitigung von Barrieren durch Rampen oder durch den Einsatz von Liften (z. B. für Treppen) Verbreiterung von Türen Hilfsmittel (Badewannenlift, Rollator etc.) Hausnotruf Pflegebedürftige können für eine bauliche Anpassung der Wohnung und für Pflegehilfsmittel Leistungen bei ihrer Pflegekasse beantragen. Unterschieden wird zwischen Maßnahmen, die mit wesentlichen Eingriffen in die Bausubstanz verbunden sind (z. B. Verbreitern der Türen, Einbau von Rampen und Treppenliftern) und Hilfsmitteln. Neben den Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung kommen unter Umständen aber auch andere Kostenträger (Renten-, Unfallversicherung, Kriegsopferfürsorge, Sozialhilfe) in Betracht. Eine ausführliche Beratung und weitere Informationen zur Finanzierung und zum Antragsverfahren erhalten Sie bei der Wohnberatung der Stadt Bielefeld (siehe Seite 25). 2.3 HANDWERKERDIENST VON SENIOREN FÜR SENIOREN Die städtische Wohnberatung arbeitet eng mit dem Handwerkerdienst Von Senioren für Senioren der Arbeiterwohlfahrt zusammen. Gegen eine geringe Aufwandsentschädigung werden hier von ehrenamtlich Mitarbeitenden kleinere Reparaturarbeiten und einfache Wohnungsanpassungsmaßnahmen durchgeführt. Sie erreichen den Handwerkerdienst über das Mehrgenerationenhaus Heisenbergweg Heisenbergweg 2, Bielefeld Telefon: 05 21/ INFORMATIONSZENTRUM LEBENS- GERECHTES UND BARRIEREFREIES WOHNEN Das Informationszentrum bietet eine Vielzahl von Beispielen für Wohnungsplanung und die barrierefreie Wohnraumanpassung bestehender Wohnungen. Neben den Wohnbereichen Badezimmer, Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitsplatz werden spezielle Dienstleistungen für die Kommunikation und den Kontakt vorgestellt. Das Informationszentrum ist mit modernster Technik ausgestattet. Alle Komfort- und Sicherheitsfunktionen sind miteinander vernetzt und können ohne größeren baulichen Aufwand auch in ältere Wohnungen integriert werden. Dazu gehören z. B. die Überwachung bei Abwesenheit, Lichtsteuerung durch Bewegungsmelder oder das automatische und ferngesteuerte Regeln von Heizkörpern und Jalousien. 27

30 2. WOHNEN IM ALTER IDEEN UND KONZEPTE Das Informationszentrum bietet folgende Angebote an: Präsentation von lebensgerechten Produkten und Dienstleistungen in der Dauerausstellung Hilfestellung und Beratung bei Ausstattungs- und Finanzierungsfragen Wohntraining Handwerkerpool Anregungen für Produktverbesserungen Informationszentrum Lebensgerechtes und barrierefreies Wohnen Harrogate Allee 2, Bielefeld Telefon: 05 21/ GEMEINSCHAFTLICHES WOHNEN Hinter dem Begriff gemeinschaftliches Wohnen verbergen sich ganz unterschiedliche Konzepte wie z.b. die so genannten Wohn- und Hausgemeinschaften, das Mehrgenerationenwohnen oder das integrierte Wohnen, bei dem Menschen mit unterschiedlichen Bedarfen wie junge Familien, Alleinerziehende, Menschen mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren zusammen leben. Im Vordergrund der unterschiedlichen Wohnformen steht dabei der Wunsch, selbständig, aber nicht allein zu leben unabhängig zu sein, aber mit Verantwortung für andere im Notfall auf jemand zurückgreifen zu können, ohne aber rundum versorgt zu werden gemeinsam mit anderen aktiv zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen Im Unterschied zu anderen Wohnangeboten setzt das gemeinschaftliche Wohnen eine aktive Rolle der Bewohnerinnen und Bewohner voraus. So werden bereits lange vor dem Einzug Kontakte zwischen den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern geknüpft, um gemeinsam Vorstellungen über das Zusammenleben zu entwickeln und nach Möglichkeiten zu suchen, wie diese dann umgesetzt werden können. Gemeinschaftliches Wohnen kann unabhängig vom Geldbeutel verwirklicht werden und ist kein Privileg der Besserverdienenden. Projekte sind sowohl im öffentlich geförderten Wohnungsbau als auch in frei finanzierten Mietund Eigentumswohnungen umsetzbar, so dass die Kosten den üblichen Preisen am Wohnungsmarkt entsprechen. Zusätzliche Kosten für Gemeinschaftsräume und -flächen stehen Einsparungen z. B. durch die gemeinsame Nutzung von Garten, Waschmaschine, Gästezimmer etc. gegenüber. Sind Sie an weiteren Informationen interessiert? Die städtische Wohnberatung informiert Sie gerne über Projekte, die in Bielefeld bereits realisiert oder noch in der Umsetzungsphase sind und stellt bei Interesse einen Kontakt her. Des weiteren unterstützt die Wohnberatung Interessierte durch regelmäßige Informationsveranstaltungen und durch den Aufbau einer Kontaktbörse. Beratungsstelle Pflege + Wohnen Wohnberatung Niederwall 23, Bielefeld Telefon: 05 21/ oder SENIORENGERECHTE WOHNUNGEN Wenn Ihre Wohnung nicht den Erfordernissen des Alters entspricht und eine Wohnungsanpassung nicht möglich ist, können Sie über einen Umzug in eine seniorengerechte Wohnung nachdenken. Hierbei handelt es sich um eine 28

Darum geht es in diesem Heft

Darum geht es in diesem Heft Die Hilfe für Menschen mit Demenz von der Allianz für Menschen mit Demenz in Leichter Sprache Darum geht es in diesem Heft Viele Menschen in Deutschland haben Demenz. Das ist eine Krankheit vom Gehirn.

