Die Wirtschaft. Großes Abschiedsinterview der IHK-Präsidenten. zwischen Alb und Bodensee. Fachkräftesicherung Familie und Beruf in Einklang bringen

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1 Juli/August 2018 Ausgabe IHK Bodensee-Oberschwaben Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee Fachkräftesicherung Familie und Beruf in Einklang bringen Seite 17 Infrastruktur im Fokus Roadshow zum Ergebnis der IHK-Standortumfrage Seite 44 Tour d Innovation Schüler erkunden Prozesse in acht Unternehmen Seite 42 HEINRICH GRIESHABER UND PETER KULITZ Großes Abschiedsinterview der IHK-Präsidenten Seite 12

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3 Editorial Genug ist nicht genug Arbeitskräfte fehlen uns zwischen Alb und Bodensee in den nächsten Jahren. Die Zahlen des IHK-Fachkräftemonitors zeigen die Folge des demografischen Wandels und des academic drift gnadenlos auf. Gleichzeitig haben die Nachwuchskräfte vielfach eine andere Einstellung zum Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben, was man als Work-Life-Balance bezeichnet. Als A rbeitgeber müssen wir uns darauf einstellen. So sind für die meisten Unternehmen familienfreundliche Angebote heute selbstverständlich. Und diese werden nicht mehr nur von Müttern Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer IHK Ulm Familie verbringen. Die Unternehmen investieren nachgefragt. Auch Väter wollen mehr Zeit mit der viel, um sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, Mitarbeiter zu binden und Beschäftigungspotenziale zu geben. Um als Wohn- und Arbeitsort attraktiv zu sein, müssen aber auch die Kommunen ihren Beitrag eines bedarfsgerechten Betreuungsangebots leisten. Hier ist in den letzten Jahren zweifelsohne viel geschehen. Aber genug ist nicht genug. Das statistische Landesamt zeigt die Landkreise und die Stadt Ulm im landesweiten Vergleich. Hier besteht in unserer Region zwischen Alb und Bodensee mit Vollbeschäftigung noch dringender Handlungsbedarf. Die Situation wird durch steigende Geburtenraten und den Zuzug von Flüchtlingen sicher nicht einfacher. Insbesondere muss das Angebot für die Ein- bis Dreijährigen der Nachfrage der Eltern entsprechen, die immer früher aus der Elternzeit in das Berufsleben zurückkehren wollen. Auch bei der Ganztagesbetreuung ist noch Luft nach oben. Zumindest sind die Öffnungszeiten den Bedürfnissen der Eltern anzupassen. Eine flexible Betreuung schafft in Kombination mit flexiblen Arbeitszeiten mehr Spielraum für Betriebe und Beschäftige. Dies stellt die Kindergartenträger auch angesichts des Fachkräftemangels vor große Herausforderungen. Es handelt sich aber um einen Standortfaktor, auf den die örtliche Kommune maßgeblich Einfluss nehmen kann. Angesichts der Herausforderung für die Unter nehmen ist genug eben nicht genug. Otto Sälzle, Hauptgeschäftsführer IHK Ulm Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

4 Titelthema Fachkräftesicherung: Vereinbarkeit von Familie und Beruf Seite 17 Trends und Hintergründe Kommunikation: Die neue Macht der Mitarbeiter Seite 56 3 Editorial Panorama 6 Elektrogesetz Mehr Hersteller betroffen 8 Teilqualifikationen für Flüchtlinge Chancen bieten und nutzen 9 TQ Berufskraftfahrer im Landkreis Biberach Mit Teilqualifikationen gegen den Fahrermangel 11 Energieeffizienz-Netzwerk Gemeinsam Gas und Strom einsparen 12 IHK-Präsidenten In den nächsten Jahren warten neue Aufgaben Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf 17 Fachkräftesicherung Erfolgreich in jeder Lebenslage 23 NMH Familie geht vor 24 Personalarbeit Schlüsselfaktor Zeit 26 Uzin Utz Führung ist Kommunikation und Vertrauen Neues aus den Unternehmen 28 Miele Maier Küchenprofi wird Flughafen Friedrichshafen Trendwende am Bodensee-Airport 30 D3D Additive Manufacturing Finanzspritze für Startup 30 KUMAVISION Bestes Geschäftsjahr 31 Laudert Neue Studios in Bad Waldsee 31 Schnitzer Group 25 Jahre Schnitzer Group 32 Wissinger Wiegräfe Investitionen in Drucktechnik 32 Technische Werke Schussental Ausbau des E-Ladenetzes 33 Serie: Neu am Markt Gechillt am See entlang cruisen 34 medica Medizintechnik Forschung für bessere Schlaganfallversorgung 34 Häussler Technische Orthopädie Portfolio erweitert 34 DRS Deutsche Retail Services Für den Handel der Zukunft 34 Boehringer Ingelheim Pharma Erfolgreiches Geschäftsjahr 35 Wieland-Werke Metalle pro Klima Regio-Tour bei Wieland 36 AIS Advanced InfoData Systems Kooperation mit Navi-Partner 36 Chancenkapital BC Gefragter Partner auf Zeit 37 Uzin Utz Dividende auf Rekord-Niveau 37 Leonardo Royal Hotel Ulm empfängt Gäste 38 Küchle 25 Jahre Kompetenz in Holz 40 Hermann Bantleon 100 Jahre Bantleon Region Bodensee-Oberschwaben 42 Tour d Innovation Innovationen in der Region erleben 43 Friedrich Schiedel-Stiftung Förderprogramm für hochqualifizierte Flüchtlinge 44 Kommunalveranstaltungen zur Standortumfrage Infrastruktur im Fokus 46 Bodensee-Airport Nonstop von Friedrichshafen nach Düsseldorf 47 Forum Grüne Logistik Nachhaltige Transportlösungen 48 Entrepreneurship Club Neues Netzwerk für junge Gründer Region Ulm 49 Serie: Hier gemacht Beliebteste Ölmarke Deutschlands 50 Interkommunales Industriegebiet Rißtal Entscheidender Schritt zur Umsetzung 52 Breitbandausbau Weiße Flächen schließen 53 International Russland-Meister 54 Fachkräftebündnis Fünf Jahre Fachkräftebündnis 55 International Zehn Tage zehn Länder ein Fest Fotos: Rolf Schultes/Drumlin Photos; fotogestoeber/adobe Stock; Flughafen Friedrichshafen; IHK Ulm 4 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

5 Region Bodensee-Oberschwaben Bodensee-Airport: Nonstop von Friedrichshafen nach Düsseldorf Seite 46 Region Ulm Fünf Jahre Fachkräftebündnis: Gemeinsamer Einsatz für die Region Seite 54 Trends & Hintergründe Handelsregister 56 Kommunikation Die neue Macht der Mitarbeiter 57 Aktuelle Wettbewerbe 58 Digitalisierungs-Lexikon 58 Umwelt Alternative Antriebe im Fokus 60 Neues aus Berlin und Brüssel IHK Service Bodensee-Oberschwaben 62 Finanzierungssprechtage / RKW-Sprechtage / Digitalisierungssprechtage / Erfinder- und Patentberatung / Aus bilderforum / Orientierungsberatungen für Kreative 63 Web-Programmierung / IHK-Fachkraft für Rechnungswesen / Adressatengerechtes Schreiben Aus dem Bezirk der IHK Bodensee-Oberschwaben 70 Bodenseekreis 73 Kreis Ravensburg 76 Kreis Sigmaringen Aus dem Bezirk der IHK Ulm 77 Alb-Donau-Kreis 79 Kreis Biberach 81 Kreis Ulm 84 Kultur & Freizeit 86 Vorschau, Impressum IHK Service Ulm 64 Ausbildung der Ausbilder / Bewerber Fehlanzeige? / Ressourceneffizienz durch Digitalisierung / Internet- Fachberatung / Bankensprechtag Diese Ausgabe enthält das Verlagsspecial Gewerbeflächen. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

6 Panorama Neues aus den Schülerforschungszentren Foto: SFZ Nachwuchswissenschaftler besuchen DESY 50 Jugendliche des Gymnasiums und der Realschule Ochsenhausen sowie des Wieland-Gymnasiums, der Dollinger-Realschule und der Karl-Arnold-Schule in Biberach nahmen an einer Exkursion des Schülerforchungszentrums Südwürttemberg (SFZ) nach Hamburg teil. Dort besichtigten sie Deutschlands größtes Forschungszentrum, das Deutsche Elektronen Synchrotron DESY, und präsentierten einige ihrer Arbeiten am SFZ Hamburg. Zu den Sponsoren der Exkursion gehörte u. a. die VOLLMER WERKE Maschinenfabrik GmbH, Biberach. Erfolg bei JuniorING Hans Renn vom Kreisgymnasium Riedlingen holte beim Schülerwettbewerb JuniorING der Ingenieurkammer Baden- Württemberg einen beachtlichen 6. Platz. Das von ihm gebaute Brückenmodell, mit dem er bei dem jährlich stattfindenden Wettbewerb angetreten war, hatte er am SFZ in Bad Saulgau angefertigt. Die Schüler sollten eine Fuß-und Radbrücke planen und konstruieren, die einen Freiraum von 60 cm überbrückt. Foto: SFZ Field Robot Event 2018 Junus Hirner, Marcus Bolter, und Jacob Schupp vom SFZ Überlingen (von links) haben beim Field Robot Event in Bernburg mit drei Siegen in sechs Wertungs-Kategorien den zweiten Platz belegt. Bei dem Wettbewerb müssen autonom fahrende Roboterfahrzeuge Aufgaben in einem Maisfeld erledigen. O Info: ELEKTROGESETZ Mehr Hersteller betroffen Am 15. August 2018 tritt eine Änderung des Elektround Elektronikgerätegesetzes in Kraft, mit der der Geltungsbereich des Gesetzes ausgeweitet wird. Bisher sind vom Elektro- und Elektronikgerätegesetz nur Geräte betroffen, die in eine von zehn definierten Gerätekategorien fallen. Ab Mitte August gilt das Gesetz dagegen grundsätzlich für alle elektrischen oder elektronischen Geräte. Allerdings gelten auch künftig diverse Ausnahmen, z. B. für ortsfeste Großwerkzeuge und -anlagen. Registrierungspflicht für Hersteller und Händler Hersteller sowie Importeure und Vertreiber, die Produkte mit (teilweise) elektrischen oder elektronischen Funktionen in Verkehr bringen, sollten prüfen, ob sie künftig unter das Gesetz fallen: Oft passt der Registrierungsstand nicht mehr zu den aktuellen Voraussetzungen. Dies birgt nicht nur Gefahren für Hersteller, sondern auch für Händler, die elektrische oder elektronische Produkte von Herstellern kaufen und weitervertreiben. Auch im Ausland können sich mittlerweile neue Verpflichtungen ergeben, die früher so noch nicht bestanden. Als Beispiele für neu betroffene Produkte werden häufig Möbel und Kleidungsstücke mit eingebauten elektronischen Funktionen genannt. Diese können, müssen aber nicht in allen Fällen, künftig unter das Gesetz fallen. Unterschieden wird z. B. danach, ob ein elektrischer Bestandteil funktional und/oder baulich an die Nutzungsdauer des Gesamtprodukts gebunden ist. Betroffene Händler und Vertreiber müssen sich bei der Stiftung Elektro-Altgeräte-Register EAR ( registrieren, woraus sich auch Folgepflichten ergeben. Regina Eckhardt, Stefan Kesenheimer O Info: Nr , Nr Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

7 Panorama In Kürze Auslandsmesseprogramm 2019 steht fest Das Auslandsmesseprogramm mit Beteiligung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie umfasst bisher 240 Veranstaltungen in 47 Ländern. Allein in den Regionen Süd-Ostund Zentral-Asien sind Beteiligungen an 95 Messen geplant, auf denen deutsche Unternehmen zu günstigen Konditionen ausstellen können. Weitere wichtige Zielregionen des Programms sind die europäischen Länder außerhalb der EU, der Nahe und Mittlere Osten, Nordamerika, Lateinamerika und Afrika. Studie zu deutschen Familienunternehmen Der Fachkräftemangel wird zu einem immer größeren Problem für den Mittelstand. Auch zu viel Regulierung und Bürokratie, der schleppende Ausbau der digitalen Infrastruktur, der Brexit und zunehmender Protektionismus belasten mittelständische Gesellschaften. Trotzdem blicken sie optimistisch in die Zukunft. Wie und wo wollen sie wachsen? Wo besteht Handlungsbedarf? PwC hat für den European Private Business Survey Unternehmer aus 31 europäischen Ländern befragt, darunter 371 deutsche. Initiative RadKULTUR Bei der Ini tia tive RadKULTUR des Minis te ri ums für Ver kehr Baden- Würt tem berg dreht sich alles um die Freude am Fahr rad fahren im All tag, gerade auch auf dem Weg zur Arbeit. Mit dem neuen Angebot Innovative Unternehmen fahren Rad gibt die Initiative Hilfestellung für den Umstieg. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

8 Panorama TEILQUALIFIKATIONEN FÜR FLÜCHTLINGE Chancen bieten und nutzen Teilqualifikationen bieten die Möglichkeit, nachträglich einen Berufsabschluss zu erlangen. Zielgruppe sind gering qualifizierte Erwachsene und Flüchtlinge. Das Beispiel des Kameruners Jules-Cesar Bimi zeigt, wie eine Teilqualifizierung die Fachkräftesicherung unterstützen kann. Die deutsche Wirtschaft sucht händeringend nach Fachkräften. Gleichzeitig haben rund 1,4 Millionen junge Erwachsene zwischen 25 und 34 Jahren keinen Berufsabschluss. Durch die Zuwanderung von Flüchtlingen dürfte sich diese Zahl noch erhöhen. Nicht jeder schafft es, einen klassischen Berufsabschluss zu erwerben. Für diese Fälle gibt es praktische Wege, nachträglich zu einem Berufsabschluss zu gelangen: Teilqualifikationen, kurz TQs. Eine TQ dauert durchschnittlich drei bis sechs Monate und bildet einen Baustein aus einem Ausbildungsberuf ab. Schritt für Schritt zum Berufsabschluss Die TQs richten sich an gering qualifizierte Erwachsene ab 25 Jahren: Sie können durch schrittweise Qualifizierung neue berufliche Kenntnisse und Fähigkeiten erlangen. Ziel ist es, im besten Fall durch den Erwerb mehrerer TQs nachträglich zum Berufsabschluss zu kommen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: begleitend zur Beschäftigung oder in Voll- bzw. Teilzeitmaßnahmen. Nach einer IHK- Kompetenzfeststellung am Ende einer TQ-Maßnahme wird ein IHK-Zertifikat vergeben, das eine bundesweit einheitliche Anerkennung garantiert. Am Ende entsteht eine Winwin-Situation: An- und Ungelernte erhöhen ihre Beschäftigungschancen, und Unternehmen bekommen die Möglichkeit, Fachkräfte zu gewinnen oder vorhandene Potenziale im eigenen Betrieb zu heben und dadurch Mitarbeiter langfristig zu binden. Flüchtlinge in regionalen Unternehmen Teil 17 Teilqualifikation bei dwp die WeltPartner Der Praktikant Jules-Cesar Bimi ist Sandra Niedlich, der Ausbildungsbeauftragen der Fairhandelsgenossenschaft dwp die WeltPartner in Ravensburg, gleich positiv aufgefallen: Er ist ein interessierter Mensch und arbeitet sehr zuverlässig und gewissenhaft. Im Dezember 2016 hat der Kameruner eine Teilqualifizierung im Lager von dwp begonnen. Das Unternehmen ist Kooperationspartner des Pilotprojekts Teilqualifizierung für Lagerlogistik und Güterbewegung im Lager, das die IHK Bodensee-Oberschwaben mit den Oberschwäbischen Werkstätten (OWB) für Flüchtlinge entwickelt hat. Die Partner reagieren damit auf den zunehmenden Bedarf der Unternehmen in der Region, geeignete Auszubildende und Beschäftigte zu finden, und ermöglichen vor allem älteren Geflüchteten Perspektiven auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Dazu gehört auch der 39-jährige Bimi, der sich während der sechsmonatigen Maßnahme qualifizieren kann. Ausbilderin Sandra Niedlich mit Jules-Cesar Bimi, der bei dwp die WeltPartner in Ravensburg eine TQ absolviert. Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos Mit weiteren Teilnehmern aus Ländern wie Eritrea, Syrien, Nigeria und Gambia lernt er an zwei Tagen in der Woche die theoretischen Grundlagen und setzt an drei Tagen das Erlernte in die Praxis um. Dazu gehört neben der Annahme und Lagerung von Gütern, Verpackung und Versand auch Deutschunterricht. Zusätzlich zu den Fachbegriffen lernen die Teilnehmer deutsche Umgangssprache bis zum Level B1. Am Anfang hat Herr Bimi noch ganz wenig gesprochen, aber nach und nach wurde er mutiger und sein Deutsch immer besser, sagt Sandra Niedlich. Jobcoaches unterstützen Begleitet werden er und die anderen Teilnehmer von Jobcoaches der OWB, die sich auch außerhalb des Unterrichts um sie kümmern und sie im Unternehmen besuchen. Wolfgang Kästle und Olaf Datz sind überzeugt, dass die sozialen Kontakte im Betrieb eine wichtige Rolle für das Gelingen der Maßnahme spielen. Bei dwp hat das besonders gut funktioniert. Schon bald steht für Sandra Niedlich fest: Jules- Cesar Bimi passt zu uns, und sie bietet ihm einen, zunächst befristeten, Vertrag an. Nach fast einem Jahr in Beschäftigung möchte dwp ihm eine Ausbildung zum Fachlageristen ermöglichen, und Bimi will diese Chance nutzen. Claudia Bissinger, Armin Speidel, Carolin Ruppert/DIHK 8 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

9 Panorama TQ BERUFSKRAFTFAHRER IM LANDKREIS BIBERACH Mit Teilqualifikationen gegen den Fahrermangel Mit dem Pilotprojekt TQ Berufskraftfahrer im Landkreis Biberach haben die Jobcenter Biberach und Ulm sowie die IHK Ulm ein Modellprojekt für Geringqualifizierte und Flüchtlinge ins Leben gerufen, bei dem diese zu Berufskraftfahrern qualifiziert werden. Wir sprachen mit Hannes Oesterle, Geschäftsführer der ALBA Süd GmbH & Co. KG, die als Entsorgungsunternehmen an dem Projekt teilnimmt. Warum hat ALBA Süd an dem Pilotprojekt TQ Berufskraftfahrer im Landkreis Biberach teilgenommen? In Deutschland herrscht ein extremer Mangel an Berufskraftfahrern. Aufgrund unseres hohen Personalbedarfs in diesem Bereich trifft uns das heute schon ganz besonders. Hinzu kommt der demografische Wandel, der sich gerade an den ersten Standorten richtig bemerkbar macht. Was tun Sie gegen den Fachkräftemangel? Die ALBA Süd ist ein sehr familienfreundliches Unternehmen. Unsere Fahrer haben im Gegensatz zu Fahrern im Fernverkehr geregelte, familienfreundliche Arbeitszeiten. Dazu kommt eine starke Lohnentwicklung im Dienstleistungsbereich in den letzten Jahren. Außerdem unternehmen wir große Anstrengungen zur noch besseren Mitarbeiterbindung. Aufgrund des erhöhten Anforderungsprofils an unsere Mitarbeiter sind wir daran inte r- essiert, diese möglichst langfristig an das Unternehmen zu binden. Und dennoch finden Sie keine Fahrer? Das ist ein branchenübergreifendes Problem. Wir suchen außerdem nicht nur reine Fahrer, sondern Menschen, die gerne mit anderen kommunizieren. Unsere Fahrer sind für uns zugleich Außendienstmitarbeiter. Daher kommt ihnen eine sehr wichtige Rolle zu. Stellen Sie auch Menschen mit geringeren Kenntnissen ein und qualifizieren sie? Ja, das tun wir, denn ausgebildete Fachkräfte sind faktisch nicht mehr verfügbar. Es wird zunehmend wichtig, Menschen zu qualifizieren und sie schrittweise an ihre Aufgaben heranzuführen. Also helfen Teilqualifikationen bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels? Teilqualifikationen können ein wichtiger Baustein zur Bekämp fung des Fachkräftemangels werden. Wir müssen unseren Fachkräftenachwuchs selbst ausbilden. Unsere Führungskräfte sind darin geschult, eingestellte Mitarbeiter zu entwickeln und zu qualifizieren. Das Pilotprojekt TQ Berufskraftfahrer im Landkreis Biberach endete offiziell zum 30. April dieses Jahres. Bitte ziehen Sie Bilanz. Mit Fikret Llozani und Sarvan Kumar Sharma konnten wir zwei Fahrer für die Standorte unseres Unternehmens in Burgrieden und Bad Saulgau gewinnen. Das Projekt lief also zu unserer vollsten Zufriedenheit. Wir würden uns Foto: Photodesign Armin Buhl Fikret Llozani an seinem neuen Arbeitsplatz bei ALBA Süd, nach erfolgreicher Absolvierung der TQ Berufskraftfahrer. deshalb sehr freuen, wenn eine weitere Qualifizierungsmaßnahme für Berufskraftfahrer starten würde. War der Aufwand für dieses Projekt groß, und würden Sie anderen Betrieben zur Teilnahme raten? Der Aufwand ist nicht überproportional hoch im Vergleich zu anderen Aktivitäten der Fachkräfterekrutierung. Wir können anderen Betrieben nur dazu raten, sich ebenfalls an TQs zu beteiligen, sei es berufsbegleitend für die eigenen Mitarbeiter oder zur Mitarbeitergewinnung. Auch wenn Ihre zwei neuen Mitarbeiter noch nicht lange im Unternehmen sind, können Sie uns bereits Ihre ersten Eindrücke schildern? Von unseren Kunden haben wir bislang durchweg ein positi ves Feedback zu Fikret Llozani und Sarvan Kumar Sharma erhalten. Beiden gefällt es laut eigenen Aussagen sehr gut im Unternehmen. Interview: Armin Speidel O Infos zur Ausbildung von Flücht lingen: IHK Bodensee-Oberschwaben, Claudia Bissinger, Tel / , IHK Ulm, Armin Speidel, Tel / , Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

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11 Panorama Foto: EnBW Die Teilnehmer des EnBW-Netzwerks Ravensburg 4.0 sparen zusammen soviel Energie ein, dass es für die Versorgung der rund Einwohner von Altshausen reichen würde. ENERGIEEFFIZIENZ-NETZWERK Gemeinsam Gas und Strom einsparen Vertreter von zwölf Unternehmen aus der Region zwischen Alb und Bodensee, die Mitglied im EnBW-Netzwerk Ravensburg 4.0 sind, haben sich bei der ifm electronic gmbh in Tettnang getroffen. Wie lässt sich Abwärme aus Energieanlagen zur Steigerung der Effizienz nutzen? Dieser Frage gingen die Teilnehmer des EnBW-Netzwerks Ravensburg 4.0 Anfang Juni am Tettnanger Standort der ifm electronic gmbh nach. Erfreuliche Bilanz Anhand konkreter Beispiele aus anderen Netzwerken erörterten die Vertreter der zwölf Mittelständler aus der Region zwischen Alb und Bodensee die praktische Durchführbarkeit im eigenen Betrieb. Erfreut vernahmen sie die Bilanz der Jahre 2015 bis 2017, die Moderator Armin Schreijäg präsentierte: Rund 33 Millionen Kilowattstunden Gas und Strom pro Jahr würden durch die umgesetzten Maßnahmen nachhaltig eingespart. Das entspreche dem Verbrauch für Strom und Wärme der rund Einwohner von Altshausen im Landkreis Ravensburg, Standort der ebenfalls beteiligten DreBo Werkzeugfabrik, so Schreijäg. Laut Stefan Kesenheimer, Referent für Umwelt und Energie bei der IHK Bodensee-Oberschwaben, wird zudem jährlich der Ausstoß von Tonnen Kohlenstoffdioxid vermieden. Zwölf Betriebe gehören zum Netzwerk Oberschwaben spielt eine Schlüsselrolle bei der Förderung der Energieeffizienz im Rahmen von Netzwerken. Die ifm electronic gmbh war bereits dabei, als EnBW-Mitarbeiter 2006 in Ravensburg das erste von inzwischen über 40 Netzwerken ins Leben riefen. Die Unternehmen setzen sich dabei Einsparziele und nutzen die Treffen während der Projektphase zum gezielten Blick über den Tellerrand. Am Netzwerk Ravensburg 4.0 beteiligen sich außerdem Omira Milch und Vetter, beide Ravensburg; Geberit, Pfullendorf; Schwörer Haus, Hohenstein; Uhlmann Pac-Systeme, Laupheim; Südpack, Ochsenhausen; Pfleiderer, Leutkirch; Reiss Kunststofftechnik, Tettnang; der Standort der BWF Group in Offingen sowie die Oberschwaben Kliniken. Ulrich Stark Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

12 Panorama Foto: Nils Hasenau Nach zehn beziehungsweise 15 Jahren als IHK-Präsident blicken Heinrich Grieshaber und Peter Kulitz (von links) neuen Aufgaben entgegen hier auf einer ihrer letzten Reisen zum DIHK in Berlin. IHK-PRÄSIDENTEN In den nächsten Jahren warten neue Aufgaben Heinrich Grieshaber und Peter Kulitz zwei Unternehmerpersönlichkeiten aus der Region zwischen Alb und Bodensee, die nicht nur ihr eigenes Unternehmen im Blick haben, sondern sich ehrenamtlich für die regionale Wirtschaft stark machen. In den Vollversammlungen der IHK Bodensee-Oberschwaben und Ulm haben sich beide als Präsident ehrenamtlich engagiert und bringen es zusammen auf 25 Jahre Präsidentschaft eine Ära, die für beide in diesem Jahr endet. Wir sprachen mit ihnen über den Abschied, Meilensteine in der Zeit ihrer Präsidentschaft und die künftigen Herausforderungen der regionalen Wirtschaft. Herr Grieshaber, Sie haben sich lange Zeit ehrenamtlich in der IHK Bodensee-Oberschwaben für die regionale Wirtschaft engagiert, zuletzt zehn Jahre als Präsident der Vollversammlung. Herr Kulitz, Sie waren sogar 15 Jahre lang Präsident der Vollversammlung der IHK Ulm. Fällt Ihnen der Abschied schwer? Grieshaber: Um Ihre Frage direkt zu beantworten: ein klares Ja. Aber so schön es war, mit dem Präsidentenamt Verantwortung zu übernehmen, umso wichtiger ist es auch, es nach zehn erfolgreichen Jahren für eine neue Person mit anderen Ideen freizumachen. Das Amt hat mich sehr geprägt; dafür bin ich der IHK, der Vollversammlung und ihren Mitgliedern sehr dankbar. Kulitz: Wenn auf einen Schlag der Kontakt zu all den vielen Partnern und Kollegen aus Politik und Wirtschaft entfiele, wäre die Antwort ein klares Ja. Da ich aber als Vorsitzender des DIHK-Außenwirtschaftsausschusses der IHK- Welt noch für einige Zeit aktiv verbunden bleibe, lautet die Antwort Nein. Dies umso mehr, als es der IHK Ulm nach einer außergewöhnlich langen Amtszeit gut tut, eine 12 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

13 Panorama neue ehrenamtliche Führung zu bekommen, mit frischen Ideen und vielleicht auch einem veränderten Themenfokus. Was hat für Sie als Unternehmer den Impuls gegeben, für das Amt des IHK-Präsidenten zu kandidieren? Grieshaber: In der Vollversammlung der IHK Bodensee- Oberschwaben haben mich die damals 47 Mitglieder immer als kooperativ, hilfsbereit und in gewissem Sinne positiv wahrgenommen. Als ich gefragt wurde, ob ich für das Amt des Präsidenten kandidieren möchte, habe ich das sehr gern gemacht. Dabei war es mir wichtig, neue Impulse zu geben, Infrastrukturthemen anzugehen, aber auch Themen des ländlichen Raums oder der Umwelt und vor allem immer ein offenes Ohr für die Mitglieder zu haben. Was waren für Sie die größten Erfolgsmomente oder Meilensteine in Ihrer Zeit als Präsident? Grieshaber: Der größte Erfolgsmoment für mich war, als wir 2017 das 150-jährige Bestehen der IHK Bodensee- Oberschwaben feiern durften. Nur wenige Institutionen, Vereine oder Verbände überleben eine so lange Zeit. Die Selbstverwaltung der Wirtschaft hat sich also mehr als bewährt. Sehr stolz bin ich auch auf unser schönes Weiterbildungsgebäude, mit dem wir den Mitarbeitern, Dozenten und Weiterbildungsteilnehmern der IHK endlich die erforderlichen Räume zur Verfügung stellen konnten. Gerade jetzt, wo in einem 40- bis 50-jährigen Berufsleben oft zwei bis drei Berufe notwendig sind, um am Arbeitsmarkt zu bestehen, ist nichts wichtiger als Weiterbildung, und das konstant. Gemäß dem alten Spruch: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Mein drittes großes Erfolgserlebnis war die Südbahn: 40 Jahre lang haben sich die Landkreise, Städte, Gemeinden und Institutionen entlang der gesamten Strecke, von Ulm bis Lindau, mit viel Ausdauer, Diplomatie und Engagement für dieses Projekt eingesetzt und dabei trotz aller Rückschläge nie den Mut verloren. Anfangs, vor 40 Jahren, sprach man davon, dass die Elektrifizierung 60 bis 80 Millionen Deutsche Mark kosten sollte. Heute rechnet man mit Kosten in Höhe von 220 Millionen Euro. Trotzdem ist das Projekt ein großartiger Erfolg, und es zeigt ein weiteres Das Amt hat mich sehr geprägt; dafür bin ich der IHK, der Vollversammlung und ihren Mitgliedern sehr dankbar. Mal, wie wichtig es ist, dicke Bretter zu bohren. Kulitz: Für mich persönlich war die Gründung der Internationalen Schule Ulm/Neu- Ulm bereits bei Amtsübernahme ein erklärtes Ziel und wurde schon zwei Jahre später mit tatkräftiger Unterstützung einiger Unternehmer umgesetzt. Mit der Einrichtung eines von der Vollversammlung gut dotierten Bildungsfonds konnten wirtschaftsbezogene Lehrstühle an Hochschulen gefördert werden. Einer von ihnen ist der Lehrstuhl für politische Kommunikation von Familienunternehmen an der Zeppelin Universität. Von mir zunächst nur als ein Lehrstuhl initiiert, mündete das Projekt sehr dynamisch in die Gründung des Friedrichshafener Instituts für Familienunternehmen, das von der IHK von Anfang an substantiell unterstützt und über viele Jahre begleitet wurde. Ein weiteres Ziel meiner Amtszeit war der Ausbau und die Intensivierung der grenzüberschreitenden Kooperatio- Foto: Nisl Hasenau Peter Kulitz (rechts) bleibt der IHK-Welt erhalten und verbunden: als Vorsitzender des DIHK-Außenwirtschaftsausschusses. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

14 Panorama tive Arbeitgeber und ausreichender und bezahlbarer Wohnraum. Außerdem will unsere Wirtschaft wachsen. Wenn wir es nicht schaffen, hier ausreichende und passende Gewerbeflächen auszuweisen, werden wir an Dynamik verlieren oder das Wachstum findet anderswo statt. Hier setzen wir auf eine kluge und weitsichtige Regionalplanung und hoffen auf die nötige Unterstützung seitens der Politik. Der größte Erfolgsmoment für Heinrich Grieshaber (links) war, 2017 das 150-jährige Bestehen der IHK Bodensee-Oberschwaben feiern zu können: Nur wenige Institutionen, Vereine oder Verbände überleben eine so lange Zeit. nen. Mit dem Arbeitskreis Ulm/Neu-Ulm entstand eine Gesprächsrunde, aus welcher so manches Projekt angestoßen wurde. Beispiele sind das Kooperationszentrum Verkehr und Logistik oder das verbreiterte Angebot der IHKs in der Berufs- und Weiterbildung auf beiden Seiten der Donau. Worin sehen Sie in der Zukunft die größten Herausforderungen für die regionale Wirtschaft? Grieshaber: Zunächst einmal darin, dass wir unsere herausragende Stellung als Wirtschaftsstandort halten können. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Ich bin der Überzeugung, dass wir in der Region die richtigen Unternehmen und die richtigen Köpfe haben, um die Themen der Zukunft zu meistern. Aber ich sehe trotzdem mit Sorge, dass die Rahmenbedingungen noch nicht stimmen. Wir sind ein ländlicher Raum das hat Vor- und Nachteile. Handlungsbedarf sehe ich konkret beim Thema Infrastruktur, sowohl bei der Erreichbarkeit über die Straße, per Bahn oder Flugzeug als auch in der flächendeckenden Verfügbarkeit eines schnellen Datennetzes. Das Amt eröffnet einem Zugang zu Entscheidungsträgern in der Politik, den Medien oder anderen gesellschaftlich relevanten Gremien, und unzählige Begegnungen im In- und Ausland mit Menschen, die man sonst nie getroffen hätte. Foto: Nils Hasenau Dann das Thema Fachkräftegewinnung: Wie schaffen wir es als Unternehmen, in den kommenden Jahren unseren Fachkräftebedarf zu decken? Hier ist eine bedarfsgerechte Aus- und Weiterbildung genauso ein Thema wie attrak- Kulitz: Die größten Herausforderungen liegen im Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Dazu braucht es ausreichend Fachkräfte, beste Ausbildung der nachkommenden Generationen und eine digitale Infrastruktur im Weltmaßstab. Bei allem besteht massiver Nachholbedarf. Bis 2030 fehlen im Südwesten doppelt so viele Fachkräfte wie heute. Deshalb ist ein bedarfsgerechtes Zuwanderungsgesetz dringend vonnöten. Wegen der starken Exportorientierung hiesiger Betriebe sind wir auf Freihandel und ungehinderten Zugang zu den Märkten vergleichsweise stark angewiesen. Der Zusammenhalt Europas wird hierfür eine tragende Rolle spielen. Welchen persönlichen Gewinn hat Ihnen die Zeit als Präsident gebracht? Kulitz: An erster Stelle stehen die neuen Freundschaften aus ganz verschiedenen Lebenszusammenhängen, die normalerweise in solch vorgerücktem Alter in dieser Vielzahl kaum mehr zustande kommen. Das Amt eröffnet einem Zugang zu Entscheidungsträgern in der Politik, den Medien oder anderen gesellschaftlich relevanten Gremien sowie unzählige Begegnungen im In- und Ausland mit Menschen, die man sonst nie getroffen hätte. Sie bereichern den Erlebnis- und Erfahrungsschatz und tragen im Bewusstsein, damit konkret gestalten zu können, zur 14 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

15 Panorama persönlichen Zufriedenheit maßgeblich bei. Dies rechtfertigt, besser noch begründet, den ungewöhnlich hohen Zeitaufwand und gibt Antwort auf die mir oftmals gestellte Frage, warum ich mir denn das alles antue. Es lohnt sich, kann ich dazu nur sagen und jeden ermuntern, sich auf die eine oder andere Weise für das Gemeinwesen einzubringen. Was möchten Sie Ihrem Nachfolger mit auf den Weg geben? Grieshaber: Die Wahlen für meinen Nachfolger stehen noch bevor, aber ich hoffe und wünsche, dass wir eine Person finden und wählen, die in der Region Bodensee- Oberschwaben verwurzelt und unternehmerisch erfolgreich ist. In den nächsten Jahren werden neue Aufgaben anstehen, allen voran das Schaffen neuer Industrie- und Gewerbegebiete. Wir haben Verantwortung dafür, dass die Menschen der Region Arbeitsplätze in der Umgebung finden und nicht als Langstreckenpendler eine Wochenendbeziehung mit der Familie pflegen müssen. Was haben Sie sich selbst für die kommende Zeit vorgenommen? Grieshaber: Die größte Freude für mich ist, dass die IHK Bodensee-Oberschwaben personell, finanziell und vor allen Dingen auch mit dem Hauptgeschäftsführer und den Mitgliedern der neuen Vollversammlung sehr gut aufgestellt ist. Meine Firma, die GRIES- HABER Logistik, ist eine gemeinnützige Stiftung geworden, und auch hier haben wir unsere Nische mit inzwischen 650 Mitarbeitern gefunden. Das Unternehmen ist sehr solide, und es wird für meine drei Nachfolger in der Geschäftsführung eine große Herausforderung sein, es weiter auszubauen. Ich selbst erlaube mir jetzt erstmal drei Monate Auszeit, und ich freue mich darauf, dass ich zusammen mit meiner Frau all das nachholen kann, auf das wir in den letzten Jahren verzichten mussten. Das größte Glück in unserem Leben ist es, dass wir beide noch sehr gesund sind. Kulitz: Bei der Fülle meiner Engagements, die außerhalb der IHK andauern, und wenn ich meinen Terminkalender schon jetzt für die Zeit danach so anschaue, muss ich erst einmal sehen, wieviel Freiraum sich denn tatsächlich ergeben wird. Vorstellen könnte ich mir jedenfalls, meine reichhaltige Erfahrung an der Schnittstelle Wirtschaft/Politik an junge Menschen weiterzugeben, in welcher Form auch immer. Interview: Lorena Grüner, Gudrun Hölz Kulitz: Wer in dieses Amt gewählt wird, hat das Vertrauen der Vollversammlung und kann auf dieser Grundlage authentisch und mit seinem persönlichen Führungsstil der Kammer vorstehen. Da einem Präsidenten nur begrenzt Zeit für Kammerangelegenheiten zur Verfügung steht, sollte er sich klare Prioritäten setzen und ansonsten möglichst viel an ein kompetent besetztes Präsidium delegieren. Auf diese Weise kann dem Gewicht des Ehrenamts als Träger der politischen Willensbildung der Kammer auch in der Öffentlichkeit Geltung verschafft werden. Foto: Nils Hasenau Heinrich Grieshaber und Peter Kulitz (von links) wünschen sich für die Wirtschaft ihrer Regionen vor allem, dass die herausragende Stellung als Wirtschaftsstandort erhalten bleibt und die Unternehmen vor Ort wettbewerbsfähig bleiben können. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

