Der Mix macht's MKK zweites technisches Großbauprojekt bei swb Erzeugung. Virtuelle Kraftwerke, reale Möglichkeiten

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1 mag Das Magazin für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der swb-gruppe > Ausgabe 2]Mai 2006 Der Mix macht's MKK zweites technisches Großbauprojekt bei swb Erzeugung Virtuelle Kraftwerke, reale Möglichkeiten

2 termine swb-night-skating 13. Mai 2006 Inhalt: Bevor es 20 km auf Inlinern durch das nächtliche Bremerhaven geht, veranstaltet swb vor dem KundenCenter ein buntes Vorprogramm mit Musik, Trinkwasserbar, Limbo und Looping. Ort: KundenCenter Bremerhaven, Bgm.-Smidt-Straße 49 Öffnungszeiten: Start des Vorprogramms um Uhr, Start des swb-night-skating Uhr Ansprechpartnerin: Claudia Derlam, T , Lange Nacht der Kultur mit instant impro 20. Mai 2006 Inhalt: Was als Theater mit roten Rosen und nassen Schwämmen angekündigt ist, wird schnell zu einem energiegeladenen, turbulenten, witzigen und ereignisreichen Abend für das Publikum. Die Schauspieler improvisieren auf Zuruf der Zuschauer, und nach nur fünf Sekunden Bedenkzeit fällt der Startschuss zu einer Show, die immer einzigartig ist! Ort: KundenCenter Bremerhaven, Bgm.-Smidt-Straße 49 Öffnungszeiten: Auftritte um Uhr und Uhr Gäste: Improvisationstheatergruppe: instant impro Ansprechpartnerin: Claudia Derlam, T , Breminale bis 28. Mai 2006 Inhalt: Nach einer grandiosen Breminale 2005 mit tollem Wetter und Besucherrekorden wird auch in diesem Jahr ein unterhaltsames Programm geboten. Am Startabend der 20. Breminale im Bremen-4-Zelt auf der swb-bühne: Die Gewinner des diesjährigen Live in Bremen-Nachwuchswettbewerbs. Hinweise: Informationen zum Programm unter: Ort: Weserwiese Ansprechpartnerin: Dr. Dörthe Kahle, swb AG, T , Naturathlon 2006 Wasser bewegt 25. Mai 2006 (Himmelfahrt) Inhalt: Seien Sie am Himmelfahrtstag dabei, wenn auf der Breminale 2006 sportund naturbegeisterte Mannschaften um den Titel Naturathleten der Weser kämpfen. Gesucht sind Teams der Region, die am 25. Mai 2006 auf dem Wasser, zu Lande und mit klarem Kopf zeigen, dass Wasser bewegt. Hinweis: Bewerben Sie sich mit Ihren Freunden! Die Disziplinen: Drachenbootrennen. 16 Paddler und ein Trommler kämpfen auf der Weser. Der kleine Marathon. Vier Läufer jedes Teams haben rund fünfeinhalb Kilometer vor sich. Das Wissensquiz. Die vier schlausten Teammitglieder beweisen ihr Wissen im Quiz rund um Flüsse und Seen. Jede Mannschaft muss aus jeweils 17 Naturathleten, die volljährig sind, bestehen. Das Gewinnerteam erhält Euro Preisgeld. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Hörkino Filme für die Ohren 7. Juni 2006 Der Ball ist bunt Geschichte und Geschichten des Fußballspiels in Deutschland. Feature von Eduard Hoffmann und Jürgen Nendza (Deutschlandfunk/Radio Bremen, 2006) Inhalt: Jeden ersten Mittwoch im Monat findet eine Radio-Feature-Aufführung statt. Beginn ist um Uhr, der Eintritt ist kostenlos. Ort: Kundencenter Sögestraße/Am Wall, Bremen Ansprechpartnerin: Dr. Dörthe Kahle, swb AG, T , Kraftwerk bei Nacht 10. Juni 2006 Faszinierende Lichtillumination des Kraftwerkes und stimmungsvolle Beleuchtung des Geländes mit dem Angebot von Kraftwerksbesichtigungen und Informationen bilden den Rahmen des Abends. Highlight ist ein Künstler, der sich vom Dach des Kraftwerkes abseilt und dabei Saxophon spielt. Für die musikalische Untermalung durch eine Live-Band und für Catering ist gesorgt. Ort: Kraftwerksgelände Hastedt Öffnungszeiten: Ab Uhr bis 2.00 Uhr Ansprechpartner: Bettina Arnold, swb Vertrieb Bremen, T , Ute Obach, swb Vertrieb Bremen, T , One Nation Cup 21. bis 26. Mai 2006 Inhalt: Das Jahr 2006 wird in Deutschland ein absolutes Fußballjahr werden. Der One Nation Cup 2006 könnte auf außergewöhnliche Weise die Begeisterung um die WM 2006 einleiten. Beim One Nation Cup in Bremen sollen Jugendliche aus aller Welt zusammenkommen, um gemeinsam Fußball und Kultur zu erleben. Hinweise: Mehr Informationen zum Programm unter: Ansprechpartnerin: Dr. Dörthe Kahle, swb AG, T , Mitarbeiterveranstaltung zur Ausstellung Asien Kontinent der Gegensätze im Überseemuseum Bremen 13. Juni 2006 Inhalt: Um Uhr werden die Mitarbeiter im Foyer des Museums begrüßt. Anschließend erfolgt eine Parallel-Führung (vier Führungen für je 25 Personen). Ort: Überseemuseum Bremen Hinweise: swb unterstützt die Ausstellung. Für die Mitarbeiterveranstaltung stehen 50-mal jeweils zwei Eintrittskarten zur Verfügung. Schicken Sie der mag-redaktion unter dem Stichwort Asien einen mit 55 Cent frankierten und mit Ihrer eigenen Adresse versehenen Rückumschlag. Sollten mehr als 50 Anfragen eingehen, entscheidet das Los. Das Porto der überzähligen Umschläge werden wir für einen guten Zweck spenden. Ansprechpartnerin: Dr. Dörthe Kahle, swb AG, T , 0

3 editorial inhalt mag Liebe Leserin, lieber Leser, termine panorama Drei neue Erdgas-Tankstellen für Bremen Angela Hünig, Redakteurin mag titelthema: swb hat viel vor: den Bau von Block 21, zusätzlich hat der Aufsichtsrat Anfang April positiv über die Investition in ein Mittelkalorikkraftwerk (MKK) am Standort Hafen entschieden. Dass in neue Energieerzeugungsanlagen investiert werden musste, um das Unternehmen auch langfristig zukunfts- und wettbewerbsfähig auszurichten, war klar. Die Gründe sind vielfältig: Erzeugungslücke und Versorgungssicherheit sind bundesweit die Stichworte. Zudem kommt der swb-kraftwerkspark mit einem Durchschnittsalter von circa 28 langsam in die Jahre. Der Mix macht s MKK zweites technisches Großbauprojekt bei swb Erzeugung... Energietour 2006 unterwegs mit Promis Die Blüten im Leben eines Controllers Warum swb und seine Anteilseigner sich vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen und der anhaltenden Diskussionen um Preise und Klimaschutz für den Bau eines Steinkohleblocks und eines MKK entschieden haben dazu mehr in unserem Titelthema. Außerdem gibt es ab dieser Ausgabe eine neue Rubrik im mag: Was macht eigentlich...? Hier soll künftig Platz sein für Betrachtungen zu Projekten, Personen und allgemein zu Themen, die es wert sind, mal wieder in den Fokus bzw. ins Bewusstsein gerückt zu werden. Den Anfang macht in diesem mag das Leitbild. Standardtanz und Sukkulenten... Nur sinnvoll, wenn sich etwas ändert Vulkanesen im Einsatz für die Kogge Wir wünschen viel Spaß beim Lesen Ihre mag-redaktion swb Services auf dem Vulkangelände... nachricht Virtuelle Kraftwerke, reale Möglichkeiten 16 Geschwindigkeit und Qualität für Kundendaten Digitale Postbearbeitung... Unsere Frau im Netz PS: Anregungen, Kritik, Aufmunterung und Ihre Beiträge sind uns wie immer herzlich willkommen. Mailen Sie uns an oder rufen Sie uns an unter T , oder schreiben Sie uns einfach: swb AG Unternehmenskommunikation, Redaktion mag, Postfach , Bremen Was macht eigentlich das Leitbild? nachrichten forum max Kreuzworträtsel... Gewinnspiel und Vermischtes... Impressum

4 panorama Made in China? In den letzten Jahren schaute Europa mit großen Augen Richtung China. Nicht unbedingt wegen der großen Bedeutung der Menschenrechte, eher wegen der geradezu gigantischen Märkte und Möglichkeiten. Beispiel Automobilhersteller: Aus aller Welt verkaufen sie nach China, produzieren dort und kommen vor lauter Aufschwung gar nicht mehr zum Händereiben. Es geht um Wachstumsraten von 50 bis 60 Prozent pro Jahr; Zahlen, die man hierzulande bestenfalls aus den Wirtschaftswunderjahren kennt; damals, als China noch keinen Geschäftspartner, sondern nur das Feindbild Gelbe Gefahr abgab Allerdings gibt es auch heute Gefahren, die des Europäers Auge ganz schmal werden lassen. Sie heißen Geely, Jiangling oder Dongfeng und sind nicht im Zoo, sondern sicher bald im Autohaus Ihrer Wahl zu begutachten: Klein, aber auch Luxuswagen Made in China. Wenn auch momentan noch nur in mäßiger Qualität und Originalität zu haben, werden diese Fahrzeuge schon bald vor allem zweierlei sein: sehr preiswert und sehr gut. Da hilft auch kein westlicher Technologievorsprung, denn in China ist Kopieren Kunst. Wer sie beherrscht, ist hoch angesehen. Urheberrecht oder Patentschutz hingegen gelten als Verschrobenheiten der Langnasen, mit der sich eine kommende Wirtschaftsmacht nicht aufhält. Das alles gilt natürlich nicht nur für die Automobil-, sondern für sämtliche Hightech-Branchen. Übliche Unternehmensstrategien wie Abwarten, entlassen, Tee trinken werden es in Zukunft nicht richten, auch nicht der Ruf nach der Mauer (der chinesischen). Dann muss es diesmal wohl Umdenken sein i Verrückt nach Geld? Es gibt in jeder Zivilisation Fehlentwicklungen, die als überwunden betrachtet werden. Der Sozialismus zum Beispiel. Oder Gunther Gabriel. Ein Mann, der als Ausnahmekünstler treffend beschrieben ist, sofern ein zum Glück nicht fehlt. Der Mann wie Du und ich, dem niemand gleichen möchte, könnte allerdings schon bald wieder durch die Medien geistern; weil seine mehr als 20 Jahre alte Kumpel-Arie Hey, Boss, ich brauch mehr Geld sich momentan als Soundtrack zum Volksempfinden anbietet. Denn die Deutschen fühlen sich in zunehmendem Maße schlecht bezahlt, wie das Meinungsforschungsinstitut Forsa jüngst herausfand. Beinahe jeder Zweite (46 Prozent) der befragten Erwerbstätigen hält sein Gehalt für zu niedrig. Vor zwei Jahren hatten sich nur gut ein Drittel (35 Prozent) unterbezahlt gefühlt, während 63 Prozent ihr Gehalt als angemessen bezeichneten. Vor allem der Osten hadert. Hier sind nur 37 Prozent mit ihrem Gehalt zufrieden, 60 Prozent halten sich für unterbezahlt. Nur die Beamten und die Freiberufler mögen nicht meckern. Zu 62 Prozent bzw. 67 Prozent erklären sie, genug zu verdienen. Was uns diese Zahlen nicht erklären: Wie hängen Gefühlslage und Verdienst zusammen? Geht es einfach um mehr Geld? Oder um mehr Anerkennung? Brauchen die mauligen Zeitgenossen den Hinweis auf die niedrigen Löhne im Rest der Welt? Oder Arbeitgeber, die die sinkende Begeisterung mit den steigenden Preisen nach der Währungsreform, will sagen der Euroeinführung, in Verbindung bringen? Warten wir auf die passende Umfrage dazu i Verrückte Maßstäbe? Ich kann mir jedes Gesicht merken. Aber in Ihrem Fall mache ich mal eine Ausnahme. Ein alter Groucho-Marx-Witz. Auch technisch gesehen überholt. Denn längst ist das Aussuchen dem Menschen entglitten; das machen jetzt Maschinen: Kameras und Scanner, unterscheiden Augen bzw. Irismuster, Lesegeräte erkennen Fingerabdrücke, Funkchips für Autos speichern nebenbei noch des Besitzers Geburtsdatum, seinen Kontostand und alle seine Bewegungen auf dem Firmengelände. Mit biometrischen Sicherheitssystemen lassen sich in Unternehmen Sicherheitstrakte und Parkplatzschranken öffnen; und nebenbei Kantinenessen bezahlen. Neue Möglichkeiten und neue Gefahren. Auf jeder Biografie türmen sich die Datenmengen, und die Grenzen zum Privaten verschieben sich zwangsläufig, weil alles dokumentiert sein kann. Auch dass und wann beispielsweise der Laborleiter seine Assistentin herzt, weiß zuerst das Sicherheitssystem und später vielleicht die ganze Abteilung. Zwar sollen Vorschriften im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetzes die Privatsphäre schützen, aber natürlich ist das Abwägen zwischen allgemeiner Sicherheit und persönlicher Selbstbestimmtheit nicht einfach und meist eine Frage des Einzelfalls. Wie immer, wenn das Machbare am Wünschenswerten mit Vollgas vorbeirauscht, kommt der Rechtsapparat nicht so recht hinterher. Warum das so ist? Vielleicht bald eines der letzten echten Geheimnisse... i Hans Freyse 04

5 bericht Drei neue Erdgas-Tankstellen für Bremen Kooperation zwischen EWE und swb Zehn Erdgas-Tankstellen im Raum Bremen in 2006, war das ambitionierte Ziel der damaligen Bau- und Umweltsenatorin Tine Wischer, als in 2003 die Bremer Offensive Das Erdgasfahrzeug, eine Kampagne von swb, der Bremer Energiekonsens und dem Umweltressort, antrat, um erdgasbetriebenen Autos in Bremen zum Durchbruch zu verhelfen. Mit dem für Sommer geplanten Bau von drei neuen Tankstellen in Bremen-Nord, in der Stadtmitte und am Weserpark ist das so gut wie geschafft: Zwei bestehende Tankmöglichkeiten in Bremen, weitere in Delmenhorst, Verden, Posthausen, Osterholz-Scharmbeck und die drei neuen macht insgesamt neun Erdgas-Zapfsäulen, rechnet Iris Klauck, Expertin für Umwelt- und Klimaschutz bei swb Vertrieb Bremen, vor. Es gibt Überlegungen zum Bau einer weiteren im südlichen Umland von Bremen. Damit wären die zehn geschafft. schnittsverbrauch von neun Litern Super auf 100 Kilometern [km] und bei einem Preis von 1,259 Euro pro Liter) gerade mal 180 km weit. Der Diesel schafft es mit dem gleichen Betrag schon 240 km weit (7,5 Liter pro 100 km; 1,099 Euro pro Liter). Das Erdgasfahrzeug hängt sie alle ab: Das Geld reicht sogar für 420 km (sechs Kilogramm pro 100 km; 0,729 Euro pro Kilogramm). Die Förderprogramme und die Öffentlichkeitsarbeit der Offensive sowie die kompetente Beratung in den swb-kundencentern wirken langsam aber stetig: Geschätzte 275 Erdgasfahrzeuge sind inzwischen in der Region Bremen unterwegs. Darunter seit März 2006 auch Bremens erstes erdgasbetriebenes Mercedes-Taxi. Mit der Handhabung sind die Kunden größtenteils sehr zufrieden, berichtet Klauck. Dagegen erreichen uns öfter Anfragen nach mehr Tankmöglichkeiten. Und die können ja nun schließlich auch positiv beantwortet werden. Erdgas kann als Kraftstoff zu einer umfassenden Umweltentlastung führen, so Klauck. Für swb ist Fahren mit Erdgas damit ganz klar ein Zukunftsthema. /gbe i Beim Bau der neuen Anlagen profitiert swb vom Know-how des Anteilseigners EWE. EWE hat im Raum Norddeutschland bislang über 50 Tankstellen gebaut und betreibt diese technisch in Eigenregie. Auch die drei neuen Bremer Tankstellen wird EWE als Dienstleister bauen sowie die Wartung, Instandhaltung und Reparatur der Anlagen durchführen. Eine weitere gute Nachricht: Die Bremer Offensive Das Erdgasfahrzeug hat in 2006 ein neues Förderprogramm aufgelegt. Mit 700 Euro wird der Kauf eines Erdgasfahrzeugs gefördert, das gewöhnlich in der Anschaffung leicht teurer ist als ein vergleichbares konventionelles Modell. Zwar gab es 2003 noch 300 Euro mehr, allerdings haben sich die Kraftstoffpreise so entwickelt, dass man inzwischen mit Erdgas auch viel mehr spart, erklärt Klauck. Mit 20 Euro Tankgeld kommt ein Benziner (mit einem Durch- illustration: martin zak 05

