Vulnerable Jugendliche: Definition und statistische Daten aus der Schweiz

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1 Vulnerable Jugendliche: Definition und statistische Daten aus der Schweiz Wenn es für Jugendliche schwierig wird Referat vom 8. März 2018 Kongresshaus Biel Marina Delgrande Jordan Sucht Schweiz Tel Av. Louis-Ruchonnet 14 Postkonto CH-1003 Lausanne 1

2 Ablauf Vulnerabilität Definition Schutz- und Risikofaktoren - Definition - Statistische Beispiele Annäherung an den Anteil der «besonders vulnerablen» Jugendlichen in der Schweiz 2

3 Vulnerabilität Definition Die Veranlagung einer Person, eine bestimmte Krankheit zu bekommen / Verhaltensweisen anzunehmen, die ihrer Gesundheit schaden können Jugendliche, der eher zu riskanten Verhaltensweisen neigt grösseres Risiko, in seinem Gesundheits-, Entwicklungsund Bildungsweg beeinträchtigt zu werden Vulnerabilität ergibt sich aus persönlichen und/oder kontextspezifischen Risikofaktoren Ursache der Vulnerabilität ist grundsätzlich immer eine Kombination mehrerer Risikofaktoren Persönliche und/oder kontextspezifische Ressourcen (Schutzfaktoren) reichen nicht aus 3

4 Risiko- und Schutzfaktoren Risikofaktor: Parameter (Charakteristik), der statistisch korreliert mit einer erhöhten Inzidenz von Krankheit / Risikoverhalten Schutzfaktor (Ressourcen): Parameter, der statistisch korreliert mit einer verminderten Inzidenz von Krankheit / Risikoverhalten «Werkzeuge» zur Minderung/Vorbeugung des Einflusses von Risikofaktoren Multidimensionale Faktoren, deren Wirkung sich über die Zeit durch komplexe und dynamische Interaktionsprozesse ergibt Berücksichtigen Sie diese verschiedenen Faktoren, wenn Sie die allgemeine Vulnerabilität eines jungen Menschen in Bezug auf Gesundheit/Risikoverhalten einschätzen 4

5 Bio-psycho-soziales Modell SUBSTANZ - Spezifische Gefährlichkeit - Art, damit umzugehen - Dauer und Häufigkeit - Konsumierte Menge - Interaktion zwischen Substanzen INDIVIDUUM - Biologische Faktoren - Psychische Faktoren - Erwartungen gegenüber Produkt - Lebensstil - Selbstachtung - Beziehungsfähigkeit PSYCHOTROPE ERFAHRUNGEN KONTEXT - Soziale und kulturelle Faktoren - Familiäres Umfeld - Soziales Umfeld (Schule, Arbeit, Freunde ) - Ökonomische Faktoren - Erhältlichkeit des Produkts Quelle: Fachgruppe Adoleszenz des GREA (2015) Übersetzung Fachverband Sucht 5

6 Vulnerabilität in Bezug auf den Konsum psychotroper Substanzen Es ist nicht möglich, einen präzisen Steckbrief zu erstellen. ABER: Es ist möglich, bestimmte Risiko- und Schutzfaktoren nach bestimmten Aspekten zu betrachten: - biologische - individuelle - kontextuelle Die Faktoren können je nach Konsumstatus (Probierkonsum, regelmässiger Konsum, exzessiver Konsum, Abhängigkeit) variieren Verschiedenen Formen von Risikoverhalten liegen dieselben Faktoren zugrunde 6

7 Jugend Eine Zeit der Anfälligkeit für Risikoverhalten (I) Im Westen: ca Jahre (Sawyer et al., 2018) Physische/kognitive/psychosoziale Entwicklung Insbesondere geringe Entscheidungs- und Planungsfähigkeit und geringe Fähigkeit, die Konsequenzen des eigenen Handelns einzuschätzen Das Verhalten ist insbesondere gekennzeichnet durch: ein (relativ) erhöhtes Mass an Risikobereitschaft Erkundungsbedarf/Neuheit Sensationssuche ein (relativ) erhöhtes Mass an sozialer Interaktion Wahrscheinlich notwendig für das Erlernen/Erwerben von Wissen, um Reife und Selbständigkeit zu erreichen 7

