Studie: Kinder lernen schnell Englisch

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1 GZA/PP 8048 Zürich 79. Jahrgang Donnerstag, 8. Mai 2014 Nr.19 Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel , Fax Studie: Kinder lernen schnell Englisch Eine Kindertagesstätte im Seefeld hat an einer Studie der Uni Zürich teilgenommen. Untersucht wurde, ob zweisprachiger Unterricht berhaupt etwas bringt. azit: Er tut es. Die Globegarden-Kinderkrippe im Seefeld des gemeinnützigen, nicht gewinnorientierten Trägers Globegarden hat an einem Projekt der Uni Zürich zum Thema Zweisprachigkeit teilgenommen. Vier Anglistikstudentinnen des Englischen Seminars untersuchten im Rahmen des Masterforschungsseminars «Bilingual Language Acquisition», wie Kinder mit zwei Sprachen aufwachsen. Die Wahl für die Beobachtungsstudie fiel auf die zweisprachige Kindertagesstätte im Seefeld, in der sowohl Schweizerdeutsch, Hochdeutsch als auch Englisch gesprochen wird. Sprachkompetenz verglichen «Zustande kam die Zusammenarbeit mit der Uni Zürich, weil eine Mitarbeiterin am Englischen Seminar studiert», so Globegarden-Geschäftsführerin Christina Mair. Im Rahmen der Bobachtungsstudie untersuchten die Studentinnen Cristina Zanetti, Georgina Wood, Isabella Gall und Petra Fux neun Kinder der Tagesstätte im Alter von zwei bis vier Jahren. Die Kinder wachsen zu Hause in einem deutschsprachigen Umfeld auf und «Achtung!» oder «Watch out!»: Diese Knirpse verstehen beides gut. F: zvg. lernen in der Kinderkrippe zwei Sprachen: Schweizerdeutsch (beziehungsweise Hochdeutsch) und Englisch. Die Studentinnen konzentrierten ihre Beobachtungen und Auswertungen auf den Vergleich der Sprachkompetenzen der Kinder in den beiden Sprachen. Ziel war es zu erforschen, welche Unterschiede es bezüglich der Sprachproduktion gibt. Dafür nahmen die Studentinnen die Kinder in einer für sie natürlichen Umgebung für jeweils rund zehn Minuten in jeder Sprache auf. Die Kinder unterhielten sich gesondert in einem Gruppenraum mit der Schweizerdeutsch- bzw. Englisch-Fachkraft über den Inhalt eines Bilderbuchs. Hörverständnis steigt rapide Die Aufnahmen fanden zwischen November und Dezember 2013 in regelmässigen Beobachtungszeiträumen statt. Die Kinder lösten dieselbe Aufgabe zuerst auf Deutsch und etwa 14 Tage später auf Englisch. Die nun aktuell vorliegenden Ergebnisse der Beobachtungsstudie zeigen, dass Kinder mit zwei Betreuungstagen in der Kinderkrippe vom Hörverständnis bereits profitieren, der Sprachgebrauch jedoch weniger ausgeprägt ist. Die Kinder sprechen weiter hauptsächlich in der gewohnten Primärsprache Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch, verstehen und reagieren aber auch auf die englischen Sätze der Fachkraft. Die Beobachtungsstudie zeigt, dass die Mehrheit der Kinder neben dem Hörverständnis auch das Sprachverständnis der englischen Sprache erlangt. Am besten schnitten die älteren Kinder ab, die an mehr als zwei Tagen pro Woche die Kindertagesstätte besuchen. Die Studentinnen werten die Ergebnisse als nicht überraschend, da die Kinder an mehreren Tagen pro Woche regelmässig mit der zweiten Sprache konfrontiert werden und somit neben dem Hörverständnis von den Fachkräften auch das aktive Sprechen, der Wortschatz und die Aussprache gefördert werden können. Auch nimmt die Sprachproduktion bis zu einem gewissen Alter proportional zu. Christina Mair freut sich über den Befund der Sprachwissenschaftlerinnen: «Unser Konzept funktioniert. Und die Arbeit unserer Fachkräfte bei Globegarden trägt Früchte.» Die Studie stand unter der Leitung der Dozentin Sarah Chevalier im Rahmen der Veranstaltung zum Thema «Bilingualer Spracherwerb» des Englischen Seminars der Uni Zürich. Sie ist auf Mehrsprachigkeit spezialisiert und hat mehrere Studien zu diesem Thema verfasst. (zb./ajm.) Mehr Informationen zur Studie unter html. Witiker Kinder stellen ihre Gemälde in der Kulturschüür aus Der Kulturverein Eierbrecht und die Kinderkünstler aus dem Atelier 15 laden Sie herzlich ein zur Ausstellung «Bunt ist meine Lieblingsfarbe». Die Kinder zeigen Bilder und Objekte, die im Atelier 15 entstanden sind und sich mit Tieren, Menschen und der ganzen kunterbunten Welt auseinandersetzen. Die Kunstausstellung in der Witiker Kulturschüür Eierbrecht wird am Samstag, 10. Mai, 15 Uhr, eröffnet. Sie zeigt Bilder und Tonobjekte, welche Kinder im Atelier 15 bei Lisa Ciminelli gemacht haben. Zahlreiche Kinder aus dem ganzen Quartier gehen oft über mehrere Jahre hinweg ins Malatelier von Lisa Ciminelli, wo sie frei mit Ton und Farben arbeiten können. Da so viele schöne Werke dort entstanden sind, wollten wir vom Kulturverein Eierbrecht diesen Kinderkünstlern die Möglichkeit bieten, in der Schüür auszustellen. Die Kinder treten dabei als kreatives «Kollektiv» auf, es steht also nicht im Zentrum, dass man einzelne Bilder jemandem zuordnen kann. Im Gegenteil: Die Kinder haben gemeinsam auch ein grosses Bild gemacht, so gross, dass man es erst aus der Vogelperspektive/vom Heuboden aus richtig betrachten kann. (zb.) Vernissage: Sa, 10. Mai, 15 Uhr, Ausstellungseröffnung und Mitmach-Malerei für Kleine & Grosse. Kulturschüür Eierbrecht, Burenweg, Ende Eierbrechtstrasse, 8053 Zürich. Dauer der Ausstellung: bis 25. Mai. Öffnungszeiten: Mi 17 bis 18 Uhr, Sa 16 bis 18 Uhr, So 11 bis 13 Uhr mit Bar/Sirup-Bar. Zählen Es kreucht und fleucht im Quartier. In einer gemeinsamen Aktion schliessen sich Umweltorganisationen zusammen, um die Vogelwelt in den Zürcher Stadtquartieren zu zählen. Freiwillige Helfer werden gesucht. Seite 5 Zahlen Brot und Gipfel vom Vortag, das Sandwich von gestern landen normalerweise im Abfall. Normalerweise, denn die «Äss-Bar» in der Altstadt bietet seit einem halben Jahr mit Erfolg Brot von gestern zu günstigen Preisen an. Seite 5 Zocken Spielsucht grassiert seit Generationen in unserer Gesellschaft. Für Betroffene ist das Zentrum für Spielsucht eine hilfreiche Adresse. Interviewpartner Christian Ingold meint: «Wer Pech hat, gewinnt.» Seite 9

2 2 Stadt Zürich Nr Mai 2014 AKTUELL Gifte, Antidote und Nanopartikel Französischer Konzertabend ETH und Collegium Helveticum laden am 16. Mai zu Vorträgen zum Thema «Auf Leben und Tod Gifte und Antidote» und am 11. Juni zum Tag der offenen Laboratorien ein. Die Sopranistin Christina Landshamer und das Zürcher Kammerorchester unter Principal Conductor Sir Roger Norrington bringen mit Werken von Rameau und Haydn französisches Flair in die Tonhalle. Giftmörderinnen wie Anna Zwanziger, Gesche Gottfried oder Christiane Guthardt waren nicht zimperlich, wenn es darum ging, bei unliebsamen Mitmenschen beispielsweise das berüchtigte «poudre de succession» («Erbschaftspulver») zur Anwendung zu bringen. Mit Arsenik hantierte auch Marie-Madeleine, Marquise de Brinvilliers. Um die Toxinwirkung auszutesten, soll sie vor dem Anschlag auf ihren Vater vergifteten Zwieback an Arme, insbesondere im Hospital Hotel-Dieu in Paris, verteilt haben. Heute ist es meist möglich, Vergiftungen erfolgreich zu behandeln und mit Antidoten die toxische Wirkung von Substanzen zu vermindern, in weniger giftige Stoffe umzuwandeln oder die Gifte vom Wirkort zu verdrängen und beschleunigt auszuscheiden. Dies ist dem Vorwort zum Anlass «Auf Leben und Tod Gifte und Antidote» vom 16. Mai von 16 bis Uhr in der Semper-Sternwarte zu entnehmen. Der Anlass beginnt mit einer Einführung von Helma Wennemers. Danach folgen Referate zu Themen wie «Einsatz von Antidoten bei Vergiftungen», «Biodetoxifikation», «Antibiotika und Schmerzmittel aus Schlangengiften» und «Historische Giftmischungen vom SchierlingsbeANZEIGEN cher bis zum Erbschaftspulver. Von bis Uhr findet eine moderierte Diskussion statt. Tag der offenen Laboratorien Am Mittwoch, 11. Juni, von 10 bis Uhr öffnen zehn Laboratorien auf dem Campus der ETH Hönggerberg ihre Türen für die Öffentlichkeit. Spannende Vorträge und Einblick in Forschungslaboratorien der Chemie und der Pharmazie stehen auf dem Programm. Im Informationszentrum wird über die aktuelle Forschung informiert. Themen sind unter anderem «Faszination Chemie und Pharmazie», «Nanopartikel für die Medizin, sauberes Wasser und umweltfreundlichere Kleider», «Die Natur als Arzneimittelhersteller und als Quelle der Inspiration für den Chemiker» und «Einführung in die RNAWelt an der Grenze zwischen Biologie und Chemie». Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung sowohl für Laborbesuch als auch Vorträge und Experimentalshow ist notwendig unter Anmeldeschluss für den Tag der offenen Laboratorien ist der 5. Juni. Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation des Departements Chemie und Angewandte Biowissenschaften der ETH Zürich mit dem Collegium Helveticum und heisst daher & D-CHAB». (pd./pm.) Freitag, 16. Mai, 16 bis Uhr. Semper-Sternwarte, Schmelzbergstrasse 25. Mittwoch, 11. Juni, 10 bis Uhr. ETH Hönggerberg. und Auf dem Programm stehen Suiten und Arien der Oper «Les Boréades» von Rameau sowie die 85. Sinfonie von Joseph Haydn mit dem Beinamen «La Reine» aus der Reihe der Pariser Sinfonien. Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer gastierte unter anderem an der Stuttgarter Staatsoper, am Pariser Théâtre du Châtelet und an den Salzburger Festspielen. Sie sang mit den Münchner Philharmonikern, dem Freiburger Barockorchester oder den Orchestern des Bayerischen Rundfunks. Christina Landshamers besondere Liebe gehört dem Liedgesang sowie der zeitgenössischen Musik. Die Aufführung am kommenden Dienstag findet im Rahmen des «Sir-Roger-Abos» statt. Der Principal Conductor dirigiert in der Saison 2013/2014 sechs Konzerte in der Tonhalle und präsentiert dabei alle sechs Pariser Sinfonien von Haydn. (pd./mai.) Dienstag, 13. Mai, Uhr, Tonhalle Zürich (grosser Saal), Claridenstrasse 7, 8002 Zürich. Die Sopranistin Christina Landshamer. Foto: zvg. Wettbewerb Lokalinfo verlost 5x 2 Eintrittskarten für den Konzertabend am kommenden Dienstag in der Tonhalle. Wer eine gewinnen möchte, ruft am Freitag, 9. Mai, zwischen und Uhr an unter: Telefon Keine Wettbewerbs-Korrespondenz. Rechtsweg ausgeschlossen. Denkmalpflege zum Anfassen Fragen und Anliegen der Denkmalpflege stehen bei Führungen bis zum 2. Oktober im Mittelpunkt. Unter dem Motto «Zutritt verboten» führen die Stadt- und Land-Rundgänge der Denkmalpflege der Städte Winterthur und Zürich sowie des Kantons Zürich dieses Jahr an Orte, die normalerweise kaum zugänglich sind. Die kostenlosen Führungen durch Kirchen, Villen, Landgüter, Pri- vathäuser und Militärbauten finden bis 2. Oktober im ganzen Kanton Zürich statt, bis 1. Juli jeweils am Dienstag und vom 21. August bis zum 2. Oktober jeweils am Donnerstag. Bei einigen Führungen ist aufgrund der beschränken Platzzahl eine Anmeldung erforderlich. Mehrere Führungen finden zweimal statt. In den nächsten Tagen stehen folgende Anlässe auf dem Programm: Am 13. Mai um Uhr wird auf das Thema «Altes und neues Bauen in der Eierbrecht» in der Stadt Zü- rich eingegangen. Am 20. Mai und am 21. August um kann die Villa Alma, die Altersresidenz am See in Männedorf, besichtigt werden. Am 27. Mai um 17 Uhr wird die Umnutzung der Halle 87 zur Bibliothek in Winterthur erläutert. Einen Blick hinter die Schlossfassade kann am 27. Mai um Uhr in Wetzikon geworfen werden. (pd./pm.) oder oder Telefon oder