6 titelthema Der Mix Nach dem Planungsbeschluss für Block 21 im November 2005 hat am 7. April 2006 der Aufsichtsrat die Investition in das nächste technische Großprojekt im Erzeugungsbereich genehmigt: den Bau eines Mittelkalorik-Kraftwerks (MKK) am Standort Kraftwerk Hafen. Damit kommt ein weiterer Baustein in der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Erzeugungsstrategie der swb-gruppe und ihrer Anteilseigner zur Umsetzung. Die Erinnerung ist noch frisch: Im Juni 2005 musste swb Erzeugung das innovative Verfahren Therko (Thermische Ersatzbrennstoffkonditionierung) auf unbestimmte Zeit verschieben. Der Hauptgrund war, dass kein Generalunternehmer für den Bau der Anlage gefunden werden konnte. Das hat swb Erzeugung nicht davon abgehalten, weiter nach Möglichkeiten zur Energiegewinnung aus anderen Brennstoffen und Kohlesubstitution zu suchen mit Erfolg: Der Aufsichtsrat hat im April die Investition in das MKK genehmigt. Jetzt ist es Projektaufgabe, die notwendigen Brennstoffe für das MKK zu beschaffen, den Anlagenbau auszuschreiben und die Verhandlungen mit Anlagenbauern zu führen sowie die Immissionsschutzgenehmigung zu erreichen. Die Investitionssumme liegt im knapp dreistelligen Millionenbereich. Beim MKK handelt es sich um eine vom technischen Verfahren her gegenüber Therko vereinfachte Anlage zur thermischen Verwertung speziell für Mittelkalorik. Es wird das weit verbreitete und langjährig erprobte Verfahren der Rostfeuerung zum Einsatz kommen. Die so genannte Mittelkalorik setzt sich zusammen aus Sortierresten aus der Gewerbeabfallaufbereitung oder Ersatzbrennstoff-Produktion sowie heizwertreichen Gewerbeabfällen, bei denen keine Aufbereitung möglich ist. Mittelkalorik ist also typischerweise eine Mischung aus Papier, Kunststoff-, Holz- und Verpackungsresten, die stofflich nicht mehr recycelt werden kann und daher zur Energiegewinnung eingesetzt wird. Der Heizwert von Mittelkalorik entspricht etwa dem von Braunkohle. Die Anlage ist ausgelegt, um circa Megagramm (Mg = Tonnen) Mittelkalorik pro Jahr energetisch zu verwerten. Das entspricht einem Output von circa Megawattstunden (MWh) Strom bzw. dem Strombedarf von über Haushalten. Die Verhandlungen zur Auslastung der Anlage mit Mittelkalorik sind bereits weit fortgeschritten. Mit der Akquisition hat die swb Erzeugung ihr Schwesterunternehmen swb Entsorgung beauftragt. Unser Projekt MKK findet eine sehr gute Resonanz im Abfallmarkt. Es ist genau die Problemlösung, die die Entsorgungsbranche noch brauchte: die energetische Verwertung von Mittelkalorik, so Dr. Thomas Grommes, swb AG. Ökonomisch und ökologisch sinnvoll Auf der ökonomischen Ebene liegt der Reiz des MKK darin, dass die Mittelkalorik hilft, 06 fotos: jörg machirus, marcus meyer

7 titelthema macht's MKK zweites technisches Großbauprojekt bei swb Erzeugung den Kohleeinsatz zu reduzieren und damit die Brennstoffkosten zu senken. Das MKK kann in mehrfacher Hinsicht zur Effizienzsteigerung bei der Kohleverstromung beitragen. Es ist eine eigenständige Anlage mit einer eigenen Turbine, die in den Kraftwerksstandort Hafen integriert wird. Am Standort Hafen ermöglicht es so eine Leistungserhöhung von derzeit 440 MW auf rund 470 MW. Zudem bestehen Verbindungen zu Block 5 und Block 6, über die beispielsweise zum Anfahren der Blöcke Prozessdampf zugeführt oder auf der 6-kV- Ebene Betriebsstrom der beiden vorhandenen Kohleblöcke verdrängt werden kann. Dadurch trägt es auch dazu bei, Kohle als Brennstoff teilweise zu ersetzen. Zusätzlich vermindert es den CO 2 -Ausstoß. Die technische Vorplanung hat das Projektteam bereits abgeschlossen, die Detailplanung ist in vollem Gang. Gerade wurde der Planer ausgewählt, der das Projektteam MKK unterstützen wird. Mit Wandschneider und Gutjahr haben wir nach einem umfangreichen Auswahlverfahren einen renommierten Planer verpflichtet, der die Auf Akquisetour für das MKK: Dr. Thomas Grommes, swb AG. notwendigen Erfahrungen mitbringt, um unser Team zu unterstützen und um das MKK zeit- und budgetgerecht zu bauen, begründet Projektleiter Dr. Jürgen Stadtmüller die getroffene Wahl. Im Juli 2006 kann voraussichtlich der Genehmigungsantrag eingereicht werden und im August 2006 eine Ausschreibung der Bauleistungen erfolgen. Baubeginn wäre dann Ende des Jahres, so dass die Anlage im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2008 in Betrieb genommen werden kann. Für das in jeder Hinsicht umfangreichere Großprojekt Block 21 (Kraftwerk für das 21. Jahrhundert), ist die Inbetriebnahme in 2011 geplant. Gegenüber dem ursprünglich geplanten Investitionsvolumen von 700 Millionen Euro geht man heute aufgrund der aktuellen Preisentwicklung im Anlagenbau von einem Invest von circa 800 Millionen Euro aus. Auch die Planungsgrundlagen anderer vergleichbarer Projekte legen eine Größenordnung von 1 Million Euro Investitionskosten pro Megawatt zugrunde. Zurzeit ist das Projektteam damit beschäftigt, die 07

8 titelthema Genehmigungs- und Ausschreibungsverfahren vorzubereiten und die Netzanbindung zu klären. Ziel ist, das Vorhaben bis Ende 2006 soweit zu entwickeln, dass der Aufsichtsrat dem Bau von Block 21 vorläufig zustimmen kann. Bei einem Projekt dieser Größenordnung bläst einem der Wind auch mal ins Gesicht, das ist normal, so Dr. Heinz Atrops, der als Projektleiter die technische Planung von Block 21 verantwortet und über einschlägige Erfahrung im Kraftwerksbau verfügt. Aber, so Atrops weiter, was gut für das Projekt ist, wird gemacht. Da sind sich alle Beteiligten einig. Die Beteiligten, das sind swb und die Anteilseigner EWE und Deutsche Essent. Das Projekt Block 21 wird im Projektteam in enger Abstimmung mit den beiden swb-anteilseignern vorangetrieben, betont Stephan Krämer, als Projektleiter Block 21 im Wesentlichen zuständig für die internen Abläufe, Kommunikation, Genehmigungsverfahren und die Schnittstelle zu den Aktionären. In den alle zwei Wochen stattfindenden Sitzungen des Projektteams ist EWE vertreten durch Dr. Manfred Werner, Handlungsbevollmächtigter des EWE- Vorstandes. Seitens der Deutschen Essent begleitet Projektmanager Dr. Ruud Dekkers die Planungen. Beide Anteilseigner werden jeweils eine Leistungsscheibe des neuen Grundlastkraftwerkes erhalten. Das Projektteam Block 21, v. l.: Dr. Manfred Werner, EWE, Stephan Krämer und Dr. Heinz Atrops, swb Erzeugung, Sven Bischoff, swb AG, Berend Beatt, swb Erzeugung, und Dr. Ruud Dekkers, Deutsche Essent. Block 21 ist ein Steinkohleblock, in dem bereits erprobte modernste Technik zum Einsatz kommen wird. Damit kann er einem Kraftwerk, in dem Erdgas verstromt wird, in punkto CO 2 -Bilanz zwar nicht das Wasser reichen. Aber es war swb Erzeugung nicht möglich, auf dem Erdgasmarkt Erdgaslieferverträge für ein Grundlastkraftwerk zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen abzuschließen. Zudem liegt Block 21 mit einem Wirkungsgrad von 45 Prozent bei der Energieeinsatzeffizienz um circa zehn Prozentpunkte besser als der bestehende Kraftwerkspark der swb Erzeugung und um circa sieben Prozentpunkte besser als der Bundesdurchschnitt. Geht man davon aus, dass Block 21 solche weniger effizienten Kraftwerke ersetzt, lässt sich dadurch bei einer bundesweiten Betrachtung des aktuellen Kohlendioxidausstoßes ein Einspareffekt von über Tonnen Kohlendioxid jährlich erzielen. Das Projektteam MKK, v. l.: Johann Geier, Dr. Hans-Jürgen Kühn, Dr. Jürgen Stadtmüller, Beatrix Freise, Rüdiger Arndt und Olaf Busack, swb Erzeugung. Auf einem Bein kann man nicht stehen Beide Projekte zusammen sind Teil einer Strategie im Erzeugungsbereich, die sowohl auf Nachhaltigkeit als auch auf Flexibilität und Versorgungsabsicherung ausgerichtet ist. Daher setzt swb gemeinsam mit den Anteilseignern Essent und EWE auf eine breite Basis von unterschiedlichen Energieträgern: Essent ist einer der größten Windstromproduzenten Europas und betreibt mehrere Biomasse-Kraftwerke sowie erdgasbetriebene Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung. EWE betreibt Biomasse-, Windkraft- und Photovoltaikanlagen sowie umweltschonende Blockheizkraftwerke, die nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten. Daneben engagiert sich EWE im Bereich Forschung unter anderem als Gründungsmitglied der Initiative Brennstoffzelle. swb selbst betreibt in Bremen bislang sechs Kraftwerke mit unterschiedlichen Brennstoffen: Steinkohle, Erdgas und Gichtgas. An zwei der drei Kraftwerksstandorte kommt ebenfalls das umweltverträgliche Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung zum Einsatz. Laufend arbeitet swb Erzeugung daran, die Effizienz und Lebensdauer der bestehenden Anlagen zu steigern. Über das MKK kommt jetzt das Standbein Mittelkalorik als umweltschonender Energieträger hinzu. /hni i 0 fotos: jörg machirus, marcus meyer

9 bericht Energietour 2006 unterwegs mit Promis Den Kunden da abholen, wo er steht. swb nimmt die alte Marketing-Weisheit wörtlich und präsentiert sich kundennah in Einkaufszentren. Eine gute Idee, wie der Tour-Auftakt in Bremerhaven zeigt Ein altbekanntes Unternehmen mit neuester Technik, unterwegs, um Verbraucher zu begeistern: Was bei Steinzeithelden der Stromgitarre wie den Rolling Stones seit Jahrzehnten funktioniert, kann für einen modernen Energiedienstleister doch nicht ganz falsch sein. Dachten sich die swb-marketingstrategen und beschlossen, 2006 mal auf übliche saisonale Werbekampagnen zu verzichten. Stattdessen geht es mit dem Kundencenter zum Kunden, wie Kommunikationsmanager Christoph Brinkmann zusammenfasst. Die Energie-Tour 2006 findet zwischen März und Oktober an 13 Standorten statt; immer dort, wo die Zielgruppe ohnehin lauert, in Einkaufszentren und Verbrauchermärkten in Bremen und Bremerhaven. Tour-unterstützend bewerben Radiospots, Anzeigen, Hinweise im Internet und Hauswurfsendungen die Termine. Sieben Smarts im Energie-Tour-Look fahren und parken landesweit, um vor Ort auf die Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Attraktive Bühne für den direkten Kundenkontakt ist der swb-aktionsstand, je nach Location 20 bis 32 Quadratmeter groß. Drei Fachberater und ein extra geschultes, fünfköpfiges Promotion-Team informieren ganz persönlich rund um Erdgas, Strom und Wasser. Interessierte erfahren, wie man Geld spart beim Energieverbrauch und gleichzeitig das Klima schützt, welche Förderprogramme in Frage kommen, oder was es mit der aktuellen Rechnung auf sich hat. Eine Infowand mit originellen Themenblättern zum Abreißen lädt ein, sich ganz gezielt zu unterschiedlichsten Themen schlau zu machen. Wer es noch ausführlicher braucht, kann an einem Terminal weitere Informationen nachsehen und ausdrucken. Darüber hinaus erhalten kleine Geschenke und Gewinnspiele die Freundschaft zum Kunden. Hauptgewinn ist ein Citroen C3 bivalent, ein ansehnliches Gefährt, das sich sowohl mit Benzin als auch mit Erdgas betreiben lässt. Und weil heutzutage jede Information ohne Unterhaltung dasteht wie Doof ohne Dick, gibt es auf der Energie-Tour viel Energie-affine Prominenz hautnah zu erleben. So widmen sich der Fernseh-Journalist Helge Haas ( Kopfball in der ARD) und Hobbythek -Cleverle Jean Pütz dem Thema Strom, beim Gas sorgen beliebte Fernsehköche für Genuss und Interesse. Schwerpunkt Gas und leichte Küche Erste Station ist das real,-einkaufszentrum in Bremerhaven. Am Donnerstag wurde der Infostand samt Tresen, Sitzund Kochgelegenheit in Betrieb genommen, am Freitag kocht Freitag Björn Freitag aus der WDR-Sendung daheim und unterwegs. Er ganz in Weiß, alles um ihn herum leuchtend swb-rot. Gut sieht s aus, modern, und gut riechen tut s auch trotz des Fastfood-Restaurants gleich nebenan. Selbst gemachte Ravioli mit gerösteten Walnüssen und frittiertem Salbei stehen auf dem Programm. Die Menschen drumrum stehen drauf und lassen sich gern zu einer Kostprobe einladen. Freitag kocht zwar nicht vor voll besetztem Haus, aber das wirkt sich weder auf seine Ravioli noch auf seine Stimmung negativ aus. Der Stand wird sehr gut angenommen, es ist viel Bewegung hier, eine nette Atmosphäre, bestätigt swb-fachberater Günther Funck; und stört sich nicht daran, jeden Tag hier von 9.00 bis Uhr präsent sein zu müssen. Gerade animiert Oben: Fernsehkoch Björn Freitag zaubert Ravioli im Auftrag von swb. Unten: Gute Atmosphäre. Fachberater Hans-Jürgen Wünsch im Beratungsgespräch. eine Promoterin vorbeiziehende Einkäufer zum Gewinnspielen. Sie sollen einen Ball in einer überdimensionalen Steckdose versenken. Weil es Spaß macht und weil Erfolgserlebnisse die Gesprächsbereitschaft erhöhen. Es klappt mit Spiel und Gespräch. Eine Erfahrung die sich in den nächsten Monaten noch oft wiederholen wird. i Hans Freyse fotos: jörg machirus 09

10 bericht Jürgen Diesel in seinem Gewächshaus einer anderen Welt, fern von Publikum, Anfeuerungsrufen und sportlichen Höchstleistungen. Die Blüten im Leben eines Controllers Was für andere ein Umzug ist, ist für Jürgen Diesel ein Lebenseinschnitt. Gerade hat er einen hinter sich. Es war der zweite in seinem Leben und, so der 40-Jährige, hoffentlich auch der letzte kam Jürgen Diesel von Salzgitter nach Bremen, um als Betriebswirt bei hansewasser eine Stelle anzutreten. Seit kurzem nun wohnt er in Hatten, wo er mit der Freundin ein neues Zuhause aufbaut. Ganz normale Beweggründe also für einen Umzug. Damit aber erschöpft sich auch schon das Normale, alles andere strebt bei Jürgen Diesel hin zum Besonderen. Darum wählt er einen neuen Wohnort mit Bedacht. Zwei Dinge sind dabei entscheidend: Gibt es in erreichbarer Nähe eine Standard-Tanzszene auf Bundesliga-Niveau? Und bietet der Ort Platz für seine 270 Kakteen? Mit Sukkulenten so der Fachbegriff für Wasser speichernde Pflanzen verbinden die meisten Menschen eher Ödnis als floral blühende Üppigkeit. Nicht so Jürgen Diesel. Mit 14 Jahren erstand er auf einem Klassenausflug in Goslar seinen ersten Kaktus. Bald darauf waren alle Fensterbretter voll gestellt, und so wurden die ersten Kakteen, zumindest die winterharten, nach draußen verbannt. Da es eine große Vielzahl von Gattungen gibt und Jürgen Diesel nicht alle sammeln konnte, spezialisierte er sich auf die Gattung Echinocereen, zu Deutsch Igelsäulenkaktus. Immer intensiver beschäftigte er sich mit ihnen. Um jeden Entwicklungsschritt und die oft nur wenige Tage währende, prachtvolle Blüte dieser stachligen Gesellen zu dokumentieren, kaufte er sich eine Spiegelreflexkamera mit der nötigen Spezialausrüstung. Zwischen Klein-Mexiko und Weltbühne Sicher hätte der jetzt 18-Jährige sein Zuhause in ein Klein-Mexiko verwandelt, wenn, ja wenn die Schwester ihn nicht zum Abschlussball eingeladen hätte. Bis zu diesem Zeitpunkt war Tanzen für Jürgen Diesel Weiberkram. Umso peinlicher, wenn man dann aufgefordert wird. Die Rettung lag in einem Crash-Kurs, und plötzlich fand Jürgen Diesel sogar Spaß an der Bewegung. Er wollte mehr. 10 fotos: marcus meyer