16 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf Andrea und Hans Gönner, Inhaber von Kaufmanns Warenwelt, handeln mit Garnen. Um saisonalen Schwankungen im Verkauf zu begegnen, setzen sie auf moderne Warenwirtschaftssysteme und Zeitkonten. Foto: Chandler Photography 16 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

17 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf FACHKRÄFTESICHERUNG Erfolgreich in jeder Lebenslage Eine familienfreundliche Unternehmenspolitik ist zu einem wichtigen Kriterium bei der Fachkräftegewinnung geworden. Dies bestätigen regionale Unternehmen. Mehr als ein Drittel aller Arbeitgeber gab bei der IHK-Konjunkturumfrage im Herbst 2017 an, diesbezüglich weitere Verbesserungen vorzunehmen. Ob Kinderbetreuung, Pflege eines Angehörigen, Sabbatical oder Work-Life-Balance: Passend zu jeder Lebensphase gilt es, berufliche Anforderungen und persönliche Wünsche in Einklang zu bringen. Diana Wieser* Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos Dass Ganztagseinrichtungen mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert sind, sieht Stefan Dittrich, Regionalvorstand der Johanniter Oberschwaben/Bodensee, als großen Erfolg. Mit dem Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird meist zuerst die Kinderbetreuung assoziiert. Der Bedarf ist groß, wie die Statistik zeigt: Die Zahl der betreuten Kinder im Alter von null bis drei Jahren hat in beiden IHK-Regionen zwischen 2010 und 2017 von auf zugenommen. Im Schnitt werden ein Viertel der Kinder unter drei Jahren in einer Kindertagesstätte betreut. Im städtischen Umfeld, z. B. im Stadtkreis Ulm, sind es deutlich mehr: Hier besucht jedes dritte Kind eine Betreuungseinrichtung. Dementsprechend ist auch die Zahl der Betreuungsplätze gestiegen, zahlreiche neue Betreuungseinrichtungen sind entstanden. Die Johanniter beispielsweise betreiben mehrere Einrichtungen, darunter zwei Betriebskitas sowie die Villa Emma in Ravensburg, die erst kürzlich deutlich erweitert wurde. Das Besondere: Unternehmen können in der Villa Emma Betreuungsplätze für ihre Mitarbeiter einkaufen. Die Rekrutierung und Ein arbeitung einer hochqualifizierten Ersatzkraft kann im Einzelfall Kosten von bis Euro verursachen, weiß Stefan Dittrich, Regionalvorstand der Johanniter Oberschwaben/Bodensee. Diese Mehrkosten können Sie sich sparen, wenn Sie den Mitarbeitern die Rückkehr an ihren Arbeitsplatz erleichtern. Größte Herausforderung ist der Bedarf an flexiblen Betreuungszeiten. Die Villa Emma hat zum Beispiel von 6.45 bis 18 Uhr geöffnet. Denn ein Ganztagesjob umfasst mehr als acht Stunden. Mittagspause, Hin- plus Rückfahrt, sich verzögernde Meetings all das muss einkalkuliert werden. Gleichzeitig führen die Johanniter auch Teilzeitkitas für Eltern, die einen sanften Einstieg in den Beruf bevorzugen. Eine klare Absage erteilt Dittrich der Betreuung nach Schichtbetrieb: Für Kinder ist es eine Qual, wenn sie in einer Woche um 4.30 Uhr aufstehen müssen und in der nächsten um 9 Uhr. Außerdem sei die regelmäßige Anwesenheit zu einer gemeinsamen Kernzeit wichtig, um Aktivitäten durchführen und eine Gruppenzugehörigkeit schaffen zu können. Betriebe familienfreundlicher strukturieren Die Johanniter beraten Unternehmen bei der Planung und Umsetzung familienfreundlicher Maßnahmen, schaffen Schnittstellen zwischen Kommunen, Betrieben und Eltern. Kleine Dinge, wie die Einrichtung eines Familienzimmers, wo Kinder in Notfällen ins Büro mitgebracht werden können, erleichtern einiges. Eltern wollen sich einerseits selbst ver- 17

18 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf Hensoldt bietet eine lebensphasenorientierte Personalpolitik, sagt Personalreferentin Sabine Sauer. wirklichen, andererseits ihre Kinder in einer guten, anregenden Betreuung wissen, so Dittrich. Die Johanniter erfüllen diese Ansprüche durch moderne Konzepte: täglich Bewegung an der frischen Luft, Vermittlung von Alltagsfähigkeiten, manche Einrichtungen werden sogar zweisprachig geführt. Den wohl größten Erfolg sieht Dittrich darin, dass Ganztageseinrichtungen mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert sind. Arbeitsmodelle für jede Phase Die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf umfasst mehr als nur das Thema Kinderbetreuung. Darauf hat sich die Firma Hensoldt mit ihrem Care-for-life- System eingestellt. Der Hersteller von Sensoren und Radarsystemen beschäftigt am Standort Ulm rund Mitarbeiter. Wir sprechen von einer lebensphasenorientierten Personalpolitik, betont Personalreferentin Sabine Sauer. Zahlreiche Foto: Chandler Photography Eltern wollen sich einerseits selbst verwirklichen, andererseits ihre Kinder in einer guten, anregenden Betreuung wissen. Arbeitsmodelle erfüllen vom Berufseinstieg bis zur Rente unterschiedliche Bedürfnisse. Ermöglicht wird dies durch flexible Wertkonten. Beispiel: Ein junger Arbeitnehmer nimmt eine einjährige Freistellung, für eine Vollzeitweiterbildung oder um eine längere Reise zu machen. Er erhält weiterhin 75 Prozent seines Gehalts, das er in den nächsten drei Jahren wieder einarbeitet. Dieses hochflexible System zeigt Erfolge: Unsere Mitarbeiter fühlen sich stark an das Unternehmen gebunden. Fast alle kehren nach einjähriger Elternzeit an ihren alten Arbeitsplatz zurück, so Sabine Sauer. Dafür bietet Hensoldt ideale Bedingungen: Qualifizierungsmaßnahmen, die Kita Wuselvilla vom AWO Kreisverband Ulm liegt unmittelbar neben dem Betriebsgelände und eine Ferienbetreuung für Schulkinder gibt es im nahe gelegenen Weststadthaus. Ein weiterer Faktor ist das Thema Gesundheitsmanagement, das für Hensoldt zur Work- Life-Balance gehört. Nach einem Gesundheitscheck hat die Firma Maßnahmen wie Workshops zum Thema Gesund führen und psychosomatische Sprechstunden entwickelt. Großen Zuspruch erhält das firmeneigene Fitness-Studio, in dem auch Behandlungen gebucht werden können. Die Mitarbeiter haben keinen zusätzlichen Anfahrtsweg: Damit mehr Zeit für Familie und Freunde bleibt, stellt Sabine Sauer heraus. Kelch Gartenbau wurde als Familienbewusstes Unternehmen ausgezeichnet und das macht sich bei der Fachräftegewinnung bezahlt, beobachten Sandra und Stefan Kelch. Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos Längst auch Männersache Gemeinsame Familienzeit und Erholungspausen sind wichtig für das Wohlergehen der Mitarbeiter. Dies bestätigt die Firma Stefan Kelch Park & Garten aus Bad Saulgau und macht deshalb mitten im Sommer zur Hauptsaison drei Wochen Betriebsferien. Diese Ferien oder auch Elternzeit kann ich vorausplanen, Krankheitsausfälle nicht, betont Sandra Kelch, die mit ihrem Ehemann Stefan rund 20 Mitarbeiter beschäftigt. Wesentlich sei eine offene Kommunikationskultur. Mitarbeitergespräche hel- 18 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

19 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf Es ist mittlerweile üblich, dass Väter Elternzeit nehmen oder mit den Kindern zum Arzt fahren. fen, um zu erfahren, welche privaten Herausforderungen bestehen. Bei dem Gartenplaner und Landschaftsbauer ist die Belegschaft von Männern dominiert noch. Durch moderne Geräte, die die körperliche Arbeit erleichtern, und Initiativen wie den Girls Day erhalten wir immer mehr Bewerbungen von Frauen, beobachtet Sandra Kelch. Auch bei Männern geraten die Rollenklischees ins Wanken. Es ist mittlerweile üblich, dass Väter Elternzeit nehmen oder mit den Kindern zum Arzt fahren. Daher hat die Firma Maßnahmen entwickelt, die mit dem Prädikat Familienbewusstes Unternehmen honoriert wurden. Kelch Gartenbau ist einer von 58 Betrieben in Baden-Württemberg, die im Dezember 2017 diese Auszeichnung von familynet erhalten haben. Kriterien wie Arbeitszeit, Organisation, Personalentwicklung, Gesundheit, Service- und Geldwertleistungen wurden bewertet. Sandra Kelch sieht sich als Sprachrohr: Als im Standort gut verwurzelte Unternehmerin kann sie Kontakte herstellen und Hilfestellungen bieten bis hin zur Vermittlung eines privaten Sprachunterrichts für einen Angestellten und mehrfachen Familienvater. Die Auszeichnung durch familynet macht sich bei der Fachkräftegewinnung bezahlt: Wir haben das Prädikat auf einer Stellenanzeige platziert und daraufhin mehr Bewerbungen und hervorragende Mitarbeiter erhalten, so Kelch. Der Pflegedienst am Ringweg in Leutkirch zählt ebenfalls zu den Preisträgern von familynet in einer Branche, die händeringend nach Fachkräften sucht. Denn die Zahl der zu Pflegenden nimmt stetig zu waren zwischen Alb und Bodensee circa Personen pflegebedürftig etwa mehr als noch im Jahr 2009, davon werden gut Personen stationär gepflegt, weitere ambulant. Einen Großteil der Pflege leisten die Angehörigen zu Hause. Schätzungen gehen davon aus, dass im Schnitt circa zehn Prozent der Mitarbeiter eines Betriebes zu Hause Pflegeverantwortung haben. In Kürze Studie zur familienfreundlichen Unternehmenskultur Die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellte Studie Unternehmenskultur Der entscheidende Erfolgsfaktor für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zeigt: In vielen Betrieben bestehen zum Teil deutliche Unterschiede darin, inwieweit Arbeitgeber und Beschäftigte die Unternehmenskultur als familienfreundlich wahrnehmen. Dabei weist die Studie einen direkten Zusammenhang zwischen Unternehmenskultur und Vereinbarkeit aus: Über 99 Prozent aller Beschäftigten in Unternehmen mit einer sehr familienfreundlichen Unternehmenskultur können Familie und Beruf gut oder sehr gut miteinander vereinbaren. O Kostenloser Download: Rubrik: Praxiswissen, Wissensplattform für die Praxis Leitfaden Unternehmenskultur Die Unternehmenskultur ist der zentrale Hebel, um den Beschäftigten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu ermöglichen. Im Leitfaden Gestalten Sie Ihre Unternehmenskultur familienfreundlich des Netzwerkbüros Erfolgsfaktor Familie liefert Experteninterviews und gute Beispiele für eine gelingende Unternehmenskultur. O Kostenloser Download: Rubrik: Praxiswissen, Wissensplattform für die Praxis Leitfaden Väter und Vereinbarkeit Das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie hat unter dem Titel Väter und Vereinbarkeit einen Leitfaden für väterorientierte Personalpolitik herausgebracht. Er liefert praktische Beispiele und Tipps für den betrieblichen Alltag, denn auch Väter wollen vereinbaren. Ein besonderes Extra: die Väterpost mit konkreten Vorlagen, wie Betriebe Väter zum jeweiligen Thema ansprechen können. O Kostenloser Download: Rubrik: Praxiswissen, Wissensplattform für die Praxis Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege Die IHK Bodensee-Oberschwaben stellt inte ressierten Unternehmen auf ihrer Webseite Informationen zu familienfreundlicher Unternehmenskultur, der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sowie zu betrieblich unterstützter Kinderbetreuung zur Verfügung. Nr Beratung und Veranstaltungen Die Kontaktstelle Frau und Beruf in der IHK Ulm berät Frauen und informiert Unternehmen zu frauen- und familienfreundlichen Themen. Vielseitige Seminare und Kurse sowie hochkarätige Veranstaltungen ergänzen diese Angebote. Nr Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

20 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf Weibliches Potenzial darf nicht verschenkt werden: Stefanie Ruder (rechts) absolviert eine Teilzeitausbildung in Catherine Adelmanns Firma Fosera Solarsystems. Es gehört eine Menge Idealismus zu diesem Beruf, sagt Priska Schneider-Dolinar, Geschäftsführerin des Pflegediensts am Ringweg aus Leutkirch. Der Pflegedienst am Ringweg bietet Erholungsbeihilfe, Beratung zur Elternund Pflegezeit, Bereitstellung eines Firmenwagens sowie spezielle Mütterschichten. Wichtig ist, dass Sie innerhalb des Teams für Gleichberechtigung sorgen, betont Geschäftsführerin Priska Schneider-Dolinar. Mitarbeiter, die für andere einspringen, bekommen z. B. mehrere Tage am Stück frei. Diese Maßnahmen können die schlechten Rahmenbedingungen aber nur bedingt auffangen. Hier nimmt die Geschäftsführerin Politik und Gesellschaft in die Pflicht: Hohe Flexibilität und Belastung bei schlechter Bezahlung und wenig Wertschätzung es gehört eine Menge Idealismus zu diesem Beruf. (Weibliches) Potenzial sichern Idealismus ist ein Schlagwort der Work- Life-Balance. Ein Beruf soll sinnvoll sein Foto: Chandler Photography Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos und etwas bewirken. Hier punktet die Firma Fosera Solarsystems aus Illerkirchberg. Das Unternehmen entwickelt und produziert kleine, umweltfreundliche Solarsysteme, vor allem für Menschen in Asien und Afrika, die keinen Zugang zum Stromnetz haben. 17 Mitarbeiter sind es in Illerkirchberg, weitere in Thailand und Äthiopien. Die Arbeitszeiten können flexibel, teils via Homeoffice, gestaltet werden. Damit sich dieses System trägt, bedarf es flacher Hierarchien und eines guten Teamworks. Unsere Mitarbeiter wissen ihre Freiräume zu schätzen und arbeiten umso motivierter, sagt Geschäftsführerin Catherine Adelmann. Hochmotiviert ist auch Stefanie Ruder, Teilzeitauszubildende bei Fosera. Sie hatte sich zunächst als Reinigungskraft beworben, aber bereits nach wenigen Wochen stand fest: Sie hat das Zeug zu mehr, erinnert sich Adelmann. Ruder hat eine Lehre in der Gastronomie gemacht, als Mutter jedoch keine Stelle mit geeigneten Arbeitszeiten gefunden. Adelmann hatte die Lösung: Hier muss ich ein Lob an die IHK aussprechen, die uns zum Thema Teilzeitausbildung beraten hat. Mit 37 Jahren ist Stefanie Ruder älter als andere Azubis, dadurch aber verantwortungsbewusster und engagierter. Für die junge Geschäftsführerin ist die Teilzeitausbildung eine Herzensangelegenheit: Ein Schritt zur Gleichberechtigung! Aber diese ist leider noch eine Seltenheit in der Region: Von den fast Ausbildungsverhältnissen, die in beiden IHKs betreut werden, sind gerade einmal 55 in Teilzeit. Weibliches Potenzial dürfe nicht verschenkt werden, betont Catherine Adelmann. Von den erwerbstätigen Frauen mit Kindern waren 2016 in Baden-Württemberg drei Viertel in Teilzeit beschäftigt. Einerseits sind also Teilzeitarbeitsplätze sehr gesucht, andererseits sollten die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden, sodass mehr Frauen in Vollzeit arbeiten können. Hier schlummert auch ein großes Fachkräftepotenzial: Bei einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit teilzeitbeschäftigter Frauen von 19,4 Stunden in Deutschland und Baden-Württemberg würde eine Anhebung auf das Niveau von europäischen Spitzenwerten von 24 Stunden für Baden- Württemberg ein Potenzial von bis zu Fachkräften bedeuten. 20 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

21 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf Pflegezeit ein Notfall Kinderbetreuung, Sabbatical und Ausbildung lassen sich im Vorfeld planen, ein Pflegefall meist nicht. Typischer Fall: Ein fitter Rentner stürzt, erleidet einen Oberschenkelhalsbruch, wird nach kurzer Zeit aus dem Krankenhaus entlassen, benötigt zu Hause aber Unterstützung. Arbeitnehmer haben hier mittlerweile weitreichende Rechte: Beschäftigte können beispielsweise eine zehntägige Auszeit von der Arbeit nehmen, wenn sie kurzfristig eine neue Pflegesituation für einen nahen Angehörigen organisieren müssen. Seit 2015 wird die zehntägige Auszeit mit einer Lohnersatzleistung dem Pflegeunterstützungsgeld verknüpft. Rechtsanspruch besteht auch auf eine bis zu sechsmonatige teilweise oder vollständige Freistellung, wenn pflegebedürftige nahe Angehörige in häuslicher Umgebung gepflegt werden. Priska Schneider-Dolinar rät Unternehmen, die Mitarbeiter durch Informationen und Kontakte zu unterstützen. Aber auch die Mitarbeiter sollten offen mit der Situation umgehen und den Arbeitgeber informieren. Ob Beihilfeanträge, die Suche nach einem Pflegeplatz, nicht vorhandene Vollmachten: Angehörige haben organisatorisch eine Menge zu bewältigen. Hinzu kommt die emotionale Belastung. Je mehr Planungssicherheit die Angehörigen haben, desto eher können sie sich wieder auf den Beruf konzentrieren. Da wir viele erfahrene Fachkräfte beschäftigen, wird auch das Thema Pflege immer wichtiger, bestätigt Sabine Sauer. Als eine von drei betrieblichen Pflegelotsen bei Hensoldt unterstützt sie Mitarbeiter und deren Angehörige in Akutfällen, organisiert Sprechstunden und Vorträge. Entspannung ist im Bereich Pflege nicht in Sicht; der Fachkräftemangel ist spürbar: Zwischen Alb und Bodensee fehlen laut IHK-Fachkräftemonitor 2018 etwa 750 Fachkräfte in nicht-medizinischen Gesundheits- und Pflegeberufen. Für 2019 ist in Baden-Württemberg zudem ein Gesetz geplant, nachdem es nur noch Einzelzimmer mit eigenem Bad in Pflegeeinrichtungen geben soll. Das führt zu höheren Kosten und verknappten Kapazitäten, betont Priska Schneider-Dolinar. Priska Schneider-Dolinar, die ebenfalls Leiterin des anliegenden Seniorenzentrums am Ringweg ist, sieht in modular buchbaren Übergängen zwischen ambulanten und stationären Lösungen große Chancen von stundenweiser Betreuung über das Essen auf Rädern bis hin zur stationären Tagespflege. Je mehr Planungssicherheit die Angehörigen haben, desto eher können Sie sich wieder auf den Beruf konzentrieren, so Schneider-Dolinar. ebay-erfolgsgeschichte Flexibilisierte Arbeitszeiten sind die Basis für die lebensphasenoptimierte Per sonalpolitik, die bei der Kaufmanns Warenwelt GmbH & Co. KG in Riedlingen gelebt wird. Das Unternehmen beschäftigt zehn Mitarbeiter auf Teilzeitbasis. Das Unternehmerehepaar Hans und Andrea Gönner stieg 2010 in den Online- Betreuungsquoten von Kindern im Alter unter drei Jahren in Kindertagesstätten und Kindertagespflege 2017 Stadtkreis/Landkreis Betreuungsquote in Prozent Heidelberg 45,4 Freiburg im Breisgau 42,1 Karlsruhe 36,9 Ulm 33,2 Bodenseekreis 29,2 Baden-Württemberg 28,6 Sigmaringen 25,3 Ravensburg 24,1 Biberach 23,5 Göppingen 20,8 Alb-Donau-Kreis 20,5 Pforzheim 20,1 Die Zahlen für die Betreuung von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren in den IHK-Regionen Bodensee- Oberschwaben und Ulm liegen in vier der sechs Kreise unter dem Landesdurchschnitt. Bei der Ganztags- Betreuung von Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren liegen fünf der sechs Kreise unter dem Schnitt. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee Ganztags-Betreuungsquoten von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren in Kindertagesstätten und Kindertagespflege 2017 Stadtkreis/Landkreis Betreuungsquote in Prozent Stuttgart 63,1 Heidelberg 60,1 Karlsruhe 47,5 Ulm 31,9 Baden-Württemberg 23,9 Bodenseekreis 19,2 Alb-Donau-Kreis 17,3 Biberach 16,5 Sigmaringen 16,1 Ravensburg 15,8 Tuttlingen 10,6 Neckar-Odenwald-Kreis 10,0 Rottweil 8,4 Legende grau: Baden- Württemberg grün: Spitzenreiter rot: Schlusslichter gelb: IHK-Region Ulm blau: IHK-Region Bodensee-Oberschwaben Quelle: Statistisches Landesamt Baden-Württemberg 21

22 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf handel mit Garnen ein. Das wurde zu einer TOP ebay-erfolgsgeschichte. Marken garne, Strick- und Häkelzubehör, Sets samt Anleitungen verkauft das Unter nehmen über seine Webseite, bekannte Handelsportale und den eigenen Werksverkauf direkt an Endverbraucher. Herausforderung sind die starken saisonalen Schwankungen im Verkauf: Unsere Hauptsaison reicht von Oktober bis März, die Kapazitätsschwankungen liegen bei vier zu eins, erklärt Hans Gönner. Um dies zu bewältigen, setzt er auf moderne Warenwirtschaftssysteme und Zeitkonten. In der Wintersaison wird mehr gearbeitet, über den Sommer werden die Stunden abgebaut. Dies kommt unseren Mitarbeitern sehr gelegen, sagt Gönner. Steht die Wochenplanung fest, teilen die Angestellten im Lager ihre Schichten untereinander auf. Die Bürokräfte und Inhaber, welche nebenbei eine dreiköpfige Familie zu managen haben, erledigen ihre Arbeit teils via Homeoffice. Momentan gründen die Gönners ein Startup, das komplette E-Commerce- Lösungen für Online-Händler anbietet. Tipps vom Profi Ohne gutes Betriebsklima funktionieren hochflexibilisierte Arbeitszeitmodelle nicht. Mitarbeiter müssen sich verantwortlich fühlen und Aufgaben eigenständig übernehmen, weiß Hans Gönner, der seine Diplomarbeit zum Thema hochflexibilisierte Arbeitszeitmodelle verfasst hat. Daneben bedarf es diverser Freiräume zur Planungssicherheit. Dies kann ein Notfallfundus aus ehemaligen Mitarbeitern oder Saisonkräften sein. Neue Arbeitszeitmodelle sollten nicht von null auf hundert angegangen werden. Besser: Mit einer guten Gleitzeitregelung beginnen, Maßnahmen zuerst in einer Abteilung erproben und sukzessive ausbauen. Auch eine möglichst heterogen zusammengesetzte Belegschaft erweist sich von Vorteil. Für Firmen, die im Online-Handel tätig sind oder vernetzt arbeiten, sind außerdem sichere Internetverbindungen extrem wichtig. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben ist von großer Bedeutung. Es darf kein Entweder-oder mehr geben, fordert Catherine Adelmann. Für Frauen sollte die Verwirklichung in beiden Bereichen möglich sein. * Diana Wieser (adwordising) arbeitet als freiberufliche Journalistin, Texterin und Autorin in der Ulmer Region. O Ansprechpartner: IHK Bodensee-Oberschwaben, Bettina Wolf, Tel / , Kontaktstelle Frau und Beruf Ulm-Alb-Donau-Biberach der IHK Ulm Manuela De Fortunato Tel / Wie will Ihr Unternehmen zukünftig auf den Fachkräftemangel reagieren? mehr ausbilden mehr weiterbilden Arbeitgeber-Attraktivität steigern rationalisieren bzw. umstrukturieren Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern ausländische Fachkräfte einstellen (ohne Flüchtlinge) mehr ältere Arbeitnehmer beschäftigen betriebliches Gesundheitsmanagement ausweiten Flüchtlinge einstellen Flüchtlinge als Auszubildende einstellen Tätigkeiten ins Ausland verlagern 6 7 Produktion / Service verringern / nicht ausweiten 4 7 IHK Ulm IHK Bodensee-Oberschwaben Auszubildende aus dem Ausland einstellen Antworthäufigkeiten (in Prozent), Mehrfachnennungen möglich Unternehmen haben viele Möglichkeiten, auf den Fachkräftemangel zu reagieren. Die Ziele, die Arbeitgeber-Attraktivität zu steigern oder die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern, rangieren in der Region zwischen Alb und Bodensee dabei unter den TOP 5. Jedes vierte Unternehmen möchte das betriebliche Gesundheitsmanagement ausweiten. Das Bewusstsein für die Work-Life-Balance der Mitarbeiter nimmt zu. Quelle: IHK-Konjunkturumfrage Herbst Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

23 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf NMH GMBH, HOHENTENGEN Familie geht vor Die NMH GmbH ist als mittelständisches Unternehmen in den Bereichen Sondermaschinenbau und Kunststofftechnik tätig und beschäftigt 100 Mitarbeiter, davon knapp 20 Frauen. Wir sprachen mit Oliver Schmitt, der für alle Management-Systeme im Unternehmen verantwortlich ist und dem die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehr am Herzen liegt. Manchmal ist es schwierig, weil alle Frauen vormittags arbeiten wollen, aber auch hier haben wir immer eine Lösung gefunden. In unserem Dreischichtbetrieb in der Kunststofftechnik sind wir dagegen wirklich kaum flexibel. Oliver Schmitt ist Managementbeauftragter der NMH GmbH in Hohentengen, die in Sachen Familienfreundlichkeit viel für ihre Mitarbeiter tut. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee NMH hat von der Initiative familynet das Prädikat Familienfreundliches Unternehmen erhalten. Wofür genau? Bei uns gibt es eine Vielzahl von Dingen, die den Mitarbeitern helfen, Beruf und Familie zu vereinbaren. So haben zum Beispiel alle, bei denen es sich anbietet, einen Laptop und können von überall aus arbeiten das geht besonders gut bei Projektplanung, Controlling, Kalkulation, Telefonaten oder in der Personalakquise. Außerdem gilt bei uns für einen Teil der Mitarbeiter die Vertrauensarbeitszeit, was diese sehr schätzen, und ich hatte noch nie den Eindruck, dass das zu Lasten des Betriebs geht. Morgens haben wir Gleitzeit, sodass Mitarbeiter, die Kinder in die Kita bringen müssen, stressfrei zur Arbeit kommen. Wo es vom Arbeitsumfeld her passt, können auch schon mal Kinder mit ins Büro gebracht werden, und in manchen Fällen haben wir schon Zuschüsse zur Kindergartengebühr bezahlt. Nicht zuletzt versuchen wir auch dann zu unseren Mitarbeitern Kontakt zu halten, wenn sie in Elternzeit sind. Sie können dann zum Beispiel ebenfalls an Weiterbildungen in unserer NMH-Akademie teilnehmen. Was sind für Sie beim Thema Beruf und Familie die größten Herausforderungen? Wir haben einen Projektleiter im Maschinenbau, der gerade für ein Jahr in Elternzeit ist. Das ist schon eine Herausforderung, aber wir kriegen das hin und freuen uns, wenn er danach wieder motiviert einsteigt. Rund 50 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und auch einige Männer arbeiten in Teilzeit, zurzeit sind darunter allerdings keine Führungskräfte. Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos Warum brauchen Ihre Mitarbeiter Unterstützung beim Thema Familie und Beruf weil sie Kinder betreuen oder Angehörige pflegen oder weil ihnen die Work-Life-Balance wichtig ist? An erster Stelle stehen tatsächlich Kinderbetreuung und Work-Life-Balance. Immer wieder kommt es auch vor, dass Mitarbeiter zu Hause einen Angehörigen pflegen. Das hat aber noch nicht dazu geführt, dass wir Maßnahmen zur Vereinbarkeit einführen mussten. Mittelfristig möchte ich mich zum betrieblichen Pflegelotsen weiterbilden, um auch hier Informationen oder Hilfen anbieten zu können. Helfen Ihnen Ihre Angebote auch bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter? Auf jeden Fall. Das Thema Beruf und Familie spielt dabei eine große Rolle, nicht nur bei Frauen. Derzeit arbeiten wir daran, unser familienfreundliches Engagement besser auf der Homepage darzustellen, denn wir sind auf der Suche nach Mitarbeitern. Ganz allgemein helfen uns unsere flachen Hierarchien sehr dabei, schnelle, flexible und individuelle Entscheidungen zu treffen, wenn Mitarbeiter Unterstützung brauchen. Wir haben das als Unternehmenskultur verinnerlicht: Familie geht vor. Und wir kommunizieren das ganz offen. Interview: Bettina Wolf O 23

24 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf PERSONALARBEIT Schlüsselfaktor Zeit Die Möglichkeiten familienfreundlicher Personalarbeit sind vielfältig. Foto: pathdoc/adobe Stock In Kürze Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie Das Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie wurde 2007 vom Bundesfamilienministerium und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag als zentrale Plattform für familienfreundliche Unternehmen gegründet. Seither wächst es kontinuierlich und umfasst mittlerweile mehr als Mitglieder vom Kleinstbetrieb bis zum DAX-Unternehmen. Das Netzwerkbüro unterstützt mit seinen Angeboten vor allem kleine und mittlere Betriebe bei der praktischen Umsetzung einer familienfreundlichen Personalpolitik. Familienfreundlichkeit ist mittlerweile ein anerkannter Baustein zur Fachkräftesicherung und damit eng mit der Zukunftsfähigkeit insbesondere von kleineren und mittleren Betrieben verbunden. Dabei sind individuelle Lösungen im Hinblick darauf gefragt, wie Beschäftigte bei der Vereinbarkeit von Beruf und Fami lie nachhaltig unterstützt werden können. Eine wichtige Antwort auf die Frage nach Verbesserungen von familienfreundlichen Angeboten ist die flexible Arbeitszeit, nicht zuletzt, um dem immer häufiger geäußerten Wunsch vieler (junger) Eltern nach einer partnerschaftlichen Aufteilung der Arbeit zu entsprechen. Möglichkeiten und Grenzen flexibler Arbeitszeit Es ist wichtig, immer eine Balance zwischen den betrieblichen Belangen und den individuellen Bedürfnissen der Beschäftigten herzustellen, wenn in Betrieben zeitlich flexibel gearbeitet werden kann. Dieser Aufgabe müssen sich Führungskräfte von heute stellen. Grenzen der flexiblen Arbeitszeit finden sich oft in Schichtbetrieben oder durch Anwesenheitspflichten während Öffnungszeiten. In der Pflegebranche beispielsweise gehören Schichtdienste zur Normalität. Doch auch hier gibt es bereits gute Lösun gen. Ein Beispiel ist ein Berliner Pflegeunternehmen aus dem Unternehmensnetzwerk Erfolgsfaktor Familie. Dort profitieren alle Beschäftigten von Wunschdienstplänen. Das heißt, dass teilautonome Teams die Dienstpläne weitgehend eigenverantwortlich festlegen. Dies sorgt für ein hohes Maß an Zufriedenheit bei den Beschäftigten. Bei vielen Betrieben kommen digital unterstützte Arbeitsformen ins Spiel, um den Beschäftigten ein höheres Maß an Zeitsouveränität einzuräumen. Die Stechkartenmentalität wird immer weniger gelebt. Studien von Erfolgsfaktor Familie ergeben, dass Beschäftigte, die Homeoffice nutzen können, durchschnittlich 4,4 Stunden pro Woche Zeit einsparen, die für Familie, Haushaltsführung oder zur Entlastung des berufstätigen Partners genutzt werden können. Homeoffice-Angebote sind daher ein zentraler Treiber für eine gelebte Partnerschaftlichkeit. Wichtig ist jedoch: Homeoffice ersetzt keine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung. Verbundlösungen interessant Mehr und mehr Betriebe werden selbst aktiv, um vor allem die Kinderbetreuung während der Ferienzeiten abzudecken. Ein Nürnberger Arbeitgeber aus dem Unternehmensnetzwerk hat sich vor einigen Jahren mit mehreren Arbeitgebern aus der Region zusammengeschlossen und ist eine feste Kooperation mit einem lokalen Träger eingegangen. Jedes Kooperationsunternehmen übernimmt einen Teil der Kosten. Die Organisation der Ferienbetreuung wechselt jedes Jahr. Diese Verbundlösung kann insbesondere für kleine und mittlere Betriebe interessant sein, wenn der finanzielle Aufwand alleine zu groß erscheint. Fazit: Die Möglichkeiten, wie Unternehmen ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen, sind so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Dazu braucht es häufig nur kleine Veränderungen, eine familienfreundliche Unternehmenskultur, aber vor allem eine Portion Mut, mit der Zeit zu gehen. Katharina Kirschbaum, Netzwerkbüro Erfolgsfaktor Familie O 24 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

25 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf Informationen zum Thema Pflege Pflegestützpunkte Zur wohnortnahen Beratung, Versorgung und Betreuung der Bevölkerung gibt es in Baden-Württemberg Pflegestützpunkte. Sie liefern u. a. Informationen über regionale Unterstützungsangebote, geben Auskünfte über rechtliche und finanzielle Fragen, stellen konkrete Hilfestellungen bei der Inanspruchnahme von Leistungen zur Verfügung. Zudem stellen sie Antragsformulare bereit. Die Kontaktadressen für die einzelnen Landkreise findet man im Internet. Onlineportal rund um die Pflege Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert auf einer speziellen Webseite über die Unterstützung von Unternehmen und Mitarbeitern sowie das Pflegezeit- und Familienpflegezeitgesetz. Zudem bietet das Ministerium mit dem Pflegetelefon eine telefonische Beratung und schnelle Hilfe für Angehörige. Leitfaden zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege Der Leitfaden Vereinbarkeit von Beruf und Pflege des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des DIHK zeigt auf, wie Unternehmen ihre Beschäftigten beim Thema Pflege unterstützen können. Er liefert Informationen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen, gibt Anregungen zur Umsetzung und stellt Unternehmensbeispiele vor. O Kostenloser Download: Nr Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

26 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf UZIN UTZ AG, ULM Führung ist Kommunikation und Vertrauen Vertrauen und Kommunikation statt zwingender Präsenzzeit - Florian Neymeyer geht einen anderen Weg bei der Mitarbeiterführung: Der Bereichsleiter Personal, IT und Recht der Uzin Utz AG arbeitet selbst in Teilzeit. Wir sprachen mit ihm über seine Erfahrungen, über Fachkräftesicherung und die Veränderungen, die die Digitalisierung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit sich bringt. Halten Sie Teilzeitarbeit im Allgemeinen und speziell in Führungspositionen für ein geeignetes Mittel, um dem vorherrschenden Fachkräftemangel zu begegnen? Teilzeitarbeit ist aus meiner Sicht ein sehr gut geeignetes Mittel, um den Fachkräftemangel abzumildern. Es wäre schön, wenn jeder frei entscheiden könnte, wie viel Zeit er oder sie der Familie und wie viel der Arbeit widmet. Im Grunde sollte es auch keine Rolle mehr spielen, wann und wo die Aufgaben erledigt werden. Die Verbindlichkeit zählt. Gute Mitarbeiter lassen sich heute immer weniger einschränken. Florian Neymeyer ist Führungskraft in Teilzeit bei der Uzin Utz AG. Sie sind Bereichsleiter Personal, IT und Recht und das in Teilzeit. Für viele Leute passen eine Führungsposition und Teilzeitarbeit allerdings nicht zusammen. Wie haben die Verantwortlichen in Ihrem Unternehmen und Ihre Kollegen auf Ihren Wunsch nach Teilzeitarbeit reagiert? Mein direkter Chef war sehr positiv: Er freut sich, dass ich meiner Familie mehr Zeit widme und schenkt mir das Vertrauen, dass ich meine Aufgaben auch innerhalb von vier Präsenztagen bewältige. Von den Kolleginnen und Kollegen bekomme ich bislang auch nur positives Feedback. Wie funktioniert die Teilzeitarbeit bei Ihnen in der Praxis? Wie bewältigen Sie Ihre Führungsaufgaben zeitlich? Aus meiner Sicht funktioniert es sehr gut, zumal ich das große Glück habe, mit hervorragenden Teams zusammenarbeiten zu dürfen. Ich habe einen regelmäßigen zweiwöchentlichen Austausch mit den direkten Mitarbeitern. Die meisten Problemstellungen im operativen Geschäft lösen die Kollegen ohnehin alleine und ich bin allenfalls noch Sparringspartner. Foto: die lichtfaenger/uzin Utz AG Glauben Sie, dass es möglich ist, in Teilzeit in eine Führungsposition einzusteigen? Welche Schwierigkeiten können sich hier ergeben? Ich denke, es kommt bei Mitarbeiterführung nicht auf die Präsenz an, sondern auf das gegenseitige Vertrauen. Wichtig ist unter anderem, dass die Führungskraft belastende Situationen für die Mitarbeiter wahrnimmt und auf die Mitarbeiter eingeht. In einer Einarbeitungsphase ist der häufige Kontakt wichtig; dieser kann dann aber in regelmäßigen Treffen mit immer größeren Abständen übergehen. Mir persönlich hilft die Strukturierung der Regeltermine sehr. Die größte Herausforderung ist vermutlich das immer wieder verankerte Bild, dass gute Führung nur mit ständiger Präsenz klappe oder Präsenzzeiten wichtig seien. Führung ist aus meiner Sicht vor allem Kommunikation und Vertrauen. Meine Methodik ist partnerschaftliches Coaching oder Sparring mit dem Ziel, dass die Menschen gut arbeiten und sich entfalten und weiterentwickeln können. Dieses Vorgehen benötigt Zeit für Gespräche, jedoch keine zwingende Präsenzzeit, da die Mitarbeiter selbst große (Entscheidungs-)Freiräume haben. Eine weitere Herausforderung ist, dass die Kommunikation und der Informationsaustausch gegenüber Teilzeitkräften manchmal vernachlässigt wird. Hier ist ein besonderes Augenmerk auf den regelmäßigen Austausch zu legen. 26 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