8 Jugend Eine Zeit der Anfälligkeit für Risikoverhalten (II) Schrittweiser Umbau des Gehirns zwischen Kindheit und Erwachsenenalter Die Amygdala-Region (Emotionen, Belohnungen) wird während der Pubertät aktiviert Der präfrontale Kortex (Impulskontrolle, Planung) entwickelt sich langsam bis zum Alter von 25 Jahren Diese Asynchronität macht die Adoleszenz - insbesondere die mittlere Adoleszenz - zu einer Periode besonderer Anfälligkeit gegenüber übermässigem Konsum und der Entwicklung einer Sucht (INSERM, 2014; Steinberg 2008) 8

9 Jugend - Eine Zeit der Möglichkeiten In der Adoleszenz experimentieren und lernen junge Menschen und übernehmen neue Verhaltensweisen. Die Verhaltensweisen, die in diesem Zeitraum angenommen werden, neigen dazu, sich im Erwachsenenalter fortzusetzen. In der Prävention und Gesundheitsförderung sind Jugendliche eine bevorzugte Zielgruppe. 9

10 Individuelle Risikofaktoren (Auswahl) Genetik Geschlecht (variiert je nach Substanz und Konsumstatus) Frühe Pubertät (durch Zusammensein mit älteren Peers) z.b. 4% der 15-jährigen Mädchen hatten ihre erste Periode vor dem 11. Lebensjahr (HBSC Schweiz 2014) Sexuelle Orientierung (LGBT) z.b. die Prävalenz von Transgender-Jugendlichen wird auf etwa % geschätzt (Clark et al., 2014; Reisner et al., 2015). Migrationsstatus 10

11 Alkohol, Tabak, Cannabis bei 15-Jährigen (HBSC 2014, in %) 50,0 40,0 Jungen Mädchen 30,0 29,6 26,4 27,3 22,9 20,0 10,0 9,8 5,7 11,9 14,6 9,0 10,2 7,7 6,2 0,0 weder Alk., noch Tab, noch Can (Leben) Alkohol 1x /Woche Rauschtrinken 1x (30 Tage) Tabak 1x /Woche Cannabis 1x (30 Tage) Alk + Tabak + Can 11

12 Alkohol, Tabak, Cannabis bei 15 bis 19-Jährigen (CoRolAR 2014, in %) 50,0 40,0 36,1 39,1 Jungen Mädchen 30,0 28,0 25,9 25,9 20,0 19,7 12,8 10,0 6,8 0,0 Alkohol 1x /Woche Rauschtrinken 1x /Monat Tabakkonsum Cannabis 1x (30 Tage) 12

13 Anteil Männer <25 Jahren unter den Klienten der Suchteinrichtungen, nach Hauptproblemsubstanz (act-info 2016, in %) 100,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0, Jahre Jahre 16,6 54,2 1,8 3,4 1,2 3,8 9,0 2,4 HP Alkohol HP Cannabis HP Opioide HP Kokain 13

14 Anteil Frauen <25 Jahren unter den Klientinnen der Suchteinrichtungen, nach Hauptproblemsubstanz (act-info 2016, in %) 100,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0, Jahre Jahre 14,1 56,8 11,3 1,4 3,6 7,6 1,5 8,2 HP Alkohol HP Cannabis HP Opioide HP Kokain 14

15 Individuelle Risikofaktoren Persönlichkeit/Einstellungen (Auswahl) Geringes Selbstwertgefühl, Schüchternheit, Selbstabwertung Aggressivität Übermässige emotionale Reaktionen Beziehungsschwierigkeiten Hohes Mass an Sensationssuche Geringe Frustrationstoleranz Mangelnde soziale Kompetenz Positive Erwartungen an die Substanz Wahrgenommene Verfügbarkeit des Stoffes 15

16 Individuelle Schutzfaktoren Persönlichkeit/Lebenskompetenz (Auswahl) Optimismus Selbstwirksamkeitserwartung Psychosoziale Fähigkeiten (Lebenskompetenz, life skills): Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen, Konflikte/Probleme konstruktiv zu lösen, kreativ/kritisch zu denken, effektiv zu kommunizieren, Selbstbewusstsein zu haben, Stress zu bewältigen, mit Emotionen umzugehen usw. Resilienz (dynamischer Prozess, sich widrigen Bedingungen anzupassen) 16

17 Individuelle Risikofaktoren Schulische Schwierigkeiten Schulabbruch z.b. In der Schweiz hatten im Jahr 2016 ca. 5% der 18- bis 24-Jährigen keine postobligatorische Bildung (BFS, 2018) 17

18 Individuelle Risikofaktoren Psychische Beeinträchtigungen Psychische Beeinträchtigungen treten oft schon während der Pubertät auf (Medianalter = Jahre; Kessler et al. 2005) Gemäss Schätzungen deutscher Studien haben 17-27% der Kinder und Jugendlichen psychische Beeinträchtigungen z.b. Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen, Angststörungen. Risiko der Selbstmedikation 18