Mehr

micura Pflegedienste Köln

micura Pflegedienste Köln micura Pflegedienste Köln 2 PFLEGE UND BETREUUNG ZUHAUSE 3 Im Laufe eines Lebens verändern sich die Bedürfnisse. micura Pflegedienste schließt die Lücke einer eingeschränkten Lebensführung. Viele Alltäglichkeiten

Mehr

micura Pflegedienste München/Dachau GmbH

micura Pflegedienste München/Dachau GmbH micura Pflegedienste München/Dachau GmbH 2 PFLEGE UND BETREUUNG ZUHAUSE 3 Im Laufe eines Lebens verändern sich die Bedürfnisse. micura Pflegedienste München/ Dachau schließt die Lücke einer eingeschränkten

Mehr

Pflegeleistungen 2015

Pflegeleistungen 2015 Leicht & verständlich erklärt Pflegeleistungen 2015 Wir informieren Sie über alle Neuerungen des Pflegestärkungsgesetzes 2015 Liebe Leserinnen und Leser, der Bundestag hat im Oktober 2014 den 1. Teil des

Mehr

Leitbild. für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache

Leitbild. für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache Leitbild für Jedermensch in leicht verständlicher Sprache Unser Leitbild Was wir erreichen wollen und was uns dabei wichtig ist! Einleitung Was ist ein Leitbild? Jede Firma hat ein Leitbild. Im Leitbild

Mehr

Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern

Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern Bildungspatenschaften stärken, Integration fördern aktion zusammen wachsen Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg Bildung legt den Grundstein für den Erfolg. Für Kinder und Jugendliche aus Zuwandererfamilien

Mehr

Was ist für mich im Alter wichtig?

Was ist für mich im Alter wichtig? Was ist für mich im Alter Spontane Antworten während eines Gottesdienstes der 57 würdevoll leben können Kontakt zu meiner Familie trotz Einschränkungen Freude am Leben 60 neue Bekannte neuer Lebensabschnitt

Mehr

Informationen zur Tagespflege

Informationen zur Tagespflege Informationen zur spflege Die pflegerische Versorgung älterer Menschen stützt sich auf verschiedene Bausteine, die sich jeweils ergänzen sollen: 1. Häusliche Pflege durch Angehörige 2. Ambulante Pflege

Mehr

Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet

Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet Pflegende Angehörige Online Ihre Plattform im Internet Wissen Wichtiges Wissen rund um Pflege Unterstützung Professionelle Beratung Austausch und Kontakt Erfahrungen & Rat mit anderen Angehörigen austauschen

Mehr

LEBENSQUALITÄT IM MITTELPUNKT WOHNEN

LEBENSQUALITÄT IM MITTELPUNKT WOHNEN E I N S I E D E L N LEBENSQUALITÄT IM MITTELPUNKT WOHNEN WÜRDE ACHTEN E I N S I E D E L N LEBENSQUALITÄT IM MITTELPUNKT ALLMEINDSTRASSE 1 8840 EINSIEDELN 055 418 85 85 TELEFON 055 418 85 86 FAX INFO@LANGRUETI-EINSIEDELN.CH

Mehr

Alle gehören dazu. Vorwort

Alle gehören dazu. Vorwort Alle gehören dazu Alle sollen zusammen Sport machen können. In diesem Text steht: Wie wir dafür sorgen wollen. Wir sind: Der Deutsche Olympische Sport-Bund und die Deutsche Sport-Jugend. Zu uns gehören

Mehr

Catherina Lange, Heimbeiräte und Werkstatträte-Tagung, November 2013 1

Catherina Lange, Heimbeiräte und Werkstatträte-Tagung, November 2013 1 Catherina Lange, Heimbeiräte und Werkstatträte-Tagung, November 2013 1 Darum geht es heute: Was ist das Persönliche Geld? Was kann man damit alles machen? Wie hoch ist es? Wo kann man das Persönliche Geld

Mehr

KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT WOHNEN SELBSTBESTIMMT DAS LEBEN GENIESSEN

KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT WOHNEN SELBSTBESTIMMT DAS LEBEN GENIESSEN KOMPETENZZENTRUM FÜR LEBENSQUALITÄT WOHNEN SELBSTBESTIMMT DAS LEBEN GENIESSEN Mit Lebensfreude selbstbestimmt den Tag geniessen. Im Haus Schönbühl findet man viele gute Momente und Möglichkeiten. SICH

Mehr

Nicht über uns ohne uns

Nicht über uns ohne uns Nicht über uns ohne uns Das bedeutet: Es soll nichts über Menschen mit Behinderung entschieden werden, wenn sie nicht mit dabei sind. Dieser Text ist in leicht verständlicher Sprache geschrieben. Die Parteien

Mehr

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl

Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut wird, dass sie für sich selbst sprechen können Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Persönliche Zukunftsplanung mit Menschen, denen nicht zugetraut Von Susanne Göbel und Josef Ströbl Die Ideen der Persönlichen Zukunftsplanung stammen aus Nordamerika. Dort werden Zukunftsplanungen schon

Mehr

Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler

Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler Die erste gute Nachricht: Die Leistungen der Pflegeversicherung für die stationäre Pflege bleiben stabil Ursprünglich

Mehr

Gute Aussichten ein Leben lang. Die Angebote der Lebenshilfe Starnberg für Erwachsene. Arbeiten Wohnen Fördern Beraten

