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1 Gemeinsame Fortbildungsveranstaltung für Schulleitungen, Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Kooperationspartner an neu errichteten Sekundarschulen und Gesamtschulen 8. Mai 2013 Jugendgästehaus, Düsseldorf Auslaufende Schulen und Neugründung einer Schule. Chancen für neue Teams.

2 Auslaufende Schule(n) und Neugründung einer Schule. Chancen für neue Teams. Die Neugründung einer Sekundarschule oder Gesamtschule in NRW bedeutet in den meisten Fällen, dass Veränderungsprozesse stattfinden: In der Regel laufen mindestens zwei Schulen aus und es wird am gleichen Standort eine neue Schule gegründet. Wie kann es dann gelingen neue Teams zu bilden? Wie kann bewährte Zusammenarbeit weitergeführt werden? Wie gelingt es verschiedene Professionen in die Teams zu integrieren? Wie dies in der Praxisaussehen kann, soll Gegenstand des Forums sein. Oliver Decka, Serviceagentur Ganztägig lernen NRW Karsten Bögershausen-Burkardt, Städt. Ganztagsrealschule Norf, Neuss, Europaschule Rheinberg Forum 6 2

3 Gemeinsam Meilensteine festlegen für den Zeitraum bis zur Neugründung evt. externe Begleitung Leitungsfrage klären (SL, Stellvertr., Abteilungsleitung) Steuergruppe bilden Steuerungsstruktur klären und implementieren Auftaktveranstaltung Visionen, Ziele, Gemeinsamkeiten, Schätze der auslaufenden Schulen bewusst nutzen und in die neue Schule einbringen Eltern in die Gründungsphase und die pädagogische Prioritätensetzung einbinden Organisatorische, personelle und praktische Voraussetzungen schaffen (Zeitstrukturen, Personaleinsatz, Räume, Ausstattung, Stundenplanung etc.) vorhandene Schätze sichern Kenenlernaktivitäten Wie bereitet man eine Neugründung vor? 3

4 Zusammensetzung des Kollegiums Abgeordnete Kolleginnen und Kollegen unterrichten an 2 Schulen (Konferenzen, Dienstbesprechungen, Aufsichten, unterschiedliche pädagogische Modelle etc. Skepsis gegenüber den Lehrkräften der anderen Schulformen Organisationsstrukturen Kommunikationsstrukturen Schwierigkeiten 4

5 Abgucken erlaubt! Nehmen Sie externe Hilfe in Anspruch Sie können das! Ein neues System bedeutet nicht, dass alles Vorherige hinfällig ist. Es wird nur in einem anderen Zusammenhang genutzt. Ruhe bewahren! Haben Sie Geduld mit sich und anderen. Nicht nur Schülerinnen und Schüler müssen sich auf Neues einstellen, sondern auch Eltern und Lehrkräfte. Wichtig 5

6 Transparenz 6

7 Schulverwaltung 7

8 GHS und RSR 8

9 Europaschule Rheinberg Schule des längeren gemeinsamen Lernens 9

10 Modellschule des längeren gemeinsamen Lernens - Gemeinschaftsschule des Landes NRW Sek I und II Mitglied des Schulverbundes Blick über den Zaun 10

11 Gemeinsames Lernen braucht Zeit! Bezirksregierung Düsseldorf

12 Zahlen und Fakten im SJ 2013/ Schülerinnen und Schüler 20 Klassen, davon 3 Integrationsklassen ca. 60 Lehrerinnen und Lehrer, viele davon an bzw. einige von der RSR oder GHSR abgeordnet 3 Sonderpädagogen 5 Integrations- und Inklusionshelfer 1 Schulsozialpädagoge ca. 20 Pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gebundener Ganztag Lehrerraum-/Fachraumkonzept Doppelstundenkonzept

13 Grundüberzeugung Es geht in der Schule um einzelne Menschen, die Kinder und Jugendlichen. Die Schule ist für sie da und nicht umgekehrt. Wir müssen sie in ihrer Unterschiedlichkeit annehmen und die Schule von ihnen und ihren Bedürfnissen her denken. 13