11 bericht Schon bald nach dem ersten Wiegeschritt startete der 18-Jährige beim Braunschweiger Tanzsportclub (BTSC) mit dem Training im Standardtanz. Es war wie die Überwindung einer Mauer, erinnert er sich. Und dahinter bestimmten fortan Langsamer Walzer, Tango, Wiener Walzer, Slowfox und Quickstep den Rhythmus seiner Freizeit. Was harmlos mit einer Doppelstunde pro Woche begonnen hatte, nahm mit jedem Turnier mehr Trainingszeit in Anspruch. Er tanzte sich mit seiner Partnerin nach oben, in die A-Klasse, die zweithöchste in Deutschland. Jürgen Diesel mit seiner Tanzpartnerin Sabine Grella in der Standard-Formation der TSG Bremerhaven. Bei der Deutschen Meisterschaft belegte die von swb Bremerhaven gesponserte Mannschaft 2002 den 6. Platz. Mit 23 Jahren nahm er zusätzlich das Training im Standard-Formationstanz auf. Immerhin tanzte sein Verein, der BTSC, mit zwei seiner drei Mannschaften in der Weltspitze. Da hinzukommen, setzt großes Talent und eiserne Selbstdisziplin voraus. Mehr als bei der Bundeswehr, unterstreicht Jürgen Diesel. Eine falsche Bewegung, und du reißt das ganze Team in den Abgrund. Er trainierte nun beinahe täglich in zwei Formationen und mit der Einzelpartnerin. Allein am Wochenende bis zu 21 Stunden. Und die Kakteen? Die genügsamen Sukkulenten verübelten ihrem Halter die geordneten Seitensprünge und Quicksteps in keiner Weise. So besuchte Jürgen Diesel noch immer die Kakteenbörsen in Wiesbaden und Osnabrück, um seine Bestände zu erweitern. Der Stachel des Alters Nach vier Jahren Tanz auf allen Bühnen aber ging ihm die Puste aus. Er beendete das Formationstraining und nahm ein dreijähriges Abendstudium auf, um sich zum Betriebswirt weiterzubilden. Beim Paartanz blieb er, auch nach dem Umzug nach Bremen. Jedes Wochenende fuhr er nach Braunschweig dann der Bandscheibenvorfall. Würde er je wieder tanzen können? Er startete eine Weiterbildung zum Controller, die ihn jedes Wochenende beschäftigt hielt. Kaum aber war er durch intensives Eisenhauer-Training schmerzfrei und fit, nahm er die Tanzübungen wieder auf. Er fand eine neue Tanzpartnerin bei der TSG Bremerhaven und bildete mit ihr ein Paar in der Formation. Im Jahr 2002 ertanzte er auf der Deutschen Meisterschaft in Bremen und in der Ersten Bundesliga mit der Mannschaft den 6. Platz, ein Jahr später in Braunschweig mit dem Team einen 8. Platz. Beim Formationstanz hast du tausende von Zuschauern. Vor denen zu tanzen, das ist schon was, erklärt er mit leuchtenden Augen. Heute ist Jürgen Diesel 40 Jahre alt. Zu alt für eine hochkarätige Formation. Daher sucht er jetzt eine neue Partnerin für das weniger anstrengende Einzelpaar-Tanzen. Kein einfaches Unterfangen auf diesem Niveau und in der Seniorklasse. Wie gut, dass Jürgen Diesel noch ein zweites Hobby hat. Meint übrigens auch die Freundin i Dora Hartmann, swb AG 11

12 bericht Nur sinnvoll, wenn sich etwas ändert Zu Beginn des Jahres lagen zum sechsten Mal die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung in der swb-gruppe vor. Nach der Umfrage sind regelmäßig alle Vorgesetzten aufgerufen, ihre Mitarbeiter über die Ergebnisse zu informieren, sie mit ihnen zusammen zu analysieren und Verbesserungsmöglichkeiten zu erörtern. mag wollte wissen, wie die swb-mitarbeiter die Umfragen und die anschließende Kommunikation über die Ergebnisse bewerten. Lutz Waßmann Kundendienstleiter, inhome Aus der Sicht von inhome lohnt sich der Aufwand der Mitarbeiterbefragung auf jeden Fall. Informiert werden wir in erster Linie über die swb aktuell zur Befragung. Danach werden die Mitarbeiter bei uns aber auch durch die Geschäftsführung in den Mitarbeiterrunden in Kenntnis gesetzt. Insgesamt ist diese Rückkopplung meines Erachtens gut und ausreichend. Das Gefühl, dass die Umfrage Sinn macht, liegt vielleicht auch daran, dass durch die Besprechung der Umfrageergebnisse einige Geschäftsführungsprozesse transparenter für alle werden. Dadurch, dass man sie gemeinsam bespricht, sind in den meisten Fällen auch Verbesserungen zu erkennen. Für uns ist die Mitarbeiterbefragung also durchaus ein sinnvolles Instrument zur Unternehmenssteuerung. Caren Köhn Sekretariat Geschäftsführung, swb Messung und Abrechnung Ob sich die Mitarbeiterbefragung lohnt, ist für mich schwer zu beurteilen, da ich den Aufwand nicht kenne. In dem Zusammenhang stellt sich für mich die Frage: Inwiefern könnte sich denn ein Lohn für die Mitarbeiter und das Unternehmen bemerkbar machen? Meiner Ansicht nach ist die Befragung eher ein Instrument zur Unternehmenssteuerung. Informationen zu den Ergebnissen werden in unserem Umfeld ausreichend kommuniziert: Neben der Information durch die internen Medien werden in unserer Gesellschaft die Ergebnisse per Rundmail durch die Geschäftsführung bekannt gemacht. Innerhalb von KESS werden die Ergebnisse dann auch weiter analysiert. Ob und welche Maßnahmen konkret aus den Ergebnissen entstehen, ist für mich persönlich allerdings nicht erkennbar. Ich habe nicht das Gefühl, dass sich die in den Mitarbeiterumfragen als verbesserungswürdig beurteilten Sachverhalte in der Zeit danach verbessert haben. Das wäre aber wichtig. Eine Umfrage wie diese ist nur sinnvoll, wenn die Mitarbeiter das Gefühl vermittelt bekommen, dass ihre Meinungen berücksichtigt werden und sich etwas verändert. Kai Hülstede Meister Rohrtechnik, swb Netze Neben der Information aus der internen Kommunikation sind wir in erster Linie per Mail über die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung informiert worden. In dieser Hinsicht bin ich zufrieden und fühle mich gut informiert. Die Rückkopplungsprozesse sind ausreichend. Spürbare Veränderungen von schlecht beurteilten und als verbesserungswürdig angesehenen Abläufen hat es meines Wissens aber kaum gegeben oder sie waren für mich schwer erkennbar. Insgesamt dürfte sich der Aufwand für die Mitarbeiterbefragung meiner Einschätzung nach besonders für die Mitarbeiter selbst kaum lohnen. Sie ist doch eher ein Instrument zur Steuerung des Unternehmens. Auch zur konkreten Lösung von Problemen kann eine solche Umfrage meiner Meinung nach nur begrenzt beitragen. Größere Problemfelder sollte man besser zeitnah in den Zusammenhängen ansprechen, in denen sie entstehen. Der Umweg über eine Umfrage hilft bei der Lösung dieser Probleme nicht viel weiter. 12 fotos: jörg machirus, heiko sandelmann

13 bericht Anja Krüger Bereichsleiterin Controlling und Dienste, swb Netze Bremerhaven Der Nutzen der Mitarbeiterbefragung rechtfertigt ihren Aufwand in jedem Fall, sowohl als Instrument zur Unternehmenssteuerung als auch als Hilfsmittel zur Verbesserung der Unternehmenskultur. Allerdings ist die Nutzung in den verschiedenen Hierarchieebenen sehr unterschiedlich. Im Kreise der Geschäftsführung und Bereichsleiter haben wir uns über die Ergebnisse verständigt und Peter Engler Kraftwerksentsorgung, swb Erzeugung Der Aufwand einer Mitarbeiterbefragung lohnt sich auf jeden Fall! Die Befragung ist für mich ein Stimmungs- und Meinungsbarometer, durch das alle Kollegen, egal aus welchem Bereich, sich ein Bild von der Zusammenarbeit bei swb machen können. Hierfür fühle ich mich bisher auch gut informiert. Wenn man aktiv an der Befragung mitwirkt, sich an Mitarbeiterdiskussionen und Gesprächen mit Vorgesetzten beteiligt, sie dann kaskadenförmig an die Mitarbeiter weitergegeben. In meinem Bereich haben wir erstmals im Rahmen einer Bereichsversammlung ausgiebig über die Ergebnisse gesprochen. Aus meiner Sicht gab es sehr engagierte Rückmeldungen durch die Mitarbeiter. Zu Beginn habe ich noch eine abwartende Haltung gespürt, die sich aber veränderte, als es um konkrete Sachverhalte und Veränderungsmöglichkeiten ging. Aus solchen gemeinsamen Erfahrungen entsteht allerdings für die Führungskräfte die Verpflichtung, Kritik nicht im Sande verlaufen zu lassen. Und man muss klar sagen, was machbar ist denn nicht alles lässt sich kurz- oder mittelfristig verändern. Insgesamt gesehen ist die Mitarbeiterbefragung ein sehr nützliches Instrument das aber nur funktioniert, wenn man es regelmäßig in gleicher Form anwendet. Wenn man es jedes Jahr umkrempelt, ist es nutzlos. Armin Krey Teamleiter Technische Dienstleistungen, swb Services Die Mitarbeiterbefragung lohnt sich auf jeden Fall und sollte unbedingt weiterhin durchgeführt werden. Sie sollte sowohl ein Instrument der Unternehmenssteuerung als auch ein Hilfsmittel zur Verbesserung der Unternehmenskultur sein. Bislang ist sie aus meiner Sicht eher das Zweite. Ob und wie sie der Unternehmenssteuerung dient, kann ich nicht beurteilen, da die Maßnahmen, die möglicherweise aus den Ergebnissen der Befragung für einzelne Vorgesetzte oder ganze Führungsebenen abgeleitet werden, für mich persönlich nicht erkennbar sind. Die Information über die Befragung hingegen läuft gut: In meiner Zeit als Bereichsleiter wurde ich ebenso gut durch die Geschäftsführer informiert wie derzeit durch den Bereichsleiter. Zusätzlich haben wir im Steuerkreis Ausbildung, dem ich als Ausbildungsbeauftragter von swb Services angehöre, über die Ergebnisse gesprochen. Was allerdings häufig fehlt, ist eine zeitnahe Interpretation von schlechten Ergebnissen und die offene Diskussion über mögliche Maßnahmen und Konsequenzen. Kurz nach der Befragung gibt es in den Führungsetagen fast immer eine Art kurzfristigen Weichspüleffekt : Kommunikation und Informationsfluss verbessern sich so deutlich, dass manche Kollegen schon Angst bekommen. Auch konkrete Maßnahmen wurden erkennbar, wie etwa die Einrichtung von Kommunikationskreisen auf allen Ebenen unserer Gesellschaft und unter Einbindung aller Mitarbeiter. Insgesamt finde ich, dass Mitarbeiterbefragungen absolut sinnvoll sind. Sie sind jedoch leider kein machtvolles Instrument. dann ist man auch im Thema. Und viele der in den Umfragen als kritisch beurteilten Sachverhalte haben sich tatsächlich verbessert. Darüber hinaus bleiben durch die wiederkehrenden Befragungen die Themen präsent. Es finden automatisch Gespräche unter den Kollegen und Informationsaustausch mit Vorgesetzten statt. So hilft die Umfrage beim Ausbau positiver Effekte, kann gegen die Entwicklung negativer Tendenzen genutzt werden und unterstützt das Verständnis untereinander und füreinander. Sie trägt dazu bei, dass das Unternehmen in seiner ganzen Mechanik der Zusammenarbeit optimal funktioniert. Wenn jeder nicht nur blind seiner Aufgabe nachkommt, sondern sich mit dem gesamten Mechanismus abstimmt, kann auch das große Ganze gut funktionieren. Damit haben wir eine Chance, unsere Unternehmenskultur in Richtung auf ein echtes Wir -Gefühl weiter zu entwickeln. /nwg i 13

14 bericht Vulkanesen im Einsatz für die Kogge Zwei Monate ist es her, dass der Kogge-Nachbau Roland von Bremen zur Generalüberholung aus dem Wasser gehievt werden musste. Ort des Geschehens: das ehemaligen Vulkangelände in Bremen-Nord. re Nähe rückte. Noch am Vortag hatten sie extra für die Hebeaktion nagelneue Tragriemen aus Dortmund herangeschafft. Flexibel zu reagieren, darin sind die 25 auf dem Vulkangelände tätigen swb ler gewöhnt. Hier sind sie vor allem, so Objekttechniker Karl- Heinz Peine, als Dienstleister für die Stadt tätig: Sie warten das Gelände, die dort zum Transport großer Teile benötigten Tieflader und technische Einrichtungen wie den fast 40 Jahre alten Kran. Außerdem übernehmen sie Wartungs- und Reparaturaufträge für auf dem Gelände ansässige Firmen und für die umliegenden Werften, wie Lürssen oder die Hegemann-Werft. Die Kogge fest im Griff, Martin Hecker, swb Services. Seit vier Wochen schwimmt die Kogge wieder. Einen entscheidenden Beitrag dazu haben Mitarbeiter von swb Services geleistet: Sie haben mit Hilfe des großen Vulkan-Krans die Kogge aus dem Wasser gehoben und im Anschluss an die Reparatur auch wieder eingesetzt. Den Transport des über 120 Tonnen schweren Kogge-Nachbaus auf einem Tieflader von der Einsetzstelle zur Werft haben die Kollegen ebenfalls durchgeführt. Dass die Kogge der Überholung dringend bedurfte, zeigte sich auch, als sie am 24. Februar 2006 aufgrund eines Motorschadens erst mit zweistündiger Verspätung am Vulkangelände eintrudelte. Zahlreich erschienene Medienvertreter von buten & binnen, Radio Bremen oder Weser-Kurier holten sich währenddessen an der Kaimauer kalte Füße. Schließlich doch noch angekommen, war leider das für die Hebung des Schiffes benötigte Stauwasser vorbei. Einen Versuch, es trotzdem aus dem Wasser zu ziehen, unternahmen Besatzung und swb-services- Kranführer Martin Hecker dennoch. Aber die Gurte verrutschten mit dem ablaufenden Wasser, so dass die nächste strömungsfreie Phase am Übergang von einer Tide zur anderen abgewartet werden musste. Martin Hecker und die Kollegen von swb Services trugen die Verzögerung mit Fassung, obwohl der Freitagabend schon in greifba- Da steht ein Wasserwiderstand, der entrostet werden muss, neben einer reparaturbedürftigen Krankabine oder einem defekten Gabelstapler. Auch das Pflege- und Rehabilitationszentrums der Stiftung Friedehorst in Bremen-Lesum gehört zu den Kunden der Vulkanesen : 350 Spezialbetten und circa 70 Türen müssen kontinuierlich überprüft und in einwandfrei funktionierendem Zustand gehalten werden. Wir sind gut im Geschäft, sagt Peine. Unser großer Vorteil ist die Nähe zu unseren Kunden. Wir haben fast keine Wege. Vulkanesen nennen sich die swb-services- Mannen in Bremens Norden selbst. Da schwingt ein bisschen Stolz mit viele von ihnen sind ehemalige Vulkan-Mitarbeiter. So knüpft man auch an vergangene goldene Zeiten auf dem Werftgelände an. Vielleicht nicht ganz zu Unrecht. Denn wo man ein verlassenes brachliegendes Werftgelände vermutet, herrscht auf den zweiten Blick geschäftiges Treiben: die vielbeklagte Service-Wüste Deutschland im Ausnahmezustand. i 14 fotos: marcus meyer

15 bericht nachricht swb Netze Bremerhaven investiert 2,2 Millionen Euro in Fernwärmenetz Sechs Kilometer alte Dampfleitungen hat swb Netze Bremerhaven noch in ihrem Fernwärmenetz. Aber: Dampf als Wärmeträger ist nicht mehr zeitgemäß, so swb-prokurist und Bereichsleiter Asset Management Engineering, Holger Janßen. Aus diesem Grund werden jetzt 40 Jahre alte Dampfleitungen im Bremerhavener Fernwärmenetz auf der Länge von einem Kilometer durch Heißwasserrohre ersetzt. Durch diese Rohre fließt künftig 110 Grad heißes Wasser statt 180 Grad heißer Dampf. Das spart einiges an Energie und erleichtert den Kreislauf zwischen Kraftwerk und Kunden. Ende März haben die Bauarbeiten begonnen. Die neuen Rohre werden auf der Strecke zwischen dem Heizwerk foto: rillke und sandelmann Schifferstraße und dem Alfred-Wegener-Institut ersetzt, die Baumaßnahme kostet rund 2,2 Millionen Euro. Die Leitung verläuft im Stadtzentrum entlang der Straße Am Alten Hafen und unter dem Karstadt-Gebäude hindurch. Im nächsten Jahr soll auch die Marineoperationsschule an das neue Leitungsnetz ab Müllverbrennungsanlage angeschlossen werden. i Jörn Hoffmann Lagebesprechung: Karl-Heinz Peine und ein Mitglied des Vereins Hansekogge. Beim zweiten Anlauf klappts. 15