27 Titelthema Vereinbarkeit von Familie und Beruf Wie kann es gelingen, flexible Arbeitszeitmodelle in Unternehmen zu verankern, damit diese sich künftigen Mitarbeitern als attraktiver Arbeitgeber präsentieren können? Bei einem Teilzeitwunsch sollten sich Mitarbeiter und Führungskräfte zusammensetzen und gemeinsam nach einer guten Lösung für die privaten und die geschäftlichen Bedürfnisse und Anforderungen suchen. Den Rahmen können Arbeitszeitmodelle geben. Wir haben bei Uzin Utz die Möglichkeit, zwischen 30 und 90 Prozent in 10-Prozent-Schritten in Teilzeit zu arbeiten. Gleitzeitmodelle sind Standard und werden mit dem Team abgestimmt. Mit unserem Lebensarbeitszeitkonto können sogar finanzielle Engpässe aufgrund von Teilzeit ausgeglichen werden. Als Personalleiter nehme ich von Führungskräften immer mal wieder Bedenken gegenüber Teilzeitwünschen wahr, zumal sich der Abstimmungsbedarf gefühlt erhöht. Andererseits habe ich persönlich die Erfahrung gemacht, dass Teilzeitmitarbeiter sehr gut organisiert, meist flexibel und vor allem sehr loyal sind. Und dies sind alles Eigenschaften, die aus meiner Sicht eine gute Arbeitskraft ausmachen. Glauben Sie, dass sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Digitalisierung verändern wird? Ja, ich denke, die Digitalisierung vereinfacht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zunächst: Die Leistungserbringung ist unabhängiger von Zeit und Raum. Man kann viele Tätigkeiten sozusagen zu jeder Zeit und von überall aus erledigen. Spannend ist, wie man damit umgeht, und ob dies individuell als Erleichterung oder als Belastung wahrgenommen wird. Statt Entweder-oder geht nun ein Sowohlals-auch. Wichtig ist dabei, dass nicht Familie oder Beruf darunter einseitig leiden oder am Ende beide zu kurz kommen. Ich ringe selbst täglich um das richtige Maß für mich. Vermutlich muss so jeder seinen eigenen Weg finden. Interview: Lorena Grüner O Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

28 Neues aus den Unternehmen Küchenprofi wird 50 Miele Maier Küchen und Hausgeräte GmbH, Ravensburg Foto: Miele Maier Vor 50 Jahren gründete Elektromeister Hubert Maier seine Firma Elektro-Maier in Gornhofen bei Ravensburg mit Elektroinstallationen, Kundendienst für Haushaltsgeräte und Verkauf von Elektrogeräten. Heute, ein halbes Jahrhundert und einige Umzüge später, ist das Unternehmen ein Komplettanbieter für Küchen und Haushaltsgeräte. Bei Letzteren hat sich Miele Maier bereits 1971 ganz auf das Sortiment der Marke Miele spezialisiert und seinen Firmennamen daraufhin entsprechend angepasst stieg Roland Maier, der Sohn des Gründers, als kaufmännischer Angestellter in das Unternehmen ein, das der gelernte Industriekaufmann seit dem Ausscheiden seines Vaters im Jahr 2006 als alleiniger Geschäftsführer leitet. Um sich ganz auf das Kerngeschäft Küchen und Haushaltsgeräte zu konzentrieren, wurde der Bereich Elektroinstallationen an einen langjährigen Mitarbeiter verkauft. Seit 2014 sitzt Miele Maier am heutigen Standort, Am Alten Gaswerk 9, in Ravensburg, wo das Unternehmen einen Neubau mit genügend Parkmöglichkeiten für die Kunden errichtet hat. Heute beschäftigt Miele Maier 20 Mitarbeiter. Ein Highlight des Unternehmens ist die Präsentation moderner Küchen sowie die voll funktionsfähig installierten Geräte, die vor Ort ausprobiert werden können. Bei den Kunden kommt das gut an, ebenso wie die Kochevents, Hausmessen und anderen Veranstaltungen, die Miele Maier regelmäßig anbietet nicht nur im Jubiläumsjahr. WAB O Bei Küchen ist Miele Maier Komplettanbieter. In Kürze Zwei Preise für VAUDE Gleich zwei Auszeichnungen erhielt die VAUDE Sport GmbH & Foto: VAUDE Co. KG, Tettnang. Im Mai bekam das Unternehmen den GreenTec Award 2018, einen der weltweit bedeutendsten Umweltpreise, in der Kategorie Sports by Jack Wolfskin. Prämiert wurde die Green Shape Core Collection, die auf Materialien aus der Natur setzt und Lösungen für globale Probleme wie Mikroplastik bietet. Bei der Preisverleihung (von links): Edgar Rosenberger, Jack Wolfskin; Lara Delle und Greta Stehling, beide VAUDE, mit Moderator Thore Schölermann. Für die Green Shape Core Collection wurde VAUDE außerdem im Wettbewerb Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen geehrt. Die Initiative wird von der Deutschen Bank unterstützt. Schmeck den Süden Frisch, gesund, lecker und regional: In den drei Gastronomieeinheiten des Ravensburger Spielelands, Meckenbeuren, können Besucher seit dieser Saison den Süden schmecken. Damit ist das Ravensburger Spieleland der erste Freizeitpark, der vom Landwirtschaftsministerium und vom DEHOGA Baden-Württemberg als Schmeck den Süden -Gastronom zertifiziert wurde. Zur Übergabe der Auszeichnung waren Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch vom Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz sowie Hendrik Fennel vom DEHOGA Baden- Württemberg gekommen. Verantwortungspreis Beispielhaftes Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit dafür wurde die ZirkusAkademie Friedrichshafen ausgezeichnet. Foto: Stadtwerke am See Sie hat beim Verantwortungspreis der Stadtwerk am See GmbH & Co. KG, Friedrichshafen, den 1. Platz belegt. Der mit Euro dotierte Preis honoriert Projekte in der Bodenseeregion, die durch vorbildliche Jugendarbeit herausragen. Startup-Treff Industrie 4.0 Die ZF Friedrichshafen AG fördert als Partner der Innovationsplattform Startup Autobahn gezielt junge Technologieunternehmen auch, um von deren Potenzial und Know-how zu profitieren. Bei der Veranstaltung Deep Dive und Meetup im ZF Forum in Friedrichshafen nutzten acht internationale Startups die Möglichkeit, sich mit Experten aus der Automobil- und Technologiebranche zu vernetzen und ihre Ideen einem Fachpublikum zu präsentieren Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

29 Neues aus den Unternehmen Trendwende am Bodensee-Airport Flughafen Friedrichshafen GmbH, Friedrichshafen Die Entwicklung des Bodensee-Airports war 2017 vor allem durch deutliche Zuwachsraten bei den großen Airlines wie Wizz Air, Lufthansa und Germania gekennzeichnet. Dennoch gab es für das Gesamtjahr 2017 einen Rückgang von rund 1 Prozent bei den Passagierzahlen. Hier wirkten sich die überraschende Einstellung der Köln- Strecke durch People s Viennaline, der Rückzug der Air Berlin im Mallorca-Verkehr sowie der deutlich abgeschwächte touristische Verkehr in die Türkei aus. Seit Juli 2017 wurden allerdings jeden Monat Wachstumsraten gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat verbucht. Besonders hohe Zuwächse gab es in den Monaten November (+ 12 Prozent) und Dezember (+ 26 Prozent). Das Betriebsergebnis fiel positiv aus. Außerdem wurden, wie bereits 2016, alle 2017 getätigten Investitionen selbst finanziert. Das um Sonder abschreibungen und Foto: Felix Kästle Am Bodensee-Airport wird intensiv an der positiven Verkehrsentwicklung gearbeitet. Rückstellungen bereinigte Jahresergebnis 2017 wurde um rund Euro gegenüber dem vergleichbaren Jahresergebnis 2016 verbessert und liegt bei einem Verlust von 1,34 Millionen Euro. Bei Berücksichtigung der äußerst schwie rigen Rahmenbedingungen für Regionalflughäfen ist dies ein bemerkenswertes Ergebnis, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer der Flughafen Friedrichshafen GmbH. Wir arbeiten intensiv an der weiteren Verkehrsentwicklung für das Jahr WAB O Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

30 Neues aus den Unternehmen In Kürze Foto: Geberit Preisgekrönte Waschtischserie Die neue Waschtischserie Keramag VariForm der Geberit Vertriebs GmbH, Pfullendorf, erhielt den if DESIGN AWARD 2018 in der Disziplin Product Design. Für die Jury war das umfangreiche Produktportfolio mit insgesamt 49 Waschtisch-Varianten ausschlaggebend für die Prämierung, denn mit ihrem zeitlosen Design und ihrer großen Vielfalt eignen sich die Waschtische sowohl für öffentliche und halböffentliche als auch für private Sanitärbereiche. Spende für Lichtblick Die Spende der Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG, Wangen, an den Verein Lichtblick hilft Familien e. V. hat inzwischen Tradition: Bereits zum fünften Mal überreichte der Steigtechnik- und Automotivespezialist dem regional aktiven Förderverein den Erlös aus der internen Weihnachtstombola und einem durch die Auszubildenden des Unternehmens ausgerichteten Waffelverkauf. Hinzu kam das Geld aus einer Versteigerung von Leitern an die Mitarbeiter, so dass Lichtblick sich über eine Spende von rund Euro freuen kann. Eintritt in virtuelle Welt Die elobau GmbH & Co. KG, Leutkirch, ist Spezialist im Bereich Sensorik und Bedienelemente. Um ihren Kunden Einblick in ihre Produktion an den Standorten Leutkirch und Probstzella zu geben, beauftragte das Unternehmen die kubusmedien ohg, Ravensburg, mit der Erstellung eines Virtual-Reality-Rundgangs, z. B. für den Einsatz bei Messeauftritten. Gesteuert wird die Anwendung, die auch Filme und 3D-Produktanimationen enthält, mittels Bedienelement aus dem Hause elobau. Das Projekt begeisterte wiederum das Münchner Unternehmen NavVis, das zu den Marktführern für Indoor- Mapping gehört, derart, dass sie kubusmedien zum Premium-Partner in Sachen Virtual Reality machten. Foto: Schwäbisch Media Neue Rutenfest-Marke Zum vierten Mal gibt es jetzt das aktuelle Motiv zum Ravensburger Rutenfest als Briefmarke zum Sammeln, Verschenken und Verschicken. Seit 2015 hat der regionale Briefdienstleister südmail GmbH, Ravensburg, pro Jahr Rutenfest-Briefmarken verkauft. Das Motiv zeigt einen der Schützentrommler, die heuer ihr 50-jähriges Jubiläum feiern. Im Bild: Rainer Weishaupt (2. von rechts), der die Marke gestaltet hat, mit (von links) Michael Meyer- Böhm, Schwäbisch Media; Dieter Graf, Rutenfestkommission, und Stefan Huber, Südmail. Foto: D3D Additive Manufacturing Finanzspritze für Startup D3D Additive Manufacturing GmbH, Baindt Beratung, Produktion, Nachbearbeitung: Die D3D Additive Manu facturing GmbH bietet einen Full-Service im Bereich 3D- Metalldruck an. Herzstück der Produktionshalle im Baindter Gewerbegebiet Mehlis ist ein fast 5 Tonnen schwerer Metalldrucker, der komplexe, chemisch reine Teile aus Edelstahl, Titan oder Nickel-Superlegierungen fertigen kann. Dass die beiden Gründer, Dominik Ross und Dominic Grundmann, mit ihrem Unternehmen an den Start gehen konnten, ermöglichte eine Förderung der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg. Das Institut sicherte eine Gründungsfinanzierung der L-Bank mit einer 70-prozentigen Bürgschaft ab. Das Kombiprogramm richtet sich an Existenzgründer und Betriebsübernehmer bis maximal fünf Jahre nach der Gründung. WAB O Bestes Geschäftsjahr KUMAVISION AG, Markdorf Die KUMAVISION AG legt für das Geschäftsjahr 2017 sehr gute Zahlen vor. Der Umsatz des Spezialisten für ERP- und CRM- Software stieg um 12 Prozent auf 53,8 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern (EBIT) wuchs ebenfalls und liegt jetzt bei 5,3 Prozent. Auch die Eigenkapitalquote stieg von 42 auf 48 Prozent. Wir blicken auf das beste Geschäftsjahr seit Unternehmensgründung zurück, so CEO Kay von Wilcken. Auch die Mitarbeiterzahl habe zugenommen: von 350 auf 370. Seit 2017 beteiligt sich KUMAVISION an der italienischen EOS AG in Bozen. Gemeinsam bilden die Unternehmen den weltweit größten Integrationspartner für Microsoft Dynamics NAV. Sorgen macht KUMAVISION einzig der gravierende Fachkräftemangel. Deshalb investiert das Unternehmen nicht nur in Weiterbildung, sondern engagiert sich auch als Ausbildungsbetrieb und im dualen Studium. WAB O Das Startup von Dominik Ross und Dominic Grundmann wird von der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg gefördert. 30 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

31 Neues aus den Unternehmen Neue Studios in Bad Waldsee Laudert GmbH + Co. KG, Vreden/Bad Waldsee Neben den Standorten in Vreden, Hamburg und Stuttgart hat Laudert die Inhouse-Unit beim Versandhaus Walz in Bad Waldsee zu einem eigenständigen Standort für Produktfotografie ausgebaut. Das neue Studio bietet Platz für Model- und Produkt fotografie, Kleinmilieu- und Bewegtbildaufnahmen. Nachdem die Räume bei Walz zu klein wurden, bezogen die Mitarbeiter Ende April die neuen Studio-Flächen. Bereits letztes Jahr entschied sich Laudert, die 2014 gegründete Inhouse- Unit für weitere Kunden zu öffnen. Außer den Produktbildern liefert Laudert auch Videos und Texte zu den Artikeln. WAB O Die neuen Studios von Laudert in Bad Waldsee. Foto: Laudert Foto: Schnitzer Peter Schnitzer (rechts) und Peter Kienzle. 25 Jahre Schnitzer Group Schnitzer Group GmbH & Co. KG, Wangen Die Schnitzer Group unterstützt als technischer Dienstleister den Produktentstehungsprozess in verschiedenen Technologiebranchen. Die Kunden kommen aus Automobil- und Luftfahrtindustrie, Energietechnik und Gebrauchsgüterherstellung. Schnitzer hat weltweit acht Standorte. Der Hauptsitz in Deutschland ist in Wangen, Niederlassungen gibt es in Kornwestheim und Weißenburg. Gegründet wurde die Schnitzer Group vor 25 Jahren von Peter Schnitzer und Peter Kienzle, die sich als Fabrikplaner bei Opel kennengelernt hatten. Zu den ersten eigenen Kunden gehörte die Autofabrik smart. Heute beschäftigt Schnitzer 55 Mitarbeiter, davon 17 in Wangen. Gearbeitet werde in Form einer Campus-Organisation, so Firmengründer Schnitzer, also mit flexibel zusammengestellten Teams, flachen Strukturen und kurzen Entscheidungswegen: Ich glaube, wir können in dieser Hinsicht mit vielen hippen Startups mithalten! WAB O Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

32 Neues aus den Unternehmen In Kürze Viele Elektro-Boliden beim ZF Race Camp Das Messegelände in Friedrichshafen wurde beim ZF Race Camp wieder zum Rennparcours: 26 von der ZF Friedrichshafen AG unterstützte studentische Teams aus fünf Ländern testeten ihre selbst konstruierten Rennwagen auf Herz und Nieren und bereiten sich auf das große Rennsport- Foto: ZF Event am Hockenheimring vor. Im Mittelpunkt stehen in diesem Jahr fahrerlose und elektrisch betriebene Boliden. Bereits seit 2002 engagiert sich ZF bei Formula Student und sponsert derzeit weltweit 38 Hochschulteams. Facility of the Year Award Die Vetter Pharma International GmbH, Ravensburg, hat mit dem Facility of the Year Award die renommierteste Auszeichnung ihrer Branche erhalten. Der Preis wird jedes Jahr von der internationalen Gesellschaft für Pharmatechnik verliehen. Vetter erhielt ihn als Zukunftsfabrik für seinen Unternehmensstandort im Gewerbegebiet Erlen. Das dortige Zentrum für optische Kontrolle und Logistik überzeugte die Fachjury besonders in puncto Standortdesign und zukunftsweisende Technologien. Ausgezeichnete Förderberatung Die Kreissparkasse Ravensburg und die Sparkasse Ulm gehören zu den aktivsten Förderberatern im Land. Für die erfolgreiche Vermittlung von Förderkrediten hat ihr Zentralinstitut Landesbank Baden-Württemberg sie zum wiederholten Mal als Premium-Partner im Fördergeschäft ausgezeichnet, sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Foto: Gordian Mösle Großauftrag von Center Parcs Allgäu Die GORDIAN MÖSLE GmbH & Co. KG, Leutkirch-Wuchzenhofen, eine 100-prozentige Gesellschaft der BocH Holding GmbH, Aitrach, hat mit der Betonierung von 750 Betonplatten im Center Parcs Allgäu bei Urlau einen Großauftrag mit einem Nettovolumen von über 6 Millionen Euro abgeschlossen. Das entspreche einem mehr als verdoppelten Jahresumsatz bei gleicher Personalzahl, so das Unternehmen, das den Auftrag in Kooperation mit verschiedenen Unternehmen und Handwerksbetrieben sowie mit Unterstützung digitaler Technik durchführte. Foto: Wissinger Wiegräfe Investitionen in Drucktechnik Wissinger Wiegräfe GmbH, Bad Waldsee-Gaisbeuren Die Wissinger GmbH aus Freudenstadt, Spezialist für digitalen Großformatdruck, hat im April 2017 die Geschäftsaktivitäten der Wiegräfe Digitale Druck- und Werbetechnik in Bad Waldsee übernommen. Das Unternehmen firmiert seither unter Wissinger Wiegräfe GmbH Digitaler Großformatdruck und Werbetechnik. Das Team sowie der Vertriebs- und Produktionsstandort in Bad Waldsee blieben erhalten. Inzwischen wurden die Büroräume und der Showroom in Bad Waldsee modernisiert. Außerdem investierte Wissinger Wiegräfe in eine Direktdruckmaschine vom Typ SwissQPrint Impala. Mit neuester UV-Drucktechnik können wir nun eine Vielzahl an starren Materialien direkt bedrucken, erklärt Geschäftsleiter Sascha Mahler. Ergänzt wird das Technik-Paket durch einen ZÜND-Cutter mit Fräseinheit, auf dem die bedruckten Medien mit einer Breite von bis zu 220 cm weiterverarbeitet werden. Weitere Investitionen, z. B. in die Laserzuschneidtechnik, sind geplant. WAB O Ausbau des E-Ladenetzes Technische Werke Schussental GmbH & Co. KG, Ravensburg Der Ladenetzausbau im Mittleren Schussental kommt voran: Die Technischen Werke Schussental kurz TWS investieren in 32 neue Ladepunkte an 16 Orten. Die TWS haben sich für ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur kurz BMVI beworben und eine Zusage bekommen. Rund Euro kostet der Ausbau des Ladenetzes, Euro gibt nun das BMVI hinzu. Der Ausbauplan sieht in Ravensburg und Weingarten jeweils sieben Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten vor, dabei werden drei bestehende Einrichtungen erneuert. Dazu kommt in Berg und Baindt jeweils ein Standort mit je zwei Ladepunkten. WAB O Sascha Mahler (links) und Peter Schulz von der Geschäftsleitung der Wissinger Wiegräfe GmbH an der neuen Direktdruckmaschine. 32 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

33 Serie: Neu am Markt Wir stellen Gründer oder Jungunternehmer in den ersten Jahren ihrer Selbstständigkeit vor diesmal die JayKay GmbH aus Kressbronn. E-Achse fürs Longboard Foto: Rolf Schultes/Drumlin Photos Gründer: Benedict Kuhlmann, Daniel Jäger und Isabell Armbruster Ort: Kressbronn Start: 2017 Branche: Sportgeräte Idee: Longboard-Elektrifizierung Homepage: ENTWICKLUNG ELEKTRIFIZIERTER LONGBOARD-ACHSEN Gechillt am See entlang cruisen Wer sind Sie und was machen Sie? Wir sind Daniel, Benedict und Isabell und Geschäftsführer des Startups JayKay. Im Sommer 2014 begannen wir, uns mit der Entwicklung einer elektrifizierten Longboard-Achse zu beschäftigen. Unsere Vision ist es, gegenwärtige Technik zu überdenken und in die Jahre gekommenen Sportgeräten mit unserer patentierten E-Achse neues Leben einzuhauchen, und zwar so, dass sie sich äußerlich nicht von normalen Longboards unter scheiden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und einer Reichweite von 12 bis 15 Kilometern kann man gechillt am See entlang cruisen, vom Bahnhof ins Büro pendeln oder den nächsten Berg hinauffahren. Nachdem wir uns zwei Jahre lang nebenberuflich mit diesem Thema auseinandergesetzt hatten, treiben wir das Projekt seit 2016 hauptberuflich voran. Inzwischen steht die Serienproduktion kurz bevor. Wie sind Sie auf Ihre Idee gestoßen? Bei einer abendlichen Grillparty kamen wir auf die Idee, einen perfektionierten Antrieb für Longboards zu entwicklen. Es gab bis dato zwar bereits Elektro-Skate- und -Longboards, allerdings entsprachen diese nicht unseren technischen Anforderungen. Unser Ziel war es, den gesamten Antrieb mit den Akkus innerhalb der Achse zu verstecken und das Design nicht durch einen Akkuklotz oder durch ein zu dickes Board zu beeinträchtigen. Vor unserer Gründung waren Daniel und Benedict als Elektroingenieure bei großen Unternehmen in der Entwicklung tätig. Isabell arbeitete als Projektmanagerin in einer Webagentur. Was machen Sie anders als die anderen? Wir bauen elektrische Antriebe komplett in die Achsen von Longboards ein. Darin befinden sich vier Hochleistungsakkuzellen, die Motoren liegen in den Rädern und die gesamte Elektronik ist unterteilt auf zwei Platinen. Eine liegt auf den vier Akkus in der Hohlachse, die zweite ist im Baseplate integriert. Dieses System gibt es weltweit nur einmal, nämlich bei uns. Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Das Unternehmen hat ein gesundes Wachstum, finanziert sich selbst und hat bereits ein Folgeprodukt auf den Markt gebracht. Was raten Sie anderen Jungunternehmern? Niemals aufgeben und immer an den eigenen Träumen festhalten! Vervollständigen Sie bitte folgenden Satz: Unser Glück wäre perfekt, wenn... wir auch in Zukunft gut von unserem Unternehmen leben könnten. Interview: Gudrun Hölz Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

34 Neues aus den Unternehmen Forschung für bessere Schlaganfallversorgung medica Medizintechnik GmbH, Hochdorf Als Partner des Forschungsprojekts SmartHealthNet arbeitet THERA-Trainer an der Zukunft der medizi nischen Versorgung von Schlaganfallpatienten. Medizinische Dienstleistungen, technische Hilfsmittel und alle an der Versorgung Beteiligten sollen mithilfe digitaler Möglichkeiten zusammengeführt werden. In einem interdisziplinären Konsortium aus Universi täten, Medizintechnikherstellern und Technikunternehmen ist THERA- Trainer hauptsächlich für Datenübertragung und -schutz verantwortlich: Unser Beitrag ist die Vernetzung unserer Trainer zur Auswertung der Trainingsdaten. Daraus wollen wir in Kombination mit Assessments und der klinischen Beurteilung auf Grundlage eines Algorithmus eine Versorgungsentscheidung herbeiführen, sagt Produktmanager Jakob Tiebel. WAB O Portfolio erweitert Häussler Technische Orthopädie GmbH, Ulm Sauerstoffversorgung nach Maß ist eine neue Dienstleistung von Häussler. 34 Die Häussler Technische Orthopädie GmbH hat ihr Portfolio um eine Dienstleistung die Sauerstoff-Langzeittherapie nach Maß ergänzt und ist zum Vollsortimenter geworden. Das Unternehmen hat einen sechsstelligen Betrag investiert und auf dem Gelände im Auchertwiesenweg einen Liter fassenden Tank errichtet für den Nachschub an Flüssigsauerstoff für die Kunden. Flüssigsauerstoff-Systeme sind besonders für mobile Patienten geeignet. Sie bestehen aus einer stationären Basiseinheit und einem kleinen, portablen Gerät. Für den Transport einer Druckgasflasche oder der Mobileinheit Stroller sind eine Tasche oder ein Trolley erhältlich. Das neue Befüllen der Flaschen übernehmen Häussler-Mitarbeiter. WAB O Foto: Roland Schütter/Häussler Technische Orthopädie GmbH Foto: Ulmer Pressedienst Führen den Handel in die digitale Welt: Uli Schäfer und Andreas Nebel, die Vorstände der DRS AG (von links). Für den Handel der Zukunft DRS Deutsche Retail Services AG, Ulm Wir zeigen Händlern innovative Wege auf, wie sie den veränderten Einkaufsgewohnheiten der Konsumenten gerecht werden, sagt Uli Schäfer, Vorstand der Anfang 2018 gegründeten DRS Deutsche Retail Services AG (DRS AG) mit Sitz in Ulm und Hamburg. Das Softwarehaus arbeitet an vernetzten Lösungen und Strategien für den Einzel-, Online- und Großhandel. Es beschäftigt rund 30 IT-Fachleute und Berater mit Handelsexpertise. In den kommenden zwei Jahren soll die Zahl der Mitarbeiter verdoppelt und eine breite Kundenbasis geschaffen werden. Die DRS AG adressiert mittelständische Handelsunternehmen wie Gartencenter, Discounter, Lebensmittel-, Möbel- oder auch Baumarkt-Ketten. Für die Drogeriekaufhaus-Kette Müller die Investor ist beispielsweise realisiert die DRS AG europaweit integrierte Lösungen mit Kassensystemen, Warenwirtschaft und Onlineshops. WAB O Erfolgreiches Geschäftsjahr Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Biberach/Ingelheim Boehringer Ingelheim blickt auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück erwirtschaftete das Pharma unternehmen einen Umsatz von knapp 18,1 Milliarden Euro, was währungsbereinigt einem Anstieg von 15,7 Prozent entspricht. Bereinigt um alle Einmaleffekte verzeichnete es ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 6,1 Prozent. Mit einem Betriebsergebnis von rund 3,5 Milliarden Euro ergibt sich eine Umsatzrendite von 19,3 Prozent. Das Unternehmen beschäftigte 2017 weltweit im Durchschnitt rund Mitarbeiter. Alle Geschäftsbereiche haben zum Umsatzwachstum beigetragen. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen bei mehr als drei Milliarden Euro, davon entfielen rund 2,7 Milliarden Euro auf den Humanpharmazeutika-Bereich. WAB O Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

35 Neues aus den Unternehmen Metalle pro Klima Regio-Tour bei Wieland Wieland-Werke AG, Ulm Im Rahmen einer bundesweiten Tour infor miert die Unternehmsinitiative Metalle pro Klima der WirtschaftsVereinigung Metalle über Klimaschutzpotenziale durch Nichteisenmetalle (NE-Metal le). Unter dem Motto Mobilität von morgen gestalten wurde bei der Wieland-Gruppe in Vöhringen darüber diskutiert, welchen Beitrag diese im Automobil der Zukunft leisten können: Kupfer und Kupferlegierungen werden im Automobil der Zukunft immer wichtiger. Mit unseren Werkstoffen werden energieeffiziente und CO 2 -sparende Lösungen in der Antriebstechnik, der Elektronik und im Batteriemanagement moderner Fahrzeuge realisiert, Foto: Wieland-Werke AG sagt Ulrich Altstetter, Mitglied des Vorstands der Wieland-Gruppe. Die Elektrifizierung des Straßenverkehrs ist nur mit NE-Metallen möglich, da sie maßgeblich für die Funktion von Elektromotoren, Batteriesystemen und Brennstoffzellen sind. WAB O O Vertreter von Politik und Verbänden diskutierten bei Wieland über das Automobil der Zukunft. In Kürze Die beste Ölmarke für Motorsportfreunde Die Leser der Zeitschrift Motorsport aktuell haben LIQUI MOLY mit 60,1 Prozent auf Platz 1 in der Kategorie Öle/Schmierstoffe gewählt. Auch die Leser des Motorradmagazins PS wählten den Ölhersteller zur beliebtesten Marke mit 57,8 Prozent. Schwäbisch Media stockt Anteile an Regio TV Schwaben auf Schwäbisch Media übernimmt rückwirkend zum Januar 2018 zusätzliche Anteile an Regio TV Schwaben. Insgesamt hält der Verlag jetzt 74 Prozent. Die zusätzlichen 14 Prozent übernimmt Schwäbisch Media von der rt1. media group aus Augsburg. Diese bleibt weiterhin mit zwölf Prozent Gesellschafterin bei Regio TV Schwaben. Weitere Gesellschafter sind die Mediengesellschaft Donau-Iller, die Biberacher Verlagsdruckerei und die Ostalb Medien GmbH. Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) haben der Umverteilung der Anteile zugestimmt. Dies war erforderlich, da Regio TV Schwaben nach Bayern und Baden-Württemberg ausstrahlt. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

36 Neues aus den Unternehmen In Kürze Vollmer-Mitarbeiter spenden Euro Dieses Jahr haben die Mitarbeiter von Vollmer Euro für den guten Zweck gesammelt. Foto: VOLLMER WERKE Maschinenfabrik GmbH Der Spendenbetrag kam über die sogenannte Cent-Aktion zusammen, bei der die Belegschaft auf freiwilliger Basis jeweils auf den Cent-Betrag der monatlichen Verdienstabrechnung verzichtet. Die hieraus resultierende Summe wird vom Unternehmen verdoppelt und auf volle hundert Euro aufgerundet. Der Erlös kommt dieses Jahr drei gemeinnützigen regionalen Projekten zu gleichen Teilen zugute: dem Verein Fortschritt e. V. Dürmentingen, dem Förderverein Hospiz und den Radio 7 Drachenkinder. Im Bild: die Scheckübergabe. WITec Paper Award 2018 vergeben Jedes Jahr zeichnet WITec drei wissenschaftliche Publikationen aus, die in Fachzeitschriften erschienen sind und hinsichtlich ihrer Originalität und der Bedeutung der Ergebnisse herausragen. Außerdem müssen zumindest einige der Daten unter Verwendung eines WITec-Mikroskops entstanden sein. In diesem Jahr erhalten Forscher in Bochum, Bayreuth und Minneapolis die Preise. Mehr als 80 Artikel waren eingereicht worden. Berufsorientierungstage bei Boehringer Über 100 Jugendliche nutzten von Januar bis April die Berufs orientierungstage von Boehringer Ingelheim in Biberach. In eintägigen Workshops brachten Spezialisten des Unternehmens den potenziellen Bewerbern technische, naturwissenschaftliche und kaufmännische Ausbildungsberufe näher. An mehreren Terminen arbeiteten die naturwissenschaftlich Interessierten beispielsweise im Labor mit Mikrowellensynthese und Analysemethoden, Pharmakanten Foto: Boehringer Ingelheim/Kettel stellten Tabletten und Salben her. Im Bild: ein Robotertest auf dem Orientierungstag. Förderung für die Stiftung Weltethos Beginnend mit diesem Jahr werden die Ernst Prost Stiftung und LIQUI MOLY die Arbeit der Stiftung Weltethos mit jeweils Euro zunächst drei Jahre lang unterstützen. Darüber hinaus wurde LIQUI MOLY-Geschäftsführer Ernst Prost zum Kuratoriumsmitglied berufen. Die Arbeit der Stiftung Weltethos, die der Theologe Hans Küng gegründet hat, hat einen globalen, übergeordneten Ansatz: Sie geht davon aus, dass ein friedliches Miteinander der Völker und Nationen nur möglich ist, wenn die Weltreligionen zum Dialog und Frieden bereit sind. Foto: Nico Pudimat Fotografie/AIS GmbH Gemeinsam für die Abfallwirtschaft: Andreas Kirchheiner, Axel Schempp, die Geschäftsführer der AIS GmbH, und Jan Gehm, Senior Account- Manager bei der infoware GmbH (von links). Kooperation mit Navi-Partner AIS Advanced InfoData Systems GmbH, Ulm Routen von Entsorgungsbetrieben hängen von vielen Faktoren ab und sind komplex. Abhilfe schafft der Bonner Navigationsspezialist infoware GmbH mit der Lösung MapTrip FollowMe. Damit Kunden aus der Entsorgungsbranche von nahtlos zusammenarbeitenden IT-Systemen profitieren können, kooperieren infoware und der Ulmer Telematikanbieter AIS GmbH. Für AIS ist die Kooperation mit infoware ein weiterer strategischer Schritt hin zu einem IT-Komplettpaket für die Abfallwirtschaft. WAB O Gefragter Partner auf Zeit Chancenkapital BC, Biberach Seit 20 Jahren begleitet die Kreissparkasse Biberach mit Eigenkapital das unternehmerische Risiko ihrer Kunden: Im Juli 1998 gründete sie dazu ihre Beteiligungsgesellschaft Chancenkapital BC. Gestartet ist die Gesellschaft mit einem Kapital von einer Million Euro und 1,5 Mitarbeitern. Heute hält sie als eine der größten Sparkassen-Beteiligungsgesellschaften über 100 Beteiligungen an fast 100 Unternehmen und beschäftigt sechs Mitarbeiter. Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, junge Firmen und bestehende Unternehmen. Die Beteiligungsnehmer kommen aus allen Branchen. Seit 2002 ist die Chancenkapital BC eine gesetzlich anerkannte Unternehmensbeteiligungsgesellschaft und kann alle Arten von Beteiligungen anbieten. Inzwischen strukturiert und platziert die Chancenkapital BC Beteiligungen im zweistelligen Millionenbereich. Ihre Erträge werden zu einem Großteil von der Kreissparkasse Biberach wieder in der Gesellschaft angelegt. Gemeinsam mit der Kreissparkasse Biberach wird die Chancenkapital BC künftig den Bereich Nachfolgeberatung deutlich stärken und dieses Fachgebiet zusätzlich besetzen. WAB O 36 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

37 Neues aus den Unternehmen Dividende auf Rekord-Niveau Uzin Utz AG, Ulm Die Uzin Utz AG hat auf der Hauptversammlung im Mai eine Dividende von 1,30 Euro pro Aktie beschlossen. Wir möchten die Aktionärinnen und Aktionäre auch dieses Jahr aufgrund des positiven Geschäftsjahres mit einer Dividende auf Rekord-Niveau am Unternehmenserfolg beteiligen. Dies entspricht dem Grundverständnis unserer Unternehmenskultur, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Müllerschön. Bereits im Vorjahr war an die Aktionäre eine Rekord-Dividende von 1,30 Euro ausgeschüttet worden. Der Unternehmenserfolg der Uzin Utz AG im Jahr 2017 spiegelt sich auch in der Aktienkurs-Entwicklung wider. Der Aktienkurs stieg im Börsenjahr 2017 von 54,60 auf 71,40 Euro in der Spitze und stand am Jahresende bei 64,01 Euro. Dies entspricht einer Kursentwicklung von 18,5 Prozent. Nach 16 Jahren im Vorstand der Uzin Utz AG verabschiedete sich Thomas Müllerschön auf der Hauptversammlung von der Unternehmensgruppe: Es macht mich stolz, dass ich die Kultur des Unternehmens prägen und die Zukunft mitgestalten durfte. Nun ist es für mich persönlich an der Zeit, noch einmal etwas Neues anzupacken. Eine seiner Hauptaufgaben als Vorstandsvorsitzender war es, den Generationenübergang zu organisieren und die vierte Familiengeneration in den Vorstand einzuführen. Mit dem Eintritt von Julian und Philipp Utz zum Januar 2018 ist der Wechsel im Vorstand abgeschlossen. WAB O Leonardo Royal Hotel Ulm empfängt Gäste Leonardo Royal Hotel Ulm, Ulm Blick in das im Mai eröffnete Leonardo Royal Hotel Ulm. Foto: Leonardo Hotels Nach rund zweijähriger Bauzeit hat im Mai das Leonardo Royal Hotel Ulm eröffnet. Der sechsgeschossige, lichtdurchflutete Neubau befindet sich im neuen Stadtquartier Dichterviertel. Das Hotel bietet 148 Zimmer inklusive vier Junior- Suiten, ein Restaurant mit 120 Plätzen, einen Veranstaltungsbereich mit sechs Räumen und eine Dachterrasse im fünften Stock mit Blick auf das Münster. Eine Besonderheit sind die women-friendly rooms, die reisenden Frauen besonderen Komfort und erhöhte Sicherheit bieten. Ulm ist ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer Strategie, Standorte in allen attraktiven Business-Destinationen in Deutschland und ganz Europa zu betreiben, sagt Yoram Biton, Managing Director Leonardo Hotels Central Europe. Ulm ist der 48. Standort der Hotelkette in Deutschland. Das Team besteht aus 35 Mitarbeitern. Wir sehen die Ansiedlung des Leonardo Royal Hotels als Bestätigung dafür, dass Ulm als attraktives und aufstrebendes Touristenziel und als starker Wirtschaftsstandort gesehen wird. Mit erstmals mehr als Gästebetten ist die Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm gut aufgestellt, um in zentraler Lage in Süddeutschland größere Kongresse und Tagun gen zu stemmen, betont Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch. WAB O Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