19 Chronische Symptome (> 1x/Woche in den letzten 12 Monaten) bei 15-Jährigen (HBSC 2014, in %) 100,0 90,0 80,0 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 40,4 54,9 28,7 27,0 16,0 14,5 14,9 17,9 19,1 12,3 Jungen Mädchen 45,4 28,3 24,7 12,3 7,4 5,8 19

20 Kontextuelle Risikofaktoren Die Peers Substanzkonsum in der Peer-Group / Best Friends-Group Angst vor sozialer Ablehnung Richtung des statistischen Zusammenhangs ist schwer herzustellen: Konsumimitation («Sozialisationseffekt») Stärkung der Position, wenn sie sich mit konsumierenden Jugendlichen umgeben («Selektionseffekt») 20

21 Abendlicher Ausgang mit Freunden bei 15- Jährigen (HBSC 2014, in %) 50,0 Jungen Mädchen 40,0 30,0 33,7 38,7 25,6 29,2 40,7 32,1 20,0 10,0 0,0 nie oder fast nie < 1x /Woche 1x/Woche 21

22 Abendlicher Ausgang mit Freunden und Konsum bei 15-Jährigen (HBSC 2014, in %) Anteil der 15-Jährigen mit mindestens einmaligem Tabakkonsum pro Woche 4,3% 6,9% 19,4% Anteil der 15-Jährigen mit mindestens einmaligem Alkoholkonsum pro Woche 3,4% 4,4% 15,0% Anteil der 15-Jährigen mit mindestens einmaliger Trunkenheit im letzten Monat 2,9% 8,4% 20,4% Anteil der 15-Jährigen mit mindestens einmaligem Cannabisgebrauch im letzten Monat 3,5% 9,9% 23,2% 0% 10% 20% 30% 40% 50% sich nie oder fast nie abends treffen...sich weniger als einmal pro Woche abends treffen sich wöchentlich oder täglich abends treffen 22

23 Kontextuelle Risikofaktoren Die Familie Substanzkonsum der Eltern und/oder Geschwister Familie, die wenig/keine emotionale Unterstützung bietet Fehlende elterliche Aufsicht (Monitoring) Häufig als Folge des elterlichen Substanzkonsums: instabiles Familienklima, Vernachlässigung, Misshandlung, innerfamiliäre Gewalt 23

24 Kontextuelle Schutzfaktoren Die Familie Ausreichende elterliche Aufsicht (Monitoring) «Autoritativer» Erziehungsstil (fordernd, herzlich, erhöhtes Mass an Kontrolle/Sensibilität). Starke Verbundenheit mit / Bindung zu den Eltern Standard = kein Konsum 24

25 Familiäre Risikofaktoren bei 15-Jährigen (HBSC 2014, in %) 50,0 Jungen Mädchen 40,0 30,0 20,0 15,9 22,0 24,0 19,9 20,9 15,7 10,0 0,0 Schwierigkeiten mit Mutter und Vater über Sorgen zu sprechen wahrgenommene Unterstützung durch die Familie (tief-mässig) wahrgenommenes Monitoring durch die Eltern (tief-mässig) 25

26 Elterliche Aufsicht; Wahrnehmung der 15-jährigen Jungen (HBSC 2014, in %) 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 1,4 26,6 3,7 30,7 2,0 3,9 16,9 19,5 3,2 23,8 0,0 wer deine Freunde sind wofür du dein Geld ausgibst wo du nach der Schule bist wo du abends hingehst was du in deiner Freizeit machst wissen wenig wissen nichts 26

27 Elterliche Aufsicht; Wahrnehmung der 15-jährigen Mädchen (HBSC 2014, in %) 50,0 40,0 30,0 2,9 3,6 20,0 10,0 0,8 17,0 25,1 2,0 3,0 14,2 14,2 24,2 0,0 wer deine Freunde sind wofür du dein Geld ausgibst wo du nach der Schule bist wo du abends hingehst was du in deiner Freizeit machst wissen wenig wissen nichts 27