16 bericht Virtuelle Kraftwerke, reale Möglichkeiten der 4. Innovationstag des Synergiekreises Netze Die Märkte verändern sich, die Technik, die Gesellschaft, die Politik, der Kunde: Zukunft kommt heutzutage sehr plötzlich. Ein Forum für intensives Nachdenken über das Heute und Morgen in der Energiewirtschaft bot am 9. Februar der 4. Innovationstag des Synergiekreises Netze im Bremer Hotel Maritim. Das Kernthema Dezentrale Erzeugung und virtuelle Kraftwerke Chancen und Risiken für Netzbetreiber betrachteten sechs Referenten aus unterschiedlichen Blickwinkeln und zeigten den über 70 Teilnehmern dabei interessante Perspektiven auf. Im Synergiekreis Netze probt man seit langem den Blick über den Tellerrand: Zweimal im Jahr nutzen Mitarbeiter aus den Netzbereichen der swb-gruppe von Greifswald bis Ahlen die Möglichkeit, sich über neueste Entwicklungen zu informieren und um Kontakte zu vertiefen. Die Zeiten, in denen man sich als Alleinherrscher über sein Netz in aller Ruhe auf sein Kerngeschäft konzentrieren konnte, sind offenbar vorbei. Mittlerweile herrscht die gefährliche Ruhe vor dem Sturm: Für Wettbewerb, wenn auch nur für einen künstlichen, hat die Regulierungsbehörde inzwischen gesorgt. Sie bewertet die Durchleitungsentgelte nicht mehr nach anfallenden Kosten, sondern über den Produktivitätsvergleich mit anderen Betreibern. Schnell besser zu werden ist also Pflicht. Weil die Lebensdauer der Kabel und Netze aus den 60ern sich dem Ende neigt, stehen Erneuerungen und Entscheidungen an. Bloßes Nachbauen der vorhandenen Netzstruktur verbietet sich jedenfalls, weil sich die Rahmenbedingungen drastisch verändern. In diesem Zusammenhang zeichnet sich ein Trend zur dezentralen Erzeugung ab, von vielen Fachleuten befürwortet und von der Politik getragen. Uwe Schramm, Vorstand Technik und Personal der swb AG, betonte in seinen Begrüßungsworten die Bedeutung dieser aktuellen Entwicklung und die Dringlichkeit, sich insbesondere als Netzbetreiber damit auseinander zu setzen. Kleine Einheiten, großer Fortschritt Vertiefte Information zum Thema dezentrale Erzeugung und virtuelle Kraftwerke (VK) bot der Vortrag von Vanessa Grimm. Die Wuppertaler Diplom-Ingenieurin skizzierte zunächst die Voraussetzungen: Verstärkter Markteintritt regenerativer Energiequellen (vor allem Windkraft) sowie kleiner, autarker Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen; außerdem die technische Möglichkeit, über ein VK den Output der verschiedenen kleinen regenerativen Anlagen zu koordinieren und zu steuern sogar in Verbindung mit konventionellen Kraftwerken. Die Vorteile: VK sind versorgungssicher, verbrauchernah, schneller genehmigt, schneller gebaut, schneller amortisiert, wie das Beispiel Dänemark beweist: Dort decken dezentrale Anlagen bereits 50 Prozent des Energiebedarfs. Auch in Deutschland geht es dezentral voran, wie drei Beispiele aus der Praxis deutlich machten: Zunächst berichtete Dr. Jörg Buddenberg über die Erfahrungen der EWE mit dem Einsatz von Brennstoffzellen und deren Vernetzung als VK. Prof. Dr. Christian Jänig stellte das VK Unna vor. Sein Vortrag machte die ganze Komplexität eines KV-Projekts deutlich, angefangen bei der Informationstechnik. Dennoch: Seit Dezember läuft das System technisch stabil (bei drei Millionen Daten pro Sekunde online) und wirtschaft- Dr. Jörg Buddenberg, EWE. lich effektiv, was sich an guten Preisen und vielen neuen Kunden festmachen lässt. Herr Schulz von TU Braunschweig ging auf die elektrotechnischen Erfordernisse und Möglichkeiten für Netzbetreiber am Beispiel eines Mini-BHKW ein. Änderungen, Anforderungen und Chancen der Netzbetreiber beschrieb Diplom-Ingenieur Kurt Schrader von der BET Aachen. Noch sind allerdings Hürden zu überwinden. Mit der Rendite sinkt auch das Interesse der deutschen Netzbetreiber, irgendetwas anderes als Business as usual zu finanzieren. Erst wenn es hier Anreize gibt, wird sich der Netzbetreiber vom Durchleitungsknecht zum aktiven Manager dezentraler Systeme entwickeln, so Referent Dierk Bauknecht vom Freiburger Öko-Institut e. V. Neues dazu ist vom Konzept zur Anreizregulierung der Bundesnetzagentur zum 1. Juli 2006 zu erwarten. Astrid Braun, Organisatorin und Moderatorin der Veranstaltung, ist zufrieden: Der Tag ist auf großes Interesse gestoßen und konnte wichtige Impulse geben. Ein Ansporn, sich intensiver mit dem Thema VK zu beschäftigen. i Hans Freyse Infos und Materialien zur Veranstaltung und den Themen: Astrid Braun, Projektleiterin Unternehmensentwicklung, Telefon , 16 foto: gabi gretschel

17 bericht Geschwindigkeit und Qualität für Kundendaten Digitale Postbearbeitung Auf Lebensmitteln und Elektroverpackungen sind sie mittlerweile selbstverständlich: Strich- oder Barcodes. Im Postversand nutzen diese Möglichkeit bislang wenige Unternehmen und kaum ein Energieversorger. swb ist seit Anfang des Jahres dabei. Data Matrix Code heißt die hier eingesetzte Technik. Sie verschlüsselt Kunden- und Produktinformationen und gibt diese als Feld mit weißen und schwarzen Pixeln wieder. Sichtbar wird der Matrixcode auf Briefen im Adressfenster. Zusammen mit der Möglichkeit, diese Informationen digital auszulesen, sind Kunden- und Geschäftsvorfalldaten ab jetzt deutlich schneller und rationeller für alle kundenverantwortlichen Bereiche verfügbar. Zum Beispiel bei der Rücklaufbearbeitung unzustellbarer Poststücke oder bei der Verarbeitung der Inhalte von Zählerablesekarten, die direkt in das CRM-System TPS Oceans und das Abrechnungssystem IS-U verarbeitet werden. V. l.: Sandra Jankiewicz (Supervisorin im Service-Center von swb Vertrieb Bremen), Gudrun Hoffmann (Rückpostbearbeiterin im Service-Center) und Norbert Dreier (Projektmanager bei nordit). Unten: Der Matrixcode (l.) im Vergleich zum bekannten Strichcode. Gesellschaftsübergreifender Lösungsansatz In einer Projektgruppe aus Mitarbeitern von swb Vertrieb, swb Services und nordit wurden die Implementierung des Data Matrix Codes und die digitale Postbearbeitung bei swb in Bremen und Bremerhaven vorbereitet. Die neue Technik rationalisiert vor allem bisher manuelle Arbeiten, sichert einen schnelleren Informationsfluss und bietet allen Mitarbeitern im Kundenkontakt aktuell verfügbare Daten, so Projektmanager Norbert Dreier. Von der Idee bis zur Realisierung vergingen einige Monate. Die Lösung konnte dann jedoch schnell umgesetzt werden. Der Erfolg: seit kurzem werden bereits fast alle Massenschreiben wie Rechnungen oder Mahnungen mit dem neuen System verarbeitet. Weitere Bereiche werden folgen. Optimierte Posteingangsbearbeitung Haben bislang die Mitarbeiter der Poststelle jeden Morgen die eingehende Post sortiert und mittels roter Mappen auf den Weg Richtung Vertrieb oder Messung und Abrechnung gebracht, läuft heute das meiste digital. Eingehende Post wird eingescannt und in das optische Archiv gespeichert. Automatisch werden daraus Posteingangs-Workflows im CRM-System TPS Oceans initiiert und an die zuständigen Abteilungen gesandt. So kann ein Mitarbeiter im Servicecenter bereits den Brief des anrufenden Kunden auf dem Bildschirm sehen, den dieser einen Tag vorher an swb gesandt hat. Mehr als Kundenselbstablesekarten verschickt swb pro Jahr mit dem Data Matrix Code. Die rund Rückläufe können ab dem 2. Halbjahr ohne Hilfe des bisher eingesetzten Fremddienstleisters eingelesen und verarbeitet werden. Von hunderttausenden ausgesandter Poststücke kommen jährlich über als unzustellbar zurück. Große Postberge für das Rechercheteam im Vertrieb und der Beginn aufwändiger Suche nach Kundennummern, Vertragskonten usw. Dieser Vorgang ist jetzt mit dem Data Matrix Code und TPS Oceans bis zur Recherche automatisiert. Eine Arbeitserleichterung für die Mitarbeiter bietet auch die Archivierung ausgehender Schreiben in dem CRM-System. Vielfach gehörte Aussagen wie den Brief habe ich nicht erhalten widerlegt die Technik mühelos. Nächste Schritte, neue Möglichkeiten Neben den Ablesekarten sollen künftig aus zunehmend mehr Postgutarten (z. B. Bankeinzugsermächtigung oder Gewinnspielkarten) die Informationen nicht mehr aufwändig manuell eingepflegt, sondern maschinell verarbeitet werden. Mit diesen modernen Lösungen beim Versand und beim Posteingang, die bei vielen anderen Unternehmen erst noch geplant und realisiert werden müssen, ist swb der Branche und dem Markt ein gutes Stück voraus. Nachdem alle Grundkomponenten vorhanden sind, steht einem flexiblen und schnellen Ausbau der Post(bearbeitungs)lösungen bei swb nichts im Wege. /ssc i foto: jörg machirus 17

18 bericht Unsere Frau im Netz Guter Käse, schlechte Tomaten, Wohnwagen und Fernsehmoderatoren. Die gängigen Holland-Klischees eben. Darüber hinaus, über Alltag und Arbeit bei den Nachbarn, wissen die wenigsten wirklich Bescheid. Alexandra Wendorff schon. Die Centerleiterin bei swb Messung und Abrechnung arbeitet seit Mai 2005 für Konzernmutter Essent (wir berichteten). Nach kurzer Orientierungsphase ist sie jetzt bei der Essent Netzgesellschaft tätig, wo sie mit interessanten Aufgaben betraut ist unter ungewohnten Bedingungen. Seit August wohnt Alexandra Wendorff im atmosphärischen s-hertogenbosch, circa 70 Kilometer von Arnheim entfernt, mit Einwohnern schon eine der größeren niederländischen Städte. Die Provinzverwaltung Noord-Brabants ist hier zu Hause, Mutter Essent, viele Behörden und Unternehmen. Eine kleine, lebendige Metropole mit geradezu südländischem Charme. Mittlerweile bewohnt Alexandra Wendorff hier landestypisch eine Wohnung in einem Stadthaus aus dem 16. Jahrhundert mit Blick auf die Gracht; überschaubar in der Größe, aber, auch das landestypisch, nicht im Preis. Wohlfühlen ist dank der Wohnsituation und freundlicher, hilfsbereiter Kollegen leicht gemacht. Eine gute Voraussetzung für große Aufgaben. Seit September 2005 arbeitet Frau Wendorff in der Netzgesellschaft, zunächst im Team Regulierungsmanagement. Sie beschäftigte sich dort mit dem Projekt Strategie für die 3. Regulierungsperiode (auch die Nachbarn vergeuden ihre Kreativität offenbar nicht auf Namensgebungen ). Bis zum Jahresende erarbeitete das Projekt Strategien, um das Unternehmen auf die aktuell veränderten Vorgaben der Regulierungsbehörde vorzubereiten. Alexandra Wendorff Der Hintergrund: In den Niederlanden reguliert der Gesetzgeber den Markt der Netzbetreiber bereits seit sechs Jahren sehr stark; das heißt, er achtet darauf, dass Gewinne und Tarife nicht durch die Decke schießen oder Investitionen für den Netzerhalt in den Keller gehen. Eine Balance, die ein äußerst kompliziertes Rechenmodell abbildet. Es simuliert einen freien Wettbewerb, obwohl es pro Stadt ja nur ein Netz und deshalb nicht wirklich eine Wahl gibt. Alle drei Jahre überprüft die Regulierungsbehörde die Ergebnisse und passt die Methodik den Gegebenheiten an. Alles auf Acht! Ab 1. Januar 2006 hielt das Leben neue Herausforderungen für Alexandra Wendorff bereit Projektarbeit im Bereich Customer Relations der Netzgesellschaft. Ihr Team soll hier ein ehrgeiziges Ziel erreichen: Eine deutliche Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Zwar liegt Essent Netze auf einer Skala von 1 (sehr schlecht) bis 10 (bestens) laut Kundenbefragung immerhin bei 6,5. Allerdings vergaben die Kunden im Einzelnen teilweise auch wesentlich schlechtere Noten, z. B. bei Erreichbarkeit, Terminzusagen, Abrechnung und Beschwerdebearbeitung. Genau an diesen Punkten wird nun angesetzt. Bis zum Jahresende ist die Sieben anvisiert, im nächsten oder übernächsten Jahr die Acht. Das Ringen um gute Kundenbeziehungen ist nötig, weil niederländische Energieverbraucher, anders als deutsche, zwei Verträge abschließen müssen; einen mit einem Lieferanten, einen direkt mit dem Netzbetreiber. Dadurch ergeben sich an verschiedenen Stellen im Konzern viel mehr Kontakte zum Kunden und damit erhöhte Notwendigkeit für kundennahes Verhalten. Die Monopolstellung lässt Essent Netze nicht als Gegenargument gelten: Gerade weil der Kunde nicht wechseln kann, will man ihn in Zukunft besonders gut behandeln. Viel Bewegung am Arbeitsplatz Gegenwärtig steht deshalb für Alexandra Wendorff und ihr Team viel konstruktive Arbeit an. Aktivitäten wollen geplant, Kosten und Zeiten festgelegt, Messmethoden verfeinert sein. Die Arbeitskollegen bereiten ihr dabei keinerlei Schwierigkeiten; die Arbeitsumstände im Großraumbüro schon eher: Einzelbüros wie bei uns gibt es (fast) nicht. Keine PCs, keine Fotos und Ziergewächse auf den Schreibtischen, keine Kalendersprüche an den Wänden. Soweit die Vorteile. Nachteil: Bevor es zu Werke geht, muss sie wie alle anderen auch erst mal den täglichen Arbeitsplatz für sich und ihr Laptop sichern. Jeden Tag aufs Neue, und möglichst früh, damit s auch klappt. Immer sorgen zwischen 20 und 40 Kollegen für Leben und Lärmkulisse. Gut, wenn man eine Information oder mal eine Vokabelhilfe braucht; schlecht, wenn man sich konzentrieren muss... Ab Ende des Jahres wird für Alexandra Wendorff dann wieder alles anders sein: Wahrscheinlich höhere Kundenzufriedenheit bei der Essent-Netzgesellschaft und bestimmt wieder ein eigener Schreibtisch bei swb in Bremen. i Hans Freyse 18 foto: bart willemsen

19 bericht Was macht eigentlich das Leitbild? Bälle das klassisch runde Leder genießen im Augenblick und vor allem ab Juni unsere ungeteilte Aufmerksamkeit. Etwa drei Jahre ist es her, da überrollte eine Welle aus vielen kleinen schwarzroten Bällen die Büros und Betriebsstätten bei swb. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhielten einen weichen Wildleder-Knautschball aus der Hand ihrer Team- oder Bereichsleiter. Erinnern Sie sich noch? Erinnern Sie sich auch, dass der kleine Schwarzrote nicht ganz alleine kam? Er rollte in Begleitung einer kleinen DIN-A-5-Broschüre an, etwa 20 Seiten stark das swb-leitbild. Die mag-redaktion hat sich umgehört, wie das Leitbild seit seiner Einführung in 2002 wirkt und wie gegenwärtig seine Inhalte bei den Mitarbeitern sind. Man sieht den kleinen schwarzroten Ball hier und da auf Schreibtischen, Regalen oder Sideboards. Ist der zur Deko? Nein, nein, heißt die Antwort nicht nur bei Elisabeth Dierker, swb Vertrieb Bremen, oder Axel Brüntjen, swb Erzeugung, den benutze ich zum Abreagieren und zum Stressabbau. Schaut man genau hin, dann sieht man dem einen oder anderen Exemplar den von Lieblings-Kuscheltieren vertrauten Zustand des Abgeliebtseins auch tatsächlich an. Die Leitbild-Broschüre hingegen stimmt, da war noch was wird erst auf Nachfrage aus Regal oder Schublade zutage gefördert. Für etwa die Hälfte der unternehmensweit befragten 20 Mitarbeiter gehören Ball und Leitbild zusammen, und nach ein bisschen Suchen ist die Broschüre auch sofort zur Hand im Gegensatz zu einigen Bällen in sehr gutem Zustand, lange nicht so abgeliebt. So viel zu den Äußerlichkeiten des Leitbildes. Wie aber steht es um den Inhalt? Erfreulicherweise macht die Umfrage deutlich, dass der gute Zustand der Broschüre nicht bedeutet, dass die Inhalte, frei nach Papier ist geduldig, ebenso in der Schublade schlummern. Die mag-redaktion fragt nach den Stichworten Vision, Strategie, Leitbild und Führungsleitlinien, den vier Kapiteln der Broschüre. Ganz spontan kommen sie zur Sprache, versehen mit Kommentaren und Erfahrungsberichten. Das Heft liegt hier auf dem Tisch, sagt Jürgen Wollenberg, swb Vertrieb Bremen. Schaut er ab und an hinein? Das sei selbstverständlich, sagt er, um sich zu vergewissern. Jürgen Stelling, swb Netze, sieht das ähnlich. Die beschriebenen Werte lebe er ohnehin, nach gesundem Menschenverstand. Dass sie aufgeschrieben sind, sei gut, und bestätige ihm, dass er auf dem richtigen Weg unterwegs sei. Es ist gut, dass sie da sind, dennoch reden wir nicht darüber, weil es die Regeln des Miteinanders sind, und die sind selbstverständlich. Auch an anderen Stellen sind die Leitsätze kein Thema. Um sicht ist uns doch von Natur aus gegeben, sagt Renald Böning, swb AG. Und dennoch stellt er fest: Gerade diejenigen, die mal reinschauen müssten, tun es nicht. Auch Rainer Wolf, swb Vertrieb Bremen, geht in die Analyse: Was da Schwarz auf Weiß steht, ist das, was wir wollen, und was wir wollen ist gut. Man müsste öfter reinschauen, denn wenn ich Wunsch und Wirklichkeit vergleiche, dürfen wir noch ein bisschen lernen. Das gilt auch für mich als alten Hasen. Die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis bedauerten viele, auch Iris Klauck, swb Vertrieb Bremen. Im hektischen Tagesgeschäft gehe viel zu häufig das Gute, das man wolle, unter. Gemeinsam mit anderen ist sie der Meinung, dass die Inhalte der Leitlinien in irgendeiner Form nachgehalten werden müssten. Eine Form des Nachhaltens existiert im swb-servicecenter. Für die tägliche Arbeit hat das Führungsteam das Leitbild weiterentwickelt, indem es eigene Leitsätze definiert hat. Regelmäßig stattfindende Workshops beleben die Inhalte, so dass die Aussage von Elke Anker, die Leitsätze werden in allen Teams im Servicecenter gelebt, plausibel klingt. /dt i fotos: werner reinkelürs 19