Gute Aussichten ein Leben lang. Die Angebote der Lebenshilfe Starnberg für Erwachsene. Arbeiten Wohnen Fördern Beraten Gute Aussichten ein Leben lang ie Angebote der Lebenshilfe Starnberg für Erwachsene Arbeiten Wohnen Fördern Beraten Wir unterstützen Menschen mit Behinderungen bei ihren individuellen Lebensentwürfen und

Mehr

Gemeinsam. Alters- und Pflegewohnheim Klinik Lindenegg

Gemeinsam. Alters- und Pflegewohnheim Klinik Lindenegg Gemeinsam. Alters- und Pflegewohnheim Klinik Lindenegg Die Klinik Lindenegg ist ein zentral gelegenes Miteinander Pflegewohnheim, welches auch für erwachsene Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen

Mehr

Mehr Entlastung. Mehr Flexibilität. Mehr Leistungen.

Mehr Entlastung. Mehr Flexibilität. Mehr Leistungen. Mehr Entlastung. Mehr Flexibilität. Mehr Leistungen. Ambulante Dienste Kundeninformationen zur Einführung des 1. Pflegestärkungsgesetzes. Das können Sie ab 2015 von uns erwarten. Ab 2015: Bessere Pflege-

Mehr

Seniorenwohnanlage Am Baumgarten

Seniorenwohnanlage Am Baumgarten Seniorenwohnanlage in Karlsdorf-Neuthard Seniorenwohnanlage Am Baumgarten mit Seniorenhaus St. Elisabeth, Tagespflege, Betreutem Wohnen Behaglich leben und wohnen Am Baumgarten Die familiäre Seniorenwohnanlage

Mehr

Wir geben Zeit. Bis zu 24 Stunden Betreuung im eigenen Zuhause

Wir geben Zeit. Bis zu 24 Stunden Betreuung im eigenen Zuhause Wir geben Zeit Bis zu 24 Stunden Betreuung im eigenen Zuhause Wir geben Zeit 2 bis zu 24 Stunden Sie fühlen sich zu Hause in Ihren vertrauten vier Wänden am wohlsten, benötigen aber eine helfende Hand

Mehr

Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache

Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache Informationen zum Ambulant Betreuten Wohnen in leichter Sprache Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Siegen - Wittgenstein/ Olpe 1 Diese Information hat geschrieben: Arbeiterwohlfahrt Stephanie Schür Koblenzer

Mehr

Zu Hause pflegen: Vorbereitungen

Zu Hause pflegen: Vorbereitungen k o m p a k t Zu Hause pflegen: Vorbereitungen Pflegedienst, Wohnraumanpassung, Hilfsmittel Dieses E-Book kompakt ist ein Auszug aus dem Ratgeber Pflege zu Hause organisieren. Zu Hause pflegen: Vorbereitungen

Mehr

Informationen für: Partner Vereine Schulen Kitas. Das Bildungspaket. Mitmachen möglich machen

Informationen für: Partner Vereine Schulen Kitas. Das Bildungspaket. Mitmachen möglich machen Informationen für: Partner Vereine Schulen Kitas Das Bildungspaket Mitmachen möglich machen So informieren Sie Eltern, Kinder und Jugendliche Helfen Sie mit, dass bedürftige Kinder die Leistungen auch

Mehr

* Leichte Sprache * Leichte Sprache * Leichte Sprache *

* Leichte Sprache * Leichte Sprache * Leichte Sprache * * Leichte Sprache * Leichte Sprache * Leichte Sprache * Was ist die Aktion Mensch? Viele Menschen sollen gut zusammenleben können. Dafür setzen wir uns ein. Wie macht die Aktion Mensch das? Wir verkaufen

Mehr

Das Leitbild vom Verein WIR

Das Leitbild vom Verein WIR Das Leitbild vom Verein WIR Dieses Zeichen ist ein Gütesiegel. Texte mit diesem Gütesiegel sind leicht verständlich. Leicht Lesen gibt es in drei Stufen. B1: leicht verständlich A2: noch leichter verständlich

Mehr

Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte

Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte Wahlprogramm in leichter Sprache Was ich als Bürgermeister für Lübbecke tun möchte Hallo, ich bin Dirk Raddy! Ich bin 47 Jahre alt. Ich wohne in Hüllhorst. Ich mache gerne Sport. Ich fahre gerne Ski. Ich

Mehr

Besser leben in Sachsen

Besser leben in Sachsen Besser leben in Sachsen Kurz-Wahl-Programm 2014 der Partei DIE LINKE in Leichter Sprache Seite 2 Das können Sie in diesem Heft lesen: Das will die Partei DIE LINKE für Sachsen machen... 2 Wir wollen mehr

Mehr

Zuhause sein. Betreuten Wohnanlage! Ambulante Dienste ggmbh. Herzlich willkommen in Ihrer. Informationen zur Betreuungspauschale

Zuhause sein. Betreuten Wohnanlage! Ambulante Dienste ggmbh. Herzlich willkommen in Ihrer. Informationen zur Betreuungspauschale Ambulante Dienste ggmbh Herzlich willkommen in Ihrer Betreuten Wohnanlage! Informationen zur Betreuungspauschale Betreutes Wohnen bei der AWO heißt... Zuhause sein Prinz-Wilhelm-Straße 3 76646 Bruchsal

Mehr

akti nsplan Inklusion und Teilhabe Aktions-Plan der Lebenshilfe Hannover zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention UN-BRK 2013 bis 2018 Leichte Sprache

akti nsplan Inklusion und Teilhabe Aktions-Plan der Lebenshilfe Hannover zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention UN-BRK 2013 bis 2018 Leichte Sprache akti nsplan Inklusion und Teilhabe Aktions-Plan der Lebenshilfe Hannover zur UN-Behinderten-Rechts-Konvention UN-BRK 2013 bis 2018 Leichte Sprache Vorwort Die Vorworte stehen am Anfang vom Buch. Christine

Mehr

Selbstständig wohnen, ohne allein zu sein! Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung

Selbstständig wohnen, ohne allein zu sein! Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung Selbstständig wohnen, ohne allein zu sein! Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderung Ich fühle mich wohl im BeWo! Mein Name ist Thomas Dieme. Ich bin 26 Jahre alt. Seit einigen Jahren bin

Mehr

Für Selbstständigkeit und Sicherheit im Alter!