3 A K TUELL Züriberg Nr Mai IN KÜRZE Jugendkriminalität Die Gesamtzahl der im Jahr 2013 bei den Jugendanwaltschaften des Kantons Zürich eingegangenen Fälle hat gegenüber dem Vorjahr um 7 Prozent zugenommen. Entgegen dieser Zunahme hat die Anzahl der Jugendlichen, gegen die wegen einer Gewaltstraftat an die Jugendanwaltschaften rapportiert wurde, gegenüber dem Vorjahr nochmals um 3 Prozent abgenommen. Gleichstellung Im Rahmen der Legislaturschwerpunkte 2010 bis 2014 hatte der Stadtrat das Ziel festgelegt, die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in der Stadt Zürich weiter zu verbessern. Nun liegt der Schlussbericht vor: Vieles wurde erreicht, einiges bleibt noch zu tun, weshalb das Förderprogramm um zwei Jahre verlängert wird. Public Viewing Die Europaallee wird zur Fussballallee. Vom 12. Juni bis 13. Juli wird auf dem Baufeld H der Europaallee, direkt an der Langstrasse, die WM-Lounge Europaallee eingerichtet. Gezeigt werden alle Spiele der Fussball-WM in Brasillien, die um 18, 21 oder 22 Uhr beginnen. Das Public Viewing in der WM-Lounge Europaallee bietet Platz für rund 5000 Fussballfans und öffnet jeweils spätestens zwei Stunden vor Spielbeginn. Herzchirurgie Volkmar Falk, Direktor der Klinik für Herz- und Gefässchirurgie, folgt dem Ruf an die Charité und das Deutsche Herzzentrum Berlin. Er wird das Universitätsspital Zürich (USZ) und die Universität Zürich (UZH) auf den 1. Oktober 2014 verlassen. Er wird damit in Zukunft eine der grössten und renommiertesten Kliniken Europas auf diesem Gebiet leiten. USZ und UZH werden für eine rasche Nachfolge sorgen. 1.-Mai-Umzug Stadt- und Kantonspolizei Zürich ziehen eine positive Bilanz zum diesjährigen 1. Mai. Es gelang ihnen, gemeinsam für einen ruhigen und sicheren 1. Mai zu sorgen. Ausschreitungen konnten gänzlich verhindert werden. Lediglich während des offiziellen Umzugs kam es in der Innenstadt zu einzelnen kleineren Sachbeschädigungen. Neue Präsidentin Der Regierungsrat hat Regine Aeppli, Vorsteherin der Bildungsdirektion, zu seiner Präsidentin für das Amtsjahr 2014/2015 gewählt. Regine Aeppli übernimmt das Präsidium von Thomas Heiniger, Vorsteher der Gesundheitsdirektion. Das Amtsjahr begann am 1. Mai. Regine Aeppli ist seit 2003 Mitglied des Regierungsrates. Zum neuen Vizepräsidenten wurde Ernst Stocker, Vorsteher der Volkswirtschaftsdirektion, gewählt. Brotkreuz, 100 g für 1.60 Franken: Bis 10. Mai werden 20% des Erlöses dem SRK Kanton Zürich gespendet.f: zvg. «Brotkreuze» an Dunants Geburtstag Am 8. Mai vor 186 Jahren wurde Henry Dunant, Gründer des Roten Kreuzes, geboren. Ihm zu Ehren verkaufen Steiner Beck und Beck Keller vom 5. bis 10. Mai «Brotkreuze» in ihren Zürcher Filialen und spenden einen Teil des Erlöses dem SRK Kanton Zürich. Freiwillige verteilen am diesjährigen Weltrotkreuztag im Kanton Zürich zudem von den Bäckereien gesponserte «Brotkreuze» und Informationen zum Roten Kreuz. Die Zusammenarbeit mit den Zürcher Bäckereien ist neu. Das SRK Kanton Zürich will damit auf seine Arbeit im Kanton aufmerksam machen. Weiterer Höhepunkt am diesjährigen Weltrotkreuztag ist «Hofgesang» startet wieder In der ganzen Stadt Zürich beleben Sängerinnen und Sänger Plätze und Hinterhöfe mit Musik. Die ersten Hofgesänge starten heute Donnerstag. Hofgesang ist eine Nachbarschaftsund eine Chorförder-Initiative. «Wir bestellen den Boden, auf dem gute Nachbarschaft wachsen und gedeihen kann», so der Zürcher Initiant Andreas Diethelm. Ausserdem werde die Vielfalt des regionalen Chorschaffens gefördert, einsame Sängerinnen und die Stadtbewohner zusammengeführt. «Vergessene Orte» verzaubern Hofgesang sei eine Art Safari: «Wir erkunden und verzaubern die Rückseite der Stadt», so Diethelm. Und: «Wir laden alle Akteure Mieter, Vermieter, Liegenschaftsverwaltungen und Verbände ein, die Höfe nachbarschaftstauglich zu gestalten.» Denn Hier lässt «KluSing» Gesänge im Klus Park erklingen. Sänger in der ganzen Stadt: Der Chor d Or singt auf dem Rosenhof. Archivfotos: zvg. eine Rotkreuz-Fotoaktion am HB Zürich: Auf die Passantinnen und Passanten warten ein roter Teppich, Fotoschirme und ein überdimensionales rotes Kreuz. Alle sind eingeladen, sich damit und/oder mit einem Rotkreuz-Tattoo auf der Wange von einem Fotografen ablichten zu lassen. Das Foto wird vor Ort ausgedruckt und auf geladen. Ergänzend präsentieren in der Bahnhofshalle die Zürcher Rotkreuz-Organisationen an verschiedenen Marktständen ihre Arbeit. Wer Glück hat, trifft eine der prominenten Botschafterinnen Sarah Meier oder Nubya vor Ort. Auch die englischsprachige Freiwilligengruppe des SRK Kanton Zürich ist aktiv am Weltrotkreuztag: Die Freiwilligen haben Kuchen gebacken, den sie auf der Gemüsebrücke verkaufen werden ebenfalls zugunsten von sozialen Projekten des SRK Kanton Zürich. Weltrotkreuztag in Zürich Die Zürcher Veranstaltungen vom 8. Mai finden in der Bahnhofshalle statt. Dort stehen Marktstände vom SRK Kanton Zürich und weiteren Zürcher Rotkreuz-Organisationen von 12 bis 18 Uhr. Ausserdem gibt es dort eine Rotkreuz-Fotoaktion von 12 bis 18 Uhr. Auf der Gemüsebrücke findet ein Kuchenverkauf zwischen 8 und Uhr statt. (ar./zb.) Innen- und Hinterhöfe nehmen ein Viertel des gesamten Stadtraums ein. In den vergangenen 50 Jahren vollzog sich schleichend die Zweckentfremdung vom Werkplatz zum Parkplatz. «Damit ist heute ein grosser Teil der Stadtbevölkerung ihrer nachbarschaftlichen Basis beraubt», ist sich Diethelm sicher. Einige Auftritte im Quartier In Zürich, Bern, Schaffhausen und Landshut haben seit 2006 mehr als 7000 Sängerinnen und Sänger mehr als 300 Höfe erklingen lassen «für eine artgerechte Haltung der Stadtmenschen», wie Andreas Diethelm scherzhaft meint. Am 8. Mai singt das Vokalensemble Sangis im Kreuzgang des Fraumünsters (19 Uhr) und im Parterregewölbe des Helmhauses (20.30 Uhr). Am Montag, 12. Mai, ist die Formation «Meier rockt!» ab 18 Uhr alle halbe Stunde an einem anderen Ort zu hören. Gestartet wird am Neumarkt 5, weiter gehts am Grossmünsterplatz und dann auf der Gemüsebrücke, bis um Uhr am Hirschenplatz das letzte Konzert über die Bühne geht. (zb.) Die Tagesprogramme können Interessierte im Internet herunterladen (Klick auf das Datum): AUF EIN WORT Annemarie Schmidt-Pfister Die S-Bahn auf dem Weg in die Stadt ist gut gefüllt. Nur in meinem Abteil sind noch drei Plätze frei. Ob sich wohl niemand zu mir setzen will, weil ich als Einzige nicht auf meinem Handy herumspiele? Im Nebenabteil jedenfalls sind alle vier Passagiere genau damit emsig beschäftigt wie hypnotisiert haftet der Blick aller auf der Handy-Tastatur. Da setzt sich unverhofft eine junge Frau in mein Abteil und schaut mir unverwandt direkt in die Augen: «Grüezi, ich heisse Leonie!», sagt sie und lächelt mich freundlich an, «und wie heisst du?» Ich schlucke erst einmal, ertappe mich beim Versuch, wegzuschauen, und antworte dann so Ein kleines Wunder unbefangen, wie es nur geht: «Ich heisse Annemarie.» Leonie zieht einen Zeichenblock aus der Tasche, die sie umgehängt hat, hält ihn mir strahlend hin und erzählt, sie sei auf dem Weg in die Mal- Therapie. Jede Woche dürfe sie zusammen mit anderen Behinderten zeichnen und malen, und das sei ihre grösste Freude und ihr Vergnügen. Sie hat ein schönes Bild gemalt: Häuser mit bunten Blumen und runden Bäumen, unter denen viele Menschen aufeinander zugehen und miteinander spazieren. Ich bin beeindruckt, es gefällt mir, und ich lobe die Künstlerin voll ehrlicher Freude. Die freut sich, packt dann das farbige Bild von der Welt, wie sie sie sieht, wieder ein und erklärt nach einem Blick durchs Zugfenster hastig, dass sie jetzt aussteigen müsse, weil hier das Malen stattfinde: «Gut, dass dir mein Bild gefällt, mir gefällt es auch», sagt sie noch und ist mit einem kleinen «Ciao!» auch schon verschwunden. Durchs Fenster sehe ich sie eiligen Schrittes davongehen. «Was war das jetzt?», frage ich mich leise und werfe zum ersten Mal wieder einen Blick ins Nebenabteil. Und traue meinen Augen nicht: Alle, ausnahmslos alle Passagiere haben ihr Handy eingesteckt, schauen zu mir herüber und auf ihren Lippen liegt ein Lächeln. Leonie hat ein kleines Wunder bewirkt: Mit ihrem munteren Geplauder hat die junge Frau aus der Behinderten-Welt das Handy besiegt und uns ein Stück lebendiges Miteinander anstatt virtueller Kommunikation zurückgebracht. Wer ist da eigentlich behindert? ANZEIGEN

4 4 Stadt Zürich Nr Mai 2014 AKTUELL Clientis Zürcher Regionalbank stärkt Marktposition Die Clientis Zürcher Regionalbank konnte im 2013 die Anzahl Kunden, das Geschäftsvolumen und den Gewinn weiter steigern. Dienstag, 8.33 Uhr. Punktgenau wird mit blauer Kreide der Mittelpunkt des viermastigen Zelts markiert, damit Fotos: Lorenz Steinmann die Arbeiter (hinten, am Dehnen und Tratschen) mit dem Aufbau beginnen können. Knie erstmals auf dem Quarzit Nach vier Jahren im Exil auf der Landiwiese ist der Zirkus Knie auf den neu gestalteten Sechseläutenplatz zurückgekehrt. Eigens für den Knie wurden im Boden verschiedene Wie Bierbüchsenverschlüsse: die fixen Verankerungen im Boden, eine Spezialanfertigung für Zürich. ANZEIGEN fixe Verankerungen erstellt. Heute Donnerstag werden die Aufbauarbeiten mit dem traditionellen Einzug des Zirkuszoos abgeschlossen. Zirkusdirektor Franco Knie betonte, man sei froh, wieder an den angestammten Ort zurückkehren zu können. Für den Kartenverkauf sei der Standort am Bellevue besser, da es hier viel mehr spontanes Laufpublikum gebe. Das Zürcher Knie-Gastspiel dauert vom 9. Mai bis zum 9. Juni. Am Samstag, 10. Mai, gibt es von 9 bis 12 Uhr die Möglichkeit, gratis die Elefantenprobe und den Zirkuszoo zu besuchen. Und mit etwas Glück besteht sogar die Chance, die Elefanten zu füttern. Die diesjährige Zirkusdarbietung Die Bank hat auch 2013 ein erfreuliches Ergebnis erwirtschaftet, wie Adrian von Kaenel, Verwaltungsratspräsident der Bank, an der Generalversammlung festhielt. Das sei keine Selbstverständlichkeit, besonders das Kundengeschäft sei eine grosse Herausforderung gewesen. Die Bank erwirtschaftete 2013 einen Bruttogewinn von 11,42 Millionen Franken, das entspricht einer Zunahme von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Jahresgewinn beträgt 4,52 Millionen Franken, das sind 1,3 Prozent mehr als Das gute Ergebnis zeigt, dass sich die Bank im Wirtschaftsraum Zürich erfolgreich behauptet. Über die Verwendung des Bilanzgewinns von 4,6 Millionen Franken herrschte Einstimmigkeit: 4,4 Millionen Franken wurden den gesetzlichen Reserven zuge- Publireportage wiesen, total Franken gingen an die Gemeinnützigen Gesellschaften der Bezirke Hinwil, Pfäffikon und Meilen. «Die grösste Herausforderung in den nächsten Jahren wird für unsere Bank weiterhin der Druck auf die Zinsmarge bleiben. Den Gesamtertrag unserer Bank erwirtschaften wir nach wie vor zu über 80 Prozent aus Einnahmen aus dem Zinsengeschäft, unser Kerngeschäft sind die Hypothekarausleihungen. Es ist davon auszugehen, dass aufgrund des starken Wettbewerbs die Marge auch bei einem wieder ansteigenden Zinsniveau eng bleiben wird», sagte von Kaenel. Es sei deshalb richtig und wichtig gewesen, dass sich der Verwaltungsrat in den letzten zwei Jahren so intensiv mit der künftigen strategischen Ausrichtung der Bank beschäftigt habe. Die Clientis Zürcher Regionalbank sei auf dem richtigen Weg, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Die Strategie der Clientis Zürcher Regionalbank zielt darauf ab, weiter zu wachsen und dabei wirtschaftlicher zu werden. In Uster wird eine neue Filiale aufgebaut. (pd.) Diskussion über Abstimmung Roter Teppich auf grauem Quarzit. steht unter dem Motto «David Larible der Clown der Clowns». Larible gilt als Bester seines Fachs. (ls.) Im Alterszentrum Limmat an der Limmatstrasse 186 um 15 Uhr diskutieren FDP-Gemeinderätin Elisabeth Schoch, Grüne-Gemeinderätin Karin Rykart, SP-Nationalrat Martin Naef und SVP-Gemeinderat Stefan Urech über die Abstimmungsthemen vom 18. Mai. Im Vordergrund stehen die beiden Volksinitiativen «Für den Schutz fairer Löhne (Mindestlohn-Initiative)» und «Weniger Steuern fürs Gewerbe (Kirchensteuerinitiative)». Moderatorin ist Pia Meier von «Zürich West». (pm.)