20 nachrichten Alles im grünen Bereich F inanziell und zeitlich voll im Plan, geht laut Carsten Uwira der Bau der Verbundeinspeisung in Niedervieland voran. Er muss es wissen, denn als Projektleiter bei swb Netze hält er die Fäden zusammen für die vielen Schritte und Unterprojekte, die laufen, damit das Bremer Stromnetz bis Ende des Jahres die zweite Anbindung an den europäischen Verbund erhält und damit flexibler und noch sicherer wird. Die ganze Netzstruktur in Bremen krempelt swb im Zuge des Projekts um. Der Grund: Mit der zweiten Verbundeinspeisung fließen im Netz viel höhere Kurzschlussströme. Gibt es auf einem Kabel im Netz einen Kurzschluss, gaben bislang nur die Bremer Kraftwerke und die über die erste Verbundeinspeisung aus dem 220-Kilovolt(kV)-Netz angeschlossenen Kraftwerke Saft auf die Schadenstelle eine an sich schon beeindruckende Vorstellung. Durch den neuen Netzanschluss kämen jedoch sämtliche Erzeugungsanlagen aus der 380-kV-Ebene noch dazu. Die Kurzschlussströme steigen maximal von 20 auf über 30 Ampere. Sämtliche Anlagen, die künftig diesen höheren Strömen ausgesetzt sein könnten, müssen ertüchtigt werden, damit sie dieser Belastung standhalten. Um den Investitionsaufwand so gering wie möglich zu halten, greift Uwira zu einem Trick: Er unterteilt das Netz in drei Teilnetze, die untereinander durch Kurzschlussdrosseln abgesichert sind, so dass die hohen Ströme nicht ungehindert durchfließen können. Ertüchtigungsmaßnahmen sind so nicht im ganzen Netz, sondern nur in einigen Schaltanlagen nötig. Betroffen sind hier die Umspannwerke in Grambke, Mittelsbüren, Neuenland, Blockland und am Heizkraftwerk Hafen, die swb für die künftigen Anforderungen verstärkt. Schon bislang gibt es in Bremen zwei Netze, an einem hängen die Stahlwerke, an dem anderen die restlichen Bremer Abnehmer. Diese Trennung behält swb auch in der künftigen Netzstruktur bei, so dass dann mit insgesamt vier statt zwei Teilnetzen gearbeitet wird. Der Bereich Engineering brütet derzeit über den künftigen Schaltzusammenhängen zwischen den Kabeln. Bei DUtrain in Duisberg, einem Spezialisten für Simulationstrainings für Betriebsführer, werden die Mitarbeiter des Netzleitcenters sich mit dem Schalten und Walten im neuen Netz vertraut machen. Der Status auf der Baustelle in Niedervieland: Der Fundamentbau ist wegen des ungewöhnlich frostigen März ins Hintertreffen geraten. Aber alles noch im grünen Bereich, ist Uwira zuversichtlich. Der Gesamtplan ist nicht gefährdet. Das Fundament für die beiden Transformatoren musste noch mal neu berechnet werden. An dem vorgesehenen Platz stießen die Bauarbeiter auf eine unterirdische Torfschicht als stabiler Untergrund für die je Kilogramm schweren Ungetüme leider total ungeeignet. Aber auch das kein Problem für Uwiras Zeitplan. Denn erst im Sommer kommen die Transformatoren aus Mönchengladbach via Eisenbahn nach Bremen gezuckelt. Seit dem 16. März 2006 geht es in Niedervieland beim Bau der Freileitung, die die letzte Lücke zwischen dem E.ON-Netz und swb schließen wird, nur mit halber Kraft voran, denn in der Vogel-Brutzeit gelten strenge Auflagen. Teile der Trasse sind nun Ruhezonen, in denen Baggern, Bohren und anderes Getöse verboten sind, damit keine Hektik in der Kinderstube ausbricht. Erst im Sommer, wenn die Küken flügge werden, geht es unbeschwert weiter. Die akute Bauphase ist im ganzen Netz spürbar. Schon einige von Dritten geplante Baustellen mussten vorerst auf Eis gelegt werden oder erfordern zumindest einen erhöhten Koordinationsaufwand, denn die kreuzenden Kabel können wegen Engpässen nicht abgeschaltet werden. Strebe für Strebe geht der Bau voran, so dass swb voraussichtlich im Juni die Leitungen einfädeln kann. fotos: hill media Im Oktober nehmen wir den Betrieb planmäßig auf, ist Uwira sicher. Kaum am Netz, muss die zweite Verbundeinspeisung auch schon ganz alleine die Stellung halten. Denn die erste im Blockland wird kurzzeitig komplett abgestellt, um dort eine Freileitung neu zu verschalten. /gbe i 20

21 nachrichten Mit ENTERPRISE in die Zukunft B ei hansewasser Bremen GmbH dreht sich derzeit alles um das Projekt ENTER- PRISE. Die bildliche Assoziation zu fremden Galaxien und Sternen ist nicht zufällig gewählt. ENTERPRISE ist ein Projekt, das hansewasser langfristig in den Kernbereichen konstante Ergebnisse sichern soll. Durch die Konzentration auf wesentliche Aufgaben, die Entlastung vor Ort durch gezielte Zentralisierung von Leistungen und besser abgestimmte Arbeitsabläufe rüstet sich das Unternehmen für die Zukunft. Dafür werden die Potenziale, die in internen Projektgruppen mit Unterstützung von Beratern identifiziert wurden, umgesetzt. Stellvertretend für die Führungsetage von hansewasser skizziert Geschäftsführer Dr. Jürgen Schoer die Kernelemente des Projektes ENTERPRISE für die mag. Herr Dr. Schoer, was ist ENTERPRISE denn eigentlich? ENTERPRISE ist der Name eines Projektes, das seit Anfang 2005 läuft und uns bis zum Herbst neue Wege und neue Perspektiven für unsere Gesellschaft aufzeigen soll. Warum gibt es ENTERPRISE? Unser wirtschaftliches Ergebnis verschlechtert sich zukünftig systematisch, u. a. aufgrund verzögerter und unvollständiger Entgeltanpassungen, des Rückganges der Schmutzwasser-Mengen, der Entwicklungen im Kapitalmarkt sowie steigender Anforderungen. Diesen belastenden Einflüssen wollen wir mit ENTERPRISE entschlossen begegnen nicht zuletzt auch, um unsere Wachstumschancen zu verbessern. Sie sprechen von neuen Wegen. Können Sie dies an konkreten Beispielen verdeutlichen? Wir haben mit ENTERPRISE drei neue Wege beschritten: Erstens haben wir sorgfältig geprüft, welche Leistungen zur Erfüllung unserer Aufgaben wirklich nötig sind und welche ohne Qualitäts-Verlust wegfallen oder durch Standardisierung günstiger erbracht Die Geschäftsführung der hansewasser v.l.: Dr.-Ing. Georg Grunwald, Dr. Jürgen Schoer, Dr.-Ing. Matthias Hessling. werden können. Zweitens werden wir durch intelligentere Planung, bessere Abstimmung und mehr Flexibilität erreichen, dass unsere Mitarbeiter mehr Zeit für ihre eigentliche Aufgaben haben und ihre hohe Qualifikation optimal einsetzen können. Und drittens werden wir einen neuen Typ von Kennzahlen für das LBE-System (Leistungsbezogenes Entgelt) erarbeiten, mit denen wir unser Unternehmen noch besser genau in diese Richtung steuern können. So wollen wir in Zukunft nicht unbedingt schneller, sondern intelligenter arbeiten. Wie wirkt sich ENTERPRISE auf die Mitarbeiter aus? Wie spürbar sind Veränderungen? Die Beiträge der einzelnen Einheiten zum wirklichen Unternehmenserfolg werden sichtbarer, vergleichbarer und beeinflussbarer. ENTERPRISE führt so zu mehr Klarheit, Gerechtigkeit und Selbstständigkeit. Für die vollständige Umsetzung werden wir uns Zeit nehmen bis 2013, so dass wir die notwendigen Veränderungen wie auch in der Vergangenheit sozial verträglich gestalten können. Wie geht es weiter mit ENTERPRISE? Aktuell diskutieren viele Einheiten darüber, mit welchen Messgrößen ihre Kernaufgaben optimal beschrieben werden. Wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, werden wir Definitionen und Zielwerte für diese Messgrößen erarbeiten. Bis zum Beginn des nächsten LBE-Zielkartenprozesses im November soll alles fertig sein. Wir sind aber zuversichtlich, einzelne ausgeplante Themen, z. B. das Fuhrpark-Konzept, schon in diesem Jahr umzusetzen. i Wiebke Schuler, hansewasser foto: tristan vankann 21

22 nachrichten Zeit durchgesetzt hat, sind enorm: Die Reinigungsarbeiten erfolgen online, d. h. die Kessel können weiter verbrennen. Wir sparen also Zeit und Geld. Außerdem wurde in anderen Anlagen dieses System schon erfolgreich angewendet. Also, warum nicht mal testen? Sprengung reinigt Kessel E nde Februar 2006 wurden in unserem Müllheizwerk Sprengschnüre von externem Fachpersonal angezündet. Pro Sprengung gingen allerdings nur ca. 70 g Sprengstoff in die Luft. Unglaublich, aber wahr! Die Aktion diente natürlich nicht dazu, die Rohre im Kessel zu zerstören die brauchen wir noch. Die Rohre wurden durch selektive Sprengreinigung gesäubert. Bei jeder Verbrennung von fossilen Brennstoffen, aber auch bei Müll, bilden sich mit der Zeit Verschlackungen bzw. Verschmutzungen in den Feuerungsanlagen. Das kann schnell Betriebsstörungen auslösen und den Wirkungsgrad der Anlage stark beeinträchtigen. Also wird regelmäßig gereinigt. Bisher erfolgten diese Arbeiten mit mechanischer Reinigung (Druckluftwerkzeuge, Schaber oder Sandstrahl- und Wasserhochdruckgeräten) bei Stillstand der Anlage. Einige Unternehmen wie die von uns beauftragte Firma Eichner bieten eine Alternative an. Hier ein Auszug aus einer Broschüre der Firma aus Nordrhein-Westfalen: Bei der selektiven Sprengreinigung werden Verschmutzungen, Anbackungen, Verschlackungen und Verstopfungen mittels gezielt angebrachter Sprengladungen abgereinigt bzw. zerkleinert, so dass ein ungehinderter Materialfluss oder Wärmeübergang gewährleistet ist. Und das teilweise auch im laufenden Betrieb bei Temperaturen bis über Grad Celsius. Eine Beschädigung an Anlagen oder Bauteilen ist aufgrund des Know-how unserer Sprengmeister und der von uns entwickelten, zum Patent angemeldeten Sprengverfahren erfahrungsgemäß ausgeschlossen. Das hört sich gut an. Aber auch die weiteren Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen. In dem alten Verfahren musste ein Stillstand her. Meistens über mehrere Tage bis zu einer Woche. Logisch: Für Müll, den wir nicht verbrennen, erhalten wir auch kein Geld. Es kommt so von Reinigungstag zu Reinigungstag ein nettes Sümmchen zusammen. Da sind die zusätzlichen Kosten für die Mitarbeiter oder Fremdarbeiter, die mit Schutzausrüstungen in die Kessel kletterten, schon fast zu vernachlässigen. Bei der alten Methode war eines natürlich gewährleistet: Die Anlage wird nach den Arbeiten sicher weiter verbrennen. Aber was passiert bei einer, wenn auch kleinen Sprengung? Versuch macht klug. Die Vorteile des Systems, das sich seit einiger Zunächst wurden die notwendigen Absperrmaßnahmen durchgeführt, Aufzüge und Zugänge beschildert und Warnsignale per Hupton (Vorwarnung) und Hornsignal (Sprengung steht unmittelbar bevor) ausgelöst. Vorher sind schon die Lademengen für das Lösen der Anheftungen berechnet worden. Für unsere Sprengungen wurden Zündschnüre von bis zu 1,7 Metern Länge und etwa 70 g Sprengstoff benutzt. Eine einzige Sprengung reichte allerdings nicht aus. 70 bis 80 weitere folgten. Durch die entstehenden Druckwellen (Impulse) wurden die Anbackungen an den Heizflächen in Schwingung versetzt und es entstand ein Abreinigungseffekt. Die Verschmutzungen konnten wie gewohnt über das bestehende Fördersystem ausgetragen werden. Auch der gewünschte Reinigungseffekt trat ein. Vor den Sprengungen haben wir den Verschmutzungsgrad der Rohre mit einer Hochtemperaturkamera aufgenommen. Das gleiche geschah nach der Aktion. Der Erfolg war sichtbar. Das Ergebnis hat uns zufrieden gestellt. Durch einige Umrüstungen an den Kesseln 2 und 3 werden wir bei den nächsten Sprengungen noch effektiver sein, weil wir dann an Stellen reinigen, an die wir jetzt nicht rangekommen sind. Auch das abgesprengte Material wird beim nächsten Versuch noch besser ausgetragen werden. i Frank Neumann / Michael Drost, HBE fotos: marcus meyer 22

23 nachrichten foto: nikolai wolff Volker Ernst neuer HBE-Geschäftsführer W ie bereits im mag 1/06 angekündigt, ist HBE-Geschäftsführer Dirk Peter zum 1. April 2006 zum HBE-Anteilseigner Nehlsen gewechselt. Sein Nachfolger als kaufmännischer Geschäftsführer bei HBE, ENO, KNO und k-tec ist seitdem Volker Ernst (39). Vielen swb lern wird Volker Ernst noch bekannt sein. Bevor er im November 1998 an die HBE ausgeliehen worden ist, um die bis dahin von den Bremer Entsorgungsbetrieben ausgeübten kaufmännischen Dienstleistungen in die HBE zu integrieren, war er im Bereich Finanz- und Rechnungswesen bei der swb AG beschäftigt. Seit dem 1. Juli 1999 ist er offiziell Mitarbeiter der HBE. Vor drei Jahren erhielt er Prokura. Zum gleichen Zeitpunkt übernahm er auch die Verantwortung für den Bereich Datenverarbeitung. In den letzten Jahren gab es viele interessante Projekte, die er mitgestaltet hat. Dazu gehörten u. a. die Einführung der Balanced Scorecard oder die Finanzierung der Modernisierung des Müllheizwerks. i Frank Flömer neuer Leiter Geschäftskunden Die Wechselbereitschaft bei den Großabnehmern von Strom und Erdgas ist hoch. Trotzdem kann der Bereich Geschäftskunden bei swb Vertrieb Bremen und swb Vertrieb Bremerhaven in 2005 einen leicht gestiegenen Marktanteil verbuchen. Das zeigt, dass man trotz der anhaltenden Preisdiskussionen in diesem Kundensegment auf die hohe Dynamik im Markt gut eingestellt ist. Aber die Marktlage wird zunehmend schwieriger. Dem steigenden Druck können wir nur durch eine geschickte Produktpolitik entgegenwirken, so Frank Flömer. Seit dem 1. April 2006 ist er neuer Leiter Geschäftskunden bei swb Vertrieb Bremen und swb Vertrieb Bremerhaven. Im Bereich Geschäftskunden kennt Frank Flömer sich aus. Seit 2001 war er Teamleiter Vertriebsinnendienst Business Center und Stellvertreter von Ronald-Mike Neumeyer, seinem Vorgänger als Leiter des Bereichs Geschäftskunden. Zuvor war er seit 1999 als Branchen-Account-Manager tätig. Schon nach der Ausbildung zum Industriekaufmann, die er bei swb 1986 abgeschlossen hat, war der Weg in Richtung Geschäftskunden anscheinend vorgezeichnet. Von 1987 bis zum Wechsel in die Branchen-Accounts war er zuständig für Sonderverträge im Geschäftskundenbereich bei Erdgas und Fernwärme. Wer die Kundengruppe wie Flömer von allen Seiten kennen gelernt hat, weiß, wo auch künftig die Chancen für swb liegen. Unser Alleinstellungsmerkmal, das wir auch gezielt einsetzen müssen, ist unser Know-how über die Prozesse bei den Kunden vor Ort in Kombination mit einer hohen Flexibilität für die zukünftigen Anforderungen. Prozesse auch eine hausinternes Thema im Bereich Geschäftskunden. Das gilt insbesondere beim Projekt Neustrukturierung Bremerhaven, an dessen Umsetzung Flömer für den Bereich Geschäftskunden beteiligt war und ist. Die größte Herausforderung ist es, an beiden Standorten ein Verständnis für den gemeinsamen Auftrag zu entwickeln, ohne dabei die standortbezogenen Faktoren zu vernachlässigen, weiß Flömer. Dazu müssen wir unsere Erfahrungen austauschen und uns, wo es Sinn macht, für das bestmögliche Verfahren entscheiden. Frank Flömer ist neuer Leiter Geschäftskunden swb Vertrieb Bremen und swb Vertrieb Bremerhaven. Die Verunsicherung, die im Zusammenhang mit der Neustrukturierung besonders auf Seiten der Bremerhavener Mitarbeiter entstanden ist, ist Flömer bewusst. Und er sieht es auch künftig als eine seiner Hauptaufgaben an, den weiteren Prozess der Integration voranzubringen und auf beiden Seiten durch eine offene Kommunikation zu begleiten. i foto: mac fotoservice 23