Für Selbstständigkeit und Sicherheit im Alter! Für Selbstständigkeit und Sicherheit im Alter! Das Betreute Wohnen der GSG Bauen & Wohnen in und um Oldenburg Das Betreute Wohnen der GSG Zuhause ist es stets am schönsten! Hier kennt man sich aus, hier

Mehr

Altenwohnanlage Rastede

Altenwohnanlage Rastede Altenwohnanlage Rastede Wir informieren Sie gern Damit Sie einen möglichst umfassenden Eindruck von unseren Leistungen und von der Atmosphäre unseres Hauses bekommen, laden wir Sie herzlich zu einem Besuch

Mehr

Gemeinsame Erklärung zur inter-kulturellen Öffnung und zur kultur-sensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung und Migrations-Hintergrund.

Gemeinsame Erklärung zur inter-kulturellen Öffnung und zur kultur-sensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung und Migrations-Hintergrund. Gemeinsame Erklärung zur inter-kulturellen Öffnung und zur kultur-sensiblen Arbeit für und mit Menschen mit Behinderung und Migrations-Hintergrund. Das ist eine Erklärung in Leichter Sprache. In einer

Mehr

Pflegefall wer bezahlt, wenn es ernst wird?

Pflegefall wer bezahlt, wenn es ernst wird? Pflegefall wer bezahlt, wenn es ernst wird? Schützen Sie sich und Ihre Angehörigen rechtzeitig vor den finanziellen Folgen im Pflegefall. Kunden und Rating-Agenturen empfehlen die Württembergische Krankenversicherung

Mehr

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit

Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Eva Douma: Die Vorteile und Nachteile der Ökonomisierung in der Sozialen Arbeit Frau Dr. Eva Douma ist Organisations-Beraterin in Frankfurt am Main Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Busines

Mehr

Eine schnelle Lösung. Für die schnelle Hilfe und Information rund um Kurz- und Langzeitpflege, ambulante oder stationäre Pflegeaufenthalte.

Eine schnelle Lösung. Für die schnelle Hilfe und Information rund um Kurz- und Langzeitpflege, ambulante oder stationäre Pflegeaufenthalte. Eine schnelle Lösung Für die schnelle Hilfe und Information rund um Kurz- und Langzeitpflege, ambulante oder stationäre Pflegeaufenthalte. Wege aus der Einsamkeit e.v. Hamburg, Juni 2009 Seite 1 von 8

Mehr

Was wir gut und wichtig finden

Was wir gut und wichtig finden Was wir gut und wichtig finden Ethische Grundaussagen in Leichter Sprache 1 Was wir gut und wichtig finden Ethische Grundaussagen in Leichter Sprache 2 Zuallererst Die Vereinten Nationen haben eine Vereinbarung

Mehr

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz von der Bundesvereinigung Lebenshilfe. in Leichter Sprache

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz von der Bundesvereinigung Lebenshilfe. in Leichter Sprache 1 Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz von der Bundesvereinigung Lebenshilfe in Leichter Sprache 2 Impressum Originaltext Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. Leipziger Platz 15 10117 Berlin

Mehr

Freizeiten und Reisen mit Begleitung

Freizeiten und Reisen mit Begleitung Belegung der Ferienanlage mit eigenen Gruppen: Infos 022 33 93 24 54 1 Haus Hammerstein www.lebenshilfe-nrw.de www.facebook.com/lebenshilfenrw Freizeiten und Reisen mit Begleitung Bei der Lebenshilfe NRW

Mehr

BFD - für ein Jahr an die FEBB

BFD - für ein Jahr an die FEBB BFD - für ein Jahr an die FEBB Freiwillig engagiert in Deutschland Bundesfreiwilligendienst Zeiten ändern sich: Im Leben eines jeden Menschen gibt es Momente der Neuorientierung. So stehen junge Menschen

Mehr

Wir sind für Sie da. Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression

Wir sind für Sie da. Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression Wir sind für Sie da Unser Gesundheitsangebot: Unterstützung im Umgang mit Ihrer Depression Wir nehmen uns Zeit für Sie und helfen Ihnen Depressionen lassen sich heute meist gut behandeln. Häufig ist es

Mehr

Informationen über neue Leistungen der Pflegeversicherung. 1. Bessere Unterstützung für Menschen mit Demenz

Informationen über neue Leistungen der Pflegeversicherung. 1. Bessere Unterstützung für Menschen mit Demenz Pflegereform 2013 Informationen über neue Leistungen der Pflegeversicherung 1. Bessere Unterstützung für Menschen mit Demenz Die Situation für Menschen, die z. B. wegen einer dementiellen Erkrankung eine

Mehr

Pflegekompetenz mit Tradition.

Pflegekompetenz mit Tradition. Paulinenkrankenhaus um 1920 Pflegekompetenz mit Tradition. Viele Berliner nennen es liebevoll Pauline ; manche sind sogar hier geboren. Aus Tradition ist das historische Paulinenhaus in Berlin-Charlottenburg

Mehr

Ambulant betreutes Wohnen eine Chance!