28 Elterliche Aufsicht und Konsum bei 15-Jährigen (HBSC 2014, in %) Anteil der 15-Jährigen mit mindestens einmaligem Tabakkonsum pro Woche 7,6% 22,5% Anteil der 15-Jährigen mit mindestens einmaligem Alkoholkonsum pro Woche 6,0% 15,7% Anteil der 15-Jährigen mit mindestens einmaliger Trunkenheit im letzten Monat 8,1% 21,7% Anteil der 15-Jährigen mit mindestens einmaligem Cannabisgebrauch im letzten Monat 10,1% 23,3% 0% 10% 20% 30% 40% 50%...wenn erwachsene Bezugspersonen gut über Freizeitverhalten Bescheid wissen...wenn erwachsene Bezugspersonen über Freizeitverhalten wenig oder nicht Bescheid wissen 28

29 Kontextuelle Faktoren Der sozioökonomische Hintergrund der Familie Sozioökonomisches Niveau der Familie (variiert je nach Geschlecht, Substanz und Konsumhäufigkeit) «Soziale Kausalität» häufiger bei (jungen) Jugendlichen Bei älteren Jugendlichen auch «Selektion durch Gesundheit» 29

30 Anteil konsumierender 15-jähriger Jungen nach sozioökonomischem Niveau der Familie (HBSC 2014; FAS-Indikator; in %) 50,0 40,0 37,8 30,0 28,1 20,0 10,0 8,9 8,2 18,0 19,4 8,9 11,2 17,2 10,9 14,2 21,7 0,0 Alkohol 1x /Woche Rauschtrinken 1x (30 Tage) SES tief SES mittel SES hoch Tabak 1x /Woche Cannabis 1x (30 Tage) 30

31 Anteil konsumierender 15-jähriger Mädchen nach sozioökonomischem Niveau der Familie (HBSC 2014; FAS-Indikator; in %) 50,0 40,0 30,0 23,1 22,5 24,2 20,0 10,0 6,1 4,5 9,9 12,5 13,2 8,4 9,2 9,5 11,4 0,0 Alkohol 1x /Woche Rauschtrinken 1x (30 Tage) Tabak 1x /Woche SES tief SES mittel SES hoch Cannabis 1x (30 Tage) 31

32 Annäherung an den Anteil der «besonders vulnerablen» Jugendlichen in der Schweiz (I) Diejenigen, die am stärksten gefährdet sind, mit riskanten Verhaltensweisen zu experimentieren und/oder risikoreiches Verhalten zu übernehmen, weil sie mehr Risikofaktoren haben als gleichaltrige Jugendliche Operationalisierung nach Suris et al. 2006: Kumulierung der folgenden Kriterien (mindestens 2) Individuelle Dimension: erhöhte Symptomatologie Familiäre Dimension: Schwierigkeiten, sich den Eltern anzuvertrauen Schulische Dimension: schwacher Bezug zur Schule 32

33 Annäherung an den Anteil der «besonders vulnerablen» Jugendlichen in der Schweiz (II) Bei den 16- bis 20-Jährigen, Mittel- und BerufsschülerInnen (SMASH 2002): ca. 6% (ca. 8% der Mädchen/Frauen und 5% der Jungen/Männer) Bei den 11- bis 15-Jährigen (obligatorische Schule): HBSC 2010: ca. 7% (ca. 8% der Mädchen und ca. 5% der Jungen) HBSC 2014: ca. 7% (ca. 9% der Mädchen und 7% der Jungen) Nur eine Grössenordnung! Ermöglicht es, die Eigenschaften dieser Gruppe zu untersuchen 33

34 Gesundheitszustand als schlecht beschreiben Unzufriedenheit mit Lebensumständen Unzufriedenheit mit Körpergewicht Familie mit einem Elternteil/Patchworkfamilie Wahrnehmung eines geringen elterlichen Monitorings Eltern arbeiten nicht mind. 1x/Woche abends mit Freunden ausgehen sich nur schwerlich besten Freund/in anvertrauen können sich nur schwerlich Freund/in des selben Geschlechts anvertrauen können sich nur schwerlich Freund/in des anderen Geschlechts anvertrauen können schlechte schulische Leistungen erbringen sich durch die Arbeit für die Schule gestresst fühlen mind. 1x eine Klasse wiederholt haben sich durch Mitschüler nicht akzeptiert/unterstützt fühlen Eigenschaften der «besonders vulnerablen» jährigen Jungen (HBSC 2010, bivariate Odds Ratios, kontrolliert für das Alter) individuelle familiäre soziale schulische 34