38 Neues aus den Unternehmen 25 Jahre Kompetenz in Holz Küchle GmbH & Co. KG Zimmerei und Blockhausbau, Kirchberg an der Iller Im Jahr 1992 entsteht bei Alois Küchle der Gedanke, sich mit einem Unternehmen selbstständig zu machen, das sich auf die Herstellung von Gartenhäusern spezialisieren soll. Mit seiner Frau Gertrud gründet er 1993 die A u. G Küchle GbR in einem umgebauten landwirtschaftlichen Gebäude in Kirchberg. Eine Werkstatt mit Holzbearbeitungsmaschinen und der notwendigen handwerklichen Ausstattung wird eingerichtet. Schon damals steht für Alois Küchle die Realisierung individueller Kundenwünsche und ihre Umsetzung mit der traditionellen Blockbohlenbauweise im Vordergrund. Durch die eigene Fertigung von Türen und Fenstern war und ist dies möglich. Aus einem Zwei-Mann-Betrieb entwickelt sich aufgrund der hohen Nachfrage ein Familienbetrieb mit heute sieben Fachkräften, zwei Auszubildenden und drei Aushilfen. Die nächste Generation 2013 übernimmt Sohn Hilmar Küchle den Betrieb. Als Zimmerermeister entwickelt er die Firma kontinuierlich Foto: Georg Drexel/Küchle GmbH & Co. KG Geschäftsführer Hilmar Küchle (Zweiter von links) mit seinem Team. Rechts auf der Bank: die Firmengründer Alois und Gertrud Küchle. weiter und gründet schließlich die Küchle GmbH & Co. KG Zimmerei und Blockhausbau. Es gelingt ihm, die Produktpalette zu erweitern und die Produktionsabläufe zu optimieren. Heute reicht das Ange bot von Garten- und Gerätehäusern über Saunen, Garagen und Carports hin zu Dachstühlen und Dachsanierungen sowie kompletten Wohnblock- und Massivholzhäusern. Seit 2013 ist die Firma als Ausbildungsbetrieb gemeldet. Ende 2016 siedelt der Betrieb in die neu errichtete Produktionshalle mit Verwaltungsgebäude in das Gewerbegebiet Altkellmünzer Weg in Kirchberg um. WAB O 38 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

39 Neues aus den Unternehmen In Kürze Höchste Auszeichnung beim World Beer Cup Das Exportbier Ott Spezial der Schussenrieder Brauerei Ott wurde beim World Beer Cup 2018 als einziges Bier in Deutschland mit Gold ausgezeichnet. Mitte Juni wurde die Auszeichnung in der baden-württembergischen Landesvertretung in Berlin an Brauereichef Michael Ott und den 1. Braumeister Oliver Kurth überreicht. e.wa riss spendet an den NABU Biberach Die e.wa riss hat Euro an den NABU Biberach gespendet. Für jeden Kunden, der seine Jahresrechnung von der Papierform auf die Onlinerechnung umstellte, spendete der Energieversorger einen Euro. Knapp über Umstellungen erfolgten; die e.wa riss rundete den Betrag auf Euro auf. Liebherr eröffnet Fertigungsstandort in Indien Die Sparte Hausgeräte der Firmengruppe Liebherr hat im Mai ein neues Werk in Aurangabad, Maharashtra, Indien eingeweiht. Die Liebherr Appliances India Privat Limited ist auf die Produktion von Kühl- und Gefriergeräten für den indischen Markt spezialisiert. Das neue Produktionswerk erstreckt sich über eine Fläche von 50 Hektar. Rund fünf Milliarden Rupien investierte die Firmengruppe. Die Produktionskapazität liegt bei Geräten pro Jahr und ist je nach Bedarf erweiterbar. Foto: Aurel Dörner/dpr Im Oldtimer mitfahren und Kindern helfen Anfang Juni veranstaltete das Beimerstetter Unternehmen Danis Oldtimer KFZ die zweite Oldtimer Charity rund um das Markbronner Sportgelände. Die Besucher, die bei der gemeinsamen Oldtimerausfahrt in einem Oldtimer mitfahren wollten, zahlten dafür 30 Euro. Die Erlöse gingen als Spende an lokale Institutionen: an das Spendenportal Ulms kleine Spatzen und die Ulmer Herzkinder. Im Bild: Impression der Veranstaltung im vergangenen Jahr. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

40 Neues aus den Unternehmen 100 Jahre Bantleon Hermann Bantleon GmbH, Ulm Vor hundert Jahren begannen die Firmengründer Hermann Bantleon und Richard Umbach damit, hauptsächlich Leder-, Huf- und Wagenfette, Speiseöl und Waschpulver zu produzieren. Heute liegen die Tätigkeitsschwerpunkte der weltweit agierenden Hermann Bantleon GmbH in den Bereichen Hochleistungsschmierstoffe, Reinigung und Korrosionsschutz sowie in Dienstleistungen zur Prozessoptimierung. Die Mitarbeiterzahl beträgt knapp 230. Der Ulmer Schmierstoffspezialist Bantleon feiert 100-jähriges Bestehen. Foto: Hermann Bantleon GmbH Aus Geschichte wird Zukunft. 100 Jahre Bantleon bedeutet für uns, dankbar in die Vergangenheit und hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken, sagt Geschäftsführer Heribert Großmann. Der Ulmer Schmierstoffspezialist setzt neben seinem Produktportfolio auf kundenindividuelle Konzepte und Ansätze und bedient die komplette Prozesskette der metallbearbeitenden Industrie. Im Automotivbereich ist Bantleon Konstruktionspartner für Maschinen- und Anlagenbauer. Neben der klassischen Analytik sind Forschung und Entwicklung wichtige Bausteine der Wettbewerbsfähigkeit. Als Gesellschafter und Mitglied der deutschen AVIA und der AVIA International ist das Unternehmen weltweit aktiv. Regional bietet es Erdgas, Pellets und Strom an sowie das Sanieren und Reinigen von Tankanlagen. Bekenntnis zur Region Mit dem Neubau eines Logistikzentrums im Ulmer Norden bekannte sich das Unternehmen 2006 zum Standort Ulm. Mittlerweile befinden sich dort eine moderne Kühlschmierstoffproduktion sowie ein ober- und unterirdisches Tanklager. Noch in diesem Jahr soll die Logistikhalle erweitert werden. Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft Nachhaltigkeit stellt eine wichtige Säule der Unternehmenspolitik dar. Bantleon leistet mit der Weiterentwicklung seiner Produkte, Prozesse und Verfahren einen wichtigen Beitrag zur Ressourceneffizienz. Als mineralverarbeitendes Unternehmen ist es sich seiner Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft bewusst. Grundsatz ist in allen Unternehmensfeldern das magische Dreieck der Nachhaltigkeit aus ökologischem Gleichgewicht, ökonomischer Sicherheit und sozialethischer Gerechtigkeit. Belege dafür sind etwa die Mitgründung einer Brancheninitiative Nachhaltigkeit der Schmierstoffindustrie, die Beteiligung am Bau eines Kindergartens, eines Lehrerhauses samt Wasserversorgung oder der Aufbau eigener Bienenvölker. Das 2017 eröffnete Bantleon Forum für Wissen & Dialog dient als Plattform für Wissens- und Kompetenztransfer in unterschiedlichen Themenfeldern. Das Jahr über finden Aktionen anlässlich des Jubiläums statt verschiedene Aktivitäten aus den Bereichen Kultur, Sport und Soziales sowie beispielsweise das Bantleon Schmierstoff-Forum am 11. Oktober und die Verleihung des 1. Ulmer Menschenrechtspreises zusammen mit der Ulmer Stiftung für Menschenrechtsbildung am 8. November. WAB O 40 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

41 Neues aus den Unternehmen In Kürze E-Bikes für Mitarbeiter Foto: Griffwerk GmbH 24 E-Bikes hat die Unternehmensleitung an die Mitarbeiter der Griffwerk GmbH überreicht. Geschäftsführer Matthias Lamparter bedankte sich damit für das außergewöhnliche Engagement und den wesentlichen Beitrag jedes Einzelnen zum Unternehmenserfolg. Darüber hinaus möchte der Blausteiner Beschlaghersteller einen ökologischen Beitrag leisten. Diese Idee passt zum bereits umgesetzten Ökologiekonzept: Eigener Strom wird über die PV-Anlage auf dem Hallendach erzeugt und speist nun auch die Akkus der E-Bikes. Bei der Übergabe wurden alle Funktionen erklärt und jedes Rad dem Fahrer angepasst. Künftige gemeinsame Radtouren sind schon geplant. Im Bild: der Einführungsworkshop am Übergabetag. Stadtwerke Biberach sichern Badespaß Ab diesem Jahr übernimmt das Bäderteam der Stadtwerke Biberach die Badeaufsicht im Naturfreibad Uttenweiler gemeinsam mit dem bisher für die Gemeinde tätigen Aufsichtspersonal. Zu den Aufgaben der Stadtwerke gehören unter anderem die Planung, Organisation und Gewährleistung der Badeaufsicht mit allen Konsequenzen wie Haftung, Krankheits- und Urlaubsvertretung, Hygiene- und Dienstplänen. Geregelt ist dies in einem Dienstleitungsvertrag, der zum 1. Mai in Kraft getreten ist und zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren hat. Brauerei Gold Ochsen unterstützt Vereine Unter dem Motto Zaster für Vereine hat die Brauerei Gold Ochsen eine Spendenaktion für Vereine gestartet. In jedem Kronkorken der Kellerbiere befindet sich ein Code mit einem Wert von fünf Cent, der auf der Webseite goldochsen.de eingelöst und an einen beliebigen Verein gespendet werden kann. Alle offiziell registrierten Vereine können sich auf der Aktionsseite anmelden, um die eingehenden Spenden zu empfangen. Zusätzlich zu den Spenden erhalten die drei Vereine, für die die meisten Codes eingelöst wurden, Freibier. Die Aktion läuft noch bis 15. September. Foto: Christian Kammer/ Sparkasse Ulm 400 Willkommens- Rucksäcke für Schüler Um den Schülern in den Ulmer Vorbereitungsklassen (VKL) ihren (Schul-)start in Deutschland zu erleichtern, unterstützt die Sparkasse Ulm in Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm das Projekt Willkommens-Rucksäcke. Im Rahmen der Aktion erhalten alle VKL-Neulinge an Ulmer Schulen mit Schulutensilien gefüllte Rucksäcke als Begrüßungsgeschenk insgesamt sind es 400. Im Bild: Rucksackübergabe an zwei Schwestern. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

42 Region Bodensee-Oberschwaben Tour d Innovation 2017/18 TOUR D INNOVATION Innovationen in der Region erleben Acht Schülerteams präsentierten in Friedrichshafen bei der Abschlussveranstaltung der Tour d Innovation 2017/18 ihre Erkundungsergebnisse in regionalen Unternehmen. 24 Schüler der 12. Klassen der Hugo-Eckener-Schule Friedrichshafen und der Beruflichen Schulen Ravensburg hatten sich im Rahmen von Seminarkursen aufgemacht, in acht Teams Innovationsprozesse in regionalen Unternehmen zu erkunden, nachzuvollziehen, zu beschreiben und zu dokumentieren. Bei der Abschlussveranstaltung in Friedrichshafen bedankte sich IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Jany bei den Akteuren: Das Projekt stellt ein Musterbeispiel in der Berufsorientierung für Leistungsträger unseres Bildungssystems dar. Er dankte außerdem Mark Joachim, Geschäftsführer der tarienna GmbH, Friedrichshafen, für seine Unterstützung: Das Unternehmen hatte sich nicht nur als Partnerfirma in der Tour engagiert, sondern auch die Organisation der Abschlusspräsentation übernommen. Betriebe und Projekte Proaktiv zu handeln hat die Gruppe bei der abakus it AG, Waldburg, mit ihrer Netzwerküberwachung gelernt. Eine neue Generation freiprogrammierbares Grafikdisplay zur Steuerung von mobilen Arbeitsmaschinen stellte das Team der ifm electronic gmbh, Tettnang, vor. Was tun gegen Hautkrebs? Damit beschäftigte sich die Gruppe der J. Wagner GmbH, Markdorf. Antwort: IonIQ One, das Sonnenschutz-Sprühgerät für Sonnenanbeter. Der Einzelhandel erfreut sich am ESL Electronic Shelf Label. Das Team um die meco IT AG, Weingarten, erfuhr in diesem Zusammenhang mehr über elektronische Etiketten für die Preisauszeichnung. Instrument gegen den Fachkräftemangel Die Tour d Innovation wurde im Jahr 2000 ins Leben gerufen, um die Wirtschaftsorientierung von Schule und Gesellschaft zu verbessern, auf die Bedeutung von Innovationen aufmerksam zu machen und dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Die Begeisterung der Schüler für die Tour d Innovation zeigte sich in den acht Licht ins Dunkel brachte die Gruppe um die opsira GmbH, Weingarten, mit der hellsten StVO-zugelassenen Fahrradleuchte Lupine SL-A U. Bei der PLAZA Hotelgroup GmbH, Friedrichshafen, stellten die Schüler das Preiskalkulationssystem innovatives Revenue Management System HotelPartner auf den Prüfstand. Ein neues Geschäftsmodell, das Menschen verbinden und Grenzen überwinden möchte, lernte die Gruppe der tarienna GmbH, Friedrichshafen, mit Breaking Borders kennen. Für den Markt von morgen stellte das Team um die SIMA- KA Energie- und Umwelttechnik GmbH, Argenbühl, die Weiterentwicklung der Wärmepumpensteuerung vor. professionell vorbereiteten und interessant präsentierten Abschlussdokumentationen, für deren Ausfertigung die Jugend lichen seitens der IHK Tipps und Hilfen von einer externen Trainerin erhalten hatten. Zu Schuljahresbeginn startete die Tour d Innovation mit einem Wochenend-Workshop, bei dem die Schüler auf die Aufgaben vorbereitet und für die Umsetzung motiviert wurden. Die Vielfalt der erkundeten Innovationsprozesse spiegelte die hohe Innovationskraft der regionalen Wirtschaft wider. Die Schüler des Wirtschaftsgymnasiums der Hugo-Eckener-Schule in Friedrichshafen sowie des Technischen Gymnasiums der Gewerblichen Schule in Ravensburg mit (von links) IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Jany, Mark Joachim, Geschäftsführer der tarienna GmbH, sowie Alexa Hüni, Prokuristin der Hüni GmbH + Co. KG und Jurymitglied der Tour d Innovation. Foto: Patrick Kunkel Unternehmen können mitmachen Die Tour d Innovation wird im nächsten Schuljahr fortgesetzt und vom Geschäftsbereich Ausbildung der IHK betreut. Interessierte Unternehmen können sich jetzt schon bei der IHK melden. WAB O Info: Markus Brunnbauer, Tel / , brunn 42 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

43 Region Bodensee-Oberschwaben FRIEDRICH SCHIEDEL-STIFTUNG Förderprogramm für hochqualifizierte Flüchtlinge Sechs junge Flüchtlinge sind für die Teilnahme am neuen Förderprogramm Leistung und Chance der Friedrich Schiedel-Stiftung ausgewählt worden. Wir sind überzeugt von diesen jungen Menschen, so Reinhard Dörfler, Vorstandsmitglied der Friedrich Schiedel-Stiftung. Engagierte, motivierte und qualifizierte Geflüchtete in ihren Berufswünschen passgenau zu unterstützen ist das wichtigste Ziel des Förderprogramms Leistung und Chance. IHK ist Jurymitglied Von den über 20 Bewerbern kamen sechs in die engere Auswahl und durften sich vor einer Jury aus Vertretern der Friedrich Schiedel-Stiftung, der IHK Bodensee-Oberschwaben, der Handwerkskammer Ulm und des Regionalen Bildungsbüros Ravensburg präsentieren. Die sechs ausgewählten Teilnehmer kommen aus Syrien oder dem Irak. Neben Qualifikationen aus dem Heimatland bringen sie auch sehr gute Deutschkenntnisse Foto: Manuela Hund Die ausgewählten Teilnehmer mit der Jury des Förderprogramms Leistung und Chance der Friedrich Schiedel-Stiftung. mit und engagieren sich ehrenamtlich als Dolmetscher. Die meisten von ihnen absolvierten bereits Praktika bei Unternehmen in der Region. So auch Laila Abdo Alsawas, die in Syrien Umwelttechnik studierte und dabei ihre Begabung für das Programmieren entdeckte. Sie bekam nun die Zusage für einen Studienplatz der Informatik in Karlsruhe. Mit der Förderung der Stiftung kann sie unter anderem die für das Studium notwendige Sprachprüfung absolvieren, so Isabel Wagner von der IHK Bodensee-Oberschwaben. Die Bewerber für das Förderprogramm mussten gemeinsam mit Paten aus Handwerk und Wirtschaft individuelle Karriere- und Förderpläne entwickeln. Wir fördern mit dem Projekt Leistung und Chance konkrete Maßnahmen wie Sprach- und Computerkurse, Nachhilfe, Weiterbildung im IT-Bereich oder helfen bei der notwendigen Mobilität der Flüchtlinge, so Stiftungsvorstand Dörfler. Unternehmer als Sponsor Finanziert wird das Förderprogramm von der Friedrich Schiedel-Stiftung. Gründer der Stiftung ist der in Baierz bei Bad Wurzach geborene Unternehmer Friedrich Schiedel. Für die nächste Auswahlrunde ab Juli 2018 sind schon zahlreiche neue Bewerbungen eingegangen. WAB O Info: leistung-und-chance-einfoerderprogramm-fuerjunge-gefluechtete/ Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

44 Region Bodensee-Oberschwaben KOMMUNALVERANSTALTUNGEN ZUR STANDORTUMFRAGE Infrastruktur im Fokus Seit Herbst 2017 stellt die IHK Bodensee-Oberschwaben in einer Road Show die kommunalen Ergebnisse ihrer Standortumfrage vor. Unternehmen, Bürgermeister und Gemeinderäte tauschen sich bei den Vor-Ort-Veranstaltungen über die Güte von Standortfaktoren aus. Peter Jany, Hauptgeschäftsführer der IHK Bodensee-Oberschwaben, stellte die Ergebnisse der IHK- Standortumfrage in den Kommunen vor. Die Region Bodensee-Oberschwaben verzeichnet in vielen bundesweiten Rankings hervorragende Platzierungen. Allerdings fehlt meist eine Antwort: Was gefällt den Firmen konkret an ihrem Standort und was bemängeln sie? Daher hat die IHK Bodensee- Oberschwaben im Jahr 2017 zum dritten Mal seit 2007 und 2012 eine Standortumfrage durchgeführt (wir berichteten). Bewertung von 27 Standortfaktoren Die Firmen konnten dabei zu 27 Standortfaktoren aus den Bereichen Infrastruktur und Verkehr, Fachkräfte und Bildung sowie Standortattraktivität und Kosten antworten, wie wichtig ihnen das Thema ist und wie zufrieden sie damit sind. Ziel der Umfrage ist es, Stärken und Schwächen der einzelnen Kommunen, Kreise 44 Foto: Reinhard Jakubek und der Region zu erkennen. Es lassen sich interessante interkommunale Vergleiche ziehen, denn insgesamt liegen für 41 Kommunen, neun Stadtund Landkreise sowie die drei Regionen im Regierungsbezirk Tübingen Ergebnisse vor. Auch wird deutlich, bei welchen Themen der Handlungsdruck größer geworden ist oder wo Verbesserungen erzielt wurden. Die Ergebnisse wurden nun sukzessive vor Ort vorgestellt, sei es im Gemeinderat oder in einer öffentlichen Veranstaltung. Internet zu langsam Als Brennpunkte und größte Herausforderungen kristallisieren sich einmal mehr infrastrukturelle Themen heraus. So lässt selbst in Städten der Zugang zum breitbandigen Internet meist zu wünschen übrig. Trotz Ausbauaktivitäten geht es vielen Betrieben deutlich zu langsam. Das Problem ist erkannt, in den drei Landkreisen der Region gibt es eigene kommunale Zweckverbände, die den Ausbau vorantreiben. Die Förderprogramme von Bund und Land sollen zudem miteinander verzahnt werden. Nach Auffassung der IHK führt aber kein Weg an dem Ziel vorbei, zumindest jedes Gewerbegebiet in den nächsten fünf Jahren mit Glasfaser anzubinden. Verkehrsanbindung mit Verbesserungsbedarf Heißer Diskussionspunkt ist auch immer wieder die überregionale Verkehrsanbindung über Straße, Schiene und Luft. Zwar befinden sich wichtige Straßenprojekte im Bau (Friedrichshafen, Ravensburg, Überlingen), und auch die Südbahn Ulm-Friedrichshafen-Lindau wird bis 2021 elektrifiziert und ermöglicht Foto: Reinhard Jakubek einen besseren Fahrplan mit Halbstundentakt zum ICE- Knoten Ulm. Aber weitere wichtige Straßenprojekte liegen weiterhin auf Eis und brauchen mehrere Dekaden bis zur Realisierung. Die IHK informierte deshalb darüber, dass die drei Landkreise beabsichtigen, eine eigene Planungsgesellschaft zu gründen, um schneller mit den Planungen zu beginnen. Gewerbeflächen und Wohnraum fehlen In weiten Teilen der Region, wenn auch nicht überall, kristallisiert sich das Thema fehlende Gewerbeflächen und mangelnder Wohnraum als ein großer Standortnachteil heraus. Fehlende Baugrundstücke, überteuerte Immobilien, auch bei Gewerbeimmobilien und Mietobjekten, machen vielen Betrieben zu schaffen. Denn die dringend benötigten Fachkräfte lassen Weingartens OB Markus Ewald lud zum Wirtschaftsgespräch bei der TOX PRESSOTECHNIK GmbH & Co. KG. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

45 Region Bodensee-Oberschwaben Umfrageergebnisse online Herbert Kaut, Geschäftsführer der Herbert Kaut GmbH & Co. KG, begrüßt die 80 Gäste bei der Präsentation der Standortumfrage in Sigmaringen. Foto: IHK Hinweis Für folgende Kommunen finden Sie die Umfrageergebnisse auf der Homepage der IHK Bodensee-Oberschwaben: Bodenseekreis: Friedrichshafen, Kressbronn-Langenargen, Markdorf, Salem, Tettnang, Überlingen. Landkreis Ravensburg: Bad Waldsee, Bad Wurzach, Isny, Leutkirch, Ravensburg, Wangen, Weingarten. Landkreis Sigmaringen: Bad Saulgau, Mengen, Pfullendorf, Sigmaringen. Nr sich nur schwer von außerhalb anwerben, wenn die Immobilienpreise ähnliche Größenordnungen annehmen wie in den Metropolen. Einig Bei der Veranstaltung in Tettnang gab Bürgermeister Bruno Walter Einblick in die Arbeit der Stadt in puncto Wohnraum und Breitbandanbindung. Foto: IHK war man sich, dass die Lösung nur in der Ausweisung neuer Gewerbe- und Wohngebiete liegt. Daran arbeitet derzeit der Regionalverband im Rahmen der Fortschreibung des Regionalplans. Wirtschaftsfreundliche Kommune Unterschiedliche Noten und einigen Gesprächsstoff gab es jeweils beim Thema Wirtschaftsfreundlichkeit der Verwaltung. Die IHK rät den Kommunen und Bürgermeistern mit schlechten Werten, sich ein Beispiel an der Stadt Mengen im Landkreis Sigmaringen zu nehmen. Bei der ersten Umfrage 2007 noch Schlusslicht, findet sich Mengen mittlerweile auf Rang 6 von 41 Kommunen, nachdem man sich 2016 als mittelstandsorientierte Kommune hat zertifizieren lassen. Fazit Die Veranstaltungen und Diskussionen vor Ort leisten einen wertvollen Beitrag für ein besseres Verständnis zwischen Wirtschaft und politischen Entscheidungsträgern. Es mangelt nicht an Themen, Projekten und Standortfaktoren, denen sich ein Bürgermeister mit seinem Gemeinderat annehmen kann. In fünf Jahren bei der nächsten Umfrage wird man sehen, inwiefern Fortschritte erzielt wurden. Einziges Manko: Hinsichtlich der Präsenz von größeren Firmen und Vertretern der Gemeinderäte bei den Veranstaltungen gibt es noch viel Luft nach oben. Wolfgang Heine Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

46 Region Bodensee-Oberschwaben Aus den Hochschulen Gefragter Experte Stefan Luppold, Studiengangsleiter Messe-, Kongressund Eventmanagement an der DHBW Ravensburg, wurde neu in den Landesfachausschuss Tourismus der CDU berufen. Foto: DHBW Gefragt ist dort vor allem die Expertise des Professors in der Veranstaltungswirtschaft: Er gründete 2009 das Institut für Messe-, Kongress- und Eventmanagement und leitet seit 2016 die Landesfachkommission Messe, Event und Tourismus des Wirtschaftsrats Baden-Württemberg. Wirtschaftsmediator DHBW/IHK Schwierigkeiten mit Kunden, Mitarbeitern, Partnerunternehmen: Schnell wird eine Diskussion von Emotionen geprägt. Verhärtete Positionen lassen vermeintlich nur eine juristische Konfliktlösung zu. Hinter den meisten Konflikten stehen wirtschaftliche und persönliche Interessen. Mit den Möglichkeiten der Wirtschaftsmediation lassen sich solche Konflikte meist frühzeitig analysieren sowie interessengerecht, kosten- und zeitsparend bearbeiten und lösen. Ein 20-tägiger Zertifikatslehrgang vermittelt vom 7. September 2018 bis zum 6. April 2019 in Ravensburg und Weingarten die nötigen Kenntnisse. Innovation steckt in jedem Unternehmen Um als Unternehmen die Zukunft gestalten zu können, sind Innovationen in allen Bereichen von zentraler Bedeutung. Besonders kleine und mittlere Unternehmen sehen sich hier vor der Herausforderung, ihre oft begrenzten Ressourcen gezielt einzusetzen. Am 23. Juli von 18 bis 20 Uhr sprechen Lisa Bredel und David Pietsch von der Initiative #bodenseeinnovativ im DO.labor in Friedrichshafen zu den Themen Grundlagen des Innovationsmanagements für KMU und Teststrecke für automatisiertes Fahren in Friedrichshafen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Foto: DHBW Steigende Nachfrage nach Dualem Master Die DHBW Ravensburg bietet den Dualen Master an. Rund 60 Unternehmensvertreter kamen kürzlich zu einer Infoveranstaltung der DHBW. Ein Fazit: Die Nachfrage nach einem Masterstudium bei den Mitarbeitern ist hoch, aber auch die Betriebe nutzen den berufsbegleitenden Master in Wirtschaft, Technik und Sozialwesen immer mehr als gezieltes Instrument der Personalentwicklung. Foto: Flughafen Friedrichshafen Bei der Erstflugbegrüßung (von links): Stefan Köhler, Erster Bürgermeister Friedrichshafen; Kristoffer Sundberg und Kristian Tvergaard von SUN-AIR; Claus-Dieter Wehr und Andreas Humer-Hager von der Flughafen Friedrichshafen GmbH standesgemäß mit Gardemariechen aus Ravensburg. BODENSEE-AIRPORT Nonstop von Friedrichshafen nach Düsseldorf Mit einem standesgemäßen Empfang wurde Anfang Juni der SUN-AIR-Jet begrüßt, der nach dem Jungfern-Linienflug aus Düsseldorf kommend am Bodensee-Airport in Friedrichshafen landete. Mit der Streckeneröffnung Friedrichshafen Düsseldorf gibt es wieder eine effiziente Verbindung zwischen Rheinland und Boden see. Der Flugplan ist ideal für Geschäftsreisende: Von Montag bis Freitag gibt es je zwei Flüge täglich, sonntags einen. Dazu Flughafen-Geschäftsführer Claus-Dieter Wehr: Wir freuen uns, dass Rheinland und Bodensee wieder zeitsparend verbunden sind und vor allem die für Geschäftsreisen wichtigen Ein-Tages-Reisen wieder komfortabel möglich werden. Bedient wird die Route durch die dänische Fluggesellschaft SUN-AIR, die seit 40 Jahren im Regionalflugverkehr tätig ist und seit August 1996 als Franchisepartner von British Airways (BA) arbeitet. Zum Einsatz kommen Jetflugzeuge vom Typ Dornier 328 mit 32 Sitzen. Für Buchungen wird das weltweite Reservierungssystem der BA genutzt, der Online-Check-in erfolgt über die BA-Website und es kann auch das BA-Vielfliegerprogramm genutzt werden. Nach Angaben von SUN-AIR gehöre die Verbindung innerhalb ihres Netzes zu den am besten gebuchten Routen, so Flughafen-Chef Wehr. WAB O Info: 46 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

47 FORUM GRÜNE LOGISTIK Nachhaltige Transportlösungen Die Bodan GmbH, Großhändler für Naturkost, lud Ende Mai zum Forum Grüne Logistik auf ihrem Firmengelände in Überlingen ein. Zu den Kooperationspartnern gehörte auch die IHK Bodensee-Oberschwaben. Mit dem Forum Grüne Logistik wolle Bodan dazu beitragen, die Hürden zum Umstieg auf alternative Lösungen auch für andere Unternehmen zu senken, so der Geschäftsführer des Unternehmens, Dieter Hallerbach. Auf der Fachveranstaltung waren sämtliche Antriebs- und Kühltechnologien zu sehen, die derzeit serienmäßig verfügbar sind ob Elektro-LKWs, Hybridantriebe, CNG-/LNG-Erdgasfahrzeuge, Kühlfahrzeuge mit Solarkühlung oder CO 2 als natürliches Kältemittel. Die meisten namhaften LKW- Hersteller waren mit Fahrzeugen vertreten oder hielten Vorträge über die jüngsten Modelle mit alternativen Antrieben. Zudem präsentierten sich auch mittelständische Produzenten und Startups mit innovativen Fahrzeugkonzepten. Die Politik zeigte sich daran hoch interessiert: Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann hielt auf dem Forum Grüne Logistik den Eröffnungsvortrag, ließ sich die Fahrzeuge präsentieren und dankte Dieter Hallerbach für sein Engagement. Neue Technologien gefragt Zu den Gastrednern gehörte auch Heinrich Grieshaber, Präsident der IHK Bodensee- Oberschwaben und als Chef der GRIESHABER Logistik GmbH, Weingarten, selbst Profi im Transportgewerbe. Man muss kein Prophet sein, um zu erkennen, dass sich die Logistik in den kommenden zehn Jahren mehr ändern wird als in mehreren Dekaden davor, sagte er. Manche meinen, das Problem ließe sich lösen, indem man einfach Verkehr verbietet. Ich bin der festen Überzeugung, dass dies ein Irrweg ist. Umso wichtiger seien Neuentwicklungen bei Antriebsformen und Kraftstoffen. Förderung vom Land Ähnlich sah es Winfried Hermann: Um die Klimaziele zu erreichen, könne man auch eine Elektrifizierung ausgewählter Fernstrecken in Erwägung ziehen. Er verwies außerdem auf das vom Land geförderte Projekt zur Realisierung von Gütertransporten mit Oberleitungs-LKWs. Auch intelligente City-Logistikkonzepte wie Cargo-Bikes seien förderungswürdig: Es sind oftmals die Kleinen, welche die Treiber sind wir freuen uns, dass auch die Großen hinzukommen, resümierte er mit Blick auf die namhaften Aussteller beim Forum Grüne Logistik. WAB Verkehrsminister Winfried Hermann (rechts) und IHK-Präsident Heinrich Grieshaber (3. von links) informierten sich beim Forum Grüne Logistik über nachhaltige Transporttechnologien. Foto: Bodan Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

48 Region Bodensee-Oberschwaben ENTREPRENEURSHIP CLUB Neues Netzwerk für junge Gründer An der Hochschule Ravensburg-Weingarten gibt es seit Kurzem den Entrepreneurship Club, der Unternehmen und Studierende zusammenbringen und Startups unterstützen will. Um eine lebendige Startup-Kultur in der Bodenseeregion zu etablieren, haben sich die drei Hochschulen Albstadt-Sigmaringen, Biberach und Ravensburg- Weingarten vor zwei Jahren in einem Verbund zusammengeschlossen. Erklärtes Ziel ist es, den Studierenden schon im Studium Gründergeist und unternehmerisches Denken zu vermitteln. Inzwischen hat sich vieles getan an der Hochschule in Weingarten: Eine Kontakt- und Beratungsstelle für gründungsinteressierte Studierende ist eingerichtet, eine Gründerwerkstatt entsteht und der Entrepreneurship Club wurde gegründet. Studierende und Unternehmer zusammenbringen Im Club geht es darum, Gründer, erfahrene Unternehmer und Studierende miteinander zu vernetzen und gegenseitige Unterstützung anzubieten. Wir möchten ein Netzwerk aufbauen für Menschen mit gleichen Ideen und Interessen, erklärt Nayan Kadam, erster Vorsitzender des jungen Unternehmer- Clubs. Er studiert im Master Mechatronics an der Hochschule in Weingarten und hat die indische Bildungsplattform EducationPlus gegründet. Neue Gründerwerkstatt Demnächst soll im B-Gebäude der Hochschule eine sogenannte Gründerwerkstatt fertiggestellt werden, ein Raum für Kreativität und freies Denken. Dort wird sich dann auch der Entrepreneurship Club regelmäßig treffen. Die IHK Bodensee-Oberschwaben unterstützt das Projekt. WAB O Info: In Kürze Ausschreibung Die IHK Bodensee-Oberschwaben schreibt den Druck des Weiterbildungsprogramms für die Programme Frühjahr-Sommer 2019 bis Herbst-Winter 2021/22 (sechs Programme) neu aus. Die Ausschreibungsunterlagen mit den konkreten Anforderungen können unter Nr heruntergeladen werden. O Info: Jürgen Schatz, Tel / , 8. Business Night Bodensee Erfolgreiche Fehlerkultur in turbulenten Zeiten Crash oder Punktlandung? Unter diesem Motto steht die diesjährige Business Night Bodensee der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis am 26. September in Friedrichshafen. Gastredner ist der Pilot Foto: WFB Philip Keil (Foto). Er spricht über Themen, die auch am Boden über Crash oder Punktlandung entscheiden: Wie führe ich mich und mein Team, wenn es turbulent wird? Und was macht eine perfekt eingespielte Crew aus? Nach dem Vortrag gibt es Genuss und Unterhaltung in den Hallen des See-Campus der Zeppelin Universität. Tickets bekommt man für 69 Euro unter wirtschaftsnews/veranstaltungen 48 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

49 LIQUI MOLY GMBH, ULM Beliebteste Ölmarke Deutschlands Serie Hier gemacht: Bekannte Produkte aus der Region Im Ölgeschäft dominieren Weltkonzerne. Dennoch hat das Ulmer Unternehmen Liqui Moly seit Jahren die Nase vorn. Mit über Produkten rund um Motorenöle, Additive und Autopflege wird der mittelständische Betrieb regelmäßig zur besten Ölmarke Deutschlands gewählt, verdreifacht seinen Umsatz, expandiert in über 120 Länder. Bei Liqui Moly läuft s wie geschmiert. Ein Mann, eine Erfolgsgeschichte Gegründet wird der Betrieb im Jahr 1957 von dem ehemaligen Justizbeamten Hans Henle. Dieser verkauft zum Schutz vor Motorenverschleiß ein Öladditiv mit dem Festschmierstoff Molybdändisulfid. Bis heute ist das Produkt im Verkauf, sogar der Firmenname geht auf das flüssige Additiv zurück. Der eigentliche Aufstieg des Unternehmens ist jedoch untrennbar mit dem Namen Ernst Prost verbunden steigt der gebürtige Altöttinger, KFZ-Mechaniker und Motorradfan, als Marketing- und Vertriebsleiter bei Liqui Moly ein. Sukzessive übernimmt er die Firma, agiert ab 1998 als geschäftsführender Gesellschafter kauft Prost seinen Zulieferer, das Mineralölwerk Meguin in Saarlouis, auf. Der Umsatz hat sich seitdem verdreifacht, Liqui Moly ist in über 120 Ländern vertreten. Rund 825 Mitarbeiter erwirtschaften im Jahr 2017 einen Umsatz von 523 Millionen Euro. Das Unternehmen steht solide da, ist schuldenfrei, die Eigenkapitalquote beträgt 75 Prozent. Eine schwäbische Erfolgsgeschichte Fotos: LIQUI MOLY GmbH mit einem Bayern an der Spitze. Produkte für PS-Liebhaber Rund 5 Millionen Euro investiert Liqui Moly jährlich in Forschung und Entwicklung. Über Produkte rund um Motorenöle, Additive, Fette und Pasten, Schmierstoffe und Autopflege, vom Unterbodenschutz bis zum Scheibenkleber, machen Liqui Moly zu einem weltweit einzigartigen Vollsortimenter für Autochemie. PS-Liebhaber kommen auf ihre Kosten. Die Produktlinien bedienen nicht nur Automobile aller Altersklassen, sondern auch Motorräder, Fahrräder, Nutzfahrzeuge, Baumaschinen, Gartengeräte, Industrieanwendungen, Boote und kleine Flugzeuge. Zudem macht Liqui Moly durch Sponsoring im Sport auf sich aufmerksam ob bei der Motorradweltmeisterschaft MotoGP oder der Eishockeyweltmeisterschaft. Durch Fleiß zum Preis All diese Maßnahmen und die hohe Qualität der in Deutschland entwickelten und produzierten Produkte werden von den Verbrauchern seit Jahren honoriert. Gleich vier Zeitschriften, von Auto Bild bis Auto Motor und Sport, haben Liqui Moly mehrmals zur besten Ölmarke Deutschlands gewählt. Wird Ernst Prost nach seinem Geheimnis gefragt, lautet die Antwort entwaffnend ehrlich: Der Erfolg kommt zu denen, die jeden Tag schaffen. Der umtriebige Unternehmer hat seine Firma im Januar 2018 an die Würth-Gruppe verkauft, um die Geschicke von Liqui Moly auch nach seiner Zeit in sicherem Fahrwasser zu wissen. Zu seinen Angestellten pflegt er ein besonderes Verhältnis: Sie sind keine Mitarbeiter, sondern Mitunternehmer. Weil alle ihren Teil beitragen, haben sie dieses und vergangenes Jahr zum Valentinstag jeweils eine Prämie von Euro erhalten. Auch sonst zeigt sich das Firmenoberhaupt solidarisch: 2010 hat er die Ernst-Prost- Stiftung gegründet, 2015 die Ernst Prost Foundation for Africa. Wer teilt, der mehrt. Diana Wieser O Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