5 M A RK T P L AT Z Züriberg Nr Mai Ganz frisch von gestern und essbar Seit November gibt es im Niederdorf die Bäckerei Äss-Bar, die nicht bäckt und dennoch Backwaren zum Verkauf anbietet. Die stark vergünstigten Backwaren sind frisch von gestern und stammen von Bäckereien, die sonst den Rest der Tagesproduktion wegwerfen. Wer zwitschert hier? Buchfinkenweibchen und Kohlmeise (r.). Die Vögel im Quartier zählen «Die Stunde der Gartenvögel» ist eine Beobachtungsaktion des SVS/BirdLife Schweiz in Zusammenarbeit mit Coop Bau + Hobby. «Gehen Sie auf eine Minisafari vor der eigenen Haustüre und beobachten Sie eine Stunde lang die Vögel in der Umgebung Ihres Hauses oder in einem Park. Schreiben Sie jede Vogelart auf», fordert Marc Vogt, der Initiant von Bio- ZH alle Quartierbewohner auf. Vom Haussperling (Spatz) bis zum vorbeifliegenden Mäusebussard, vom singenden Rotkehlchen bis zur gurrenden Türkentaube. Am 11. Mai zwischen 9.30 und 160 Uhr stehen Mitglieder des Bio- ZH-Teams im Quartiertreff Hirslanden bereit, um mit Hilfe der Quartierbewohner ein Inventar der Vögel im Quartier zu erstellen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten von BioZH die nötigen Unterlagen, mit denen sie die beobachten Vögel benennen und auflisten können. Sobald Publireportage Realität oder Wunschdenken im Wahlkampf ums Schulpräsidium? Im Wahlkampf ums Schulpräsidium werden von Rot und Grün verlockende Versprechungen gemacht. Diese sind «leer», weil sie von einer Schulpräsidentin oder einem Schulpräsidenten aufgrund der politischen Vorgaben nicht im Alleingang umgesetzt werden können. Zwei Beispiele: 1. Schulraum: Auch Rot-Grün kann kurzfristig keinen neuen Schulraum und/oder Betreuungsraum aus dem Hut zaubern. Ich hingegen würde mich hier als Schulpräsidentin für eine umsichtige und vorausschauende Raumplanung und -bewirtschaftung sowie für den wirtschaftlichen und schonenden Einsatz der zugeteilten räumlichen Ressourcen einsetzen. 2. Klassengrösse: Die personellen essourcen für die Volksschule weren auch dem Schulkreis Zürichberg on der Bildungsdirektion aufgrund es Sozialindexes zugeteilt. Der Sozilindex eines Schulkreises gibt dessen oziale Belastung wieder. Es entpricht der Realität, dass der Züricherg von den sieben Schulkreisen in ürich den tiefsten Sozialindex aufeist. Dass demnach die unseren chulen zugeteilten personellen Resourcen limitiert sind und damit die lassengrössen nicht beliebig verkleiert werden können, kann auch von ot-grün nicht geändert werden. Ich hingegen würde als Schulpräidentin die zugeteilten personellen essourcen lösungsorientiert und umichtig einsetzen und die Budgetvoraben einhalten. Erforderlich ist daei eine umsichtige und vorausschaunde Stellenplanung. In meinem Verständnis des anpruchsvollen Amts geht es darum, usammen mit der Kreisschulpflege Foto: zvg. alle ihre Beobachtungen abgeschlossen haben, bringen sie den BioZH- Experten die Resultate. «Wir beantworten auch Ihre Fragen, wenn Sie wissen möchten, was Sie unternehmen können, um möglichst viele dieser singenden Nachbarn in der Umgebung zu behalten. Natürlich informieren wir Sie auch gerne über die anstehenden BioZH-Projekte im Quartier», so Vogt. Wer an dieser Vogelzählaktion teilnimmt, verdient Bonuspunkte, die wiederum für die Teilnahme an BioZH-Anlässen und Aktionen eingesetzt werden können. Mehr Informationen dazu gibts unter (zb.) Nächste BioZH-Veranstaltungen: «Einen Kompost erfolgreich umsetzen» am Donnerstag, 15. Mai, 19 bis 20 Uhr. «Stadtbäume Stadtnatur» am Sonntag, 18. Mai, 9.30 bis 16 Uhr. «Essbare Wildpflanzen» am Donnerstag, 22. Mai, 18 bis Uhr. Ort oder Treffpunkt, Quartiertreff Hirslanden, Forchstr die Aufsicht über die Schulen, Kindergärten und den Betreuungsbereich wahrzunehmen. Gleichzeitig stehe ich für ein qualitativ hochstehendes Lernumfeld und eine chancengerechte Förderung und Integration ein. Ich setze mich dafür ein, dass klare Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die einzelnen Schulen sollen inhaltlich und organisatorisch unterstützt, Eltern- und Lehrpersonenanliegen ernst genommen werden. Im Alltag als auch in Konfliktsituationen pflege ich eine transparente Kommunikationskultur nach innen und nach aussen. Als Schulpräsidentin halte ich mich an die vom Gesetz übertragenen Kompetenzen. Als Mitglied der Konferenz der Schulpräsidentinnen und -präsidenten, welche die gesamtstädtische Schulpolitik koordiniert und verantwortet, trage ich die Mitverantwortung für den sorgfältigen Umgang mit den Geldern der Steuerzahler. Ich verstehe mich nicht als Einzelkämpferin im Gegenteil: Zentraler Grundpfeiler einer guten Schule sind gut ausgebildete, motivierte und motivierende Schulleitungen, Lehrerschaft und Betreuungsfachpersonen sowie ein kooperatives und unterstützendes familiäres Umfeld der Kinder. Zusammen können wir eine gute Schule gestalten. Ich danke Ihnen für Ihre Stimme am 18. Mai bei der Wahl für das Schulpräsidium Zürichberg. Mirella Forster Vogel, Kandidatin für das Schulpräsidium Zürichberg Stefan Greter Im Nebenraum, der abgetrennt ist vom Verkaufslokal, steht ein Computer. Der Bildschirmschoner zeigt ein Weltallbild mit einer Galaxie. Das Sujet erinnert irgendwie an eine Science-Fiction-Serie, in der Menschen in neue Welten aufbrechen. Und genau das haben Raimund Möhl, Mitinhaber der Äss-Bar, und seine drei Partner mit dem einzigartigen Konzept getan. Sie sind in eine neue Welt, eine neue Galaxie, aufgebrochen, in der weniger Lebensmittel verschwendet wird. Mit der Gründung dieses Geschäfts senden sie eine neue Botschaft: Es ist auch ein anderer Umgang mit Lebensmitteln möglich, ein Umgang ohne Verschwendung und viel Abfall. Umwelt- und budgetschonend Äss-Bar ist das einzige Geschäft in der Schweiz, das Backwaren vom Vortag verkauft. Möhl und sein Team landeten beim Stüssihof, wo früher die Restaurant-Kette «Dieci» italienisches Speise-Eis vertickerte. Jetzt befindet sich in diesen Räumlichkeiten die Äss-Bar. «Wir suchten ein halbes Jahr lang ein Lokal, deren Miete zahlbar ist und von Laufkundschaft besucht wird», erzählt Raimund Möhl. Für Zufallskunden, wie es zum Beispiel Touristen sind, ist der Name Äss-Bar nicht fassbar, vor allem, wenn Deutsch nicht ihre Muttersprache ist. «Touristen fragen oft, was der Name bedeutet», erzählt Raimund Möhl. So wie Daniel und Jairo, die aus Kolumbien kommen und die Äss-Bar per Zufall entdeckten. Sie verlassen den Laden mit einer Quiche in der Hand. Jairo meint zu dem Konzept: «Es ist umweltschonend und ideal für Menschen mit einem kleinen Budget. Auch der Platz vor dem Geschäft ist hübsch.» Offene Türen Der Gegensatz zur neuen Kultur, die Wegwerfmentalität, scheint Lichtjahre entfernt zu sein, deren Anhänger scheinen auf einem anderen Planet zu leben. Man fragt sich, ob so etwas funktionieren kann. Das Fazit nach Genuss und Musik ein Erlebnis Wofür schlägt ihr Herz? Wein, Brot, Käse oder Fleisch? Drei Fachgeschäfte aus dem Seefeld und Welti Weine aus Küsnacht wollen das herausfinden und stellen sich dieser Herausforderung. Alle vier Elemente so zu kombinieren, dass eine Gaumen-Sinfonie entsteht, ein schönes Wechselspiel der Sinne für den Gaumen. Gemeinsam gegen die Verschwendung von Lebensmitteln: Raimund Möhl mit Verkäuferin Franziska Obrist in der Äss-Bar. Foto: Stefan Greter mehreren Monaten ist ermutigend. Die Zürcher akzeptieren mehr und mehr dieses neue Verkaufskonzept. Am Tag des Besuchs herrscht um 10 Uhr ein reges Kommen und Gehen. «Dieses Geschäft war lange fällig. Zuhause isst man ja auch Lebensmittel vom Vortag», sagt Kunde Moreno Santoleri. «Alle drei Bäckereinen, die uns beliefern, stimmten schnell zu, ihre Restposten der Tagesproduktion zur Verfügung zu stellen. Sie erhalten für den zusätzlichen Umtrieb eine Entschädigung», erzählt Möhl. Mit dabei ist auch René Fleischli, der Gründer und Inhaber der Fleischli AG mit Filialen in und um Zürich. Er beliefert die Äss-Bar und meint zum Konzept: «Ernährungsphysiologisch sind die Produkte absolut einwandfrei, doch der Konsument will frische Produkte. Bei einem Jahresumsatz von 22 Millionen Franken und einem Verlust von 5 bis 6 Prozent der Produktion gibt das eine ansehnliche Menge. Früher entstand daraus Biogas, jetzt wandert die Ware in den Kreislauf der menschlichen Ernährung. Das ist sinnvoll.» Zurzeit ist die Äss-Bar in Verhandlung mit zusätzlichen Lieferanten, da die Nachfrage, vor allem bei Publireportage Vier Familienbetriebe laden ein Vier Familienbetriebe bürgen seit Jahren für Natürlichkeit, Qualität und Professionalität. Mit sehr viel Leidenschaft, Liebe und Sorge zum Produkt und zur Umwelt entstehen hochwertige, einmalige und regionale Erzeugnisse. Das Motto: «Der Eintritt ist gratis, dafür wollen wir Sie kulinarisch und musikalisch verwöhnen!» Drei Fachgeschäfte aus dem Seefeld, die Seefeld Metzgerei Gebrüder Regattieri, das Chäslädeli Amstad und die Conditorei Confiserie Café Freytag sowie die Firma Welti Weine aus Küsnacht präsentieren am 14. Mai von 19 Uhr bis 21 Uhr ihre Spezialitäten und stellen ihre Geschäftsphilosophie vor. Die Gäste erwartet ein spannender, genussvoller Abend im Gemeinschaftszentrum Riesbach, Seefeldstrasse 93 in 8008 Zürich. Anmeldung erwünscht: bis 10. Mai direkt im Fachgeschäft oder auch per an: (zb.) Genussvoller Abend im GZ Riesbach, Mittwoch, 14. Mai, von 19 bis 21 Uhr mit den Unternehmen Amstad Chäslädeli GmbH, Seefeld Metzgerei Gebrüder Regattieri, Freytag Conditorei Confiserie Café und Welti-Weine. Sandwiches, das Angebot übersteigt. Ab einem Einkauf von 12 Franken gibt es einen Energy Drink oder einen Ice Coffee gratis dazu. Positive Resonanz Ein Mitarbeiter der Bar Nachtflug im Niederdorf bringt die vorrätigen Gipfeli vom Morgen. «Mit diesem Geschäft wollen wir die Lebensmittelverschwendung reduzieren. Damit wir in die schwarzen Zahlen kommen, müssen wir pro Tag 400 bis 500 Produkte verkaufen», erwähnt Möhl. Im Nebenraum, dort wo der Computer seit einer kleinen Ewigkeit das Bildschirmschonerbild einer Galaxie zeigt, stapeln sich leere Kisten mit blauen und roten Tafeln. Der Inhalt der blauen Kisten muss gekühlt werden, der mit den roten Schildern nicht. An den Wänden im Verkaufsraum hängen Rezepte und in einer Ecke liegt ein Buch mit dem Titel. «Originelle Brotgerichte zum Verlieben.» Schülerin Paula tritt in den Laden. Sie sei anhand eines Zeitungsartikels auf dieses Geschäft aufmerksam geworden. «Ich merke keinen Unterschied zwischen Backwaren hier im Lokal und Ware von heute.» ANZEIGEN

6 ANZEIGEN Stadt Zürich Nr Mai 2014 A K TUELL Alles rund um Streichinstrumente Rast Geigenbauer ist seit 45 Jahren an der Forchstrasse 244 domiziliert. as Wohnhaus mit Werkstatt und Garten war ein lücksfall für die Familie. Angefangen hat Hans Peter Rast nach Mittelschule und Geigenbauerusbildung) 1969 nach 8 Wanderjahen in Stockholm und Bern im Sousol an der Streulistrasse 7. «Mein Ziel ar immer ein eigenes Geschäft», ält Hans Peter Rast fest. Damals atte es nur vier Geigenbauer in der tadt Zürich, weshalb er eine Mögichkeit sah, eine Lücke zu schliessen. eute hingegen habe es bereits 15 eigenbauer. Weil es Platzprobleme gab für die achsende Familie, zog sie im Jahr 977 in die Mühle an der Forchstrase 244. Diese gehört der Stadt Züich. «Das war ein grosser Glücksall», so Hans Peter Rast. Es gab viel latz und sie konnten gleichzeitig ort wohnen und arbeiten. Heute geiesst Hans Peter Rast (79-jährig) en Garten mit seinen Enkelkindern. Von den sieben Enkeln spielen drei Hans Peter Rast, Elisabeth Rast und Felix Rast (v.l.) Foto: pm. Die Freiwilligenagentur wird aufgelöst Die Reformierte Kirche Zürich (Stadtverband) hat entschieden, sich aus der Finanzierung der Freiwilligenagentur zurückzuziehen, wie die Stiftung Kirchlicher Sozialdienst Zürich mitteilt. Aus diesem Grund werden die Dienstleistungen zürich freiwillig Publireportage Cello. Wichtig ist ihm aber auch seine Labradorhündin Biona. Weiter besitzt die Familie fünf Schafe, welche hinter der idyllischen Mühle Hirslanden auf einer grossen Wiese grasen und viele Spaziergänger erfreuen. Hans Peter Rast s Gattin Elisabeth hat in den Anfängen die Buchhaltung des Geschäftes erledigt und später mit textiler Kunst angefangen und auch ausgestellt. Zwei Söhne, Felix (Geigenbauerausbildung und Meisterprüfung) und Kaspar (Geigenbauerausbildung und Musiker) sind beide vor über 20 Jahren ins Geschäft eingestiegen und werden das Geigenbaueratelier weiterführen. Zurzeit boomt der Musikunterricht. Diverse Streichinstrumente in allen Grössen, wie Violinen, Bratschen, Violoncelli sowie Kontrabässe können in den heimeligen Räumen des Ateliers ausprobiert, gemietet, repariert, restauriert oder gekauft werden. Eine Spezialität ist das Erstellen von historischen Bogen sowie deren Restauration. Weitere Infos auf Am Samstag, 31. Mai, ist der Mühletag. Dann läuft die Mühle von 9 bis 17 Uhr. Gleichzeitig fährt ein antikes Forchbähnli zwischen Burgwies und Hinteregg. (pm.) Rast Geigenbauer, Forchstrasse 244, 8032 Zürich. Telefon und sozialengagiert.ch per 30. Juni eingestellt. Dazu gehören: zürich freiwillig Stellenanzeiger für Freiwilligenarbeit, die Website die Zeitschrift zürich freiwillig sowie sozialengagiert.ch Partnerschaften mit Wirtschaftsunternehmen. Per Juni wird die letzte Zeitschrift von zürich freiwillig verschickt. Die Freiwilligenagentur ist an der Klosbachstrasse 51 domiziliert. Weitere Informationen unter (pd.) «Keine Ahnung» der Friedhof Am 8. Mai eröffnen das Friedhof Forum und die F + F Schule für Kunst und Mediendesign die Ausstellung «Keine Ahnung». Thema ist der Friedhof. Die studentischen Arbeiten handeln von Erinnern und Vergessen bis zu Transformationsprozessen und Recycling. Das Laborprojekt ist in Kooperation mit der ETH Zürich, D- Arch, Professur Karin Sander, Architektur + Kunst, und der Mode Design AKTUELLES VOM HAUSEIGENTÜMERVERBAND Grillfreuden ohne Streit Mit dem Frühling beginnt die Grillzeit. Hier gilt besonders: Des einen Freud kann des anderen Leid sein. Laut Gesetz sind übermässige Immissionen aller Art untersagt. Ob eine Einwirkung übermässig ist, bestimmt der konkrete Einzelfall: Lage und Beschaffenheit der Liegenschaft spielen eine Rolle, aber auch die Art der Immission und deren Dauer. Streit beim Grillieren lässt sich am einfachsten vermeiden, wenn alle Beteiligten Toleranz und gesunden Menschenverstand walten lassen. Lästige Dünste und herumfliegende Kohlepartikel oder Feuerfunken sind beim Grillieren auf jeden Fall zu vermeiden, insbesondere auf Balkonen. Am besten werden deshalb abdeckbare elektrische oder gasbetriebene Grillgeräte benützt, die Geruchsimmissionen und Funken auf ein Minimum reduzieren. Bezüglich Lautstärke gilt, was auch bei der Wohnungsnutzung zu beachten ist: Ab 22 bzw. 23 Uhr ist Nachtruhe und Schule Zürich entstanden. Bis Ende November werden im Friedhof Forum laufend Ergebnisse der gestalterischen Recherchen gezeigt. Die Ausstellung ist vor einem Rahmenprogramm begleitet. Das Friedhof Forum ist das erste Schweizer Serviceund Kulturzentrum zu den Themen Sterben, Bestatten, Trauern. (pm.) Friedhof Forum, Ämtlerstrasse 149. www. stadt-zuerich.ch/friedhofforum. Hans Barandun. Publireportage Foto: zvg. laute Gespräche und Gelächter sind zu unterlassen. Die gegenseitige Rücksichtnahme ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes nachbarschaftliches Zusammenleben. Und einen genussvollen Sommer. Hans Barandun, Leiter Verwaltung/Bewirtschaftung Hauseigentümerverband Zürich, Albisstrasse 28, 8038 Zürich, Telefon

