Leitfaden für kollegiales Coaching

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1 Lebenswerk hat folgenden Leitfaden für das KOLLEGIALE COACHING geschaffen: 1) Anlässe (= gute Einstiegsmöglichkeiten/Gelegenheiten) für den wichtigen ersten Schritt Es bieten sich folgende Möglichkeiten: Eine passende Situation erkennen & nutzen - zb Lob/Anerkennung geben - aber auch weitere Entwicklungspotenziale aufzeigen, wenn mir was auffällt - bei Bedarf gleich Termin für ein weiteres (oder umfangreicheres) Gespräch vereinbaren!

2 Befindlichkeiten wahrnehmen & ansprechen zb auf Körpersprache (Unzufriedenheit, Verunsicherung, Niedergeschlagenheit ) der/des KollegIn achten eigene Wahrnehmungssensoren dafür sensibilisieren! Klare Zeichen erkennen & nutzen - zb Kunde gibt Rückmeldung über KollegIn, Reklamationen, Zahlen stimmen nicht, Vereinbarungen aus dem Training werden nicht (ausreichend) eingehalten bzw. gelebt KollegIn kommt von sich aus und ersucht um Unterstützung Als Folge eines Mitarbeiter-Gespräches Mögliche EINSTIEGSPHRASEN (ICH-Botschaften) für solche Anlässe: Mit fällt auf, dass Ich hab den Eindruck, dass Ich hab das Gefühl, dass Ich bilde mir ein, dass TIPP: die entsprechende subjektive Wahrnehmung (Situation) bildlich beschreiben und sich vergewissern, dass mein(e) KollegIn das gut nachvollziehen bzw. sich daran erinnern kann! Weitere gute Einstiegsphrasen: (aus der eigenen Erfahrung beim TUN) (Raum für Notizen)

3 2) Mögliche ZIELFRAGEN: Was willst Du erreichen? TIPP: das ZIEL (eigene Vorstellung) bildlich beschreiben & auf Körpersprache achten! (positive Körpersprache = positive Emotionen = ich glaube dran und es motiviert mich auch) zusätzlich: (wegen Messbarkeit & Verbindlichkeit) Woran erkennst Du, dass Du Dein Ziel erreicht hast? Bis wann hast Du s erreicht? Weitere gute ZIELFRAGEN: (aus der eigenen Erfahrung beim TUN) (Raum für Notizen)

4 3) Mögliche Fragen für den WEG (die Umsetzung): Was wäre denn Deine Idee (Vorschlag, Möglichkeit, ) für einen ersten Schritt? Was würde denn ich (andere Kollegin) in dieser Situation machen? Wie würde ich (die Kollegin XY) das angehen? oder Bezug zu anderer Situation: Wenn es Dir dort gelungen ist warum sollte es Dir hier nicht auch gelingen? TIPP: immer zuerst die (den) KollegIn suchen lassen also den Ball bewusst zurückspielen bevor ich möglicherweise selbst einen IMPULS (Vorschlag) einbringe! Die (den) KollegIn schrittweise zu einer Lösung hinführen. Alles, was ihr (ihm) selbst einfällt, hat eine höhere Identifikation und damit auch Motivation! Weitere gute Fragen für den WEG: (aus der eigenen Erfahrung beim TUN) (Raum für Notizen)

5 4) Klare VEREINBARUNG treffen! Beispielsweise durch Zeichen zb Handschlag, Körpersprache, Aufforderung: Gilt s?! zusätzlich: Wann reden wir weiter? gleich nächsten Gesprächstermin vereinbaren! Weitere gute Ideen für verbindliche VEREINBARUNGEN: (aus der eigenen Erfahrung beim TUN - Raum für Notizen) 5) Umsetzen & TUN! TIPP: Darauf achten, dass die (der) KollegIn möglichst schnell (am besten unmittelbar) in s TUN (= Anwenden) kommt! Gegebenenfalls spontanes Rollenspiel machen und üben. Aber dann gleich in echt ausprobieren!

6 6) REFLEKTIEREN Erfolgskontrolle durchführen TIPP: Immer zuerst nachfragen, was gelungen ist! Und dies gleich POSITIV würdigen und ANERKENNEN! Erst dann auf die Potenziale eingehen bzw. auf das, was noch nicht (bzw. nicht ausreichend) gelungen ist bei Bedarf ermutigen es wieder, nochmals zu versuchen! Was ist gelungen? Wo(rin) war st Du wirklich gut? Was hast Du (bereits) umsetzen können? Was beschäftigt Dich noch? Mit was bist Du (noch) nicht zufrieden? Worin sieh st Du weitere (Verbesserungs)Potenziale? TIPP: Solange den obigen Kreislauf (Leitfaden) durchspielen, bis die (der) KollegIn und auch ich als kollegialer Coach zufrieden sind. Erst dann das nächste Anliegen, Thema, vornehmen! Weitere gute Fragen für s REFLEKTIEREN: (aus der eigenen Erfahrung beim TUN - Raum für Notizen)

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