50 Region Ulm INTERKOMMUNALES INDUSTRIEGEBIET RISSTAL Entscheidender Schritt zur Umsetzung Das Regierungspräsidium Tübingen (RP) lässt Zielabweichung vom Landesentwicklungs- und Regionalplan für geplantes Industriegebiet der Kommunen Biberach, Maselheim, Schemmerhofen und Warthausen im Rißtal zu. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung erfolgt, und die Planungen können fortgesetzt werden. Erstmals hat das RP dabei einen runden Tisch mit Vertretern der Kommunen, der Naturschutzverbände sowie der Bürgerinitiative Schutzgemeinschaft Rißtal einberufen. Die Planungen für das Industriegebiet Rißtal können fortgesetzt werden. Nach Ansicht des Regierungspräsidiums (RP) dient das Interkommunale Industriegebiet (IGI) der Stärkung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des ländlichen Raums und setzt das raumordnerische Gebot der Konzentration der Kräfte an einem verkehrsgünstigen Standort um. Mit der Option eines Bahnanschlusses und der nahen, ortsdurchfahrtsfreien Auffahrt zur B 30 sieht das RP im gewählten Gebiet auf Gemarkung von Warthausen eine zentrale Standortvoraussetzungen erfüllt. Alternative Flächen, die landschaftlich, landwirtschaftlich und ökologisch weniger problematisch sind, sind innerhalb der Zweckverbandsgemeinden nicht zu finden. Foto: bluedesign/adobe Stock IHK Ulm macht sich für IGI Rißtal stark Im offiziellen Verfahren hat sich die IHK Ulm in ihrer Stellungnahme im Rahmen ihrer Funktion als Trägerin öffentlicher Belange für das IGI Rißtal starkgemacht; die vorgebrachten Argumente flossen in die Beurteilung des RP ein. So wird in der Entscheidungsbegründung darauf verwiesen, dass der Raum Biberach zu den dynamischsten Wirtschaftsregionen des Landes gehört, was insbesondere die IHK Ulm in ihrer Stellungnahme mit Zahlen hinterlegt habe. Aus Sicht der IHK Ulm ist die weitere Entwicklung des Raums Biberach als Arbeitsplatz- und Versorgungszentrum ein wichtiges Ziel zur Stärkung des ländlichen Raums. Dabei spielt die Ausweisung von Gewerbeflächen für die Erweiterung ansässiger Unternehmen eine wichtige Rolle, um deren Standorte für die Zukunft zu sichern. Den großen Bedarf an Gewerbeflächen im Raum Biberach bestätigt auch ein von der IHK in Auftrag gegebenes Gutachten der Imakomm Akademie, das für den Raum Biberach bis 2030 einen Bedarf von 120 bis 130 Hektar Gewerbeflächen sieht. Zudem bestätigt die Standortumfrage der IHK Ulm aus dem vergangenen Jahr den hohen Bedarf: Fast jeder dritte Betrieb will in der Stadt Biberach flächenmäßig erweitern. Genauso viele sind es im Landkreis Biberach. Nur mit dem IGI Rißtal kann damit ein Teil des Bedarfs befriedigt werden, da eine Nachverdichtung bzw. Erweiterung zum größten Teil an den bisherigen Unternehmensstandorten durch gesetzliche Rahmenbedingungen nicht weiter möglich ist, begrüßt IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle die Entscheidung des RP. Im nun folgenden Schritt der Bauleitplanung mit Bürgerund Verwaltungsbeteiligung müssen die fachplanerischen Details wie z. B. der Grundund Hochwasserschutz aufgearbeitet werden. WAB In Kürze Die Kommunen des Zweckverbands IGI Rißtal planen ein gemeinsames Industriegebiet nördlich von Warthausen mit ca. 45 Hektar. Neben der Erweiterung eines ansässigen Betriebs soll es Entwicklungsoptionen für andere in Biberach ansässige Betriebe und deren Zulieferer schaffen. Ein Industriegebiet dieser Größe mit den erforderlichen Immissionsabständen erfordert einen verkehrstechnisch gut angebundenen Standort. Da der Standort bei Warthausen nicht über eine ausreichende räumliche Anbindung an bestehende Siedlungsstrukturen verfügt, wurde beim RP ein Antrag auf Zielabweichung gestellt. Zielabweichungsverfahren Wenn einer kommunalen Planung verbindliche Ziele der Raumordnung entgegenstehen, kann geprüft werden, ob eine Abweichung von diesem Ziel infrage kommt. Diese kann auf Antrag zugelassen werden, wenn das zu beurteilende Vorhaben raumordnerisch vertretbar ist und nicht gegen Grundzüge der Planung verstößt. 50 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

51 Region Ulm Die Startup-Box Happy Birthday, Startup-Region Ulm! Vor einem Jahr, am 10. Juli 2017, fiel der Startschuss für die Startup-Region Ulm mit einer offiziellen Pressekonferenz beim Mitgliedsunternehmen SOVIT GmbH. Die von der IHK gestartete Initiative hat sich schnell zu einer Community mit regelmäßigen Treffen und Aktivitäten entwickelt. In der Zwischenzeit sind 33 Unternehmen Mitglied der Initiative. Startup-Region Ulm im Juni Das Juni-Treffen der Community mit dem Report von der Innovations-Konferenz SXSW fand nach Redaktionsschluss statt. Bilder dazu gibt es online auf zu sehen. Termine im Juli Am 26. Juli trifft sich die Community im Verschwörhaus am Weinmarkt 9 in Ulm. Stefan Kaufman, Leiter und Koordinator, zeigt uns sein Experimentierfeld für die Welt von morgen mit 3D-Druckern, offenen Werkstätten, Vortragsräumen und berichtet über Open-Data-Aktivitäten in Ulm. Auch für nichtdigitale Startups ist die digitale Mündigkeit ein wichtiges Thema, und die Community freut sich daher über die Einladung. Im Umfeld von Computern, Smartphones und Tablets wird natürlich wieder gepitcht und genetzwerkt. Zwei bis drei Startups haben die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee vorzustellen und Feedback der Community zu erhalten. Neue Mitglieder der Startup-Region Ulm W Neitzel Production Consulting, Staig W planformat interieur OHG, Ulm Herzlich willkommen! O Ansprechpartner der Startup-Region Ulm im IHK-Starter Center: Michael Reichert, Tel / O Weitere Informationen und die aktuellen Termine finden Sie online: Fotos: IHK Ulm Von links: das Projektteam beim ersten Treffen in der IHK. Offizieller Startschuss bei SOVIT. Ministerpräsident Kretschmann und Ministerin Hoffmeister-Kraut zeigen Interesse. Community beim Fachvortrag. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

52 Region Ulm BREITBANDAUSBAU Weiße Flächen schließen Baden-Württemberg fördert Breitbandprojekte auch im Alb-Donau-Kreis und im Landkreis Biberach. Für ein Flächen- und Technologieland wie Baden-Württemberg ist das schnelle Internet im ländlichen Raum nicht irgendein Standortfaktor ohne schnelles Internet läuft nichts mehr. Wir halten den ländlichen Raum attraktiv und schließen Stück für Stück die weißen Flecken, sagte der stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Thomas Strobl, anlässlich der Übergabe von Breitbandförderbescheiden im Mai. Gefördert werden diesmal 27 Breitbandprojekte in einer Höhe von 3,9 Millionen Euro, unter anderem die Gemeinden Lonsee und Allmendingen im Alb-Donau-Kreis und die Gemeinden Altheim und Langenenslingen im Landkreis Biberach. Beim Förderprogramm der baden-württembergischen Landesregierung geht es darum, den flächendeckenden Breitbandausbau voranzubringen und gerade ländlich geprägte Gegenden nachhaltig attraktiv zu gestalten als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Tourismus-Ziel. WAB Die IHK gratuliert zum Jubiläum 5 Jahre O Irena Bohovic und Martin Gaiser GbR, Buchhandlung Bücherpunkt, Blaubeuren, O Andreas Rucht GmbH, Ulm 10 Jahre O Sonja Niederer, Achstetten, O Pflanzenhof Lenz e. K. Inh. Gerd Fleischmann-Lenz, Laichingen, O Sandra Hunsche, Blaustein, O Tanja Schulz - Die Projekt Manufaktur, Amstetten, O Kuhnt GmbH, Unterbalzheim 15 Jahre O Jürgen Faust, Ulm, O mobil-mark GmbH, Ulm, O Wilken Rechenzentrum GmbH, Ulm, O Grün Team GmbH, Eberhardzell, 20 Jahre O Gabriele Spähn Trend-Baustoffhandel e. K., Schemmerhofen, O PIANO BLOMEIER GmbH & Co. KG, Langenau, O Bodo Udo Seibold, Biberach, O Chancenkapitalfonds der Kreissparkasse Biberach GmbH, Biberach O Kunkel Profil-Schuh-Handels OHG, Laupheim 25 Jahre O Küchle GmbH & Co. KG, Zimmerei und Blockhausbau, Kirchberg an der Iller, O Eleonore Reutter, Biberach 150 Jahre O Karosseriefabrik Biberach GmbH, Biberach, 52 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

53 Region Ulm Kick-off für das Projekt Russland-Meister: DFB-Präsident Reinhard Grindel (Dritter von links) und der Ulmer IHK-Präsident Peter Kulitz (Dritter von rechts) waren auch vor Ort. INTERNATIONAL Russland-Meister Multimediales Projekt zeigt Aktivitäten deutscher Unternehmen in Russland. Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer hat im Vorfeld der WM das multimediale Projekt Die Russland-Meister eine Leistungsschau der deutschen Wirtschaft mit einer Onlineplattform und einer Autorallye durch die elf WM-Städte gestartet. Ziel des Projekts ist es, die starken Geschäftsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland und die Beteiligung der deutschen Wirtschaft in Russland zu zeigen, um damit den Blick auf die Investitionen und Aktivitäten deutscher Unternehmen in Russland zu lenken. Bei der Kick-off-Veranstaltung im Mai in Moskau waren u. a. DFB- Präsident Reinhard Grindel und Peter Kulitz, Präsident der IHK Ulm und Vorsitzender des Außenwirtschaftsausschusses des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, dabei. WAB O Foto: Artyom Pitkevich/AHK Russland Aus den Hochschulen Sonnenlicht nutzen Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert den Sonderforschungsbereich/Transregio (SFB/TRR) 234 CataLight der Universitäten Ulm und Jena in den nächsten vier Jahren. Beantragt hatten die Partner, zu denen auch die Universität Wien, das Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz und Foto: Elvira Eberhardt/Uni Ulm das Leibniz-Institut für Photonische Technologien in Jena gehören, rund 10 Millionen Euro. Mit den Mitteln will der Forschungsverbund die grundlegende Funktionsweise bis hin zu ersten Anwendungen innovativer photokatalytisch aktiver Materialien erforschen. Den Forschenden geht es darum, Licht zur Herstellung energiereicher Chemikalien zu nutzen und gezielt neue Materialien für eine nachhaltige Energiewandlung gestalten zu können. Im Bild: In dieser Apparatur werden an der Universität Ulm lichtgetriebene Katalyse-Experimente durchgeführt. Eine halbe Million Euro Fördergelder Die Hochschule Ulm erhält eine halbe Million Euro vom Land, um an der Vermeidung von Verkehrsunfällen zu forschen. Ziel des Projekts SALUS ist die Entwicklung einer intelligenten Straßeninfrastruktur, die Wildtiere und Fahrradfahrer über Radarsensorik erfasst und eine Warnung an andere Verkehrsteilnehmer gibt. Eine Herausforderung besteht darin, geeignete Radarsensorik zu entwickeln. Eine weitere ist die eindeutige Detektion von Radfahrern und Wild. Hierfür kommen u. a. neue Methoden des maschinellen Lernens zum Einsatz. Die Hochschule Ulm forscht an diesem Projekt mit der Hochschule Heilbronn sowie Wirtschaftspartnern und der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

54 Region Ulm Foto: IHK Ulm Anlässlich des Jubiläums hat das Fachkräftebündnis eine Broschüre herausgegeben. FACHKRÄFTEBÜNDNIS Fünf Jahre Fachkräftebündnis Seit fünf Jahren heißt es: Gemeinsam. Für Fachkräfte. Für unsere Region. Verlagsspecial Individuelle Präsentationsmöglichkeit durch Ihr selbst erstelltes Firmenportrait als ergänzende Veröffentlichung in Verbindung mit einer Anzeige. Gerne senden wir Ihnen unsere Themenvorschau und weitere Informationen zu den Verlagsspecials! >> Kontakt: Im Mai 2013 gründeten 15 regionale Partner das Fachkräftebündnis Ulm/Oberschwaben. Seither bündeln sie und weitere Akteure ihre Kompetenzen, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen: Fachkräfteengpässe in der regionalen Wirtschaft zu mindern. Erfahrungsaustausch und gemeinsame Maßnahmen In sechs regelmäßig tagenden Arbeitsgruppen tauschen die Partner Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsame Maßnahmen. Dazu gehören vor allem Veranstaltungen und Publikationen. Von Anfang an ist der Übergang von der Schule in den Beruf ein Kernthema unserer Arbeit, erklärt Mathias Auch, Leiter der Arbeitsagentur Ulm. Denn nur mit einer fundierten Berufs- und Studienorientierung können junge Menschen Ausbildungs- und Studienabbrüche vermeiden und dem regionalen Arbeitsmarkt als gut ausgebildete und motivierte Fachkräfte zur Verfügung stehen. IHK- Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle stellt zwei zentrale Angebote auf diesem Gebiet heraus: Seit drei Jahren veranstalten wir Elternabende zur Berufsorientierung an Gymnasien und haben vergangenes Jahr erstmals einen Projekttag zur Berufsorientierung an einem Gymnasium mit rund Gästen organisiert. Die positiven Rückmeldungen geben uns recht Fortsetzung folgt. Der zweite Projekttag fand Anfang Juli statt. Die nächsten Elternabende sind für den Herbst vorgesehen. Im Frühling 2019 soll eine Veranstaltung stattfinden, die sich gezielt an Eltern von Schülern der gymnasialen Oberstufe und der Berufskollegs in Ulm richtet. Sälzle und Auch sind sich mit Verweis auf die Jubiläumsbroschüre in ihrem Fazit einig: Es gebe nun einen nachhaltigen Austausch aller relevanten Akteure in der Region zur Fachkräftesicherung. Die zahlreichen Maßnahmen zeigten, dass gemeinsam mehr erreicht werden könne. Dies sei die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auch in den kommenden fünf Jahren gemäß dem Bündnismotto: Gemeinsam. Für Fachkräfte. Für unsere Region. WAB 54 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

55 Region Ulm INTERNATIONAL Zehn Tage zehn Länder ein Fest Zum 11. Mal lädt das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm zu Begegnungen ein diesmal auch für die Wirtschaft. Alle zwei Jahre werden die Städte und Länder entlang der Donau in Ulm und Neu- Ulm vereint zu einem Fest der kulturellen Vielfalt und der Begegnungen, bei dem der Wir-Gedanke und ein Miteinander ohne Grenzen in Frieden und Freiheit im Vordergrund stehen. Interessen- und Ideenaustausch In diesem Jahr bietet das Internationale Donaufest Ulm/Neu-Ulm vom 6. bis Noch bis zum 15. Juli lädt das Donaufest zu Veranstaltungen und Begegnungen ein. Foto: Donaubüro 15. Juli nicht nur ein anspruchsvolles Kulturprogramm, sondern auch einen Austausch für die Wirtschaft. Die IHK Ulm organisiert zusammen mit den Städten Ulm und Neu- Ulm am ersten Tag des Festes eine Kontaktbörse Donau-Save-Region. Die Veranstaltung im Ulmer Rathaus ermöglicht einen Ideen- und Interessenaustausch zwischen Unternehmen aus Baden-Württemberg und verschiedenen Delegationsvertretern der Donau-Save-Region. Nach einer detaillierten Vorstellung der Region inklusive Standortvorteilen und Wirtschaftsstruktur gibt es die Möglichkeit, in Einzelgesprächen Kontakte zu knüpfen. Buntes Programm noch bis zum 15. Juli Das kulturelle Programm umfasst Musik von Klassik bis Jazz, Balkan-Beats, Weltmusik, Folk und Pop sowie Literatur, Theater, Tanz, Begegnungsprojekte, Fachkonferenzen, Diskussionen und Ausstellungen überwiegend bei freiem Eintritt. Herzstück ist der Marktplatz der Kulturen an beiden Donauufern mit drei Bühnen. Hier erleben die Besucher authentisches Handwerk, traditionelle und zeitgemäße Musik sowie kulinarische Spezialitäten aus den verschiedenen Ländern und Regionen, begleitet von einem bunten Familienprogramm. O WAB Aus den Hochschulen Millionenförderung auf dem Weg zur Exzellenz Mit bis zu 8 Millionen Euro fördert die Carl-Zeiss-Stiftung in den kommenden sechs Jahren das Vorhaben TQuant, in dem Forschende der Universität Ulm und Stuttgart sowie dem Max-Planck- Institut für Festkörperforschung in Stuttgart die Gesetze der Quantenmechanik für innovative biomedizinische Anwendungen nutzen wollen. Konkret arbeiten die Wissenschaftler daran, bildgebende Verfahren wie die Magnetresonanztomografie zu optimieren und hochleistungsfähige Sensoren zu entwickeln. Mit diesem Projekt war die Symbolfoto: Heiko Grandel interdisziplinäre Gruppe bereits bei der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder erfolgreich: Sie hat einen Vollantrag für ein Exzellenzcluster gestellt. Ende September wird die Entscheidung über diesen Antrag bekannt gegeben. Im Bild: Im Bereich Quantentechnologie erhalten Ulmer und Stuttgarter Wissenschaftler eine Förderung in Millionenhöhe. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

56 Trends & Hintergründe KOMMUNIKATION Die neue Macht der Mitarbeiter Onlineplattformen wie kununu geben jedem die Möglichkeit, anonym Firmen zu bewerten. Redaktionen eröffnen anonyme Briefkästen, damit Leser, Mitarbeiter, Kunden oder andere Personen leichter firmeninterne Informationen ausplaudern können. Die Hemmschwelle für die Veröffentlichung von sensiblen, kritischen Themen sinkt. Prof. Dr. Claudia Mast* Foto: fotogestoeber/adobe Stock Durch die Möglichkeit, über Onlineplattformen firmeninterne Informationen ausplaudern zu können, liegt die Kontrolle von Unternehmensinformationen nicht mehr allein in den Händen der Kommunikationsverantwortlichen. Der einzelne Mitarbeiter entscheidet. Auch die klassischen Medien Presse und Rundfunk berichten emotionaler und produzieren Medienrisiken am laufenden Band. Als Kanäle für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen brechen sie zudem immer mehr weg. Was tun? Höchste Priorität: Mitarbeiter einbinden Viele Firmen steuern um, wie Umfragen unter den Top-500-Unternehmen zeigen. Sie setzen die eigenen Mitarbeiter ganz oben auf die Agenda der Kommunikationsmaßnahmen, während die klassische Pressearbeit an Bedeutung verliert. Immer mehr Firmen scheuen die Risiken einer entfesselten Medienberichterstattung. Sie wenden sich direkt an ihre Zielgruppen, in erster Linie an ihre eigenen Mitarbeiter und vor allem an die Führungskräfte. Interne Kommunikation als Aktionsfeld hat in den Unternehmen oberste Prioriät, weil sie wissen: Mitarbeiter arbeiten motivierter, wenn sie gut informiert sind. 83 Prozent der befragten Unternehmen sagen: Die Führungskräfte als Multiplikatoren zu gewinnen ist der entscheidende Dreh- und Angelpunkt dafür, dass die interne Kommunikation überhaupt gelingt. 50 Prozent geben zu bedenken, dass jeder heute zum Kommunikator werden kann. Sie haben erfahren, dass die eigenen Mitarbeiter inzwischen selbstbewusst die Möglichkeiten nutzen, die ihnen die digitalisierte Welt bietet. Ausbau der internen Kommunikationswege Mit Hochdruck rüsten die befragten Firmen die Webseiten und vor allem die Intranets auf. Sie etablieren Social-Media- Plattformen für die eigene Belegschaft und geben ihnen Social-Media-Guidelines zum Umgang mit den Medien. Sie unterstützen die Führungskräfte in ihren Kommunikationsauf gaben, u. a. durch Coaching, geschlossene Nutzerbereiche im Intranet oder vorbereitete Unterlagen für die Regelkommunikation mit den Mitarbeitern. Denn die Zeit der Manager ist knapp. Wer sie als Kommunikatoren gewinnen will, sollte ihnen nützlichen Service bieten. 56 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

57 Trends & Hintergründe Wettbewerbsvorteile durch gute interne Kommunikation Die Gründe für die Priorisierung der internen Kommunikation liegen auf der Hand: Je größer die Unsicherheiten für die Firmen im Umfeld werden, desto wichtiger wird eine Inside-out -Kommunikationsstrategie. Sie legt Themenschwerpunkte und Botschaften fest, die sie zuerst nach innen vermittelt, bevor sie sie nach außen zu den Zielgruppen transportiert. Die eigenen Mitarbeiter spielen im Zeitalter von Social Media die Hauptrolle als Bindeglied zwischen den Firmen und ihren Zielgruppen. Interne Kommunikation als Aktionsfeld hat in Unternehmen oberste Priorität, weil sie wissen: Mitarbeiter arbeiten motivierter, wenn sie gut informiert sind. Effiziente interne Kommunikation befähigt die Firmen, einfach schneller und kostengünstiger zu agieren. Wenn Mitarbeiter sich gut eingebunden fühlen, sinkt auch das Risiko, dass sie als Whistleblower kritische Themen nach außen tragen. Alles zusammen ein enormer Wettbewerbsvorteil. Qualifizierte Mitarbeiter werden vielerorts knapp Es geht um qualifizierte und erfahrene Mitarbeiter bzw. Fach- und Führungskräfte. Unternehmen wollen sie an sich binden und Fluktuation verhindern. Denn wenn teure Agenturen eingeschaltet werden müssen, weil qualifizierte Bewerbungen fehlen oder die Fluktua tionsrate über dem Branchendurchschnitt liegt, wird es für die Firmen teuer. Die befragten Unternehmen setzen daher in ihrer Arbeitgeberkommunikation nach innen vor allem auf schnelle interne Kommunikationsabläufe, eine bessere Zusammenarbeit zwischen Kommunikation, Marketing, Personal und IT, die Unterstützung der Führungskräfte und einen massiven Aus- und Umbau des Intranets. Mitarbeiter als Influencer Die eigenen Mitarbeiter spielen im Zeitalter von Social Media die Hauptrolle als Bindeglied zwischen den Firmen und ihren Zielgruppen. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf sie als Influencer in den Online Communities. Sie sind nicht nur kostengünstiger als bezahlte Instagrammer oder YouTuber, sondern auch viel glaubwürdiger. Außerdem kennen sie das Unternehmen und die Produkte und müssen nicht erst mit ihnen vertraut gemacht werden. Mitarbeiter als Botschafter werben inzwischen für ihre Firmen, z. B. bei Vorträgen, in sozialen Netzwerken und auf Messen. Einige Unternehmen unterstützen sie bereits aktiv in dieser Kommunikationsarbeit, z. B. durch interne Webseiten, auf denen sie Content und freigegebene Inhalte zum Posten finden. So müssen sie nicht lange suchen oder gar befürchten, etwas Falsches zu veröffentlichen. Coaching zeigt ihnen, wie man formuliert und kommentiert. Denn: Angesichts der neuen Macht der Mitarbeiter zählen nur ein intensives Einbinden in die interne Kommunikation und überzeugende Argumente. * Prof. Dr. Claudia Mast leitet das Fachgebiet Kommunikationswissenschaft und Journalistik der Universität Hohenheim in Stuttgart. Sie ist Geschäftsführerin der C.M. Gesellschaft für Strategisches Kommunikationsmanagement mbh in München. Aktuelle Wettbewerbe Auf IT gebaut Bauberufe mit Zukunft Teilnehmer: Studierende, junge Beschäftigte und junge Ausgründer aus der Baubranche Was: innovative und praktikable digitale Lösungen in den Wettbewerbsbereichen Architektur, Baubetriebswirtschaft, Handwerk und Technik sowie Bauingenieurwesen Preise: Geld- und Sachpreise Bewerbung bis: 11. November 2018, Abgabe bis 25. November 2018 Veranstalter: RG-Bau im RKW Kompetenzzentrum, Schirmherrschaft des Bundesministe riums für Wirtschaft und Energie Infos: Innovationspreis Gefahr/gut 2019 Teilnehmer: Firmen, bei denen ein Bezug zum Gefahrgutsektor gegeben ist Logistikdienstleister, Hersteller und Händler entsprechender Produkte, Endabnehmer, Anwender und andere Was: innovative technische oder logistische Lösung für das Handling gefährlicher Güter, die sich in der Praxis bewährt hat und zur Erhöhung der Sicherheit beiträgt Preise: Urkunde und Pokal Bewerbung bis: 30. November 2018 Veranstalter: Redaktion der Zeitschrift Gefahr/gut, Verlag Heinrich Vogel Infos: innovationspreis Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

58 Trends & Hintergründe Digitalisierungs-Lexikon UMWELT Alternative Antriebe im Fokus Viele Unternehmen sind verunsichert durch die Diskussion um die Diesel-Technologie und Fahrverbote. Welche Chancen bietet die Elektromobilität der Wirtschaft? E-Learning Einsatz und Nutzung digitaler Medien beim Lernen sind mittlerweile weit verbreitet. Auch die Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen mit E-Learning (Blended Learning) erlaubt neue Lehrformen, um beispielsweise Wissensvermittlung und Training der praktischen Anwendung besser zu verknüpfen. Während vor einigen Jahren noch erwartet wurde, dass E-Learning die traditionelle Bildung vollständig ersetzen könnte, sieht man hierin mittlerweile primär eine in Teilbereichen sinnvolle Unterstützung des Lernprozesses. So können mittels E-Learning zwar zum Beispiel Lernkontrollen individualisiert werden, die Fähigkeit zum Lernen an sich muss aber unverändert in der realen Welt erlangt werden. SEA/SEO Suchmaschinenwerbung (Search Engine Advertising) und Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization) stellen typische Maßnahmen im Rahmen des Online- bzw. Suchmaschinenmarketings dar. Bei der Suchmaschinenwerbung handelt es sich um die Schaltung von Anzeigen, die in der Regel nach Eingabe bestimmter Suchbegriffe durch einen Nutzer innerhalb einer definierten Region angezeigt werden. Die Bezahlung erfolgt in der Regel über das Cost-per-Click-Modell. Die Suchmaschinenoptimierung zielt hingegen auf die Positionierung von Webseiten auf möglichst vorderen Plätzen in den unbezahlten Suchergebnissen. Typische Maßnahmen reichen hierbei von der Auswahl relevanter und häufig gesuchter Begriffe über die Optimierung technischer Faktoren bis hin zur Generierung möglichst vieler externer Links auf die eigene Webseite. Foto: mmphoto/adobe Stock Ein Viertel der Betriebe denkt über die Anschaffung von E-Fahrzeugen nach. Die Diskussion um Fahrverbote und die Diesel-Technologie hat viele Unternehmen bei der Wahl geeigneter Antriebsarten verunsichert. Trotz der intensiven Berichterstattung über Emissionsprobleme bei Dieselfahrzeugen einerseits und über alternative Antriebe andererseits behalten Motoren mit Dieselkraftstoffen eine zentrale Bedeutung. Im Jahr 2016 hatten sie einen Anteil von 71 Prozent der gewerblichen Neuzulassungen im PKW-Segment. Im Nutzfahrzeugbereich liegt deren Anteil noch höher. Bei der Entscheidung über geeignete Antriebe können Unternehmen nicht mehr nur Benzin- oder Dieselmotoren wählen. Auch Elektro, Erd- oder Autogas sowie hybride Antriebsformen werden angeboten. Sie alle weisen Unterschiede hinsichtlich der Zahl möglicher Modelle, des Anschaffungspreises, der Betriebskosten, der Reichweite und der Infrastruktur auf. Elektromobilität legt zu Gerade die Elektromobilität ist in der Wirtschaft stark im Kommen: Laut IHK- Energiewende-Barometer hat sich fast jedes fünfte Unternehmen bereits ein oder mehrere E-Fahrzeuge angeschafft bzw. ist gerade in der Einführung. Knapp ein weiteres Viertel der Betriebe denkt über eine Anschaffung nach. Batterieelektrischen Fahrzeugen werden die größten Zuwachsraten vorausgesagt. Ihr meist hoher Kaufpreis rentiert sich gerade im Stadtverkehr aufgrund geringer Betriebskosten. Außerhalb der Kurz- 58 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

59 Trends & Hintergründe strecken eignen sie sich aufgrund der noch geringen Reichweiten weniger. Wegen der notwendigen Ladesäulen sollten Unternehmen zudem auf eine vorhandene oder gegebenenfalls aufzubauende Infrastruktur achten. Im PKW-Bereich nimmt die Zahl der angebotenen Modelle beständig zu. Einige leichte Nutzfahrzeuge befinden sich bereits in Serienproduktion, Tendenz steigend. Mit bis zu Euro Umweltbonus und hohen Umtauschprämien können die bisher noch relativ hohen Anschaffungskosten deutlich reduziert werden. Für Elektrofahrzeuge fällt zudem für zehn Jahre keine KFZ-Steuer an. Der Trend zu mehr Elektrofahrzeugen wird sich sehr wahrscheinlich fortsetzen, da diese einen möglichen Ansatz zur Schadstoffminderung in den Städten bieten. Denn gerade die stark wachsenden Ballungszentren müssen langfristig Antworten auf die steigende Mobilitätsnachfrage finden. Rechtliche Vorschriften als Herausforderung Die Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die rechtlichen Vorschriften beim Einsatz von Elektrofahrzeugen im Unternehmen zu implementieren und die Mitarbeiter im Umgang zu schulen. Hierbei kann die berufsgenossenschaftliche Information BGI 8686 eine Hilfe sein. Gerade der Umgang mit Reparaturen oder das Verkehrsverhalten der Fahrzeuge sind neu für viele Mitarbeiter. Es ist daher eine Einweisung unerlässlich. Auch Elektrostapler und Pedelecs kommen bei Unternehmen vermehrt zum Einsatz, und auch hier müssen Einweisungen erfolgen. Pedelecs werden oftmals schon in größer Anzahl an die Mitarbeiter verliehen, um zusätzlich das betriebliche Umwelt- und Gesundheitsmanagement zu unterstützen. WAB O Info: Merkblätter der IHK-Organisation zu Elektromobilität und zu alternativen Antrieben sowie ein Praxisleitfaden zur betrieblichen Mobilität stehen als Download bereit: Nr , Nr , Nr Nr , Nr O IHK-Ansprechpartner: IHK Bodensee-Oberschwaben, Stefan Kesenheimer, Tel / , IHK Ulm, Regina Eckhardt, Tel / , Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

60 Neues aus Berlin und Brüssel BRÜSSEL E U-Kommission verdoppelt Mittel für ERASMUS+ Grund zur Freude: Die EU-Kommission schlägt vor, die Mittel für das EU-Bildungsprogramm zu verdoppeln. Die EU-Kommission hat Anfang Mai vorgeschlagen, die Mittel für das EU-Bildungsprogramm ERASMUS+ auf 30 Milliarden Euro zu verdoppeln. Sie kommt damit der Forderung des DIHK nach, mehr in die europäische Bildungszusammenarbeit und in die Förderung von Lern- und Arbeitserfahrung im EU-Ausland zu investieren, v. a. für Schüler, Auszubildende und Studenten. Der DIHK fordert allerdings innerhalb des Programms eine Stärkung des Bereichs berufliche Bildung. Auch Verwaltungsvereinfachungen für Betriebe, die ihre Auszubildenden über ERASMUS+ ins Ausland entsenden wollen, sind dringend notwendig. Der DIHK wird seine Positionierung zur Zukunft von ERASMUS+ in den kommenden Wochen in Brüssel in die Diskussionen im EU-Parlament und in den Mitgliedstaaten einbringen. BERLIN Steuerentlastungen in Aussicht gestellt Wenn nicht jetzt, wann dann?, forderte DIHK-Präsident Eric Schweitzer Anfang Mai Steuerentlastungen für Bürger und Unternehmen. Hintergrund war die neue Steuerschätzung, wonach Bund, Länder und Kommunen bis zum Jahr 2022 mit bis zu 63 Milliarden Euro an zusätzlichen Steuereinnahmen rechnen können. Man finde es zwar richtig, wenn beim Staat vorsichtig gerechnet werde, so Schweitzer. Aber ich habe kein Verständnis dafür, wenn überfällige Entlastungen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben werden, obwohl 60 wir seit vielen Jahren von Steuerrekord zu Steuerrekord eilen, sagte der DIHK- Präsident. Dieser Ruf nach Steuerentlastungen wurde nun erhört und zwar von Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Bei der Vorstellung der neuen Steuerschätzung stellte Scholz in Aussicht, die Abgaben auf kleine und mittlere Einkommen zu senken und die sogenannte kalte Progression abzumildern. Dieser Effekt entsteht, wenn Bürger bei Lohnerhöhungen in einen höheren Steuertarif rutschen und wegen der Inflation am Ende nicht mehr Geld in der Tasche haben als vorher. Allein der Bund habe bis 2022 einen zusätzlichen Spielraum von 10,8 Milliarden Euro, über den wir uns Gedanken machen können, so Scholz. Zusätzlich zur geplanten Foto: GettyImages Steuerentlastung will Scholz außerdem die Digitalisierung von Schulen und den Breitbandausbau voranbringen auch dies sind seit Langem DIHK-Forderungen. BERLIN Hochleistungs-Internet ambitionierter ausbauen Einen Masterplan für den Ausbau von Gigabit-Netzen in Deutschland fordert der DIHK gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband, dem Landkreistag und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks von der Bundesregierung. In ländlichen Gebieten seien alle potenziellen Nutzungen von hochleistungsfähigem Internet mobil und im Festnetz in vielfacher Hinsicht von höherer Bedeutung als in Ballungsräumen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Beson ders Land- und Forstwirtschafts-, Handwerksund Gewerbebetriebe im ländlichen Raum müssten die Möglichkeit haben, die digitalen Chancen zu nutzen. Der im Koalitionsvertrag angekündigte flächendeckende Ausbau mit Gigabit-Netzen müsse bis 2025 konsequent und rasch umgesetzt werden, fordern die Verbände. BERLIN Schüler bauen weltweit Brücken Der erste Preis des IHK-Auslandsschulwettbewerbs 2017/2018 geht an die Deutsche Auslandsberufsschule FEDA Madrid, gefolgt von der Goethe Schule in Buenos Aires, Argentinien, und der Deutschen Schule Nairobi, Kenia. Gemeinsam können sie sich über ein Preisgeld von insgesamt Euro freuen. DIHK-Präsident Eric Schweitzer betonte bei der Auszeichnung im Mai in Berlin: Die deutschen Auslandsschulen sind Visitenkarten für Deutschland und Partner der deutschen Wirtschaft auf Auslandsmärkten. Sie stellen für ins Ausland entsandte Kräfte der deutschen Wirtschaft die Unterrichtsversorgung ihrer Kinder sicher und tragen somit entscheidend zur internationalen Mobilität ihrer Familien bei. Die IHK-Organisation ruft alle zwei Jahre die 140 deutschen Auslandsschulen in 71 Ländern auf, sich mit innovativen Schulprojekten und Konzepten zu bewerben. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