7 AUTOMOBIL Stadt Zürich Nr Mai Porsche Targa ist ein Cabrio und ein Coupé Porsche besinnt sich beim 911 Targa auf die Anfänge: Das lieblose Glasschiebedach ist Geschichte, stattdessen hat der halb offene, halb geschlossene Elfer wieder einen fixierten Überrollbügel und dazu eine ausgeklügelte Dachautomatik. Marc Leutenegger Er ist ein Fall für Panaschtrinker, der Targa. Porsche baut dieses Zwischending aus Cabrio und Coupé heute als einen modernen Klassiker, eine Ikone der Marke mit eigener Geschichte. Einst enorm populär, hat der Targa sukzessive an Bedeutung eingebüsst, seit 1980 das erste 911-Cabrio debütierte. Das war ein Stück weit nicht zu vermeiden, ein Stück weit aber auch die Folge einer Vernachlässigung. In den letzten drei Generationen verkam der Targa zu einem Elfer mit Glasschiebedach, mit durchlaufenden Dachholmen das war ganz schön langweilig. Mit der siebten Generation bringt Porsche die Targa-Welt jetzt wieder in Ordnung. Stoffverdeck, silberner Überrollbügel (inklusive Kiemen und Schriftzug) und eine grosse gewölbte Heckscheibe: Der Targa kehrt zu seinen Wurzeln zurück. Wenn auch nicht ohne gleichzeitig im 21. Jahrhundert zu verbleiben. War die Konstruktion des Urahns mit dem von Hand herausnehmbaren Dachteil noch denkbar einfach, muss heute alles automatisch gehen. Das heisst nichts anderes, als dass das Im neuen Porsche 911 Targa verschmelzen die Retro-Anleihen nahtlos mit den Formen der aktuellen Baureihe. Der halb offene Elfer hat jetzt wieder einen fixen Überrollbügel samt Targa-Schriftzug und Kiemen. bewegliche Stoffverdeck am starren Überrollbügel vorbeigeführt und unter der Heckscheibe verstaut werden muss. Das ist Dach-Origami für Fortgeschrittene! Erst kippt die Heckscheibe nach hinten (wenn da mindestens 40 Zentimeter Platz sind), dann klappen die Eckstücke des Bügels nach innen weg, das Dach schwenkt ins Heck, und alles schliesst sich, inklusive einer Sichtblende. 19 Sekunden dauert das Spektakel und damit 6 Sekunden länger als beim Cabrio. Auch ist das Öffnen und Schliessen nur im Stand möglich, weil die Heckscheibe beim Zurückschwenken die Rückleuchten verdeckt, die, so will es das Gesetz, bei Fahrt zu sehen sein müssen. Vom Dach abgesehen, von der Gürtellinie abwärts also, ist der Targa mit dem Cabrio praktisch identisch. Das spiegelt sich in den Fahreigenschaften. Zu behaupten, wir merkten die 40 Extrakilos, die der Targa wegen der Heckscheibe auf die Waage bringt, wäre geschwindelt. Ruhiger als das Cabrio Umgekehrt fällt uns aber auch die bessere Karosseriesteifigkeit nicht auf. Der Targa fährt sich schlicht, wie sich ein 911er fahren soll: kompromisslos spurstabil, mit souveräner Kraftentfaltung und schön biestigem Sound. Gut, bei geschlossenem Verdeck geht es etwas ruhiger zu als im Cabrio, bei offenem minim weniger windig. Die Frisur wird aber auch im Targa ordentlich zerzaust, trotz des Windabweisers über der Frontscheibe. Dieser wird übrigens, man staunt, von Hand bedient. Einmal drücken, und er stellt sich aus, nochmals drücken, und er ist eingefahren. So einfach geht das ohne Elektromotoren. Wie zuletzt schon gibt es den Targa nur als Allradler, sprich mit dem extra breiten Heck. Angetrieben wird er wahlweise vom 3,4-Liter-Boxermotor mit 350 PS als Targa 4 oder vom 3,8-Liter-Boxer mit 400 PS als Targa 4S. Je nach Ausstattung gibt es dazu die bewährten Scharfmacher, vom Sport-Chrono-Paket bis zum Ausgleich der Wankneigung. Verglichen mit dem Cabrio, wird ein Aufpreis von 200 Franken fällig, was bei Basispreisen von für den Targa 4 und Franken für den 4S aber mehr ein Alibizuschlag ist. Kommt hinzu, dass man für Extras noch einmal gut Franken einplanen sollte. Bleibt die Frage, wer einen Targa kaufen soll. Porsche spricht von Kunden mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis. Gemeint ist damit das subjektive Empfinden, denn das Cabrio ist längst ebenso sicher. Ob halb oder ganz offen, ist damit eine reine Stilfrage. Und das umso mehr, als man in einem 911er ja sowieso nur vorne und damit so oder so unter freiem Himmel sitzt. Der Targa ist «at this very moment» sicher die exzentrischere Wahl. Wie sich der wiedergeborene Klassiker am Markt bewährt, will Porsche nicht vorhersagen. Die Synthese aus Retrodesign und Moderne ist den Schwaben perfekt gelungen. Der neue Targa sieht rundum aus wie aus einem Guss oder sagen wir es so: wie frisch gebügelt. AUTONEWS Seat gibt Gas Der Seat Leon ist neu als Erdgasvariante erhältlich. Der TGI Ecofuel wird von einem 1,4-Liter-Motor mit 110 PS angetrieben, der 3,5 Kilogramm auf 100 Kilometer verbraucht und so nur 94 Gramm CO2 pro Kilometer ausstösst. Dank Benzin- und Gastanks kommt er 1300 Kilometer weit. Der Preis: ab Franken. Skoda frischt den Superb auf Skoda hat den Superb modernisiert. Eine um bis zu 19 Prozent bessere Motoreneffizienz und einige Retuschen am Blechkleid sollen das Flaggschiff flott in Fahrt bringen. Marc Leutenegger Suzuki modisch Suzuki bringt weitere Sondermodelle des Suzuki Swift Sergio Cellano auf den Markt. Als «Edizione Bianco & Nero» rollt der Kleinwagen in vier neuen Farbkombinationen zu den Händlern. In den Preisen ab Franken sind zusätzliche Extras für fast 6000 Franken inklusive. Hyundai gibt Gas Hyundai rüstet den i10 mit einer Gasalternative aus, nämlich mit LPG. Der auch als Autogas oder Flüssiggas bekannte Treibstoff spielt etwa in Italien oder Holland eine wichtige Rolle, bei uns in der Schweiz hingegen fristet er noch ein Nischendasein. Fiat modisch Fiat lanciert zwei neue Einstiegsversionen für junge Kunden. Der Fiat Panda Young wird von einem 1,2-Liter-Benziner mit 69 PS angetrieben und ist in fünf Farben erhältlich. Es sind kleine Details, die den Skoda Superb aus der Masse herausheben. Zum Beispiel der Schirmhalter in der linken hinteren Türe, den die Tschechen bei Rolls-Royce abgekupfert haben. Oder die herausnehmbare LED- Leuchte, die eine prima Taschenlampe abgibt. Und neuerdings ist da auch noch ein Knopf, mit dem sich der Beifahrersitz vom Fond aus verschieben lässt, zwecks Erweiterung des Fussraumes für den bequem zu transportierenden Passagier. Die hintere Kniefreiheit ist überhaupt das Alleinstellungsmerkmal des Superb. Der Platz zwischen Rückbank und Frontsitzen würde glatt reichen, um ein Fussbadebecken mit ins Auto zu nehmen, würden nicht gute Gründe dagegen sprechen. Ebenso ist für Kopf und Schultern hinten wie vorne jede Menge Platz. Superb spielt der Superb auch in Sachen Laderaum auf: Die Kombi-Variante schluckt schon bei voller Besetzung 633 Liter Gepäck, sind die Rücksitze umgeklappt, sind es gar 1865 Liter. Das ist eine Menge, auch wenn man seine Reisesachen kaum je in flüssiger Form dabei hat. Zur zweiten Hälfte des Modellzyklus hat Skoda sein geräumiges Flaggschiff der Generation 2008 nun nachgerüstet und für den Verkauf frisch Der Skoda Superb ist einer der grössten Kombis auf dem Markt, lang gestreckt, mit viel Raum auf der Rückbank und 633 bis 1865 Liter Kofferraumvolumen. Rechts: Clever: Ein Schirm in der Türverkleidung. F: zvg. gemacht. Insbesondere wurden die Motoren überarbeitet und auf Effizienz getrimmt. Braver Biedermann mit Qualität Am meisten profitiert davon der Top-Diesel, ein Zweiliter mit 170 PS, der je nach Ausführung bis zu 19 Prozent weniger und im Minimum laut Werk noch 4,6 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen soll. Etwas stärker langt derselbe Motor zu, wenn er wie in unserem Testfahrzeug mit einem Allradantrieb und dem bekannten Doppelkupplungsgetriebe DSG gekoppelt ist. 5,7 Liter stehen auf dem Datenblatt, zwischen 6,5 und 7,5 Liter auf dem Display des Bordcomputers ein ordentlicher Wert. Das Zusammenspiel der drei Antriebskomponenten funktioniert tadellos. Der Superb gibt den eleganten, geschmeidigen Mittelklassekombi, der Bodenwellen in Ruhe wegbügelt, auf der Autobahneinfahrt aber auch mal schneller kann. Eher unspektakulär ist das Operationsergebnis in Sachen Blechkleid. Der überarbeitete Grill und die Frontleuchten sehen gefälliger aus, das Heck ist nach wie vor etwas zu brav. Daran ändern die C-förmigen Rückleuchten wenig, die es neu ab Serie mit einer dreistreifigen LED-Lichtergrafik gibt. Auch das Interieur löst kaum Emotionen aus. Das Armaturenbrett ist aufgeräumt wie bei allen Marken aus dem VW- Konzern, die Ledersitze sind bequem und schön verarbeitet, viele praktische Ablagen vereinfachen den Familienurlaub. Moderater Einstiegspreis Doch spätestens, wenn der Blick auf den nur sechs Zoll grossen Navigationsbildschirm fällt, kann der Superb seine paar Jährchen, die er bereits auf dem Buckel hat, nicht mehr verbergen. Ausserdem fehlen, mal von der optionalen Einparkautomatik abgesehen, moderne Assistenzsysteme. Der Einstiegspreis ist mit Franken für den kleinsten Benziner mit 125 PS recht moderat für ein Auto dieser Grösse. Wer sich aber den erwähnten Diesel mit 4 4 und die Elegance-Ausstattung leistet, der muss mindestens Franken aufwerfen. Klar ist dafür einiges an Bord: Bi-Xenon-Scheinwerfer, Einparkhilfe, automatische Klimaanlage, Start-Stopp-System und elektrisch verstellbare Vordersitze zum Beispiel. Mit Lederpaket, Navi, Panorama- Schiebedach und Weiterem steigt der Preis des Testwagens dann aber auf über Franken. Das mag vergleichsweise günstig sein, ist aber eine Stange Geld für ein Auto, das in Sachen Status und Wertbeständigkeit nicht oder noch nicht mit der Konkurrenz in der oberen Mittelklasse mithalten kann.

8 Stadt Zürich Nr Mai 2014 Schutz vor Lohndumping «Die flankierenden Massnahmen sind bei konsequenter Anwendung ein wirksames Instrument, um Verstössen gegen minimale Arbeits- und Lohnbedingungen erfolgreich entgegenzuwirken», teilt das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit mit. Sie hätten sich auch im vergangenen Jahr bewährt und eine Unterschreitung derselben erfolgreich bekämpft. Gemäss den ersten Ergebnissen der schweizerischen Lohnstrukturerhebung des Bundesamts für Statistik ist der Bruttolohn in der Privatwirtschaft im Jahr 2012 gegenüber 2010 um 3,2 Prozent gestiegen. Bei einer Zunahme von jährlich 1,6 Prozent ist weiterhin kein genereller Lohndruck infolge der Personenfreizügigkeit festzustellen. Von einem allfälligen Lohndruck betroffen sind lediglich einzelne Branchen, die grossmehrheitlich über einen allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsvertrag verfügen und von den paritätischen Berufskommissionen überwacht werden. In Branchen ohne Gesamtarbeitsvertrag hat die kantonale tripartite Kommission Risikobranchen definiert, die verstärkt kontrolliert und beobachtet werden. Gemessen an der Gesamtbeschäftigung beträgt der Anteil meldepflichtiger Kurzaufenthalter im Kanton lediglich 0,4 Prozent und liegt damit unter dem Schweizer Durchschnitt von rund 0,7 Prozent. Im Vergleich zum gesamtschweizerisch beobachteten Trend hat die kantonale tripartite Kommission die Kontrollvorgaben des Bundes für 2013 übertroffen. Insgesamt wurden 1986 Kontrollen durchgeführt, was einem Mehr von 136 Kontrollen oder 7,35 Prozent gegenüber der vereinbarten Vorgabe entspricht. Dabei wurden in 125 Fällen Lohnunterbietungen festgestellt und die betroffenen Arbeitgeber im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen Verständigungsverfahrens zur Nachzahlung der vorenthaltenen Lohndifferenzen sowie zur Anpassung des Arbeitsvertrages aufgefordert. Diese Verständigungsverfahren konnten mehrheitlich erfolgreich abgeschlossen werden, wie das Amt für Wirtschaft und Arbeit festhält. Im Fokus der Kontrolltätigkeit stehen Risikobranchen, bei denen die Unterbietung der orts-, berufs- und branchenüblichen Löhne gehäuft vermutet wird wurden in 147 Fällen Bussen wegen Verletzung von Mindestlohnbestimmungen ausgesprochen, 279 Bussen wegen Verletzung der Dokumentationspflicht bei selbstständigen Dienstleistungserbringern verfügt, 100 Dienstleistungssperren wegen Lohnunterbietung, unbezahlten Bussen oder Auskunftsverweigerung angeordnet sowie 298 Bussen wegen Verletzen der Meldevorschriften auferlegt. Scheinselbstständigkeit Das Phänomen scheinselbstständiger Erwerbstätigkeit werde gemeinhin überschätzt, so das Amt für Wirtschaft und Arbeit. Im Kanton Zürich beschränkt es sich weitgehend auf bestimmte Bereiche des Baunebengewerbes. Dem Amt seien 2013 keine Meldungen zu einer feststellten Scheinselbstständigkeit übermittelt worden. (pd./pm.) Zürich tanzt: tanzten mit Vom 2. bis 4. Mai hat Zürich getanzt. Die zweite Ausgabe des Zürcher Tanzfests hat den Tanz in all seinen Facetten gezeigt, Menschen bewegt und zum Mitmachen inspiriert, wie die Organisatoren mitteilen. Das Tanzwochenende hat die Stadt bis in die hintersten Winkel bewegt: Die 188 Veranstaltungen haben rund Besucherinnen und Besucher angezogen. Alleine am Samstagabend im Hauptbahnhof feierten und tanzten 3000 Personen, und die Opening Night am Freitagabend in der Halle des Schiffbaus war ausverkauft. Am Samstag und Sonntag haben ungefähr 4500 Besucherinnen und Besucher in 126 Crash-Kursen das Tanzbein geschwungen, das Volks- Tanzfäscht in der Roten Fabrik verzeichnete rund 450 Besucherinnen und Besucher, und die äusserst beliebten Stadtraum-Veranstaltungen haben den Tanz in die ganze Stadt getragen. So wurde Tanz nicht nur gezeigt, sondern auch erlebt. (pd.) Zürich tanzt: Tanz mit dem Bagger im Hauptbahnhof. «Geistesblitze» in ihrer schönsten Form A K TUELL Foto: zvg. Die Ausstellung «Geistesblitze» präsentiert im Stadthaus Zürich vom 7. bis 27. Mai fünfzig der besten Maturitätsarbeiten aus den Zürcher Mittelschulen in ihrer schönsten Form: Geistesblitze voller Inspiration und Leidenschaft, leuchtend in ihrer Breite, funkelnd in ihrer Tiefe. Rund 2500 Maturandinnen und Maturanden im Kanton Zürich verfassen jedes Jahr eine eigenständige Arbeit die Maturitätsarbeit. Unter kann die Broschüre mit den ausgestellten Arbeiten aus Sicht der Autorinnen und Autoren und der sie betreuenden Lehrerinnen und Lehrern heruntergeladen werden. Beispiele sind der Reiseführer für sehbehinderte Menschen, die US-Staatsverschuldung, die Medienmacher und Schwamendingen. Die Ausstellung «Geistesblitze» wurde von Impuls Mittelschule, der Stelle für Öffentlichkeitsarbeit der Zürcher Mittelschulen, mit Unterstützung von Stadt Zürich Kultur organisiert. (pd.) Geistesblitze, 7. bis 27. Mai. Stadthaus Zürich. ANZEIGEN KLEINANZEIGEN Freizeit / Ferien Süditalien, Kalabrien, Tropea, ehemaliges Kloster, 1 grosszügige Ferienwohnung, 196 Treppen zum Meer, Flug nach Lamezia. Infos: oder , KLEINANZEIGEN Kleinanzeigen kosten pro Doppelzeile Fr Chiffrezuschlag Fr. 5.- Bargeld beilegen und mit dem Coupon einsenden an: Lokalinfo AG,«Kleinanzeigen»,Buckhauserstr.11,8048 Zürich.Diese Inserate sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, Uhr, bei uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text bitte in Blockschrift ausfüllen (pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder Wortzwischenraum). Freizeit/Ferien Unterricht/Kurse Fitness/Gesundheit Musik/Unterhaltung Name/Vorname: Strasse: Diverses Fahrzeuge Wohnungen Möbel/Antiquitäten PLZ/Ort: Telefon:

9 HINTERGRUND Züriberg Nr Mai «Man hat Pech, wenn man gewinnt» Viele Menschen können Glückspiele problemlos in ihr Leben integrieren. Doch das Spielen kann zwanghaft werden. Exzessive Spieler spüren gravierende soziale nd finanzielle Konsequenzen. Für diese Menschen ist as Zentrum für Spielsucht ine hilfreiche Adresse. Dort rbeitet Fachexperte und Interviewpartner Christian Ingold. Interview: Stefan Greter Christian Ingold, was ist Ihre Aufgabe im Zentrum für Spielsucht? Ich arbeite in verschiedenen Feldern der Prävention. So sind wir zurzeit am Entwickeln einer Kampagne, bei der an den Lottoverkaufsstellen Präventionslose abgegeben werden. Gewinnen kann man einen kleinen Sachgewinn. Jedes Los enthält einen kurzen Text. In diesem weisen wir darauf hin, dass Glückspiele mit Einsätzen die in einem Missverhältnis zum Einkommen stehen, Probleme verursachen. Auch stellen wir unser Zentrum für Spielsucht vor. Nebst diesem Feld ist der Bereich Immigranten ein wichtiges Thema, da diese Menschen stärker dazu neigen, ein problematisches Spielverhalten zu zeigen. Weshalb sind Immigranten eher Spielsucht-gefährdet? Ein Migrationshintergrund gilt als Risikofaktor, da das Spielen um Geld in anderen Kulturen stärker verankert ist. Auch steht ein Immigrant unter dem Druck, mit Statussymbolen den Daheimgebliebenen zu zeigen, wie erfolgreich er in der Schweiz lebt. Das Geld dazu zu verdienen, ist in einigen Branchen, wo der Anteil der Immigranten sehr hoch ist, kaum möglich. Die Löhne in diesen Branchen sind eher tief. Es besteht also die Versuchung, seinen Lohn mit einem Gewinn aus dem Glückspiel aufzubessern. Auch haben viele Immigranten eine weniger differenzierte Einschätzung betreffend dem Thema Sucht. Die Schwelle, ab welcher ein Verhalten als eine Sucht bezeichnet erden muss, liegt bei Immigranten ft höher. Sie haben einen anderen lickwinkel. Dies schafft eine Tabuiierung, die es schwieriger macht, in problematisches Verhalten anzuprechen. ibt es geschlechtsspezifische Unterchiede beim Thema Glückspiel? eibliche Jugendliche entwickeln im mgang mit den sozialen Medien her ein problematisches Verhalten. ännliche Jugendliche neigen hingeen eher dazu, sich mit exzessiven pielen am Computer ihre Freizeit zu estalten. Bei beiden Angeboten gibt s immer mehr Querverbindungen um Glückspiel, die kommerziell geutzt werden. Auch werden Glückspiele über diese Kanäle aggressiv eworben. Dies ist von den Anbietern o beabsichtigt, um neue Kunden zu enerieren. st Spielsucht ein männliches Thema? as ist so. Beim Glückspiel geht es m Risikoverhalten und um Statusymbole. Beides sind männliche Atribute. Spielsucht ist auch mit exzesivem Verhalten verbunden, was benfalls eher männlich ist. ibt es Risiko- und Schutzfaktoren beim hema Spielsucht? ie bei stofflichen Süchten gibt es Interviewpartner Christian Ingold hat als Spielsuchtexperte viel zu tun. auch Risikofaktoren bei der Spielsucht. Diese sind zum Beispiel: wenig Selbstbestätigung im Beruf, schwierige Lebensübergänge wie Scheidung, Todesfall und Arbeitslosigkeit oder der Übergang zur Pensionierung. Gegenüber diesen Risikofaktoren stehen die Schutzfaktoren, wie zum Beispiel ein intaktes soziales Umfeld und das Bewusstsein, wie klein die Chance auf den Hauptgewinn ist. Auch das Sprechen über das eigene Verhalten hilft, eine kritische Einschätzung der eigenen Spielgewohnheiten zu kultivieren. Man nimmt sie bewusster wahr und setzt sich damit auseinander. Es geschieht nicht (mehr) im Verborgenen. Was für ein Programm läuft bei einem Spielsüchtigen ab? Bis ins letzte medizinische Detail kann ich es als Präventionsexperte nicht erklären. Doch hängt es, wie bei anderen Süchten, mit dem Hirnbotenstoff Dopamin zusammen, der bei einem Gewinn ausgeschüttet wird. Dieses Hormon wird auch als Glückshormon bezeichnet. Es kann süchtig machen, weil man diesen Kick wiederholen will. Es gibt Croupiers, die sagen: «Spielen ist die einzige Abhängigkeit, bei welcher der Süchtige seinen Stoff selber mitbringt.» Sind Spielsüchtige unehrliche Menschen? Gegenüber sich selber, ja! Es sind schillernde Persönlichkeiten, welche die Beratung aufsuchen. Im sozialen Umgang sind sie sehr geschickt und verstehen es gut, sich selber in Szene zu setzen und andere zu lenken. Gibt es Angebote beim Glückspiel, die eine besonders hohe Suchtgefahr in sich bergen? Der wichtigste Faktor ist die Ereignisfrequenz. Das heisst, wie schnell eine Ziehung auf die vorangehende folgt. Eine hohe Ereignisfrequenz gibt es vor allem bei den Automaten und den Onlineangeboten. Dort wird im Sekundentakt eine hoffnungsvolle Spannung aufgebaut. Regelmässige kleine Gewinne lösen beim Spieler das Gefühl aus, auf einer Glückswelle zu reiten. Durch das Ausschütten von diesen kleinen Gewinnen entsteht die Hoffnung, die Verluste wieder wettmachen zu können. Die Spielautomaten sind darauf optimiert, die Frustrationsschwelle des Spielers nicht zu überschreiten, damit das Spiel nicht abgebrochen wird. Die kleinen Zückerchen zwischendurch halten Spieler bei der Stange. Aus diesem Blickwinkel sind die Automaten faszinierend, weil sie Schwächen menschlicher Wahrnehmung geschickt ausnutzen. Doch schlussendlich steckt eine menschenverachtende Haltung dahinter. Das Bild mit dem Reiter auf einem Esel, der an einem Stecken eine Karotte festgebunden hat und sie vor das Maul des Tieres hält, sodass sich dieses fortbewegt aber die begehrte Karotte nie erreicht, gibt eine treffende Verbildlichung ab. Was denken Sie über die Medienmitteilungen, die immer wieder erscheinen, wenn eine Person den Jackpot in einem Casino knackt? Eine Spielsucht fängt oft mit einem Gewinn von ein paar tausend Franken an, da man das Gefühl hat, endlich das Lieblingskind der Göttin Fortuna zu sein. Viele Spielsüchtige berichten, dass ihre Sucht mit einem grösseren Gewinn begonnen hat. Mit anderen Worten: Man hat Pech, wenn man gewinnt. Bei einem namhaften Gewinn braucht es eine starke Persönlichkeit oder genügend Schutzfaktoren, um in Zukunft die Finger vom Spielen zu lassen. Medienmitteilungen betreffend hohen Gewinnen sind für die Prävention wenig hilfreich, wenn nicht gleichzeitig auf die problematischen Aspekte des Geldspiels hingewiesen wird. Spielen Sie? Ab und zu spiele ich Poker in meinem Freundeskreis. Die Jackpots bei Euromillionen oder Swisslotto bringen auch mich immer wieder zum Träumen. Ich habe Mühe, die Wahrscheinlichkeit auf den ersten Gewinnrang mit dem stetig wachsenden Jackpot in Beziehung zu bringen. Der Jackpot wächst und wächst, weil die Foto: Stefan Greter Wahrscheinlichkeit auf den ersten Rang extrem klein ist. So werden Wochen oder sogar Monate lang Millionen von Tipps am Kiosk oder online abgegeben, doch niemand gewinnt den Jackpot. Ein faszinierendes Phänomen. Ein Psychologe sagte einmal: «Lotto spielen ist wie freiwillig Steuern zahlen.» Das stimmt. Von Spielern hört man öfters das Argument, dass Sie mit ihrem Einsatz verschiedene kulturelle oder andere Projekte unterstützen. Ich habe dieses Argument schon von Rauchern und Alkoholkonsumenten gehört, die ihren Konsum als eine soziale Geste darstellen wollen. Die Tabak- und Alkoholsteuer fliesst ja bekanntlich anteilsmässig in die AHV. Diese Argumentation verschleiert aber das eigene Verhalten. Es stimmt schon, dass ein Teil der Lotterieeinnahmen durch den Lotteriefonds an kulturelle Projekte geht. Doch könnte man statt mit dem Lottoeinsatz viel zielgerichteter und vor allem im vollen Umfang Projekte durch Spenden direkt unterstützen. Auf ihrer Website wird eine Gruppentherapie angeboten. Wie erfolgreich ist diese? Dies ist ein Angebot, das sehr gut läuft. Es gibt seit unserer Eröffnung 2011 bereits zwei Gruppen, die je acht Teilnehmer haben. Dies ist das Maximum an Teilnehmern, sodass eine Warteliste existiert. Eine Gruppentherapie ist eine erfolgreiche Form einem Spielproblem zu begegnen. Der Austausch zwischen den Teilnehmern unterstützt ihre Bemühungen, ihr Spiel zu kontrollieren. Sie hören, was den anderen gelingt oder wo es Schwierigkeiten gibt. Über eine Suchtproblematik überhaupt zu sprechen ist der Anfang, um von ihr loszukommen. Es gibt Experten, die sagen einen kontrollierten Konsum gebe es nicht. Diese plädieren für 100 Prozent Abstinenz. Die Hoffnung auf den Jackpot und die damit verbundenen Träume sind etwas Menschliches. Auch wenn man weiss, dass die Chance sehr gering ist. Von aussen betrachtet hat dies etwas Irrationales. Diese Irrationalität sollte auch Platz haben im Leben. Menschen, die in unserer Industriegesellschaft nur noch rationell funktionieren und sich allen äusseren Zwängen fügen, verlieren den Puls des Lebens. Die Menschen suchen nun mal nach Grenzüberschreitungen, die sie u.a. auch im exzessiven Konsum von Genussmitteln finden können. Der «kontrollierte» Kontrollverlust ist meiner Meinung nach ein idealer Weg, um herauszufinden, was einen wirklich glücklich macht. Eine heikle Grenze besteht aber bei Suchtmitteln mit hohem Abhängigkeitspotenzial und bei labilen Persönlichkeiten. Auf ihrer Website wird der Onlinehandel an der Börse auch als Spielsucht aufgeführt. Weshalb? Es ist sozusagen ein «Angebot» unter vielen. Wenn man den Onlinehandel nach den Kriterien der suchtfördernden Komponenten beurteilt, so hat dieser ein grosses Gefahrenpotenzial. Der «Jackpot» Kursgewinn, sowie die «Ereignisfrequenz» in der Form von Handelsabschlüssen sind sehr hoch. Sie beträgt beim Hochfrequenzhandel den Bruchteil einer Sekunde. Die Höhe des Einsatzes ist offen und der Handel 24 Stunden möglich, da global rund um die Uhr an irgendeiner Börse gehandelt wird. Dies sind Faktoren, die zeigen, dass es ein gefährliches Angebot sein kann. Kommt noch hinzu, dass der Onlinehandel, im Unterschied zu anderen Angeboten, gegen sich selbst rechtfertigen kann. Man ist kein unkontrollierter Spieler, sondern ein professioneller Investor. Diese Haltung kann man an einem Roulettetisch hingegen nicht glaubwürdig vertreten. Sind Onlinehändler die harten Knacknüsse in einer Therapie? Ja, insofern, als sie in ihrem Berufsund Sozialumfeld gut eingebettet sind. Wir haben kaum einen Zugang zur Banken- und Börsenwelt. Diese Welt ist für die Prävention schwer zugänglich. In dieser Welt werden die Denk- und Handlungsweisen untereinander positiv bestärkt. Kritische Betrachtungen haben wenig Platz. Wird die Suchtgefahr heruntergespielt? Aus der Sicht der Börsenhändler steckt Wissen hinter ihrem Handeln und nicht Zufall oder Glück. Dem widersprechen hingegen Studien, die zeigen, dass der Börsenhandel irrational und grösstenteils vom Zufall abhängig ist. Wie eine Börse funktioniert, hinterfragt der Finanzhandel selber wenig. Banken dürfen durchaus aufgefordert werden, diesen problematischen Aspekten in Form von präventiven Massnahmen Rechnung zu tragen. Es ist wie bei Instituten, die schnell und ohne seriöse Abklärungen einen Konsumkredit vergeben. Sie sollten sich bewusst sein, dass es Menschen gibt, die das Geldausgeben nicht im Griff haben, wenn sie leicht an Kapital kommen. Dies verursacht aber nachweislich Schulden und die daraus entstehenden negativen Folgen. Viel Geld kann (etwas) glücklicher machen. Doch die zwanghafte Suche danach ist eine Jagd ohne Ende, bei der nicht monetäre Werte ungerechtfertigterweise auf der Strecke bleiben. Zentrum für Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, Radix, Stampfenbachstrasse 161, 8006 Zürich, Tel Mehr Infos:

10 10 Stadt Zürich Nr Mai 2014 Aktiv im Alter Dem Schmerz erfolgreich zu Leibe gerückt Als Morton Neurom wird eine erdickung von Nerven bezeichnet, ie die Zehen versorgen. Das klingt benso spannend, wie es wehtut. ank Therapie nach dem Konzept er Spiraldynamik ist Pascale inel aber schmerzfrei und ntsprechend gut zu Fuss. Die Arbeit an der Beinachse wirkt sich entlastend und ausgleichend auf den ganzen Bewegungsapparat aus. Therapeutin Barbara Esch führt und korrigiert Pascale Vinels Abrollbewegung aus einer leichten Wadendehnung heraus. Der Tapeverband gibt dem Quergewölbe im Fuss einen zusätzlichen Impuls. Übungsmöglichkeit für daheim: Mit gekonnter Selbstmassage zu mehr Geschmeidigkeit im Fuss. Dr. med. Gertraud Albers (Ärztin am Spiraldynamik Med Center Zürich) sowie Einlagenspezialist und Bewegungswissenschafter ETH Fabian Bleiker (Ortho-Team Zürich) im Fachgespräch über die möglichen Funktionspolster einer Einlage und deren Platzierung. Ein solcher «Knubbel» zwischen den Zehengelenken entsteht nicht von heute auf morgen. Bis er sich bildet, müssen jene Nerven, die der Fusssohle entlang laufen und zwischen den Zehen enden, schon eine ganze Weile mechanisch gereizt worden sein. Der Ursachen sind viele: enge Schuhe, eine aus dem Lot geratene Beinachse, Deformationen am Fuss oder auch ungünstige Bewegungsmuster gehören dazu. Wird auf diese Problemstelle Druck ausgeübt beim Abrollen oder nur schon durch Anfassen, reagiert sie mit heftigem Schmerz. Diese Symptomatik lässt sich gut mit konservativen Mitteln lindern. Pascale Vinel kam bereits vor 15 Jahren mit der Spiraldynamik in Kontakt. Die Arbeit an der Körperachse, an Bewegungsmustern und der Elastizität ihrer Füsse führte zu einer deutlichen Verringerung ihrer Beschwerden. Einem zweiten «Schub» begegnete Pascale Vinel auf dieselbe Weise und ist seither weitgehend schmerzfrei. Einlagen unterstützen den therapeutischen Erfolg. Das Morton Neurom bleibt aber ein Thema, wenn auch weniger akut als zu Beginn. Als es Pascale Vinel nach einem Sturz auf eier Wanderung vor einigen Monaten mit Kniechmerzen zu tun bekam, wurde sie erneut ktiv. Nach einem Tageskurs an der Spiraldynaik -Akademie meldete sie sich beim Spiralynamik Med Center zur medizinischen Abklärung und zur Therapie an. Auch jetzt stehen Haltungsfragen, die Körperachse und die Strukturen des Bewegungsapparates im Vordergrund, die wie ein Mobile miteinander verbunden sind. «Seit sich meine Statik verändert, geht es mir von Kopf bis Fuss besser. Auch andere Symptome wie Kopfschmerzen oder die Verspannungen in den Schultern verringern sich.» Um diese Fortschritte zu festigen, setzt Pascale Vinel ihre Therapie noch eine Weile fort, inklusive Übungen zuhause und die Integration veränderter Bewegungsmuster in den Alltag. «Einiges läuft schon ab wie ein Programm im Hinterkopf. Ich habe inzwischen ein geschärftes Bewusstsein dafür, wie ich mich bewege.» (pd.) Publireportage «Ich fühle mich getragen und entlastet» Eine Städtereise ohne «einlagefähigen» Schuh? Für Pascale Vinel undenkbar. Von den Einlagen fühle sie sich «getragen, die Füsse werden geführt, gestützt und entlastet» und würden deutlich weniger rasch ermüden. Die meisten Alltags- und Freizeitschuhe bieten dafür Platz. Was ja nicht heisst, dass es nicht auch elegante Momente in filigranerem Schuhwerk ohne Einlage geben darf. Bei Beschwerden am Vorfuss sind sensomotorische Einlagen sehr häufig eine wertvolle therapeutische Begleitmassnahme. Das Spiraldynamik Med Center Zürich und das Ortho-Team bieten gemeinsame Einlagensprechstunden an, in denen sie mit ihren Patienten den individuellen Bedarf diskutieren. Diese Termine ermöglichen einen Informationsaustausch, den eine Verschreibung alleine nicht sicherstellen kann. Ausgangspunkt ist die mündlich vertiefte ärztliche Diagnose. Das Ortho- Team nimmt zudem Fussabdrücke, führt spezifische manuelle Untersuchungen durch und klärt mit den Patienten deren Bewegungsverhalten und die bevorzugten Schuhmodelle ab. Aufgrund dieser Datenbasis fällt der Entscheid, welcher Einlagetyp gefertigt wird (zum Beispiel halbe oder ganze Sohlen) beziehungsweise wie die Zonen ausgestaltet sein müssen, die die überforderten Strukturen unterstützen sollen. Spiraldynamik Med Center, Restelbergstrasse 27, 8044 Zürich. Tel , Fax ORTHO-TEAM Dynamic AG, Forchstrasse 313, 8008 Zürich. Tel , Fax ANZEIGEN Publireportage TURNEN FÜR FRAUEN Ü-50 Tun Sie sich was Gutes! Die Bodyforming-Stunde fängt immer mit einem Aufwärmen an. Tänzerische und allgemeine gymnastische Bewegungen bringen unseren Körper in Schwung zu Musik aus aller Welt. Zudem werden auch die Koordination und das Gleichgewicht trainiert sowie Muskeltraining für Bauch, Beine, Po und Rücken. Wann: Jeden Dienstag von bis Uhr Wo: ausser während der Schulferien Turnhalle Bungertwies Hofstrasse 62, 8032 Zürich Einzellektionen Fr. 10. / Jahresabo Fr Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Fragen oder Anmeldungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Heidy Sigel Tel oder FINANZMARKT

11 Stadt Zürich Nr Mai Aktiv im Alter Sport kann Herzinfarkt und Demenz vorbeugen Es ist nie zu spät, mit einer einfachen Sportart wie Turnen anzufangen. Wer sich regelmässig bewegt, beugt nicht nur dem Herzinfarkt vor, sondern läuft, schwimmt oder radelt auch den gefürchteten Demenzerkrankungen davon. Karin Steiner Viele Studien belegen, dass auch moderat betriebener Sport zahlreichen Krankheiten vorbeugen kann. Doch oft glauben Seniorinnen und Senioren, dass sie zu alt für Aktivitäten seien, und haben Angst, sich dabei zu verletzen. Dass diese Sorge unbegründet ist, zeigte eine kürzlich erschienene Studie der kanadischen Universität von Western Ontario. Die Forscher konnten belegen, dass sportbedingte Verletzungen bei Senioren nicht häufiger und auch nicht anders auftreten als bei mittelalten oder jungen sportlich Aktiven. Ein gesteigertes Verletzungsrisiko sei daher kein Grund, auf Sport im höheren Lebensalter zu verzichten. Wenn man der Gesundheit zuliebe mit einer Sportart beginnen möchte, sollte man diese allerdings zunächst unter professioneller Anleitung erlernen. Wichtig ist auch, eine Bewegungsart zu finden, die auf das Alter und allfällige Beschwerden abgestimmt ist. Jedes Sportprogramm verbessert Ausdauer und Flexibilität, Gleichgewicht und Kraft, egal ob man 54 oder 84 Jahre alt ist. Eine Studie aus dem Jahr 2008 belegt, dass Ausdauersport wie Walken oder Jogging, den man in der Lebensmitte beginnt, eine grosse Auswirkung auf das Wohlbefinden im Alter hat und lebensverlängernd wirkt. Es muss ja nicht Jogging sein. Fahrradfahren verbessert die Gesundheit und Fitness genauso. Und da jede sportliche Betätigung in Gesellschaft mehr Spass macht, lohnt es sich, in der näheren Umgebung eine Gruppe Gleichgesinnter zu suchen. Die sozialen Kontakte, die man in einem Verein oder einer Turngruppe pflegen kann, tragen ebenfalls zu Gesundheit und Wohlbefinden bei. Sport kann auch Spass machen. Foto: zvg. Training für Körper und Kopf Wer seinen Körper auf Trab hält, tut auch Gutes für den Kopf und kann das Demenzrisiko insgesamt um einen Viertel reduzieren, das Alzheimerrisiko sogar knapp halbieren. Das ergab eine Metaanalyse, eine zusammenfassende Auswertung von 16 Studien, in denen bei insgesamt Menschen der Zusammenhang zwischen ihrer körperlichen Aktivität und der Entwicklung einer Demenzerkrankung untersucht worden war. Bereits regelmässige Spaziergänge tragen dazu bei, das Gehirn im Alter fit zu halten. Ungefähr zwei bis vier Kilometer am Tag senken das Demenzrisiko deutlich, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Mit den körperlichen Folgen von Bewegung hat sich Georg Sabin, Direktor der Klinik für Kardiologie des Elisabeth Krankenhaus in Essen, beschäftigt. Kontinuierliches Training verbessere die Sauerstoffaufnahme der Muskulatur und des Gewebes, entlaste das Herz und steigere die Herzleistung, sagt er. Darüber hinaus senke es den Blutdruck, verbessere die Atmung, senke das schlechte LDL-Cholesterin im Blut und erhöhe das gute HDL-Cholesterin. Nebenbei stärke man das Immunsystem, baue Stress ab und erhöhe die Knochendichte. Bei so vielen guten Argumenten sollte eigentlich niemand widerstehen können. Angesichts der aktuellen demografischen Entwicklungen dürfte der Seniorensport in der Schweiz in den kommenden Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Entsprechend werden auch die Angebote immer grösser: Pro Senectute, verschiedene Kirchen und Turnvereine bieten ein grosses Programm in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden für ältere Menschen an. Auch Velo- und Wandergruppen braucht man in fortgeschrittenem Alter nicht zu scheuen sie haben Programme für jeden Trainingsstand und nehmen Rücksicht auf solche, die nicht mehr Wert auf Tempo legen. Altern ist nicht gleich Altern Alt ist der Mensch gemäss Umfragen in eutschland heute erst mit 76 Jahren. Mediziischer Fortschritt und enorm verbesserte Leensbedingungen haben dazu geführt, dass viee Menschen altersbedingte Schwächen ihres örpers erst spät erleben. Über weite Phasen st Altern nicht nur ein Schicksal, das es zu erulden gilt, sondern ein beeinflussbarer Proess eine Frage des Lebensstils. Es ist noch nicht lange her, da lag die urchschnittliche Lebenserwartung unter 50 Jahren. Heute erlebt jede zweite Frau ihren 85. Geburtstag und jeder zweite Mann wird mindestens 79 Jahre alt. Um 410 Prozent soll bis 2050 in Deutschland allein die Zahl derer wachsen, die über 90 Jahre alt werden. Da stellt sich die Frage, wie der Mensch damit umgeht. Altern ist aber nicht gleich Altern. Die Lebensentwürfe der Senioren sind heute so individuell wie nie zuvor. Das Klischee vom stillen und anspruchsvollen Greis hat längst ausgedient. (pd.) BSZ Finanzieren 50+ den finanziellen Spielraum im Alter erhöhen Reto Kyburz. Reto Kyburz, Direktor der Bank Sparhafen Zürich AG. Reto Kyburz, was können Sie einem Kunden anbieten, der zum Beispiel durch eine Krankheit in eine schwierige finanzielle Lage gekommen ist? Er ist Hauseigentümer und kann nur noch reduziert arbeiten, muss aber noch seine Kinder unterstützen. Die Bank Sparhafen Zürich AG bietet eine aussergewöhnliche Lösung für Leute, die ein Grundstück oder eine Immobilie besitzen. Sie können ihre Liegenschaft bis zu maximal 65 Prozent belehnen und das Geld für den Lebensunterhalt, für Pflegekosten, einen Erbvorbezug oder Ausbildungskosten ihrer Kinder verwenden. Im Unterschied zu den meisten anderen Banken gewähren wir unseren Kundinnen und Kunden eine Hypothek auch als Einkommensersatz, nicht nur für Investitionen. Und sie erhalten die Finanzierung, auch wenn die Zinsen einen Drittel ihres Einkommens übersteigen. Was brauchen Sie als Sicherheit? BANK SPARHAFEN ZÜRICH AG Publireportage Natürlich nehmen wir zuerst die Lebenssituation des Kunden genau unter die Lupe, dazu gehören auch das Einkommen und das Vermögen. Dann erstellen wir aufgrund einer aktuellen Schätzung einen Finanzplan, in welchem wir die ganze Finanzierung im Detail planen. Wir beziehen alle Faktoren mit ein, die zu Ausgaben führen könnten. Dabei könnte es sich zum Beispiel um einen Erbvorbezug oder Ausbildungskosten für die Kinder handeln. Jährlich überprüfen wir die Situation erneut, um zu sehen, welche Veränderungen sich ergeben haben. Wir stossen somit einen langfristigen Prozess an und holen sofern vom Kunden gewünscht oft schon die Kinder mit ins Boot. Wann muss diese Finanzierung zurückbezahlt werden? Der Kredit muss nicht zurückbezahlt werden, so lange die Belehnung von 65 Prozent nicht überschritten wird. Wenn die Zinsen nicht mehr bezahlt werden können, greifen wir auf die Massnahmen zurück, die wir für diesen Fall definiert haben. Dies könnte ein Verkauf der Liegenschaft oder eines anderen wertvollen Besitzes sein. Oder der Schuldner sucht mit seinen Kindern nach einer Lösung. Wir prüfen jede Möglichkeit, um unseren Kunden zu helfen, den Engpass zu überwinden. (pd.) Bank Sparhafen Zürich, Fraumünsterstrasse 21, 8022 Zürich, Telefon , Gratis-Telefon ,