24 nachrichten Audit Beruf und Familie Feriencamp Summer in the City N euigkeiten vom Audit Beruf und Familie: Auf Mitarbeiterkinder im Alter von 6 bis 13 Jahren wartet in den großen Ferien etwas ganz Besonderes, das Feriencamp Sommer in the City für Entdecker und Neugierige. Die erstmals geplante einwöchige Ferien-Gemeinschaftsaktion läuft in Kooperation mit der Stadt Bremen, Daimler- Chrysler, Airbus Deutschland und swb Vertrieb Bremen. Veranstalter ist die KITA Technologiepark e. V. an der Uni Bremen. Wie kriegen die Kinder den Tag rum, wenn die Eltern in den Ferien arbeiten müssen? Wer gerade dabei ist, sich Gedanken darüber zu machen, wie der Nachwuchs die Zeit ohne Schule am sinnvollsten verbringen kann, findet mit dem Feriencamp möglicherweise genau das passende Angebot. Was wird geboten? In den Wochen vom 24. bis 28. Juli und vom 31. Juli bis 4. August gibt es für Mitarbeiterkinder der am Pilotprojekt beteiligten Firmen ein spannendes Erlebnisprogramm aus Exkursionen und Werksführungen, Kanutouren, Aktionen zum Thema Umwelt und Technik, Besuchen im Universum Science Center und vielem mehr, vor allem natürlich Spiel und Spaß. Auch für das leibliche Wohl am Mittag wird gesorgt. Kurz: Jeweils von Montag bis Freitag zwischen 8.30 und Uhr können sich die Kinder auf erlebnisreiche Ferientage freuen. Für jedes Unternehmen steht eine bestimmte Anzahl freier Plätze zur Verfügung. Anmeldungen nimmt Axel Antons in der KITA Technologiepark entgegen. Die Vergabe der Plätze erfolgt in der Reihenfolge der eingehenden Anmeldungen. Der finanzielle Beitrag beschränkt sich auf 75 Euro pro Kind und Woche. Nähere Informationen und das Anmeldeformular gibt es auf Flyern, die auf den Tischen in den Fluren der Hauptverwaltung an der Theodor-Heuss-Allee ausliegen, oder unter und in LotusNotes unter Organisationshandbuch swb Vertrieb Bremen/Beruf und Familie/ Veranstaltungen. i Infos gibt es auch telefonisch unter oder Stabile Seitenlage Im mag 5/2005 berichteten wir über das breite Angebot von Erste- Hilfe-Kursen, das swb für seine Mitarbeiter bereithält. Jährlich organisiert Jörn Schitthelm vom betriebsärztlichen Dienst der swb AG mindestens zehn Grundkurse, in denen Mitarbeiter lernen können, anderen Menschen in lebensbedrohlichen Situationen sicher zu helfen und sogar das Leben zu retten. Angespornt von unserem Artikel meldeten sich zwei Gruppen von Pensionären rund um den Pensionärssprecher Thomas Knoop zu einem Kurs an. Hier ist sein Erfahrungsbericht: Zum ersten Mal fand am 15. und 16. Februar 2006 ein Erste-Hilfe- Kursus für swb-pensionäre statt. Hochmotivierte Pensionäre und die hervorragende Betreuung durch Yasmin Tertemiz von der Hilfsund Wohlfahrtsorganisation ASB (Arbeiter-Samariter-Bund) machten den Kursus zu einem vollen Erfolg. Beginnend bei der stabilen Seitenlage bis zu sehr drastischen Fallbeispielen wurde hautnah die erste Hilfe geübt und wieder aufgefrischt. Ein weiterer Kursus fand am 15. und 16. März 2006 statt. Es bleibt zu hoffen, dass diese mit vollem Erfolg angelaufene Maßnahme fortgeführt wird! i Thomas F. Knoop Lernen, Leben zu retten: swb-pensionäre beim Erste-Hilfe-Kurs. foto: jörg machirus 24

25 nachrichten CO 2 -Zertifikate für den kleinen Mann D er durch die gleichnamige Debatte aufgewirbelte Feinstaub setzt sich auch in Bremen langsam wieder. Derweil emittieren alle ausgemachten Übeltäter unbeeindruckt weiter CO 2 und große oder kleine Stäube: Industrie, Autobesitzer, Menschen im Allgemeinen. Bis auf eine kleine, aber stetig wachsende Anzahl von Kunden der swb Vertrieb Bremen. 231 Privat- und Gewerbekunden sind seit dem 10. April 2006 im Besitz eines Zertifikates sozusagen das Emissionszertifikat für den kleinen Mann. Sie haben es von swb Vertrieb Bremen erhalten, sofern sie im Zeitraum zwischen dem 30. März und dem 31. Dezember 2005 ihre Heizung von Heizöl, Strom und festen Brennstoffen auf Erdgas oder Fernwärme umgestellt haben. Mit dem Zertifikat erhalten die Kunden, so Axel Siemsen, Teamleiter Center Vertrieb, eine Aussage über das Einsparpotenzial ihrer Heizungen, das durch die Umstellung erzielt werden konnte. Der Vorteil für die Kunden, so Benno Schmökel, Produktmanager Erdgas bei swb Vertrieb Bremen: Zusätzlich zum guten Gewissen gibt es eine Bezuschussung, die je eingesparter Tonne CO 2 8,88 Euro beträgt. Bei neuen Anlagen können so schnell 500 Euro zusammenkommen. Die Höhe der Einsparung hängt jeweils vom Dämmstandard des betreffenden Objekts ab. Eine einfach anzuwendende Berechnungssoftware ermittelt mit wenigen Eingaben die Höhe des Zuschusses und der eingesparten CO 2 -Menge. Die Obergrenze liegt bei 888 Euro. Der Vorteil für das Klima: Immer mehr Kunden können durch die Aktion dazu bewegt werden, auf Erdgas oder Fernwärme umzusteigen. Und: Die erzielten CO 2 -Einsparungen werden dokumentiert und fließen in die CO 2 -Gesamtstatistik ein. Damit eröffnet sich bei Erreichen einer hohen Gesamtmenge die Möglichkeit, diese über den CO 2 -Handel zu verkaufen und das erlöste Geld erneut in CO 2 -mindernde Maßnahmen zu investieren. Jede Tonne zählt: Ingo Przyklenk, swb Vertrieb Bremen, überreicht Hilfried Ey vom Immobilienservice Ulrich Deterding das Zertifikat für einen Gebäudekomplex mit 20 Wohneinheiten. Die Aktion geht zurück auf die Initiative Clima Option 2022 der Stadtwerke Unna. Sie ist angelehnt an das Kyoto-Protokoll, das für die Unterzeichner-Staaten bis 2012 eine Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes um mindestens fünf Prozent bzw. auf den Stand von vor 1990 festlegt. Bei der Clima Option 2022 ist die Laufzeit auf zehn Jahr länger angelegt, und es gibt keine festgelegte Zielzahl: Jede Tonne zählt und wird vergütet. foto: ir one Die Stadtwerke Unna haben das Berechnungsverfahren zur CO 2 -Einsparung vom Fraunhofer-Institut entwickeln und vom TÜV zertifizieren lassen. Auch andere Stadtwerke beteiligen sich an der Clima Option So sind neben dem Initiator Stadtwerke Unna und swb u. a. auch die Stadtwerke Augsburg oder die Stadtwerke Karlsruhe mit von der Partie. i Fünf Gründe für swb der Geschäftsbericht 2005 ist da Der Geschäftsbericht, der dieses Jahr unter dem Leitthema Kundenorientierung steht, ist erschienen. Ihr persönliches Exemplar können Sie bestellen bei Susanne Schultze, swb AG Unternehmenskommunikation, T , susanne. i foto: werner reinkelürs 25

26 nachrichten Fakten, Fakten, Fakten Dritter Parlamentarischer Abend beleuchtet Energiepreise Christian Weber (Präsident der Bremischen Bürgerschaft) mit Gastredner Prof. Carl Christian von Weizsäcker. foto: lutz schwaner K lassischer Dauerbrenner das Thema Energiepreise beherrscht nicht nur seit Monaten die Medien, es war auch Schwerpunkt des dritten Parlamentarischen Abends am 23. Februar. swb hatte die Mitglieder des Landesparlaments sowie des Bremer Senats und der senatorischen Dienststellen erneut ins Alte Pumpwerk der hansewasser eingeladen. Energieunternehmen Buhmänner der Nation? dieses Motto hatte swb selbst aufgegriffen. Rund 50 Politiker folgten der Einladung zu einem Abend, an dem nicht nur leichte Kost geboten wurde. Gastredner Prof. Carl Christian von Weizsäcker nahm engagiert die Preistreiber bei den Energiekosten auf den Haken. Sein Fazit: Energiepolitik ist ein globales Thema, die Zusammenhänge sind komplex und die Aufgabe der Zukunft ist, die Ressourcen in einem sinnvollen Mix möglichst effizient einzusetzen. Auch wenn nicht alle Anwesenden die Thesen von Weizsäckers teilen wollten und den Kompaktkurs in Energiepolitik zu dieser späten Abendstunde als eher schwer verdaulich empfanden die Plattform eines Parlamentarischen Abends wurde durchgehend begrüßt. swb sollte diese Veranstaltung unbedingt beibehalten. i Altersvorsorge Pensionskasse bietet neue Möglichkeit Sekt oder Selters im Alter? Vor dieser Frage stehen Arbeitnehmer, wenn sie sich überlegen, für welche Form der zusätzlichen Altersvorsorge sie sich entscheiden sollen. Denn eines wird immer klarer: Die viel zitierte Versorgungslücke im Alter lässt sich nicht mehr wegdiskutieren und nur durch Eigeninitiative verringern. Die Direktversicherung war bisher eine Möglichkeit, die von Arbeitgeberseite angeboten wurde. Bei swb gibt es ab Mai 2006 eine neue Möglichkeit, zusätzliche Vorsorge fürs Alter zu treffen: die Zenith Pensionskasse. Die swb AG hat mit der Zenith Pensionskasse einen Rahmenvertrag geschlossen. Entscheidet sich ein Arbeitnehmer für die Pensionskasse, zahlt er monatlich seine Beiträge in Form einer Entgeltumwandlung aus einem Teil seiner Bruttobezüge. Beiträge bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (sie liegt für 2006 bei Euro) bleiben steuer- und bis Ende 2008 zusätzlich sozialversicherungsfrei. Wichtig: Zukünftig soll die Entgeltumwandlung nur noch über die Zenith Pensionskasse möglich sein. Die bestehenden Direktversicherungsverträge bleiben von der Pensionskasse unberührt. Die wichtigsten Vertragspunkte in Kürze: provisionsfreier Beratertarif keine Zillmerung, d. h. die anfallenden Verwaltungskosten werden auf die gesamte Laufzeit verteilt sofortige Unverfallbarkeit ab dem ersten Beitrag Auszahlung mit dem 65. Lebensjahr sowie mit der Möglichkeit der vorzeitigen Inanspruchnahme zwischen dem 60. und 65. Lebensjahr Alters- und ggf. Hinterbliebenenrente, wahlweise Beitragsbefreiung für den Fall der Berufsunfähigkeit Die Mitarbeiter des Bereichs PE40/Personalrecht/Altersversorgung tragen unter der Federführung von Herbert Buchner alle Details und möglichen Fragen zu dieser neuen Form der zusätzlichen Vorsorge in einer kostenlosen Informationsbroschüre zusammen. Sie ist zurzeit in Vorbereitung und beantwortet nicht nur Fragen zu Sinn und Zweck der Absicherung, sondern vor allem zur Steuer-, Kranken- und Pflegeversicherungspflicht der Das Pensionskassen-Team Ulrike Grönwoldt, Burghard Bluhm und Herbert Buchner beantwortet gern alle Fragen rund um das Thema Rente und Vorsorge fürs Alter. späteren Auszahlungen, zur Beitragsbefreiung für den Fall der Berufsunfähigkeit, zur Invalidität sowie zu den Auszahlungsmodalitäten oder der Verfallbarkeit der Ansprüche. i Ansprechpartner sind: Ulrike Grönwoldt, T Burghard Bluhm, T foto: jörg machirus 26

27 nachrichten forum Neulich in der Kantine Geiz macht arm V.l. Dr. Torsten Köhne, Thomas Leschke, Peter Bauer und Ronald-Mike Neumeyer. 40 Tonnen und Sonnenschein Z um vierten Mal hat swb gemeinsam mit der ENO, dem Senator für Bau, Umwelt und Verkehr und dem Weser-Kurier am 24. März zum Frühjahrsputz aufgerufen und freiwillige Helfer sind gekommen. In fünf Stunden haben sie 40 Tonnen leere Chipstüten, Plastikbecher, Zigarettenschachteln und anderweitigen Unrat aus Büschen, Parkanlagen und von Geh- und Radwegen geklaubt. Nicht nur bei Teilnehmerzahl und gesammelter Müllmenge wurden die Zahlen vom Vorjahr überrundet auch die Sonne schien rekordverdächtig konstant. Zum ersten Mal dabei war dieses Jahr Grünhold, das neue Maskottchen der Gemeinschaftsaktion. Im Beisein von swb- Vorstand Dr. Torsten Köhne, ENO-Geschäftsführer Thomas Leschke, Peter Bauer, stellvertretender Chefredakteur vom Weser-Kurier und Umweltsenator Ronald-Mike Neumeyer wurde er feierlich getauft mit Müll, wie es dem Anlass geziemt. Eine wirklich schöne Gemeinschaftsaktion, die schon den kleinen Kindern nicht nur umweltbewusstes Verhalten, sondern auch ehrenamtliches Handeln näher bringt, sagt swb-organisatorin Charina Hemetek Mendes. Besonders Grünhold hat es den Kindern angetan. Manchmal war die Begeisterung so groß und der Ansturm so stark, dass sich unser plüschiger Oberhelfer zeitweise in Sicherheit bringen musste. i foto: jochen stoss Gestern Abend habe ich über www. guenstiger.de den Plasma-Fernseher von Samsung 200 Euro billiger als bei Saturn geschossen! Der Kollege, der mir das gestern stolz erzählte, musste sich statt meiner Anerkennung einige Kritik anhören. Warum? Das habe ich dem Kollegen wie folgt erklärt: Du bist doch seit 23 Jahren Mitarbeiter bei swb. Ja. Und du möchtest, dass dein Arbeitsplatz durch d i e Bremer Kunden gesichert wird, die lieber bei ihrem Anbieter vor Ort Energie und Wasser kaufen und nicht bei Yello & Co. Ja. Wenn nun viele Bremer Bürger ihren Strom und bald auch das Erdgas bei Mitanbietern, die keine Arbeits- und Ausbildungsplätze in Bremen stellen, kaufen würden, dann wäre dein Arbeitsplatz und der vieler Kollegen bald überflüssig. Ja? Ja! Und der Ausbildungsplatz für deine Tochter stünde wahrscheinlich auch nicht mehr zur Verfügung. Aber was soll ich denn machen, wenn ich im Internet viel billiger kaufen kann. Ich habe doch auch nichts zu verschenken, meinte der Kollege. Ganz einfach, statt z. B. beim Expert- Händler um die Ecke oder bei Peter Horn nachzufragen, machst du das, was den meisten Verbrauchern heute Spaß macht: Du gehst auf die Jagd im Internet. Dabei würde ein Gespräch mit dem örtlichen Fachhändler oft zum gleichen Ergebnis führen. Und der stellt dir das Gerät sogar noch im Wohnzimmer auf und richtet es ein. Und einen Ausbildungsplatz für deinen Sohn stellt der auch noch zur Verfügung im Gegensatz zum Internet-Händler. Was will ich damit sagen? Wenn wir als swb ler zukünftig unser Geld dort ausgeben, wo man auch unsere Arbeitsplätze sichert, dann ist ein Anfang gemacht auf dem Weg in eine sicherere Zukunft. Denn: Geiz macht arm ist keine Floskel, sondern soll klar machen, dass unser aller Verhalten in absehbarer Zeit zurückschlägt. Dann gibt es keine Auswahl mehr an örtlichen Händlern. Dann kannst du deinen defekten Hausrat wegwerfen oder vorfinanziert an einen chinesischen Reparaturbetrieb senden. Also, den Samsung-Fernseher hättest du nach Verhandlungen hier vor Ort vermutlich für 50 Euro mehr als im Internet bekommen, jetzt zieh noch die Transportkosten ab, die du bei den 200 Euro Differenz nicht kalkuliert hast, und dann sag mir, dass dir der verbliebene Mehrpreis nicht das Verbleiben einer intakten Marktstruktur in Bremen wert ist. Und wenn du nicht überzeugt bist, diskutiere das Thema einfach mal mit deinen Kindern. Die haben da vielleicht schon eine ganz andere Sichtweise. Christoph Brinkmann, Kommunikationsmanager swb Vertrieb Bremen 27