14 EUROPASCHULE RHEINBERG PÄDAGOGISCHES KONZEPT BISHERIGE UMSETZUNG BILANZ ZIELVORHABEN WEITERE ZIELE

15 Begeistern, Befähigen, Beraten, Begleiten Innovative Schule mit reformpädagogischer Ausrichtung Heterogenität als Grundprinzip Inklusion Fachliches und Soziales Lernen Individuelle Leistungsbewertung (ohne Noten) Kein Sitzenbleiben Alle Schulabschlüsse möglich (Abitur nach 9 Jahren) Pädagogisches Konzept 15

16 Kompetenzorientiertes Lernen Individuell gesteuertes Lernen Individuelle Förderung und Forderung Paralleles Arbeiten in allen Fächern und Klassen Kooperatives Lernen Projekte in NW und GL Individuelle Lernstandsberichte Lernentwicklungsgespräche mit Zielvereinbarungen Soziales Lernen Klassenrat / BuddY Intensive Elternarbeit Bisherige Umsetzung 16

17 Diagnoseverfahren zu Beginn der Jahrgangsstufe 5 Qualitätsanalyse und Qualitätsentwicklung durch paralleles Arbeiten in allen Fächern Permanente Evaluationen Vergleichsarbeiten Gemeinsame Bilanzabende mit Eltern und Lehrern am Ende des Schuljahres Lernstand Jahrgang 8 Zentrale Prüfungen Jahrgang 10 Zentralabitur Jahrgang 13 Bilanz 17

18 Zertifizierung zur Europaschule Intensiver Austausch mit europäischen Schulen, Teilnahme an internationalen Projekten und Wettbewerben Schulentwicklungspreis Gute gesunde Schule Schulbesuch am Enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen Rhein-Waal, Duisburg-Essen und der Sporthochschule Köln Praxisbezug durch Kooperation mit der regionalen Wirtschaft Prozessoptimierung durch integriertes Schulportal Bewahrung des Modellcharakters Zielvorhaben 18

19 Werkstattunterricht und Projektunterricht ab Jahrgangsstufe 7 Fachunterricht in Modulen ab Jahrgangstufe 9 Jahrgangsstufenübergreifender Unterricht Sportabitur Zufriedenheit aller Beteiligten Weitere Ziele 19

20 Gemeinsam in die Zukunft mit Nachbarschulen Intensive Kooperation mit dem Partnerschule SK Alpen Gemeinsame Aktionen mit den Grundschulen der Stadt (Lesewettbewerbe, Turniere, Beratungsabende, Kennenlerntage, Tag der offenen Tür, ) Gemeinsame Aktionen mit der Hauptschule und der Realschule im Schulzentrum (Junior-Coach-Ausbildung mit dem DFB, Turniere, Wettbewerbe, Beratungsangebote, Schulhofgestaltung, ) Aktionen mit dem benachbarten Amplonius Gymnasium (Turniere, Wettbewerbe, Beratungsangebote - in Planung) Gemeinsame Nutzung personeller, sächlicher und räumlicher Ressourcen im Schulzentrum 20

21 Grundüberzeugung Gute Schulen entstehen nicht von selbst und kommen nicht von oben. Verantwortlich für eine Schule sind diejenigen, die sie gestalten. 21

22 Es ist ein langer und oft beschwerlicher, aber auch ein sehr aufregender Weg hin zu einer neuen Schule des längeren gemeinsamen Lernens. Fazit : Der Weg ist das Ziel 22

23 Schulfilm: EUROPASCHULE RHEINBERG Städt. Gemeinschaftsschule der Sekundarstufen I und II Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Besuchstag: Jeder 2. Dienstag im Monat

Europaschule Rheinberg

Europaschule Rheinberg Europaschule Rheinberg Schule des längeren gemeinsamen Lernens 1 EUROPASCHULE RHEINBERG PÄDAGOGISCHES KONZEPT BISHERIGE UMSETZUNG BILANZ ZIELVORHABEN WEITERE ZIELE Modellschule des längeren gemeinsamen

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