12 12 Züriberg Nr Mai 2014

13 Stadt Zürich Nr Mai ZÜRICH INSIDE Ursula Litmanowitsch Moderierte die Buchvernissage: Zoe Torinesi (l.), hier mit Renate Tanner, deren Mann Ernst Tanner Auslöser für die Figur «Dudu» war. VIPs wie im Kinderbuch-Märchen Fabienne Bratschi, ehemalige Miss-Schweiz-Finalistin, hat auf Bora Bora das Kinderbuch «Lilu und Dudu» geschrieben und im «La Piazzetta» einem grossen Freundeskreis vorgestellt. Von links: Max, Felix, Gabriel. Schoggiboss Ernst Tanner gab mit seiner Badehose die Anregung zu «Dudu», einer quirligen Schildkröte im soeben erschienenen Kinderbuch «Lilu und Dudu». Als er mit seiner Familie bei Adrian und Fabienne Bratchi in den Ferien war (Sohn Derek nd Adrian Bratschi sind gute Freune), trug der VR-Präsident von Lindt & prüngli eine Badehose des Schildröten-Kultlabels «Vilebrequin». Das efiel der mittlerweile vierjährigen Liou Bratschi so gut, dass sie anstatt Turtle» immer Dudu sagte. Und weil abienne Bratschi (bekam als Faienne Marchand im Jahr 2000 als iss-schweiz-finalistin den Titel der iss Amitiée verliehen) innovativ ist, reierte sie gleich eine ganze Märhenfolge daraus. Rotkäppchen und chneewittchen passten eh nicht so echt auf Bora Bora, wohin Fabienne nd Adrian Bratschi, erfolgreicher Immobilienunternehmer, 2010 auswanderten. Das Buch feierte nun im Zürcher «La Piazzetta» Vernissage. Ernst Tanner konnte leider nicht dabei sein, weil er gerade in Boston war. Ueli und Ingrid Wolfensberger von Peach Property (sie weilten vor Kurzem mit 14 Personen auf Bora Bora) kauften gleich 100 Exemplare des Kinderbuchs. Auch für Olivia Fischer und Oliver Wolfensberger, die unlängst Eltern der kleinen Elin geworden sind, ist das Buch eine willkommene Gabe. Ebenso für die anwesenden Melanie und Rudi Bindella jun., deren Tochter Allegra gleich alt ist wie Lilou, oder Unternehmerin Raja Fajjari, deren Maximilian ebenfalls 2010 das Licht der Welt erblickte. Das Kinderbuch, das komplett in der Schweiz produziert wurde, ist im Buchhandel oder beim Verlag ( erhältlich. Raquel Marquard kennt Fabienne Bratschi schon seit ihrer Zeit als Miss-Schweiz-Finalistin und lobt das Kinderbuch. Schon lange befreundet: Radio24-Moderatorin und Schauspielerin Elena Bernasconi freut sich über Fabiennes Erfolg. Unternehmerpaar Ingrid und Ueli Wolfensberger, Peach Property, kauften gleich 100 Exemplare des Buchs. Unternehmer Gero Bauknecht und «l Officiel»-Chefredaktorin Sandra Bauknecht sind begeistert vom Kinderbuch. Barbara und Konrad Bratschi, Unternehmer und Inhaber Silent Gliss, sind stolz auf ihre Schwiegertochter. Freuen sich, bis die unlängst geborene Elin das Buch anschauen kann: Olivia Fischer und Oliver Wolfensberger. Ruth Marchand würde gerne ihre Kilometer entfernte Tochter und Enkelin mehr sehen; rechts: Marina Bratschi. ANZEIGEN Kaufgesuch: BRIEFMARKEN! (Auch alte Briefe und Ansichtskarten) Sofort bar oder als Auktionseinlieferung Schwarzenbach-Auktion Zürich Merkurstrasse 64, 8032 Zürich Parkplätze vorhanden! Bitte Termin vereinbaren: Tel Jahre 8910 Affoltern am Albis Tel Das ganze Jahr gut informiert:

14 14 Züriberg Nr Mai 2014 Veranstaltungen & Freizeit DR. GAMBLE Thomas W. Enderle Mit «La Boca» Städte bauen Bauklötze sind was für Kleinkinder? Von wegen! In «La Boca» kann das simple Aufstellen von bis zu elf Holzteilen überraschend knifflig sein. Bei «La Boca» spielen stets zwei Spieler gleichzeitig. Sie versuchen gemeinsam aus den verschiedenfarbigen und -formigen Bauklötzchen ein vorgegebenes Diagramm zwischen ihnen auf dem Baufeld nachzubauen. Der Kniff an der Sache: Jeder Spieler hat als Vorlage nur eine Ansicht der fertigen Skulptur. Dabei kann es gut sein, dass etliche Farben nur auf einer Seite sichtbar sind. Die Spieler müssen sich also absprechen, wie die einzelnen Klötzchen positioniert werden, damit das Endresultat mit der Vorgabe übereinstimmt und zwar von beiden Seiten. Dabei gibt es natürlich noch Bauregeln, die immer beachtet werden müssen: Das Bauwerk darf nicht über die 4x4-grosse Grundfläche hinausragen, es dürfen keine Lücken unter verbauten Klötzen entstehen, und es müssen alle zur Verfügung stehenden Bauteile verbaut sein auch wenn sie nicht sichtbar sind. Eine knifflige Aufgabe! Alle Spieler kämpfen um Punkte. In stetig wechselnden Zweier-Bautrupps versuchen sie, die ihnen gestellte Aufgabe so schnell wie möglich zu lösen. Entspricht ihre Skulptur der Vorgabe gibts Punkte je schneller, esto mehr. Jeder spielt im Laufe der artie mit jedem anderen Spieler weimal. Wer am Ende die meisten unkte hat, ist der grösste Baumeiser und der Gewinner des Spiels. Dr. Gamble meint: Nicht Gechicklichkeit, nein, Kommunikation st Trumpf bei «La Boca». Dem Geenüber möglichst die wichtigsten Inormationen zu den eigenen Bau-Beürfnissen mitzuteilen, gleichzeitig ie Holzteile zu verbauen und auf die Aussagen des Partners zu hören das macht den Reiz aus. Die Regeln sind simpel und die Aufgaben herausfordernd genug, zumal sie in zwei Schwierigkeitsgraden vorliegen. Da stets zwei Spieler am Zug sind und auch das Zuschauen Spass macht, ist «La Boca» schön kurzweilig. Wer ein tiefgründiges, atmosphärisches Spiel sucht, ist hier an der falschen Adresse. Freunde gelungener (Familien-)Spiele hingegen kommen bei diesem Titel voll auf ihre Kosten. Übrigens: Der Name «La Boca» spielt auf das gleichnamige Stadtviertel von Buenos Aires an, das für seine bunten Häuser bekannt ist passend zu den farbigen Bauwerken in diesem Spiel. Dr. Gambles Urteil: La Boca, Kosmos, 3 bis 6 Spieler, ab 8 Jahre. Donnerstag, 8. Mai Sonderausstellung: «Wunderbare Objektgeschichten». Öffnungszeiten: Di bis So von 13 bis 17 Uhr. Bis 19. Oktober. Kulturama, Englischviertelstrasse Ausstellung: «Hinter den Augen», von Theo Hurter. Öffnungszeiten: Mi bis Fr 14 bis 19 Uhr, Sa 12 bis 17 Uhr. Bis 7. Juni. Art Station, Hochstrasse Abendfühurng: «Giftige Heilpflanzen heilende Giftpflanzen» mit Ursula Wegmann. Botanischer Garten (Terrasse bei der Cafeteria), Zollikerstrasse Vortrag: Von Prof. Dr. Christopher Clark (University of Cambridge). «Die Schlafwandler wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog». Universität Zürich Zentrum (Aula KOL-G-201), Rämistrasse «Hotclub de Zurich»: Mit Piri Piri. Die Gypsyjazzer Christian Wallner (g), Pete Borell (g), David Zopfi (b) und Pit Furrer (perc, dr) laden zur Session aller besaiteten Swingbands und Solisten. Türöffnung: 19 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Reservationen: Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse Lesung mit Dagmar Schifferli: Die Bestsellerautorin liest aus ihrem neuen Buch «Leben im Quadrat». Anschliessend wird ein Apéro serviert. Für Spenden in die Kollekte wird gedankt. Alterszentrum Klus Park, Asylstrasse Theoriekurs: «Auf Pestizide und Insektizide verzichten». Die Bezeichnungen auf den Etiketten von Pestiziden und Insektiziden tönen fremd. Im Kurs werden diese Begriffe entschlüsselt und die Gefahren der Chemikalien für die Umwelt erläutert. Anmeldung: Quartiertreff Hirslanden, Forchstrasse Schweizer Literaturpreise: David Bosc, Vera Schindler-Wunderlich und Matteo Terzaghi unterhalten sich über die Beziehung zwischen Bild und Text. Literaturhaus, Limmatquai 62. Freitag, 9. Mai Vernissage: «Gedankenstriche» von Peter Arter. Öffnungszeiten: Di bis Fr 8.30 bis Uhr, Sa 8.30 bis 16 Uhr. Bis 28. Juni. Buchhandlung Hirslanden, Freiestrasse Jazz/Dixieland Abend: Mit Lakefield Dixier Four. Restaurant Burgwies, Forchstrasse Zürcher Kriminalnacht: Eine Auswahl von ausgesuchten Zürcher Krimi-Autoren auf der Bühne. Türöffnung: 19 Uhr. Theater Rigiblick, Germaniastrasse 99. Samstag, 10. Mai Kinderflohmarkt Heubeeribühl: Nur bei trockenem Wetter. Verschiebedatum: 17. Mai Was, wann, wo Tipps für Anlässe in der Region (Aktuelle Infos unter Kinderkleider und Kinderschuhe bis ca. 12 Jahre, Spielsachen und Gebrauchsgegenstände. Weitere Fragen: Yumiko Toh Kollmer und Susanne Ulbrich Zürni, Schulhaus Heubeeribühl (Pausenplatz), Heubeeriweg Karate-Demo: Viel Bewegung, Spass und eine spektakuläre Karate-Demonstration der kleinen und grossen Karatekas aus Zürich und Baden. Im Anschluss Apéro. Dojo DO Karate Zürich, Tobelhofstrasse Balz Bürgisser steht Rede und Antwort: Im Rahmen der Schulpräsidiumswahl Zürichberg vom 18. Mai. Es laden ein: die Grünen der Stadtkreise 7 und 8. Kirchgemeindehaus Hottingen, Asylstrasse Buchvernissage: «Schon wieder was!», von Jürg Schubiger und Wolf Erlbruch. Buchhandlung am Hottingerplatz, Hottingerstrasse Balz Bürgisser steht Rede und Antwort: Im Rahmen der Schulpräsidiumswahl Zürichberg vom 18. Mai. Es laden ein: die Grünen der Stadtkreise 7 und 8. Kirchgemeindehaus Neumünster, Seefeldstrasse Finissage: Bilder in Tusche von Palmi Marzaroli. Keller Galerie, Selnaustrasse Zürcher Kriminalnacht: Eine Auswahl von ausgesuchten Zürcher Krimi-Autorinnen und Autoren auf der Bühne. Abendkasse und Türöffnung: 19 Uhr. Theater Rigiblick, Germaniastrasse 99. Sonntag, 11. Mai Umweltaktion: «Stunde der Gartenvögel». Welche Vögel man während einer Stunde im eigenen Garten oder einem grösseren Umfeld sieht. Anmeldung: Quartiertreff Hirslanden, Forchstrasse Familienbrunch am Muttertag: Grosses Selbstbedienungs-Buffet mit kalten und warmen Köstlichkeiten à discrétion. Reservation: Alterszentrum Klus Park, Asylstrasse Frühlingskonzert: Mit dem Orchester vom See. Werke von Stüssi, Honegger, Mozart, Beethoven und Haydn. Türöffnung: Uhr. Ref. Kirche Tal, Kirchenrank Vokalensemble Vocembalo: Liebeslieder-Walzer plus: op. 52 von Johannes Brahms für dreistimmigen Frauenchor, Klavier und Mandolinen- Orchester und Werke von Raffael Calace und Carlo Munier. Eintritt frei, Kollekte. Alterszentrum Klus Park (Kapelle), Asylstrasse 130. Montag, 12. Mai «Teppich»: Es lesen Katarina Holländer und Stephan Otzen, die Diskussion leiten Tim Krohn und Ruth Schweikert. Literaturhaus (kleine Bühne im Debattierzimmer), Limmatquai 62. Dienstag, 13. Mai Führung: Botanische & musikalische Variationen zu einem Thema mit Reinhard Bachofen und Rolf Rutishauser. Botanischer Garten (Terrasse bei der Cafeteria), Zollikerstrasse Lesung: Burkhard Heiland liest aus dem Buch «Der Schimmel» von Franz Hohler. Alterszentrum Oberstrass, Langensteinenstrasse Cello-Konzert: Sarah Weilenmann spielt den 5. Teil der Cellosuiten von J.S. Bach. Alterszentrum Bürgerasyl-Pfrundhaus, Leonhardstr Jazzapéro: Antonela Lucia singt Rodrigo Botter Maio. Begleitet werden die zwei vom grossartigen brasilianischen Gitarristen Oliver Pellet. Kollekte. Reservationen unter Tel Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse Öffentlicher Vortrag: Gibt es eine Alternative zur Operation bei Knie- und Hüftarthrose? Arthrose verstehen und richtig behandeln. Mit Felix Rapp, Facharzt für orthopädische Chirurgie FMH. Eintritt frei. Anmeldung erforderlich: oder Privatklinik Bethanien, Toblerstrasse Preis der Literaturhäuser 2014: Mit Schriftstellerin und Buchgestalterin Judith Schalansky, Laudatio von Patrick Frey. Literaturhaus, Limmatquai «Konzert um halb acht»: b.m.v. Beata Maria Virgo mit Bach, Bruna, Karg-Elert, Alain, Tournemire u.a. Benjamin Guélat, Orgel. Liebfrauenkirche, Weinbergstrasse 34. Mittwoch, 14. Mai Quartiergespräch: Mit Daniel Keel und Marc Saxer, Gastrobetreiber. Org.: Quartierverein Riesbach. Restaurant Bohemia, Klosbachstrasse «Nosferatu der Klassiker der Vampir-Filme»: Stummfilm-Aufführung mit Live-Orchester. Vertont von Armin Brunner mit Musik von Johann Sebastian Bach. Mit Christof Escher und seinem Sinfonia Ensemble. Ein aussergewöhnlicher Film mit aussergewöhnlicher Musik. Murnaus Meisterwerk, der Klassiker der Vampir-Filme von Theater Rigiblick, Germaniastrasse 99. Donnerstag, 15. Mai Sonderausstellung: «Wunderbare Objektgeschichten». Kulturama, Englischviertelstr Ausstellung: «Hinter den Augen» von Theo Hurter. Art Station, Hochstrasse Vortrag und Diskussion: Streitpunkt Schule wie viel Religion verträgt ein liberaler Staat? Leitung: PD Dr. Béatrice Acklin Zimmermann, Paulus-Akademie Zürich. Anschliessend Apéro. Aula Schulhaus Hirschengraben, Hirschengraben 46. Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Auflage: (Wemf beglaubigt) Jahresabonnement: Fr. 90. Inserate: Fr. 1.62/mm-Spalte Anzeigenschluss: Freitagmorgen, 10 Uhr Geschäftsleitung/Verlag: Liliane Müggenburg Redaktionsleitung: Andreas J. Minor (ajm.), Redaktionelle Sonderthemen: Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.) Ständige Mitarbeiter: Elke Baumann (eb.), Silvan Rosser (ros.), Manuel Risi (mr.) Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl, Mayjoy Föhn, Tel Anzeigenverkauf: Dora Lüdi, Tel , Roman Küttel, Tel , Produktion: AZ Verlagsservice AG, 5001 Aarau Abonnementsdienst: Tel , Redaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich, Tel , Fax Druck: NZZ Print, Schlieren