28 nachrichten Das war der Gipfel Ziele der künftigen Energiepolitik beim ersten Energiegipfel in Berlin A m 3. April trafen 30 führende Manager aus Strom-, Öl-, Chemie- und Automobilindustrie zum Energiegipfel mit der Bundesregierung zusammen. Gemeinsam mit der Wirtschaft will die Bundesregierung die Abhängigkeit von Energieimporten verringern, den Anstieg der Strompreise verhindern und den Klimaschutz fördern. Der Gipfel ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. Während die Grünen und die Verbraucherschützer Aussagen zu Atomausstieg und alternativen Energien als zu vage kritisierten und forderten, Energie müsse bezahlbar bleiben, lobten Energieexperten das Treffen als sinnvolle Bestandsaufnahme. Was will der Gipfel erreichen? Ausgangspunkt der Diskussionen: die großen Sorgen der Deutschen um die hohen Preise für Öl- und Erdgasimporte. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Importe zurückgefahren und Alternativen gesucht werden müssen. Versorgungssicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit einzelner Energieträger sollen in ein vernünftiges Gleichgewicht gebracht werden. Bis Mitte 2007 soll ein Konzept für die nationale Energiesicherung bis 2020 vorliegen, erarbeitet von drei Arbeitsgruppen (internationale Aspekte der Energieversorgung, nationale Themen Strompreise und Versorgungssicherheit, Energieeffizienz). Beim nächsten Gipfel im September sollen die Gruppen erste Ergebnisse präsentieren. Welche Ergebnisse brachte der Gipfel? Das Gipfeltreffen der Bundeskanzlerin soll der Startschuss für weitere Gespräche sein. Obwohl alle von einem Erfolg sprechen, direkt wirksame Ergebnisse hat der Energiegipfel nicht geliefert. Bestenfalls Trends waren erkennbar. Im Zieldreieck Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz dominieren derzeit deutlich die ersten beiden Teilziele. Erwartungsgemäß fielen keine Entscheidungen zur Atomkraft oder zur Zuteilung von CO 2 -Zertifikaten ab Die Energiewirtschaft sicherte Investitionen zu (bis 2012 mehr als 30 Mrd. Euro für Netze und Kraftwerke), die Regenerativbranche (bis 2012 etwa 40 Mrd. Euro) und die Bundesregierung mehr Forschungsgelder (bis 2009 zwei Mrd. Euro). Damit soll der Anstieg der Strompreise gebremst und die Abhängigkeit von Energieimporten gesenkt werden. Ansonsten sind die Positionen bekannt: Die Union ist für längere KKW-Laufzeiten, die SPD beharrt auf dem Atomdeal samt entsprechenden Koalitionsvereinbarungen. i Stromgötter beschützen Theodor-Heuss-Allee Vor 80 Jahren kannte sie wohl jeder in Bremen. Doch dieses Wissen ging während der Jahre verloren und heute weiß keiner, was sie sind oder wer sie geschaffen hat: zwei Steinfiguren am Eingang des alten A- Gebäudes der Theodor-Heuss-Allee. Wilfried Schmidt-Neteband (58), heute in der Ruhephase der Altersteilzeit, wollte dieses Wissen wieder ausgraben: Auf dem Weg zur Arbeit sind mir die Steinfiguren aufgefallen. Aus Neugierde habe ich dann mit der Recherche begonnen. Das Amt für Denkmalschutz konnte mir bei der Suche nach dem Künstler, der die Steinfiguren geschaffen hat, weiterhelfen. Das Steinmetzzeichen an den Steinfiguren ist eine Art Unterschrift des Künstlers. Engelhard Tölken, der auch Skulpturen in der Böttcherstraße entworfen hat, ist verantwortlich für die Figuren. Doch wer sind sie eigentlich? Da es in der griechischen und römischen Mythologie keine Elektrizitätsgötter gab, wurden in der Kunst die Stromgötter geschaffen. Um die damals scheinbar futuristische Stromerzeugung und die Wirkung der Elektrizität zu veranschaulichen, bekamen die Lichtgötter reale Gegenstände in die Hand: Flamme, Blitz, Sonne oder Elektromotor. Die Götter brachten durch die Elektrizität den Menschen Licht und die Möglichkeit, sie auf vielfältige Weise nutzbar zu machen. Der technische Fortschritt begann. fotos: roland schiffler Um die Zukunft auch in Bremen zu begrüßen, wurden vor 80 Jahren, im Jahr 1926, zwei Steinfiguren in expressionistischer Form am Eingang des neuen Verwaltungsgebäudes der damaligen Städtischen Elektrizitätswerke Bremen angebracht. Als Zeichen der Stromerzeugung in Bremen, die es heute seit 113 Jahren gibt, wurden die swb-stromgötter geschaffen. Beide Figuren halten Symbole der Elektrizität in den Händen. Die linke Steinfigur trägt den typischen Elektromotor, während die rechte Figur einen Elektroblitz hält. Erzeugung mit Zukunft Stromgötter sind dabei Der technische Fortschritt, den die Stromgötter symbolisieren, ist auch im Jahr 2006 nicht beendet. Vielleicht begleiten sie uns auch auf dem Weg in unsere Erzeugungszukunft. In die Zukunft der bremischen Stromerzeugung: der Bau von Block 21. i Davina Krismann, swb Erzeugung 28

29 nachrichten 40 Jahre dabei 25 Jahre im gleichen Unternehmen zu arbeiten, ist in der heutigen Zeit zwar selten, aber noch durchaus üblich, 40-jährige Dienstjubiläen sind dagegen eine Rarität auch bei swb. Umso erfreulicher ist es, dass am 1. April 2006 diesen Ehrentag ein komplettes Lehrjahr feiern konnte. Joachim Riebau (swb Beleuchtung), Rüdiger Hein (swb AG), Uwe Krüger (swb Netze), Klaus Schäfer (swb Netze), Lother Leker (nordit) und Heinz-Werner Vesting (swb Erzeugung) haben am 1. April 1966 gemeinsam bei den damaligen Stadtwerken Bremen ihre Ausbildung zum Starkstromelektriker begonnen und sind noch heute im Unternehmen. mag hat stellvertretend mit einem von ihnen gesprochen und seinen bisherigen Werdegang bei swb kurz skizziert. Heinz- Werner Vesting hat seit 1971 im Anschluss an die Bundeswehrzeit für die Zentralwerkstatt an allen Kraftwerksstandorten bei der Uwe Dahl, Geschäftsführer swb Erzeugung, gratuliert Heinz-Werner Vesting. Instandsetzung von Kraftwerkskomponenten der Mess- und Regeltechnik gearbeitet. 15 Jahre später, 1986, hat er die Prüfung zum Industriemeister Fachrichtung Elektrotechnik Energietechnik bestanden und wurde 1987 vom Vorhandwerker zum Meister befördert. Nach seinem 25-jährigen Jubiläum im Jahr 1991 hat er nicht nur einige Umstrukturierungen miterlebt, sondern ist auch als stellvertretender Teamleiter mit der Zentralwerkstatt vom Kraftwerk Hafen an den Strotthoffkai am Standort Hastedt gezogen. Als jetziger Leiter der Teams E-Werkstatt und Mess- und Regelwerkstatt befindet sich Vesting seit 1. Juli 2005 in der ersten Phase der Altersteilzeit. i foto: jörg machirus AIDA Das Musical im Musicaltheater in Bremen AIDA Das Musical vom 3. Juni bis 30. Juli 2006 im Musicaltheater Bremen: Vergünstigter Eintritt für swb-mitarbeiter Zwei Prinzessinnen, ein Held und eine der ältesten und schönsten überlieferten Liebesgeschichten der Menschheit. Erleben Sie Elton John und Tim Rice s Broadway Musical AIDA, zeitgemäß in Szene gesetzt durch die Macher von Disneys Der König der Löwen. Das Stück wurde mit vier Tony Awards, u. a. für herausragendes Lichtdesign und die grandiosen Bühnenbilder ausgezeichnet. Die Oscarpreisträger Elton John und Tim Rice erhielten einen Grammy für den Soundtrack das alles für Sie zu vergünstigten Konditionen im Musicaltheater in Bremen. Der Kartenverkauf läuft ab sofort: Reservieren Sie sich Ihr Ticket unter der Rufnummer und geben Sie dabei das Stichwort Firmen AIDA an. i AIDA im Musicaltheater Bremen: 20 Prozent Ermäßigung für swb-mitarbeiter auf Vorstellungen vom bis Alle Preise verstehen sich zzgl. Vorverkaufsgebühren und zwei Euro Systemgebühr. Keine Kombination mit weiteren Angeboten und Ermäßigungsarten möglich. Tickets solange der Vorrat reicht. Legendäre Liebe: der Kommandant Radames und die Nubierprinzessin Aida. foto: stage entertainment 20 % Rabatt auf PK 4 Netto PK 3 Netto PK 2 Netto PK 1 Netto Di 20 Uhr, Mi 18:30 Uhr, Do 20 Uhr, So 14:30 Uhr, So 19 Uhr Fr 20 Uhr, Sa 15 Uhr Sa 20 Uhr 29,90 e 23,92 e 34,90 e 27,92 e 39,90 e 31,92 e 49,90 e 39,92 e 54,90 e 43,92 e 59,90 e 47,92 e 59,90 e 47,92 e 64,90 e 51,92 e 69,90 e 55,92 e 69,90 e 55,92 e 74,90 e 59,92 e 79,90 e 63,92 e 29

30 nachrichten Beschwerdemanagement Wir haben verstanden W as ist eigentlich eine Beschwerde? Woran ist sie zu erkennen? Rund um diese beiden Definitionsfragen gab es im vergangenen Jahr zahlreiche Aktivitäten und Schulungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei swb im Kundenkontakt stehen (das mag berichtete in der Dezemberausgabe 2005 darüber). Rauchten in 2005 noch die Köpfe, um den Umdenkprozess in Gang zu setzen, dass eine Beschwerde nichts grundsätzlich Negatives ist, sondern die Chancen und Anhaltspunkte für Verbesserungen in sich trägt, gibt es im ersten Quartal 2006 bereits sichtbare Erfolge vorzuweisen: Jede Beschwerde wird nach festen Kriterien analysiert, ausgewertet und abschließend dokumentiert. Die Dokumentation liefert wertvolle Informationen, an welchen Stellen Prozessabläufe überprüft und gegebenenfalls geändert werden müssen. Wie funktioniert das in der Praxis des Arbeitstalltags? In dem Moment, in dem man die Chance erkennt, die in einer Beschwerde steckt, ändert sich auch ihre Wahrnehmung, sagt Annika Baranowski, Qualitätsmanagerin bei swb Vertrieb. Weil die Mitarbeiter nach den Schulungen ein viel feineres Gespür für den Umgang mit Beschwerden entwickelt haben, stieg die Zahl der als Beschwerden registrierten Kundenreaktionen zunächst etwa um das Dreifache an. Mit Hilfe der neuen, differenzierteren Eingabemaske (Beschwerdelayer) im CRM-System TPS werden alle Beschwerden entsprechend der verschiedenen Kriterien erfasst und monatlich ausgewertet. Aus dem monatlichen Beschwerdereport können umgehend diverse Erkenntnisse über kleinere und auch größere Schwächen in unseren Prozessen gewonnen werden, um sofort Veränderungen und Verbesserungen einzuleiten. Viele Prozessschwächen wurden auf diese Weise zeitnah erkannt und beseitigt. Die monatlichen Berichte werden allen swb-gesellschaften zur Verfügung gestellt. Jede Gesellschaft hat die Aufgabe, die angefallenen Beschwerden zu analysieren, gegebenenfalls Handlungsfelder zu eröffnen und ihrerseits Verbesserungsmaßnahmen herbeizuführen. Die Wirkung machte sich bereits bei den letzten Kundenbefragungen positiv bemerkbar. Diese ersten Erfolge beim Kunden sind nicht nur eine tolle Leistung, sondern auch das höchste Lob für alle Beteiligten. Vom Resultat profitieren ebenfalls alle: An vielen Stellen haben sich die Prozessabläufe verbessert. Das spüren die swb-kunden ebenso wir die Mitarbeiter. Damit ist man dem Ziel, in der swb-gruppe eine einheitliche, übergreifende Sichtweise auf Beschwerden zu bekommen, sehr viel näher gekommen. i Novogate Jointventure von Essent und Bayerngas geplant Seit dem 23. März ist es offiziell: Die Bayerngas und die Deutsche Essent wollen künftig kooperieren und somit die bisherigen Aktivitäten im kommunalen Umfeld ausbauen. Beide Aufsichtsräte gaben grünes Licht für die Kooperation, in die sich die Unternehmen zu gleichen Teilen einbringen. Geplant ist ein Start zum 1. Juni Sobald die notwendige Genehmigung des europäischen Kartellamtes vorliegt, wird die Novogate GmbH von München und Düsseldorf aus operieren. Das gemeinsame Unternehmen wird eine attraktive Gasbeschaffungsplattform für Stadtwerke aufbauen und ausdrücklich offen sein für die Aufnahme von Stadtwerken in den Gesellschafterkreis. Durch diese Partnerschaft soll in dem sich entwickelnden europäischen Gasmarkt mehr Liquidität und Transparenz geschaffen werden. Die Kombination von Gasbeschaffungsvolumen, Trading und Risikomanagement wird zu entscheidenden Vorteilen für Kunden und Anteilseigner führen. Zusätzlich werden Bayerngas und Essent gemeinsam Investitionsprojekte im Gasbeschaffungsbereich nahe an der Quelle untersuchen, um Geschäftsmöglichkeiten entlang der Wertschöpfungskette auszuweiten. Bayerngas und Essent ergänzen sich ideal, sowohl von der Geographie, der Struktur ihrer Kunden als auch von der Erfahrung im Gasmarkt her. Die effektive Kombination von traditioneller Beschaffungserfahrung und internationaler Trading- und Risikomanagementexpertise bietet den Stadtwerken eine willkommene Alternative zu herkömmlichen Anbietern, erklärte Paul van Son, Geschäftsführer der Deutschen Essent GmbH. Die Unternehmen verfügen zusammen über ein gebündeltes Geschäftsvolumen von über 200 Mrd. kwh Erdgas pro Jahr. Zusammen gehört man zu den größeren Einkäufern auf dem europäischen Erdgasmarkt. Auf diesem Wege bieten wir eine sehr attraktive Beschaffungsplattform für unsere Kunden an, die für sich alleine solche Möglichkeiten mangels Volumen nicht erhalten können, erläutert Bayerngas-Geschäftsführer Dr. Ulrich Mössner die Vorteile. Bayerngas und Essent sehen in dieser Kooperation nur die erste Stufe einer Zusammenarbeit, die sie künftig systematisch weiterentwickeln wollen. i Anne Joeken, Deutsche Essent 30

31 nachrichten Ein Stück Industriegeschichte geht zu Ende Bunkerabriss am Standort Heizkraftwerk Hafen 1913 entstandenen Kohlehafens ansässig, um im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums (RLM) Flugzeuge für den Aufbau einer deutschen Luftwaffe zu produzieren. Zwischen 1937 und 1945 wurden hier insgesamt Junkers-Flugzeuge Typ JU 87- STUKA gebaut. Im Kriegsverlauf wurde der Standort immer wieder zum Schauplatz von schweren Luftangriffen. Die verheerendsten Bombenatta - cken führten am 21. und 30. März 1945 zu einer fast vollständigen Zerstörung des Standortes mit Ausnahme des nun abgerissenen Bunkers. Wieviele Menschenleben durch den schützenden Beton gerettet wurden, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass mit dem jetzigen Abriss ein bedeutender Schritt in die Zukunft gemacht wird. D er Bunker, ein Relikt aus dunklen Kriegszeiten, ist Vergangenheit. Nach über 60 Jahren wurde der rund 40 Meter lange, 12 Meter breite und 13 Meter hohe Betonkoloss aus dem Jahre 1940 abgerissen, um Platz für Neues im Heizkraftwerk Hafen zu schaffen. Eine Herkulesaufgabe: Es mussten 2,5 Meter dicke Wände aus Stahlbeton, insgesamt Tonnen Stück für Stück geradezu bergmännisch bewegt werden. Die Sicherheit hatte dabei absolute Priorität, denn das Kraftwerk und das anliegende Umspannwerk konnten für die Arbeiten nicht abgeschaltet werden. Ausschlaggebend für den erfolgten Abriss sind zukünftige Ausbauvorhaben am Standort Hafen. Neben der Zufluchtsmöglichkeit für Menschen wurde der Bunker auch zur Sicherung der wichtigsten Versorgungsanlagen der Weser Flugzeugbau GmbH (WFG) genutzt. Das Unternehmen war seit dem 10. Juni 1935 auf dem ehemaligen Gelände des Auf der Fläche des ehemaligen Luftschutzbunkers sollen bald schon ein Containerdorf für swb-büros und Räumlichkeiten für Fremdfirmen stehen. In Fortführung des neuen Standortkonzeptes wird zusätzlich das bestehende 110-kV-Umspannwerk durch eine moderne SF-6-Anlage ersetzt. Der Startschuss für die Bauarbeiten wird voraussichtlich im Mai fallen. i Markus Engels, swb Erzeugung Mit dem Abriss geht auch ein Stück Industriegeschichte zu Ende. Im 2. Weltkrieg diente das Bauwerk seit 1940 als einer von insgesamt mehr als 130 Luftschutzbunkern in Bremen zum Schutz vor den immer heftiger werdenden Luftangriffen der Alliierten. fotos: jochen lenz 31