Ambulant betreutes Wohnen eine Chance! Ambulant betreutes Wohnen eine Chance! Christophorus - Werk Lingen e.v. 2 Eigenständig leben, Sicherheit spüren. Viele Menschen mit Behinderungen haben den Wunsch, in der eigenen Wohnung zu leben. Selbstbestimmt

Mehr

Kanton St.Gallen Amt für Soziales. Kantonaler Bericht zum Gesetz für Menschen mit Behinderung. in leichter Sprache. Departement des Innern

Kanton St.Gallen Amt für Soziales. Kantonaler Bericht zum Gesetz für Menschen mit Behinderung. in leichter Sprache. Departement des Innern Kanton St.Gallen Amt für Soziales Kantonaler Bericht zum Gesetz für Menschen mit Behinderung in leichter Sprache Departement des Innern Herausgeber Kanton St.Gallen Departement des Innern Amt für Soziales

Mehr

Umfrage bei Menschen mit Behinderung über Sport in Leipzig Was kam bei der Umfrage heraus?

Umfrage bei Menschen mit Behinderung über Sport in Leipzig Was kam bei der Umfrage heraus? Umfrage bei Menschen mit Behinderung über Sport in Leipzig Was kam bei der Umfrage heraus? Dieser Text ist in Leichter Sprache. Leichte Sprache hilft vielen Menschen, Texte besser zu verstehen. In Leipzig

Mehr

Betreutes Wohnen Selbständig und sicher im Alter

Betreutes Wohnen Selbständig und sicher im Alter Betreutes Wohnen Selbständig und sicher im Alter Liebe Leserinnen und Leser, im Alter möchte man solange wie möglich selbstständig und in vertrauter Umgebung leben und wohnen. Wenn auch Sie Ihr Leben

Mehr

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst.

40-Tage-Wunder- Kurs. Umarme, was Du nicht ändern kannst. 40-Tage-Wunder- Kurs Umarme, was Du nicht ändern kannst. Das sagt Wikipedia: Als Wunder (griechisch thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass

Mehr

Pflege zum Wohlfühlen

Pflege zum Wohlfühlen Pflege zum Wohlfühlen Das SRH Pflegehotel SRH Pflege Heidelberg Ihr Weg ist unser Ziel Durch eine schwere Erkrankung oder einen Unfall verändert sich Ihre gesamte Lebenssituation. Plötzlich sind Sie im

Mehr

Demenznetz. ... Düsseldorf ... ... Angebote für Menschen mit Demenz, für ihre Angehörigen und Freunde

Demenznetz. ... Düsseldorf ... ... Angebote für Menschen mit Demenz, für ihre Angehörigen und Freunde Demenznetz... Düsseldorf...... Angebote für Menschen mit Demenz, für ihre Angehörigen und Freunde Demenznetz Düsseldorf Ziel des Demenznetzes Düsseldorf ist es, die Situation demenzkranker Düsseldorfer

Mehr

Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad

Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad Machen Sie mit beim Senioren-Stadtteilbüro-Niederrad Herzliche Einladung zur Informationsveranstaltung am 23.06.2014 um 18.00 Uhr Altenzentrum St. Josef Goldsteinstraße 14 60528 Frankfurt zum Aufbau einer

Mehr

Leit-Bild. Elbe-Werkstätten GmbH und. PIER Service & Consulting GmbH. Mit Menschen erfolgreich

Leit-Bild. Elbe-Werkstätten GmbH und. PIER Service & Consulting GmbH. Mit Menschen erfolgreich Leit-Bild Elbe-Werkstätten GmbH und PIER Service & Consulting GmbH Mit Menschen erfolgreich Vorwort zu dem Leit-Bild Was ist ein Leit-Bild? Ein Leit-Bild sind wichtige Regeln. Nach diesen Regeln arbeiten

Mehr

Studieren- Erklärungen und Tipps

Studieren- Erklärungen und Tipps Studieren- Erklärungen und Tipps Es gibt Berufe, die man nicht lernen kann, sondern für die man ein Studium machen muss. Das ist zum Beispiel so wenn man Arzt oder Lehrer werden möchte. Hat ihr Kind das

Mehr

Was ist Sozial-Raum-Orientierung?

Was ist Sozial-Raum-Orientierung? Was ist Sozial-Raum-Orientierung? Dr. Wolfgang Hinte Universität Duisburg-Essen Institut für Stadt-Entwicklung und Sozial-Raum-Orientierte Arbeit Das ist eine Zusammen-Fassung des Vortrages: Sozialräume

Mehr

Die große Wertestudie 2011

Die große Wertestudie 2011 Die große Wertestudie Projektleiter: Studien-Nr.: ppa. Dr. David Pfarrhofer Prof. Dr. Werner Beutelmeyer ZR..P.F/T Diese Studie wurde für die Vinzenz Gruppe durchgeführt Dokumentation der Umfrage ZR..P.F/T:

Mehr

Dr. Hans-Ulrich Rülke. Der nächste Schritt für unser Land Das Kurz-Wahlprogramm in Leichter Sprache

Dr. Hans-Ulrich Rülke. Der nächste Schritt für unser Land Das Kurz-Wahlprogramm in Leichter Sprache Dr. Hans-Ulrich Rülke Der nächste Schritt für unser Land Das Kurz-Wahlprogramm in Leichter Sprache Liebe Bürger und Bürgerinnen, Baden-Württemberg ist Vorbild für Deutschland. Viele andere Bundes-Länder