15 Züriberg Veranstaltungen & Freizeit Blut fliesst an der Kriminalnacht Zwischen Buchdeckeln ist Zürich so kriminell, da traut sich niemand mehr aus dem Haus. Das Verbrechen lohnt sich zwar nicht, sagen viele, aber die Geschichten, die darüber geschrieben werden. Die «Zürcher Kriminalnacht» bringt zum zweiten Mal eine Auswahl von ausgesuchten Zürcher Krimi-Autorinnen und -Autoren auf die Bühne, quasi das aktuelle Jahrbuch des Verbrechens. Mit ihrem neuesten Werk sind mit von der Partie: Mitra Devi («Killer»), Irène Mürner («Altweiberfrühling»), Stephan Pörtner («Mordgarten») und Raphael Zehnder («Müller und das Lächeln des Hundes»). Aus deren Texten lesen die «Tatort»-erprobten Schauspielerinnen und Schauspieler Delia Mayer, Suly Röthlisberger, Thomas Sarbacher und Daniel Rohr. An der 2. Zürcher Kriminalnacht erwartet die Gäste Spannung, Humor, das ewig Menschliche, ungeahnte Verwicklungen und eine unglaub- GZ Mitra Devi, bekannt durch ihre Reihe mit Privatdetektivin Nora Tabani, erhielt 2013 den Zürcher Krimipreis für «Der Blutsfeind». Foto: zvg. lich hohe Aufklärungsquote. Dazu singen Delia Mayer und Daniel Rohr Songs, die vor Blut nur so triefen, und der Einsatzleiter verhört die Autorinnen und Autoren. Die Bevölke- rung wird um Mithilfe gebeten. Und um Wachsamkeit. (zn.) Vorstellungen: Freitag, 9. Mai, und Samstag, 10. Mai, jeweils um 20 Uhr im Theater Rigiblick, Germaniastr. 99. ANZEIGEN GZ Hottingen Gemeindestr. 54, 8032 Zürich Telefon/Fax Musikfenster: So, 11. Mai, 19 Uhr. Robert Schumann im Dialog mit Heine und Eichendorff, im Hottingersaal. Billettreservation: Zumba: Mi bis Uhr. Infos und Anmeldung: oder , im Pflegiraum, Klosbachstr. 118, Zürich. GZ Riesbach Seefeldstr. 93, 8008 Zürich Telefon E Mail Galerie sichtbar: 8. Mai bis 26. Juni: Ausstellung zum Thema: Meine Kiste. Vernissage: Do, 8. Mai, Uhr. Quartiertreff Fluntern Voltastrasse 58, 8044 Zürich Tel Mail Workshop Yoga-Meditation: Mo, 12. Mai, bis 21 Uhr. Mütterberatung: Di, 13. Mai, 10 bis 12 Uhr. Familien-Grillabend: Mi, 14. Mai, 18 bis 21 Uhr. GZ Witikon Witikonerstr. 405, 8053 Zürich Telefon Fax Pizzaplausch für Gross und Klein: Mi, 14. Mai, ab Uhr. Reservation erforderlich. Panini-Tauschbörse: Mi, 14. Mai, 17 bis 19 Uhr. Werkschau mit Kindern aus dem Werkatelier: Mi, 14. Mai, bis Uhr. Quartiertreff Hirslanden Forchstr. 248, 8032 Zürich Telefon Muttertagsbrunch: So, 11. Mai, 10 bis 13 Uhr. Anmeldung bis Freitag 14 Uhr: Ihr Mazda-Partner am Züriberg Klus Garage AG, Asylstr. 135, 8032 Zürich, Tel , Nr Mai

16 6 Züriberg Nr Mai 2014 HINTERGRUND Reto Jeger ist froh über jedes Babyfenster Ab Mitte Mai wird mit dem abyfenster des Spitals Zollikerberg die erste Einichtung dieser Art im Kanon in Betrieb genommen erden. Reto Jeger, Direkor des Spitals Einsiedeln, immt Stellung zum Thema abyfenster. Interview: Tess Zürcher Babyfenster sind ein Thema, das Kontroversen auslöst: Ist das eine gute Lösung? Braucht es ein Weiteres? Was geschieht mit den Kindern? Können sie je Kontakt zur biologischen Mutter aufnehmen? Der «Küsnachter» wollte von Reto Jeger Genaueres wissen. In zwölf Jahren wurden im Einsiedler Babyfenster, dem ersten Babyfenster der Schweiz, acht Säuglinge abgelegt. In welchem Zustand fanden Sie die Babys vor? Reto Jeger: Grundsätzlich befanden sie sich in einem guten gesundheitlichen Zustand. Es kam natürlich vor, dass sie Hunger hatten und tendenziell waren die wenige Tage alten Babys leicht unterkühlt. Das ist aber beides nichts Schlimmes. Zu einer Unterkühlung kommt es bei Babys sehr schnell. Mit Wärmelampe und Flasche können diese Probleme rasch und effektiv behoben werden. Wie lange bleiben die Neugeborenen im Spital? Zwischen 10 und 14 Tage bleiben die Kleinen bei uns. Während dieser Zeit erhält das Kind ein fiktives, aber medizinisch mögliches Geburtsdatum. Wann und unter welchen Bedingungen werden sie dann zur Adoption freigegeben? Die Adoption wird ziemlich schnell eingeleitet: Kaum ist ein Baby aufgenommen, informieren wir die Vormundschaftsbehörde, heute Kinderund Erwachsenenschutzbehörde KESB, von der dann umgehend jemand kommt und die elterliche Sorge, also die gesetzliche Verantwortung übernimmt. Der Bezirksammann von Einsiedeln gibt dem Kind zudem einen Namen. Dann wird ein Übergangsplatz gesucht. Die Behörde verfügt über eine Namensliste von Familien, die bereit und dafür eingerichtet sind, einen Säugling kurzfristig bei sich aufzunehmen. Erst ein Jahr nach Abgabe kann eine Adoption erfolgen. Während dieser Frist ist es den leiblichen Eltern möglich, ihr Kind zurückzuverlangen. Was haben Ihre Erfahrungen gezeigt: Gibt es Mütter, die schon nach wenigen Stunden die Abgabe rückgängig machen wollen? Ist das Kind einmal aus dem Spital entlassen, wissen wir über dessen weiteren Verlauf und Leben nichts mehr: Wir wissen nicht, wohin es kommt, wie die Eltern heissen oder wie es ihm geht. Niemand von uns kann sich dann im Nachhinein verplappern. Dies dient dem Schutz des Kindes. Was aber schon vorkam, war die Frage einer Mutter bei uns oder der Vormundschaftsbehörde, wie es dem Baby gehe. Nur einmal in diesen zwölf Jahren kam es dazu, dass eine Mutter den Schritt bereute und ihr Kind zurück haben wollte. Bis es jedoch dazu kam, musste sie viele Abklärungen durchlaufen, um sicherzustellen, dass die Umstände zu diesem Zeitpunkt eine gute Betreuung des Kindes zuliessen. Eine Rückführung Das Spital Zollikerberg bietet ab Mitte Mai das erste Babyfenster im Kanton Zürich an. Interviewpartner Reto Jeger. F: zvg. wurde damals meines Wissens nach aber möglich gemacht. Was geschieht, wenn eine Mutter erst viele Jahre später anruft? Auch das ist die Sache der Vormundschaftsbehörde. Ist die Vormundschaft einmal eingerichtet, ist sie rechtsgültig und damit ist die Verwandtschaftsbeziehung zur Herkunftsfamilie aufgelöst. Ab diesem Zeitpunkt hat sie keinen rechtlichen Anspruch mehr auf das Kind. Was wissen Sie über die psychischen Belastungen der Kinder und die Folgen der Abgabe für sie? Ein Problem bei «Fensterbabys» ist die anonyme, medizinisch nicht betreute Geburt. Die gesundheitlichen Gefahren sind da sowohl für Mutter wie Kind hoch. Aber welche psychischen Folgen dieser Umstand der Abgabe nach sich zieht, können wir nicht beurteilen. Ich glaube aber, dass dieses Schicksal später aufgearbeitet werden muss, also Spuren hinterlässt. Legen die leiblichen Eltern dem Baby etwas mit ins Babyfenster? Das gibt es. Die Eltern werden auf der Homepage des Babyfensters auch darauf hingewiesen, einen Brief mit einer Erklärung oder guten Wünschen und Erinnerungsstücke wie Plüschtiere, Nuschis, Kleidung beizulegen. Die Vormundschaftsbehörde sammelt diese Stücke und gibt sie dem Kind später mit, damit es wenigstens einen kleinen Bezug zu den leiblichen Eltern hat. Wird aber ein konkreter Hinweis auf die Herkunft beigelegt, kann die Vormundschaftsbehörde bei Bedarf von dieser Basis ausgehend Forschungen anstellen. Von Amtes wegen muss die Vormundschaftsbehörde sowieso nach der Elternschaft forschen. Ob es wirklich zu Kontakten kommt und diese Nachforschungen erfolgreich sind, wissen wir vom Spital aber nicht. Demnach geschehen diese Massnahmen also nicht spontan oder ungeplant? Nein. Die von einer Extremsituation betroffene Frau oder Eltern müssen sich zuerst ja nach der Adresse, dem Ablauf und der Funktionsweise eines Babyfensters erkundigen. Dann aber liegt im Babyfenster immer auch ein vorgefertigter Brief, in dem die Mutter in verschiedenen Sprachen informiert wird, wo und in welcher Frist sie sich melden kann, wie sie einen Kontakt zum Kind herstellen oder an welche Behörden oder Hilfestellen sie sich wenden kann. Was sind Ihrer Meinung nach die Vorund Nachteile eines Babyfensters? Zu den Vorteilen gehören: Es ermöglicht einer Mutter eine zuverlässige Lösung, wenn sie das Gefühl hat, das Neugeborene nicht ausreichend betreuen zu können. Weiter muss sie es dank des Babyfensters nicht vor einem sozialen Umfeld verstecken, in dem weder sie noch das Baby erwünscht wären. Der Nachteil ist, dass das Kind trotzdem unter den Umständen einer medizinisch unsicheren Umgebung oder Situation zur Welt kommt. Das ist das grösste Problem. Dann ist da eben noch die Sache mit dem Anrecht auf das Wissen über die eigene Abstammung und Herkunft. Eine Alternative sehe ich nur in der anonymen Geburt. Damit Foto: zvg. Das Spital Zollikerberg beherbergt das fünfte Schweizer Babyfenster. Foto: zvg. könnte man eine medizinisch überwachte Geburt in einer sicheren Umgebung garantieren. Dies ist momentan aber nicht legal. Würden Sie sich dennoch zu jeder Zeit für eine Neueinrichtung aussprechen? Oder sehen Sie andere Wege? Ja. Wir waren immer dafür. Mittlerweile gibt es bereits mehrere Fenster in der Schweiz. Alle dafür Verantwortlichen waren bei uns, um zu sehen, wie wir das machen, und welche Erfahrungen wir schon generiert haben. Wir sind froh, wenn es mehrere Einrichtungen gibt, da wir etwas abgelegen von der Stadt stationiert sind. Aber das Babyfenster ist nur eine Möglichkeit, die es braucht, um Müttern in Not eine Lösung anzubieten. Anonymes Gebären und das Baby offen in eine Adoption zu übergeben, wäre eine weitere Möglichkeit. Daher lege ich den betroffenen Müttern nahe, sich an anerkannte Hilfsstellen, Ärzte oder Frauen- und Mütterberatungen zu wenden. Man muss davon ausgehen, dass vielmals man sieht den Babys ihre fremde Herkunft auch etwas an ein Migrationshintergrund vorliegt. Diese Mütter sind wohl in der Regel jünger und kommen aus anderen Verhältnissen, in denen sie Sicherheit nicht, staatliche Repression hingegen sehr wohl kennen. Darum muss auch hier auf Aufklärung gesetzt werden. Denn: Je mehr eine Mutter über verschiedene Möglichkeiten Bescheid weiss, umso eher kann sie vermeiden, ein ungewolltes Kind gebären und abgeben zu müssen. Ist das Babyfenster die bessere Lösung als eine Abtreibung? AUF EIN WORT Philippa Schmidt Es wurde höchste Zeit, dass auch der Grossraum Zürich mit seinen sozialen Brennpunkten ein Babyfenster erhält, wie dies nun in Form des Fensters im Spital Zollikerberg geschehen soll. Etwas unterscheidet das Zollikerbergler Babyfenster allerdings von seinen Pendants in Einsiedeln, Davos, Olten und Bern: Dieses Fenster wird nicht von der Schweizer Hilfe für Mutter und Kind, sondern vom Ja, aber mit Bauchschmerzen Spital selbst finanziert. Ein höchst lobenswerter Aspekt macht sich das Spital dadurch doch nicht von den radikalen Abtreibungsgegnern, die hinter dieser Organisation stehen, abhängig. Ganz ohne Kritik kann man dem Phänomen Babyfenster trotzdem nicht begegnen, denn es ist nicht nur menschlich höchst schwierig, wenn ein Heranwachsender seine biologische Herkunft nicht ergründen kann, es ist auch rechtlich ein Problem. Das Recht auf das Wissen um die eigene Herkunft wird sowohl in der Europäischen Menschenrechtskonvention als auch in der UN-Kinderrechtskonvention garantiert. Doch auch wenn Babyfenster deswegen in einem rechtlichen Graubereich liegen, lässt sich das Dilemma um diese Einrichtung nicht auflösen. Denn falls ein Kind ausgesetzt wird, liegen dessen Wurzeln auch im Dunkeln, aber die Gefahr, dass körperliche Schäden bleiben, beispielsweise aufgrund von Unterkühlung, ist ungleich grösser. Da ist ein Babyfenster, bei dem ein Neugeborenes nach kurzer Zeit von Spitalpersonal umsorgt wird, eindeutig die bessere Alternative. Auch andere Vertragsstaaten der oben genannten Konventionen haben Babyfenster eingerichtet. Das Konzept Babyfenster ist zu bejahen, wenn auch mit Bauchschmerzen. Was es heisst, seine biologischen Eltern nicht zu kennen, kann niemand beurteilen, der dies nicht selber erlebt hat. Die Antwort darauf kann nur sein, dass die Behörden einem oder einer Betroffenen jedwede mögliche Unterstützung zukommen lassen. Auch wenn das Babyfenster eine richtige, vielleicht lebensrettende Entscheidung ist, es bleibt die Hoffnung, dass es gar nicht gebraucht werden wird. So kann man das nicht sagen. Das ist nicht der Entscheid des Spitals, sonder der Mutter. Sie muss damit leben. Die gesetzliche Regelung ermöglicht eine Abtreibung bis zur 12. Schwangerschaftswoche, wenn jemand das Kind nicht gebären möchte. Aber das muss jede Frau mit ihrer eigenen Weltanschauung vereinbaren können. Da gibt es kein Entweder-oder, aber: Je mehr Möglichkeiten es gibt, desto mehr Einzelfälle und Schicksale kann man vermeiden. Es gibt nicht die Lösung, es braucht eine Reihe von Angeboten. Eines davon ist das Babyfenster, die anonyme Geburt wäre eine andere. Gute Beratungsund Hilfseinrichtungen sind weitere Optionen. Bei so vielen Möglichkeiten gibt es eher oder hoffentlich für jede Situation eine Lösung!

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