35 Gesundheitszustand als schlecht beschreiben Unzufriedenheit mit Lebensumständen Unzufriedenheit mit Körpergewicht Frühzeitige Pubertät (vor 12 Jahren) Familie mit einem Elternteil/Patchworkfamilie Wahrnehmung eines geringen elterlichen Monitorings Eltern arbeiten nicht mind. 1x/Woche abends mit Freunden ausgehen sich nur schwerlich besten Freund/in anvertrauen können sich nur schwerlich Freund/in des selben Geschlechts anvertrauen können sich nur schwerlich Freund/in des anderen Geschlechts anvertrauen können schlechte schulische Leistungen erbringen sich durch die Arbeit für die Schule gestresst fühlen mind. 1x eine Klasse wiederholt haben sich durch Mitschüler nicht akzeptiert/unterstützt fühlen Eigenschaften der «besonders vulnerablen» jährigen Mädchen (HBSC 2010, bivariate Odds Ratios, kontrolliert für das Alter) individuelle familiäre soziale schulische 35

36 Fazit: allgemeines Profil der «besonders vulnerablen» Jährigen in der Schweiz Gesundheit: beurteilen ihre Gesundheit eher als schlecht, sind mit ihrer Existenz und ihrem Gewicht unzufrieden, und Mädchen haben eher eine verfrühte Pubertät Familie: leben häufiger in einem Alleinerziehendenhaushalt oder in einer Patchworkfamilie und nehmen eine geringe elterliche Aufsicht wahr Peers: treffen sich eher abends mit ihren Freunden und haben Schwierigkeiten, sich ihrem/r (besten) Freund/in anzuvertrauen Schule: haben eher schlechte schulische Leistungen, fühlen sich durch die Schularbeit gestresst, haben mindestens 1x wiederholt und fühlen sich wenig oder gar nicht akzeptiert und unterstützt von den Mitschülern 36

37 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Für weitere Informationen: 37

38 Nützliche Referenzen Archimi, A., & Delgrande Jordan, M. (2014). Vulnérabilité aux comportement à risque à l adolescence : définition, opérationnalisation et description des principaux corrélats chez les ans de Suisse (Rapport de recherche No 67). Lausanne: Addiction Suisse. Couteron, J.-P. (2015). Facteurs de protection, facteurs de vulnérabilité. In A. Morel, J.-P. Couteron & P. Fouilland (Eds.), Aide-mémoire - Addictologie en 49 notions (2e édition, pp ). Paris: Dunod. Gmel G., Kuendig H., Notari L., Gmel C. (2015). Monitorage suisse des addictions (CoRolAR): consommation d alcool, tabac et drogues illégales en Suisse en Addiction Suisse, Lausanne, Suisse. INSERM. (2014). Conduites addictives chez les adolescents. Usages, prévention et accompagnement. Paris: Inserm. Kessler, R. C., Berglund, P., Demler, O., Jin, R., Merikangas, K. R., & Walters, E. (2005). Lifetime prevalence and age-of-onset distributions of DSM-IV disorders in the national comorbidity survey replication. Archives of General Psychiatry, 62(6), Maffli, E., Delgrande Jordan, M., Schaaf, S., Dey, M. (2018). act-info Jahresbericht Suchtberatung und Suchtbehandlung in der Schweiz - Ergebnisse des Monitoringsystems. Bern: Bundesamt für Gesundheit (BAG). 38

39 Nützliche Referenzen (Fortsetzung) Marmet, S., Archimi, A., Windlin, B., & Delgrande Jordan, M. (2015). Substanzkonsum bei Schülerinnen und Schülern in der Schweiz im Jahr 2014 und Trend seit Resultate der Studie Health Behaviour in School-aged Children (HBSC) (Forschungsbericht Nr. 75). Lausanne: Sucht Schweiz. [AVEC RESUME EN FRANCAIS] Substanzgebrauch-HBSC-2014.pdf Phan, O., & Couteron, J.-P. (2015). Adolescence et addictions. In A. Morel, J.-P. Couteron & P. Fouilland (Eds.), Aide-mémoire - Addictologie en 49 notions (2e édition, pp ). Paris: Dunod. Plateforme Adolescents du GREA. (2015). Adolescences aux risques de l addiction : manuel de réflexion et d action à l usage des professionnels. Lausanne, Suisse : Groupement Romand d Études des Addictions. Sawyer, S. M., Azzopardi, P. S., Wickremarathne, D., & Patton, G. C. (2018). The age of adolescence. The Lancet Child & Adolescent Health, Epub ahead of print. doi: /S (18) Steinberg, L. (2008). A Social Neuroscience Perspective on Adolescent Risk-Taking. Developmental Review, 28(1), Suris, J. C., Berchtold, A., Jeannin, A., & Michaud, P.-A. (2006). Jeunes vulnérables en Suisse: faits et données. Lausanne: Institut universitaire de médecine sociale et préventive. 39

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