32 nachrichten foto: jörg machirus Gut aufgestellt: der swb-kader auf einen Blick: vordere Reihe v.l.: Holger Youngster Köpsel, Dino Quirlig Krupic, Jan The Wall Kühne, Bernd Kämpferherz Daum, Thomas Hoffnungsträger Sündermann, Holger Die Null muss stehen Bruns, Martin Feine Technik Hakemann, Thomas Flummi Kante, Frank Lunge Thoma, Michael Halber Ganzer, Marcus Hebersson Johansson; hintere Reihe v.l.: Harald Big Boss Sulz, Markus Shooting-Star Nesemann, Heiko Klette Luley, Lüder Bomber Bremermann, Götz Hammer Latussek, Stefan Teamchef Meyer, Stephan Mr. Zuverlässig Claespeter, André Power Brix, Karl-Heinz Eisen Witte, Helmut Oldie but Goldie Finke, Nils rechte Klebe Schmidt, Carsten Schalker Kreisel Bergjohann. Nicht auf dem Bild: Holger Katze Holsten, Michael Die wahre Nr. 10 Ruhnke, Andreas Rekonvaleszent Schäfer. Betriebssport der swb AG Erfolgreiche Sparte Fußball E nde 2003 trafen sich Harald Sulz (swb Netze), André Brix und Stefan Meyer (beide swb Vertrieb Bremen), um die Wiedergründung der Sparte Fußball innerhalb der Betriebssportgemeinschaft der swb AG zu beschließen und voranzutreiben. Das gemeinsame Ziel war und ist es, mit viel Spaß am Punktspielbetrieb des Landesbetriebssportverbandes (LBSV) teilzunehmen. Gemäß dem Motto Klein anfangen haben wir gezielt potenzielle Mitspieler angesprochen. Daraus bildete sich ein Kreis von 23 fußballverrückten Kollegen, die ab Mai 2004 in die erste Kleinfeldsaison starteten. Als Rookie (Anfänger) mussten wir allerdings in der untersten Liga E anfangen. Spielpartner waren hier u. a. die BSAG und das Klinikum Bremen. Als Erster (elf Siege, ein Remis) stiegen wir sofort in die nächste Liga auf. Das erste Jahr war geprägt durch sportliches und privates Kennenlernen. Dabei entwickelte sich eine tolle Gemeinschaft. Insgesamt gibt es zehn Ligen auf fünf Ebenen (A1, A2 E1, E2). Die Sieger der beiden A-Ligen spielen den Betriebssportmeister Bremen-Stadt aus. Daneben gibt es noch zwei Alte-Herren- und vier Freizeit-Ligen. In der Saison 2005 versuchten wir uns in Liga D2. Das Ergebnis von 2004 wurde noch getoppt. Gegen Mannschaften wie AOK und Bremische Gesellschaft wurden wir wiederum Meister, diesmal verlustpunktfrei. Die Gruppenersten aller Ligen spielen am Ende der Saison im K.o.-System den Masters-Cup aus. Dieser wurde 1997 eingeführt, damit sich Mannschaften aus allen Ligen miteinander messen können. Um in die A-Liga aufzusteigen, werden wenigstens vier Jahre benötigt. Es gibt aber viele gute Teams, die sich aufgrund des späteren Einstiegs noch in unteren Ligen tummeln. Somit ist der Cup eine gute Einrichtung und ebenso schöne Abwechslung. Nachdem wir im ersten Jahr im Viertelfinale ausgeschieden sind, ist es uns im Anschluss an die letzte Saison gelungen, den Masters-Cup ins Haus swb AG zu holen. In Runde eins schlugen wir den Meister der Alten Herren, die Bauverwaltung, mit Im Viertelfinale bezwangen wir den Sieger unserer Parallelgruppe, die Fa. Lampe & Schwartze, mit 5-1. Gegen unseren bisher stärksten Gegner, den Freizeitmeister von Bonifaz, behielten wir im Halbfinale in einem spannenden Spiel mit 1-0 die Oberhand. Am 22. März 2006 trafen wir im Finale auf den Vorjahressieger und aktuellen Stadtmeister, Harren & Partner. Mit einer beeindruckenden Leistung haben wir verdient mit 4-0 gesiegt. Die anschließende Feier im Paulaner mit vielen Spielern und swb-kollegen war natürlich ein großer Spaß. In der kommenden Saison werden wir in der B-Liga starten. Aufgrund unserer Spielstärke und bedingt durch den Rückzug einer anderen Betriebssportmannschaft durften wir eine Liga überspringen. In eigener Sache möchte ich der gesamten Mannschaft für den hervorragenden Einsatz innerhalb und außerhalb des Fußballfeldes ein großes Dankeschön aussprechen. Macht bitte weiter so! i Stefan Meyer, swb Vertrieb Bremen 32

33 max Ein Reisender plant seinen Ruhestand... DIE JUNGE SEITE im mag. max Für deine Anregungen: und - Horst Jaworski - Horst Jaworski - Horst Jaworski - Horst Jaworski - Foto: privat Wann und wo sind Sie geboren? in Müncheberg (bei Berlin). Treffen die Eigenschaften Ihres Sternzeichens auf Sie zu? Ja, ich bin eine typische Jungfrau kleinlich, vernünftig, mit Ordnungsfimmel. Wo wohnen Sie? Ich habe es mir in Syke gemütlich gemacht. Was war Ihr Traumberuf? Maler. Karriere: Meinen Wehrdienst (1 ½ Jahre) leistete ich bei der Marine als Schnellbootfahrer. Nach meiner Ausbildung als Maschinenschlosser in Holzminden machte ich meinen Meister an der Abendschule. Die nächsten fünf Jahre arbeitete ich bei der Volkshochschule Bassum als Ausbilder. Seit 1988 bin ich Metall-Ausbildungsmeister bei swb. Waren Sie Ausbilder aus Leidenschaft? Auf jeden Fall! Meine eigene Ausbildung war sehr hart (damals wurde noch geschlagen). Ich wollte immer die Möglichkeit haben, alles besser zu machen. Wie lief ein typischer Tag ab? Als Morgenmuffel brauche ich meine morgendliche Routine. Der restliche Tag in der Werkstatt richtete sich nach meinen Azubis. Worin liegen Ihre persönlichen Stärken und Schwächen? Stärken: Gut auf andere einstellen und Engagement. Ich kann auch etwas, was nur noch ganz wenige können: die Altdeutsche Schrift. Schwächen: Zartbitterschokolade, ein guter Rotwein oder naturtrübes Bier. Was mögen Sie, was nicht? mögen: Reisen und dabei fremde Kulturen und Geschichten entdecken. Ich mag Kunst, (Boulevard-) Theater und meine Katze Morle. Auch mag ich Märchen, hier siegt, im Gegensatz zum wirklichen Leben, immer die Gerechtigkeit. Ich bin kein Grüner, aber Umweltbewusstsein finde ich wichtig. nicht mögen: Leute, die mit Geld protzen, Kochfisch, Nachtfalter und Bayern München. Die Deutsche Bahn meide ich wegen ihrer Verspätungen. Anrufbeantworter mag ich nicht, obwohl ich selbst einen habe. Unpersönlichkeit ist eine gesellschaftliche Entwicklung (z. B. ec-automaten), die ich ablehne. Mit was kann man Sie auf die Palme bringen? Mit Unpünktlichkeit und wenn Termine nicht eingehalten werden. Mich selbst ärgert es sehr, wenn ich Termine absagen muss. Wenn etwas nicht klappt, was tun Sie? Dann fange ich von vorne an. Dies liegt an meiner Pingeligkeit, alles muss perfekt sein. Und wenn das nicht geht, lasse ich es lieber sein. Was brauchen Sie, um abzuschalten? Ein Glas Rotwein und einen guten Film, wie z. B. Komödien, Tierfilme, Science Fiction. Interessant sind auch Umweltkatastrophenfilme, weil dies evtl. irgendwann der Wirklichkeit entspricht. Freizeit: Fahrten nach Berlin gehören genauso zu meiner Freizeit, wie mein Garten und die Spiele von Werder Bremen. Was haben Sie in Ihrer Altersteilzeit vor? Auf jeden Fall ausschlafen und reisen, Horst Jaworski mit 16 Jahren sowie das Fitness-Studio besuchen. Trotzdem brauche ich meinen geregelten Tages ablauf. Lebensmotto: Es ist kein Wissen noch Können so gut, als dass man alles Schwere alleine tut. Alle Azubis danken für die gute Ausbildung und Ihr Engagement in jeder Situation. MAX hat kaufmännische Azubis aus dem 2. Lehrjahr gefragt, was sich für sie durch die Fusion Vertrieb Bremen & Vertrieb Bremerhaven geändert hat: Wir werden pendeln müssen, z. B. zu den Monatsbesprechungen oder Bereichen, die es nur in HB gibt. Den Vorteil der eigenen Laptops und der Abteilungsbeurteilungen, wie es die Bremer kfm. Azubis haben, dürfen auch wir bald genießen. Es gibt weiterhin einen Ansprechpartner für uns vor Ort, aber alle Entscheidungen werden durch die Ausbildungsleiterin, Frau Behrens, von Bremen aus getroffen. An diese Umstellung müssen sich beide Seiten noch gewöhnen. Wir hoffen, dass sich das Zusammengehörigkeitsgefühl der Azubis beider Standorte verstärkt Daniela Wiegmann / Julia Page 33

34 kreuzworträtsel altes Hanseschiff Honigwein heimliches Gericht 17 Zeichen für Platin stärkster Sturm griech. Vorsilbe: fern engl.: EDV- Anwender Westeuropäer ägypt. Königin (69-30 vor Chr.) poetisch: Adler Mode d. überkurzen Röcke Kuchen muss werden Museum i. Bhv. Oper von Verdi ein Edelgas Spezialgerät Wasservogel 16 steiler Bergabfall Form e. Milchprod. ein Bindewort Teil eines Käfigs Fahrzeugteil Stadtteil HB ind. geistl. Lehrer weibl. Vorname 15 Fragewort Komprimierungsstandard (Abk.) 2 Staat in Vorderasien bibl. König lateinisch: also, folglich enge Holztreppen Abk.: Intercityzug Bahnkupee lat.: Sache Stadt in Nevada Strom zum Balchaschsee engl.: Ereignis deutsche Vorsilbe engl.: Sohn Erdart nicht gesund 20 maschine Zeichen f. Natrium Kraftstoff Abk.: logarith. Unter- naturalis/abkpulverschweißen rumpeln 3 Platz, Stelle Feuerteilchen nordamerikanisches Wildrind Kw.: Zug- trop. Harz Hasardeur Fluss d. Innsbruck Entwicklung Handlung engl.: Punkt Abk.: Slowak. Krone Speisefisch Strichcode nord. Nutztier E in EBS 1 M in MKK Getränk Kfz-Z. Litauen spanischer Frauenname Solarenergie Empfangsbescheinigung Zeichen für Radium röm. Göttin Abk.: okay franz.: von Feingefühl Liberaler Studentenbund Dt s. Abk.: Armeeoberkommando nord. Männername 8 Skatausdruck Spielkartenfarbe Tanzart 10 Papagei ungebraucht Einbringen der Feldfrüchte artistisches Sportgerät 11 feierliches Gedicht Niederschlag spanisch: Freund ital. Tonsilbe Klosterfrau niederl. Provinz 7 Raubtier Anfänger beim Fußball 6 Wanderpfad wolkenlos ugs. für Gefängnis Fluss in Mischvolk Nordostspanien Fernseh- im Sudan sender Bundesstaat in Brasilien Neugier erreg. Werbeelement Lobrede engl.: Bett 12 Schuss, lauter Knall schmaler Spalt kurz für an dem Zeichen f. Neon engl. Hochadeliger 19 Europäische Union (Kw.) griech. Vorsilbe Gasleitung heftiger Fall 14 Verdienste großes Meeressäugetier griech. Buchstabe swb- Aktion 9 European Space Agency (Abk.) unbekanntes Flugobjekt (Abk.) Ort im Bregenzerwald Nachtvogel Erdölförderland 5 frz. Artikel Ausruf Kehre im Kunstfliegen Abk.: Cent Kimonogürtel Abk.: in der griech. Göttin Abk.: Gleitzeit Abk. f. Katalysator persönliches Fürwort 18 poet.: kleine Insel 13 bevor engl.- elektr. amerik. Handelssystem f. Längenmaß Wertpapiere ethnische Volksgruppe auf Hainan Mittel gegen Körpergeruch (Kw.) sh

35 vermischtes Gewinnspiel swb-radrenntrikots und Radwanderkarten D ie Tage werden wieder länger, und die Sonne lässt sich häufiger blicken Zeit für einen Abstecher in die Natur. Nutzen Sie die Gelegenheit für einen Ausflug mit dem Fahrrad. Erkunden Sie gemeinsam mit der Familie oder Freunden die Umgebung von Bremen und Bremerhaven. mag verlost in dieser Ausgabe zwei swb-radrenntrikots der Größen S und M sowie 5 x je eine Radwanderkarte für Bremen und Bremerhaven. Hinweis: Bitte geben Sie die gewünschte Trikotgröße bei Ihrer Antwort mit an. Senden Sie das Lösungswort des Kreuzworträtsels bis zum 29. Mai 2006 an: oder per Post an Susanne Schultze, swb AG Unternehmenskommunikation, Theodor-Heuss-Allee 20, Bremen. Am Gewinnspiel des mag können nur aktive Mitarbeiter der swb-gruppe sowie Pensionäre der früheren Stadtwerke Bremen AG teilnehmen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Mitarbeiter des Bereiches Unternehmenskommunikation der swb AG. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Ziehung der Gewinne erfolgt öffentlich durch die Redaktion des mag. Die Benachrichtigung der Gewinner erfolgt telefonisch oder schriftlich. Wir bitten Sie, bei der Einsendung der Antwort noch weitere Informationen zu notieren: Ihren Namen, die Abteilung/Firma, Ihre Privatanschrift und die Telefonnummer, unter der Sie tagsüber zu erreichen sind. Hinweis zum Gewinnspiel des mag 1/2006: mag gratuliert Daniela Wiegmann, swb Netze Bremerhaven, Regine Quade, swb Vertrieb Bremen, und Jörg Großmann, swb Erzeugung sie haben je zwei Eintrittskarten und einen Gutschein für das Auswandererhaus gewonnen. Zu spät gekommen. Nur noch Ruinen. Das Letzte (Eintrag eines Amerikaners in das Gästebuch von Edzell Castle, Schottland) foto: jörg machirus 35

36 impressum mag Das Mitarbeitermagazin der swb-gruppe Herausgeber swb AG, Unternehmenskommunikation Verantwortlich Angela Hünig Redaktion Angela Hünig, Susanne Schultze An dieser Ausgabe haben mitgearbeitet Maria Brockmann, Angela Dittmer, Michael Drost, Markus Engels, Petra Gaebe, Dora Hartmann, Anne Joeken, Sigrid Justus, Thomas F. Knoop, Davina Krismann, Gudrun Kwinkenstein, Stefan Meyer, Marlene Odenbach, Eileen Rosenhahn, Norbert Weigend Freie Mitarbeit Hans Freyse Fotos Deutsche Essent, Gabi Gretschel, Hill Media, IR One, Jochen Lenz, Mac Fotoservice, Jörg Machirus, Marcus Meyer, Werner Reinkelürs, Rillke und Sandelmann, Roland Schiffler, Lutz Schwaner, Jochen Stoss, Stage Entertainment, Tristan Vankan, Bart Willemsen, Nikolai Wolff, Archiv Cartoon Martin Zak Gestaltung moskito, Bremen Druck W. Zertani, Druckerei und Verlag, Bremen Themenrunde Maria Brockmann, Caren Köhn, Anja Holm-Freybler, Wolfgang Hackmann, Jörn Hoffmann, Anne Joeken, Gudrun Kwinkenstein, Eileen Rosenhahn, Ulrike Theilen, Wolfgang Mayer, Brigitte Wacker Redaktionsanschrift c/o swb AG Unternehmenskommunikation Postfach , Bremen, T , -3156, F Erscheinungsmonat Mai Der nächste Redaktionsschluss ist der 31. Mai 2006

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