Mehr

micura Pflegedienste München Ost

micura Pflegedienste München Ost In Kooperation mit: 2 PFLEGE UND BETREUUNG ZUHAUSE Ein Gemeinschaftsunternehmen der DKV Pflegedienste & Residenzen GmbH und dem Praxisverbund GmbH München Süd-Ost Der Gesetzgeber wünscht eine engere Verzahnung

Mehr

Behindert ist, wer behindert wird

Behindert ist, wer behindert wird Behindert ist, wer behindert wird Alle Menschen müssen lernen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt sind Auf der ganzen Welt leben sehr viele Menschen mit Behinderungen: über 1 Milliarde Menschen

Mehr

PROGRAMM. H a s l a c h. August 2015. Arbeiterwohlfahrt Begegnungsstätte

PROGRAMM. H a s l a c h. August 2015. Arbeiterwohlfahrt Begegnungsstätte PROGRAMM August 2015 H a s l a c h Arbeiterwohlfahrt Begegnungsstätte Mathias-Blank-Str. 22 79115 Freiburg Tel. 0761 / 4 70 16 68 www.awo-freiburg.de E-Mail: swa-haslach@awo-freiburg.de Beratung und Information

Mehr

Schritt für Schritt zur häuslichen Pflege

Schritt für Schritt zur häuslichen Pflege Schritt für Schritt zur häuslichen Pflege Was sollten Sie wissen? Wen können Sie fragen? Was müssen Sie tun? LANDESSTELLE PFLEGENDE ANGEHÖRIGE Schritt für Schritt zur häuslichen Pflege Die absehbare oder

Mehr

Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache

Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache Das Persönliche Budget in verständlicher Sprache Das Persönliche Budget mehr Selbstbestimmung, mehr Selbstständigkeit, mehr Selbstbewusstsein! Dieser Text soll den behinderten Menschen in Westfalen-Lippe,

Mehr

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg AWO Seniorenzentrum»Bürgerstift«Landsberg Lechstraße 5 86899 Landsberg am Lech Tel. 08191 9195-0 Fax 08191 9195-33 E-Mail: info@sz-ll.awo-obb.de www.sz-ll.awo-obb-senioren.de Ein Stück Heimat. Die Seniorenzentren

Mehr

Förderzentrum am Arrenberg

Förderzentrum am Arrenberg Förderzentrum am Arrenberg Wir fördern Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf ihrem Weg zur Selbstbestimmung, Eigenständigkeit und sozialer Kompetenz. Wir unterstützen Menschen mit Behinderung und chronischer

Mehr

Dienstleistungen für Privatkunden rund ums Recht. Europas Nr. 1 im Rechtsschutz.

Dienstleistungen für Privatkunden rund ums Recht. Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. Dienstleistungen für Privatkunden rund ums Recht Europas Nr. 1 im Rechtsschutz. D.A.S. Rechtsschutz von Anfang an Wenn sich rechtliche Fragen ergeben oder sich ein Rechtsstreit anbahnt, bietet die D.A.S.

Mehr

Leben im Alter im Erzbistum Köln Umfrage im Auftrag des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.v.

Leben im Alter im Erzbistum Köln Umfrage im Auftrag des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.v. Umfrage im Auftrag des Diözesan-Caritasverbandes für das Erzbistum Köln e.v. Januar 2010 Untersuchungslage Grundgesamtheit: Deutschsprachige Bevölkerung im Erzbistum Köln ab 40 Jahren Stichprobe: Repräsentative

Mehr

Freie Wohlfahrtspflege

Freie Wohlfahrtspflege Freie Wohlfahrtspflege Wer wir sind Was wir machen Damit es allen Menschen gutgeht. Das ist ein Text in Leichter Sprache Inhalt Wer sind wir?...3 Die Wohlfahrts-Verbände sind wichtig...5 Wir unterstützen

Mehr

Informationen Adressen Telefonnummern in leichter Sprache

Informationen Adressen Telefonnummern in leichter Sprache Informationen Adressen Telefonnummern in leichter Sprache Viele Frauen erleben Gewalt. Jede Frau kann Gewalt erleben. Dieses Heft soll helfen. Es soll keine Gewalt gegen Frauen geben. Was ist Gewalt? Gewalt

Mehr

Der BeB und die Diakonie Deutschland fordern: Gesundheit und Reha müssen besser werden. So ist es jetzt:

Der BeB und die Diakonie Deutschland fordern: Gesundheit und Reha müssen besser werden. So ist es jetzt: Der BeB und die Diakonie Deutschland fordern: Gesundheit und Reha müssen besser werden So ist es jetzt: Valuing people Menschen mit Behinderung müssen öfter zum Arzt gehen als Menschen ohne Behinderung.

Mehr

Ihr ambulantes Pflege- und Beratungszentrum. Wohlfühlen zuhause mit uns

Ihr ambulantes Pflege- und Beratungszentrum. Wohlfühlen zuhause mit uns Ihr ambulantes Pflege- und Beratungszentrum Wohlfühlen zuhause mit uns Für Sie da, für Ihre Familie, für Ihre Lebenslage Ihr ambulantes Beratungs- und Pflegezentrum: Gemeinsam finden wir die richtige Lösung

Mehr

Hinweise in Leichter Sprache zum Vertrag über das Betreute Wohnen

Hinweise in Leichter Sprache zum Vertrag über das Betreute Wohnen Hinweise in Leichter Sprache zum Vertrag über das Betreute Wohnen Sie möchten im Betreuten Wohnen leben. Dafür müssen Sie einen Vertrag abschließen. Und Sie müssen den Vertrag unterschreiben. Das steht

Mehr

Die Antworten von der SPD

Die Antworten von der SPD 9 Die Antworten von der SPD 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? 2 Gesetze in Deutschland sagen: Menschen mit Voll-Betreuung

Mehr

Die Änderungen der Pflegeversicherung treten am 01.07.2008 in Kraft. Gewinner sind die Pflegebedürftigen!