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62 IHK Service Bodensee-Oberschwaben BERATUNGEN Finanzierungssprechtage Bei der IHK in Weingarten steht am 9. August und am 13. September jeweils ein Experte der Landeskreditbank Baden- Württemberg (L-Bank) und der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg für Fragen zur finanziellen Gewerbeförderung zur Verfügung. In kostenlosen Beratungsgesprächen können sich Existenzgründer und Unternehmer bei den Spezialisten über öffentliche Finanzierungshilfen, Bürgschaften und Beteiligungen informieren. O Info: Margarete Strauss, Tel / , RKW-Sprechtage Bei der IHK in Weingarten steht am 2. August ein Experte des RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrums der deutschen Wirtschaft für Fragen zur Existenzgründung, Unternehmensnachfolge und Unternehmensführung zur Verfügung. O Info: Marina Glor, Tel / , Digitalisierungssprechtage Die IHK in Weingarten bietet am 7. September von 9 bis 12 Uhr speziell für kleinere Unternehmen kostenfreie Erstberatungen zu ausgewählten Digitalisierungsthemen an, z. B. zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, zu Finanzierungsmöglichkeiten innovativer Digitalisierungsmaßnahmen oder zur Optimierung des Onlineauftritts. Infos gibt es auch zu weiterführenden Handlungsmöglichkeiten, Anlaufstellen oder bei Bedarf auch zu regionalen Dienstleistern und Kooperationspartnern. Anmeldung: Nr O Info: Melanie Riether, 0751 / , Erfinder- und Patentberatung Die IHK Bodensee-Oberschwaben bietet an jedem dritten Donnerstag im Monat zwischen 16 und 18 Uhr eine kostenfreie Erfinder- und Patentberatung an. Verschiedene Patentanwälte führen die Bera tungen abwechselnd durch. Die nächsten Termine: 19. Juli (Schloss Rauenstein in Überlingen), 23. August (IHK in Weingarten) und 20. September (Schloss Rauenstein in Überlingen). Schriftliche Anmeldung bis zum Dienstag vor dem jeweiligen Termin. O Info: Isolde Kink, Tel / , VERANSTALTUNGEN Ausbilderforum Am 19. Juli gibt die freiberufliche Dozentin Sabine Angerer von 17:30 bis 19:30 Uhr bei der IHK in Weingarten einen Überblick über die wichtigsten Einflussfaktoren bei der Akquise von Auszubildenden. Sie erläutert Instrumente des Ausbildungsmarketings und stellt Mittel und Methoden vor, um Fähigkeiten und Eignung möglicher Bewerber besser beurteilen zu können. Die Veranstaltung ist für IHK-Mitglieder kostenfrei. Anmeldung unter Nr O Info: Thomas Hößler, Tel / , 62 Foto: nd3000 Orientierungsberatungen für Kreative Im Nachgang zur Veranstaltung Creative Hug, einer Initiative für die Kultur- und Kreativwirtschaft in der Region Bodensee-Oberschwaben, bietet die MFG Baden- Württemberg in Kooperation mit der IHK kostenfreie Orientierungsberatungen für Kultur- und Kreativschaffende an: am 25. Juli von 10 bis 17 Uhr bei der IHK in Weingarten sowie am 26. Juli von 10 bis 17 Uhr bei der Wirtschaftsförderung Boden seekreis in Friedrichshafen. Anmeldung und Terminvereinbarung per an Stephanie Hock, Weitere Infos gibt es unter ten.ihk.de, Nr O Info: Jürgen Kuhn, 0751 / , Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

63 IHK Service Bodensee-Oberschwaben Web-Programmierung Bei der IHK in Weingarten findet am 25. Juli von 13 bis 17 Uhr ein kostenfreier Workshop zur Einführung in die Web- Programmierung statt. Vermittelt werden erste Grundkenntnisse, außerdem werden gemeinsam einfache Anwendungen an PC-Arbeitsplätzen entwickelt. Der Workshop richtet sich an Einsteiger, es werden jedoch fundierte IT-Kenntnisse vorausgesetzt. Web-Editoren, Content Management Systeme u. ä. sind nicht Gegenstand des Workshops. Anmeldung: Nr O Info: Sönke Voss, Tel / , IHK-Fachkraft für Rechnungswesen Der Lehrgang vermittelt umfassende Kenntnisse im Rechnungswesen und eignet sich z. B. für Personen, die die Zulassungsvoraussetzungen für die Teilnahme am Lehrgang zum Bilanzbuchhalter nicht erbringen können, das Fachwissen aber dennoch für ihre Arbeit benötigen. Das erste Modul vermittelt u. a. Kenntnisse zu Abschreibungen, Zahlungsverkehr und Statistik. Der Lehrgang startet am 24. September, umfasst 80 Unterrichtseinheiten und kostet 850 Euro. O Info: Elke Gögele, Tel / , Adressatengerechtes Schreiben Das Seminar richtet sich an alle, die im Unternehmen zielgruppenorientierte Texte verfassen müssen. Es findet am 12. September bei der IHK in Weingarten statt und kostet 240 Euro inklusive Lernmittel. O Info: Christa Pfaff, Tel / , www * Weitere Veranstaltungen finden Sie unter Veranstaltungen und Weiterbildung IHK Bodensee-Oberschwaben * 13. September Beratungstag zum Technologie- und Wissenstransfer Info Melanie Riether, Tel / , Anmeldung Nr Ort/Zeit IHK in Weingarten, Uhrzeit nach Voranmeldung, kostenfrei Berufsbegleitende Prüfungslehrgänge * Geprüfte/r Technische/r Fachwirt/in Vollzeit Ab 3. September, ca. 875 UE inkl. E-Learning, Kosten: Euro zzgl. Lernmittel, Info: Klaus Giesinger, Tel / , Geprüfte/r Industriemeister/in Fachrichtung Metall Vollzeit Ab 3. September, ca. 875 UE inkl. E-Learning, Kosten: Euro zzgl. Lernmittel, Info: Claudia Tiso, Tel / , Seminare und Zertifikatslehrgänge * Basiskompetenz für Auszubildende 3. September, 8 UE, Kosten: 95 Euro inkl. Lernmittel, Info: Christa Pfaff, Tel / , Word Special, Modul 1 Serienbriefe und tägliche Korrespondenz 12. September, 8 UE, Kosten: 185 Euro inkl. Lernmittel, Info: Kerstin Kühne, Tel / , Word Special, Modul 2 Dokumentvorlagen/Formulare 14. September, 8 UE, Kosten: 185 Euro inkl. Lernmittel, Info: Kerstin Kühne, Tel / , Der gute Ton am Telefon 14. September, 8 UE, Kosten: 240 Euro inkl. Lernmittel, Info: Kerstin Kühne, Tel / , Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (IHK-Zertifikatslehrgang) ab 18. September, 140 UE, Kosten: Euro inkl. Lernmittel, Info: Raffaele Puopolo, Tel / , MS-Outlook 18. und 20. September, 16 UE, Kosten: 315 Euro inkl. Lernmittel, Info: Kerstin Kühne, Tel / , European Technical Manager ab 21. September, 180 UE, Kosten: Euro inkl. Lernmittel, Info: Elke Gögele, Tel / , Technik für Kaufleute Metallverarbeitung (IHK-Zertifikatslehrgang) ab 9. Oktober, 120 UE, Kosten: 995 Euro inkl. Lernmittel, Info: Raffaele Puopolo, Tel / , s in Englisch (Seminar für Auszubildende) 10. und 11. Oktober, 16 UE, Kosten: 160 Euro zzgl. Lernmittel, Info: Christa Pfaff, Tel / , Akademie * Informationen zu den Online-Trainings finden Sie unter Info: Boris Selimovic, Tel / , Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

64 IHK Service Ulm WEITERBILDUNG Ausbildung der Ausbilder Der Vorbereitungslehrgang auf die Ausbilder-Eignungsprüfung vermittelt künftigen Ausbildern das Wissen und die Qualifikation, die Ausbildung auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes zu planen und erfolgreich durchzuführen. Die Teilnehmer erwerben wertvolles Wissen, das die Ausbildung junger Meschen erleichtert und qualitativ verbessert. Die bestandene AEVO-Prüfung ist gesetzliche Voraussetzung für alle, die erstmals ein Ausbildungsverhältnis verantwortlich betreuen. Der Kurs findet im IHK-Bildungszentrum Biberach der IHK Ulm statt. Die Teilnahme kostet 510 Euro zuzüglich Lernmaterialien und Prüfungsgebühr. Termin: 10. bis 21. September, montags bis freitags von 8 bis 15:30 Uhr sowie an einem von drei Übungstagen (4., 5. oder 8. Oktober). O Info: Kunigunde Licht, Tel / , Nr Bewerber Fehlanzeige? Viele Unternehmen erhalten nur noch wenige oder wenig geeignete Bewerbungen auf eine Stellenausschreibung. Kontakt zu interessanten Bewerbern schaffen sie nur, indem sie neue Wege beschreiten. Darum geht es in dem Seminar Bewerber Fehlanzeige? Aktiv zur neuen Bewerberpipeline am 20. Juli in der IHK Ulm. Die Teilnehmer definieren ihre Zielgruppen am Bewerbermarkt und erfahren anhand von Beispielen, wie sie ihre Arbeitgeberattraktivität am Arbeitsmarkt geschickt vertreten. Sie erhalten Praxistipps und Methoden für die aktive Bewerberansprache. Sie erfahren, wie sie ihren Rekrutierungsprozess gestalten sollten, wenn sie Bewerber von Anfang an binden möchten. Die Teilnahme kostet 280 Euro. Der Kurs findet von 8:30 bis 16 Uhr statt. O Info: Kristine Ortlieb, Tel / , Nr Foto: REDPIXEL/Adobe Stock VERANSTALTUNG Ressourceneffizienz durch Digitalisierung Am 9. Juli veranstaltet die VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH von 9 bis 17:30 Uhr das Seminar Ressourceneffizienz durch Digitalisierung in der IHK Ulm. Die Teilnehmer lernen in der Qualifizierung die Zusammenhänge von Strategien der Ressourceneffizienz sowie Maßnahmen zur Digitalisierung kennen und bekommen die methodische Vorgehensweise bei der Implementierung betrieblicher Ressourceneffizienz durch Digitalisierungslösungen vermittelt. Es werden beispielhaft Anwendungen von Digitalisierungslösungen zur Steigerung der Ressourceneffizienz erarbeitet. Die Teilnahme kostet 48 Euro. Die Anmeldung ist unter oder per an vdi.de möglich. O Info: Christina Wirth, Tel / , Nr BERATUNGEN Internet-Fachberatung Die IHK Ulm bietet zum Thema E-Business am 18. Juli einen Fachberatertag an: IT-Experten stehen Existenzgründern und mittelständischen Betrieben für indi viduelle Einzelberatungen zur Verfügung. Die E-Commerce-Berater beantworten Fragen zu allen wichtigen Bereichen der Internetnutzung wie beispielsweise Onlinehandel oder Abwicklung von Zahlungsvorgängen. Die Interessenten erhalten auch Tipps für einen überzeugenden Internetauftritt, die Gestaltung ihrer Webseite und die Suchmaschinenoptimierung. Die Beratungen sind kostenfrei. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Beratungstermin. O Info und Anmeldung: StarterCenter, Jutta Peschel, Tel / , Nr Bankensprechtag In persönlichen einstündigen Beratungsterminen können sich Existenzgründer und Unternehmer am 8. August bei Experten der Landeskreditbank und der Bürgschaftsbank Stuttgart über öffentliche Finanzierungshilfen, Bürgschaften und Beteiligungen informieren. Die Beratungen sind kostenfrei. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Termin. O Info und Anmeldung: StarterCenter, Jutta Peschel, Tel / , Nr Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

65 IHK Service Ulm Veranstaltungen Seminare IHK Ulm * 9. Juli Qualifizierungskurs: Ressourceneffizienz durch Digitalisierung Info Christina Wirth, Tel / , Anmeldung Ort/Zeit IHK Ulm, 9 bis 17:30 Uhr, 48 Euro 11. Juli Intensivseminar: Planung und Durchführung von Großraum- und Schwertransporten Info Paraskevi Avanidou, Tel / , Anmeldung Nr. VER23 Ort/Zeit IHK Schwaben, Augsburg, 9 bis 17 Uhr, 240 Euro 12. Juli Sprechtag für Existenzgründer Info StarterCenter, Tel / , Anmeldung Nr Ort/Zeit Landratsamt Biberach, stündliche Beratungstermine, 45 Euro 12. Juli Mexiko Handelsdrehkreuz unter Vorzeichen von NAFTA und Freihandelsabkommen? Info Kerstin Schlimm, Tel / , Anmeldung Nr Ort/Zeit Kreissparkasse Biberach, 13:30 bis 16 Uhr, 90 Euro 16. Juli IMDG-Code: Unterweisung von beauftragten Personen Info Paraskevi Avanidou, Tel / , Anmeldung Nr. GEF08 Ort/Zeit IHK Ulm, 9 bis 17 Uhr, 240 Euro 18. Juli Internet-Fachberatung Info StarterCenter, Tel / , Anmeldung Nr Ort/Zeit IHK Ulm, stündliche Beratungstermine, kostenfrei 25. Juli UmweltForum Die neue Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen Info Christina Wirth, Tel / , Anmeldung Nr Ort/Zeit IHK Ostwürttemberg, Heidenheim, 9 bis 17 Uhr, 195 Euro 8. August Sprechtag der L-Bank und Bürgschaftsbank Stuttgart Info StarterCenter, Tel / , Anmeldung Nr Ort/Zeit IHK Ulm, stündliche Beratungstermine, kostenfrei 5. September Basics zum Vertragsrecht Info Jennifer Stumpp, Tel / , Anmeldung Nr Ort/Zeit Businesspark Ehingen, 14 bis 17:30 Uhr, 90 Euro 13. September Interkulturelle Kompetenz Info Annika Ziebolz, Tel / , Anmeldung Nr Ort/Zeit IHK Ulm, 9 bis 16:30 Uhr, 65 Euro Prüfungsvorbereitung für kaufmännische Auszubildende auf schriftliche Abschlussprüfung für Kaufleute im Groß- und Außenhandel 10. September bis 19. Oktober, 10 Kurstermine, jeweils 18 bis 21:15 Uhr, Kosten: 295 Euro zzgl. Lernmittel auf schriftliche Abschlussprüfung für Industriekaufleute 12. September bis 12. Oktober, 10 Kurstermine, jeweils von 18 bis 21:15 Uhr, Kosten: 295 Euro zzgl. Lernmittel auf schriftliche Abschlussprüfung für Kaufleute für Büromanagement Teil September bis 2. Oktober, 6 Kurstermine, jeweils 18 bis 21:15 Uhr, Kosten: 235 Euro zzgl. Lernmittel auf mündliche Abschlussprüfung für Industriekaufleute - Präsentation einer Fachaufgabe 25. September, 8:30 bis 16:30 Uhr, Kosten: 105 Euro, Information für alle Kurse: Nawal Jelb, Tel / , Einführung Industrie Oktober, 8:30 bis 11:45 Uhr, Kosten: 50 Euro, Information: Irene Schmitt, Tel / , Berufsbegleitende Lehrgänge Online Marketing Manger (IHK) 15. bis 20. Oktober, 9 bis 17 Uhr, Kosten: Euro* einschließlich Seminar unterlagen, Information: Bernd Kutter, Tel / , Marketing Manager (IHK) 9. November 2018 bis 16. März 2019, freitags 16 bis 19:30 Uhr und samstags 8:30 bis 16 Uhr, Kosten: 900 Euro* zzgl. Lernmittel, Information: Thomas Barthel, Tel / , * ESF-Fachkursförderung möglich, 30 bis 50 Prozent www * Weitere Veranstaltungen finden Sie unter Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

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70 Handelsregister Vorsicht Unseriöse Angebote bei Handelsregister-Eintragungen Mit einiger Wahrscheinlichkeit werden Sie unmittelbar nach Bekanntmachung Ihrer Firma im Bundesanzeiger von verschiedenen Verlagen sogenannte Eintragungs offerten bekommen. Darin wird Ihnen gegen Entgelte zwischen 230 und 640 Euro brutto angeboten, Ihr Unternehmen in Adress- und andere Verzeichnisse eintragen zu lassen, die mit dem Handelsregister nichts zu tun haben. Gemeinsam ist diesen Angeboten, dass sie nicht wie echte Angebote aufgemacht sind, sondern wie Rechnungen für die Bekanntmachung Ihrer Firma im Bundesanzeiger aussehen. Sie wirken wie offizielle Gebührenbescheide und nutzen deshalb gern ein quasi offizielles Vokabular mit Begriffen wie Benachrichtigung über Ihre Handelsregistereintragung, Benachrichtigung aus dem Bundesanzeiger herausgegeben vom Bundesministerium der Justiz, Benachrichtigungs-/Eintragungskosten und Ähnliches. Einzelne neu gegründete und in das Handelsregister eingetragene GmbHs haben innerhalb weniger Tage auf diese Weise Eintragungsofferten mit Rechnungscharakter in einer Gesamtsumme von mehr als Euro erhalten. Solche Angebote können Sie durch Zahlung annehmen, wenn Sie eine Eintragung in solchen Adressverzeichnissen für sinnvoll halten, oder auch ablehnen. Dann werfen Sie diese Reklame einfach in den Papierkorb. Zur Zahlung verpflichtet sind Sie nur abgesehen von den Notar- und Gerichtskosten wegen der Veröffentlichungskosten im Bundesanzeiger. Für die amtliche Bekanntmachung durch das Registergericht im elektronischen Bundesanzeiger wird pauschal 1 Euro berechnet. Aus dem Bezirk der IHK Bodensee-Oberschwaben Bodenseekreis Neueintragungen Amtsgericht Freiburg HRA TF Hoher Steg 32 KG, Überlingen (Christophstr. 43). Der Sitz ist von Konstanz nach Überlingen verlegt. Tag der 1. Eintragung: Pers. haft. Gesellschafter: TF Hoher Steg 32 Verwaltungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt), Überlingen (AG Freiburg i. Br. HRB ). 1 Kommanditist. Die Verwaltung des eigenen Vermögens, insbesondere die Vermietung und Verpachtung des Grundstücks Flst. Nr. 1980/9 der Gemarkung Lauffen am Neckar. HRB TF Hoher Steg 32 Verwaltungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt), Überlingen (Christophstr. 43). Der Sitz ist von Konstanz nach Überlingen verlegt. Tag der 1. Eintragung: Stammkapital: 300. Geschäftsführer: Freisleben, Stefan Thilo, Überlingen. Gegenstand: Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der TF Hoher Steg 32 KG. HRB Lilie Gold I. Verwaltung GmbH, Überlingen (Turmgasse 6). Bisher: Blue 315. Vermögensverwaltungs GmbH. Der Sitz ist von Unterhaching (AG München HRB ) nach Überlingen verlegt. Tag der 1. Eintragung: Stammkapital: Bestellt als Geschäftsführer: Vogt, Nadia, Überlingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Strobel, Ralph, München. Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung von materiellen und immateriellen Gütern, auch im gastronomischen Bereich, sowie der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen an anderen Gesellschaften sowie die Verwaltung eigenen Vermögens. HRB Mayer-Berger GmbH, Owingen (Grünwinkelstr. 7). Stammkapital: Geschäftsführer: Mayer, Jürgen, Owingen. Gegenstand: Die Erbringung von IT-Dienstleistungen und Beratungen. HRB Bendel Versicherungsmakler GmbH, Oberteuringen (Richard- Wagner-Str. 2). Stammkapital: Geschäftsführer: Bendel, Markus, Friedrichshafen. Gegenstand: Die nach 34 d, f GewO erlaubnispflichtige Beratung und Vermittlung von Versicherungspolicen sowie von Finanzanlagen jeglicher Art. HRB PROST JunYan GmbH, Meersburg (Droste-Hülshoff-Weg 34 A). Stammkapital: Geschäftsführer: Yan, Jun, Meersburg. Gegenstand: Der Handel und Vertrieb von Wein, Speisen und verwandten Produkten, auch Kochutensilien, insbesondere der Export nach China. HRB SENTI Hydraulics GmbH, Überlingen (Goldbacher Str. 27). Stammkapital: Geschäftsführer: Willibald, Artur, Überlingen; Breuninger, Steffen, Tübingen. Gegenstand: Die Entwicklung (Konzeption, Auslegung, Berechnung, Konstruktion) und die Beratung, die Produktion und die Koordination, der Vertrieb von und der Handel mit hydraulischen Geräten, Aggregaten und Zubehör sowie die Vergabe von Fertigungsund Lizenz- und Betreuungsrechten. HRB Labor und Wasserforschung Bodensee UG (haftungsbeschränkt), Frickingen (Rickertsweiler 3). Stammkapital: Geschäftsführer: Bussenius, Günter, Werder. Gegenstand: Wasserforschung, Wasserprüfung und Entwicklung. HRB Goldstadt Invest GmbH, Überlingen (Christophstr. 10). Der Sitz ist von Pforzheim (AG Mannheim HRB ) nach Überlingen verlegt. Tag der 1. Eintragung: Stammkapital: Geschäftsführer: Elsesser, Natalja, Überlingen. Gegenstand: Verwaltung eigenen Vermögens. Neueintragungen Amtsgericht Ulm HRA Ingenieurbüro Heimann, Inhaber: Dipl.-Ing. (FH) Gunnar Heimann e. K., Immenstaad/Bodensee (Grafvon-Soden-Str. BG 9, Raum 9033). Inhaber: Heimann, Gunnar Alexander, Salem. Gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung. HRA Fundus alpha GmbH & Co. KG, Friedrichshafen (Karlstr. 42). Pers. haft. Gesellschafter: Fundus Neuner- Jehle Beteiligungs GmbH, Friedrichshafen (AG Ulm HRB ). 2 Kommanditisten. Erwerb und Verwaltung von Vermögensgegenständen, insbesondere die Verwaltung eigener Grundstücke, insbesondere der Grundstücke Karl str. 43 und Wilhelmstr. 9 in Friedrichshafen. HRA Huchler Objekt GmbH & Co. KG, Tettnang (Jahnstr. 16/1). Pers. haft. Gesellschafter: Huchler Objekt Verwaltungs-GmbH, Tettnang (AG Ulm HRB ). 1 Kommanditist. Erwerb und Vermietung von Immobilien. HRB RPS Immobilien GmbH, Tettnang (Im Hagen 3). Stammkapital: Geschäftsführer: Schulz, Reinhold Herbert, Tettnang. Gegenstand: Der Erwerb von Grundstücken sowie die Vermietung und Verwaltung von Grundbesitz und Kapitalvermögen auf eigene Rechnung. HRB SKES Dieter Kurt Baldauf GmbH, Friedrichshafen (Hünistr. 14/1). Stammkapital: Geschäftsführer: Baldauf, Dieter Kurt, Friedrichshafen. Gegenstand: Der Behälter- und Apparatebau und alle damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen und Tätigkeiten. HRB scuderia lago GmbH, Tettnang (Marienfelderstr. 10/8). Stammkapital: Geschäftsführer: Marianek, Jan Christoph Adrian, Kressbronn/Bodensee. Gegenstand: Der Handel mit Sportwa- 70 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

71 Handelsregister gen, Oldtimern und exotischen Fahrzeugen aller Art, die Vermittlung von Fahrzeugen, der Groß- und Einzelhandel mit Ersatzteilen und Kfz-Zubehör, die Fahrzeugpflege und -aufbereitung und alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Dienstleistungen. HRB Huchler Objekt Verwaltungs-GmbH, Tettnang (Jahnstr. 16/1). Stammkapital: Geschäftsführer: Huchler, Andreas Johannes, Tettnang. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter an der Huchler Objekt GmbH & Co. KG mit Sitz in Tettnang, deren Gesellschaftszweck der Erwerb und Vermietung von Immobilien ist. HRB MZI Media Service UG (haftungsbeschränkt), Friedrichshafen (Jasminweg 13). Der Sitz ist von Bayreuth (AG Bayreuth HRB 6385) nach Friedrichshafen verlegt. Tag der 1. Eintragung: Stammkapital: Geschäftsführer: Zwick, Dieter Andreas, Friedrichshafen. Gegenstand: Die Planung, Projektierung, Einrichtung, der Betrieb und Service sowie die Vermarktung von Rundfunkstationen und Dienstleistungen für Kunden der Rundfunkbranche sowie für Kunden mit vergleichbaren Anforderungen im Inund Ausland. HRB Nguoi Buon Gio GmbH, Friedrichshafen (Möttelistraße 19). Stammkapital: Geschäftsführer: Tran, Minh Truong, Friedrichshafen. Gegenstand: Führen, Halten und Betreiben von Gastronomiebetrieben insbesondere Sushi-Imbisse für Selbstabholer und Lieferservice sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen. HRB Autohaus Bauschatz FN GmbH, Friedrichshafen (Leutholdstraße 11). Der Sitz ist von Baden-Baden (AG Mannheim HRB ) nach Friedrichshafen verlegt. Tag der 1. Eintragung: Stammkapital: Bestellt als Geschäftsführer: Bauschatz, Matthias, Hagnau/Bodensee; Bauschatz, Christopher, Sigmaringen. Nicht mehr Geschäftsführer: Bauschatz, Wolfgang, Sigmaringen; Gerstenmaier-Beuerle, Margarete, Baden-Baden; Bauschatz, Elfriede, Sigmaringen. Gegenstand geändert; nun: Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und -zubehör, Reparatur und Pflege von Kraftfahrzeugen, Betrieb von Tankstellen, Ladestationen und Kraftfahrzeug-Schnelldienststationen, Vermietung von Kraftfahrzeugen, Vermittlung von Kraftfahrzeugen, Versicherungen und Finanzierungen sowie Durchführung aller einschlägigen Geschäfte, außerdem Vermietung und Verpachtung von Grundstücken aller Art. HRB Future s Best Friend GmbH, Friedrichshafen (Buchhornplatz 5). Stammkapital: Geschäftsführer: Priebe, Roland Alexander, Friedrichshafen. Gegenstand: Produktentwicklung, Industriedesign, Kommunikationsdesign und Marketingberatung und alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Dienstleistungen. Veränderungen Amtsgericht Freiburg HRB Märte GmbH, Sipplingen. Bestellt als Geschäftsführer: Dr. Märte, Erna, Sipplingen. HRB Burg Meersburg Betriebsgesellschaft mbh, Meersburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Naeßl-Doms, Vinzenz, Meersburg. Bestellt als Geschäftsführer: Naeßl-Doms, Maurits Vinzenz Benno Clifford, Meersburg. HRA Jäger & Löhle OHG Allianz Generalvertretung, Markdorf. Firma geändert; nun: Allianz Jäger Löhle Göbel OHG. HRB Linzgau-Diakonie- Altenhilfe GmbH (LDA), Überlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Kisker, Ulrich, Konstanz. HRB Otte Management Consulting AG, Überlingen. Einzelprokura: Klosowski, Maciej, Singen/Hohentwiel; Metzger, Markus, Vogt. HRB SONETT Vermögensverwaltung GmbH, Deggenhausertal. Änderung der Geschäftsanschrift: Mistelweg 1, Deggenhausertal. HRB Axel Hinterseh GmbH, Meersburg. Der Sitz ist nach Daisendorf, Sanatoriumstr. 9, verlegt. HRA Homburger GmbH & Co. KG Vorrichtungs- und Maschinenbau, Markdorf. Gesamtprokura: Meyer, Uwe, Salem. HRA NetzWerkStadt GmbH & Co. KG, Überlingen. Der Sitz ist nach Friedrichshafen, Bahnhofplatz 3, verlegt. Nun AG Ulm HRA HRB Degen Bauunternehmung GmbH, Frickingen. Bestellt als Geschäftsführer: Degen, Christoph, Frickingen. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

72 Handelsregister HRA VEW Logistik GmbH & Co. KG, Salem. Eingetreten als pers. haft. Gesellschafter: SF Dienstleistungs- GmbH, Salem (AG Freiburg i. Br. HRB ). Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: Salem-Frucht Verwaltungs GmbH, Salem (AG Freiburg i. Br. HRB ). HRB Weber Fibertech GmbH, Markdorf. Nicht mehr Geschäftsführer: Weber, Albert, Markdorf. Bestellt als Geschäftsführer: Schmitt, Friedbert Hermann, Esslingen/Neckar. HRA GP TransLog GmbH & Co. KG, Markdorf. Der Sitz ist nach Wangen/ Allgäu, Am Hogenberg 3, verlegt. Nun AG Ulm HRA HRB ESCAD Medical GmbH, Heiligenberg. Nicht mehr Geschäftsführer: Stülpnagel, Stefan, München. HRB ESCAD Medical GmbH, Heiligenberg. Gegenstand geändert; nun: (i) die Entwicklung, Konstruktion und Berechnung sowie (ii) der Vertrieb, Beratung und Schulung von Softwarelösungen und medizintechnischen Geräten sowie (iii) die Vornahme und Ausführung aller ähnlichen und damit zusammenhängenden Geschäfte. Firma geändert; nun: Cantel (Production) Germany GmbH. HRB Trübenbacher GmbH, Markdorf. Nicht mehr Geschäftsführer: Trübenbacher, Mark, Deggenhausertal. HRB Reinigungs- u. Hausmeisterdienstleistung UG (haftungsbeschränkt), Überlingen. Bestellt als Geschäftsführer: Zirwas, Magdalena Rosula Christina, Überlingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Bauer, Dominik, Uhldingen-Mühlhofen. HRB Mangold Interieur UG (haftungsbeschränkt), Markdorf. Durch rechtskräftige Beschlüsse des AG Konstanz vom (Ü 40 IN 346/17 und Ü 40 IN 408/17) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. HRB Ott Verwaltungs GmbH, Überlingen. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Keller, Christian Peter, Zürich/Schweiz. Nicht mehr Geschäftsführer: Keller, Peter, Pfungen, Zürich/ Schweiz. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB OK Ziegel GmbH, Anschrift: c/o Kanzlei Felix Falk, Gradebergstr. 24, Überlingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Keller, Peter, Pfungen, ZH/ Schweiz. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Keller, Christian Peter, Zürich/Schweiz. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB kejora GmbH, Überlingen. Das Stammkapital ist auf erhöht. HRB Analog Africa GmbH, Überlingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Ottomühle 22, Überlingen. HRB PG Verwaltungs GmbH, Markdorf. Der Sitz ist nach Wangen/ Allgäu, Am Hogenberg 3, verlegt. Nun AG Ulm HRB HRB TRB Internationale Dokumentierung Technische Kontroll- und Überwachungswesen Industrie und Handel UG (haftungsbeschränkt), Markdorf. Das Stammkapital ist auf erhöht. Firma geändert; nun: TRB Internationale Dokumentierung Technische Kontroll- und Überwachungswesen Industrie und Handel GmbH. Veränderungen Amtsgericht Ulm HRB E. Schwarz Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Friedrichshafen. Änderung der Geschäftsanschrift: Seestr. 11/1, Friedrichshafen. HRA Otto Hydraulics GmbH & Co KG, Friedrichshafen. Der Sitz ist nach Immenstaad/Bodensee, Steigwiesen 11, verlegt. HRB Textilreinigung Weber GmbH, Friedrichshafen. Bestellt als Geschäfts führer: Schlegel, Sandra Carmen, Friedrichshafen; Mayer, Erwin Erich, Tettnang. Nicht mehr Geschäftsführer: Weber, Werner, Friedrichshafen; Weber, Albert, Friedrichshafen. HRB H & H Gerätebau GmbH, Langenargen. Nicht mehr Prokurist; nun bestellt als Geschäftsführer: Herrmann, Patricia Sandra, Kressbronn/Bodensee. Nicht mehr Geschäftsführer: Herrmann, Norbert, Tettnang. HRB C.I.S. GmbH, Friedrichshafen. Prokura erloschen: Jandl, Vera, Friedrichshafen. Einzelprokura: Jandl, Isabell Laura, Mannheim. HRB Internationales Bankhaus Bodensee Aktiengesellschaft, Friedrichshafen. Prokura erloschen: Ebeling, Hans-Jörg, Bösenreutin; Faymonville, Jürgen, Kempten; Glas, Thomas, Meckenbeuren; Grote- Brinkmann, Barbara, Friedrichshafen; Hartel, Joachim, Friedrichshafen; Reutin, Thomas, Friedrichshafen. HRB CONTEC GmbH Automation-Technologie, Meckenbeuren. Der Sitz ist nach Unterwaldhausen, Hauptstr. 13, verlegt. HRB CarboFibretec GmbH, Friedrichshafen. Nicht mehr Geschäftsführer: Fischer, Andreas, Wasserburg. HRB BIOCLEAN GmbH Waste Water Recycling, Friedrichshafen. Bestellt als Geschäftsführer: Jäger, Bernd Paul, Bermatingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Jäger, Torsten, Gröbenzell. HRB QualiCasa GmbH Real Estate Controlling, Meckenbeuren. Firma geändert; nun: QualiKonzept GmbH Real Estate Controlling. HRB CORWAY PLM Solutions GmbH, Friedrichshafen. Bestellt als Liquidator: Jäkel, Maren Astrid, Oberteuringen. Nicht mehr Geschäftsführer: Schneider, Wolfgang Georg, Langenargen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRA Paulo Lopes GmbH & Co. KG, Langenargen. Bestellt als Liquidator: Lopes Verwaltungs-GmbH, Langenargen (AG Ulm HRB ). Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB G.A.S. GmbH, Tettnang. Der Sitz ist nach Eriskirch, Aspenweg 16, verlegt. Gegenstand geändert; nun: Vertrieb von Wälzlagern mit Zubehör, Industriebedarf und Sonderteilen nach Kundenzeichnung. Firma geändert; nun: MSB-Tech GmbH. HRB Sanhua AWECO Appliance Systems GmbH, Neukirch. Bestellt als Geschäftsführer: Ye, Changlong, Xinchang County/China; Chen, Zhong, Shanghai/China. HRB Lopes Verwaltungs-GmbH, Langenargen. Nicht mehr Geschäftsführer; jetzt bestellt als Liquidator: Dos Santos Lopes, Paulo Jorge, Langenargen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB ursprung Training & Erlebnispädagogik GmbH, Kressbronn/Bodensee. Gegenstand geändert; nun: Die Planung, Organisation, Durchführung und Nachbereitung von Personalentwicklungsmaßnahmen sowie die Planung und Umsetzung von Projekten im Zusammenhang mit den vorgenannten Tätigkeiten und der Handel und Verleih von Waren und Wirtschaftsgütern, die für diese Zwecke benötigt werden. Firma geändert; nun: ursprung Training GmbH. 72 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

73 Handelsregister HRB Fast Rent GmbH, Friedrichshafen. Nicht mehr Geschäftsführer: Madrid, Antonio Ciborro, Remscheid. HRB DAD Projekte GmbH, Friedrichshafen. Prokura erloschen: Ay, Ramazan, Friedrichshafen. HRB accusa Prozessfinanz GmbH, Langenargen. Der Sitz ist nach Friedrichshafen, Bahnhofplatz 3, verlegt. Löschungen Amtsgericht Freiburg HRB E & A, Estrich- und Asphalt BETRIEBSANLAGEN-GMBH, Salem. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB KConsult GmbH, Salem. Die Gesellschaft ist gem. 394 FamFG gelöscht. HRA Imbiss Nonnu Peppi Limited & Co. KG, Markdorf. HRA Ott Ziegel Pfullendorf GmbH & Co. KG, Überlingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Löschungen Amtsgericht Ulm HRB HD Gebäudeservice GmbH, Friedrichshafen. Die Gesellschaft ist gem. 394 FamFG gelöscht. HRA BDK UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Tettnang. Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation findet nicht statt. HRB Sandoro GmbH, Meckenbeuren. Der Sitz ist nach Berlin (Jerusalemer Str. 43) verlegt. Nun AG Charlottenburg HRB B. Kreis Ravensburg Neueintragungen Amtsgericht Ulm HRA AutoPark Maurer e. K., Bad Waldsee (Biberacher Str. 122). Inhaber: Maurer, Hilger, Altshausen. Betrieb eines Autohauses: Handel mit Kraftfahrzeugen aller Art und Betrieb einer Autowerkstatt. HRA Andrea Roth Vermögen KG, Wangen/Allgäu (Steibisberger Weg 33). Pers. haft. Gesellschafter: Roth, Andrea, Wangen/Allgäu. Einzelprokura: Schaffer, Ralph, Isny/Allgäu. 1 Kommanditist. Die Verwaltung von eigenem Vermögen, insbesondere Grundbesitz. HRA Zülz Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG, Ravensburg (Rautbrühl 15). Pers. haft. Gesellschafter: Zülz Arbeitsbühnen GmbH, Ravensburg (AG Ulm HRB ). 1 Kommanditist. Der Zusammenschluss bezweckt die Verwaltung von Vermögen, insbesondere Grundstücke und Gebäude, sowie die Vornahme aller diesem Zweck förderlichen Maßnahmen und Rechtsgeschäfte, insbesondere auch Tochtergesellschaften im In- und Ausland zu gründen, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen und Verträge mit Dritten zum Zweck der Erweiterung der Kapitalbasis zu schließen. HRB Guentner UG (haftungsbeschränkt), Leutkirch/Allgäu (Ottmannshofer Str. 10). Stammkapital: 1. Bestellt als Geschäftsführer: Güntner, Bernhard, CL Vaals/Niederlande. Gegenstand: Gründung von Unternehmen und der Erwerb, die Veräußerung, das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen sowie der Erwerb, die Veräußerung, das Halten und Verwalten von sonstigen materiellen und immateriellen Vermögenswerten. HRB DAKO Bausanierung UG (haftungsbeschränkt), Bad Wurzach (Dangelspitzstr. 12). Stammkapital: Geschäftsführer: Karkos, Hildegard, Bad Wurzach. Gegenstand: Die Planung und Durchführung von Bausanierungsmaßnahmen. HRB PDV UG (haftungsbeschränkt), Weingarten (Junkersstr. 6). Stammkapital: Geschäftsführer: Ungemach, Andreas, Weingarten. Gegenstand: Der Vertrieb sowie die Beratung von Alarmsystemen. HRB Feo Holding GmbH, Ravensburg (Zwergerstr. 15). Stammkapital: Geschäftsführer: Clus, David, Bad Wurzach; Koch Joachim, Ehingen/Donau. Gegenstand: Der Erwerb, das Halten, die Verwaltung, die Veräußerung und sonstige Verwertung von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere an der Feo Elektronik GmbH mit Sitz in Ravensburg, eingetragen im Handelsregister des AG Ulm unter HRB , sowie alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte, insbesondere auch die Gesellschaftsverwaltung. HRB BEITER GmbH, Weingarten (Am Bläsiberg 10). Die Gesellschaft ist entstanden durch formwechselnde Umwandlung der Aktiengesellschaft BEITER AG Steuerberatungsgesellschaft, Weingarten (AG Ulm HRB ), gem. 190 ff. UmwG. Stammkapital: Geschäftsführer: Beiter, Reinhold, Weingarten. Gegenstand: Die Verwaltung, insbesondere die Vermietung eigener Immobilien. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