Die Änderungen der Pflegeversicherung treten am 01.07.2008 in Kraft. Gewinner sind die Pflegebedürftigen! Die Änderungen der Pflegeversicherung treten am 01.07.2008 in Kraft Gewinner sind die Pflegebedürftigen! Die erste gute Nachricht: Durch Beitragserhebung bessere Leistungen! Um bessere Leistungen für die

Mehr

Wir bringen Älterwerden auf den Punkt.

Wir bringen Älterwerden auf den Punkt. Wir bringen Älterwerden auf den Punkt. Das Senioren-Servicebüro 2 Rat suchen. Hilfe finden. Älterwerden stellt Menschen vor völlig neue Herausforderungen: pflegende Angehörige und die Senioren selbst.

Mehr

Pressemitteilung Nr.:

Pressemitteilung Nr.: DER MAGISTRAT Pressemitteilung Nr.: Datum: 7. Januar 2015 Gute Vorsätze im neuen Jahr - Zeit für ein Ehrenamt Sie planen Ihre Zeit nach der Berufstätigkeit? Ihre Kinder sind selbständiger geworden und

Mehr

Information zum Projekt. Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier

Information zum Projekt. Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier Information zum Projekt Mitwirkung von Menschen mit Demenz in ihrem Stadtteil oder Quartier Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr Wir führen ein Projekt durch zur Mitwirkung von Menschen mit Demenz in

Mehr

Die Post hat eine Umfrage gemacht

Die Post hat eine Umfrage gemacht Die Post hat eine Umfrage gemacht Bei der Umfrage ging es um das Thema: Inklusion Die Post hat Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung gefragt: Wie zufrieden sie in dieser Gesellschaft sind.

Mehr

Das Bildungspaket: Mitmachen möglich machen

Das Bildungspaket: Mitmachen möglich machen Anita Schäfer Mitglied des Deutschen Bundestages Das Bildungspaket: Mitmachen möglich machen Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales informiert über die Einzelheiten: Ab 2011 haben bedürftige Kinder

Mehr

Ideen für die Zukunft haben.

Ideen für die Zukunft haben. BREMEN WÄHLT AM 10. MAI 2015 Ideen für die Zukunft haben. Leichte Sprache Kurz und bündig. www.spd-land-bremen.de Bürgermeister, Hanseat, Bremer. Foto: Patrice Kunde Liebe Menschen in Bremen, am 10. Mai

Mehr

Sicher durch das Studium. Unsere Angebote für Studenten

Sicher durch das Studium. Unsere Angebote für Studenten Sicher durch das Studium Unsere Angebote für Studenten Starke Leistungen AUSGEZEICHNET! FOCUS-MONEY Im Vergleich von 95 gesetzlichen Krankenkassen wurde die TK zum achten Mal in Folge Gesamtsieger. Einen

Mehr

Ihr Pflegedienst auf Abruf - auch nachts Kompetente Hilfe für zu Hause

Ihr Pflegedienst auf Abruf - auch nachts Kompetente Hilfe für zu Hause Ihr Pflegedienst auf Abruf - auch nachts Kompetente Hilfe für zu Hause SRH Pflege Heidelberg Ihr Weg ist unser Ziel Durch eine schwere Erkrankung oder einen Unfall verändert sich Ihre gesamte Lebenssituation.

Mehr

Senioren helfen Junioren

Senioren helfen Junioren Was lernen Sie hier? Sie überprüfen Ihr Wort- und Textverständnis. Was machen Sie? Sie finden Synonyme, beurteilen und formulieren Aussagen. Senioren helfen Junioren Lektion 9 in Themen aktuell 2, nach

Mehr

Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen.

Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen. Berufsunfähigkeit? Da bin ich finanziell im Trockenen. Unsere EinkommensSicherung schützt während des gesamten Berufslebens und passt sich an neue Lebenssituationen an. Meine Arbeitskraft für ein finanziell

Mehr

Örtliche Angebots- und Teilhabeplanung im Landkreis Weilheim-Schongau

Örtliche Angebots- und Teilhabeplanung im Landkreis Weilheim-Schongau Örtliche Angebots- und Teilhabeplanung im Landkreis Weilheim-Schongau Zusammenfassung der Ergebnisse in Leichter Sprache Timo Wissel Albrecht Rohrmann Timo Wissel / Albrecht Rohrmann: Örtliche Angebots-

Mehr

Leitfaden Interview Arbeitnehmer (AA)

Leitfaden Interview Arbeitnehmer (AA) Institut für Sonderpädagogik Lehrstuhl für Sonderpädagogik IV Pädagogik bei Geistiger Behinderung Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeit? Leitfaden Interview Arbeitnehmer (AA) Aktivität Entwicklung (vergangenheitsbezogen)

Mehr

Den Übergang von der Arbeit in den Ruhestand gut gestalten!