74 Handelsregister HRB Schröbler & Teilhaber UG (haftungsbeschränkt), Weingarten (Liebfrauenstr. 49). Stammkapital: Geschäftsführer: Schröbler, Thomas Michael, Weingarten. Gegenstand: Die Verwaltung von Immobilien. Darüber hinaus erstellt die Gesellschaft Gutachten, Bewertungen und Stellungnahmen. Die Gesellschaft berät und betreut auch Unternehmen und Privatpersonen im Bereich Gebäudereinigung und Hygiene. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar dienlich sind. HRB Klostermetzgerei Reute GmbH, Bad Wurzach (Herrenstr. 7). Stammkapital: Geschäftsführer: Wegmann, Constantin, Bad Wurzach. Gegenstand: Der Betrieb einer Metzgerei mit Verkaufswagen, Verkaufsständen, Verkaufstheken sowie alle Geschäfte, die damit zusammenhängen. HRB AllatNet Holding GmbH, Weingarten (Ettishofer Str. 10c). Stammkapital: Geschäftsführer: Baur, Jürgen Mario, Weingarten. Gegenstand: Erwerb, Verkauf und die Verwaltung von gewerblichen und nicht gewerblichen Beteiligungen an Kapital- und Personengesellschaften im In- und Ausland, die Übernahme von Geschäftsführungs- und Verwaltungsfunktionen für Beteiligungen sowie die gewinnbringende Verwaltung eigenen Vermögens und alle damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten und Dienstleistungen. HRB MTR Molecular Targeted Radiopharmaceuticals Holding GmbH, Waldburg (Am Schloßberg 40). Stammkapital: Geschäftsführer: Blaseg, Udo Paul Friedrich, Waldburg; Blaseg, Daniel, Frankfurt/Main. Gegenstand: Entwicklung und Vermarktung von Erfindungen und Nutzungs- bzw. Lizenzrechten an Erfindungen auf medizinisch-technischem oder pharmazeutischem Fachgebiet, die Erbringung wissenschaftlicher Dienstleistungen, pharmazeutisch-wissenschaftliche Entwicklung, Konzeptionsentwicklung zur Prüfung von Entwicklungen auf dem Gebiet der Gesundheitsprodukte. HRB relog Oberschwaben GmbH, Bad Wurzach (Herrenstr. 3). Stammkapital: Geschäftsführer: Rothenhäusler, Tobias, Wolfegg. Gegenstand: Erstellung von laufenden Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Unterstützung im Outsourcing- Prozess, Organisationsberatung im Bereich Lohn und Gehalt. HRB Randel GmbH, Wangen/Allgäu (Christian-Fopp-Str. 4). Der Sitz ist von Hamburg (AG Hamburg HRB ) nach Wangen/Allgäu verlegt. Tag der 1. Eintragung: Stammkapital: Geschäftsführer: Randel, Ralf Karl- Hans, Wangen/Allgäu; Randel, Urte, Wangen/ Allgäu. Gegenstand: Die Unternehmens-, Strategie- und Kommunikationsberatung sowie das Kommunikationsdesign und die Produktion von Werbemitteln und Kommunikationsmedien. Veränderungen Amtsgericht Ulm HRB Josef Müller & Söhne Beteiligungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Federburgstr. 89, Ravensburg. HRB SCHULER GmbH Omnibusverkehr, Bodnegg. Nicht mehr Geschäftsführer: Schuler, Roland, Bodnegg. HRB PARA Präzisionswerkzeuge GmbH, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Wilhelm-Brielmayer- Str. 3, Ravensburg. HRB TVR Video GmbH, Ravensburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Pasold, Leif Adrian, Ravensburg. HRB bellissa HAAS GmbH, Bodnegg. Nicht mehr Geschäftsführer: Haas, Karl Hans, Ravensburg. HRB OVB GmbH Omnibusverkehr Bodnegg, Bodnegg. Bestellt als Geschäftsführer: Schuler, Mario, Bodnegg. Nicht mehr Geschäftsführer: Schuler, Roland, Bodnegg. HRA Grundstücksverwaltungsgesellschaft Dr. Zeifang GmbH & Co. KG, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Federburgstr. 89, Ravensburg. HRB Waldburg-Forstmaschinen GmbH, Wolfegg. Bestellt als Geschäftsführer: Reichenbach, Nicolas, Eching. HRB Feo Elektronik GmbH, Ravensburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Fränkel, Martin, Weingarten. HRB H & S Elektrotechnik GmbH, Weingarten. Nicht mehr Geschäftsführer: Schmidt, Markus, Burgrieden. HRB Albrecht GmbH, Aulendorf. Firma geändert; nun: Dechra Veterinary Products Deutschland GmbH. HRB Klock Metallbau GmbH, Aitrach. Nicht mehr Geschäftsführer; jetzt bestellt als Liquidator: Klock, Jürgen, Aitrach. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB PMZ GmbH, Wangen/Allgäu. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom die Gesellschaft mit beschränkter Haftung Sanitätshaus Zelt GmbH, Memmingen (AG Memmingen HRB 8841) verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). HRA Immler u. Co. OHG, Isny/Allgäu. Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: Immler, Eugen, Isny/Allgäu; Immler, Franz, Altusried. Eingetreten als pers. haft. Gesellschafter: Immler, Doris Christiane, Pullach. HRA Engel-Apotheke OHG, Wangen/Allgäu. Bisher pers. haft. Gesellschafter; nun Inhaber: Schuol, Christian, Wangen/Allgäu. Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: Schuol, Jürgen, Wangen/Allgäu. Firma geändert; nun: Engel-Apotheke e. K. HRB Zimmerei Meurer & Einsle Meisterbetrieb GmbH, Wangen/Allgäu. Durch Beschluss des AG Ravensburg vom (20 IN 643/17) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst. HRA Wittner GmbH & Co. KG, Isny/Allgäu. Prokura erloschen: Rothermel, Xaver, Isny/Allgäu. HRA SycoTec GmbH & Co. KG, Leutkirch/Allgäu. Gesamtprokura: Scheerer, Silvia, Leutkirch/Allgäu. HRA Gardinia GmbH & Co. KG, Isny/Allgäu. Mit der Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom die Gesellschaft mit beschränkter Haftung GARDINIA Real Estate Management GmbH, Isny/Allgäu (AG Ulm HRB ), verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). HRB Energas BHKW GmbH, Ravensburg. Nicht mehr Prokurist; nun bestellt als Geschäftsführer: Mertel, Peter, Mainleus. HRA BauTech GmbH & Co. KG, Wangen/Allgäu. Durch Beschluss des AG Ravensburg vom (20 IN 612/17) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst. 74 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

75 Handelsregister HRA Artica Camper e. K., Bad Wurzach. Durch Beschluss des AG Ravensburg vom (40 IN 88/12) ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. HRB PLAN-G GmbH, Bodnegg. Der Sitz ist nach Ravensburg, Panorama str. 31, verlegt. Gegenstand geändert; nun: Die Verwaltung eigenen Vermögens. Firma geändert; nun: Hasimon GmbH. HRA Arnegger KG, Ravensburg. Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: Arnegger, Josef, Ravensburg. Nicht mehr pers. haft. Gesellschafter; nun Inhaber: Arnegger, Josef Dominik, Ravensburg. 1 Kommanditist ist ausgeschieden. Firma geändert; nun: Arnegger e. K. HRB GESYS Verwaltungs GmbH, Kißlegg. Nicht mehr Geschäftsführer: Laudick, Peter, Memmingen. HRB windata Verwaltungs GmbH, Wangen/Allgäu. Nicht mehr Geschäftsführer: Balk, Lena, Amtzell. HRA ACCU- DOMUS KG Unternehmensgruppe, Ravensburg. Durch rechtskräftigen Beschluss des AG Ravensburg vom (107 IN 232/16) wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. HRB die Mitdenker! Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Horgenzell. Bestellt als Geschäftsführer: Freiin von Lepel, Andrea, Horgenzell. Nicht mehr Geschäftsführer: Wagner, Andreas, Horgenzell. HRB Kling- Montagebau GmbH, Leutkirch/ Allgäu. Nicht mehr Geschäftsführer: Kling, Bernhard, Leutkirch/ Allgäu. HRB Zülz Arbeitsbühnen GmbH, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Rautbrühl 15, Ravensburg. Gegenstand geändert; nun: Der An- und Verkauf sowie die Vermietung und die Wartung von Arbeitsbühnen jeglicher Art. Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften und/oder bei Gesellschaften bürgerlichen Rechts, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Zülz Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG. Firma geändert; nun: Zülz Verwaltungs- GmbH. HRA Maucher Immo GmbH & Co. KG, Baindt. Der Sitz ist nach Bad Saulgau, Hochberger Str. 39, verlegt. HRB Aqua Vertriebs GmbH, Kißlegg. Bestellt als Geschäftsführer: Gaupp, Andreas Hermann, Bad Teinach- Zavelstein. Prokura erloschen: Scheidemann, Frank, Kirchheim/ Teck. HRB PAVIS Engineering GmbH, Ravensburg. Bestellt als Geschäftsführer: Wüst, Oliver, Lindau. HRA Kraft e. K., Horgenzell. Durch Beschluss des AG Ravensburg vom (40 IK 651/17) wurde über das Vermögen des Inhabers das Insolvenzverfahren eröffnet. HRB BMCG Verwaltungs-GmbH, Weingarten. Bestellt als Geschäftsführer: Podiebrad, Andreas, Schlier. Nicht mehr Geschäftsführer: Mägerle, Hansjörg, Ravensburg. Gegenstand geändert; nun: Der internationale Handel mit Erzeugnissen des verarbeitenden Gewerbes, insbesondere Maschinen und Pumpen, und die Vermittlung von internationalen Geschäften in diesem Bereich. Firma geändert; nun: GOLDEX International Trading GmbH. HRB Aveo Konferenzsysteme GmbH, Wolfegg. Einzelprokura: Voccia, Patrick, Bad Waldsee. HRB Engelbart Software GmbH, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Parkstr. 40, Ravensburg. HRB Richard Ebert Philaseiten AG, Leutkirch/Allgäu. Nicht mehr Vorstand; jetzt bestellt als Abwickler: Ebert, Richard Theodor, Leutkirch/Allgäu. Nicht mehr Vorstand: Ammon, Brigitte, Leutkirch/Allgäu. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB Regiowert für Bodensee Oberschwaben GmbH, Vogt. Durch Beschluss des AG Ravensburg vom (2 IN 70/16) ist das Insolvenzverfahren aufgehoben. HRB TAXI PRAHN UG (haftungsbeschränkt), Wangen/Allgäu. Bestellt als Geschäftsführer: Ehing, Maria, Wangen/Allgäu. Nicht mehr Geschäftsführer: Prahn, Wolfgang, Isny/Allgäu. HRB TOMamore GmbH, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Franz-Xaver-Honer-Str. 9, Ravensburg. HRB Towerstars Gastro GmbH, Ravensburg. Bestellt als Geschäftsführer: Schan, Rainer, Ravensburg. Nicht mehr Geschäftsführer: Hotz, Michael, Ravensburg. HRB Badalna Fashion UG (haftungsbeschränkt), Ravensburg. Nicht mehr Geschäftsführer; nun Liquidator: Gärtner, Rico, Ravensburg. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB DGV Druck, Gestaltung, Versand UG (haftungsbeschränkt), Ravens- IHK-Magazin online regionale Wirtschaftsnachrichten Trends und Meinungen zum Wirtschaftsgeschehen Online-Version unter Nr oder Nr Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

76 Handelsregister burg. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Leibold, Kai-Ernst, Ravensburg. Bestellt als Liquidator: Bulling, Michael, Berg. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB Liversa UG (haftungsbeschränkt), Wangen/Allgäu. Änderung der Geschäftsanschrift: Albertus-Magnus-Weg 11, Wangen/Allgäu. Bestellt als Geschäftsführer: Baumann, Tony, Wangen/Allgäu; Baumann, Anuschka, Wangen/Allgäu. Nicht mehr Geschäftsführer: Bayer, Markus, Sigmarszell. HRB Maucher Verwaltungs- und Beteiligungs-GmbH, Baindt. Der Sitz ist nach Bad Saulgau, Hochberger Str. 39, verlegt. HRB UDT Handelsgesellschaft mbh, Wangen/Allgäu. Durch Beschluss des AG Ravensburg vom (20 IN 97/18) wurde über das Vermögen der Gesellschaft das Insolvenzverfahren eröffnet. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst. HRB BEITER Treuhand Steuerberatungsgesellschaft UG (haftungsbeschränkt), Weingarten. Das Stammkapital ist auf erhöht. Firma geändert; nun: BEITER Treuhand GmbH Steuerberatungsgesellschaft. HRB Sancovia Corporate Finance Süd GmbH, Ravensburg. Änderung der Geschäftsanschrift: Bachstr. 27, Ravensburg. Löschungen Amtsgericht Ulm HRB BEITER AG Steuerberatungsgesellschaft, Weingarten. Nicht mehr Vorstand: Beiter, Claudius, Ravensburg. Prokura erloschen: Schorpp, Erika, Baienfurt. Die Gesellschaft ist aufgrund des Umwandlungsbeschlusses vom in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter der Firma BEITER GmbH, Weingarten (AG Ulm HRB ) gem. 190 ff. UmwG formwechselnd umgewandelt. Auf die bei Gericht eingereichten Urkunden wird Bezug genommen. Das Registerblatt ist geschlossen. HRB Roland Wolf Verwaltungs GmbH, Ravensburg. Die Gesellschaft ist gem. 394 FamFG gelöscht. HRB GARDINIA Real Estate Management GmbH, Isny/Allgäu. Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom mit der Kommanditgesellschaft unter der Firma Gardinia GmbH & Co. KG, Isny/Allgäu (AG Ulm HRA ), verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Das Registerblatt ist geschlossen. HRB ELGAS-BAU Verwaltungs-GmbH, Wangen/Allgäu. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Elgas, Harry Werner, Wangen/Allgäu. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRA Doc Weingart Vertriebs GmbH & Co. KG, Isny/Allgäu. Die Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen. HRB EngGraph Engineering GmbH, Ravensburg. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRA BOSPORUS LTD. & CO. KG, Weingarten. Die Firma ist erloschen. HRB puro lusso UG (haftungsbeschränkt), Baindt. Der Sitz ist nach Bad Hindelang (Ostrachstr. 51) verlegt. Nun AG Kempten HRB HRB Plus Energie Beratung UG (haftungsbeschränkt), Wangen/Allgäu. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Jöchle, Roman, Schlier. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Eine Liquidation findet nicht statt. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB Motom UG (haftungsbeschränkt), Kißlegg. Die Gesellschaft ist gem. 394 FamFG gelöscht. HRB it4e GmbH, Weingarten. Der Sitz ist nach Hünfeld (Ludwig-Erhard-Str. 2) verlegt. Nun AG Fulda HRB Kreis Sigmaringen Neueintragungen Amtsgericht Ulm HRA Getreidemühle Ott ohg, Krauchenwies (Mühlerget 8). Pers. haft. Gesellschafter: Ott, Dominic Johannes, Krauchenwies; Ott, Karl Rudolf, Meßkirch. Der Handel mit Mühlenfabrikaten, Getreide- und Futtermitteln sowie artverwandten Produkten des Landhandels und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten. HRA Fibich Pflasterbau GmbH & Co. KG, Pfullendorf (Ochsensteige 34). Pers. haft. Gesellschafter: Fibich Pflasterbau Verwaltungs-GmbH, Pfullendorf (AG Ulm HRB ). 1 Kommanditist. Die Durchführung von Pflasterarbeiten aller Art. HRA Noll Automobile e. K., Krauchenwies (Bahnhofstr. 1). Inhaber: Noll, Adelbert, Hohentengen. Der Handel mit und die Vermittlung von Fahrzeugen. HRA Harald Stroppel GmbH & Co. KG, Bad Saulgau (Mackstr. 4). Pers. haft. Gesellschafter: Stroppel Verwaltungs- GmbH, Bad Saulgau (AG Ulm HRB ). 1 Kommanditist. Verwaltung eigenen Vermögens, insbesondere in Form von Grundbesitz und Beteiligungen. HRB Fibich Pflasterbau Verwaltungs-GmbH, Pfullendorf (Ochsensteige 34). Stammkapital: Geschäftsführer: Fibich, Denis, Pfullendorf. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Personenhandelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin (Komplementärin) an der Fibich Pflasterbau GmbH & Co. KG, die die Erbringung von Pflasterarbeiten aller Art zum Gegenstand hat. HRB MKC Holding GmbH, Sigmaringen (Binger Str. 2). Stammkapital: Geschäftsführer: Kempf, Moriz, Sigmaringen. Gegenstand: Der Erwerb, das Halten und Verwalten von Gesellschaftsbeteiligungen. HRB KAWA Küchenvertriebs UG (haftungsbeschränkt), Ostrach (Albert-Reiss-Str. 3). Stammkapital: Geschäftsführer: Baumgardt, Wolfgang Werner, Ostrach. Gegenstand: Der Vertrieb von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Geräten und die Erbringung von damit zusammenhängenden Dienstleistungen. HRB Werner Butz GmbH, Stetten a. k. M. (Steinbeisstr. 8). Stammkapital: Geschäftsführer: Butz, Werner, Stetten a. k. M. Gegenstand: Die Durchführung von Kabelkonfektionen aller Art und Montagetechnik. HRB Oschwald GmbH, Meßkirch (Unterm Ablas 3). Stammkapital: Geschäftsführer: Akinci, Erdal, Meßkirch; Herspiegel, Viktor, Sigmaringen. Gegenstand: Metallbau sowie der Bau und Kunstschlosserei. Veränderungen Amtsgericht Ulm HRB Claas Saulgau GmbH, Bad Saulgau. Gesamtprokura: Appelhoff, Carsten, Bad Saulgau; Kalze, Karlheinz, Harsewinkel. HRA Hans Bauer Malergeschäft u. Farbenhandlung, Mengen. Änderung der Geschäftsanschrift: Posener Weg 7, Mengen. Neuer Inhaber: Bauer, Michael, 76 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

77 Handelsregister Mengen. Ausgeschieden als Inhaber: Bauer, Hans, Mengen. Firma geändert; nun: Michael Bauer Malerbetrieb und Montage e. K. HRA Franz Eisele u. Söhne GmbH u. Co. KG, Sigmaringen. Prokura erloschen: Eisler, Rainer, Göppingen. HRB Autohaus Will GmbH, Bingen. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Will, Thomas, Bingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Will, Erich, Bingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRA Taxi FUN e. K., Pfullendorf. Änderung der Geschäftsanschrift: Hans-Thoma-Str. 9, Pfullendorf. HRA Hilmer & Bucher OHG Allianz Generalvertretung, Pfullendorf. Eingetreten als pers. haft. Gesellschafter: Schnetzler, Alexander, Meßkirch. HRB primion Technology AG, Stetten a. k. M. Bestellt als Vorstand: Kupka, Andreas, Schwerte. Nicht mehr Vorstand: Soriano Navarro, Vicente, Barcelona/ Spanien. HRB GOPO Gesellschaft für Organisations- und Prozessoptimierung mbh, Stetten a. k. M. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Graf, Erwin, Stetten a. k. M. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB Strigel GmbH, Krauchenwies. Bestellt als Geschäftsführer: Strigel, Ralf, Krauchenwies; Strigel, Frank, Krauchenwies. HRA Expert Sigmaringen GmbH & Co. KG, Sigmaringen. Neue Geschäftsanschrift: In den Käppeleswiesen 11, Sigmaringen. HRA ALBA Süd GmbH & Co. KG, Bad Saulgau. Gesamtprokura: Eroglu, Halil, Stuttgart. HRB Expert Sigmaringen Verwaltungs GmbH, Sigmaringen. Änderung der Geschäftsanschrift: In den Käppeleswiesen 11, Sigmaringen. HRB TM Vertrieb und Beratung UG (haftungsbeschränkt), Bad Saulgau. Änderung der Geschäftsanschrift: Eichendorffweg 57, Bad Saulgau. Bestellt als Liquidator: Fürst, Monika, Bad Saulgau. Nicht mehr Geschäftsführer: Müller, Thilo, Bad Saulgau. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB Biomethangas Hahnennest GmbH, Ostrach. Änderung der Geschäftsanschrift: Hahnennest 100, Ostrach. Firma geändert; nun: Silphienergie GmbH. HRB BM Presenta UG (haftungsbeschränkt), Gammertingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Maier, Brigitte, Hettingen. Nicht mehr Geschäftsführer; nun bestellt als Liquidator: Birkle, Renate, Langenenslingen. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Löschungen Amtsgericht Ulm HRB COMAS Gesellschaft für Unternehmensberatung mbh, Herbertingen. Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Aus dem Bezirk der IHK Ulm Alb-Donau-Kreis Neueintragungen HRA Reiseprofil.com GmbH & Co. KG, Ehingen (Haldenstr. 25/1). Pers. haft. Gesellschafter: BOM Verwaltungs GmbH, Ehingen. (Gegenstand: Vermittlung von Reiseleistungen). HRB Thomas Huber Verwaltungs-GmbH, Oberdischingen (Hindenburgstr. 9). Stammkapital: Geschäftsführer: Huber, Thomas Stefan, Oberdischingen. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der pers. Haftung und der Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbes. die Beteiligung als pers. haft. geschäftsführender Gesellschafter an der Thomas Huber GmbH & Co. KG, Oberdischingen, deren Gesellschaftszweck der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Grundstücken ist. HRB Brandbox GmbH, Lonsee (Erich-Kästner-Ring 2/1). Stammkapital: Geschäftsführer: Paulsmeier, Volker, Lonsee. Gegenstand: Handel, Vertrieb und Im- und Export von Nahrungsmitteln, insbes. von Fisch und Fischwaren und alkoholischen Getränken, sowie von Holzkohle und Briketts und alle damit im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten alle Art. HRA Maler Rauschmeier e. K., Laichingen (Schulstr. 48). Inhaber: Rauschmaier, Uli, Laichingen. (Gegenstand: Der Betrieb eines Maler- und Lackiergeschäfts sowie Bodenbeläge). HRB HKH Online Marketing UG (haftungsbeschränkt), Lonsee (Breiter Weg 26). Stammkapital: 900. Geschäftsführer: Hasse, Johannes, Lonsee; Honold, Florian. Lonsee; Kohn, Giulio, Geislingen. Gegenstand: Affiliate Marketing und Vertrieb eigener digitaler Produkte. HRB BVS Baustoff Vertrieb Süd Verwaltungs GmbH, Amstetten (Benzwang 1). Stammkapital: Geschäftsführer: Röhm, Peter, Kirchheim. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der pers. Haftung und der Geschäftsführung bei Gesellschaften, insbes. die Beteiligung als pers. haft. geschäftsführende Gesellschafterin an der BVS Baustoff Vertrieb Süd GmbH & Co. KG. HRA Wenger Immobilien GmbH & Co. KG, Ehingen (Benzweg 5). Pers. haft. Gesellschafter: Wenger Verwaltungs GmbH, Ehingen. (Gegenstand: Die Ver- 20 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

78 Handelsregister waltung von Immobilien und Beteiligungen, insbes. die Verwaltung, Vermietung und Verpachtung von Grundstücken, Gewerbe- und Wohnbauten sowie sonstigen Gewerbeanlagen und Gegenständen und die Beteiligung an anderen Gesellschaften). HRB Energieplan Sieger GmbH, Erbach (Donaustetter Str. 17). Stammkapital: Geschäftsführer: Sieger, Markus, Erbach. Der Einzelkaufmann Sieger, Markus, Erbach, hat als Inhaber der Firma Energieplan Sieger e. K., Erbach, das von ihm betriebene Unternehmen im Wege der Ausgliederung auf die Gesellschaft (übernehmender Rechtsträger) übertragen. Gegenstand: Optimierung bestehender Lieferverträge für Gas, Strom, Wasser & Abwasser, Koordination von Sanierungsmaßnahmen: Einholung von Angeboten und Fördermittelberatung, Planung und Bauleitung bzgl. technischer Gebäudeausrüstung. HRA BVS Baustoff Vertrieb Süd GmbH & Co. KG, Amstetten (Benzwang 1). Pers. haft. Gesellschafter: BVS Baustoff Vertrieb Süd Verwaltungs GmbH, Amstetten. (Gegenstand: Der Vertrieb und Handel mit Sand-, Kies-, Splitt- und Schottermaterial, die Annahme und Entsorgung von unbelasteten Böden (Z0) sowie die Übernahme der Transportlogistik. Die Gesellschaft befasst sich auch mit der Rationalisierung und Effizienzsteigerung wirtschaftlicher Vorgänge bei den Kommanditisten der Gesellschaft sowie die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Kommanditisten der Gesellschaft im Rahmen des kartellrechtlich Zulässigen). HRA Thomas Huber GmbH & Co. KG, Oberdischingen (Hindenburgstr. 9). Pers. haft. Gesellschafter: Thomas Huber Verwaltungs-GmbH, Oberdischingen. (Gegenstand: Der Erwerb, das Halten und die Verwaltung von Grundstücken). Veränderungen HRB Rauch GaLaBau GmbH, Staig (Gassenäcker 27). Firma geändert; nun: Baudesign Bau- und Dienstleistungen GmbH. Sitz verlegt; nun: Laupheim. Neue Geschäftsanschrift: Müssenweg 4, Laupheim. Gegenstand geändert; nun: Gartenund Landschaftsbau, Bauleistungen, Pflegleistungen im Bereich des Bauhandwerks, Betrieb von Deponien mit Vertrieb, Handel und Lagerung von Boden, Bodenschätzen und Baumaterialien sowie artverwandte Dienstleistungen. Nicht mehr Geschäftsführer: Rauch, Ralf, Neu-Ulm. HRA SKV Immobilien GmbH & Co. KG, Langenau (Magirusstr. 4). Firma geändert; nun: IGA Immobiliengesellschaft Amstetten GmbH & Co. KG. Sitz berichtigt in: Amstetten. Änderung der Geschäftsanschrift: Benzwang, Amstetten. Personenbezogene Daten geändert bei pers. haft. Gesellschafter: IGA Verwaltungsgesellschaft mbh, Amstetten. HRB Heroldstatt-Gemeindeentwicklungs-GmbH, Heroldstatt (Am Berg 1). Bestellt als Geschäftsführer: Weberruß, Rudolf, Heroldstatt. HRB DüMa GmbH, Staig (Talstr. 68). Bestellt als Geschäftsführer: Düsterer, Frieder, Neu-Ulm. HRB Logmo Verwaltungs GmbH, Dornstadt (Lerchenbergstr. 27). Nicht mehr Geschäftsführer, jetzt bestellt als Liquidator: Janz, Florian Wolfgang, Blaustein. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB GSMB Agency UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Rosenweg 6). Das Stammkapital ist auf erhöht. Firma geändert; nun: GSMB Agency GmbH. HRA ADAC TruckService GmbH & Co. KG, Laichingen (Carl-Benz- Str. 14). Gesamtprokura: Gamper, Sandra, Laichingen; Gumkowski, Adam, München. HRB Etimex Technical Components GmbH, Rottenacker (Ehinger Str. 30). Prokura erloschen: Heiler, Horst, Igling. HRB Etimex Primary Packaging GmbH, Dietenheim (Martin-Adolff- Str. 44). Prokura erloschen: Heiler, Horst, Igling. HRB Zauntechnik Alb- Donau GmbH, Amstetten (Beim Kreuzstein 2). Änderung der Geschäftsanschrift: c/o Zaunteam Zaunagentur GmbH, Hofstetter Bühl 3, Albstadt. Nicht mehr Geschäftsführer; nun unter Änderung der personenbezogenen Daten bestellt als Liquidator: Hübscher, Walter, Trüllikon/Schweiz. Prokura erloschen: Baran, Sven, Lonsee. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB Leuze electronic assembly GmbH, Unterstadion (Stützenstr. 3). Gesamtprokura: Horlacher, Hannes, Ofterschwang. Prokura erloschen: Brandt, Klaus, Metzingen. HRA Gramm GmbH & Co. KG, Dietenheim (Zeughausweg 26/1). Eingetreten als pers. haft. Gesellschafter: Gramm Verwaltungs GmbH, Dietenheim. Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: HS-Vertrieb Gramm GmbH, Dietenheim. Einzelprokura: Wegscheider, Nadja, Laupheim. HRB Intexmo GmbH, Munderkingen (Ehinger Str. 5). Sitz verlegt; nun: Ehingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Nobelstr. 37, Ehingen. HRB TCH Invest GmbH, Blaubeuren (Johannes-Schmid-Str. 3). Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Hartung, Eveline, Meersburg. HRB Duckek GmbH, Laichingen (Heinrich-Kahn-Str. 48). Bestellt als Geschäftsführer: Duckek, Karl Rainer, Laichingen. HRB OR Transporte UG (haftungsbeschränkt), Heroldstatt (Eichenweg 4). Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Firma geändert; nun: RF-Transporte UG (haftungsbeschränkt). Sitz verlegt; nun: Kuchen. Neue Geschäftsanschrift: Filsstr. 11, Kuchen. Bestellt als Geschäftsführer: Rueoff, Alexander, Kuchen. Nicht mehr Geschäftsführer: Orsolic, Simo, Ulm. HRB Merckle GmbH, Blaubeuren (Ludwig-Merckle-Str. 3). Gesamtprokura: Schlenker, Thomas Andreas, Berlin. HRB ADPV Private Research Institute GmbH, Blaubeuren (Bahnhofstr. 8). Bestellt als Geschäftsführer: Rade, Claus Dieter, Allmendingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Keim, Uwe, Grabenstetten. HRB Bayernstark UG (haftungsbeschränkt), Westerheim (Wiesensteigstr. 8). Das Stammkapital ist auf erhöht. HRB Huber Hausverwaltungen GmbH, Laichingen (Finkenweg 22). Sitz verlegt; nun: Börtlingen. Änderung der Geschäftsanschrift: Birenbacher Str. 2, Börtlingen. HRB KFD Krankenfahrdienst Schwaben Ost GmbH, Langenau (Hindenburgstr. 26). Änderung der Geschäftsanschrift: Hindenburgstr. 14, Langenau. HRB Seisser GmbH Technische Systeme, Hüttisheim (Hauptstr. 23). Bestellt als Geschäftsführer: Seisser, Timo, Laupheim. HRA Energieplan Sieger e. K., Erbach (Donaustetter Str. 17). Der Inhaber (übertragender Rechtsträger) hat aus seinem Vermögen das von ihm betriebene Unternehmen zum Zwecke der Neugründung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung Energieplan Sieger GmbH, Erbach, auf diese ausgegliedert. 78 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

79 Handelsregister HRA Q3 Energieelektronik GmbH & Co. KG, Ehingen (Oberbuchstr. 35). Die Liquidation ist beendet. Die Firma ist erloschen. HRB Service Gesellschaft für Raumausstatter-Einkauf mbh, Ehingen (Lindenstr. 63/1). Personenbezogene Daten geändert bei geändert bei Geschäftsführer: Thielemann, Christa, Erbach. Einzelprokura: Thielemann, Andreas, Erbach. HRB Thielemann EIN- RICHTEN WOHNEN LEBEN GmbH, Ehingen (Lindenstr. 65). Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Thielemann, Christa, Erbach. Einzelprokura: Thielemann, Andreas, Erbach. HRB Schmidt Architektur GmbH, Dornstadt (Lerchenbergstr. 25). Das Stammkapital ist auf erhöht. HRB braun project engineering gmbh, Oberdischingen (Holzgasse 22). Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Löschungen HRB Brossapress ITI Sercon UG (haftungsbeschränkt), Munderkingen (Bahnhofstr. 3). Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gelöscht. HRB FGKomm. Media Vertriebsagentur GmbH, Langenau (Kiesstr. 1). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRA Topteams Merchandising e. K., Allmendingen (Zeppelinstr. 4). Die Firma ist erloschen. HRA DermaStudyNet GmbH & Co. KG, Blaubeuren (Ulmer Str. 20). Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: DermaStudyNet Verwaltungs GmbH, Blaubeuren. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation findet nicht statt. HRB EBY GmbH, Ehingen (Bussardweg 4). Sitz verlegt; nun: Steinenbronn. HRB Albrecht UG (haftungsbeschränkt), Asselfingen (Lange Str. 15). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Kreis Biberach Neueintragungen HRB Baur Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH, Laupheim (Poststr. 3). Stammkapital: Geschäftsführer: Baur, Martin, Laupheim. Einzelprokura: Baur, Sabrina, Achstetten. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der pers. Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbes. die Beteiligung als pers. haft. Gesellschafterin an der Baur Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, Laupheim. HRA Baur Gebäudetechnik GmbH & Co. KG, Laupheim (Poststr. 3). Pers. haft. Gesellschafter: Baur Gebäudetechnik Verwaltungs-GmbH, Laupheim. Einzelprokura: Baur, Sabrina, Achstetten. (Gegenstand: Planung, Installation und Wartung von Elektroanlagen aller Art im Bereich Wohn- und Industriebau/-anlagen; Dienstleistungen im Bereich Arbeitsschutz und Geräteprüfungen). HRA Martin Baur Gebäudetechnik e. K., Laupheim (Poststr. 3). Inhaber: Baur, Martin, Laupheim. (Gegenstand: Planung, Installation und Wartung von Elektroanlagen aller Art im Bereich Wohn- und Industriebau/-anlagen; Dienstleistungen im Bereich Arbeitsschutz und Geräteprüfungen). HRA Bernhard Braunger e. K., Ochsenhausen (Ziegeleistr. 12). Inhaber: Braunger, Bernhard, Ochsenhausen. (Gegenstand: Betrieb eines Lohn- und Fuhrunternehmens). HRB Autopro GmbH, Bad Buchau (Riedlinger Str. 54). Stammkapital: Geschäftsführer: Schlegel, Manfred, Riedlingen. Gegenstand: Erbringung von Dienst- und Beratungsleistungen als Unternehmen der Automobilwirtschaft sowie der Handel mit Kraftfahrzeugen. HRB Verbraucherforum Proholz UG (haftungsbeschränkt), Uttenweiler (Steigstraße 3). Stammkapital: 500. Geschäftsführer: Moll, Ottmar Hermann, Uttenweiler. Gegenstand: Planung und Durchführung von Seminaren und Kursen zur Sicherung der Qualität im Dienstleistungsbereich zum Thema Holz. Qualitätsüberwachung von Dienstleistungen. Erstellung von Gutachten, Aufbau einer Gütergemeinschaft. Ausführung von Projekten wie Kreativarbeiten mit Holz, Montagen und Aufräumarbeiten im Rahmen von Schulungen zum Zwecke der Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit in Zusammenhang mit Verbänden. HRA GRAF FELIX OHG, Kirchdorf (Gewerbestr. 16). Pers. haft. Gesellschafter: Fehlhauer, Michael, Kirchdorf; Graf, Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

80 Handelsregister Maria Angela, Kirchdorf. (Gegenstand: Der Handel mit Trachtenmode). HRB beties Heimtextil GmbH, Schemmerhofen (Adolf-Kolping- Str. 36). Stammkapital: Geschäftsführer: Ruepp, Bettina, Schemmerhofen. Gegenstand: Der Handel und Vertrieb sowie die Konfektionierung von Wohn- und Schlaftextilien sowie die Auftragsvergabe zur Herstellung solcher Textilien an Drittunternehmer sowie die Erbringung von Beratungsleistungen im Bereich Wohn- und Schlaftextilien. HRB EVOLUTION Ideenwerkstatt GmbH, Bad Wurzach (Schlosslindenweg 6). Stammkapital: Geschäftsführer: Wolf, Markus, Bad Wurzach. Gegenstand: Ideenwerkstatt, die Führung eines Handelsgeschäfts, die Vermarktung von Produkten, Patentanmeldungen und Entwicklungen, jeweils im Bereich von Bodenbelägen und Bodenbelagszubehör. HRB NeuBrug Consulting UG (haftungsbeschränkt), Biberach (Bachgasse 7 11). Stammkapital: 500. Geschäftsführer: Bruggesser, Josef, Biberach. Gegenstand: Die Vermittlung von offenen und geschlossenen Fonds nach 34 f Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 2 der GewO. HRB Elmar Wild Verwaltungs GmbH, Berkheim (Leutkircher Str. 28/1). Stammkapital: Geschäftsführer: Wild, Elmar, Berkheim. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der pers. Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbes. die Beteiligung als pers. haft. geschäftsführende Gesellschafterin an der Elmar Wild Beteiligungs GmbH & Co. KG, Berkheim. HRB RA Immo Achstetten GmbH, Achstetten (Engelberg 1). Stammkapital: Geschäftsführer: Keppler, Tobias, Tübingen. Gesamtprokura: Pendelin, Claudia, Erolzheim; Süß, Armin, Laupheim. Gegenstand: Die Verwaltung des eigenen Vermögens, insbes. die Verwaltung von bebautem Grundbesitz in Achstetten im Wege der Vermietung oder Verpachtung. HRB B&S Verwaltungs GmbH, Achstetten (Riegeläcker 1). Stammkapital: Geschäftsführer: Seifert, Andreas, Achstetten. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der pers. Haftung und der Geschäftsführung bei anderen Gesellschaften, insbes. die Beteiligung als pers. haft. geschäftsführende Gesellschafterin an der B&S Bauservice GmbH & Co. KG, Achstetten, deren Gegenstand des Unternehmens der Betrieb eines Bauunternehmens ist. HRB Max Wild Verwaltungs GmbH, Berkheim (Leutkircher Str. 26). Stammkapital: Geschäftsführer: Wild, Max Josef, Berkheim. Gegenstand: Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der pers. Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbes. die Beteiligung als pers. haft. geschäftsführende Gesellschafterin an der Max Wild Beteiligungs GmbH & Co. KG, Berkheim. HRB Jennen + Kirchner GmbH, Biberach (Widdersteinstr. 180). Stammkapital: Geschäftsführer: Jennen, Achim, Biberach; Kirchner, Klaus-Dieter, Lippstadt. Gegenstand: Durchführen von Seminaren im Rahmen der Fortbildung und Qualifizierung von Prüfingenieuren nach Anl. VIIIb StVZO, Erstellung und Überarbeitung von Seminar- und Präsentationsunterlagen im Bereich der Fortbildung und Qualifizierung von Prüfingenieuren nach Anl. VIIIb StVZO, Betreuungstätigkeit als Sicherheitsingenieur nach 5 und 6 ASiG, Durchführung von amtlichen Untersuchungen als Prüfingenieur einer amtl. anerkannten Überwachungsorganisation nach Anl. VIIId StVZO, Durchführung von UVV-Untersuchungen nach Betriebssicherheitsverordnung als befähigte Peron, Durchführung von Einzelgenehmigungen nach 13 EG-FGV als Unterschriftsberechtigter eines Technischen Dienstes, Durchführung von Qualitätskontrollen bei Prüfingenieuren einer amtl. anerkannten Überwachungsorganisation nach Anl. VIIId StVZO, Projektarbeit im Bereich Seminarplanungen und Aufbau von neuen Dienstleistungsbereichen. Veränderungen HRA Leilas Tor e. K., Bad Schussenried (Probst-Burchard-Str. 2). Niederlassung verlegt; nun: Bad Saulgau. Änderung der Geschäftsanschrift: Bronnenstr. 28, Bad Saulgau. HRB Zell Verwaltungs- GmbH, Steinhausen (Im Wackenrain 1). Nicht mehr Geschäftsführer: Zell, August, Steinhausen. HRB Bertsch GmbH, Schemmerhofen (Hauptstr. 78). Die Gesellschafterversammlung hat Änderungen des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt und auf erhöht. Einzelprokura: Bertsch, Brigitte, Schemmerhofen; Bertsch, Niklas, Schemmerhofen; Bertsch, Sabine, Schemmerhofen. HRB RH Beteiligungsgesellschaft mbh, Laupheim (Uhlmannstr. 35). Nicht mehr Geschäftsführer: Werner, Gerhard, Laupheim. HRB Baisch GmbH, Riedlingen (Alte B 311 Nr. 4). Nicht mehr Geschäftsführer: Prebeck, Tanja, Rattiszell. HRB KWprojektgesellschaft 6 UG (haftungsbeschränkt), Ochsenhausen (In den Grenzen 13). Änderung der Geschäftsanschrift: Kolpingstr. 28, Ochsenhausen. Bestellt als Liquidator: Leonhard, Helmut, Aitrach. Nicht mehr Geschäftsführer: Krischke, Michael, Berkheim. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB N.B.F. Werner Grundstücks Verwaltungs-GmbH, Hochdorf (Strassenäcker 17). Änderung der Geschäftsanschrift: Tannenbühl 1, Hochdorf. Bestellt als Geschäftsführer: Werner, Norbert, Hochdorf; Werner, Bernd, Hochdorf; Werner, Frank, Hochdorf. Nicht mehr Geschäftsführer: Werner, Fritz, Hochdorf. HRA Mühlschlegel Vermö gens- und Beteiligungsverwaltungs GmbH & Co. KG, Biberach (Matthias-Erzberger-Str. 19). Personenbezogene Daten berichtigt bei pers. haft. Gesellschafter: Mühlschlegel G.m.b.H., Biberach. HRA , N.B.F. Werner Grundstücks GmbH & Co. KG, Hochdorf (Strassenäcker 17). Änderung der Geschäftsanschrift: Tannenbühl 1, Hochdorf. HRB V006 Beteiligungs- GmbH, Dettingen (Rudolf-Diesel-Str. 1). Gesamtprokura: Mackenrodt, Daniel Alexander, Friedrichshafen; Stehle, Marcus, Berlin. HRB Albert und Helene B oe h r i n g e r Unterstützungskasse der Firma Dr. Karl Thomae, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Biberach (Birkendorfer Str. 65). Bestellt als Geschäftsführer: Knudsen, Christjan, Wiesbaden. Nicht mehr Geschäftsführer: Fuggis-Hahn, Ursula, Bad Kreuznach. Prokura erloschen: Bracker, Klaus Peter, Ingelheim. HRB Max Wild GmbH, Berkheim (Leutkircher Str. 22). Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Wild, Max Josef, Berkheim; Wild, Roland, Berkheim; Wild, Elmar, Berkheim; Wild, Jochen, Berkheim. HRB ESTHO Edelstahlgewindetechnik GmbH, Gutenzell-Hürbel (Stockäcker 4). Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das Stammkapital ist auf Euro umgestellt; nun: ,59. Firma geändert; nun: ESTHO Grundbesitz Verwaltungs GmbH. Gegenstand geändert; nun: Die Übernahme der Haftung und der Geschäftsführung und die Beteiligung an der ESTHO Grund- 80 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

81 Handelsregister besitz GmbH & Co. KG, Gutenzell-Hürbel, deren Gegenstand der Erwerb, die Errichtung, die Veräußerung und die Verpachtung von Immobilien, die Gründung, Übernahme und Veräußerung von Beteiligungen, die Verwaltung von Vermögen, die Erbringung von Dienstleistungen, insbes. Beratungsleistungen im Zusammenhang mit der Führung von Unternehmen sowie alle mit vorstehender Tätigkeit im Zusammenhang stehenden und verwandten Geschäfte sind. Tätigkeiten im Anwendungsbereich des 34 c Gewerbeordnung sind ausgeschlossen. HRA Juwelier Schilling Inhaber Gloria Hanni-Schilling e. K., Biberach (Hindenburgstr. 14). Firma geändert; nun: Juwelier Schilling e. K. Neuer Inhaber: Isik, Michael, Memmingen. Ausgeschieden als Inhaber: Hanni-Schilling, Gloria, Warthausen. HRA KERO GmbH & Co. KG, Laupheim (Fabrikstr. 5). Einzelprokura: Kehrle, Sabine, Ummendorf; Maier, Karl-Heinz, Laupheim; Mohn, Roger, Werder. HRB Verallia Deutschland AG, Bad Wurzach (Oberlandstr. 1 8). Gesamtprokura: Wilkens, Amelie, Düsseldorf. Prokura erloschen: Rau, Thomas, Hattingen. HRB Dr. Karl Thomae Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung, Biberach (Birkendorfer Str. 65). Bestellt als Geschäftsführer: Knudsen, Christjan, Wiesbaden. Nicht mehr Geschäftsführer: Fuggis-Hahn, Ursula, Bad Kreuznach. Prokura erloschen: Grees, Andreas, Warthausen. HRB Versicherungsbüro Martin Bailer GmbH, Riedlingen (Neue Unlinger Str. 22). Sitz verlegt; nun: Altheim. Neue Geschäftsanschrift: Mühleweg 2, Altheim. Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Bailer, Martin, Altheim. HRB Repp Zahntechnik GmbH, Biberach (Ulmer-Tor-Str. 18). Das Stammkapital ist auf erhöht. Bestellt als Geschäftsführer: Repp, Dominic, Riedlingen. HRB MB Bau GmbH, Biberach (Ulmer-Tor-Str. 12). Berichtigung zur Geschäftsanschrift: Ulmer Str. 12, Biberach. HRB IFA Internationale Fondsagentur GmbH, Erolzheim (St.-Hubertus-Str. 23). Bestellt als Geschäftsführer: Haimerl, Franz. Aying. HRB O.Z. Deutschland Leichtmetallfelgen Import- und Vertriebs GmbH, Biberach (Aspachstr. 2). Vertretungsbefugnis geändert bei Geschäftsführer: Kuschnierz, Robert Siegfried, Dortmund; Matijasic, Denis, Attenweiler. HRB Helmut Feurer GmbH, Riedlingen (Oberriedstr. 22). Änderung der Geschäftsanschrift: Kastanienallee 38, Riedlingen. HRB RECK Beteiligungsgesellschaft mbh, Betzenweiler (Reckstr. 1). Gesamtprokura: Banzhaf, Thorsten, Riedlingen. Personenbezogene Daten geändert bei Gesamtprokura: Schelkle, Bernd, Biberach. HRB TM Vertrieb und Beratung UG (haftungsbeschränkt), Bad Saulgau (Kinzelmannstr. 24). Änderung der Geschäftsanschrift: Eichendorffweg 57, Bad Saulgau. Bestellt als Liquidator: Fürst, Monika, Bad Saulgau. Nicht mehr Geschäftsführer: Müller, Thilo, Bad Saulgau. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB smart-it GmbH, Erolzheim (Steigweg 2). Sitz verlegt; nun: Erlenmoos. Neue Geschäftsanschrift: Roter Str. 11, Erlenmoos. HRB DIGITAL PROJECT GmbH, Riedlingen (Villinger Str. 31/2). Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das Stammkapital ist unter Umstellung auf Euro auf erhöht. HRB Lämmle Recycling GmbH, Eberhardzell (Riedweg 3). Nicht mehr Geschäftsführer: Krämer, Jürgen, Biberach. HRA Kieswerk Alberweiler GmbH & Co. KG, Schemmerhofen (Ferdinand-Dünkel-Str. 6). Änderung der Geschäftsanschrift: Bergstr. 52, Schemmerhofen. HRA Josef Felder & Söhne, Maselheim (Baltringer Str. 30). Eingetreten als pers. haft. Gesellschafter: Felder, Sigrid, Maselheim. Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: Felder, Michael, Baltringen. Personenbezogene Daten geändert bei pers. haft. Gesellschafter: Felder, Peter, Maselheim. HRB Kässbohrer Geländefahrzeug Aktiengesellschaft, Laupheim (Kässbohrerstr. 11). Gesamtprokura: Seethaler, Werner, Elchingen. Prokura erloschen: Spindler, Stefan, Neu-Ulm. HRB Liebherr-EMtec GmbH, Kirchdorf (Liebherrstr. 12). Bestellt als Geschäftsführer: Schobesberger, Eugen, Röthis/Österreich. HRB meinfussballshop GmbH, Laupheim (Rabenstr. 51). Änderung der Geschäftsanschrift: Kapellenstr. 55, Laupheim. Löschungen HRB Schulze Verwaltungs GmbH, Ummendorf (Panoramastr. 1). Die Gesellschaft (übertragender Rechtsträger) ist aufgrund des Verschmelzungsvertrages mit dem Vermögen des Alleingesellschafters Schulze, Stefan, Ummendorf, verschmolzen. HRA NORKA Sanitärkabinen e. K., Inhaber: Wolfgang Marxer, Ochsenhausen. Am Güterbahnhof 14, Ochsenhausen. Die Firma ist erloschen. HRB JM Brands Trading UG (haftungsbeschränkt), Achstetten (Auf dem Berg 7). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB ACD Datentechnik Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH, Achstetten (Engelberg 2). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB Wy Tec GmbH, Ochsenhausen (Weiherbauer 29). Sitz verlegt nach Greven. HRA ALPHAOMEGA Revital GmbH & Co. KG, Biberach (Alpenstr. 21). Ausgeschieden als pers. haft. Gesellschafter: ALPHAOMEGA Verwaltungs GmbH, Biberach. Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation findet nicht statt. HRB Bremedica GmbH, Balzheim (Carl-Otto-Weg 18). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. Kreis Ulm Neueintragungen HRA Spielwaren Blessing e. K. Inhaber Ralf Blessing, Ulm (Haselbühl 8). Inhaber: Blessing, Ralf, Ulm. (Gegenstand: Versandhandel mit Spielwaren/Outdoor- und Freizeitartikel). HRA Interzert GmbH & Co. KG, Ulm (Magirus-Deutz-Str. 12). Pers. haft. Gesellschafter: QualiCasa GmbH Real Estate Controlling, Meckenbeuren. (Gegenstand: Ist die Durchführung von Schulungen und Vorbereitungskursen im Sachverständigenwesen sowie die Durchführung von Prüfungen für Zertifizierungen im Sachverständigenwesen). HRB Einhorn und Virgo GmbH, Ulm (Kronengasse 5). Der Sitz ist von Berlin nach Ulm verlegt. Stammkapital: Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

82 Handelsregister Geschäftsführer: Pirogov, Valery, Larnaca/Zypern. Einzelprokura: Hibert, Wilhelm, Ulm. Gegenstand: Der Erwerb von Immobilien sowie die Vermietung und Verpachtung eigenen Grundbesitzvermögens. HRB CRint Beteiligungs GmbH, Ulm (Liststr. 1). Stammkapital: Geschäftsführer: Schott, Jens, Köln; Weynell, Wolfgang, Ulm. Gegenstand: Vermögensverwaltungen aller Art, insbes. das Halten und Verwalten von Beteiligungen an in- und ausländischen Unternehmen sowie deren Erwerb und Veräußerung. HRB BHB Bauunternehmen UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Albstr. 5). Stammkapital: Geschäftsführer: Helmel, Oleg, Amstetten. Gegenstand: Maurer- und Betonbauer, Handwerk, Estrichleger, Handwerk, Rollladen- und Sonnenschutztechniker, Handwerk, Einbau von genormten Baufertigteilen (z. B. Fenster, Türen, Zargen, Regalen), Gewerbe, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Handwerk, Bodenleger, Gewerbe, Außenanlagen, Straßenbauer Handwerk (z. B. Randsteine-, Pflastersteine-Verlegung). HRA Ks-Transporte e. K., Ulm (Heinz-Feuchter-Weg 26). Inhaber: Schmer, Konstantin, Ulm. (Gegenstand: Betrieb eines Transportunternehmens). HRB Halde 378 Verwaltungsgesellschaft mbh, Ulm (Sonnenhalde 33). Stammkapital: Geschäftsführer: Lang, Joachim, Ulm. Gegenstand: Die Verwaltung des eigenen Vermögens. HRB MERA Dienstleistungen GmbH, Ulm (Lindenstr. 27). Der Sitz ist von München nach Ulm verlegt. Stammkapital: Geschäftsführer: Gafour, Berifan, München. Gegenstand: Die Gebäudereinigung, Spüldienste sowie Abbruch und Entkernung von Gebäuden. HRB Radio 7 Beteiligungs- und Vermarktungs GmbH, Ulm (Gaisenbergstr. 29). Der Sitz ist von Mannheim nach Ulm verlegt. Stammkapital: Bestellt als Geschäftsführer: Schwarzenberg, Volker, Ulm. Nicht mehr Geschäftsführer: Weinmann, Dirk, Mannheim. Gegenstand geändert; nun: Gegenstand: Die Beteiligung an der crossplan.media GmbH, Mannheim, und die Wahrnehmung der damit verbundenen Rechte und Pflichten, einschl. aller damit in Zusammenhang stehenden Hilfs- und Nebengeschäfte. Die crossplan.media GmbH hat sich auf die Vermarktung von Werbeformen, insbes. Sonderwerbeformen, und die Entwicklung und Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der integrierten Kommunikation und Werbung spezialisiert. HRA REWE Janine Kirkamm ohg, Ulm (Münsterplatz 16). Pers. haft. Gesellschafter: Kirkamm, Janine, Ulm. Pers. haft. Gesellschafter: REWE Partner GmbH, Köln. (Gegenstand: Vertrieb von Lebensmitteln aller Art im Einzelhandel). HRB Altenpflege BG UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Magirus-Deutz- Str. 12). Stammkapital: 100. Geschäftsführer: Palakarcheva, Eli, Ulm. Gegenstand: Die Betreuung im eigenen Haushalt und Begleitung im Alltag alter und hilfsbedürftiger Menschen, insbes. das Einkaufen, Putzen, Gesellschaftleisten, ausgenommen medizinische Pflege. HRB ST 77 Grundbesitz 10 GmbH, Ulm (Kronengasse 5). Stammkapital: Bestellt als Geschäftsführer: Hummel, Ralf, Dudenhofen. Einzelprokura: Hilbert, Wilhelm, Ulm. Gegenstand: Der Erwerb, die Vermietung und die Verwaltung von Immobilien und eigenem Vermögen. HRB Halde 379 Verwaltungsgesellschaft mbh, Ulm (Sommerhalde 33). Stammkapital: Geschäftsführer: Lang, Joachim, Ulm. Gegenstand: Die Verwaltung des eigenen Vermögens. HRB MENFIT AG, Ulm (Olgastr. 139). Grundkapital: Vorstand: Karrasch, Kerstin, Ulm. Gegenstand: Die Herstellung, der Vertrieb von und der Handel mit Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten und damit zusammenhängendem Zubehör sowie die Erbringung damit zusammenhängender Dienstleistungen, insbes. der Vertrieb über ein Internetportal. HRB Halde 380 Verwaltungsgesellschaft mbh, Ulm (Sommerhalde 33). Stammkapital: Geschäftsführer: Lang, Joachim, Ulm. Gegenstand: Die Verwaltung des eigenen Vermögens. HRB OS Turnali GmbH, Ulm (Neue Str. 3). Stammkapital: Geschäftsführer: Öztürk, Kamil. Ulm. Gegenstand: Gastronomie, Handel mit Lebensmitteln, Spedition, Transport, Logistik sowie Vermietung von LKW und PKW, Verkauf von Autoteilen und Gebrauchsartikeln. Veränderungen HRA Telefunken Radio Communication Systems GmbH & Co. KG, Ulm (Eberhard-Finckh-Str. 55). Gesamtprokura: Stascheit, André, Friedrichshafen. HRB DRS Deutsche Retail Services AG, Ulm (Hörvelsinger Weg 62/1). Grundkapital nun: Bestellt als Vorstand: Schäfer, Uli, Ulm. HRA F56 Druckdienstleistungen e. K., Ulm (Frauenstr. 54). Niederlassung verlegt; nun: Langenau. Neue Geschäftsanschrift: In den Lindeschen 8, Langenau. HRB heinzmann design werbeagentur gmbh, Ulm (Beim Alten Fritz 6). Nicht mehr Geschäftsführer, nun Liquidator: Heinzmann, Siegfried Werner, Ulm. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB Nantscheff + Haller, Agentur für Marketing, Beratung und Werbung GmbH, Ulm (Römerstr. 21). Nicht mehr Geschäftsführer: Nantscheff, Mario, Stuttgart. HRB MRCM GmbH, Ulm (Wörthstr. 25). Änderung der Geschäftsanschrift: Willy-Messerschmitt-Str. 1, Taufkirchen. HRB IECI GmbH, Ulm (Benzstr. 18). Änderung der Geschäftsanschrift: Weinhof 17, Ulm. Bestellt als Liquidator: Janssen, Manfred, Neu-Ulm. Nicht mehr Geschäftsführer: Inverardi, Mauro, Passirano/Italien. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB colorforcars UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Weinbergweg 49). Die Gesellschafterversammlung hat die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Firma geändert; nun: Kfz Sachverständiger Gläser UG (haftungsbeschränkt). Gegenstand geändert; nun: Das Erstellen von Kfz-Unfallgutachten. HRA Sparkasse Ulm, Ulm (Hans-und-Sophie-Scholl-Platz 2). Nicht mehr Vorstand: Grusdas, Andrea, Ulm. HRA Edificio GmbH + Co. KG, Ulm (Thränstr. 29). Änderung der Geschäftsanschrift: Herrenkellergasse 18, Ulm. HRB tkv Transport-Kälte- Vertrieb GmbH, Ulm (Himmelweiler 9). Gegenstand geändert; nun: 1. Der Verkauf, der Einbau und der Kundendienst von Transportkühlaggregaten, 2. Der Vertrieb, der Kundendienst und die Reparatur von Nutzfahrzeugen, insbes. von Kühlfahrzeugen und deren Anbauteile wie Ladebordwände, Bremsen, Achsen, Kofferaufbauten, Wechselbrücken sowie Innenreinigung, 3. Die Beratung, insbes. Fuhrparkberatung. HRB KaRa Ulm GmbH, Ulm (Dreifaltigkeitsweg 7). Änderung der Geschäftsanschrift: Karlstr. 41, Ulm. Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Kaidi, Raid, Laupheim. 82 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

83 Handelsregister HRB Brendel Verwaltungs GmbH, Ulm (Buchbrunnenweg 18). Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Brendel, Mario, Ulm. Nicht mehr Geschäftsführer: Brendel, Bernhard, Blaustein. HRB virtualways GmbH, Ulm (Sedanstr. 124). Personenbezogene Daten geändert bei Geschäftsführer: Scheel, Michael, Ulm. Nicht mehr Geschäftsführer: Völker, Tobias, Dornstadt. HRB ARAK GmbH, Ulm (Lindenstr. 27). Gegenstand geändert; nun: Maler-, Trockenbau- und Sanierungsarbeiten, Gebäude- und Industriereinigung, Winterdienst sowie Bauleistungen aller Art, ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten. HRB AbZ-Pharma GmbH, Ulm (Graf-Arco-Str. 3). Gesamtprokura: Schlenker, Thomas Andreas, Berlin. HRB Alb-Donau-Ulm Immobilienbesitz Geschäftsführungsgesellschaft mbh, Ulm (Hans-und-Sophie-Scholl- Platz 2). Bestellt als Geschäftsführer: Hach, Wolfgang, Merklingen. Nicht mehr Geschäftsführer: Grusdas, Andrea, Ulm. HRA Ulrich GmbH & Co. KG, Ulm (Buchbrunnenweg 12). Einzelprokura: Erdmann, Sven, Ulm; Kölsch, Steffen, Neu- Ulm. HRB GUIRAUD GmbH, Ulm (Postgasse 1). Die Gesellschafterversammlung hat Änderungen des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Bestellt als Geschäftsführer: Kirsch, Andreas, Staig. HRB ratiopharm GmbH, Ulm (Graf-Arco-Str. 3). Gesamtprokura: Schlenker, Thomas Andreas, Berlin. HRB Kfz Sachverständiger Gläser UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Weinbergweg 49). Firma berichtigt in: KFZ Sachverständiger Gläser UG (haftungsbeschränkt). HRA BLA Büro-Licht- Ausstattung Gerd Penzel e. K., Ulm (Am Bleicher Hag 54). Firma geändert; nun: BLA Büro- Liebt-Ausstattung Gerd Penzel e. K. HRB mercatis information systems GmbH, Ulm (Lise-Meitner-Str. 8/1). Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. HRB Vivello GmbH, Ulm (Magirus-Deutz-Str. 12). Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst. HRB Layher Bautechnik GmbH, Ulm (Im Lehrer Feld 61). Bestellt als Geschäftsführer: Kächler, Tobias, Balzheim. Nicht mehr Geschäftsführer: Kächler, Hans, Balzheim. HRB AG Immobilien GmbH, Ulm (Einsteinstr. 61). Einzelprokura: Weyrich, Gerhard, Neu-Ulm. HRB roellpartners GmbH, Ulm (August-Nagel-Str. 11). Gesamtprokura: Schafhauser, Margarete, Ravensburg. HRB p-consult- Deutschland GmbH, Ulm (Am Hochsträß 8). Die Gesellschafterversammlung hat die Änderung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Mit der Ehinger-Schwarz GmbH & Co. KG, Ulm, wurde ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. HRA DAS Werbemittel, Inh. Johannes Müller e. K., Ulm (Einsteinstr. 59). Die Firma ist erloschen. HRB Diagnostikum Süd GmbH, Ulm (Einsteinstr. 59). Bestellt als Liquidator: Dr. Gagsteiger, Wilhelm Friedrich, Ulm. Nicht mehr Geschäftsführer: Dr. med. Gagsteiger, Friedrich, Ulm. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB engineering people GmbH, Ulm (Söflinger Str. 70). Prokura erloschen: Grassmann, Thomas, Ulm. HRB Kulrike GmbH, Ulm (Radgasse 17). Nicht mehr Geschäftsführer, nun bestellt als Liquidator: Schendel, Kurt Armin, Ulm. Die Gesellschaft ist aufgelöst. HRB ASKOC Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt), Ulm (Wagnerstr. 44). Durch rechtskräftigen Beschluss des Amtsgerichts Ulm wurde die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Gesellschaft mangels einer den Kosten des Verfahrens entsprechenden Masse abgewiesen. Die Gesellschaft ist hierdurch aufgelöst. HRB MIREL Consulting GmbH, Ulm (Karlstr. 37). Firma geändert; nun: MIREL Haarmoden GmbH. Sitz verlegt; nun: Maselheim. Änderung der Geschäftsanschrift: Baltringer Str. 19/1, Maselheim. Gegenstand geändert; nun: Betrieb eines Damen- und Herren-Friseursalons; der Verkauf von Kosmetikartikeln und artverwandten Gegenständen. HRB TEVA Health GmbH, Ulm (Graf-Arco-Str. 3). Gesamtprokura: Schlenker, Thomas Andreas, Berlin. HRB Dreikönigsbäckerei Franz Mayer GmbH, Ulm (Haßlerstr. 25). Aufgehoben als Zweigniederlassung: Ulm, Geschäftsanschrift: Haßlerstr. 6, Ulm. Personenbezogene Daten berichtigt bei Geschäftsführer: Mayer, Franziskus, Ulm. HRB IFF International Research Services GmbH, Ulm (Frauenstr. 65). Firma geändert; nun: IFF Research Services GmbH. Löschungen HRA Druckerei Geiwitz GmbH & Co. KG, Ulm (Neutor Str. 26/1). Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gelöscht. HRB IPU Immobilien- und Projektentwicklungsgesellschaft Ulm mbh, Ulm (Olgastr. 82). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB Druckerei Geiwitz Heinz Haak Verwaltungs-GmbH, Ulm (Neutor-Str. 26/1). Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gelöscht. HRB Trend Wohnbau GmbH, Ulm (Olgastr. 152). Die Gesellschaft ist wegen Vermögenslosigkeit gelöscht. HRB ES Vermögensverwaltungs GmbH, Ulm (Maienweg 58). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRA IUG Immobilien Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Ulm (Olgastr. 94). Die Gesellschaft ist aufgelöst. Die Firma ist erloschen. Eine Liquidation findet nicht statt. HRB KCS.net Deutschland GmbH, Ulm (Söflinger Str. 70). Prokura erloschen: Eberle, Arnim Christian, Leutkirch; Reck, Marcus, Ehingen; Schmid, Daniel, Ummendorf. Die Eintragung der Verschmelzung im Register des Sitzes des übernehmenden Rechtsträgers ist erfolgt. HRB immofloh UG (haftungsbeschränkt), Ulm (Magirushof 49). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB Ulmmed Medizin & Management GmbH, Ulm (Pfauengasse 8). Die Liquidation ist beendet. Die Gesellschaft ist gelöscht. HRB Sowa Labs GmbH, Ulm (Höhenblick 39). Sitz verlegt; nun: Stuttgart. Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

84 158 Bild oben: Im Hopfengut Nº20, Tettnang Bild links: Kloster und Schloss Salem in herbstlichen Farben 159 Kultur & Freizeit Einhaldenfestival Das Einhaldenfestival eröffnet in diesem Jahr mit der Grande Dame des Bossa Nova, Paula Morelenbaum. An den Folgetagen werden der Liedermacher Konstantin Wecker, der bayerische Kabarettist Maxi Schafroth und El Violin Latino auf der Open-Air-Bühne stehen. Das Einhaldenfestival ist tief verwurzelt in Oberschwaben. Trotzdem oder gerade deswegen ist die Bühne im ländlichen Grün ein Lieblingsplatz hochkarätiger Virtuosen und Charakterköpfe aus dem Ländle und der ganzen Welt. Ein absolutes Highlight ist die Eröffnung am 26. Juli mit dem Bossarenova Trio von Foto: Bossarenova Trio Paula Morelenbaum, Joo Kraus und Ralf Schmid (Foto). An den Folgetagen kann sich das Festival-Publikum auf viele weitere Musiker und Kabarettisten freuen. Mit dabei sind u. a. der wort- und stimmgewaltige Liedermacher Konstantin Wecker samt Band, der bayerische Bauernsohn und Kabarettist Maxi Schafroth, der Jazz-Geiger Gregor Hübner mit seinem Projekt El Violin Latino, die beiden Funk-Brass-Formationen ErpfenBrass und Vive La Bräss Bänd, das Liedertheater von Christof und Vladislava Altmann, die Hamburger Indie-Combo Maloun, die Stuttgarter Beat-Band Rikas und natürlich Berta Epple, die Weltmusikmacher mit dem besonderen Mutterwitz, deren große Fangemeinde in der Region auf das neue Programm Im Casino die Rente ist sicher gespannt sein darf. O Kaseshof in Geratsreute, 26. bis 29. Juli, Tel / 82800, Oberschwaben und Bodensee BUCHTIPP Genuss an historischen Orten Der kulinarische Reiseführer serviert den Lesern eine Rundreise durch das Genussland Baden- Württemberg, von der Kurpfalz bis zum Bodensee. Aus jeder Region werden Schlösser, Klöster und Burgen vorgestellt, garniert mit Tipps rund um den Besuch. Dabei gehört der kulinarische Genuss un bedingt dazu, und deshalb enthält das Buch nicht nur eine Vorstellung der Gastronomie in der Nähe der Sehenswürdigkeiten, sondern auch Rezepte und Informationen über regionale Spezialitäten. Brot, Brauer und barocker Glanz VON ULM ZUM HOHENTWIEL Oberschwaben und Bodensee: Das ist zum einen vollkommener Barock in bedeutenden Klöstern und Schlössern wie Salem, Meersburg und Wiblingen. Zum zweiten bieten die Regionen eine Spanne von bodenständiger Landgastronomie bis hin zu raffinierter Gourmetküche aus heimischem Fisch und Wild. Ideale Begleiter finden die Speisen mit den filigranen Weiß- und samtigen Rotweinen vom Bodensee. Von Hopfengärten umgeben ist wiederum das prachtvolle Neue Schloss Tettnang. Von hier kommt der kostbare Rohstoff für erdig-würzige Biere. O Schlösser, Klöster, Gaumenfreuden, T. Götz Verlag 2018, 224 Seiten, 14,90 Euro Foto: T. Götz Verlag 84 Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

85 Kultur & Freizeit Foto: radulescu Farbenrausch Der ganz persönliche Malstil von Gerda Sorger ist in seiner emotionalen und spontanen Ausdrucksweise von Fauvismus und Expressionismus geprägt. O Historischer Hängegarten Neufra, bis 30. September, Di. bis So. 10:30 bis 18 Uhr, Tel / 5700, Foto: Anna Debora Zimmermann Lebensmittel Luft So lebensnotwendig wie Wasser und Erde ist Luft: Keine fünf Minuten könnten wir überleben, ohne zu atmen. Luft bedeutet aber auch Wind und Wetter sowie ein lebensfreundliches Klima. Das unsichtbare Element war in früheren Vorstellungen von Engeln oder Dämonen bevölkert. Heute ruft Luft eher Gedanken an CO 2 und Klimawandel, Drohnen und Satelliten hervor. Die Ausstellung nähert sich dem Thema mit Fotografien, Filmen und Installationen. O Museum der Brotkultur Ulm, bis 9. September, täglich 10 bis 17 Uhr, Tel / 69955, Foto: Martin Hofmeir Brass im Gras Das Bauernhaus-Museum feiert seinen 40. Geburtstag mit einem großen Brass- Abend. Auf der Konzertbühne stehen drei Bands: Die sieben jungen Musikanten von Blechverrückt stehen für Spaß am Musizieren, pure Lebensfreude und beste Unterhaltung auf höchstem Niveau. Eine der wenigen Brass Bands in Deutschland nach britischem Vorbild ist die Brass Band Oberschwaben-Allgäu. Mit der European Tuba Power stehen fünf der derzeit angesagtesten Tubisten auf der Bühne. Prominentester Künstler des Abends ist Star-Tubist Andreas Martin Hofmeir (Foto), der die Tuba in internationalen Konzertsälen ebenso wie auf Rockbühnen in Szene setzt. O Bauernaus-Museum Allgäu-Oberschwaben in Wolfegg, Fr., 31. August, 18 Uhr, Tel / 95500, Foto: Chris Noltekuhlmann Nightfall Till Brönner und Dieter Ilg sind Ausnahmemusiker von Weltrang und ein Duo, das nur mit Trompete und Kontrabass wie ein ganzes Orchester klingt. Von Ornette Coleman bis zum deutschen Volkslied, den Beatles oder Richard Wagner Genregrenzen spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. O Martinskirche Langenau, Sa., 28. Juli, 20 Uhr, Tel / , An chunta che... Die Musik von Ganes ist inspiriert von ladinischen Sagen, die man sich in den Dolomiten schon seit Jahrhunderten erzählt und die bis heute nichts von ihrer Magie verloren haben. Zum Einsatz kommen traditionelle Instrumente ebenso wie moderne, elektronische Elemente: Hackbrett trifft Vermona Orgel und Drum Machine, dazwischen ein Streichquartett, Querflöte, Klarinette, Piano und Gitarre. O Neues Schloss Tettnang (Innenhof, bei schlechtem Wetter Stadthalle Tettnang), Do., 19. Juli, 20 Uhr, Tel / , Foto: Nora Blum Die Wirtschaft zwischen Alb und Bodensee

86 Vorschau September 2018 Nachhaltigkeit im Gewerbebau Für viele Unternehmen ist es wichtig, dass ihr Firmengebäude eine gute Energiebilanz aufweist. Umweltbewusstsein und Wirtschaftlichkeit stehen dabei im Vordergrund. Bei der Planung neuer oder der Sanierung vorhandener Gebäude spielen die verschiedenen Möglichkeiten regenerativer Energien deshalb eine zentrale Rolle. Lesen Sie in unserem September- Titelthema, welche Strategien regionale Unternehmen dabei verfolgen. O Heizung, Klimatisierung, Beleuchtung: innovative Technologien O Gründach, Blumenwiese & Co.: das Firmengelände als Lebensraum O Nachhaltigkeitsmanagement: Ansatzpunkte im Gewerbebau WEITERE THEMEN Lebenslanges Lernen für eine digitalisierte Welt In einer digitalisierten Arbeitswelt werden die Aufgaben komplexer, Arbeitsschritte verwoben und Veränderungen beschleunigt. Deshalb müssen Beschäftigte sich kontinuierlich weiterbilden und zwar vom Anfang bis zum Ende ihrer Erwerbskarriere Unbekannte Statistisch werden sie eher stiefmütterlich behandelt die deutschlandweit rund mittelgroßen Unternehmen mit 250 bis Mitarbeitern. Damit das heimliche Herz der deutschen Wirtschaft künftig nicht langsamer schlägt, sollte es stärker in den Fokus der Politik rücken. O Verlagsspecial: Umweltschutz, Entsorgung, Recycling, Energie, Solar und Photovoltaik, Energieberatung 86 Foto: Jürgen Fälchle/Fotolia.com Impressum Informations- und Mitteilungsorgan der Industrie- und Handelskammern Ulm und Bodensee-Oberschwaben mit Handelsregister- Veröffentlichungen Verantwortlich für den Inhalt i. S. v. 8 Landespressegesetz: Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle, IHK Ulm. Für die Rubriken Bodensee-Oberschwaben: Hauptgeschäftsführer Dr. Peter Jany, IHK Bodensee-Oberschwaben VERLAG Neue Süddeutsche Verlagsdruckerei GmbH Verantwortlich: Thomas Hönemann, Nicolaus-Otto-Straße 14, Ulm, Tel / , Fax 0731 / DRUCKEREI apm alpha print medien AG Kleyerstraße 3, Darmstadt REDAKTION Ansprechpartnerin für Unternehmen der IHK Ulm: Lorena Grüner, Olgastr , Ulm, Tel / , Fax 0731 / , Katharina Bill, Olgastr , Ulm, Tel / , Fax 0731 / , Ansprechpartnerin für Unternehmen der IHK Bodensee-Oberschwaben: Gudrun Hölz, Lindenstr. 2, Weingarten, Tel / , Fax 0751 / , FOTOS UND TEXTE Fotos und Texte, die der Redaktion zur Veröffentlichung in der Druckausgabe zugeschickt werden, erscheinen auch in der Online-Ausgabe im Internet ( Nr , Nr ). Nachdruck oder Internetveröffent lichung von Beiträgen und Fotos auch auszugsweise nur mit Zustimmung der Redaktion. ADRESSÄNDERUNGEN, MEHREXEMPLARE USW. Ansprechpartnerin für Unternehmen der IHK Ulm: Gertrud Hille, Olgastr , Ulm, Tel / , Fax 0731 / , Ansprechpartnerin für Unternehmen der IHK Bodensee-Oberschwaben: Elke Vonbach, Postfach 40 64, Weingarten, Tel / , Fax 0751 / , ANZEIGENVERWALTUNG Prüfer Medienmarketing, Endriß & Rosenberger GmbH, Jägerweg 1, Baden-Baden, Tel / 21190, Fax / , Anzeigenleitung: Achim Hartkopf, Tel / Anzeigenservice: Melanie Nöll, Prüfer Medienmarketing, Tel / , Redaktionsmaterial bitte direkt an Ihre IHK senden. ERSCHEINUNGSWEISE jährlich 11-mal (am Monatsanfang) Namentlich oder mit Initialen gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Auffassung der IHK wieder. Der Bezug der IHK-Zeitschrift erfolgt im Rahmen der grundsätzlichen Beitragspflicht als Mitglied der IHK. Zurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 38 vom Januar Bezugspreis im Übrigen: Jahresabonnement 27,85 + MwSt., Einzelheft 2,56. Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier TITELBILD Nils Hasenau

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