Den Übergang von der Arbeit in den Ruhestand gut gestalten! HANDREICHUNG Den Übergang von der Arbeit in den Ruhestand gut gestalten! Beirat der Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung Wir schließen die Kette HANDREICHUNG Den Übergang von der Arbeit

Mehr

24 Stunden Pflege. in Ihrem Zuhause. Mit der richtigen Planung: 1.) Möglich und 2.) Vor allem auch leistbar gemacht.

24 Stunden Pflege. in Ihrem Zuhause. Mit der richtigen Planung: 1.) Möglich und 2.) Vor allem auch leistbar gemacht. 24 Stunden Pflege in Ihrem Zuhause Mit der richtigen Planung: 1.) Möglich und 2.) Vor allem auch leistbar gemacht. www.europflege.at Wir bieten an: Alten-, Krankenund Behindertenpflege Pflegegeld-Einstufung:

Mehr

Die Antworten von DIE LINKE

Die Antworten von DIE LINKE 27 Die Antworten von DIE LINKE 1. Wahl-Recht Finden Sie richtig, dass nicht alle wählen dürfen? Setzen Sie sich für ein Wahl-Recht für alle ein? Wir wollen, dass alle Menschen wählen dürfen. Wir haben

Mehr

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz

Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz Wichtige Forderungen für ein Bundes-Teilhabe-Gesetz Die Parteien CDU, die SPD und die CSU haben versprochen: Es wird ein Bundes-Teilhabe-Gesetz geben. Bis jetzt gibt es das Gesetz noch nicht. Das dauert

Mehr

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache

Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Grünes Wahlprogramm in leichter Sprache Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Baden-Württemberg ist heute besser als früher. Baden-Württemberg ist modern. Und lebendig. Tragen wir Grünen die Verantwortung?

Mehr

Was bringt das Pflege- Neuausrichtungsgesetz? Ihre Pflegestützpunkte im Rhein-Lahn-Kreis

Was bringt das Pflege- Neuausrichtungsgesetz? Ihre Pflegestützpunkte im Rhein-Lahn-Kreis Was bringt das Pflege- Neuausrichtungsgesetz? Erstmals Leistungen in Pflegestufe 0 Bisher leistet die Pflegeversicherung (SGB XI) einen finanziellen Zuschuss bei den Pflegestufen 1, 2 oder 3 jedoch nicht

Mehr

Unsere Ideen für Bremen!

Unsere Ideen für Bremen! Wahlprogramm Ganz klar Grün Unsere Ideen für Bremen! In leichter Sprache. Die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat diesen Text geschrieben. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Adresse: Schlachte 19/20 28195 Bremen Telefon:

Mehr

Kleine Auszeiten, beste Genesung. Kurzzeitpflege

Kleine Auszeiten, beste Genesung. Kurzzeitpflege Kleine Auszeiten, beste Genesung. Kurzzeitpflege Gute Lösung für kleine Auszeiten Wie gut, wenn Sie das Leben zu Hause genießen können, und auch die Pflege perfekt organisiert ist. Aber manchmal kommt

Mehr

Herzo - Sen i orenbüro. die Kultur des Helfens er Leben. mb. Stadt Herzogenaurach. Leitfaden. Kindergarten Grundschule

Herzo - Sen i orenbüro. die Kultur des Helfens er Leben. mb. Stadt Herzogenaurach. Leitfaden. Kindergarten Grundschule Leitfaden Kindergarten Grundschule Wer kann Herzo-Lesepate werden? Alle Menschen aus allen Alters-, Bevölkerungs- und Berufsgruppen, die ihre Freude am Lesen weitergeben möchten und die Lesekompetenz der

Mehr

Der Pflegefall tritt ein was tun?

Der Pflegefall tritt ein was tun? 6 Die ersten Schritte Beispiel Die Mutter der Familie liegt mit einem schweren Schlaganfall im Krankenhaus. Vom dortigen behandelnden Arzt erfahren die Angehörigen, der verheiratete Sohn und die ledige

Mehr

Ein Zuhause wie ich es brauche.

Ein Zuhause wie ich es brauche. Ein Zuhause wie ich es brauche. HERZLICH WILLKOMMEN Im AltersZentrum St. Martin wohnen Sie, wie es zu Ihnen passt. In unmittelbarer Nähe der Surseer Altstadt bieten wir Ihnen ein Zuhause, das Sie ganz

Mehr

Teilnahme-Vertrag. Der Teilnahme-Vertrag gilt zwischen. dem Berufs-Bildungs-Werk. und Ihnen. Ihr Geburtsdatum: Ihre Telefon-Nummer:

Teilnahme-Vertrag. Der Teilnahme-Vertrag gilt zwischen. dem Berufs-Bildungs-Werk. und Ihnen. Ihr Geburtsdatum: Ihre Telefon-Nummer: Teilnahme-Vertrag Der Teilnahme-Vertrag ist ein Vertrag zwischen Ihnen und dem Berufs-Bildungs-Werk. In dem Vertrag stehen Regeln und Leistungen. Die Regeln gelten für Sie und für das Berufs-Bildungs-Werk.

Mehr

1) Wohnen und Wohnumfeld

1) Wohnen und Wohnumfeld Stadt Burscheid Büro des Bürgermeisters Jana Lauffs Tel.: 02174 670-102 E-Mail: j.lauffs@burscheid.de Bewohnerbefragung Hilgen Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, wir werden bunter, weniger und älter. Der

Mehr

Die Invaliden-Versicherung ändert sich

Die Invaliden-Versicherung ändert sich Die Invaliden-Versicherung ändert sich 1 Erklärung Die Invaliden-Versicherung ist für invalide Personen. Invalid bedeutet: Eine Person kann einige Sachen nicht machen. Wegen einer Krankheit. Wegen einem

Mehr

Impulse Inklusion 2014 Beteiligungskulturen - Netzwerke - Kooperationen (Leichte Sprache Version)

Impulse Inklusion 2014 Beteiligungskulturen - Netzwerke - Kooperationen (Leichte Sprache Version) Impulse Inklusion 2014 Beteiligungskulturen - Netzwerke - Kooperationen (Leichte Sprache Version) Das heißt: Beteiligungskultur: Wie können Menschen mit Behinderungen überall mitmachen und mitsprechen.

Mehr